Nr. 1 Erstes BlM Samstag de« i Januar 1898 Hrfch-int täglich mit Ausnahme des Montags. Die Gießener Ka«ikie«ötätter werden dem Anzeiger wüchentlich viermal beigelegt. Gjchener Anzeiger ZS-zugsprel- vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg monatlich 75 Pfg. mit Briugerlohn. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Vorm. 10 Uhr. Henerat-Unzeiger Alle Anzeigen-Bermittlungsstellen des In» und Auslände» nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Anrts- unb Anzeigeblcrtt für öem Tkvcis Greszen. Redaction, Expedition und Dnickerei: Schutstraße Ar. 7. Gratisbeilage: Gießener Familienblätter. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hieße«. Fernsprecher Nr. 51. Abonnements - Einladung. Zum Bezug des „Gietzener Anzeiger" für das 1. Vierteljahr 1898 laden wir hiermit ergebenst ein. Wie bisher, wird der „Gießener Anzeiger" die Tagesereignisse in kurzer den Thatsachen entsprechender Weise zur Kenntniß seiner Leser bringen. Die neuesten Nachrichten zuverlässiger telegraphischer Nachrichten- Bureaus sowie zahlreiche Mittheilungen aus dem engeren und weiteren Vaterland halten den Leser stets über die Vorkommnisse in demselben auf dem Laufenden. Unterstützt durch umsichtige Berichterstatter in allen Orten Oberhesjens und in den bedeutenden Städten der anderen hessischen Provinzen, ist der „Gießener Anzeiger" ferner in der Lage, die interessanten Vorgänge innerhalb unseres engeren Vaterlandes und der Nachbargebiete so frühzeitig wie möglich zur Kenntniß seiner Leser zu bringen, desgleichen wird den Begebenheiten in der Stadt Gießen die gebührende Besprechung im localen Theile des Anzeigers zu Theil werden. Der in der Provinz Oberheffen betriebenen Landwirthschäft wird der Anzeiger durch Veröffentlichung von allem Wisjens- werthen aus dem Gebiete derselben besondere Berücksichtigung zu Theil werden lassen, daneben aber auch die Beobachtungen und Erfahrungen in Kunst und Wissenschaft, Litteratur, Haus oirthschaft, Handel, Gewerbe und Industrie in den Kreis seiner Besprechungen ziehen. Ein gediegenes Feuilleton wird neben besonderen Arükeln ernsteren und heiteren Inhaltes den erwünschten llnterhaltungsstoff bieten. Inhaltlich werden wir den „Gießener Anzeiger" vom 1. Januar 1898 ab in der Weise erweitern, daß derselbe einschließlich der „Gießener Familienblätter" täglich mindestens 8 Seiten (2 Bogen) umfaßt. Die „Gießener Familienblätter" werden vom gleichen Tage ab wöchentlich 4mal (Dienstags, Donnerstags, Samstags und Sonntags) erscheinen und neben den Erzählungen, Romanen und Novellen beliebter Schriftsteller anziehenden llnter- haltungsstoff aus dem Gebiete des Familienlebens und der Hauswirthschaft bringen, und somit namentlich im Kreise der Familien eine beliebte Beigabe bieten. Wir ersuchen nun namentlich auswärtige Leser, ihre Bestellung bei der Post baldgefl. aufgeben zu wollen. Neuhinzutretende erhalten vom Tage der Bestellung bis 1. Januar den Anzeiger kostenfrei zu- gestellt, wie wir auch gerne bereit sind, Probe- 9kummern nach auswärts postfrei zu versenden. Den ^Lesern in hiesiger Stadt werden wir, wie seither, den Anzeiger weitersenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lassen, falls nicht ausdrückliche Abbestellung erfolgt. Hochachtungsvoll Verlag des „Gießener Anzeiger" Brühl'sche Univ.-Buch u. Steindruckerei (Pietsch & Scheyda). Zum neuen Jahr! Plötzlich über Nacht ist es gekommen, das neue Jahr. Wie ein Fremder steht es vor dir; du siehst es an und suchst in seinen Zügen zu lesen. Ei, stelle dich doch nicht wunderlich ! Es ist doch gar nicht so fremd; du kennst eö genau: es bringt auch seinen Frühling seinen Sommer, seinen Herbst und seinen Winter, Regen und Sonnenschein, Saat und Ernte, 12 Monate und 365 Tage. Weißt du das nicht alles? Kennst du es nicht genau? Und doch willst du e8 bedenklich ansehen? Aber es ist wahr; es wird doch noch mehr bringen als Regen und Sonnenschein. Es bringt auch That und Unihat, Freude und Leid Doch nicht das Jahr j ist's, das sie bringt, sondern die, die dem Jahre seinen Inhalt i geben: die Menschen um dich her, du selbst, dein Gott im I Himmel. Und ihnen unberathen gegenüber zu stehen, das > macht uns bang. Da sind die Unsrigen um uns her. Jh- Thun und i Treiben macht einen Theil des ncutn Jahres au»; das macht ’ uns gedankenvoll. Da sind Freunde und HauSgenosien, Mit- ; arbeiter und Angestellte, da ist die weite Welt um uns her, , und wir sind durch tausend Fäden mit ihr verflochten; wer will uns sagen, wie man uns drängen, sich zu uns stellen wird im neuen Jahr? Das ist's, was die Herzen schwer macht. Das ist's wohl auch, weshalb sich heut so Viele die 1 Hand reichen, als wollten sie sagen: Laß uns in Frieden mit ' einander wandeln! Glückliches Neujahr! Und wir selbst sind es auch, die das Jahr gestalten, 1 des Lebensbuches leere Seite füllend: Das macht uns bang. Schon manch arger Gedanke, manch böses Wort, manche verkehrte That quoll aus dem eigenen Herzen hervor und vergällte uns sonnige Tage. Wird's im neuen Jahre auch so sein? Wer so frägt, den beschleicht leise die Furcht; und gute Vorsätze steigen im Herzen auf: daß ich doch endlich lernte, mich mehr zu beherrschen und mehr dem zu entsprechen, was ich soll und was ich will! So wird ein neuer Anfang gemacht zu einem reichen Jahr. Da siehst du die Wolke am Himmel zieh«. Wird nicht die Hand, die jetzt die Sonne verhüllt, auch dunkle Wolken über dein Jahr hinführen? O, wer giebt uns eine Zuflucht, eine starke Hand, die uns dann führt zu einem lichten, gesegneten Jahr? Wenn der Bergsi-"ger auf .^n'.clannten Pfaden empor- klimmt, dann hält ec sich hinter seinem Führer. Seine eigene Klugheit ist trügerisch; die Mitwandernden wissen nicht zu helfen. Aber der Führer ist erprobt; er kennt Weg und Steg, Spitze und Stem. Dem Führer nach, so geht» zum Ziele! Gott Lob der Gott, der von Ewigkeit zu Ewigkeit ist, und in besten Händen unsere Zeit steht, bietet sich uns auch zum Führer dar fürs neue Jahr, das er uns schenkt! Zu ihm geh heut am Neujahrstag in vollem Vertrauen : Ich kann allein nicht gehen, nicht einen Schritt, Wo du wirst gehn und sieben, da nimm mich mit. Locales und provinzielles. Gießen, den 31. December 1897. Au unsere verehr! Leser! Einem langjährigen Brauche entsprechend, legen wir der heutigen Nummer des „Gießener Anzeiger" einen Wandkalender bei. Mit dem Wunsche, daß derselbe für unsere Gönner und Freunde des Blattes recht viel glückliche Tage enthalten möge, verbinden wir die Bitte um Erhaltung Ihres geschätzten Wohlwollens und rufen Ihnen Allen nufer herzlichstes „Profit Neujahr" zu. Hochachtungsvoll Redactiou und Expedition des „Gießener Anzeiger." •• Orden» Berleihungeu. Se. Kgl. Hoheit der Groß- Herzog haben dem Hauptmann Siumpsf im Kgl. Preuß. KriegSministerium, seither Compagniechef tm Jnfanterie-Regt. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hkss.) Nr. 116, da» Ritterkreuz 1. Klaffe deS Verdienstordens Philipp» de» Grohmüthigen, dem bei der Firma Chr. Ad. Kupferberg & Co. in Mainz beschäftigten Buchhalter August Wilhelm Stein in Mainz daS Silberne Kreuz des Verdienstorden» Philipps des Groß- müthigen und dem bei der gleichen Firma beschäftigten Arbeiter Georg Joseph Kaufmann von Hochheim a. M. daS Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für treue Arbeit" verliehen. •^H. Stadttheater Wenn eine Theaterleitung den Wage- muth hat, die schwierige Aufgabe, Goethe» „Faust" in bühnenwirksamer Darstellung zu geben, zu lösen, so verdient sie gewiß den Dank aller wahrhaft Gebildeten, sowie gebührende Beachtung und Anerkennung. Erfreulicherweise trifft letztere» für die gestrige „F aust"-Aufführung zu, denn da» Hau» war recht gut besetzt und das Publikum verfolgte mit Juteresie und Geduld die Vorgänge auf der Bühne und ließ sich'» ohne Murren gefallen, daß erst Schlag 12 Uhr die Tragödie ihr Ende erreicht hatte. ES dürfte nicht allzu schwer sein nachzuweisen, daß der erste Theil von Goethe» „Faust" wie kein andere» Gedicht unserer Zeit eine Vorbereitung auf die höchste, die christlich ^Weltanschauung enthält. Al» Darstellung de» HeldenkawpfeS der Seele, al» das Ideal der BtldangS- und Entwicklungsgeschichte de» inneren Menschen steht „Faust" außer Wolfram» „Parctval" einzig da. Goethe bekundet in dieser Schöpfung zwar nicht eigene Stoff- erfiadung, sondern die Idee liegt einem überlieferten, volksmäßigen und sagenhaften Stoff zu Grunde. Daß diese Idee, welche nach der Sage von Dr. Faustus und au» dem am Ende de» 16. Jahrhundert» verfahren Volksbuche geschöpft wurde, eine hochpoetische ist, ergiebt schon eine flüchtige Betrachtung der alten Erzählung- schon in dieser ist der nner- sättliche Durst de» Menschen nach Wiffen und Erkenntniß, da» Streben nach Klüften und Genüssen, nach Vollkommenem al» leitende Grundidee ausgeprägt. Diese wesentlichen Momente der alten Faustsage hat denn auch Goethe ergriffen und bearbeitet, ja al» eme seiner frühesten Concepttonen. Ec schuf etwa« Lebendige», nicht Volk»- und Tradition»- mäßige», und sein Genie schuf darin hervorragend bedeutsame Momente, so ganz besonder» den Monolog Fausts, auf welchen die Osterscene folgt, die erste Unterredung, den Vertrag Fausts mit Mephisto. So ist e» denn ein Genuß von hohem Werth, wenn man diese» Aufschließende, Bahnmachende, diese» Befreiende, welche» durch die ganze Goethe'sche Dichtung gleichmäßig au»grbreitet ist, nicht nur lesen, sondern vor Augen vorgeführt und dargeftellt sehen kann. — Ueber die Aufführung läßt sich nur Günstige» berichten. Die Titelrolle wurde von Herrn Hosschauspteler Hacker vom Darmstädter Hoftheater verkörpert. Der „Faust" gehört gewiß zu den schwierigsten schauspielerischen Aufgaben und nicht jeder Faustdarsteller vermag vor dem Hörer und Beschauer die Doppklseele de» von Sinneniust vetbörten, nach Erkennt ntß ringenden Weltwetsen völlig klar zu entwickeln. — Herr Hacker wurde jedoch diesen Forderungen in wohldurchdachter, künstlerisch reifer Weise gerecht, und da» in vorgestriger Nummer d». Bl. über ihn gebrachte anerkennende Unheil bestätigte sich auch hier voll und ganz. Die zweitbeste Leistung dc» Abend» war der Mephisto de» Herrn Liebscher. In Marke und Spiel verkörperte er diesen Dämon in großartiger Weise. Die gründliche Durcharbeitung feiner Rolle offenbarte gleichzeitig auch ein richtige» tiefe» Erfassen der Idee- seine Kunst, durch den wechselnden G<- fichtSauSdruck nicht nur seine eigenen Reden, sondern auch die Gegenreden zu begleiten, ferner der schadenfrohe, spörttfche Geist und die wirksame Wiedergabe der beängstigenden, drohenden Gegenwart und der innewohnenden Kraft de» Bösen, feierte wiederum ihre Triumphe. Die Schülerscene war geradezu meisterhaft durchgesührt. Die übrige Darstellung war angemkffrn, und seien besonder» die lobens- wertheu Leistungen von Fräulein Marlo ff (Gretchen), der Herren Janson (Valentin) und Forsch (Geist und Hexe) erwähnt. Die Regie that ihr Möglichste», was für Ausstattung und Scenerie unter hiesigen Vcrhältniffen geschaffen werden konnte- leider ging dennoch so manch schöne Illusion dabei flöten. Ebenso ließ unbarmherzige» Streichen manch schöne Scene vermiffen. In der Hauptsache haben wir alle Ursache, für die Darbietung dieser großartigen Dichtung der Direction Dank und Anerkennung zu zollen, was auch da» Publikum durch den gespendeten reichen Beifall rückhaltlos kundgab. ** Etadttheater. Am NeujahrStage gelangt die vier- actige Operettenpoffe „D ie sch öne Ungarin" von Mannst ä d t und Weller mit der reizenden Musik von Steffen» zur Aufführung. Die komischen Rollen des Stücke» liegen in den Händen der Herren Helm und Albrecht, sowie dc» Frl. Natusiu». Diese Vorstellung ist die vorletzte im zweiten Abonnement. Die Abonnemembillet» für die im Laufe der kommenden Woche beginnende dritte Serie werden in der Challier'scheu Musikalienhandlung auSge- geben. Am Montag, den 3. Januar, wird Sudermann'» „Ehre" aufgesührt. •• Coucert de» Kronbanr'scheu Oaartett Vereins zu« Besten de» Eaaibaufond« am 9. Januar 1898 im Club Saal. Wie wir bereit» mitgetheilt, wird den Concertreigen für da» Jahr 1898 der Quarte tt - Verein beginnen und zwar gleich mit einem von künstlerischem Interesse. Haben sich doch die Mitglieder de» Quartett» nicht damit begnügt, nur Männergesanglitteratur allein auf da» Programm zu setzen, sondern sie wählten auch, wohl von der Ansicht ausgehend, daß der Männergesang allein, bei aller Schönheit nnd Vielseitigkeit doch den Hörer ermüden könnte, au» verwandten Zweigen. Neben einer Reihe schöner und wirkungsvoller Chöre mit Begleitung und a capella, wird ein neue» interessantes Werk deS bekannten Componisteu Th. Gouvi für Männerchor mit Sopran-Solo zur Ausführung kommen. Für die Wiedergabe des Solos ist eine sehr hervorragende Künstlerin gewonnen, Frau Maria Schott-Mohr aus Mainz, die gleichzeitig noch eine Reihe von Liedern und Arien mit Clav'.erbegleitung singen wird. Außerdem ist der Verein in der glücklichen Lage, auS seiner Mine heraus eine Anzahl respkctabler Solisten stellen zu können, die sich mit Liedern, Duetten und Soloquartetten um das Coucert verdient machen werten. Für heute verweisen wir noch betreffs der Preise auf den Jnseratentheil. • • Theatervereiu. Die Januar-Borstellung, welche programmmäßig am 12. Januar, als am zweiten Mittwoch des Monats statifiodet, wird, wie man uns mittheilt, Ibsens „John Gabriel Borkmann", mit Herrn Bauer vom Frankfurter Schauspielhaus als Gast, bringen. ♦ * Das Schießen in der Nenjahrsnacht ist verboten. Dir Schutzleute find av gewiesen, mit aller Strenge gegen diesen fiun- und zwecklosen, namentlich nervöse und kranke Personen schädigenden Unfug einznschreiten und jede Zuwiderhandlung zur Anzeige zu bringen. • • Schuloachncht. Im Januar 1898 feiert die in ihrem Fache anerkannte, tüchtige Lehrerin au der höheren Mädchenschule, Fräulein Anna Müller, ihr fünfundzwaozigsteS Dienstjahr, geschätzt und beliebt bei ihren Vorgesetzten, Collegeu, Colleginnen, Schülerinnen, wie bei deren Eltern. Wünschen wir, daß fie noch lange der Schule erhalten bleibe, als treue Arbeiterin in ihrem Berufe! * * Beisitzer des Gewerbegerichts werden im kommenden Vierteljahr fein: im Januar für die Arbeitgeber Schlaffer- meister Stohr, für die Arbeitnehmer Bäcker Strobel- im Februar für die Arbeitgeber Schuhmachermeister Karl Berg, für die Arbeitnehmer Lackirer Joh. Schäfer- im März für die Arbeitgeber Fabrikant Hryligenstädt, für die Arbeitnehmer Schreiner Ludwig Kreiling. vefihwechfel. Herr Hrch. Krieb verkaufte fein am Asterweg Nr. 48 belegenes Befitzthum au die Wittwe Cbr. Preisag für den Preis von 45000 Mk. • • Erben gesucht! Kürzlich hat das Gr. Amtsgericht I in Darmstadt eine Aufforderung an die noch uuermittelten gesetzlichen Erben der zu Darmstadt vor einem halben Jahre verstorbenen Elisabethe Margarethe FormhalS behufs Meldung resp. Geltendmachung ihrer Rechte ergehen laffen. Da gen. Familiennamen auch in Oberheffeu noch existtrt, mögen ewaige daselbst wohnhafte Verwandte der erwähnten Erblafferiu hierdurch auf obige Ausschreibung hingewiesen werden. * * Wetterbericht. Die Depression über den britischen Inseln hat sich noch bedeutend verliest. Zugleich hat sich dieselbe auch gegen Südwesten hin ausgedehnt. Dabei wich das Maximum südwärts zurück, doch weist do^.oe dort noch eine Intensität von nahezu 780 Millimeter Uuf, während das Deprefftonscentrum im Nordwesten uv^r 725 Millimeter Luftdruck zeigt. Bet diesem Lustkrb nau gehörigen, in dem Walddistricte Kahlenberg gelegenen Basalt - Lava- O Brüchen (Lungstein) soll der am 70 „ 90 „ Rheinweine: Laubenheimer pr. Jl. 60 Appenheimer „ ,,75 „ empfieht 10561 HMtHOHHOeWHOOMM« W Der geschätzten Kundschaft, sowie der verehrlichen ® W Nachbarschaft, allen Freunden und Bekannten © • die herzlichsten Glückwünsche X Szum Heuen Jahre! ® 1,6 Carl Eichmann und Frau. 5 Unseren Freunden, werthen Kundschaft und Nachbarn die herzlichsten Glückwünsche zum neuen Jahre! Carl Orbig und Frau 124 Bahnhofstrasse. »ckchmittag» 8 Uhr, versteigere ich — in Bieker» Saal (Reustadt 55) ^1 gegen Baarzavluug: “ Spezereiwaaren in großen und kleinen Partien, als: Pf. ffer, Nudeln, Sago, Gerste, Reis, GrieSmehl, Hafergrütze, Hanf-, Somm-r- u. Canarien-Same», ___Heinrich Hochreuther, Sndanlage 5. ^ßreMch^entenJttficherungs-Anstatt | Gegründet «838. BermSgenr Befand. GtaatSaufstcht -G §00 «tütonen Mark. B Versicherungen mit Gewinnantbell von sofort beginnenden oder aufge- K schobenen Renten mit gletchbleibeoden oder steigenden Beträgen zur Er- ■ böbung des Einkommens und Altersversorgung, Aussteuerverstcherung. ■ GeschästSpläne und Auskunft bei: 104 Heinrich Hochreuther in Gieße«, Südanlage 5. Montirtes Gleis u. Kippwageu, neu, sowie gebraucht, hat billig abzugeben, zum Kauf oder Miethe 18 _________Hermann Hess. •••••©©•«•©•oeeeeeeeeeeee ä Der geschätzten Kundschaft und allen Freunden senden ä : hkrstilhßk GMmnschk • OOOOOOOÖOOOOOOOOOOOOOOOOO 9 Freunden und Bekannten, sowie unserer werthen o o Kundschaft die o besten Wünsche i-iiin neuen Jahre! g s Wilh. Seipp I., Frau und Sohn. OOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOÖ 4'+++++++ J Meinen werthen Kunden, Freunden und Bekannten ♦ die herzlichsten Glückwünsche I zum Jahreswechsel! ermischteAnzeigen.l Fräulein Laadmann, grprnftc AWdardrilslehttn» ■«.., llJinJML,.||111,1,1,1 mm -niT-'n Gießen, Bleichstratze 14. > i Kunst-Han dar beiten, Schnitzen, Brandmalerei, Nagelarbeit u. s. w. 21 •Grosses Concert Stellen-Angebote. Au saug 4Vz Uhr. Eutr6e 40 Pfg. Adolf Geisse und Frau. 158 162 73 der Bauer'fcheu Capelle. Entree 25 Pfg. Anfang 4 Uhr. Gustav Sack und Frau. 159 OOOOOOOOOOOOSOOOOOÖOOÜOOO Unseren werthen Kunden, Freunden und Bekannten 169 Handlung Ernst Challier (Rudolphs Nacht) zu haben. 71 OOOÖOGOÖOCOOOOOGÖOOOOOOQ mit Tanz 77 ■ Es labet freundl chst ein Anfang 4 Uhr 11 Min. 148 VereinsnachHch^n^l W 46 8 Anfang 8 Uhr. Der Vorstand. Möhl. er schnell unb billigst irgend eine Ltelle sacht, verlange per Postkarte not den Central« Stellen-Anzeiger,FrankfaM zum Jahreswechsel! Familie Friedrich Magnus. zum Reuen Jahre! Ghr. MeKer und Iran. Unserer verehrten Kundschaft, Freunden und Verwandten wünschen ein frohes unb MÄiches neues Inhr! Wiederbeginn des Unterrichts in meiner Handarbeitsschule Montag den 3. Januar. Unterricht in allen Fächern der weiblichen Handarbeiten: Weiß- und Maschinennähen, Weiß« und Buntfticken rc, sowie nm 1. Nkujahrstagl* auf dem Laiinstein G Allstreteu fümmtlidjcr Narrkuspttialitatkll unter niet Gebrumm. G Das närrische Ministerium. Entree 10 Pfg. Verloren wurde gestern «beud ein schwarz- weiß earrirte- seidene- Tuch von der Gchulstratze di- zum Theater. Gegen Belohnung abzogeden 156 Goethestratze 18. Kannst Du nu kucken??? Immer noch Neue Große Caroeval-Gesellslhoft. AM" Samstag den 1. Januar 1898 Anfang 3 Uhr 59 Minuten 1 Secunde im Kruse’schen Concerthaus Lonys Bierkeller aufrichtigsten Glückwünsche! Ae & €}, Wallenfels, Marktplatz 21. Statt jeder besonderen Anzeige! Unseren werthen Kunden, Verwandten, Freunden und Gönnern zum Jahreswechsel unsere Wilhelm Haas und Frau Bleichstrasse 21 ••••••••••©•ceoeseoeeeeee « Meiner wertden Kundschaft, sowie allen Bekannten sendet ® ® die herzlichsten Glückwünsche £ Kronbaur’scher Quartelt-Vsrein Giessen. CONCERT zum Besten eines Saaibaufonds Sonntag den 9. Januar 1898, Abends 5 Uhr, im grossen Saale des Gesellschaftsvereins unter Leitung seines Dirigenten Herrn Leopold Geller und unter Mitwirkung der Concertsängerin Frau Marie Schott-Mohr aus Mainz (Sopran). Eintrittskarten ä Mk. 1.—, Sperrsitz Mk. 2.— sind in der Musikalien- werden zu jeder Tageszeit ertheilt. Achtungsvoll Cmemi-EchWast yirlotitt. Grosse Iuöek- u. HruöeWung Mdactton: tt. Vchehde. — Druck und Verlag der Brühl^fchen Universttits-Vuch. unb Steindruckerei (Pietsch A Schevda) to Gießen. Air heutige Wummer umfaßt 14 Seiten. auSgefübrt von der 1E0 Saprlle des 2. Großh. Hess. Inf.-Reglmeuts Ar. 116, Iriftr Wilhelm unter persönl'cher Leitung de» Großh. MusikdirectorS Herrn C. Krauße. Gpielplanr 1) Fest-Reveille (Golde). 2) Ouvert. Rienzi. Wagner. 3) Das Herz am Rhein! Lied, Prell 4) Vorspiel u- Stciltana a. d. Cavalleria rusticana. Mascagnt. 5) Ouvert. Athalia. Mendelssohn. 6) Concert f. d Flöte. Popp. 7) Mimosa, Walzer. Jones. 8) Fantasie a. Faust Gounod. 9) Eriks- gang und Krönungsmarsch a. d. Folkunger. Kretlchmer. 10) Dialogue du bal, Intermezzo für Streichinstrumente. Krauße. 11) Aus dem Schwarzwald! Mzka. Millöcker. 12) Wiener Volksmusik. Potp. Komzak. Sonntag den 2. Januar: Kroßes Abmd-Goncerl »llsgeflhrt von der Kapelle des Iusauterie-Kesimellts Kaiser Milhelm Ur. 116, unter persönlicher Leitung des Großh. Musikdirectors Herrn C. Krauße. Anfang 8 Uhr. Bier im Glas. Entree 30 Pfg. Samstag und Sonntag Großes PreisKegeln. Z Teigler, promenaSenhs. Giessener Stadttheater GamStag (Neviahr), den 1. Januar 1898t Die (djfiuf Ungarin. Grcße Operetten poste in 4 Acten von W. Mannsiüdt und A. Weller. Musik von Gustav Steffen-. Montag, den 8. Januar 1898t Die Ehre. Schauspiel in 4 Acren von Hermann Sudermann- Contentia Giessen (WohtthätigKeitsvereirr). Heute Samstag den 1. Januar, Abends 8 Uhr: Familien - Abend mit Christbaumverloosung. 131 Steins Garten Heute, am Neujahrstage: Ph i losoph en trahl Sonntag den 2. Januar: die herzlichsten Glückwünsche zum Jahreswechsel! Pumpernickel a & to W llenfel», 392 Markt - TeleoKo" 46. 3Mr und darauffolgendem Balle. Es ladet ein mit viel Gedrumm Das närrische Ministerium. & Unserer verehrten Kundschaft, Freunden £ 4 und Verwandten wünschen ein ♦ 8 frohes nni glüdilid|C6 neues Jahr! 8 esangvcrein Heiterkeit. « Samstag den 1. Januar 1898 Wujahrstag): « Abend-Mnterljaltuug $ mit Khristbescheerung H? im Saale des Hotel Einhorn. 4t NB. Karten im Vorverkauf ä 75 Pfg. bei den Herren I. Arnold, ä Schipkapaß und L. Dechert, Friseur, Grünbergerstraße. — jb Abends an der Kaste L 1 Mk. 49 Große närrische Damen-Kala-Sihung unter Mitwirkung Arankfurter Speciatitäteu Dienstag Abend: Hotel Kaiserhof. F. Q. F. Montag Abend: Dauer. Unserer werthen Kundschaft, sowie Freunden und Bekannten C die herzlichsten Glückwünsche £ Tanz-Unterricht. Mein neuer CursuS beginnt ____ 137 Dienstag, den 11. Januar 1898. W Gefl. Anmeldungen erbitte möglichst vorher in meiner Wohnung Sonnenstraße 5 zu machen. Unterricht für Einzelne und Extrapartieen Ein Lehrling gesucht. 93 Wilhelm Loeber, B ckermstr- 112] Mädchen können gute Stellen erhalten gegen boben Lobn durch Frau Seydicke, Bahnhofflr. 43. Dienstmädchen gesucht. Eintritt 15. Jaguar. 94 _______________valser'sckie BleiLe. I6d] Sofort eine tüchtige Köchin gegen hoben Lohn gesucht, sowie eine ältere Person zu einem einzelnen Herrn als Haushälterin, ferner finden mehrere tüch- fge Mädchen mit guten Zeugnissen Stelle durch fteoti Heßler, Sonnenstraße 24. 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