Wv 10899 aus statt. i.albau). ibet: ncert idendank 1084’ .116, ßOMk!» lors Herrn §"uße. rein- ert Abends 5 Uhr» afteverein*. ope, Clara LeithoW * *• Belhn »tette: F j(5hr®S' ien op. b Th. Kra^. ! £e D. 00611 zo •edischer »ccbZ F. SSder^0 1L ßadolpb^oT^^ StoSr s ***, haben- m preise^ ___________ ME 1808 Nr 257 Zweites Blatt Mittwoch den 2. November ItifrUyL DGießener Anzeiger »ic-:f4iNrt*4 2 Mart 20 IN* mee«üi4 76 V» mH BnnfctUV'- B« 2 Wert 60 V- 4*ee|m« Injcigcn zo »ft Nechmin,,« ftr >4-r*re|t Mr. 1. Gratisbeilage: Gießener Familienblätter. ■ " ■..... !. B1*L Ibtefle für Depeschen: Fernsprecher Nr 61 Die Affaire Dreyfus. Die Zeit scheint nicht mehr fern zu sein, wo eine Angelegenheit, welche seit Jahr und Tag im höchsten Grade auf die innerpolittschen Verhältnisse Frankreich» cingewirkt hat, rudgtltig von der Tagesordnung verschwinden wird. Mit dem am Samstag vom Pariser Laffationshofe abgegebenen Urthetl tu der Dreysusaffatre ist das erste Stadium der Ent« fcheidoog glücklich überwunden. Wir haben ja unsere Leser tu dieser Sache fortdauernd auf dem Laufenden erhalten und gezeigt, wie gering Anfangs die Zahl Derjenigen war, welche eine Wiederaufnahme des Prozesses gegen den unglücklichen Kapitän befürworteten, wie aber die Stimme der Gerechtigkeit immer mehr Anhänger faud, wie aber auch tu demfelbea Mähe der widerstand des französischen Grueralstads und feiner zahlreichen einflußreichen Freuode wuchs. Wir haben die Komödie des Esterhazy-Prozesses an uns vorüberziehen sehen und den Prozeß Zola verfolgt, in welchem noch dem Rechte ins Gesicht geschlagen werden konnte. Die Auslieferung des Obersten Ptqiart an die Militärgerichtsbarkeit bildete den letzten Steg der GeueralstabSpartei. Den Beweisstücken für die rechtswidrige verurtheilung Dreyfus konnte schließlich der gesunde Menschenverstand und die öffentliche Rechtsanschauung nicht «ehr widerstehen, insbesondere nachdem die Hauptzrugrn Henry und Esterhazy ins rechte Licht gestellt worden waren, und die Regierung mußte, fo schwer eS ihr auch wurde, die Prüfung der Drehfussache beginnen. Welchen Einfluß diese Angelegenheit auf die tunerpolttische Situation Frankreichs auSgeübt hat, haben die Eeetgntffe bewtefen. Der Rücktritt de» Kriegsmintsters Kavaignac. Zurltuden, Ehaaotue und die Drmtsfioa des Eadiuet» Brisson stehen direkt damit in Verbindung. Auch die Schwierigkeiten, welche einer Neubildung der Regteruag eutgegeostehev, resultiren zum großen Thrilr au» der Dreyfus- fache. Der Eafsatiou»hof hat bekanntlich am Samstag dahin entichiedro, daß der Reoifiousaotrag zuzulafleu und vom Caffationshofe eine ergänzende Untersuchung etozoleiten sei. Damit wird die Affaire DreyfuS den Militärgerichten vollständig entzogen, und eS steht zu erwarten, daß gegen den Kapitän jetzt nach rein juristischen Grundsätzen oe,fahren wird, ahne Rücksicht auf die angeblich tu Gefahr befindliche Ehre de» französischen Generalstabs. vorläufig stad die Ansichten über die Folgen der Entscheidung de» CaffatioushofeS noch getheilt. während die DreyfuSgeguer darüber Geongthuuug äußern, daß die Frage der Revision unentschieden und Dreyfus vorläufig auf der Trufel»tnfel bleibt, hoffen feine Freunde, daß der Saffation»hof nach Ablauf der ergänzenden Untersuchung da» Urthetl de» Kriegsgerichts einfach eaifiren werde. Im Jutereffe Frankreichs wäre es wüuscheuswerth, daß die leidige Angelegenheit nunmehr recht bald an» der Welt geschafft wird, wozu ja, wie wir Eiugang» bemerkt haben, die Aussichten günstig find._________________________(xx) Die einheitliche (Sarn-Nummerirung. Die Reichsregierung nahm neuerdings die Anbahnung der einheitlichen, internationalen metrischen Garn-Rum- merirung und zu diesem Zwecke zunächst die Einführung diese» System» in Deutschland selbst in Aussicht. Versuche in dieser Richtung haben schon in den Jahren 1873, 1874 und 1875 auf den in Wien. Brüssel und Turin abgehaltenen internationalen Congreffen stattgefunden, auch sprach sich der deutsche Handel»1ag 1875 zu Gunsten der gesetzlichen Einführung de» metrischen System» au». 1891 befaßte sich der Handelstag in einer Ausschußfitzung wiederum mit der Angelegenheit, stimmte aber dem Anträge der Handels- und Gewerbekammer Augsburg und des Vereins Süddeutscher Baumwoll Industrieller auf reichsgesetzliche Regelung nicht zu, hauptsächlich weil ein Vorgehen ohne England sich nicht empfehle. Im Mai vorigen Jahre» griff der Verband der Textil-Industriellen zu Chemnitz abermals die Frage auf, stellte in einer ausführlichen Denkschrift die vorhandenen Mißstände zusammen, arbeitete bestimmte Brss rungSvorschläge aus und suchte die Reichsregierung zur Herbeiführung eines internationalen Congreffe» zu bewegen, wobei er die Unterstützung des Handelstages freilich nicht fand. Nunmehr greift jedoch die Reichsregierung auf die Vorschläge dieses Verbandes zurück und betraut mit der Abgabe eines umfassenden Gutachtens den Cemralverband deutscher Industrieller, der seinerseits den ihm angehörenden Vereinen, Verbänden und Handelskammern eine Reihe von Fragen zur Beantwortung vorlegt. Maßgebend für die Untersuchung sollen folgende Gesichtspunkte sein: Fall» das metrische Garn-Rummerirungssystem in Deutschland gesetzlich eingeführt wird, sei die Einfuhr anderer als metrisch aufgemachter Garne zu verbieten, andererseits soll die metrische Aufmachung der in Deutschland hergestellten Garne nur für den Absatz im Jnlande, dagegen nicht für die Ausfuhrwaare vorgeschrieben und endlich soll für die Einführung des neuen RummerirungSsystem» eine entsprechende Uebergangszeit gewährt werden. Die Rundfrage des Centralverbandes sucht die Gründe, die gegen da» metrische System geltend gemacht werden, sowie die Anwendung desselben in den Nachbarländern Belgien, Frankreich und in Italien klar festzustellen, die allgemeine Stimmung gegenüber den vom Verband der Textilindustriellen zu Chemnitz au-gearbeiteten Vorschlägen kenntlich zu machen und zu neuen Vorschlägen anzuregen. Die Chemnitzer Vorschläge bestimmen im Wesentlichen, daß die einheitliche Garnnummer durch die Länge derjenigen Fadenlänge in Metern ausgedrückt wird, die 1 Gr. wiegt. Al» Verkaufseinhett gilt das Kilogramm und die Garne werden in Bündel von je 5 Kg. gepackt, wobei jedes Bündel 5 mal soviel Gebind zu 1000 Meter enthalten soll, al» die Nummer angibt. Gesetzliche Grundlage der Nummerirung ist die Conditionirung, welche, obwohl sacultativ, jederzeit gefordert werden kann. Die metrische Garnnummer ist allein gesetzlich, und der Verkauf sowie die Einfuhr ander» nummerirter oder gepackter Garne ist auszuschließen. Die Einführung einer einheitlichen Garnnummerirung wird seit langer Zeit mit Rücksicht auf die bestehenden sehr verschiedenartigen Systeme (ee sind an Zahl etwa 60) al» wünschenswerth empfunden, doch sind die Ansichten hierüber unter den Spinnern und den Garnconsumcnten sehr verschieden und an erfolgreiche Verhandlungen wird wohl erst bann gedacht werden können, wenn England sich bereit erklärt, da» metrische System einzuführen. Nach dem Urtheil der Retchsregierung haben sich jedoch die Aussichten für die internationale Durchführung des metrischen System- insofern wesentlich gebessert, als die Abhängigkeit der continentalen Textilindustrie von England geringer geworden ist und letztere» selbst inzwischen das metrische Maß- und Gewichtssystem sacultativ etngesührt hat. Das Beispiel Frankreich» zeige endlich, daß sich das metrische Garnnummerirungssystem sogar in einem einzelnen Lande, ohne Rücksicht auf England, durchführen lasse; um so eher würde dies in der Gesammtheit oder doch in einer Mehrzahl der Continentalstaaten möglich sein. Ein Verfahren in dieser Richtung entspricht den durch da» Unlauterkeitsgesetz dem Bundesrath eingeräumten Vollmachten. (Franks. Ztg.) Deutsches Reich. Berlin, 81. Oetober. DaS „kleine Journal" meldet au» Pari»: I« Laudhause de» General» Boißdcffre zu Versailles sand gestern eine Versammlung zahlreicher Feuilleton. Die Wundermänner der Vergangenheit. Von Ernst Bogel. (Schluß.) Paracelsus führt sechs Arten von Mumieosäfteu aus. Die kräftigste Art wird aus geheukreu Verbrechern bereitet, »denn bei diesen", sagt der Wundermavo, „findet eine langsame Austrocknung statt, welche dir wässerige Feuchtigkeit entfernt, ohne die ölige und geistige zu zerstören, die von den Himmelskörpern genährt und durch den Impuls der himmlischen Geister fortwährend gekräftigt wird". Trotz seiner Mittel starb der kharlatav, kaum 48 Jahre alt, mtt einer Flasche seine- Seheimmittels in der Tasche. Nostradamus (sein wahrer Name war Michael de Notre- dome) wurde 1503 in der Provence gkboreo. Er war Arzt und Astrologe und erfreute sich sogar der Baust der Könige Heinrich II uod Karl H. von Frankreich. Berühmt geworden ist er durch seine in Versen abgefaßten, syrisch gehaltenen Prophezeiungen, die seiner Zeit ungeheures Aussehen erregten und von denen nach dem Glauben seiner Auhäoger vielerlei eivgetroffen sein soll. Iw 17. Jahrhundert stand in Jena und weit über dessen Grenzen hinaus der Mathematiker und Astronom Erhard Weigel im Rufe eines bedeutenden Schwarzkünstlers. Weigel (geboren zu Weida aa der Nahe am 16. Deeember 1625, gestorben zu Jena am 21. Marz 1699) war jedoch ein ernster, keuntuißreicher Forscher und Gelehrter, der Inhaber von mannigfachen Ehrenämtern, der große Auszeichnungen erfuhr, und den nur da» unwissende Volk, das die natürliche Ursache seiner Experimente nicht begriff, in daS Renowmüe eines zweiten Faust brachte, vor Allem das Haus, daS sich der Gelehrte ,anf eine sonderliche Art baute", wie der Chronist sagt, trug ihm den Titel eines Wunderwauues ein und wurde zu den sogenannten sieben Wundern JeoaS gezählt. DaS siebenstöckige Gebäude zeigte nicht nur eine Reihe lateinischer Inschriften, sondern es stellte auch die Stuckatur der Decke des Hausflurs den Himmel nebst Sonne, Mond und Sterne dar. Auf dem Hause errichtete Weigel ein Thürrncheu mit znrückschlagbare« Dach. Die Treppe lief um einen hohlen Raum durch alle Geschosse bis unter das Dach, so daß mau, wenn das Dach des ThürmchroS zurückgeschlagen worden, vom Keller (resp. vom Grunde des so geb ldeteu Schachte») au» bei Hellem Tage die Sterne sehen konnte. Daneben hatte der Astronom noch einen Flascheuzug angebracht, der ihm die Mühe de» Treppensteigen» ersparte uod ihn hinauf bi» tu da» Thürmchen trug. Ferner versorgte er durch eine vou ihm erfundene »hydraulische Maschine" die zahlreichen Mieth»zim«er de» großen Hause» mit Wasser. Sobald ein Hahn tu der Wand des ZimmerS geöffnet wurde, lief dem Bewohner daS Waschwasser entgegen. Noch künstlicher war die ^Weigei'iche Ktllermagd", eine Einrichtung, die bewirkte, daß aus einem Lausröhrchru Wein floß, wenn er in ein trichterförmiges Gefäß in einer Wand seiue» Wohnzimmers Wasser goß. Das interessante Haus, bi» in die oeueste Zett da» Ziel der Befucher Jeoa», wird zur Zeit wegen Baufälligkeit und uoth- wendiger Straßeueröffnuug abgerissen- der Schacht, der Hausflur uod die Inschriften waren bis zuletzt zu scheu und eS sollen die etwa architektonisch werthvolleo oder sonst io- teressaoten Theile ttu Schlosse zo Jeoa aufbrwahrt werden. Das 18. Jahrhundert hatte seinen Cagliostio oder Balsams, seinen Sr. Germain und Schrepfer. Ersterer, der ebenfalls den Stein der Weisen uod rio Universal Lebeos- elixir besitzen wollte, ist sa bekannt, daß wir kein Wort weiter über ihn zo verlieren brauchen. Der Graf von St. Germain, der sich auch Marquis von Montserrat, Graf de Bellamorr, Chevalier Schüoiug, Graf Solttko», Graf Tzarogy u. s. w. nannte, sprach mehrere Sprachen, trat überall als großer uod reicher Herr auf, gab vor, mehrere hundert Jahre alt zu sein, Geheim«ittel zu besitzen und vieles Andere «ehr. An etnzeloeu Höfen ließ er sich auch zu politischen Missionen gebrauchen. Er starb 1780 a« Hose seines Beschützers, des Landgrafen Karl vou Hessen, ettes unverbesserlichen Anhängers der Geheimw flenschaften und aller möglichen Charlatane. Auch die Geschichte des Leipziger Kellners und Geistersehers Johann Georg Schrepfer fetzen wir als bekannt voraus. Der Schwindler endete, als er sich der Entdeckung ausgesetzt sah, durch Selbstmord. Zum Schluß sei noch eines Abenteurers und Charlatans gedacht, welcher frisch, fröhlich, frech und frei tu die Fuß- stapfeu des Paracelsus trat. Ein lustiges Studeutrulied hat ihn unsterblich gemacht, fo daß ihn wohl Alle kennen, wenn auch Biele bisher nicht gewußt haben, daß die von ihnen besungene Persönlichkeit überhaupt einen wirklichen Vertreter im Leben gehabt hat. Ich rede von Drctor Eisenbart, oder wie er sich nennen ließ: „Königlich großbritannischer uod Herzoglich braunschweigischer Landarzt, Hosoculist, Stein- und Brochschoeider". Johann Andreas Eisenbart wurde 1661 geboren uod starb am 11. November 1727 tu Müoden tu der Provinz Hannover, wo seto Epitaphium in einer dortigen Kirche noch vorhanden ist und der Welt verkündet, daß h er Doctor Eisenbart, der „großbrtttavisch-brauuschweigisch- cumberländische Landarzt", ruht. Der Theologe Heruuaun gibt uns io eine« Briefe an den Coopstorialrath Hauber in Bückeburg eine Schilderung seines Austreteus. Er sah ihn am Ende des 17. Jahrhunderts in Zeitz, wo der Chor- latao mit großer Pracht auftrat und sich dem Publikum mit den Worten vorstellte: „Hochweiseste Herren, ich bin der berühmte Eisenbart." Noch ist ein eigenhändiger Brief von ihm vorhanden, woraus hervorgeht, daß er im Juli 1704 mit den Behörden von Wetzlar in Differenzen wegen der Aufstellung seines „Theatrum" gerathen war. Der Wunder- wann zog von Markt zu Markt und unternahm in der That die wagehalsigsten Operationen, so daß dos bekannte Spottlied den Mann in der Thar nach Gebühr charaeierifirt. f de- „Verbände» meinten de- Großherzogthum der Rechner in den Land ge- Berufung einlegen, die Geheimaeten aber ausliefern, weil der Laffationshof entschlofsen ist, -egen Alle, welche den Justiz« gang fernerhin aufhalten wollen, einen Haftbefehl zu erlassen. Eß ist zweifellos, daß verschiedene Documeute, deren Fälschungen allzu plump waren, vernichtet worden find. Der Laffationshof wird eine besondere Delegation von drei Lassationsräthen unter Bards Leitung mit der Untersuchung betrauen, die mindestens acht Wochen beanspruchen dürste. nächsten Generalversammlung wurde Vilbel bestimmt. Die in der Tagesordnung angekündigte Wahl eines Ausschußmitgliedes an Stelle des Vorsitzenden, der mit Rücksicht auf fein hohes Alter und seine Dienstgeschäfte zurückzutreten wünschte, konnte unterbleiben, da Herr Rentmeister Ehrhardt, von allen Seiten wiederholt bestürmt, seinen Rücktritt vorerst war von etwa 90 Mitgliedern aus saft allen Kreisen besucht, dauerte von IO1/, bis 2 Uhr, sührte unter dem Vorsitze de- Rentmeisters Ehrhardt-Viernheim zu lebhaften, durchaus fachlichen, loyalen Debatten und fefielte das Jutereffe der Theilnehmer ununterbrochen bis zum Schluffe. Aus dem Referat des Vorsitzenden ist als wichtigster Punkt hervorzuheben die ihm zugegangene Zuschrift Großh. Staats- Ministeriums, wonach noch fortwährend amtliche Erhebungen über das Gesuch des Verbandes um gesetzliche Einführung von Ruhegehalt und Relicten-Bersorgung für die Rechner im Gange find und nach Beendigung dieser Erhebungen »eitere Entschließung folgen wird. Diese Mittheilung rief allseitigen Beifall hervor. Die vom Ausschuß vorgeprüfte Verbaudsrechnung pro 1897/98 gab zu keinen Beanstand» uugeu Anlaß- dem Berbandsrechner, Einnehmer Loos- Lampertheim, wurde Entlastung ertheilt. Eine beantragte Statuten'Arnderung von geringem Belang wurde genehmigt. Die Beiträge pro 1899 wurden in gleicher Höhe, wie seither festgesetzt, feinet wurde der Ausschuß beauftragt, Namen» des Landesverbandes wegen Erhöhung der Hebgebühren für Einziehung und Ablieferung der Beiträge zur land, und forst- wirthschaftlichen BerufSgruoffenschaft mit dem Vorstand dieser Anstalt in Benehmen zu treten. Die zur Begründung eines Antrags des KreisverbandeS Dieburg dargelegten Mißstände bei Neubesetzung und Dotirung von Rechnerstellen, namentlich in kleinen Landgemeinden, fanden volle Würdigung, doch Locales unb provinzielles. Inheiden, 29. Ociober. Unter dem Vorsitze des Herrn Mühlenbefitzers vtoll zur Riedmühle wurde am gestrigen Abend die Einrichtung einer Spar- und Darlehn kaffe für Inheiden, LraiS Horloff und Utphe vollzogen. Die neue Genoffenschast hat Anschluß an den Verband der hesfischen landw. Genoffenschasten zu Offenbach a. M. genommen. In Kohden erlag am 26. d. M. Herr Zugführer i. P. Krähl einem langwierigen, äußerst schmerzhaften Magenübel. Der Verblichene stammte ans Ulfa und war durch feine langjährige Wirksamkeit bei der Oberheff. Bahn einem großen Theile des reisenden Publikums wohl bekannt und bei demselben wegen seines liebenswürdigen entgegenkommenden Wesens beliebt. Butzbach, 29. Oetober. Die Oberhessische Industrie- und Gewerbe-AuSstellung, die im Lause diese- Sommers in unfern Manern stattfand, und deren ganzer Ausführung von den zahlreichen Besuchern aus Nah und Fern, darunter viele hervorragende Persönlichkeiten, das ungetheil- teste Lob gespendet wurde, kann nunmehr auch mit Stolz auf das finanzielle Ergebniß zurückblicken. In einer gestern Abend stattgehabten Sitzung des GesammtauSstellungS-LomiteS, fand seitens der mit großer Umficht und Sachkenntniß geleiteten Finanzrommisfion, welche durch die anderen Commisfionen entsprechend unterstützt wurde, durch den Vorsitzenden der Fiuanzeommisfiou, Herrn Medicinalrath Dr. Bogt, die ausführliche Rechnungsablage statt. Dieselbe ergab das überraschende Resultat, daß bei der Ausstellung, trotzdem an nicht» gespart wurde, waS zu dem Belingen nöthig war, ein Ueber- schuß von 9293 Mk. 17 Psg. erzielt wurde. Wir gratuliren allen Bethriligteu zu diesem Abschluß. Der Ueberschuß wird nach Abzug von Zuwendungen sür verschiedene Zwecke, die noch naher zu vereinbaren find, dem hiefigen Gewerbeverein zufließen. Von besonderem Interesse dürste sein, zu ersahren, daß die Gesammt'Etnnahmen 31,377 Mk. 45 Psg. betrugen, darunter figuriren solgende Posten: sür Tageskarten 11,642 Mk. 25 Psg., Dauerkarten 4294 Mk., Bierabgabe 1905 Mk. 6 Psg. Platzmiethe 1973 Mk. 73 Psg.; die Gesammt-AuSgaben betrugen: 22,084 Mk. 28 Psg., darunter sür Bauarbeiten 7129 Mk. 22 Psg., Dekorationen 1425 Mk. 40 Psg., Ber- gnügungen 2517 Mk. 25 Psg. Offenbach a. R., 29. October. Die „Offenb. Ztg." schreibt: Die JnnungSbewegung im Buchdruckereigewerbe beschäftigte auch die hiesigen Buchdruckereibsfitzer. Bestern Abend sand im „Restaurant Degenhardt" eine Zusammenkunft statt, um endgültig zu der von Darmstadt aus angeregten Errichtung einer Buchdrucker-Zwangsiunung für die Provinzen Starkenburg und Rheinheffen Stellung zu nehmen. An dieser Versammlung nahmen Vertreter sämmt- licher hiesiger Buchdruckerei'Firmen Thril. ES wurde einstimmig beschloffen, die Errichtung einer Buchdrucker-Zwangs- innnug abzulehnen, da die im Buchdruckerei-Gewerbe bereits vorhandenen Organisationen vollständig ausreicheu, um etwaige rmftretende Schäden wirksam zu bekämpfen. Um aber die Berufsintereffen im Buchdruckereigewerbe in Zukunft wahr- nehmen zu können, wurde ferner einstimmig beschloffen, sich zu einer Bereinigung der Offenbacher Buchdruckereibesitzer zu constitniren. Schließlich verpflichteten sich sämmtliche Firmen- Inhaber, welche die zwischen den Prinzipalen und den Gehilfen im Jahre 1896 abgeschlossene Tarisgemeinschast noch nicht anerkannt haben, den Tarif nunmehr auch in ihren Betrieben einzuführen. Die Anerkennung de» Tarifs ist die erste erfreuliche Errungenschaft der Bereinigung der hiefigen Buchdruckereibefitzer. Offenbach, 23. October. Heute fand dahier im Gast- Hause zum Engel die erste ordentliche Generalversammlung Vermischtes. * Die Deutschen Heilflättenvereiue, deren Zahl stetig wächst, verfolgen den Zweck, Minderbewtttelten im eigenen Lande eine Heil- und Erholungsstätte zu schaffen. Ihre Arbeit findet in steigendem Maße Anerkennung und Förderung. Ist es doch von den höchsten ärztlichen Autoritäten, wie den Geheimrathen v. Leydeu, v. Ziemffen u. A., dargethau und wiederholt betont worden, daß Lungenkranke sehr wohl im eigenen Lande genesen können und es durchaus nicht nöthig haben, die fein gelegenen, dazu meist sehr kostspieligen Kurorte im Süden aufzusuchen. Der neuerdings wieder verbreitete Ausrus zur Unterstützung einer Heilstätte in Davos gilt nicht der Förderung der Deutschen Heilstätttnsache. * Goethedeukmal. Der geschästssührende Ausschuß zur Errichtung eines Goethedenkmals zu Straßburg i. Els. erläßt solgendeu Ausruf: Das kommende Jahr 1899 bringt den 150. Geburtstag Goethes. Unvermindert und unver- gänglich glänzt der Ruhm unseres größten Dichters, den zugleich die Weltltteratur zu ihren besten Namen zählt. Goethe zu seiern hat Straßburg ein besonderes Anrecht. Die Universität nennt ihn ihren berühmtesten Studenten. Das Münster ist von ihm zuerst wieder al» ein Denkmal wahrerundgroßer Kunst geprießeu worden. Straßburg und das Elsaß hat er als Greis noch in einer Schilderung voll Liebe und Schönheit verherrlicht. Hier hat Goethe die Vollkraft seiner Jugend erlangt. Hier ist er als Dichter von zierlicher Tändelei zu stürmischer Empfindung sortgeschritten. Hier hat er Götz und Faust geplant. Diese herrliche Jünglingsgestalt würdig und dauernd vor die Augen der Nachkommen zu stellen wird eine reizvolle Ausgabe sür den bildenden Künstler fein. Längst und von verschiedenen Seiten erwogen, ist der Gedanke, dem jungen Goethe in Straßburg ein Standbild zu errichten, im vergangenen Juni neu angeregt und jetzt mit vereinten Kräften in Angriff genommen worden. Mit der Bitte um Beiträge dazu wenden wir un» an die Bewohner des Elsaß: mögen fie Goethe das begeisterte Lob ihrer Heimat vergelten! Wir wenden uns an die deutschen Studenten: fie dürfen mit Stolz auf Goethe als da» Vorbild edlen Wiffen»drange» und frischer Jugendlust Hinweisen. Wir wenden un» an jeden Deutschen, der deutsche Art und Kunst liebt, — an die Gebildeten der ganzen Welt, denen Goethe srohe Stunden geistiger Erhebung bereitet hat. Beiträge werden bei der Bankcommaudite Kauffmann, Engelhorn & Co. in Straßburg, sowie bei der Bank für Handel und Judustrie in Straßburg uud deren Filiale tu Frankfurt a. M. in Empfang genommen. ♦ lieber die Brautausstattung der Priuzesfiu Pauliue von Württemberg berichtet der „Eons.": Die Braut-Toilette ist au» schwerstem weißen Satiu-Duchrffe gearbeitet und reich in Silber gestickt. Die Taille, da» Tablier, sowie die Schleppe find in reizenden graziösen Guirlanden, die durch Schleifen abwechselnd gebunden werden, ausgesührt- die Garnitur der Taille besteht au» echten Beniser Spitzen. Bet der Cour- totlette ist der Rock au» weißem, schwerem, großgemustertem Damast mit einer 4 Meter langen Eourschleppe aus türkischem Seidensammet gefertigt. Die Bordüre zeigt reichste Gold- Bouillon-Stickerei in prächtigem Desfiu mit breitem, fibirischem Zobelbesatz. Uebereiuftimmend mit der Schleppe ist die Taille ebenfalls au» türkischem Sammet, reich mit Goldstickerei, Zobelbesatz uud echten Spitzen gearbeitet- zu dem weißen Damastrock gehört auch die deeolletirte Taille aus demselben Stoff und mit ächter Spitzengarnitur. Die weiße Toilette ist ans Faille fiacgitfe gefertigt- der Rock, ein wahres Kunstwerk, wurde aus LrLpeliffe-Application mit Krhstallsteincheu auf Spitzen gearbeitet und die Taille dem- entsprechend mit echten Spitzen garnirt. Die deeolletirte gelbe Satin-Ducheffe-Toilette zeigt eint wundervolle Entredeux- Application und Silberpailletten in hervorragendem Schleifen- desfiu nebst gleichfarbiger Crepeliffe-Garnitur. Bei der Tür- kije-Moir4'Toilette besteht die Garnitur aus weißen, schmalen Crspeliffe Rüschchen, auf Guipureborde reich applicirt- fie hat eine große Atlasschleise mit eingeknöpsten Fransen. Zu Aus- stattuug gehören ferner noch eine schwarze Faille ftautzaise- Toilette mit reichster Stickerei aus Eheuille mit Pailletten, eine schwarze Moirv Schlepptoilette mit hoher und deeolletirter Taille, Rock und Taille mit prachtvollen schwarzen Guipore- borden uud echter Spitzrugaruttur, sowie eine hellblaue ’ Damasttoilette mit wundervollem Schleisendesfin, weißem (Senetäte, tarntet Mercier v°d ®onfe, feinet der J-suiten. überwogen andere Gründe und WlWen und dehh-Ib wurde pater Dulac und die Antisemiten Millevohe und Drumont. ] dieser Gegenstand aus ein Jahr Aurückgestellt. Als Ott der Es handelte sich um die Frage der Herausgabe der Geheimacten. Wie verlautet, wird der Beneralstab nur scheinbar s" statt. Dieselbe noch zu verschieben, dieser einmüthigen Vertrauenskundgebung Rechnung trug und sich mit bewegten Worten des Dankes zur Weitersührung der Geschäfte bereit erklärte. Zum Schluffe sei noch bemerkt, daß der Landesverband nunmehr nahezu 400 Mitglieder zählt, daß bereits in 12 von den 18 Kreisen des Landes Kreisverbände bestehen, und daß die Organisation, von der die Mitglieder eine wesentliche Hebung des ganzen Standes nach verschiedenen Rtchtungen hin erhoffen, wohl in nicht ferner Zeit alle Kreise des Lande» nmsaffeu wird. Babenhausen, 28. October. Durch einen erschütternden Tod ess all erlitt heute ein Jagdvergnügen ein jähe» Ende. Eine große Jagdgesellschaft an» Frankfurt a. M. veranstaltete nämlich heute Vormtttag in der Nachbargemarkung Langstadt t>in Feldtreibjagen, wozu auch zahlreiche Jagdfreuude au» Darmstadt eingeladen waren. Beim ersten Angehen stürzte Herr Rentner Renz au» Darmstadt zusammen und war alsbald eine Leiche. Der Unglückliche erlag vermuthlich einem Herzschlag. Wegen diese» tragischen Ereiguiffe», das unter der Jagdgesellschast die größte Bestürzung hervorrief, wurde natürlich die Jagd alsbald aufgehoben. CrLpellffe-Tablier und echten Spitzen garnirt. Die Silber- stlckerei der Brauttoilette wurde von Hoflieferant Rudolf Böbel (Stuttgart), die reiche Stickerei der Eourtoilette von der Hoskunststickerei von Fräulein Rosa Maier (Ulm), beide in tadelloser Aussührung geliefert. * Ueber die Schädlichkeit überheizter Raume schreibt der medicinische Mitarbeiter der „Berl. Wiffensch. Lorresp.": Der heraunahende Winter läßt folgende Betrachtungen über den gesundheitsnachtheiligen Einfluß Überheizter Räume vielleicht nicht ganz unintereffant erscheinen: Es gibt unter den Menschen gewiß nur Wenige, die sich bewußt find, was fie ihrer Lunge und den ResPirattonSorgauen zumuthen, wenn fie ein öffentliches Local betreten. Man geht bet 5—10 Grad Kälte in Winterkleidung Über die Straße und tritt innerhalb weniger Secunden in den Überheizten Raum, der wohl an die 18—20 Grad Wärme hat- die Lunge muß also momentan eine Differenz von 25—80 Grad aushalten können. Wenn die» schon eine harte Probe sür eine gesunde Lunge ist, so ist kaum nöthig, hervorzuheben, daß eine angegriffene Lunge noch mehr darunter leidet. ES giebt ja schwächliche, alte Leute, die den Mangel innerer Wärme durch Zimmerhitze ersetzen müffen - doch bilden diese nicht den Hanpt- bestand de» Theater- uud ConcertpublikumS, und darum sollte billiger Weise die Temperatur dieser öffentlichen Locale der dem rüstigen Alter angehörendeu Mehrzahl angepaßt werden. ES sollten deshalb auch Wirthe und Vorsteher öffentlicher Locale angehalten werden, zunächst aus den Thermometerstand Rückficht zu nehmen, und danach die Portion Heizungsmaterial zu bemeffen. Sodann sollte das Local genügende Zeit vor Beginn der Versammlung geheizt werden, damit der Ofen Zeit hat, abzukühlen, und nicht ein etwaiges Opferlamm, da» Abends in seiner Nähe fitzen muß, Gesahr läuft, bei lebendigem Leibe geschmort zu werden. Ebenso ist eS absolut nöthig, bei der FeuerungSmenge auf die zu erwartende Anzahl Menschen Rückficht zu nehmen. Denn die natürliche Ausdünstung der Menschen und die daran» folgende Wärme- Entwicklung steigert die Temperatur eine» geschloffenen Raume» von Minute zu Minute bi» zur Unerträglichkeit, und die Folgen dieser Unerträglichkeit geben sich oft in höchst unliebsamer Weise kund. • Der praktische Rathgeber im Obst- und Gartenbau setzte im Frühjahre einen Prei» von 200 Mark au» für die praktischste Garteuleiter. Am 7. Oktober war der Ein» iendnngStermin abgelaufen und waren 32 verschiedene Leitern eingegangen. Da» Preisgericht bestand außer aus den Redactenren der Wochenschrift und dem Obergärtner der Versuchsstation au» zwei Arbeitern, die die Leitern praktisch beim Pflaumen- unb Nüffepfiücken erprobt hatten, zwei Tischlermeistern, einem Baumschulenbefitzer und zwei Ingenieuren. Das Preisgericht erkannte einstimmig den Preis Herrn Obergärtner Reinhold Krowa» auf Dominium Oberhof am Bahnhöfe Gnadenfrei zu. Die Leiter ist 4 Meter lang, au» astfreiem Fichtenholz gearbeitet, ist mit Stützen nur 35 Pfund schwer, steht vermöge einer sehr finnreichen einfachen Eoustruction sehr fest, läßt sich ohne jede Mühe in eine Anlegeleiter umwandeln und kostet mit Stützen nur 13 Mark. Sie ist für diesen Prei» von Herrn Obergärtner Krowa» zrr beziehen. ♦ Einen neuen Beweis von seiner BorzLglichkeit hat das „Mondamin", deren alleinige Fabrikanten Brownu.Polson find, dadurch erfahren, daß e» auf der so glänzend beschickten Hannover'schen Kochkunst-AuSstellun» die höchste Auszeichnung (Goldene Medaille) erhalten hat. Wir nahmen gern hiervon Notiz, da sich Brown u. Polson angelegen sein laffen, immer dieselbe gute Qualität zu bringen, welche ihnen einen mehr denn 40jährigen Weltruf erworben hat. Die Verwendbarkeit des „Mondamins- im Haushalt ist eine sehr vielseitige: „Mondamin" ist nicht nur zu FlammrhS, Pudding» u. f. w. vorzüglich, sondern eignet sich ganz besonder» zu warme« Milch- unb Fruchtspeisen, Sovflsr», Dessert» usw. Auch sür Kinder und Kranke ist „Mondamin" mit Milch zu Suppe oder Brei gekocht ausgezeichnet, da es diese Speisen bedeutend leichter verdaulicher macht und wird e» von den Herrn Aerztea besonders gern empfohlen. Daß „Mondamin" in allen einschlägigen Geschäften unserer Stadt zu haben ist, möchte wohl genügend bekannt sein. * Das Lob der Nichttadfahrer wird der Abwechselung halber auch einmal gesungen und zwar in einem Gedicht, ba» die „D. Ztg." veröffentlicht. Die harmlos-lustigen Verse haben folgenden Wortlaut: O Mensch, wenn Du kein Radler bist — So danke Gott und sei zusrieden, — Denn siehe, auf der Welt wohl ist — Dir dann ein hohe» Glück be- schieden. — Du bleibst bewahrt vor vielem Schaden, — Vor Knochenbrüchen mancherlei, — Kriegst Du auch nicht so dicke Waden, — Bist Du doch vieler Sorgen srei. — Kommst vom Spaziergang Du nach Hause, — So ist Dein Kleid noch heil unb ganz, — Du plagst Dich nicht in Deiner Klause — Mit Deine» Rad'» verblich'nem Glanz. — Im Gegen- theil, Du kannst Dich laben — An einem Abendschoppen noch, — Kannst ruhig in Dein Bett Dich graben, — In Deinem Kops ist ja kein Loch! — Auch brauchst Du nimmer- her zu blechen — Für Reparatur und Polizei, — Denn beim Spaziergang höchstens brechen — Kann Stock und Regenschirm entzwei — Wohl Dir, der Du zu Fuße laufest, — Dir geht so leicht die Lust nicht auß, — Und wenn auch, daß Du sroh verschnaufest, — Winkt freundlich Dir de» Wirthe» Haus. — Dann kannst Du ruhig drinnen fitzen — Und halten gute lange Rast, — Mußt nicht ums Rad da draußen schwitzen, — Dir stiehlt man’» nicht, weil Du kein» hast, — Und schmeckt der Stoff Dir allzu feine, — So trinke fröhlich nur ein» mehr. — Denn sicher kommst Du heim per Beine, — Doch auf dem Rad ist'» manchmal schwer. — So gehst durch» Leben Du zufrieden — Du Nichtradfahrer unversehrt, — Vorausgesetzt, Gott mags verhüten — Daß Dich kein Radler überfährt. • Wie der «Hemau» fein soll. Der musterhafte Ehemann geht täglich mit seiner Frau spazieren und fürchtet sich nicht vor Putzläben. Er hat immer ein gefülltes Portt- no hmals an 0: wryeich — Das un boten in den oersc Unter diesen fat fr RtUB Nachscher ( Die naäjfi (ehemals v. Ra 6. September b Reihenfolge !• Flur M Zeit von 1; 2- Siir XXV Weiher und etwa vov j 3- Flur XXV bis 1901. 4- Flur XXV s Flur XXUI bem $li6tt 6' N xxiv , L'it »m Nm XXQ Helbe geil l*nij io $ a* »oi "■ IV N 11 A über i &’» '* 8" Qii kW"' < n tragen- ®th Lb auf de« c M Ion«* un» 1 et W »och 6t unb kocht deu ft »r glaubt auf erweicht. - Dftt-t er die „chteu mit. rMM er bleibt hM unb einer Ga! gutoW fle zu Lett, we ° bt. Er erfüll 9 • &« 6IQ Ostafrika. Alle Gebäude, Mare Sauart erklärt zu errichten, die -em Seöürstriß sc Stadt ist nämlich von Tonnen Zink (aus Deutschland in anderen Beziehn krank, |o trägt ma stirbt er, so niniw: ♦ Die Bevoll caieur be» Santo Franzittanrrbrubr' in Jerusalem 40< vvchrn Jchhmü bulbtt mrbru, \ 9000 vor W\ Jaden aber viel der Katholiken lateinischen Rltu Griechen, Armer haben eine @täi Werten ■—hrd. ’ Wit, , on Tilbn. *«•«!«(«f’“h' WÄ'Ä 25~80 8,.h8m|' mi6 ! $IOj, (J’i •"•t’Hin »"Win, tft ? hl’l‘ «I» ta iMs,. T»1 Mt itn® KL» “ iflietlita üetoit t« W ww etrta. ®,,*> iffatllto ®w Thmvvmrtttßaiid vortion ^eljnngimottrtal w BiDflgtnbt Zril (0l »«ben, damit btr Os» "°°tgrt Opsnlmv, tai ‘ Gefahr lauft, brt leb«. ■ Tkrvso ist ei ab|oüu ’f öte ja trwamnic S» - Dem blt natfirült Kraus folgtet Wäme. "es gefchloffeakuRamts lonttSMkctt, uod dir sich oft in höchst unlieb« Obfb unb ©itttnbat 200 W aul bU Dttobtt ttax btt rin- en 32 verfchiedene fidtm bestaub anher aul bts dem Obergarinn der Cer- E die Leitern praktisch bell >bt hatten, zwei Tischler- r und zwei 3notnltnrtn. mmtg den Preis Hem auf Dominium Oderhof Leiter ist 4 Meter lang, ist mit Stützen nur 35 ehr sinnreichen einfachen jede Mühe in eine Sn- TWn M U ®«t. Db*ta«ttt»8l P iuer Lvrzuglichkeit h"dU MuBrownu-Polson der so glänzend beschichten ii die höchste Schkichnullß Wir nahmen gern h ervo° laeleaen sein lassen, W hat Die Lttwendd-mtt „,5<) ,> Monte« I« *«1"* Siflirtf * ° rnitülM |« W Ä» „lth btt atrnilto tt»*! -«** bffT*9^ ,ot „ i» -Itlft ®“ “u.| ’ r ®««wÄ««r“ ” - „ $.w «** DI4 ’14 ” “W S'l® JO* I „»I »Ü ®n‘ Ä« "2 i’AS« [t w*” monnatc bei sich, um blt Wünsche feiner lieben Fran erfüllen zu können. Er achtet es nicht unter feiner Würbe, Pakete zu tragen. Bei Fahren mit bet Bahn hält er bas jüngste Rinb auf bem Schatze. Senn es regnet, läuft er voraus, um bie Thüre aufzumachen. Bei einer Spazierfahrt setzt er stch auf ben Bock zum Kutscher, wenn der Wagen voll ist. Er steht In der Nacht auf nnb besorgt bie Staber. ®r ist bet Tisch mit Allem zufrieben, was man ihm vorletzt. Das Sssen.lst nie versalzen ober angebrannt - er beklagt fich auch nicht, wenn er Mittags mit hungrigem Magen nach Hause kommt unb bas Esten ist noch nicht fertig, Im Gegentheil, er hilft noch bei ber Zubereitung. Morgens steht er auf unb kocht den Kaffee unb bringt ihn seiner Frau ans Bett. Er glaubt au schwache Nerven unb wirb von einer Thräne erweicht. — Durch ein neues Kleid, einen neuen Hut belustigt er bie schrnollenbe Frau. Abenbs kommt er zur rechten Zelt nach Hanse- einen Hansschlüffel nimmt er niemals mit. Alljährlich schickt er seine Frau in bie Sommerfrische- er bleibt hübsch zu Hause unb behilft fich mit einem Mtster unb einer Gibel unb selbstgemachtem Bett. Er ist stets gntmürhig unb liebevoll- er besorgt bie Kinber unb bringt fit zu Bett, wenn bie Fran ins Theater ober auf ben Ball geht. Er erfüllt all ihre Wünsche. • «ine Stabt ans Zink Ist Beira in Portugiesisch- Ostafrika. Alle Wohnhäuser, Gasthäuser nnb öffentlichen Gebäube, Waarenlager, Alles ist aus Zink gebaut. Diese Bauart erklärt fich einestheils aus bem Bestreben, Bauten zu errichten, bie bem Klima entsprechen, bann aber auch aus bem Bebürfnitz schneller Unterbringung ber Bewohner. Die Stabt ist nämlich binnen sechs Monaten entstauben. Tauseube von Tonnen Zink fiab aus England, Amerika, Frankreich (aus Deutschland angeblich nicht) gekommen. Aber auch noch in anderen Beziehungen herrscht hier das Zink. Wird Jemand krank, so trägt man ihn auf einer Zinkbahre zum Hospital- stirbt er, so nimmt ihn ein Zinksarg auf. * Sie Bevölkerung Jerusalems. Nach dem Guide Inti« catenr bes Santuaires Hiftoriques be la Terre-Sainte bes Franziskanerbruders 8l6bta beträgt bie Zahl ber Protestanten ta Jerusalem 400 bei 73000 Einwohnern. WShreub im vorigen Jahrhundert zu Jerusalem höchsten- 300 Jaden ge« bulbet würben, zählt bie Stabt heute bereu 66000 gegen 8000 vor breitzig Jahren. Heute Ist ber Einwanderung der Jaden ober wleber eine strenge Schranke gesetzt. Die Zahl ber Katholiken beträgt 2470, bavon gehören 2300 zum lateinischen Ritus. Die Schismatiker zählen 6020; es finb Griechen, Armenier, Kopten, Syrier usw. Die Muselmanen haben eine Stärke von 7660. Wissenschaft, Literatur nnd Annst. — Las neue Jahr ist in Sicht unb sendet bereit- seine Vorboten in den verschiedenen Kalendern für 1899 in die Well hinaus. Unter diesen hat fich, pünktlich wie immer, ber im Verlage von Ernst Keil- Nachfolger G. m. b. H. in Leipzig erscheinende „Sarten- laube-Kalender" eingestellt. 66 ist ein alter, lieber Hau-freund, in Dorf und Stadt seil Jahren wohlbekannt, ber mit llnacbulb erwartet unb mit sreudtgem Willkommen überall begrübt wird. Seine echte Volk-thümlichkett hat ihm eine ungewöhnliche Verbreitung verschafft, und jeder Jahrgang beweist auf» Neue bas planvolle Bestreben, mit diesem gediegenen, billigen, nur eine Mark kostenden Buche dem Volke etaen Hau-schatz von dauerndem Wrrthe darzu- bitten. Die Erzählungen rühren von unseren besten Schriftstellern her, unb die Lieblinge und gefeierten Glößm der „Gartenlaube" sind auch ständige Mitarbeiter de» „Gartenlaube-Kalender-". So ist W. Heimburg, wie in jedem Jahrgänge, fo auch in dem für 1899 durch eine ihrer finnigen, feinen Novellen vertreten, welche ihr da» Her» de» Volke» schon lanae erobert haben. In „Karl Lorensen" schildert sie ergreifend unb rührend ba» Schicksal eine» armen Ttschür- lehrling», ber unter unsäglichen Mühen und Entbehrungen sein Talent für Malerei endlich zur Geltung bringt, aber, von unglücklicher Liebe ver»ehrt, einem frühen Todt zum Opfer fällt. Da» Gegenstück dazu liefert Han» Arnold in feiner bekannten humoristischen, hinreißenden Weise, indem er von einem flotten Lieutenant erzählt, dem, von „Freund Zufall" begünstigt, Alle» gelingt, was er nur an- areist. Eine dritte Novelle, „Tante Rhabarber" von Gertrud Franke- Schieoeldein führt un» ein paar altmodische Menschen von einer solchen gewinnenden edlen LiebtnSwürdigkeit vor. datz man diese einfache leoenSwahre Geschichte gern immer wieder zur Hand nimmt. Neben dem erzählenden kommt aber der belehrende Theil deS „Gartenlaube-Kalenders" nicht zu kurz, wofür klar unb faßlich geschriebene populärwissenschaftliche Artikel von bekannten Gelehrten reichlich sorgen. Allerband nützliche Notizen, ein sehr urnfaffende» Kalendarium, anekbotische» Kleinwerk mit munteren Scherzen, übersichtlich geordnete interessante statistische Mtttheilungen, astronomische Notizen, ein reich illustrirttr tageSgeschichtlicher Rückblick u. f. w. u. s. w. zeugen für die Vielseitigkeit diese» Kalenders. A.ch bet Illustration ist wie stets besondere Sorgfalt zugrwendet, und namentlich da» farbige Titelbild von Fritz Reiß Ist ein wahre» CabtaetSstück. — Hübners Geographisch-statistische Tabellen. Ausgabe 1898. HerauSgegeben von Hof-Rat» Prof. Fr. v. Juraschek. Verlag von Heinrich Keller in Frankfurt a. M. Der neue Jahrgang dieser vortrefflichen Tabellen ist bis zur Gegenwart fortgeführt unb enthält für ben täglichen Handgebrauch die wichtigsten statistischen Angaben über alle Länder Oer Erde tn übersichtlicher Form. Eine willkommene Ergänzung find die in diesem Jahrgang zum ersten Mal in besonderer Zusammenstellung aus S. 95 unb 96 mitgetheilten statistischen Daten ber Großstädte Berlin, Hamburg, BreSlau, L-tpzig, Dresben, Wim, Budapest, Lonbon, Paris unb Rom. Für bie Angaben über bie Eisenbahnlängen finb bie Mtttheilungen des Archivs für Eisenbahnwesen in diesem Jahrgang mit verwerthet. Wir können daher daS Büchlein nur wiederholt allen B--Hörden, Beamten unb Geschäftsleuten auf bas angelegentlichste empfehlen. Es fd noch be- sonberS auf bie eingehende Berücksichtigung verwiesen, welche in der diesjährigen Ausgabe bie neuesten colonialen Erwerbungen ftnbcn. Ferner finb bie neuesten Angaben über die Vertheilung bet "Nationalitäten, Confesfionen unb BerufSstänbe unb bie offiziell richtig gestellten Ergebnisse ber Volkszählung im Russischen Reiche vom Jahre 1897 ausgenommen. Preis ber elegant gebundenen Buchausgabe Mk. 1,20, ber WanbtafelauSgabe 60 Pfg. — Drei Jahrhunderte russischer Geschichte. Unter tiefem Titel wirb in ben nächsten Tagen eine kurzgefaßte Darstellung ber russischen Geschichte seit ber Thronbesteigung der Romanow bis heute (1598 bl» 1898) von Dr. Arthur Kleinschmidt, Universitätsprofessor in Heidelberg, erscheinen. DaS Buch ist in folgende Capitel eingekeilt: 1) Bi» zu Peter dem Großen. 2) Peter ber Große. 3) Katharina I., Peter II. unb Anna. 4) Ein Jahr mit zwei Regentschaslm. 5) Die letzte Romanow. 6) Der erste Gottorp. 7) Katharina II. 8) Paul. 9) Alrxanber I. 10) Nicolau« I. 11) Alexander II. 12) Alexander III. 13) Nicolau« II. Nachbarn ber Venasser in seinen h über en Schriften einzelne Epochen ber modernen russischen Geschichte seiner Beurlheilung unterzogen hat. behandelt er in vorliegendem Werke bk Gesamrnterscheinung ber Entwickelung Rußland« während ber letzten drei Jahrhunderte. — »Der Hessische Hausfreund" für 1899 ist erschienen. Der neue, bereits 77. Jahrgang dieses Lolkvkalmder» mihält außer vielem Andern eine umfassmde JahreSumschau unb zwei größere Erzählungen, berm eine von Pfarrer O. Gros ihren Hauptschauplatz in unserem Hessmlanbe (im Odenwald und Vogelsberg) hat und auf geschichtlichen Grundlagm deruhmd ein besonder« interessante« Zeitbild aus der durch Gustav Adolfs Auftreten bedeutungsvollsten Periode de» dreißigjährigen Kriege« darstellt, währmd die andere Begebenheiten au» der Straßburger Belagerung im Jahre 1870 schildert. Der Kalender kostet nur 25 Pfg. unb sei hiermit besten« empfohlen. Zpichlsu der vrrrnrigtrn franhfnrtrr SMIHeater. 10 Procent extra Rabatt auf alle schon reducirten Preise während der Inventur- Liquidation. Muster auf Verlangen franco. Modebilder gratis. - Todesfall -------- I eines Theilhabers und Neuübernahmo veranlassen uns zu einem wirklichen Ausverkauf Weihnachtsgeschenke in Damen - Kleiderstoffen für Winter, Herbst, Frühjahr und Sommer und offeriren beispielsweise: 10885 6 Mtr. solid. 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November, Nachmittag« 3‘/i Uhr: Im weißen Rößl. Abenb« 7 Uhr: Seelenstürme In Be- hanblung. Montag ben 7. November: Maria Magbalena. Dienstag den 8. November: Großmama. ücrfetyt, Ca«6» V*tk»wir1t>sct>aft •rhnHtg# 29 Del. Fruchipreife. Weizen 17,00—17,50, Korn X 14,00-14,60, «erstes 14,00-15 00. Hafers 13,00-14,00, Erbsen X 00,00-00,00, Linsen X 00,00-00,00, Wicken X 00,00, Lein X 00,00, Kartoffeln X 0,00-0,00, Semra X 00,00-00,00. Bekanntmachung. Die nachfolgenden, bem städtischen Hospital und der Stadt gehörigen (ehemals v. Rabenau schen) Grundstücke, deren erstmalige Verpachtung am 6. September d. I. nicht genehmigt wurde, sollen in der nachfolgenden Reihenfolge Montag den 7. November d. I. nohmal« an Ort und Stelle meistbietend verpachtet werden und zwar: •) von Vormittags 9 Uhr au 1. Flur XXV Nr. 105s/10 — 2299 qm Acker auf der Warte für die Zeit von 1899 bts 1904. 2. Flur XXV Nr. 42, 43, 44 und 45 sowie lO25/io Acker vor dem Weiber und Warte mit zusammen 18 266 qm in 20 Avtheituugen etwa von je einem ^iertet-Morge« von 1899 bi« 1901. 3. Flur XXV Nr. 48 mit 3050 qm Acker vor dem Weiher von 1899 bi« 1901. 4. Flur XXV Nr. 49 mit 3213 qm Acker daselbst für dieselbe Zeit. 5. Aur XXIII Nr. 129 — 4375 qm Acker auf dem Aulweg hinter dem Weiher für die Zeit von 1899 bts 1904. 6. Flur XXIV Nr. 105 — 2819 qm Acker am halben Zehnten für die Zeit von 1899 bi« 1901. 7. Flur XXIX Nr. 114 — 9319 qm Acker am Ohleberg vor dem Rödei weg für die Zeit von 1899 bi« 1904. 8. Flur XXLX Nr. 83 — 6824 qm Acker auf dem Erdkauterweg auf dieselbe Zeit. b) von Nachmittags 3 Uhr au 9. Flur III Nr. 94 — 3306 qm Acker link« de« Krofdorfer Weg« für die Zeit von 1899 bi» 1904. 10. Fl' r IV Nr. 1, neue Bezeichnung Flur 30 Nr. 104 — 2937 qm Acker über dem Krosdorfer Weg für dieselbe Zeit. 11. Flur IV Nr. 18 und Flur 6 Nr. 442 neue Bezeichnung Flur 31 Nr. 7 — 6313 qm Acker am Krofdorfer Weg für dieselbe ZeÜ. c) von Nachmittags 41 /, Uhr au 12. Flur XXXIX Nr. 239, 240 und 240a = 4512 qm Acker am Wieseckerweg, mütelste Gewann, für dieselbe Zeit. Die Zusammenkunft ist de» Vormittags 9 Uhr auf der Frankfurter- stratze, am Eingang zur Klinikstraße, de« Nachmittags 3 Uhr an der ehemals Gail'schen Wollspinnerei, und Nachmittags 47, Uhr auf dem Wieseckerweg am »Pfau-. Gießen, ben 28. October 1898. 10817 MlHNltMllMM Verdingung. Die nachstehenden, zur Errichtung eiueS Aussichtsthormes ans der Hochwart erforderlichen Arbeiten sollen Montag, dea 7. Noomber h. Bormittags 117i Uhr öffentlich verdungen werden. 1) Maurerarbeit: Herstellung der Fundamente, einschl. Liefern und Verlegm der Decksteine; 2) Zimmerarbeit: Liefern und Aufschlagen des zum Thurmgerüst erforderlichen Eichen- und Tannen- Holzes, rd. 6,60 bezw. 37,36 cbm, Herstellung eines Schutzdaches, von Ruhebänken rc.; 3) Schreiuerarbeit: Herstellung der Thurmtreppe, der Plattformen, sowie Liefern und Befestigen zweier Lettern; 4) GchlosserarbeitrThürbeschläge, Liefern von Klammern, Schraubenbolzen, Ankern, Bändern; 6) Pflafterarbeit: Herstellung von 12,3 qm Kopfsteinpflaster. Plan, Arbettsbeschreibung und Bedingungen liegen bei uns auf Zimmer Nr. 6 während der Dienststunden offen. Angebote auf Vordruck find bis zum genannten Termin ver- sch offen einzureichen. ZufchlagSfrlst 18 Tage. Gießen, den 31. October 1898. Das Stadtbauamt. 10866 Schmand t. Hier ist von Ihnen die Rede! bmn Sie kärrneu viel Geld sparen durck directen Einkauf von der Fabrik! 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Sophas, Commoden, Kleiderschränke, 1 Regulator, 1 Nähmaschine, 1 Buffet (Eichen), 1 Eßtisch und 6 Stühle (Eichen), 3 Dtzd. feine Filzhüte, eine Waschmaschine, 1 Waschmanael, zwei Hobelbänke, eine Partie Werkholz, eine Partie Schuhwaaren u- A. m. 2. 1 eichener Schreibtisch, 1 Salonspiegel mit Trnmeau, 1 Ausziehtisch (Alles gut erhalten), 30 Paar Tamenzngstiesel, 23 P. Zeugstiefel, 24 Paar Ballschuhe (helle und dunkle), 3 Paar Herrenzugstiefel. Die Versteigerung unter 2 findet ganz bestimmt statt und können die Möbel jetzt schon angesehen werden. 10841 Geißler, G^richlsvollziebcr. krischt Ikndlliig Münilikllkr hofttM.I Cafe Ebel. Scheller’s Cognac anerkannt feinste Marke preisgekrönt — ärztlich empfohlen Moskl.Elglll No. IM5.— , U „ , 4— , m , „ 3.— , rv , ,2.40 , V , ,L80 Kranzösischer Cognac fine Eharnp. Xt, pettte Champ. , 6, fin bot» , 4, bon boi» , 3, '/, u /< Flaschen verhältniß mäßig, empfiehll die Löwen-Drogerie W. Kilblnger, 808] Eeltersme« Rr. 5 2. 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