m m. WH Pöikecktidc Abends 8'k llhr, m. lebtet. ten. reu November: ZlWn rt-Sänget in Leipzig. :h, Belzer, Eyle jun lfä. bti L-m 5* lefiete iSjen LSÄ: iolt»« .äberü^^_..n«LbD JSw* SS--- Nr. 256 Drittes Blatt. Sonntaa bett 31. Oktober 189? Der thfener A«telger erscheint täglich, «tt Ausnahme del Montag». Dir Gießener Wamtriea-kLIter »erden dem Anzeiger Wöchentlich dreimal beigelegt. Keßener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. vierteljähriger Aöonncmeutsprei« ü 2 Mark 20 Pfg. mtt vringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pf,. «cdaction, ikxpedtti« und Druckerei: Kch,rstr«te»r.A. Fernsprecher 5L Anrts- und Anzeigeblatt füv den Aveis Gieren. Innahm, von Anzeigen zu der Nachmittag- für d« I Alle Annoncen-Lureaux de- In- und AuSlande- nehm» folgenden Lag erfcheinendm Nummn bis vorm. 10 Uhr. | AaMINeN0MNer. Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. »mtlidfrer LtzeiL. heute tu Ihrem Mauden innig, feelenooll und segensreich für ihr Leben ist." Gießen, den 29. October 1897. Betr.: Den ServiStarlf. Das Grotzherzogliche Kreisamt Gießen au die Gr. Bürgermeistereien des Kreises. Der ServiStarif von 1878, welcher sich noch In Ihren Händen befindet, hat durch da« Gesetz vom 26. Juli d. I., betreffend den ServiStarif und die Klaffeneinthetlunq der Orte — ReichSgesetzblati Nr. 36 — mehrere Aendirungen erfahren, so daß derselbe vollständig unbrauchbar geworden ist. Damit Sie in der Lage find, bei vorkommendeu Einquartierungen die den Quarriergebern zu vergütenden Ent« schädigungen richtig zu berechnen, beabfichtigen wir, auf Kosten der Gemeinden Ihnen ein Werkchen, betr. „TageSserviSsätze nach Ehargen und ServiSklaffen", zum Preise von 60 Pfg. daö Stück zu beschaffen. Wenn Sie nicht binnen acht Tagen ander- berichten, nehmen wir Ihr Einverständntß an und werden da- Werkchen Ihnen zusenden laffen. v. Gagern. Au die Grotzherzogl. Bürgermeistereien des Rentamtsbezirks Gießen. Wir ersuchen Sie, in Ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu laffen, daß die zu Martini 1897 fällig werdenden Domanialgefiille, al- Steig- und Loo-Holz, Nebennutzungs-Laubstreu, Graß- und Zeitpachtgelder, Bei träge zu den Forstdienerbesoldungen, Erbleihzinsen. Gülten, Renten und Zinsen pro 1897/98 nur noch bis zum 25 November dS. Js. ohne Kosten bezahlt werden können. Nach dieser Zeit wird da- veilreibungSversahren eingeleitet. Gießen, den 27. October 1897 GroßherzoglicheS Rentamt Gießen. Dexheimer. Zum Kesormationssest. So ost der 31. October wiederkehrt, denkt da- deutsche Volk seines großen Helden Marrin Luther. Und solche- Gedenken darf nicht aushören. Auf allen Lebensgebieten stoßen wir noch heute auf die Spuren seines Geistes und seiner Thätigkeit. Ihm danken vir-, wenn unser deutsches Volk wie alle evangelischen Böller unter den Eulturvölkern obenan steht. Denn als Luther zuerst die Menschen vor Gott frei machte, und alle auf den Glauben, also auf ein persönliches Verhalten zu dem persönlichen Gott wie-, da hat er zugleich die Menschen und Völker, die diesen Weg gingen, um eine ganze Stufe emporgehoben: au- un* mündigen Kindern wurden ihrer selbst gewisse Männer,- au- vrltflüchtigen Heiligen wurden berufstreue Kämpfer, die in ihrer Weltarbeit doch Gott suchen und ihm dienen- durch feine BefreiungSthat empfing die Wissenschaft ihr Recht, die Welt zu durchforschen, wie denn nach Gotte- Willen der Nensch berufen ist, fie zu beherrschen, so daß einer unserer größten Forscher mit Recht gesagt hat: der Reformation verdankt die Naturwissenschaft ihr Dasein und ihre Ent- Wickelung. Da- deutsche Volk fing wieder an, fich im eigenen Lande wohlzufühlen, da- deutsche Narionalbewußtsein fing au p erstarken, genährt durch das deutsche Lied, die deutsche Sprache, die deutsche Schule, die Luther und seine Freunde lern Botte schenkten. So stark find die Wirkungen dieses Geiste- gewesen, irß selbst Rom fich ihm nicht entziehen konnte. Die kirchlichen Reformen, die man auf mancher Kirchenversammlung vergeblich erstrebt hatte, wurden nach Luthers Auftreten eadlich zur Wirklichkeit. Das Mönchthum besserte sich, die Predigt fand wieder einen Platz im Gottesdienst, der Jugend- laverricht wurde nach dem Borbilde des ProtestantiSmu- me^r gepflegt und umgestaltrt. Und wie steht eö in unseren tagen? Hören wir nicht, wie evangelische Kirchenlieder in löovischen Kirchen gesungen, die Werke der evangelischen LieldeSthätigkeit der Inneren Misfion eifrig in die römische Kirche eingeführt werden? Trotz aller Anfechungen bleibt es bei dem, war der hnnalß noch katholische Professor Döllinger gesagt hat: ,Locher ist der gewaltigste VolkSmanu, den Deutschland je dessffen," — und bei dem Worte Gustav Frehtag-: „Alle tonfeffionen haben Ursache, auf Luther zurückzuführen, waS Politische Wochenschau. „Ezar und Großherzog", der „Zwischenfall in Darmstadt" und ähnliche Titel hatten in letzter Woche spaltenlange Artikel in der ganzen deutschen Presse. Längstvergeffene Familiengeschichten wurden ausgegraben, um das Verhalten deS Ezaren zu erklären, man hörte mit einem Male über Conflicte zwischen den Höfen, von denen mau bisher keine blaffe Ahnung gehabt harte, und Redewendungen, wie z. B. ^Widerstreit hesstsch-engllscher Einflüsse gegen badisch deutsche", waren unS schon recht geläufig geworden. „Oü. eet la femme" ? so hörte man fragen, al- die ersten Nachrichten über oas Verhalten deS Ezaren gegenüber dem Gcohherzog von Baden tu die Ocffentlichkeit drangen, und diese Frage ist denn auch in- Endlose weitergesponnen worden. Und wa- wird das Ende vom Liede sein? All' die Druckerschwärze ist vergeudet worden, weil Mißverständnisse Vorgelegen habeo, weil vom Ezaren etwas Übereilt gehandelt worden und man in Karlsruhe zu empfindlich gewesen ist. An diesen Erklärungen wird es nicht fehlen, und die Welt kann voraussichtlich bald auf- athmen, wenn officiell verkündet werden wird: „Der badisch- heifische Zwischenfall ist beendet worden". Daß die ganze Angelegenheit stark aufgebauscht worden ist, geht am besten daraus hervor, daß man schon von Differenzen zwischen dem Ezaren und Kaiser Wilhelm sprach, die der Großherzog von Baden habe schlichten wollen, und daß auS diesem Grunde die Annahme des Besuchs verweigert worden wäre. Daran ist natürlich kein wahre« Wort, im Gegeutheil find die Beziehungen zwischen Deutschland und Rußland zur Zeit außer» ordentlich befriedigende, was auS den Visiten, die fich die beiden Herrscher gemacht haben, und auS dem Empfang des Reichskanzlers Fürsten Hohenlohe genugsam zu ersehen ist. Nun soll ja die Entscheidung über daS Verbleiben Hohenlohes an der Spitze der Reichs- und preußischen Regierung unmittelbar bevorstehen. Der Fürst will mit der Militärstrasprozeßordnung stehen oder fallen und er hat angeblich vor seinem Eintreffen in Berlin der Meinung Ausdruck gegeben, daß jetzt eme Entscheidung erfolgen müsse. Da bekanntlich die AuSfichten der Reform sehr trübe find, so darf man fich bezüglich deS Verbleibens des Fürsten Hohenlohe im Amte keinen allzu frohen Hoffnungen hingeben. Im bayerischen Landtage ist schon mehrfach die Militärstrasprozeß- reform Gegenstand der Debatte gewesen, die wenigstens darüber Klarheit geschafft hat, daß Bayern auf den obersten Gerichtshof und daö Bestätigungsrecht nicht verzichten wird. ES wäre müßig, über daS wahrscheinliche Schicksal der Vorlage noch ein Wort zu verlieren, ehe die Entscheidung gefallen ist- jedenfalls ist eS sehr fraglich, ob überhaupt etwa» zu Stande kommt, zumal die preußische und die sächsische Regierung fich im BundeSrath gegen die Orffentlichkeit deS Verfahrens aussprechen dürften, womit die Reichstagsmehrheit nicht einverstanden sein wird. Immer verworrener wird die Situation in Oesterreich. Im Abgeordnetenhause ist eine KristS eivgetreten, infolge des Rücktritts deS Präfidenten Kathrein, welcher angeblich bei den Maßnahmen, die die Regierung planen soll, um die Obstruktion der Minderheit aus dem Wege zu räumen, nicht mitwirken will. Denn einen anderen Ausweg hat Graf Badeni nicht mehr als die Maßregelung dieser Minderheit, wenn er nicht schließlich doch noch vorzieht, abzudanken. Auch von zeitweiliger Aufhebung der Verfassung ist die Rede, aber die österreichische Regierung wird fich hoffentlich der schwerwiegenden Folgen bewußt sein, ehe fie dieses letzte Mittel in Anwendung bringt. — Die von den Deutschen gegen da- Cabtuet Badeni eingebrachte Ministeranklage ist durch einfachen Uebergang zur Tagesordnung erledigt worden, jedoch ist dieser Sieg der Regierung als ein Pyrrhussieg anzusehen, der keine Stärkung des CabiuetS bedeutet. Eine Verurthei- lung der Bavevl'schen Politik liegt auch in der Rede deS ungarischen Ministerpräsidenten, welche dieser im Budapester Parlament über die Situation in Oesterreich hielt, und sie trägt nicht dazu bet, daS Berhältniß der beiden Staaten zu einander günstiger zu gestalten. AuS Serbien kamen in den letzten Tagen allerhand dunkle Nachrichten von einer bevorstehenden Verfassungsänderung, was ja in diesem Lande der Staatsstreiche nichts Ungewöhnliches wäre- und besonders seit Milan wieder in Belgrad weilt, kann man fich auf Ueberraschungen gefaßt machen. Ob freilich seine Neigung, dem Könige Alexander als Mitregent an die Seite zu treten, in Wirklichkeit so groß ist, wie die Berichte wissen wollen, erscheint denn doch noch fraglich. Wenn die auS Spanien kommende Meldung richtig ist, daß die beiden Flügel der conservativen Partei fich vereinigen und das Cabinet Sagasta bei der Lösung der colonialen und internationalen Fragen energisch unterstützen wollen, so hat die jetzige Regierung viel gewonnen. Ein Zusammenschluß aller Vaterland-freunde ist unbedingt erforderlich, wenn die Situation in Spanien einem guten Ende zugeführt werden soll. ES wird hohe Zelt, daß die Kretafrage gelöst wird, zumal wenn fich die Meldung bestätigt, daß Griechenland wieder anfängt, den Aufständischen Waffen und Munition zn senden. UebrlgenS handelt Griechenland sehr leichtfertig, wenn eS wirklich so unloyal verfährt, und eß würde sich die Sympathien, welche nach und nach die Großmächte für dahart mitgenommene Land zu empfinden beginnen, vollständig verscherzen und die FriedeuSverhandlungen hlnzieheu, wa- nlcht in seinem Interesse liegen kann. Die Großmächte würden gut thun, recht bald einzuschreiten. Nachfügen wollen wir noch, daß nunmehr auch dem Provisorium in unserem Auswärtigen Amte durch die Er- nennuug deS bisherigen Botschafters v. Bülow ein Ende gemacht worden ist. (xx) Locales rrrrd provinzielles. □ Ruppertenrod, 29. Oktober. Unseren gestrigen Herbst- mar kt begleitete das beste Marktwetter, wenn auch am Markttag-Morgen der Winter durch die Fenster guckte- wir hatten die erste Reifnacht. Der Schweinemarkt war auffallend stark befahren- der Handel ging flott, zeigte aber deffenungeachtet etwas herabgegangene Preise. Man verkaufte daS Paar Ferkel zum Durchschnittspreis von 45 bis 50 Mk. erster Qualität, 35 bis 45 Mk. zweiter Qualität. Die Ein« legschwetne, die schwach vertreten waren, kosteten per Paar 90 bi« 100 Mk und 100 bis 125 Mk. Wenn mau deS überaus schönen Wetters und der beendigten Winterbestellung der Felder wegen auf einen besonders starken Besuch deS KrämermarktrS gerechnet hatte, so sah man fich in dieser Annahme getäuscht- der Besuch war nicht stärker, als in den anderen Jahrgängen auch. § Bon der Ohm, 29. October. Die Ackerschnecken haben an der Kornsaat doch einen sehr bemerkenSwerthen Schaden angerichtet. Nicht genug damit, daß fie auf vielen Feldern die erstmalige Kornsaat vollständig vernichteten, auch dte wiederholt vorgenommene fiel ihnen zum Opfer. Ein Landwirth in Ruppertenrod trug seine Enten auf einen von den Schnecken hetmgesuchten Acker- dieselben bewährten fich als ausgezeichnete Schneckenvertilger, indem fie mit wahrem Heißhunger über da- Ungeziefer herfirlen. Es steht indessen sicher zu erwarten, daß die jetzigen Reifnächte, darinnen eS sogar EiS gab, die Schnecken endlich vernichten werden. Friedberg, 28. October. Bom herrlichsten Wetter begünstigt, konnte unser diesjähriger Herbstpferdemarkt abgehalten werden. Zwei Faktoren veranlaßten einen äußerst regen Besuch desselben: erstens da- schöne Wetter und ferner die neuen Nebenbahnen, die eS den Besuchern ermöglichen, auf bequeme und billige Weise den Besuch unserer Stadi zu bewerkstelligen. Fast 400 Thiere waren aufgetrieben, darunter schönes Material, und läßt fich in der Pferdezucht unserer Gegend ein stetiger Fortschritt conftatiren. W. Aus der Wetterau, 28. Oktober. Von anderer Seite ist in dieser Zeitung bereits darauf hingewlesen worden, daß der Verkehr auf den feit dem 1. dS. MtS. eröffneten, durch unsere fruchtbare, starkbevölkerte Gegend ziehenden Bahnlinien fortwährend steigt. Hier soll einmal darauf aufmerksam gemacht werden, daß unsere Kreisstadt Friedberg ganz besonders den Segen empfindet und dies wird von den dort wohnenden Geschäftsleuten auch bereits rückhaltlos anerkannt, wovon fich der Einsender wiederholt in Friedberg überzeugte. Es dürfte daher auch an der Zelt fein, auf einige Mißstände Hinzuwelsen, deren Beseitigung dringend erwünscht und die leicht zu beseitigen sind. In Friedberg fehlt eS an Dienstmännern und Packträgeru, oder wenn welche vorhanden, dürfen fie vielleicht nicht an die Wetterauer Bahnzüge heran. Einsender sah, wie fich Frauen m',t Handgepäck und Kindern in der bittersten Welse quälten, um durch die Untersührung hinab und auf der anderen Seite wieder empor zu kommen, obgleich fie gerne die Hülfrleistnng bezahlt hätten. Die Treppen der Unterführung sind sehr bequem und schön, ober an den Wänden fehlt ein Geländer. Heitere Frauen leiden beim Treppabsteigen an Schwindel, ohne Geländer ist es für solche Frauen lebensgefährlich, eine breite Treppe hinab zu gehen. Für wenige Mark kann hier geholfen werden, ehe ein Unglück vasfirt. — Bedenkliche Zu- i stände herrschen an dem Bahnhofe bei Gettenau, wenn Dunkelheit eingetreten ist. Bei der Weiche brennt ein trübes Llcht, daS 50 Schritte weiter keine Wirkung wehr hat. Dann folgt btt Eisenbahnbrücke mit dem eisernen Steg und die Straßenbrücke. Alle- liegt in tiefem Dunkel. Jenseits der Straßenbrücke ziehen Eisenbahudamm und Horloff zwei bis dreihundert Meter parallel mit einander, zwischen beiden läuft eia Fußpkad, der nach Echzell führt. Er ist mitunter keine zwei Meter breit, e» herrscht Nachts dichte Fivsterniß, aber da- Horloffufer besitzt kein Schutzgeländer. Wenn ein Wanderer etwas vom Pfade abwcicht, stürzt er in da- Waffer, und ein Unglück ist ge-chehev. Hoffentlich thut die Behörde sobald wie möglich Schritte und läßt diese Mißstände beseitigen, ehe UngiückSfälle zu beklagen sind. Ulller-bchMitteu bet Nidda, 22. October. Seit den letzten Wochen ist hier große Klage über die Häufung der F elddtebstähle- besonder- da- Wiotergemüse und unter diesem wieder das Weißkraut ist Gegenstand der Dieberei. Nicht einzeln, sondern sackweise wird dasselbe gestohlen. Alle Wachsamkeit der Frldschützen und Eigenthümer hat bisher kein Ergebaiß gehabt. Die Spuren deuten nicht auf Be« wohner unseres Dorfes, sondern auf solche der Umgebung. Da daS Weißkraut in diesem Jahre nur ausnahmsweise ge« rathen, so werden eben Seitens der Händler Bestellungen angenommen. ch. Darmstadt, 29. October. Ein außerordentlich zahl» reiches Grabgefolge hatte der im kaum vollendeten 60. Lebensjahre in seiner Wohnung verstorbene Generalmajor und Commandeur der 50. Jnfamerie-Brigade, v. Bismarck. Die Trauerfeier im Sterbehause, Eschollbrückerstraße, celebrirte Herr Diviflon-pfarrer Noack, während der Divifion-commandeur v. Fransrcky die Truppen, welche der Leichenfeier beiwohnten, befehligte. Dieselben waren daS erste Bataillon Gr. Leib« Garde «Regiment- Nr. 115, da- Leib«Dragoner« Regiment Nr. 24 und sechs Geschütze de- Artillerie-Regiment- Nr. 25. Beethovens Trauermarsch ertönte und langsam setzte sich der schier endlose Zug in Bewegung. Außer der großen Anzahl Freunde und Verehrer deS Verstorbenen hatten sich auch vom Friedhof-portale aus Großherzog Ernst Ludwig und Pru z Heinrich von Preußen, die StaatSminister, der Geh. Staatsrath v. Knorr, die Oberbürgermeister Morneweg von Darm« stadt, Küchier von WormS, und sämmtliche dienstfreie Offiziere der Garnisonen vor. Darmstadt, Mainz und Worms dem Leichenzuge, deffen Wagen mit sechs Pferden bespannt war, angeichioffen. Nachdem der Sarg vor die Gruft gestellt war, sprach Herr DivtfionSpfarrer Noack erhebende und zugleich rührende Worte. Nach dem Gebete und Segen wurden dem Dahingeschiedenen von einer großen Anzahl Freunde mit er. greifenden Worten Kränze am Grabe niedergeleg . Die auf« richtige und allgemeine Theilnahme, welche dieser traurige Todesfall hervorgerufeu Hot, zeugt für die große Liebe und Achtung, welche der Verstorbene in allen Kreisen sich erworben hatte. Möoe dies den Kummer der Hinterbliebenen mildern. Groß-Umstadt. 21. October. Der sehr bekannte Schweine- Händler Jacob Ellenberger von hier hatte sich gestern vor dem hiesigen Schöffengericht wegen Betrugs zu ver« antworten. Die Gemeinde Schlierbach hatte nämlich am | 6. August einen Eber dem Metzger G. aus N. bei Groß. I Gerau um i 00 Mk. abgegeben. Als G. daS Schwein am 11. August abhoieu roodtr, erfuhr er, daß Ellenberger den Eber im angeblichen Auftrage G.'s schon am 10. August in Empfang genommen, bezahlt und nach Mainz um 112 Mk. wrirer verkauft hatte. Da aber Elleaberger zu G. Nachweis« lich in einem „Kippeverhältuiß* stand, so mußte bei der ob. waltenden Unklarheit der Angelegenheit Sllevberger von Strafe und Kosten freigesprocheu werden. Die Verhandlung entrollte übrigens ein intereffanleS Bild dieser erwähnten „Kippe* zuftände". Die Handelsleute Pflegen nämlich gewöhnlich vor Beginn einer geweinheitlichen Versteigerung von abgängigem Vieh die Vereinbarung zu treffen, nur bis zu einer gewissen, hinter der Taxation weit zurückbleibenden Preishöhe mitzu« bieten. Verweigert die Gemeinde die Genehmigung dieses HöchstgeboteS, dann unterhandelt nur ein Mitglied der „Kippe« grsellschaft" mit der Gemeinde weiter bis daS betr. Stück Vieh erstanden ist. Die einzelnen „Kippemacher- werden dann vom Käufer abgefunden. Ist eine Einigung nicht zu erzielen, dann versteigern die „Kpperer" das Stück Vieh unter sich. Der Meistbietende erhält den Zuschlag und der Mehrerlös wird brüderlich getheilt. Diese „Kippezustände", welche in manchen Gegenden gang und gäbe zu sein scheinen, haben natürlich nur die zielbewußte Schädigung der Gemeinden — natürlich können auch Private hereiofallen — zum Zwecke. Mit wohlbegründetem Rechte wurde sie darum vom Gerichts, tische aus als ein ganz verwerfliches Gelchäftsgebahren und eine unlautere Manipulation bezeichnet. Durch die Besprechung dieser Verhältnisse in der TageSpreffe wird vielleicht Mancher vor Schaden bewahrt. * Sine 25stündige Luftreife hat, wie aus Leipzig, 23. October gemeldet wird, der französische Luftschiffer LouiS Godard mit dem bisherigen Leipziger AuSstellungS- fksselballon unternommen. Der Ballon hat am 19. October Abends 5 Uhr in Leipzig die Fahrt begonnen, wurde in nordöstlicher Richtung abgetrieben und hatte hinter Berlin ein Gewitter zu durchqueren. Dann gelangte er am Frischen Haff vorbei biS über Königsberg und von da nach Wilna. Höchste erreichte Höhe 3240 Meter. Die beabsichtigte Lan- düng auf russischem Boden wurde durch stark nördliche Luft- strömung vereitelt,- diese wehte den außergewöhnlich großen Ballon über Polen hinweg nach Oberschlefien, wo er bei Tarnau am 20. Ocrober, Abends 6 Uhr glücklich landete, nachdem er eine Fahrt von 1635 Kilometer zurückgelegt hatte. — Ueber btt Fahrt enthalten Leipziger Blätter fol. gende Schilderung von einem Theilnehmer: Der Ballon verfolgte bis aufs Meer immer eine östliche Richtung und hätte Petersburg erreicht, wenn er nicht am baltischen Meer n eine südliche Luftströmung gerathen wäre. Zweimal chwebten wir ernstlich in Lebensgefahr. Trotz aller Be« mühungen kamen wir nicht aus dem Gewitter heraus und gingen schließlich mit Schleppst len ziemlich titf über den Erdboden hin. Die Seilt streiften Gebäude, Bäume und I Teen. Zweimal schlugen wir heftig auf den Boden auf und I waren in finsterer Nacht bei Srurm ein Spielzeug der Elt« mente. So ging e- bis zum frühen Morgen, der uoS aber auch keine bessere Aussicht brachte, denn nun segelten wir fortwährend in vollkommen weißem Nebel. Die mitgenom« mene electrische Trockenbatterie hatte unS in der Nackt zwar insofern gute Dienste gethan, al- wir von Minute za Minute die Höhe vom Höhenmesser ablelen konnten, die Rck« tung hatten wir aber vollständig im Gewittersturm verloren und mußten befürchten, auf die Ostsee hinan- getrieben ja werden. Godard machte unS mit der Grfahr vertraut uni verließ sich auf die lange Tragfähigkeit deS Riesenballon«, der sich thatsächlich wunderbar bewährt hat. Halb 11 Uhr früh gingen wir zum zweiten Male, um un- zn unterricht«. biS auf 20 Meter über den Erdboden herab. Der Ballon bekam bedenkliche Falten- trotzdem brachte ihn Godard, indem er mit dem geringsten Ballast rechnete, noch zu einet Höhe von 3240 Metern empor, wo er, über dem Nebelmeer von der Sonne beschienen, seine volle Gestalt wieder erhielt. Unser Glück zerrann aber bald wieder mit dem Sinken bti Ballon-, da wir ein paar hundert Meter hoch über der Erde abermals in den Sturm gertethen und mit den Schleppseilen wiederum über Häuser und Wälder dahinjagten. Vor der Landung im Walde, die Godard absichtlich dort voruahw, da wir sonst eine der gefährlichsten Schleiffahrten hätten durchmachen müssen, erklärte er uuS, wie wir unS zu verhalten hätten und nun sauste der mit 8 Personen beladrar schwere Korb in die Bäume hinein, die mächtige Ballonhülle zog ihn aber, Wipfel, Kronen und Sefte wie Bindfaden zerreißend, immer wieder heraus, bi- endlich der Anker sich m einem dicken Geäst verfing und wir 15 Meter vor dem Walde auf- Feld geworfen wurden. Als ein Wunder ift e- zu betrachten, daß Niemand von unS ernstlich verletzt ist. Eine Riefenarbeit war die Entleerung und die Bergung de» Ballons, an der wir unS Alle betheiltgten- denn wir kono- reu Godard unter fremden Menschen nicht allein lassen. Zurückgelegt haben wir iuSgesammt über 1600 Kilometer, Zuweilen mit einer Geschwindigkeit von 29 Metern in der Secuude. Der Weg Leipzig—Danzig—Königsberg—Wilna- Oppeln—Tarnau gleicht ungefähr einem Fragezeichen. Godard hat unter seinen Hunderten von Fahrten manche Gefahr i: verzeichnen, aber keine Fahrt, die ihn so vom Unwetter ver- folgt hat, als diese. Citeratnr uttö — Unter dem Titel: „«onntag» Zeitung für Dentsch- la«dS Tratten* erscheint ftii 1. October er. im Vrrlage von W. Vobach, Berlin SW. 48, eine neue, sebr empfehlenSwerlhe Frauen-Zeiiung. Das äußerst elegant auSgeftatleie Blatt ist zum Preise von nur 50 Pfg. pro Monat bezw. Mk. 1.50 pro Quartel vurch alle Buchhandlungen und Postanstalten zu beziehen. Der einleitende Roman „Berenice" deS beliebten EchritrnellerS Heinrich Vollrat Schumacher zählt unzweifelhaft zu den bedeutendsten der Gegenwart, während in der Gratis Buchbeilage „Dichtergrüße" die Leserinnen eine elegant auSgeftattete Anthologie erhalten, die eine Zierde jeder Damen Biblioihek ist. Wi> können daS neue, grop angelegte Unternehmen nur allseitig empfehl«» Betten anschaffen verlangen Sie franco meinen illnstrirten et>eeial-B «rfer>«rlid»t <3-— I | Nahrnnes - Erffänzanir. \ Das Faqonniren der Hüte «a O m Z > Zü ’S x> ZS m Ißt das beste und im Gebrauch billigst* und bequemste 171$ Waschmittel der Welt. Man achte genau auf den Namen ,.Dr Thompson“ und die Schutzmarke ..Sohwai“. Überall suchet । i den Äm w frisch emgelri Em Lai ob uni ans A ii* Äaudxr 6tfri Fr, Lio > XHn -Bahn empfie Kohler und 5 zu billigster । 9 Dan Pa Mas Bei Pfi-hlt i, Emil Liebric 16 Neu Kransbai Leiter 'S» wc ‘‘«n i '«”« oh, ll,c uns |? ^tuom, anx^tt ft?; i« 5#t ° Ä" Ä i'-ch- iÄ lrchvttk ®obQl tt, &UJ’°VU ihr. i ®thQu Nebklüun : L7.r l’k?e tolr "US ÜU Cr m ‘ 8 Nonen belade *«4 Sm?***1 l! Wollt der Anker fit Dir Meter tot di n‘ «ls ein Wunder un8 n°st>lch verletz, t “8 “ab die Setgong l 'tilgten; denn wir for. chw nicht allein Ich 1 über 1600 ftilomett 6on 29 Metern In V -ÜSnig-bttg-Mn,. Fragezeichen. God: hrten manche Gejahr in so vom Unwetter t ^ZtiUmg für Dert :lober er. im Strlagr icuf, febr emplebleniiKri auigrftalieie Stott ift p jw. Mk. 1,50 pro Duitti iltm zu bezlebkp. ütrrii m 64tiltrt(Iti8 ^dtnil ju btn fctbeuttnbfiin tr Maut »Dich/ergrützt Äniboloflk crfalltn, Mi lr tinntn bas mut, grafe 'tn. L UV ücfl I .y /ta(onnlrt, x . ey/ bunl ge- ' \v/webte PIl-c i aV/ (Moqnettes), \V/ Kawetltascben, t f PJÜscbilecken, ff Leinrnplfiechf, 'Wollrepi,Or»nitu.Satias. Seiden-Plü*ehe. ■-Sammet (Velvet) direct ru Fabrikpreisen, gmann. Bielefeld, eberel und Färberei. r franco geg. franco. 'veUrarr»P-rt unb WtdtM Za haben Ä*"' ThoiHpson o I C2 \P 73 f. |iiiiittel u "stzLi empfiehlt ai 9897 UumpermcKel ''tf 9658 frisch eingetroffen. 9848 Kohlen, Briketts Allein zu beziehen durch 8894 Jauchefäffer ans versinkt. Stahlblech i Emil Pistor 8 | sowie Folstermöbeln aller Art. | Aeöeniahme ganzer Ausstattungen. ssoi 8 8 Futterschneivmaschitten Dickwurzmühlen Kartoffelquetschen Futters ämpfer Futterkeffel Schrotmühlen Trieure Jauchepumpen Emaillirte Kochgeschirre, Ketterschrauben, brror. Maschgarnituren, Nkaschumllgku, Oseoschirme, KohlknkaÜkll, Schirmflander, Maschg sttük, Meßapparate, Maagen, Hetrolkllm-Hocher, Fleischljackmaschinen, Wurstsöllmaschineu, eiserae Aettstellra, rvärmstascheii, Nagelkaßge. Nur eoht mit Schutzmarke: Globus im rothen Querstreifen. Rohmaterial aus eigenem Bergwerk mit Dampfsohlämmerel. Original Irische Oefen, Koch-Vefen u. Herde, Daubeschlage aller Art, flachsender, Schneesanggistcr traasport. waschbessel, eiserae Schiebllarrea, Iauchevertheiler, Dyckerhoff-Ecmcnt, Dachpappe, Theer.Gyps, Kuloer, Schrot, Kalsea, Devoloer a. Flobert, alleArtiKetu. Werkzeuge f Streiner,Schlosser,Speng- , ler, Schmiede, Zimmerleute, Dachdeck., Satti., Tapezierer. für Jagd, Reise und Haus, Zagdßöcke, zagdhüte, Milchmanns Zpessartmätze. Ä. Schuster & Cie. Wagenverkauf: Landauer, Mylord, Halbverdeck, Break, Selbstfahrer, Geschäftswagen, neu und ge* broucht, reichhaltig auf Lager. Grauer, Wilgeubauer, 2330 Butzbach. Anfertigung v. Mänteln, Joppen, Oberhemden nach Mass B0""* unter Garantie des guten Sitzens. ' tfBV, GIESSEN, Mausbnrg 16 empfiehlt grosses Lager in Nachfolger Giessen Marktstrasse 10 Herren-Confection: Winter-Mäntel, Ueberzieher, Havelocks, Schlafröcke, Jagd-, Haus- und Lodenjoppen, neueste Sammet-Westen. Niederlage der Prof. Dr. Jaeger’s Normal-, Dr. Lahmann’s Reform-, Schönherr’s &,Comp.Neu-Leinen-, System Pfarrer Kneipp’s Unterkleider A. MolterhoflF Söhne Seltersweg 20 und Brennholz zu billigsten Preisen und bester ___________Qualität. 8260 Allg. Verein für Armen- und Kranken- Pflege. Unsere Nähabende werden Freitag den 5. November wieder ihren Anfang nehmen, und zwar wie früher, von 5—7 Uhr für Schulkinder, von 772—9% Uhr abwechselnd für Frauen und Mädchen gehalten werden Anmeldungen dazu werden entgegengenommen : Mittwoch den J. November, im alten Rathhaus, und zwar: empfiehlt sein reichhaltiges Lager in Fantasie- und Luxusmöbeln, 3. Goebel, Kabak- und tzigarreu-Speciatgeschäst, 25 Sonneustrasie 25, nahe am Kreuzplatz. MWWnWinSMnDWWUWWSMWWWWWMWWIVVWWWWV'' KB. ___ ’Specialität: lertige schwedische Zimmer-Th™! Futter und Bekle düngen [. von 4—5 Uhr für Schulkinder über 12 Jahren, von 5—6 Uhr für erwachsene Mädchen, von 6 Uhr an für Frauen. Für den Vorstand: Frau Baronin von (Sagern Äug. Ossmann 89 Selters weg 89 H. Rühsamen, Kürschner Studenten- und Uniform-Mützen-Anfertigung Weiss-, Woll- und Modewaaren-Handlung ist Globns-Putz-Extract von Fritz Schulz jun., Leipzig. Derselbe erzeugt den schönsten, anhaltenden Glanz, greift das Metall nicht an, schmiert nicht wie Putzpomade und ist laut Gutachten von 3 gerichtl. vereideten Chemikern unübertroffen in seinen vorzügl. Eigenschaften! Ernst Chaliier (Rudolph’s Nacht) — Giessen. ■---— Special-Geschäft für Musik waar en aller Art Grosse Auswahl, solide Preise. Illuatrirte Preisverzeichnisse gratis und franco. Musikalien-Handlung und Leihanstalt Soecialit&t: Billige Ausgaben. 200 MnlKsälKe und Gamaschen,! Vor Ankauf einer Nähmaschine versäume man nicht, sich die weltbekannten Pfaff- N ähmaschinen anzusehen bei 8902 H. Kraft, Mechaniker, Neuenweg 46. Herren-Wäsche als: Oberhemden, Kragen, Manchetten, Vorhemden, Taschentücher etc. nudklir Sweater, Strümpfe, HdUldlll "Gamaschen, Schuhe, lloaMBMMBBMützen, Gürtel, Hosen etc. 1W Grosse* Lager und stets das Neueste in: Shlipsen, Handschuhen, Hosenträgern, Gamaschen, Hut- und Armfloren, Gummi-u.Hausschuhen,Regenschirmen. Phönix-WoMe. Vorzüge: Präparirt gegen das Einlaufen in der Wäsche. Garantirt echte Farben und Melangen Vorzüglich in Haltbarkeit. Billigstes Wollgarn zu Strümpfen, in der Verarbeitung und dem Verbrauch. Alleinverkauf der Pfaff-Nähmaschinen für Gießen und Umgebung. Q _____ _ JK Mützen 9926 Grossen Posten Handschuhe außergewöhnlich billig empfiehlt 9541 J Kaan jr., am Kreu?. '________<053 43, Seltersweq 43. I LaVenidaS ö?cht^ive 6-Psq (X.iflarre.ben verwöhntesten I ■ » "aucher btfri bißtnb, empfiehlt 94891 Emil Fischbach. Zöpfe, Dreher, Haar» «hrketteu, Lonpe Scheitel und Perrückeu werden billigst angeferttgt bei QuäKeb Oats Ärztlich ZW empfohlen. Nur in Packeten. Überall käuflich. Versuchet die Recepte auf den Packeten. »iifTtfat» ißiimm frtinh» I Iauchevertheiler rc. löllulUlifiyilijt, I joroie alle anderen laudw. Maschinen und Geräthe hält auf Lager “ und empfiehlt billigst 9750 M. Hosenthal, _______ Liebigstratze 13. Fr. Leo Nachfl., C. Herber. | ------- W iiinOi’riuaiU’ii empfiehlt alle Sorten I f Jin schöner Auswahl zu billigsten Preisen. seit Friedrich Kühne, Seltersweg 26. / PUTZ- x A emigei\. /EXTRÄCr^®^^ PiMetaiie r F Innung j ir. ß. Kolle aus Köln. ö 1 mit eigener Werkstätte 10021- eröffnet habe.s mit Wasche < 'S erwerben. Antwerpen. nach und t N iederlage injeder größeren Stadt I Bestes j^^äu^esuche. 9477 erl heilt 10050 hält sich empfohlen 8821 Herm^Bauer, Schillerstr. 15. 800 600 400 400 300 LTD CO CD Sparsam und relolioh 100( 0 Mk 5000 2000 1500 In Glessen Niederlage in den Apotheken und bei Herrn Hofoonditor 6g Lind. Soff.es und Thee- Service Im Verbrauch ist: Hauptgewinner 1 Goldbarren tm Werthe von 1 Silberbarren, , „ der Actieubrauerei Gieße«. Indem ich zu freundlichem Besuch meiner Localitäten einlade, em* pfehle ich mich HochacbtungSvoll Ohne Anstrengung putzt man damit Blech, Messing, Kupfer, Nickel etc. spiegelblank Grosse Flasche ä 50 Pfg in der Größte Auswahl fertiger Kasten- und Polstermöbel aller Art von den einfachsten Gebrauchsgegenständen bis zur elegantesten Ausstattung. Musterzimmer jeden Styles zur Ansicht. Anfertigung nach Zeichnung in kürzester Frist. Reparaturen in und außer dem Hause werden schnellstens besorgt. Ich werde stets bemüht sein, durch Lieferung guter Waare sowie durch aufmerksame Bedienung mir das Vertrauen meiner werthen Abnehmer zu vkle fäHigtn An Mag und Mi du örsriligung bltibt dm W uit und ohne em Inhabers, Ee gegen i Slütfe zu glei .?ur Uebertrag >ü eine solche fowtf die llir Msberechtigten w die gleiche ^nlra9 gebrach von Be »eQung von j LMGes ^ninbtn bearb n^lung des f lolgender Weis hessischen 3’/iPtOC{ Mhrt werde oefoMbeiea Co unb der Cass b'S zu deren ^rungen geti berechtigt an j $u*Wnng °"deirechlliche ^Sste an. , 8u6 der ^smlichen B ^chuldve, Sir Ä*«l hlb,?„,6kai SN ^foIgäNt ««fet 3 Hfl!