IU ««Fallen, niet Werter gfttSjg’ ÄÄ 2 Simmtr ju vn, ^Wbttgttvr^ lmrWflzuvemiüh« BltiOftg« 81, in, Mittel Zimmer Berg, Steinß ©arten, Neubau, «chbech* öbl Simmet zu uerm. Kve., Marktstr. 31 blirtetz Simmerjjll ver- Nsrttplatz 1», m. areavarveitm bewan» 1 für Vormittag! bam ittfl. -ehaiilanfprüchtn erbet ei 8 an die ©ipeb. d. 81 itt Äittfmmie, n Beiträgen von 8esWl> :fi auf einige Lage b ucht- Offerten tratr Mt Stpibttiü n Meld !st0tc>> 10 lütt MM! 9905 10dl- l0Df KsS' erU! * Dr Htlderrerelr >ldMtr sfcn S^pf" n 061 «uw»»5 * * * * * ?! 1887 »• llU B nö MW istzott, VchloffemKt. Dammstroße. ____ W M ■ ium balblM Lchen für M» unb RlnbtTmtoien. erkaufen. | ;hte Anzeigen. ^efsiL«d- jleiaicM LA-L'S »FC»' kum Jlmenau ■ >d I Rr. 256 Erstes Blatt «swmtos den 31/Cclotier IS97 Der Lietzener Aageiger erscheint täglich, mit Ausnahme des Montag-. Die Gießener A^mttienvtLlter werden dem Anzeiger Wöchentlich dreimal beigelegt. Gießener Anzeig er Kenerat-Anzeiger. Vierteljährige jkSonnemenlspteUx 2 Mark 20 Pfg. ett vringerlohu. Durch die Post bezog«, 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Lxpeditio» und Drucker«: Schutstratze Ar.r. Fernsprecher 5L 2lnrts- ttttd ElnzeigeblcLtt für den Ureis Gietzen. Hratisöeilage: Hießener Kamilienötätter. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslände- nehou» > Anzeigen für den „Gießener Anzeiger- entgehe. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für de, fnfqenhen Taq erscheinenden Nummer bi- Borm. 10 Uhr. Amtlicher TheU. Gießen, 28 October 1897. Betr.: Gesuch der Rheinischen Hypothrkenvank in Mann- beim um Zulassung thr«.r Pfandbriefe bet der Anlegung von Gemeinde-, Kirchen- und Susiungs- capltaiien. Das Grotzherzogliche Kreisamt Gießen au die Kircheu- und Stiftuugsvorstäude des Kreises. Nachstehende? Ministerin! Ausschreiben theileo wir Ihnen zur Kennmiß und zu Ihrem E,misten bei vorkommenden Kapitalanlagen mit. v. Gag er«. Auf Grund her pos. III 1 d. des Ministertalamt-' blatte« Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz Nr. 6 vom 16. Juni 1893 bestimmen wir hiermit, daß, sofern die Gelegenheit zur Anlegung von Kirchen, Pfarr- besoldungS- und SttftungScap^talien gegen genügende hypothekarische Sicherheit fehlt, die Anlage solcher Capitalien auch i« Pfandbriefen der Rheinischen Hypothekenbank in Mannheim erfolgen kann?. Gesunde«: 1 Brosche, 1 Taschentuch, 1 Paar Handschuhe, 1 Ledertasche, 1 Schuh, 1 Hammer, 1 Meisel und 2 kleine Fäßchen. Gießen, den 30. October 1897. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. v. Bechtold. Deutsche» Seid?, Darmstadt, 29. October. Wegen des Ablebens Ihrer Hoheit der Herzogin von Altenburg, sowie Ihrer Königlichen Hoheit der Herzogin von Teck, Prinzesfin van Großbritannien und Irland ist auf Allerhöchsten Befehl etne Hoftrauer bis zum 4. November l. I. einschließl ch angeordnet worden. Plauen, 29. October. Anläßlich deS heutigen Re- gierungSjubiläumS drS Königs von Sachsen bewilligte der Stadtrath 100000 Mk. für ein Volksbad, außerdem Beihülfe für andere wohlthätige Anstalten. Der Stadtrath in Leipzig spendete au- demselben Anlaß 400000 Mk. für rin Genesungsheim Lungenkranker. Viele sächfische Städte faßten ähnliche Beschlüsse. Karlsruhe, 29. October. Nach dem nunmehrigen Ge- sammtergebuiß der Wahlen wird sich die Zweite Kammer wie folgt zusammensetzen: 27 Nationalliberale, 21 Centrum, 5 Socillldemokraren, 5 Demokraten, 2 Conser- Äative, 2 Antisemiten und 1 Freisinniger. Wolff- telegrLphtsche« Correspondenz-Bureem. Berlin, 29. October. Nachdem der BundeSrath seine Plenarsitzungen wieder ausgenommen hat, wird demnächst der Entwurf der Milirarstrasprozeßordnuug zur Be- raihung und Beschlußfassung gelangen. Damit ist die Vor- oge deS Entwurfs an den Reichstag gesichert. Berlin, 29. October. Se. Majestät der Kaiser stattete heute vor der Abreise von Berlin dem Herrn Reichskanzler einen längeren Besuch ab. Kola, 29. October. Die „Köln. VolkSztg." meldet: Da die Besserung im Befinden deS Cardinal Erzbischof- Krem e n tz nicht angehalten hat, wird der Cardinal heute Nachmittag auf seinen Wunsch die Sterbesakramente empfangen. Da- Domcapitel und der StadtpfarrcleruS begeben sich zu liefern Zweck heute Nachmittag in Proeesfion vom Dom zum irjbischöflichen Palais. München, 29. October. Die sozialdemokratischen Ab- zeordneten haben zum Militär-Etat folgenden Antrag zivgebracht: Die Kammer wolle beschließen, daS KitegS- ministerium zu ersuchen, bei Vorlegung deS nächsten Militär- Liats eine Berechnung der Gesammtkosten der jüngsten großen Nauöver mitzutheilcn. Lonstauz, 29. October. Gestern Mittag entgleisten vom Constanzer Erüterzug bei der Einfahrt in Singen in Mge Schienenbruch 14 Wagen, die meist zertrümmert wurden. Ti n Wagenwärter erlitt Fußquetschung. Paris, 29. October. Die Zollcommission der Kammer genehmigte den Bericht über die Anträge Jonuart unid Genossen bett, den Einfuhrzoll auf Schweine, gesalzene- Schweinefleisch u. dgl. Die Commission hielt die früher an« genommenen Zollsätze ausrecht mit Ausnahme des Zolles von 30 FrS. auf gesalzenes Schweinefleisch, Schinken und Speck, der auf den gegenwärtigen Zollsatz von 25 FrS. herabgesetzt wurde. Belgrad, 29. Oetober. Bon zuständiger Seite werden die Gerüchte von einer angeblich bevorstehenden längeren Reise de- Königs Alexander in das Ausland, von der Einsetzung König Milan- zum Mitregenten, von dessen kirchlicher Ehescheidung von der Königin Natalie und Eingehung einer anderen Ehe als völlig unbegründete und böswillige Erfindungen bezeichnet. Depeschen des Bureau „Herold/ Berlin, 29. October. Der Kaiser kehrte noch gestern von Jüterbogk nach Berlin zurück, wo er Abend- an einem Diner beim OsfiziercorpS de- Garde-Pionier-Bataillon- theil- nahm. Um 9 Uhr begab > der Kaiser nach dem Neuen Palais bet Potsdam k Berlin, 29. October. Bon maßgebender Stelle erfährt die „Poll", daß weder beim Kaiser der Wunsch bestehe, einen Wechsel in der Reichskanzlerschaft herbeizusühren, noch beim Fürsten Hohenlohe, sich von der Leitung der Geschäfte zurückzuziehen. Ferner dementirt die „Post" die Nachricht, daß die Conferenz deS Regierungspräsidenten von Rheinbaben mit dem Finavzminister v. Miquel mit Personalveränderungen tu den höheren Stellungen zusammenhänge. Berlin, 29. October. Diejenigen sachverständigen hiesigen Getreidehändler, welche vom Handelsminister zur Berathung zweck- Einrichtung einer Getreide-PreisnotnungS- stelle eingeladen waren, haben alle gegen eine Stimme bie Einladung abgelehnt. Die einzige Stimme, welche dafür war, gehörte demjenigen Herrn, der ohne Auftrag selbstständig eine Rückiprache mit dem Handel-minister hatte. Berlin, 29. October. Wie die „Post" erfährt, dürfte im nächsten Etat zweck- höherer Remunerationen der Regierung-.Assessoren abermals eine entsprechende Summe eingestellt werden. Berlin, 29. October. Bei der heutigen Nachmittags- Ziehung der preußischen Klassenlotterie fiel ein Gewinn von 100 000 Mk. auf Nr. 88944. Berlin, 29. October. Der Kaiser begab sich heute Nachmittag zur Jagd nach Liebenberg. Berlin, 29. October. Eine öffentliche Versammlung von Delegirten der Berliner Gewerkschaften beschäftigte sich gestern Abend mit dem Strike der englischen Maschinenbauer. Trotzdem der Referent ausführte, daß den Strikenden reichliche Mittel zur Verfügung ständen, wurde beschlossen, daß jede einzelne Gewerkschaft sofort Sammlungen für die Engländer zu veranstalten habe. Berlin, 29. October. Die „Post" läßt sich aus Konstantinopel telegraphiren: Der neue Botschafter Deutschland-, Freiherr Marschall von Bieberstein, wird für den 10. November hier erwartet. Bezüglich der Reise deS Deutschen Kaiser- nach Jerusalem verlautet, daß dieselbe doch schon im Frühjahre stattfiuden soll. ES wird türkischerseits die Entfaltung eines ganz außergewöhnlichen Pomps bei dieser Gelegenheit in AuSstcht gestellt. In Hofkreisen verlautet, daß eine Einladung nach Konstantinopel sogleich nach definitiver Anzeige der Jerusalemer Reise erfolgen wird und man hofft, daß dieser Einladung Folge geleistet werden wird. Frankfurt a. M., 29 October. Der „Franks. Ztg." wird auS Darmstadt telegraphirt: Heute hielt der in besonderer Mission hier anwesende Geheime RegierungSrath v Misei auS dem ReichSeiseubahnamt eine vertrauliche Conferenz mit hiesigen Vertretern de-Handel-stand es. Gegenstand der Besprechung waren die empfindlichen Betrieb-- störungeu auf der preußisch-hessischen StaatSbahn. Es verlautet, daß da- RetchSeiseabahnamt und die übrigen dem Verkehr gewidmeten ReichSstrllen die Störungen unliebsam empfinden und auf schleunigste Abhilfe dringen. ES sollen hierüber Differenzen zwischen der preußischen und der Reichsverwaltung bestehen. Davzig, 29. October. In einer Versammlung deS hiesigen Gewerbevereins erklärte sich Obrrpräfident v. Goßler entschieden für die Errichtung einer technischevHochschnl-e in Danzig. Cuxhafeu, 29. October. Dem „Norddeutschen Bergung-- verein" ist eS gestern gelungen, die letzte Leiche der bet dem Torpedoboot 8 26 Verunglückten zu bergen. E- ist diejenige de- OberdeizerS Hampel. Auf die Hebung de» TorpedobooreS selbst wirb man verzichten, da daffelbe völlig versandet ist. Karlsruhe, 29. Oetober Bet der Landtagswahl behaupteren sich die Nationalliberalen noch im 10. Wahlkreise (Lörrach-Land) und tm 47. (WieSloch Heidelberg). Wien, 29 SDctober. Trotz fortdauernder stürmischer Proteste der gesammten Linken und trotzdem da- Präfidtum von verschiedenen Deutsch Nationalliberalen und Deutsch-Liberalen und soeialistischen Abgeordneten unausgesetzt auf- Heftigste insultirt und attackirt wird, dauert die gestern Nachmittag begonnene Abgeordvetenhau-'Sitzung noch heute Nachmittag fort. Allgemein herrscht die Ansicht vor, daß die Regierung freiwillig oder gezwungen den Reich-ruth entweder auflösen oder ihn mindesten- bi- nach der morgen Abend erfolgenden Rückkehr der Kaiser- an» Budapest wird vertagen müssen. Pari-, 29. October. Die beiden letzten Nummern der „Berliner Lustigen Blätter" find auf Anordnung de» Minister- de-Innern beschlagnahmt worden, weil fie den Präsidenten gaure beleidigende Zeichnungen enthielten. Loudon, 29. October. „Standard" meldet aus Berltn: Der deutsche Gesandte in Athen habe dem griechischen Mtniffer de- Auswärtigen erklärt, daß die deutsche Regierung sich bemühen werde, die Mächte zu bewegen, an der Wiederherstellung der diplomatischen Beziehungen zwischen Griechenland und der Türkei helfen zu wollen. Madrid, 29. October. Die Leitung der conservativen Partei hat die Errichtung eineß Wahlausschusfe-, in welchem säwmtliche Fractionen der Partei vertreten sein sollen, beschlossen. Loudon, 29. October. An- Konstantinopel wird dem „Standard" telegraphirt, daß der Sultan seinen Bevoll- mächtigteu beauftragt habe, bi- spätesten- am nächsten Mittwoch den Fr jeden-vertrag zu unterzeichnen. Petersburg, 29. October. Die Vermehrung der russischen Feldartillerie um 69 Batterien ist nunmehr vollzogen. Bon denselben bilden 42 Batterien 21 nr^e Ab- theiluvgeu bei bestehenden Brigaden, vier neue werden in Wilna und Kiew formtet und drei Bataillone al- Reserve- Bataillone tm Kaukasus stationtrt werden. Berlin, 30. October. Die Morgenblätter constatiren, daß durch den gestrigen Besuch deS Kaiser- beim Reichskanzler das verbleiben des Fürsten Hohenlohe tm Amte gesichert ist. Der Besuch ist ferner als Besiegelung der Entschlusses, die Militärstrafprozeß-Ordnung an den Reichstag zu bringen, zu erachten. Die Unterredung zwischen dem Kaiser und dem Reichskanzler währte nach dem „Localanzeiger" etwa * * 3 */4 Stunden und trug einen überaus herzlichen Charakter. Der „Nationalzeitung" zufolge dürfte der Entwurf der Militärstrafproceß-Ordnung in den nächsten Tagen auS den Ausschüssen an das Plenum des Bundes- ratheS gelangen und die Eventualität, daß er dort liegen bleibe, ist nunmehr ausgeschlossen und steht fest, daß er an den Reichstag gelangen wird. Berlin, 30. October. Den „Berl. N. Nachr." zufolge ist der Regierungspräsident Freiherr von Rheiubaben zum Generaldirector der inbtrecten Steuern auSersehen. Berlin, 30. October. Die Conferenz der Landesdirectoren beschloß eine gleichmäßige Regelung der Gehälter der Beamten der Provinzialverwaltungen, soweit dies namentlich die localen Verhältnisse gestatten. Berlin, 30. October. Dem „Vorwärts" wird ouS Wittenberge gemeldet: Bei der gestrigen Nachwahl zum Reichstage im Wahlkreise Westpriegnitz erhielten bi»her Schultz (freis. Vp.) 2315, Hinze (Soc.) 1653, von Salden» (cons) 1199 und Wohlfarth (Ant.) 1009 Stimmen. Von 153 Orten steht das Resultat noch aus. Stichwahl zwischen Schultz und von Saldern ist wahrscheinlich. Wien, 30. October. Die letzte Sitzung des Abgeordnetenhauses ist erst gestern Abend gegen 8 Uhr geschloffen worden. Um 7 Uhr war die geheime Sitzung in eine öffentliche umgewandelt worden. Der Tumult war schließlich so groß, daß der Vicepräfident die Sitzung schließen wußte. Die nächste Sitzung wird erst Donnerstag nächster Woche stattfiuden. CocaUs und Prontuzteves- Gießen, den 30. October. •• Ehreumitgliedschast. Wie wir vernommen haben, hat Herr Oberbürgermeister Gnanth die Ehrenmitgliedschaft der Kriegerkameradschaft Gießen angenommen. Da- vor Kurzem überreichte künstlerisch auSgestattete Diplom ist nach vou uns eingezogenen Erkundigungen in der hiesigen Gewerbeschule angefertigt worden- die Ausführung des Diplom- stellt gen. Schule ein ehrendes Zeugoiß aus. •• FestgelSste. Am Sonntag, als am Reformatiou-feste, wird Morgen- nach 7 Uhr vom Thnrme der Johanneßktrche aus der Choral: „(5fn* feste Burg" geblasen werden. • • Postalisches Hebet die im Reich-Postamt im Beisein der Oberpoft-Directoren mit Vertretern deS HaudelSstandeS uvd der Landwirthschafr gepflogenen Berathaugeu liegt jetzt eine Nachricht vor, wonach die Erhöhung der Gewichtsgrenze des einfachen Briefes von 15 auf 20 Gramm einstimmig dringende- Bedürfnih anerkannt wurde. In der Frage der Ermäßigung der Gebühren für Postanweisungen geringeren Inhalt- machte sich eine getheilte Auffassung geltend. Tiner Anregung, den Höchstbetrag der Postanweisungen von 400 auf 600 Mk. zu erhöhen, konnte mit der Erklärung begegnet werden, daß am 1. Januar 1899 vor- auSfichtlich diese Neuerung in- Leben treten werde. Die Erörterung der Frage, ob nicht eine Gebühren-Ermäßiguog für Postanweisungen im Nahverkehr Platz greisen könnte, hatte ebenfalls kein bestimmte- Ergebniß. Betreffs der Verlegung de- Schalterdienstes an Sonntagen von den Nachmittags- stunden auf die Mittag-zeit gingen die Meinungen der ver- fchiedeueu localen verhältniffe wegen auseinander. Die Einrichtung von Briefkästen in großen Geschäftshäusern auf deren Soften wurde angenommen. Zur schnelleren Abfertt- gang de- Publikum- werden Postanweisung-'Formulare mit augehäogtem Quittungs-Formular fortab zur Verwendung kommen. Auch ist tu Erwägung gezogen, den Giroverkehr für den Postanweisungsverkehr zu bereu Auszahlung dienstbar zu machen. Die Ausdehnung deS Fernsprechverkehrs auf da- flache Land fand allgemeine Zustimmung. Jeder kleinere Ort erhält eine öffentliche Ferusprechftelle. Eine Erletchte- rnng deS Bahnpostverkehrs derart, daß Drucksachen und Waarenproben nicht mit Schnellzügen befördert werden sollen, wurde gut geheißen. • • Ltadtthearer. Am Sonntag wird da» Kleist'sche Ritterschauspiel .Da» Käthcheu von Heilbronn" gegeben. Fräulein Marlott spielt die Titelrolle, Herr Fritzsch l er den .Grafen Wetter von Strahl". Am Montag geht da» vieractige historische Lustspiel „Der König-- lieutenant" von Carl Gutzkow in Scene. Die Bor- stellungen beginnen vorläufig, wie bi»her, um 8 Uhr. • • Kaufmännischer Verein. Der Vortrag, welchen gestern Abend im Hause de» Kaufmänuischeu Verein» Herr Shadicu» Schloßmacher über die volköwirthschaftliche und sociale Bedeutung de» Capitalertrage» hielt, fand an den ziemlich zahlreich Erschienenen dankbare Zuhörer. Herr Schloßmacher griff in seinen Ausführungen bi» auf die Uranfänge des Capital» zurück und zeichnete daffelbe bis zu der modernen Entwicklung, ging auf die von einer Reihe Vertreter der Wiffenschaft, Marx, Engel» u. A. verfochtenen Theorien über und wie» besonder» auf diejenigen hin, welche nicht nur in der heutigen, sondern in der Gesellschaft»ordnuug de» Znkunft-staate» al» unhaltbar zu bezeichnen seien. Zum Schluß kennzeichnete er die Beziehungen deS Capital» zur socialen Frage, der Ueberzeugung Ausdruck gebend, daß Die Lösung der socialen Frage nicht auf wirthschaftlichem, sondern auf ethischem Gebiete zu suchen sei. ••T. Handwerker Organisation betr. Die „Südwestdeutsche Gewerbezeitung" enthält in ihrer Nr. 2 vom 15. October d. I. einen Artikel, dessen Inhalt maßlose Angriffe gegen die Großh. Centralstelle für die Gewerbe involvirt, und zwar scheinbar au» dem einen Grunde, weil genannte Behörde die Vorstände der OrtSgewerbevereiue auf die Besttmmungeu de» § 108a der Gewerbeordnung hingewteseu und darauf aufmerksam gemacht hat, daß hiernach die Handwerker nur dann zur Handwerkerkammer wahlberechtigt find, wenn fie einer Innung oder einer gewerblichen Bereinigung oder einem Gewerbeverein angehöreu, deren Mitglieder zur Hälfte dem Handwerkerstande angehören. Wenn das oberste Organ de» LaudeSgewerbevereinS die Vorstände der Ort-gewerbevereine auf diese Bestimmung hinweist, so liegt darin doch nur ein ganz natürlicher Beweggrund. Denn wenn eß nicht geschehen wäre, so hätte doch leicht Klage darüber geführt werden können, daß die Jntereffen derjenigen Handwerker nicht genügend gewahrt werden, welche schon seit vielen Jahren in richtiger Erkenntuiß der erfolgreichen Thätigkeit deS Landesgewerbeverein» und seiner Ort-gewerbevereine als Mitglieder die Bestrebungen dieser Körperschaften unterstützt haben, insbesondere für die vornehmste Aufgabe — die gewerbliche Ausbildung der Jugend — eingetreten find. In der beffereu Ausbildung der Lehrlinge liegt zweifelsohne die Zukunft deS Handwerks, nicht im JnnungSzwang und Befähigungsnachweis. Es darf daher auch gar nicht Wunder nehmen, wenn die Ort-gewerbevereine als die berufensten Corporatiouen angesehen werden können, die bei der Neugestaltung deS Handwerks mitreden sollen. Bon den Ort-gewerbevereinen ist schon seit langer Zeit einzig und allein eine wirkliche praktische Förderung deS Handwerks ouSgegangen und zwar mit Wirkung auf alle Zweige des Handwerks. Die OrtS- gewerbevereine im Großtzerzogthum Hesien haben Leistungen anfznwetsen, die allerdings nicht auf dem Gebiete der Sonder- intereffen einzelner HandwerkSzweige gefuoden werden können, sondern lediglich in Förderung der Jntereffen des Gesummt- Handwerks. Muß doch der Schlofler, Schreiner rc. von dem Schlächter, Bäcker rc. leben und sonach einer dem anderen dienen. Es liegt demnach klar, daß die gegenseitigen Jntereffen nicht getrennt, sondern vereint geregelt werden müffeu, um damit gleichmäßig dem Handwerk zu helfen. Nichr da» Gesetz allein kann helfen, sondern der Zusammenschluß aller Gewerbe wird bei richtiger vertheilung der Kräfte für einen Jeden so weit wie möglich vortheilhaft wirken. ES sollte daher kein Handwerker verabsäumen, unverzüglich einem der OrtSgewerbe- vereine als Mitglied beizutreten, um theilnehmeu zu köuueu an den Vortheilen, die diese Corporationen schon bisher geboten haben. Die Ausbildung der Jugend — die Haupt- aufgabe der Zukunft — kann durch eine Innung allein nicht so intenfiv gehandhabt werden, wie dies durch die OrtS- gewerbevereiue und den LaudeSgewerbeverein schon bisher geschehen ist. Die Bereinigung sämmtlicher Handwerker würde aber in Bezug aus § 103 a der Gewerbeordnung noch den weiteren Bortheil haben, daß bei der Wahl der Mitglieder der Haudwerkerkammer eine sachgemäße Berücksichtigung aller Gewerbe ohne Schwierigkeit ermöglicht werden würde, ein Bortheil, der nicht erst bann eingesehen werden möchte, wenn e» vielleicht zu spät ist. Man hüte fich vor Allem, den volltönenden Worten: .ZwangSinnung und Befähigungsnachweis" Gehör zu schenken, denn es find nichts weiter als Köder für die bevorstehenden Wahlen zur Handwerkerkammer, die den besonderen Jntereffen der Vertreter dieser Richtung dienen sollen. AlS ein erfreuliche» Zeichen im OrtSgewerbe- verein Gießen tritt die Tatsache in Erscheinung, daß tu jüngster Zeit mehr denn 80 Handwerker als Mitglieder beigetreten sein sollen und daß noch mehr Beitrittserklärungen zu erwarten find. • • hessischer Stätztetag. Ju Ergänzung unserer gestrigen Notiz theilen wir nachstehend nochmals die Berathungögegen- stände deS in Darmstadt am 4. November stattfiadenden 6 Hess. Städtetag-, sowie die Namen der Referenten mit: „Bestimmungen Über die Besetzung der Subaltern- und Unterbeamlenstellen in der Verwaltung der Gemeindeverbände mit Militäranwärtern", Referent: Herr Oberbürgermeister Dr. Gaßner-Maiuz, (Korreferent Herr Bürgermeister Reff in Bingen/ „Ausschlag und Erhebung der Gemeindesteuern", Referent Herr Oberbürgermeister Gnauth - Gießen, Cor- refereut: H:rr Oberbürgermeister Küchler-WormS/ „Verpflichtung der Städte zur Unterhaltung der Staatsstraßen innerhalb der Stadtbezirke". Referent: Herr Beigeordneter Baurath Kuhn«Mainz, (Korreferent: Herr Beigeordneter Wolff-Gießen. * • Karloffelloger. Aus Landwirthen in Hessen, namentlich auch Oberhessen hat fich dieser Tage in Frankfurt eine Bereinigung von Kartoffelproducenten gebildet zur Regelung de» Kartoffelabsatzes zu angemeffenen Preisen. Bis jetzt find 13 Kartoffelproducenten betgetretev. In den Kellereien des Frankfurter Bolk-gartens soll während des Winters ein Lager von mehreren 100 Centneru Kartoffeln unterhalten werden. t Zur Belehrung. Hin und wieder machen Leute die Elfahrung, daß ihre schriftlichen Eiuspruchserhebuugen gegen amtsgerichtliche Strafbefehle kostenfällig zurückgewiesen werden, weil die Recht-mittelformalitäten nicht hinreichend gewahrt worden find, sodaß die bett. Beranzeigten dann meistens infolge Fristablauf» nicht mehr daS Betsäumte uach- holen, vermeintlich unbegründete Bestrafung nicht mehr von fich abwenden können. Es sei daher für Laien darauf hin- gewiesen, daß die Erklärung „ich erhebe Einspruch" rc. auch vou dem Beschwerdeführer unterschrieben werden und vor Ablauf der mit der Zustellung deS Strafbefehl» beginnenden einwöchigen Frist bei Gericht eingegangen sein muß. Wird diesen Erfordernissen nicht genügt, dann gilt der be- abfichtigte Einspruch als nicht eingelegt und erlangt der Strafbefehl die Wirkung eine» rechtskräftigen UrtheilS. • • Getreidelagerhäufer. Bon einem Mitglied der zweiten Kammer ist ein Antrag eingelaufen, nach dem Borgang anderer deutschen Bundesstaaten Kotn-Lagerhäuset auf Staatskosten zu erbauen und diese gegen billige Pacht den genossenschaftlichen Organisationen der Landwirthe zur Ver- fügung zu stellen. Der betreffende Antrag hat folgenden Wortlaut: Die Regierung zu ermächtigen, zum Zwecke der Erbauung von Korn- und Lagerhäusern auf Staatskosten in den dafür geeigneten Landesbezirken einen Betrag bi» zu 500000 Mk. aufzuwenden. Die hierzu erforderlichen Mittel find auf dem Wege des StaatScreditS zu beschaffen und der Betrag in das Budget für daS Jahr 1897/1900 einzustellen. • • Arbelter-Fahrkartea. Den Inhabern der Arbeiter- Fahrkarten kann nunmehr in den Fällen, wenn sie bet der Fahrt noch dem Arbeitsorte am Montag Früh, ober am Tage nach einem Feiertage zu spät auf ber Arbeitsstelle ein- treffen würden, ober wenn Nachtschichten eingeführt siad, gestattet werben, schon am Sonntage, bezw. an dem betreffenden Feiertage zu fahren und zwar ohne Nachlösuug vou irgendwelchen Fahrkarten. "-*•**- • * Unfallversicherung für Studireude ber Chemie und Physik. Man schreibt der „Frkf. Ztg." aus Heidelberg: Eine sehr zweckmäßige Neuerung ist an der hiesigen Uni- v erst tat zu Beginn dieses Semesters getroffen worden. Bon Seiten der zustäudigen akademischen Behörden ist nämlich mit einem BerficherungSverein ein HnfallversicherungSvertrag für Angehörige der Universität mit folgenden Bestimmungen abgeschloffen worden: Die Studirendeu der Chemie und Phyfik werden gegen Unfälle, die ihnen während des Unter- richte», bei Vornahme von Hebungen ober bei Exkursionen in Begleitung be» Lehrers zustoßen, versichert, unb zwar er- halten fie als Entschäbigung bet blelbenber Arbeitsunfähigkeit eine jährliche Rente von 2000 Mk., bei blelbenber theil- weiser ArbeitSunsähigkeit eine entsprechend, nach dem Grabe ber Arbeitsunfähigkeit zu bemeffenbe jährliche Rente ober einmalige AbfinbungSsumme. Für alle Stubireuben ber Chemie unb Phyfik ist diese Versicherung von Seiten ber vorgesetzten akademischen Behörbe obligatorisch gemacht worben, unb eß müssen bie Prämien, welche burchschnittlich für btt Theil- vehrner an practischen Uebungen 3 Mk., unb für Stubirenbe, die nur an btn chemischen und physikalischen Experimental Vorträgen theilnehmen, 10 Pfg. betragen, zu Beginn be» Semester» beim Belegen ber Vorlesungen auf der Quästur bezahlt werden. Diese ganze Elurtchtuug ist jedenfalls mit Freuden zu begrüßen. •» Wetterbericht, vom atlantischen Ocean scheint nunmehr eine Depression gegen den (Kontinent allmählig Vordringen zu wollen unb ist namentlich über Jrlanb baß Barometer gesunken. Ueber bem größten Thetle Europaß bauen aber bie Herrschaft beß hohen Druckt- unb bamit ba» theil» heitere, theil» nebelige Wetter noch an. — Voraussicht- licht Witterung: Zunächst noch meist heiteres ober nebelige» Wetter, unter Tag» etwa» wärmer. -th- Alttistadt, 29. October. Innerhalb fünf tagen st bereits etc zweiter Unglücksfall in ber Nähe unsere» OrttS durch Unvorfichtigketk bei Fuhrwerken vorgekommen. Bluttriefend kehrte gestern Abend ber in seinem langjährigen treuen Postdienste ergraute hiesige Lanbbriefträger Peppler von seiner auswärtigen Tour zurück. Er hatte von Liobheim au» bie Fahrgelegenheit be» Metzger» unb viehhäublerS Willy Golbschmidt vou hier benützt. Unterweg» tarn ein mit zwei Pftrben bespannter Leiterwagen ohne Laterne in raschem Tempo entgegen. Trotzdem Golbschmidt genügtnb aarzuweichen suchte, rannten bie beiben Wagen mit solcher Wucht toiber elnanber, baß bie Insassen be» leichten Wägelchens mit ber Laterne, welche Peppler in ber Hanb hielt, von ihre« Sitz herabgeschleubert würben, während ber unbekannte Lenker beS anberen Fuhrwerk», ohne sich um bie Verunglückten zu kümmern, davonjagte. Golbschmibt ist ohne Schaden durch- gekommen, Peppler dagegen war so ungünstig gefallen, baß er am Kops und an der einen Hand stark blutete unb außerdem eine Verletzung der rechten Schulter erlitten bat; ferner mir bie Uniform be« Briefboten zerrissen, die Laterne zer- trümmert und ein Theil beß Zuggeschirr» beschädigt Nach- bem Peppler in ber am Eingang unsere» Orte» gelegenen Wirtschaft von Rahn notdürftig abgewaschen worden war, mußte er fich sofort zum Arzte begeben. Darmstadt, 29. October. Vor ber Abreise beß russischen Kaiserpaareß kamen zahlreiche Orb en unb werthvolle Geschenke zur vertheilung. Bet ber Polizeiverwalmng erhielten folgende Herren Auszeichnungen: Regierungßrath Weber ben Stamslauß-Orben 2. Kl., sämmtliche fünf Revier- co mmtffäre bie große golbene Medaille beß StanißlauS- Ordens, die Wachtmeister Knörzer unb Appel bie Leine golbene Mebaille, bie Schutzleute Scharmant,, Geter, Peter, Gleiß, Fine, Damme l, Ort wein, Sammt- leben, Schellhaaß, Hür tzinger, Müller, Heleine bie silberne Mebaille beß Stanlßlauß Ordens. □ Darmstadt, 29. October. Bel den heute Abend beendeten Wahlen zum Gewerbcgericht, daß in Kürze hier In Function treten soll, ging bei ben Arbeitgebern ber von ben Vorstäuben ber verschiedenen gewerblichen unb Handel» vereine usw. gemeinsam aufgestellte Wahlvorschlag, btt Vertreter verschtebeuster ErwerdSzwetge enthält, durch, bei den Arbeitnehmern die von den Gewerkichasteo (Toclaldemokrateu) aufgestellte Liste. 14pCt. ber Arbeitgeber und 16pCt. der Arbeitnehmer machten von dem zustehenden Wahlrecht Gebrauch. △ Mainz, 29. October. In ber heutigen Sitzung ber Stabtverorbneten kam bie Eingemeindung von Kastel zu Mainz zum ersten Mal ausführlich zur Sprache. Der Oberbürgermeister bezeichnete bie (Slngtmelnbung gewissermaßen als eine Lebensfrage für Mainz, baß im Concurreuz- kampf mit bem fich ber Fürstengunst erfreuenden Wiesbaden, dem durch seine finanziellen Mittel unb Welthanbel stet- zu- nehmenben Frankfurt unb bem burch eine weitsichtige Regierung geförderten aufblühenben Mannheim steh,'. Zwischen den Gemeindevertretungen von Kastel und Mainz sei man biß über die Octroifrage über die Bedingungen bereit» einig, und auch dieser streitige Punkt sehe einer Erledigung entgegen. Da fich nun inzwischen fremde Firmen für baß burch die Erweiterung be» Festungßgürtelß sreiwerbenbe Gelänbe interesfirten, so sei eß nöthig, sofort bie nöthigen Vorarbeiten b. h. Aufstellung von Plänen unb Voranschlägen zu machen, auß welchen zu ersehen, waß daß frei werdende Festungsgelände werth unb zu welchem Preis baßfelbe verkäuflich gemacht werden könne. Der für biefe Vorarbeiten geforderte (Kredit von 10000 Mk. wirb einstimmig bewilligt. — Ferner machte ber Oberbürgermeister bie Mitteilung, baß er sich mit ber hiesigen Eisenbahndirection wegen ber in ber letzten Zelt ungeheuer häufenden Verkehrsstörungen in- Benehmen gesetzt habe unb ihm alß Ursache bie sprunghafte Vermehrung de» Güterverkehrs sowie bie mangelhafte Beschaffenheit ber Bahnhöfe bezeichnet worben sei. Abhülfe sei zu erwarten, indem die neuen Bahnhofßanlageo bereits im Plane genehmigt und die Vermehrung de» Maschinen- unb Wagen- materialS sowie deS Personals beschlossene Sache sei. lieber den Druck und Verlag der Bibel in England. In der Queen Victoria Street, London, nahe dem Anwesen der „Times", ftebt ein massiv gebautes, imposantes Haus, in de» die «British and Foreign Bible Society" rhr Dornicil ausgeschlag» bat. Hier befindet sich dre fernste Sammlung von britischen Bibeln in der Welt, berühmte und seltsame Exemplare, in allen Formaten, von der größten bis zur kleinsten; sie alle haben biet aus Stellage,, vom Erdboden bis zur Decke reichend, einen sicheren, wohlgehüteten Ruheplatz gesunden. Exemplare des 16. Jahrhunderts, einige unversehrt erhalten, andere durch römisch-katholische Censoren der dunklen Jahrhunderte verstümmelt, die ganze Seiten oder Theile mit mattrother Farbe beschmierten; Bibeln mit eigenhändigen Unterschriften von Könige« und Königinnen, die längst zu Staub geworden sind; die sogenannte „The Wicked Bible-, im Jahre 1631 hergestellt, in der stehl: .The, Sait Commit Adultery“, das heißt: .Du sollst Ehebruch begehen , welcher Jrrlhum dem unglücklichen Verleger eine Strase von 1000 Mk. nach damaligem Gelde einbrackte; die sogenannte „The Breecke» Bible-, im Jahre 1600 verausgabt, in der von Adam und Eva gesagt wird: „Bered ßg leaves together and mayde themselves breechee», das heißt: „Sie näheten Feigenblätter zusammen und machten fit Hosen-; sie Alle stehen friedlich nebeneinander als Zeugniß be» menschlichen schaffenden Geistes und seiner Irrungen. Hier befindet fick das .Geneva-Testament' vom Jahre 1557 das erste in Serien gedruckte Exemplar; ferner „Tindale Pentateuch vom Jahre 1530; bie Coverdale- und Mathew-Bibeln vom Jahr« 1535 und 1537 respective. ..... Der Gründer der christlichen Religion hinterließ keine schriftlichen Aufzeichnungen, keinem Apostel wurde die Aufgabe auferlegt, solche vorzunehmen und Keiner, soweit bekannt, that eß aus eigene» Antriebe. St- Matthäus und Johannes schrieben viele Jahre nack dem Tode des Meisters über dessen Leben und Thaten, aber t* existirt keine geschichtliche Persönlichkeit, die jemals diese Original- Aufzeichnungen gesehen hat und keiner der alten Geschichtsschreiber, im Besitz deren Werke wir sind, hat jemals irgend welche Erwähnung gelhan oder darauf Bezug genommen. Kein geschriebenes Manuscrwt innerhalb dreier Jahrhunderte nach dem Tode Christi ist jemals ooi einem modernen Augc erblickt worden. ES würde zu weit tübrea, hier näher auf dieses Gebiet einzugehen, welches für eine theologische Abhandlung paffend ist. Die Sibel n bie* LLZ SÄ beide hdben gn«W n7 cngmal rtbr oiet n?cniüe: Zwn |U Aont), Zt vier Quelle' iunq keS vierte eunitf und Ävi gmdenoätern rc. Aus diesen 1 tericbiebenbetten i burtb sind bie roi tonen erfolgt un lauen in Zulunst tzs mochte Proceß der tzersi > - Snlereflontcß . neid) der groß; rrforb, wo der; M .Üngewöhnli ' n iyüdiern un fie ungltid) den । bevorstehenden,1 ja »aim durch de vollauf jur Die Oxford hirtibt ieü meh Bibeln 36t erstl 'i.ihümlich durch reip. drucken mülT ifligen Sebäulickk ein großes Frontg schließendem Nüct Raum mit schönen •6e|<, Sorrectur- i um kommen, daß einziger Art und I enthalten einen ,r in einer Lebenszei in irgend einer er wart; biet sind se hole aller wilden solche abiulauschei unseren Augen u nchiige Tragweite ballen. An einem bt Broschüre in Peslu «her Ufanufcripte, iS JaJre - man -' ■mmm Hal. ® WJtyt Laren, von Rufend Aötheilungen Primen unb Mic ßoo einfache Zeichen nur den tzeiuchn ein llüde noibig Hal, fa •etide gebraucht. Die Liuckerei ivm allen anderen l6,n Teebüchsen, n ""erden durch hausi tweti. wodurch ber icMfre des Metall Wrexen Dhee<8onsum '«‘ier düchsen vorh Ihn früheres, -'"rhaus, wo Mill 'n den Äuchbinber ’T4',tn 'N,tou“ n «esiellung it. llilern hiervor gjttrj» fabrijitt gebrückt, B L^^’Men bi “ i,n?W und ei * dn sich ! n\^nn “tfltfegt 1 '"'^"°lbehlml i.jnöia Paper», bi , j-a? .)nbia t '"ker ßerstelli verftellu WA, , ”runfl und babu: . 3m0abrei84 ! ff brachte I «h™ 3'crl, .x Papier «-OhonM blTle » waaJT; an den w Papier unb i ’n bebrS iu dein Lr i " ' der Wenn eine Auflage der Bibel hergestellt ist, so wird für jeden Lmxkfehler, der im Texte entdeckt wird, 21 Mark an den ersten Zinder gezahlt. Auf diese Weise werden jedes Jahr durchscknittlick 10') Mark an aufmerksame Leser verausgabt; nebenbei bemerkt, »kmnfacht diese ausgesetzte Belohnung einen großen Aufwand von «ßorr-espondenz, von oft diplomatischem Charakter, denn wenn einmal «m Kehler entdeckt ist, dann wenden sich nachher Tausende andere gkrfenen an die Druckerei, um die Prämie zu beanspruchen. Einmal, M dem Drucke einer Auflage von 50000 Stück Bibeln, wurde ent- lüft,, daß in der Form zwei Buchstaben ausgebrochen waren. Der elfte war ein „t“, der „teaching* in „eaching“, und der zweite ein ä‘** «*;*'"7* vielt t.'1.,, f * w» äS* Nh mn| r 1 btt ff aÄ: Ä b v-lt, DOn C teaX e d-ruoglückte« » 'Schaben durch, i518 gefallen, datz ^"e und außer- seraer J1»* Sterne zer- JNach. wWw ÖlOtbto DM, Abreise der roWa u°d wcithvvlle Ate ilbtittaltung erhielt« iterungSraih Weber "che M Revier- ÜQ{ des Stanirlaul. °d Appel dir kieive barwauv, Geier, ^rtweio, Sauimt' Müller, Heletne >rdenS. tei den heute Abeni ericht, daSinllürjl den Ärbeitgebern bn 'erblichen und Handelt ihlvorschlag, der 8tr ihält, durch, bei bn len (Soeialdemkratei eber und 16pTt. bn en Wahlrecht Gebraus heutigen Hitzung bei ,nbung von Kastel ich zur Sprache. Dn igewetadung gewlssel. ;z bat Im Loncurrenj' freuenden KleSdadeii, Welthandel stets zn- eine weltfichlige Re- itlrn stehe. Zwi/chen od Mainz sei wen ungen bereit- einig, Lrirdigung tntyyu. ball brnch b« iMtbtttbt ®tVdnbt rvMrvvombeittu emfchlLgrn zu wacher, ei werbeubr F-stungt. dasselbe verkäuflich fit- Vorarbeiten gefordert! iig bewilligt. - Flrnn ttheilung, daß er fit egen der in der letzter gstSrungeu inS W- iche die sPMSWv»' . engelhafte B« sei- Abhülfe sei r» « lagen bereit- ta W1 R-fchit-eo- »> ®ole aller wilden Volksstämme der Erde, soweit es möglich war, solche abzulauschen und zu erhalten. Der einfache Setzer wächst in Urtieren Augen unwillkürlich im Verhältniß, in dem wir uns die .ichtige Tragweite seiner umfassenden Thätigkeit ordentlich vor Augen halten. An einem der Kästen ist gerade ein Setzer beschäftigt, eine kleine Broschüre in Peshito Syriao zu setzen, ein Wörtersckatz für Forscher aller Manuscripte, dessen Zusammenstellung die Druckerei volle S8 Jahre — man begann damit im Jahre 1863 — in Anspruch genommen hat. Während dieser Zeit sind 31 Setzer, die damit beschäftigt waren, vom Leben abgerufen worden. Der Setzkasten hat tausend Abtheilungen, tausend Punkte und Nebenzeicken, neben den Batterien und Microben, während ein gewöhnlicher Setzkasten 100 einfache Zeichen enthält. Zur Augenscheinnahme setzt der Setzer für den Besucher einen Buchstaben, wozu er sechs verschiedene Metall- flücke nölhig hat, ja, es werden für andere sogar 10 verschiedene Stucke gebraucht. Die Druckerei stellt ihre eigenen Typen her, die verschieden van allen anderen sind. Als Metall dazu benutzt man dasjenige von Theebüchsen, weil diese frei von Löthe sind. Diese Theebüchsen kerben durck Hausirer von Haus zu Haus in der Umgebung gesammelt, wodurch der Druckerei die hohen Frachtspesen, welche bei der Schwere des Metalls so in's Geld laufen, erspart bleiben; bei dem großen Thee-Consum in England ist ja stets eine hinreichende Menge solcher Büchsen vorhanden. Ein früheres, nahe gelegenes großes Malzhaus bildet jetzt das Lagerhaus, wo Millionen und aber Millionen von gedruckten Bogen für den Buchbinder bereit liegen. Man spricht hier nur von Bibelmassen in „tone“ und ein Auftrag von 50,000 Stück ist eine gewöhnliche Bestellung, die mit völligem Gleichmuth ausgeführt wird. Unfern hiervon find drei Backsteinhäuser errichtet, in denen die men, ß October: 9. Dem Gärtner Ludwig Friedrich Dresse! eine Tochter, Frieda Johanna. 17. Dem Waanermeister Karl Lindenstruth eine Tochter, Lina Luise. 18. Dem Schreinermeister Christian Dchopbach eine Tochter, Emilie Henriette Elise. 18. Dem Taglöhner August Schmidt ein Sohn, Wilhelm Friedrich. 20. Dem Kaufmann Robert Wörner eine Tochter. 23. Dem Schreinermeister Friedrich Weber eine Tochter. 23. Dem Bierbrauer Wilhelm Trölsch eine Tochter. 27. Dem Hilssbremser Konrad Malkomesius II. Zwillinge, zwei Töchter (eine todtgeboren). October: 22 Karl Peter Weber, 10 Monate alt, Sohn des TaglöhnerS Friedrich Weber babier. 23. Karl Trapp, 67 Jahre alt, Rentner dahier. 23 Wilhelm Christian Petersen, 4 Jahre alt, Sohn deS Schneiders Christian Petersen dahier. 23. Otto Eberhard Hertkorn, 3 Monate alt, Sohn de« MetalldreherS Christian Hertkom dahier. 23. Anna Zöller, 50 Jahre alt, Taglöhnerin dahier. 26. Loui« Moser, 51 Jahre alt, Kaufmann zu Neunkirchen. 26. Elisabeth Hofmann, geb. Wörner, 47 Jahre alt, Ehefrau des LandmannS Karl Hofmann zu AlbShausen. 27. Karoline Schweitzer, 65 Jahre alt, Ehefrau des Wilhelm Schweitzer zu Salchendorf. 27. August Grüger, 50 Jahre alt, Schneidermeister dahier. 27. Elise Stephan, 4 Jahre alt. 28. Heinrich Friedrich Riegelmann, 1 Jahr alt, Sohn des Restaurateurs Christian Riegelmann, dahier. 28. Elisabeth Jungblut, geb. Spamer, 57 Jahre alt, Ehesrau deS GastwirthS Christian Jungblut, dahier. Auszug aus den Wrc^cnbö^erit der Stadt Gießen. Evangelische Semeintze. •dtantt. MatthäuSgemeinde. Den 24. October. Dr. Johann Heinrich Friedrich Rausch, pract. Arzt zu Essen a. d. Ruhr, und Marie Henriette Elisabeth Hochstatter, Tochter deS TapetenhSndlers Heinrich HochstStter zu Gießen. MarkuSgemeinde. Den 24. October. Ludwig Biedenkopf, Kutscher zu Gießen, und Wilhelmine Justine Luise Jlk, Tochter des verstorbenen MaurerS Wilhelm Jlk zu Marburg. Lukasgemeinde. Den 23. October. Ludwig Kreuder, PosthilfSbote, und Sibylle Thelen, Tochter des verstorbenen Schneidermeisters Wilhelm Theie» aus Köln. Denselben. Heinrich Christ, Stattonsgehilfe, und Elisabeth Nau, Tochter des Univerfitälswäschers Konrad Nau zu Gießen. Johannesgemeinde. Den 22. October. August Kratz, Fuhrmann zu Gießm, und Anna Marie Balßer, Tochter des verstorbenen Arbeiters Heinrich Balßer IV. zu Rödgen. ttetaafie. MatthäuSgemeinde. Den 24. October. Dem Bahnarbeiter Ludwig Hinterlang eine Tochter, Margarethe Mathilde, geboren ben 26 September. Denselben. Dem Schneider Georg Strack ein Sohn, Karl Wilhelm, geboten den 11. September. MarkuSgemeinde. Den 24. October. Dem Zuschneider Friedrich Wilhelm Söhne! ein Sohn, Curt, geboren den 18. September. Denselben. Dem Ziegeleibesitzer Louis Troß eine Tochter, Elisabeth Friederike, geboten den 22. September. Denselben. Dem Kohlenhändler Eduard Klinkei eine Tochter, Margarethe, geboren den 27. Juni. Lukasgemeinde. Den 24. October. Dem Spengler Heinrich Ltch ein Sohn, Heinrich Ludwig Wilhelm, geboren den 13. September. Denselben. Dem Arbeiter Heinrich Sauer eine Tochter, Ottilie, geboren ben 17. Mat. Den 28. October. Dem Rechtsanwalt Ernst Ludwig Rosenberg eine Tochter, Anita, geboren den 27. Februar. JobanneSgemeinde. Den 24. October. Dem Taglöhner Karl Schäfer eine Tochter, Wilhelmine Katharine Karoline, geboren den 19. September. Denselben. Dem Flaschendierhändler Friedrich Volz eine Tochter, Maria Susanne, geboren den 12. August. Denselben. Dem Lackirer Louis Rinn ein Sohn, Adolf, geboren den 1. October. Denselben. Dem Straßenwärter Kaspar Becker eine Tochter, Margarethe Emilie Pauline, geboren den 27. September. M Denselben. Dem Schutzmann Johannes Schwarz ein Sohn, Rudolf, geboren den 30. Juli. Mtlitärgemeinde. Den 24. October. Dem Sergeant Heinrich Döll ein Sohn, Heinrich Johannes Peter Kaspar, geboren den 14. September. Den 27. October. Dem Hauptmann Georg von Stössel ein Sohn, Heinz Sigismund Georg, geboren den 22. Juli. Veerdigt*. Lukasgemeinde. Den 25. October. Karl Trapp, Rentner, 67 Jahre alt, starb den 23. October. Den 26. October. Anna Barbara Zöller, geborene Deubel, Ehefrau des Bergmanns Wilhelm Zöller, 40 Jahre alt, starb den 23. October. Den 29. October. August Grüger, Schneidermeister, 50 Jahre alt, starb den 27. October. Verkehv, fxmb* «rrd VottsrvßrthschafL Gießt«, 30. October. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochemnarkt kostete: Butter pr. Pfd. X 0,90—1,10, Hühnereier pr. St. 0 2 St. 14—16 H, Enteneier 1 St. 0—00 4L, Gänse» eiet pr. St. 00—00 H, Käse pr. St. 5—8 Käsematte pr. St. 3 A, Erbsen pr. Liter 18 A, Linsen pr. Liter 27 A, Tauben pr. Paar X 0,50 bis 0,70, Hühner pr. Stück 1,00 bis 1,20, Hahnen pr. Stück X 0,60—0,90, Enten pr. Stück X 1,60—1,70, Gänse pr. Pfund X 0,48-0.58, Ochsenfleisch pr. Pfd. 66-74 A, Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 60—66 A« Schweinefleisch pr. Pfd. 64 bi- 72 A> Schweine fleisch, gesalzen, pr. Pfd. 76 4, Kalbfleisch pr. Pfd. 60-64 A Hammelfleisch pr. Pfd. 50—66 A, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4,10 dir 4,75 X, Weißkraut pr. Stück 0—00 A. Zwiebeln pr. Centnc 4,00 X—5,00, Milch pr. Liter 16 A- Unsere Lieblinge essen es gern. Ein nahrhaftes und liebliches Gericht läßt sich leicht durch einfaches Kochen der MUch mit Mondamin bereiten. Eine solche Nahrung ist leicht verdaulich und reizt durch den eigenen Wohlgeschmack deS Mondamin Kinder und Kranke zu öfterem Genuß. Es ist so ergiebig, daß nur wenig Mondamin zu nehmen ist und stellt sich daher nicht theurer als gewöhnliches Mehl. Bei Nahrung für Kinder und Kranke ist dieser Vortheil besonders gut angebracht. Mondamin ist überall zu haben in Packeten L 60, 30 u. 15 Pf. Engros bei Türk u. Pabst, Frankfurt a. M. 3134 Versteigerungen. 10066 tiefgefühltesten Dank. Familie Riegelmann (aniwirtl) 10062 sehr leicht u. dauerhaft. Bahnhofstr. 43. vermiethen. 10073 billigst bei Abends 10 Uhr geöffnet. empfiehlt billigst 10056 Steilen-Angebote. Basehe m sthöae AuslOhrong W Mt tn | Vereinsnachrichten. 3 10055 Montag Abcnd: Geising Stereotypie, üahueplaslik, Buehbinderei Verloren 7 Gefunden.fr Jn Apotheken L Drogerien. Saplavsgaffe 5. gebübr § MAGGI m Dienstag Abend: Hotel Kaiserhof C. Bender, 14 Wallihorstraße 14. Dr. Lahmanns Nährsalz-Cacao und Nährsalz-Choeolade von dem alleinigen Fabrikanten Hewel 8$ Beitheu direct bei.op.en, Giessen Seltersweg-Plockstr. Leichenfrau Dürr wohnt Kaplansgaffe 17. 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Gröeetee Etablissement. Der Gesammt Auflage der heutigen Nummer liegt ein illustrirtes Verzeichnih über Haus- u. Küchengeräthe, Oesen Badeeinrrchtungen usw- der Firma Brüder Schmidt, Gießen, Selters- weg Nr. 83, bei. 8642 teilteteoX i.lqmMi Tag trf Elfenbein- und Hirschhornwaaren, eigene Fabricatiori. Holz-Cassetten, Wandschränkchen, Rauchtische. ÄLbertton: 1. vchrtzda. — ®ni» nrb Verlag brr Br üblichen Unit>frftf8tt.3to<6* nrb Stembruckerei fVietfch * 6 4ft)ba) in •i«tm. 3>ie heutige Kummer umfaßt 14 Seite« Waschbütten, Waschkörbe, Waschklammern, Waschseile, Waschböcke in grösster Auswahl Haar- und Wollhüte in steif und weich. ~ Velourhute, Lodenhüte, Mechanik- und Seiden hüte, Knabenhüte und -Mützen, Wichmann* Spesaartmütze neueste Sportmütze, sowie Mützen aller Art empfiehlt in schöner Auswahl bei billigen Pre'sen Rudolf Richter, Hutmacher, 26 Marktstraße 26. 0 Allein-Verkauf 4 der echt Lchaul'scheu Lodenhüte Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme an dem uns so schwer b.troffenen Verluste sagen wir allen Betheiligten unfern Spar und Leih kaffe Gießen. Ausschusssitzung Freitag den 5. November I. I., Nachmittags 3 Uhr, im Sitzungszimmer der Stadtverordneten dahier. Gießen, den 30. October 1897. Die Direetion des Spar- und Leihkafsevereius Gießen. I. E.: Wiener.10063 rÄt,,ü flan; Danksagung. Für die zahlreichen Beweise herzl chster Tbeilnahme während der Krankheit und bei der Beerdigung unseres innigstgeltebten Gatten, Vaters, Bruder«, Schwager- und Onkels, Herrn August G-rüger, Schneidermeister, sagen wir Sitten, insbesondere Herrn Pfarrer Dr. Waumann für die trostreichen Worte am Grabe, dem Bäckeroerein, sowie für die zahlreichen Blumenspenden unfern innigsten Dank. Die traettnben Hinterbliebene». Gießen, den 30. October 1897. 10058 L. Kohlermmm, Bleichstrasse 12. Giessener Stadttheater Sonntag den 81. Oetoder 1897t Das Kiilhchku von Keilbroun. Rülerschauspiel in 6 Aufzügen nebst einem Vorspiel in einem Act: Das heimliche Gericht oon Heinrich von Kielet. Anfang 8 Uhr. Ende gegen 10Vs Uhr. in Originalfläschchen von 35 H an, findet bei Allen welche auf eine schmackhafte, gesunde Küche und Sparsamkeit sehen, die größte Anerkennung. Zu Koben bei 9130 C. Roth IL, Wallhorür. 5. Montag, den 1. November 1897: Der Könißslieutenant Lustspiel in 4 Sieten oon Carl Gutzkow. Anfang 8 Ubr Ende gegen io Uhr. Krovts Mädchen gesucht. 10069 Marktplatz 1 im Papierladen. 10044 S.favden ein Päckchen mit Inhalt. Abzuholen gegen Inserat- Weinfässer 10074 Krautfäfser Bleichstrasse 13. ,, «Mäh"" ° Nontags. 84000 Berussgenosen und 3000 Lehrlinge find dem Verbände Deutscher Handlungs gehülfen zu Leipzig seit seiner Gründung rm Jahre 1881 bclgetreten. Wirkungsvollste, kostenfreie Ltelleuvermittelung Rechtsschutz — Unterstützung bei Stellenlosigkeit — Jahresbeitrag drei Mark. 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