189N- Sonntag den 3 April Erstes Blatt Gießener Anzeiger General-"AHeiger Amts- unb Anzeigeblcrtt für den Tireis Giefzen. Die Welt ist nichts werth, so üanahmr von Anzeigen zu der Nachmittag- für den -Agenden Tag erscheinenden Nummer bis Vorm. 10 Uhr. Alle Anzeigen-DermittlungSstellen de- In« tmb Au»l«tzeS nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger mtyf» Derrtait »dtt Rtkedion, Expedition und Druckerei: Zchntßratze Ar. 7. Locales rnrd provinzleUes. Gießen, den 2. April 1898. •• Die Jahresversammlung der Organe tmfttt? offene» Armenpflege, weiche am 28. b. MtS. t» der Reftan- raüon Feidel stattfand, war von Armenpflegern, Bezirks- Vorstehern, Stadtverordneten und Mitgliedern des Borstandes de« Allgemeinen Vereins besucht- Herr Provtnzialdtreetor vouGagern und Herr Oberbürgermeister Gu aut h wareu anwesend. Nach kurzen BegrüßungSworten referirte der Vorsitzende, Herr Beigeordneter Wolff über die Gießener Armenpflege im vergangenen Jahre. AuS der Mitte der Versammlung wurden iw Aoschluß an dieses Referat mancherlei Anregungen gegeben, deren beachtenSwertheste dahtu ging, in der städtischen Armeuverwaltuug eine Controlle zu schaffe», bei welcher die einzelnen Vereine und Personen, welche Weih- nachtSbescheeruugen sür Arme veranstalten, Erkundigungen etnztehen können, damit die häufig beoachtete Doppelbeschevknvg einzelner Armen von verschiedenen Seilen thuultchst vermieden wird. In da« Referat über den zweiten Punkt der TageS' ordnung: Bericht über die Kieler Jahresversammlung M Deutschen Vereins sür Armenpflege und Wohlthärtgkeit hatten fich die Herren Pfarrer Schloffer und Beigeordneter Wolff grtheilt. Ersterer besprach die Fürsorge für schulentlaffene Kinder und Letzterer referirte über daS Thema: Die Armen» pflege in ihren Beziehungen zur Soetalgesetzgebung. DaS weitere Thema: Fürsorge sür arme Wöchnerinnen und der» Angehörige (Res. Pfarrer Schloffer) gab zu einer DiScusfion Veranlassung, au welcher fich insbesondere Herr Provivzial- director von Gagern und Herr Pfarrer vr. Grein betheiligttn. In dem Bericht über daS folgende Thema: Betheiltguag größerer Armenverbände an der Armenlaft gab Beigeordneter Wolff ein Bild darüber, wie fett 1871 bet uns im Groß« herzogthum die Lasten der Armenpflege zu einem großen Theil auf die leistuugSfähigerereu Schultern unserer Kreise, der Provinzen und des Staates übertrag'« fiad. U. A. er» wähnte Berichterstatter, daß neuerdings die Regierung sich bereit erklärt hat, außer den bisher übernommenen Verpflichtungen auch noch den drei Provinzen für die Unterhaltung von Provtnztalfiechenanstalten einen jährlichen Zuschuß vo« je 20000 Mark zu überweisen. Auch für unsere Provinz werde nunmehr in Bälde eine Provtozialfirchenanstalt e*» richtet und so einem dringenden Bedürfntß abgeholsen werde«. Auf eine weitere Mtttheilung deS Referenten über die Errichtung einer Spileptikeranstalt im Großherzogthuw wirs Herr Pfarrer Schloffer darauf hin, daß die geplante Anstalt vorerst nur sür jugendliche Epileptiker bestimmt sei- bis bisse Anstalt so gewachsen wäre, daß fie auch die älteren Krank« aufzunehmen vermöge, müßten die Letzteren noch »ach der Adresse für Depeschen: Anzeiger frUftt«. Fernsprecher Nr. 51. von dem soeben auS Kiaotschau zurückgrkehrten Lloyddawpfer „Darmstadt" überbrachte dem Fürsten BtSmarck als GeburtS- tag-geschenk vom Prinzen Alexander Asar im Auftrage der Graalmiffion deS Heilam-Tempels in Stngapore zwei GraalStaubeu. Hamburg. 1. April. Die „Hamb. Nachrichten" melden au« FriedrtchSruh: Fürst Bismarck erhielt vom Kaiser einen Krückstock mit schwerem Goldgriff und ein« gravirrem kaiserlichem NamenSzug. Der Geburtstag de« Fürsten wird im engsten Familienkreise gefeiert. Hamburg. 1. April. Der hiesige Amtsrichter vr. G elp cke wurde zum Richter in Kiaotschau ernannt. Vor seiner Abreise ist er auf sechs Monate zum ReichSmarineamt beordert. tltxb.DSL lach Mass t 4 m Attstavö. Wie», 1. April. In dem Befinden der Prtuzesfiu Clementine von Coburg ist neuerding« eine Verschlimmerung etngetreteu. Fürst Ferdinand von Bulgarien wird infolge deffen morgen wieder au« Sofia hterselbst etn- treffeu. Wien, 1. April. Der griechische Prinz Kollokotroui erschoß seine Geliebte und dann fich selbst im Hotel von Kahlenberg au« unbekannter Ursache. Da« Mädchen war eine Fabrikanteutochter und hieß Rosa Redinger. Wien, 1. April. Der „Polit. Corresp." zufolge ergab der bisherige Meinungsaustausch der Mächte über die in allgemeiner Weise erfolgte spanische Anregung einer Intervention der Mächte in der spanisch-cubanisch en Frage, daß ein Versuch der europäischen Regierungen größere Schwierigkeiten wegen der Gefahr einer Verletz-,ng der Empfindlichkeit der Amerikaner und wegen der Steiger- ung der dortigen Erregung darbieien würde. — Der vatikanische Berichterstatter der „Polit. Corr." meldet, die Be- haupruag von einer schiedsrichterlichen Rolle de« Papste« sei wohl darauf zurückzuführen, daß der Papst indtrect in Madrid notifiziren ließ, einen wie hohen Werth er der fried- ltchen Regelung des Streite« beilegen würde, wobei er zu- gleich seiner lebhaften Sympathie für die Königin-Regenttn Ausdruck gab. Karlsbad, 1. April. Die Teplitzer Kaolinschächte fiud zum Theil unter Wasser gesetzt. Fünf große Betrübe mußten deßhalb die Förderung einstelleu. Ein Mangel an Rohmaterial macht fich fühlbar, wa« für die hiesige Por- zellanindustrte ein großer Schaden ist. E« wird der Versuch gemacht, an anderen Stellen Kaolin zu gewinnen. Pari». 1. April. Im Kammerausschuß, welcher mit der Berathung de« Antrages aus Einführung der zwei- jährigen Dienstpflicht betraut ist, erklärte gestern der Krieg-Minister, daß die Regierung gegen diesen Vorschlag sei und daß alle CorpS-Commandeure, sowie der KrtegSrath sich gegen eine solche Reform ausgesprochen haben. Der Kammerausschuß hat sich in Folge deffen ebenfalls einstimmig gegen den Antrag ausgesprochen, obgleich derselbe von etwa 150 Abgeordneten unterstützt war. Part«, 1. April. Nach hier etugetroffenen Madrider Meldungen hat die spanische Regierung dem Präfidenteu Mac Kinley mittheilen laffev, daß fie gewillt sei, auS eigener Initiative Cuba weitgehendste Autonomie mit eigener Verwaltung und selbst zu wählendem Gouverneur zu gewähren. Eine Generalamnesttc aller am Aufstande betheiligten Personen soll erlaffen und dem nothleidenden Theile der kubanischen Bevölkerung ausgiebige finanzielle Hilfe gebracht, überhaupt Alle« gethan werden, um die Ruhe auf der Insel dauernd herzustellen. Eine dtrecte Einmischung Amerika- in die inneren Angelegenheiten Cuba« könnte Spanten unter keinen Bedingungen zugestehen. Diese Vorschläge sollen die Billigung mehrerer europäischer Großmächte erhalten haben, und die Aufnahme in Washington von den Vertretern der Mächte befürwortet werden. Pari«, 1. April. Dem „TempS" wird au« Madrid gemeldet: Der Hauptpunkt der amerikanischen Vorschläge, der von Spanien abgelehnt worden, war ein Waffenstillstand mit allen Consequeazen. Man frage fich in Spanten, wie Mac Kinley er sür möglich halten konnte, baß eine 100 000 Mann starke Armee, mit 60000 dem Mutterlands trrugcbliebenen Freiwilligen, diese Vorschläge anuehme, und frage ferner, wie die Bereinigten Staaten das Etgenthum und die Jntereffen der Spanier gegen die Separatisten beschützen wollen und ob Mac Kinllh nicht begriffen habe, daß dynastische und inner- politische Elwägungen die spanische Regierung zwingen, selbst vor einem Kriege nicht zurückzuschrecken, um die amertkautiche Intervention zurückzuweisen. In der „Maines-Frage könne Spanien eine civilrechtl'che Veravtwortunng nicht zulasfe«. Die Frage betr. die Rrconcentrado« habe Spanten dadurch gelöst, daß e« diesen die Heimkehr gestattete und Lnter- stützunqen zuwandte. BeLffel, 1. April. Zur Zeit wird hier eine neue Flugschrift zu Gunsten DreysuS' mit neuen Documeuten für die Unschuld desselben gedruckt. London, 1. April. Die Arbeiter von nahezu 40 Kohlengruben in Süd-Wale« haben die Arbeit niedergelegt auS Unzufriedenheit über daS Arrangement betr. die gleitende Lohnscala. Bis jetzt wird in etwa 50 Gruben noch gearbeitet - doch besürchtet man, daß der Ausstand einen beträchtlich größeren Umfang annehwen wird. Im ganzen Bezirk herrscht große Erregung. Die Zahl der Ausständigen belauft fich bereit« auf viele Tausend. Loudo». 1. April. Ein in Keywest eiugetroffeaer Sauf- wavn au« Cuba berichtet, 71 spanische Soldaten feien in Mateuze« durch eine Explosion getödtet worden. Die Meldung ist noch unbestätigt. — Fünfzig au« Havanna eingetroffene Amerikaner erklären, sür diese sei eS dort nicht ficher. — Nach Meldungen gu« Chicago riß die Miliz bet einem Feste die spanische Flagge herunter und der- uichtete fie. Madrid, 1. April. Die Vorstellung im königlichen Theater, deren Ertrag zum Ankauf von Kriegsschiffen bestimmt ist, ist gestern Abend unter großer Bethriligung verlaufen. Auf den gewöhnlichen Plätzen saßen Damen der höchsten Aristokratie. Ein Marqat« hatte sür seinen Platz 250,000 Pesetas bezahle. Der Ertrag der Einnahme beläuft fich auf über 600,000 Pesetas. Die Königm Regeurt« wurde bei ihrem Erscheinen begeistert begrüßt. Die Vorstellung endete mit dem Rufe: -ES lebe Spanien, t« lebe Cuba!" ^*141iS $5 iySiS* Aez»g»»rei« Vierteljährlich 2 Mark 20 W monatlich 75 Pfß. mit Bringerloh«. Bei Postbezug 2 Mark 50 Ps§. vierteljährlich. thue Buße! Aber der Genuß kann ja nicht befriedigen- sein Nach« -eschmack ist bitter. Und so quillt die dritte BolkSsünde hervor, die un« verdirbt: die AutoritätSlofigkeit und der Pessimismus. Kein Geouß befriedigt mehr, so tadelt man Alle- und mäkelt an Allem. Die Welt ist nichts werth, so mag Alles zu Grunde gehen, heißt es dann. Und e« ver- breitet fich all die Uozufriedrnheit und Bitterkeit, all daS Mißtrauen und die Verzagtheit, der Trotz und die Rücksicht«- lofigkeit, dle Zuchtlosigkeit, die wir so oft beklagen. Siehe, da ist BolkLsünde! Da thue Buße! Geldgier, Genußsucht, Pietätlosigkeit und Pessimismus: da« find Schäden und Sünden, an denen unser Volk krankt. Und wo liegt die Heilung? — Sage dich selbst davon los tu herzlicher Buße und begione in deinem Hause ein neue«! Wo man Gott als dem Herrn iw Hause dient, weicht Pessimismus und Pietätlosigkeit, Geldgier und Genußsucht. Da gibt Gott Gnade und Segen. Die wünschen wir unser« deutschen Volk! Allheiten versehen« lung Besuch. )oQ 1, LmM, fee 32.__. V-X 2 o r Erscheint täglich snit Ausnahme des Montags. Die Gießener AsamilienSkätter werden dem Anzeiger «Schentlich viermal beigclegt. ■* 0Ö8O Deutsches Reich. Berlin, 1. April. In der Angelegenheit Grünen- thal meldet der „Local-Anzeiger", daß die Mutter ter in Hast genommenen Elli Golz nach ihrer Vernehmung vor dem UatersuchungSrichter wieder eutlaffen wurde. Weiter wird berichtet, daß es der Polizei gelungen ist, mehrere Huvdert-Markschrine, die von Grünenthal in Verkehr gebracht worden sind, zu erlangen. Dieselben unterscheiden sich aber durch nicht« von anderen. Mit bloßem Auge ist eine Abweichung im Druck, den Nummern oder deS Stempel« nicht bemerkbar. Auch ob Doppeluummern vorliegen, läßt sich bi« jetzt roch nicht feststellen. Frirdrichsrvh, 1. April. Zum heutigen Geburtstage des Fürsten BtSn rrck find zahlreiche Gratulationen und Geschenke eingetroffen. Kaiser Wilhelm gratulirte in einem eiaenbändigeu Schreiben und sandte als Geburtstagsgeschenk einen' kostbaren Krückstock mit goldenem Griff und goldener Zwinge. Der Fürst, der sich wohl befiadet, staad um '/«l.Uhr auf und nahm das gewohnte Bad. Zu der Frühstückstafel, an welcher unter Anderen Graf Henckel von Donnersmarck und Landgraf von Rctzeburg theiluahmen, erschien der Fürst nicht. r Friedrichkruh, 1. April. Der Oberstewart Kapelle Zum Bußtage. Auf einem der letzten großen Congreffe, die alljährlich la unserem Vaterlande gehalten werden, sprach ein Redner 4>on der Volksseele. Sofort erwiderte eia anderer: „Warft Volksseele? Ich kenne keine Volksseele." Und nun zeigte Ler erste, wie gleiche Heiwathtliebe, gleiche Begeisterung sür Lieselben Helden, gleiche Empfindungen in derselben Lage, gleiche Lieder und gleiche Worte in allen Gauen des Landes Zeugniß ablegten von der inneren Einheit deS Volkes, von »er Bolk-seele. m v Wie es eine Volksseele gibt, so gibt e« Volkssünde. Wie der Gedanke, die Empfindung, da« Wort von Mund zu Mund, von Herz zu Herz sich fortpflanzt, so srißt Volk-- Mde von Mann zu Mann, von Hau« zu HauS, von Kind zu Kind und verheert die Volksseele und ruft Gottes Gericht herauf, wo ein Volk nicht seiner Sünde den Rücken kehrt gmd Buße thut. Dem nachzudenkeu fordert unS der Landes lbaßtag auf! Oder wiffen wir nichts von BolkSsünde? — O, wer lolUe davon nicht wiffen! — Brennt nicht wie ein wtlde- Fieber in unserem Volke die Gier nach dem Geld? Warum drückt der Reiche den Armen? Warum neidet der Arme den Reichen? Gott Mammon beherrscht Bride, und darum weicht die Furcht vor Gott - denn sie können nicht Gott dienen und dem Mammon. Und darum schreit man nach neuen Gesetzen: Lean Jeder möchte die Gier de« Andern zähmen. Und sie wird doch durch da« beste Gesetz nicht recht gezähmt, wenn dle BolkSsüade nicht weicht, die Geldgier. Da thue Buße! Aber wozu wollen fie daS Geld? Zum Genuß! Und da ist dle andere BolkSsünde, die unS quält: die Genußsucht. Allüberall heißt eS: weniger Arbeit, mehr Lohn; weniger Mühe, mehr Genuß! Weil das Herz nicht in Gott ruht, herrscht daS Fleisch über den Geist und man muß dem Fletsche iein Gelüst befriedigen. Darum die endlose Reihe rauschender Feste- darum die grenzenlose Verschwendung sauer verdienten Geldes in geistigen Genänken- darum spreizt fich die Uafittlichkeit auf den glänzenden Straßen der Städte, in öen Winkeln der Dörfer. Sieh, da ist Volkssünde! Da »irb jf™«« ^,hn, iU haben ^pot. [3113 Wigstt 3r,®4bl hoch«"' iß-bdx SaWrHvz. infR®r KSniR81 __ iraJi, P^ehtfofl« *%irine- Fl»€r’ hi Bielefelder Anstalt vethel überwiesen werden und er müsse deshalb dringend bitten, neben der Collecte, welche demnächst vo« Verein für innere Misfioo zweck- Errichtung einer hessischen Anstalt io- Werk gesetzt würde, auch die von Bethel an-geheode Collecte nach Kräften za unterstütze». Herr Provinzlaldireetor von Gagern bestätigte die Angaben de» Aefereaten über die geplante Errichtung einer Provinzial» siecheoanstalt und empfahl da» so hochwichtige Unternehmen dem Interesse unserer Mitbürger. Such Herr Oberbürger, meister Gaauth betonte die Nothweudigkeit der Errichtung der Stechenanstalt und hob hervor, daß auch dte Stadt Gießen lebhafte« Interesse an einer alsbaldigen Jnaogrtff. nähme dieser Arbeit nehme, und wohl auch gerne bereit sein werde, da» städtische Hospital aufzugeben, bezw. von dem Renbau eine» solchen abzusehen, wenn bei der Entscheidung über die Platzfrage und sonstige Einzelheiten der geplanten Provinzialfiecheoanstalt den Wünschen und Vorzügen der Proviozialhauplstadt gebührend Rechnung getragen werde. Bei dem letzten Berhaudluug»punkte: Gewährung von Woh» vnugSmiethe al» Art der Armenunterstützung vertrat Herr Pfarrer Schlosser den Standpunkt, daß mau, um den Armen wieder in Etwas zur Selbständigkeit zu verhelfen, die MtethSunterstützungen, welche in Gießen über 13000 Mk. betragen, thunlichst in Baarunterstützungeu umwaudeln solle, während Herr Beigeordneter Wolff in dieser Beziehung zu vorsichtigem vorgehen ermahnte, da gerade die wirthschaft- liche Unselbständigkeit der Armen in den meisten Fällen zur Unterstützung derselben geführt habe. Nach anregender Debatte, in welcher namentlich betont wurde, wie ungemein wichtig eS sowohl für unsere weniger bemittelten Bevölkerung-klassen, wie auch für dte Hausbesitzer fei, daß «au in Gießen nach dem Borbtlde des Allgemeinen Vereins die Miethzahlperioden mit den Lohnzahlperioden zusammen fallen lassen sollte, einigte man sich dahin, zu versuchen, daß für diejenigen Armen, von denen die Pfleger mit ziemlicher Be- stimmtheit annehmen können, daß sie von dem ihnen überwiesenen Baargeld auch wirthschaftlicheu Gebrauch machen, die MiethSunterftützung als solche in Wegfall kommen und durch Gewährung von Baargeld ersetzt werden solle. Da» Gießener Brauusteiubergwerk C. W. «. Serine wurde gestern einem Consortium Kölner und Dresdener Bank firmen für den Preis von sechs Millionen Mark vertraglich gesichert. Wie wir vernehmen, wird beabsichtigt, da» Unternehmen in eine Aktien.Gesellschaft umzu- wandeln. *• Der Hessische Fechtverein Waifeuschutz, verband Gießen begeht am 26. Juni sein fünfjähriges Stiftungsfest. Gleichzeitig wird au diesem Tage die Landesversammlung hier stattfiuden. Für dte Berathuugeu, dte am vormittag stattfiuden, ist StetuS Saalbau in Aussicht genommen, woselbst auch am Mittag da» Festessen zu Ehren der fremden Delegirten stattfindet. Bet gutem Wetter vorausgesetzt, ist beabsichtigt, einen Ausflug nach dem Gleiberg zu machen, während Abends in Steiu» Garten Eoueert und Ball statt- findet. — Da» diesjährige Sommerfest beabsichtigt der Verein Anfang Juli auf der Schönen Aussicht abzuhalten. Dte Vorbereitungen zu beiden Veranstaltungen find bereit» im Gange. •• 16. Cougreß för innere Medizin, vom 13. bis 16. April wird zu Wiesbaden unter dem Vorsitze des Herrn Geh. SanitätSrath Professor Dr. Moritz Schmidt der 16. Esongreß für innere Medizin tagen. Die Sitzungen finden im weißen Saale des Eurhause» statt. Das Bureau befindet fich neben dem Eingänge des Cur- Haufe». Al» schon länger vorbereitete BerhandlungSgegen- stände, für welche Autoritäten ersten Ranges die Referate übernommen haben und welche bedeutende» aciuelle» Interesse haben, stehen auf dem Programme: Ueber den medizinisch. klinischen Unterricht (Referenten die Herren v. Ziewßen- München und v. I a k s ch Prag)- über den gegenwärtigen Stand der B-Haudlung des Diabetes mellitus (Vortrag des Herrn L e o - Bonn)- über intestinale Autointoxicatiouen und Darm-Antisepsis (Referenten die Herren Müller.Marburg und Brieger. Berlin). Theilnehmer für einen einzelnen Congreß kann jeder Arzt werden. Dte Theilnehmerkarte kostet 15 Mk. Dte Theilnehmer können fich an Vorträgen, Demonstrationen und DiScuffionen bethetligen und erhalten ein im Buchhandel ca. 11 Mk. kostendes Exemplar der Verhandlungen gratis. Mit dem Eougreß ist tu einem Nebenraume de» Sitzungssaales eine Aufstellung von neueren ärztlichen Apparaten, Instrumenten, Präparaten usw., soweit sie für dte innere Medictn Interesse haben, verbunden. Anmeldungen für die- selbe find an SanitätS-Rath Dr. Emil Pfeiffer (Wiesbaden, Parkstraße 9b) zu richten. ••P. Dte Förderung des Ackerbaues unter den Ztraeliteu. In erfreulicher Weise mehren fich in neuerer Zeit die Anzeichen dafür, daß auch in israelitischen Kreisen die Erkeuntniß an Boden gewinnt, e» sei endlich an der Zeit, den leidigen Viehhandel unter der Landbevölkerung, der ja auch z. Z. arg darniederliegt, möglichst zu verdrängen und der Beschäftigung mit ländlichen Bodenculturarbeireu wehr »nd «ehr Eingang zu verschaffen. Daß diese Ueberzeugung auch schon in die Praxi» übertragen worden ist und gute Früchte gezeitigt hat, werden wir gleich zeigen. Wir wollen nur noch an da» erinnern, was wir vor Kurzem ebensall» au dieser Stelle zur Sprache gebracht haben, nämlich die Förderung des Handwerk» unter den Israeliten durch Ge- Währung der Mittel für die Ausbildung von Handwerkern usw., u« darzuthun, daß man nach beiden Richtungen zu arbeiten bemüht ist. Ueber dte bisherige Thätigkeit einer, der Er- lernung der laudwirthschaftlichen Arbeit für J-raeliten ge- widmeten Anstalt tu Ahlem bet Hannover berichtet die „Frkf. Zeitung" Folgende»: »Hannover, im März. Die im Jahre 1893 im benachbarten Ahlem von Herrn Alexander Moritz Simon errichtete israelitische Erziehungsanstalt hat sich in erfreulicher Weife entwickelt. Der Zweck der Anstalt ist die Erziehung armer Knaben nud deren praktische Anleitung zur Bodeneultur (Gärtnerei, Obstbau, Laudwirrh- schäft). Unter« 2. Oktober 1896 wurden der Anstalt die Rechte einer juristischen Person verliehen. Nach dem uns vorliegenden Bericht de» EnratoriumS betrug die Zahl der Zöglinge am 15. September 1897 38 Lehrlinge und 26 Schüler gegen 32 und 22 am 1. Januar 1895. Eröffnet wurde die Anstalt mit 9 Zöglingen, von den bislang zu Gehülfen herangebildeten Lehrlingen haben 7 Stellung in Gärtnereien gefunden (5 in Deutschland, 2 in Galizien)- einer ist in da» Obst-Verwerthnng-fach übergegangen, einer wird in eine höhere laudwirthschaftliche Lehranstalt in Oesterreich eintreten. Die gezeichneten Jahresbeiträge entstammten in ihren Hauptsummen den drei Gemeinden Frankfurt a. M. (in den sieben Monaten des Jahre» 1895 ca. 15000 Mk.), Hannover und Leipzig. Infolge der überaus nothwendigen Erweiterungen der Anstalt wird ihr Ende 1897 voraussichtlich eine Schuldenlast von etwa Mk. 110000 ewachsen sein. Das Euratorium hofft, daß das Unternehmen durch größere Zuwendungen nicht minder wie durch die kleineren regelmäßigen Beiträge unterstützt w-rden wird. 70 Knaben und Jünglinge, von denen ein Thetl eitern» und hermathloS und darum wehr oder weniger verwahrlost in die Anstalt kam, genießen gegenwärtig in dieser die Wohlthat geistiger und körperlicher Pflege und Erziehung, unter gleichzeitiger Vor- und Ausbildung io Gartenbau und Landwirthschaft. Ein solche» Werk, da» berufen und befähigt erscheint, eine» der wichtigsten jüdisch» socialen Probleme zu lösen, sollte von allen Seiten geschätzt und unterstützt werden." Auch in Gießen hat fich seit einigen Wochen eiu Comitö zur Förderung des Ackerbaue» unter den Israeliten eonstituirt, welche» bemüht ist, tn Wort und That für die Durchführung dieser Idee auf dem Lande einzutreten. Wir registriren diese Thatsache mit Genugthuung und glauben mit der Beröss.'ntlichung derselben der Sache insofern zu dienen, al» wir dte Aufmerksamkeit namentlich der besser fituirten Kreise unserer israelitischen Mitbürger an der Lösung dieser jgdjlch socialen ftrsce veranlassen wöchl-n. Vermischte». * Ehescheidung wegen gegenseitiger — litterarifcher Ab» Neigung. Mtstreß France» Hodgson Burnett, die Verfasserin tion »Little Lord Fauntleroy“, hat beim obersten Gerichtshof von Washington die Ehescheidungsklage gegen ihren Gatten angestrengt. Die englische Schriftstellerin hat einen Amerikaner, den Dr. Swan Burnett geheirathet, der ein Augenarzt von großem Ruf und Verfasser mehrerer geschätzter Werke ist. Die Schriften de» Maune» sind aber unglücklicherweise nicht so verbreitet, wie die Romane und Novellen der Frau, und da überdies Frau Burnett von der schriftstellerischen THLtigkeit ihre» Gatten eine geringe Meinung hat, bemächtigte fich des Arztes eine heftige literarische Eifersucht, die zu unerquicklichen Auftritten führte. Die Krankheit wurde schließlich so acut und da» Leben im Hause Burnett so unerträglich, daß die Gattin jetzt in der Ehe- scheidung da» Heilmittel gegen dte übertriebene literarische Empfindlichkeit ihre» Gatten suchen muß. • «r „lernt Rechtsanwalt". In da» Bureau eines viel- beschäftigten Berliner Anwalts kam am Mittwoch eine Frau, Me sich als Mutter eines der Schreiberlehrlinge vorftellre und den Rechtsanwalt zu sprechen wünschte. Sie wurde zu dem Auwalt geführt und redete ihn folgendermaßen au: „Sagen Sie mal, lieber Herr, am Freitag wird« ein Jahr, daß mein Sohn bei Ihnen lernt, wann wird er denn nun eigentlich Rechteanwalt?" Der also Apoftrophirte, der sonst nicht leicht zu verblüffen ist und auf keine Frage die Antwort chuldig bleibt, wußte diesmal verstummen- die Frage traf ihn doch allzu unvorbereitet. * Giue gute Lehre. In einer großen rheinischen Stadt erhielt laut „Köln, Volk-zrg." eines Morgens eiu Philologe, Doctor rc., ein große» Pocket, voll Freude wird eß ge- öffnet und es enthält — sechs Kistchen Cigarren mit folgendem Brief: „Sehr geehrter Herr! Wir erlauben uns, Ihnen anbei sechs Kistchen unserer anerkannt guten Cigarren zu chickeu. Wir zweifeln nicht, daß sie Ihnen gefallen werden, und bitten Sie, un» auch in Ihrem Bekanntenkreise zu empfehlen! (Den Betrag — 6 Mk. die Kiste — erbitten wir m t Postanweisung). Hochachtungsvoll.......Cigarren Versandt- Haus." Postwendend geht aa die Firma folgender Brief de» Philologen ab: „Sehr geehrter Herr! Ich erlaube mir, Ihnen anbei zwölf Stück meiner anerkannt guten Doctor- Dissertationen zu senden. Ich zweifle nicht, daß sie Ihnen gefallen wird- sollte in Ihrem Bekanntenkreise fich Jemand dafür interesfiren, so bin ich gern bereit, Ihnen weitere Exemplare zu liefern. (Den Betrag, 3 Mk. das Stück, bitte ch mir gut zu schreiben.) Hochachtend......" Umgehend traf ein Schreiben des Cigarreu-Versandt Hauses ein: „Wir ersuchen Sie höflichst, unS dte bett. Cigarren zurückzusenden. Anbei die Gebühren für Porto und Verpackung. Ihre Dissertationen senden wir heute noch zurück. Hochachtung»- vollst.......* • Ist bei Atzt und Apotheker zur Berfchwiegeihelt ver- pflichtet? Eine vielfach nicht bekannte Thatsachi ist e», daß der Arzt gesetzlich zur unbedingten Verschwiegen- h eit über den ihm in der Ausübung seines Berufe» bekannt gewordenen Zustand de» Patienten verpflichtet ist, sodaß er also Dritten gegenüber in keiner Weise irgend welch: Mit theilungen über die Art der Erkrankung machen darf. Diese Verpflichtung zur strengen Verschwiegenheit ist durch- auS berechtigt, ja e» ist wohl mit Recht anzunehmen, daß ein großer Theil der Patienten au» falschem Schamgefühl und au» Furcht überhaupt nicht bie Hilfe eines Arzte» in Anspruch nehmen, lediglich deshalb, weil sie die Pflicht b:S Arztes zur Verschwiegenheit nicht kennen. Aber nicht nur für den Arzt bestehe diese Pflicht, sondern auch für den Apotheker, und es wird gerade hier oftmals, wenn auch in bester Absicht, gegen diese Bestimmung gefehlt. So gilt z. B. der Inhalt eine» Rezeptes im Sinne de» Gesetze» al» „anvertraut," und der Apotheker ist nicht be- rechtigt, selbst «eist de« Kranken gegenüber, für den die verschriebene Arznei befttmet ist, Auskunft über den Inhalt der für den Laien zumeist gänzlich unverständlichen Verordnung zu geben. Namentlich auf de« Lande gilt der Apotheker vielfach als „BertrauenSman" be» Patienten, bei dem er fich Auskunft darüber holt, ob und wie die im Recept verschriebene Mediciu wirkt, was fie enthalt usw. Ein hierher gehöriger Fall ist gewiß nicht ohne Interesse, well er am Besten die Coufequenzen an» der Verpflichtung zur Verschwiegenheit illustrirt. Eine Dame beabsichtigte, einen neuen Arzt zu coufultiren und ging daher zu de« Apo- theker, der bte von dem alten Arzte verordneten Arzneien angefertigt hatte, und bat ihn, dem neuen Arzte keinen Aufschluß über dieselben zu geben. Die Dame wollte dadurch feststeüen, ob der Arzt, auch ohne Keuntuiß der alten Kecepte zu derselben Diagnose kommen würde. That- sachlich bat der betreffende neue Arzt bea Apotheker u« Einsicht in bie ftüher verordneten Recepte nnb war sehr "staunt, als ihm dieselbe unter dem Hinweis darauf, daß er fich dadurch einer Gesetzesverletzung schuldig machen würde, versagt wurde. Wie berechtigt der Wunsch der betreffenden Dame war, geht daraus hervor, daß der Arzt zweifellos an» den früher verordneten Präparaten die Diagnose seines vor- gäugrrS genau hätte erkenru können. SS. #. i« Ä» 6 iM*’ lfr(4 8 v«l CtetH »Uta. Aufgebote. März: 26. Hermann Kart Christian Wallenfei», Kaufmann zn Zürich, mit Emma Margarethe Huber daselbst. 30. Otto Friedrich Heinrich Fuckert, M.tzzer zu Daaden, mit Katharine Auguste Stahl zu Freudenberg. 31. Heinrich Peter Sondermann, Schlosser zu Oberhausen, mit Elisabeibe Wilhelmine Theis daselbst. ™ ~ , Eheschließungen. März: 26. Johann Heinrich Welz, Postasststent zu Köln-Deutz, mit Friederike Amalie Katharine Len, Hierselbst. 26. Franz Michael Gopon. Herrschaftsdiener dahier, mit Emma Wilhelmine Auguste Ganz bierselbst. 26. Franz Renk, Restaurateur dahier, mit Margarethe Hüttenberger Hierselbst. 26 Johanne» Hahn, Fabrikarbeiter dahier, mit Margarethe Christiane Müller Hierselbst 26. Friedrich Heinrich Ernst Müller, Kaufmann dahier, mit Katharine Marie Eltsabethe Johanna Henriette Schäfer Hierselbst. 31. Heinrich Insel. Friseur dahier, mit Lina Seng hterselbst. Geborene. März: 24. Dem Former Friedrich August Schmidt eine Tochter, Margarethe Helene. 24. Dem Fuhrmann Johanne» Hill eine Tochter. 25. Dem Bauunternehmer Heinrich Winn eine Tochter. 26 Dem LehramtS-Afsessor Dr. Wilhelm Schottler eine Tochter, Martha Cäcilie. 26. Dem Lackirer August Stock ein Sohn, Hans Lenhard. 27.'Deu: Kaufmann Conrad Bender eine Tochter. 29. Dem Bautechniker Hermann Ludwig Karl Köhler ein Sohn. 30. Dem Arzt Dr. Georg Kipper eine Tochter. Gestorbene. März: 25. Margarethe Zell, 27 Jahre alt, ohne Geschäft, von Salzhausen. 26. Ludwig Krrll, 15 Jahre alt, Sohn von Schlosser Ludwig Karl Krell dahier. 26. Anna Lenz, 7 Wochen alt, Tochter von ASphaltirer KaSpar Lenz dahier. 27. Marianne WormSbächer, geb. Kassel, 67 Jahre alt, Ehefrau von Destillateur Heinrich WormS- bächer dahier. 28. Katharine Pitz, geb. Schmitt, 36 Jahre alt, Ehefrau von Realgymnasiallehrer Dr. Heinrich Pitz dahier. 28 Clara Wilhelmine Schliep, 18 Jahre alt, Tochter von Schreiner Franz Schliep zu Weilburg. 28. Luise Braun, geb. Frlsiva, 75 Jahre alt, Wittwe von Lehrer Ludwig Braun dahier. 29. Wilhelm Waaner, 42 Jahre alt, Taalöhner von Gladbach, Krei» 9leuroteb. 30. Marie Steuernagel, 46 Jahre alt, Näherin von Leidhecken, Krei» Büdingen. 31. Marie Weber, 48 Jahre alt, von Ruppertsburg. Auszug aus -en Kirchenbüchern der Stadt (Siesten. Eoangelifche Veveintze. Getraute. MatthiuSgemeinde. Den 26 März. Johanne» Hahn, Fabrikarbeiter zu (Sieben, und Margarethe Christiane Müller, Tochter de» Taglöhner« Conratz Müller zu Gießen. Lukasgem einde Den 26. Mä-z. Jobann Heinrich Welz, Postasststent zu Köln- Deutz, und Amalie Lenz, Tochter de« verstorbenen Stationsassistenten Christian L nz aus Straßburg. Denselben. Franz Renk, Restaurateur, und Margarethe Hütten- berger, Tochter de» Sattler». Johann Christian Hüttenberger za Gießen. Den 31. März Heinrich Insel, Friseur, und Lina Seng, Tochter de» Werkführeis Wilhelm Seng zu Gießen. JohanneSgemcinbe. Den 27. März. Friedrich Heinrich Ernst Müller, Kaufmann zu Gießen, und Katharine Marie Elisabeth Johanna Henriette Schäfer, Tochter be» Gemüsehändler» Johanne» Schäfer zu Gießen. Getaufte. Mattb äuSgemeinde Den 27. März. Dem Fuhrmann Karl Haas ein Sohn, Jakob Ludwig, geboren den 24. Februar. Denselben. Dem Spenglermeister Emil Ludwig Dörr ein« Tochter, Johanna Mathilde Henriette, geboren den 20. Februar Denselben. Dem Werkführer Georg Schneider ein Sohn, Albert Corneliu» Ludwig, geboren den 17. Februar. MarkuSgemeinde. Den 26. März. Dem Cementarbeiter CaSpar Lenz eine Tochter, Anna, geboren den 6 Februar. Den 27. März Dem Schneider Hermann Becher ein Sohn, Ernst Wilhelm Gerhard, geboren den 6. Februar. Denselben. Dem Schuhmacher Heinrich Möller eine Tochter, Mathilde Emilie Anna Ferdinande, geboren den 12. März. Denselben. Dem Schreiner Ernst Falkenheimer eine Tochter, Karoline Marie, geboren den 20. Februar. Denselben. Dem Maurer Heinrich Erb eine Tochter, Margarethe Eltsadelhe, geboren den 25. Februar. Johanneügemeinde. Den 1. April. Dem Arbeiter CaSpar Hahn ein Sohn, Heinrich, geboren den 3. September. Beerdigte. MatthäuSgerneinde. Den 27. März. Ludwig Felfing, Lehrer t P., 66 Jahre all, starb den 24 März. Den 29. März. Marianne WormSbächer, geb. Kassel, Ehefrau von Destillateur Heinrich WormSbächer, 70 Jahre alt, starb bea 27. März. Den 30. März. Luise Braun, geb. Felsing, Wittwe de» zu Fellingshausen verstorbenen Lehrer» Ludwig Braun, 76 Jahre alt, starb den 28. März. JohanneSgemeinde. Den 30 März. Katharine Pitz, geb. Schmitt, Ehefrau tze» RealgymnasiallehrerS Dr. Heinrich Pitz, 36 Jahre alt, starb tzen 28. März. W Athen, Mdti Verkehr, M«' Rrtaimim Ul IL 616-0 4. Ma pc. 6112-1 trbfoi pt. M jlöSoMl.00. * 0,OHOO, Dl 0«gebot 1 ciubmadjer, 1 jabrilatbeilerii pn Sprachen be «achftag ui Installation! witerei versteht, l MatbriUx, 1 11 laaltifMt, 12 1 DMraum, - Lehrst«; lÄüfer, Bfiadi I Schuhmacher, Concui BehördI Ueber das S Wilhelm l Hießen wir 1898, Ngchin konairsversch ! . Her Kaufma p1 Gießen xnoalter emai । fonaireforbt JJ» April 1 Hie anjumelb h wird zur I '' Aerbehaltul | eine« : tot über die! x°u»schuffes b« in । bezeich ^sung de nm9«n auf ■ "«'L°ch. । I “« «nbttl i fcobtt t I" leifie, 52* °°« l U??' feto9 ln '■*5 Sy drih, bet Pfg. verkaufen 3508 BehördlicheAnzeigen rt nicht ladenrein, per Pfd. 45Pfg. Engel, Gericklsvollzieher. 3515 Gin Logis V Afterweg 23 zu vermiethen. 3467 sowie auch stets Afterweg SS. 3510 3507 M ZU verkaufen (Offene stellen UerMdenes llernrietljnmu'n Ginpsklilungen zum Ge- 23 25 25 26 46 46 50 50 52 42 44 44 46 46 48 70 70 72 Heinrich Plank Heinrich Plank . Heinrich Plank . Heinrich Plank . über oder »ermalter ernannt. ConcurSforderungen sind bis SS. April 1898 bei dem sichte anzumelden. Es wird zur Beschlußfastung gez. Wiener. Bekannt gemacht: Orth, Gerichtsschreiber. irchenbüchern rtztv. tiiiiH Bringe hiermit meinen Ja. Limburger Käse und Kandkäse Verkehr, Caub* rrnd V-lkswLrthschafi» 2. April. Marktbericht. Auf dem heutige» Wochenmartt kosteten: Butter pr. Pfd. 1,00—1,20, Hühnereier *c. 6t 6-0 A, 2 St. 11—12 Ar Enteneier 1 St. 6—7 4/ Gdrst «ter pr. St. 12—13 Ar Käse pr. St. 4- 8 A. Käsematte pr. St. 3 4 Trbfen pr. Liter 19 A, Linsen pr. Liter 31 A, Tauben pr. Pa« JL 0,90 5*8 1,00, Hühner pr. Stück 1,30 bis 1,50, Hahnen pr. StüS JL 1,20—1,60, Enten pr. Stück X 1,70—1,80, Gänse pr. Piuni. * 0,00-0,00, Ochsmflrisch pr. Pfd. 66-74 Ar Kuh- und Rindfleisch 3- bis 4-Zimmerwohnung per 1. Juli eventuell später, möglichst Nord- oder Westanlage, zu miethen gesucht. Offerten unter 8. B. 3461 an die Exped. d. Bl. 3489] Tüchtiger Schreinergeselle auf dauernde Arbeit, sowie ein Lehrling ge- suckt. C.Pfeil, -chreinermstr.,Löwenqaffe WB. Berlin, 2 April. Ein Pariser Extrablatt meldet: Der CaffationShof casfirte das Urtheil im Zola-Prozeß, ohne die Sache vor die neue Jury zu verweise«; «usgebuvgS- gründ ist mangelnde Mageberechtigunz des KrregSmmrsterS. Concursverfahren. Ueber das Vermögen des Gärtners । Wilhelm Bernhardt II. in I Wießeu wird heute, am 1. April 2898, Nachmittags 51/« Uhr, das Concursverfahren eröffnet. Der Kaufmann Emil Fischbach . in Gießen wird zum Concurs. ittnbt : rrtbitfatbcttn ju W- g^ter W leglihmi kmu Brodpreise VSM 3. bis 17. April 1898. Dar hiestge« »»Ser. — Münchener Brauer-Akademie, Doemens. Der nächste vteimonatltche Kursus, zu welchem bereits schon zahtretwe Anmeldunoen vorliegm, beginnt am 25. April. Zur Aufnahme genügt für Brauer gute Volksschulbtldung. 2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrod 3 , (4 „ ) „ bei 3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod. Howie über die Bestellung eines Glätt- Ägerausschuffes und eintretenden Falls Äber die in § 120 der Concurs- »rdnung bezeichneten Gegenstände und )ur Prüfung der angemeldeten Forde- mngen auf Mittwoch, den 4. Mai 1898, Bormittags 10 Uhr, »or dem unterzeichneten Gerichte Termin anberaumt. Allen Personen, welche eine zur koncursmafse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Concursmaffe etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts m den Gemeinschuldner zu verabfolgen »der zu leisten, auch die Verpflichtung mferlegt, von dem Be^tze der Sache und von den Forderungen, für welche Le aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Loncursverwalter bis zum ÄS. April 1898 Anzeige zu machen. Droßherzogl. Amtsgericht zu Gießen. I Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod L Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod 3 Kg. (2 Pfd.) Weißbrod 2 $$. (4 Pfd.) Weißbrod 2 , (4 „ ) „ bei 3 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrod. Der auswärtigen Bäcker. 1 Kg. (2 Pfd.) Wettzbrod bet L. Stetnmüller, Gr.-Lindeu H. Schmidt, Gr.-Linden W. Weitzel von Lang-Göns W. Fabel von Wieseck 2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod bei L. Steinmüller, Gr.-Linden Job. Kd. Bette v. Kirch-Gons H. Schmidt (Großen-Linden) W. Weitzel von Lang-Göns Wilh. Fabel von Wieseck 3 Kg. (4Pfd.)Schwarzbrod beiJoh. Kd. Belte o. Kirch-GönS W.Steinmüller, Lang-Göns L. Steinmüller, Gr.-Linden H. Schmidt, Großen-Linden W. Weitzel von Lang-Göns G. Jacoby o. Alren-Buseck 3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod bei Wl^h. Fabel von Wieseck Ernst Christ von Wieseck G. Jacoby v. Alten-Buseck Der »rodverkäufer. Dieselben Preise wie bei den hiesigen Bäckern. Gießen, den 2. April 1898. Großherzogliches Polizeiamt Gießen, v. Bechtold. frische Süßrahmbutter in empfehlende Erinnerung. Carl Reh, 6 Aiefeuweg 6, nächst derBahnhofstr. Bett federn werden gut und billig gereinigt. Arnold WweM (vorm.Frau Mahla, geb. Wagner). Konfirmandenhüte empfiehlt 3481 Rudolf Richter, MarMr.26. 29 Pfg. 58 , 27 , 26 „ 54 , 52 , 25 „ 24 „ 50 r 48 , 75 , Korustruh, lll. 40 Ctr. (Hauddrusch), verkauft 3474 Phil. Volkmann I., Heuchelheim. Neueste Nachrichten. Depeschen deS Bure« »Herold^. Berlin, 2. April. r3mn cowmandirenden General des 9. ArmeecorpS an Stelle des Grafen Walderfee ist General- Lieutenant v. Maffow, bisher Commandeur der 30.Divtfion in Straßburg, ernannt worden. Berlin, 2. April. Die in der Affaire Grünenthal in Untersuchungshaft genommene Hebamme Eichler ist wieder auf freien Fuß gefetzt worden. Berlin, 2. April. Nach einer Londoner Depesche des „Vorwärts" hat fich dort die Tochter von Carl Marx, Eleanor Marx.Aveling, in ihrer Wohnung ver- giftet. Die Motive der That find unaufgeklärt. Berlin, 2. April. Die neuesten Meldungen über die Unruhen in Südwestafrtka lauten dahin, daß es nach dem Gefecht vom 5. December vorigen Jahres zwischen Theilen der Schutztruppe und den Aufständischen noch mehr- fach zu kleinen Zusammenstößen gekommen ist, bei denen ein Unteroffizier und zwei Mann der Truppe gefallen find. Ein größeres Gefecht hatte der Hauptmann von Estorff am 4. Januar d. I. zu bestehen. Hierbei würde Seconde- Lieutenant Bensen schwer verwundet und zwei Reiter getödtet. Berlin, 2. April. Da» „Berl. Tagebl." meldet au- Danzig: 3>.e für April geplante Indienststellung des Panzerschiffes Bayern, welches auf der htefigeu Schichau Werft umgebaut wird, dürfte wahrscheinlich erst nach mehreren Monaten erfolgen, da fich bei den Versuchen mit den Maschinen erhebliche Mängel herauSgestrllt haben. — Einige Danziger Rheder haben sich gestern zusammengethau, um eine regelmäßige dtrecte DawpfscbifffahrtSverbindung mit K i a o t s ch a u einzurichten. Die Schiffe legen nur in Honkong und Shangai an. Friedrichlruh, 2. April. Beim gestrigen Diner brachte Fürst BtSmarck das Katferhoch aus, während Graf Henckel von DonaerSmarck den Fürsten feierte. Den ÄiguB 34mibt dntSefa m)ohvme4M ektütL m eine rechter. L r« etve röchln^ MchM 'to, N^Harb. 29. Lew 30. Dem Zqjft.Stotg e. stste eit, oto( WSW, vw >re eil, Sobii osn Wn Baj, * Socha eil, röchln jReriamrt Ssmidichn, DMa^rpchirichVoml- 54min, alt, Ehe- 4 Sif btikr. 28. Giere bla ron Särdna gratis zeb. 75 3 ihn eit, i. 29. DMw ttidl TinroltV Mrir LeLb'Lm. fctli Slblogm. MeNSburtz- 1 , (2 Freibank. 3248 Heute und Montag: Kuhfleisch cht ladenrein, per Pfd. 45 Pfg. Sie Beibehaltung des ernannten Sie Wahl eines anderen Verwalters, Versteigerung. 3486 Dienstag den 12. April, Morgens 10 Uhr, läßt Unterzeichnete 2 fast neue Hobelbänke mit sämmtlichem dazu gehörigen Handwerkszeug nebst einem Glaserdiamant, sowie Nußbaum- und Kiefernholz öffentlich gegen Baarzablung versteigern. Frau Ludw.LauusvachWwe. vr. Pfd. 60-66 A, Schweinefleisch pr. Pfd. 68 biS 72 A, Schweine fleisch, gesalzen, pr. Pfd. 76 A, Kalbfletsch pr. Pfd. 60-00 A Hammelfleisch pr. Psd. 50—66 4, Kartoffeln pr. 100 Kilo 5,50 Ml 7,00 vN., Weißkraut pr. Stück 0-00 A. Zwiebeln pr. Centnet 8L0—9.50 X, Milch pr. Liter 16 A- H&h, PoOesftNwl fftilo- ^ibcaenSUtümMtiN® llcUt, u°dMel-°"thrM n Gbrtftien •* L 5-Han, unb LiluS» j| ju Step-- iS rim. !«*» Ssr.« .iw* äST** bd *» ■:te.*** 6 en. ittR8ln=N 5iQnj$lS W'lhrlmtve 8u6u8( nneieux beb In, mit Mncb taWeridbft 26. pcWft. 31. Hrtmtch^ Lehrling für Delicateffen-Geschäft zum alsbaldigen Eintritt gesucht. 3470 Selbstgeschr. Offerten unter H. 1 post- lagernd Gießen erbeten. von Montag den 4. April an: Dlüfchgarnttur, Divan, ßhaisetongue, Bücherschrank, Ausziehtisch, ar. u. kt. Lische, Kommode, KleiderschränLe, Sesset, Schauketstuhle, Toilettentische, Wettstellen mit Matratzen, Waschcommoden mit weitzen Marrnorplatten, Badewanne mit Ofen, Tafelservtce, echtes Wedgwood-Mservice, Küchen-Einrichtung, Welnschrank, Alaschen, arnerik. Ofen, Mädchenzimmer-Einrichtung usw. usw. Stephanstratze 11, 2 Treppe» hoch.__________ a£torö,^r SM 117. . «*tto * ' '«M ** K*14 p 3J15r|. .. (□ den *- ,ln. tojiöi Für Gießen und Bezirk wird von einer erstklaffigen Lebens« und AuSsteuer-Vers.-Gesellschaft ein Haupt« btW. KkNkralagkut gesucht, der organisiren und acqui« riren kann, gegen 3000 Mk. Fixum und Provision; Caution erforderlich. Offerten unter Nr. 3452 an die Expedition dieses Blattes Die nahe Großen-Linden gelegene Mauernmühte mit 4 Morgen Ackerland und sehr guter Kundschaft soll sofort auf 6 Jahre verpachtet werden. Die Mühle hat zwei Mahlgänge und einen Putzgang und befindet sich in sehr gutem baulichen Zustande. 3340 L. Schön Wwe. eiLULL!__HU—■ UM „r,.—■ Städtischer Arbeitsnachweis Gießen Garteustraße 2. Angebot -er Arbeitnehmer r 1 Conditor oder Feinbäcker, 1 Spengler, 1 Schuhmacher, 6 Hausburschen, 1 Fuhrkneckt, 2 Taglöhner, 3 Dienstmädchen, 2 Fabrikarbeiterinnen, 1 Lauffrau, 2 Putzfrauen, 4 Näherinnen, 1 Gesellschafterin, jtoei Sprachen beherrschend. Nachfrage -er Arbeitgeber r 1 tücht. Drechsler, 1 tucht. Spengler, welcher and) Jnstallationsarbeiten zu verrichten hat, 1 tucht. Friseur, welcher bte Perrucken- Wackerei versteht, 3 tucht. Glaser (Rahmenmacher), 3 tücht. Küfer, 2 Schloffer, t Rockarbeiter, 1 tücht. Bauschreiner, 6 Schuhmacher, 5 Hausburschen, 1 Colporteur, tl Taglöhner, 12 Dienstmädchen für Küche und Hausarbeit, 1 Köchin, 1 Lauffrau, 3 Waschfrauen, 2 Näherinnen, 1 Weckausträgerin. Lehrlinge: 3 Bäcker, 2 Barbier, 2 Drechsler, 1 Gärtner, 1 Kupferschmied, 1 Küfer, 2 Lackirer, 1 Sattler, 1 Schloffer, 1 Schmied, 2 Schneider, 2 Schreiner, 3 Schuhmacher, 1 Wagner. ______________________________________ vom Kaiser geschenkte« Stock hat der Fürst bereits itt Gebrauch. Budapest, 2. April. Gestern Abend stürzte auf dem Podmaniczky Platze bei einem dreistöckigen Neubau dar Bau« gerüst ein. DaSUnglück entstand dadurch, daß das Dach- gefimS aus unbrkamrter Ursache herabfi'.l und das Gerüst mit fich riß. 24 Arbeiter und Arbeiterinnen wurden unter demselben begraben, von denen neun schwer verwundet wurden. Ein Paffaut wurde erschlagen. Die beiden Poltere wurden verhaftet. vrüffel, 2. April. An die Spitze der belgischen Mission, welche sich nach China begibt, ist der Graf von Ursel gestellt worden. Die Misfion ist vom Könige selbst zusammengestellt und hat keinen politischen Charakter. Marseille, 2. April. Bet der Aukunst DrumontS hier« selbst find Unruhen au-gebrochen. Auf dem Bahnhofe kam eS zu einem Handgemenge zwischen Anhängern und Gegnern DrumontS. Zwei Ruhestörer wurden verhaftet. Madrid, 2. Aprtl. Wie verlautet, hat Sa gast a fämmtltche Forderungen MacKiulehS abgelehnt. „Jmparcial" und „Heraldo" bezeichnen den Krieg mir Amerika als unvermeidlich. 10 Bataillone gehen nach Cüba ab. Die Stimmung ist wieder sehr pessimistisch. Loudon, 2. Aprtl. Wie die „Westminster Gazzette" erfährt, stellt Zola gegenwärtig R e ch e r ch e n an, welche zu sensationellen Enthüllungen führen dürften. Sin hervorragendes Mitglied eines Londoner Club-, deffen Name noch geheim bleiben müffe, werdewahrschetnltch sehrwichtigesB'-weiSmatertal verschaffen helfen. ZolaS Lippen seien augenblicklich geschloffen, doch werde eine überraschende Entwickelung der DreysuS» Affaire sür die nächste Zeit erwartet. «L 5*i . t: °h°t ta. Inuitn mfi x S «na„t ' y«1« Ein Lehrmädchen ober Ladnerin mit besch. Anspr. für ein besseres Detail- Geschäft gesucht. Offerten unter O. H. 12 postlagernd Gießen erbeten.__3469 Ein ordentliches, jüngeres Dienstmädchen wirb per sofort bei gutem Lohne gesucht. Bergstraße 211.__3440 »M- Wer fcknell u. billigst Stellung finden will, verlange per Postkarte bie Deutsche ^akanzeupost in Eßlingen. 8l, finmiuffgft. 3503] Eine Stube zu vermiethen. — Daselbst ein wenig gebrauchter Kinder - sitzwagen zu verkaufen. Rittergasse Nr. 23. LvU P ■, „der Wanderer v fi Ich habe mich in Darmstadt als x Rechtsanwalt Q niedergelasten. Meine Gcschäftsstube befindet fich, mit derjenigeR Q des Herrn Rechtsanwalt Hallwachs vereinigt, y Waldstratze 16. Restaurant zum Postkeller Heute Samstag Abend: Großartige mit Concert bei austergewöhulicher Abendkarte, wozu freundlichst einladet i |______________Franz Renk. Bestanration zur Hammstadt Hammstrasse 7 Bleberthalbhnbf« Evangelische Gottesdienste im Saale des 1. Stocks Neuenweg Nr. 9, Eingang im Hinterhaus, Erlengaste 10. Sonntag 3. April, Nachmittags 31/» Uhr: Predigt. Prediger A. Barnickel. Die gestern Nachmittag erfolgte glückliche Geburt eines kräftigen Jungen beehren sich ergebenst anzuzeigen Amtsrichter L. Neuenhagen £ und Frau Elwine, geb. Carl. Lj” Giessen, 2. April 1898. *3477 1887 Vüist vtm 1. April 1898. Tivoli 6 t 3i/t Hambrgr. Hyp. Bt. m»k. b. 1905 9875 31/. Preug.Hyp.Ä. Bt tnrf. b. 1906 998) bte. 3rrtf. ßbw.ttrcb JBL mrf. b. 1900 102.0 31/, DenckcheGrdsch.V.ank.b. 1906 9980 4 3509 Rrdactioa i. B.: Hermann Tlle. 3 6 4 »665 lf825 a 10 97 46 449J 101^ 101.00 103.60 98 0 102 25 ocr.to 10166 Dienstag Abend: Hotel Kaiserhof Portugiese» Mexikaner Monoyol-iSriechen oea Ellent.. Revlenb. DM. Bubnu» DbL Stadt Darmstadt o. 1891 Stadt WormS mrf. b. 1901 Frankfurter Pr»c«n 3% Deutsche ReichSanl. 3 Preutz. ConsolS ®>t. Hessische DbL Restaurant und Cafe, Ludwigstrasse (seither Oranien-Bräu). .Seute Abend, den 2. April: Erösfmmgs-Comkrt. Coursbericht nn J. Kurz & Co., Giessen, Kahlhlfftrist 61 Oesterr. StaatSbahn v. 1886 91 801 Jtal ftaatSgar. Ltseub. 68 611 fuco: 4«/i Oesterr. Sttderre»!« 4 Ung. KsU)»Rente — Drncl nnd Berlaq der Brudl'lchcn Uniucrfttätg.iöud). und 6iftnbnidcrei (Pietsch & Schevda) in Gießen. , „, - .< Die he«tige »»fatzt 18 Satt*. 4 4 3 3 Zum Ausschank kommt: Höhrifs Pilsener und Münchener Zacherldräu. Werein fürFoges. u. Heflügeszuchl Hießen nnd Umgegend. Sonntag den 3. April 1898, 3’/z Uhr .Nachmittags, in Steins Saalbau (kleiner Saal): (Generalversammlung. Tagesordnung: Berichterstattung über die Ausstellung und deren finanzielles Ergebnrß. — Jahresbericht. — BorstandSwahl. — Lerloosung der von der Ausstellung zurückgebliebenen Gewinne. 3'/. Frankstr.Hyp. Bk. unk. b. 1908 100 0 3’/, . 3«/, FrDf.Hvv.Lreb.V.mrf.b.1906 99 60 M/. Preuß. Hyp.». »f. b. 1«6 SS8 mrf. b. 1906 102 60 3Vi Pomm. Hpp- A. Bk. mrf. b. 1906 1060 echnungen in jeder gewünschten Ausführung liefert schnellsten- nnd zn mässigen Preisen die BrUhl’sche Univ.-Druckerei (Pietsch & Scheyda) 7 Schaletrawwe 7.___________ Brtf« SO Frorfev-Sl. 1622 Engt. Sovereign« 00.00 Dollar, ta Gold 4L0 W *.->1 w,ndien fd> 16.18 20.43 4.16 168 10 Bt*1 •-< Franz, varrfnoten —1«» Oesterr. bt». —pOJO «merk. f 4A ontlei n,noa Oftcrr «rebttdldtai 3(268 Jedermann herzlich willkommen. "MG» 3391] Verloren ein Paar Gummihandschuhe. Gegen Belohnung abzugeben ________________Scltcrsweg 65. Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die traurige Mittheilung, dass unsere liebe Mutter, Grossmutter und Schwiegermutter Frau Jacob Wissner Wwe. heute Morgen 8 Uhr nach langem, schweren Leiden sanft entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen. Giessen, den 2. April 1898. Die Beerdigung findet am Montag Nachmittag 4 Uhr vom Sterbc- hause, Grünbergerstrasse 28, aus statt. 3ä 14 Verloren G Pfund en *£SS» -1,,e gelegt ie 1 tag olck Bett.: W Das ®ro Nachftehei Leist >ur öffe Bei den: ün /kreise Gieß tit Sirßen ge 1) Offiziere, und Sani rock, Ach Stiefel b1 2) Xeserviste und der 3) Vehrleu ab eingej 4) SrschRk Nachstehen LmlrMichligk in UmUB hardrseldrn, heim, Klein-L 1 A-pel Offiziere und Landwe' Jahrgänge lk 2. Appe Reservist 1896 und 189 Heile und d der Jnfanter 3. Ahpe Wehrleu^ 1- Ntl Reserviste «assen, und' ">d Fuß-Artille Trains (e bmnoi Ä KO. 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