l8TW iT^ * Neu! ‘'""«falrtt lu8en, \A / PMnenCi.lv le Auswechselung alle Samenarteo ^ab und am Hange •ge Pflüge, » Cambridge» ane Risiko! ? toioibt an ‘Wh»». 1428 fieseneggen. iiinen und le landwirthschaft- tpreisen 2621 Uebigstr, 13. XmQQQDOOQK ity/ lee'8 gehört ein bt entschieden en. In allen h. r« ggQQCOOOOOOOO PB B en »lad« ^ü>gl«cbel” it>ir loig8’ Nr. 77 Erstes Blatt. Freitag den 1. April L8S8 Gießener Anzeiger General-"Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gieren. Gratisbeilllge: Gießener Faimiienbllitter der auf Luaahmr Bon Anzeigen zu der Nachmittag- für den jagenden Tag erscheinenden Nummer bi- Borm. 10 Uhr. Alle Anzeigen-Bermittlung-steNen des In- und »nltaiM nehmen Anzeigen für dm Gießener Anzeiger mtgeG«. Redaction, Expedition und Druckerei: Zchulstratze Nr. 7. Pfennigen. (Beifall) Der Miliräretar wird darauf erledigt, ebenso Marineetat ohne jede Debatte. Nunmehr vertagt daS Hau- die Weiterberathuug morgen 12 Uhr. Rest der hem gen Tagesordnung. Schluß 7»/4 Uhr. chen Stempel. Die Mittheilung, die er (Redner) in Ver- ammlungeu gemacht, habe er in gutem Glauben gethan. Zum Ankauf der Gewehre, die die Leute sich au- den Stücken zusammengesetzt hatten, habe Redner leider kein Geld gehabt. Jedenfalls seien auch Gewehre des neuesten Modells dabei gewesen. Generalmajor v. B 0 e ck führt aus: Die Armeeverwaltung hat in der Hörde'schen Angelegenheit Nicht« zu verschweigen. Im vorigen Herbst hat ein Austausch der Gewehre statt» gefunden, da die Gewehre nicht bi« an die Grenze ihrer KrtegSbrauchbarkett benutzt werden sollen. Sämmtltche Gewehre der Infanterie, nicht nur die Löwe'schen, find zurück« gezogen worden behufs eventuellen Reparatur, und um dann wieder in die Armrebestände eingesügt zu werden. Herr Ahlwardt hatte mir erklärt, er hätte Gewehrtheile auß Hörde in Händen. Er hat sie aber nicht mttgebracht. Dagegen habe ich mir solche verschafft und lege ste hier auf den Tisch des Hauser nieder. (Geschieht.) Bü den einzelnen G-wehrtheilen, die in Hörde zum Einschmelzen gekommen find, befanden fich nur Thetle von Züudnadclgewehren vom Modell 71, vom Modell 70/84 vou französtrchrn Shafirpotgewehren. Ich muß also die Behauptung zurückwetsrn, daß Thetle deS neuesten Modells dabet gewesen find. UebrigeuS erkläre tch, daß die Armee sich im Besitz krtegSbrauchbarec Gewehre befindet. Abg. Ahlwardt sagt, er werde nunmehr in öffentlichen Versammlungen beweisen, daß Thetle deS neuesten Modells tn Hörde Sabrigeweseu seien. Abg. Richter (frs. Vp ) sagtAhlwardt wüfie doch wenigsten- die Namen seiner Zeugen nennen. Sr verfahre dilatorisch und halte inzwischen weitere Borträge zu zwanzig Adresse für Depeschen: Anzeiger Fernsprecher Nr. 51. die Ntederbrennung einer deutschen Plantage verlangt. Als dies verweigert worden, habe drr Capitän verlangt, Liberia solle sich unter deutsches Protectorat stellen. Gegen weitere Schritte deS deutschen CaPitän» habe der französische Geschäftsträger protestirt. Bischof Hartzell erklärte ferner, der Präsident Liberias habe ihn veranlaßt, in London und Washington für die Erhaltung der Selbstständigkeit deS Landes zu wirken. Der französische Geschäftsträger sei übrigens deshalb dazwischen getreten, um Frankreich das Protectorat zu sichern. — DaS neueste Verlangen des Präfioevtrn Mac Kinley ist die Unabhängigkeit Cubas. A ks. Btfl. Deutsches Ueich. Berlin, 30. März. Im ReichStagSgebäude trat heute unter drm Vorsitz des Präsidenten eine Reihe von Abgeordneten aus allen politischen Parteien, mit Ausnahme der Soctaldemokraten, zusammen, um üoer die Errichtung eines Moltke-DenkmalS in der Reich-Hauptstadt zu berathrn. DaS erfreuliche Grgebuiß war, daß mau die Anregung allseitig freudig begrüßte, und eS für erwünscht hielt, bis zum 26 October 1900, drm 100jährigen GeburtS- rage des großen Strategen, wenigstens den Grundstein zum Denkmal legen zu können. Die Anwesenden traten zu einem provisorischen Comtts zusammen, daS während der parlamentarischen Ferien Vorschläge zur Bildung eine- großen ComUss in Erwägung ziehen soll, um dann nach Ostern energisch die Vorbereitungen und Sammlungen in die Hand zu nehmen. Zum Geschäftsführer wurde der Abg. Dr. Paasche, Berlin, SigmuudShof 20, gewählt, an den von Freunden der Sache etwaige Mitteilungen und Wünsche auS drm Lande zu richten find. Ausland. Newyork, 30. März. Die Erregung wegen der fried- lichen Haltung Mac Kinley» ist selbst in ernsten, bisher drm Präsidenten unbedingt ergebenen Kreisen tu starker Zunahme begriff:«. Ein mit den angesehensten Namen Ncw- UorkS versehener Aufruf fordert zum Abhalten großer Prot estmeetiugs auf und zur Bildung von Freiwilligen- CorpS von zwei Mill onen Mann. Newyork, 30. März. Präsident Mac Kinley gewann Zeit bis zum Montag, um die Verhandlungen mit Spanien zu führen, da die einflußreichsten republikanischen Cougreßmitglieder geneigt sind, bis dahin zu warten. Der demokratische Führer Bailey legte im Repräkei.tanteuhause eine Resolution betreff» Anerkennung der Unabhängigkeit Cuba» vor, wa» der Sprecher T. B. Reed außer der Ordnung erklärte. DaS Hau» unterstützte ihn mit 179 gegen 139 Stimmen. — Die Bundesregierung unterhandelt wegen Ankaufs von Dänisch-Westindien zur Anlegung von Kohleustationen. — Da» Marinedepartement erhielt ein Telegramm, wonach drei Kriegsschiffe aus Cadiz ad- gingen. Newyork, 30. März. Der amerikanische Bischof Hartzell, der soeben aus Afrika zurückgekehrt ist, erklärt, ein deutsches Kanonenboot sei vor Monrovia in der Negerrepublik Liberia (Westasrika) erschienen und habe 13500 Doll, für 38ei»fl5prrto Vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pf,, vierteljährlich. Deutsche* RetchOtag. 78. Sitzung vom Mittwoch den 80. März 1898. Beim Etat deS ReichSamtS des Innern erklärt GtaatSsecretär Graf v. PosadowSky auf die Bemerkung de» Abgeordneten Rettich (cons.), daß ein: Revifion der AuSsührungSbestimmungen zum Margarivegesetz r.öthig sei. Die AuSsührungSbestimmungen seien allgemein gewünscht gewesen und bezweckien die Erleichterung de» Nachweises betrügerischer Manipulationen. Abg. Rickert (frs. Bg.) bemerkt, die Eonservativen schöben hier wie beim Börsengesrtz die Schuld auf die Regierung, nachdem da» Gesetz ihren Erwartungen nicht ent- sprachen habe. Abg. Dr. Lütgenau (Soc.) wünscht ein- Regelung der Betheiligung der Arbeiter au UufallverhütuugS-Eom- misfionen für Bergwerksbetriebe und zwar von ReichSwegen. Staaissecreiär Graf v. PosadowSky erklärt, diese Forderung sei für die Regierung ein Novum. Dieselbe habe zu dieser Frage noch keine Stellung genommen. Abg. Stadthagen (Soc.) verlangt Bestrafung der» jenigen Beamten, durch deren Fahrlässigkeit das Karolinen- Unglück verschuldet sei. StaatSsecretär Graf v. PosadowSky theilt mit, daß über die letzten Katastrophen eine ernste Untersuchung ein- geleitet sei. ES entsteht eine längere Debatte, in welcher Abg. Pen» (Soc.) den Stillstand der Socialrefoim bemängelt und die Berweudung von Kindern bei landwirthschaftlichen Arbeiten bespricht. StaarSsecretär Gras v. PosadowSky erwidert, daß zunächst mit der Regelung der gewerblichen Kinderarbeit vor- gegaugeu werden soll, und macht aus die Gefahr aufmerk>am, daß bei einer wetteren ähnlichen Debatte eine Feststellung de» EratS auf Schwierigkeiten stoßen würde. Schließlich bittet der StaatSsecretär, daß die Reichstag» Commission für die Ausschmückung btt ReichStagSgebäudeS noch vor den Ferien zusamwentreten möge. Damit ist der Etat de» ReichSamtS deS Innern erledigt. Beim Etat des KriegSministertumS kommt Kriegsminister v. Goßler auf die vom Abg. Bibel vor- gebrachten Soldatenmißhandlungen zurück und weist bei ver- fchiedenen Fällen die Unrichtigkeit der Behauptungen deS Abgeordneten Bebel nach. Bet den Typhusfällen in Saar- brücken sei festgestelll worden, daß dieselben von dem Genuß von Kartoffelsalat herrührteu, den der Cantinenpächter zu- bereitet habe. Abg. Bebel (Soc) geht nochmals auf mehrere Falle von Soldatevmißhandlungen ein. Abg. Kunert (Soc.) behandelt ausführlich die Frage der Arbeiten in den MUttärgefänguiffen und die Lohndrückereien im SubmiifionSwesrn. KriegSmiutster v. Goßler verzichtet bei der unge- uügenden Begründung der Bemerkungen de» Vorredner» auf eine Erwiderung. (Beifall.) ES folgen persönliche Auseinandersetzungen zwischen den Abgeordneten Dr. Friedberg (nl.) und Bebel (Soc.) unter großer Unruhe de» Hause». Abg. Dr Friedberg erklärt einige Ausführungen Bebels für unwahr wie immer. Abg. Bebel gebraucht darauf die Ausdrücke „Frech- heit^ und „Unverschämtheit" dem Abgeordneten Dr. Friedberg gegenüber. Abg. Dr Friedberg bittet den Präfidenten, ihn vor solchen uaglaublichen Schmähungen zu schützen. Prästdenr v Buol erklärt, wenn diese Ausdrücke gebraucht find, müffe er sie ganz entschieden rügen. Beim Capitel „Waffenwesen" kommt Abg. Ahlwardt (b. k. Fr.) auf seine Behauptungen betr. Unbrauchbarkeit der Loewe'ichen Gewehre zurück. Abg. Ahlwardt: Bei den Gewehrlieferungen seien zweifellos schlimme Dinge vorgrkommen. Vor einiger Zeit habe er einen Vortrag gehalten (Zwischenruf des Abg. Müller- Sagau: für 20 Pfg. Heiterkeit.) Abg. Ahlwardt: Jawohl, für 20 Pfg. Sie machen mir ja eine andere Existenz unmöglich. Schämen Sie sich mit ihrer Judenclique! (Präsident v. Buol rügt diese AuS- drücke.) Abg. Ahlwardt: Die Leute in den Volksversammlungen betragen fich nicht so, wie Sie! (Präsident v. Buol ruft den Redner zur Ordnung.) Abg. Ahlwardt: In Hörde seien Gewehrtheile von zerschlagenen Gewehren gezeigt worden, auch mit dem Löwe- Erscheint tigNch mit Ausnahme deS Montags. Die Gießener M«mitie«vtLtter »erden dem Anzeiger Wöchentlich viermal beigelegt. «oral«» uttö provinziell«». Gieße«, dr« 31. März Weber die Organisation de« Handwerk», die Errichtung vou Har.dwerkerkawmeru und die zukünftige Lehrttug«anSb,ldnug sprach am DteuStag Abend im Cafv Ebel Herr Reallehrer Kahl auS Wimpfen in einer vom OltSgewerbeverein Gießen einberufenen Versammlung. Redner wie» in seiner Einleitung auf die Erscheinungen deS modernen Erwerbsleben» hin, nach denen trotz der Zunahme der Bevölkerung eine Abnahme de» Handwerks und damit der Zahl der selbstständigen Meister, dabei aber auch ein rüstiges Fortschreiten der Großindustrie zu beobachten sei. Drr dadurch in den Handwerkreisen entstandene Mihmuth habe ein Aufraffen und bas ver- langen nach Reformen, nach ZwanxStnnungen, Befähigungsnachweis, StaatShilfe usw. gezeitigt. Sr fei dafür, daß der Stuar nur da eingreisen solle, wo bi-. Selbsthilfe versage. VlHe auf Ocganifirung des Handwerks gerichtettn Bestrebungen hätten nun ihren Abschluß durch daS Gesetz vom 26. Juli 1897 gefunden und danach hätten nun die Hand- wrrker die Pflicht, sich mit dem Gesetze abzvfinden. Die bi»- her über diese- Gcietz gefällten Urtheile und geäußerten Befürchtungen litten stark an Uebertrribungkn, kein Mensch sei an der Ausübung seines Handwerks gehindert, keine der be- stehenden Innungen fei gefährdet,- man thue ihm Unrecht, wenn man ihn als Denjenigen bezeichne, der die Innungen befriiigen wolle, er fei nur gegen das beabsichtigte Wreder- inSledenrufen unnützer mittelalterlicher Einrichtungen, denn dieselben würden keine Bcfferung der Behältnisse, wohl aber Enttäuschung und Erbitterung tn den Kreisen der Betheiligteu Hervorrufen. Redner ging hierauf auf die Befugmffe der Innungen ein. In Hessen habe man fich solche bezüglich ihre» Wirkungskreise» als auf die politische Eintheilung de» Lande» (Kreise) beschränkt zu denken. Er werde indeß nicht möglich fein, für alle Handwerker lebensfähige Innungen zu errichten- so ließen fich besptelSweise in Gießen nur etwa z'hu Hand- werte zu Innungen zusammenschlttßen. Der Zusammen- sch'.uß verwandter Handwerke könne nur in Form von Zwangsinnungen erfolgen, dies sei aber auch außer den fünf größten Städten Heffens nicht möglich, in den kleinen Städten bliebe nur der Weg deS Zusammenschlüsse» zu freiwilligen Innungen, bezw. der Anschluß an Gewerbevereine offen. Redner erläuterte hierauf die Erfordernisse der Mitgliedschaft innerhalb der freiwilligen Innungen und deren Brfngntffe. ES sei den Innungen nicht erlaubt, ihre Mitglieder zu bestimmten Preisbildungen hinfichtlich ihrer Berufsausübung zu bestimmen oder sie sonst zu beeinflussen. Sollen die Innungen ihren Mitgliedern nützlich werden, so haben fie ihre Wirksamkeit auf den Ort zu beschränken, auswärtige Mitglieder könnten aus deren Einrichtungen keinen Nutzen ziehen. Was ihm nicht gefalle, fei da» zur Durchführu"g der Jnnung»satzungen nothwendtge Spioniersystem. Dem Institut der GestllenauSfchüffe stehe er sympathisch gegenüber, eß ent- spreche dasselbe nur dem Recht und der Billigkeit, e» trage bei zur Hebung eines geregelten Verkehrs zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer und beseitige Unzufriedenheit und Mißtrauen. Redner kam hierauf auf die Zwangs-Innungen zu sprechen und gab seine Ansicht über dieselben dahin kund, daß Organisationen, die auf die im Gefttz vorgeschriebene Art und Weise zu Stande kommen, nie etwa» Ersprießliche» zu leisten vermögen, fie gingen nicht von der Gesammtheit au», weil nicht die Majori.ät der Handwerker, sondern nur die Majorität der an der Abstimmung Theilnehmenden die Errichtung einer Zwangs nnung beantragen bezw. beschließen könne- nach Lage dtr Sache brauche man zunächst in Hessen nicht zu fürchten, daß ZwangSinnungen errichtet werden, man sei hier von der Ueberzeugung durchdrungen, daß geeignetsten Organtsationen zur Wahrung der Jnterrffe Gewerbe» die freien Innungen und die A""^v"etnefi • Nach einem Rückblick auf die Zünfte i>e» 'Wte alte r«, HrM nur kurze Zeit behaupteten, ging Herr Kahl aus die B.ldung vmi Handwnkerkammttn über, sie al- Ecfüllung der seit 1848 erhobenen Forderungen bezeichnend. Er hält eS au- mancherlei näher dargelegte» Gründe für zweckmäßiger, daß für dal Gebtet des Großherzogthum- nur eine Handwerkerkawmer wiederholt aus die strenge ärztliche Ueberwachsag unter der bewährten ßdtung de- Herrn Dr. Koeppe, wodurch jede Gefahr für die Ge'uudhett au-geschlofseu ist. Al- Schritt' wacher ist eiu bedeutender Fahrer au- Italien engagirt. • * Neue Weinstube. Die bekrönte Geiogroßdaodlung I. F. Men zer-Neckargemünd eröffnete heute hier eine Filiale in der Bahnhofstraße 23 unter der Leitung de- rrrichtet werde, Organe der einzelnen Provinzen sollten de« sondere Au-schüfse sein. Da zu den Handwerkerkammern nur Mitglieder von Innungen und Gewerbeveretueu wahlberech« tigt und wählbar find, so ergebe fich darau- für jeden Hand« werter die Rothwendigkeit, einer derartigen Organisation bet* zntreteu. Wenn nun auf Heranziehung sämmtlicher Handwerker zu den Vereinen htogewtrkt werde, so werde der Erfolg nicht au-bletben, die Jatereffen de- Handwerks würden der- treten und die Behauptungen der Zünftler, daß die Gewerbe- Vereine die gewerblichen Jatereffen nicht vertreten könnten, verstummen. Als wichtigste Person de- Institut- der Hand« werkerkamwern sei der Srcretär zu bezeichnen. Die Be- sttmmuug aber, daß derselbe nur auf die Dauer von sechs Jahren gewählt werde (Wiederwahl selbstverständlich nicht ausgeschlossen), gebe zu Bedenken Anlaß, denn ein solche! Amt erfordere von seinem Inhaber, daß dieser die Verwaltung desselben als seine Lebensaufgabe betrachte. Auch da- Jutereffe der Gesrllenau-schüffe gebiete den Handwerkern den Beitritt zu einer Organisation, weil ein auf Wahrung seiner Jotereffeu bedachter Geselle nicht bet einem Meister schaffen würde, der n'cht wahlberechtigt zur Handwerkerkawmer sei. — Auf die Lehrlingsausbildung übergehend, besprach Herr Kahl die Auswüchse deS LehrliogSwesenS. Hier greife da- Gesetz io einer Weise ein, die als Fortschritt auf dem Gebiete von Reformen zu bezeichnen sei. Wichtig besonder- fei die Bestimmung, daß Personen, welche nicht im Besitz der bezüglichen Ehrenrechte sich brsinden, die sich Pfllchtverletzungeu gegen die ihnen auvertrauten Lehrlinge schuldig machen, die sittlich ungeeignet erscheinen oder zur sachgemäßen Anleitung eine- Lehrlings nicht geeignet find, die Annahme von Lehrlingen verboten werden kann- Redner bezeichnet eS für uöihtg, daß das Verbot des Halten- von Lehrlingen nicht den Polizeibehörden, sondern den höheren Verwaltungsbehörden (Kceisämtern) zusteht. Al- unbedingte- Trsorderniß sei zu bezeichnen ein schriftlicher Lehrvertrag. DeS Weiteren führte er eine Reihe von Gesetzesbestimmungen an, die für die Lehrlingsausbildung deu größten practischen Werth haben. — Aber auch die Gesellenprüfungen bedeuteten einen Forttchritt, bezüglich deffen nur zu bedauern sei, daß diese Prüfungen nicht obligatorisch seien- doch sei Hoffnung vorhanden, daß von der fakultativen Prüfung der weitgehendste Gebrauch gemacht werde, weil die Gesellen bald einseheu würden, von welchem Bortheil für fie da- Bestehen einer Prüfung sei. — WaS schließlich die Bestimmungen über die Führung von Meistertiteln betrifft, so könne nicht behauptet werden, daß dieselben für die Handwerker wirthschaftlich von Bortheil seien. Herr Kahl kam zu dem Schluß, daß da- Gesetz wenig nützen wird, wenn die Handwerker nicht selbst thätig Hand anS Werk legen, er führte noch eine Reihe von Aufgaben auf, die zum Arbeitsgebiet der Handwerlerkammeru gehören- die Schilderungen der Innungen, sowohl der ZwangStnnuugev, als auch der freien Vereinigungen, sowie der Gewerbeveretne waren so eingehend und in ihren Schlußfolgerungen so überzeugend, daß eS keinem der Anwesenden zweifelhaft sein konnte, welcher der dieser Vereinigungen er für die Zukunft beizutreten, bezw. deu Vorzug zu geben habe. Die Parole solle nicht fein: Gewerbevereiu oder Innungen, fouderu Ge« Werbeverein und Innungen, welch Letztere fich recht gut den Gewerbeveretveu angliedern könnten, um eineStheil- das gewerbliche Leben innerhalb der Gewerbeveretne zu beleben und zu stärken, anderntheil- aber auch thrilzunehmen au den Leistungen und Hilfsmitteln der Gewerbevereine, deren Ziel »ehr als je sein würde, durch intenfiveren gewerblichen Unterricht, Vorträge, reichhaltige Bibliothek ufw. zur Hebung und Kräftigung deS Handwerk- beizutragen. — Herr Kahl schloß mit der Aufforderung, daß, nachdem die Regierung ihre Schuldigkeit gerhau, die Handwerker nun die ihrige thun möchten. — Reicher Beifall lohnte den Herrn Redner nach -Schluß seine- anderthalbstündigen Vortrag- und nachdem demselben noch Seitens de- Herrn Borfitzenden der Dank ausgesprochen war, schloß fich noch eine lebhafte DiScussion an den Vortrag an, welche die Thetlnehmer noch bis später Stunde im lebhaften Austausch der Meinungen zusammen- hielt. An der DiScusfion betheiligteu fich außer dem Herrn Referenten und dem Herrn Borfitzenden Eommerctenrath Hehltgenfiaedt, insbesondere die Herren Stadtverordneten L. Petri und W. Loeber, sowie Herr Metzgermeister Ptrr und Herr Hauptlehrer Traber, und konnten wir mit Freuden ronstatiren, daß die zum Thkil noch vorhandenen Mißver- ständliiffe durch entsprechende AnSsprachen und Aufklärungen beseitigt, und ein Einvernehmen erzielt wurde, daS wtr hauptsächlich deu klaren und sachverständigen Ausführungen de- Herru Kahl zu danken haben, und da- dazu beitragen möge, daß unsere hiesigen Handwerker uud Gewerbetreibende die ihnen erwachsenden Pflichten gemeinsam tragen und die erwachsenden Rechte gemeinsam au-üben und genießen mögen zum Segen und Gedeihen des gejammten Handwerks unserer Vaterstadt. — Als nächster Bortrag ist ein solcher Über da- kleingewerdliche GenoffenschaftSwescn in Aussicht genommen, der gewiß auch da- Jntereffe aller Gewerbetreibenden finden wird. • • Kaufwanvische Fachschule. Morgen Freitag den 1. April, Abend- von 8 Uhr an — siehe betr. Annonce in heutiger Nummer — findet die öffentliche Prüfung der kaufmännischen Fachschule statt. Da durch den Neubau der Schule größere und schönere Räume vorhanden find und diese Prüfung namentlich für Kaufleute immer manche- In- tereffe bittet, fo steht wohl zu erwarten, daß der Besuch ein recht zahlreicher werden wird. * • Sportplatz oo der Hardt. Der Beginn de- Trainir- cursuS ist endgilttg auf DienStag den 5. April festgesetzt worden. Von auswärtigen Fahrern liegen bisher u. ü. Meldungen au- Hagen i. W., Darmstadt, Forst i. L. rc. vor. — Für vorsichtige oder ängstliche Gewüther verweisen wir Herrn Jos. Schmitz. * ♦ Tie Ankunft bei „Gießener SUrcheS" auf seinem alten Neste im „$efclar" zeigt uv- ein „starker Familienvater^ und Stoichfeind witzelst Postkarte an. • • Dal lOOOOftt Schwein ist am heutigen Tage im hiesigen Schlachthause fett Beginn de- nunmehr abgelaufenen Berwaltung-jahre- geschlachtet worden. Diese Zahl ist seit Bestehen de- Schlachthause- noch in keinem Jahre erreicht worden. * * FeieNagl-Sonderzuge. Wir machen an dieser Stelle auf die in heutiger Nummer befindliche Bekanntmachung der König!. Eisenbahndtreedon Frankfurt a. M. tu Betreff der vor und nach den Feiertagen verkehrenden Souderzüge aufmerksam. * ♦ Prüfung. Bekanntlich werden vom 1. April ab auch Damen zum inneren Postdtenste zugelaffen. Lust- tragende Damen haben ihre Befähigung zu diesem Dienste durch ein Examen nachzuweisen. Diese Prüfung scheint nun keine-weg-, wie man anfänglich vermuthete, mit Leichtigkeit abgelegt werden zu können. Dem „Mainzer Avz." wird mitgetheilt, daß von 15 Mainzer Damen, weiche fich kürzlich bei der Oberpostdirection in Darmstadt gedachtem Examen unterzogen, nämlich nur drei bestanden haben. — Auch dal Postasfistenten-Examen stellt neuerdings an die Postgehtlfen hohe Anforderungen. Bon 6 Prüflingen pflegen meistens 4 da- Examen nicht zu bestehen. Die erstaunlich zahlreichen PlÜfungS-„Durchfälle" verursachen unter den jungen Post- gehilfen eine föemliche Prüfung-Panik. — Zu dem am 13. April in Darmstadt beginnenden Examen für daS Finanzfach erster Eategorie sind bereit- 63 Anmeldungen etugelaufen. Im Vorjahr bestanden von 54 Examinanten nur 45 und im Jahre 1895 von 76 gar nut 43. An die Prüflinge deS Finanz- faches werden stet- wachsende Anforderungen gestellt. g. Lich, 30. März. Die hiesige Präparanden-An- ftalt wurde im letzten Schuljahr von 63 Zöglingen besucht, wovon auf die erste Klaffe 27 und auf die zweite Klaffe 36 Schüler entfallen. Die Reise zum Eintritt in das Schul- letzrerseminar wurde 24 Schülern zuerkannt. Das neue Schuljahr beginnt am 27. April I. I. TagS zuvor findet die Aufnahmeprüfung für die erste Klaffe statt, diejenige für die zweite Klaffe hingegen am 1. Juni. Schlitz, 28. März. Am vergangenen Sam-tag Abend bot in einer hiefigen Wirtschaft ein zugereister Arbeiter einigen Gästen eine Wette an, daß er noch V» Maas Schnaps trinken könne. Ob die Wette angenommen wurde, ist nicht zu unserer Kenntniß gelangt, jedoch wurde von dem Arbeiter oben bezeichnete- Quantum getrunken und fand man denselben am anderen Morgen al- Leiche in seinem Bette vor. Darmstadt, 30. März. Die Landtag-abgeordneten Brünner, Breim er und Dr. Hetdenreich versenden im Wahlkreis Erbach-BenSheim Rundschreiben, in denen fie den Präfidenten der Zweiten Kammer, Geheimer Regie- rungSrath HaaS-Offenbach als die geeignetsten Reich-- tagSeandtdaten empfehlen und um Zustimmung-Erklärungen zu dieser Candidatur bitten, da man nur dann auf eine Zusage deS Herrn HaaS rechnen könne, wenn ihm zur Gewißheit werde, daß seine Candtdatur von angesehenen und einflußreichen Männern au- allen Theilen de- Wahlkreise- gewünscht werde. Rimbach, 29. März. Ein grausiger Mord wurde leider gestern Abend in unserem sonst so ruhigen Ort verübt. In der Rettig'jchen Wirthschast an der Staatsstraße geriethen die sonst friedliebenden Bürger Eberle und Karg in etwa- angeheitertem Zustande beim Humpentrinken in einen Wortwechsel, wobei Karg einen Stretch auf die Nase erhielt. Karg soll dem anwesenden Polizeidiener hieraus gesagt haben, daß der Polizeidiener fich die Sache zu merken und anzuzeigen habe. Hierüber kam Eberle so in Aufregung, daß er da- Mefler zog und e- dem Karg in die Brust stieß, worauf Karg alsbald tobt niederstürzte. Karg war verheirathet und fein Mörder Eberle hat nicht weniger al- sechs Kinder zu ernähren. Er stellte fich heute Morgen selbst beim Amtsgericht Fürth. Man kann fich denken, welche Aufregung in der sonst so friedliebenden Gegend angefichtS eines so schauerlichen Mordes Platz gegriffm hat. Mainz, 30. März. Ein armer — reicher Mann. Bor einigea Wochen wurde einem auf der Gaugaffe wohnenden Privatmann, einem alten Sonderling, angeblich eine Summe vou 11,000 Mark gestohlen, welcher Bettag später in einem Nebenzimmer unter Gerümp-l versteckt wieder aufgefunden worden ist- gestern Nachmittag erhielt nun die Polizei die Mittheilung, daß der damals Bestohlene von einem Schlaganfall betroffen worden sei und bewußtlos vou den Bewohnern dc- HanjeS angettoffen worden sei. Sofort begab fich die Polizei in die Wohnung de- alten ManneS und fand denselben bewußtlos im Zimmer liegen. Da er keine Angehörigen mehr hat, wurde er alsbald in das Hospital verbracht, doch schon auf dem Wege dorthin verstarb er- ein Hirnschlag hatte seinem Leben ein Ende gemacht. Die Polizei sah sich in Folge dessen veranlaßt, nunmehr die Wohnung de- Verstorbenen zu durchsuchen, um wenigsten- daö vorhandene Geld zu bergen. Nach langem Suchen in den Zimmern voller Unrath und Schmutz wurde endlich eine sehr bettächtlicht Summe in dem Bette deS Verstorbenen aufgefunden und von der Polizei einstweilen mit Beschlag belegt, um dasselbe drm Gerichte außzuliesern. Der Verstorbene, der auch Eigenthümer des Hause- ist, in welchem er wohnte, war so geiz'g, daß er sich jeden Tag sein Effen auS der Volksküche bezog und fich den ganzen Tag davon nährte. Noch vor feinem Tode hatte der Verstorbene mit der Steuerbehörde zu thun. Dieselbe hatte nämlich ermittelt, daß der Bestohlene die ihm angeblich abhanden gekommene Summe gar nicht zur Eapttalrentensteuer angemeldet hatte, so daß er wegen Steuerhinterziehung zu bestrafen fei. Die lachenden Erben werden fich daher wohl eine Kürzung ihrer Erbschaft gefallen lassen müffeu. Mainz. An;. Vermifdpiest * Berliner Bierfal schon gen. In einem Gutachten bei Beretn- der Brauereien Berlins und Umgebung au den dortigen Poiizeip äfidenten wird über Verfälschung de- Bieremit Saccharin, Glycerin u. s. w. mitgetheilt, daß in weiteren Kreisen kaum eine Vorstellung darüber herrsche, welche außerordentliche, geradezu systematisch betriebene An-, dehuung diese Bierfälschungen genommen haben, uab welche Gefahr für die Allgemeinheit und die berechtigten Jatereffen de- Berliner Braugewerbes bilden. Nach zuverläjfigen Ermittelungen giebt es in Berlin mehr als 40 solcher gemeingefährlichen „Brauereien". Außer dem bet ihnen sehr beträchtlichen Haus- ober Jungbierverkaufe sollen sie jährlich noch bis 200000 Hectoltter mit Fährbetrieb absetzen. Etwa 150 bi- 200 Brerwagen solcher Brauereien sollen in den Straßen Berlin- und seinen Vororten umherfahren. Von der Be» trieb-weise entwirft baß Gutachten folgende Schilderung. Danach werden gewöhnlich in einem oft Waschküchen ähnlichen Raum aus einem Maischquantum, wozu oft nur au- Brauereien ober Gastwitthschaften zusammengekaufte Bterreste verschiedenster Herkunft verwendet werden, durch wiederholte Wofferaufgüsie eine Reihe von Abkochungen unter einige» Hopfenzusatz gemacht und in den Gährrau» gebracht, wo fie mit obergähriger Hefe angestellt, oft schon am selben Abende, in der Regel aber am nächsten Morgen al- verkauf-bereite- „Bier" gelten. Oft vollzieht sich diese „Bierbereitung" noch einfacher, indem Leute, die Überhaupt über keine eigentliche Betriebsstätte verfügen und niemals mit dem Braugewerbe technisch in Berührung gekommen find, einige Hectoliter Lagerbier kaufen, durch Wafferzufatz auf bas Fünffache verdünnen und diesem Wafferbier mittels Saccharin den die Schalheit verdeckenden süßen Geschmack verleihen- alle- auf kaltem Wege. Je nach dem Zusatze von Saccharin und Farbe steht dann schließlich etiie bunte Musterkarte von Bieren zur Verfügung, die unter verlockenden Namen, namentlich solchen wie „Malzbier", „Krastbier", „Gesundheit-dier", „Amwenbier" und bergt, leider nur allzu erfolgreich vertrieben werben. • Carl Stangen'! Reife-Bureau, Berlin W., Mohren- ftraße 10, hat jetzt einen illustrirten Prospect über die von ihm für bas Jahr 1900 aus Anlaß der Weltausstellung geplanten Gefellfchaftsreifen nach Paris herausge- geben. Das Bureau weist auf feine Thätigkeit während her verschiedenen Ausstellungen feit dem Jahre 1867 und die hierbei gesammelten Erfahrungen hin. Es wird wöchentlich zwei Gefellfchaftsreifen von Deulfchlanb nach Paris und alle vierzehn Tage bezüglich alle Monate mit diesen verbundene Ausflüge nach Brüssel. London u. f. w. zur Ausführung bringen. Infolge vielseitig ausgesprochener Wünsche nimmt Carl Stangens Reise-Bureau schon von jetzt ab beliebige Ratenzahlungen für die Reisen entgegen, die laut Abkommen auch von den Reichsbankanstalten, von der Deutschen Bank und deren Filialen, von allen ReichSpost-Anstalten auf besondere Quittungsbücher angenommen werden. Die Prospecte, die alles Nähere enthalten, werden von genanntem Bureau kostenfrei ausgegeben. (Siehe a. Inserat in Nr. 74 d. Bl.) Gottesdienst in der Synagoge Samstag den 2. April 1898. Vorabend 6« Uhr, Morgens 9 Uhr, NaärmittagS r Uhr Schrifterklärung, Sabbathausgang 7“ Uhr. Verkehr, rrnd Volkswirthschaft. M*»wre, 30. Mär,. Frachtmarkt. Rother Wei.« JL 17,88, weißer fflrijen X 00.00, Korn X 11.91, Gerste X 10.70, Hafer X 7.72. Neueste Nachrichten. Depeschen deS Bureau „Herold". Berlin, 31. Marz. Das Auftreten der viel genannten ßona Barrtfon, welche im hiesige» Apello Theater demnächst erfolgen sollte, ist den Morgenblättern zufolge vom Minister bet Innern verboten worden. Wien. 31. März. Kaiser F'anz Joseph hat durch ein besondere- Handschreiben den Erzherzog Franz Ferdinand, seinen ältesten Neffen, zur Dtspofition bei militärischen Oberbefehls gestellt. Das bedeutet, daß der Erzherzog die Stellvertretung deS Monarchen al- oberstn Befehlshaber in militärischen Dingen auSzuüden befugt ist. Eine ähnliche Stellung hat bisher noch Niemand, selbst nicht Kronprinz Rudolf, bekleidet. Wien, 31. Marz. Wie die „Neue Freie Pr.ffe" anl Madrid meldet, suchte die Königin Regentin die Intervention der europäischen Großmächte nach. El ist Hoffnung vorhanden, daß alle Großmächte diesem Ansucheo Spanien- im Jmtreffe der Erhaltung del Frieden- entsprechen werden. (Sine osfizltlle Antwort ist de« spanischen Eabinet noch nicht zugegangen. toten, 31. März. Die österreichische Gesellschaft für Frieden-freunde beauftragte die Eenttalstelle sämmtlicher Friedensveteine in Bern, eine flbnffe an die Königin vor Spanien za richten, worin diese gebeten wird, den mit der amerikanischen Union schwebenden Corflct einem Schied- gericht zur Lösung vorzuschlagen. Ja einer zweiten Adreffi soll der Papst gebeten werden, feinen E nflnß in friedlichen Sinne geltend zu machen. Die amerikanischen Frieden-gefell" fdiaften find nach hier eingelaufer.en Melkungen ebenfalls bestrebt, der Kriegspartei entgegenzutteten und den Präfidemea: J. Pfeffer nWTWWTOTWW :? Herrn- & Knabengarderobe nach Mass E IB Ä jjjj; Schulstraße Bchulstraße Eröffnung M^äus« findet Montag den 4. April, Morgens 8 Mr, statt 3186 «zÄ •/Äl 1. 107184.67 2. Wiener Kof. 3330 Versteigerungen.' empfiehlt billigst 3377 »L MlW«» WiilsUUt Ferri. Schott WeiiMliiiig Zimmer $n vermiethen. Marktplatz 8 3372 Telephon 119 Marktfiraße 4. 2863 3378 empfehle Kausvursche gesucht. 3337 vor Ostern erbeten. 3382 22556.14 60058.— 3. 4. 5. M ft cedirteGüter- kaufgelder . Pachtgelder. Werthpapiere b. o. Passiva. Aufgenommene Kapitalien ..... Geschäftsantheile der Mitglieder. . . . Reservefond . . . Betriebsrücklage . . Reingewinn . . . 2. Kassenvorrath. . . 3. Ausstände . . . . 4. Mobilien nach Absch. Activa. 1. Ausgeliehene Kapitalien, und zwar: Zur Aufbewahrung einer größeren Partie Möbel wird ein trockener, luftiger Raum oder zwei größere Zimmer per Ende April auf längere Zeit zu micthcn gesucht. Nähere Angaben, auch über Größe der Räume und Mieths- preis, durch die Expedition dieses Blattes unter 8. 0. 3396 erbeten. rühr au-brechen würde. Man neigt hier aber der Anficht zu, daß rS dem internationalen Einfluß in Washington ge- Itngtn wird, Mac Kinlth zu einem Verzicht auf die Unab- kängigkeitserklärung CubaS zu bestimmen, fall- Spanien der Insel eine wirkliche Autonomie zufichern würde. Amsterdam, 31. Marz. Der Pariser Vertreter des „HandelSblaad", Namen- Israel, ist wegen seiner Haltung in der DrryfuS-Sache ausgewiesen worden. 3294] Gebrauchtes gutes Pianino zu mielhen eventuell zu kaufen gesucht. Näheres in der Expedition d. Bl. 3371 Marktplatz 8. Gin jüngeres Mädchen zu leichter Hausarbeit für den Vormittag gesucht [3373] Löberftr. 12, III. 3393] Ein braves Mädchen zu einer einzelnen Frau gesucht. _______Marktplatz 8. iugusta-Victoria- TöcMerpeßsionat, Löberstrasse 24 Anmeldungen für Klassen- und Einzelunterricht werden möglichst diversen Liqueuren unter Garantie für absolute Reinheit. Für Confirmanden! Corsetten, Mümpft, Tsschen- tüdjer, Rüschni, Glace-Handschuhe, Kragen, Manschetten, Ihlipse und Hosenträger Mae Slnleh in seinem Brstrrben, btn Frieden zu erhalten, । zu unterstützen. Budapest, 31. März. Der von Raab nach Graz abfahrende Schnellzug ist bei der Station Szrmere entgleist. Der Zugführer wurde schwer, mehrere Reisende leicht verletzt. Budapest, 81. März. Die hiesigen Studenten beschlosirn in einer stürmischen Versammlung, den 11. April, der von der Regierung zur Feier der Vorgänge de- Jahre- 1848 festgesetzt wurde, jetzt und in Zukunft nicht zu feiern. Nach der Versammlung zogen die Studenten vor den liberalen C'ub, wo sie demovstrirren Zwei Gruppen von 150 und 200 Studenten, verstärkt durch Publikum, wurden von der Polizei zerstreut. Ein Student, der Sohn ettirS Abgeord« neten, wurde verhaftet. Madrid. 31. März. Regierung-ki eise versichern auf das Bestimmteste, daß Spanien in eine Abtretung Cuba- nie willigen könne, weil dann in ganz Spanien ein Auf- Samstag den 2. 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Lisenb. ^8Ll 14 3391] Verloren ein Paar Gummihandschuhe. Gegen Belohnung abzugeben __Leltcrdwca 65. 33811 Am vorigen Sonntag wurde im Kunstverein während der Zeit von ll*/i bis 12 Uhr ein neuer Hut mit dunklem Futter und der Weite 60 gegen einen glcid) großen, jedoch mit hellem Futter, jedenfalls irrthümlich vertauscht und wird gebeten, den ersteren Hut im Kunstverein abgeben zu wollen, wo der andere in Empfang genommen werden kann. _______________________________ Franz. Barcknoten Oesterr. bte. Americ. Rrdacnon i. B.: Hermann Elle. — Druck und $ erlag ter Brühl'schcn UnivrrsuätS-Buch. und Steindruckerei (Pietsch & Scheyda- in Güßen. Die Heutige Kummer umfaßt 10 Setten 97.- 6 /o Mexicaner 97.- 98.— 4*/i°/o Oesterr. SUberrente 86.— 108.b0 3°/o Portugtefen 20 50 45.00 4°/o Rumänier 94.— 39.— 3‘/a°/o Russen 58.- 5% ZollDürt-n 97.— 93- 4°/o Spanische Rente 52.60 24 50 5% Chinesen 100.60 164.- Mitteld. Credttb. 161.- Nationalbant f. D. 147.— 205.- Oesterr. 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