1897 Dienstag dm 29. Juni Nr. 149 Zweites Blatt I Aints- und Anzeigeblatt für den "Kreis Gieren. chratisöeikage: Hießener Aamitienökätter sangvereinö: 01 I J9./6. 126 A äubS.m-i W- 138.60 93.10 34.70 39, 12.70 [bentate Reste 93.15 34.80 Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für de« folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Sonn. 10 Uhr. 87.00 104.68 24.60 97.50 2865 MLV 162.00 Dort im Sehen wir 155.50 138.90 112.80 10040 106.50 146.20 161.55 116.30 146.- 16L- 116.40 138.10 feine 6207 iechoi ton 1887 Imb. Dk. bL teil. *8 Uhr: 39.7» 23.20 107.- 56.50 ib zurück ab zurück. uhM-gs.) KaüeuselS. Markt- 23.40 23.60 77 fit 156.50 141.50 115.- 103.40 108.20 Gefahr zurückziehen kann. Da« Weibchen ist bedeutend größer als daS Männchen, so daß letzteres sich seiner besseren Hälfte nur mit großer Vorficht zu näheren wagt, da eß fürchten muß, vor Liebe aufgefreffen zu werden. Beachtenswerth ist die prophetische Begabung der Spionen. Sie find als Wetterpropheten berühmt und geschätzt, da sie gegen Aende« ningen tu den Strömungen der Luft ungemein empfindlich sind und den Wechsel derselben mehrere Stunden vorher an- zeigen. In einer Specialschrist über diesen Gegenstand finden wir nachstehende Winke zum Verständniß der Spinnen. Prognosen: Die Wtnkclsptnnen versprechen gutes Wetter, wenn fie uns aus ihrem Gewebe den Kopf zeigen und ihre Füße weit vorstrecken- ferner wenn fie ihre Gier legen. An- haltend schönes Wetter steht bevor, wenn fie ihre Beine möglichst weit von sich auSftrecken und wenn sie NachtS ihr Netz vergrößert haben. Regen tritt ein, wenn fie sich in ihrem Gewebe ganz umkehren und uns ihren Hinterthell zeigen. Eine HauSspinne war eS, welche Christian II. von Dänemark in seinem Kerker so an sich gewöhnte, daß sie auf seinen Ruf herbeietlte und Nahrung von ihm entgegennahm. Doch waS für ein langbeiniger, steifer Geselle wackelt, von UNS aufgescheucht, über den Fußboden. ES ist ein Kacker. Au anderen Orten heißt er Tod, Schneider, Schuster, in Büchern Weberknecht. Abergläubische Menschen meinen, daß er, Abends gesehen, Glück, Morgens Unglück bringe und baß mau ihn in letzterem Falle todttreten mllffe. Das ist natür- lich eine Grausamkeit, denn der Kanker ist ein harmloser, so« gar nützlicher Geselle. Er spinnt nicht nur kein Netz, dadurch unsere Zimmer verunzierend, sondern geht auch NachlS eifrig auf die Jnsektenjagd. Behend versteht er seine Beute im Laufe zu erhaschen, überhaupt zeigt er sich NachtS als ein munteres, aufgewecktes Thterchen, daS sogar mit seinesgleichen luftig zu spielen pflegt. Kinder spielen ihm ost grausam mit, indem fie ihm die langen Beine herauSretßen, um die stunden« lang dauernden Zuckungen dieser nervenreichen Glieder zu bewundern. Wir zählen indefien nock mehr Spinnenthiere als die HauSspinne und den zu den Afrersptuuen gehörigen Kanker , zu unseren Stuben«, resp. HauSgenosien. Nehmen wir ein« mal den alten Kalender dort von dem Bücherbrett, schütteln wir den Stand ab und forschen zwischen den einzelnen Jahrgängen. Richtig, da haben wir schon, waS wir suchen. Sin 6209 J •mm Vierteljähriger Avonnementspreiar 2 Mark 20 Psg. «it Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Psg. Redaction, Expedition und Druckerei: Kchulstraße Ar.?. Fernsprecher 51. 3 Millimeter langes, borstenbesetztes Kerlchen mit lange« Scheerentaftern, der Bücherscorpion, dem wir häufig unter alten Papieren und in Schränken begegnen. Meist büßt der Arme die Entdeckung mit dem Tode, denn der Entdecker sieht ihn für einen Feind seiner Bücher an. Grundfalsch! Gerade der Bücherscorpion hilft un- unser gedrucktes Etgenthum von Milben und Staubläusen zu befreien. Dagegen verdient jenes rasche kleine Insekt mit dem silberglänzenden, spindelförmigen Körperchen keine Schonung. ES ist ein sogen. Fischchen oder ein Zuckergast. Tags über hält eS sich, wenn eS nicht gestört wird, in dunklen Schlupfwinkeln, wie Ritzen, Balken u. s. w. auf, des NachtS gehr es in Küchen und Speisekammern zu Gaste und benagt alles, was ihm in den Weg geräth. Vor allem ist es ein Freund von Süßigkeiten, daher der Name. Doch was ist daS sür ein leises Klopfen? Klingt eS nicht wie daS Ticken einer Uhr? Wir wissen, daß eS ein kleiner Käfer ist, welcher dieses seltsame Pochen hervorbringt. Abergläubische Personen bezeichnen daS Geräusch als daß Ticken der Todtenuhr und behaupten, ein Kranker, der diese Uhr klopfen höre, sei dem Tode verfallen. Der Käfer wird daher Todtenuhr genannt, man bezeichnet ihn jedoch auch als den „Trotzkopf", weil er sich hartnäckig todt stellt, wenn wir ihn überraschen. DaS Ticken Hai etwa dieselbe Bedeutung, wie daS Zirpen der Heimchen. Männchen und Weibchen ver« künden sich gegenseitig ihre Anwesenheit oder locken einander herbei. Den regelmäßigen Ton bringen fie hervor, indem fie den Kopf vorschnellen und mit Stirn und Vorderwaud deS HalsschlldeS gegen das Holz schlagen. Doch eS ist Zeit, unsere Excurfion sür heute abzubrecheu. Am Ziele find wir freilich noch lange nicht. Unser Wohn« zimmer ist eine wahre Fundgrube für den Wissensdrang, natürlich im Allgemeinen gesprochen. Roch mancherlei In« teressanteS gäbe eS zu erzählen von den Schwaben, Heimchen, Mäusen, Kellerasseln, den Mücken und Wespen, die fich zeitweilig hineinoertrren, den Bewohnern unseres Fischglases und Aquariums, unseren Vögeln und Zimmerpflanzen. Selbst daS Streichhölzchen, mit dem wir uns die Cigarre anbrenueu, könnte uns Anlaß zu einer interessanten Betrachtung bieten. Vielleicht setzen wir ein andermal unsere Sntdeckangsreise durch daö Wohnzimmer fort. yp.M.imk.b.1905 10L- A.U.wk.b.1905 10L- .OLunf.b.1906 101.- rtb.8Limtb.1900 10150 Alle «nnonccn.Bureaux deS In- und Auslandes nehm« Anzeigen für dm „Gießener Anzeiger" mtgeg«. Hichtm ta mtWn jralchadr toto|ratn. Opernhaus. Dienstag den 29. Juni: Hans Helling Mittwoch den 30. Juni: Cyclus klalstscher Dramen. Achter Abend: Wi Helm Teil (Schauspiel). Donnerstag den 1. Juli: Königskinder. Freitag den 2. Juli geschlossen. Samstag den 3. Juli: Waffen- en E. tann tzj». M erholten. L Iren. ^on !t Vorstand. .jlbw.üü- Ihardbahn- oz. Central vz.Wdost Mittelmeer Henri iÄb.) Bekanntmachung. An die Abhaltung des auf den 1. Juli d. I. in Ehringshausen anstehenden Viehmarktes werden zur Verhütung der Verschleppung der Maul« und Klauenseuche folgende Bedingungen geknüpft: 1. Für den Auf« und Abtrieb der Thiere ist je eine bestimmte Stelle zu schaffen. Die Benutzung anderer Stellen für den Auf. und Abtrieb, ebenso daS Handeln mit Vieh außerhalb des Marktplatzes ist verboten. Der Auftrieb beginnt um 9 Uhr Vormittags. 2. Auf den Markt dürfen nur Thiere aus seuchefreien Orten, deren Führer mit gültigen behördlichen Ursprungszeugnissen versehen sind, aufgetrieben werden, Thiere von Händlern aber nur dann, wenn in jenen Ursprungszeugnissen weiter bescheinigt ist, daß die Thiere sich die letzten sieben Tage in un« verseuchtem Zustand in seuchefreien Orten befunden haben. Im Uebrigen gilt für die Einführung von Händlervieh in den Kreis Wetzlar die in Nr. 159 des Wetzlarer Anzeiger- vom 11. Mai 1897 veröffent- Feuilleton. Eine Entdeckungsreise im Wohnzimmer. Von Hermann Grelling. (Schluß.) Doch zurück zu unserer Stubenfliege. Wir haben ihre Biographie noch nicht beendet, denn die Lebensbeschreibung eine- Individuum- muß doch natürlich mit seinem Tode aufhöreu. Was nimmt unsere Stubenfliege für ein Ende? Vielleicht haben wir schon alle die Wahrnehmung gemacht, daß im Herbste oftmals die vorher so zahlreichen Fliegen wie weggeblasen sind. Wo find fie hingekommen? Wer schärfer beobachtet, dürfte leicht eine Antwort hierauf finden. Tr hat gewiß schon tobte Fliegen mit ausgespreizten Beinen und Flügeln an Wänden und Fensterscheiben hängen sehen, mit geschwollenem Leib und weißen Ringeln am Hinterleib. DaS ist die Art, wie die Natur unter den kleinen Plagegeistern aufräumt. Sie find die Opfer einer durch einen Pilz verursachten Krankheit, die im Herbste Massen von ihnen dahinrafft. Wenn wir unseren Widerwillen überwinden und einen solchen Fliegenleichnam von der Wand ablöseu, so sehen wir, daß er durch einen zarten Schimmel feftgehalteu wird, eben jenem Pilz, der uns von dem Ungeziefer Nicht jeder verträgt Milch und doch läßt sich diese sehr nahrhafte Speise bedeutend leichter verdaulich machen, wenn mit Brown u. Polsons Mondamin 5 bis 10 Minuten durchgekocht, eben nur so viel von diesem, vag sie ein wenig seimig wird. Mondamin besitzt den Vorzug, das Gerinnen der Milch im Magen zu verhindern und wirkt außerdem durch seinen eigenen Wohlgeschmack anregend zum Genießen. Zusatz von etwas Salz und Zucker, wie auch Cttrone, Vanille rc.,,ie nach Belieben erhöhen den Geschmack. Für die gute Qualität bürgt am besten daS mehr denn 50jahrtge Bestehen dieser weltbekannt«,, schottischen Firma. Es ist zu haben in Packeten t 60, 30 u. 15 Pf. Engroö bei Türk u. Pabst, Frankfurt a. M. 3134 piellvst ttacoM I n 100 . Ä.100 rrf lLnb-/ iW-rfi- i te. QUJ allen Kreisen $ Rnung bei dem M orden sind, sagt P !»kbe» 1t tJWM 897. Der Gießener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme des Montags. Die Gießener AlamiktenSkälter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelrgt. Gichmer Anzeiger Aenerat-Mnzeiger. befreit. Setzen wir unsere Entdeckungsreise fort. Winkel erblicken wir das Netz einer Spinne, nenau hin, so finden wir die Verfertigeriu selbst, d e im Winkel au( Beute lauert. ES ist die Haus« ober Winkelspinne, und daS Netz ist ihr Fangapparat, den sie aus folgende Weise herftellt: „Bei Begründung eines solchen befestigt die Baukünstlerin einige Zoll von der Ecke einen Faden an die Wand, spaziert im Winkel nach der anderen Seite und zieht den Faden straff an, worauf sie daS eben errichtete Fundament durch mehrmaliges Hin« und Hergehen verstärkt. Mit Benutzung dieser Brücke wird nun ein -«etter, hierauf ein dritter Faden angelegt, bis daS Dreieck auSgefÜllr ist. Senkrecht zu diesem „Zettel" verlaufende Faden bilden den „Einschlag", und daS Fangnetz ist fertig." Daraus sab- ricirt sich die HauSspinne noch eine Art Röhre, die in ein Loch ober eine Spalte mündet, wohn fie fich bei nahender Actiw 31i6r Tdeil. Gießen, den 26. Juni 1897. Betr.: Die Strafregister: hier die Nachweisungen der im 1. Halbjahr 1897 verstorbenen bestraften Personen. Der Großherzogl. Erste Staatsanwalt beim Landgericht der Provinz Oberheffen «u sämmtliche Ortspolizeibehördeu des Kreises. Sie werden ersucht, die obenerwähnten Nachweisungen bezw. Fehlanzeigen bis zum 1. August 1897 ohne nochmalige Erinnerung an mich einzusenden. Dr. Güngerich. lichte polizeiliche Anordnung deS Herrn Regierungs- Präsidenten zu Coblenz vom 13. April 1897. 3. AuS dem Großherzogthum Hessen, dem Dillkreise und dem Kreise Marburg dürfen Rindvieh, Schweine und Schafe Überhaupt nicht aufgetrieben werden. 4. Bei dem Auftrieb der Thiere hat der EigenthÜmer ober Führer dem anwesenden Polizeibeamten daö unter Nr. 2 erwähnte UrsprnngSzeugniß vorzuzeigen. Außer von der Controle der Ursprungszeugnisse ist der Auftrieb von der vorherigen Besichtigung und Nichtbeanstandung der Thiere durch den Kreis« thierarzt abhängig. Wetzlar, den 23. Juni 1897. Der Königliche Landrath. Unterhaltungen in Bad-Nauheiw. Die Kurcapelle spielt täglich Morgen« von 7 bis 8 Uhr am Kurbrunven, Nachmittags unb Abends stehe unten, bet weniger als 10° R. Wärme tm großen Spetsesaale des Kurhauses. Dienstag den 29. Junt, Nachmittags von 4»/, bis 7 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrasse. Abends 8 Uhr tm Saale: Concert der Köntglich Sächsischen Hosopernsängertn Fräulein Erika Wedekind unter gütiger Mitwirkung von Frl. Mari, Ltenkamp und der Kurcavelle. Mittwoch den 30. Juni, Nachmittags von 5 bis 7 und von 8 bi« 10 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrasse, von 5 btS 7 Uhr Operettenconcert. Abends 8 Uhr tm Saale: Theatervorstellung. Trilby. Donnerstag den 1. Juli, Nachmittag« von 4 bis 7 und von 8 bis 10 Uhr auf der Terrasse Concert der Capelle des 5. Großh. Hess. Infanterie-Regiments Nr. 168 AberdS 8 Uhr tm Saale Tanz. Freitag den 2. Juli, Nachmittags von 4 bis 7 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrasse. Abends 8 Uhr tm Saale: Theatervorstellung unter Mitwirkung der Kmcapelle. Gastspiel von Frl. Hedwig Schacko vom Opernhause in Frankfurt a.sM. Marie, di« Tochter des Regiment«. SamStag den 3. Juli, Nachmittags von 5 bis 7 unb von 8 bis 10 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrasse. Abends 8 Uhr im Saale: Concert von Lilltan Sanderson unter Mitwirkung von Arthur Speed (Clavler.) Städtischer Arbeitsnachweis Gießen. Garteuftraße 2. ««gebot der Arbeitnehmer r 1 Werkführer für Bäckerei, 1 -ranken, Pflegerin, 1 Schuhmacher, 1 Schreiner, 1 Hausbursche, 1 Fahrbursche, 2 Fuhr, knechte, 2 Laufmädchen, 2 Kindermädchen. Nachfrage der Arbeitgeber r 1 Installateur, 1 Glaser, 2 Maurer, IMr- macher, 1 Schlaffer, 3 Schmiede, 1 Schuhmacher, 1 Schneider, 2 Schreiner, 2 Droschkenkutscher, 1 Kellner, 1 Waschfrau, 2 Hausburschen, 2 Lauffrauen, 1 Fuhr- knecht, 1 Fabrikarbeiterin, 2 Buchbinder», 2 Schmied,. 1 Sattler», 1 Kupferschmied-, 2 Barbier-, 1 Maschinenbauer-, 1 Gärtner-, 2 Schlosser-, 2 Tapezier-, 2 Schuhmacher-, 2 Schreiner-, 2 Bäcker-, 2 Schneider-, 2 Drechsler-, 1 JnstallattonS-, 1 Setzer-Lehrling, 12 Dienstmädchen für Küche und Hausarbeit, 2 Kindermädchen, 2 Küchenmädchen.___________________________________________________________ Generalversammlung* der 6153 Gießkner Rindmehalsecuraiy. Mittwoch beit 30. Juni 1897, Abends 9 Uhr, bei Wirth Sauer (früher Restauration Spieß). Tagesordnung: 1) Ergänzung des Vorstandes. _________2) Wichtige Mittheilungen.___________________ Bilanz vom Rechnungsjahr 1896 des E^usllmoereins Sgrbenteich, eingetr. Genoffenschaft m. uob. tzastpiiicht. Activa JC. ät Kassenbestand .... 267.49 Inventar nach Einkauf . 3904.96 Ausstände..... 2629.82 Mobilien nach Abschreibung von 10%.....106.90 Passiva JL Creditoren..... 4972.58 Stammantheile .... 405.— Reservefond.....518.15 Betriebsrücklage . . . . 471.83 Reingewinn 1896 . . . 541.61 6909.17 Capital Soll jl H Dioidenden-Auszahlung . 385.85 Bilanz-Conto Saldo 1896 1936.59 6909.17 -Conto: Haben Jt H Bilanz Conto Saldo 1895 1645.43 Gewinn- und Verlust-Conto 1896 ......x 541.61 10% Reservefond . . . 67.70 10% Betriebsrücklage . . 67.70 2322.44 2322.44 Mitgliederstand Ende 1895 .... 82 Zugegangen.........— Abgegangen ....... . 5 Mithin Mitgliederstand Ende 189*6 77” 6198 Der Borftaud: Johannes Briegel, Hr. Wehrum, Director. Rechner. Kohlen- und Holz- Lieferung. Die Lieferung der für das Gr. Pro vinzial-Arresthaus dahier pro 1897/98 erforderlichen Steinkohlen und des Brennholzes, und zwar: Bekanntmachung. Wir beabsichtigen, demnächst wieder eine Anzahlvon Straßenschildern anbringen zu lassen, wobei wir etwaige Wünsche des Publikums, soweit thunlich, gerne berücksichtigen. Wirersuchen, uns letztere bis spätestens bietend versteigert werden. Winnerod, Station Reiskirchen. 6155 H. Erb. Wrdk-Nktsteigerllng. Fuhraccord Stahl. 6169 KiOkll-VelstkMllNlg. Nächsten Mittwoch, den 30. d. M., Vormittags 9% Uhr, beim ca. 1000 Ctr. reine Stückkohlen, ca. 600 Ctr. gewaschene Nußkohlen, 30 bis 50 mm Durchm., beide aus der Grube Mansfeld, und ca. 25 rm Tannen-Scheitholz, soll im Wege des öffentlichen Angebots unter den in Anlage A zu dem Mintsterial-Erlaß vom 16. Juni 1893 enthaltenen allgemeinen und den von dem Unterzeichneten aufgestellten besonderen Bedingungen, welche auf der Kanzlei Großh. Staatsanwaltschaft zur Einsicht offen liegen und gegen Erstattung der Schreib gebühren bezogen werden können, vergeben werden. anwaltschaft dahier, Justizgebäude, niederzulegen. Der Zuschlag bleibt 3 Tage Vorbehalten. Die Stellung der Gespanne für zwei Gießwagen beim Walzen der Strecken: Ober-Vesfillgeu—Sttiuglhausen und Harbach—Grünberg soll vergeben werden und sind Angebote bei dem Unterzeichneten, in dessen Amtszimmer die Bedingungen zur Einsicht offen liegen, bis Freitag den 2. Juli l. IS., Vormittags 10 Uhr, schriftlich einzureichen. Gießen, am 26. Juni 1897. Der Großh. Kreisbauinspector. Gießen, den 11. Juni 1897. Der Großh. Erste Staatsanwalt beim Landgericht der Prov. Oberhessen. Dr. Güngerich. l Donnerstag, den 1. Juli l. I., Vormittags 10 Uhr, 5747 .sollen im Grobherzoglichen Hof- -----! marstalle dahier 4 ausrangirte Land 10. Juli d. I. mittheilen zu wollen. Zugleich werden diejenigen Hausbesitzer, deren Gebäude noch ohne Hausnummern sind, gebeten, uns bis zum gleichen Termin davon in Kenntniß zu setzen. Gießen, den 26. Juni 1897. Das Stadtbauamt. Schm andt. 6202 gestütsbeschäler unter der Bedingung des sofortigen Abschlachtens versteigert werden. Darmstadt, den 26. Juni 1897. Großherzogliche Landgestüts-Direction ________von Willich. 6196 Mittwoch, den 30 Juni t. -, Nachmittags 2 Uhr, werden im Bteker'fchen Laoi, oerUeioerl: SophaS, Commoden, Kleiderschränkc, Tische, Regulateure, 1 Lonsol mit Spiegel, ein antiker Schreibtisch 1 Mahagontsccretär, 2 Hobelbänke, eine Partie Werkbolz, 1 Wasch, maschine, 1 Nähmaschine, ein eichen. Schreibtisch, ein Faß Weißwein, eine Partie Cigarren, BrockhauS Convers.» Lexicon u. W a 6201_______Geitzler, Gerichtsvollzieher- Versiegelte Angebote sind kostenfrei bis zum Eröffnungstermine: ..... ??„*? 1897ÄÄ‘;Ä,S2 "i 's a..u. SjSSLftA'“* Schweizer- (Aechte Emmenthaler voll» saftige, zarte Waare) Aechten Edamer- f. Limburger- s hr schöne Haud- ff. Romadour- (Rahm) kleine Frühstücks- Rieheimer Kräuter- Freienfteinauer Schloß- DelicateßJmperial- Parmesan- Victoria Chefter fft. Camemberts de Brie- Neufchatel- Corucd Bees in 6-, 2-, 1 Psd.» (engl.)Dosen und im Ausschnitt, fft. 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Bülow ü Kaisers rach Kriedrilj {u Ho-eo/ Fürsten B unternahm n Neheim en C keß Botlchaf fahn. 3m unb Fürst ? ichaster v. 9 Fürst zu Hi gleitung nad Bismarck ist Wien, ! gestern neun girre. §ün| drücke stehri oder ertrunk Dosier hervl und zwöls P ienbungen st wagen bervo Paris, Hanotaux Sommlifion " welchem Botschafirr ( ^dere theil, Paris, rrkläit Ansicht |t| lelbststSodigi dir rinheitli ^her fich t iloea D-vifi te< südlich^ ,n der Perso "halten we, «inister Ubf 7nJ'n zur die Jafa nm ?nbod,it um eine grg^ üa^a9ncb $? ^°°sten 1 M von r . Mo# SÄ