ildt-Ahdeinie UT8 Jhr: Ihr i w er Welten. Kint-Ltph*. ..-.->;hen Perioden. De Zc‘tind. Die Schlack«. Istindige Erkaltung b Rimmd. Die Dauer da — V ruchen eina »fr Gründen können Hineli- k'd* Katastrophen. De je Umsdhiler im Wei» Erde mit dem Bieluekt md die Folgen dendba, Her 1899. Das Mllitb ? Erde in Bezug auf du tr beide Abende, siri t findet strenge Cob- iritände. P jett ii voirälhig bei gk,e>mber b» ZtubMc- lÄSs* V i y mit?'1 -'Tw, w *5 Nr 28 Zweites Blatt. Donnerstag den 3. Februar 1SOS erscheint tägNch mit Ausnahme des Montags. Die Gießener Knmilienvtätter »erden dem Anzeiger wöchentlich viermal brigelegt. Gießener Anzeiger Bei Postbezug Mark 50 Pfg. ierteljährlich. AezugspreiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg. monatlich 75 Pfg. mit Bringerloh«. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. General-Anzeiger Alle Anzeigen-VermittlungSstelleu bei In» und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger ^ntgeg«. Aints- unb Anzeigeblcrtt für den Ureis (Sieben. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schnlgraße Nr. 7. Gratisbeilage: Gießener Familienblätter. Adresse für Depeschen: Anzeiger $ieftt«. Fernsprecher Nr. 51. Anrtükho* Tyeil. Bekanntmachung. betr.: die Zahltage deS evangel. LenrralkirchenfoudS. Wir bringen hierdurch zur allgemeinen Krnutniß, daß die Zahltage des Rechners des evangelischen Lerttralk'rcheu- sondS und Hauptrechners der allgemeinen geistlichen Wittwen- kaffe auf Dienstag, Donnerstag, Freitag, Gamstag, vormittags von 8 bis 12 Uhr, und Nachmittags, außer Samstag, von 2 bis 5 Uhr, festgesetzt worden find. Gießen, den 1. Februar 1898. GroßherzogltcheS KreiSamt Gießen, v. Gagern. Die Lage in Spanien. Aus den gegenwärtig tu Spanien herrschenden Ber- hältuiffea ist sehr schwer klug zu werden, und zwar sowohl waS die iunerpolitischen Zustände avbelangt, wie seine Stellung in den Colonieo. Wir Haden gesehen, daß das Labinet Sagasta allgemein ganz gut ausgenommen wurde, da man fühlte, daß etue feste und kräftige Hand vor allen Dingen nöthig war, uw dal StaatSwrock seeklar zu halten, und daß der alte Sagasta der einzige Manu Spaniens war, dem man diese schwierige Aufgabe mit einigem vertrauen auf Erfolg anvertrauen konnte. Man hoffte, daß der jetzige Cabinetsches die Situation der großen Oeffeotlichkeit nicht tu dem Maße verschleiern würde, wie dies seitens der vorigen Regierung systematisch geschehen war. Daß aber in dieser Beziehung ein Fortschritt zu verzeichnen wäre, kann nicht gerade behauptet werden, denn das Gros der Spanier befindet fich auch beute noch über den wahren Stand der Situation im Unklaren. Sagasta hat einen riazigen Erfolg gehabt, auf den er aber selbst wenig Einfluß ausüben konnte: das ist die Unterdrückung der Insurrektion auf den Philippinen. Im Auslände hat man fich darüber gewundert, daß man hiervon in Spanten so viel Aufhebens gemacht hat, aber es ist den offiziellen Kreisen deS Landes wohl zu gönnen, daß fie auch einmal einen Steg feiern können, und es ist begreiflich, daß fie die erste Veste Gelegenheit hierzu benutzten. Daß die Lage der Spanier auf den Philippinen sehr schlimm hätte werden können, insbesondere wenn dort Japan die Rolle übernommen hätte, welche die Bereinigten Staaten von Nordamerika auf Cuba gespielt haben und noch spielen, ist nicht zu leugnen. Aber der Aufstand hat fich dort doch nur in geringen Grenzen gehalten, und Spanien hatte genügend Mannschaften auf den Inseln zur Verfügung. Bon Cuba treffen, wie wir es schon seit mehreren Jahren gewohnt find, bald Stegesnachrichten, bald Hiobs- postrn ein. ES ist so oft schon von der Gefangennahme von Führern der Insurgenten ober von deren Tödtung die Rede gewesen, daß man annehmeu sollte, die Rebellen müßten nun bald ganz „führerlos" sein, aber immer tauchen neue Gestalten auf, welche die Organisation der Banden übernehmen. Die letzteren führen anscheinend den Guerrillakrteg noch immer fort und suchen den spanischen Truppen aus alle mögliche Weise Schaden zuzufügen, zu welchen Zwecke fie bekanntlich auch den Gebrauch des Dynamits nicht verschmähen. Wenn man behaupten wollte, Marschall Blanco, der Nachfolger General Wählers, habe bereits Erfolge aufzuwetseu, und die Gewährung der Autonomie an Cuba habe irgend welchen Eindruck auf die Insurgenten gemacht, so wäre das unbe« rechttgt. Die Wunden, welche General Weyler durch sein „System" geschlagen hat, find doch zu tief, al- daß fie so schnell geheilt werden könnten. Und mit der Disciplin unter den spanischen Offizieren auf Cuba scheint e- auch nicht weit her zu sein, wie die letzten Ereigniffe in Havanna bewiesen haben. Die Urheber der Tumulte find bereit- anläßlich deS Geburtstags deS jungen Königs begnadigt worden, was in vielen Kreisen ungünstig ausgenommen und als ein Zeichen der Schwäche der Regierung angesehen wird. Diese Eile, welche die Regierung mit der Begnadigung batt:, machen fich besonders die Anhänger deS Generals Weyler zu nutze, dir überhaupt jetzt recht provokatorisch austreten. Und auch diesem General gegenüber zeigt fich daS Labinet sehr schwächlich- man erkennt den energischen, schon so oft für sein Vaterland kräftig ein- getretenen Sagasta gar nicht wieder- denn General Weyler hatte e- wohl verdient, daß gegen ihn wegen seines unbotmäßigen Verhalten» die ganze Strenge de- Gesetze- Platz gegriffen hätte. Aber die Regierung wagt es anscheinend nicht, dieselbe zur Anwendung bringen zu laffen. Der Ober- procurator hat bekanntlich gegen Weyler die Verhängung einer zweimonatlichen Gesängnißstrafe beantragt, und man nimmt an, daß derMioifterrath dem Anträge ftattgeben wird- aber Niemand glaubt daran, daß man über den General auch wirklich die Strafe verhängt. Jedermann ist davon überzeugt, daß die Königin-Regentin sofort bei Verkündigung de» UrtheilS die Begnadigung ausspricht. Ob die Regierung nun gut daran thut, in diesen Fällen solche Milden walten zu laffen. kann bezwetselt werden, da fich die Anzeichen von Unbotmäßigkeft im Heere mehren. Und die Regierung, insbesondere Ministerpräfident Sagasta hat doch genügende Erfahrung zu sammeln Gelegenheit gehabt, welche Folgen es nach fich zieht, wenn die höheren spanischen Offiziere sich allzu sehr durch die Politik leiten laffen. Die PronuneiamemoS der spanischen Generale find ja in großer Zahl in der Geschichte ausgezeichnet. (xx) Deutsches Reich» Berlin. 1. Fedruar. Der „RetchSanzeiger" veröffentlicht einen kaiserlichen Erlaß, in welchem der Monarch seinen Dank auSdrückt für die ihm anläßlich seine- Geburtstage» zugegangenen Glückwünsche. Er habe eS mit außerordentlicher Befticdtgung gesehen, daß die jüngsten Erfolge der Förderung der deutschen Jatereffen im Au-laude einen ausreichenden Schutz einer gesunden Fortentwickelung zu sichern im Stande seien. Sein Sinnen und Denken sei auch fernerhin dahin gerichtet, die Sicherheit und Wohlfahrt de» Reiche» zu kräftigen und zu hegen. Berlin. 1. Februar. Auch der „Local'Anzeiger" bezeichnet die Meldung al» unrichtig, daß ein Duell zwischen dem Grafen BiSmarck und demOberpräsidialrath v. Maulbach stattgesuuden habe. Berlin, 1. Februar. Entgegen englischen Blättermeld- ungen constatirt die »Post", daß Deutschland bezüglich der kretensischen Gouverneurfrage stricte au der Neutralität festhalte und durch keinerlei Schritte auS derselben herauSzutreteu geneigt sei. ES scheine fich ein revolutionärer Act vorzubereiteu, durch welchen der Prinz nach Kreta kommen soll. । । ———— । . i ii Arrsknrd. Wien, 1. Februar. Ein gewaltiger Orkan wütdet seit einigen Tagen sowohl hier, al» auch in der Umgegend und richtet großen Schaden an. Zahlreiche UuglückSfälle aus den Provinzen werden gemeldet. Teplih, 1. Februar. Hier herrscht ei« furchtbarer Sturm, der enorme Verwüstungen anrichtet. Biele Mauern und Häuser sind eingestürzt. Connel, 1. Februar. Bei Gladstone stellten fich in der vergangenen Nacht dreimal ErsttckungSanfälle ein, infolge dessen große Aufregung in der Umgebung deS Ex- ministers herrscht. Havanna, 1. Februar. In dem Hause deS Präfecten von Havanna ist heute eine Bombe explodirt. Der Urheber konnte sofort verhaftet werden. Menschenleben find nicht zu beklagen. Fernlleton. Herrn Pieper» Mondsucht. Humoreske von S. Halm. (Nachdruck verboten.) K. 0. Frau Auguste Pieper oder auch Frau Rentiere Pieper, wie sie fich gerne nennen ließ, saß am Fenster ihrer Berliner Stube und strickte. Aber an der Art, wie fie dieser nützlichen Beschäftigung oblag, an dem lauten Klappern der Stricknadeln, an dem Zittern ihrer Haubenbänder und nicht zuletzt an ihren bald auf die Zmmerthür, bald auf die Straße spähenden Augen sah mau eS an, daß der würdigen Dame Stimmung nicht gerade die rosigste war. Endlich wurde draußen Stimmengeräusch, ein stampfender Männertritt laut. „Na, endlich," knurrte die Rentiere und die fleißigen Hände sanken in den Schooß. »Bist Du endlich da, Jottlieb?" rief fie dem eintretenden Gatten nicht eben sanft entgegen. „®tc Ojen hab ick mir schon au» dem Koppe jeguckt! Und jerode heute, wo tck Dir so Ville zu sagen habe, läßt Du mir fitzen." Der behäbige Gatte murmelte ein paar beschwichtigende Worte. „@o, bet ist mcht so schlimm, meenste? Det steht Dir ähnlich! Wat ist denn det übrijen» schon wieder sor 'ne Pulle? Kornv»? Jottlieb, Du säufst Dir noch ins Jrab, hör uf mir I Und nun leg erst mal Deine Kledaschen ab und dann setz Dir her — ick bin bis hierher voll von all den Aerjer, ick muß mir Lust machen oder ick krieje die Jelb- fucht oder ick platze." ^Nu, nu, Inste, nu b-ruhije Dir man!" meinte der phlegmatische Gatte. »Wat ist denn nu wieder passirt?" „Wat wird denn wieder pasfirt find!" höhnte die Frau, die de» Gatten Ruhe reizte. »Aerjer hier und Aerjer da und ick kann mir rvmkratzbaijeu nit det Volk, Du aber jehst schpazieren und schpielst den Noblijen. Dhu man nid) so, Männeken, ick kenne meeue Pappenhemer, det jlobe mir man!" „Hbcr Juste, wat hat denn det nur mit Deeuem Aerjer zu schaffen? Ick verstehe Dir nid)." „Wat ick mir dasor kose! So 'n oller Quäsenkopp wie Du--" «Aber Häseken!" „Nu laß mir doch endlich reden oder ick berschte! Die Jalle sitzt mir ohnehin in die Kehle!" „Nu dann schieß doch Io»!" „Jedulde Dir doch jefälligst! Also denke Dir, als Du heute eben fortjejangen bist, hör ick die Jette us dem Flur und nu jtebt der en Gekreische und Gequickse, bat et mir jleich in die Finger juckt, benn bet paßt mir ntch! Warte, ick will dir zeijen, wat 'ne Harke i»! denke ick un jeh mir die Jeschichte zu besehen. Und wat sehe ick? Die Jette, bet verdrehte Jöhr, in den Armen von unser« jüngsten Zimmerherrn. Du kannst Dir denken, bat ick ntch Ville Umstände machte mit die Zwee. Doch wat meenst Du, wat mir der jrüue Bengel in» Jefichte schreien dhut?" Frau Pieper sah ihren Eheherrn, die feisten Arme in die Hüften gestemmt, herausfordernd an. „Ne, Muddern, wie soll ick det wissen?" „Det jlob ick Dir, Jottlieb! „Bon Sie olle Zieje laß ick wir noch langst nischt sagen!" hat er jesagt, und als det Jöhr, die Jette, zu seener Frechheit jrinst un ick ihr zur Belohnung davor en kleenen Katzeukopp versetzen will, sagt der Windhund so janz obenhin mit einem janz infamen Ojen- zwinkern: „Sparen S'-e fich die Koppnüffe lieber for Ihren Herrn Jemahl, Madam Piepern!" Un wie ick ihm nu uff'n Leib rücken dhu, meent er so jauz paffaut: „Sie sollten eneu I Doctor zu Rathe ziehen, Frau Rentiere, mit Mondsucht und begleichen iS uich zu spaßen, wer weeß, wat daraus entstehen kann!" Die Jette drückte fich sachte, det dhat sie vielleicht auS Angst for ne Maulschelle, aber ick sah doch, daß das Mächen sich krümmte sor Lachen, ick Srjerte mir nich wenig über das dumme Ding. „Hören Sie, Männrken," sagte ick endlich zum Windhund, „noch heute zeigen Sie mir Ihre werthrste Rückansicht — aber fixe, mein Lieber!" Nu bitt ick Dir, Jottlieb, erkläre mir jefälligst, wat bet Heeßen soll mit die Mondsucht. Ick habe noch nicht davon jemerkr —" Herr Pieper sah verlegen zur Seite. „Der Müller wird 'nen dummen Witz gemacht haben, Muddern!" Seine Ehrhälfte sah ihn durchbohrend au. „Det iS doch komisch, mein Jutester! Soll ick den Müller vielleicht mal frajen?" „Jott mau bloß uich, Muddern!" entsuhr es dem biederen Pieper, dann senkte er ängstlich den Kopf. Frau Auguste sagte nichts mehr, fie warf nur noch einen vernichtenden Blick auf den Gatten, dann ging fie hinaus. Herr Pieper kraute fich den Kopf, als er allein war. „Det wäre noch jlücklich abjegangen diesmal. Jottlieb, da heeßt e» fich vorseheu!" Und er nahm einen Schluck ander Flasche. Der Miether war au-zezogen. Jette schien wieder zu Gnaden ausgenommen- keiner der beiden Ehegatten rührte an dem Vorfall, und daö war bedenklich- c» zeugte davon, daß Herr Pieper Ursache hatte, die Geschichte todtzuschwelgeu und daß Frau Auguste ihre Hintergedanken hatte. (Schluß solgt.) 178 aus 1170 67 14 10 1898. 1158 Repp. Lich, am 24. Januar 1898. Versteigerungen Dr. Dieffeubach. Flur elbst freiwillig meistbietend versteigert 546 Villa Britannia. B. Xöggerath 1099 828 65 56 rm >Niederlagen bei I A. 8? G. Wallenfels, 346 Marktplatz 21, Bekanntmachung. Flur Flur // M II Eichen- Nadel- A^pen- 23 8 H n n 8 644 1 1 27 8 9 8 11 15 2 29 36 35 2 14 8 ii ii ii Forst, unter« n u ii Eichenstämme mit 80,95 fm, darunter Stämme dis zu 41/, fm, Kirfernftämme mit 18,36 fm, darunter Stämme bis zu 3 fm, Fichtenstämme mit 3,96 fm, Buchenstämme mit 10,68 fm, darunter Stämme bis zu 2% fm, Eichen-Derbstangen mit 0,22 fm, FichteN'Derbstangen m. 29,85 fm, darunter Stangen von 15 m Länge, Fichten-Reisstangen mit 0,10 fm. 4 Wochen zur Versteigerung. Nähere Auskunft ertheilt wart Jäger dahier und die zeichnete Stelle. Eichenstämme mit 32,78 fm, darunter Stämme bis zu 2Va fm, Kiefernstämme mit 71,17 fm, darunter Stämme bis zu 3^ fm, Birkenstamm mit 0,59 fm, Fichtenstamm mit 0,50 fm, verschiedenes Gartengeräth, Waschmaschine rc. rc. Bad-Rauheim, 11. Januar 1898. .9 Holzversteigerung im Hombcrger Stabltnalbe. Es kommen zur Versteigerung: 1. Montan, den 14. Februar, aus dem District Hardt: Seidenstoffe für Ball- und Gesellschaftstoiletten offe- Zufammenkunft Vormittags 9 Uhr bei der kleinen Brücke auf der Kreisstraße Homberg-Nieder-Gemünden. 2. Dienstag, den 15. Februar, aus den Districten Schweinstall, Schadeabacher Weg und Köpfchen: Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. Zusammenkunst Vormittag» 9 Uhr bei der Herrnmühle. Unter fämmtlichem Eichen- und Kiefern Stammholz ist sehr schönes Schnitt- und Werkholz vorhanden. Das Brennholz aus den Districten Schweinstall, Schadenbacher Weg und Köpfchen kommt in ungefähr Spitzen neben dem Sandfeld am Weg, 42 Nr. 54 — 1919 qm Acker neben dem Sandfeld auf dem Wartweg, 42 Nr. 56 — 1512 qm Acker da- Cigarren- u. Weiuhaudlung, Linderrptatz, Hcke Wasstyorstr. Frische Schellfische und Lablia« von Mittwoch bis Freitag; jeden Mittwoch Abend: gesottene Schellfische , jeden Donnerstag gebackene Seefische 296 im ,»Rebstock", Westanlage. Südweine, gatantirt naturrein, empfiehlt Carl Retter, Ausverkauf. Freitag den 4. und Samstag den 5. Februar l. Js. wird der Ausverkauf der zur Concursmasic des Uhrmachers Karl Oswald in Grünberg gehörigen Maaren fortgesetzt. Es kommen zum Verkauf und werden zu den listigsten Preisen abgegeben: über 1OO Taschenuhren, teilweise abgezogen, sowieWand- uhren, Regulateure, ferner eine sehr große Anzahl Schmncksachen, württern- bergische Metallwaaren, Barometer, Thermometer, Feldstecher, Uhrketten, Brillen, Zwicker usw. Der Ausverkauf wird im Laden des Gemeinschuldners in der Marktgasse vorgenommen. 1070 Grimberg, den 29. Januar 1898. Der Concursverwatter. werden. Gießen, 31. Januar 1898. Großh. Orlsgericht Gießen I. A-: Bogt. Möbel-V erkauf. Wegen Verkaufes meiner Liegenschaft, Billa Britauuia hier, sind folgende Gegenstände aus freier Hand zu verkaufen: Betten, Sophas, Sesiel, Polsterstühle, Teppiche, Vorhänge, Portiären, Wafch-Cornrnoden mit Marmorplatte, Nachttifchchen mit Marmorplatte, Schränke und Spiegelfchränke, Tische und Schreibtische, englische Leinenschränke, Tragstuhl, Gartenlaternen mit und ohne eiserne Säulen, ein transportables Gartenhaus von Holz mit Zinkbedachung und Stein- unterläge, Gartenspritze, Mähmaschine, zweirädrige Karren, Schubkarren, J^gedicinal- Coguac, Ungarweine, wie: Tokayer, Rüster Ausbruch, Meneser Ausbruch, Herber Ober-Ungarwein, Rothwein für Zuckerkranke, Samstag, den 5.Fedruar1898 NachmittaaS 2'/, Uhr, ollen auf dem hiesigen OttSgericht die zum Nachlaß des «ruft Walleustt» in Gießen gehörigen Grundstücke: 42 Nr. 53 — 1894 qm Acker die Homberg, am 31. Januar Großh. Bürgermeisterei Homberg. Bekanntmachung. Nachdem die Stadtverordneten - Versammlung die Aufnahme des zwischen der Wiefeck und der Moltkestraße verlaufenden „Großen Stein- wcg6* in den Bebauungsplan beschlossen hat, bringen wir dies in Gemäßheit des Art. 5 der allgemeinen Bauordnung mit dem Anfügen zur öffent lichen Kenntniß, daß der Fluchtlinienplan hierüber bis zum 19. Februar d. Js. auf unserem Stadtbauamt offen liegt, und daß Einwendungen gegen die danach für die Strecke N—Q—S—T der neuen Straße geplante Fluchtlinienfeststellung, bei Meldung des Ausschlusses, binnen gleicher Frist bei uns anzubringen sind. Gießen, am 31. Januar 1898. Garantirt reinen Bienenhonig empfiehlt die Niederlage des Oberhess. Bienenzüchter-Vereins: § 6. KM II., Mallthorstrahe 5. Nutz- u. Brennholz-Verfteigerung itt der Fürstlich Solmsischen Oberförsterei Lich. Es sollen versteigert werden: Montag den 7. Februar, von Vormittags 10 Uhr an: a. aus verschiedenen Districten längs der Staatsstraße Lich—Gießen, zwischen Lich und Steinbach: 55 Eichen-Abschnitte ----- 82 fm Schnittholz, 22 Buchen-Abschnitte ----- 24 fm Schnittholz, 134 Efchen-Ab- schnitte ----- 62 fm Stammholz, 3 Pappel- und Weiden Abschnitte — 4 fm Stammholz, 4 Maßholder-Abschnitte — 2 fm Stammholz. Dieses Holz wird einzeln vorgezeigt. Sodann werden, ohne vorgezeigt zu werden, verkauft werden: b. aus dem District Riedwald: 15 Eichen-Abschnitte ----- 16 fm Schnittholz, 4 Buchen-Abschnitte — 2,5 fm Schnittholz, e. aus dem District Meilbach: 8 Eichen-Abschnitte — 8 fm Schnittholz, 17 Buchen-Abschnitte = 14,73 fm Schnittholz, 1 Linden-Abschnitt ---- 0,51 fm (36 cm Durchm.), d. aus dem District Hard: 3 Eichen-Abschnitte = 5 fm Schnittholz, 14 Buchen — 7 fm Schnittholz. Unter denk Holz, welches nicht vorgezeigt wird, befinden sich die zattesten und schönsten Stücke, ich bitte es vorher einzeln einzusehen. Die Zusammenkunft ist auf der Chaussee beim Damm des großen Leichs am Konzebühl. Dienstag deu 8. Februar, von Vormittags 91/» Uhr an, aus den Districten Konzebühl, Brunnenwald, Schwarzwald, Mühlberg und Graudorn: Buchen: 256 rm Scheiter, 135 rm Knüppel, 203 rm Stöcke, 68 Hdt. Wellen (dabei Forstwellen im Graudorn); Eichen: 27 rm Scheiter (Werkfcheiter darunter), 95 rm Knüppel, 194 rm Stöcke, 28 Hdt. Wellen; sonstiges Laubholz (Eschen, Erlen, Birnbaum, Maßholder, Linde, Weichholz u. A.): 6 rm Scheiter, 36 rm Knüppel, 77 rm Stöcke, 7 Hdt. Wellen; Fichten-Derb- und Reisstangen: 26 Stück = 1,76 fm (Graudorn). Die Zusammenkunft ist an demselben Orte wie am Tage vorher. MirUchastg-Empsehlung. Einern verehrl. Publikum die ergebene Mittheilung, daß ich unterm Heutigen die Wirtschaft Liebigftraße 64 Zum wilden Mann Wir haben der Firma 940 fgt Emil Orbig, Giessen unsere Vertretung für Hessen und Hessen-Nassau übertragen und bitten diejenigen größeren Consumenten, die ohne Zwischenhändler von uns birect beziehen wollen, Preise und Bezugsbedingungen bei obiger Firma einzuholen. Abate & Elli., l',RÄ^rltt Größtes Apftlßnen- nnd Mronkn-Erpurlhnus. Heiur. Wallach, Chr. Wallenfels.______M Ein Versuch beweist Scb.um.rk. dass trotz allen Nachahmungen das Ächte Liebig’sehe Back-Pulver u. Back-Mehl seinen ersten Standpunkt seit 25 Jahren behauptet. Man a hte g nur auf den Kamen „Liebig“ K u. die Schutzmarke. Zu haben in allen besseren Geschäften u. Meine & Liebig, Hannover. Buchen-Scheit, Eichen- „ Nadel- , Buchen-Knüppel, übernommen habe. Zum Ausschank gelangt ein vorzüglicher Stoff der Werger'fcheu Brauerei Worms. _ »er Solide Dameubedieuuug. Um geneigten Zuspruch bittet 1047 K. Lenz, Restaurateur. 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Wer es tat daß die Bereitung von Cognac aus Vrellinghofi» Cogttac-Efienz in so manchem Haushalt beliebter ist als der Einkauf von allerhand ßtqueuren, das ist leicht zu sagen: Man bezahlt nicht hohe Preise, sondern nur die Rohstoffe und dankt die Ersparniß der eigenen Arbeit. Aus 1 Liter feinstem Weingeist, l1/« Liter Wasser und einer Flasche Cognac-Essenz erhält man einen wohl- bekömmlichen Cognac von hohem Genuß- werthe, einen Cognac, welcher der chemischen Zusammensetzung nach dem echten wesenllich gleich ist. Beweis: „Ich zahle demjenigen eintausend Mark, welcher in der von mir „bereiteten Cognac-Essenz, in Flaschen „mit meinem NamenSzuge, außer dem .nothwendtgen Färbemittel Stoffe ent» „deckt, welche in echtem Cognac nicht ent» „halten sind. Dr. S. ö. Mellinghofi.- t Wenn die Redensart „Für Güte und Reinheit wird garantirt" nicht immer Glauben findet, so ist für Cognac dieser Zweifel um so mehr berechtiat, als hier der Nachweis ungehöriger Bestandtheile überaus schwierig ist- Findet sich dagegen daS Aroma in concentrirtet Form, als Essenz, so hat der Chemiker leichte Arbeit. Die tadellose Beschaffenheit von MellinghoffS Cognac Essenz ist somit in der That durch die obige Erklärung gewährleistet. Man weise daher Essenzen sraglicher Herkunft entschieden zurück und kaufe ausschließlich Origtnalflaschen zu 75 Pfg. mit dem NamenSzuge deS Hersteller«, Dr. F. W. Melttnghofi itt Mülheim a. V. Rahe, in Apotheken und Drogerien. Nur so ist man sicher, vor Gettänken bewahrt zu bleiben, die mit Cognac nur den Namen gemein baden- In Gieße« zu haben bei Eattl Fischbach und Otto Echaaf. 281 Kaffee gebrannt 80, 90, 100, 120 Pfg. per Pfd. rc., roh 70,80, 90, 100 Pfg. per Pfd. rc., nur gut und reinschrneckend, Margarine beste Marke, 60 Pfg. per Pfd. empfiehlt 819 Chr. Wallenfels, __Marktplatz 17. > Obstmarmelade per Pfd. 30 Pfg, lO Pfd-.Eimer Mk 2.50 fst. Margarine extra per Pfd. 70 Pfg. Cocosnusbutter per Pfd 60 Pfg. frisch eingetroffen empfiehlt 1086 «ttllav Wolter Mäusburg 13 illlgsrren, Cigaretten ächte Havana-Importen, in allen Preislagen bringt in empfehlende Erinnerung 826 Carl Retter, Cigarren- und Weinhandlung, __________Livdenplatz._______ Tannene Möbel dauerhaft und geschmackvoll gearbeitet, empfiehlt 829 Karl Zimmermann, Schreinermeister. Neuen-Bäue 15. Große Auswahl in 604 Tanz- und Gummischuhen sowie fämmtliche Schnhwaaren empfiehlt zu den billigsten Preisen L. Bernhardt, AutH-Kailt Io. 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