Samstag den 30. Januar EEes Blatt L8NV Amts- und Anzeigeblatt für den Kwts Gissten Alle Annoncen^Bureaur des In- und Auslandes nehme» chratisöeikage: Hießener Aamikienökätter ener Anzeiger" entgegen. Anzeigen für den hier- IM8 ••••MW WM all an z« ei**c> 0 muß. den Cultusminister mittheilt, und drei Künstlerinnen ein- zur Ergänzung deS Torsos gestellte Aufgabe in vollem der auS der kaiserlichen Scha- Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. Erlasse deS Kaisers an haben die von 29 Künstlern gelieferten Loncurrenzarbetten einer tanzenden Mänade die Umfange nicht gelöst, weßhalb a) b) Nuhrort »abnkfiraßt 46. „ Schalke Mlhelmstraßr 11. lulle auSgesetzte Preis von 3000 Mk. nicht zuertheilt werden konnte. Der Kaiser hat aber beschloffen, den Bildhauern HanS v. Glümen, Prof. Ernst Herter und August Kraus, sämmtlich zu Berlin, je 1000 Mk. auSzahlen zu lasten und - bestimmt, daß die drei genannten Künstler zu einer engeren Concurrenz für dieselbe Aufgabe veranlaßt werden. Berlin, 27. Januar. Die Pestcommtsston, welche in den letzten Tagen im Gesundheitsamte tagte, hat gestern ihre Berathungen beendet. ES wird nunmehr ein Entwurf von Dorschristen ausgearbeitet, die der Einschleppung der Pest aus verseuchten Gegenden Vorbeugen sollen. Berlin, 27. Januar. Wie verlautet, ist die Marineverwaltung wegen Mangels an kleinen KrtegSfahrzeugen noch gar nicht in der Lage ein Ersatzschiff für den tier» loten gegangenen „JltiS" nach Oftafien zu entsenden. Die Gießener AamilienStälter »erden dem Anzeiger »schentlich dreimal beigelegt. Der BereiuigungS-Commiffär: Dr. Gött elmann, Großherzoglicher KreiSamtmann. 3 Bände topographische BesitzstaudSverzeichntffe, 2 Bände Gütergeschoffe, 1 Heft Zusammenstellung derselben, 97 Blatt BonitirungSkarten, daS Protocollbuch, zur Einsicht der Betheiligten offen. Lagfahrt zur Entgegennahme von Einwendungen 1 Der Hteßener Anzeiger erscheint täglich, »it Ausnahme deS MontagS. Zu pos. d: daß die Schulzeugnisse, mit Ausnahme der Reifezeugniffe für die Universität und die derselben gleichgestellten Hochschulen und Reifezeugniffe für die Prima der Gymnasien, Realgymnasien und Ober-Realschulen, sämmllich nach Muster 18 zur Wehr - Ordnung vom 22. November 1888 — Reg.-Bl. Nr. 27 von 1894 — ausgestellt sein müssen. Im Uebrigen wird auf die Bestimmungen der §§ 88, 89, 90, 93 und 94 der angeführten Wehr-Ordnung verwiesen. Großh. Prüfung- - Commission für Einjährig-Freiwillige zu Darmstadt. Der Vorsitzende: Dr. Kayser. Vierteljähriger Aöonnemenisprcis: 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Redactton, Expedition und 3)ruderet: Schutstraße Mr.7. Fernsprecher 51. Dach s." düchel 46. gegen findet statt: DienStag, den 16. Februar 1897, Vormittags 10*/> bis 11 Va Uhr, im Amtszimmer der Großh. Bürgermeisterei RüddtngS- hausen, wozu ich die Betheiligten unter dem Anfügen etnlade, daß die Ntchterscheinenden mit Einwendungen auS« geschloffen find. Einwendungen find schriftlich abzufaffen, zu begründen und auf Papier in Actengröße (mindestens garde-)RegtmeniS Nr. 115 ausgeführt. Berlin, 27. Januar. Wie der „Reichsanz." in einem sr-. Ä* 31(38. SemfiKiä *** iF! Küi^m sub.! Bekanntmachung, He Rachsuchung der Berechtigung zum einjährig - freiwilligen Dienst auf Grund von Schulzeugnissen betreffend. Diejenigen jungen Leute, welche auf Grund ihrer Schulzeugnisse die Berechtigung zum einjährig-freiwMgen Dienst nachsuchen wollen, werden hierdurch auf die nachfolgen. Äen, bei Anbringung der Gesuche zu beachtenden Vorschriften Ait dem Anfügen aufmerksam gemacht, daß hiernach unvoll- bändige Gesuche ohne Weiteres zurückgegeben werden. rtikel. -avo» Deutsche» Reich-rag, 168. Pleuarsttzuug. Donnerstag den 28. Jauuar 1897. Am Bundesrathstische: Staatssecretär v. Stephan.; Auf der Tagesordnung steht der Etat der Post- und Tele- graphen-Verwaltung. Die Commisston beantragt einige Aenderungen beim Extra- ordinartum, sowie eine Resolution betr. Beschränkung der Packet- Annahme und Bestellung an Sonn- und Festlagen auf Eilsendungen. Außerdem beantragt sie, verschiedene Petitionen betr. Erhöhung des Portogewichts einfacher Briefe den Regierungen zur Erwägung, sowie betr. Ermäßigung der Fernsprechgebühren den Regierungen als Material zu überweisen. Bet dem Gehaltstttel „Staatssecretär" stellt Abg. Müller-Sagan (ftf. Vp.) mit Genugthuung fest, daß der Staattzsecretär die Ueberschrettung des 15 Gramm-Gewichts einfacher Briefe wenigstens um 1 < Gramm zugelassen habe. Hoffentlich werde derselbe sich auch noch mit dem 20 Gramm-Gewicht einverstanden erklären und auch endlich einmal mit der Reform des Post- zeitungstartfs vorgehen. Den Telephonverkehr anlangend. so renttre sich das in den Fernsprechltnien angelegte Capital mit 14pCt., was augenscheinlich das Verlangen nach Ermäßigung der Fernsprechgebühren rechtfertige. Mit Subvenltontrung von Postdampfern und Anlegung von Kabeln fei der Staatöseccelär rasch bet der Hand, von Reformen im Innern dagegen sei bet ihm nicht die Rede. (Beifall links.) Abg. Hug (Ctr.) bemängelt, daß die großen Städte mit Fern- fprech Einrichtungen reichlich ausgestattet würden, während die kleineren Ortschaften wer weiß wie lange darauf warten müßten. Auch die Gebühren seien zu hoch. Slaatssecretär v. Stephan: Die Stellung der verbündeten Regierungen gegenüber der Frage der Ermäßigung der Fernsprechgebühren ist unverändert dieselbe. Sie vergessen ja ganz, daß eine solche Ermäßigung schon dreimal ftaltgefunden hat, zum ersten Male 1881. Was wollen Sie denn also eigentlich? Sie sagen freilich, der Verkehr würde zunehmen. Jawohl, er würde gewiß noch mehr zunehmen, wenn die Gebühren ganz fortfallen, wonach Sie auch wohl eigentlich streben. (Unruhe.) Sie bedenken aber nicht, wie mit dem Verkehr auch die Ausgaben wachsen. Im Auslande, Amerika, Frankreich, England sind die Gebühren erheblich höher und keine parlamentarische Versammlung kommt auf den Gedanken, solche Forderungen zu stellen. Wie kommt man hier dazu, immer und immer roiebtr darauf zurückzukommen? Wir haben die niedrigsten Gebühren der Welt, in Berlin kostet jedes Gespräch durchschnittlich 38/io Pfg., in der berühmeen Schweiz dagegen 15 Pfg. Herr Singer ruft mir zu, ich hätte nur keinen Muth. Ja, Herr Singer, und wenn Sie Muth hätten wie der Löwe von Juda, Sie würden auch nichts erreichen. (Heiterkeit.) Abg. Gamp (Rp) hält es für unverantwortlich, bei der jetzigen Finanzlage 10 Millionen zu opfern durch Herabsetzung der Telephongebühren und Heraufsetzung des Gewichts einfacher Briefe auf 20 Gramm. Wir müßten im Gelbe schwimmen, wenn wir so vorgehen wollten. Mit Interesse habe er gehört, wie der Abg. Müller- Sagan dem Slaatssecretär oorgeschlagrn habe, den Zetlungstartf so zu erhöhen, daß der Ausfall von 4 Millionen bet der Gewichtserhöhung für einfache Briefe wieder eingebracht werde. Wie dächten denn Müllers Fractionsgenossen über diesen Vorschlag. Redner wünscht sodann, daß das Strafporto für Behändigung von Post- packeten außer der Dienstzeit au^..Medictnalfendungen keine Anwendung finde. Slaatssecretär v. Stephan: Machen wir diese eine Ausnahme, dann würden sich sofort für Verlangen nach wetteren Ausnahmen Tausende von Gründen finden. Auch eine Controle für diese eine Ausnahme wäre ganz unmöglich. A'g. Singer (Soc.): Herr v. Stephan weist principiell Alles ab, a limine, was die Einnahme schmälern könnte Er betrachtet seine Verwaltung nicht als Verkehrs-, sondern als fisca- ltsches Institut. Dabei hat er ja selber zugegeben, daß, wenn er die von uns geforderten Verkehrserleichterungen gewährt, der Verkehr steigen würde. Wie solle. wir M an den von ihm berechneten Ausfall glauben? Eine Hera. tefr .inq b; Fernsprechgebühren in den kleineren Orten würde gerad: ■ • . ’ n kleineren Leuten, auch Arbeitern, zu gute kommen. L L^PlL^brung der Bestimmungen über die Sonntagsruhe für die 1 cuten sei völlig ungenügend. Der Sommerurlaub s i theilweise noch gar nicht durchgeführt, theil- weise werde er illusorisch gemacht, indem man die um 7 Tage Urlaub einkommenden Unterbeamten nöthtge, sich durch bestimmte Colleien vertreten zu lassen. Den Postbeamten werde das Versamm- lungs ^echt auf Grund eines alten Erlasses aus preußischer Zeit g< schmälert. Ein Circularerlaß des Kaiser! Oberpostdirectors in Karlsruhe nöthtge zu dem Wunsche, die höchsten Postbeamten möchtm doch erst einmal einen Cursus über den Umgang mit Menschen durchmachen, um zu lernen, anständig mit ihren Beamten umzugehen. Redner erwähnt dabet auch den Fall deS Herrn v. Auer- wald, der eine Fernsprechbeamte, eine Dame, „Sie dummes Schwein" titultrt hatte, bet Gelegenheit des dieserhatb angestrengten Straf- vrocesseS habe sich nun ergeben, daß jener Herr, sowie alle anderen Herren vom Untonclub stets als „etwas Hohes" (Heiterkeit) vor Bekanntmachung, betreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung RüddingShanse«. In der Zett vom 2. bis einschließlich 15. Februar l. IS., zwar an jedem Tage, auch den Sonntagen, von 8 bis 12 Uhr BormittagS und 2—6 Uhr Nachmittags, liegen auf km Amtszimmer der Großh. Bürgermeisterei RüddiogShausen die Arbeiten des 2. Abschnittes rubr. Feldbereinigung, nämlich. Mferstraße 97. j Steele Hachesä-ße 19. I et. Johann • Bchihofstch- 48. | strafeburg j Langflme 114. Tn« 1 Fleischsttatze Ä V Weimar W Marktstraße 18. Q Weißenfels D Mtnstraht 7. ä Werde» a Kuhrstrefl 35. W Scftl v Sttßbadrn I Sanggage 28. * Witten < Lchnhvsstraße SS. V Worms " Marktplatz 31. H Gießener Anzeiger Henerat-Wnzeiger. 1) Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs- Commission nur dann einzureichen, roemt der sich Meldende im Großherzogthum gestellungspflichtig ist, d. h. seinen dauernden Aufenthaltsort hat. 2) Die Berechtigung zum einjährig-fteiwilligen Dienst kann nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr und muß spätestens bis zum 1. Februar des Jahres nachgesucht werden, in welchem das 20. Lebensjahr vollendet wird. Der Nachweis der Berechtigung zum ein- jährigen Dienst ist bei Verlust des Anrechts spätestens bis zum 1. April desselben Jahres m erbringen- (Wenn z B. mit Rücksicht auf das Lebensalter die Einreichung des Gesuchs nicht weiter hinaus- geschoben, das vorschriftsmäßige Schulzeugniß aber erst am Schluffe des Schuljahres ausgestellt werden kann.) In solchen Fällen ist in dem Gesuch anzugeben, daß das Schulzeugniß bis 1. April nachfolgen werde. 3) Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein und ist hierzu ein Bogen in Actensormat (nicht Briefpapier) zu verwenden. Auch ist die nähere Adresse anzugeben. 4) Dem Gesuche find folgende Papiere betzufügen: Geburtszeugniß; Einwilligungs - Attest des Vaters oder Vormundes mit der Erklärung über Bereitwilligkeit, den Freiwilligen während einer einjährigen actioen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten, sowie die Kosten für Wohnung und Unterhalt zu übernehmen. Die Fähigkeit hierzu ist obrig- keitlich zu bescheinigen; ein Unbescholtenhertszeugniß, welches für Zöglinge von höheren Schulen (Gymnasien, Realgymnasien, Ober-Realschulen, Progymnasten, R-m schulen, Realvrogymnasien, höheren Bürgerschr n und sonAaen mllttärberechtigten Anstalten) durc; den D're tor der Anstalt, für alle übrigen jungen Leute durch die Polizei-Obrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbehörde auszustellen ist; d) das Schulzeugniß. Sodann wird noch besonders bemerkt: Zu pos. d: daß in dem Einwilligungs-Attest bte Unterschrift des Vaters oder Vormundes beglaubigt sem anderen Fernsprechtheilnehmern bevorzugt worden feien. Eine solche Bevorzugung Einzelner entspreche nicht der Stellung und bett Aufgaben der Telephonverwaltung. StaatSsecretär vr. Fischer: Die vom Vorredner bemängelte Beschäftigung noch schulpflichtiger Knaben in Frankfurt a. M. während IVi bts 2 Abendstunden mit Kleber von Nummern auf Packele, sei abgestellt worden. Zur Abkürzung Ver Sonntagsarbeit seien während der letzten 2 Jahrzehnte wiederholt Anordnungen ergangen. Wenn Singer von dem finanziellen Gewissen deS SlaatssecretärS spreche, so übersehe derselbe ganz, daß gegenwärtiger Etat nicht weniger al« 5000 neuen Beamtenstellen enthalte. Bei welcher anderen Verwaltung liege Aehnltches vor? Die Sonntagsruhe der Unterbeamten gehe thätsächltch noch weit über das Maß dessen hinaus, was vor einigen Jahren mit dem Reichstage vereinbart wurde. Die Leistung der Landbriefträacr, die bei Uebernahme des AmtS durch v. Stephan durchschnittlich 30 Kilometer betrug, sei jetzt auf durchschnittlich 21 Kilometer pro Tag zurückgegangen. Der Sommerurlaub sei seit 3 Jahren in steigendem Maße durchgeführt, in Berlin hätten im letzten Jahre 89 pCt. der Beamten Urlaub erhalten und er hoffe, im nächsten Jahre würden wir darin noch weiter kommen. Davon, daß die Verwaltung den Beamten Zaum und Zügel anlege, besonders den Assistenten, sei keine Rede. Freilich betrachte die Verwaltung ihre Beamten nicht als zu ihr in einem modernen Arbeiterverbältniß stehend. (Beifall rechts.) Die von Singer erwähnten Ausdrücke in dem Circularrrlaß des Karlsruher Oberpostdirectors wolle er sich nicht aneignen, aber doch bemerken, daß einem wohl einmal die Galle überlaufen könne. Und dazu habe für jenen hohen Beamte« allerdings Anlaß Vorgelegen, denn es sei ihm in einem anonymen Brief Servilität und Lockspitzelei vorgeworfen worden. Hebet den von Auerwald bemerkt Redner, dieser Herr sei ein ungewöhnlich nervöser Herr, auf den die Beamten aus diesem Grunde allerdings Rücksicht genommen hätten. Aber irgendwelche Bevorzugung finde absolut nicht statt. Abg. Lingens (Ctr.) drückt seine Genugthuung darüber auS, daß das Bedürfniß der Sonntagsruhe für die Beamten, für welche« er früher als der E'ste, so andauernd eingetrreten fei, jetzt auch von den verbündeten Regierungen durchaus anerkannt werde. Dank dem Staatssecretär, dessen Verdienste auch überall im Auslande anerkannt würden, stehe Deutschland jetzt auf diesem Gebiete mit an der Spitze. Redner bemerkt u. A. noch, daß Gewährsmänner, die er im Vorjahre der Postoerwaltung nur auf bestimmte Zusicherungen hin genannt habe, dennoch hinterher biSclpltnirt worden feien. Ihn selbst müsse so etwas natürlich vorsichtiger machen. Abg. Werner (Ant.): Sommerurlaube würden noch immer zu spärlich ertheilt Weiter führt Redner Beschwerde über Fälle von erlittener Behandlung der Unterbeamten durch PostamtSoorsteber und Postvertrauensärzte, um sodann Gehaltsaufbesserungen für die Unterbeamten, Reformen beim Briefporto und den Fernsprechgebühren, sowie Abschaffung des Grattficationswesens zu fördern. Unterstaatssecr. v. Fifcher protestirt dagegen, daß Beamte, die sich hier nicht vertheidigen können, hier barbarischer, drakonifcher Härte auf Grund einseitiger Darstellungen beschuldigt würden Abg. Hammacher (nl.) beklagt die ablehnende Antwort des Staatssecretärs auf die Forderungen Müllers. Das war der alte Roland nicht, den wir früher kannten, der den Postoerein begründet, der das 10 Psg.-Porto eingeführt bat. Damals fetzte er das einheitliche Briefporto auf 10 Pfg. fest, heute lehnt er die Herabsetzung der Fernsprechgebühren u. 21. ab, weil er meint, der finanzielle Ausfall würde zu groß werden. Wer sagt ihm, daß ein Ausfall entstehen muß? Daß sogar das Gegentheil eintreten kann, zeigen die Erfahrungen beim Briefporto und im Eisenbahnverkehr. Staatssecr. v. Stephan: Er stehe hier nicht als General- vostmeister bezw. Staa'ssecretär, fordern als Vertreter der verbündeten Regierungen. Bei dem Verlangen nach Herabfetzung der Fernsprechgebühren vergesse man immer wieder die entstehenden Mehrausgaben. Ein finanzieller Ausfall würde zweifellos sein. Er müsse hier das Gesammtwohl vertreten. Weiterberathung morgen 1 Uhr. Schluß 5*/* Uhr. Berlin, 27. Januar. Der Reichstagsabgeordnete Dr. Theodor Barth wird, wie die „Vztg." hört, in seinem bisherigen Wahlkreise Hirschberg Schönau sich nicht mehr zur Wahl stellen, sondern gedenkt bei den nächsten Wahlen in Rostock zu candidiren. ZM gM Berlin, 27. Januar. Wie der „Vztg." aus Karlsruhe gemeldet wird, wurde in dem Unheil gegen Lieutenant v. Brüsewitz auch auf Entfernung aus dem Heere erkannt. Der Kaiser habe das erste Urtheil umgestoßen, weil nicht Entfernung aus dem Heere ausgesprochen war. v. Brüsewitz wurde in Begleitung zweier Offiziere in daS Gefängntß zu Freiburg verbracht. Berlin, 27. Januar. Der deutschen Reichsregierung ist gestern die o f f i c i e l l e Einladung der österreichischungarischen Regierung zur Theilnahme an der internationalen Pestconferenz in Venedig am 10. Februar zugegangen. Berlin, 27. Januar. Im Anschluß an die gestrige Mittheilung über den Wiederzusammentrttt der deutsch-russischen Zollconferenz erfährt die „Post" noch, daß diese ihre Arbeiten jetzt soweit beendet hat, daß eS zum osfiziellen Abschluß des Abkommens nix noch einiger Formalitäten bedarf. Die Drröffentlichung des Abkommens dürfte schon in naher Zukunst zu erwarten sein. Ausland. Paris, 27. Januar. Der „Nord" weiß mitzutheilen, daß Faure im Juli nach Petersburg reisen wird, ein Kriegsschiff wird ihn ffackURußland bringen, ein Panzergeschwader ihn begleiten. In seinem Gefolge werden verschiedene Generale sein. . London, 27. Januar. Der „Daily Telegraph" erfährt auS Petersburg, der Leibarzt deS Zaren habe versichert, daß der Zar wohl sei und eines ärztlichen Beistandes nicht bedürfe. Allerdings mache sich jeder beträchtliche Witterungswechsel itn Organismus des Zaren fühlbar infolge der in Japan erhaltenen Wunden. Die Unpäßlichkeit nehme gewöhnlich den Charocter von Neuralgie an,- nur ausnahmsweise hätte sich einmal ein OhnmachtSanfall eingestellt. Momentan sei der Zar frei von allen Leiden. Molffs telegraphisches SorrespondenL-BArrrm. Berlin, 28. Januar. Der Kaiser empfing Mittags den Staatsminister v. Köller in Audienz. Berlin, 28. Januar. Der Budget-AuSschuß deS Abgeordnetenhauses lehnte die Erhöhung der Gehälter der Curatoren der Universitäten Greifswald, Halle a. d. S., Göttingen und Marburg von 9000 auf 9500 Mk. ab; desgleichen die Erhöhung deS Gehaltes des Commandanten des Zeughauses in Berlin von 7800 auf 8300 Mk. Berlin, 28. Januar. Die „Nordd. Allgem. Ztg." schreibt: Die Benutzung deS Kaiser Wilhelm-Canals an Stelle der Umfahrt um Cap Skagen bringt eine Er- sparntß an Versicherungsprämien. Nachdem bereits der Verein der Hamburger Affecurateure die bezüglichen Verfiche- rungSsätze herabgesetzt hat, würden hoffentlich auch die übrigen deutschen und ausländischen Versicherungs-Gesellschaften folgen. Berlin, 28. Januar. Die Nachricht einer hiesigen dorre« spondenz, eS solle dem Ausschuß deS Deutschen Handelstages ein Antrag auf Vergrößerung des StammcapitalS der Reichsbank zugehen, wird von der „Nordd. Agem. Ztg." nach Erkundigung an zuständiger Stelle für vollständig unbegründet bezeichnet. Wien, 28. Januar. Bei dem Feste des Vereins „Niederwald" anläßlich des Geburtstages des Deutschen Kaisers hatte der Botschafter Graf zu Eulenburg einen Trinkspruch ausgebracht, worin er sagte: „Stark sind wir, doch stärker find wir geworden durch baß BÜndniß mit dem Laude, auf dessen Boden wir stehen, mit dem edlen Herrscher, welcher der Gebieter über daS herrliche Land der habsburgischen Monarchie ist. Er war es, der das BÜndniß eingegangen, daS in jedes guten Deutschen Herz mit goldenen Lettern eingetragen ist. Ich möchte einen prägnanteren Ausdruck für das Empfinden gebrauchen, indem ich behaupte, daß jeder gute Deutsche sich selbst persönlich dem Kaiser Franz Joseph verbunden und verpflichtet fühlt." Dieser Trinkspiuch wurde mit stürmischen Hochrufen begrüßt. Haag, 28. Januar. Die Erste Kammer nahm mit 23 gegen 16 Stimmen daS neue Zuckersteuergesetz an, baß ein Nieberlogensystem einführt und den Fabrikanten von Rübenzucker AuSsuhrvergÜtung bewilligt. Die Ausfuhr- Vergütung für 1897/98 soll 2J/a Millionen Gulden betragen und innerhalb acht Jahren auf 1,700,000 Gulden herab- «ehen. Bombay, 28. Januar. Nach amtlichem Ausweis beträgt die Zahl der Erkrankungen an der Pest 4396, die Zahl der Todesfälle 3275. In Karachi erkrankten bis jetzt 694 Per- fönen an der Pest, von denen 644 starben; in Poona erkrankten 65 Personen, von denen 60 starben. Auch auS Surat, Baroda, Ahnadabad, Kathiawar und Cutch werden einige Pestfälle gemeldet. Depeschen des Bureau „Herold." Berlin, 28. Januar. Der Kaiser hörte heute Vormittag den Vortrag des KrtegSministerS v. Goßler an und arbeitete darauf längere Zeit mit dem Chef des Militär- CabinetS v. Hahnke. Berlin, 28. Januar. Graf Murawjew wird am SamStaq hier eintreffen; eS ist noch unbestimmt, ob Morgens oder Abends. Beim Botschafter v. d. Osten-Sacken wird Abends Festtafel stattfinden, der ein großer Empfang folgt. FriedrichSruh, 28. Januar. Bet dem Fürsten Bismarck fand gestern Abend anläßlich deS Geburtstages des Kaisers ein Festessen statt, zu welchem die fürstlichen Forstbeamten, sowie der Bahnhofs« und Postvorsteher von FriedrichSruh geladen waren. Im Ganzen nahmen 30 Personen an der Feier Theil. Hamburg, 28. Januar. Die Strikesührer äußerten sich dahin, dag sie bis zum Sonntag auf eine Antwort der Arbeitgeber warten würden. Sollte eine Antwort bis zu dem genannten Tage nicht eintreffen, würden die Strikenden am Montag die Arbeit wieder aufnehmen. Straßburg, 28. Januar. H:ute Nachmittag 3 Uhr wurde die 24. Session deS LandeSansschusses von Elsaß- Lothringen durch den Kaiserltchen Statthalter Fürsten von Hohenlohe-Langenburg eröffnet. Der Fürst wies in seiner Eröffnungsrede auf die andauernd günstige Finanzlage deS Landes hin, welche die Ausführung zahlreicher gemeinnütziger Unternehmungen gestatte. Die Förderung der Land- wirthschaft habe sich die Regierung im abgelaufenen Etats- jähre nach Möglichkeit angelegen fein lassen. Der Statthalter zählte zum Schluß die verschiedenen Vorlagen auf, welche dem LandeSaußschuß in dieser Session zugehen werden. Das vorjährige Bureau, bestehend auS den Herren v. Schlumberger, Präsident, Jaunez, Diceprasident, Julius Klein, zweiter Vicepräsident, wurde wiedergewählt. Sodann wurden die Abtheilungen und Commissionen constituirt. Rom, 28. Januar. „Osiervatore Romano" veröffentlicht einen Aufsehen erregenden Artikel, in welchem der christlich- sociale Abe Gayrand die Republik anerkennt und den Herzog von Orleans wegen seiner Ansprüche auf den Thron tadelt. Brussel, 28. Januar. Anläßlich der Rekrutirung veranstalteten die S octa list en in der Provinz Hevnegau eine Reihe von Kundgebungen. Die Rekruten sangen Lieder mit gegen das Heer gerichtetem Inhalt und riefen: Nieder mit den Privilegien der Bourgeoisie. Die befürchteten Unruhen blieben jedoch ans. Brüssel, 28. Januar. Wie aus Ostende gemeldet wird, wüthet auf der Nordsee ein heftiger Sturm, der große Berherungen an der belgischen Küste anrichtet. London, 28. Januar. Nach einer Meldung der „Times" aus Rom verlautet in dortigen maßgebenden Krelsen, die italienische Regierung habe beschlossen, die Coloni.e Eritrea mit Ausnahme von Massaua preiszugeben. Berlin, 29. Januar. Daß Staatsministerium trat gestern Nachmittag 3 Uhr unter dem Vorsitz des Fürsten Hohenlohe im Reichstagsgebäude wieder zu einer Sitzung zusammen. Der „Staatsbürgerzeitung" wird hierzu gemeldet, daß dieser Sitzung deßwegen eine größere Bedeutung bei- zumeffen sei, weil die Einladungen zu derselben erst kurz vorher ergangen seien, der Anlaß dazu also ein plötzlicher gewesen sein muß. Berlin, 29. Januar. Dem „Berl. Tagebl." zufolge scheint es nunmehr endgiltiK entschieden zu sein, daß Graf Murawjew diesmal Wien nicht besuchen wird. Wie dasselbe Blatt hört, hat Graf Murawjew überhaupt keine Rundreise beabsichtigt, um sich in den politischen Centren vor« zustellen. Schon vor Antritt seiner Kopenhagener Reise sei in Petersburg entschieden worden, daß Murawjew sich nur nach Paris und Berlin begebe. Für den letzteren Besuch soll der Umstand maßgebend gewesen sein, daß Murawjew als Deutschenfeind bezeichnet wurde und daß er darum den Entschluß gefaßt, durch sein Erscheinen in Berlin unmittelbar nach seinem Besuche in Paris diese Behauptung zu entkräften. Paris, 29. Januar. Murawjew trug bei dem Diner im Ely ee bereits das Großkreuz der Ehrenlegion. Zu der dem Diner folgenden Soiree waren 1200 Einladungen ergangen. Die Soire verlief auf das Glänzendste. Paris, 29. Januar. Das Setnetrtbunal wies baß bekannte Begehren des Herzogs von Anjou betreffs Führung des Lilienwappens ab, weil der Herzog schon aus genealogischen Gründen nicht berechtigt sei, ein solches Verlangen zu stellen, da seine Stammtafel morganatische Ehen aufweise. WB. Karlsruhe, 29. Januar. Reichstags-Ersatzwahl Donaueschingen. Der „Bad. Landeöztg." zufolge erhielt Merz (natl.) 8666, Schüler (Centr.) 8063, Krohn (Soc.) 1105 Stimmen. Somit Stichwahl zwischen Merz und Schüler. CocaU» und Gießen, den 29. Januar 1897. ♦ ♦ Militardienflnachrichten. v. Kröcher, Oberst ä la suite des 1. Großh. Drag.-Regtß. Nr. 23 und Commandeur der 8. Cav.-Brigade zum Gen.-Major, — Ehrhardt II., Sec.-Lieutn. vom 4. Großh. Hess. Inf. Regt. Nr. 118, zum Prem.-Lieutn. befördert. — Sehrt, Sec.-Lieutn. vom 3. Großh. Jnf.-Regt. Nr. 117, in das württemb. Jnf.-Regt. Nr. 120 commandirt. — Troeger, Prem.-Lieutn. vom 3. Großh. Jnf.-Regt. Nr. 117, zum Hauptmann und Com- pagniechef befördert. — Gold mann, Hauptmann im Jaf.- Regt. Kaiser Wilhelm (Nr. 116), zum überzähligen Major befördert. — De ter, Hauptmann in demselben Regt, zum überzähligen Major befördert. — v. Boynenburgk, Hauptmann vom Großh. Jnf.-Regt. Nr. 117, zum überzähligen Major befördert. — Brack, Prem. Lieutn. vom Jnf.-Regt. Kaiser Wilhelm 116), zum Hauptmann und Compagniechef, — See.-Lieutn. von demselben Regt., zum Prem.-Liemkl.^^- Frhr. v. Dalwig, Prem.- Lieutn. von demselben Regt., unter Entbindung von dem Commando als Assistent bei der Gewehr - Prüfung-- Commmission, zum Hauptmann und Compagniechef — befördert. — Bartsch, Prem.-Lieutn. a. D., bisher in der Schutztruppe für Kamerun, als Pr. Lt. mit seinem Patent bei dem Jnf.-Regt. Kaiser Wilhelm (Nr. 116) angestellt, v. Meier, Hauptm. und Cowp.-Cbef vom Gren.-Regt. Nr. 5, in daß Großh. Jnf.-Regt. Nr. 117, versetzt. — Gabriel, Prem. Lt. von der Infanterie 1. Aufgebots des Landwehrbezirkß Gießen zum Haupimann befördert. — Winter, Assistenzarzt 2. Kl. der Res., vom Laudwehrbezirk Worms, zum Assistenzarzt 1. Kl., die Unterärzte der Reserve. Bach vom Landwehrbezirk Gießen, Dr. Raecke vom Land- wehrbezirk I Darmstadt, Stroh vom Landwehrbezirk Gießen, Dr. Weyprecht vom Laudwehrbezirk Erbach, Sartorius vom Landwehrbezirk I Darmstadt, Dr. Schinke, Unterarzt der Landwehr 1. Aufgebots vom Laudwehrbezirk Worms — zu Assistenzärzten 2. Kl. — befördert. Dr. Pullmann, Stabsarzt der Landwehr 2. Aufgebots, vom Laudwehrbezirk I Darmstadt, der Abschied bewilligt. * e Die Storungen, welche die heftigen Schneefälle der letzten Tage im Verkehr verursachten, find noch nicht bt hoben. Nach vorliegenden Nachrichten auß anderen Gegenden muß dort die gefallene Schneemasse eine weit größere sei,, als in hiesiger Gegend. Nicht nur die Wegverbinbungrn sind stellenweise abgeschnitten, sondern es hat auf ver> schiedeneu Bahnstrecken untergeordneter Bedeutung der Betrieb überhaupt eingestellt werden müssen, wogegen er auf den Hauptlinien nur unter großen Anstrengungen aufrecht erhalten werden kann. Besonders ungünstig lauten dir Berichte ans Thüringen, Sachsen und Schlesien, auß Thetlen der Provinz Brandenburg, Sachsen und Hannover, sowie von den See- küftevgebieten. • * Gießener Adreßbuch. Der alphabetische Theil (Ein- wohnerverzeichniß) zum 1897er Adreßbuch ist druck- fertig und kann von Jedermann auf Großh. Polizeiamt (Melde-Bureau) am Freitag und Samstag dieser Woche in den üblichen Dienststunden eingesehen werden. Damit ist Gelegenheit geboten, etwaige Fehler berichtigen zu können. * * „English spoken“ und „On parle fran^ais“, diese den Ausländer heimisch anmuthende Einladung zum Betreten unserer Kaufläden ist, der „B. B. Z." zufolge, jetzt strafbar, falls weder der Inhaber des Geschäfts, noch eine der darin thätigen Personen auch wirklich der fremden Sprache mächtig ist. Eß soll in letzter Zeit häufig vorgekommen sein, daß die erwähnten Aufschriften auf Schaufenstern und Laden- thüren ganz unberechtigter Weise, lediglich zum Zweck der Reclame, angebracht wurden. Ein solches Vorgehen verstößt gegen § 1 des Gesetzes wider den unlauteren Wettbewerb und stellt sich dadurch, daß eine für Fremde leichtere Kaus- mögltchkeit vorgespiegelt wird, als „unrichtige Angabe über geschäftliche Verhältnisse" dar. * * Der altgewohnten, lieben Schiefertafel, ohne die man sich die kleinen A B-C-Schützen gar nicht denken konnte, wird daß Grablted gesungen — den Vorstehern der Berliner Schulen ist von der Behörde anheimgegeben worden, statt Griffel und Schiefertafel für den ersten Schreibunterricht Bleistift und Papier einzusühren. Diese Neuerung wird allerdings von Pädagogen und Aerzten immer dringender empfohlen, weil die Schrift auf der Tafel oft undeutlich ist und baß Schreiben mit dem Griffel die Leichtigkeit der Schrift beeinträchtigt. * * Hinsichtlich der Zuschriften an Postämter von Privatpersonen ist ein Bescheid beachtrnßwerth, welchen vor Kurzem ein Berliner Kaufmann S. auf eine Beschwerde von der obersten Postbehörde erhalten hat. Es wird nämlich vom Publikum allgemein angenommen, daß alle brieflichen Anfragen, Beschwerden, Anzeigen u. s. w., soweit sie an irgend ein Postamt ober an eine übergeordnete Postbehörde gerichtet sind, von der Post unf rankirt befördert werden und also ohne Freimarken, in den ersten besten Briefkasten geworfen werden können. Daß ist jedoch, wie in der obenerwähnten Beschwerde erklärt wird, nicht der Fall. Abgesehen davon, daß Zuschriften an die Poftbehörden bezw. Postämter wie bei jeder Behörde in dem Bureau kostenfrei abgegeben werden können, ist eß mir noch zulä'sig, Briefe an Postämter an dem Schalter desjenigen Amtes abzuliefern, oder in einem zu dem Auste gehörenden Briefkasten zu werfen, an welches daß Schreiben gerichtet ist. In jedem anderen Falle dagegen, d. h. also, wenn eine Zuschrift an ein Postamt erst von einem anderen Amte auß befördert werden muß. ist ein solches Schreiben, gleichviel, ob eß in einen Briefkasten geworfen oder am Schalter abgegeben worden ist. wie jede andere private Postsendung zu behandeln, daher auch genügend zu franEiren und wird, wenn dies nicht geschehen ist, mit Strafporto belegt, welches bann von bem Absender eingezogen wird. Eine Ausnahme hiervon machen lediglich solche Zuschriften an Postämter, in denen diese ersucht werden, aus der Wohnung beß Absender- Pakete zur Beförbcrung abholen zu lassen. Solche Briefe ober Karten, bie auch jedem Briefträger ober Packetboten mitgegeben werben können, brauchen überhaupt nicht frankirt zu werben. Doch sinb bei der Abholung beß betreffenden Packete- hierfür 10 Pfennig zu zahlen. * ♦ Sonntags Fahrkarten. Der von verschiedenen Handelskammern und anderen Jntereflcnten in Petitionen ausgesprochene Wunsch, es möchten Sonntagsfahrkarten von und nach allen Stationen außgegebeu werden, scheint seiner Erfüllung entgegenzugehen. In den in der letzten Zeit abgehaltrnen Beratungen der BrzirkSeisenbahnräthe ist dieser Gegenstand mehrfach zur Sprache gebracht worden, u. A. in dem des Bezirks Frankfurt. * * Strategisch wichtige Bahnen in Oberheffeu. In einem Artikel der Berliner „Post" wird auf die Vortheile hinge- wiesen, welche der Bau einer zweiten Eisenbahn Verbindung zwischen Bebra und Frankfurt' auch im strategischen Interesse haben würde, da die jetzige einzige Linie über die Kopfstation Elm zu überlastet sei. Diese zweite Linie könne jetzt, nach dem die preußisch-hessische Eisenbahnconvention früher bestandene Schwierigkeiten beseitigt, durch Fortführung der projec- tirten Linie Salzschlirf —Schlitz nach HerSfeld, sowie die Ausführung der projectirten Linie Lauterbach- Grebenhain, welche Linien selbstredend dann für Voll- bahnbetrie'o erbaut werden müssen, leicht erreicht werden. Der Verfasser empfiehlt, die Linie Lauterbach-Grebenhain nicht an die projectirte Linie Stockheim—Frankfurt anzu- i schließen, sondern zw:ckmäßiger durch baß Sementhal nach Büdingen fortzusühren, weil die bereits im Betrieb befindliche Linie Gcdern—Stockhüm sich zum Dollbetrieb nicht gut Muh ?*$*’£:- LZ »'S •*" L»Ä ftf!« ** tM «su ft® L‘ *? ft ?*-■ $41 » >™ ft , ®iid* n«4 etj r?er htöbtn Sprat a“h8 6orgtfommtn 7°^krlst»li unb Ladr- ** rm Zweck k- ’Ue« Borgehen derfisi Lauteren Wettbewn Fremde leichtere fa unndjttgt Angabe üi- irf»t°ftl. ohne die n. nicht denken konnte, &it. »stehrrn der Mn "'gegeben Mord«, falt nfttn Schrri^llterricht Diese Neaening «tri M immer drmgrndn Tafel ost unbitiUd) R lit Lrichügkck der §6r‘: r Mfattt voll Pm tbf welchen vor Karze Beschwerde bin -n h wird nämlich m & «Lr brteMv ii v., \m\t sie an irgevi utt Postbehörde gnichm ifördert werden nnd alji im Brieskasten gemorst ie in der obenerwöhntv Zall. Sbgesebeo davov, in tyB. Postämter Bit je kostenfrei abgegeben ä'ftg, Bries' an Post' mteS abzulirfnu, oder Briiskastev za «nf» ft. )n itbt» ändert Aaschrist an ein Post« befördert werden ck ob eS in einen Briö : Lbzegeben vorden ft nq zu behandeln, W tb, wenn dies nicht p roilditi d»»» W« llr !-S°°h°- h'-"" “S .sinter, i° beim W bet Sbfenbert I irte »rief« «der »'M , $aiitbotn «IW*- ■„litfrOTtoi"®'* 5 SS 6 *"Ä 7d« * 5= w,to :fÄS5 Llnre üb l ° nai te Li-te M best°° icoaDiöt,oa proj^ d Nflelb, £ .? ü^^nterb^, Linie (fit 8’1' »strebend * |(fit n, leit' ^AreE lt kereil» 'L.,Jet WI 1887 Mieth-Gesuche. 1046 Vermischte Anzeigen. 1045 wozu ergebens! einladet Sndmtihle, Westfalen (ärstl. gcl. Hellanst.) ^^krkaufen^^^ Stadt Worms unk. b. 1901 dto. Frkf. Ldw.Cred.Bk. unk. b. 1900 Empfehlungen. »rief Stellen-Angebote. 320.8/4 Darmst. Bk.-Actien 1047 812] Tüchtiges Dienstmädchen au 4 4 3 3 20.38 ' 20.33 4.20 4.16 103.85 98 70 103 20 00.00 103.00 Gelt 80.95 170.20 4.16 Abendeoutse r 161.50 | Oesterr. Credlt-Actien 87.30 104.20 24.50 96.30 31.50 101.50 103.1-0 101.00 101.00 101.00 102.50 20 Franken-St. Enal. Sovereigns Dollars in Gold rtnrichten lasse und bei der jetzt projectlrten Linie Greben- hain—Gedern bedeutende Terrainschwierigkeiten z>r überwinden seien. Die Borrheile dieies Projects, durch welches an Stelle mehrerer unrentabler Nebenbahnen eine Vollbahn treten würde, die nicht nur diese Nebenbahnen mehr wie ersetzen, sondern auch trotz der höheren Anlagekosten finanziell weit günstigere Resultate erzielen werde, werden besonders her- vorgehobeu. _____________ §§ Grebenhain, 27. Januar. Infolge der argen Sck, nee - verwehungen sind von den drei hier Abends fälligen Fahrpoftcn zwei Wagen gar nicht und nur dkrjevige von Gedern mit großer Verspätung angekommen. Auch andere Fuhrwerke blieben unterwegs im Schnee stecken. Dis jetzt konnten die Straßen noch nicht aufgeschippt werden, da die Fahrbahn alsbald wieder zugeschneit wird. Seit 3 Tagen hat das Schneegestöber hier Tag und Nacht angehalten. — Hoffentlich läßt jedoch das Wetter bald nach, damit doch der Verkehr in hiesiger Gegend wieder auf genommen werden kann. E Echzell, 28. Januar. Die Arbeiten auf unserer Nebenbahnstrecke find durch die Schneestürme am 25. und 26. ds. MtS. jäh unterbrochen worden. Seit gestern (27. d) haben wir ganz angenehmes Wintrrwetter, die Arbeiten find aber vorerst doch noch unmöglich, weil da, wo die Grundentnahme stattfindet, große Schneemaffen hingejagt worden sind. So lange diese sich nicht gesetzt haben oder wegschmelzen, wird wenig zu machen sein. Das TranSportiren und Verwenden von stark gefrorenen Erdklötzen tu den Bahnkörper haben die Ingenieure nicht gerne, weil diese Erdklumpen jahrelang in den Bahndämmen stecken, bis sie ganz aufthauen, wodurch noch jahrelang darnach Senkungen und Rutschungen entstehen. § Au» dem Ohmthal, 28. Januar. Unsere Hausfrauen beschweren sich lebhaft über die schlechte Beschaffen. Tüchtiger Müllerbursche sucht alsbald Stellung. 1027 Näheres in der Expedition d. Bl. 10211 Ein anständ Mädchen sucht Lehrstelle in einem bess. Geschäft gegen SBer-» gütung. Näheres «iSmarckstr. 6, IV. Carotten, junge, Stangenbohnen, Schnittbohnen, Buttcrbohneu, Brechbohuen Compot- Früchte Apricosen, Birnen, Erdbeeren, Kirschen, Melange, Mirabellen, Pfirsiche, Pflaumen, (auch in Umtausch gegen ältere Werke) sowie alle andern Bucner x«*- liefert gegen Teilzahlungen von monatl. 3 M. an $58? h. 0. Sperling, Buchhandlung, Stuttgart VII. empfiehlt 10992 tu drn bekannt besten Qualitäten nu billigen Preisen Emil Orbig, B hnhosstraße 80. empfiehlt zu bekannten billigen Preisen FäSßhbach- Preis 60 Pfg. tas Pfund. WuührimkMolosunjjbutterfabnk P. Müller & Söhne. Procmt 31 h Deutsche Reichsanl. 3 Preuß. Consols heit des diesjährigen Weizenmehles und zwar sowohl des gekauften als deS selbst gemahlenen. Nicht nur die Kuchen mißratben fast immer, auch zum Kochen taugt eS wenig. Gewiß rührt die schlechte Qualität des Weißmehles von dem schlecht heimgebrachten, vielfach beregneten Weizen her. n. Stockheim, 28. Januar. Gestern Abend gerieth ein Knecht mit seinem Fuhrwerk von Rieder «Mockstadt kommend von b?m verschneiten Weg ab. Das Pferd stürzte einen Abhang hinuvter und brach das Genick. Der Knecht kam mit dem Schrecken davon. Alsfeld, 28. Januar. In der am 26. Januar stattgehabten StadtvorstandSfitzung wurde die Einführung des e le et risch en Lichtes für die Stadt Alsfeld einstimmig beschloffen. 1044) Runder Ofen billig zu verkaufen. Bleichvratze 8, III. Kari Bühl, Gastwirt!, „M M,er fiof“, Schauzenstratze (an der Bahnhofstr.) Mädchen in Küche und Haushalt erfahren, zum 1. März gesucht. 1023 Frau A. Salomon, Schulstr. 4. 901| Ein kinderloses Ehepaar sucht zum 1. Avril oder Mei eine Wohnung von vier Räumen mit Zubehör. Angebote unter Rr. 2014 an die Exped. d. Bl. 1Ö43] UnmSblirteS Aimmer sofort zu miethen gesucht. Offerten mit Preisangabe unter W. M. an die Exped. d. Bl. Heute Samstag Abend: Metzelsuppe, Sonntag: Rippchen mit Kraut, „Kathreiner’s Malzkaffee ist von tadelloser Güte und besitzt ein besonders kräftiges Aroma.“ Aue einem Gutachten von Dr- C. Virchow, Berlin. Bekanntmachung. Die Abgabe von leinenen rc. Lumpen, eisernen Bettstellen und Stühlen soll Montag den 8. Februar d. I., Vormittags Uhr, auf dem Submissionswege vergeben werden. Offerten, mit entsprechender Aufschrift versehen, sind bis zum genannten Termine einzureichen. Bedingungen liegen auf dem Ver- waltungsbureau Nachmittags von 3 bis 5 Uhr offen. — Die Zuschlagsfrist beträgt 10 Tage. 1033 Gießen, den 26. Januar 1897. Großh. Verwaltungs, Direction der chirurg. und ophthalm. Univ.-Klinik. Bose. Voss ins. Zur Pfannkuchen' Grspsttl-) Bäckerei eignet fick gleich vorzüglich wie frische Kuhbulier 1031 ^asairmeämer Preiselbeeren empfiehlt zu bekannten billigen Preisen Emil Fesc■ Oesterr. dto. Amertc. Proceni 4Vs Oesterr. Silberrentr 4 Ung. Gold-Rente 3 Portugiesen 6 Mextcaner 4 Monopol-Griechen von 4 Etsenb. Rentenb. Obl. 5 Buderus Obl. Oesterr. Staatsbahn v. 1885 92.901 Jtal. staatsgar. Eisenb. 55.00 \ Otlbf otten: »rief Geld 16.19 16.15 Franz. Banknoten Abends 5 Uhr: Pfarrer vr. Grein. Beichte und heil. Abendmahl für die Marcusgememde. Anmeldung dazu bei dem Pfarrer d^r Gemeinde erbeten. Donnerstag den 4. Februar, Abends 8 Uhr: Bibellluude im Confirmandensaal (Neustadt 61). Eo. Marc. Cap. 6, Vers 3V und folgende. Pfarrer Dr. Grein. In 6et JohanneStitHe. Vormittags 9Va Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienft für die JohamrS- gemeinde. Pfarrer Dr Naumann. Abends 5 Uhr: Pfarrer Dtngeldey. Beichte und bell. Abendmahl iür die LukaSgemeinde Montag, den 1 Februar, Abends 8 Uhr: Divelftnnde im Confirmandensaal der Jobannesktrche. Matth. Capitel 6 (Das Gebet des Herrn). Pfarrer Dingeldey Sonntag den 7. Februar findet Beichte und heil- Abendmahl im Abendgottesdienst für die Johannesgemetnde statt- Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer erbeten. Katholische Gemeinde. Samstag, den 30. Januar: mr Nachmtttags um 4 Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenh it zur hl Beichte; Sonntag den 31. Januar. ö . Bormlltags von 6*/i Uhr an Gelegenheit zur hl« Beichte, , um 6i/s Uhr erste hl. Mefie; um 7V, Uhr AnSthellung der hl. Communion, „ um 8 Uhr zweit: hl. Meffe; „ um 9«/2 Uhr Hochamt mit Predigt; Nachmittags um 5«/a Uhr: Christenlehre; darauf Andacht für die Am Dienstagsum^7 Ubr findet die WachSweihe statt Am Mittwoch wird nach jeder bl. Messe und außerdem um 10 Uhr der et. »lasinösegen ertheilt. 3V, Gr. Hessische Obl. Stadt Darmstadt v. 1891 37] VSwaldOgarten 79, erste Ewge. 5 Zimmer und Zubehör, in Folge Versetzung deS Herrn Ingenieur Lutz, per 1. April zu vermietben Pet. Leppia. 337] Zwei möbltrte Zimmer zuver- mietben. Marktplatz t», 111 " 5681 Möbltrtes Zimmer zu oermiethen. H. GrSrringer, Steinstratze 59. VerdinguNg. Die zur Vornahme baulicher Veränderungen in der Stadtmädchenschule, wie Schaffung eines neuen Lehrsaales, eines zweiten Ausgangs, eines Dienerzimmers, sowie Vergrößerung der Baderäume erforderlichen Maurer-, Schreiner-, Schloffer- und Weißbinderarbeiten sollen Donnerstag, 11. Februar d. I., Bormittags 11 Uhr, öffentlich verdungen werden. Pläne, Arbeitsbeschreibunq und Bedingungen liegen während der Dienststunden zur Einsicht bei uns offen. Ang.bote auf vorgedrucktem Formular, das von uns zu beziehen ist, sind bis zum genannten Termin, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, einzureichen. Zuschlagsfrist: 14 Tage. Gießen, den 26. Januar 1897. Das Stadtbauamt. Schm andt. 1026 nicht ladenrein, pr. Pfd. 58 Wü» Gemüse-Conserven: Spargel, la. Stangen Spargel, Schuitt- Grbsen, aller feinste bis mittel, »t Schlachthaus. Freibank. 1019 Heute und morgen: Rindfleisch, nicht ladmrein, pr. Pfd. 50 Psg* Q-, F. F. 1040 Montag den 1. ^ebtnat, Abends 8Vi Uhtr bei Berg („Stadt Marburg")- Fuhrknecht zu zwei Pferden gesucht. Wochenlohn 16 X Verbeiralhete, und nur nachweislich zuverläsfige Leute wollen sich schrMick bei der Erped. d Bl- melden.__1039 Hausbursche gesucht 991 Georg Spieß. Neustadt 45. 932] «in Jong«, welcher Lust hat das Maler- und Avstreichergeschäft zu erlernen, wird sofort gesucht. Kost und LogiS im Hause. Job. Jac. Schleifenbaam, Weidenau lS>eah_______ 933] Sohn braver Eltern findet sofort oder Ostern gute Lehrstelle. Buchdruckerei War Müller, Weidenau (Sieg). Gemüse. Erbsru Erbsen mit Earottcn ätangrn-Spargel Kreih-Spargel. Lchnill-, Machs-, Perl-, prinieß-, Krech-, Kern- uud dicke Köhnen Tellomer Kübchen Semischte Gemüse. Earolteu, Lleinpilie, Morcheln, Eomalev EhampignonS in Vr, 1. 2, 3 und 4 Psd.-Dosen ^Vettm^ön^efimü^^ eine rotve S»tttten- yCriUT^^ eolttr auf dem Wege von Wetzl ?r über Heuchelheim nach Gießen. Abzulfefern gegen Belohnung 104V Gderftratze 6« <3onrsbericlit w J. Kurz & Giessen, KMlfstraßk 61 Frankfurter Börse von; 26. Januar 1897. 534] Ein moblirtes Zimmer vom ersten Februar zu oermiethen __________Bahnbofllta«e 80, lt 9J5] Lvdwigyratze 4, erster Stock, zwei unmöblirte Zimmer mit Zubehör- Alleinstcbende Dame bevorzugt_________ GOOO Quadratmeter Gelände, event. auch weniger, mit breiter Einfahrt von d r Wolkengasse. auf Wunsch auch vom GetterSweg aus, mt oder ohne Wohnung und Comptoir, auf längere Jahre zu oermiethen. Das Gelände eignet sich vorzüglich als Lagerplatz, sowie für gewerbliche Aulagen eher Art. .. . 951 Curt von Münchow. He 6 liefert schnell zu billigen Preisen die aniCOUVem Bi‘iihi’sch6 IJniv.-Bruekerei ^Mimnii um.....nur- (Piotsoh & Scheyda), mit Firmendruck Schulstrasse 7. Schrffsncichrrchten. Norddeutscher Lloyd, in Gießen oertreten durch die Agenten Carl Loos und I. M. Schulhof. Bremen, 28.Januarr. sPer transatlantischen Telegraph.] Der Postdampfer Oldenburg, Cavjtän R. H-inhe, In Bremen, ist gestern 8 Uhr Morgens, wohlbehalten in Newyork angekommen. ___ Der Postdampfer „Friesland" der .Red Star Line" in Antwerpen ist laut TeLegramm am 27. Januar wohlbehalten in New-York angekommen. Anzeigett -ev Stadt Gietzen. Svavgelische Gemeinde. Gottesdienst. Sonntag den 31. Januar. 4. Sonntag nach Epiphanias. I« der Stadtkirche. Vormittags 9Vi Uhr -Marrer Schlosser. Vormittags 11 Uhr: Kindcrkirche. Pfarrer Schlosser. Obst, Ananas, Aorrcofev Kiraeo, Erdbeeren Kirsche!. Melange Mirabellen, Mffe. Pflaumen, Pfirfiche Reiuerlauden Geachetbeere« inl,2u.^Pf. Dosen ferner a. ausgewog. Pr iselbeere«. Perlzwtebel Mixed PickteS Pfeffer-, äenk-, Eslig- nnd äali-Garkeu Koiheröben u. s. w. 909] Eine studentische Corporation sucht eine Kneipe für nächstes Semester. — Gefl. Offerten unter W. S. H. 3 an die Expedition. Wassersucht, MagenleidenJ - ist heübar. Rnlh gratis w Abllinid. durch F. Nardenkötter, ° 3V, Frankftr.Hyp.Bk.unk.b.1906 10100 3«/, Hambrgr. Hyp. Bk. unk.b. 1905 3Ä Frkf. Hyp.Cred.V. unk. b. 1906 100.80 3'/, Vrcuß. Hyp. A. Bk unk. b. 1905 4 1 ü dto. unk.b. 1905 103.80 3'/, Ponrm.Hyp.A.Bk.unk.b. 1906 3i/r DeutfcheGrdsch.B. unk.b. 1906 101.00 4 c 812] Tüchtiges Dienstmlldche« auf 10361 «ta« i||yj Waschm “5? Mädchen, welches selbstständig kochen kann, wird für eine größere Pension gesucht. io28 Coblenz, Mainzerstraße 98. «u Wädlhni, Mir“ Pension von 21 Zimmern gesucht. ior9 Coblenz, Mainzerstraße 98. ee © Präparirte amerikanische OO Wö i Haferspeise. E Vorzüglich zur Herstellung von Suppe«, vrei, Sauce«, Mehlspeise«, Pudding re. nnnb-öi« Aota wird wegen seines Nährwerth» und UUaK61 UaiS Leichtverdaulichkeit ärztlich empfohlen. Ueberall käuflich. «wt in Origiual EartonS mit der Schutzmarke »Ouaaet . NIEMALS LOSE. ,nnn i/, Pfd. 22 Pfg-, 1 Pfd. 40 Pfg., 2 Pfd 77 Pfg^ 1032 Vertreter: Adolf Siegel, Gießen. Meyers Konversatioris - Lexikon | Todes nzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten hierdurch die tiefschmerzliche Nachricht, dass gestern Nachmittag um 5*|4 Uhr unsere innigstgeliebte, unvergessliche Tochter, Schwester, Schwägerin und Nichte Minna Bender nach schwerem Leiden sanft entschlafen ist. Um stille Theilnahme bitten Die tieftrauernden Hinterbliebenen. Giessen, den 29. Januar 1897. Die Beerdigung findet statt: Samstag Nachmittag 2*2 Uhr vom Sterbehause, Krofdorferstrasse Nr. 18, aus. 1049 GESR:^\. 1846 Sonntag den 31. Januar: in’s Klimbim wie gewöhnlich 1017 Der Vorstand. Liederkranz. Der auf Samstag den 30. d. Monats anberaumte Familien- Abend fällt vorerst aus. Ausflug Nachmittags 3 Uhr „Schützenhaus“ Der Familienabend am 18. Februar fällt ans. Statt h gelben am 27. Februar tos? Hkrreuabkvd im CasS Ebel. Brühl’sche Univ.-Druckerei (Pietsch ie veutiste Kummer umfaßt 6 Setter Die ®'f1 » ßrlaubntß -ediogung 1 Mk. das ibpCt. des Iniauf von zugleich den Gieße PA. 5 WRitlfitut lsiiutsche tirg v. d. H ieftimmt. «rein Bor ßchrS der btroufy, v>< zur Ttchr1 Jahres eil schäft um Diesem ist licht za v Turnfest 2 namhafte Z etat deS F iinnahmen »eise nach ilit minder W. Eil siben ihre ! S__- Hit; 6111! -Da- tf ikech möchte Tdar sind.» -Ser ist »b hat Mn, $r, •bett, E. 8 Diese $ ^-t-Detect tartehc sich , ll5nn Moun 7* besandi Mo, gebt 8irwa B, schlau ab Bitte rtse ^mmvrt »3ch eia '«• Das "‘I« Rr. « J** «n ldnntn '"Nutz „. «Mr. D