1898 Dienstag den t. Februar ErAes Blatt. Rr. 26 Meßener Anzeiger General -Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gieren. Gratisbeilage: Eichener Familicnblätter Alle Anzeigen-VermittlungSstellen de» In- und SfaeiatM nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Lie selbst \ gemahlene ste Wasch- eiste Wäsche, alt. Redaction, Expedition und Druckerei: Schukstraße Ar. 7. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Norm. 10 Uhr. gefunden wird. Denn beide Theile haben ein Anrecht ans einen Platz in der Sonne nnd beiden ist ein solcher wohl zu gönnen. (XX) Adresse für Depeschen: Anzeiger Hieße«. Fernsprecher Nr. 51. setz reformbedürftig sei, erkenne auch er au, aber man dürfe m t der Kritik desselben nicht gar so weit gehen. Redner kritifirt deS Weiteren da- Vorgehen des ReichSverficherungS- amteS in der Angelegenheit der Hülle'schen Schriften und findet es unerhört, daß eine Behörde, und noch dazu eise rechtsprechknde Behörde, in solcher Weise in den Kampf der Parteien htnabsteigt. Abg. Bebel (Soz.) führt aus, wat den Erlaß bezüglich der Hülle'schen Hetzschriften anlange, so habe der Staats- fecretar mit diesem amtlichen Erlaß offenbar seine Stellung mißbraucht. Er wiederhole dieses Wort ausdrücklich. Wolle der Herr Staatssekretär nicht vielleicht selber augeben, wie er zu dem Erlaß gekommen sei. Abg. v. Sa lisch (cons.) verbreitet sich über die Güte der Hülle'schen Schriften, die er allerdings gar nicht kenne. Aber er nehme noch seiner Kenntniß ähnlicher Schriften au, daß dieselben gut seien. Abg. Singer (Soz.) bemerkt, da seine Darstellung, daß der Erlaß wegen der Hülle'schen Schriften auf dtrecten Wunsch des Kaisers zurückzuführen sei, von keiner Seite bestritten werde, so dürfe er wohl annehmen, daß seine Angabe richtig gewesen sei. Staatssecretär Graf PosadowSky erwidert dem Vorredner, daß der Erlaß nur empfehle und er den Localbehörden überlaffe, in geeigneten Fallen von den Hülle'schen Schriften Gebrauch zu machen. Darin liege doch kei« Mißbrauch. Abg. Bebel (Soz.) bleibt dabei, daß jener Erlaß ein Mißbrauch sei. Präsident v. Buol: Ich nehme an, daß der Herr Ab- geordnete nur einen objectivea Mißbrauch meint. (Heiterkeit). Das Capitel wird genehmigt. Beim Capitel Phyfikaltsch-technische RrichSanstalt befürwortet Abg. Schmidt (frs. Vp.) eine Resolut-on betr. Herstellung geeigneter Enrtchmugen für da- Material- prüfuntzSwesen. StaatSsecretärGrafPosadowSky versichert, es werde schon im nächsten Erat eine entsprechende Einstellung erfolgen. Die Resolution wird angenommen. Nächste Sitzung: Montag 1 Uhr. Tagesordnung: Fortsetzung der EtatSberathung. Schluß 51/4 Uhr. $8ei*gsprtU vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg. moaattich 75 Pfg. mit Bringerloh«. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Das Programm des preußischen Landwirthschastsmiuisters. Die Stellung der preußischen Conservativen ist bekanntlich fett einigen Jahren eine sehr schwierige, da sie in allen politischen Fragen die Regierung unterstützen, in wirthschaft- sicher Beziehung ihr aber opponiren zu müffen glauben. Und da politische und wirthschaftliche Jntereffen vielfach eng mit einander verknüpft sins, so kann man sich leicht denkrn, in welch unangenehmer Situation sich derjenige Flügel der Cou- fervattven befindet, die man schlechthin mit dem Namen „Agrarier" bezeichnet. Noch vor zwei Jahren schien eS, als ob zwischen ihnen und der Regierung das Tischtuch vollständig zerschnitten sei, als wäre eine Annäherung ganz unwöglich. Als der Antrag Kanitz in die Erscheinung trat und von der Regierung heftig bekämpft wurde, aiS immer und immer wieder von Neuem die Bestrebungen auf Monopolifirung deS GetreidehandelS sich geltend machten und gar kein Entgegenkommen bet der Regierung fanden, da konnte man ü; den Glauben versetzt werden, daß die Brücken eudgiltig abgebrochen feien. Wer erinnert sich nicht noch der Königsberger Rede deS Kaiser», die wie eine Absage klang, und der Maßnahme des Monarchen, mehrere Adlige, welche sich in der wirthschaftlichen Opposition besonder» hervorgethan hatten, von der Liste der zum Diner Eingeladeneu zu streichen. Die Dinge hatten sich damal» sehr stark zugrspttzt, sodaß Jedermann mit größter Spannung auf den wetteren Verlauf wartete. Aber es trat keine Explosion ein, sondern auf Seiten der Regierung machte sich da» Bedürfniß nach einem Ausgleich bemerkbar: Der LandeSdirector der Provinz Han- uover, Frhr. v. Hammerstein, wurde als LaudwirthfchaftS- Minister berufen und von den Anhängern des Bundes der Landwirthe im Allgemeinen ganz gut ausgenommen, wenn auch später vielfach bekämpft. DaS auf Regierungsseite vorhandene Sehneu nach Frieden sand seinen practischen Ausdruck in verschiedenen „kleinen Mitteln", die der Laudwinh- schaft dargrboteu wurden, aber nicht besriedigtrn. Immer wieder wird die Forderung erhoben, den Antrag Kanitz zum Gesetz werden zu laffen, worauf jedoch die Regierung nicht einging. Besonders heftig ist bisher von den Agrariern unsere Handelvertragspolitik bekämpft, und bei jtdrr sich darbltteuden Gelegenheit zum Ausdruck gebracht worden, daß die Verträge mit den fremden, Getreide exportirenden Staaten einen großen Theil der Schuld am Darniederliegen der Landwirth- fchaft haben, indem der für die Einfuhr fremden Getreide- festgesetzte Zoll zu niedrig sei, um eine Ueberschwemmung unserer Märkte mit ausländischem Korn zu verhüten. Daß mau den Handelsverträgen die Hauptschuld beimaß, konnte mau an den im Vorjahre beim Reichskanzler etngebrachtcu Antrag erkennen, die Grenze für einige Zeit gegen solche Einfuhr abzusperren. Aus der osficiellen Mißbilligung deS Eintretens der drei hannoverschen Laodräthe für den Bund der Landwirthe hätte man eigentlich schließen sollen, daß noch eine gew.ffe Spannung zwischen Agrariern und Regierung vorhanden sei und daß die letztere den Bestrebungen der ersteren ferner stehe, als je. Aber der Preußische LandwirthschaftSminister hat uns eines Brfferen belehrt und in der Freitagsitzung ein weit- gehendes Entgegenkommen der Regierung in der Hrmdel»- vertragSpolitik angrkündigt, denn er gab die Erklärung ab, daß die Regierung beim Abschluß von HandelSvertägen die Jntereffen der Landwirthschaft bester wahren werde, al» dies bisher geschehen sei. Nicht allein Herr von Hammerstein, sondern auch andere Vertreter der Regierung haben wiederholt da» Vorhandensein einer Noth der Landwirthschaft anerkannt und versprochen, derselben mit allen durchführbaren Mitteln zu steuern- aber ebenso nachdrucksvoll haben ste bisher die Zweckmäßigkeit unserer Handelsvertragspolitik, die ja auch vom Kaiser sanctiouirt worden ist, betont. ES scheint also jetzt ein vollständiger Umschwung in den Anschauungen eiugetreten und eine Shstcmänderung beab- stchtigt zu sein. DaS ging sretltch schon aus der Zusammensetzung der Cowwtsstou zur Vorberathung der Handelsverträge hervor, in welcher die Landwirthschaft überwiegend ver- treten ist. Unsere Anschauung ist, daß bei dem künftigen Abschluß neuer Verträge sowohl die Jntereffen der Landwirthschaft, wie auch diejenigen der Industrie gleichberechtigt vertreten sein wüsten, und wir würden eS für verkehrt halten, wenn etwa die Juterestru der letzteren künftig nicht mehr in bis- hertger Weise gewahrt würden. Die Aufgabe, welche der Regierung in dieser Beziehung bevorsteht, ist eine sehr schwierige, und wir wollen nur wünschen, daß der richtige Weg Deutsche* Reichstag. 28. Sitzung vom SamStag, den 29. Januar 1898. Bet Eröffnung der Sitzung find acht Abgeordnete anwesend. (!! Wähler!!) Tagesordnung: Fortsetzung der EtatSberathung. Etat deS Reichsamts deS Innern. Capitel Patentamt. Abg. Ha mm ach er (nL) weist auf die fortdauernde Zunahme der Geschäfte deS Patentamtes hin, wodurch fich die im Etat vorgesehene Vermehrung der Zahl der Beamten hinreichend rechtfertige. EmpfehlevSwerih sei, die Patent- anwaltschaft corctssionSpflichtig zu machen, und sehr zweckmäßig wäre der Zutritt Deutschlands zur internationalen Patent-Union. Ein unlängst stattgehabter Congceß privater Interessenten habe diesen Anschluß Deutschlands an die Union dringend empfohlen. StaatSsecretäe Graf PosadowSky erwidert, eine weitere Vermehrung des BeamtenpersoualS fei bereits erwogen, und wenn die Geschäfte des Patentamtes auch im laufenden Jahre weiter so zunähmen, daun werde man fich im nächsten Etat dazu entschließe müffen. Redner theilt sodann noch mit, daß er beabfichtige, für die nächste Sesfiou eine Vorlage über die Stellung der Patentanwälte einzu- bringe. Was den Anschluß an die Union zum Schutze des gewerblichen Eigenthums anlavge, so hoffe er, der Staatssecretär, daß die Forderungen Deutschland» bewilligt werden, und daß Deutschland alsdann der Union beitreten könne. Capitel Patentamt wird nunmehr genehmigt. Br»m Capitel Rrichsverficherungsamt kommt Abg. Molke n buh r (Soc.) zurück aus die Empfehlung der Hülle'schen Schriften durch den Präfidrnten des Amts. Es sei eine Gefühlsrohheit, einem erkrankten Soctaldemokraten Schriften zu lesen zu geben, in denen die Soctaldemokratie angegriffen und beleidigt werde. Redner bemängelt weiter die Art der Rentenbewilliguogen. AuS nichtigen Gründen verweigere man die Bollreute, indem mau häufig Verunglückte auf daS Cigarrenmachen verweise. Miniftelialdirector v. Woedtke bezeichnet den Borwurf a S unberechtigt, daß die Unternehmer nur auf ihren Profit bedacht seien; desgleichen seien auch die Vorwürfe gegen bte BerufSgeuostenschaften haltlos. Auch stehe ja jedem Verletzten gegen den Befchetd der Genoffenschaft Berufung und Revision zu, und eS sei ja bekannt, daß da- Reichs- Versicherungsamt stets geneigt sei, da- Gesetz eher zu Gunsten der Arbeiter auszulegen, als zu Ungunstrn. Abg. Frhr. v. Stumm (Rp.) bestreitet, daß die Hülle'schen Schriften gerade den soclaldeniokratischrn Kranken aufgenölhigt würden. Die Thättgkeit der BerufSgenosten- schäften werde, abgesehen von de:. Socialdemokraten, allgemein lobend anerkannt, und die Thätigkeit des Reichsver- ficherungSamts sei sogar von den Soctaldemokraten selber stets gebilligt worden. Redner vertheidigt dann noch das Widerstreben der BerufSgenoffenschaften gegen eine Reihe von Bestimmungen der vorjährigen Unfallnovelle. Abg. Singer (Soc.) führt nochmals Beschwerde über die Empfehlung der Hülle'schen Schriften durch den Präsidenten de- ReichSverficherungSamte-, Herrn Goebel, der noch dazu auf hohen Befehl, anscheinend gegen seinen eigenen Willen, gehandelt habe. Die Arbeiter würden bet den Wahlen die gebührende Antwort geben. Abg. Hitze (Centr.) spricht sein Bedauern darüber aus, daß die vorjährige Unfallnovelle diesmal nicht wieder eingebracht sei. Redner geht alsdann aus die Angelegenheit der Hülle'schen Schriften ein. Abg. Ham mach er (nL) weist die Vorwürfe des Abg. Molkenbuhr gegen die Unternehmer entschieden zurück. Staatssecretär Graf PosadowSky bittet, die Angriffe wegen deS Erlasie» (in der Hülle'schen Sache) gegen den Reichskanzler zu richten oder gegen seinen Stellvertreter, also gegen ihn, den Redner. Er habe den Erlaß gezeichnet, und er übernehme jede Verantwortlichkeit dafür. Abg. Molkenbuhr (Soz.) sucht nochmal- die Berechtigung seiner Angriffe gegen die Unternehmer und die Beruf-genoflenschasten uachzuweisen. Eine solche Brutalität wie hier bet Nichtachtung deS CoalitionSrechtS der Arbeiter sei ihm beispielsweise in Amerika noch nicht vorgekommeu. Abg. Fischbeck (frs. Vp.) protestirt gegen die Art nnd Weise, wie von den Sozialdemokraten immer wieder über die BerusSgenoffenschasten hergezogen werde. Letztere verdienten wahrlich so schwere Vorwürfe nicht. Daß daS besteh?nde Ge- Hrscheinl täglich arit Ausnahme deS Montags. Die Gießener MamikienötLIter werden dem Anzeiger wöchentlich viermal beigelegt. t Farbe, X blech-Fabrik flalaknr M Fnitien lM. der Grieee und (km- reataer Ausführung. •d Reparaturen lade. Deutsches Reich. Berlin, 29. Januar. DaS Herrenhaus tritt am 15. Februar zusammen. Aus der Tagesordnung steht die zweite Berathung deS Anträge- de- Herzogs von Ratibor in Betreff der Bereitstellung von Mitteln zur dauernden Verbefferung der Hochwafferabflußverhältniffe besonder- gefährlicher Privatfiüffe der Provinzen Schlesien und Brandenburg. Bersin, 30 Januar. Den „Leipz. Neuesten Nachr." wird auS der Umgebung de- Fürsten BtSmarck geschrieben: DaS Befinden de» Fürsten BtSmarck beffert fich von Tag zu Tag- die Schmerzen vermindern fich allmählich und mit ihnen die schlaslofen Nächte. Hieraus erklärt sich auch, daß der Fürst neuerdings wieder an den politischen Vorgängen Jntereffe nimmt. Namentlich beobach-et er jetzt da» diplomatische Jntrigueuspiel, deffen Gegenstand die Besetzung deS kretischen GouvernrurpostenS bildet. Der Fürst hält e» nicht für die Ausgabe der deutschen Politik, der rusfischen, wenn fie ihre Gründe hat, die Candidatur de- Prinzen Georg in Konstantinopel zu protegirrn, Hiuderniffe zu bereiten. Er meint, Deutschland habe keinen Grund, durch Widerspruch gegen rusfische Intentionen in dieser Beziehung unser Berhältniß zu Rußland mit Verstimmungen zu belasten, die sonst nicht vorhanden sein würden und die leicht dazu sühren könnten, daß Rußland weniger zügelnd als bisher auf die französische Revanchelust eiuwirkt. Die Empfindlichkeit Rußlands in solchen Fragen ist außerordentlich und beruht daraus, daß eS fich bei derartigen diplomatischen Krastproben für Rußland immer darum handelt, tn dem Kampfe gegen England einen Schritt vorwart- zu ge- langen. Ungeachtet aller poloisch-sranzöflsch Pansiavistischm Hetzereien bestehe in Petersburger maßgebenden KreMnote Utbtwugutifl f-u, daß Rußland und D-ut!ch °nd^°°M-tt-i- BundrSgenoffen find, bte nldjt nur alte, traMtioneUe S^uni schuft, verwandte monarchische Jntereffen gegen die °°n West - herandrängenden demokratischen und schlimmeren Hochfluthe ,u wahren haben, sondern die an», wenn fie ein g find, u» nngreisbar dastehen und im äußersten Falle Europa ih Willen vorschreiben können. Der Fürst warnt deßh vor, die deutsche Politik auch nur den^Anschein lasten, al- ob fie in Fragen, wo wichtige Jntereffen IW °°Ehi, b,j Hinüber fctt Stabttttfy. HrSCt ne! dsllowr Qualität ich ung, oben all« Drogen- nd raaren- »aften. 628 lands auf de» Spiele steheu, nach der englischen Seite hin zu gravitiren. verli», 30. Januar. Nach den Berhandluugen des TinigungSamteS des GewerbegerichtS tu Sachen des Schuh, «acherstrike» ist der Strtke bis auf Weiteres beigelegt worden. Berlin, 29. Januar. Das „Berl. Lagebl." schreibt: »In Königsberg find Gerüchte in Umlauf, die wir von hier nicht coutrollireu köuueu und daher unter aller Reserve »tedergebeu, — Gerüchte, die sich auf eia Duell beziehen, welches zwischen dem Oberpräfideuteu Grafen Wilhelm v. BtSmarck uad dem Oberpräfidialrath Dr. Mallbach stattgefunden habe. Das Duell, bei welchem der Ober- prLfidialrath Dr. Maubach verwundet worden sei, soll seine Ursache in persönlichen Zwistigkeiten gehabt haben, welche auch die Veraulaffung zu der Versetzung deS Oberpräfidial- rathS nach Berlin gewesen fei.* Köln, 29. Januar. Der „K. Z." wird aus Loudon telegraphtrt: Zwei einander folgende CabinetSräthe haben gutem Beruehmen nach die schwebende Frage der chiuefischeu Aoleihe, insbesondere die von russischer Seite augefochtene Erklärung wegen Talteuwan nicht zur Entscheidung gebracht. Roch immer scheint eS ungewiß, ob die entschiedenste Richtung im Eabtuet die Oberhaad gewinnen werde über die Leitung de» Auswärtigen Amts, die einem Ausgleich zuzustreben nicht abgeneigt fein soll, Taltenwan auch zu der russischen Sphäre gelten zu lassen, falls Rußland entgegenkäme und aus eigenem Antriebe bezüglich Talienwan für den allgemeinen Handel gleiche Zugeständnisse wachte wie Deutschland htufichtlich Kiao- Tschau. Kaiserslautern, 30. Januar. Bei der gestrigen Stich. Wahl für den Wahlkreis Homburg Kusel wurden für Schmitt (aatl.) 8285 und für Lucke (Bauerobuud) 6755 Stimmen abgegeben. Von 18 Orten fehlt das Resultat noch, doch ist die Wahl Schmitts sicher. Arr-lav-. Prag, 29. Januar. Einer Meldung der „Politik" zufolge soll Böhmen in 120 rein czechische und 79 rein deutsche, sowie in 21 gemischtsprachige Bezirke eingetheilt werden. Leitmeritz, 30.Januar. Heute wurde hier der deutsche Volk»tag unter dem Vorsitz des Abgeordneten Funk- ab- gehalten; eS nahmen daran zahlreiche Bürgermeister der umliegenden Städte und unter Anderen auch der Abgeordnete Wolss Thetl. Es wurde ein Beschluhantrag angenommen, ««»** tot.tnSeiM W1” sr-Bi: ----- •* ,ukf »l w» ®’l,r -- m w ter Mi-I-- |i Seftej®* ai« h't i**’; K» ^SlU»» aBtrpk ■’Ä^' w *F:«$ • «Ä1- I-W. hÄIb 2»t °°°> ‘hteS •ssfss »ätz.'! f Ä'”K Ä w! $l* x-ur-L ;,J' Sw W buftih ®dl -»--«IN tat j, to“i8et »tbürfntt *' °»dm» Mim „ 'J ?•* i»dfilol amt 6n,iri Appellen 3?'. ' »fit weniger Kreitzch ebn berseiben «reise. । btt Lenutzavz bn Ndpie begxifien iß. tt im neuen Betrieb ’-nt’prtditnben SRonatts !® die höchsten, »eilte oTgctceeen stab. Di- öchenkanz in bet Sagt, ia Rachen. i hat tn Central« nti : gewonnen nnb beträgt -t über Mittelfraokreit kLwuer. Dal gestetv in omrti abgegogto, er nörS/tchen norwegi- tnropa selbst herrsche ; mrbtn tm FManbc ttt miLel Detter. - I jortbaner bei bestch'/ der Eiseubahndirection Mainz, gab der Festversammlung Keontniß von einem Telegramm des Ministers Thielen, worin Namens der obersten Etsenbahnverwaltuog der Handelskammer und deren hervorragendem Vorsitzenden gratultrt wurde. Mit einigem Humor lehnte OberregierungSralh Breitenbach dabei den Dank ab, den ein Redner der Eisen- bahndirection Mainz gezollt, indem dieselbe nach ihren äußeren Leistungen bis jetzt wenig Dank verdiene, er hoffe aber, in Kurzem auch ein Lob aufrichtig acceptiren zu dürfen. Handels- kammerpräfident Geh. Commerztenrath Michel gab Ober» regierungSrath Breitenbach dankend und erwidernd zu, daß die Mainzer Handelskammer die Ex stenz der Hessischen LadwtgSbahn als Privatgesellschaft der Concurrenz wegen, welche sie den Staatsbahnen geleistet, sehr im Interesse der Handels gelegen betrachtet, daß man aber dem allgemeinen Zug der Eisenbahnverstaatltchung nicht entgegeugewirkt und schließlich nur darauf^bedacht gewesen, daß beim Uebergang der Ludwigrbahn in Staatsbesitz die Mainzer und Hessischen Jutereffen möglichst gewahrt wurden._______________ Eingesandt. Gieße«, 30. Januar 1898. Das Aufblühen unserer Stadt und ihr allmältges Etnrückeu in die Reihe moderner Gemeindewesen wird neben der ersprießlichen Wirksamkeit unserer Stadtvertretung nicht zum Wenigsten der Vereins- thLtigkett verdankt. Die Vereine, mögen sie nun d»e Verschönerung der Stadt und ihrer Umgebung sich zur Aufgabe machen oder auch die Wohlfahrt und Förderung ihrer Einwohnerschaft tn leiblicher xnb geistiger Hinsicht bezwecken, würden indeß wesentlich noch an Einfluß und Werth gewinnen, wenn ihnen noch eine Vereinigung zur Seile stände, die sich die Hebung be8 Fremden-Verkehrs angelegen sein ließe. Es gibt Städte in Deutschland, die landschaftlich und in sonstiger Hinsicht lange nicht so bevorzugt sind wie Gießen, die aber mit Erfolg bemüht sind, die Aufmerksamkeit Auswärtiger auf sich zu ziehen. Man mag über das Vereinswesen denken wie man will, ein Verein z«r Hebung des Aremden-BerkehrS hat mindestens die gleiche Berechtigung und würde dieselbe Unterstützung und Sympathie finden, wie die anderen nicht lediglich dem Vergnügm und der Unterhaltung sich widmenden Vereine. Ein weites und ohne Zweifel fruchtbringendes Arbeitsfeld würde sich ihm eröffnen. Einsender Dieses tritt nicht gern an die Oeffentlichkeit, ist aber überzeugt, daß sich geeignete Männer in unserer Stadt finden, die die Sache in die Hand nehmen und sich dadurch um die Stadt verdient machen. he. Wer den der Nr. 24 des „Gießener Anzeiger" beigeschlosstnen Derwalt««gSbericht der Spar- «nd Leihkafie Gießer» für 1896 zur Hand nimmt, kann daraus ersehen, mit welchen enormen Zahlen diese Anstalt arbeitet und zu welcher Bedeutung für unser wtrthschaftlicheS und sociales Leben sie sich emporgeschwungen. Aus dem Bericht ist ferner zu ersehen, welche hohe Summen zu Unterstützungen usw. bewilligt wurden. Letzteres wird gewiß allenthalben dankbar anerkannt. Besonderen Dank und Anerkennung würde sich die Kasse indeß noch verdienen, wenn endlich einmal eine Aenderung in deren Geschäftsräumen getrosten würde. Wer an der Sparkasse öfter verkehren muß, weiß, wie unzureichend die Bureauräume daselbst sind. Es ist kaum Platz für die Beamten, geschweige denn für das oft zu Hunderten täglich dort verkehrende Publikum. Einsender dieses, der schon jahrelang seine Geschäfte an der Sparkasse erledigt, ist immer froh, wenn er nach langem Warten endlich aus dem Gedränge und der — Atmosphäre glücklich wieder heraus ist, erfüllt von Bewunderung über den Heroismus der Beamten, die tagtäglich darin athmen und arbeiten müssen. So ist z. B. der Kassenrendant gezwungen, seine Geschäfte an einem Plätzchen von kaum einem Quadratmeter zu erledigen, und den übrigen Beamten fehlt es ebenfalls an Luft und Lickt. Wo bleibt da die für Kassen- und RrchnungSgeschäfte so nöthige Ruhe? Einsender ist der Meinung, daß, wenn auch Bureauräume der Aufsicht der Fabriktnsprction unterlägen, dieselbe hier längst eingesckritten wäre. Welche Organe berufen sind, hier Wandel zu schaffen, weiß Einsender zwar nicht, aber das weiß er, daß eine Erweiterung der Geschäftsräume der I Sparkasse dringend nötbig und hoffentlich bald vorgenommen wird. Eine Besichtigung der Gewerbebank z. B. dürfte einige Anhaltspunkte geben, wie ein Kassenlocal beschaffen sein muß. Einer für Diele. 2-ichlu der *nhd|tai frodtfirtn toMtfrnta. OperrrharrS. Dienstag den 1. Februar: Königskinder. Mittwoch den 2. Februar: Lumpazi-Vagabundus. Donnerstag den 3. Februar: Königin von Saba. Freitag den 4. Februar geschlossen. Samstag den 5. Februar: Barbier von Sevilla. Sonntag den 6. Februar, Nachmittags 3«/, Uhr: König Löwe. Abends 7 Uhr: Hänsel und Gretel. Verlobung bei der Laterne. Montag den 7. Februar: Fidelio. Schauspielhaus. Dienstag den 1. Februar: Bartel Turaser. Mittwoch den 2. Februar: Die goldene Eva. Donnerstag den 3.Februar: Die Einberufung. Freitag den 4. Februar: Bartel Turaser. Samstag den 5. Februar: Johannes. Sonntag den 6. Februar, Nachmittags 3'/e Uhr: Hans Huckebein. Abends 7 Uhr: Johannes. Montag den 7. Februar: Kinder der Bühne. Airchttche Anzeigen der evnng.Gemeinde. Montag den 31. Januar, Abends 8 Uhr: Bibelstunde im Confirmandensaal der Johannesktrche. Psalm 15. Pfarrer Dingeldey. V«Eeh*, £an&« «nd VoLk-wirthschnft Gründers, 29.Jan. Fruchtpreife. Weizen ^19,64-19,60, Korn X 15,00—15,40, Gerste X 16,50-17,00, Hafers 13,70—00,00, Erbsen X 17-CO, Linsen .* 28,00, Wicken X 00,00, Lein X 00,00, Kartoffeln Jt^O.OO, Samen X 00,CO. Neueste Nachrichten. Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, 31. Januar. Nach einer Meldung au« Kiel plant die Regierung den Bau eines Hafens für Hoch feeftfcherei'Schiffe an der schleswig-holsteinischen Küste der Nordsee, voraussichtlich in Husum. Wien. 31. Januar. Em orkanartiger Sturm richtete Nacht- in Wien und Umgegend großen Schaden an. ! Viele Telegraphen- und Telephonleitungen wurden zerstört, j Mehrere UnglückSsälle find vorgekommen. Leitmeritz, 31. Januar. Der deutsche Volkstag be- ! schloß, von der Regierung die Gewährleistung vollen Schützer für uneingeschränkt- persönliche Freiheit, sowie Schutz für die statutarisch gewährleisteten Rechte der deutschen Hochschulen event. die Verlegung derselben von Prag in eine andere deutsche Stadt Böhmens zu fordern. Rom. 31. Januar. Der gestrige Tag, an drm angeblich die schwersten Unruhen auSbrechen sollten, verlief völlig ruhig. Die Stadt befindet sich sö.mlich in BelazerungS» zustaud und wird eS auch heute bleiben, wo man anläßlich der socialistllchen Korn Interpellation in der Kammer Straßen« Demonstrationen befürchtet. Rom, 31. Januar. Infolge einer journalistischen Polrm k fand gestern früh ein Säbelduell zwischen dem socialisti- scheu Abgeordneten Biffolati, dem Chefredacteur des Partei« Organs „Aventi", und dem conservativen Abgeordneten Rtcola statt. Letzterer verlor bei dieser Gelegenheit seine Nasenspitze. Mailand, 31. Januar. Hier wurden gestern acht sozialistische Meeting- gegen die Kornzölle abgehalten. Paris, 31. Januar. In den Kreisen der DreysuS-Au- Hänger herrscht eine sehr zuversichtliche Stimmung. Man erwartet unbedingt eine Revision deS ProceffeS, wenn auch erst nach den Wahlen. Pari-, 31. Januar. „Siöcle" bringt neue Enthüllungen in dem DreyfuS'Prozeß und sagt, dar Borderau, auf Grund deffen der Copitän DrehfuS verurtheilt worden fei, fei nicht beschlagnahmt, sondern aus der Pförtner-Wohnung eines fremden Gesandten gestohlen worden. Der fremde Botschafter, an den die Documente gerichtet waren, erhielt nur einige unbedeutende Actenstücke, denen daS Bordereau beigelegen hatte. Madrid, 31. Januar. Man versichert, daß daß oberste Kriegsgericht einen Antrag des GeueralprocuratorS, der gegen General Wehl er eine Gefängnißstrafe von einem Monat beantragt, annehmen wird. Im Falle der Verurtheilung WeylerS wird Letzterer von der Königin-Regentin wahrscheinlich bfQtiaMat merhn. Ölrtrinrnfirhon ®to*tet«, welche nicht gerne ihre Kinder husten hören, überhaupt Allen, welche an hartnäckigem und qualvollem Husten leiden, können nicht dringend genug MayS echte Sodener Minerat-Paflille« empfohlen werden. Bezüglich der Schleimlösung sind sie unübertroffen. Preis 85 Psg. Depots in allen Apotheken. 410 Gothaer Lebensverficherungsbank. VelficheruogSbeßavd am 1. December 1897: 728y2 Millionen Mark. Sicherheitsfonds:........87V2 Millionen Mark. Dividende im Jahre 1898: 30 bis 136 % der Jahres Notmalprämie — je «ach dem Alter der Versicherung. Vertreter in Gießen: 27 Flur 42 Nr. 56 — 1512 qm Acker daselbst freiwillig meistbietend versteigert werden. Gießen, 31. Januar 1898.' Großh. Ortsgericht Gießm __________I- A-: Bogt_______1093 Holzversteigerung. Heinrich Hochreuther, Südanlage 5. Anerkannt vorzügliche Haferspeise für Gesunde und Kranke, besonders für Kinder sind Hohesiloh.e’sclie Hafer- t Flocken. Man verlange Gratisproben. Niederlagen durch Placate kenntlich. 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IS«, RachmittagS 2 Uhr, versteigere ich Reustadt 55 gege« vaarzahluugr a) 3ooÜständigeBetten, 2K!eidersckränke, 4 Tische, 6 gute Stühle, 1 Sopha, 4 Waschständer. 3 Schirmhaiter, 1 Spiegel, 1 kups. Kessel, 1 Fleischmaschine, 2 Wrschcommoden, 4 Waschservice, 10 Dtzd. Christofs-Gabeln, M.sser, Eß- und Theelöffel, ver schicdenes Weißzeug, als ©eio'etten, Tischtücher und Handtücher, 6 Plat- menagen und 1 Eßservice. b) 1 Pianino, 1 Fahrrad, 1 Steppmaschine, 10 Bände Brockhaus Con- versations - Lexikon, Glassckränke, Sophas, Schreibtische, Pseilerschränk- chen, Commoden, Belten, Nohrstühle und sonstige Sachen. Die Bersteigeruug ad a findet bestimmt, ad b thetlweise statt. 1054 vorn, Gerichtsvollzieher. Stenographen- Gesellschaft Gavelsberger. Wir machen hierdurch die Mittheilung, daß wir Freitag den 4. Februar, Abends 8V2 Uhr, in unserem Vereinslocal, Reftauratiou Feidel (zur Bavaria), einen Anfänger-Ours in der Gabelsberger'schen Stenographie sgeutsches Einheit-System) trSffnen, zu deffen Besuch wir höflichst einlaben. Honorar 6 Mk. — Anmeldungen geschehen beim Beginn des Unterrichts. 1091 Der Vorstand. und sind Angebote auf vorgeschriebe- 1085 zum Zu- nem Formular spätestens bis genannten Termin einzureichen, schlagsfrist 14 Tage. Gießen, 29. Januar 1898. Das Stadtbauamt: Schm andt. Versteigerungen. Samslsg, brn 5./rbruarl898 NachmittaaS 27, Uhr, sollen auf dem hiesigen OrtSgericht die zum Nachlaß des «rast WallrafetS in Gießen gehörigen Grundstücke: Flur 42 Nr. 63 — 1894 qm Acker die Spitzen neben dem Sandseld am Weg, Flur 42 Nr. 54 — 1919 qm Acker neben dem Sandfeld auf dem Wartweg, 1 IBehördiiche Anzeigen | Verdingung von Fuhrlöhnen. Die Abfuhr des Kehrrichts im Rechnungsjahr 1898/99 nach den städtischen Wiesen irn „Stolzeninorgen", am ^Fürstenbrunnen", „Wallbrunnen" und in den „Torflöchern" soll Mittwoch, v. Februar d. I., Bormittags Uhr, öffentlich verdungen werden Die Ab- ßahr umfaßt ca. 2000 cbm, die in E Loose getheilt sind. Die Bedingungen liegen während der Diensthunden bei uns zur Einsicht offen ÄL MaWsiis. Sreibauk. 1093 Heute nnb morgen. SMseusieifch richt ladenrein, per Pfd. 5" Psg. Heute Dienstag trifft auf dem Brandplatz ein Waggon Rothkohl, Wirfivg und Blume«- kohl zu billigen Preisen ein 1094 __Birgelius aus Holland. Obstmarmelade per Psd. 30 Pfg, 10-Pfd.,Eimer Mk. 2.60 fst. Margarine extra per Psd. 70 Pfg. Cocosnusbutter per Psd 60 Pfg. frisch eingetroffen empfiehlt 1086 «uSav Waltee. Mausburg 13 1078 Reparaturen von Regenschirme gut und billig. 1081 H. Gack, Neuenweg 58. piicR^gcao y Wf dtr feinste! € if) Vers ucl) überzeugt. 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Eintrittskarten zum Concert für Nichtmitglieder zu Mk. 2.50 (Sperrsitz Mk. 3.50) sind in der Musikalienhandlung von Ernst Chai Her (Rudolphe Nachf.), für Studirende auch bei Herrn Hausverwalter Stork zu ermässigtem Preise zu haben. Zur Hauptprobe nur im Vorverkauf Mk. 1.—, Schülerkarten 50 Pfg., Texte 20 Pfg., Musikführer 20 Pfg. 791 Hauptprobe: Dienstag den I. Februar, Vormittags 10V, Uhr, in Steins Saalbau. Familien Heyl oiid Petry Gießen, Eschersheim, 31 Januar 1898. Zu haben in Gießen bei ftraße; Ph. Herrmann, Seltersweg 33; L. Kalkhof, Westanlage ; C. G. Kleiuheu», Bahnhofstraße; '3tub. Tchlabach Einfache, kunstvolle und sinnige Denkmäler liefert zu den Q billigsten Preisen das Q Grabstein-Geschäft in Grotzen-Linden amKahuhof. X Hochachtungsvoll X Franz Siegler, Bildhauer. X Ha- „ ,, f, Haushalts- „ Wiener Mischung Hamburger Mischung Unseren Keben, A die in dem Herrn entschlafen sind, ein theures -Ä Andenken zu bewahren, besteht nicht nur darin, «'?,daß wir ihren Geist in uns fortleben lasten, ßA'UNs von Zeit zu Zeit ihr Bild vor die Seele ' führen und ihrer stets in Liebe gedenken, sondern auch vor Allem darin, daß wir die Stätte, v ' wo wir sie zur ewigen Ruhe betteten, in einem würdigen Zustande erhalten und mit einem „ t . J 'M I M 1009] Wir haben in günstigen Lag-m roch mehrere Aecker u. Wiesen ?u verpachten. Gail'sche Dawpfziegelei n. Thouwaarcnfabrik. Coursbericht IIB J. Kurz & Co., Giessen, Kahiih-f-rsßk 63. Frankfurter Börse vom 29. Januar 1898. Etiquetten, Brübi’sche Univ.-Druckerei (Pietsch 4 Schey*), üehnlitruM 7. Ein neues Iührad billig zu verkaufen. 1090 Seltersweg 8. | ertii e