00 ■u « VG ei rei Compagnien btr öm Thunnhause ® m GeräWllppm M|e am Btanb^t, KUrMr, i| Dswaldsgattei beachten.) 8638 tor: Traber. t Kuabeu zeigen • 8647 I m!> D. s ich-, «et. Le»?, z «rosoo? Stüä 1 X 11 Soofe für W ®'- Mi« MM 1, September lovv. ÖÄrt» werden 6972 W itzttk i M )«»««'• baser- NeweiS, von sei- w»”1" ,illigeD 204 Zweites Blatt. Donnerstag den 1. September 1SOS Gießener Anzeiger E-eneral-Anzeiger 3lc|og*prcU v,er«tl|Lhrlich S Morl 90 W ■oeathd) 75 P'g mit vringrrtoh». >»aahm« een Hnjeigee je btt Nachmittag» für bra felgmbni tag «rfchnnendn» Äenmrr bi» Bonn. 10 Uhr. Btt Postdrzug 9 Mark 50 Bfe vikrteljihrNch. Llle Unjkigkn.BkrmiNlung»ftrllm bei In- nnb Äuilenbd Nkhmrn Lnzcigea für ben Giehkner Ingcigcr tntgegen. frf4flnt Uflfi4 ent Mnlnabmt bei Montag». Die <8Winter H«*trt<*erattcr Werden bem Anzeiger WöchentNch viermal beigtUgL Zlints- und 2litjeiacblatt für den "Kreis Giefzen. Feuilleton. Aon ^aris zurück. (Nachdruck verboten.) Meta Aufenthalt in Part» war zu Ende. Noch Freitag Abend schlenderte ich auf der Straße umher, legte mich aber früher als sonst nieder. Um 5 Uhr am anderen Morgen «ar ich wach, kleidete mich rasch an und machte mich an daS Einpacken meiner wenigen Habseligkeiten. Der Koffer war bald gefüllt. Größere Schwierigkeiten wachte mir ein Packet, daS Bücher, Zeitungen, Zeitschriften und andere Drucksachen aufnehmen sollte. Eben war ich fertig, als Emanuel, unser HauSbursche, ein Neger von Martinique, ein äußerst fleißiger Mensch, erschien, um mir zum letzten Male den Kaffee zu bringen. Wie oft habe ich sein Erscheinen herbetgesehat! Der Kaffee, mit etwas Lhocolade gemischt, war aber auch vortresfl'ch. Er wurde in einer kleinen Schüffel gereicht, die etwa drei Taffen faßte, und mit einem Löffel wie Suppe eingenommen, mit Zucker versüßt und,etn lan»e» Btödchen dazu geg.ffen. Für daS alles bezahlte mau 25 Pfg. «der noch aus riue« anderen Grunde wurde Emanuels Kommen fo sehnlich erwartet. Mit dem Kaffee gleichzeitig pflegten nämlich auch Briefe nnb Karten auS der Heimath anzu- kommen, die bald von den nächsten Angehörigen, bald von Freunden und Bekannten Nachrichten, Wünsche ond Grüße brachten. Nun giugS hinunter zu Herrn und Frau Binet. Noch einige Abschiedsworte, ein freundlicher Händedruck- ich betrat die Straße und war nach etwa 10 Minuten am KreuzuugS. punkte des Boulevards St. Michel und St. Germain au- gelangt. Hier fetzte ich meine Sachen nieder, n« mich etwas zu „verpusten", holte mir dann t« nahen Bureau eine Serie und «artete anf den nächsten Wagen. Der Hauptverkehr auf den Straßen von Paris wird nämlich durch die Pferdebahn und den Omnibus vermittelt. "Oft ist nun der Zudrang zu den Wagen fehr groß. Manchmal, besonders an Sonntagen und am Abend, find «ehr Personen vorhanden Gratisbeilage: Gießener Familienblätter fUbaetion, rxpebNio* *nb Truderet: Ar. 7. Äbreffe für Depeschen: Anzeiger Bietzen. Fernsprecher Ar. 5L Der Eckpfeiler des Weltfriedens. Ex Oriente lux! AuS dem heiligen Rußland kommt der Welt daS offenbarende Licht, die erleuchtende Sonne. Ob fie bald auch einen ehrlichen Frieden zwischen Deutschen und Franzosen bescheinen wird? Jeder denkende Mensch, wo er auf dem Erdball seine Stätte haben mag, wird, nachdem ihm der FriedenSplan des Ezaren zu Ohren gekommen, zunächst versuchen, sich auSzu» malen, wie er selbst und das Staatswesen, dem er augehört, in dem Idealzustand ohne Soldaten, ohne Kanonen und ohne Militärlasten sich auSnehmen werden- sein zweiter Gedanke aber wird bei jener Frage, bei der Betrachtung hasten bleiben, wie fich im Sinne dieses ewigen Weltfriedens daS verhältniß zwischen Deutschland und Frankreich gestalten, ob eS die Verwirklichung des Planes überhaupt ermöglichen wird. Denn In den letzten zwanzig Jahren, auf die sich die Kundmachung des Czaren beruft, ist dieses verhälwih mit seinen Folgen der Machtvertheilung für den Verlauf der Weltpolitik auS« schlaggebend gewesen, die deutsch.srauzöfische Grenze ist noch heute die gesährltchste Reibuugüfläche, von der jeden Augen- blick die Flammen ausschlagen und die Welt entzünden können, ja, der Frankfurter Friede war daS Signal zu dem Wettrüsten, deffen Last nach der Aeußeruug des Ezaren heute dir Völker erdrückt. Warum die Rüstungen? Deutschland rüstete, um zu schützen, waS es mit dem Schwert erfochten, Frankreich, um zurückzuerobern, was eS verloren- die übrigen Mächte folgten nach, um nicht zwischen den Hechten die Karpfen spielen zu müffen. ES ist bekannt, wie Fürst BiSmarck die Staaten Europas In gesättigte und ungesättigte Mächte sonderte und damit kurz und treffend dir Verschiedenartigkeit ihrer politischen Bestrebungen kennzeichnete. Die gesättigten Mächte find diejenigen, deren Jnterrffe fie darauf verweist, ihren gegenwärtigen europäischen vefttzstand unversehrt zu erhalten, oder, wie Kaiser NicolauS fich ausdrückt, „btt aufrichtig darnach trachten, dem großen Gedanken des Weltfriedens zum Siege über alle Elemente des Unfriedens und der Zwietracht zu verhelfen." Um dieses Jutereffe zu wahren, schloffen fich Deutsch- land, Oesterreich und Italien zum Dreibünde zusammen, und diese- Jntereffe ist auch, laut mehrfacher Betonung der leitenden amtlichen Stellen, die Richtschnur der Verständigung -wischen Rußland und Frankreich, deS Zweibundes. Soll daher ein internationales Einvernehmen über die Abrüstungen erzielt werden, so ist, sür Europa wenigsten», der gegenwärtige Befitzftand ein Postulat, an de« von vornherein nicht zu rütteln nnb nicht zu beuteln ist, unb eS darf unbedenklich angenommen werden, daß der Ezar nur In der Voraussetzung, daß dieser Grundsatz, wenn auch nicht allgemeine, so doch die Anerkennung der Mehrzahl der Staaten finde, seinem schönen Plane nähergetteteu ist. Ferner aber liegt der Glaube nahe, daß er sich über diese» Postulat, daS der Eckpfeiler der Petersburger Eonferenz werden soll, vorher mit dem Rußland so eng befreundeten Frankreich verständigt hat. ES braucht nicht alS ein Beweis de» GegentheilS gedeutet zu werden, daß eine Anzahl französischer Blätter fich schon jetzt dem Gedanken deS Ezaren geradezu seindselig gegenüber stellt, indem fie fich weigern, den Grundsatz der Wahrung deS europäischen gtatus quo anznerkennrn, und offen oder verblümt verkünden, daß der Weltfriede nur auS der Asche deS Frankfurter Frie- denSvertrage» emporsteigrn könne. Die französische Regierung wird eS wohl nicht wagen, diese Forderung deS Chan- vintSmuS, die ja auch dem Zwetbundvertrage ferngeblieben ist, zu der ihrigen zu machen, denn fie würde dadurch mit des Czaren eigenen Worten als „ein Element deS Unfriedens und der Zwietracht" gebraudmarkt sein. Angenommen aber selbst den unmöglichen Fall, Deutschland würde fich dazu verstehen, da», waS eS nach Recht und Gerechtigkeit in seinem großen Kriege erfüllten, wieder au», zuliefern, würde dann nicht mit demselben Scheine des Rechts wie Frankt eich eine ganze Reche andere Staaten auf ben Plan treten unb Rückerstattung ihres ehemaligen GigenthnmS forbern? . Würbe nicht Spanien verlangen können, baß ihm Cuba, Portorico unb die Philippinen al» Eigenthum bleiben, und China, daß Japan ihm Formosa herauSgebe- würden dann nicht folgerichtig alle Frieden»verträge der letzten 25 Jahre revidirt werden müffen? Unb warum, nachbem ber Anfang einmal gemacht wäre, bei biesem Zeitraum stehen bleiben? Mit welcher Berechtigung ließe fich bann die Forberung ad- weisen, daß die an der Schwelle beö neuen Jahrhundert» zu- sammentretende Conferenz deS Weltfrieben» gleich da» Werk be» ganzen verflossenen JahrhunbertS revibire, so baß am Ende Preußen au» PcterSburg ärger zerzaust nach Hanse käme al» von Olmütz ober Tilfit? E» ist also schon ber unabsehbaren Folgen wegen, die eine Revifion be» Frank- furter verttage» nach fich ziehen würbe, au»geschloffen, baß eine Eonferenz, bie „eine Weihe bet Grundsätze be» Recht» unb ber Gerechtigkeit" sein soll, Frankreich nnb den Franzosen eine Bevorzugung gewähre, die fie Anderen vorenthalten muß. DaS Alles wiffen unsere Nachbarn so gut wie wir, und da der Deutsche ihnen ihre Empfindungen nachsühlen kann, so versteht er eS auch, daß man iu Frankreich dem Plan des Czaren nicht mit derselben Begeisterung zustimmt wie In Deutschland. SS rächt fich jetzt, daß Frankreich, statt frank und frei der Lage, die eS fich felbst geschaffen, in» Auge zu sehen, mit seinen „Hoffnungen" kokettirt und eine Zweideutig- leit genährt hat, die sich nicht länger aufrecht erhalten läßt. Die Kundgebung deS Czaren hat e» vor bie Wahl gestellt- sein russischer BundeSgenoffe selbst prüft ihm Herz nnb Nieren, und Frankreich muß eine klare Entscheidung treffen, aus welche Seite eS bei der Sonderung der Böcke von den Schafen, die demnächst in Petersburg vor sich gehen wird, treten will. Köln. Ztg. Deutsche» Reich. Darmstadt, 30. August. AuS Jagdschloß Wolf»- garten, 29. August, wird der „Datwst. Ztg," berichtet: Ihre Königliche Hoheit die Groß Herzogin empfingen den Minlsterialrath Milbrand und ben Kammerherrn v. Frankenberg zum Vortrag. Ihre Königlichen Hoheiten der Großherzog unb bie Großherzogin empfingen den Bürgermeister Köhler von Worm» nebst Frau Gemahlin- dieselben hatten die Ehre, zum Luncheon eingelaben zu werden. Berlin, 30. August. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht die Ernennung de» bisherigen General ConsuIS In Yokohama, Dr. Schmidt-Leba zum Minister-Residenten in Venezuela. Berlin, 30. August. Nach einer gestern eingetroffenen telegraphischen Meldung be» kaiserlichen Gouverneurs in Kamerun ist bet Häuptling Ngila, btt fich bisher bet deutschen Herrschaft nicht fügen wollte, durch ben StatiouSchef von Yaunde, Premier-Lieutenant Dominique besiegt worden. Er hat um Frieden gebeten. Berlin, 30. August. Ein Erlaß des Krieg»- Ministeriums wird im „Reichsanzeiger" veröffkntllcht. als ein Wagen zu f off en vermag. Um sich nun einen Platz im nächsten Wagen zn sichern, holt man fich au» dem Bureau, welche» der Haltestelle gegenüberliegt, eine kleine Karle, «eist so groß wie ein Thaler nnb mit einer Nummer versehen, unb wartet der Dinge, bie ba kommen sollen. Sobalb ber Wagen hält, stellt fich ber Conbucieur an den Auf- nnb Eingang unb läßt bie AnSstetgenben herunter, bezw. heran» - denn bie meisten Wagen haben auch Sitze auf^dem Dache, bie nur bie Hälfte kosten, ba fie gegen die Witterung nicht aeschüht find. Nun ruft bet Conbnetent Nummern au», totem er bei ein» beginnt. Dabei tritt die betteffende Person vor unb gibt ihre Nummer ab. Ist ba» zweite Stock- werk gefüllt, so bleibt ben noch Wartenben nicht» weiter übrig, alS unten au-zusteigen unb ben doppelten Preis, «eist 16 Psg-, -n zahlen oder noch etwas zu warten. Diese Ein- tichtnog ist seht practisch. Sie gewähtt Dem, bet zuerst kommt, einen sicheren Platz nnb verhütet lebet Gebränge. Ich kletterte nach oben, wie immer, wenn es schön wat — denn von ba auS hat mau bie beste Aussicht — unb »ar nach halbstünbiget Fahrt am Ostbahuhofe. Wie ost war ich biete Strecke gefahren ober gegangen. Ist sie boch eine bet schönsten von Paris unb zugleich bie kürzeste vom Ostbahuhofe nach dem Süden (Thor von Orleans). Sie butchfchneibtt Im Süden als Boulevard St. Michel daS Stubentenviertel nnb fetzt sich im Norden unter dem Namen Boulevard Sttaßburg und Sebastopol als lebhafte SeschSstSsttaße fort, wie jeder Boulevard auf jeder Seite be» FahrbammeS mit einet ein- ober zweifachen Reihe von Bäumen versehen. Der Schnellzug fuhr erst 8 Uhr 20 Miu.- so hatte ich noch Zeit. Ich nahm eine Karte 3. Klaffe bi» Sebou, wo ich um 1 Uhr eintreffen mußte. Mit «einem Gepäck beloben, fanb ich 6alb einen Platz in einem fast besetzten Coups. Mir zur Rechten saß eine ältere Fran, gegenüber ein Knabe, ber in die Ferien fuhr, zur Linken ein Herr in ben besten Jahren, ber schon jetzt eifrig las. Die Stille im Wogen wurde nur unterbrochen butch daS Kommen unb Gehen auf be« Bahnsteig nnb burch baS leise Geflüster eines jungen Bahnbeamten mit seiner Frau, bie mit im Wagen saß, wähtenb er burch bie etwas geöffnete Thür zu ihr sprach. Der Abschieb schien länger zu bauern, denn die junge Frau vergoß bittere Thräneu. Zwischen beiden schien ein herzliche» Einvernehmen -U bestehen. Ich habe In Pari» nur noch eine Scene erlebt, bie ersreulicherweise auf einen hohen Grad von SemüthStiefe schließen ließ. Endlich setzte sich ber Zug in Bewegung, nachdem unser Coups voll besetzt worden wat. Erst langsam, bann immer schnellet ging» burch ben Norbosteu von Pari», ben Stabttheil La Billette, wo bie meisten Deutschen wohnender Canal von St. DeniS würbe Innerhalb, ber Ourcq Canal außerhalb be» Walle» überschritten. Noch einen Blick nach dem Fort Romainville nnb wir hatten Pari» i« Rücken. Die Unterhaltung wat nicht lebhaft. Wenn ich auch mit ber Frau neben mir ab unb zu in ein Gespräch verwickelt wurde, an ben Knaben einige freundliche Worte richtete, wat boch all mein Mühen vergeben», meinen Nachbar zur Linken etwa» gesprächig zu machen. Nur ganz kurz beantwortete et «eine Fragen, eine Erscheinung, bie man an den Franzosen äußerst selten bemerkt. Statt besten la» et eifrig in einem Buche, ba» fich al» ein Roman von Daudet, „Rose nnb Niuette , entpuppte. Ich hatte deßhalb Gelegenheit, mir bie Gegend etwa» zu betrachten. Wit waten nämlich In ba» Thal ber Marne eingebogen, bie oberhalb Pari» vor Charenton in bie Seine müabet. Die Marne ist schiffbar und fließt in vielen Winbnngen burch ein tief eingeschnittene» Thal. Ab unb zu setzte ber Zug über ben Fluß, al» wir ihn bei Epetnvy vet- ließen unb nach zweistündiger Fahrt in Rheim» ankamen, ohne auch nur ein einzige» Mal angehalten zu haben. Da» will bei einer Länge von 180 Km. schon etwa» sagen! Rheim» ist zwar eine offene Stabt von 110,000 Einwohnern, aber von einem Kranz von Fort» umgeben nab hat deßhalb eine starke Besatzung. E» besitzt eine ber schönsten Kathedralen Frankreich» nnb ist berühmt geworden durch Johanna d'Src, die Natioualheilige von Frankreich, die hier ein herrliche» Denkmal erholten hat. (Schluß folgt.) Er lautet: E» wird hiermit erneut zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß den Unteroffizieren und Mannschaften dienstlich verboten ist: 1) jede Betheiligung an Bereinigungen, Versammlungen, Festlichkeiten, Geldsammlungen, zu der nicht vorher dienstliche Erlaubniß ertheilt ist, 2) jede Dritte erkennbar gemachte Bethätigung revolutionärer oder sozialdemokratischer Gesinnung, insbesondere durch entsprechende Ausrufe, Gesäuge oder ähnliche Kundgebungen, 3) daS Halten und die Verbreitung revolutionärer oder sozialdemokratischer Schriften, sowie jede Einführung solcher Schriften in Kasernen oder sonstige Dtenstlocale. Ferner ist sämmtltchen Angehörigen deß activeu Heeres dienstlich befohlen, von jedem zu ihrer Kenntuiß gelangenden Vorhandensein revolutionärer oder sozialdemokratischer Schriften in Kasernen oder anderen Dtenstlocalen sofort dienstliche Anzeige zu erstatten. Diese Verbote und Befehle gelten auch für die zu Uebungen eingezogenen und für die zu Eoutrollversammlungeu etnberufeuen Personen de» Beurlaubtenstande», welche gemäß § 6 des Militär-Strafgesetzbuche» und § 38 B 1 des Reichs-Militär- gesetze» bi» zum Ablauf de» Tage» der Wiederentlassung bezw. der Coutroll-Berfammlungen den Vorschriften de» Militär-Strafgesetzbuches unterstehen. Berlin, 30. August. Sozialdemokratische» auS Baden. Der bisherige Sozialdemokrat Stadtrath Roller in Pforzheim, der bekanntlich in einem Gedicht dem Fürsten Bismarck Lob gespendet hat und deshalb aus der Partei herausgeworfeu worden ist, hat dem „Bolksfreund" nochmals eine längere Entgegnung gesandt, in der er seinen Standpunkt rechtfertigt. Bor Allem führt Roller in seinem Artikel den grellen Gegensatz vor Augen, der besteht zwischen den tönenden Phrasen von der Freiheit, für welche die Sozialdemokratie angeblich kämpft und zwischen der Thatsache, daß jeder Genoffe, der selbst in untergeordneten Fragen eine andere Ansicht vertritt, als die Parteihäupter, unbarmherzig vor die Thür gesetzt wird. Roller bekennt sich sodann zum Schrecken des „Volk-freundes" als einen warmen Anhänger des deutschen Einheitsstaates. Wetter erklärt er: Wenn auch meine Parteigenossen au» Haß gar nicht» Gutes an Bismarck laffen wollen, so muß doch anerkannt werden, daß er Derjenige war, welcher das allgemeine und directe Wahlrecht im Reichstage eingeführt hat. Hierdurch ist uns doch Gelegenheit geboten, im Deutschen Reichstage zum Fenster hinan» mit dem Volke sprechen zu können. ... ES scheint, daß eS bei den Sozialisten gerade so gehässige und barbarische Menschen giebt, wie BiSmarck sich bei Lebzeiten gegenüber den Sozialdemokraten durch sein fluchwürdiges Sozialistengesetz gezeigt hat . . . Fahren Sie nur so fort meine Herren Collegen, und alle denkenden und friedliebenden Menschen werden sich von Ihnen abweuden. Daun ist eS Zett, ein anderes soztaldemokratischeS Programm aufzustellen, darin der Satz 1) heißt: Ausrottung de» Thranueu, zuerst in un» selbst! Ist nicht die Einheit unsere» Volkes etwa» Schöne» und Großes?" Hamburg, 29. August. Zum Abrüstungsvorschlag des Lzareu bemerkt der „Hamb. Correspondent": Dieses Friedenswort wird für alle Zetten ein unvergängliche» RuhmeS- deukmal Kaiser Nikolaus II. bilden. Al» Verkündiger des großartigen Humanitären Gedanken», dessen völlige Verwirklichung die Welt umgrstalten und eine» der größten Fortschritte der MenschheitSeutwicklung bedeuten würde, tritt er al» Mensch und Monarch auf die höchste Warte und sichert seinem Namen die Unsterblichkeit. Daß daS Deutsche Reich diese Anregung de» Czareu mit hoher Freude begrüßt und bereit ist, in der vorgeschlagenen Conferenz auf da» Eifrigste an dem großen nud heiligen Werke mitzuarbeiteu, versteht sich von selbst. Ob der Gedanke der Abrüstung und der Ausblick, den er eröffnet, nicht zu schön ist für unsere von Gegensätzen zerrissene Zeit, ob sich seiner Verwirklichung nicht Schwierigkeiten unüberwindlicher Art tu den Weg stellen, muß ja freilich abgewartet werden, aber auf alle Fälle ist ein großrs und bedeutsamer Wort gesprochen worden, daS nicht nur um der Stelle willen, von der eS auSgeht, sondern auch um seiner selbst willen als eine wahre Culturthat mit aufrichtigster Befriedigung begrüßt werden muß und da- der Menschheit auch dann nicht verloren sein könnte, wenn ihm für den Augenblick btr erstrebte und wünschenwerthe Erfolg noch nicht befchieden sein sollte._____________________________ Ausland. Budapest, 30. August. Der Dichter Mauru» Jokai beruft eine außerordentliche Versammlung de» ungarischen FriedeuSvereiu» ein, um eine große internationale Action anläßlich der Friedenskundgebung des Zaren einzuleiten. Lemberg, 80. August. In dem von Bränden heimgesuchten Orte PodwoloczySka brach unter der Bevölkerung infolge de» nach der neuerlichen Ankündigung an zwei Theilen der Stadt auSgebrochenen Feuers eine derartige Panik aus, daß alle Geschäfte geschloffen werden mußten. Möttau, 30. August. DaS russische Kaiserpaar ist SamStag Nachmittag in Moskau eiugetroffen und von den Mitgliedern des Kaiserhauses, der Königin Olga, dem Kronprinzen und der Kronprinzessin von Griechenland und der Herzogin von Coburg empfangen worden. Auf der Fahrt durch die prächtig geschmückten Straßen wurde daS Kaiser- Paar, welches tu einem offenen Wagen Platz genommen hatte, von einer gewaltigen Volksmenge mit lautem Jubel begrüßt- die Truppen bildeten Spalier und zwar nur auf der linken Straßenseite- an den Eingängen der Kirchen hatte sich die Geistlichkeit tu Festgewänderu aufgestellt. Als das Kaiserpaar in den Kreml einzog, ertönte die Glocke von Iwan Welikij und sofort begannen die Glocken sämmtlicher Kirchen zu läuten. Am Abend war die Stadt prachtvoll beleuchtet. Die Ordnung ist vorzüglich. — Sonntag um 2 Uhr Nachmittag» fand die Enthüllung de« Denkmals Kaiser Alexanders ll. statt. Als die Geistlichkeit das Gebet zum Gedächtniß des verewigten Kaisers sprach, fiel die ganze Festversammluug auf die Knie. Beim Fallen der Hülle präsentirten die Truppen auf da» Lommaudo des Kaisers, gleichzeitig wurde ein Ehreu- salut von 320 Schuß abgegeben. Nachdem die Hülle gefallen war, fetzte der Kaiser fich an die Spitze der Truppen, die darauf vor dem Denkmal unter begeisterten Hochrufen de» Publikum» vorüberzogen. — Im Hofe de» Kreml-Palaste» fand Sonntag Nachmittag ein Festmahl statt, zu welchem die Vertreter der Landbevölkerung und die mit dem St. GeorgS- orden ausgezeichneten Soldaten eingeladen waren. Alle Theilnehmer erhielten al» Andenken das von ihnen benutzte Tafelgeschirr. Das Kaiserpaar wachte au allen Tischen die Runde. Locales rrird provinzielles. Sieben, 31. August 1898. •• Weibliche „Hörer" in Hessen. Die „Mainzer Neuesten Nachrichten" schreiben: An der Polytechnischen Hochschule in Darmstadt soll die Abficht bestehen, mit Beginn de» neuen Semesters die Vorlesungen oder doch einen Thetl derselben auch dem weiblichen Geschlecht zugänglich zu machen. Bor zwei Jahren wurde ein Gesuch der Art noch abschlägig be- schieden. Jetzt scheint man dem Zeitgeist Zugeständnisse machen zu wollen nud will wenigstens die Probe mir „Hörerinnen" wagen. Bon der „Hospitantin" bis zur statutenmäßig im- matriculirten „Studentin" ist bekanntlich nur ein Schritt, den man nicht zögern wird zu thun, sobald die Hochschule fich durch bestimmte Aufnahmebedingungen gegen den etwaigen Andrang ungeeigneter Elemente gesichert haben wird. Denn wenn auch zunächst eine große Anzahl hessischer Lehrerinnen von dem neuen Recht Gebrauch machen wird, so läßt fich doch mit ziemlicher Sicherheit aunehmen, daß der große Procentsatz, den die Slaven zur Darmstädter Studentenschaft stellen, sehr bald die weiblichen Angehörigen dieser Nationalitäten nach fich ziehen dürfte, gewiß kein Unglück, wenn man, wie in Zürich und Bern, darauf bedacht ist, die Immatrikulation nur auf Grund eines ausreichenden Bildungsgangs erfolgen zu laffen. — Für die Hessische Landes-Universität Gießen dürfte jedenfalls das Beispiel des Darmstädter Polytechnikums von Consequenzen sein. Unter den letzten Rektoraten hatte die Gießener Hochschule bereits einige Male Gelegenheit, fich mit der Frage: „Sollen wir unsere Hörsäle den Frauen öffnen?" zu beschäftigen. Am Widerstand der medicinischen Fakultät ist hauptsächlich die Angelegenheit bis jetzt gescheitert. Doch in diesem Wintersemester soll die Frage abermals auf der Tagesordnung erscheinen, und es sprechen einige Anzeichen dafür, daß fie jetzt einen günstigeren Boden finden wird. ** Sine Lnngenheilaustalt für das Großherzogthum heffen. Der Borstand der Invalidität-- und AlterSverfichernvgs' Anstalt im Großherzogthum Hessen hat schon vor längerer Zeit den Beschluß gefaßt, eine Lungenheilstätte für 60—80 männliche Kranke zu errichten und hat fich auch der Vorstand definitiv für einen Platz entschieden. Dem Vorstande wurden eine ganze Reihe theilS mehr oder wrniger taugliche Lokalitäten angeboten und wurde nunmehr einem Bauterrain in der Nähe von Saudbach zwischen Höchst und Neustadt i. O. der Vorzug gegeben. DaS fragliche Gebiet liegt 270 Meter hoch und erstreckt fich in einen Kiefernwald hinein- auch die Wasserfrage wurde durch Tiesbohrungen in befriedigender Weise gelöst. Die Anlage eine» Weges, selbst für schwere Fuhrwerke, kann mit nicht zu hohen Kosten ausgeführt werden. Für die Vorarbeiten, Weganlage, Einebnung der Baustelle rc. find vorerst 350000 Mk. bewilligt. *• Zur Beruhigung derjenigen Leser, die Söhne oder sonstige Angehörige bet dem diesjährigen Manöver haben, sei Folgendes mttgetheilt. Die Truppeuthetle find angewiesen worden, in der Auswahl der in das Manöver mitzunehmenden Mannschaften aufs Sorgfältigste zu verfahren und Leute, die auf Grund der in der Garnison gemachten Beobachtungen oder der vor dem AuSmarsch abzuhaltenden ärztlichen Untersuchung als schwächlich, nicht ganz widerstandsfähig zu bezeichnen find, bet den ArbeitScommandoS in der Garnison zu belassen. Mit Lmten, die längere Zeit commandtrt waren und nicht so frühzeitig wieder in die Front zurücktraten, daß fie durch eine längere Uebung-pertode auf die Manöverstrapazen vorbereitet werden konnten, ist ebenso zu verfahren. Durch diese Maßnahme soll die Zahl der Erkrankungen während des Manövers möglichst verringert und Unglücksfälle durch Herzschlag, Sonnenstich rc. thunlichst vermieden werden. *♦ Der Innung«-Verband deutscher Baugewerksmeister hält seinen 13. Delegirtentag unter dem Vorsitze deS BerbandS-Prästdenten, Landtagsabgeordneten Fe lisch, vom 4. bi» 6. September in BreSlau ab. Dem Geschäftsbericht folgt eine sehr reichhaltige Tagesordnung, die durch ein Referat des Maurermeisters Böhme-Berlin über „Die allgemeine Entwickelung des JnnungSwesenS" eingeleitet wird. Ueber die Organisation deS Handwerks sprechen Maurermeister Bauer -Hamburg und Hofzimmermeister LandtagSabgrordneter Ni eß-Braunschweig. Bon den ferneren Borträgen find her- vorzuhrben: „Ueber die Prüfungsordnung für Meister und Gesellen" (RathSmaurerweister Menzel-Berlin und Amtsmaurermeister Westphal-Steglitz), „Das Honorar für technische und sachverständige Leistungen der BaugewerkSmeister" (RathSzimmermeifter Kolbe-Breslau), und endlich „Ueber den Ausbau der Baugewerkschulen" (Architekt Gerhardt- Elberfeld). Al» besonderer Gegenstand der Tagesordnung wird der Bericht über den Verlauf der diesjährigen Lohnbewegung im Baugewerbe behandelt und über ein gemeinsame» Vorgehen der Arbeitgeber bei Streik» berathen, da» schon im letzten Jahre von erheblichem Erfolge begleitet war. Bad Rauheim, 29. August. In Anerkennung der erfolgreichen Behandlung der Kaiserin von Oesterreich wurde dem behandelnden Arzt, Professor Dr. Schott, der Orden der eisernen Krone verliehen. Billingen, 30. August. Trübe Aussichten eröffnete der Himmel am gestrigen Vormittage dem hier abgehalteneu B e z i r k s f e ft e de» KrtegervereiuSbezirk» Laubach. Während des ganzen Morgen» schüttete e» wie aus Kübeln, was verschiedene auswärtige Vereine jedoch nicht abhielt, unter dem schützenden Regenschirmdächern ihre Letterwagenfahrt hierher zu unternehmen. Kaum waren aber die letzten Gäste angelaugt, so blaute der Himmel und der Zug konnte um 3 Uhr seine programmmäßige Aufstellung nehmen: Ehrenreiter, Schuljugend, Musik, Festjungfrauen und Festcomitö, die Veteranen de» badischen Feldzuge» zu Wagen, die Veteranen des Bezirks Laubach, die Krtegervereiue von Hungen und Langd, die acht Kriegervereine des Bezirk», der Gesangverein „Eintracht", der hiesige Kriegerverein, so bewegte fich der stattliche Festzug durch die Straßen des Orte» nach dem Festplatz. Dort begrüßte der Vorsteher de» hiesigen Kriegerverein» Herr Graf die erschienenen Festthetlnehmer. Herr Pfarrer Fritsch au» Ruppertsburg hatte die Festrede übernommen, welcher er die vom Altreichskanzler selbst gewählte Grabinschrift: „ein treuer Diener deS Kaisers" zu Grunde legte. Die begeisterte Rede endete mit einem Hoch auf Kaiser und Großherzog. Nachdem darauf der Festredner über die Bedeutung der Kaiser Wilhelm-Gedenkmünze fich verbreitet, gelangten dieselben zur Bertheilung an 62 Veteranen und zwei Damen (an letztere für treu geleistete Dienste im Lazareth). Im Namen der Veteranen sprach der Bezirks- Vorsteher, Herr Kammersecretär Gold mann au» Laubach seinen Dau! auS, worauf ein patriotisches Lied de» „Dillinger Gesangvereins" die schöne Feier endete. VervrßschtsA. A Biedenkopf, 29. August. Am 10,, 11. und 12. September findet hier da» Herbstbezirk»fest de» Gan 9 Nordbezirk de» D. R. B., verbunden mit PretSwander- fahrt und Preiscorso statt. Der hiesige Radfahrer-verein trifft Vorkehrungen, um da» Fest so glanzend wie möglich zu gestalten. Sind doch zur Wanderfahrt und PreiScorso bereit» 15 Preise vorhanden. Ferner hat der Verein zu einem Retgenfahreu zwei Diplome gestiftet und den bekannten Kunstmeisterfahrer Basserot-Frankfurt a. M. engagirt. Der schöne Festplatz, vor der Stadt gelegen, bietet Alle»: acht WirthSzeltk, Caroussel, Schießbude rc. und eine große Halle für Fahrräder. Für Radfahrer und Freunde de» Sport» muß deshalb am 10., 11. und 12. September die Loosung sein: Aus nach Biedenkopf! * Berlin, 28. August. Der Kaiser hat dem Zaren dieser Tage durch den deutschen Botschafter in Petersburg, Fürsten Radolin, ein Album mit photographischen Auf- nahmen der am Geburtstag des Zaren Nicolaus II. im Lustgarten zu Berlin abgehallenen Parade über das Kaiser Alexander.Garde-Grenadier-Regiment überreichen laffen. Der aus dunklem Nußbaumholz angefertigte Deckel trägt in der linken oberen Ecke die deutsche Kaiserkrone und die Initialen des Kaisers und in der Mitte die Aufschrift in Gold. Die einzelnen Blätter des Albums stellen die verschiedenen Abschnitte der Parade dar. Unter Anderem zeigen auch mehrere Aufnahmen den zur Feier geladenen russischen Botschafter Grafen Osten-Sacken. * Berlin, 25. August. Billige Rebhühner. Beiden gestern in der Centralmarkthalle durch die städtischen Verkaufsvermittler F. Andreas, P. Schünemann und I. Schütze abgehaltenen Auctionen sollen ca. 14000 Stück Rebhühner versteigert worden sein. Junge Rebhühner erzielten höchstens 50, alte dagegen nur 40 Pfennig pro Stück. Seit dem 13 jährigen Bestehen der Auctionen in der Centralmarkthalle ist, wie die „Allg. Fleischer-Ztg." hervorhebt, eine derartige große Zufuhr an Rebhühnern niemals wahrgenommen worden. Aus Böhmen sollen übrigens für die nächsten Tage weitere große Sendungen angemeldet worden sein. * Die Enthüllung der Gedenktafel für Kaiser Friedrich III. an der Villa Zirio in San Remo findet nunmehr bestimmt am 18. October d. I. in San Remo statt. Diese vom Verbände deutscher Kriegsveteranen gestiftete Gedächnißtafel wird Anfang October d. I. nach San Remo überführt und an der Villa Zirio angebracht werden. Zu der Enthüllungsfeier werden sich die Veteranen aus allen Theilen Deutschlands nach San Remo begeben. Die Denkmalscommission hatte für Hin- und Mckfahrt zehn Tage festgesetzt. Das allgemeine Zusammentreffen findet am 12. October in Frankfurt a. M. statt. Am 13. wird dann die gemeinschaftliche Fahrt nach Straßburg unternommen. Am 15. treffen die Veteranen in Mailand ein, um am 17. October nach San Remo zu fahren, wo festlicher Empfang ftattfindet. — Nach Beendigung der Enthüllungs-Feierlichkeiten am 18. October, an welchen sich die italienischen Regierungs- und Stadt-Behörden, das Militär und die italienischen Veteranen betheiligen werden, sind große Extra-Feste seitens der italienischen Kameraden zu Ehren der deutschen Veteranen geplant. • Ein Kapitalist im Bettlerkleide. Aus Paris wird geschrieben: Unter den Opfern der Hitze der letzten Tage befindet fich auch der Bleisttfthändler Libeau, welcher beim Palais royal in Folge Sonnenstichs zufammenbrach und nach dem Krankenhaus gebracht wurde. Alle Versuche der Wiederbelebung waren vergeblich. Die Leute trauten aber ihren Augen kaum, als fie in dem dicken, rothen Gurt, den fie von der Leiche abschnallten, 800000 Frs. in Banknoten und Werth- papieren fanden. Bleistifthändler ist übrigens ein Ausdruck der Höflichkeit. Der hochbetagte Libeau sah so arm und elend auS, daß die Gäste vor den Kaffeehäusern ihm bereitwillig ein Almosen gaben, ohne einen der dargebotenen Bleistifte anzunehmen. Diese waren nur ein Vorwand zum Betteln, welches Libeau jrdenfalls meisterhaft betrieben hat, da er eine solche Summe zusammen zu bringen vermochte. ES gibt kein schlechtes Handwerk, sagen die Franzosen, eS hängt nur davon ab, wie man eS treibt. ♦ Das kau» man nicht verlangen. Michel: Wirthin, ich hab' Jhna doch gesagt, Sie sollen mir a mageres Schweinernes bringen und dös hier iS doch fett." — Wirthin: Wenns Euch net recht i», brauchte öS ja net zu essen. Aber Ihr könnt» net verlangen, daß ich Euretwegen meine Sän nach Marienbad schick'!" WMWKib 5811 Danmrstag den 1. Zeptbr. treffen ein 8626 Einmachkeffel in Kupfer und Messing. 7436 Chr. Zimmer, Bahnhofstr. 12. 8172 ic. billigst bei empfiehlt billigst die 8192 Alleinverkauf: 3260 Telephon 119. Marktftraße 4. Lieferung Trance jeder BaheiUtion. Tetephoa Schwarze Anzuge )u verleihen bei 2508 7307 billigst bei Karnbach, Kirchßrrhe 2, II. 8486 (!hn pfe Munden (y<-------?----- ßA.KILBI NGERp &.9.,E?SE><£ HHHi D.R.PAT. N2 AC021 HMEhI Seit 20 Jahren bewährt. Herenles-Frielrkämme Garantie- Zahnbürsten Badehauben Universität» - Nachrichten. Würzburg. Vrofeffor Hofer an der Universität Münchm hat einen Ruf als Lehrer für Geographie en die hiesige Hochschule erhalten und angenommen. 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