idiinen irnahruntj ,chw«uermilch * Wrnnn :tSzuv»Ng. ‘Uahriiiig -i'nahrunn ^^DLUNgeji. Dkesdro, at' vorzüglicher Ma- Abführung, leichter " viele wesentliche fOßte Nähsähigkeit. hlnaschinen sind bir ^gestellt worden, e^en unb UmgebMc; aubachj 40, 1 Treppe ment J enden M: atM übttieugen. Z i tittl. 8tfW> V sg. ! i ,<6tt Haus-. G on » M vonmiMeLOU, J entsprechender Ra- W tl ttn | Jirkigers. • ßGWMWMW rten Kaffees, , 1.60,1.80 Ml. 150,160 W orstraße 45._____ lt l*NN^ 197. err«ü «te 22.70 9239 I4B-* «b. Lil AgO ^Äb!s«m7 101- ftttl *q95 17010 ‘ 4.15 /.H8 1897 Nr. 202 SomLag den 29. August Erstes Blatt Gießener Anzeiger Keneral-Htnzeiger. Aints- und Anzeigeblatt für den Tlreis Gieren. Gratisöertage: Gießener Kamikienötätter. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und ÄullanM nehme» Anzeigen für den „Gießener Anzeiger^ entgege«. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. Redaction, Expedition und Druckerei: -chutstraße Ar.7. Fernsprecher bk, Vierteljähriger Avonnemcutspreisr 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Die Gießener ^««ttiendtäller Verden dem Anzeiger ^»öchenllich dreimal beigelegt. Der Oirßener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montag-. Aurtlicher Lbeil. Bekanntmachung, betreffend : das Gesetz die Gefindeordnung vom 28. April 1877. ES ist von unS häufig die Wahrnehmung gewacht worden, daß die Bestimmungen der Gefiodeordnung bezüglich der gegenseitigen rechtlichen Verhältniffe der Dienstherrschasten und Dienstboten in ganz auffallender Weise trotz unserer ver- schiedenen Bekanntmachungen unberücksichtigt gelosten werden. Wir können unter Anderem nicht Unterlasten, dabei zu bemerken, daß in vielen Fällen die Dienftbotenverbingerinnen, ob absichtlich oder unabsichtlich wollen wir dahingestellt sein taffen, irrige Austastungen der Gefindeordnung Hervorrusen bezw. nichts dazu thun, solche irrige Austastungen zu beseitigen, obwohl dieselben bezüglich der Bestimmungen der Gesinde« ordnung von unS die erforderliche eingehende Instruction erhalten haben. ES könnte sonst nicht Vorkommen, daß, während vor Einführung der Gesiadrordnnng in hiesiger Stadt die regelmäßigen Dienstwechselpertoden nach Gewohnheit zu Weihnachten, Ostern, Johanni und Michaeli stattsanden, nach Einführung der Gefindeordnung, welche gerade diese Dtenstwechselperioden gesetzlich eingeführt hat, sich in hiesiger Stadt kaum noch Jemand an diese Perioden bindet und daß ganze Jahr durch ein immerwährender Dienstwechsel statt« findet. Wir sehen unS daher veranlaßt, bei dem Herannahen deS am Michaelttage stattfindenden gesetzlichen Dienstwechsels in Nachstehendem auf einige Bestimmungen des fraglichen Gesetzes wiederholt besonders aufmerksam zu machen. 1. Der Gesinde-Dienstvertrag ist gültig abgeschloffen, mnn beide Thetle fich über die Art der von dem Dienstboten zu übernehmenden Dienste im Allgemeinen und über die Gegenleistung der Dienstherrschaft mündlich oder schriftlich geeinigt haben. (Art. 2.) L. Die etwaige Einhändigung und Annahme eines MielhgeldeS gilt als Beweis des DertragSabfchluffeS. Der Betrag deS Miethgeldes wird, wenn nichts Anderes ausgemacht ist, auf den Lohn nickt abgerechnet. Einseitige Zurückgabe oder Ueber- lassuug des Miethgeldes löst den Vertrag nicht aus. (Art. 3.) Z) Ist über die D^uer der Dienstzeit nichts vereinbart, so wird der Vcrtrag als aus die Dauer eiues gesetzlichen Vierteljahres abgeschlossen an- gesehen. Ein gesetzliches Vierteljahr beginnt entweder mit dem ersten Werktage nach Weihnachten ober mit dem ersten Werktage nach Ostern, oder mit dem Johannistage, oder mit dem MtchaeltStage und schließt an dem Tage des Beginnens des jeweilig nachfolgenden Vierteljahres. Ein im Laufe des gesetz« ltchen Vierteljahres abgeschloffener Dienstvertrag gilt, wenn nichts Anderes vereinbart ist, als bis zu Ende deffelben eingegangen. (Art. 7.) 4. Bei dem Gedinge monatlicher Zahlung wird der Vertrag als auf die Dauer eines Monats abgeschloffen angesehen. (Art. 5.) 5. Der Dienstvertrag, welcher bet den auf die Dauer eine- gesetzlichen Vierteljahres gemietheten Dienst« boten nicht vier Wochen oder bei monatweise ge« mietheten Dienstboten nicht 14 Tage vor Ablauf der Dienstzeit gekündigt wird, ist für ein weiteres Vierteljahr bezw. Monat als stillschweigend erneuert zu betrachten. (Art. 8.) Es wird hierbei bemerkt, daß «ach Vorstehendem die dahier so häufig beliebte Aufkündigung von 14 Tage» bei denjenigen Dienstverträgen, bei welchen über die Dauer der Dienstzeit nichts vereinbart worden ist, welche also aus die Dauer eiues gesetzliche« Vierteljahres abge- schloffeu zu betrachten find, jeder gesetzlichen Berechtigung entbehrt, wenn nicht etwas Anderes vereinbart ist. V. Wenn ein Dienstbote fich an mehrere Dienstherrschaften für dieselbe Zeit vermiethet, so fist er verpflichtet, bet derjenigen Dienstherrschast auf deren Verlangen einzutreten, mit welcher er den Dienstvertrag zuerst abgeschlossen hat, den Übrigen Dienst- Herrschaften ist er zur Zurückgabe des etwa empfangenen Miethgeldes und zum Schadenersatz verpflichtet. Wenn eine Dienstherrschaft einen Dienstboten, von dem sie weiß oder den Umständen nach annehmen muß, daß er sich für dieselbe Zett bereits an eine oder mehrere Dienstherrschaften vermiethet, den Dienst aber unbefugter Weise nicht augetreten oder verlassen hat, in ihre Dienste aufnimmt, so ist sie den früheren Dienstherrschaften zum Schadenersatz verpflichtet. Außerdem ist in den eben angegebenen Fällen gegen die Dienstherrschaften bezw. die Dienstboten eine im Nichtzahlungsfalle in Haft zu verwandelnde Geldstrafe von 10 btö 40 Mark zu erkennen. (Art. 7.) 7. Wenn ein Dienstbote den Dienst vertragswidrig nicht antritt oder unbefugt aus demselben auStritt und wenn ein Dienstbote von der Herrschaft vertragswidrig nicht in Dienst angenommen oder vor Ablauf der Dienstzeit entlassen wird, so trifft die schuldige Dienstherrschaft oder den Dienstboten neben anderen im Gesetze bezeichneten Nachtheilen unter Umständen eine vom Strafrichter zu erkennende Geldstrafe von 10 bis 40 Mark. (Art. 19 u. 21.) 8. Wenn ein Dienstbote durch Vorfpiegelung unwahrer Thatsachen die Dienstherrschaft zur Genehmigung seines vorzeitigen DienstanStrittS bestimmt hat, so trifft den Dienstboten neben anderen gesetzlichen Nachtheilen ebenfalls eine Strafe von 10 bis 40 Mark. (Art. 20.) Wir machen weiter darauf aufmerksam, daß baß fragliche Gesetz in den Dienstbüchern vorgedruckt ist, sodaß Jeder sich genau über die fraglichen Bestimmungen selbst tnformtren kann. Wir find aber selbstverständlich gerne bereit, in jeder Beziehung Auskunft zu geben und wollten wir anrathen, in Zwetfelsfällen eher bei uns Auskunft fich zu erwirken als bet den Dienftbotenverbingerinnen. Wir erinnern ferner daran, daß baß nach § 38 der Gefindeordnung auch von uns geführte Gesinderegtster sämmt- liche der zur Zeit oder früher hier Bediensteten ausgestellten Dtenstzeuguiffe, sowie die feit Erlaß der Gefindeordnung gegen Dienstboten ergangenen Strafurtheile enthält und auf unserem Bureau in den üblichen Bureaustunden von Dienstherrschaften eingesehen werden kann. Auf Verlangen werden schriftliche Auszüge aus den Registern ertheilt. ES liegt umsomehr im Interesse der Dienstboten suchenden Herrschaften, vor Eingang deS BertragSverhältnifleS diese vorzugsweise Quelle für eine sichere Nachricht über Eigenschaften und Verhalten eines Dienstboten nicht unbenutzt zu lassen, als erfahrungsgemäß die von den Dienstherrschaften bet der Entlassung tn die Dienstbücher eingetragenen Zeugnisse in leider allzu häufigen Fällen der Wirklichkeit nicht entsprechen und fick tn einem auffallenden Widerspruch zu den bei etntretendem Bedürfntffe von der Polizeibehörde dtrect erhobenen, tn dte Gefinderegtster aufgenommenen wahrhettS- gemäßen Zeugnisse bezw. Erläuterungen ertheilter Zeugnisse befinden. Schließlich wollen wir nicht unterlassen, noch besonders darauf aufmerksam zu machen, daß nach § 7 deS Localpolizei« reglementS betr. den Gewerbebetrieb der Gefindeverdtnger vom 28. Januar 1882, Gefindeverdinger, welche ihr Gewerbe dazu mißbrauchen, Dienstboten zum Wechsel deS Dienstes zu verleiten, mit einer im Nichtzahlungsfalle in Haft zu ver« wandelnde Geldstrafe von 5 biß 50 Mark bestraft werden und eß nur im Interesse der Dienstherrschaften und der Dienstboten erwünscht sein kann, daß Zuwiderhandlungen gegen diese Bestimmungen nnnachfichtlich zur Anzeige gebracht werden. Gießen, den 28. August 1897. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. v. Bechtold. Gefunden: 1 silb. Ring, 1 kleines Taschenmesser, 1 Kinderschuh, 1 Handschuh, 1 Pack Eisenstab, 1 Schraubenzieher, 1 Oelkännchen, 1 Kette, 1 Metermaß, 1 Hundehalsband, 1 Strumpf und 1 Medaille (Centenar-Münze). Gießen, den 28. August 1897. Großherzogliches Polizeiamt Gießen, v. Bechtold. Politische Wochenschau. Mit großer Aufmerksamkeit verfolgte in dieser Woche die ganze politische Welt die Anwesenheit des Präsidenten der französischen Republik in Rußland. Daß Interesse drehte sich bekanntlich einzig und allein darum, ob der Zar nun endlich öffentlich zum Ausdruck bringen werde, daß eine Allianz zwischen Frankreich und Rußland besteht. Nachdem sich Zar und Präsident bereits dreimal angetoastet hatten, ohne etwa- Neues und BemerkenßwertheS zu sagen, als die Franzosen schon recht trübselig dreinblickten und fich damit zufrieden geben zu müssen glaubten, daß der Zar die französischen Soldaten als „Kameraden" bezeichnet hatte, ist am Donnerstag kurz vor der Abreise FanreS endlich das heiß« ersehnte Wort vom Zaren gesprochen worden. Ja, sie besteht — die russisch-französische Allianz, sie ist feierlich proclamirt an Bord deS „Pattuan", auf welchem Präsident Fanre die Fahrt nach Rußland gemacht hatte. Selbstverständlich darf man annehmen, daß die Trinksprüche vorher im gegenseitigen Einverständnisse sorgfältig redigirt worden find, und eß läßt sich nicht leugnen, daß selten ein politischeß Ereigntß mit so wirksamer Berechnung beß EffectS tn Scene geletzt worden ist. Den ganz farblosen Peterhofer Toasten am Montag folgten am Mittwoch dte von Krasnoje - Sselo, welche baß nicht mehr neue Wort von „Kameradschaft" und „Waffenbrüderschaft" wiederholten. Da der Zar am Donnerstag von einem „neuen Bande" sprach, welches Rußland unb Frankreich vereinigt, so ist eS nicht unwahrscheinlich, daß der formelle Bündnißvertrag erst in diesen Tagen tn Peterhof unterzeichnet worden ist, vielleicht nach der längeren Unterredung, welche Kaiser NicolanS mit den Ministern Hanotanx und Murawjew am Mittwoch hatte. ES liegt die 8 er- rnuthung nahe, daß Hanotaux dem Zaren begreiflich gemacht hat, Fanre könne nicht gut ohne einen augenscheinlichen Erfolg seiner Reise nach Frankreich zurückkehrev. Dieser Erfolg ist nun da, die von der französischen Nation zum Opfer gebrachte halbe Million hat ihre Früchte getragen, und der Name Fanre wird in Frankreich einen guten Klang erhalten, welches seinem Präsidenten das Verdienst hoch anrechnen wird, Rußland zum Abschlüsse eines BnndeSvertrags bewogen zu haben. Mag nun dte Verkündigung der Allianz auch noch so sensationell erscheinen, so wird dadurch noch nichts an der allgemeinen politischen Lage geändert, denn man mußte schon lange mit dem französisch-russischen Einvernehmen als mit einem bestehenden Factor rechnen. Dte Bedeutung der Trinksprüche, die vor wenigen Wochen zwischen Kaiser Wilhelm und dem Zaren gewechselt worden sind, wird durch die Verkündigung der Allianz in keiner Weise abgeschwächt, da jede aggressive Tendenz beß ZweibundeS gegen Deutsch« land schon durch die Interessen Rußlandß von vornherein ausgeschlossen ist und der Zar ausdrücklich betont hat, baß bte Allianz mit ihrer ganzen Macht zur Aufrechterhaltung beß Friedens beitragen solle. Im Süden Amerikas, in der Republik Uruguay, ist der Präsident Borda durch Mörderhand gefallen. Derartige Ereignisse gehören in jener Gegend aber nicht zu den Seltenheiten, weßhalb fich die politische Welt nicht weiter darüber aufzuregen braucht, umsomehr, als Borda keineswegs ein uneigennütziger Mann gewesen und ganz gern einmal eine Revolution angezettelt haben soll, wenn er sich dabei die Taschen füllen konnte. Allem Anschein nach werden die Engländerin Indien ein schweres Stück Arbeit zu vollbrivgen haben, wenn fie den Aufstand ntederkämpfen wollen; fie haben bereits mehrere empfindliche Verluste erlitten und einige befestigte Stationen eingebüßt. Noch immer wächst die Zahl der Aufständischen, die sich vielfach auß früheren im englisch indischen Militärdienst gestandenen Eingeborenen rekrutlren. Noch ist man freilich in England guter Hoffnung, aber doch mehren sich die Stimmen, welche dte Regierung zu energischem Handeln auffordern und ihr Mißtrauen gegen den Emir von Afghanistan wachrufen. Dte FrtedenSverhandlungen tu Konstantinopel stehen noch Immer auf demselben Fleck unb dürften auch kaum so bald ein schnelleres Tempo annehmen. Unverändert ist auch dte Situatton tn Oesterreich, wo dte Erbitterung der Deutschen gegen daß Cabinet Badent ihren Höhepunkt erreicht haben dürfte. Bet uns in Deutschland war dte verflossene Woche recht still. Eine ganze Reihe von Veränderungen im diplomatischen Dienste ist osficiell angekündigt worden, und zwar findet dieser Wechsel statt infolge der Ernennung beß Bot« schafterß in Washington, Frhrn. v. Thtelemann, zum Staat-« srcretär beß Reichsschatzamtß, welcher alß Nachfolger den preußischen Gesandten in Stuttgart, Herrn v. Holleben, erhält. Dieser war vor einiger Zeit viel genannt worden gelegentlich einer Duellaffalre, bei welcher er als Zeuge fungirt haben sollte. Ein weiterer Diplomatenschub dürfte übrigen- erfolgen, wenn der römische Botschafterposten definitiv besetzt wird. . Der Kaiser ist von seinen Reisen jetzt wieder in feine Sommerresidenz zurückgekehrt, wo zum Besuche ein asiatischer Herrscher, der König von Siam, weilt. Die Pflege guter Beziehungen zu deu fernen Reichen liegt umsomehr im Interesse unseres Handels und unserer Industrie, als die Deutschen sich daselbst schon jetzt deß besten Ansehens erfreuen. Einiges Aufsehen hat es erregt, daß der neue Staats- secretär des MarineawtS, Lontreadmiral Tirpitz, einen Abstecher nach Friedrichsruhe machte und bet« Fürsten Bismarck zu Gaste war. Mag man nun über diesen Vorgang denken wie mau will, so viel steht fest, daß die Beziehungen zwischen dem Berliner Hofe und dem Altreichskanzler sich wieder er- heblich gebessert haben und den Ausblick tu eine neuerliche Annäherung gewähre». Die sonst auf dem Gebiete unserer inneren Politik bot* gekommenen Ereignisse find nicht so bemerkeuSwerth, daß fie hier regtftrirt zu werden brauchten. (xx) Wolff» telegraphische» Correspondmz-Bureem. Berlin, 27. August. Die „Berl. Corr." schreibt: Wie im Bereiche deS Ministerium» deS Innern, find auch durch deu Justtzminister Anordnungen getroffen, um sür die Beseitigung der Hochwasserschäden in deu Provinzen Schlefieu und Brandenburg Arbeitskräfte aus deu GertchtSgefäoguissen bereit zu stellen. Die Oberstaatsanwälte in den betreffenden Bezirken find ermächtigt, Gefangene unter Wahrung der nothweudigeu Sicherungsvorkehrungen Gemeinden und Privaten zu deu entsprechenden Arbeiten zu überweisen. Kiel, 27. August. Die gesammte UebungSflotte ist heute Nachmittag aus deu Danziger Gewässern hier eingetroffen. Zürich, 27. August Der internationaleArbeiter- Congreß nahm in feiner heotigen Sitzung die Thesen über dte Nachtarbeit und die Arbeit in gesundheitSgefährlicheu Betrieben einstimmig an, wobei ein Verbot der Nachtarbeit im Allgemeinen beschloffen wurde. In Industrien mit ununterbrochenem Betrieb soll die Arbeitszeit ein Maximum von 8 Stunden nicht übersteigen. Ueberstuuden sollen verboten sein, mit Ausnahme von ganz besonderen Fällen, welche durch Umstände begründet werden, dte eine Unterbrechung deS Betriebs herbeisühren könnten. Industrien mit gesundheitsgefährlichem Betrieb sollen nur unter strengen Bedingungen gestattet sein, doch dürfen keine Fraueu oder Arbeiter unter 18 Jahren beschäftigt werden. Dte Arbeitgeber find für jeden GesundheitSnachtheil verantwortlich zu machen. Der achtstündige MaximalarbettStag soll dem Grad der Gesährlichkeit entsprechend herabgesetzt werden. Part», 27. August. Dte Regierung beschloß, dte öffentlichen Gebäude tu Parts und in den Departements am Dienstag anläßlich der Mckkehr des Präfidenten Faure flaggen zu lassen. Pari», 27. August. Der „Temps" schreibt: „Die Allianz ist heute, was fie gestern war. Die Verbündeten find entschieden friedlich gefiunt und verkünden e»; man sah und constatirte es täglich." Die „Liberts" erklärt: „Frankreich und Rußland werden zwar ungeachtet de» WertheS des GesammtsrtedenS nicht die eigenen großen Interessen der- geffen, aber keines dieser Interessen ist eine Drohung für den Frieden Europas." Msline, Billot und Bernat begeben fich am Dienstag zum Empfange des Präfidenten Faure nach Dünkirchen, um ihn zur glücklichen Vollendung feiner ruffifchen Reife zu beglückwünschen. Depesche» de» Bureau »Herolds Berlin, 27. August. Der Kaiser empfing heute Morgen 10 Uhr im neuen PalaiS deu Besuch deS König» von Siam. Heute Nachmittag wird der Kaiser aus der Matroseu-Stattou bei Potsdam einen Vortrag des Professors Slabh über Telegraphie ohne Draht entgegevnehmeu. Berlin, 27. August. Der König von Siam begab sich, wie au» Potsdam gemeldet wird, heute Vormittag nach dem Mausoleum und legte einen prachtvollen Kranz am Sarkophage nieder. Berlin, 27. August. Dte vielbewerkte Reise des Staats- secretärS de» ReichSmariueamtS, Contreadmiral Tirpitz, zum Fürsten Bismarck nach FrtedrtchSruh soll dem „Localanzeiger" zufolge deu Zweck gehabt haben, dem Fürsten eine Einladung des Kaisers zu dem im September stattfindenden Stapellauf des Kreuzers 1. Klasse „Ersatz Leipzig" zu überbringen. Der Kreuzer soll bet der Taufe, welcher auch der Kaiser beiwohnen wird, den Namen „BtSmarck" erhalten. Berlin, 27. August. Zu dem Besuche deS StaatS- secretärs Tirpitz in FriedrtchSruh theileu die »BreSl. Reuest. Nachr." mit, daß der Kaiser bereits im März 1895 bei der Taufe des „Aegir" tu Kiel gewünscht habe, der Name Bismarck solle für deu ersten großen, zum AuSland- dtenste bestimmten Panzer-Kreuzer aufgehoben werden. Leider fei, so sagt das Blatt, kaum anzunehmen, daß dem Fürsten fein Gesundheitszustand die Beiwohnung an dem Tausacte ermöglichen werde. Berlin, 27. August. Der „Nordd. Allg. Ztg." zufolge ist an maßgebender Stelle nicht» davon bekannt, daß zwischen der deutschen und chtnefischeu Regierung Verhandlungen schweben mit dem Ziele, deutsche Osftztere sür dte Leitung der chinefischeu Armee und Marine zu gewinnen. Berlin, 27. August. Zu der Verkündigung der Allianz zwischen Frankreich und Rußland schreibt die „Post": Wir haben keine Veranlassung, unsere Auffassung, daß diese Kundgebung die Bedeutung deS Besuche» Kaiser Wilhelm» in Rußland in keiner Weise beeinträchtige, zu ändern. Berlin, 27. August. Wie dte „Post" vernimmt, ist man im RetchSpostamt zur Zett damit beschäftigt, Erhebungeu über dte Einführung sogenannter Kartenbriese anzustellen. Wie», 27. August. Der Präfident de» obersten Sani- tät»rath», Hosrath Professor Hofmann, ist heute früh auf seiner Besitzung bet Innsbruck am Herzschlag gestorben. Wien, 27. August. Nach Pariser Meldungen wurde der schriftliche Allianz-Vertrag zwischen Rußland und Frankreich vorgestern in Petersburg definitiv unter- zeichnet. Wien, 27. August. Dte Blätter besprechen dte Kron- stadter Trinksprüche und hegen die Befürchtung, daß daS gefallene Wort „Alliirte" in Frankreich ausschweifende Hoffnungen erwecken und den nach Revanche Lüsternen neue Nahrung zuführen werde. Die übrige Welt könne aber ohne jede Besorgntß bleiben, da der Weltfrieden durch die Pro- clamtruug der Allianz schwerlich gestört werden dürfte. Pari», 27. August. Alle heutigen Blätter find über die offizielle Verkündigung der Verbrüderung Frankreichs mit Rußland enthufiaSmirt. Der „Figaro" sagt: Man wußte schon lauge, daß die Sache bestehe, aber daS Wort fehlte. Diese» Wort ist nun gefallen und zwar vom Zaren und dem Präfidenten mit lauter Stimme au»gesprochen worden. Diese Proclamattou wird mit einstimmigem Gefühl tu ganz Frankreich aufgenommen und wird auch in ganz Europa nicht unberücksichtigt vorübergehen. Der Eorrespondent de» „Petit Journal" schreibt: Ich habe den Präsidenten gesehen, als er in ChalonS den Text feines Toaste» abla». Ich habe ihn auch jetzt gesehen. Nach dem Worte „Alliirte" hielt er einen Augenblick inne, um dte Anwesenden auf dte Wichtigkeit de» Wortes aufmerksam zu machen. FrtedrtchSruh, 28. August. Professor Schweninger ist hier angekommeo. Der Fürst leidet wieder viel an GefichtSschmerzeu. Graf Limburg, der gegenwärtig hier zum Besuche weilt, reist heute wieder ab. Hamburg, 28.August. Der internationale Gärtnertag, verbunden mit dem VerbandStag der Handelsgärtner Deutschlands, ist gestern hier eröffnet worden. Dresden, 28. August. Der Verband der deutschen Land- wirthschaftS-Geuoffenschaft hat beschlossen, die Genossenschafts-Organisation deS Getreidehandels und Lagerhaus-Betriebes überall den Landwirthen zu empfehlen. Paris, 28. August. In Dünkirchen wird zu Ehren des Präsidenten Faure bei feiner Mckkehr ein Banket stattfiudeo. Man erwartet, daß fich der Präfident bei dieser Gelegenheit über die Ziele der franzöfisch-rusfischen Allianz erklären werde. An demselben Tage trifft Faure auf dem Pariser Nordbahnhofe ein. Pari», 28. August. Der Ministerrath genehmigte daS vom Minister de» Innern vorgelegte Programm für da» Nation al fest, welche» am nächsten Dienstag veranstaltet werden soll, nachdem der Zar in seinem letzten Toaste von deu alliirteu Nationen gesprochen hat. Kopenhagen, 28. August. In seierlicher Weise hat gestern Nachmittag 2 Uhr in der hiefigeu Schloßkirche die Vermählung der Tochter des Kronprinzen, Prinzessin Inge borg, mit dem Sohne des Königs von Schweden, Prinzen Carl, stattgefuoden. Konstantinopel, 28. August. Zwischen Rußland und Frankreich ist mit England eine Verständigung angebahnt, wodurch die Räumung Thessaliens gesichert wird, des- gleichen die erste Zahlung Griechenland» und die Finanz- Controle feiten» der dte Anleihe-Garantie Übernehmenden Mächte. Diese Vereinbarung soll im Friedensvertrag als besonderer Artikel ausgenommen werden. CoceUs tmb prooinsietUfo Gieße», den 28. August. * • Auszeichnung. Ihre Kgl. Hoheit die Großherzogin haben Allergnädigst geruht, der in Diensten der Familie des Herrn Pfarrer Schneider zu Neckar - Steinach befindlichen Katharina Schneck in Anerkennung ihrer langjährigen treuen Dienste eine filberue Brosche mit Allerhöchstihrem Namenszug zu verleihen. • * Se. Majestät der Kaiser werden am Montag früh gegen 6 Uhr auf der Reise nach Coblenz behufs Abhaltung der Parade über das 8. Armeecorp» und Enthüllung des am deutschen Eck errichteten Kaiserdenkmal» die hiesige Station passtren. Dienerschaft, Pferde, Equipagen usw. werden bereits morgen früh hier durchbefördert. • • Die Beerdigung de» Kaufmanns Noll und seiner Kinder tatet morgen Nachmittag 3 Uhr statt. Die Leichen werden n einer Familiengruft beigesetzt. * * vefitzwechsel. DaS A. Heß'sche Befltzthum, Garteu- traße 10, ging durch Kauf um Mk. 75,000 in den Besitz des Herrn Wilson über. * * Auf nach AruSburg! Wie aus dem Juseratentheile ersichtlich, findet dte erste Parthie der hiesigen Turnerschaft am 5. September nach ArnSburg tatt. Es wurde dieser nahe gelegene schöne Platz gewählt, um Jedermann Gelegenheit zu geben, fich an dem AuSfluge zu betheiltgen und einen vergnügten Nachmittag mit der fröhlichen Turnerschaar zu verleben. Letztere wird fich diesmal nicht im Gerätheturuen producireu, sondern die in neuerer Zeit so beliebten Turnspiele zur Darstellung bringen. Eine gute Mufikcapelle ist engagirt, so daß auch Gelegenheit zu einem Tänzchen gegeben ist. Mit einbrechender Dunkelheit wird unter Musikbegleitung und Lampionbeleuchtung der gemeinsame Rückmarsch nach Lich angetreten, woselbst im „Holländischen Hof" da» Schlußconcert stattfindet. Freunde der Turnerei find willkommen. Gut Heil! * ♦ Bärenführer. Eine jetzt überaus seltene Erscheinung zeigte fich heute in unserer Stadt. Zwei Bärenführer- Trupps liehen ihre Bären nach dem Klang des Tambourin», begleitet von eintönigem Gesang, tanzen und ihre Kunststücke machen. Die seltenen Gäste fanden überall ungeteilte Aufmerksamkeit, ganz besonders auf dem gerade lebhaften Wochenmarkte. * • Rekruten - Einstellung. Laut krieg-ministerieller Bestimmung soll nach näherer Anordnung der GeneralcommandoS die diesmalige Einstellung der Rekruten bei der Infanterie in der Zeit vom 12. bis zum 16. October d. I-, bei der Cavallerie baldmöglichst nach de« 1. October, jedoch erst nach dem Eintreffen der Truppevtheile von den Herbstübungen in ihre Garnisonen, bei den Trainbataillonen am 2. November und der Trainsoldaten am 8. Mai nächste» Jahres erfolgen. Die Unteroffizierschüler, sowie die alS Oeconomiehandwerkrr ausgehobenen Wehrpflichtigen fallen am 1. October d. I. eingestellt werden. Wetterbericht. I« Großen und Ganzen ist auch dir Wetterlage gegen gestern wenig verändert. Ueber dem Alpengebiet und südlich demselben ist daS Barometer zwar etwa» gestiegen, doch hat die gestern über de« Nordwesten gelegene Depression ihre Lage nur unbedeutend verändert. Die Witterung behält daher ihren unbeständigen Character bei und fallen stellenweise Niederschläge, mehrfach von Gewittern begleitet. — Voraussichtliche Witterung: Bei andauernder Neigung zu Gewittern veränderliche Bewölkung und strichweise Niederschläge. n. Friedberg, 27. August. Nach dem vom Ausschuß deS landwirthschaftlicheu BezirkSvereivS in feiner letzten Sitzung gefaßten Beschluß werden in diesem Herbst zur Hebung der Viehzucht drei Prämiirungeu im Kreise stattfinden und zwar: Am 15. September auf dem Selzer- brunneu bei Groß-Karben, am 30. September in Butzbach und gelegentlich de» Herbstpferdemarkts in Friedberg. Für die erste Prämiirung stehen 726 Mk., für die andern je 400 Mk. zur Verfügung. Es werden sür jene deshalb 226 Mk. mehr verwandt, weil dort feit drei Jahren keine Prämiirung stattgefunden hat und bei der letzten nicht alle» zur Vertheilung gelangte. Die Prämiirungeu können aus dem ganzen Kreise beschickt werden, ein Thier kann jedoch nur einmal einen Preis erhalten. Für die erste find zugelassen: Rinder und Kühe von 1 bis 3 Jahren, Bullen von 1 bis 2 Jahren, Ziegen von */, bis 2 Jahren, für die beiden ander» nur Bullen und Ziegen. Bedingung ist, daß die vorgeführten Thiere vom Aussteller selbst gezüchtet oder Vi Jahr in dessen Besitz find. □ Von der Ohm, 27. August. ES ist bekannt, daß die Meisen keine Kostverächter find und namentlich im Winter alles Genießbare anfreffev. Daß sie aber auch Liebhaber von Frühobst find und hierbei ganz neunenSwertherr Schaden anrichten, hat uns erst eine dieser Tage gemachte Beobachtung bewiesen. In unserem Garten befindet fich ein Glockenbirnbaum (auch PfarrerS-Birneu genannt). Diese vortrefflichen Birnen find Fallobst. Alle ausgeleseueu, reifen Birnen zeigten an den Stielen große abgeuagte Stellen. Wir glaubten nicht anders, al» die Obstfreuude in Wespen oder Ameisen zu suchen. Da wir aber von beiden nicht die geringste Spur entdecken konnten — Wespen kommen in diesem Nachsommer überhaupt sehr selten vor —, so schien uns die Sache einer genaueren Nachforschung werth. Zu unserem Erstaunen entdeckten wir bald Meisen, welche sich auf die Birnen setzten und hier tafelten. Dabei entwickelten sie einen erstaunlichen Appetit. Au in demselben Garten befindlichen Pflaumenbäumen konnten wir gleichfalls an reifen Pflaumen die Obstluft der Meisen feststellen. Trotz dieser Feststellung zweifeln wir allerdings nicht au dem großen Nutzen der Meisen, den sie unzweifelhaft durch die Vertilgung de» schädlichsten Ungeziefers bringen. n. Büdingen, 26. August. Gestern wurde in der hiesigen Stadtkirche die diesjährige Synode unseres Deca- nat» abgehalten. Da gleichzeitig die Generalversammlung der Bezirkssparkasse in Ortenberg stattfand und viele Orte in unsrer Nähe mit Einquartierung stark belegt find, so waren von den 42 Synodalen nur 33 erschienen. Die Predigt hielt Herr Pfarrer Strack von Usenborn, über daS Thema „Wie hat fich die Kirche ihren Grundsätzen gemäß in Bezug aus die Beerdigung von Selbstmördern zu verhalten?" rese- rirte Herr Pfarrer Bernbeck von Staden. Die von ihm aufgestellten sieben Leitsätze fanden mit einigen kleinen Zusätzen Annahme. An Stelle deS von Ober-Mockstadt nach Friedberg versetzten Pfarrers Kleeberger wurde Herr Pfarrer Weber in Lißberg zum Stellvertreter deS Decau» mit 28 Stimmen gewählt. 4- Büdingen, 27. August. Ein erschütternder Unglücks- fall ereignete sich heute in dem Sandsteinbruch bei hiesiger Stadt. Die zwei Steinbrecher, Eifert aus Rinderbügen und ©inner au» WolferSborn, wurden während ihrer Thätig- keit von plötzlich loSbrechenden Steinmassen verschüttet und getödtet; nur mit Mühe konnten die zur unförmigen Masse platt gedrückten Körper hervorgezogen werden. Eifert hinterläßt eine Wittwe und drei Kinder, ©Inner eine Wittwe und erwachsene Stieftochter. A Au» de« Bogettberg, 27. August. Daß der Weizen jemals wieder auf eine Preisstufe von Über 20 Mk. pro Doppelcentner kommen würde, da» hätten unsere Landwirthr nimmermehr geglaubt, galt doch auch der Doppelcentner bei tiesstem Preisstand nur 14 Mk. vielfach, ja lediglich allein schob man diese niederen Getreidepreise auf das Kerbholz der Handelsverträge, und glaubte nur mit deren Aufhebung wieder an eine Verbesserung der Preise. Daß diese Annahme eine irrige gewesen, beweist jetzt die rapide Steigerung de» Preise» für Weizen. Noch im vorigen Herbste kostete der Doppelcentner 16 Mk., jetzt aber bietet man 21 und 22 Mk. hierfür. Diese Steigerung ist aber eingetreten ohne Beseitigung der Handelsverträge. Unseren Landwirthen kommt der in früheren Jahren gewohnte Preis gewiß nicht unwillkommen, und fie haben Ursache, fich dessen umsomehr zu freuen, al» die diesjährige Weizenernte qualitattv wie quantitativ zu einer guten gerechnet zu werden verdient. Der verbesserte Weizenpreis ist unseren Landwirthen aber auch zu gönnen, da die Preise für da» Rindvieh trotz guter Futtererträge nicht al» hoch bezeichnet werden können. §§ Lorn höheren Sogellberg, 25. August. Die Roggenernte ist hier beendet und die Frucht soweit auch unter Dach gebracht. Nur Weizen und Sommer-Roggen steht noch theilS am Halm, theil» geschnitten auf Haufen im Felde» ft Mannt, dH i namMch Im t aber auch Lieb' z veunenSiverthtlr » Tage gewachte i befindet fich ete genannt). Diese asgelesenen, reifen bgenagte Stellen, reundr in Wespen n beiden nicht die kommen in diese» so schien uni dir ih. Zu unserem lche sich auf die Welten sie einen itfen befiabllten reifen Pflaumen irsrr tzGcknn- titn brr ckigungder schad- ° lebten w hndfi M n8tn im Lrrtse °uf dem Selzer. 'ber In Butibai ^berg. Ur r die andern \t 11 l«t deshalb llel Jahren keine letzten nicht aller gen kSunrn aur E» kann jedoch e erste find zu- Jahren, Bullm ! Jahren, für die Egling ist, daß st gezüchtet oder äü4 1 rrr ,? ft It*u lÄ“ Rädert. Di» n liharaeter bei 1 l>°n Tewittttk, ,7«- B-i an. '°>k BewSlknng vurdr in btt hie« ibt unsere-Deca- alversammluug der mb viele Orte in !flt sind, so »arm 'n. Die Predigt über daS Themas gemiih in vezu, verhalten?" reff i. Die von ihm riwa kleinen Zu- bn-vioLstadt M onrde Herr Pfarrer b(6 DrcanS mt Mr Unglücks. M ti'H* anl R**’ jteib in»*1; »H*** Wühd»« ( (tat $a6 dn nb« 20 $!■ R ®WP'lcin“''n, i j-M« M'l' 'l«»” '*'!• ‘Är: '6'” '’g-ill««*'1' «h' i" t. 1U gönueo, •/»>* * |t lo^ a steht r>^ ?S!'" Die @rntc hierin fällt ziemlich schlecht ans, infolge der seitherigen Trockenheit, auch ist die Quantität gering. Die Grummet-Ernte ist unbedeutend, da der nöthige Regen zur richtigen Zeit gefehlt hat. Die Kartoffeln stehen durchschnittlich gut, der zweite Kleeschnitt ist unbedeutend. In neuerer Zeit wird in unserer Gegend JohanniS-Roggen angebaut, welcher widerstandsfähiger sein soll, als der gewöhnliche Roggen. AlSfeld. 24. August. Gestern fand im „Gambrinus- eine Besprechung des hiefigen ComitsS für den Bahnbau AlSfeld—Hersfeld mit dem Director einer Berliner Eisen- bahnbaugesellschaft statt über die von genanntem Comitv angestrebte directe Verbindung mit HerSfeld einerseits und der MaiN'Weserbahn (Cölbe resp. Kirchhain) andrerseits. Letztere Linie dürste wenig Aussicht auf Verwirklichung bieten, dagegen sollen bezüglich der Linie AlSfeld—HerSfeld vermittelst entsprechender Fragebogen Ermittelungen zur Gewinnung eine» ungefähren Bildes von den voraussichtlichen Verkehrs- verhältniffen angestellt werden. Während aber unser Comttv den Bau der Bollbahn nach Hersfeld zu fördern sucht, beabsichtigt Preußen den Bau einer normalspurigen Kleinbahn HerSfeld—Treysa, in welche die erstere Linie etwa bei Nieder« aula einzumünden hätte. Darmstadt, 26. August. Die hiesige Fertenstrafkammer verhandelte heute eine ursprünglich von dem Landgericht in Gießen abgeurtheilte, jedoch vom Reichsgericht hierher verwiesene Sache, die weitere Kreise tnterefftren dürfte. Als Vorsitzender des ärztlichen KreiSvereinS hatte der Kreisarzt Dr. Weißgerber in Lauterbach gegen dea practischeu Arzt Dr. Eduard Ernst Bötticher daselbst Schritte gethan, um deffen Ausschluß zu bewirken. Der Provinzialverein kam ohne die Grundlage einer erschöpfenden Beweisaufnahme zu der Ueberzeugung, daß die Angaben frivole seien, was die bestehende Spannung nicht milderte. Am 10. Januar v. I. begegnete Bötticher dem Kreisärzte im Krankenhause und veranlaßte ihn, mit ihm in ein Zimmer zu treten. Hier frug er ihn: Nehmen Sie eine Forderung an? Auf die Gegenfrage „Bom wem?" sagte er. „Bon mir." Nun wurde ihm die Antwort „Von Ihnen? Sie zeige ich dem Staatsanwalt an." „Das habe ich mir gedacht," erwiderte Dr. Bötticher, „dann fühlen Sie sich von mir geohrfeigt." Wegen dieser Aeußerung wurde Dr. Bötticher vom Landgericht Gießen zu 10 Wit. Geldstrafe verurtheilt, das Reichsgericht hob das Urtheil wegen eines RechtsirrthumS auf und verwies die Sache zur nochmaligen Entscheidung hierher. Der Angeklagte berief sich heute wiederholt darauf, eß habe in den zurückweisenden Worten deS Kreisarztes die Erklärung seiner SatiSfactionSunfähigkeit gelegen, diese schwere Beleidigung habe er nur auf der Stelle erwidert. Der Kreisarzt eiflciitc demgegenüber, daß er mit seinen Worten den Gegner nicht habe beleidigen wollen, für ihn habe kein Grund und Anlaß zu einem Duell Vorgelegen. DaS Gericht erkannte dahin, daß der Angeklagte Dr. Bötticher in eine Geldstrafe von 10 Wit. sowie in alle Kosten zu verurtheilen sei. Er habe weder zur Wahrung berechtigter Interessen gehandelt, noch eine Beleidigung auf der Stelle in der Weise erwidert, daß er straffrei ertlärt werden tönne. Nehme man selbst an, daß die Worte deS Kreisarztes, „Bon Ihnen, Sie zeige ich dem Staatsanwalt an" beleidigend seien, maß jedoch noch keineßwegß feststehe, so sei doch die Antwort des Angeklagten einem älteren beamteten Arzte gegenüber viel schärfer und alß die Kundgebung einer verächtlichen Gesinnung aufzufaffen. Unter diesen Umständen könne von einer Compensation der Be- leidigungen nicht die Rede sein. Frkf. Zig. der Stadt Sietze». ttofatiate. August: 23. Otto Gustav Eugen Neumann, Büchsenmacher zu Butzbach, mit Anna Pauline Marie Küchler zu Eppenrod. 23. Gustav »nton Friedrich August Schneider jun., Fabrikbesitzer zu Hachenburg, mit Luise Henriette Elisabeth Franziska Kühl zu Schwerte. 23. Martin Philipp Schwall, Bildhauer zu Gießen, mit Karoline Steuernagel zu Windhausen. 24. Heinrich Döll, Spengler dahier, mit Anna Babette Hosrnann zu Laubach. 24. Konrad Bender, Müller zu Reiskirchen, Kreis Wetzlar, mit Karoline Born Hierselbst. 25. Gustav Adolf Schwarz, Hoboist dahier, mit Elisabeth Albertine Hengst hier- selbst. 26. Karl Kaspar Käs, Weißbinder zu Homberg, mit Elisabeth Nett zu Muschenheim. 26. Dr Arthur Ernst Herz, Chemiker zu Köln, mit Clothilde Burckhardt zu Basel. 27. Heinrich Kiefer, Landwirth zu Nonnenroth, mit Luise Zimmer zu Billingen. 27. Justus Formhals, Cigarrenfabrikant zu Allendorf a. d. Lda., mit Emma Amanda Scheffer zu Pr. Oldendorf. August: 26. Karl Philipp Enz, Eisendreher dahier, mit Katharine Elisabeth« Meinhardt Hierselbst. Brtoiitlf. August: 14. Dem Kaufmann Hermann Thiele ein Sohn, Willy Eugen. 15. Dem Gärtner Johs. Schneider III. eine Tochter, Marie Elisabeth. 16. Dem Schneider Jacob Büttner eine Tochter, Auguste. 17. Dem Wirth Ludwig Flamme ein Sohn, Karl Adam Wilhelm. 17. Dem Kaufmann Heinrich Binzer eine Tochter. 19. Dem Brauereibesitzer Eugen Asprion eine Tochter. 21. Dem Liqueur-Fabrikant Berthold Kann eine Tochter, Hertha. 22. Dem Fuhrmann Theodor Simon ein Sohn, Wilhelm Theodor. 23. Dem Weichensteller Konrad Hausrath eine Tochrer, Maria Theresia Auguste. 24. Dem Küfer und Wirth Julius Wellhöfer ein Sohn. 25. Dem Kaufmann Richard Wallenfels eine Tochter. 25 Dem Taglöhner Heinrich Usinger eine Tochter. August: 20. Wilhelm Friedrich Otto Scheel, I Jahr alt, Sohn des Kaufmanns Otto Scheel dahier. 20. Margarethe Seibert, geb. Schmidt, 72 Jahre alt, Wittwe -von Werkstätten-Vorsteher Heinrich Seibert dahier. 21. Katharine Noll, geb. Ronstadt, 64 Jahre alt, Ehefrau von Privatier Emil Noll dahier. 21. Elisabetve Becker, 18 Jahre alt, Dienstmagd zu Alten-Buseck 22. Johannes Born IV., 74 Jahre alt, Müller zu Homberg a. d. Ohm. 23. Anna Frank, 39 Jahre alt, Prioatin dahier. 24. Wilhelmine Sophie Auguste Eidmann, 1 Jahr alt, Tochter des Agenten Philipp Eidmann dahier. 26. Wilhelm Noll IV., 39 Jahre alt, Kaufmann dahier. 26. Willy Noll, 8 Jahre alt, 27. Mmna Henriette Noll, 10 Jahre alt, und Adolf Noll, 4 Jahre alt, Kinder von Kaufmann Wllhelm Noll IV. dahier.___________________ __ Auszug aus den 2Circf>enf>üd?em der Stadt Gietzeu. Evangelische @tmetn11. ßSetrarrtt. Matihäusgemeinde. Den 26 August. Karl Philipp Enz, Eisendreher zu-Offenbach, und Katharine Elisabeth Meinhardt, Tochter des Gemüsehändlers Christian Meinhardt zu Gießen. Satankta. Matihäusgemeinde. Den 22. August. Dem Schriftsetzer Jean Feußner eine Tochter, Elisabeth Käthchen Lina Johanna, geboren den 22. Juli. MarkuSgemeinde. Den 22. August. Dem Schuhmacher und Taglöhner Heinrich Lynker eine Tochter, Elise Henriette Katharine, geboren den 5. Juli. Denselben. Ein unehelicher Sohn, Hans Georg Julius, geboren den 12. April. Lukasgemeinde. Den 22. August. Dem Schmied Ernst Döll eine Tochter, Katharine Marie Lina, geboren den 7. Juli. Johannesgemetnde. Den 22 August. Dem Schlosser Philipp Meininger eine Tochter, Anna Elisabeths Marie Emilie, geboren den 28. 3unL Denselben. Dem Steinhauermeifter Jacob Atzbach ein Sohn, Albert Daniel Carl Konrad, geboren den 27. Juli. * Frankfurt a. M., 28. August. Im Zoologischen Garten ist an diesem Sonntag der Eintrittspreis während des ganzen Tages ans 50 Pfg. (Kinder 25 Pfg.) und der für daß Aquarium aus 20 Pfg. ermäßigt. Denselben. Dem Postassistent Carl Schirmann eine Tochter, Ottilie Luise Charlotte Auguste, geboren den 29. Juli. Denselben. Dem Buchhalter Bernhard Bahs eine Tochter, Elisabeth Margarethe Katharina Karolina, geboren den 8. Juli. Den 26. August. Dem Schutzmann Richard Reinhardt ein Sohn, Wilhelm Heinrich Richard, geboren den 11. August. Militärgemeinde. Den 24. August. Dem Premierlieutenant August Schröder ein Sohn, Gustav Georg Otto Arnold, geboren den 25. Juni. des Matihäusgemeinde. Den 22. August. Margarethe Seibert, geb. Schmidt, Wittwe verstorbenen Werkstätten Vorstehers Heinrich Seibert, 72 Jahre alt, starb den 20. August. Johannesgemetnde. Den 22 August. Anna Katharine Noll, geb. Ronstadt, Ehefrau des Privatiers Emil Noll, 64 Jahre alt, starb den 21. August. Den 26. Augufl. Anna Frank, Tochter des verstorbenen Arztes vr. August Frank, 39 Jahre alt, starb den 23. August. Anzeigen der? Stad. Bietzen. Evangelische «emeinbt Am Sonntag, den 6. September, soll die kirchliche Feie» deß «edanfesteß begangen werden- An diesem Sonntag wird eine Collecte erhoben zum Besten der Kaiser Wilhelms.Stiftung für deutsche Invaliden- Verkehr, nnd VsUswirtyschaft. Gietze«, 28. August. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochmmarkt kostete: Butter pr. Pfd. X 1,15-1.36. Hühnereier pr. St. 6—7 X 2 St. 13 H, Enteneier 1 St. 7—00 X Gänse eier pr. St. 00-12 H, Käse pr. 6t. 5-8 X Käsematte pr. St. 3 *, Erbsen pr. Liter 18 X Linsen pr. Liter 27 X Tauben pr. Pa« X 0,65 bis 0,75, Hühner pr. Stück 0,90 bis 1,10, Hahnen pr. Stück X 0,60-1,00, Enten pr. Stück X 1,60—1,80, Gänse pr. Pftmd X 0,00—0,00, Ochsenfleisch pr. Pfd. 66-74 X Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 60-66 X Schweinefleisch pr. Pfd. 64 bis 72 X Schweine- fleisch, gesalzen, pr. Pfd. 76 X Kalbfleisch pr. Pfd. 56—60 A Hammelfleisch pr. Pfd. 50-66 X Kartoffeln pr. 100 Kilo 6(0 bi» 8,00 X, Weißkraut pr. Stück D-00 A, Zwiebeln pr. Centncr X 6,00—8,00, Milch pr. Liter 16 X — Grüuberg, 26. August. Der heutige Ludwigsmarkst war mit Schweinen sehr gut, mit Rindvieh gut befahren. Die Preise für Rindvieh waren gedrückt, in Folge dessen auch der Handel ziemlich flau; viele Besitzer zogen es vor, ihre zu Markt gebrachten Thiere nicht abzusetzen. Recht flott ging der Handel mit Schweinen, für welche auch Hobe Preise erzielt wurden. Besonders gesucht waren sogen. Läufer; das Paar derselben kostete durchschnittlich 80—100 Mk. Geringere Ferkel wurden zu 30—40 Mk., vorgeschrittenere zu 45 biß 60 Mk. verkauft. Mit dem Markte war eine öffentliche Faselschau verbunden, zu welchem Zwecke etwa 25 bis 30 Thiere aufgefahren waren. Die schönsten der zu Markt gebrachten Thiere der Vogelsberger und Simmenthaler Rasse wurden durch die Kor- commission angekört. Ein gegen 11 Uhr niedergehender heftiger Regen machte dem Markte ein vorzeitiges Ende. Darmst. Zig. 88 Gedern, 24. August. Der heute hier abgehaltene dritte Vieh markt war in Rindvieh ziemlich gut befahren; aufgetrieben waren 252 Stück. Im Allgemeinen war der Handel sehr gut, obwohl noch die Preise geringer waren, als in Ober-Seemen. Frischmelkende Kühe kosteten daS Stück 300-320 Mk., gewöhnliche Kühe 180—250 Mk. Bon ersterer Sorte wurden mehr verkauft, als von letzterer. Einjährige Stiere wurden verkauft daS Paar mit 200 bis 240 Mk., zweijährige mit 300-350 Mk., der Umsatz war indeß ge- gering. Bessere Preise wurden in Rindern erzielt, nämlich für einjährige 120-130 Mk., für zweijährige 160-180 Mk. daS Stuck, von letzteren wurden wenig verkauft. Lebhafter ging dagegen der Handel in Saugkälbern, 14 Tage bis 3 Wochen alte Thiere kosteten 30-42 Mk. da« Stück. Sogenanntes Mastvieh (iuages) war sehr billig und wurde viel verkauft. An Schweinen waren angefahren 496 Stück. Der Handel hierin war sehr gut und wurde säst Alles verkauft. Am meisten waren sogen. Einlegeschweine vorhanden, wovon das Paar 90-110 Mk. kostete. 6-8 Wochen alte Sornmer- ferkel kosteten 30—42 Mk. Einige fette Schweine wurden zu den boben Preisen von 60—65 Psg. da« Pfund Schlachtgewicht verkauft. Billiger warm Zuchtschweine, welche aber meistens unverkauft blieben. Das Stück kostete 60—65 Mk. Der nächste Markt hier findet den 14. September statt._______________________ Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemeffen am 28. August, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags: Master 15°, Luft 20’. Rübsamen'sche Badeanstalt. Bienenhonig, 8015 8010 Handlungen vornehmen; e. vor ihrer Gesundmeldung beim Arzt und von demselben statt, gehabter Ausstellung des letzten Krankenscheines die Arbeit nicht aufnehmen. 3. Dec Kaffenvorstand ist befugt, Krankenbesucher zur Controlle der Erkrankten zu bestellen und Instructionen für dieselben zu erlassen. Zu Krankenbesuchern können Kassenmitglieder ernannt oder auch Angestellte verwandt werden. 4. Den Krankenbesuchern ist der Zutritt zu dem Kranken jederzeit zu gestatten, falls dies nicht vom Kassenarzt untersagt ist. 5. Die Kranken sind verpflichtet, dem Krankenbesucher jede aus die Krankheit und die vom Arzte verordneten Heilmittel bezügliche Auskunft zu ertheilen und demselben den Krankenschein zur Ein- sicht vorzulegen. 6. Zuwiderhandlungen gegen diese Vorschriften werden für jeden einzelnen Fall nach Bestimmung des Vorstandes mit einer Ordnungsstrafe bis zu 20 Mark bestraft. Vorstehende Bestimmungen treten mit 1. September l. I. in Kraft. Der Vorstand der Ortskrankenkasse Gießen. Ortskrankenkaffe Gießen. Auf Beschluß der Generalversammlung vom 26. Juli l. I. sind nachstehende Vorschriften über das Verhalten der Kranken und Krankenaussicht (S 26 Statut) erlassen: t r m . 1. Die Kassenmitglieder sind verpflichtet, dte durch Beschluß der Generalversammlung erlassenen Vorschriften über die Kranken Meldung, das Verhalten der Kranken und die Krankenaufsicht, so. wie die Anordnungen des behandelnden Arztes zu befolgen. 2. Insbesondere dürfen erkrankte und in Folge dessen erwerbsunfähige Kassenmitglieder: a. ihre Wohnung nur mit Bewilligung des behandelnden Kassen- arztes und nur zu der von diesem auf dem Krankenschein angegebenen Ausgehezeit verlassen. Diese Ausgehezeit darf nur von Morgens 8 Uhr bis Abends 8 Uhr, und für die Zeit vom 1. October bis 31. März nur bis Nachmittags 4 Uhr währen; d. alcoholartige Getränke nur auf Anordnung des Arztes gemeßen; c kein öffentliches Local besuchen ohne Genehmigung des Arztes; d keine auf Erwerb gerichtete oder sonst ihre Genesung hindernde Die Grnmmetverstkiseruns vom 26. und 27. August von den Domanialwiesen ist genehmigt und können die Abfuhrscheine bei Großh. Rentamt Gießen vom 1. September an abgeholt werden. Gießen, den 27. August 1897. Großherzogl. Oberförsterei Gießen. Block. 8023 in bekannter Güte, empfiehlt Lehrer Döll zu Wieseck. Versteigerung von altem Gehölz. Mittwoch, de« 1. September l. I., Vormittags lOVa Uhr, sollen auf dem rechten Lahnuser unterhalb der Wieseckmündung mehrere Loose gebrauchte tauueue Dielen und Rüfthölzer an Ort und Stelle an die Meistbietenden öffentlich verste gert werden. Mainz, den 27. August 1897. Großh. Wasserbauamt Mainz. Schmitt. 8034 Die Rechnung der Landjndenschaft der Provinz Oberheffen pro 1896/97 liegt 8 Tag; lang zur Einsicht der Interessenten auf dem Bureau des Unterzeichneten offen. Gießen, den 28. August 1897. 8040 Eduard Hanau. Städtischer Arbeitsnachweis Gießen. Gartenstraste 2. «ugebot btt «tMtöehtntt t 3 Bäcker, 1 Buchbinder, 1 Schreiner, 3 Maschinenschlosser, 2 Bauschlosser, 1 Schneider, 1 Reisender l Einkasstrer 2 Ausläufer bezw Kolporteure, 1 Taglöhner, 3 Hausburschen, 1 1 frau, 1 Köchin, b Dienstmädchen, 1 Kindermädchen, 1 Wasch- und Wwm. ÄaAftoat der Arbeitgeber r 2 Glaser (Rahmenmacher), 1 Weißbinder, 3 Bauschlosser, 12 Maschinenschlosser, 1 Schmied, 1 Wagenbauer für Luxuswagen, 2 Spengler und Metalldreher, 3 Bau- u. Möbelschreiner, 2 Schuhmacher, 1 Hosen und Westenarbeiter, 1 Rockarbeiter, 1 Schneider nach Auswärts, 1 Kuhschweizer, 3 Pferdeknechte, 1 Ackerknecht- 1 Fahrbursche, 1 Taglöhner, ^Handlanger, 2 3^Fabrikarbeiter im Alter von 16-18 Jahren, 12 Dienstmädchen HauS- und Küchen- arbeit, 1 Dienstmädchen welches melken kann, 1 DienstmSdch n nach Auswärts, 1 Restaurationsköchin, 3 Bäcker-, 2 Buchbinder-, 1 Gartner, 2 Drechsler-, 1 Drucker-, 3 Schuhmacher-, 3 Schneider-, 3 Schreiner-, 2 Schlosser-, 1 Jnstal- lations-, 1 Kupferschmied-Lehrling._______________________________________________ [BehördlicheAnzeigen| |TerSg^ngen. j Lebendfrische Lahnhechte zu haben bei 8047 Mart. Simon, Asterweg 7. la. neue holl. voWringe, Rollmöpse, Sardinen, Caviar, Bratschellfische , BiSmarck-Heringe, Ostsee- Delicateß-Heringe in div. Saucen frisch eingetroffen in 8044 C. G. Klelnhenne Delikatessen-, Fisch- und Geflügel-Hdlg, Bahnhofstraße 59. SMF Heute Samstag die ersten frischen Frankfurter Würstel. 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Mieth-Gesuche. Zu verkaufen. verloren u. Gefunden. Strasse 27 nach 8030 zu verkaufen. 8038 Rcdacti-n: U. Cchtdd-. Are heutige Wimmer umfußt 8 Seiten. MAGGIE flöT" Wir verlegten heute unser Geschäftslocal von Markt- 8028] Von zwei filteren Damen wird etn freundliches Logis von 3 Zimmern mit allem Zubehör, womöglich mit Sitzplatz tm Garten, g,sucht Gefl. Offerten unter E. A. 11 befördert die Expedition dieses Blattes. ßrühl sche Univ.-Druckerei (Pietsch