N» Settint. 10860 L 5 Uhp istehens uer 10701 s Herrn irger- Kron- u-ane, 'ilhelm11, 86. alienhandlung ■u haben. te legitimirt. 10878 srt _ mm i, VarettS Nrschver- i nad) Maah Ittnfl reell 9636 M W [aanjr^ Btt 1897. mente 8611 L- 100.- S6.- 61- 100.- 150.— 300.- 211- 118.- i 98.- 136.- 85.- 1897. en«" prtt 6666 10S.Z 2186 94 c; 1881 t»30 Mg B« , 1Ä Kss I :?«i$ #tr. 281 Erstes Blatt Die»«-, btn HO, November 18OT Der •Menet A«»eiger erscheint täglich, mit Ausnahme des Montag-. Die Gießener Aimikten v kälter werden dem Anzeiger Wöchentlich dreimal beigelegt. Gießener Anzeiger Kenerat-Anzeiger. vierteljähriger A5s«neme»trprei»e 2 Mark 20 Pfg. ett Bringerlohn. Durch die Post bezogeU 2 Mark 50 Pfz. Rebortton, lkxpeditioM und Druckerei: Kchutstraße ^c.1» Fernsprecher 6L Anrts- und Anzeigeblutt für den Tlveis Gietzen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für de» Alle Annoncen-Vureaux d«S In- und Auslandes nehme» i-lgenden Tag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. ^ttut5PCtl(UJC, Anzeigen für den .Gießener Anzeiger- entgeh. Umtlkbcr TheN. Gießen, den 24. November 1897. Die Orotzh. KreiS-SchltlcommWon Gießen an die Schulvorstände de- Kreises. Nachstehende- Mintstertal-AuSschreiben theiien wir unter bem Auftrage mit, die Schalverwalier und Schulgehülfen auf dessen Inhalt noch besonders aufmerksam zu wachen. b. Gageru. Darmstadt, deu 15 November 1897. Betr.: Die Verwendung veihriratheter SchulamtLaspiranten. Das Großh. Ministerium des Innern Abtheilung für Schulangelegenheiten ein die Grotzherzoglichen Kreisschnleommisftonen. ES ist in den letzten Jahren öfter vorgekommen, daß Schulamtsafptrauteu zur Eheschließung schritten, ohne daß eine genügende materielle Grundlage für Gründung eines Hausstandes vorhanden gewesen wäre. Als besonders miß« ständig muß es bezeichnet werden, daß manche sich vor Ablegung der Drfinitorialprüsung verheirathet haben, einzelne schon im Alter von 21 bis 22 Jahrea. Abgesthea davon, daß solche verfrühte Eheschließungen nicht selten rasch zu einer finanziellen Nothloge führen, wtederftretten fie auch tu mehret'N Beziehungen dem Jnterrsse des Dienstes, da einer« seit- die Vorbereitung für die zweite Prüfung und die gerade in den ersten Dienstjahren so nolhwendtge Weiterbildung unter den Sorgen für die Erhaltung der Familie zu leiden Vaden, anderseits die Verwendung und Versetzung ver- heiratheter Schulverwalter wegen der Rückficht aus die Um- zugSkosten und WohnungSverhältuisse schwieriger ist, als die der uuoerhriratheten. Den häufig rtnlausendeu Gesuchen oerheiratheter Schulverwalter um Zurücknahme oder Abänderung von VersttzungSökereten kann der Regel nach nur unter Verletzung wichtiger dienstlicher Interessen oder unter unbilliger Benachtheiligung unverheiraiherer Aspiranten ent- sprocheu werden. Wir empfehlen Ihnen deshalb, die Schul- grhülsen und Schulverwalter Ihres Kreises darauf aufmerksam zu machen, daß bet Verwendungen in erster Linie das Interesse des Dienstes maßgebend fein muß, daß auf dir verhetratheten Aspiranten eine besondere Rücksicht n chr genommen werden krun, und daß fie es lediglich sich selbst zuzuschreiben hoben, wenn fie unter Umständen eine ihren Wünschen und Bedürfnissen entsprechende Verwendung für kürzere oder längere Zett nicht finden können. Zugleich wollen Sie yeeignete Anordnung treffen, daß die Schuiverwaltrr (Schulgehülfen) Ihre» Kreises für den Fall ihrer Verheirothung spätestens 8 Tage nach Abichlteßung der Ehe auf dem ordnungsmäßigen Dienstwege Anzeige an Sie gelangen lassen. Wir wollen dann in jedem einzelnen Falle Ihrem Bericht entgegensetzen. v. Knorr. de Beauclair. Die Marine-Borlage. Die Regierung hat sich nun doch bewogen gefühlt, noch -vor der Eröffnung des Reichstag- den Inhalt des Gesetz« entwursS zu veröffentlichen, welcher die Neuforderungen für unsere Flotte enthält. Wir nehmen an, daß die Marine- Verwaltung nicht früher in der Lage war, ihren Plan zu veröffentlichen, sonst müßten wir unser Bedauern darüber auS- sprechen, daß die« nicht schon früher geschehen ist. So viele vage Gerüchte und Combinatlonen hätten nicht entstehen können und so vielen Preßtreibereieu wäre der Boden entzogen worden. Gehen wir kurz auf den Inhalt deS Gesetzentwurfs ein, so treten wir, daß die Regierung neu fordert sieben Linien- schiffe, zwei große und sieben kleine Kreuzer- dagegen wird die jetzige Zahl der Küsteopanzerschiffe für genügend erachtet. Der uormirte Flotteubestand soll bis zum Schluß de-Rrchnungs« jahreS 1907 erreicht werden. Die gesetzgebenden Factoreu sollen darüber Beschluß fassen, wie groß die Marine sein soll und tu welcher Zeit sie beschafft werden kann, damit die erforderlichen Mittel alljährlich verfassungsmäßig veranschlagt und tu den Etat eingestellt werden können. Der Regierung kommt bei der Vorlage sehr, zu statten, daß ihrer lieber« zeuguug nach des Flottengesetz durchgeführt werden kann, ohne daß neue Steuern oder besondere Anleihen erforderlich find. ES wird vielmehr bestimmt angenommen, daß die Deckung "bet uöthigstea Mittel in jedem Jahre auf dem bisherigen budgetmäßigen Wege vollzogen werden kann. Daß zum Zwecke Deutsche» Reich. Berlin, 27. November. Nach einer ziemlich gut verbrachten Nacht schreitet, wie die „Post" meldet, bei dem Herzog Ernst Günther zu Schleswig-Holstein die Besserung langsam aber stetig vorwärts. Auch heute verweilte die Kaiserin längere Zeit am Krankenlager ihre- Bruders. Kiel, 27. November. Wie gemeldet wird, soll der Kreuzer erster Klaffe „König Wilhelm" in Wilhelmshaven und der Kreuzer vierter Klaffe „Schwalbe" in Kiel in Dienst gestellt werden, um mit zur Formation der zweiten Kreuzerdivtsion für China zu dienen. Die für beide Schiffe nöthige Besatzung wird das Panzerschiff erster Klaffe „Wörth" stellen, welches zu diesem Zweck außer Dienst gestellt werden wird. Frankfurt a. M., 27. November. Der „Franks. Ztg." wird auS Amsterdam telegraphier: Die Krönung der Königin wird am 6. Deeember nächstenJahreS fiattfindeu. Kreuznach. 27. November. Prinz Heinrich von Preußen stiftete einen Ehrenpreis für den Pfingsten 1898 statlfindenden GesangSwetistreit. Pion, 27. November. Amtliches Wa hlrefultat. Bei der am 23. ds. im 9. SchleSwig«Holsteiv'schen Wahl« kreise (Plön-Oldenburg) stattgehabten ReickStagSersatzwahl wurde v. Tungeln, Hosrtchter in Schmöl (wild-conseroativ) der Durchführung des Flottenplaues eine erhebuche Vermehrung deS Personals vothwendig sein wird, ist selbstverständlich - aber die Regierung glaubt zuversichtlich, daß die Erhöhung der Zahl von Offizieren und Mannschaften keine besonderen Schwierigkeiten machen wird, ebenso dürste fich die Ausbildung des neuen Personals vollziehen lassen. Nun wissen wir wenigstens, woran wir find, denn daS Dunkel, welches bisher über den Marineplänen der Regierung lag, ist jetzt gelüftet. Wir wollen die Vorlage ganz objectiv beurtheilen, ohne uns auf einen Partetstandpunkt zu stellen. Wir find nicht Diejenigen, welche unter leinen Umständen der Regierung ein einziges Schiff bewilligen wollen, schließen un« aber auch nicht der Ansicht eines Berliner Blattes an, welche- über die Bescheidenheit der Regierung jammert und nicht begreifen kann, wie fich die letztere solche Mäßigung hat auferlegeu können. ES bleibt immer zu bedenken, daß der Reichstag bei der Bewilligung der Marineavforderungeu der ausschlaggebende Factor ist und daß die Stimmung unter der Mehrheit der Parlamentsmitglieder der Vorlage gegenüber nicht ohne Wettere- als eine günstige bezeichnet werden kann. Deßhalb hat die Regierung unserer Ansicht nach sehr wohl daran gethan, sich auf das Allernothwendigste zu beschränken und fich nicht der Gefahr auSzusetzen, fich vom Reichstage nachweifen zu lassen, daß fie über baS Bedürsniß hinauSgegangen sei. Damit würde Alles verdorben gewesen und nicht wieder gut zu machen sein. Große Hoffnungen, daß ein im nächsten Jahre neu zu wählender Reichstag anderer Meinung sein wird als der jetzige, soll fich die Regierung nur nicht machen, wir glauben vielmehr, daß bet einer Auslösung der Volksvertretung die Opposition noch gewinnen wird. Niemand wird sich der Einsicht verschließen körnen, daß Deutschland zum Schutze seines Handels, im Jusercffe unserer Industrie und nicht zum Geringsten zum Schutze seiner Unter« thanen in überseeischen Ländern einer genügend starken Flotte bedarf. Wir brauchen sie zur Vertheidigung unserer Küsten und unserer Hafenplätze und fie hat einen Werth bei der Abschätzung unseres Ansehens im Au-laude. Gerade die Ereignisse der letzten Wochen und Monate haben deutlich gezeigt, welche Folgen die Vernachlässigung unserer maritimen Streitkräfte zur See nach fich ziehen kann. W.r müssen auch mit unseren Colonien rechnen - man mag über den Werth derselben denken, wie man will, Jedermann muß aber zugestehen, daß unsere Landsleute in den Colonien eines starken Schutzes nicht entbehren können und daß es unser Ansehen bet den Eingeborenen aufS Spiel setzen hieße, wenn wir uns in dieser Hinficht allzu großer Vernachlässigungen schuldig machen würden. Daß unsere Flotte einer Ergänzung dringend bedarf, wenn fie auf der Höhe der Zett bidben will, ist außer Frage, da ja mit den Jahren die Gelegenheiten, bei denen sie ihrer Pflicht nachkommen soll, erheblich gestiegen find. Schon allein unser Handel sucht sich immer neue Absatzgebiete und erschließt sich stets neue Quellen, die dem großen deutschen Baterlande direct oder indirect Nutzen bringen. Hoffen wir, daß der Reichstag bei der Berathung der Marinevorlage nicht allein vom Standpunkte der Parteien aus feine Entscheidung trlffr, sondern vor allen Dingen da- Allgemeinwohl, die nationalen Interessen dabei im Auge hat. (xx) - mit 8177 von 16210 abgegebenen Stimmen gewählt. Hoick, ! Pastor a. D. in Hamburg (sreis. Bereinigung) erhielt 1400, I Hofbesitzer Schmidt in Havighorst (freis. Volkspartei) 1785, Redacteur Damaschke-Berlin (national-social) 2148 und Wein- heber-Plön (Soc.) 2695 Stimmen. Ausland. Wien. 27. November. Bei dem heute Mittag statt- gehabten Zusammenstoß zwischen Studenten und Polizisten wurden mehrere Studenten und Polizisten, darunter ein Student schwer, verwundet. Der Abgeordnete Wolff wurde auf Befehl des JustizmtnisterS wegen Eindringens in das Abgeordnetenhaus dem Landgericht ehu geliefert. Der heutige schnelle Schluß der Abgeordneten- haussitzung erfolgte wegen Eingreifens Dr. Luegers. Derselbe begab sich, tote verlautet, nachdem er vorher mit den Obmänner« aller Obstructionssparteien conferirt hatte, zum Grafen Badeui und erklärte diesem, daß er bet der Fortdauer der jetzigen Zustände, als Bürgermeister von Wien keine Garantie mehr für die Aufrechterhaltung der Ordnung Übernehmen könne, und fich gezwungen sehe, dem Kaiser über die unhaltbaren Zustände Bericht zu erstatten. Auf diese Eröffnung hin soll Badeui fich bereit erklärt haben, die Sitzung zu fiftireu und einen Modus zu suchen, damit wieder Beruhigung etntreten könne. Wien, 27. November. Ein Artikel der „Reichswehr" stellt fest, daß eß sich bei den gestrigen Vorfällen im Abgeordnet en h ans e nicht mehr um einen Kampf gegen die Sprachenverordnung Seiten- der liberalen Opposition handelte, sondern, daß die internationale Sozialdemokratie, welche lauernd abseits stand, solange eS fich nur um die Sprachen- Verordnungen, nur um Klagen der Deutschen, um nationale Gesetze, um deutsche und czechische Bourgeoisie handelte, jetzt ihre Zett gekommen sehe und sich anschicke, ihr ZerstörungS- werk gegen Staat und Reich zu vollenden. ES handele fich nunmehr um ein Letztes, um die Thal, die mit zwingender Nothwendigkeit den Zwang zum Schutze der Ordnung her- ausfordere, um den Kampf gegen die Ordnung selbst richten zu können. Der Artikel fragt, ob jetzt die kämpfenden Deutschen auch weiter ihre Ham und ihre nationalen Interessen, die fie vertreten, für die Ideale der österreichischen Sozialdemokratie zu Markte tragen wollen. Für den Staat gelte eß die Beantwortung der Frage, ob die staatliche Ordnung vor dem Tumulte einer Parlamentßmtnorität zu capttulire« habe. In dem Streite einer biß zum Wahnsinn getriebenen Leidenschaft müsse die Sache beß Gesetze- und der Ordnung unverrückt bleiben, und wenn die Sozialdemokratie eineß Tage- die Führerrolle der Opposition an fich reiße, so stellt fie fich vor eine Barriäre, welche keine gefammte Opposition zu überspringen vermöge. Das sei die StaatSautorität der kaiserlichen Regierung. Diese Autorität werde nicht weiche« und könne nicht weichen, weil fie nicht dürfe und weil fie die Kraft habe, niemals zu müssen, wenn die Pflicht und daß Staatßintereffe Widerstand gebieten. Wenn je ein Tag, so habe der gestrige die Nothwendigkeit der kaiserlichen Regierung dauernd erwiesen. Loudon, 27. November. Daß Bureau Dalziel meldet auß Shanghai: Der deutsche Gesandte, Baron Hayking. präsentirte in Pecking die Forderung der deutschen Regierung. Dieselbe schließt ein: Die Entdeckung und Hinrichtung der Mörder der deutschen Missionare, Bestrafung aller daran be- theiligten Beamten, Wiederaufbau der zerstörten MisfiouS- gebäube und Entschädigung von 600000 TealS an die verwandte« der Ermordeten. Außerdem verlangt die deutsche Regierung eine erhebliche Entschädigungssumme für die Flotteu-Expeditiou und die Erhaltung der in der Kliao-Tschau- Bucht gelandeten Besatzung. Die chinesische Regierung erwiderte, Kliao Tschau müsse geräumt werden, ehe sie über die deutsche Forderung bißcutlren könne. Baron Hayking lehnte diese Bedingung ab. Infolgedessen ist eine Stockung In den Verhandlungen eingetreten. Tschaukanjau, der com- mandirende chinesische General von Kiao-Tschau, welcher fich unter den Schutz deS deutschen Befehlshabers gestellt hat, soll von dem chinesischen Krieg-Ministerium zum Tode ver- urthetlt worden sein. Athen, 27. November. Au Stelle Mauro CordatoS find zwei Bevollmächtigte zu den Fried ens ver Han dluoge« io Coustautiuopel auSerseheu. Edhem Pascha ist auS Larissa iu Bolo eingetroffen, wo er voo den Truppen begeistert empfangen wurde. Wolff- telegraphische- Correspondmr-B-rea». Wien, 28. November. Der Kaiser hat die vo« Miuifterpräfideuteu GrafenBadeui unterbreitete Demission ber Gesamt-Labi nei- angenommen unb bell Freiherr« Gautsch von Fravkeothura mit der LabtnetSbildung betraut. Wieo. 28. November. (Son einem Privat-Lorreson- deuten.) Taufende von Menschen erfüllten heute Nachmittag den FranzenSring unb ben RathhauSpark. Die Menge veranstaltete stürmische Kundgebungen gegen ben Grafen Babeni. Die Passagiere ans ben Pferdebahnen «nb Omnibussen stimmten in bie Rufe mit ein. Plötzlich trat Stille ein. ES verbreitete sich baß Gerücht von der Dewisfion deS Grafen Babeni. Wachinspectoren unb Wachleute erklärten, sie seien beauftragt, mitzutheilen, baß Graf Badeni demisfionirt hätte. Der Bürgermeister Dr. Lueger verkündete die Nachricht auß feinem Wagen, alß er burch bie Meoschenwaflen fuhr, unb wieberholte fie bann auß einem Fenster beß RathhauseS, indem er noch mittheilte, daß der bisherige Unterr'chtSwtnister Gautsch von Frankenthnrn mit brr Neubildung beß Cab inet« beauftragt sei. Jetzt ist alleß ruhig. Wie«. 28. November. Eine Kundgebung beß Rectorß der Unioerfität tbetlt ben ©tubenten bie Schließung der Universität für morgen ober übermorgen mit unb warnt vor Ausschreitungen unter Androhung bauernder Schließung ber Univerfilät. Auch vor Conflicten mit der Polizei, bie die Abficht kundgab, die Universität nicht mehr burch ihre Wachorgane betreten zu lassen, wirb gewarnt. Prag. 27. November. Anläßlich ber Ankunft einiger oppositioneller Abgeorb neter an« Wien sammelte fich eine größere Menge, zumeist Arbeiter unb Stubenten, am Bahnhöfe an und zog. von ber Polizei zerstreut, in die Stabt. Auf dem Wenzelsplatze wurden die Wachleute mit Steinen beworfen, zogen daher blank und zerstreuten die Menge. Zwei Personen wurden verhaftet. Nevyork, 28. November. Kaiser Wilhelm kaufte dir Macht „Aampa" an. Depesche» beß Bureau „Herold.* Cerlin, 28. November. Auf dem ausgedehnten Fabrik- grundstück der Bank für Sprit« und Productenhandel erfolgte gestern Abend kurz vor 7 Uhr eine gewaltige Explosion. Der Luftdruck drückte eine Wand beß Filtrationßhauseß ein, toobei zwei Filtermeister von den herabstürzendeu Mauersteinen getödtet wurden. Frankfurt a. M., 28. November. Halbeß. „Mutter Erde" hat bei seiner gestrigen Erstaufführung im hiefigen Schauspielhause zwar nicht gleich anfangß aber doch allmälig die Zuhörer zu warmem Beifall herausgefordert. Darstellung ond Zusammenspiel waren vorzüglich und gaben auch daß tief beabfichttgte Eolorit der Landschaft wieder. Die Hauptrollen wurden von den Herren Bauer, Bolz und Diegelmann, sowie den Damen Boch, Landort und Freund äußerst ansprechend durchg-führt. Wien, 28. November. Der Präsident beß Abgeordnetenhauses, Adrahamowitsch, hat eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft gegen den Abgeordneten Dr. Lecher erstattet, in welcher dieser beschuldigt wird, ein Tintenfaß gegen den Präsidenten geschleudert zu haben. ES liegt aber kein Beweis vor, daß Dr. Lecher das Tintenfaß wirklich geschlendert hat. Wie«, 28. November. Die Demonstrationen vor dem Parlamente dauerten den ganzen Abend fort. Vielfach war es eine Wiederholung desselben Vorgänge«. Wien, 28. November. Wie verlautet, hat der Kaiser dem Grafen Badeni folgendes Handschreiben zugehen lassen: ^Lieber Graf Badeni! Ich finde mich veranlaßt, die Vertagung b eß Reichßratheß btß auf Weitere« zu verfügen." Budapest, 28. November. Mehrere Arbeiterführer begaben sich mit mehreren Hundert Arbeitern von Neu«Pest nach Wien. Graz, 28. November. Vom boßnifchen Regiment, da« bei den gestrigen Unruhen mit Steinen beworfen wurde, wurden in der Murgasse zwei Personen getödtet und zwei Personen schwer verwundet. Die Boßniakev räumten bann d e Straße mit dem Bajonet. Wie«, 29. November. Der gestrige Tag brachte der Stadt Wien eine vorläufige Klärung in der politischen Lage. Die Ereignisse begannen mit den Demonstrationen der Arbeiter, welche 10 Versammlungen etnberufen hatten, um gegen daß Sabinet Badeni, da« Präsidium de« Abgeordnetenhauses und die Vorgänge der letzten Tage Stellung zu nehmen,- sieben solcher Versammlungen wurden aufgelöst. Nach Beendigung der Meetings durchzogen etwa 20000 Arbeiter die Stadt, um sich nach der Ringstraße zu begeben. Hier hatten sich vorher zwsschen dem Parlaments- und UniversttätSgebäude große Demonstrationen der akademischen Jugend abgespielt. Die Studenten bewegten sich unaufhörlich, fangen nationale Lieder unb riefen: „Weber Badeni! Nieder Abrahamowicz." Als sich dcistn die Arbeiter heranzogen und sich eine weitere große Menschenmenge hinzu- gesellte, ging plötzlich um die Mittagszeit eine kolossale Bewegung turch die Massen. Ein Theil der Menge zog zum Ministerpräfidium, um dort eine Katzenmusik zu veranstalten, während ein anderer Theil zu dem LandgerichtSgebäude zog, wo es bereits zu großen Tumulten gekommen war. Daselbst hatten sich etwa 500 Arbeiter unb Studenten angefammelt und riefen: »H-rau« mit Wolff". Eine Abtheiluvg Husaren zersprengte die Tumultuanten mit gezogenem Säbel. Die Demonstranten sammelten sich jedoch wieder vor dem Rath- Hause, wo berittene Polizisten in die Menge hineinsprengten. Hierbei wurden zahlreiche Personen verwundet und etwa 15 Verhaftungen vorgenommen. Al« sich die Demonstrationen dann vor dem Parlamentsgebäude wiederholten, sprengten abermal« Husaren, diesmal ungarische, heran und zerstreuten die Menge. Die Aufregung legte sich erst, als die angeordnete Vertagung beß Parlament« bekannt wurde und sich bie Meldung verbreitete, Badeni sei gestürzt. Al« Lueger Nachmittag« von einer Audienz beim Kaiser kam, verkündete er vom Balkon de« Rathhanse« an« die erfolgte Entlassung Badeni«. Extrablätter verbreitete« zuerst die Vertagung de« Reichßratheß und bann ben Rücktritt beß (Kabinettß. Um 8 Uhr Abend« wurde Wolff au« der Haft entlassen. Der Kaiser empfing Nachmittag« Badeni, Banffy, Welferßheimb und Gautsch. Sodann fand eine Ministerconferenz statt, von wo au« Badeni dem Kaiser die sofort beschlossene Demission beß ttabinctß überbrachte. toten, 29. November. Gerüchtweise verlautet, baß baß Sabinet Gautsch folgendermaßen gebildet wird: Gautsch Übernimmt daß Präsidium, eventuell auch Innere«, Marqui« Baßquehem Innere« eventuell Handel, Graf Latour Unterricht, Sectionßchef Wittek Eisenbahn. Justiz und Ackerbau find noch unbesetzt, von alten Ministern bleiben der Lande«- vertheidiguugßminister Welferßheimb unb Rittner. r. .....- .. . — CocaXes Mttb provinziell«, Gießen, den 29. November 1897. * * Empfang. Seine Königliche Hoheit ber Großh erzog empfingen am 27. November u. A. ben Kreißbauinspector Funk von Büdingen, den Dr. med. Schott von Nauheim. • * Parlamentarisches. Die zweite Ständekammer ist für den 7. Decewber etnberufen. Der Zusammentritt erfolgt zu einer einwöchentlichen Tagung. • • Kirchliche Dienpnachrichtt». Ernannt wurden: Pfarrvikar Krauß zu Dortelweil zum Pfarrverwalter in Nauheim, Dekanat Groß-Gerau- Pfarramtßcandtdat Mahr zu Eberfiabt zum Pfarrverwalter in Dortelweil, Dekanat Rodheim; Pfarrvrrwalter Stotz zu Beuern zum Pfarrvikar in Rodheim a. d. H., Decanat Nidda; Pfarrverwalter Kumpf zu Ermenrod zum Pfarrverwalter in Weningß, Dekanat Büdingen,- Pfarrvikar Gürtler zu Frei Lanberß. heim znm Pfarrverwalter in Engelrod, Decanat Lauterbach - Pfarramtscandidat Georgi zu Gießen zum Pfarrverwalter in Ermenrod, Decanat Grünberg. H. Stadttheater. Die gestrige Sonntagß-Borstellung brachte ein zwar alte«, im Repertoire der Gegenwart sich fremd sühlendeß, aber doch gern gesehenes Stück, nämlich die Zauberposse „Der Verschwender" von Ferd. Raimund. E« ist dies des alß bedeutender österreichischer Bühnendichter und Begründer der humoristisch gemüthlichen volkßpoffe bekannten Verfassers letztes, ja bestes Werk. In Gemeinschaft mit dem namhaften Lieder- und Operncomponisten Conradin Kreutzer, der alle Werke Raimund« musikalisch wirksam auß» stattete, war durch' dessen so Überauß melodiöse Mufik dem Stück von vornherein der Erfolg gesichert, waß bet seinem Erscheine« (1834) sich bewahrheitete und eß populär werden ließ, ja, daß darin vorkommende Lied „Da streiten sich die Leut herum" ist heute noch im DolkSmund und wird gern gesungen. Die moralifirende Tendenz beß Stücke« unter Zuhilfenahme einer acß dem Zauberreiche für da« Geschick de« „Verschwender«" bestimmten und in dessen Schicksal eingreifenden Fee, sowie deren dienstbarem, alß Bleuler erscheinenden Geist war in damaliger Zeit daß sich behauptende Gebiet beß Wirksamen unb Eindrucksvollen. — Die Wiedergabe unsere« Ensembles traf im Ganzen den richtigen Ton unb erfreute burch flotte« Spiel bet wirksamer Jnscentrung. Alle Mitwirkenden tyatrn ihre volle Schulbigkeit, so daß wir unß nicht in Aufführung der Einzelleistungen zu verlieren brauchen. Die erzielte W rkung auf daS gut besetzte HauS war, sowohl in den humoristischen, alß ben ernsten Scenen, ein mächtige, wie der lebhaft sich kundgebende Beifall bewteß. Pr. Concertverein. Das gestrige zweiteConcert deß LoncertvereinS vermittelte uns die Bekanntschaft mit Fräulein Lilian Sanderson, einer Künstlerin von bedeutendem Ruf und hervorragender Begabung, für deren Engagement jeder Musikfreund dem Vorstand aufrichtig darkdar sein wird. Eß zeugt sicher vom guten Geschmack unseres musikalischen Publikum«, daß eß trotz anderer, namentlich daß einheimische Jntereffe berührender Veranstaltungen sich die Gelegenheit, diese vorzügliche Sängerin zu hören, nicht entgehen ließ und den großen Saal de« GesellschastSverein« nahezu bi« auf den letzten Platz füllte. Fräulein Sanderson theilt mit vielen ihrer (Kolleginnen eine mustergültige TextauSiprache, die den Blick in di- dem Programm beigegebenen Liedertexte gern vermissen läßt und gestern besonder« in dem gesprochenen Lied „Rosentage" in schönster Weise zur Geltung kam- ihr glockenreiner, wohllautender Mezzosopran zeigt in allen Lagen eine seltene Ausgeglichenheit, die im Verein mit einer leichten, außerordentlich reinen Intonation jedem ihrer Vorträge zu erhöhter Wirkung verhilft- wa« aber ihrem Gesang die rechte Würze giebt, ist die von jeder Effekthascherei und Ulbertreibung freie Vortragsweise, die ohne alle Künstelei und doch in höchster künstlerischer Vollendung die einzelnen Pointen genügend hervorhebt und den Zuhörer, er mag wollen ober nicht, einfach für sich einnimmt. Daß Fräulein Sanderson unter solchen Umständen sich die Herzen des Publikum« im Sturm eroberte, ist kein Wunder, obgleich sie mit der Wahl mancher Lieder sicher nicht jedem Geschmack gerecht geworden sein mag. In solcher Interpretation, wie in der gestrigen, läßt man auch mal Bungert« monotonen „Sandträger" über sich ergehen. Der Beifall de« Publikums war sehr lebhaft und herzlich unb eß wurde sichtlich bedauert, daß sich die geschätzte Künstlerin nicht noch zu einer Zugabe verstand. In Herrn Arthur Speed, der die Begleitung der Lieder übernommen hatte und Solostücke von Schumann, Mendelßsohn, Rubinstein, Chopin und Paderewßki vortrug, lernten wir einen Pianisten kennen, der über eine brillante Technik unb einen weichen, modulationSfähigen Anschlag verfügt. Seine Begleitung der Gesänge war in jeber Beziehung einaanbfret unb schmiegte sich ber Vortragsweise der Sängerin auf« Innigste an, ein Umstand, ben wir im letzten Gura Concerte leider arg vermißten. In den Solostücken für Pianoforte hätte eine tiefere Auffassunz nicht geschadet, namentlich hätten die Cornpofitionen von Chopin Wirkung«, voller vorgetragen werden können. Im Großen and Ganzen bot da« zwette diißjähr ge Concert einen hohen Genuß und der Vorstand de« Concertverein« darf versichert fein, daß gestern jeder Concertbesucher den Clnbsaal befriedigt verlassen bat. ••H. LiederkranzLoucert. Au« Anlaß seine« 60jährigen ehen« veranstaltete der Gesangverein Lieder- sr»=i i estern in Stein« Saalbau eia in größerem Rahmen gehattene« Concert, welche«, wie wir vornherein constatiren wollen, einen sehr schönen Verlauf nahm. Da« Programm war ein reichhaltige« und wurde in anerkennenSwerther Seile durchgeführt. ES enthielt zwei, den Anfang und den Schluß bildende Gesamnttchöre, bei welchen außer dem jubiläumS- feiernden Verein noch die Gesangvereine Bürgergeselllchaft, Harmonie, Heiterkeit, Kronbaner'sche« Quartett unb Sänger- kränz mitwirkten, neun Männerchöre, Soliß für Sopran unb Bariton, sowie vier musikalische Nummern, welche vot einem Theil unserer RegimentScapelle unter Leitung de« Herrn Mufikdirectorß Krauße außgesührt würben. Unter Leitung beß Dirigenten, Herrn Franz Bauer, dessen Tüchrigkeit rühmlichst bekannt, kamen die Gesangßvorträge zu Gehör. Den Reigen eröffnete der Gesammtchor durch eine Motette für Männerchor mit orchestraler Begleitung, „Ehre fet Gott in ber Höhe" von Hauptmann, die mächtigen Eindruck hervorrief. Von den vom Gesangverein Liederkranz gelungenen neun Männerchören waren besonders vorzüglich vorgetragen die volkßthümlichen „Uaterm Lindenbanm" von Sturm, „Die KönigSkmder" und „Nun leb wohl, du kleine Gaffe" von Silcher, sowie der herrliche Chor „Wie die wilde Roß" vo« Franz Mair. Wohl mit einer der schönsten Mänverchöre, ungemein stimmungsvoll und von wunderbar klangvoller Corn- Position, ist „Nachtzauber" von A. M. Storch, dessen Wiedergabe nicht ganz einwandfrei war, da fie eine tiefere Auffassung vermissen ließ und der feinfühlig poetische Reiz dadurch nicht zur Geltung kam. In dieser Beziehung bietet ber Chor Schwieriges. Schreiber dieses hatte wiederholt Gelegenheit, denselben anderwärts zumeist mit ben gleichen Fehlern zu hören unb nur der Lehrerverein Frankfurt a. M. bot einst in einem von ihm veranstalteten Concert damit eine in Aufführung und Stimmung vollkommen tadellose Wiedergabe. Der Chor „Hymne an bat Feuer" hätte burch etwas mehr Begeisterung in der Vortragsweise entschieden gewonnen. Frl. Vetzberg er auß Frankfurt a M. war alß Solistin gewonnen, eine jugendliche Künstlerin, deren Beiträge vornehme Auffassung und treffliche Schule bekundeten und mit frischem Sopran von Hellem Timbre zu Gehör kamen. Die Stimme reicht für den Concertsaal auß und wird bei weiterer Außbildung noch an Fülle und Wohlklmig (namentlich in den höheren Lagen zeigt fich eine Härte), sowie an Sicherheit gewinnen- letztere bet Anwendung vo« (Koloraturen. Die beiden von ihr gesungenen Luder „Ich liebe Dich" und „Der Frühling ist da", sowie ein alß Zu- gäbe gebruchteß Hildach'sche« Lied sprachen sehr an unö wurden durch lebhaftesten Beifall ausgezeichnet. In den Liedern „Wenn Du kein Spielmann wärst!" und , Gekützi?" von Hoffmann hatten wir Gelegenheit, die schöne Ba-'ton- stimme deß Herrn Theodor Haubach zu hören, mne Vortragsweise hätte jedoch zum Vortheil bei beiden freut ger, feurig - temperamentvoller sein dürfen. Die alß ßnuibe gebrachte „Tannhäuser Arie" war eine recht gute Leistung. Auch ihm wurden beifällige Ovationen bargebracht. — Abwechselnd mit den gesanglichen Darbietungen bot baß Orchester unserer Regimentßrnafik Lachnerß Ouvertüre zur (Kantate „Vier Menschenalter", sowie einige anbete mufi- kalisch bedeutsam hervorragende Piecen, die durch sorg fähige Wiedergabe erfreuten. Den Schluß beß Pro- grammß bilbete ber Männerchor mit Orchester „Krüh- lingßnetz" von Goldmark, gesungen vom Gesammtchor. Die gemäldereiche Compofition, die vocal unb instrumental vorzüglich executirt wurde, verdiente eigentlich ob ihrer Schönheiten eine besondere Besprechung, wozu leidet diesmal weder Raum noch Zeit vorhanden. Sämmtliche Nummern deß Programm« wurden von dem, den Saal bi« auf den letzten Platz füllenden Publikum durch lebhaften Applaus ausgezeichnet. Alle« in Allem gab baß veranstaltete Concert einen Brweiß vo« bem großen Können und der Tüchtigkeit beß Bereinßchore«, unter dem wir manchen stirnrnficheren Sängerveteran schauten, sowie feines Dirigenten, der seine Aufgabe, daß deutsche volkßthümliche Lied zu pflegen, mit Hingebung erfüllt. Wir wünschen dem Gesangverein Liederkranz zu feinem gestrige« großen Erfolg anläßlich feines 60 jährigen Bestehen« auch ein .ferneres Blühen und Gedeihen! — An da« Concert schloß fich ein Banket an, bei welchem dem Vorsitzenden des Vereins, Herrn Heinrich Wagner, Seiten« des Herrn Provinzialdirectorß v. Gagern eine Auszeichnung, da« sil- berne Kreuz Philipp« beß Großmüthigen, überreicht wurde. Der Toaste auf da« Wohl beß Bereinß wurde eine Menge außgebracht, von denen wir in der Hauptsache erwähnen, daß Herr Beigeordneter Wolff Namen« der Stadt, Herr Ernst Challier Namens der vereinigten Sänger gesprochen, sowie Herr Stadtverordneter Sch mall ben tüchtigen Dirigenten de« Verein» hoch leben ließ. •• Der Artillerie-Berei« beging am Samstag im Gießener' Festsaal unter zahlreicher Betheiltgung seiner Familienangehörigen unb ber anderen hiefigen militärischen Vereinigungen sein zweite« Stiftungsfest. Der Vorsitzende, Herr Platzmeister Bergmann, hielt zur Eröffnung der Feierlichkeiten eine Ansprache, in welcher er nach Begrüßung der Gäste unb einem Rückblick auf bie kriegerischen Ereignisse im November 1870, unsere« Großherzogß unb seiner hohen Gemahlin gebuchte, welche in diesen Tagen ihren Geburtstag feierten. Mit dem Wunsche, daß unser Großherzogßpaar de» Lande noch recht lange erhalten bleiben möge, schloß Herr Bergmann seine Ansprache mit einem Hoch ans Se. Kgl. Hoheit den Großherzog und Ihre Kgl. Hoheit die Großherzogin. Die zur Feier deö Tage« getroffenen Veranstaltungen, besonder« die Vorträge de« Bauer'schen Gesang- verein« unter Leitung de« Herrn Polster, fanden den wohl» verdienten Beifall- die Theaterstücke „Die Kanone" und „Der L'x >. < S *"i(, »I” Oflt 1 ood en ^ltnrtll|noat w tn *'of Se- *!. Ä-JS •X*' -11« «C > *«tate “’M« »7, «blB ®Z L‘« 7ieWld)ah ? UDÖ ESllg«,' ^oprov ucb "klchr bot ctor» f« H-M ’’Untlt ^tutia *U4* [h59{ iu TehLi eine Motette 1 »Th« fei @ott tn Slnbmi h». ■Jji ßtlnngtnm ® ** öotgthagm Sturm, ,Dir iln< W vou wilde Ro^ Dor ton diullunchörr, ' klaugvoller Lom> :d>/ deflru »«bet. «tot tiefere Aus- pottlfche Reiz b°. Bkjithuug bietet hatte mledetholi : mit ben gieren n Stonlfurt a. M. :n lonctrt bann llonnnen tabtllok Ztuet" häUr boii llmtlft emflj!^ itfart a. 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