Kel re. iut aaent liessen age 15 •’hirttj« gi. ElchNUtz. ” 18»» «r. 175 Erstes Blatt Doiwersta, dm N Juli Der ^irßever Anzeiger erscheint täglich, »tt Ausnahme de« Montags. Die Gießener AnmirienVtLIter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Gießener X nzeiger Kenerat-Mnzeiger. Bierteljährigir Aöonnemeatspreisr 2 Mark 20 Pfg. «tt Bringerloha. Durch die Post bezöge* 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Txpeditio« und Druckerei: Kchntflratze Zlr.7^ . Fernsprecher bl. Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gieren. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für de, olgmden Tag erscheinenden Nummer bi- Borm. 10 Uhr. Hratisöeitage: chießener Kamitienölätter. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehme» i Anzeigen für den ^Gießener Anzeiger- entgeh«. ' tt“«teti«litn ei(; 7 un^ hochseunsrste «W, Kslj-Kemkgt Schilfrohr unb 248 narms htylittti. nkplatten l. '»‘'M irtikel ommirtrs IaönKet unb Kihiffel«,Si-klt. Schschüas»e» etc.. I 'ne, lingof* kalk laggoMmge» md Lager sichert Inen. raiteob. Obt. löten 313^ V 1897. Slldcrrenle Messt es decorirt. tM®, R«zM> mb «Mw r (illigen Preiien di« niv.Druekerel hifcbeydi), gtrajlii—--- sht Brtd Jjjj 2C N *• 415 8755 10i2j 23J? 97.85 1887 30.36 10L5J 10256 . l io(|5101- L>yP.drArtillerie«RegimentS Nr. 29 vorgefübrt. — Seine Excellrnz ber commandirende General v. Wittich nahm an dieser Vorführung ebenfalls Theil. Berlin, 27. Juli. Ueber den Kaiser-Wilhelm- Canal schreibt die ,,Mil. Pol. Corr.": Wie sich immer mehr herauSstellt, genügt der Canal für wirklich große KriegS- fdnffc in vielen Fällen noch durchaus nicht. ES wird deshalb früher ober später bie Frage von Neurm zur Erörterung gelangen müfien, ob fich nicht burch eine weitere Vertiefung ber Fahrrinne Schwierigkeiten beseitigen lassen, bie besonders i Bonn leicht in die Erscheinung treten, wenn aus dem Canal gleichzeitig Kriegs- und Handels- oder Küstenfahrzeuge verkehren unb einander auSzuweichen gezwungen find." — Gegen daS Urberhandnehmen der Verwendung von Chinesen auf deutschen Schiffen, namentlich Dampfern, will jetzt bet Seemanrsverein von Hamburg Altona an die ReichSregterung eine Beschwerde richten, in welcher dringend um Abhilfe gebeten werden soll. Vornehmlich soll in der Beschwerde darauf hingewiesen werden, daß die als Heizet, Trirnrnrr und Matrosen beschäftigten Chinesen die Befehle deS Kapitäns und der Schiffs-Offiziere unmöglich prompt auSfühten können, weil fich Vorgesetzte und Untergebene nicht durch die Sprache verständlich zu machen wüßten. ES würde daher bet einer Havarie auf See mit zum Theil chinesischer Mannschaft namenloses Unglück entstehen, weil die CommandoS von jenen nicht verstanden werden könnten, die übliche Zeichensprache aber in solchem Fälle geradezu gefährlich sei. Im Anschluß hieran sei noch erwähnt, daß demnächst die Gründung eines CentralvelbandeS der Seeleute für den gejammten deutschen Schiffsverkehr erfolgen soll und die Vorarbeiten dazu bereits so weit gediehen find, daß in Kurzem durch ganz Deutschland hin mit der Agitation begonnen werden kann. Wolffs telegraphisches Correspondmz-Bureau. Berlin, 27. Juli. Gegenüber einet Meldung der „N. Ft. Pr." über die Stellungnahme ber Botschafter in Konstantinopel zu bet Frage bet Tilgungsweise bet KriegSkoftenentschädigung burch Gtiechen- lanb schreibt bie „Nationalzeitung": An hiesiger unterrichteter Stelle ist nichts davon bekannt, daß der deutsche Botschafter in Konstantinopel die ratenweise Zahlung der Kriegsentschädigung vorgeschlagen habe. Es erscheint dagegen allerdings kaum zweifelhast, daß der deutsche Vertreter an der Spitze derjenigen Botschaftergtuppe steht, die in ber Schaffung der europäischen Controlle das einzige Mittel sieht, von dem eine befriedigende Lösung der finanziellen Schwierigkeiten erhofft werden kann. Molde, 27. Juli. Die „Hohenzolletn" ist heute früh 5 Uhr, von zwei Torpedobooten begleitet, südwärts gedampft. Bei der Abfahrt wurde die „Hohrnzollem^ von dem amerikanischen Dampfschiff „Ohio", auf dem fich hundert Touristen befanden, mit der Flagge falutirt. Petersburg, 27. Juli. Zum Ehrendienst bei der deutschen Kaiserin wurden befohlen: Oberstallmeister I Graf Orlow Dawydow und Fürst Gortschakow, bei dem Ueberfluß haben. Auf die Verdauung und Körperconstitution jener Leute hat daß Erdeessen keinen nachtbeiligen Einfluß. Die Otomaken find zwar fett unb häßlich, aber ihr Emboripoint ist kein übertriebener. Ueberhaupt haben in fast allen Gegenden der heißen Zone die Menlcheu eine merkwürdige Begierde, Erde zu effen und zwar überall einen fetten, stark riechenden Thon. Man muß oft die Kinder anbinden, um fte zu hindern, auSzugehen unb Erde zu verschlingen, wenn der periodische Regen aufgehört hat. In dem Dorfe Banoo, am Ufer beß Magdalenen- fluffeS, stecken die Frauen, welche irdene Töpfe anfertigen, während ber Arbeit große Stücke Thon in den Mund. Sehr verbreitet ist die Geophagie in Persien. Im ganzen Orient wird auch von den Frauen des Harems Erde als Leckerei gegeben. In ber Mongolei werben Trinkschalen aus einer wohlriechenden Erde geformt; füllt man dieselben alsdann mit Waffer, so nimmt dieses den betreffenden Geschmack unb Geruch an unb wird sehr gern getrunken, die Schale selbst aber wird zerbrochen unb verzehrt. In Schweden werden nach den Schilderungen von BerzeliuS jährlich Hunderte von Wagenladungen Kieselgur (Kieselmehl, Bergmehl) von den Landleuten unter das Brod gemischt. Ebendaffelbe ist in Finnland der Fall. Auch in Deutschland gab eß schon Erdeffer. So strichen die Arbeiter in den Sandfteingruben beß KyffhäuserbergeS auf ihr Brod statt der Butter einen feinen Thon — Steinbutter genannt — und hielten ihn für sättigend und verdaulich. In allen diesen Fällen geschieht das Erbeessen saft nur auß Liebhaberei unb nicht aus Noth. Ganz anberß find natürlich diejenigen Fälle zu beurteilen, wo man aus Mangel an Nahrung, wie in Kriegszeiten, zur Stillung beß Hungers Erbe genoß. Es geschah dies z. B. im dreißigjährigen Kriege in Pommern, sowie 1719 unb 1733 zu Wittenberg. Fast alle Erdarten, welche von Menschen genoffen werden, enthalten, wenn auch nur in geringem Grade, nahrhafte Bestandtheile und zwar meist Jnfusorienkhierchen. Solche Infusorienerde, theilweise auß ziemlich mächtigen Lagern noch lebender Organismen bestehend, besitzt nun allerdings eine geringere oder größere Menge organisch chemischer Substanzen, welche für die Ernährung des Menschen verwendbar find. Daher suchen auch die meisten Geophagen die Erdart zuerst mit einer gewissen Sorgfalt zum Genuffe aus, später aber verschlingen fie oft in krankhaftem Triebe fast jede beliebige Erde. Daß bann biese Art bet Geophagie meist sehr zahlreiche Opfer fordert, hat man namentlich an den atmen Kindern ber nach Amerika ausgewanberten Salzburger gesehen. Bei ihnen zeigte stch bald äußerste Blutarmuth, heftiges Herzklopfen, ein mürrisches, mattes Wesen, gepaart mit dem Hange zur Einsamkeit, endlich allgemeine VerdauungS- und Stoffwechselstörungen, an denen die Leidenden schließlich zu Grunde gingen. Was treibt nun aber die Menschen, abgesehen von den Zeiten einer wirklichen HungerSnorh, zu der eigenthümlichen Geschmacksverirrung des ErdeeffenS? Bet unseren bleichsüchtigen, chlorotischen Mädchen, bei denen die Absonderung der Magensäure anormal gesteigert ist, find Kreide, Schiefergriffel und Bleistifte wohl als instinctiv gewählte Mittel zur Wiederherstellung ber gestörten Verdauung anzusehen. Derselbe Grund mag auch bei denjenigen Südländern vorliegen, bei denen diese sogenannte Pica chlo- rotica in eine wahre Krankheit übergeht. Aber dadurch ist daS Erdeeffen noch nicht für jene Gegenden erklärt, wo eS zunächst als Leckerei auftritt, wie in Persien. Hierzu müffen wir einen weiteren Gesichtspunkt in Betracht ziehen. ES gibt ein französisches Sprüchwort: on ne vit de ce qu’on mange, mais de ce qu’on digdre — man lebt nicht von dem, was man ißt, sondern von dem, waS man verdaut — und dies schließt stillschweigend ein, daß man unendlich viele Dinge genießt, ohne fie zu verdauen. Wir find im Jrrthum, wenn wir meinen, daß unsere gewöhnlichsten Nahrungsmittel immer rein nährende Stoffe ober wenigstens Prinzen Heinrich von Preußen Generalmajor ä la suite Fürst BjeloselSkt-BjeloserSkt. Depesche» bet Bure« , Herold." Mit», 27. Juli. Im Kieler Kriegshafen werden Anfang» August im Beisein bei Kaiser» und del Prinzen Heinrich umfangreiche versuche im Lelegraphtreu ohne Draht stattfinben, um beffeu Berweubbarketr sür Zwecke bet Kriegsmarine zu erproben. Auf ber kaiserlichen Werft werben bereits die oöthtgen Vorbereitungen getroffen. Berlin, 27. Juli. Wie von zuverläjfiger Seite verlautet, haben bie hier weilenden kaiserlich japanischen Martne-Jogeuieure nach laugen Verhandlungen vom japanischen Martneminifterium den telegraphischen Ausrrag erhalten, die endgtltige Bestellung eines japanischen Panzer- schiffe- bei der SchiffSbao-Actieo-Gesellschast „Vulkan- ab- zuschließen. Berlin, 27. Juli. Der Besuch deS italienischen KöoigSpaareS anläßlich der Manöver bei Homburg dürste in der Zett vom 4. bi» 6. September erfolgen. Minister »erden sich nicht tu der Veglettung des Königspaares befinden. Berlin, 27. Juli. Als heute Mittag auf dem Postamt am Potsdamer Bahnhöfe ein großer Packetwagea der Reichspost geleert wurde, exp^obirte ein Packet mit lauter Detonation. Dasselbe enthielt anschetoeod Explosiv- stoffe. Tin Beamter wurde schwer verletzt. Kiel, 27. Juli. Der König von Siam ist, von Kopenhagen kommend, heute Nachmittag um 3 Uhr im Kieler Hafen eingetroffen. Die Strandbatterie von Frtedrichsort feuerte Salut. Im Hafen selbst begab sich der StattooSchef von Kiel, Contreadmiral Oldekop, sowie der siamesische General Consul auS Hamburg au Bord der Macht des Königs. Rach kurzem Aufenthalt im KrtegShafen lief die Macht tu die Schleuse zu Holtenau ein, wo der Präsident deS kaiserlichen Canalamt» und der Betriebsdirector an Bord der Macht empfangen wurden. Um 4 Uhr verließ da» Schiff Holtenau und dampfte nach der Elbe ab. Köln, 27. Juli. Bei der Beerdigung eine» Opfer» der Kalk« 1°°°"°'.° * ’ di, erüiU ilt ™ >„»*■ keinhtl in ’ snnztn tun« den dadurch tai str fich drn T IchSunt Zukunft 1 Farben fchildtlir"/ Aegiernng versäuu beiter rechtzeitig D ttaprföl iititb unb Rnntet jn otrbanltn seien. Partei immer mehr ißengefetz habe ficht lemofraten beigetraf mrereffanten AuSsüht jcngnng einzig erfol infer 6taat8« und1 mgang zu dämmen anb nie» dabei Hit welche die von iht > ociale Partei in d einem Hoch aus 1 i einen etma l’/jftü menen Vortrag. Z dankte sodann dem amen Darlegungen Hoch auf den vereh mit einem Hoch auf and den Lanbacher ( 81ml, 26, 3 -Ke SnM heffif-j tab durch die Pfalz zveckt Im Wesentlich Stabte f somit btt 9 litt sich hauptsächlich s-elleu. 26. Ju in Tamstag macht« i«rstt Dampfschiff h »am und einem Ge Ehrend der Fahrt b *lt Nflt Dame ft| i^nen. Der so bez ? Landungsplätze ve Hsrtenonnate bet ihn ftatt, »oral i,6,t m lint tMfUHung der ( Schmidtvorer ' * ausgenomment \ Seid gehabt h, Leiben der übrige, und brachte 60 s* Sr*. ?“S ig| KfiSS »Iti O“ Tode, ^•ttiffir S? ^°lf n b2itn und fe" «N, 2»? i-- »»urt, ' 3#l|, 0 ’ “’M Mim n**Ms""1, *1, !?n *' "«H ' b«6 M 6, ’V1» ’itb; 4 '““''tat er I» cC rt;n»ltl etuog btt ^schützev fe*'« r-LL u® amtw“ ! » !°°hl $onuü w, .taffinnbtrn W« int Mihi» nni ~ 8«nn ein Statt, ' fcjJ: 9'1"« Stjtn ju bringen. ^hen Barometer- 11 °och »titer verloren. , über Tmtral-Frank- °nd zangeoftrwig nach 11 Europa- wird von Cimrum noch nördlich mg in Lentral-Saropa trüb und sallen stellen. Ullche Witterung tegnerijä)ii Witter. m älterer Metzgermeister, mffurt liefert, war In lontntr, als Berufung!- ttheilt worden, weil er rlbfleisch in „aufge- ankfm verkauft habe. Zerurtheilte Revision ein ergericht zu Berlin kürzer nur deshalb, weil bt- ährung der Sirafver- ie schwer ausführbar!!. matbchtn/ die ob Mrulve innige M en - wie vor einige- sar — hat sich nun ein n Wba gesunden. Der Arbeit ein eigenartlgik : Wiederkehr des Tage«, feinem Baler als Lehr- rgthurm hatte reparlren - muhte damals sämmr« uffchleppen, »odurch ih« iM würbe. Nach be- Sohn ihn Namen und bet Thurmes und bleie Haubeamten. Bei der Ittüft btnuV, M! jwaufl-W* oIt ß Mt »'M nt »n|«m '» 9,‘w'8" M« M« M rotdutn Wfllit« *'! | ^fd)tm8obeD,bd Schotten [i* gelegenen $eim Lrrti LaubSmanr>e!i pinne f,aö ««.k, m. äI:i: ■fttfS« ' 2t ! Lanbsmanv,/^ vackerer tu n Wochen on I, bah» '"üben nich- vankba^ei z $el(w if kt® ’l?x, gptntt i«l it111Ä®*“?« haben- Arrwenbnnk cher rt|) die Versammlung, wies aus die Bedeutung de» auf der Tagesordnung stehenden Themas hin und gab der Freude darüber Ausdruck, daß es der Versammlung vergönnt sei, den in der sozialen Bewegung stehenden und auf diesem Gebiete bewanderten Redner, Herrn Hosprediger a. D. Stöcker, darüber reden zu hören. Nach einem mit Begeisterung auf* genommenen Hoch auf Se. Maj. Kaiser Wilhelm LL und Se. König!. Hoheit Großherzog Ernst Ludwig ertheilte er dem Referenten das Wort zu seinem Bortrage Über: „Die Socialdemokratie, ihre Förderer und ihre Bekämpser." Der äußerst gewandte Redner wies zunächst hin auf die eigen« rhümliche Erscheinung, daß gerade in Deutschland die Social- temokratie an Zahl weit stärker sei, als in den Übrigen Ländern und daß dieselbe auch auf dem Lande immer mehr Boden gewinne. Nur die deutschen Socialdemokraten zeigten »n allen ihren Versammlungen, ihren Schriften und Blättern einen unbegreiflichen Haß gegen die Kirche und ihre Diener, gegen die Monarchie und das Vaterland, während man dies z. B. von den französischen, englischen und anderen Social- dewokraren nicht sagen könne. Herr Stöcker suchte sodann die Gründe sür diese auffallende, betrübende Thatiache nach- -uwetsen. E ne Hauptursache sei in dem sogen. Gründungsschwindel in den siebziger Jahren, dem tausende von Existenzen zum Opfer gefallen seien zu finden. Wer könne eS darum den dadurch brodlo» gewordenen Arbeitern verdenken, laß sie sich den Svcialdemokraten, die ihnen eine beffere und schönere Zukunft versprechen, und diese in den buntesten Farben schilderten, in die Arme warfen! Dann habe e» die Regierung versäumt, den berechtigten Forderungen der Arbeiter rechtzeitig nachzukommen. Fürst Bismarck und Graf Caprivi hätten selbst zugestanden, daß die Alters-, Jnvali- detätS« und Krankengesetze nur der socialdemokratischen Partei zu verdanken seien. Sei eS da ein Wunder, daß diese Partei immer mehr wachse und zunehme? Auch da» Socia- listengesetz habe sicherlich nicht zur Verminderung der Socialdemokraten beigetrageu. — Im nun folgenden Theile seiner ivtereffanten Ausführungen gab Redner die nach seiner Ueber- zeugung einzig erfolgreichen Mittel und Wege an, die für unser Staats« und Gesellschaftsleben äußerst gefährliche Bewegung zu dämmen und die Socialdemokratie zu bekämpfen, und wies dabei hin auf die geradezu glänzenden Erfolge, welche die von ihm im Jahre 1878 gegründete christlich- sociale Partei in dieser Hinsicht zu verzeichnen habe. Mit einem Hoch auf unser deutsche» Vaterland schloß Redner seinen etwa 1^ stündigen mit stürmischem Beifall aufgenom- meneu Vortrag. Se. Erl. der Herr Graf zu SolrnS Laubach dankte sodann dem Referenten für seine gründlichen, interes- lauten Darlegungen und forderte zum Schluffe auf zu einem Hoch auf den verehrten Herrn Hofprediger, welcher alsdann mit einem Hoch aus unser Heffenland, die liebe Stadt Laubach und den Laubacher Grafen erwiderte. Grünb. Anz. Worms, 26. Juli. Heute früh traten von hier aus eine Anzahl hessischer Lehrer eine Ferienreise per Rad durch die Pfalz, Elsaß und Baden an. Dieselbe bezweckt im Wesentlichen einen Besuch der oberrheinischen Städte, sowie der Vogesen und des Schwarzwaldes, und soll sich hauptsächlich in den Dienst pädagogischen Interesses stellen. Mainz, 26. Juli. Da» „Mainzer Tagbl." schreibt: Am Samstag machte ein Herr, der mit dem Köln-Düffel- borfer Dampfschiff hier eintraf, dem diensthabenden Schutz- mann und einem Gendarmen die Anzeige, daß seiner Tochter während der Fahrt das Portemonaie entwendet worden sei. Die junge Dame sei in der Lage, den Dieb genau zu bezeichnen. Der so bezeichnete Herr wurde bei seinem Austritt am Landungsplätze verhaftet und man fand auch richtig das Portemonnaie bei ihm vor. Aus dem ersten Polizeibezirk sand die erste Vernehmung des Diebes und der Zeugen des Vorfälle» statt, worauf die Zeugen entlaffen wurden. Nunmehr mußte, bevor man den Dieb in den Arrest abführte, eine Feststellung der Effecten erfolgen, die durch den Schutzmann Schmidt vorgenommen wurde. Al» man dem Dieb ba» aufgenommene Protokoll vorlas, erklärte er, daß er mehr Geld gehabt habe, eS fehlten gerade 100 Mk. Auf Betreiben der Übrigen Schutzleute fah Schmidt noch einmal nach und brachte 60 Mk. herbei, die er angeblich aus Versehen auf der Pritsche wollte haben liegen lassen. Der Dieb, ein Engländer, bestand aber darauf, daß noch immer 40 Mk. sehlten. Die Schutzleute wollten sich nicht als Spitzbuben blnstellen lasten und leerten ihre Taschen um, zum Beweise, laß sie nichts hätten — und auch Schmidt that dies- die -40 Mk. waren nicht vorhanden. Der Verhaftete bestand noch immer darauf, daß das Geld fehle, da erklärte der älteste Schutzmann, der aus dem Revier anwesend war, daß er nicht Äst habe, sich als Dieb htuftellen zu lasten, wer das Geld habe, solle eS herauSgeben, andernfalls werde eine Körptr- Äsitation sämmtlicher anwesenden Schutzleute vorgenommen. Tie Körpervisitation begann und nun versuchte Schutzmann Echmidt, der das Geld thatsächltch genommen hatte, die 40 Mk. auf eine Fensterbank zu legen, wobei ihm ein 20 Markstück zu Boden siel. DaS Geld war gefunden. Alles Lamentiren half nun nichts, man holte den Bezirks« tcmmiffär Schöneck und Wachtmeister Oesverberg, theilte Liesen den. Fall mit, woraus Herr Polizeicommlssär Schüler herbeigeholt wurde, der dem Schutzmann Schmidt rieth, sofort ferne Entlastung zu nehmen, waS dieser auch versprach. Zum größten Erstaunen aller Betheiligten trat aber gestern Morgen um 7 Uhr Schmidt wieder in Dienst. Herr Schüler, der Aussehen mit einer Verhaftung vermeiden wollte, machte Herrn Oberbürgermeister Dr. Gaßner gestern Vormittag Meldung, woraus dieser schon um 11 Uhr die Außerdtenst- stellung des Schutzmanns verfügte. Schmidt war am 1. April atfct Jahre als Schutzmann tm Dienst, fast stet» im 4. Bezirk. Die Sache ist der Staatsanwaltschaft angezeigt. Alzey, 26. Juli. In HetteSdorf, unterhalb Neu- »ied, wurde am Freitag die Leiche des Steuercommistars Dietrich von hier geländet. In einem krankhaften Anfall hat Dietrich, der au« Homberg in Oberheffen gebürtig ist, freiwillig den Tod gesucht. Dermifdfte»« * Berlin, 27. Juli. Heute Nachmittag gegen 4 Uhr ist in der Medaillenfabrik von Oertel, Gollnow- straße 11 a, der Arbeiter Wilhelm Rann, HagelSberger- straße 41 wohnhaft, am Prägewerk aus eigener Unvorsichtigkeit dadurch verunglückt, daß er von der Kugel des BalancierS mit dem Kopf an die Wand geschleudert wurde, und an beiden Schläfen eine Zertrümmerung des Schädels erlitt- der Tod trat sofort ein. • Karlsruhe, 27. Juli. Am verflossenen Sonntag Abend hat nach den heute hier aus dem Schwarzwald eingetroffenen Zeitungen wieder ein verheerendes Unwetter gewüthet. Im oberen Höllenthal ging ein Wolkenbruch nieder- tm Kinzigthal hat es stark gehagelt, so daß der Schaden an Bäumen und Feldfrüchten sehr groß ist. In Balingen, Amt Emmendingen, wurden drei vor einem Hause stehende Frauen vom Blitz getroffen- die 46 Jahre alte Frau des Bäcker- Kaufmann war sofort tobt, die beiden anderen kamen nach einer halbstündigen Betäubung wieder zu sich. — In Hof« f en he im, Amt SinSheim, wurde Sonntag Nacht der 19 Jahre alte Ludwig Rasig von seinem 15 Jahre alten Bruder aus Fahrlässigkeit erschossen. • Heilbronn, 27. Juli. Am hellen Tage erstach in Böckingen der frühere Frachtbote Heinrich Mößner den mit ihm verwandten Bauer Karl Mößner, als dieser dem WÜthe- rtch, der seine von ihm getrennt lebende Frau auf der Straße verfolgte, den Weg vertrat. Der wie wahnsinnig sich ge- berdende Mörder wurde nach einem vergeblichen Versuch, sich im Neckar zu ertränken, verhaftet. ♦ Glarus, 26. Juli. Wie die „BaSl. Nachr." melden, stürzte gestern früh um 6 Uhr der 30 Jahre alte, in Schwanden in Arbeit stehende deutsche Schreinergeselle Rindfleisch an den „Schwarzköpfeu" am Bächlistock oberhalb Luchfiugen beim Edelweißsuchen ab und war sofort tobt. ES erforberte ein schweres Stück Arbeit, den Verunglückten ins Thal hinabzubefördern. • Brüssel, 25. Juli. Wie die „Jndep. belge" mittheilt, ist gestern Früh 80 Reisenden in einem großen Gasthofe am SÜd- bahilhos eine unangenehme Ueberraschung bereitet worden: der Hausknecht ist in der Nacht mit allen ihm zur Reinigung überlassenen Stieseln der Reisenden durchgegangen und der Hotelbesitzer mußte auf seine Kosten 80 Paar neue Stiefeln anschaffen. * Neue Schnellfeuer-Kanonen in Frankreich. Der „France" find als Antwort auf deren Artikel über die neuen deutschen Geschütze folgende Mitt heil ungen von einem früheren Artillerie-Offizier gemacht worden: DaS technische Artillerie- Comitsr prüft seit einiger Zeit eine neue Schnellfeuer-Feld- kanone, die gewiß die bestvervollkommnete aller bestehenden Waffen ist. Diese Kanone ist 75 Millimeter-Kaliber und ruht auf einer doppelten Lafette- hybropneumattsche Bremsen vereiteln vollständig den Rückstoß und bringen das Geschütz nach jedem Schuß von selbst auf seinen Platz zurück. Da der Rückstoß nicht auf das Geschütz wirkt, so bleibt dieses beim Schießen stets gerichtet. Beim Schließen de» Verschlusses geht der Schuß von selbst los. Auf diese Weise kann ein Geschütz 40 bis 60 Schüsse per Minute abgeben. Ein anderes wichtiges Ergebniß ist bei der 75 Millimeter- Kanone erzielt worden hinsichtlich deS Platzens der Geschosse. Ohne Artillerist zu sein, weiß alle Welt, wie man eine Granate in der Luft zum Platzen bringt. Die Rakete der Granate trägt in einem Zinnrohre eine spiralförmig gewundene Lunte- wenn man das Zinnrohr an einem bestimmten Punkte durchlöchert, so beschränkt man dadurch nach Gut- dünken die Dauer der Verbrennung der Lunte, sodaß die Granate in der beabsichtigten Höhe platzt. Zu diesem Zwecke befiehlt der Sectiovschef: „Oeffnet so und so viele Secunden", allein man begreift, daß im Felde Jrrthiimer sehr leicht möglich sind, die durch das automatische Durchbohren der Zinnröhre in der neuen 75 Millimeter-Kanone vermieden wurden. Die 75 Millimeter-Granate platzt nicht eigentlich - sie bildet selbst eine kleine Kanone: die Ladung, die rückwärts liegt, treibt die Geschosse, mit denen die Granate angefüllt ist. Unter dem Drucke der Gase dehnen sich die Wände ein wenig aus und der Vordertheil der Granate reißt sich vom Stoßboden los. Eine auf den Feind schießende Batterie hat vorher ihre Schußlinie zu regeln. Ist das geschehen, dann sind die Wirkungen der 75 Millimeter-Kanone besonder» furchtbar- die aus allen Geschützen schießende Batterie kann 300 bi» 360 Schüsse in der Minute abgeben, und ba jeder Schuß 240 Kugeln umfaßt, so kann man sich leicht au-rechnen, welch riesige Menge von Geschossen eine Batterie auf den Feind niederregnen lassen kann. Da» Commando, mit dem daS intensive Fcuer angeordnet wird, ist an sich furchtbar ausdrucksvoll! „Par rafales, pieces feu!“ (zu Sturmfiößen, Geschütz: Feuer!). Und in der That ist ein derartiges Feuer ein Windstoß, ein Orkan, der ganze Regimenter dahinraffen kann. ES steht außer Zweifel, daß unsere neue Kanone das vervollkommnetste aller bestehenden Feldgeschütze ist. Die Regimenter sind damit noch nicht auS> gerüstet worden- wir wissen aber aus bester Quelle, daß die Arsenale solche täglich Herstellen. ♦ Gewehrkugeln aus Papier mit einem Aluminiummantel find, «wie die Zeitschrift „Der Militärarzt" mittheilt, die neueste Errungenschaft. Sie find die Erfindung eines französischen Offiziers und bezweckm, die Zahl der Verwundungen mit tödtlrchem Ausgange infolge der knochen- zersplitternden der Bleigeschoffe mit Stahlmantel zu vermindern. Die Genauigkeit des Schusses soll durch die genannte Veränderung des Materials in keinerlei Weise beeinflußt werden, doch tft der durch da- neue Geschoß geschlagene Wundkanal vollständig glatt und gestattet eine schnelle Heilung der Wunde. Die Zahl der Verwundeten würde danach eine | gleiche bleiben, die Wunde aber würde in den meisten Fällen nur Kampfunfähigkeit, nicht aber dir schweren unheilbaren Verletzungen oder gar den Tod zur Folge haben. • Aue Freimarken • Ausstellung von einer Ausdehnung und Bedeutung, wie man sie in London noch nicht gesehm hatte, wurde vor ein Paar Tagen in den Räumen deS Royal Institute der Aquarellmaler in Picadillh unter den Ausp eien der Philatelie Societies in London und Provinz durch den Herzog und die Herzogin von Aork feierlich eröffnet. ES sollen Marken im Gesammtwerthe von über 500 000 Lstrl. hier vereinigt sein, und Sammler von allen Theilen der Welt sind dabei vertreten. Der Herzog von Aork, sein Oheim, der Herzog von Sachsen-Coburg, der StaatSsrcretär für Indien, der Generalpostmeister Herzog von Norfolk und die Obercommiffare sämmtlicher Colonien sind unter den Ausstellern zu nennen. Viel Beifall fand eine von Herrn H. I. White ausgestellte vollständige Sammlung ungebrauchter englischer Marken. Unter den Raritäten erregten besonders zwei Marken von der Insel Mauritius, die ein Herr W. B. Avery ausgestellt hatte und die man hier als die seltensten der Welt betrachtet, den Neid und die Habgier der Zuschauer. Es find nur 17 Stück von dieser Ausgabe abgezogen worden. Als man bemerkte, daß durch em Versehen nur Post-Office darauf stand und daS Wort Sfamp ausgelassen war, wurde der Stempel zerstört. Das letzte Paar dieser Ausgabe, das zum Verkaufe gelangte, ist, wie ziemlich zuverlässig verlautet, mit 1600 L. bezahlt worden. Auch unter den von Herrn H. Derveen ausgestellten Stücken befand sich eine amerikanische Mtlbury- marke, deren Preis auf 300 L. angegeben wird. Für ein paar rosensarbene 2-Centwarken von Brittsch-Guyana, die demselben Aussteller gehörten, ist ein Gebot von 700 L. ab gelehnt worden. Die Ausstellung bleibt bis zum 7. August geöffnet. Sehiffsnachvichten. Der Postdampfer „Friesland" der „Red Star Line" in Antwerpen ist laut Telegramm am 27. Juli wohlbehalten in New-Aork angekommen. Univerfitäts - Nachrichten. — Göttingen. Sein 50jähriges Licentiaten-Jubiläum beging am Montag der älteste Docent in der theologischen Facultät der hiesigen Univ.rsität, Oberconsistortalraib Dr. theol. Wtestnger. Der Jubilar ist jetzt 37 Jabre an der Universität Göttingen thätig und trotz seines Alters von 79 Jahren körperlich wie geistig rüstig, so daß er seinen Lehrberuf ungestört ausführt. Zu dem Jubiläum wurden ihm von zahlreichen hiesigen wie auswärtigen Freunden und Schülern Glückwünsche dargebracht. Namen« der Universität gratulirte der Prorector, als Vertreter des LandesconsistoriumS war Oberconfistorialrath Guden aus Hannover erschienen. Nachmittags fand ein Festmahl statt. — Die Einführung eines Staatsexamens für Chemiker erscheint, wie die „Apoth. Ztg." mttlh.ilt, aussichtsooller. Das mit den Vorarbeiten beauftragte Kaiserliche Gesundheitsamt beabsichtigt, zur weiteren Förderung di-.ser Frage für den Octoder d. I. eine Conferenz einzuberufen, zu welcher eine Reihe hervorragender Lehrer an Universitäten und technischen Hochschulen Deutschlands, sowie Vertreter der chemischen Industrie htnzugezogen werden sollen. Citeratur rrrrd Kauft — München, 26. Juli. Die siebente internationale Kunstausstellung vertheilte erste Medaillen: 19 in der Maleret, eine in der Architectur; zweite Medaillen: 55 in der Ma erei, 13 in der Sculptur, 3 in der Architectur, 2 in der Grapdic, eine in der Kleinkunst. Erste Medaillen erhielten: Stuck, Habermann, Oberländer, Kunz, Firle, Baslida, Breitner, Bastert, Swan, Tones Shannon, Verstiaete, Rumpler, Cazin, Weeks, Hodler, Csok. — Dee Beiter vom Rhein, Kalender für 1898, Verlag von Ehr. Schömperlen, Nachf. Herrn. Haßler in Lahr, ist um 8 Seiten stärker als früher und kostet nur 30 Psg. Die Erzählungen sind bald ernst, bald heiter; auch enthält der Kallnder manches Belehrende, so daß er Jedermann als ein gutes Hausbuch empfohlen werden kann. Don ven vielen Bildern wird besonders dasjenige mit dem Titel „Blumenfreundin" den ungelhelltrn Beilall der Leser und Leserinnen des Kalenders finden. Für das Viele und Gute, das der „Vetter vom Rhein" bietet, ist der Preis ein sehr billiger zu nennen. Wöchentliche Uederstcht her Todesfälle tu Gieße». 30. Woche. Vom 18. Juli bis 24. Juli 1897. Einwohnerzahl: angenommen zu 23 700 (incl. 1600 Mann Militär) Scrrblichkettilziffer: 24,13, nach Abzug der Ortsstemden 15,36°/«. Kinder LS starben an: Zusammen: Erwachsene: tm vorn A n m. Die in Klammern gesetzte», Zistern geben m, wie viele der Todesfälle in der beireffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Ärenle kommen. 1. Lebensjahr: 2.—Ib.Jahi: Krebs 1 (1) 1 (1) — — Acuter Tuberkulose 1 1 — — Lungentuberkulose 1 (1) 1 (1) — — Lungenerweiterung 1 1 -- —— Herzfehler 1 (1) 1 (1) — — Nierenentzündung 1 (1) 1 (1) — —— Altersschwäche 1 1 — —— Angeborene Lebens- schwäche 2 — 2 - Keuchhusten 1 — 1 Diarrhöe 1 — 1 — Summa: 11 (4) 7 (4) 3 1 Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemeffen am 28. Juli, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags: Wasser 16°. Luft 16°. Rübsamen'sche Badeanstalt. Einen schönen Teint erzielt man nicht durch scharf- wtrkende sogen. Schönheitsmittel, sondern durch vernünftige Hautpflege; h erzu eignet sich in ganz hervorragender Weise nach ärztlichen Aussprüchen Die Patent-Myrrholin-Seife. So schreibt ein bekannter Arzt über dieselbe: In einem Falle von unreinem Teint, der bisher allen Seifen trotzte, einen glänzenden Erfolg erzielt. Es ist deshalb räth- ltch sür Jedermann, die Patent-Myrrholin-Seife, welche t Stück 50 Pfg. überall, auch in den Apotheken erhältlich, als Toilettefeife in täglichen Gebrauch zu nehmen. 7131 Ausnahme-Tage "MC für Sommerartikel: Donnerstag* den 29., Freitag den 30, und Sonnabend den 31 Juli. Sonnenschirme, Damen- u. Knaben-Blonsen, Blumen, Hü.e, Joupons, Touristenhemden re. werden an diesen Tagen bedeutwrdunter den ohnehin schon billigen Preisen verkauft. W Die Ausnahme Preise gelten nur für d.e,e dre, Tage. "W- Ter jReniag*' Tie Sießen-l w bflgdrjL 713» Richard Loewenthal 4* Co Giessen Bahnhofstrasse 1 Btfa»sauer 15. Vahnhofstr Bahnhofftr. 15. 7075 Mieth-Gesuche. 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