1897
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wie fie durch dir reich,g-s.tzUch-n Bestimmungen erforderlich
e Batavia,
Zamaica-Ruw, DflHflC Klagen empfiehlt
Retter,
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»«nähme von Lnzetge« zu der Nachmittag» für de« foloeoben Tag erscheinenden Shromttr bi» Darm. 10 Uhr.
Vierteljährig« Avouuc«eattvrettr 2 Mark 20 W ■** Vriagerloh«. Durch dir Poft bezog« 2 Mark 60 Pf>-
«ebtdion, ExPedtti»» unb Druckerei:
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do. (E do. (wtii)
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Verlag des „Gießener Anzeiger" Brühl'sche Unio.-Buch- u. Stemdruckerei (Pietsch & Scheyda).
J Dmmt 11 in Ätifrakttw, Ptt Flaschr 2,40 M, £to»lititm,'70ii5i4 Fischbach.
attt Reform der Sozialgesetzgebung.
»n.« den ItU dem Jahre 1890 geschaffenen loitalpolt- 8 4» hie Hftetfl* und Invalidenversicherung
S« dkeweitau- wichtigste,
bte Arb-il-unsShigkkit bewahren,
s*ä atg. -.iss» mit einer, gewissen Z HP ©eene gesetz
Weise zur'Kenntniß seiner Leser bringen. Dienei^sten Nachrichten zuverlässiger telegraphischer Nachnchlen- Bureaus sowie zahlreiche Mittheilungen aus dem engeren und weiteren Vaterland halten den Leser stets über die Vorkommnisse in demselben auf dem Lausenden. Unterstützt durch umsichtige Berichterstatter in allen Orten Oberhessens und in den bedeutenden Städten der anderen hessischen Provinzen^ ch der ffiäS* «Ä"S» "*> I«-«-1 arr ssut «r’säiä r Vaterlandes und der Nachbargebrete ,° frühzeitig wre I - ■ --------— "”6“" """"
Möglich zur Kenntniß seiner Leser zu brmg-r^ desgleichen wird den Begebenheiten m der Stadt Gießen die gebührende Besprechung im localen Therle des Anzeigers zu Theil werden. Der in der Provmz Oberhesten betriebenen Land wirt Hs ch aft wird der Anzeiger durch Veröffentlichung von allem Mssens- wertben aus dem Gebiete derselben besondere Berück-
ziehen, I°nd--n das Hauptaugenmerk auf d'NÄu-ban der b, reit« bestehenden Einrichtungen ,u richten. Da« ist »«>««' «X S nut « loben, denn nur aus einem durchaus fistet Grunde kann weitergebaut werden, wenn dieser nach allen Richtungen hin gefügt ist und fich bewi. .
Dor f>te|e«er -«zel,er erscheint täglich, Mit Ausnahme de» Montags.
Du Gießener I>«mttte« b kälter «erden dem Anzeiger «üchentlich dreimal btigtlegt.
§ichtiauna zu *0^« .
die Beobachtungen und Erfahrungen in Kunst und. Wissenschaft, Litteratur, H aus Dirthschasr, Handel, Gewerbe und Industrie m den Kreis seiner Besprechungen ziehen. Ein gediegenes F e u 1 l l e - ton wird neben besonderen Artikeln knisteren und heiteren Inhaltes den erwünschten Unterhaltungsstoff bieten. Inhaltlich werden wir den ..Gießener Anzeiger" vom 1. Januar 1898 ab in der Werse erweitern, daß derselbe einschließlich der ''Gießener FamkUen- blätter" täglich mindestens 8 Seiten (2 Bogen)
vom gleichen Tage ab w o ch e n t l i ch 4 mal lDienstaqs, Donnerstags, Samstags und Sonntags) erscheinen und neben den Erzählungen, Romanen und Novellen beliebter Schriftsteller anziehenden Unter- balwngsstoff aus dem Gebiete des Familienlebens Md der Hauswirthschaft bringen, und somit namentlich ml Kreise der Familien eine beliebte Beigabe bieten.
Wir ersuchen nun namentlich auswärtige Leser, Lre Bestellung bei der Post baldgefl. aufgeben zu wollen. Reut, nzuttetende erhalten vom Tage der Bestellung bis 1. Januar den Anzeiger kostenfrei zu- aestellt, wie wir auch gerne bereit sind Probe- Nummern nach auswärts postftei zu versenden Den Mem in hiesiger Stadt werden wir wie seither, Anzeiger weitersenden und den AbonnENts- äetrag durch Quittung erheben lassen, falls mcht aus- srückliche Abbestellung erfolgt.
Hochachtungsvoll
il'ltnen,
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BTÄ MiW' 'n Bern, Bar.sre, -ach Ram der Brüfleler Gesandte Graf Montholou nach L' der Gesandte in Peking, Gcrard, S-Ht in gleicher ,!■ »'“! ‘“VÄ
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29. December. Die griechische W
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fallen dorthin
Lehrten Flüchtlinge leiben lehr nute, bem ungewöhnlich nmSe,^‘j9. Dec-mber. Heute find hier 84 Reu-
! SÄ Öen. Bi,h« find in B°mb°h tn-gesa-me ^4 257 «rkraukungen an der Pest oorgelommen, von denen 11,882 tödtlich verliefen.
Depesche» M Bar»»
Berli», 29. December. Wie an- H°°°°ver ge«eldet wird ist dort die Ernennung de» Grafen S^llberA
1 ofi#YhT8ilbcnten von Hannover heute eiu» ge"."ffem Der bisherige Oberpräfident >. »eunigien wirb Im Reich,.ag'gebünde fand
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Alttts°?ud JnvalU>7nv?rs°r^ 'nd°da^ft"eS nach
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Augusta" im Norwegischen Fsord unb der R-°>°d"wu°'ch de«°«ai!er- ein. - 3» Saufe be. Xa8el f'BUM dem Reich,kanzler Fürsten zu 6^‘”‘"^V@ln6”n doleuzbeluch ab unb nahm mit bem chinesischen meiano 8tnbtbet«bneten nahm« «It 77geaen 18 Stimmen die Magistratßvorlage an, bett. Tu ctnVa„b|e6un8 des Kirchhofs der MLrz- y“-;“” In %rieb«td)8böin mit einem von Langer« haus beantragten ^Amendement, auch einen Gedeukste^^ errichten mit der Inschrift: »De» Gefallene« vom 18. -Kllr. 1848 die Stadt Berlin". Deutschen
«erliu, 29. December. Gegenüber der »Deutsch 2-aarSreituua" versichert die ^Germania , daß mau t» Bittkau b6al deutsche Vorgehen in Ostasieu »mit deutbar grSbter Shm^hie^ betrachte. gcmelbet: Die
Stökun de, Rhem^aj.c« zwischen -py- u°d Welle Strecke Aeve-Zevc-ar, ist ab heute Wittag 1 Uhr
btitöl£' 29. Dec-mber. Der -iede-Sfter.eichilche Landtag nahm ben von bem Abgeordneten kkoll.ka gesteh eingebrachten D.inglichkeit-antrag an,
Aeststelluua der deutschen Sprache als Unterrtchtsip.ach» »u ben Bolt«? und Bürgerschulen Niedetösterreich» verlangtt
29 Drcemder. General Charette, «aron ÄÄS-ÄÄ ssk ä KiX.,72^ S’Ä'« SSÄ * P.°t°st g7g-Ü deu >° agste-t Bries de« Herzog« von Orleans an Duftuille angesehen. Die Plai-
doher? wurden hmte"°rtg.se»t. Die weitere Verhandlung
allen Rtchtuugeu g,n 8=|ub. -p MihstSudeui j. B. herigen Gesandten in Brasilien, Pich on , »1«^ an Stelle
a« wübr nd "er kine Th-11 der Berficherungdanstalteu stuan- La Uhr r nt oefteat ist, andere mit Uuterdiian, arbeiten Ns-d damit der Gesahr de« stuanziellen Verfall» ausgesetzt find. In dieser Richtung müßte °aeD gefunden werden, der einen Ausgieich e'mb Ucht. Die Regie- ” JXÄ". X" Ä rs-“ ?”* L.Ä"S SS.« Versicherungsanstalten und diejenigen der Jpdustriebezirke zur D-liino des Desizst^ anderer Bezirke herangezogen werden ^Nen welche ungenügende Einrichtungen ha.rn, die e«! einem Sä»; »*& ä"ä £■«»’“ »»■“ "-rr: ksäTä;* gta6eee
Le"°FEch Ä ^Nabes mch?an« dem Ange lasten,
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666 Afföfind d7e°'anstrengün-gen der R-giernng auf dem Gebiete der arbeiterverficherung Resormen 8^J*affen' von Erfolg bealeitet.
Meßmer Anzeiger
Seneral-Wnzeiger.
Amts- unb 2tnuiaeMatt fSv den NrNs Gissten.
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«ttjei9e» für den .Sieget
Berlin, 29. December. Der.Germania zufolge rye^ mit einer , »-w'N» Zuvtrsich^ M^"d7m ®«ne Gesetz, j der Kaiser bei «'^7'°^L7«°d°-tsch-n-t habe,
'Seif(,( Nr. 307
jMnaigen]
9eitO1@cbonfi‘m der letzten Tagung de« Reichstage« batte Me Reaierung einen Reform«Eotwurf, eine Novelle zum ^^rS dem Gebiete derselben veson-ere ®crua= . und Jabalibenverficherung«ge,etze einge^racht,^ Theil werden lasten, daneben aber auch ^,buXÖ n?cht
- - — - K'-nit und L°°7Ötz.ch. »äagt, dast d-r «lau definitiv
- ! ±^ÄÄ“«VbH Mt.btba.te im Reich«. ‘«W “«»«• P.gsivent Favre hat heute die
tage entwickelten Programm nicht in der adsich. derRegte- , “ 8,’'®ua?
Industrie» gefolgt. Der Lelchscomnttffar enttotrj eil Bild der bisher unternommenen Schritte und der weiteren Bor« bereitunge». Seitens der Anwesende» wurde die Bereit- willigkeit zur eifrige» Mitwirkung zu erkennen gegeben.
Berlin. 29. Decemder. Wie die „Bolkszeituug" hört, ist Professor Dr. Lab and In Straßburg (Elsaß) von der griechische» Regierung um Abgabe eines Gutachtens tu einer streitige» Frage ersucht wordeu. Professor Dr. Labaud befindet fich gegenwärtig tu Berlin zum Besuch seiner hier lebenden Verwandten.
Berlin, 29. December. Der bevorstehende Massen« strtke der Schuhmacher dürste bereits in nächster Woche zu« Ausbruch kommen.
Berlti, 29. December. Die „Nordd. Allgem. Ztg." bestätigt, daß die Verhandlungen zwischen Deutschland und den Bereinigten Staaten von Nordamerika betreffs der Handelsverträge noch fortdaueru.
Berlin, 29. December. Ueber eine drohende und zum Theil bereits ausgebrochene Revolution in Persien gehen der „Post" Nachrichten zu. Es wird berichtet, ganz Persien, mit seinen Geistlichen an der Spitze, habe entschiedenen Protest eingelegt gegen die RegierungSwe.se von Muzafar Eddiu, die das Land in eine verzweifelte Lage versetzt habe. Ueberall herrscht die größte Geldnoth und unbeschreibliche Theuernvg und zwar sogar für die Gegenstände des dringendsten Bedarf«. Als Ursache des allgemeinen NothstandeS bezeichnet mau, daß der Schah den Gadrasam (Leiter des Auswärtige» Amtes) sowie die Rathgeber feines ermordeten Vaters ent- laffen and alle wichttgen Aemter an unfähige Günstlinge ver« geben habe, die nur darauf auSgehen, sich durch Erpreffuugen zu beretcheru. ES zeigten fich daher schon die Anfänge der Anarchie und der staatlichen Auflösung. Die Geistlichkeit nehme entschieden Partei gegen deu Schah und stellt an ihn die Forderung, dem Volke die ihm längst in Ausficht gestellten Reformen zu gewähren. Durch ein förmliches Ultimatum hat die Geistlichkeit dem Schah die Lage klargelegt und ihu der RegieruugSuufähigkeit bezichtigt. Der Protestbewegung haben fich die angesehensten Personen des Reiches und sogar einzelne Mitglieder des Herrscherhauses augeschloffeu.
Mel, 29. December. Anfang Januar wird ein weiterer Llohddampfer mit Martnetruppen nach Ost asten abgehe.i.
Köln, 29. December. Die „Köln. Ztg " meldet auS Wien, die Botschafter in Konstantinopel hätten daö Or- ganisationsstatut für Kreta fertig, doch fehle noch der Gouverneur, da der Fürst von Montenegro unbedingt die Erlaubuiß für Petrowitsch verweigere, sodaß da« Ausland diese Caudidatur zurückziehe. Die Meldung der „Politischen Eorreipoudenz" auS Cettiuje, daß der Fürst der russischen Eandidarur -»gestimmt habe, sei unrichtig. Infolge der Verlegenheit wegen des Gouverneurs trat nunmehr die Candi- datur des Prinzen Georg hervor und zwar bet denjenigen Mächten, die Griechenland auch früher unterstützen wollten.
Budapest, 29. December. OffictöS wird versichert, daß nach Ablauf der mit dem AuSlaude abgeschloffenen Handelsverträge eine Revision der Getreidezölle vor- geuommeu und in den neuen Zolltarif dem Wunsche Ungarns entsprechend eine Erhöhung der Getreidezölle augestrebt werden soll.
Berlin, 30. December. Durch die Indienststellung von fünf Schulschiffen ist die Zahl der Cadetten und Schiffsjungen eine wesentlich höhere geworden.
Berlin, 30. December. Zu Ehren de- ProsefforS vr. Rudolf Virchow auS Anlaß dessen 50jährigen DoceutenjubiläumS und dcS 50jährigen Bestehen« feines Archivs fand gestern Abend ein Festmahl statt, bei welchem der Jubilar von verschiedenen Setten gefeiert und seine Verdienste gewürdigt wurden.
Hamburg, 30. December. Der „Hamb. Eorresp." meldet aus Berlin: Die Verhandlungen, welche unlängst zwischen Vertretern der ReichSpost-Verwaltung und Vertretern der Bundesstaate» Bayern und Württemberg wegen Einführung postalischer Reformen stattgefunden haben, habe» zu einem principielle» Einverstiinduiß über Richtung und Tempo dec Maßnahme» geführt. Hebet den finanziellen Effect gingen die Meinungen allerdings weit auSetnauder und wird e« darauf aukommen, welche Stellung die refpectiven Staatsverwaltungen hierzu einnehmru werden.
Wien, 30. December. Der Kaiser verfügte gestern die Schließung des ReichSratheS. Die Entschließung des Kaisers über die Zollgemeinsamkeit mit Ungarn und das Bankenprivilegium wird morgen erwartet, ebenso die Ent- fchließung der Krone über die Quote.
Eger, 30. December. Auf dem Akademikertag wurde beschlossen, daS Verbleiben der deutschen Hochschule in Prag zu fördern und die Regierung um kräftigen Schutz derselbe», sowie ihrer Angehörige» zu ersuchen- ferner die Errichtung eine» permanenten Ausschusses zur Ueber- wachung der Schutzgewährung nn den deutschen Hochschulen.
Budapest, 80. December. Infolge der gestrigen Erklärung deS Ministerpräsidenten ist eine Verständigung mit den Par- teien ausgeschlossen, und dürfte die Regierung die Roth- Verordnung am 3. Januar in Kraft treten lassen.
vudapest, 80. December. Die großen Holzlager der Firma Hanas stehen feit Mitternacht in Flammen.
Budapest, 30. December. Im weiteren Verlaufe der gestrigen Sitzung de« Abgeordnetenhauses erklärte Baron Banffh, cS liege im Wunsche der Regierung, bis zum 1. Mai ein Zollbüuduiß zu Stande zu bringen. Gelinge dies aber nicht, so würde die Regierung einen Handelsvertrag und ein gesondertes Zollgesetz schaffen. Mit dieser Erklärung ist die Situation eine hochernste geworden. Man spricht bereits von einer Spaltung in der Regierungspartei selber.
Pari«, 30. December. Der Hauptzoll-Director P a 11 ain wird an Stelle MagninS, des Alterspräfideuten de« Senat», zum Director der Bank von Frankreich ernannt werden.
Beibai, 30. December. Die „Financial Sazzete" fordert die Regierung auf, sich der Ausdehnung de» russische» Einflusses in Thiva, Afghanistan und Abeffynieu energisch zu widersetzen oder fich mit Raßlaud auf friedliche« Wege zu verständige».
Landon, 30. December. Gestern find 1162 Soldaten und Marine-Osstziere von Southampton nach Bombay abgegangen.
London. 30. December. Die Voruntersuchung gegen den Ratift Prince, den Mörder des Schauspieler- TerriS, hat gestern vor de« Polizeigericht begonnen. Die Sache wurde vor die Asfisen verwiesen.
Madrid, 30. December. Heute Abeud wird General Wehl er dem Krieg-minifter seinen Protest übergeben, der in respektvolle« Tone gehalten sein soll.
Laiea. 80. December. Zar Bestätigung der früheren Nachricht wird mitgetheilt, daß die Admirale die Landung der türkischen Truppen auf Kreta nicht gestatteten, wenn fie von deu Mächten nicht entgegeugesetzten Befehl erhalten.
Aus dem städtischen Verwaltungsbericht.
(Fortsetzung.)
Die am 19. September 1896 nach Ablauf der ersten,
dreijährigen Amtszeit der Beisitzer zum Gewerbegericht stattgehabteu Neuwahlen haben erfreulicher Weise
in der Hauptsache die W ederwahl der seitherigen, bewährten
Mitglieder ergeben. — Im Kalenderjahre 1896 find bei de«
Gewerbegericht im Ganzen 89 Klage» angebracht und mit 2
aus 1895 übetgegangenen erledigt worden (gegen 100 bezw.
96 in de» beide» Vorjahren). Die erledigt wie folgt :
Klagznrückuahme vor 1. Termin „ t« „
vergleich , „
BersSutnuißurlheil„ „
Eudurthetl „ „
Klagverbinduug H „
Klagzurücknahme vor 2. Termine * i« „
Vergleich „ „
versSumnißurthetl„ „
Endurtheil „ „
Andere Erledigung (Beruhen)
Unerledigt blieben
91 Klagen haben fich
8 3
29
19 S
1
(mit Beisitzern) 3
1
91
eS find somit 69pLt. aller Klagen (in den Vorjahren 87 bezw. 60pTt.) ohne Heranziehung von Beifitzern, und vielfach mit Vergleich durch den Vorsitzenden allein erledigt wordeu. In allen Sachen wurden zusammen 106 Termine abgehalten und zwar: a. durch den Vorsitzenden allein auf Grund deS § 64 des Reichsgesetzes an 54 SitzungStageu 80, b. durch denselben mit Betfitzern an 25 SitzungStagen 26 Termine. Bon den neu anhängig gewordenen Klagen waren
durch die Arbeitgeber erhoben 12 gegen 12 u. 10 J in den n „ Arbeitnehmer „ 77 „ 88 n. 86 ! Bor-
89 „ 100 u. 96 1 jähre».
Bon de» 12 Klagen der Arbeitgeber ging t» 3 Fällen der Klagantrag auf Wiederaufnahme der Arbeit, in 9 Fällen auf
Entschädigung- nach Zurückziehung einer Klage wurde de» verbleibenden 11 Klage» theilS durch Vergleich (8), theilS durch versäumniß- (2) und Endurtheil (!) durchgängig ent sprachen, sodaß die an fich selteneren Klagcn der Arbeitgeber danach wie in den beiden Vorjahren so auch in 1896 alS in der Hauptsache wohl begründet fich erwiesen haben. Von den Klagen der Arbeitnehmer haben 6 auf Herausgabe von Papieren, 7 auf Zengnißausstellung, alle übrige» auf Entschädigung gelautet - vo» den 13 ersteren wurden 6 durch ttlagzurücknahme, 3 durch vergleich, 1 durch versäumniß' urtheil, 2 durch Endurtheil erledigt und 1 blieb beruhen. An Entschädigungen waren Seiten- der Arbeitnehmer im Ganzen etngeklagt 1805.72 Mk., worauf die Kläger theilS durch vergleich, theilS durch Urtheil 1049.71 Mk. = rd. 58pLt. erhielten (gegen 67 bezw. 61pLt. in den beiden Vorjahren). Am 20. April 1896 fand eine Sitzung des gefammren Gewerbegerichts statt zur Abgabe eines Gutachten» Über die Errichtung einer ArbeitSuachweis-Anstalt für die Stadt Gießen- die erfreuliche Uebereinstimmung, welche dabet über Bedürfniß, Umfang und Organisation eines von der Stadt einzurichtenden, unentgeltlichen Arbeitsnachweise» sich ergab, und die Verständigung, welche weiterhin auch Über die Einzelheiten de» Statut» erzielt wurde, ermöglichten es, daß am 1. November 1896 der Arbeitsnachweis in« Leben
treten konnte. Die Leitung desselben ist einer städtischen Deputation übertragen, die Nachwet-stelle befindet fich auf der Bürgermeisterei. Der verkehr und die ArbeitSvermitte-
lung in dem ersten Geschäftsjahr de» Arbeitsnachweises,
1. November 1896/97, hat fich gestaltet wie folgt:
Arbeitsstellen: Gewerbl. Andere Dienstboten Zusammen:
Arbeiter: Arbeiter: u. bgl.:
Gemeldet: 338 267 469 1073
Gesucht: 309 389 297 995
Vermittelt: 95 99 114 308
weu» danach auch der Erfolg der Vermittelung nur mäßig sprint, so darf doch mit Bestimmtheit angenommen werden, daß durch den Nachweis bedeutend mehr Stelle» vermittelt worden find und daß dem Nachweis hiervon nur nicht die erforderliche Anzeige gemacht worden ist- am dankbarere Mit> arbeit aller Betheiligteu in dieser Richtung sei darum auch an dieser Stelle von Neuem ersucht. — Von den gemeldeten Arbeitsstellen entfallen: 901 auf hiesige, 172 auf auswärtige Arbeitgeber- 667 Stelle» wurden von hiesige», 428 von zugereisten Arbeitern gesucht- von den vermittelten 308 Stellen entfallen: 166 auf hiessge, 152 auf zugereiste Arbeiter. Der verhältnißmaßig hohe Antheil auswärtiger Gefchäste und zu- gereister Arbeiter bei der Inanspruchnahme des ArdeitS- Nachweises zeigt, daß der letztere dem Ausgleich von Angebot und Nachfrage schon jetzt über denjenigen deS örtlichen Be-
dürfniffeS hinaus dient und daß eS wohl gerechtfertigt ist, wenn die Opfer für die Erhaltung deS Arbeitsnachweises nicht ausschließlich von der Gemeinde gebracht werden Endlich hat die bei verhältuißmäßig reichliche« Stellenangebot auffallend starke Nachfrage Zugereister gerade mach solche» Beschäftigungen, für welche nach den Veröffentlichungen deS Nachweises zur Zeit keine Stellen offen find, hiufichtlich der Wanderer und Stromer unter denselben auch schon ernstliche Zweifel an der Aufrichtigkeit jener Stellengesuche erweckt, von der »ach der Geschäftsordnung gegebenen Möglichkeit, bei dem Arbeitsnachweis Auskunft einzuholen über Fragen aus dem Gebiet der socialen Gesetzgebung ist bisher«» in keinem Falle Gebrauch gemacht worden.
(Fortsetzung folgt.)
Wietze», de» 30. December
An unsere Leser!
Nr. 1 der mit Beginn de» neuen Jahre» wöchentlich viermal dem „Gießener Anzeiger" beigegebenen „Wietzener Fanttlienblütter" erscheint am Montag deu 8. Jan »ar. I» dieser Nummer beginnen wir mit dem Abdruck de» spannenden Roman-
Muttersohn
von Arthur Zapp.
Der Roman „Der Majorat-Herr", welche» wir nicht, wie gewünscht, noch im alten Jahre zum Schluß bringen konnten, wird bann an zweiter Stelle Fortsetzung studer.
Hochachtungsvoll
Redaetian bei „Wietzener Anzeiger".
•• Choral. In der Sylvestern acht wird um 12 Uhr nach dem Läuten vom Thurme der Stadtktrche: „Allein Gott in der Höh' sei geblasen werden.
•• Wetterbericht. Im Nordwesten der britischen Inseln liegt heute da- Leutrum einer neuen tiefen Depression, welche vom Ocean her der gestrigen rasch nachgesolgt ist. Ue*< Leutral'Europa hat aber der Luftdruck gegen gestern wertig abgenommen, sodaß von ihm gegen Nordwesteu die Druckunterschiede erheblich find. Ueber England, dem 6anal unb der Nordsee treten dahier auch starke bi» stürmische Südwinde auf. In deu eontinentalen Lagen blieb dagegen da- Wetter noch ruhig und größtentheils heiter. Die Temperaturen find namentlich in den westlichen Gebieten gestiegen, im Osten liegen fie immer noch tief. — voraussichtliche Witterung: Wechselnde Bewölkung- sonst ziemlich heiter und mild.
Hessische Todteuschau aus dem Jahre 1897,
(Nachdruck verboten.)
Januar: 1. Karl Friedrich Stoltz, Domävenrath in Darmstadt, 71 Jahre alt. — 3. Ludwig Spielman», Bürgermeister in Groß Steinheim, 69 I. — 3. Professor Dr. Franz v. Baur in München (geb. in Lindenfels, früher Oberförster in Mitteldick), 66 I. — 5. Landtagsabgeordneter und Verlagsbuchhändler Arnold Bergsträßer in Darmstadt, 56 I. — 7. Professor Dr. August Streng in Gießen, 66 I. — 13. Oberlehrer Heinrich Meißinger in Offenbach, 62 I. — 17. Piarrer Gg. Jost in Alsheim, 62 I. — 17. Pfarrer Ben nighof in Darmstadt, 76 I. — 17. Pfarrer Karl Ludw. Schulder in Ober-HilberSheim, 54 I. — 20. Adolf Becker, Pfarrer i. P. in Darmstadt, 96 I. — 20. Hofgericht-rath t. P. Karl Neuling ia Darmstadt, 85 I. — 24 Ludwig Appel, Oberpfarrer,n Beerfelden, 35 I. — 26. Kirchenrath Karl Brann in Offenbach, 82 I — 27. Hauptmann a. D. August Kuhlmann tu Darmstadt, 74 I. — 31. Ferdinand Fröhlich, Steuerrath i. P. in Darmstadt, 86 I.
Februar: 4. Dr. Gg. Windhaus, Gymnafialdirkctor in Laubach, 51 I. — 4. Professor Dr. Otto Buchner in Gießen, 69 I. — 9. Geh. Oberconfiftorialrath Frhr. v. Preufcheii in Darmstadt, 78 I. — 21. KreiSrath i. P. Ikonrad v. Grolmaon in Darmstadt, 54 I. — 21. Hrch. Weiten, Vorsteher der Präparandenschule in Lich.
Marz: 2. Dr. Karl Muhl, Geh. RegiernngSrath in Darmstadt, 71 I. — 6. Geh. Rach Friede. Frhr. v. Preufche» in Darmstadt, 73 I. — 7. Professor Dr. Peter v. Bradke in Gießen, 44 I. — 11. Eduard Kreyßig, Geh. Ban- rath i. P. in Mainz, 67 I. — 12. Wilhelm Georgi, Pfarrer in Steinbach, 65 I. — 19. Geh. Baurath Professor Dr. Heinrich Wagner ,n Darmstadt, 62 I. — 20. Pfarrer Georg Friedmann in Goddelau. — 24. Mediciualrath Dr. Eugen Wittich in Heppenheim a. B., 51 I. — 29. Major Frhr. v. Röder-DierSburg in Heppenheim a. B., 49 I.
April: 2. Commc.cien'ach Werner, Präsident deS Berwaltung-raths der Hess. LudwigSbahu in Mamz, 85 I. 8. JnstuS Wilhelm Jost, Lehrer i. P. in Darmstadt, 95 I. — 19. Dr. med. Rau in Wörrstadt. — 20. Bürgermeister Friedrich Schömer in Seeheim. — 21. Oberst i. P. F. A. Bangel in Darmstadt.
Mai: 5. Geh. Justizrath Prof. Gustav Kretfchmar in Gießen, 66 I. — 5. Fabrikant L. A. Enzing er in WormS, 49 I. — 18. Geh. Hofrath Theodor Wünzer in Darmstadt, 65 I. — 18. Dr. med. Karl Feldho fsn, pract. Arzt in Lampertheim, 61 I.
Juni: 6. Oberstlieutenant i. P. Peter Hauß in Darmstadt, 85 I- — 14. Stadtpfarrer Karl Wilhelm Lhnker in Mainz, 66 I. — 16. Bürgermeister Anton Balbach in Nierstein, 57 I. — 24. Reallehrer Friedrich Frey in Alsfeld, 63 I. — 26. Rentamtmann Wilhelm Rühl in Groß- Gerau, 52 I.
Zitti: 6. Pfarrer Karl Hoffmann in Planig, 48 I. — 9. Reallehrer Friedrich Fleischhauer in Bingen, 36 I. — 11. OderlandeSgerichtsrath Joh. Holzapfel in Darmstadt, 65 I. — 15. Adam Beckeuhaub, Pfarrer in Groß- Umstadt. — 18. I. D. Wilhelm, Director der Leuten- und LebeuSverficherungs.Anstalt in Darmstadt, 77 I. —
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Krofdorf, 29. December 1897.
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Auf besonderen Wunsch veröffentlichen wir heute ^°n vorstehende Dienstag, den 4. Januar, Namen damit ftch bei Absendung von GrMulatwnskarten schon hiernach ^„mittags IO Uhr anfangend, gerichtet werden kann. Weitere Veröffentlichung wird morgen erfolge . . fommcn im Wohnbacher Gemeinde-
Gießen, den 30. December 1897. wölb, Distrikt Hinterwald, zur Ver-
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Kleine: 11682
Holzversteigerung.
Mittwoch, den 5. «ud
Donnerstag, den 6. Januar 1898, jedesmal von Vormittags
von
Schuster in
lang,
rm Eichen-Scheitholz 1. Klaffe.
Zusammenkunft ist auf der Nömer- straße bei Holz Nr. I.
Wohnbach, den 28. Decbr. 1897.
Großh. Bürgermeisterei Wohnbach.
Fatum.11683
Damps-Kafftt-Krennerei
-------- gegr. 1857 HMBM zu 75, 80, 85, 90 und 95 Pfg. das i/2 Pfund. Verkaufsstelle: Gießen. H. Wallach, Marktplatz 8. 9962
Summa: 7 (3) 6 (3) 1
«nm. Die in Klammern gesetzun Ziffern geb« «n, wtt viel« bet TodeSfäll« in der betreffenden Krankheit aus von sulmttrti naa» a
/. Uhr an Gelegenheit zur hl. Beicht«:
" M um 7 Uhr erste hl Messe; vor und in derselben Aas- tbeiluna der heil Eommunion; „ ..
um 8>: zweite heil. Messe; MilitärgotteSdienst mit um Ubr Hochamt mit Predigt und Te Deem.
Nachmittags um &’/» Uhr: Festandachl mit Segen.
Sonntag, den 2. Januar. Sonntag nach Neujahr.
Vormittags von 6‘, Uhr an Gelegenheit zur hl Beichte^
Vormittags um 7 Uhr: die erste hl. Messe; vor und in derselben AuStheilung der heil Eommunion.
um 8 Ubr: die zweit: hell. Meffe
, um 9«/» Uhr: Hochamt.
Zür
Mikln
unb Stongenholz, sowie bas 3 m lange Knüppelholz am ersten Toge und bas Brennholz am zweiten Tage zur Versteigerung kommt.
Lang-Göns, ben 28. Decbr. 1897. Ättüotthf*
Großh. Bürgermeisterei Lang-Göns. eJUHVHW
Brückei. 4i btweiseu äbtr 1000 Zeuguiffe
Ibie Vorzüglichkeit von
Kaiser'- KrH-Caramelleu
(wohlschmeckende Bonbons)
A. St G. Wallenfels.
Marktplatz 21. — Fernsprech Nr. 46.
Pumpernickel
A. & G. Wallenfels, 392
Martt 21. — Telephon 46.
Pilulae roborantes Selle
ZÄ ™z-B-B,eichsacht’B,ul-
16eM’D^o\1’hX"uie»^O^pri^. Apo.U- Pelikan.[10677
netes Holz versteigert werben: Kiefern- und Fichtenstämme von 13 bis 34 cm Durch-
18. Steuercomiffär Heinrich Dietrich iu Homberg. — 31. Wilhelm Becker, Realschuldirector t. P. tn Darmstadt, 71 I.
August: 19. KreiSrath Frhr. Gustav v. Gemmingen- Horuberg tu Erbach. — 29. ObcrrechoungSrath Dr. Wilhelm Zeller in Darmstadt, 55 I.
September: 20. Gymnasiallehrer Ludwig Ftok in Büdingen. — 27. Ludwig Völker, Steuerrath t. P. in Gießen. — 28 Johanne, Josseaux, Fabrikant in Offen- bach, 65 I.
Oktober: 1. Steuercommiffär Karl Kritzler tu Grün- berg. — 9. Heinrich Löw, Bürgermeister a. D. tu Baben- Hausen, 70 I. — 11. Otto Kirchner, Forstmeister a. D. ia Friedberg, 69 I. — 16. Prof. Dr. Maurer, Gymnasiallehrer tn Worms, 60 I. — 16. Wilhelm Traumüller, Buchdruckeretbefitzrr, Verleger der „LandeSkroue" in Opprn- beim, 62 I. — 17. Heinrich Karl Dremmel sen. iu Mainz, 76 I. — 26. Generalmajor Ulrich v. Btrmarck tu Darm- stadt, 53 I — 28. Hermann Langs dar ff, Oberamtü- richter t. P. tn Offenbach, 70 I.
November: 1. Friedrich Krauß, Pfarrer in Nauheim. — 4. Franz Stampf, Forstmeister tn OberRamstadt, 60 I. — 7. OberrechoungSralh Dr. Georg v. Wedekind in Darmstadt, 45 I. — Professor Dr. Christoph Bogel, Reallehrer in Groß-Umstadt, 41 I. — 20. Dr. med. Otto Brinz tu Nldda, 41 I. — 23. RechtSauwalt Wilhelm Bechtold tu Alzey, 29 I.
December: 5. Friedrich Hüter, Forstmeister iu Darm- stadt, 73 I. — 6. Kirchenrath Heinrich Fink tn Groß- Gerau, 90 I. — 6. Karl Scriba, Apotheker in Schotten. — 8. Paul Waldmann, Baakdirrctor in Darmstadt, 48 I. — 16. Decaa Karl Frommaun tn Dretetchenhaiu. — 21. Pfarrer i. P. Georg Hiukel in BenShetm, 73 I. — 22. Oberstlteuteuant z. D. Rud. Attx. v. Löwenstein iu Darmstadt. — 24. Gehetmerath Ferdinand Muhl tu Darmstadt, 69 I.
AZVchttche Anzeigen der Stabt Gietzen.
ckvansellfche Ge«rrvr«.
Gottesdienst.
Freitag, den 31. December Etzlvochov»
?bVRentner C. Schwan sen. 17) Pfarrer Dr. Naumann. 181 Fabrikant Wilhelm Homberger. 19)Rendant Döring. 20 Want B°nber. 21) B.lbhauor KHbfteif ch. 22) B°i- aeordneter Georgi. 23)Kreisamtmann Boeckmann. 24) Stadt, ratb Dr. Ploch. 25) Fabrikant Louis Lotz. 26) Bergeord-
A. gnDrff 27) Frau Friedrich Möhl. 28) Garnison- Verwa^ings. Jnspector A. Sonst. 29) Kaufmann Rubolf ©öbcl und Frau- 30) Rentner Ludwig Bücking und Frau. 31) Stadtrath Ingenieur Schiele. . ,
Nachmittags um 2 U6t: Andacht.
, nm 4 Uhr wird tn Stria« Garten das Ocatminm von ch. ». »«wer »um Besten der barmherzigen Schwestern wiederholt.
«sttesdievst tu M Synagv?'
Samstag den 1. Januar 1898.
Vorabend 4* Uhr, Morgens 9 Ubr, Nachmittag- 1 Ubr SabbatbauSgano 6K Ubr.
WSchruÄchr llrder-cht der LodesILüe tu «Uftrn
52. Woche. Vom 19. December bttz 25. December 1897.
Etmvoyaerz.Lt: ^genommen zu 23 700 (tnd. 1600 S»enn : 15,36, nach Abzug der Ortsfremden 8,77%».
Kinder
ES starben «: ^u!/r pCt bei pünktlicher ZinSzahluna gesucht. Offerten unter P. F. 11667 bis zum 6. Januar 1898 in der Expedition d Bl. nteverzulegen
p/edoren7GefijnderT|
11690] Brill« gesunden. Adzubo en Koeuvlumeu-asie 8.
In Siiliifltrr-Ahrnli empfehle meine bekannt guten Berliner Pfannkuchen und Kreppet ferner 11681
Punsch Essenzen, Rum, Arrac, Cognac. H. Hettler, Conditor. Punschessenzen eigene beste Fabrikate, als: Arrac, Rum, Burgunder, von vorzüg» lichem Geschmack, bekommen ausgezeichnet.
Reiue alte Spirituosen: Arrac, Rum, Cognac, Kirschwaffer, Zwei- schenwaffer, Heidelbeergeiü, Deutscher Bürgerbitter, Bischofeffenz, Maiweineffenz, Maiweinsprup, Gewürze rc.,