®i Rhein, billig« frässe 25, 11151 Wim laßen lchviHmgMMel 1 (Lebende Bilder) in- Tadel, Gewehr, Imp, Stillt, W, mrichtungen. t Nm Stltikfnffti tli )[. Mb 10952 tstrasse 1. MGlitzMtr Izwerk ern * I Nr. 283 Erstes Blatt.Freitag den 2. Derember Ü8ES8 ■* luine**f kl Kentof < W\< • w^rnrr »«■i(t«elC4ttWtzM a*nm Rnzeegro Hr bra •irgmrr Ksgfigrr «MMW» Anrts- und Anzeigeblutt für den Aveis Gietzen. an—tl ■—’-i — - -- 11 i ■ j MmUm, er>tbm*» ul 9admi: m>. 7. Gratisbeilage: Gießener FamUienbläLter. Ibtcflc ftr Depesche» : >U|tB. Fernsprecher Nr. M. Las Negierungsjubiläum Kaisers Franz Josef. Unter anderen Umständen wäre der heurige 2 Dtcemotr ein Lag bei Jabels und der Freude für die österreichischen Staaten gewesen, der Lod der Kaiserin Elisabeth, welcher inmitten der Festvorbereitungen eintrat, lä&t uun alle laute Lheiluahme au der Feier, am 50 jährigen Regiernugtjubiläum bei österreichischen Herrschen verstummen. Wie viel Sympathie und L>ebe der Kaiser im Verlause diesel halben Jahrhundert» tu den Herheu seiner Uaierthaneo btelfeitl und jenseits der Lestha erweckt hat, ist zu bekannt, all daß el nörhig wäre, biel noch besonders zu betonen. — Die täglichen Beweise der Treue und Anhänglichkeit, welche der hohe Jubilar aus allen Kreisen der Bevölkerung erhält, find der deutlichste Beleg dafür. Freud und Leid bei Kaiser« und Köaiglhauses hat das österreichisch-ungarische 93oit stets aus Überzeugte« Herzen mit getragen und den Nationen ein Bei'piel gegeben, w e dal verhältniß zwischen Herrscher und Volk sein soll. Und wahrlich, Freud und Leid hat es im habsburgischen Hruse während der letzten 60 Jahre unendlich viel gegeben. Ja überaus schwieriger Zett Übernahm Franz Josef die Regierung des vielsprachigeu Staates- es war das „toCt“ Jahr, tu welchem an den Thronen gerüttelt wurde, In welchem die Fundamente und Säulen wankten, auf deueu die Staaten gegründet worden waren. Alles bereinigte fich, um dem jungen Kaiser das Herrscheramt recht schwer zu machen, feine Geistesgaben herauszufordern und die größten Anforderungen an ihn zu stellen. Die Zustände im deutschen Bunde trugen vor Allem dazu bei, die Stellung des Kaisers zu erschweren, der zudem noch gezwungen wur.e, mu dem Schwerte sein Verhältnis zu Ungarn zu regeln. El war eine Z ’t bitterster Elfahrungen für den Monarchen, als das Jahr 1866 seine« Herrn die Niederlagen gegen Italien und Preußen brachte - aber es darf hinwiederum als ein Erfolg betrachtet »erben, daß von diesem Jahre ab Oesterreich auf feine eigene Kraft verwiesen wurde, welche Fürst Bismarck noch mächtig genug sand, um auf ein Bündniß zwischen dem Kaiserstaate aa der Donau und dem Deutschen Reiche hinzuwiiken. Durch den im weiteren verlause geschloffene» Dreibund hat Oesterreich« Ungarn hervorragenden Anthell genommen an der Erhaltung des europäischen Friedens, und die internationale Stellung des Landes ist eine so kraftvolle, wie fie es im Laufe dieses Jahrhundertl noch nicht gewesen ist. Bekannt ist die Freundschaft, wrlche fich zwischen dem ersten deutschen Kaiser und dem österreichischen Nachbar heraus« -eblldkt hatte, noch ausdruckooller steht aber vor unseren Augen das innige Band, welches unseren jetzigen Ka ser rott de« Herrscher aus de« Hause Habsburg vereinigt. Wll« hel« II. ist ein oft und gern gesehener Gast in der Hofburg, und welche Sywpathieu ih« die Bevölkerung des Kaiserstaats entgegenbringt, dafür hat es Beweise genug gegeben. Fest und treu stehen die beiden Herrscher zusammen, und warm schlagen unsere Herzen für da- deutsche Volk Oesterreichs. Nicht nur der Tod der Kaiserin Elisabeth hat Übrigens einen Schatten geworfen auf die Jubelfeier, auch die inner« politischen Zustände diesseits der Leitha haben vielen Patrioten die herzliche Freude au de« Feste des Monarchen verdorben. Die Stellung der Deutschen im Nachdarreiche, ihr harter Kampf gegen slavische Uebergriffe und Vergewaltigung haben der inneren Politik Oesterreichs während der letzieu Jahre den Stempel aufgedrückt, und gar vorwurfsvoll ist oft die Frage aufgeworfeu worden: »Wie konnte Kaiser Franz Josef das zulasten?" Darum bringen aber doch die Deutschen Oesterreichs ihrem Kaiser heute die inuigsten Wünsche dar, und auch wir bereinigen uns mit unseren Landsleuten zu dem warmen Wunsche: „(Bott erhalte den Kaiser Franz Jolef \" _____ (xx) Versuches Reich. Darmstadt. 30. Nooember. Seine Köatgl. Hoheit der Großherzog empfingen heute den General«Oberarzt Dr. Rochs, den Ooerstkammerherru Frhiv. v. Schenk zu Schweinsberg Wäldershausen, den Major ben der Marwitz vom 2. Großh. Dragoner Regiment (Leid-Dragooer-Regiment) Nr. 24, mir der Führung bei Mcck^nburgiicheu Dragoner- Regiments Nr. 17 unter Stellung ä la suite bes^lken beauftragt. deu Röntgt. Württemberg s^err Oberfiaiuzrath v. Hegelmaier, den Mrdicinalralh und Director der Landes- Irrenanstalt Heppenheim Dr. Biberbach, ben Professor und Gymnafiallehrer Fritz, den Profeffor und Realgymuufiallehrer Hehl, den Baurath Braden, den Domänenrath Schaffait, den Rechnuagsrath Grtmm, den Geh. Oorrsteuerrath Vittel, den R-chuungsrath Rettberg, den Dtrector der Oberrealschule Dr. Frhru. v. Gall, den Rechnungsrath Beck'nhaub, den Fiuauzrath Seip, den Meliorationsvaurath Mangold, die Profefforeu Dr. Becker, Ketl und Dr. Schering, den Rechnung!« rath Baumgard, deu städtischen Sparkaffeadirector Weber, ben Eatasteriugenieur Göbel, den Ooerlehrer Schenkelberg von Oppenheim, den Apotheker Lauer, een Werksührer Roch- ' ermel von der Main Neckar Bahn, den Steuerraih Dr. Lauer, ! len Expeditor Gerbeaux- zum Vortrag den Staats« uifter ' Rothe, den Finanzwintster Küchler, den Tabinetsrath Röm- Held, den Hoftheaterbirector Werner. Berlin, 30. November. Die erste Plenarsitzung des R e t ch s t a g e s soll am 6. December, Nachm ttag» 2 Uhr behufs Feststellung der Beschlußfähigkeit des Hauses statt- finden. Die Präsidentenwahl wird diesmal eingehende Erwägungen erfordern. Es wird einer parlamentarischen dorre» spondeuz versichert, daß sowohl die Eonservativeu als auch die Nationalliberalen ihre Abstinenz Politik aufgebeu werden. Der Posten des Präsidenten wird vom Eentru« al» der stälksteu Fraction für Freiherrn v. Hertling in Anspruch genommen werden und auch von den anderen Frackiouen zugeftauden werden, nachdem die Candidatur des Grasen Ballestrem von diesem selbst aufgegeben worden ist. Durch die Wahl des Frttherrn v. Hertling würde Süddeutschland zu feinem Rechte gelangen. In diesem Falle würden die Eonservativen für den ersten Vice-Präfidenteu einen Preußen vorzuschlagen haben. Der Vorsitzende der eonservativen Frac- tion, Dr. v. Levetzow, hat bereits zum 6. December Abends zu dielem Bebuse -ine Fractionssitzuno anberaumt. Berlin, 30. November. Die Ankündigung der Interpellation de» Bundes der Landwirthe für ben Reichstag hat auch in solchen parlamentarischen Kreisen verstimmt, welche den Agrariern freundlich gegenüberstehen und deren Bestrebungen unterstützen. Es entspricht nicht ben parlamentarischen Gepflogenheiten, Interpellationen ohne vorherige Rücksprache in ben Fraktionen zu unterzeichnen. Der Vorstoß des Bunde» der Landwirthe ist deshalb zunächst eine Kraftprobe gegenüber den Eonservativen. Man darf gespannt sein, wie viele Unterschriften fich finden werden. Ist die Zahl der Unterschriften, wie wahrscheinlich, gering, so hat die» die Bundelleitur.g verschuldet. Der Reichstag ist noch nicht einmal eröffnet. Man hätte Zeit genug gehabt, bei Zusammentritt de» Reichstag» die „Wirthschaftliche Ver« einigung* zu berufen und hier Übet da» zu beobachtende Vorgehen zu beralhen. Dann war eine achtunggebietende Stärke für jeden Antrag sicher. Daß die Mehrheit be» Reichstage» eine agrarische ist, läßt fich nicht bezweifeln, aber ebenso sicher ist, daß die Leitung de» Bunde» der Landwirthe nur eine kleine persönliche Gefolgschaft hat. Kluger Werse hätte man mit einer geschickten Taclik da» verbergen sollen, statt deffen bringt man e» nun durch Uebeteifer schon vor der Reichstag-et Öffnung mit möglichstem Ungeschick deutlich zu Tage. Von ben brei Leitern de» Bundes der Landwirthe sind die Herren v. Wangenheim und Rosicke eben nur in deu Reichstag gewählt, also parlamentarische Füchse, Dr. Hahn, der dem Reichstage schon ongehörte, war fractionslo» und Hal parlamentarischen Einfluß nicht ausgeübt. Es wird gut i fein, wenn künftig Schritte von solcher Wichtigkeit, wie die i angekündigte Interpellation, nicht über die Köpfe der großen politischen Parteien hinweg ftattfinden. Einigkeit macht stark, ' jede unbesonnene Voreiligkeit ist geeignet, gerade die Intereffen FeuiUeto«. Hin hundertjähriger Jubilar. Man fühlt fich wahrhaftig mavchmai versucht, ben «ackeren Ben Akiba mir seinem anmaßlicheu „All:» schon dageweseu* Lügen zu strafen angesichts der Trturrphe, die Wissenschaft und Technik alliöglich feiern. Hätte fich's der gute Rabbi wohl träumen Uff en, daß man auf metlenweite Entfernung ein Gespräch mit Freunden führen, daß man einem Menschen im wahren Sinne de» Wortes bei lebendigem Leibe Herz und Nieren prüfen, daß man ein großes siebzehn« bündiges Werk wie Brockhaus' Eouverfations«Lexikon in einem Jahre fix und fertig gestellt mit einem Male auf den Büchermarkt werfen könne? Sie blicken erstaunt auf, verehrter Lese,? Sie wiffen, daß b-e hundertjährige Jubiläums«Ausgabe des großen Brockhaus im Anfänge der SO er Jahre zu erscheiueu begann, und wie alle derartigen Werke mehrere Jahre zu ihrer vollendnog bedurften. Aber Sie wiffen noch nicht, daß der hundertjährige Jubilar in un« erschöpflicher Lebensfrische sich heute schon wieder in erneuter nud verjüngter Gestalt präsevtirt. Denn soeben ist eine „Revidirte Jubiläums-Ausgabe des Brockhaus- cheu Eooversatious-LexikousE erschienen, eine epochemachendes buchhäudlerisches Ereigniß. Und das Titelblatt trägt in allen Bänden die Jahreszahl 1898. Wie es die Verlagsbuchhandlung zu Staude gebracht hat, in so kurzer Zeit diese Riesenarbeit zu bewältigen, darüber uns deu Kopf zu zerbrechen, ist nicht unsere Sache. Genug, die Vollendung oder sagen wir lieber Erneuerung des großartigen Werkes i« einem Jahre, hier ists Ereigniß. Wie schnell der savsende »ebstuhl der Zeit arbeitet, wird man erst gewahr, wenn man fich von Berufs wegen mit Poliiik oier mit W-ffenschaft und Kunst zu befaffeu hat. Wie jagt da eine umwälzende Erfindung und Entdeckung die andere, wie drängen fich die Eretgn ffe, deren Details man fich merken sollte. Und doch, wo fino diese Z'ffern, Daten, Einzelheiten zu finden, da man bie Tageszeitungen nicht auf* gehoben hat, die diese besprachen? Nicht einmal in einem Eouversartous-Lexikon. Denn dessen erster Band erschien schon vor Jahren und das gesuchte Ereigniß fangt leider gerade mit A enl Ich setze ben Fall, ich w'll mich über Audröe unterrichten, den küdnen Forscher, der seinen Wagemurh wohl schon mit dem Leben bezahlt hat. Al» Brockhaus und Meyer erschienen, war Andre: noch unbekannt. So fehlt er in cen Hauptwerken beider Lexika. Da erscheint zur rechten Zeit der Revidirte Brockhaus. Tivtzdem Aod,L: seine Fahrt erst im Sommer 1897 unternommen hat, gibt der erste Band bereits Auskunft über ihn. Oder eine Zeitungsnotiz über Zola läßt mich nach de« letzten Bande der Revidirtev Ausgabe greifen und unter den Ruhmesblättern, die ben großen Naturalisten schmücken, finde ich als eines der glänzendsten bereits sein muthvollel Auf« treten für den unschuldig verurtheilten Drehfus verzeichnet. Ich schlage Frankreich auf. und die ganze klägliche Tragikomödie, bie fich an den Namen Dreyen» knüpft, ist dort in kurzen Zügen geschildert. Der schwere Kampf, den unsere volksgenoffen schon sett Jahren in Oesterreich zu bestehen haben, ist ''owohl in dem Artikel Böhmen als auch unter dem Stichwort Oesterreichisch-Ungarilche Monarchie mit warmer Theilvahme dargestellt. Ehinas allmählichen, scheinbar an« aufhaltsamen verfall bis herab zu den Abtretungen großer Gebietsiheile und zur Palastrevolution, den spanisch- amerikanischen Krieg, der Spanien für immer aus der Rrihe der tonangtbend-u Mächte verdrängt hat, den Sieg der (Sügläaber im Sudan, den Too unseres Bismarck und die Ermordung der unglücklichen Kaiserin Elisabeth, kurz. Alles, waS tm Laufe des letzten Jahres das Interesse der Eulturwelt erregt nab beschäftigt hat, hat der Brockhaus bereits als gewiffenhaster Ehronist verzeichnet. Aber nicht nur diese sensationellen Ereigniffe find in der „Revidirten Jubiläums Ausgabe^ berücksichtigt, ich prüfe ihn auf einem anderen Gebiete, z. B. de« statistischen, und finde auch dort von S bis Z überall die neuesten erreichbaren Zahlen mit sorgsamster Gewiffevhastigkeit eingetragen. Wie men weiß, haben in den letzten Jahren in mehreren Stenten neue Volkszählungen stattgrfunden. Deutschland hatte 1895 seine Volks* und Bernflzählung, Frankreich veranstaltete 1896, Rußland 1897 tiae allgemeine volklzählung, und überall konnten bereitl die veröffentlichten Ergebnisse dieser Erhebungen ausgenommen werden. Wo keine neuen Zählunzlresultate vorltegen, nie z. B. in Italien, find wenigsten! die auf zuverläifigen Berechnungen beruhenden Zahlen eiuzesügt. Ferner find tu den Länderart'keln tte neuesten Etatszahlen, die neuesten Ergebwffe der Handels- und Prodvciioulstatistik berücksichtigt, kurz, auch auf dem ftr den B^vtzer ti t» Nachschlagewerkes so besonders wichtigen ftatipitfien G.d et überall sorgfältige Benutzung des neuesten erreichbaren Materials. Noch immer ist mein Examen nicht beendet. Ich wM sehen, wie der hundertjährige Prüfling in der Rechtskuude besteht. Da» wichtigste Ereigniß auf diesem Gebiete ist die 1896 für 1900 beschlossene Einführung del Bürgerlichen Gesetzbuches für da» Deutsche Reich. Ich greife irgend einen beliebigen Artikel heran», z. B „Eigenthum^, und erhalte zuverlässige Auskunft über dielen wichtigen Begriff — um so wichtiger, j- mehr men besitzt — und über die Behandlung, die ihm tm neuen Bürgerlichen Gesetzbuch zu schwer zu gefährden, welche der Bund der Landwirthe fördern soll. Berlin, 30. November. Von unterrichteter Seite wird geschrieben: Das ,,Berl. Tagebl." läßt sich aus Rom melden, die vaticanische Diplomatie suche zur Zeit „zwischen Deutschland nnb Frankreich behufs Abgrenzung des orienta- lischen Protectorates zu vermitteln; der Erfolg der Verhandlungen erscheine gesichert". — Diese Nachricht entbehrt der Begründung. Ebenso wenig wie Frankreich daran dachte, veraltete Ansprüche geltend zu machen, als Kaiser Wilhelm betonte, daß die deutschen Katholiken im Orient unter dem Schutze de» Reiches ständen, und als die heilige Stätte der Dormition unter deutschen Schutz gestellt wurde, ebensowenig hat die vaticanische Diplomatie dir Protectoratsfrage aufs Neue „angeschnitten". Auf Verhandlungen mit Frankreich wegen einer „Abgrenzung des orientalischen Protectorats" einzugehen, läge für Deutschland um so weniger ein Grund vor, als eine solche Abgrenzung das natürliche Schutzrecht der übrigen Großmächte über ihre Angehörigkeit berühren müßte. — Sonntagsruhe. Die einzelnen Bundesregierungen find schon vor längerer Zett zu eingehenden Erhebungen und Berichten über die Wirkungen de» Gesetze» über btt Sonntagsruhe veranlaßt worden. Die» gesammelte Material soll dem Reich»amt de» Innern zur Grundlage für etwaige Abänderungen de» Gesetze» oder seiner AuSsührungs- besttwmungeu dienen. Besonder» dringliche Anträge der be- theiligteu Interessenten find, soweit die» zulässig ist, schon jetzt im Verwaltungswege berückfichtigt worden. Hannover, 30. November. Bei sämmtltchen al» Anarchisten bekannten htefigen Personen har die Polizei heute vormittag Haussuchungen abgehalten. Uebee bas Resultat der Haussuchungen ist bisher nichts bekannt. Lübeck, 30. November. Der fünfzigste Jahrestag der Einführung der Verfassung de» Lübeckischen Freistaates wurde gestern von Senat und Bürgerschaft unter Theilnahme der bürgerlichen Abgeordneten und der Mitglieder der Gewerbe- und der Handelkskammer festlich begangen. Ars-Unsd. Wien, 30. November. Das Jubiläumsjahr hat einen neuen unliebsamen Zwischenfall gebracht. Die Opposition des ungarischen Abgeordnetenhauses unterbrach am Dienstag die Verhandlung über das Budget-Provisorium zunächst damit, daß sie die Feier des Kaiser-Jubiläum» auf» Tapet brachte. Franz Kossuth verwahrte sich im Namen der äußersten Linken gegen den Vorschlag des Präfideuten, da» Hau» möge den 2. December als Feiertag begehen. Am 2. Dccemder sei Franz Josef weder rechtlich, noch thatsächlich Ungarns Herrscher gewesen. Oesterreich habe auch im Jahre 1892 nicht au der Feier des 25jährigen ungarischen Krönuugs- jubtläums thetlgenommeu. Jener Tag und jene Epoche bedeuteten für Ungarn und da» magyarische Volk Trauer und nicht Freude. E« sei vou der Regierung taktlos, daß fie durch ähnliche Vorschläge immer wieder die Liebe de» magyarischen Volke» zu seiner Nation und seinem Baterlaude mit der schuldigen Loyalität für seinen geklönten Herrscher tn Gegensatz bringe. Die übrigen Redner sprachen tu demselben Sinne. Der Ministerpräsident Baron Banssy gab demgegenüber nochmal» der Freude Ausdruck, daß die Vorsehung den geliebten König seinem Volke erhalten habe. Darauf wurde beschlossen, über den Antrag de» Präfideuten folgenden Tags namentlich abzustimmeu. Innsbruck, 30. November. Hier und tu den Alpen Ist ein großer Wettersturz eiugetreten. ES schneit heftig. Budapest, 30. November. Die hier eiogetroffeneu öfter- retchtscheu Mtuister Graf Thun und Dr. Kaizl conferirren heute Vormittag mit Banffh uud dem Ftnauzmtutster Luka cs über die Verlängerung des Status quo im Ausgleich auf ein wettere» Jahr. ES wurde vollständige Einigung erzielt. Graf Thun hat bereits die Rückreise nach Wien angetreteu. Thetl geworden ist. Mir iällt ein, daß die Einführung de» Bürgerlichen auch eine Revision des Handelsgesetzbuches norhweudtg gemacht hat. Ich frage, was mir BrockhauS Über diesen Gegenstand zu sagen weih, und biu auch hier durch seine Antwort, die ihn über den neuesten Stand der Gesetzgebung völlig orteutirl zeigt, erstaunt. Um die Margarine war bekanntlich zwischen Agrariern und ihren Gegnern etu erbitterter Kampf ausgebrochen- die Margarine, die vielfach mit Butter vermischt als Butter verkauft wurde, drückte die vutterpreise- zu wessen Gunsten der Kampf durch da» Gesetz vo» 19. Mat 1897 entschieden wurde, darüber belehrt mich der BrockhauS. Al» eine besonder» wrrthvolle Zugabe zur schnellen Orienttrung über die gelammte Reich»- gesetzgebuug ist auch eine bis zum Jahre 1898 fortgesührte chronologische und alphabetische Ueberficht über alle Reichsgesetze auzuseheu, mit deren Hilfe man in kürzester Frist das Datum de» Erlasses jede» beliebigen Gesetzes feststelleu kann, während man über dessen Inhalt Näheres unter dem betrrffendeu Stichwort findet. Es würde zu wett führen, wollte ich auf allen Gebieten «eine Prüfung fortsetzeu. Es ist bei dem Rufe der Verlags- Handlung selbstverständlich, daß flch die Revtfiou uud Er- ueueruog auf alle ohne Ausnahme erstreckt hat. In den ^»graphischen Artikeln find die Ergebnisse der neuesten Forschungsreisen uachgetrageu — ich erwähne nur Nansen und die Nordpolerpedttiouev, — in den kunst- und litterar- geschichtlichen wird mau überall auf die neuesten Erscheinungen hiugewtesev, tnZoologte, Botanik, Physik, Chemie, Technik, uud wie die Wissensgebiete alle heißen mögen, d^e eine moderne Encyklopädte umfaßt, überall zeigt fich der »rockhaus auf der Höhe der Zeit, so daß der hundertjährige Jubelgreis die beste Ceusur erhalten kann, er ist für alle Gebildeten uud nach Bildung Strebenden heute mehr al» ie bas vothweudtge Buch. Dr. G. Budapest, 30. November. Da» Abgeordnetenhaus beschloß heute die Thelloahme au der Jubiläumsfeier mit 179 gegen 29 Stimmen. Dagegen stimmte nur die UnabhängigkrttSpartei. Pari», 30. November. General Mercier hat gestern in ManS eine Ansprache an etwa 500 Offiziere des 4. Armee- Corps gehalten, dessen Commando er tu veu nächsten Togen utederlegen wird, weil er die Altersgrenze erreicht hat. Mercier kam bei dieser Gelegenheit auch auf die Angriffe zu sprechen, drueu die Armee seit längerer Zeit ausgesetzt ist uud gab der Hoffnung Ausdruck, daß die Armee auS dem gegen fie geführten Feldzuge ruhmreich hervorgehru werde. Paris, 80 November. Die repnblikautschru Blätter find sehr erbittert, weil die Erklärung, welche der KriegSmtuister in der Kammer abgegeben hat, bezüglich der O sseutlichkeit der Verhandlungen gegen Picquart tn dem officielleu stenographischen Bericht ganz anders lautet, wie fie tu Wirklichkeit abgegeben wurde. Während nämlich der Kriegsrnmister in der Kammer vrrficherte, die verhaudluug gegen Picquart würde öffentlich geführt werden, heißt es in dem officiellen Stenogramm, es hänge nicht von dem KriegSmiuistrr ab, ob die Verhandlungen öffentlich oder nicht öffentlich sein würden. Madrid,30 November. Die carltsttsche Bewegung nimmt eine immer gefährlichere Wendung au. Don Carlos sammr seinem Sohne sollen die spanische Grenze bei Bilbao überschritten haben. In Bilbao wurde etu großes carltsttscheS Waffeulazer aufgehobeu. Bagasta rief die Hilfe des Papstes gegen die Carltsteu an. Madrid, 25. November. Die hiesigen Blätter bezeichnen den Tag, an dem Spanien und die Bereinigten Staaten den FriedeuSvertrag abgeschloffen, als einen traurigen- die meisten erkennen indessen an, die spanische Regierung habe so handeln müssen, wie fie gethan. Die republikanischen Zeitungen greifen die Regierung und die Amerikaner heftig au. Die Blätter beben hervor, daß Spanien durch den Friedensvertrag 422330 Quadratkilometer uud 10262979 Augehörtge verloren habe. — Falls Spanien eS ablehneu sollte, die Karoltneniusel Kuesale als Kabelstatiou den Amertkaneru für einen angemessenen Preis zu verkaufen, so wird die Frage der Erwerbung dieser Insel fallen gelassen, wenigstens für jetzt. Die Bereinigten Staaten beabsichtigen nicht, alle Karolinen zu erwerben. Türkei. Wie zu erwarten stand, hat der Kaiser von Rußland die Depesche de» Sultans in Betreff der Ueber- tragung der Verwaltung der Insel Creta an den Prinzen Georg von Griechenland auf indirektem Wege unter dem Ausdruck des Bedauerns abschlägig beantwortet. Der Ad- miralitätSrath will, daß die türkische Flagge zum Zeichen der Suzeränetat de» Sultans nur in Suda neben den Flaggen der vier Großmächte gehißt bleiben solle. Der russische Admiral Skrydlow weigerte fich, die letzten Urtheile de» AdmiralitätSraths zu unterfertigen, indem er erklärte, die» fei ein Vorrecht des Prinzen Georg, der ohne dies bald eintreffe. Tunis, 30. November. Um Frankreich . entgegen zu kommen, hob die italienische Regierung das htefige General-Confulat, welches einen politischen Character hatte, auf und wandette dasselbe in ein einfaches Consulat um. CeeeUe tut» provinzisll«». Gieße», 1. December 1898, ** btadtverorduetrnwahl. Da» officielle Ergebniß der Stadtverordueteuwahl wird im Anzeigentheil der vorliegenden Nummer bekannt gegeben. ** Gewerbe-Aufsicht. Unter dem vorfitz des Herrn Ministertalrath» Braun fand am 28. d». Mt». im Großh. Ministerium des Innern eine Conferenz der sämwtlichen hesfischen Gewerbe-AuffichtSbeamteu, einschließlich der Assistentinnen, mit folgender Tagesordnung statt: 1) Erurichiuüg der Fragebogen für die diesjährigen Arbeiter-Zählnugen. 2) Ewhe.tltche Gestaltung der Jahresberichte. 3) Bearbeitung be» Ecrptte!» Über die Verwendung weiblicher Arbeitskräfte in den Jahresberichten durch die Asfisteuttnnen der Gewerbe-Jnspeetionen. 4) Benachrichtigung der Gewerbe Juspietionen über Bestrafungen in Gewerdesachen durch die Großh. Staats- uud Amtsanwaltschaften. 5) Mitkhrtlung der Erlasse Großh. Ministeriums, sowie der Erkeautntffe der BerwaltunxSgerichte in Gewerbe-Au- gelegenhettru au die Gewerbe-AuffichtSbeamten. 6) Mangelhaftigkeit der Mtttheilung von Unfallanzeigen au die Grwerbe-Jnfprctionrn fettens der Großh. Bürgermeistereien. 7) Abänderung der Anweisung für die Ortspolizei- behördrn über die Revision gewerblicher Betriebe (bezüglich der Arbeitsbücher, Beschäftigung von weiblichen und jugendlichen Arbeitern re ). 8) Elfahrungen über den Verkehr der Grwtrbe-AuffichtS- beamien mit den BetriebSunternehrmru uud Arbeitern bei den Revisionen. 9) Ausführung der Bestimmungen über die Verhältnisse tn Buchdruckereten und Schriftgießereien. 10) Erlaß von Polizelverorlnuugeu: a. über Herstellung uud Sen Betrieb von Maaren- aufzügkn und Führstuhleinrichtungen, b. über Aufstellung vou Petroleum-, Benzin- und Gasmotoren, c. über Sicherung gegen die Gefahren electrifcher Starkstrom-Leitungen. 11) Anforderungen für die Gewerbe-Aufsicht im Staat»- Voranschlag für die Finanzperiode 1900—1903. Nach Erledigung dieser Tagesordnung wurden noch eine Reihe sonstiger Fragen aus dem ThärigkeitSgebiet der Gewerbe Aulfichtsbeawten besprochen. Darwst. Ztg. **E . D. Gerichtliche Entscheidung. Am 23. November ist vom hiesigen Amtsgericht ein Urtheil gefällt worden, da» für weitere Kreise von Interesse sein dürfte. Der Land" Wirth S. dahier beschäftigt seit längerer Zeit einen Knecht, welcher mit dem Entrichten seiner Steuer im Rückstand geblieben war. Da» eingeleitete Pfändungsverfahren ergab völlige Zahlungsunfähigkeit, weshalb der Arbeitslohn dr» Knechte» bei feinem Arbeitgeber mit Beschlag belegt wurde. E» handelte fich hier also um Pfändung einer Forderung, und zwar de» Lohnes, welchen der Knecht noch zu verdienen, also später za fordern hatte. S. war gesetzlich verpflichtet, auf daS an ihn erlassene Zahluugsverbot hin die Schuld be> Knechtes an dessen Lohn abzuziehen und an den FiskuS zu bezahlen. Er weigerte fich jedoch, die» zu ihun, weshalb er zur Zahlung der fraglichen Steuerschuld und der entstandenen Kosten rechtskräftig verurtheitt wurde. Da über diese Verhältnisse im Publikum vielfach irrige Ao fichten verbreitet find, so dürfte ein Hinweis auf die gesetzlichen Bestimmungen, welche im Regierungsblatt Nr. 11 von 1894 enthalten find, Manchen vor Schaden bewahren. •• Vortrag. Einer recht zahlreichen Zuhörerschaft erfreute sich der gestern Abend von Herrn Jens Lützen über „Bilder auS dem Goldlande Alaska" gehaltene Vortrag. Ja recht anschaulicher und allgemein verständlicher Weife wußte der Vortragende die Mühen und Beschwerden einer solchen Reise in da» Goldland, unterstützt von zahlreich vor- geführten Lichtbildern, zu schildern, sodaß allseitiger Beisoll seinen Worten folgte. — Für heute Abend hat Herr Jens Lützen einen ebenso interessanten Vortrag über „ttuba und die kubanischen Wirren" in Ausficht gestellt, zu dem wir dem Herrn Vortragenden eine gleich zahlreiche Zuhörerschaft wünschen. *• Sangelkranz - Coueett. Wir leben im Zeichen de» „Eingesandt", und wenn auch über manche der darin gegebenen Anregungen ohne Weiteres zur Tagesordnung übergegaugen werden kann, so wäre eS zu b-daueru, wenn daS „Eingesandt" über do» Concert de» Sänger- krauzeS nicht auf fruchtbaren Boden gefallen wäre. @» wurde bereit» vor einigen Tagen berichtet, daß die Wiedergabe von Mendelssohn» „Athalia" unter Franz Bauers kundiger Leitung eine vorzügliche war. Frau Balser- Land manu, eine bewährte uud bekannte Sängerin, hak mit gewohnter Sicherheit, unterstützt durch schöne Stimmmittel, eine abgerundete Leistung geboten. Ihr schloffen fich sowohl Fräulein Krausse, eine junge begabte Kunstnovlze, die zu den schönsten Hoffnungen berechtigt, wie Fräulein Ko ch würdig an. Man braucht nicht Fachmann zu fein, um ermessen zu können, welche Summe von Hingebung, Zeit und Mühe allen Betheiligteu erwachsen muß, um eine solche Ausgabe würdig zu lösen. Uud Alles diese» soll nur geschehen sein, um einmal, fast vor verschlossenen Thür-n ein schöne» Werk zu Gehör gebracht zu haben? Möge doch der Saalbau-Verei n die Anregung, die an seine Adresse gerichtet war, aufnehm-n und durch eine öffentliche Wirder- holnug der „Athalia" -Auf führuug fich selbst uud der Allgemeinheit einen Dienst leisten. -r. **P . Stadttheater. Nachdem uns von Schiller schon drei seiner Meisterwerke geboten worden find, wurde gestern die Reihe der klasfischen Dramen in einer völlig ausverkauften BolkSvorstellung durch Lessings Nathan den Weisen fortgesetzt. Da die Zahl der Rollen nur gering ist und Maffeusceneu völlig fehlen, so ist dies „dramatische Gedicht", wie es sein Schöpfer nannte, auch auf kleineren Bühnen leichter zu geben. So konnte man denn auch mit der hiesigen Aufführung wohl zufrieden fein. Herrn Liebscher war zum ersten Male in diesem Winter Gelegenheit gegeben, tu einer umfangreichen Characterrollr der klassischen Richtung hervorzutreten. Er legte den schönen, vom Dichter so klar gezeichneten Character des Nathan durchaus richtig an und schuf eine einheitliche, lebenswahre Gestalt. Doch vermochte er nicht, wie dar andern Künstlern gelingt, aus der Erzählung von den Ringen einen alles überragenden Höhepunkt zu schaffen. Den Sultan, dessen Name in den letzten Wochen so viel genannt wurde, stellte Herr Dietzsch in der Erscheinung nicht glücklich dar. Wir denken uns den Kurden Baladin uichr mit blondem Bollbart und weißer Gesichtsfarbe, die mit dem hellgrünen Gewand eine wenig erfreuliche Farbenmischung ergaben. Die Leistung war im Uebrigen zufriedenstellend. Herr Werner erschien al» Tempelherr weit vor- thciihaster wie kürzlich in der Rolle des Römerjünglings Marku». Seine Spract» klang edler, seine Bkwegnngtk waren harmonischer, Fo-tschritte wären namentlich noch im Mienenspiel zu wüksct en. D>e stark znsawmengestricheue Rolle der Sitrah wurde von Frl. Cron egg ansprechend gegeben. Frl. Rux war als Recha auf einem Gebiet be- schäf igt, da» ihr sonst ferner liegt, fand sich aber gut mit ihrer Aufgabe ab. Auch Frau Kruse war als Doja au deu richtigen Platz g-stellt. Den Herrren Walter und W i l h e l m i ist dafür zu danken, daß sie die Komik nicht auf Kosten der Wahrheit üöertrrebeu, wie es bei dem fanatische» Patriarchen uud dem geistig beschränkten Klosterbruder sonst leicht geschieht. Herr Cast er ra sprach als al Hast reckt verständig, durfte im Sp-el aber lebhafter sein. Die Ausstattung machte es dem Zuschauer öfters schwer, fich in deu Orient und die KreuzzugSzeit zu versetzen. Namentlich konnte mau bedauern, daß da» Hau» de» reichen Juden nicht vou Grund aus abbrannte. Er hätte fich daun wohl ein schöneres geleistet, und seine Tochter hätte nicht nöthig gehabt, den Tempelherrn in dem völlig unmöblirten Hinterhauswohnranm der „Ehre" zu empfangen. •• Eoneert-Lereiu. Am Sonntag dem 11. December, mit einer öffentlichen Hauptprobe am 10. December, findet die Aufführung des Oratorium „Elia»" vou Mendelssohn unter Leitung de» Großh. UoiverfitätS Mufikdirectors Trautmann statt. (Siehr Jaseratemheil). Ein so bedeutende» und umfangreich:» Wer? unvorbereitet zu hören, schmälert unbedingt den Genuß, daher möchten wir zu Nutz' uud Frommen aller Concer»befuche< deu Mufikführer empfehlen, der sowohl historisch wie mustkalisch, kurz, aber erschöpfend die Tonschöpfmig behandelt. Das Büchelchen ist. Seift a.2 , Sank ■u* hfc!** ® btr e,L , ö titQ. M t11 *S 'Mm "*'■ :lNt noch uT»t. unb m Ie ®^nlb du M« iUT m Ntkll« jö °°rdr. $ J! ^onbeQCB ' IlfWUia E »*At L'Ll'E«" *M Wt «VK bat hrn frai übtt Munb kt® ttl! drv ' $ iWfo 8Hnrs-üsl Wir leb, wch über öeitnes »8rt rs M sz,„„ ®obtö gefallco kvüre ,z bertljtet, ia§ -je Mhn« ttflter Franz Bann* ’J war. Kran Salfer- ad bikanntr kiozefin, W durch ichSvr Stirn. Md. A' Mw ßch 1 M-r dr-M Äan^nitiy, m btTtitijt, teil Staute t nicht Fschmuu zu |tto, m >m vou Hiogtblluz, gilt uod achsru mu§, nm tint silche .ab Alle- diese- soll nur y m verichlofsenen L-Ürea tfr t zu haben? Mze bi btt eguitg, die an seine fttufli durch eine öffentliche Wieder. Ührung fich selbst uud der en. •!- k« uni Don Schiller scheu :a I® Zeichen der Mache der darin jnr Tage-ordnun- ia bedauern, »tnn tooibtn M wurde gestern tn eiuer völlig au-wkustrn Nudizuu bin DiNiu Nvllw um gering ist und ist dir- „drautatische Lrbirt", auch aus kleineren Büljnin wau denn auch mit der hiesigen in. Hem Liebscher »ar Ifnttr Gelegenheit gegeben, tu rolle der klassischen Mfl schönen, vorn Dichter so klar lönn durchaus richtig an und 6rt @rN- ^ch wmchn Peru gelingt, aus der fr 1M IWUl«W“ ,Nw- ta taliF« ®04" miM «° d» «'• 1SUMÄ SsfiÄg »• *r.« 5‘ ,T„ntl9 8’1- 61 i w »iW “• W, f’”6 g[l fti« »° ft» * »li», ie6 fjJj B fei** beichr^k"" fli hast ’** Sfi'Ä eoD"^ mit dolle» Text versehrv, |nm Preise von nur 40 Psg. In dea vrnfikol'eohandlungen zu Haden. -r. •• Stadtthealer Der am vergangenen Dienten, mit anßerordeatlichrm ®rfolgt hier erstmalig anigeiührte drei- octige Schwank ,3» Fegefeuer^ wird am Freitag den 2.. December wtederho!». ee A,f 2n,l virrktller eoncertirt om Sonata, zum ersten Mal eene eiste Schweizer Trappe Edelweiß, welche überall mit großem Erfolg ausgenommen wurde. A Mai»-, 30. November. Nach den ,estern stattgehabten Ergänzung »wählen zur hiesigen Stadtverordneten- Versammlung, del welchen el den vereinigten dür,erlichen Parteien gelungen ist, die sozialdemokratischen Eandidatcn bi« ans die Person bet Landtaglobgeordueteo haa» mit nicht sehr großer Majorität zu Übe'flügela, stelle fich dal Parteiverhältniß tn unserem Stadtverordneten Collegium folgendermaßen: 11 Nationalliderale, 8 Eentrnm, 10 Deutsch- freifinnige, 7 Demokraten, 4 Sozialdemokraten und 1 Partei lei. Demokraten und Eentrnm haben bei der gestrigen Wahl je einen Stadtverordnete»»^ verloren, wogegen die Deutlchfreiflnnigen zwei und die Sozialdewoklaten einen Sitz gewonnen haben. Wie aus ob'ger Zusammenstellung erficht« lich, ist eine einseitige Parteihrrrschast auf unserem Stadthaus vorerst aulgeschloffen. — Der Mainzer Earneval ist jetzt für dal kommende Jahr gefichert! Die Präfidenten« frage, die seither große Schwierigkeiten bot, hat in der Art Lösung gefunden, daß man die nicht leichte Arbeit del Earnevalßprästdenten auf zwei Personen vertheiltr und einen Titzaogspräfideotrn und einen gefchäftsführenden Piälldentei: bestimmte. Zum ersteren wurde der Rrdocteur del ,9Äatnjt« lagebltttt* Herr Lembach und zum zwelten Herr Krautze, derselbe Herr, der vor zwei Jahren den Prinzen Earntval darorstellr bat sewöb'».__ Xm# ftir dis Bor 93 Jahren, am 2. December 1805, wurde die mörderische Dreikaiserschlacht von Austerlitz geschlagen, in welchcr Napoleon I. einen glänzenden Sieg über dal russisch-österreichische Heer errang. Die Russen allein verloren den größten Thetl tbrer Artillerie und ihrei Heere»; wohl 30000 Mann rogen fich in eiligster Flucht mit ihrem Kaiser über die March inrück._______________________________ Gottesdienst m der Synagoge. Samstag den 3. December 1898. Borabend 4» Uhr, Morgen» 9 Ubt, Nachmittags 3 Uhr GchrtftertlLruug, SabbathauSqang d- Uhr. Ne«est< Nachvicl^ten. Tepeiche» del Bvreen „Herold^ Berlin, 1. Deermber. Dem ^Berl. Tagebl." zufolge hat der letzttägige Orkan auf Sardinien groß- Ber Heerungen angerichtet. Ja dem Städtchen Samasst find allein 300 Häuser weggrrifsrn unb huabert andere dem E nflurz nahe. Alle Felder flad verwüstrt. Oie Bivö kcrueg »st am Bettelstäbe. An» vielen anderen Ort n kommen ähnliche Hiodlrosteo. Berlin, 1. December. Nach dem „ftt Inen Journal* verlautet in Paris, der Eeneralstabl Eh-s Brault unternahm, von Fi-eycinet beauftrayt, Nachforschungen in feinem Bureau zur Eutbllllnng der früheren Jntrtqnen. Berlin, 1. December. Im zweiten Beritner Landtag» Wahlkreise wurde gestern Abend in der Versammlung der Wahlmännrr der Stadtverordnete Karl Goldschmidt zum alleinigen Eandidaten proclamtrt. Wien, 1. December. Dal Amtsblatt verbfftnilichr einen Kaiserlichen Gnadenerlaß, durch welchen olle wegen Majestätsbeleidigung od,r Beleidtgung eine» Mitgltedel bei Kai erlichen Hausei Berurtheilten begnadigt, rrsp. die schm-b-n'e Urfetfudinna einest lle w'rd Die Kinder essen es wirklich gern, aber auch für Erwachsene lützl sich tn ca. 10 jJlmuttn ein lieblichtl Gn tckt durch tinfacbtl Kochen der M'lS mit B'vwn und Polson'l Mondamin Herstellen. Dies ergiedt eine nahrhaN« und leicht verdauliche Speise, regt durch seinen eigenen Woblt elchmack Kinder wie auch Kranke an, solche Milchspeise häufiger zu erbltur. Beliebige Zuihat von VaniU . Ettrone :c., Beigabe von Fruchtsauce, gekochtem Obst erhöhen den Geschmack und lirlein >ugleich für den Familien- tisch ein nabrbaftel und könstche» Tefint. Auesüdistche» auf den Mondamtn-Packeien A 60, 30 und 15 Pig. e'hästlich In allen ein- schlögigen G 'chäftcn. Engro« bei Türk u. Pabst, Frankfurt a. M. Bekanntmachung, die Wahl der Mitglieder der Gtadtverordueteu- Versammlung betr. Bei der am 28. o. Mts. stattgefundenen Wahl von zwölf Stadtverordneten sind gewählt worden: a. auf neun Jahre: 1. Bäckermeister Wilhelm Löber VI. mit 1447 Stimmen 2. Commerzienrath Louis Heyligenstädt ii 1398 ii 3. Landgerichtsrath Dr. Wilhelm Schäfer n 1229 ii 4. Ingenieur Friedrich Schiele ii 1154 ii 5. Profeffor Dr. Ferdinand Fuhr H 1072 ii 6. Sägemerkbesitzer Philipp Euler IV. ii 1015 ii 7. Fabrikant Eduard Hanau H 971 ii 8. Ortsgerichtsmann Andreas Keller n 898 ii 9. Schneidermeister Heinrich Leib ii 858 ii 10. Kaufmann Richard Scheel ii 824 ii b. auf sechs Jahre: 11. Architekt Ludwig Huhn mit 789 Stimmen e. aus drei Jahre: 12. Kaufmann Eduard Krumm mit 689 Stimmen Es wird die» mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß da» Wahlprotokoll und die Abstimmungiliste während drei Tagen, nämlich Freitag, 2. December, SamStag, 3. December und Montag, 5. December einschließlich Vormittag» von 8—12 Uhr und Nachmittag» von 2—6 Uhr auf unserem Büreau (Zimmer Nr. 15) zur E'nficht jede» StimmberechtiUen offen Legen und daß während dieser Frtst Emwendungen gegen die Wahl und gegen die Gewählten sowie ge» setzlich zulässige Ablehnungen bei Meidung de» Aulschluffe» bei un» vor- gebrach! werden können. Gießen, den 1. December 1898. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. __Gnauth.________________ 11915 Bekanntmachung. Der Voranschlag der Oeweinde Rabertshausen für das Jahr 1N99/19OO hegt vom 5. December b. I. an acht Tage lang auf dem Bürgermeisterei-Büreau dahier zur Einsicht der Jntereffenten offen. Rabertshausen, den 29. November 1898. Großherzogliche Bürgermeisterei Rabertshausen. Wivderiheim. 11895 llckinuitinadjnitßen Bekanntmachung. Am 9. December l. I., 11 Uhr Bor- miltagS, soll daS kleine Sachwert« Abortgebäude auf dem hiesigen Posthofe an der Bahnhofstraße öffentlich meistbietend auf den Abbruch verkauft werden. Käufer versammeln sich auf dem Posthofe. 11888 __________Lahmeyer__________ Aus dem sehr großen Weinlager der Firma Joh. PH. Ernst Hinkels Nachfl. zu Wetzlar werden Weiß- und Rochweine zu ganz bedeuteud ermäßigten Preisen verkauft Die Lieferungen erfolgen franco. 11&92 Proben stehe» zu Diensten. Der ConcurSverwalter. Kaufman, Nechtkanwalt, Wetzlar. Aackzulkaten,11915 anerkannt feinste Qualitäten, empfiehlt ___C. G. «leinhenn. " Lauterbacher UppetittäSchen empfiehlt -‘ J t»iS» _ । 11701 Earl Reh, Wagengaffe 1, nächst MäuSb. Gleichzeir.g empfehle sämmtttche Spirituosen in guter Qualität. charaniirt reiner ZZienenhonig per Pfund 70 Pfennig, feinster weißer Hafellionig per Pfund 1 Mk., G i s 1 a, feinsten deutschen Kunsthonig, bester Ersatz für Bienenhonig, per Pfund 50 Pfennig, empfiehlt 11896 Emil Fischbach. tzklitk und folgtnbt Sagt IN EiSpackung eintreffend 735 I&* Schellfische in assen Hrößev, ff. öossänver Schesslische, Kabliau, Schossen, Zander, Kechte etc., Lebende Karpfen, Lchleie und Karauschen. Prouepter Versandt nach aulwärtl. J. M. Schulhof, Marktstraße 4. Delephon 119 Frische Fkmvschklll empfiehlt 11900 I. M. Schulhof. Christbaumschmuck 11886 feinste Auswahl. A. Welz, Ztlitrsmg 2 Ungarisches Weht Es ladet freundlichst ein 11876 11891 Hübet, 11912 empfiehlt Cacao Thee allen Qualitäten und Preislagen, in (• ♦V 11887 vermiethen. Bahnhofstratze41 11890 Neupoliren aller Möbel. 11894 Feinste Wollene Scblafdecken, 0)gfhfl[i (ffrurlatrnnrli, ßaninw scblafdecken, la. Frankfurter Wurstel, - . , . Tischtücher und Ueriniethungen 0Weite Stellen Pb. Herrmann, Gustav Walter Chr. Wallenfels. Otto Schaaf. W. Kilhlnger, L5wen-Drog. Wllh. Haas. L. Kalkhof. I. Seibel, Frauksurterstr. 62. ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ llntkkMgk, Unterröckk, Fchüykll (Weizenpuder) bestes (5onfec1mehl, sowie alle In Flaschen ä 30 und 50 Pfg. in den Drogerien: August Noll II. und «Ustav Walter. Herrkn-Näsche, DaMü-Mäschk, Llllder-UWe, slldy-Uäsche, UndjflrnSnmstag: Metzel- i suppe. Morgens: lürUflrifdj eit Kraut. la. Lchellfische, Hechte, Zander, Vabliau, Barsche, IXT- feinstes Mastgeftügel **WS la. neue Hellerliusen Reisedecken, “CTfi w.ii.m.1.” Tischdecken, C. G. Kleinstenn, Delicateffen-, Fisck- und (Seflügelhandlg. Sihtiittll uni putzkll ist überflüssig, wenn Sie Ihre Bödrn, Treppen rc. mit Seebers Pitch-pine-Oel behandeln. Absolut geruchloses Bodenöl, stets sauberes AuSseben, klebt ntckl, schmutzt nicht, setzt keine Krusten an, trocknet sofort, erspart vieles Putzen. Verlangen Sie Prospekte. 11893 In Literflaschcn ä 1,10 Mk. bei Aug. Roll II. und Gustav Walter. Markt 21. — Telephon 46 Vormnp erhalten billige 1 vl vlllv DruckRoehen, Mitgliedskarten, Eintrittskarten, Loosenurnmero, Programme in der Brühl'schen Univ.-Dreckerel (Pietsch Erben) Giessen,'Schulstrasae 7. Tpiegel, Polster («arnitureu, Divans, Canapees, Federbetten und Matratzen, Verticows, Nlciderschräuke, Schreibtische rc. empfiehlt 11884 Wöbel-Wagazin Aug. Ossmann. Eigene ^eriifüunq ton Polfterwaaren. Backzuthaten empfiehlt in bekannter Güte mar.l,,r' Z. M. Schulhof, s*\tn 11907] Ein Logis zu vermiethen. Mitzger Hofmann, Walltborstraße 13. 1 ib8iJ MansarvenIogiS, 4 Zimmer mit Zubehör, per sofort ober fpäter zu Chocolade verschiedene Fabrikate, Aisquilt und Gakes, Iriednchsdorfer Zwieöack empfiehlt billigst 11891 I. M Schulhof, Ie^on 11885] Ein kl. FamiitenlogiS u. Stübch. mit Bett tu vermielhen. Wolkengaffe 26. 11879] Zimmer NM Roft an einen Arbeiter m vermiethen. Neuenweg 40. 11898] Schon möbl. Zimmer zu vermiethen. __ ___SellerSweg 57, II. Küßrahm- Tafelbutter empfiehlt 11897 Emil Fischbach. Zum Backen und Kochen mit Zucker fein verrieben, in den seit 25 Jahren bekannten PMckchcn nun HnUkgebrauch. 1 Päckchen 20 Pfg. 6 Päckchen 76 Pfg. Koch- und Hackrocepte, verfasst von Lina Morgenstern, gratis D. R. 6. M. Neu! Kugel-Vanille in Kugeln, dosirt, dass eine Kugel 1 Tasse Thee, Milch. Kaffee, Cacao auf’s feinste vanülirt, wodurch deren Wohlgeschmack dborraschond gehoben wird. Beutel mit 16 Kugeln 10 Pfg. Bestreuzucker mm Bestreuen dos Gebäcks an Stelle von Vanille-Zuck«^, in Beuteln ä 10 Pffc. Alle diese Packungen echt und unter Garantie dm Uriginalproductee der Erfinder des Vanillin, wenn mit Namen Haarmann & Reimer versehen. 1^* Haar mann'n Vanillin i^t DM- absolut frei von den schädlichen und DM» nervenaufrogonden Bestandthoilen, OMI DM» üe in der Vanille enthalten sein -Hfta DM- kbnnen, dabei wohlscbincckcndcr VM DM- ond unendlich viel billiger als DM- Vanille-Schoten. "JSQ Generalvertreter: MaxElb in Dresden. Zu haben in Giessen bei: Carl Schwaab, HofL Emil Fiechbach. G. Herbordt. A. & G. Wallenfels. in g oßer Au iw hl zu btlligen^Prei en. C. RÖHR & CO. Welt -berühmt und unübertroffen ist Zkkbkts IHöbtbpolilnt für Hausfrauen. Zum Auffrischen und 11914] Junges, sauberes Bürschchen findet sofort gute Stell- Babnbosstr. b9. Letirking gesucht. In einem hiesigen Getieidegeschäft wird zum fofortigen Eintritt ein Lehrling, evtl, auch em angehender Commis gesucht. Lfferten unier Nr. 11908 an die Ex» pedilion dieses Bialtes____________________ 11905] Aich! zu junges Mädchen für^ Kieker ZZückkinge, Rollmöpse, Biomarckheringe, russische und celsardinen, Sardellen, Caviar, Nürnberger cchsenmaulsalat, echten Emmenthaler Käse, ff. KrühstückS-KäScheu, — ff. Laselbutter — Eier — empfiehlt m hochfeiner Qualttät >• W. Schulhof. Billigste Bezugsquelle für Dinhe. Servietten, Bettdecken, Bettvorlagen, Flanell-Betttücher in großer Auswahl. 11888 C. Röhr ((• Co. Küche und Hausarbeu für sofort oder bald gesucht._________LSberstratze 24. 11899] Ein tüchtiges Mädchen allbald gegen guten Lohn tu miethen gesucht. Näheres Kaplanelgaffe 7._________ 11882] Tüchtiges Lammödchen gesucht. Ludwigstratze 20, II. ZleUeil-Gesnch- 11906] Gew. tücht. Fahrbursche wünscht Stelle für fnoleitb oder Weihnachten. Näh. bei Frau Schmidt, Neustadt 59. Richard Loewenthal v (im Hause des Herrn Hofmetzger Möhl). Diese durch ihre Billigkeit und Reellttät zum besten Ansehen gediehene Firma empfiehlt bis Weihnachten als überaus Vortheilhaft: Steins Garten (Saalbau) Sonntag den 4. December: Grosse Concerte Vereine der ersten Schweizer Specialilätev-Truppe Edelweiß Zum ersten Male hier. Kochfeines decentes Ilarnilien-Krogramm. Anfang 4 und 8 Uhr. — Entrüe: 1. Platz 50 Pfg., 2. Platz 20 Pfg.- verkaufen Auf eine gute zweite Hypothek werden 12000 Mark gesucht. Offerten unter K Z. 11904 an die Expedition dieses Blattes. 38 Pfg. rc. 62, 75 Pfg. 40 Pfg. 32 Pfg. 8, 10 Pfg. rc. 45, 75 Pfg. rc. Einkauf 2.50 Mark einen von folgenden Gegenständen: 1 wolleneu Kiuder-Thawl von mindestens — ein Paar wollene Kinder-Haudschuhe, Größe I — Gießener freiwillige Feuerwehr. Samstag den 3. December 1898, Abends 8 Uhr: Stiftungsfestfeier MM im Feftsaale des Cafs Leib. W Theater und Ganz. 11902 Vorth Masten Einkauf um mit Winter Artikesn bis Weihnachten ordentlich zu räumen, bietet ißren Kunden die Firma jeder Art itt Leine«, Katbleinen und Baumwolle. Die so sehr beliebten weißen, reiuleiueuen Parthie - Taschentücher sind wieder in großen Quantitäten vorräthig und werden zu erstaunlich billigen Preisen abgegeben. 11889 C. Röhr & Co. Gegründetj866. Künstliche Pflanzen BQ) Giessen conservirte Palmen und Gewächse g ------Seltersweg-Plockstrasse. Marquart-Bouqnete Z . r»i x in grosser Auswahl von 50 Pfg. an. W Grösstes Etablissement am Platze. Ä KüsgreN'Regimtuts König Humbert, 1. Hessisches Nr 13, ans Kockenhei« unter persönlicher Leitung ihres Musikoir. Herrn E. Hecht. 1. Concert: Anfang 4 Uhr. Entree 50 Pfg. 2- M 8 „ , 50 „ Bier im Glas. Streichconcert. Programm für Nachmittag. 1. Theil: 1. The Honeymoon, Marsch v. Rosey. 2. Ouvertüre aus: .Der König von Jvetot" v. Adam. 3. Erinnerung an Rich. Wagners „Tannhäuser" v. Wagner. 4. Geschichten aus dem Wiener Wald, Walzer v. Joh. Strauß. 5. Melodien aus „Der Obersteiger" v. Zeller. 2. Theil: 6. Ballet-Ouverture v. Hauser. 7. Jntroduction und Thor aus „Lohengrin" v. Wagner. 8. a) Blumengeflütter v. Fr. v. Blon. b) Die Mühle v. Erichs. (Für Streichquartett.) 9. Musikalisches Wandel-Panorama, Potpourri v. Linke. 3. Theil: 10. Ruf des 13. Husaren-Reqiments, Marsch v. Hecht. 11. Großmütterchen, Ländler (Solo für Violine) v. Lange. 12. Musikalische Revue, Potpourri v. Fischer. 13. In den Sternen stehts geschrieben, Walzer v. Fätras. 14. Im Fluge durch die ganze Welt, Quadrille v. Lehnhardt. WiMärmustK. Programm für Aöends. 1. Theil: 1. In Compagniesront, Marsch v. Mellin. 2. Ouvertüre aus: „Das Glöcklein des Eremiten" v. Maillart. 3. Chor der Friedensboten aus „Rienzi" v. Wagner. 4. Coletta-Walzer aus: „Das Modell" v. Suppv. 5. Jntroduction und Chor aus „Carmen" v. Bizet. 2. Theil: 6. Fantasie aus: „The Geisha" v. Jones. 7. Weißt Du Mutterl, was i träumt hab, Lied v. Kutschera. (Solo für Trompete.) 8. Melodien auS „Mignon" v. Thomas. 9. Musikalische Extrablätter, Potpourri v. Fetras. 3. Theil: 10. Die russische Kaisergarde, Marsch v. Rodowsky. 11. Fantasie aus „Tannhäuser" v. Wagner. 12. Hochzeitslieder, Potpourri v. Reitling. 13. Melodien aus „Faust" v. Gounod. 14. Husarenritt v. Spindler. 60, 75, 100, 125 Pfg. rc Wirthsckafts-Schürzen ...... 35, 45, 40, 60, 76, 100 Pfg- rc. Kinder-Kleidchen, große Auswahl . . . 25, 42, 72, 88, 100, 125 Pfg. rc. Taschentücher, weiß, .... 6, 12, 133, 165, 198, 225 Pfg. rc Borgezeichuete Tuch-Bürsteutaschen 12, 22, 88, 98, 125, 150 Pfg. rc. Vorgezeichnete Tuch-Zeitungshalter . . . 48, 62, 75, 100, 135, 195 Pfg. rc. Große und kleine Schwämme . . 3, 5, 150, 190, 275, 290 Pfg. rc. Große und kleine Bast-Taschen . . . 8, 19, 58, 75, 98, 135 Pfg. Brittania-Löffel und -Gabeln 6 Stück 50, 70, 48, 58, 75, 95 Pfg. Brittania-Schöpflöffel ...... 44 Pfg. 30, 48, 68, 90 Pfg. Tüll-Schleier mit Tupfen . . . 17, 25, 148, 160 Pfg. Wollene Kinder Mützen...... 38, 45, 65, 75, 90, 110 Pfg. rc. Knaben-Hosenträger....... 19, 22, 60, 75, 90, HO Pfg. rc. Gummi Herren-Hosenträger . . 38, 45, 125, 150, 190, 250 Pfg. rc. Umlege Kragen für Herren..... 18, 25, 42, 55, 68, 75 Pfg. rc. Steh-Kragen für Herren...... 12, 28, 25, 33, 48, 55 Pfg. rc. Seifen, viele Sorten..... 4, 5, 22, 33, 48, 65 Pfg. rc. Ball Echarpes ....... 28, 35,