Nr. 76 Drr Kietzener Anzeiger erschkint täglich, mit Ausnahme des Montags. Die Gießener Aamilienvtätter werden dem Anzeiger Wöchentlich dreimal btigekijt. Erstes Blatt. Mittwoch dm Sl. März_____________________ Gießener Anzeiger Kenerat-Anzeiger. iso» Vierteljähriger Aöonnementspreisr 2 Mark 20 Pfg. mit Bringcrlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. . Redaction, Expedition und Druckerei: । -chulstraße Ar.7. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblutt für den Tireis Giefzen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für de» folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. chratisbeikage: Gießener Aamikienökätter. Alle Annoncen-Bureaux dcS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Amtlichem Thrll. Bekanntmachung. Mittwoch de« 7. April d. IS., Vormittags 10 Uhr, findet in dem RegterungSgebäude dahier eine ordentliche Sitzung des Kreistages des Kreises Gießen, mit folgender Tagesordnung statt: 1. Wahl eines achten Abgeordneten zum Provinztaltage infolge der Bevölkerungszunahme des Kreises. 2. Neuwahl der drei Körcommtsfionen deS Kreises auf drei Jahre (Art. 6 des Gesetzes vom 26. Oc- tobet 1887.) 8. Wahl von sechs Sachverständigen für die Abschätzung der durch Truppenübungen veranlaßten Flurbeschädtg- ungen (§ 14 deS RetchSgesetzeS vom 13. Febr. 1875 und Instruction vom 30. August 1887.) 4. Beschluß über die nach Art. 2 deS Gesetzes vom 24. Mat 1893, dte Kosten der Landarmenpflege betr., aus der StaatSkasie an den Kreis Gießen für die nächste Finanzpertode zu zahlende Pauschsumme. 5. Vorlage der KretSkafferechnung pro 1895/96 und Erstattung des Rechenschaftsberichts hierzu. Genehmigung der Creditüberschreitungen unter den Rubriken 23, 23a, 26, 27, 30. 6. Festsetzung deS KreiSkasse-BoranschlagS für 1897/98. 7. Kreisstatut über die Dienstverhältnisse der Kreisstraßenmeister und Straßenwarte. 8. Beanstandung eines Ausgabepostens der Kreiskaffe- rechnung für 1894/95 (Vergütung für den Trans- port der Wiefecker Feuerspritze bei einem Brande auf der zur Gemarkung Wteseck gehörigen Badenburg.) Gießen, den 20. März 1897. Der Vorsitzende deS Kreistages des Kreises Gießen, v. Gagero. Bekanntmachung, betreffend dte Anstellung von Kretsstraßenmeistern. In Ausführung deS Gesetzes vom 12. August 1896 — den Bau und dte Unterhaltung der Kuuststraßen im Groß« herzogthum betreffend — find die Großh. Straßenmetster Wilhelm Braun zu Gießen und Christian Förster zu Sich, sowie dte bisherigen Beztrksbauaufseher des Kreises Gießen: Heinrich Listmauu zu Hungen, Angust Maringer zu Grünberg, Hugo Rohrer zu Gießen und Peter Seußfelder zu Gießen zu Kreisftraßeumeistern des Kreises Gieße« mit Wirkung vom 1. April I. I. ab ernannt worden. Gießen, den 27. März 1897. GroßherzogltcheS Kreisamt Gießen, v. Gag ern. Deutsche* Aeich»t«g 200. Sitzung. Montag den 29. März 1897. Bor dem Präsidenten, auf dem Präfidtaltische, prangt aus Anlaß der 200. Sitzung ein prächtiger Blumenstrauß, für welche Ehrung drr Prästdent den freundltchm Gebern seinen herzlichen Dank cusspricht. DaS Haus setzt die dritte Lesung deS Etats fort beim Etat les Reichsschatzamts. Auf eine Beschwerde des Abg. Graf Stolberg über die Art bet Eontingenttrung bei der Zuckersteuer erklärt Schatzsecretär Graf Bosadowsky: Laut Gesetz könne sowohl der Betriebdsteuerpflicht wie der Contingentirung lediglich der fertige abgefertigte Zucker zu Grunde gelegt werden, nicht dte Menge des erzeugten Zucker«, letzteres würde auch schwierig zu verrechnen sein, weil man dann l B. die schwimmenden Producte mit in Ansatz bringen müßte, ll« Himmel der Zuckertndustrte stünden gerade jetzt verschiedene sehr dunkle Wolken, und es müsse daher Alles vermieden werden, waS mr Steigerung der Ueberproduction an Zucker beitragen könne. Der Etat wird genehmigt, ebenso debattelos dte Etats des ttienbahnamls, der Retchsschuid und des Rechnungshofes. Bat dem Etat des Pensionsfonds bemerkt Abg. Lieber lktr.): Abg. Galler habe bet Begründung seines in der zweiten Lesung abgelehnten Antrags betr. dte Abminderung der OsfizterS- nnfiontrungen dem Centrum vorgehalten, daß cS in Bayern einem ihrilichen Anträge zugestimmt habe. Thatsächlich bestehe inun aber bi Bayern eine solche Trennung von Commandogewalt und Mllitär- »uwaltung nicht, wie dies in Preußen der Fall sei. Herr Galler lonne daraus entnehmen, wie gefährlich es sei, hier für das Reich ib^uschretben. (Heiterkeit.) Beim E'at deS JnvaltdenfondS stellt auf Anregung des Lb»tz. Grafen Oriola General v. Vtebahn fest, daß die Wittwen im Kriege Gefallener in Frankreich keineswegs besser gestellt seten.als bei uns. Auch dte Versorgung der Wittwen in Italien, Rußland raÄ Oesterreich stehe gegen dte bei uns im Allgemeinen zurück. Auch dieser Etat, ferner Zölle und Verbrauchssteuern und Reichs- sitMpelabgaben wurden genehmigt. Beim Postetat beschwert sich Abg. v. CzarlinSkt (Pole) über unregelmäßige Bestellung polnischer Zeitungen Seitens der Landbrtesträger, Abg. Krzymtnskt über verweigerte Postbestellungen an einen polnischen GutSbesttzer auf Grund seiner Namensschreibung, obwohl der Betreffende sich genau so schreibe, wie dies schon sein Großvater gethan. UnterstaatSsecretär Fischer: Die betreffenden Empfänger hätten stch doch bet der Oberpostdtrectton beschweren sollen, dann wäre dort Abhtlse geschaffen worden. Aber dergleichen hier bet der dritten Lesung zur Sprache zu bringen, liege doch gar kein Anlaß vor. Abg. Singer: Solche Votkommntfie sollten aber doch der obersten Postbehörde Anlaß geben, von selbst einzuschreiten. Der UnterstaatSsecretär hätte richtiger gehandelt, wenn er geantwortet hätte: ich werde mir dte Sache ansehen und eoent. dte nöthigen Anordnungen treffen. (Rufe: Sehr richtig!) Abg. Lieber (Ctr.): Seine Freunde würden sich von dem UnterstaatSsecretär keinesfalls Lehren darüber erthetlen lassen, was sie hier im Reichstage vorzubringen haben oder nicht. (Beifall.) WaS die Sache anlange, so habe stch der Gutsbesitzer ManSkt thatsächlich um Abhilfe an dte Oberpostdtrectton in Bromberg gewandt, aber zur Antwort erhalten, dte Oberpostdtrectton könne nicht helfen, weil der Landrath erklärt habe, der Mann heiße Manske und man solle ihm dte Postsachen aus den Namen ManSkt nicht aushändtgen. Seit wann laste stch denn dte Retchspostbehörde Vorschriften von einer preußischen Behörde machen? (Lebhaster Beifall.) Unterstaatssecretär Fischer' Er habe dem Reichstage keine Lehren ertheilen wollen, sondern nur gemeint, eS wäre einfacher gewesen, wenn man sich an ihn gewendet hätte, ehe man die Sache hier zur Sprache brachte. Er behalte stch vor, den Fall zu unter- suchen, auch daS Verhältniß zu der Landesbehörde, 'aber natürlich könne er nicht ohne Weiteres Abhilfe versprechen, ehe die Untersuchung nicht erfolgt sei. Abg. o. Kardorss (Rp.) bezweifelt, daß von einem Befehl des Landraths die Rede fein könne. Eine „Polenfrage" liege hier gar nicht vor, da ManSke evangelisch und deutsch sei. Abg. Müller-Sagan (frs. Vp.) bringt den Rechtsstreit zwischen der Postverwaltung und der Stadt Breslau wegen Anlegung von Telegraphenlinien über dte Straßenwege zur Sprache. Dte Stadt Breslau habe keineswegs etwas Unbilliges gefordert, denn sie habe nur für dte Anlegung besonderer Anlagen dte Einholung ihrer Genehmigung verlangt. Abg. Singer rügt, daß in Frankfurt a. M. 1b—16jährige junge Leute mit Depeschenaustragen gegen ganz niedriges Entgelt beschäftigt würden. Da« schicke stch überhaupt nicht für die Post- verwaltung, ganz abgesehen davon, daß es bet der Depeschenbesörde« rung zuverlästtger Leute bedürfe. UnterstaatSsecretär Ft sch er erwidert, auch sür aushilfsweise Beschäftigung sei das Alter von mindestens 18 Jahren vorgeschrteben; er werde den Fall prüfen und eoent. Abhilfe veranlassen. Die Abgg. Wenders und Hammacher bemängeln die widerspruchsvolle Art der Regelung des telephonischen Verkehrs mit Vororten und fragen dann wegen des Standes der Dinge in Breslau an. Geh. Rath Scheffler: Wir haben eben da, wo sich die Roth« Wendigkeit als eine zwingende herausgestellt hat, von dem Princip der Erhebung von Pauschalvergütungen im Vorortverkehr abgehen müssen. Was die Angelegenheit in Breslau anlangt, so würde «S viel Schreiberei geben, wenn wir jedeSmal für einen Draht die Genehmigung der Stadt einholen müßten. Es handelt sich da eben noch um einen schwebenden Rechtsstreit und ich kann darüber nichts weiter sagen. Abg. v. Liebermann kommt auf den Fall Bashford kurz zurück und constatirt, daß fast die gesammte deutsche Presse die Partei des betreffenden Beamten genommen habe. Redner wünscht sodann noch mehr Sonntagsruhe für die Beamten, speciell für die Unterbeamten. Abg. Werner bringt verschiedene Beschwerden vor: in Hannover sei den beamteten Damen das Austreten verboten; in Berlin sollten fie nicht mit dem Fahrrad zum Dienst antreten dürfen rc. Unterstaatssecretär Fischer erwidert, für die Sonntagsruhe der Unterbeamten sei durch ausdrückliche Vorschriften gesorgt, der Mißgriff des Vorstehers in Hannover habe bereits seine Correctur gefunden. Herrn Singer müsse er noch erwidern, daß man in Frankfurt e. M., wie er soeben telephonisch erfahren habe, von der Anstellung jugendlicher Personen im Accordlohn gar nichts wisse. Der Titel Staatssecretär wird genehmigt. Abg. Müller-Sagan befürwortet sodann seine Resolution betr. Gleichstellung der Civil- und Militäranwärter bei Besetzung der Affistentenstellen. Die Resolution, der Unterstaatssecretär Fischer widerspricht, wird angenommen und debattelos der Rest des Postetats und der Etat der Reichsdruckerei erledigt. Desgleichen ohne bemerkenswerthe Debatten der Rcst des GesammtetatS und das Etatsgesetz. Schließlich wird der Etat in der Gesammtabstimmung angenommen. ES folgt die Interpellation v. Czarlinskt, dte Auflösung von polnisch redenden Wählerversammlungen betr. Staatssecretär v. Bötticher theilt mit, daß der preußische Minister des Innern Anweisung ertheilt habe, fortan Versammlungen nicht lediglich wegen Gebrauchs der polnischen Sprache auszulösen. Damit sei das Nöthige geschehen und für den Reichskanzler liege kein Anlaß vor einzuschreiten. Morgen 1 Uhr: Besprechung der Interpellation, Handwerkervorlage. — (Schluß 5Vt Uhr.) Wolff« telegraphische« SorrespLndery-BurcsL. Breme», 29. März. Der deutsche Dampfer „Königin Louise" pasfirte Cap Lizard auf dem Wege nach Falmouth mit einer Beschädigung der Rudereinrichtung. Nach der Aus» befferung des Schadens wird der Dampfer die Reise nach Newhork fortsetzen. Bremen, 29. März. Heute Nachmittag fand auf der Werft der Aktiengesellschaft „Weser" der Stapel lauf de- sür die kaiserliche Marine bestimmten Kreuzer- zweiter Klasse statt, der einen in jeder Beziehung guten Verlauf nahm. Der Crbgroßherzog von Oldenburg vollzog die Taufe int Namen des Kaiser-; daS Schiff erhielt den Namen „Victoria Louise". Nach dem Stapellauf fand im Musenm ein große» Festessen statt. Karlsrnhe, 29. März. Der Hofbericht der „Karlr. Zig." meldet: Der Kaiser verband die Verleihung de- Großkreuzes de- LuisenordenS an die Großherzogin von Baden mit den wärmsten Versicherungen treuer Verehrung für seine geliebte Tante, dabei zurückblickend auf die langjährige Thätig- keit der Großherzogin in Gemeinschaft mit ihrem Vater, Kaiser Wilhelm I., sür dessen Wohlergehen die Großherzogin in treuer Liebe und Fürsorge wirkte. Der Kaiser stiftete das Großkreuz de- LuisenordenS ganz besonder- für die Großherzogin im Anschluß an da- ihr bereits früher verliehene Commandeuikreuz, und zwar nur für diese einzige Verleihung. Athen, 28. März. HavaS. Die Entscheidung über den Erlaß der Kriegserklärung hängt von den Ergebnissen der Unterhandlungen ab, die in Europa eingeleitet worden sind. Die Abreise deS Kronprinzen wird hier allgemein al- Anzeichen dafür aufgefaßt, daß Griechenland seine endgiltige Entscheidung getroffen habe. Athen, 28. März. HavaS. Der König empfing den bisherigen Secretär der russtschen Gesandtschaft, Bachmetjew, welcher zum diplomatischen Agenten in Sofia ernannt worden ist, in Abschiedsaudienz und gab von Neuem die Erklärung ab, daß ein Zurückweichen Griechenlands unmöglich fei. Knnea,29 März. Eine internationale Truppen- abtheilung von 300 Mann, Franzosen, Rusten und Italiener, geht heute nach dem Dorf Buzunarion ab, nm die Quellen, von denen die Waflerversorgung KaneaS abhängt, zu schützen und da- Fort Buzunarion, daS von den die Höhen besetzt haltenden Griechen bedroht ist, zu Vertheidigen. Kauea, 29. Marz. HavaS. Herolde durchziehen die Stadt und rufen die Gläubigen auf, 'zum Kampfe gegen die Christen auszuziehen. Der Führer der Aufständischen, KarakaS, erklärte den Dragomanen der Consulate, die zu ihm in- Lager gekommen waren, daß er über Lebensmittel auf 5 Monate und über 16 000 Mann verfüge. Depefchen deS Bureau „Herolds Berlin, 29. März. Wie die „Staatsbürger-Zeitung" wissen will, hat der Kaiser das EntlaffungSgefuch bei SraatSfecretärS Hollmann unter der Berficherung feine- unerschütterlichen Vertrauens und unter Worten wärmster Anerkennung nunmehr abgelehnt. Berlin, 29. März. Wie der „Local-Anzeiger" aus FriedrichSruh berichtet, bessert fich das Befinden des Fürsten Bismarck langsam. Der Fürst steht bereit- zeitweise aus und geht im Zimmer spazieren. Geheimerath Schweninger ist gestern Abend von FriedrichSruh abgereist. Berlin, 29. März. Die Aussichten für da- Zustandekommen der Handwerker-Organisation find der „Post" zufolge nicht fo ungünstig, wie vielfach behauptet wird. In Kreisen der Reich-partei herrsche vielfach eine günstige Auffassung. Berlin, 29. März. Heute Mittag fand eine von etwa zehn Abgeordneten besuchte Sitzung der konservativen Fraktion des Reichstages statt, um zur Handwerker-Vorlage Stellung zu nehmen. Es wurde beschlossen, sür die Verweisung der Vorlage an eine Commission zu stimmen, um in dieser auf die dringend wünschenSwerthen Abänderungen der Vorlage hinzuarbeiten. Berlin, 29. März. Die Osterferien de» Reichstages werden am 7. oder 8. April beginnen und voraussichtlich bis zum 27. April dauern. Berlin, 29. März. Der frühere Direktor de- BundrS der Landwirthe, Dr. Heinrich SuchSland, ist in Halle gestorben. Weimar, 29 März. Der Kaiser traf heute Vormittag 11 Uhr hier ein und wurde vom Erbgroßherzog io- Schloß geleitet. Die Beisetzungs-Feierlichkeiten begannen um 12 Uhr. Unter dem Geläute sämmtlicher Glocken setzte fich der Trauerzug von der Hofkirche zur Fürstengcuft in Bewegung. Nach dem 1. Bataillon dcs bter garnisonirenden Infanterie-Regiment- folgte zuerst die Dienerschaft und Hosbeamten, dann kam der Leichenwagen, hinter welchem die Söhne der Verstorbenen, geleitet vom König von Sachsen und vom Kaiser, schritten. Es folgten sodann die übrigen zur Leichenfeier eingetroffenen Fürstlichkeiten und Vertreter fremder Höfe. Hierauf folgte da- Staatsministerium, der commaudireude General de- 11. Armee- ^orps, General b. Wittich, die Behörde», das Offiziercorps u. L w. DaS 4. Bataillon des 94. Jafanterie-RegimentS beschloß den Zug. Die Straße», durch welche fich derselbe bewegte, waren bon einer dicht gedrängten Volksmenge eingefaßt. Paris, 29. März. Aus Greenock wird telegraphirt, daß gestern ein Dampfer in New York eiugetroffen ist, welcher 13 Ueberlebende des uutergegangenen Dampfers lle Demazaire" an Bord harte. Bon dem Dampfer hatten fich 29 Personen in ein Boot retten können, bon denen 16 ihren Tod durch Hunger und Kälte fanden. Athen, 29. März. ES bestätigt fich, daß der Kron- Prinz gestern in aller Frühe mit der Kronprinzesfin und der Prinzesfin Marie nach Bolo abgeretst ist. In der Be- bölkerung herrscht hierüber großer Jubel. Ungeheuere Menschenmengen umlagern das Schloß. Der Enthusiasmus ist aufs Höchste gestiegen. Athen. 29. März. Wie berlautet, findet heute eine Konferenz der Botschafter statt, in welcher eine Note festgesetzt werden soll, durch welche Griechenland unter Androhung einer Blokade der griechischen Häfen aufgefordert werden soll, seine Truppen aus Kreta zurückzuztehen. Athen, 29. März. Der Marine - Minister erklärte mehreren Correspondenten auswärtiger Blätter, daß Griechen- land und Kreta auf ihrer Vereinigung beharren. Der Kronprinz sagte bei seiner Abreise zu der bersammelten Volks- menge, er wolle siegen oder nicht mehr zurückkehren. Die öffentliche Meinung hält einen Krieg für uubermeidlich, wenn nicht eine Vereinigung wenigstens nach dem Muster der bon Bosnien mit Oesterreich erfolgt. Algier. 29. Mürz. DaS Befinden des russischen Thronfolgers hat fich gebeffert. Berlin, 30. März. Das „Berl. Tagebl." meldet aus Budapest, daß über die Blokade der griechischen Häfen eine Verständigung erzielt sei. Die Blokade soll in den nächsten Tagen beginnen. Berlin, 30. März. Wie der „Börsen-Courier- hört, wird das hier in Formation begriffene, später für Spandau bestimmte 5. Garde-Grenadier-Regiment den König Humbert von Italien zum Chef erhalten. Berlin, 30. März. Die Anarchisten hatten für gestern Abend eine BolkSbersawmlung etuberufen, in welcher abermals die Folterungen der in Barcelona gefangen genommenen Anarchisten besprochen wurden. Die Versammlung war nur schwach besucht. Es wurde beschloffen, beim hie« sigen spanischen Botschafter Schritte zur Befreiung der Gefangenen zu thun. Locales tmb Provinzielles Gießen, den 30. März 1897. Ernennung. Seine Königliche Hoheit der Groß» Herzog haben Allergnädtgft geruht, am 27. März den RegierungSbaumetster Georg Theiß aus Darmstadt zum Kretöbauinfpector des Kreises Lauterbach mit Wirkung vom 1. April d. & zu ernennen. ._ ** Jubiläum. Der Großherzog genehmigte das für die Feier des 200jährigeu Bestehens des 3. Großh. Infanterie Regiments (Leib-Regiment») Nr. 117 am 9., 10. uud 11. Juni d. I. aufgestellte Programm. ** Parlamentarisches. Ein Antrag des Abg. Köhler und Genoffen geht, laut „Darmst. Tägl. Anz.", dahin, die Zweite Kammer der Stände wolle Großh. Regierung er- fttchen, die Verfügung Großh. StaatSministeriumS vom 20. October 1892, betr. die antisemitische Bewegung im Großherzogthum, ohne Verzug zurückzuztehen und für ungültig zu erklären, sowie gleichzeitig allen Großh. Civil- beamten ohne Ausnahme Mittheilung von der Zurückziehung und Ungültigkeitserklärung zugehen zu laffen. — Eine Vor- stellung der Gehilfen der Großh. Centralftelle für die LandeS- statistik, Georg Wohlig und Adam Weimar, geht dahin, die Kammer möge bei der nun beginnenden Berathung des Budgets für 1897—1900 die widerrufliche Anstellung der Genannten bei Hoher Staatsregierung in Antrag bringen. — Die WahlprüfungScommtssion der Zweiten Kammer berteth i am Donnerstag die Reklamation gegen die LaudtagSwahl in Darmstadt. Einhellig war man der Ansicht, daß bet der Constitutrung eines WahlbureauS grobe Verstöße gegen das Gesetz vorgekommen seien, da tndeß von diesen nicht nachge- wiesen sei, daß sie das Wahlresultat beeinflußt hätten, so beantragen vier Mitglieder der Wahlprüfungscommikfion die GtlttgkeitSerklärung der Mandate. Die Minorität (3 Stimmen) betont, daß die zugestandeuen Verstöße schon an fich zur Easfirung der Wahlen führen müffen, unabhängig davon, ob b.at8 beeinflußt haben oder nicht. Die Be- tchlutzfaffung im Plenum wird voraussichtlich erst im Herbst erfolgen, da früher die Kammer wohl nicht zusammentreten I wird. **H. Ctadttheater. Gestern wurde uns eine aus Berlin I importiere GesangSpoffe „Der Walzerkönig" vor- geführt, zu welcher W. Mannstädt den Tert, G. Steffens die Musik geschrieben. ES lohnt fich nicht der Mühe, den gehaltlosen Inhalt des Stückes eingehender zu besprechen. I vorgeführten Grohstadttypen find zwar glücklich getroffen, ledoch vermögen die diesen in den Mund gelegten paar Witze und Gesangseinlagen nicht zu feffeln. Ausstattung, Darstellung und ganz besonders die Musik ist die, da» Ganze rettende Hauptsache. Letztere ist stellenweise sehr gefällig, flott und wirkungsvoll geschrieben. Gespielt wurde mit Ber- gnügen, waS an fich schon eine behagliche Stimmung erzeugt und über das Inhaltlose deS Stückes hinwegtäuscht. Die belanglose Figur de» „WalzerkönigS", eines jungen Vertreters der jeunoßse dorö, der von einem Vergnügen ins andre stürzt und seiner Eigenschaft als Tauzlöwe zufolge, diesen ihm schmeichelnden Titel erhielt, wurde von Herrn Leuschner in befriedigender Weise dargestellt. Die Heldin und zugleich Beneficiantin deS Abends war Frl. Dellmar, welche als ' Damenschneiderin Pauline Pünktlich durch ihr Spiel und ihre fesche Vortragsweise entzückte und so mit zum belebenden Element der Handlung wurde. SS fehlte demgemäß auch nicht an Ehrenbezeugungen, Blumenspenden und lebhaftestem Beifall. Herr Director Helm als Rentier Höppner war kostbar- HerrFritzschler characterifirtedengeldverkaöcherten, pleitegeheaden Speculanten, Herr Peickner den sich selbst überhebenden eingebildeten Politiker, Herr Schröder einen die Situation zum eigenen Vortheil erfassenden Gerichtsvollzieher aufs Beste in wirkungsvoller Weise. Von den Damen seien lobend erwähnt Frau Helm, welche die Kammer- jungfer Maruschka in köstlicher Weise wiedergab, ferner Frl. Egger, als von „Poesie und Geist durchdrungen", Frl. v. Winterstein als patenter Groom, Frl. Leno und Frl. Diener. Dem gut besuchten Hause und dem gespendeten lebhaften Beifall nach zu urtheilen war der Erfolg des Abend» in jeder Beziehung zufriedenstellend. ** Etadttheater. Fräulein Josephine Dora und Herr George Worlitzsch vom Adolf-Ernst-Theater I in Berlin, welche bekanntlich morgen hier in Costa- Millöckers „Blitzmädel" gastireu, spielen in Frank- fuet a. M. seit einigen Tagen vor übervollen Häusern mit derartigem Erfolge, daß mit der Leitung der Frankfurter Bühne die Dauer deS contractlich vereinbarten Gastspieles I ^«its um das Doppelte verlängert werden mußte,- gewiß ein Beweis für die Leistungsfähigkeit des Künstlerpaares. Nur mit großen Opfern ist es unserer hiesigen Direction I gelungen, Frl. Dora und Herrn Worlitzsch zu einem Gast- spiele hier zu bewegen, trotzdem fieht die Theaterleitung von I einer Preiserhöhung, wie sonst bei hervorragenden Gastspielen üblich, ab, und eS gelten für die beiden Abende die gewöhnlichen Tages- und Kaffenpreise. Wir lassen einen Bericht der „Staatsbürgerzeitung" folgen: Wir haben selten so viel Gesichter gesehen, wie gestern Abend in dem Bolksmusentempel am Kreuzberge. Josephine Dora und I I George Worlitzsch find zum Heile des Belle-Alliance-TheaterS Gaste dieser Bühne geworden und griffen gestern bei der ersten Aufführung der langen Posse so kurzweilig, so entscheidend ein, daß der nachhaltige Erfolg der Novität außer Zweifel steht. Zu eigen hat ja die Bühne noch niemals eine Gesangssoubrette von so fröhlichem Temperament, so graziös-schalkhaftem Spiel und so fein poiutirender VortragS- I fünft gehabt, wie e» Josephine Dora ist. Sie gehört zu I jenen glücklichen Sonntagskindern der Bühne, welche mit I ijrem liebenswürdigen, aus kindlich frohem Herzen quellenden I Humor die Couliffenwelt vergolden. Der Gipfelpunkt ihrer I Darstellung liegt in den Gesangsvorträgen, in den Couplets I unb in den Parodistischen Tänzen oder Divertissements. Man I lauert fast auf die Couplets der Dora und wir müssen sagen, daß die Soubrette gestern damit sehr reich bedacht und eine Fülle witziger hochergötzlicher Strophen mit Actua- litätcn aller Art steigen ließ. Da» erste Couplet, „Jedoch der Zweck — der fällt weg", hatte besonders feinen satirischen Gehalt. Herr Worlitzsch spielt seine Rolle mit flöt- teftem Humor und tanzt im letzten Bilde mit Frl. Dora sämmtliche Nationaltänze der Welt mit der Gewandtheit eines Balletvirtuosen. ** Weber ein Orgel-Covcert, welches vor Kurzem Herr Adolf Hempel (ein geborener Gießener) in München im dortigen Kaimsaale veranstaltete, schreiben die „Münch. N. Nachr." u. A.: Herr Adolf Hempel bewährte sich darin al» ein ausgezeichneter Meister feines Instrumentes. Seine Technik ist ftaunenerregtnb und feine Kunst ber Registrirung beweist einen sehr entwickelten Sinn für Mannigfaltigkeit der Tonfärbungen/ die Hauptsache aber ist, daß Herr Hempel alle seine Aufgaben mit kräftiger Entschiedenheit anfaßt und ! seine sehr temperamentvolle Vortragsweise von eindringendem musikalischem Verständniß getragen ist. Er begann mit dem Präludium und der Fuge in A-moll von S. Bach, in deren Ausführung er sowohl durch die nie überhastete Tempo- nahme und ein vorzügliches Legato, wie die einheitliche Art der Registrirung sein richtiges Stilgefühl erwies. Außerdem spielte er Werke neuerer Componiften, die ihm Gelegenheit boten, alle Vorzüge der prachtvollen Walker'schen Orgel zur Geltung zu bringen. Die Variationen von Neruda fesseln durch Mannigfaltigkeit der Tonformen/ die Sonate von A. G. Ritter ist eine etwas durch Mendelssohn beeinflußte, aber durchaus gehaltvolle Composition und durch frische, vom Geiste einer optimistischen Freudigkeit erfüllte Melodik zeichnet fich durch die im Aufbau auch den vortrefflich gebildeten Musiker zeigende Phantasie von Hempel aus, die den Schluß des ConcerteS bildete. Der Virtuose wurde von den, seinen Vorträgen mit sichtlichem Interesse folgenden Zuhörern durch reichen Beifall geehrt. * * BolkSschanspiel. Heute, Dienstag, Abend findet im Vorraume des Theatersaales im Cass Leib unter Anwesen- heit deS Herrn Regisseur Hertel eine Besprechung über baß in voriger Nummer bereits erwähnte aufzusührende VolkSschaulpiel „Luther" statt. • • Sectio» Gießen des Deutsche» und Oesterreichische» Alpenvereia». Die nächste Sitzung mit Vortrag mußte um acht Tage verschoben werden. Donnerstag den 1. April wird daher nur eine gemüthliche Zusammenkunft der Mitglieder im Vereinszimmer (CafL Balzer) stattfinden. In der Monatsversammlung, Donnerstag den 8. April, 9 Uhr pünktlich, wird Herr Professor Dr. ElbS einen Vortrag über das Klima im Gebirge halten. * * Hossia AuS ber Ernst - Ludwig - Victoria- Melita-Stiftung wurden in diesem Jahre 59 Ganz- und Halbwaisen mit je 10 Mk. bedacht. 27 solcher Waisen mußten, weil die Mittel nicht vorhanden, gegenüber den noch Bedürftigeren zurücksteben. — Nach Erfüllung der satzungö- mäßtgen Pflichten find die Kriegerkameradschaft Gießen mit 67 Mitgliedern, Bezirk Gießen, der Kriegerverein Udenhausen mit 20 Mitgliedern, Bezirk Alsfeld, der Bete- ranen- und Milltärverein Ober-Seemen mit 44 Mitgliedern, Bezirk Ortenberg, in den Landesverband der Kriegerkame- radschaft „Hassta" ausgenommen worden. Der Betern hessischer Lehrerinnen zur Gründung eines Hetmes hat durch die jüngsthin ihm zu Theil ge- aorfcene Zuwendung aus dir Reineinnahme deS von der Hohen Prottctorln, der Großherzogin, veranstalteten Wohlthätig- keitsfestes einen so erheblichen Capitalzuwachs erhalten, bafc ber Vorftanb der Ausführung des schönen Plane», der Er- richtung eines Heimes für stellenlose, erholungsbedürftige oder ausgediente Lehrerinnen, näher zu treten gedenkt Er »ta deshalb der für den 21. «peil ds. IS. -l->,ub-ra,e°d» Hauptversammlung die Frage wegen einstweilen mtethweise zu versuchender Erwerbung eines Hauses vorlegen. " Die Wellrost-aele. Die Weltpoftmarke fott eine Marke sein, welche von den Ländern mit geordnetem Postwesen zu einem bestimmten Preise au das Publikum verkauft wird und zur Frankirung von Briefen nach allen Landern deS Weltpostvereins benutzt werden kann. Der Gedanke von ber Weltpostmarke ist nicht mehr neu und der Wunsch nach Schaffung einer solchen Marke wohl gerecht- fertigt, leider ober in absehbarer Zeit nicht erfüllbar, weil durch die Einführung der Weltmarke die Länder mit gutem ®elb, dies find Länder mit Gold- bezw. Doppelwährung, in Jren Portoeinnahmen erheblich geschädigt werden könnte». Und doch wird die Weltmarke im Weltverkehr ebenso so I !mtoCr öenn^tz wie die internationale Weltmünze. Gar Mancher der Leser war gewiß schon geoöthigt, Consulate oder andere Behörden fremder Staaten um schriftliche Aus- Tunft in Erbschaft-- und sonstigen Sachen zu bitten, und tourte dann nicht, in welcher Weise er der fremden Behörde die Portogebühren für die Antwort vergüten sollte, weil die deutsche Marke, welche man sonst im Inneren Verkehr den »riefen für etwaige Antwort beifügt, in außerdeutscheu Ge- bteten zur Frankirung von Briefen nicht benutzt werde» darf. Mit der Schaffung der Weltpoftmarke wäre diesem Uebelstande natürlich abgeholfen, aber die Kosten hätten die Lander mit gutem Gelbe zu tragen. Bekanntlich haben die einzelnen Länder des Weltpostoertrags verschiedene Währung. Die einen, Gold- oder Doppelwährung, die anderen Silberwährung. Da nun das Silber Im Verhältnis zum Gold minderwerthig und im Preise ganz erheblich gesunken ist, s, ist auch das Geld der Länder mit gutem Gelde mehr werth x on <2eIb. ?er Länder mit Silber- oder Papierwährung und 20 Mark in Hold find mehr werth wie 20 Mark in Suber und man kann für 20 Mark Gold in den Silber- ländern eine weit größere Menge von Weltmarken kaufe» wie in den Ländern mit Goli- ober Doppelwährung. Nicht» ist doch da natürlicher, als daß die Kaufleute ihren Bedarf an Weltmarken in den Ländern decken, in welchen in Folge der tiefstehenden Valuta die Marken am billigsten verkauft »erben. Mit ber Zeit würde fich so in Ländern mit schlechtem Gelde ein ganz rentabler Handel mit Weltpost- marken entwickeln und die andern Länder, so Frankreich und Deutschland rc., könnten ihre Weltmarken an die Marken- fammler verkaufen. Dem könnte vielleicht oorgtbeugt werden, toenH man die Länder mit minderwerthigem Gelde beton» lafete, ihre Weltmarken zu einem bestimmten TageScourse abzusetzen. Aber wer bürgt dafür, daß dem Folge geleistet würde. Gibt es doch Länder, die fich nicht scheuen, ver- pfändete Zolleinnahmen für fich zu verwenden und ihre Gläubiger auf Capital und Zinsen hübsch warten lassen. Die Vertreter des Weltpostvereins, die demnächst in Washington zur Berathung zusammentreten, werden auch über die Einführung der Weltpoftmarke berathen. ES bleibt abiu* Marten, was dabei herauskommt. ** Wetterbericht. Ganz Europa ist von niederem Drucke bedeckt und ist baß Barometer in den kontinentalen Lagen noch beträchtlich gesunken. Das DepressionScentrum lagert heute über dem Skagerrak und herrscht in dessen näherer Umgebung stürmisches Wetter. Ueber England ist der Luftdruck wieder in der Zunahme begriffen und haben sich die Winde nach Nord- bi» Nordwest gedreht, womit ausgiebige Abkühlung eingetreten ist. Auf unserem Gebiet ist da» Wetter trüb und fallen vielenorts Niederschläge. Die Temperaturen lagen bei uns am Morgen »och verhältnißmäßig hoch, zeigte» jedoch Mittags bereits einen geringen Rückgang. — voraussichtliche Witterung: Zunächst noch trübe», kühlere» Wetter mit zeitweisen Niederschlägen. • Schzell. 29. März. Das vom Mitglied der Reich». LimeScommiffion, Hofrath Kof ler, schon seit Jahren dahier vermuthete Kastell ist in diesen Tagen von ihm nachgewiese» worden. Obschon die Südseite desselben, die fich unter Häusern und unter der Landstraße birgt, noch nicht festgelegt ist, kann man doch jetzt schon annehmen, daß e» fast alle am LimeS gelegenen Kastelle an Größe übertreffen wird. Sein Verhältnitz zur Saalburg ist nahezu 2:1. Da e« fich bis in den Ort und die HauSgärten erstreckt, so wird fich von seinem Innern nur sehr wenig freilegen lassen. § Aus dem Vogelsberg. 29. März. Man findet nicht selten im Felde verendete junge Häschen/ e» sind die» die Jungen des ersten Satzes. Da» überaus regnerische Wetter des März ließ dieselben zu Grunde gehen. Da von dem ersten Satz meist da» Ergebniß der Hasenjagd abhängt, so dürfte bei fernerem Anhalten be» nassen Wetter» bie Au»- ficht auf bie Hasenjagd nicht die allerbeste fein. △ Ober-Ohme», 29. März. Der hiesige Schäfer R. hütete vorgestern mit feiner Schafherde in ber Nähe eine» in hiesiger Gemarkung gelegenen Waldes. Sein Hund fanb hierin einen mit wenig Fleisch umgebenen Knochen. Kaum hatte der Hund den Knochen abzunagen begonnen, so fiel er zur Erde und verendete auf der Stelle. Jedenfalls enthielt der Knochen ein starkes Gift, vielleicht Strychnin, wie t< zur Vergiftung der Füchse vielfach angewandt wird. Der Hund war ein werthvolleS Thier, für da» seinem Herrn schon einmal ein hoher Preis geboten wurde. K. Ober-Mockstadt, 28. März. Der hiesige Kirche»- gefangticretn veranstaltete heure Nachmittag unter Mitwirkung beß Herrn SemiaarmusiktthrerS Schmidt vo» Friedberg, dessen Tochter Ida, des Herrn Lehrer» Mör» ^gebr.gie lOAMC IMM. ,o ntebercB Dmit ntinentalen La-m inScentruw la/m in dessen ütmr llanb 1,8 itr l!usl> mb Jota bit wo all flilW MM«» ®tttn DitLmPnaMln ,afiz M/ ** M-Voraul- trM Mui» ^tb btt W jtit Jahrtn dahin »ihm ** die sich ■* ioch nicht ftstM dah iS fast Übeitreffen 2:L i«it, 1° »I'1 |tn laffeo. . ch-°! b««l» «rf «** AetterS die 8i» * Ä «»«*h z H"01''«« itbenf«» St,' M 5*^ «IM„> M1,rl V taWj'u ^hhuit A 4 •«C H ' eit V 1'1 T;»*« U&S ^PMnäbrun8"'1," ;’ä WrtftiHt juji bte'». UBb a*,bt i"1«, »,ii bt( ""-"ch »« ’S »Mm @|, ,b'°W »tu« ö“e tväre dieje« hätlen bit ^tttlich haben bie ^ebeve Sßä^unB. e anderen Bb». ,ältnl6 zm Golt «,ilW" * i' ^elbe wehr »rch 't ^ipkrteQiniM ”it 20 SHatf lD h btn N/ber. limadtn kaust» Ehrung. Nlchrr t ihren «ebnes rlchm in Folgt Üfljttn verknusr i Ländern mit > mit Weitpvst. Frankreich und an die Marken, gebevtzt »erden, n Beide dercu,. ten TageSceor/e i Folge geichn )t scheuen, verenden und ihre ch »Mito lassen, nächst in Washing' )tn auch über die ES bleibt abz». ahrräder (Manie Bedienung. Billige Preise. 8147 3148 Seltersweg 13. Zu verkaufen 2970 Marburgerstraße. Vermiethungen Präparat wird unter die Haut gespritzt, anfangs in kleineren Mengen, allmählich wird die Dosis gesteigert. Das Mittel wird von den Höchster Farbwerken hergestellt und in den Handel gebrockt. (Fleischguano) Friedberger Düngerfabrik. Gebr. Kaufmann der Kronrad-Werke (von keiner Marke übertroffen) von den billigsten bis zu den feinsten stets auf Lager. Eigene Reparaturwerkstätte. MrchlicheAnzeigen der evang.Geiirein-e. Mittwoch den 31. März, Abends 6 Uhr: 5. PasstonS. audacht in der JohanneSkirche. Pfarrer Dingeldey. 3152) Tüchtiger, MhieetÄtantciu psteger von freund!. Wesen, mit guten Zeugnissen, per 1b. April nach Cassel ge- sucht. Meldungen mit Zeugntßabschrifteu unter V. 414 an Haaeenetein & Vogler, «affet. Verkehr, Land- nnd Vott»wirthfchaft< Sietzen, 30. März. Marktbericht. Auf dem heurigen Wockenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. X 1,10—0 00, Hühner.ter or- St. 5 4, 2 St. 0-C0 4, Enteneier 5-6 4, 2 St. l 4, GLn,r Universität- - Nachrichten. München, 29. März. Der Herausgeber der wissenschaftlichen Beilage der „Allgemeinen Zeitung", Dr. Dove, hat den Ruf als Professor der neueren Geschichte an der Univerfität Freiburg i.B. angenommen. Citer atu» anO Kauft — «tnff Ehalliet'S Katalog der GelegenheitSrnustk. Von dieser umfangreichen und practtfchen Arbeit haben wir schon einmal durch Abdruck eines Artikels aus einem Fachblatt unseren Lesern Mittheilung gemacht. Heute können wir hinzufügcn, daß der Katalog erschienen ist. Mit wahrem Bienenfleiße bat der sein Fach vollkommen beherrschende Autor gesammelt, gesucht und zusammen getragen und so ein Werk geschaffen, welches im Mustkalienbandel eine fühlbare Lücke aussülli. Ihr jungen Damen und Herren, die ihr etwa zu einem Geburtstag, Hochzeit oder Polterabend etwas Mustkalisches sucht, braucht nicht mehr vergebens zum Musikalienhändler zu gehen; eine Fülle von bisher unbekanntem Material oerräth Euch der Katalog der Gelegenheitsmufik. Aber nicht nur für diese Zwecke, sondern für jede nur denkbare Gelegenheit, wie solche in Familie, Haus oder Vereinen vorkommt, aus allen Ständen und Stufen der Gesellschaft, vom Kaiser bis zu dem Geringsten, weiß das Nachschlagebuch Rath. Auf 360 enggedruckten Spalten ist das gewaltige Material oertheilt, ein übersichtliches Register weist den Suchenden mit Sicherheit zurecht. Dem unermüdlichen Sammler wünschen wir, daß auch diese neue Arbeit ebensolche Verbreitung finden möge, wie seine früheren. tchardt von Fauerbach und der Fran Dr. Wend von hier esn Kirchenconcert. Die zu Grhör gebrachten Chor- und Sologesänge wurden mit größter Präcisfion auSgeführt. DaS Concert kann als ein wohlgelungenes bezeichnet werden, namentlich erfreuten die Solovorträge des Fräulein Ida Schmidt von Friedberg und die vortreffliche Baßstimme beS Herrn Lehrens Mörschardt. Die Leitung lag in den be« wagten Händen des Herrn Pfarrers Kleeberger dahier. An tüchtigen Wirth am hiesigen Platze eine Wirthschaft ofort zu verpachten. Bierverbrauch Über 250 Hecto per Jahr. Offerten unter O. an die Expedition d Bl- (3177 Schiff-nachrichten. Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Carl Loo8 und I. M. Schulhof. Bremen, 28. März. sPer transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Stuttgart, Capt. D. Köhlenbeck, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 11 Uhr Vormittags wohlbehalten in Newyotk angekommen. Bremen, 29. März. sPer ttansallanttschen Telegraph.] Der Postdampscr Halle, Capt. E. Raetz, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, rniethen nächster Nähe der neuen Kaserne. ___________Landmannffratze U Bäckerei nebst Wohnung und Stallung zu vermiethen. Näheres 3096 Ludwigsplatz 3, III. St. eiet pr. St. 10-11 4, Käse pr. St. 5-7 4, Käsematte pr. St. 3 * Erbsen pr. Liter 16 4. Linsen pr. Liter 27 4, Tauben pr. Paar X 0,90 bis 1,00, Hühner pr. Stück 1,20 bis 1,40, Hahnen pr. Stück X 1,30-1,50. Enten pr. Stück X 1,70—2,00, Gänse pr. Pfund X 0,00-0,00, Ochsenfleisch pr. Pfd. 66-74 4, Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 60—66 4, Schweinefleisch pr. Pfd. 56 dis 66 4, Schweine« fleisch, gesalzen, pr. Pfd. 70 4, Kalbfleisch pr. Pfd. 60—03 4, Hammelfleisch pr. Pfd. 50—65 H, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4 50 bil 5,00 X, Weißkraut pr. Stück 0--00 4, Zwiebeln pr. Centn« X 7,00—8,00, Milch or. Liter 16 4. Deutsche Lebensversicherung Pot-dam. Der Zugang an neuen Versicherungen war auch im vergangenen Jabrc em ersreu- licher. Es sind 5834 Versicherungs-Anträge über Mk. 14,482,565 Capital und Mk. 320,040 Jahresrente zu erledigen gewesen. Durch Ableben der Versicherten find von den Versicherungen aus den Todesfall (einschließlich Slerbekasse) 623 Policen, durch welche 599 P«- sonen versichert waren, über zusammen Mk. 1,041.680 Versicherungssummen fällig geworden. Der Versicherungsbestand wuchs um beinahe fünf Millionen Mark und beträgt zur Zeit 94 Millionen Mark. Das Acttv-Verrnögen beträgt 20»/, Millionen Mark. Die in 1896 zur Vertheilung gelangte Dividende hat bis 73 pCt. der JahreS- prärnie betragen. Auch für 1897 ist eine gleich günstige Vfftheilung zu erwarten. Nndmdßoft im den gebräuchlichsten und gangbarsten Arten, aus einer der ältesten und besten Fabriken, empfiehlt 3175 Emil Fischbach, 3141] Zwiebeln und Steckzwiebel« zu hi-iben Mittwoch auf dem Oswaldsaarten. Mr Einjährige! 3162] Schön möblirtes Zimmer zu vermiethen. Dammstratze 28, pari. JvermischteAnzeigenl bürgerlicher MittagStisch bei Metzger Schmidt, Löwenaasse, Steuer-Reclamationen Gesuche, Verträge rc. fertigt 26< 8 W. Poppelsdorf, Hammffratze 12, 2938] 2887 qm Acker in der Nähe der Schönen Aussicht und neuen Kliniken zu verpachten. Näheres Jacob Ronftadt, „Germania". „Modes" Suche auf sofort eine zweite Arbeiterin. 3154 Lisa Fifcher, Seltersweg 33, H. 28081 Mädchen mit guten Zeugnissen auf Ostern gesucht. Wo? sagt die Exped. ds. Blattes. Iöon einem gierigen für alsbald gesucht. " 3170 Anfragen an die Exped. d. Bl. Somatose, sin fast geschmackloses Pulver, allein bie Nährstoffe des Fleisches in leicht ussimUirbarer Form enthaltend, er* (probt als ein ganz hervorragendes Kräftigungsmittel, empfiehlt 3176 Emil Fischbach. la. Salm per Plund 1 X, Hecht, Zander, Cabltau, Schellfische, Rothzungcn S>1561 bei E. «. Kleinhe««. MO"* Schönstes Mastgeflüg-l.__ Dte so beliebt gewordenen .Kümmcfftäft find wieder cingctroffen bei 2933 A. & G. Wallenfels, Markt 21. - Telephon 46. ^)ur Frühjahrsbestellung und Nach- düngung empfehlen wir unseren vorzüglich bewährten 3111] Zwei «chreinergeselle» sucht ______ 2l. Key, Klein-Linden 3169] Lülytiger^chuhmacher für dauernd gesucht. Zu erfragen in der Expedition d. Bl, tüchtig. Wagenlackirer, sowie mehrere tüchtige Anstreicher und Weißbinder nach Bad-Nau- Heim sofort gesucht. Zu melden bei 3253 Gg. Hierouimus, Hofzimmermaler, Friedberg (Hessen). Vfhrltttrt lür mein Delicateffen-, Fisch- und Geflügel, Geschäft zu Ostern, ev. auch früher, gesucht. 3155__________«. G. Kleiuheu«. Lehrling gesucht unter günstigen Bedingungen. 3146 Th. Waldfchmidt, _______Spengler und Installateur. Ein braver, ordentlicher Junge, aus guter Familie, bei freier Sta- tion als Kellner-Lehrling nach Ostern gesucht. 8122 Bahnhoss - Restauration Gietzeu. Ju ein hiesiges Fabrikations- und EngroS-Geschäft kann ein junger Mann aus anständiger Familie zu Ostern als 2834 Lehrling untreten. S lbstgeschriebene Offerten unter H. IO befördert die Exped. ds. Blattes. 2595] Schreinerlehrting gesucht. H Sack, Große Mühlgasse 5. Eine elegante Wohnung 6 Zimmer (auch Badezimmer), in guter Lage, per Juli zu rniethen gesucht. Offerten mit Preisangabe unter 8166 an dte Expedition d. Bl.___________[3166 3145] Gesucht zwei rnöblirte eoent. unmoblhte Simmet. Offerten mit Preis- angabe unter Z. an die Exped. d. Bl. Möblirtes Zimmer mit oder ohne Eadinet, in nächster Nähe der Zeughaus, Kaserne, per 1. April zu vermiethen.___________Ntauaaffe 6. 2987] Zwei schön möbl- Zimmer per 1. April zu vermiethen Liedigstratze 68, 1. 2942] Ein möblirtes Zimmer zu x>trs miethen. SeltetSweg 67. Hinterhaus. 3142] Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen. Staukfurterfftatze 48, m 3144] gut mSdlittes Simmet ru vermiethen. Darnrnfftatze 41, i!. ^957] Zwei tnetnanderg., schön möbl., ungenirt geleg. Parterrezimmer, zus oder getrennt zu oerm- Bteichsttatze 12, II. 3 Mexicaner Hochfeine Neuheiten OK* in großer Auswahl in allen Preislagen empfehlen Abend- 8^/2 Uhr, le,n Rlelb JU waschen . ötl SlHlpKll- Herren Anzug zu waschen Bahnhofstraße: 3v24 Herrenhose zu waschen . Jacob Engel, Friedberg, Großherzoglicher Hof-Agent. Frankfurter tkoaai 3»/, Deutsche RetchSanl. 3 Preuh. EonsolS «dendeourse r 150.00 | Oesterr. Eredit-Nctten in allen Nüancen, rasch und hart trocknend, Lcinölsiccatis, zum Einölen von Treppen undZFußböden, Futzbodenlack, extrafeine und feine Qualität, glashart trocknend, Bernsteinfutzbodenlackfarbe, “ Scheel & Co., Tuchhandtaug, Seltersweg 87. Compensatious'Conrse für Ultimo März 1897. Mitgetheilt von J. Kurz & Co., Giessen, M-n-ofstratze 68. (Fr. Reitz) Mk. 2,— Weste zu waschen „ 2,50 Gardinen ä Blatt „ 0,70 Männer-Turnverein. Samstag, 3. April, Abends 9 Uhr: Hauptversammlung im Vereinslocal, (Darmstädter Hau»). Tagesordnung: 1. Bericht. 2. Entlastung des Rechner». 3. Wahl eines 2. Sprecher». 4. Festsetzung des Sommerprogramm» 5. Vereinsangelegenhetten. Der Borstand. Coursbericht I,n J. Kurz & Co., Giessen, »Ih'pfßrch n Den Empfang der Modellhiite, sowie sämmtliche Neuheiten der Saison, Strohhüte, 'Jiebactinn: L. 6d)teba. — 2hud unb verlast btt Brüdl'lchev UnwrrsttärS-Buch- und 6tembrudtrei (Pielsch &. Scheyda) in Gietzcn. Z)ie yevtiqe Sommer umfaßt 6 Kette» und durch die General-Ugentnr Eossel r C. C.Strack. Tüchtige Agenten und Aqaisiteure finden lohnende Beschäftigung. 3159 Verwandten, Freunden und Bckannten die schmerzliche Mittheilung, daß unser lieber Bruder, Schwager und Onkel Hm Fritz Jughardt in Crefeld gestern Abend 10 Uhr in Folge eines Herzschlags plötzlich verstorben ist. Um stille Theiluahme bittet im Namen der trauernden Familien II. E. Jughardt. Procrnl Oesterr. Silberrente Schellack, Spiritus, Pinsel, sowie alle übrigen Artikel zum Anstreichen und Wichsen der Fußböden, empfiehlt 3174 Emil Fischbach. 3Vs Gr. Hessische Obi. Stadt Darmstadt v. 1891 Elektrische 33eleuchfungs• und 3Craftübertragungsanlagen C. Buchner, Wiesbaden GcgT. iss«. (Baullrma der llittclrhcln. Klektricitäts werke. G. m. b. H.) Anlagen far Villen. Schlosser, Fabriken, Brauereien. GeschäftsrAume. Bau von Stadt. n’r-ih II 11. Blnckstation., auch für eig. Rechnung. Kostenanschläge bercitw. u. gratis. Tadellose Ausführung. — Schnellste Lieferung. Annahmestelle für Gießen und Umgegend: Marktftr. 14, im Laden. 3042 * | ff» 170 12 _ _ LI 6* , Federn, Blumen, Stoffe, Perlgarnituren, Strohborde O Pt n I em^lt ru billigsten Preisen 3026 M 7 fX k A- Bahnhosür. 29. Walsenschutz. Mainzer Ampf-Mkrei und chkNische WWem Mittwoch, 7. April d. I., Aetivar 20V» Millionen Mark. Jede Art Versicherung auf Todesfall, Erlebensfall und Rente. ""WS Günstige Bedingungen. — Mäßige Peämtensätze. Der ganze Ueberfchuß kommt den Versicherten zu Gute. Ltetgende Dividende nach Höbe der Prämtenreseroe; sie gelangt im zweiten Jahre zur Vertheiluna und bat im vergangenen Jahre auf die ältesten, mit abgekürzter Prämienzahlung geschloffenen Versicherungen bis 73 pCt der Jahresprämie betragen^ Profprcte und Auskunft durch alle Vertreter, in »testen Herren Georg «oost und Conrad Quandt, in Gründer- Herr «h «chweist-nt Geldsortenr « Nach Darmstadt S,"«« Mädchen gesucht durch 29 t3 Frau Hüitenberger, SelterSweg 67, H. (Anr Führung eines bürgerlichen Haushaltes auf dem Lande eine tüchtige Hanshälterin zum baldigen Eintritt gesucht. 3030 Von wem? sagt die Exped. d. Bl. 3129] Sin braves Mädchen vom Lande auf sofort gesucht. Marttptatz 2. IW Gesucht für Saison: 2 Saffeetöchlnnen 14 Zimmermädchen, Verdienste20-50, 17 kräst. Spütmädchen, Lohn , 20-2-5, 4 Büaelmädchen, „ , 20-25, 4 »üssetmädche«, „ „ 20-35, 8 Waschfrauen, , „ 25-3", ferner für Jahresstellen «Schinnen. Hau»«, Küchen« und Kindermädchen und Mädchen, welche »eite« können, für sosort und später du'ch 3063 C. Stiasny, Placeur, AaplanSg. 14, II 3157j Mädchen au» guter Familie kann per sofort in ein hiesiges Ladengeschäft alS Lehrmädchen eimreten. Bet ?uter Führung und Fleth wird ent- prechendes Salatr gezahlt. Offerten unt. O. S. 1 postlagernd Gießen erbeten. Ein braves Mädchen vom Lande, 16—17 Jahre alt, am liebsten welche? noch nicht gebient hat, auf sosort »der später gesucht. 3U13 »teste«. Sicherstraste 1, I 3V» Frankstr.Hyp.Bk.unk.b.1906 101.00 3«/. Hambrgr.Hyp.Bk. unk.b. !9M 8% Frkf.Hyp.Ered.B.unk.b.1906 100.60 3«/. Dreust Hvv.A.Bk unk b. 905 . V- unk. b. 1905 103.60 3V. Pomm.Hyo.Ä Bk unk.b.1906 0!^ 3«/, DeutscheGrdsch.B. unt. b. 1906 101.00 4 Frkf. Ldw.Crrd.Bk. unt. 6.1900 llL> Ordentliche General-Dechmmlung. Tagesordnung: Berichterstattung und Vorstandswahl. flimmer stutzen- ■ I Gesellschaft. ■Ä Heute Mittwoch, Abends 8 Uhr, 518 tm »EchüstenhanAE. „(Mtntia“. 31. März ds. Js., 81/, Uhr: 16.19 Fran». Banknoten 20.33 Oesterr. dto. WT Omnibus-Verbindung (Abonnement nSv» 1 Linie A Marburgerstraste—Bahn-of und zurück. Linie B Gründeroerstr aste—Bahnhof und zurück. Linie D Bon und nach Wieseck nach besonderem Fahrplan. —--- Ioyne nakyznrieven, iroaneno, unuoenronen, Parguetwachs, gelb und weih, Stahlspäyne, grob, mittet und fein, Z Gesunde Amme sucht Stelle. Näheres Wolsstraste 11. 500 bis 750 Warb auf zwei Jahre gegen 4-fache gute Sicherheit mit 5—51/» °/o Zinsen. Angebote Z. O. 200 an luiftu» ßei» & Drgler, A.-S.» Gieße«.________ Ausflilkihen 13000M. zu 39/4% auf erste Hypothek. Wo? . , - , , pCt. Generalversammlung. zur ersten Stelle gewährt in Höhe von 60 pEt. der ortSgerichtlichen „Schöne Anssicht". Taxation provisionsfrei zu coulanten Bedingungen die 3 64 Der Vorstand. Rheinische Hypothekenbank in Mannheim Giessener Stadttheater Reichhaltiger Journallesezirkel Mittwoch d.N 31. ««4/3 1897. von Mk. l._ ab. Gastspiel von Art I-sksliiik?-r, T , . . . und Herrn Sttizk W-rlihlch Journale nach eigener Auswahl. »om «dolph Ernst-rveateeinverli«. l War gut erhaltene Hefte. — Prospecte gratis. Ein Blitzmädel. Ferber’sche Öniv.-Buch-, Kunst-, Musikalien SmS oon4sI Siessen. Handlung (C. Koch). Kirchenplatz II. Klimatischer Kurort Braunfels. Schönster Ausflugspunkt des Lahnthales. Wiedereröffnung des Schloss - Hotels am 1. April. 3160 JL F, Witkop. H f < liefert Hchnell zu billigen Preisen die 14 aniCOUVenS Brühl’sche Univ.-Druckerei 1 ■■■ (Pietieh 4 Scheydi), JLJL mit Firmendruck Schulstrafise 7 ____ SSS Deutsche WSW IV» Lebens. Versicherung I rang. PölsdNM. HU)f. D 97.50 6 /o Mexicaner 94.- 97.5 47i°/o Oesterr. Silberrente 86.- 107.— 3% Portugiesen 24- 24.50 4°/0 Rumänter 87.— 23- 3V?/o Russen 99.6C 53.- 5% Zoll-Türken R- 89.- 4°/0 Spanische Reute 69. W 25.50 5% Ehinesm M)l- 158.50 Mitteld. Ereditb. 114.- 150.— Rationaldank f. D. 138.- 194.- Oesterr. Eredit 902.- 200.- Wiener Bankverein 214.— 151.- Banque Ottomane 100.- 193.— Ungar. Eredttbank 118.50 Prince Henri 91.60 162- Italien. Mtltelmeer 94.- 158.- | Jtal. Meridtonal 125.- 105.50 1 Veloce 114.- 122.- I Türk. Tabak