l&gen ,tiIld dw Kallerin 1 langes. auernde Garantie. icl1 gefälligst «n, 436 I* «einem neuerßauten 2060 e 18 4« Haas, chmdlm-. ^l\ fallen, Garten« rügen, sowie -aßen inemg zu bringen. . fenbein, IS. 4 NWm m ler Haler, Noe iet’s Chevalier- Bichter’s Ja- ibrecher, krot. orten, Mlche ich anbaue. ’ati* vvd framo^ en >ebäcke Mr.4- iMiN,65L r.-Druefc®1*1 ibeyd»), 18. 1687 TCflh itt -r»v" 4 CH- bSA 9^ *** i f 0 90 ' 0 419 6720 ML! $0.90 y?90 4180 lüI-W 1C1.00 Nr 52 Erstes Blatt. Donnerstag den 3. März A8S8 Kiehener Anzeiger Heneral-^Unzeiger Alle Anzeigen-BermittlmigSstellm des In- und AuSlcmdrL nehmen Anzeigen für >en Gießener Anzeiger ^ntgega». Bei Postbezug Mark 50 Pf,. ierteljLhrlich. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für den znlgeadcn Tag erscheinenden Nummer bis Bonn. 10 Uhr. Aezngapreis vierreljährlich 2 Mark 20 Big. monatlich 75 tßffr mit vriNGerloh«. Erscheint tägNch mit Ausnahme de- Montags. Die Gießener MamilieaVkätter werden dem Anzeiger wöchentlich viermal beigelegt. Amts- und Anzeigeblntt fut den ICreis Gieren. Gratisbeilage: Gießener Familienblätter Nedaetion, Lrpedittvn und Druckerei: Lchnlstraße Ar. 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger #< erklärt jetzt, er ziehe die von dem Vorredner beanstandeten Worte in seiner Resolution zurück. Abg. Lenzmann (freis. Vp.) führt aus, die vielen schweren Unfälle in neuerer Zeit machten die Nervosität de» Publikums doch gewiß begreiflich. Als Anwalt in Proceffeu wegen Gefährdung von Etsenbahuzügen wisse er aus Er- fahrung, daß die angeklagteu Beamten oft fretgesprochen werden mußten, weil die Ursachen der Unfälle nicht in der Person de» betreffenden Beamten zu suchen seien, sondern in der Mangelhaftigkeit der Einrichtungen, z. B. der BahnhofS- anlagen. Auch die schlechte Besoldung der Arbeiter spiele mit. Redner empfiehlt schließlich, daS Eisenbahnwesen zu einem besonderen Fachstudium zu machen und wünscht Vermehrung der Wafferstraßen. Uebrtgens sei der eigentliche Uebelihäter jedenfalls nicht Herr Thielen, sondern Herr v. Mrquel, der die Bahnen nur als milchende Kuh betrachte. Abg. Graf Limburg (cons.) bezeichnet e» als That- fache, daß ost viel mehr Wagen bestellt würden, al» gebraucht würden. Der Verkehr müffe auch der Verwaltung entgegenkommen, und nicht bloS umgekehrt. Canäle dürften nur gebaut werden, wofern Sicherheit für die Landwirthschaft gegeben werde, gegen eine Schädigung durch ausländische Einfuhr. Abg. IS kraut (Antis.) beklagt die große Verschiedenheit der Gehaltssätze für untere unb höhere Beamte, das sei schwer zu begreifen in einer Zeit, wo man doch zu begreifen beginne, daß alle Arbeit gleich sei. (Lachen! Sehr richtig! bet den Socialdemokraten). Unter diesem Gesichtspunkte müffe namentlich da» hohe Einkommen des Präsidenten de» ReichSeisenbahnamteS bekämpft werden. Auf den Betrieb der einzelnen Linien habe das ReichSeiseubahuamt so gut wie gar keinen Einfluß. ES könnte ohne Schaden vollständig gestrichen werden. Ein Krebsschaden der Eisenbahn-Verwaltung sei der bureankratische Organismus und da» Asses- sorenthum. BuudeScommtssar Geh. Rath Lieber vertheidigt die. geforderte Gehaltserhöhung für den Präsidenten de» Reich»- eisenbahnamtS. Nächste Sitzung Donnerstag 2 Uhr. Essenbahnetat und Postreformvorlage. Schluß 61/4 Uhr. Deutscher Leich. Berlin, 1. März. Die Kaiserin war durch eine leichte Erkältung gevölhigt, da» Bett zu hüten. Berlin, I.März. Die erste Lesnug der Marine- Borlage in der Budget-Commission de»Reich»tag» dürfte schon morgen zu Ende geführt und dann sofort mit der zweiten Lesung begonnen werden. Der vom Abgeordneten Dr. Lieber fertigzustellende schriftliche Bericht wird möglichst beschleunigt werden. Da» Plenum könnte sich daun vielleicht in etwa 14 Tagen mit dem Entwurf beschäftigen. Berlin, 1. März. Die Reich»tag» Commission zur Vorberathuug der Milttär-Strafprozeß-Rovelle trat heute in die zweite Lesung de» Entwurf» ein, erörterte aber vorher noch die Frage wegen de» obersten bayerischen Gerichtshofes. Hierzu liegen bekanntlich die Anträge Gröber und Genossen vor, welche die Anerkennung eine» solchen Gerichtshofes verlangen. Abg. v. Hertling begründete diese Anträge und erklärte, man gebe Bayern damit nur sein gute» Recht. KrtegSmiutster v. Goßler gab eine längere Erklärung ab über die verfassungsrechtlichen Verhältnisse und betonte zum Schluß, der Centrumsantrag sei für die preußische Regierung unan- nehmbar. Der Vertreter Bayerns im BundeSrath, Graf Lerchenfeld bemerkte, bisher habe er immer noch anf eine 8et> ständtguug gehofft, er hege jedoch jetzt Zweifel daran. Bet Begründung de» Reichs habe man die Auffassung gehabt, daß die bayerische Armee völlig selbstständig bleiben solle. Die preußische Ansicht sei nicht zutreffend, er stimme den Ausführungen v. Hertling- tu vollem Umfange bet. Abg. Lieber beantragt eine Vertagung der Frage und hofft noch auf eine Verständigung zwischen beiden Regierungen. ES wird schließlich über die Tendenz deS Antrags Gröber-Hertling ab» Feuilleton. Pagauinis Tod. Von Luc de Vob. Deutsch von Wilhelm Thal. (Nachdruck verboten.) K. 0. Bei Z em in Montmartre. Ein ungeheueres Atelier, eine wahre Reliquiensammlung, die mit Studien und allerlei Erinnerungen geschmückten Wände wecken daS Gedenken an ein ganze» Leben der Arbeit und Ehre und ent- locken neue Töne den Büudniffen der Freundschaft, die der Tod — ach — auf immer gelöst. Die Nacht finkt hernieder, die letzten Strahlen der Sonne brechen sich an dem großen Kronleuchter auS vene- iranischem GlaS- der Meister hat seine Pinsel geordnet, seine Palette zur frühen Arbeit de- nächsten TageS hergertchtet- er fitzt nun in seinem hohen, gothischen Seffel und spricht von Denen, die nicht mehr find: von Delacroix, Mtllet und den anderen Freunden. ,Unb diese Geige, Meister, hat fie auch eine Geschichte?" Der Schüler deutete auf daS an der Wand hängende Instrument, deffen Saiten traurig heruiederhäugeu. Ziem sammelt seine Erinnerungen, längst entschwundene Zeiten tauchen vor ihm auf, und er berichtet: „Meine Geige hat eine Geschichte, und zwar eine sehr schöne, wenigstens für mich, denn auf ihren Saiten habe ich Leu Unterricht Pagauinis empfangen. E» war im Jahre 1838 zu Dijon. Meine Mutter war von einer Krankheit, die fie leider dahinraffm sollte, au Ihr Bett gefesselt und ihre Augen, die sich für alle» Irdische ibereit» geschloffen hatten, schienen den Schleier zu zerreißen, der den Himmel von der Erde trennt. In ihren Träumen sah fie Engel mit stillem Fluge an fich vorüberrauschrn. Plötzlich belebte sich die Stille, Stimmen schienen von 4»ben herabzusteigen, denn eine so wunderbare Harmonie konnte die Erde nicht hervorbringen. „ Meine Mutter wandte fich zu mir, große Thranen standen in ihren Augen - fie zitterte, das Concert möchte anfhören, La» ihr Scheiden au» dieser und ihren Einzug in jener Welt «rtt so herrlichen Tönen begleitete. Ich erkundigte mich - der begnadete Musiker war Pagautut. Aas seiner letzten Reise von Part» nach Bersaille» hatte er, von dem Leiden gequält, an dem er zwei Jahre spätersterben sollte, in Dijon Aufenthalt genommen und besang nun in der Bourgogne die Wunder seine» Heimathlande». Auch er weinte bittere Thränen, daß er fern vom Vaterlande weilen mußte. Gern gab er fich zu der frommen Täuschung her, mit der ich dir letzten Augenblicke meiner Mutter verklären wollte, und oftmals fetzte er fich an bat Bett der Sterbenden und entzückte fie durch sein herrliche» Spiel. Er verkehrte auch noch bei meinem Vater. Ich sehe noch jetzt seine hohe knochige Gestalt, sein runzelige» Profil mit der langen Nase und die langen Finger, die der Geige so herrlichen Töne zu entlocken wußten. Seine Geige, jedenfall» die letzte, die er mit seinen starken und mächtigen Händen gemeistert, war eine Amati. Er hatte nicht die Abficht, mich zum Geigenkünstler auS- zubilden, doch er war glücklich, meine Seele der Kunst zu öffnen, und da er sah, daß ich schon damal» einiges Talent zur Malerei besaß, so flößte er wir die Begeisterung für Venedig ein, indem er mir den Glanz und die Freuden der Dogenstadt schilderte. Er ließ auch vor meinen Augen da» Gold de» Sonnenuntergänge» erstehen, das die antike Silhouette der alten Venezia verklärt, wenn die Töne der alten Glocken über die Wasser rauschen und der Geist zu den Zeiten der Foßcart zurückschweift. „Bald," sagte er, ,flntt die Sonnenscheibe am Horizont, während ihr Bild ihr au» dem Schooße de» Meere» mit königlichem Glanze entgegeneilt. Auf der anderen Sette tritt der Vollmond hervor- doch noch schießen ttefschwarze Wolken mit rasender Eile durch den Himmel und werfen ihren riesenhaften Schatten auf das Meer, deffen Glanz fie stellenweise verdunkeln." Wie oft habe ich nach seinen Angaben die alte Dogenstadt gezeichnet! Seine begeisterte Schilderung machte mir Venedig vertraut, da» ich nie gesehen, und erfüllte mich mit unwiderstehlichem Verlangen, seine Wunder zu betrachten. Im nächsten Jahre machte ich mich, meine Geige tn der einen, «einen Farbenkasten in der anderen Hand, auf den Weg und machte in Nizza Halt. Dort schloß ich bald innige Freundschaft mit Alexi» de Saint Marc, einem Bildhauer von großem Talent. Wir arbeiteten in demselben Atelier, er an seinen Statuetten, ich an meinen Aquarellen und Gemälden. Eines Abend» erhielten wir den Besuch eine» nuferer gemeinsamen Freunde, de» Grafen von Cessole». Mit tiefbewegter Stimme erzählte er uu» die letzten Augenblicke Pagamni» und sein beklagen-werthe» Ende- der Siern» von Nizza hatte dem genialen Künstler die Ehren der Beerdigung geweigert. Mau hatte fich nach Rom gewandt und trotz aller Bemühungen stand der Sarg noch immer in einem Keller de» Hospitals. Doch die abergläubische Bevölkerung war erregt- man behauptete, es versammelten fich DLmone in den Kellergewölben deS Hospitals und führten phantastische Tänze auf. Um da» Unheil zu beschwören, da- solchen Gästen folgt, hatte man kein bessere» Mittel gefunden, aI6 den Sarg Paganiat» in eine jener ungeheuren Gruben zu werfen, in denen — die Oelfabrtkauten die Olivenreste aufstapeln." „Sie find alle beide jung," schloß Herr v. LeffoleS, „nab beide Manner von Herz- ich zähle auf Sie, um dieser schwach- vollen Entheiligung ein Ende zu machen." Und nun bestellte er uu» für den nächsten Tag um Mitternacht an die Stelle, wo heute der Tunnel von Villa- franca beginnt. Wir waren pünktlich zur Stelle. Der Graf erwartete un» bereit» mit vier Bauern. Weder Mond noch Sterne standen am Himmel. Die Bauern zündeten Fackeln an, deren rauchiges Licht auf eine 10 Meter lange und 10 Meter breite Grube fiel. Der Wind raste und die Wogen peitschten gegen da» Ufer. Der Graf leitete die Arbeit. Mit Stricken und langen Stangen bewaffnet, zogen wir den Sarg tn die Höhe, setzten ihn auf eine mitgebrachte Bahre, die starken Arme der Bauern trugen ihn nach der Besitzung, die der Graf am äußersten Punkte der Insel San Giovanni besaß, unb dort wurde Achille Paganint zur letzten Ruhe gebettet. Da» ist die Geschichte, an die mich die an der Wand hängende Geige erinnert." stimmt, welche gegen die Stimmen des ErntrumS und der Socialdemokraten abgelehnt wird. Der § 33 bei Ein- führnnglgesetze! bleibt also bestehen,- derselbe lautet: „Dal Gesetz kommt in Bayern und Württemberg nach näherer Bestimmung bei Bündnißvertrag! bezw. der Militärconvention zur Anwendung. Die Einrichtung der obersten militärgericht- ltchen Instanz mit RÜckstcht auf die Verhältnisse Bayerul wird besonders geregelt. — Hierauf wurde in die zweite Lesung der Militärstrafprozeßordnung eingetreten, nachdem Graf Lerchenfeld auf Anregung bei KeiegSministerS noch erklärt hatte, Bayern sei bereit, behufs einheitlicher Anwenbung del Strafrechtl mit dem obersten Militärgerichtlhof in Berlin in eventuellen Streitfällen gemeinsam zu verhandeln. Berlin. 1. März. Das Abgeorduetenhaul erledigte heute die Etats der directen und iudirecten Steuern und Überwies sodann der Regierung noch einige Petitionen all Material. Morgen Sentral-Geuoffenschastskaffen-Nvoelle und Hochwaffervorlage. Berlin, 1. März. Wie die „Nvrdd. Allg. Ztg." hört, ist es, im Gegensatz zu anderweiten Nachrichten, noch ungewiß, ob Offiziere der topographischen Abtheilung bei großen Generalstabei nach Kiaotschau zu Bermessuugl- arbetten entsandt werden oder ob diese Arbeiten Seiteul der Marine aulgeführt werden. Auch ist el nicht richtig, daß der Geheime Marine-Baurath FranziuS fich demnächst selbst nach Kiaotschau etuschiffen wird, um den Aulbau des Hafeugebietes zu leiten. Zu diesem Zwecke wird sich ein Mariue-Bau-Jnspector dorthin begeben. Berlin, 1. März. Der Nord-Süd«Brenner- Expreßzug, welcher bisher nur bil Berona ging, wird von heute ab dreimal in der Woche bil Mailand und zweimal wöchentlich bil Venedig durchgeführt. Berlin, 1. März. Dal Befinden bei Minister! Thielen hatte fich heute Mittag wesentlich gebessert. Der Patient hofft in einigen Tagen wieder völlig hergestellt zu sein. Berlin, 1. März. Der Geueralstablarzt der Armee, Dr. v. Solei, hat fich nach Saarbrücken begeben, um die Ursachen der beim 3. Bataillon bei Infanterie-Regiments Nr. 70 aulgebrochenen Typhulepidemte zu studireu. Zu gleichem Zweck weilen aus Berlin bort: Divisionsarzt Dr. Wegener, Prof. Dr. Pfuhl, Stabsarzt Dr Schumberg, Gehetmrarh Prof. Gerhardt und Generalarzt Br Lentze. — Die in Wahn in Baracken untergebrachten Mannschaften del 70. Infanterie-Regiments dürfen, da weitere Erkrankungen festgestellt wurden, keinerlei Verkehr mit den Einwohnern unterhalten. Andererseits wird durch eine polizeiliche Verordnung auf das Strengste dal Betreten der Baracken verboten. Wilhelmshaven, 1. März. Der Kaiser traf cheute Morgen kurz vor 12 Uhr auf dem hiesigen Bahnhofe ein und fuhr nach der Begrüßung durch die Admiralität unter den Hurrahrufen einer zahlreichen Menschenmenge sofort durch die Stadt zum Exercierschuppen, woselbst die Vereidigung der Marinerekruteu stattsand. Der evangelische und katholische Oberpfarrer hietten Ansprachen an die Truppen. Nach der Vereidigung der Rekruten richtete der Kaiser einige Worte an dieselben. Alldann brachte Eontreadmiral Hoffmann ein Hoch auf den Kaiser aul. Später fuhr der Kaiser im geschloffenen Wagen zur Werft, um den Panzer „Kaiser Wilhelm II." zu besichtigen. Er begab fich von dort iujdas E^fino, woselbst er dal Frühstück einnahm. Der Erbgroß« Herzog von Oldenburg befindet fich in der Begleitung bei Kaisers. Wilhelmshaven, 1. März. Der Aufenthalt del Kaiser! im Saftno bauerte bil gegen 4 Uhr. Daun begab sich der Kaiser an Bord bei Panzerschiffe! „Kurfürst Friedrich Wilhelm", woselbst Abend! Diner stattfand. Die Abreife nach Bremer- Hafen erfolgt morgen früh 8 Uhr. Wilhelmshaven, l.März. In der Ansprache, welche der Kaiser an die Marinerekruten richtete, erinnerte er die Mannschaften an die Heiligkeit del Eide!. Sie hätten den Eid al! Seeleute auf die Kriegsflagge geschworen, welche die Farben schwarz-weiß-roth tragen. Schwarz bedeute die Arbeit und Trauer, weiß den Feiertag und die Ruhe und roth da! Blut, welche! viele Vorfahren für das Vaterland vergoffen hätten. Er erinnerte ferner daran, daß viele brave Seeleute für dal theure Vaterland und die Flagge, zu welcher fte Treue geschworen, den Tod in den Wellen gefunden hätten. Biele seien hinaulgezogen, um die Jntereffen bei Baterlaude! zu schützen, denn wenn der deutsche Aar Besitz ergriffen und feine Krallen in ein Land hineingesenkt habe, sei es deutsch und werde deutsch bleiben. Er forderte fte bann auf, ihre Schuldigkeit zu thun, wie fte dal soeben vor Gotte! Angesicht geschworen hätten. Straßburg, l.März. Der „LothringerZeitung" zufolge wird der Kaiser Ende Mai in Lothringen eintreffeu und auf sechs Tage feinen Aufenthalt auf Schloß Urbille nehmen. 8»lda, 1. März. Zu der Versammlung preußischer Bischöfe, welche heute hier stattfand, waren erschienen: SardinalFürstbischof Dr. Kopp-Brellau, Erzbischof Dr. v. Stab- lew-ki-GnesenPofen, Bischof Dr. Rebner-Kulw, Bischof Komm Trier, Weihbischof Dr. Knecht, Verweser bei Erz- diüthums Freiburg, Bischof Diagelstad-Münster i. W., Bischof Simar.Paöerborn und der Verweser del Bilthum! Limburg, Bischof Eiffler. Nlcht vertreten waren die BiSthümer Köln, Hildesheim, Osnabrück, Ermeland. Auch Felbprobst Dr. Aß- maun-Berlin war nicht zugegen. Ein Theil der Bischöfe reist bereits beute wieder ab. Arrrla«-. Cew, 1. März. Der österreichische Gesandte in Bern machte dem Bundesrath Vorstellungen, weil die Stadt Zürich von den dort sich onfttbelnben österreich-ungarischen Staat!- angehörigen die Vorzeigung eines Sittenzeugnisses verlangt, was dem österreichisch-schweizerischen NtederlaffungS- vertrage widerspreche. Laibach. 1. März. Der Landtag nahm einen Antrag zur Errichtung einer slovenischen Universität in Laibach an und sicherte einen Beitrag von 250000 Gulden zu. Prag. 1. März. Wie bestimmt verlautet, wird der böhmische Landtag morgen geschlossen werden. Budapest, 1. März. Die Donau steigt- au! den Niederungen werden große Ueberschwernrnungen gemeldet. Paris. 1. März. Wie verlautet, hat der Generalstab dem Obersten Henry einen Zweikampf mit Picquart untersagt, weil letzterer nicht mehr sattSfactioulfähtg sei. Madrid, l.März. Wegen der Getreidetheueruug beabsichtigt die Regierung Herabsetzung der Einfuhrzölle. Athen, 1. März. Der Mitschuldige Kardttzil, ein macedonischer Arbeiter Namen! Gevrgii, wurde verhaftet. CocaUs unb provinjieac». Gießen, den 2. März 1898. • • Ordens Verleihung. Seine Königliche' Hoheit der Groß Herzog haben Allergnädigst geruht, dem Sanzlei- biener Heinrich Nahrgang tu Gießen das Silberne Kreuz bei Verdienstorden! Philipp! bei Großmüthigen zu verleihen. * * Auszeichnung. Seine Königliche Hoheit der Groß- Herzog habenAllergnädigst geruht, der Köchin Magdalene Marx in Mainz die Silberne Medaille de! Ludewiglorden! zu verleihen. • • Ernannt wurde am 18. Februar I. I. der Steuer« aufseher Jacob Eise zu Hungen zum Pfandmeister bei dem Rentamt Nidda für den Beitretbunglbezirk Schotten. • • eine Vermehrung der hessischen Fabrikinspectorate ist von der socialbemvkratischen Fraktion bei Landtage! beantragt worden. Ihre Zahl soll auf vier erhöht werden und der vierte Inspektor seinen Sitz in Gießen nehmen. Der natioualltberale Abgeordnete Reinhardt hat den Antrag unterstützt. ** Ständchen. Der Bauer'sche Gesangverein, unter der bewährten Leitung del Herrn Polster, erfreute gestern Abend Herrn Georg Atzbach aul Anlaß feiner 25jährigen Mitgliedschaft durch ein sehr beifällig aufgenommene! Ständchen. Mehrere Toaste, welche demselben folgten, gaben beredte! Zeugniß von der Liebe und Der- ehrnog, sowie der Verdienste, welche sich Herr Atzbach um gen. Verein erworben. Möge el dem Jubilar vergönnt fein, weitere 25 Jahre in steter Gesundheit unter der wackeren Sängerschaar zu wirken. vefitzwechfel. Da! Haus Steiustraße 76 ging für 25,000 Mk. von der Seuling'schen Eoncurlmaffe in den Besitz der Frau Emma Seuliug Über. — Dal Dietz'sche Hau! am Marktplatz ging für den Preil von 45,000 Mk. in den Besitz der Gebr. Jmheuser über. • * Geländeerwerb. Herr Architekt Senil lug erwarb den Fieser',chen Garten, ca. 11,000 Quadratmeter groß, an der Moltkestraße für den Preil von 65,000 Mk. • • Die «etteubrauerei Gießen, die über Mk. 980 000 Grundcapital und Mk. 128 137 Reserven verfügt, erzielte in 1896/97 nach Mk. 44 709 Abschreibungen (im Vorjahre Mk. 42 491) einen Reingewinn von Mk. 80227 (Mk. 56 282), au! dem die Aktionäre wieder 5 pCt. Dividende erhalten, der ordentlichen Reserve Mk. 4003 (Mk. 2787), der Special- reserve Ms. 14 973 (0) zugewiesen und an Tantiemen Mk. 9807 (Mk. 3864) vertheilt wurden. Die Bilanz verzeichnet an Srebitoren Mk. 396 612, denen an Ausständen Mk. 453 825 gegenüberftanben, während an Baar und Bor- räthen nur Mk. 255 000 vorhanden waren. •’ Siu Deserteur. In der „Offenb. Ztg." findet sich folgende Notiz: Im vergangenen Herbste war ein Garde- Infanterist von seinemTruppeutheile au! Gießen öefertirt und erst nachträglich erfuhr man seinen Aufenthalt. Der nunmehr 27 Jahre alte, van Lauterbach stammende Mann war bereits mehrfach fahnenflüchtig geworden und hatte wiederholt Festungsstrafen, zuletzt auch eine solche von zwei Jahren verbüßt. Nach seiner letzten Desertion wandte er sich hierher, fand Arbeit, wurde aber krank - er bekam offene Beinschäden und befand fich die letzten fünf Wochen im städtischen Krankenhause, au! welchem er gestern Abend noch als wegunfähiger Patient unter militärischer Bedeckung, einem Feldwebel und einem Gefreiten, nach dem Hauptbahnhof und darauf mit dem Bahnzuge zunächst nach dem Lazareth seine! Garaisonortel verbracht wurde, ** Nationalfestspiele. Drei von den zahlreichen Orten, die für die Nation al fest spiele in Aussicht genommen waren, find bekanntlich zur engeren Wahl gelangt: Der Niederwald, der Kysfhäuser und Gollar. Seit gestern ist hiervon der Kyffhäuser in Wegfall gekommen. Der Fürst von Schwarzburg-Rudolstadt hat den Kyffhäuser Städte- verdand, an dessen Spitze Nordhausen steht, durch sein Ministerium gestern bescheiden lassen, daß er el enbgiltig ab- lehnt, das Fibeicommißland unterhalb bei Khffhäuserdurg- bergel, ba! allein in Betracht kommt, zu dem gedachten Zwecke zur Verfügung zu stellen. Es bleiben sonach nur noch der Niederwald und Gollar. Wie die Wahl fallen wird, wird fich voraussichtlich im Monat März ergeben. *♦ Lumdathal-Vahn. Ein mit 506 Unterschriften versehenes Gesuch der Bewohner von Allenborf, Tret!, Mainzlar, Slimbach und Daubriogen ist vom Abg. Köhler überreicht worben. „Seither Höne man immer, ber ausgearbeitete Entwurf unserer Eisenbahnlinie solle in diesem Winter fertig- gestellt werden und daran knüpfte fich naturgemäß die stillschweigende Annahme, es werde dann nach völliger Beendigung der Vorarbeiten im Frühjahr zum Geländeerwerb und dann zum Bau unserer Bahnlinie Londorf — Allenborf — Lollar geschritten werden. Obwohl nun aber, wie wir aus znver- lässiger Quelle gehört, die Vorarbeiten völlig beendigt und im Begriff find, an Großherzvgliche Regierung eingesandt zu werden, ober bereits eingesandt find, kam Ende voriger Woche von Großherzoglichem KreiSamt Gießen die Nachricht an hiesige Großherzvgliche Bürgermeisterei, die Arcker könuten wiederum in gewöhnlicher Weife aulgestellt werden, da im Jahre 1898 der Bau unserer Bahn noch nicht in Angriff genommen werden würde. Diese Nachricht ist nun aber von Bielen mit großer Mißbilligung aufgenommen worden, um fo mehr, da seiner Zeit unsere Linie unter den beiden ersten im HeffischcPreußischeu Eisenbahnvertrag genannt war. Wenn nun einmal die Linie genehmigt ist und auch die Vorarbeiten soweit beendet find, so ist, zumal bei der durch die gemeinsam Hessisch-Preußische Verwaltung gewiß eingetretene Erleichterung bezüglich ber Beschaffung leitenber Beamten, nicht abzusehen, warum eine abermalige Verzögerung und Zurückstellung unserer Linie hinter anbere eintreten soll. Wurden doch im abgelaufenen Jahre zwei weit größere Strecken in der Wetterau zu gleicher Zeit gebaut, warum sollte nicht jetzt neben dem Lau der in Angriff genommenen Linie Nieder Gemünden—Homberg—Nieder-Ofletden auch der Bau unserer Linie hergehen, ober berfelben auf dem Fuße folgen können? Offenbar wird ganz besonders das Städtchen Allenborf a. d. Lumba, da! unter ben jetzigen Bahvverhält- nissen, je mehr unb mehr es feine Bebemung als Mittelpunkt unserer Gegenb verlieren muß, schwer geschädigt, weil der Verkehr in entgegengesetzter Richtung abgeleitet wird, aber auch ebenso die sammtlichen unteren Orte bei Lumda- thale! Treis, Mainzlar unb Daubringen, bie doch weit größer, verkehrsreicher und ber Provinzialhanpistabt näher gelegen find, al! die Gemeinden an der Strecke Londorf— Grünberg. Die Verkehrlgelegenheit ist, zumal nicht einmal ein Reichspostwagen auf unserer Landstraße fährt, gering, schlecht, unsicher, Überaul langsam unb durch Verschwendung ganzer Tage mit ungeheuerem Zeitaufwand und durch in Folge dessen nothwenbiger Zehrung mit Kosten verknüpft, welche in keiner Weise ber geringen öegentfeinung von drei Stunden unb ber nothwendigen Verbindung mit der Amts- und Kreisstadt Gießen entsprechen. Und daß natürlich ber Ban ber Bahn, abgesehen von ber besseren Verkehrs- Gelegenheit, unserem von ber Natur gesegneten unb an Naturschönheiten nicht armen Lumbathal, burch bessere Verwerfung der Erzeugnisse der Gegend, durch größere Regsamkeit, durch industrielles Leben, große Boriheile bringen und die im Allgemeinen gebrückte finanzielle Lage unseres Thales heben würde, unterliegt nicht dem geringsten Zweifel. Wir bitten Sie daher, sehr geehrter Herr LandtagSadgeord- neter, die Beschleunigung unserer Bahnlinie warm zu befürworten und un! eventuell über bie Gründe ber Verzögerung nähere Mittheilung zu machen." Münzenberg, 1. März. Am Sonntag Abend gegen 11 Uhr brach hier Feuer au«. Trotz eifriger Löscharbeit-n ber gelammten Feuerwehr unb Einwohnerschaft fielen btm verheerenden Element, ba bie oorhanbenen Hen- unb Stroh- vorriithe reiche Nahrung boten, zwei Scheunen, darunter die Psarrscheune, unb ein Stall zum Opfer. verschiedene Feuerwehren aul den Nachbarorten waren rasch zur Stelle nutz beteiligten sich lebhaft an ben Löscharbeiten. Au» Oberhessen, 26. Februar. Die Shristlich- Sozialeu bei Großherzogthnms werben am 9. März in Friedberg zusammenkommen, um zu ben bevorstehenben Reichs- tagSwahlen Stellung zu nehmen. Die Partei hat für ben Wahlkreis Friedberg-Bübingen, nachdem Pfarrer Bernbeck in Staden auf eine Kandidatur verzichtet hat, den Landwlrch Möser in Nieder-Erlenbach al! Sanbibaten in Aussicht genommen. Frks. Ztg. Friedberg. 1. März. Bei bem hier zum reinen Unfug geworbenen Schlagballspiel schlug gestern ein Knabe einem anberen mit solcher Wucht an! Auge, daß ber Getroffene eine Gehirnerschütterung erlitt unb ba! Auge verlieren wird. Er wirb, sobald er tranlportabrl ist, nach Gießen in die Klinik verbracht. — Gestern verunglückte ein Maurer beim Schuttabfahren, indem ihm ein Finger oul- geriffen wurde. Er war gerade damit beschäftigt, einen Waget», zu hemmen, all ba! Pferd zu früh anzog. -e. Neu-Ulrichstein, 1. März. Monatsbericht ber Arbeiter-Solonie pro Februar 1898. Ende Februar 1898 sind in der Solonie stellen-, resp. arbeitslos 76 Mann. Dieselben Vertheilen sich auf das Groß- herzogthum Heffen 18; Königreich Preußen: Regierungsbezirk Kassel 14, Regierungsbezirk Wiesbaden 10; Provinz Rheinlande 7, Provinz Hannover 1, Provinz Sachsen 2, Provinz Ostpreußen 2, Provinz Schlesien 2, Provinz Brandenburg 2, Provinz Westfalen 1; Königreich Bayern 4, Königreich Sachsen 1; Königreich Württemberg 1; Großherzog- thum Baden 2; thüringische Staaten 5; Grohherzogthum Mecklenburg 1. Ausland: Oesterreich Ungarn 3. Hiervon Waren: Arbeiter 39, Anstreicher 3, Bäcker 3, Bergmann 1, Dachdecker 1, Hasenbaarschneider 1, Kappenmacher 1, Kaufleute 4, Kellner 3, Klempner 1, Kupferschmiede 1, Küfer 1, Kürschner 1, Landwirth 1, Schlosser 6, Schneider 3, Schuhmacher 2, Schriftsetzer 1, Tapezier 2, Tüncher 1. Gearbeitet wurde an 1790 Tagen. Verpflegt wurde an 2160 Tagen. Im Monat Februar 1898 würben entlassen 17 Mann, unb zwar auf eigenen Wunsch 5, in Arbeit burch eigenes Be- mühen 3, zur Familie zurück 2, wegen Sontractbruche» 7. Seit Bestehen der Solonie sind ausgenommen worden im Ganzen 3413, dagegen abgegangen im Ganzen 3337 Mann, bleibt Bestand am 28. Februar 1898: 76 Mann. Homberg a. O., 28. Februar. Der Mörder ber Wittwe Hartmann ist nun entbeckt worben. Es ist ber 21jährige Johl. Strack, Sohn bei Johann Heinrich Strack, welcher schon verschiedene Male Bedrohungen mit dem Messer gemacht haben soll. Er hat die That bereits gestanden, schützt aber totale Trunkenheit vor. Leiber mußten in bitfer Angelegenheit auch zwei Unschuldige, darunter der eigene Sohn der Ermordeten, verhaftet werden, weil verschiedene Zeuge» dieselben schwer verdächtigten. Alls. KreiSbl. ig Abrad gefltn Löscharbtitm schäft fielen dm pw ttnb W tn, baxunitt bk schirbm Fm«. zur TM Md e"LNM ” »orl8„ ,V*‘ Nt* taf* 7 *” «»lilff » telbm ntz«, ^dvrnbeite» blt fltmelö. wßttxettut tzk. ®{0®Un, nii|t “9 uad ßüifij, ’ s°ll. Wllrdki, tIe Sttticö in um sollte nicht l0»mtntn Liair n °uch der Bau f® Fnße folg« das Städtchrv ln Bahvderhält, «0 als Miitel. gischadigt, weil gleitet wird, ;tt des Lüenda« dir doch ®tit avptftadt vLhrr recke Londvrf- ral nicht einmal 1 !°hrt, gering, i Berfchwendung d und durch in 'M verknüpft, itnifnnung ton 'indnng mit der Und daß naifli» tfferen LerkedrS- Men und an :d) bessere Btt« gröbere Rrg- orthrile bringm t Lage lmfeieS !ringsten Zweifel. üandillgSabgrord- wnim zu besür« der Lerzögerung t Chrtstltch- am 9. März In Menden MS- rtei hat den orrer Bernbeck in den Landwlrlh Jnn in Aussicht Frkf. Stg. M reinen W8 esteru ein faobt ,ge, daß btt G" , d°S Auge W «t* ** i oeruuglüM tigt, einen Mt»- vouatSbericht Ä iog8. Ende “l ;»»s : N*ö I; ?‘*Ä e*y«- ^ 4 Sdnig' !ü*JS S,-L ^ 2160 M*"; ! a"ll üf«81' ’tn 1 ein'“1» L°°»°2a >« »*• fB* Hrördtt dt Mjge ■«>* würde man andere Maßnahmen ergreifen müssen. H. 632 rm Wolsstratz» LI. 2181 «aduhosste. 2. miethen. Marktstraße 4. Telephon 119. per 1. April zu vermiethen. 21 1 (1) 1 (1) 1 (1) 107 2149 HO 86 8 26 156 63 1745 4385 4982 13 36 6 ff u Buchen-Scheitholz Eicheri'Scheitholz Nadel-Scheitholz Buchen-Knüppelholz Eichen Knüppelholz Nadel-Knüppelholz 2 (1) 1 (1) 1 (1) 1 1 Lungenschwindsucht Gehirnerweichung Bruchleiden Krämpfen Diphtheritis Selbstmord wald Salzböden. Krofdorf, den 1. März 1898. Eichenstämme mit 98,60 fm, darunter sehr schönes, für Wagner geeignetes Werkholz, Nadelstämme mit 31,51 fm Nadelftangen mit 47,87 fm B8Ä* Bringe in diesem Monat geeignete Sttstlästche« für Staare, Meise« «nd RothschwLnzchen an! Schone alle Hecke« a« Raine«, VSjchnnge« «nd Zäunen für die nützlichen Heckenbrüter! Ein Versuch beweist Schutzmarke dass trotz allen Nachahmungen das ächte Lieblg'sche Back-Pulver u. Back-Mehl seinen ersten Standpunkt seit 25 Jahren behauptet. Man hte g nur auf den Namen „Liebig“ u. die Schutzmarke. Zu haben in allen besseren Geschäften u. Meine & Liebig, Hannover. wald, Klause und Blockswald ver-1 Austück, Reinbach u. Hardt, Gemeinde» steigert werden: Hoftverstkigerilngen. 1) Am Montag d. 7. März d. I., von Vorm 9 Uhr ab, im Saale des Wirthes Weber zu Atz- bach. Es werden verkauft: 322 Eichenstämme — 95 fm, 45 Eichenstangen — 3 fm, 90 rm Eichen- nutzh. (2 m u. 4 m lang), 26 Kiefernstämme — 5,61 fm, 34 Fichtenstämme und Stangen — 2,81 fm, 29 rm Kiefern»Nutzh. (2 m lang), 238 rm Eichen-, 40 rm Buchen- u. 143 rm Kiefern-Scheit« u. Knüppelh., 97 rm Stöcke, 2103 rm Reiser. Das Holz liegt im Gemeindewald Atzbach. 2) Am Dienstag d. 8. März d. I., von Borm. 10 Uhr ab, im Saale der Wirthin Schneider zu Dorlar: 5,84 fm Eichen- und 14 fm Nadelh.-Stämme, 6 E.chen» u. 1179 Fichtenstangen 1.—4. Kl., 2 rm Eichen- und 22 rm Kiefern- Nutzh. (2 m u. 2,50 m lang), 9 rm Eichen-, 73 rm Buchen- und 64 rm Kiefern-Scheit- u Knüppelh., 3 Eichen- hauftöcke, 42 rm Stöcke U- 1404 rm Reiser. Das Holz liegt im Gemeindewald Dorlar, links u rechts d. Lahn. 3) Am Donnerstag den 10. März er., von Bormitt. IO Uhr ab, im Saale der Wirthin Weißbrod zu Salzböden. Eichen- und Nadelh.-Stämme — 26,58 fm, 15 rm Eichen- u. 36 rm Kiefern-Nutzh. = 3 m lang, 255 rm Eichen-, Buchen- und Kiefern-Derbh., 72 rm Stöcke, 1020 rm Reiser. Das Holz liegt in den Districten Neustadt 49 Wohnung mit Zubehör an ruhige Leute Stallung für Reitpferde zu vermiethen. Bleichstr. 2, Ecke Südaulage. ?Dksstti-n.ZiörkvngSll>mez ♦ Malaga, Sherry, » Portwein untersucht und begutachtet in 3 Flaschengrössen bei 1661^? " Albert JKöchlin, "Weserstr. 8. ? chHchchchchchHHchchchHHchchchch Veemischtes» • Limburg, 1. Marz. Heute Morgen 3 Uhr 30 Min. stürzten auf der Strecke Hoheosteiu-Oberlahusteiu Fels- massen ab, die beide Geleise sperrten. Personen wurden nicht verletzt, auch entstand kein Materialschaden. Die Züge werden über Niederlahnstein bis auf Weiteres umgeleitet. Zngverspätungen von Belang entstehen nicht. • Unnatürlicher Vater. Der Schuhmacher Bader in Krampen ist, wie in den Blättern gemeldet wird, auf Ber- aalaffung der Staatsanwaltschaft verhaftet worden, weil er in den letzten Jahren seine drei eigenen Kinder bald nach der Geburt erstickt bat. Wie», 2. März. Im Abgeordnetenhause traten gestern der bisherige Präsident Abrahamovicz, sowie die'Abgeordneten Jaworski, DzieduSzicki und Kramarz zu einer Besprechung zusammen. ES wurde beschlossen, ein ganz neues Präsidium zu constituiren. Die Präfidentenstelle soll der katholischen BolkSpartet angeboten werden. Die Rechte wünscht, daß Ebenhoch Präsident werde. Fiume, 2. März. Hier wurde gestern ein mehrere Secunden dauerndes wellenförmiges Erdbeben verspürt. Brussel, 2. März. Sämmtliche sechs Kammer- Abtheilungen haben einen fortschrittlichen Antrag auf Beseitigung der militärischen Stellvertretung mit einer clericalen Mehrheit verworfen. Petersburg, 2. März. Zwischen den Stationen KoSlow und RjaSk der Ural-Bahu fand ein Zusammenstoß von zwei Lastzügen statt. Eine große Anzahl Wagen wurden zertrümmert, zwei Conducteure getödtet und die übrige Be- glettmaanschaft mehr oder weniger verletzt. Warschau, 2. März. Der Redacteur eines hiesigen Blattes, seine Frau sowie zwei andere Damen wurden verhaftet, weil dieselben im Besitz verbotener Broschüren und Lieder waren. Athen, 2. März. Auf die Anzeige auS Mazedonien gelang der Polizei gestern Abend die Festnahme des zweiten, ebenfalls aus Mazedonien stammenden Attentäters, des Arbeiter- Georgii, in dem nahen Dorfe Patiffia. Dieser leugnete zuerst, al- er aber Karditzi, mit dem er schon sehr lange befreundet ist, gegenübergestellt wurde, räumte er feine Betheiligung an dem Attentat gegen den König ein und fügte hinzu, daß er von Karditzi zu der That angestiftet worben sei. Änm. Die in Klammern gesetzt«Ziffern geb« an, wie viel« der Todesfälle in der betreffend« Krankheit auf von auswärts nach Gieß« gebrachte Kranke komm«. Neueste Nachrichten. Depesch« des Bureau „Herold". Berlin, 2. März. Der Massenftrike der Schuhmacher ist gestern in einer von etwa 800 Personen besuchten öffentlichen Schuhmacherversammlung mit allen gegen acht Stimmen proclamtrt worden. Von heute an ruht die Arbeit in sämmtlichen Schuhfabriken, die zum Ringe gehören. Als Forderungen der Schuhmacher wurden in einer Resolution folgende festgelegt: 1) Uebernahme de- Arbeitsnachweises durch die Arbeitnehmer. 2) Ausstellung eines einheitlichen Lohntarife-. 3) Freigabe der Fournituren. 4) Anerkennung der von den Arbeitern gewählten Lohncommisfion. Außerdem soll der Arbeitönachwei- von heute an boycottirt werden. Berlin, 2. März. Wie der „Local-Anzeiger" au- K am er u n meldet, ist die Bestrafung der Bane in dem dreimonatlichen Feldzug vollständig gelungen. Es soll nunmehr drr Buschkrieg gegen die Buli in Angriff genommmen werden. Köln, 2. März. Die „Köln. Ztg." meldet unter dem gestrigen Tage aus London: Heute Nachmittag lief aus Peking die amtliche Depesche über die endgiltige Unterzeichnung der englisch-deutschen Anleihe ein. Von bestunterrichteter Seite verlautet, daß bi- zuletzt sehr stark dagegen gearbeitet wurde und zwar von französischer Seite noch mehr als von russischer. Aachen, 2. März. Die Polizei verhaftete eine aus einem Deutschen, einem Italiener und einem Schweizer bestehende Einbrecherbande, welche bet ihren Einbrüchen scharf geladene Revolver mitführtev und gerade von einem Beutezuge au« München-Gladbach zurückkamen. Wien, 2. März. Der socialisttschr Abgeordnete Berner hatte nach Kostelotz bei Prohnitz eine Versammlung einberufen. Tschechische Bauern drangen in daS Local ein, rissen Berner von der Tribüne herunter, spieen ihm ins Gesicht und riefen: baß hast Du für Deine Schänd- thaten im Parlament, da- ist für Abrahamovicz. Eingesandt. Gieße«, 1. März 1898. Schon seit geraumer Zeit werden die Bewohner der Ostanlage und Moltkestraße bei Tag und Nacht durch daß fortwährende, oft stundenlang andauernde Bellen eines kleinen, schwarzen HundeS in ihrer Ruhe gestört. Erst kürzlich dauerte das unerträgliche (Gekläff die ganze Nacht hindurch bis Morgens 2 und 3 Uhr! Anscheinend sperrt der Besitzer den Hund Nachts aus oder läßt ihn wenigstens frei umherlaufen. Hoffentlich schaffen diese Zeil« Abhilfe; sonst Fadengesuch. Per Juli oder October im Centrum der Stadt größerer Laden mit oder ohne Wohnung zu miethen gesucht- Offerten erbeten sub. L. 1826 an die Expedition dieses Blattes. Schöner Faden in guter Lage mit zw:i Schaufenstern nebst anschließendem Zimmer, welches als Comptoir oder Werkstatt benutzt werden kann, ist bis 1. Mai eo. 1. Juli preiswerth zu vermiethen Regale sind für jedes Geichäft anzupaffen und können mit übernommen werden. Näheres unter Offerte 6.1768 an die Exp. d. Bl- Holzversteigerung in den Wiksecker Ceniemdeimlduogkn. Mittwoch d. 9. u. Donnerstag Ä. 10. März 1898, jedesmal Vormittags 9 Uhr beginnend, sollen in den Wiesecker Waldungen in den Districten Essigpfad, Heeg- ÄL Mchlhims. Freibank. 2063 Heute und morgen: Rindfleisch, nicht ladenrein, per Pfd. 48 Pfg. SchwemMilch nicht ladenrein, per Pfd. S6Pfg. Schellfische Lablia«, Zauder, Hechte, Scholle« re. eingctroffen bei 735 J. M. Schulhof. Saat-Kartoffeln (Frührosen) versendet per 100 Pfd. mit Sack ab Station 4 Mk- unter Nachnahme (größere Posten billiger) A. J. Kleeblatt, 2180 Seligenstadt, Hessen. Die Zusammenkunft ist jedesmal am Heegwald an der Straße nach Alten-Buseck. Bemerkt wird, daß am ersten Tage das Brennholz, und am zweiten Tage das Bau-, Werk- und Nutzholz zur Versteigerung kommt. Wieseck, am 1. März 1898. Großh. Bürgermeisterei Wieseck. Sommerlad. 2178 1. Lebensjahr: 2.—Iv.Jahr: — 1 Summ«: 7 (3) 4 (3) Wöchentliche Ueverftcht der TodeSMe i« Gietznr. 9. Woche. Vom 20. Februar bis 26. Februar 1898. Einwohnerzahl: angenommen zu 24 100 (incl. 1600 Mann Militär), SterbttÄettSziffer: 15,10, nach Abzug der Ortsfremd« 8,63 o/m. • Kinder ES starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom Der Bürgermeister: 2197 Kleine. 2183] Dammstr. 46 ist die Mansarde mit 3 Zimmern, allem Zubehör und Gartenantbeil per 1. April a. c. zu verm Andr. Srrlrr, Bteinstr. 11, II. 2184] Eteinstr. 15 ist die Mansarde mit 3 Zimmern, allem Zubehör und Gartenawhffl per 1. April a. c. zu verm- ««da. Eule«, Steinstr. 11, ll. 2193) Eine Wohnung von 3 Zimmern im 1. Stock zu verm. Wolkengaffe 26. Wellen Buchen-Reisig „ Eichen-Reisig „ Nadel-Reisig rm Buchen-Stockholz „ Eichen Stockholz „ Nadel-Stockholz Der untere Stock der Billa Pietsch am Nahrungsberg ist mit od.r ohne Mansarde, Pferdestall, Gartengelände anderwett zu vermiethen. Beziehbar am 1. Juli l. I., evtl auf Wunsch früher. Näheres bei Herrn Hotz im NebmhauS._______________________. 2189] Kleine Wohnung zu vermiethen. __A. Dietz, Schützenstr. 14 Ciu schönes Familienlogis im 2. Stock per sofort zu vermiethen. Gesucht wird für 1. Juli b I. von zwei ruhigen Leuten eine Parterrewohnung von 5 bis 6 Zimmern, in schöner, gesunder Lage- Bleichplatz und Garte« erwünscht. Off et en unter 0. 8. 1829 an die Ex pedition dieses Blattes erbeten.___ Gesucht für die Zeit vom 1. April bis 1 October ein möblirtes Zimmer mit Cabinet in der Gegend der Südanlage. Offerten mit Preisangabe unter G. H. 2204 an die Exved. d. Bl.________ In der Pmatklagesche des Ferdinand Wiudecker zu Gießen, Privatklägers und Widerbeklagten, gegen den I. G. Seiderer und vier Genoffeu daselbst, Angeklagte, und I. G. Seiderer, Widerkläger, wegen Beleidigung, hat das Großh. Schöffengericht zu Gießen am 3. December 1897 für Recht erkannt: 1. Es werden verurtheilt die Angeklagten 1. I. G. Seiderer, 2. H. C. Fieser, 3. A. Liebe, 4. G. Müller, 5. F. Hoppe, auf Grund der §§ 185, 186, 200 R.-St.-G.-B. je zu einer Geldstrafe von 30 Mk. — in Worten: dreißig Mark — eventuell 6 Tagen Ge- fängniß, sowie V in Vs — in Worten: ein Fünftel — der entstandenen Kosten unter Einschluß der dem Privatkläger erwachsenen notwendigen Auslagen unter Solidarhaft. 2. Der Privatkläger bezw. Widerbeklagte wird bezüglich der Widerklage freigesprochen; die Kosten unter Einschluß der dem Widerbeklagten erwachsenen nothwendigen Auslagen fallen dem Widerkläger I. G. Seiderer zu Last. 3. Dem Privatkläger bezw. Wider- beklagten wird die Befugniß zu- gesprochen, das Urtheil in seinem entscheidenden Theil einmal innerhalb 8 Tagen nach Zustellung einer vollstreckbaren Ausfertigung auf Kosten der Angeklagten im „Gießener Anzeiger" zu veröffentlichen. Die Richtigkeit der Abschrift der Uriheilsformel wird beglaubigt und die Vollstreckbarkeit des Uriheils bescheinigt Gießen, den 25. Februar 1898. (L.S.) gez. Orth, Gerichisschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts. 2179 Namens des Privaiklägers: Dr. Jung, Rechtsanwalt. Nach thierärztlicher Vorschrift hergestellte Hufsalbe seit Jahren bewährt, zu billigem Preis empfiehlt in V» und Vi Kilo-Büchsen, sowie in Fässern <977 Adler-Drogerie,SeltttsmBS Dito Schaaf. Prompter Versandt «ach auswärts. Kein Fabrikant und kein Händler übernimmt für feine Cognac-Effenz eine rechtsverbindliche Garantie, welche die richtige Zusammensetzung des daraus hergestellren Cognacs gewährleistet. Man hüte sich daher vor angeblichen Cognac- Essenzen, Esstnzen dunklen Ursprungs, und kaufe nur MelliughoffS «ogvae- Effenz, denn der zwectentsprechende Aufbau dieser Effenz ist ausdrücklich verbürgt: »Ich zahle Demjenigen eintausend »Maik, welcher in der von mir bereiteten „Cognac Effenz, in Flaschen mit meinem „NamenSzuge außer dem nothwendigen „Färbemittel Stoffe entdeckt, welche in „echtem Cognac nicht enthalten sind." Mülheim a. d. Stube, 14 10 95. Dr. A. W. Msllinghoff. In Gießen zu haben bei E«il Alschbach und Otto «chaaf. 281 1559] Bahnhofstraße 29 ist der obere Stock, 5 Zimmer mit Zubehör, bis 1. Mai zu vermiethen_________________ 2171] Logis zu vermiethen. __________Grnst Lotz Tiefenweg 19. 268] Eine Parterrewohnung, bestehend aus 8 bis 9 Zimmern mit Zubehör und Gartenantheil, ist vom 1. Avril 1893 ab zu verm. ?tzrsnkf«rterstr. 24. 384] Parterrewohnung, 8 Zimmer mit allem Zubehör, vorn 1. April 1898 ab zu verm. Marburgerstr. 18. 153] Liedigstr. 68 ist der mittlere Stock per 1- April zu vermiethen. 36] Freundliches /. sonniges Logis im Hinterhaus zum Meinbewohnen, 4 bis 5 Zimmer, Küche. Wasserleitung rc., per April zu vermiethen- _______Loni- Lony, Bahnhofstr. 27. 282] Logis, 4 Zimmer, zu oermiethern ___________________Sllieestraße 28. 489] In meinem Hause Ostanlage 88 ist der 3. Stock, 6 Zimmer mit Zubehör, eventuell auch noch 1 Zimmer in der Mansarde, per 1- April zu vermiethen- ___________A. Keller, Ostanlage 39. 1186] Ein schönes Mansardenlogis ist per 1. Mai, auf Wunsch auch früher, zu vermiethen- Wallthorstr. 18. 1501] In meinem Hause Schitter- straße 14 (Nordanlage) ist der mittlere Stock, bestehend aus 5 Zimmern nebst Zubehör, per 15. Mai oder 1. Juli d. I zu vermiethen. A. Grünewald, Bankgeschäft, Bahnhosstr. 50. 21071 Ein schön möbl Zimmer zu vermiethen. 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Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme anläßlich des Hinscheidens unseres unvergeßlichen Vaters, Bruders, Großvaters und Schwiegervaters Herrn Christian Vix, sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Dr. Naumann sagen aufrichtigen Dank Die trauernden Hinterbliebenen. Kaus- und Krundbesther-Ierein. Freitag, 4. März, Abends 8'/, Uhr, im Hotel Einhorn: Generalversammlung Tagesordnung: 1) Statutenänderung. 2) Beitritt zum Central« verband der städtischen Haus« und Grundbesitzer-Vereine Deutschlands. 3) Verschiedene Vereinsangelegenheiten. 2145 Fern von der Heimath, in Kairo, wo er Heilung eines Halsleidens suchte, verschied am 1. März der pract. Arzt Herr Dr. med. Ernst Klewitz königl. preusR. Stabsarzt a. D. Der Verstorbene gehörte der medicinischen Gesellschaft seit ihrer Gründung an und war viele Jahre hindurch ihr zweiter Vorsitzender. Die medicinische Gesellschalt betrauert in dem Entschlafenen einen aufrichtigen, Collegen, die leidende Menschheit einen unermüdlichen Helfer in der Noth. Ehre seinem Andenken! Giessen, den 2 März 1898. Professor Dr. Vossius, Vorsitzender der medicinischen Gesellschaft. Offene Stellen Lehrling für ein EngroS-Geschäst mit guter Schul» btlbung unter günstigen Bedirgungcn gesucht. Selbstgeschriebene Offerten unter 8. 8. 21U8 an die Expedition d- Bl. 2080] Hansl»«, live gesucht, Vahvhvsstr. 86, Ecke Wolkengaffe^ Hausbmlche gesucht. 2115_____________»arttvlah IT. 19i#3j HauSdmsche gesucht- 89, im Laden. Zwei tüchtige «chnetver sofort gesucht. 2093 Reiuh. «red, Schloßgasse^ 1609) Schreinergehülfe auf dauernde Arbeit, sowie ein braver Junge in die Lehre gesucht- H. Eg», Schreinermeister. hunger Manu mit den nöthrgen Vorkenntnisien per 1. April als Lehrling gesucht. 795 Joh. Balth. Noll. Coudilortthlling-Kkluch. 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Lackirer Laudmauustratze 12 eröffnet habe. Zwanzigjährige Erfahrung setzt mich in den Stand, meine werthen Kunden aufs Beste bedienen zu können. ,-J01? Unter Zusicherung gewissenhafter Arbeit und billiger Preise bitte ich bei Bedarf mein Geschäft gütigst unterstützen zu wollen. Hochachtungsvoll _____ Philipp Wagner, Landmannstr. 12. Vkusmat der FraiOberdMath von Schenck in Marburg (Hessen). Zu Ostern können wieder einige junge Mädchen in unser Pensionat eintreten. Unterricht in allen deutschen Fächern; geprüfte deutsche Lehrerin im Haus, ebenso frz. und engl. Lehrerin. Beste Pflege, fprofpect wird gerne versandt. Nähere Auskunft ertheilt auch Herr Rendant Doering, Gartenstraße 11 in Gießen.________________________________2173 Gießen m der heiteren Seite. . von- r. =-• Drück «nd BerUft b« vcühi'lchen UfiiDcrntätA-®u(S- nne 6tetnbrndttd (Pietsch A 6chr,»«) la Gießen. -llsnahv" * N» ■tiniN D,er dngelegt. Rtbodi aus di Unfite 8< gtltönttn hür Staaten, In bi geprägt find, Lchwng nnb »ehr untergro die lyncht t Griechenland. Ss ist no falten die füaif schen Armee a »ieder eine Bi man allgemein Sam-tag Nach! derübl morden, darüber im Del ein Eomplott v Wagt bethMg Koto für bk' Gelegenheit wn Opfer eine- M der letzten Sri dm Hinterhalt dH« verfchmi ■an über die ■itgetheilt. Wir sagte Ml Teveg v »mbt ito unglüiklichi der R8Ö| Zwischen Di ttklüne. Stgei Ädtg verlangt, Wt einer Hm Dad i ^ue, lägt sich der 8ori den Pro, ^^iich zu« 1 "i°«dere nicht ^hinderte, toc ?,e t r« ®'ot« n N H 1.1 51! hart mit 5 Zanken «reift« ®'T" *4 S* ** e- Dar Oll !'°^strengn J1’aa8ta nbr I? J* stelle uUntt heben e?.1" •Itlt hl L?-1 "'"«di, > < 14°, >4 «■>» ^8 u? ®0l| 8 hi ।