M» 24 Zlints- und Anzeigeblatt für den ^Lreis Giefzen Hratisöeitage: Hießener Jamikienötättcr 1004 20 «IIP 1. 3. Freitag den 29. Januar Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehme« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für de« folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Sonn. 10 Uhr. Friedberg, den 27. Januar 1897. Der BereinigungScommiffär: Dr. Göttelmann, Großherzoglicher Kreisamtmann. die Kostens durch Kapttalaufnahme aufgebracht werden wollen - 3. die zur BollzugScommisfion zu berufenden Sachverstän- digen und deren Stellvertreter, sowie ein Mitglied des Schiedsgerichts und dessen Stellvertreter zu wählen. Außerdem können Wünsche und Anträge Seitens der Betheiligteu vorgebracht und berathen werden. In dieser Versammlung hat ein jeder anwesende be- theiligte Grundeigenthümer eine Stimme- die Beschlüße erfordern zu ihrer Giltigkeit eine Mehrheit von Zwetdritt- theilen der Anwesenden und sind unter dieser Voraussetzung auch für die nicht erschienenen Betheiligteu verbindlich. Kommen gültige Beschlüße nicht zu Stande, so hat zu 1 durch Vermessung der Grundstücke die Ermittelung des Flächengehaltes derselben zu erfolgen, zu 2 die BollzugScommisfion die erforderlichen Beschlüsse zu fassen, zu 3 die Großh. Obere landwirthschaftliche Behörde die Sach- verständigen und Schiedsrichter zu ernennen. Wslff» telegraphisches «orrespoudem-'BnrcaR Berlin, 27. Januar. Die heutige Parole-Ausgabe gibt noch nachfolgende Commandirungen bekannt: Der com> mandtrende General Vogel von Falkenstein ist zur Vertretung des erkrankten Chefs des Ingenieur- und Pio« nier-CorpS commandtrt. Oberst Graf Asseburg, Com- mandeur des KürasfierRegimentsNr. 6, ist mit der Führung der 1. Garde Cavallerte-Brtgade beauftragt worden. Oberst Saus in, beauftragt mit der Führung der 2. Infanterie. Brigade, ist zum Generalmajor befördert und zum Com- mandeur dieser Brigade ernannt worden. Berlin, 27. Januar. Der „RetchSauzetger" meldet: Der zwischen dem Reiche und der dominikanischen Vierteljähriger Avonnemenispreis: 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: Schutstraße Ar.7. Fernsprecher 51. Republik bestehende Handels-, Schifffahrt-, und Coufularvertrag ist infolge Kündigung durch die domini- konische Regierung gestern außer Kraft getreten. Hamburg, 27. Januar. In der heutigen Versammlung der Quaiarbeiter erklärte der Referent Lorenz, in einem heute Vormittag verbreiteten Flugblatt sei erwähnt, daß in den heutigen Versammlungen die Abstimmung erfolgen solle. Diese Erwähnung sei geschehen in der Meinung, daß gestern Abend oder heute Vormittag eine Antwort vom Arbeitgeber-Verbände eintreffe. Eine solche sei jedoch bisher nicht eingegangen. Mau müsse den Kampf noch eine kurze Zett forlsetzen. Redner betont: Wenn man vielleicht in den nächsten Tagen beschließe, daß der Strtke beendet sein solle, so werde der Kampf mit Vortheil für die Arbeiter beendet sein. Die nächsten Reichstagswahlen werden darüber quittireu, was das Unternehmerthum jetzt gethan habe. Im Lause des nächsten oder des darauf folgenden Jahres werde man unter geschloffenem Vorgehen einen neuen Versuch zur Besserung der Lage der Arbeiter machen und fich inzwischen zu einem I Strike rüsten, der der Capttalmacht zu schaffen machen solle. Redner forderte alsdann zum Festhalten au der Orgaui- sation aus. Bayreuth, 27. Januar. Heute herrschte wieder von früh bis Mittags 2 Uhr ein gewaltiger Sch nee sturm. Im Fichtelgebirge und Frankenwald nehmen die Schneemaffen eine beängstigende Größe an. Die Verbindung von Stadt und Land ist nahezu unterbrochen. Nachrichten über Be- I irtebsftockungen von Post und Eisenbahn kommen aus allen I Thetlen ObersrankenS. An der Station Rehau wurde der I Gerlch'SvollzieherSgehilse Sehdel, welcher im Schneegestöber I vom Wege abkam, von der Eisenbahn überfahren und I getödtet. Petersburg, 27. Januar. Laut Meldung der „Vtofooit I Wremja- wird die erste russische Getreideladung für I die Nothleidenden in Indien Ende Januar von Odessa nach Calcutta mit einem Dampfer der freiwilligen Flotte I befördert werden. Depeschen des Bureau „Herold." Berlin, 27. Januar. Der Geburtstag des I Kaiser- verlief in gewohnter Weise. Die Feier im Schloß I selbst nahm im engsten Familienkreise ihren Anfang. Die Kaiserin mit den kaiserlichen Kindern erschien zuerst bet ihre« Gemahl, um ihm ihre Glückwünsche darzubrtngeu. Dann I meldete sich die nächste Umgebung des Kaisers. Nachdem daraus die Glückwünsche der Kaiserin Friedrich, der hier ein- I getroffenen Fürstlichkeiten nsw. vom Kaiser entgegengenommeu I worden waren, wurde im Rittersaale die Nagelung der beiden I neuen, dem zweiten Bataillon des ersten Westfälischen Jnfanterie- I Regiments Nr. 13 und dem ersten Bataillon des dritten I Thüringischen Jnfanterie-RegtmentS Nr. 71 verliehenen Fahnen I vorgenommen. Sodann begaben fich die hohen Herrschaften I nach der Schloßcapelle, wohin auch die neuen Fahnen mit- genommen wurden. Nach dem Schluß des Gottesdienstes erfolgte die Weihe der neuen Fahnen durch den evangelische« Feldprobft Dr. Richter, unter Assistenz des katholischen Feldpropstes Dr. Aßmaon. Im weißen Saale begann darauf die Gratulattons-Cour. Der Kaiser zeichnete viele Herren besonders auS, trat an sie heran und begrüßte sie durch Handschlag. DteS geschah u. A. beim Reichskanzler und den Botschaftern. Den Schluß der VormittagSfeier bildete die große Parole Ausgabe im Zeughause, wohin sich der Käiser zu Fuß begeben hatte. Berlin, 27. Januar. Der „Retchsanzetger" veröffentlicht eine größere Anzahl von Auszeichnungen anläßlich de» Geburtstages deS Kaisers. Unter Anderen erhielten: der vierte Sohn des Kaisers, Prinz August Wilhelm von Preußen den Schwarzen Adlerorden, die Minister B r e f e l d und v. d. Recke den Rotheu Adlerorden 1. Klasse mit Eichenlaub, der Oberhofmeister der Kaiserin, Freiherr v. Mirbach den Stern zum Rothen Adlerorden 2. Klaffe mit Eichenlaub und Schwertern am Ringe, der HauSmarschall Freiherr v. Lyncker den Stern zum Rothen Adlerorde« 2. Klaffe mit Eichenlaub und der Königlichen Krone, ferner der General der Cavallerie z. D. Graf v. Schliessen dm - Rothen Adlerorden 1. Klaffe mit Eichenlaub und der König- lichen Krone, Contre-Admiral Freiherr v. Sen den-Bibra« den Stern zum Königlichen Kronenordeu 2. Klasse, die Gräfin । v. Brockdorff, Oberhofmeisterin der Kaiserin, die erste t Klasse der zweiten Abtheilung deS LouisenordenS mit der . Jahreszahl 1865. — Die große goldene Medaille für Wissen- . schäft wurde dem Professor an der Berliner Universität Dr. Josef Schmoller verliehen. Berlin, 27. Januar. Unter den zahlreichen Ernennungen i in den höheren militärischen Stellen find bet der Parole- Bekanntmachung, betreffend: Maul- und Klauenseuche. Auf dem Häuser Hof bei Ober-WidderShetm und in Lind heim, KcetS Büdingen, in Ober-Florstadt und vtammhetm, Kreis Friedberg, in Klein-Rechtenbach «ad Nie der wetz, Kreis Wetzlar, ist die Maul« uud Klauenseuche ausgebrocheu und GemarkungS-, resp. Gehöftsperre ««geordnet worden. In Wallersdorf, Kreis Alsfeld, Bleichenbach, Nidda und Oberau. Kreis Büdingen, Bruchenbrücken, Heldenbergen, Nieder - Florstadt, Okarben, Kohnbach, Fauerbach v. d. H., Massenheim uud Oppershofen, Kreis Friedberg, ist die Maul- und Klauenseuche erlösche« und find die versügten Sperrmaßregelu wieder aufgehoben worden. Gießen, den 26. Januar 1897. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. tzMcs Blatt. x Nachdem sich mehr als ein Fünftheil der beteiligten Sruudetgenihümer in der Gemarkung Garbenteich, welche «ehr als die Hälfte der betheiligten Fläche besitzen, für die Hinleitung des Verfahrens der Feldbereintgung uud die Anlage von Wegen in den Obstbaumstücken der Gemarkung Äarbentetch erklärt haben, und nachdem innerhalb der gesetzlichen Frist keine Einwendungen gegen die Zulässigkeit »der RechtSbeftändigkeit dieses Ergebnisses erhoben worden sind, hat die Großh. Obere landwirthschaftliche Behörde den Beginn der Feldbereinigungsarbeiten angeordnet. Indem ich dies zur öffentlichen Kenntniß bringe, lade ich gleichzeitig sämmtltche betheiligten Grundeigenthümer zu der in Gemäßheit deS Art. 16 des Gesetzes vom 28. Septbr. 1887, Samstag, 13. Februar l. Js., Mittags 1 Uhr, im Gasthaus „Zum weißen Roß" zu Garbenteich statt- findevden Versammlung ein. Diese Versammlung hat: darüber zu beschließen, ob die im Grund.(Flur)Buch enthaltenen Größenangaben, oder ob die durch eine Vermessung zu ermittelnden Flächengehalte der Bereinigung zu Grunde zu legen find- zu bestimmen, wie die Bereinigungskosten aufgebracht werden sollen, ob durch Ausschlag auf den Flächengehalt, oder den Abschätzungswerth der Grundstücke, oder durch Bildung und Verkauf von Maffegrundstückeu, sowie ferner ob die Beiträge nach Bedürfniß erhoben, oder ob Bekanntmachung. Nachdem von berechtigter Seite die Rückgabe der von dem verstorbenen Dieustmann Rodert Sparr, dahier, gestellten Dienstcaution verlangt worden ist, fordern wir Diej.'nigen auf, welche Anspruch an diese Caution aus der Eigenschaft deS rc. Sparr als Dtenftmann erheben zu können glauben, solche bei Meidung des Ausschlusses binnen acht Tagen bei uns vorzubrtngeu. Gießen, den 26. Januar 1897. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. v. Bechtald. Der Hießener Anzeiger erscheint täglich, «it Ausnahme deS MontagS. Die Gießener Itamikienb kälter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Bekanntmachung, betreffend: Feldbereintgung in der Gemarkung Garbentetch. Mr Siebener Anzeig er Kenerat-Mnzeiger. infl lür F*1’ .th-GesüjSJ Amtliche* Tbeit, Nr. 1 des ReichS-GesetzblattS, ausgegeben den 11. d. M., Utthält: (Nr. 2353.) Gesetz, betreffend die Controle deS Reichs- Haushalts, deS LandeShauShaltS von Elsaß-Lothringen und deS HauShaltS der Schutzgebiete für das EtatSjahr 1896/97. ®om 4. Januar 1897. (Nr. 2354.) Bekanntmachung, betreffend die Zulassung älterer Maaße, Meßwerkzeuge und Gewichte zur Wiederholung der Atchung und Stempelung. Vom 7. Januar 1897. (Nr. 2355.) Bekanntmachung, betreffend die ZulaflungS- frtsten für ältere Maaße, Meßwerkzeuge, Gewichte und Waagen. Vom 8. Januar 1897. Nr. 2 de» ReichS-GesetzblattS, ausgegebeu den 16. d. M., enthält: (Nr. 2356.) Bekanntmachung, betreffend die dem inter- nationalen Ueberetnkommen über den Etsenbahnfrachtverkehr de-tgefügte Liste. Vom 11. Januar 1897. Gießen, den 27. Januar 1897. Großherzogliches KreiSamt Gießen. v. Gagern. ' ,vue nm "•J.TÄ ‘ÄS' test Mu Dchy W b ' I 1W18 au« elaintr beim C-iebs- 1? ist,bft Z'?a-e' wtnn M bann Nch, daß W ungtnugenb sei. ® unb bmMdtz blt Ki. Wz; aber btt üfletn zur Last und bdißtbtr etwa 85, blt nttrungtioften trügen. Hnlung de« Recur«- wi Seschmälnt werben, iungm, donotttkungei btr 3. M u Dtrmlttbtn _A S. WallttW. n-Wohnniigei i Sagen weift auSfübrlii i« Wodaung»'«»»' 14, li Mwtis204 Iofmung i'i wnnldben. rttetfttMt 99. if m angenehmer Lage, Ü4t unb 8Möx. tw \o\ort tttxaWn. mmg mit 3 Zimmern mt iDtrm. -Uvitikatzet. t in der WWLast b°l bchtün- u. ettittftt. 8 b Bl ll.Mchevft.,Wasserl, ptrLSpr. MH-im^El irTlÄrTM IC, Garten rc., Hur- Herrn RegierunMath -1. April iu vtmiethen. ijt 1 LudwigSvlaß 5. inrmMdäüTD^ er Norbanlagc, ftnb Die t 3 Ammern unb zwei 1. April a. MU oj’ r, «ultt, Steinstr^ü MansardenllchMS üOni vermiethen. tr 1. April zu vermiethen. Äfitncii Ostanlage 31. Ättt mit MSr- WWflt,-- W?, in Folge Ln’ ,r?n Ingenieur Lutz, jjj-asw De«tscher Reich. Berlin, 26. Januar. Der „Post" 'zufolge sieht man in interesfirten Kreisen mit Spannung den ersten Schritten deS Gouverneurs Liebert entgegen, dessen Ankunft in Deutsch'Oftafrika täglich erwartet wird. Nach Privat- nachrichlen aus Afrika hat Oberstlteutenant v. Trotha, welcher bald wieder an der Küste rtntreffen wird, sehr be- | deutende geographische Entdeckungen gemacht. Danach sollen | auch in der Frage der Ntlquellen neue Mittheilungen zu erwarten sein. Man rechnet darauf, daß die Dinge im Innern Afrikas jetzt in absehbarer Zett zuverlässig aufgeklärt werden, da nun verschiedene deutsche Stationen im Innern vorhanden sind. ES sei anzunehmen, daß Herr v. Trotha sofort nach seinem Eintreffen an der Küste einen Urlaub nach der Heimath antreten wird. Bet seiner Anwesenheit in Berlin dürfte dann auch die Frage entschieden werden, ob jetzt, nachdem ein höherer Offizier zum Gouverneur ernannt worden ist, der Vicegouverneur Posten betzubehalten tst. Berlin, 27. Januar. Wie der „Nat.-Ztg." zusolge in parlamentarischen Kreisen verlautet, ist gegen den Oberstlteutenant Gäbe ein ehrengerichtliches Verfahren auf Grund seiner im Prozeß Leckert-Lützow gemachten Aussagen eingeleitet worden. Frankfurt a. M., 26. Januar. Die „Franks. Ztg.- läßt fich aus Budapest telegraphireu: Der Dichter Maurus Jockat ist zum lebenslänglichen Mitglieds des Magnatenhauses ernannt worden. Ausland. Bern, 26. Januar. Der BundeSrath hat den Re- I curS der Gotthard-Bahn gegen eine Verfügung der I Regierung des CantonS Uri, betreffend die Erhebung einer ! Staatsgebühr für Sonntags- und Nachtarbeit, für begründet I erklärt- demgemäß ist der Canton Uri nicht berechtigt, Taxen I zu erheben, die über eine mäßige Canzletgebühr für Em- I schreibungen u. s. w. hinauSgehen. Agram, 26. Januar. Ein heftiges Erdbeben erschreckte in der letzten Nacht die Bewohner der hiesigen Stadt. I Der Erdstoß kam aus Nordost. Nach etwa einer Viertel- I stunde wurde eine wellenförmige Erdbewegung verspürt. Paris, 26. Januar. DaS Bureau der Kammer hat be- I schlossen, für den muselmanischen Abgeordneten Crenier I speciell eine Cabtne einzurichten, in welcher derselbe seine I rituellen Waschungen vornehmen kann. Ausgabe im Zeughause bekannt geworden: Der Erb groß- Herzog.von Baden wurde zum commenbtrenben General deS 8. Armeecorps ernannt nnb der General der Infanterie v. Blomberg zum commandirenden General des 5. Armee« corps. Berlin, 27. Januar. Im Anschluß an die gestrige Mittheilung über den Wiederzusammentritt der deutsch-russischen Zollconferenz erfährt die „Post" noch, daß diese jetzt ihre Arbeiten soweit beendet hat, »daß cfl zum osficiellen Abschluß deS Abkommens nur noch einiger Formalitäten bedarf. Die Veröffentlichung deS Abkommens dürste schon in naher Zukunft zu erwarten sein. Stettin, 27. Januar. Bei dem gestrigen Zapfenstreich kam es zu argen Ausschreitungen deS Pöbels. Etwa 20 größere Geschäftsläden wurden demolirt uud zahlreiche Waaren gestohlen. Die Straßen waren infolge der Ansammlung der Schutzmannschaft bet der Parole-AuSgabe ohne Schutzleute. Einige Verhaftungen wurden vorgenommen. Wien, 27. Januar. Anläßlich des Geburtstages des deutschen Kaisers hielt die deutsche Colonie gestern im Saale des kaufmännischen Vereins eine Feftfeier ab, zu welcher auch der deutsche Botschafter Graf Eulenburg erschienen war. Letzterer brachte einen Toast auf den deutschen und österreichischen Kaiser sowie auf daS deutschösterreichische Bündniß aus. Rom, 27. Januar. Die SanitätS « Conferenz wurde, wie bekannt, auf den 10. Februar nach Venedig einberufen. Ein bestimmtes Programm liegt noch nicht vor, doch wird die Conferenz vorauSfichtlich über die Mittel beschließen, welche die Ausbreitung der Pestseuche außerhalb Htndostan durch vom Mtttelmer möglichst entfernte Quaran- täne-Stationen verhindern sollen. Paris, 27. Januar. Graf C h a n d o r d y, der von einem Redacteur des „Gaulois" interviewt wurde, erklärte die Reise deS Grafen Murawjew nach Paris für ein glückliches Ereigniß, dasselbe liefere den Beweis dafür, daß Rußland den Zeitpunkt für gekommen erachte, wo eS Frankreich den Beweis zu erbringen habe, daß die Allianz zwischen beiden Ländern nicht einer der vertragschließenden Parteien allein Vortheile bringen solle. Der „Figaro" führt aus, eS sei ein Vorgang ohne Präcedenzfall in den Annalen der Diplomatie, daß ein russischer Minister des Auswärtigen auf Befehl seines Kaisers nach Parts komme, um sich mit dem Staatsoberhaupt und den Ministern Frankreichs zu verständigen. Paris, 27. Januar. Pelletan wird in der Kammer die Frage des Zucker-VorrathS zur Sprache bringen und den Antrag stellen, daß für den derzeitigen Vorrath Prämien nicht gewährt werden. Paris, 27. Januar. Das Cabinet Meline hat gestern den Sieg davon getragen, indem die Kammer den Sieg- fried'schen Gesetzentwurf mit 305 gegen 217 Stimmen ab lehnte. Paris, 27. Januar. Die gestern Abend in der deutschen Botschaft auö Anlaß des Geburtstages Kaiser Wilhelms abgehaltene Feier verlief äußerst glänzend. Zahlreiche Mitglieder der deutschen Colonie wohnten derselben bei. Bordeaux, 27. Januar. Etwa 500 Studenten verursachten gestern Abend vor dem Stadttheater große Unruhen. Dieselben hatten anläßlich der Eröffnung der Universität nicht genug Karten zum Besuch der Festvorstellung erhalten. Zwei Abtheilungen berittener Gendarmen und Polizisten hatten große Mühe, die Excedenten auseinanderzubringen. Sechs Polizisten wurden verwundet, zahlreiche Verhaftungen vorgenommen. Als nach 1 Uhr Nachts die Vorstellung zu Ende ging, nahmen Polizisten und Gendarmen mit blanker Waffe vor dem Theater Aufstellung, um die Gäste zu schützen. Bologna, 27. Januar. Anläßlich des Besuches des UnterrichtSministerS in der Universität kam es zu stürmischen Demonstrationen. Die radicalen Studenten wollten den Minister nicht einlassen, die conservativen dagegen erzwangen den Eintritt. Die Universität wurde militärisch besetzt. Petersburg, 27. Januar. Heute Vormittag fand aus Anlaß des Geburtstages Kaiser Wilhelms in der deutschen Petrikirche Gottesdienst statt und um 2 Uhr Nachmittags beim Zarenpaar Galatafel, wozu auch der deutsche Botschafter Fürst Radolin Einladung erhalten hat. In der deutschen Botschaft fand bereits gestern Abend eine Festlichkeit unter Theilnahme von etwa 300 Mitgliedern der deutschen Colonie statt. Um Mitternacht brachte Fürst Radolin ein begeistert aufgenommenes Hoch auf Kaiser Wilhelm auS. Berlin, 28. Januar. Die gestrige Fest-Vorstellung im Opernhause bildete den würdigen Abschluß von Kaisers Geburtstag. Die Vorstellung verlief unter Anwesenheit deS Kaiserpaares und der Fürstlichkeiten glänzend. Die Parlamente hatten besondere Feierlichkeiten veranstaltet. Im Reichstage brachte den einzigen Toast auf den Kaiser Präsident Freiherr von Buol aus. DaS Fest verlief in der heitersten Stimmung. Im Hotel Reichshof war ein großes parlamentarisches Diner deö Landtages. Präsident Köller toastete auf den Kaiser. Beim Festmahle im Rathhause hielt Oberbürgermeister Zelle den Trtnkspruch auf den Kaiser, Stadtverordneten-Vorsteher Dr. LangerhanS auf die Kaiserin. Außerdem fanden anläßlich Kaisers Geburtstag eine Reihe Festlichkeiten statt, die sämmtlich einen guten Verlauf nahmen. Oldenburg, 28. Januar. Auf der durch Sturm beschädigten Roennelbrücke entgleiste ein von Brak kommender Güterzug. Der Locomotivführer wurde getödtet. Hamburg, 28. Januar. Der „Hamb. Corresp." verzeichnet die in parlamentarischen Kreisen umlaufende Version, daß auch gegen den früheren KriegSminifter Bronsart v. Schellendorf etwas im Werke sei- deffen Fernbleiben vom Capitel des Schwarzen Adlerordens sei schon sehr bemerkt worden. i, Hamburg, 28. Januar. Die entscheidende Ab- 'stimmung, ob der Strike fortgesetzt werden soll, erfolgt wahrscheinlich am Samstag. Brüssel, 28. Januar. Die Theilnahme des CongostaateS an dem Feldzuge gegen die Derwische bestätigt sich. Mit der Anlegung einer directen Straße vom Stanlehfall zum Nil ist bereits begonnen worden. CocaUs tmfc provhtsUUes, Gießen, den 28. Januar 1897. * ♦ Einberufung bei Landtages. Das vorgestern aus- gegebene Regierungsblatt enthält cm Edikt Sr. Köuigl. des Großherzogs, dem zu Folge die Srändekammern auf Dienstag, den 9. Februar, eivberufen werden. • * Thierschutz. Die Kaiserin Friedrich übernahm daS Protectorat Überden Deutschen Thierschutzverein. ♦ * BolkSbad. Für das VolkSbad ist nunmehr definitiv das Schellend er g'sche Grundstück angekauft worden. Die Eingänge werden vom SelterSweg sowohl, als von der Bahnhofstraße (zwischen Villa Koch und Kübel',chen Besitzung) aus angelegt werden. * * Die Eisbahn deS EiSvereinS ist von heute Nachmittag an wieder eröffnet. * Zufolge starker Schneefälle in Nord- und Mitteldeutschland ist die Bahnverbindung mit Berlin unterbrochen, die Berliner Post auSgeblteben. * * Dem Unfug deS SchneeballeuwerfeuS auf öffentlichen Straßen und Plätzen kann nicht genug gesteuert werden, wenn es auch Leute giebt, die solches als harmloses Vergnügen betrachten. Wie gefährlich eS ist, beweist der vorgestern vorgekommeue Fall, wo einem Knaben mit einem Schneeball, in welchem sich absichtlich oder unabsichtlich ein Stein befand, eine nicht unbedeutende Verletzung am Kopfe beigebracht wurde, sodaß ärztliche Hülfe in Anspruch genommen werden mußte. Naffe Schneebälle können, wenn auch keine harten Gegenstände in denselben sich befinden, ebenso gefährlich für daS Gesicht werden. * • AuS dem Gebiete deS Vogelsberger HoheuclubS, Zweigvereins Schotten, wird derDarmft. Ztg. geschrieben: In unser« Gebiet herrscht seit einigen Tagen starker Schneefall. Heftiges damit verbundenes Schneetreiben hat das Gelände zu einer vorzüglichen Schneeschuhbahn umgewandelt. Das Schneeschuhlaufen, dieser jüngste uud sehr schöne Sport, wird hier, wenn nicht alle Zeichen trügen, im Lause der Jahre sehr an Verbreitung gewinnen, da die Bedingungen für eine tadellose Bahn in wünschenSwerther Weise erfüllt sind. Sanft geneigte, kilometerlange Berglehnen ermöglichen, insbesondere auch dem Mindergeübten, eine lustige Thalfahrt- aber auch der geübte SportSmann findet reichlich Gelegenheit, seine Kühnheit und seinen Wagemuth in schwierigerem Terrain zu bethätigen. Im engsten Anschluß an den Vogelsberger Höhenclub wird sich, genügende Betheiligung (und Fortdauer der Schneeperiode) vorausgesetzt, demnächst ein Schneeclub bilden, der es nicht versäumen wird, auswärtige Sportsfreunde und Wintertouristen auf die mannigfachen Riize des sportgerechten Schneeschuhlaufens in unseren heimathlichen Bergen aufmerksam zu machen. Empfehlens- werthe Standquartire u. s. w. werden durch den Vorsitzenden deS Zweigvereins Schotten, Rechner C. Glock II. daselbst uachgewiesen. ♦ ♦ Küßt keine Hunde! AuS Deggendorf an der Donau berichten die „Münchener Neuesten Nachrichten" über den folgenden Fall, der hier zur Warnung für Hundefreunde mitgetheilt sei. Die Frau deS Kaufmanns Schmidt bekam durch Liebkosungen eines Hündchens Parasiten. Sie begab fich deshalb nach München, um sich einer Operation zu unterziehen. Die erst 28 Jahre alte Frau ist während der Operation verschieden. — Wie man und mittheilt, befindet fich in der hiesigen psychiatrischen Klinik ein junger Mann, der an einer au« gleicher Ursache entstandenen Krankheit leidet. * * Erstattung der Versicherungsbeiträge. Nach einer neuerdings erfolgten Entscheidung des ReichSverficherungS- amteS in Berlin müssen die nach § 30 deS Gesetzes vom 22. Juni 1889 gestellten Anträge von Ehefrauen auf Erstattung der für sie geleisteten Versicherungsbeiträge innerhalb 3 Monaten nach der standesamtlichen Trauung bei dem Vor stände der Versicherungsanstalt eingegangen sein, deren Marken zuletzt vor der Derheirathung zur Verwendung gekommen sind. ES genügt nicht, wenn die Anträge innerhalb der Frist bei der Polizei- ober einer sonstigen Behörde gestellr sind. Wir machen unsere Leser darauf ausdrücklich aufmerksam, damit in vorkommenden Fällen die Frist nicht auS Unkenntniß etwa versäumt und damit der Erstattungsanspruch verloren wird. ** Großeu-Liudeu, 28. Januar. Recht unangenehm Überrascht wurden heute früh die Anwohner des am unteren Dorfende gelegenen Steiuwegs durch eine Ueberschw em- mu n g, welche durch das Uebertreten des Mühlgrabens entstanden, sodaß da« Waffer ca. 2 Fuß hoch auf der Straße stand und in Kellern und Ställen Schaden anrichtete. R. Reichelsheim L W., 27. Januar. Auf Wunsch des hiesigen Gewerbevereins hielt Herr Rentamtmcknn S. in Bingenheim im Gasthaus „Zur Post" dahier einen etwa fünfviertelstündigen Vortrag über „Die Schicksale de« Handwerks". Der Redner gab zunächst ein kulturgeschichtliches Bild über die Entw'ckelung des Handwerks in der Wetterau, wobei er intereffante Streiflichter auf die hervorragendsten Kunstdenkmäler der Nachbarschaft: Klosterkirche zu Ilbenstadt, Stadlkirche in Friedberg, Kirche in Geiß-Nidda, Klosterkirche in Arnsburg u. a. m-, fallen ließ. Die in Reichelsheim gefertigten, in Kupfer und Messing getriebenen trefflichen Arbeiten, über die Ihre Zeitung vor längerer Zeit berichtete, wurden herumgezeigt. Die Schicksale Reichelsheims, seine Entstehung und Entwickelung fanden große- Jntereffe. Der zweite Theil des Vortrags behandelte die Frage: Wodurch kann das Handwerk gegen Großkapital und Großindustrie ankämpfen und wie vermag es die Stellung, Tüchtigkeit und Kunstfertigkeit wieder zu erringen, die es tm Mittel- alter besaß? Redner will keine ZwangSinnnngen, wohl aber genossenschaftlichen freiwilligen Zusammenschluß- durch Zwang wird der kleine Handwerker, der verschiedene Gewerbe gleichzeitig betreiben muß, der Großindustrie mit gebundenen Händen überliefert. WaS Zünfte, Innungen, Gilden, Gewerk- und Bruderschaften im Mittelalter groß machte, geht unS zum Theile ab, nämlich: Treffliche Vorbildung, festes Zusammenhalten, tüchtige Leistungen- statt deffen treten auf HandwerkSneid, Dünkel, Großmannssucht, Genußsucht. Buchführung fehlt fast überall. Schaffung von Rohstoffgen osstu- schasten,Verkaufs-und MagazinSgenoffenschaften find unerläßlich, wie auch billiges Betriebskapital, Einführung der Klein- «Murren, bessere Vertretung im Reichstag und in den Land, tagen. Vielfach können fich die Handwerker die landwirth- schaftlichen Genossenschaften zum Muster nehmen, die in den letzten 25 Jahren Großes leisteten. Unsere Regierung hat guten Willen, dem Handwerk zu helfen und wird gute Gesetze machen, sobald daS Material dazu vorhanden ist. Die Heber- gangSzeit, in der wir uns befinden, lastet schwer auf vielen Handwerkern, darum muß aber auch unnöthiger Flitter, Tand und zweckloses GeldauSgeben vermieden werden. Langsdorf, 27. Januar. Der Sohn des Lehrer Leidich Hierselbst ist nicht, wie in Nr. 23 dS. Bl. mitgetheilt wurde, gestorben, sondern befindet sich auf dem Wege der Besserung. -s- Nidda, 24. Januar. Der unverheirathete Handarbeiter Luft, welcher behaupteter Maßen von seinem Hausgenossen Döpfer öfters und auch am letzten Sonntag deS Monats October v. Js. wegen eines Leiden« verspottet worden ist, erwartete im Groll darüber am genannten Sonntage gegen Mitternacht auf der Straßen thatendurstig die Rückkehr seine« angeblichen Verfolgers au« dem WirthShau« und schlug dann mit einem nachgeführten säbelartigen Instrumente wiederholt nach Döpfer, welcher hierdurch blutende Wunden an dem HalS und der einen Hand davontrug, in ärztliche Behandlung treten mußte und mehrere Tage arbeitsunfähig geworden ist. In der dieserhalb vorgestern stattgefundenen Schöffen- gerichtsverhandlung, wobei auch da« erhobene denkwürdige Hauwerkzeug einer Betrachtung unterzogen wurde, entschuldigte der noch unbestrafte Angeklagte feine Handlung als in aufgeregtem Zustande begangen, und erkannte da« Gericht, unter Annahme mildernder Umstände, auf eine Gefängnih- strafe von drei Wochen und gleichzeitig auf Einziehung der Waffe. X. Darmstadt, 27. Januar. Zur Feier von Kaiser« Geburtstag fand um Va12 Uhr auf dem Paradeplatze vor dem Residenzschlosse eine glänzende Parade statt, com> mandirt von dem Commandeur der 49. Infanterie-Brigade, Generalmajor v. Bismarck, wobei S. K. H. der Großherzog da« Hoch anf S. M. den Kaiser au-brachte und sodann auf dem Exercierplatz Salut geschossen wurde. Auch die Spitzen der Civilbehörden waren erschienen. Trotz befl windigen und kalten Wetters war eine große Menschenmenge auf den Beinen. Abends vorher war Zapfenstreich, heute früh Re- beiße. Bormittags wurden Festgottesdienste in der Stabt» kirche unb in der katholischen Kirche, sowie in der Synagoge abgehalten. Beim Bürger- unb Beamten-Mahl im Saalbau brachte Staatsminister Dr. Finger Excellenz den Kaisertoast, Oberbürgermeister Morneweg den Großherzogstoast auö; die Offiziere hielten die üblichen Festtafeln, die Mannschaften wurden festlich bewirthet. Samwtliche Schulen hielten Festacte ab. Im LudwigS-GeorgS Gymnasium wurden die Alt- niederländischen Volkslieder von Kremser vom Schülerchor vorgetragen, daS Neue Gymnasium hatte in seiner gestrige« Vorfeier daS Treller'sche Melodram „Fürs Vaterland", mit Compositionen des f Musikdirektors Mangold, zur Aufführung gebracht. Die öffentlichen Bureaux sind geschlossen. Da« Hoftheater führt als Festvorstellung, zugleich zur Erinnerung an Mozarts Geburtstag (geboren 27. Januar 1756 zu Salzburg) „Don Juan" bei festlich beleuchtetem Hause mit Weber in der Titelrolle auf. — EttvaS Neues ist jedenfall« im Programme deS festlichen TagS ein Eisbahn-Frstconcert auf der Bahn Hinterm Großen Woog. WormS. 27. Januar^ Die Ttadtverordneten-Versamm- lung nahm einstimmig den Antrag Klein gegen die Verwendung von Militäranwärtern im Communal- bteuft an. Der Oberbürgermeister wird gleichzeitig ersucht, auf dem demnächst zusammentretenben hessischen Stäbtetag dahin zu wirken, daß dieser ebenfalls ia protestlerischem Sinne bei der hessischen Regierung vorstellig werde. A Mainz, 27. Januar. Wie schon telegraphisch mit- getheilr, tobte in der verflossenen Nacht in der unfern der Station „Neuthor" gelegenen Mafchinenwerkstätte der Lud- wigSbahn hier ein großes Schadenfeuer. Dasselbe war in der Lackiererabtheiluug ausgebrochen und oerbeitete sich, an den großen Vorräihen von Spiritus, Oel re. rc. reiche Nahrung findend, rasch über das ganze Anwesen unb zwar fachte ein gleichzeitig wüthender heftiger Sturm die Flammen derart an, daß in ganz kurzem Zeitraum die Feuermaffen den Haupttheil der Werkstätte vollständig umzingelten. Trotz des raschen Umsichgreifens des Brande« gelang e« einem mit zahlreicher Familie im zweiten Stockwerk des Gebäude- wohuenden Werkmeister mit den Seinen unverletzt da« Freie zu erreichen, wogegen der da« erste Stockwerk bewohnende Ingenieur Jrnlauf, welcher durch ein heftige« Asthrnaleide« an raschem Handeln behindert war, keinen Ausweg aus den brennenden Räumen mehr fand unb im Qualm erstickte. Der Frau de« Ingenieur« war e« geglückt, nur mit dem Noth- bürftigften gekleidet, noch in das Freie zu kommen und so ihr Leben zu retten. Erft gegen Morgen gelang e«, de« Feuers, welche« einen bedeutenden Materialschaden verursachte, vollständig Herr zu werden. i'S' kl'StiC ®’«i. 8'«. «rrH ®ftc SSftl kur-'to-«. ift °°d.n fD. 5® ? * fiter % ÄÄ ln »txbto. ®L*eMtW1 ,uf bl” ®t|t i„ L?** H» * J” W«UI »* m, f't“" Sonntag it ln,< i-'d-°- tafiU " Q® Scannten So°i '^"^stigdirRüM " Dilthihllur unbftlc '?t0 Snftrumente wtkbv blnttnbt Wunden an dn 3- ärztliche Behm! arbeitSunsähig geworde ^tlgefundenen Schöffe, 1 erhobene denkwür^ ilzogen wurde, euts^ ' seine Handlung als. d erkannte das Geilt >e, aus eine Gesangs eichzritig aus ur Feier von Salftii r auf dem Paradkplqi ibt Parade statt, coct 49. Ao/aattr/e-SchaK R. H. btt @rofäwi »achte und \oUtm er ^uch W Esiitz Ito^ hl windigen ul Menschenmenge aus ia instreich, heute ftüh A tteSdienste in der Tiali , sowie in der Syaagex lamreN'Mahl im Taaldn Excelleoz den Kaiserto^ Großherzogsloast ati fttafeln, die Mannschastc che Schulen hielten Feh masim wurden die Alt rewser vom Schülerehei hatte io seiner gestrig!' , ,FilrS Vaterland", « Mangold, zur Aufführu-! ;r find gelchlossen. W l, Mleich M« , 27. Januar Hob 1 beleuchtetem W ® War Neuer ist ledenfB g ein Eisbahn^Festcoucen iflg. j,.wer.rd°em««» o[,in argen die -ve 'm, t® Sem«“"“1' ,, Bhb eleiii'i*1«"“, faM protrftlenl«« i mir Ai> I”, “ 3« 8» W?*?* "f «i ttriilteti f» gsfes fFffts anbei 0tl{n0. t ©ebäabtj Stockwerk «e 5tiCt^ Mi rste St-. " Asthmaleil- ein heftige-d- r feine« klu-w ö $p ' ftj »**> i Sn*»"*1 ~v> vermischte» ♦ Der Lauoltufabrik Martinikenfelde ist für ihre unter der bekannten Marke „Pfeilrtng" eingeführteu Producte „Lanolin" und „Lanolin-Toilette Cream Lanolin" gelegentlich der Berliner Gewerbe-Ausstellung vom Herrn Minister für Handel und Gewerbe die Staatsmedaille „für gewerbliche Leistungen" in Bronce verliehen worden. # * Heitere Episoden von der D«filircour, die am Mittwoch voriger Wocke im Ritterfaale des Schlosses zu Berlin stattfand, werden dem „B. Tgl." in Folgendem erzählt: Eine Dame vergaß in der Aufregung beim Borübergehen vor dem Throne die vorgeschriebenen beiden Couroerbeugungen vor dem Kaiferpaar zu machen und ging, in Gedanken ver« lieft, ohne fich umzusehen, vorüber. Dadurch veranlaßte fie den Kaiser, zur Kaiserin die scherzhafte Bemerkung zu machen: „Was die wohl denken mag, wozu fie hier ist." — Ein alter geheimer Postrath, der wohl zum ersten Mal dort war und in etwas zu langsamem Tempo bei dem Throne vorbei- drfilirte, mißverstand die aufmunternde Bewegung des Hof- marschalls und fühlte fich bewogen, an den Kaiser eine — Anrede zu halten, in der er tiefgerührt seinen Dank auö- fprach für die Gnade, an der Defiltrcour theilnehmen zu dürfen. Da der Herr auch die weiteren Winke deS Hof- marfchallS nicht verstand, so wurde er von Letzterem am Arme leise weiter fortgezogen. * Keine „Ideale" mehr! Nach einer jüngst ergangenen Entscheidung deS Kaiserlichen Patentamts ist die Eintragung dies Wortes „Ideal" für Maaren verschiedener Art unzulässig, da dieses Wort in der Sprache des täglichen Lebens, wenn auch nicht in der Schriftsprache, zur Bezeichnung der Beschaffenheit einer Waare angewendet zu werden pflegt. LuS dem gleichen Grund hat auch die Eintragung von Wortzeichen, wie „Excellent", „Pompös", „Splendid", künftig zu unterbleiben. * Ein Rafirer ohne Rafirmefser. AuS Metz berichtet die „Metzer Zeitung": Im Wartesaale erster Klaffe deS hiesigen Hauptbahnhofes spielte fich dieser Tage folgende lustige Scene ab: Mit Aufenthalt von knapp 35 Minuten bis zur Weiterfahrt in anderer Richtung war ein ersichtlich wohlhabender Messender eingetroffen, dem sein mehrere Tage alter Bart- aiiflug lästig war, weßhalb er dringend nach einem Barbier verlangte. Die Kosten spielten keine Rolle und so wurde ihm In beflügelter Eile auS der Stadt ein solcher geholt. Figaro ta.ot, mit allen schaumschlagenden Apparaten wohl versehen, an und seifte den Reisenden nach allen Regeln der Kunst ein. Doch, o weh! — cs ergab sich das Schreckliche, daß Figaro eine Kleinigkeit vergesien hatte — taS Rasir- w esser — und draußen pfiff die Locomottve zur Abfahrt! Kleine Zeder beschreibt die alberne Miene deS waffenlos be- findenen Bartkünstlers, die Wuth und Verzweiflung des Eingeseiften und die unbändige Heiterkeit deS durch den Lärm hlmzugelockten Publikums. Auch Waffer war nicht zur Hand und der „beinahe rafirte" Reisende durfte fich glücklich schätzen, so wie er war, in der letzten Secunde noch sein Coups zu erreichen. Schneller aber wie er war Figaro verduftet. Er hatte sogar auf baß ihm gebührende „Trinkgeld" freiwillig verzichtet. * Der lustige Musikant am Nil ist zu bekannt und deshalb veraltet. Er ist jetzt durch den lustigen Radfahrer ersetzt worden, der kürzlich mit zwei anderen Strampelgenoffen einen Ausflug von Kairo nilaufwärts machte. Sie waren im besten Rennen, als plötzlich der eine, welcher einige Meter voraus war, unter SchrrckenSrufen absprang. Seine Begleiter sahen, daß er auf ein Hinderniß gestoßen war und sprangen gleichfalls ab, denn das im Wege liegende Hinderntß war nichts anderes, als ein Krokodil, welches in der Sonne auSgestreckt feine Siesta hielt. Aufgeweckt, sperrte das Vieh feine obere Kinnlade drohend auf, und eines der von seinem Retter verlasienen Treträder rollte ihm gerade in den Rachen, der sich Über dem Instrumente sogleich schloß. In demselben Augenblick ertönte aber auch eine Explosion: die spitzen Zähne hatten den Pneumatikreifen verletzt und dieser war gesprungen. Darob erschreckt riß das „TeufelSvieh" auS und barg sich im Strome. Die Radfahrer aber gingen in ein WirthShaus und stärkten ihren Magen. Hm! ♦ Eine Heirath zwischen Hunderjährigeu. Eine der seltsamsten Ehen wurde, tote amerikanische Blätter melden, in Rockhouse im Staate Kentucky gefeiert. Ein gewiffer William Sexton, gewöhnlich Onkel Billy genannt und 103 Jabre alt, hat seine Jugendfreundin MrS. William Craft, 101 Jahre alt, zum Altar geführt. Die Braut war in fchwarze Seide gekleidet und trug in den Händen ein großes Bouquet von Stechpalmen und Misteln. Mehr als tausend Verwandte und Gäste nahmen an der Ceremonie Theil. Mr. Sexton hatte seine erste Frau vor ungefähr drei Monaten und Frau Craft ihren Gatten einige Tage später verloren. Wie man sagt, fand die Verehelichung auf Anstiften der beiden Familien der Hundertjährigen statt. Nach der Ceremonie machte daß Ehepaar eine Spazierfahrt in einem Wagen, der vor 83 Jahren gebaut war, und zog hierauf in das Haus des Mr. Sexton, welches vor neunzig Jahren gebaut worden war. Literatur rrnd Arrnft — Repertorium zum Deutsche« Bürgerliche« Gesetzbuch nebst Einführungrgefetz. Bearbetttt von Dr. Karl Metsel, Landgerichtsrath in Darmstadt. Mit ausführlichem Sachregister. Preis geb. Mk. 2. — Verlast von Emtl Roth in Gießen, tfin originelles, eigenartig gestaltetes Wnkchen, das den gewaltigen Stoff des B. G. B. in ein Büchlein in Taichensormat zusammengepreßt hat und sich bald zu einem der beliebtesten Hilfsmtltel in der deutschen Jurtsten- welt einführen dürste. Ein Beurtheiler desselben läßt sich in Nr. 14 der „Neuen Hess. Volksblätter" 1897 dahin vernehmen: „Herr Landgerichtsrath Dr. Karl Meise! hat es verstanden, in gedrängter Form den gesammten Gesetzesinhalt in der Reihenfolge der einzelnen Bestimmungen in knappen markigen Sätzen zusammenzufassen. Hierdurch wird dem Juristen ein außerordentlich bequemes Hilfsmittel geboten, den bedeutenden Gedächlniß- stoff frei vo.i allen Zuthaten in sich aufzunehmen und zu ver- —BMB •(»wcwa arbeiten. Dadurch, daß die Stickworte in jedem Paragraphen gesperrt gedruckt sind, wird dies noch wesentlich erleichtert. Aber auch für den Laien ist das recht handliche Werkchen von höchstem Werthe. Es gestattet demselben, durch die klare und bestimmte Ausdrucksweise über das, was vom Jahre 1900 an Rechtens ist, sei es in Fragen der Sckuldverhältnisfe, des Sachenrechts, des Familienrechts oder Erbrechts sich selbst zu unterrichten. Dazu kommt noch der deutliche Druck, die hübsche Ausstattung, sowie der mit flexiblem Einband auf 2 Mk. sich stellende gewiß äußerst billige Preis. Es sind dies alles Vorzüge, welche un6 veranlassen, das Werk bestens zur Anschaffung zu empfehlen. — Ehr. Fr. Griebs Englisch Deutsches u«v Deutsch» Englisches Wörterbuch. Von dieser in 10. Auflage mit besonderer Rücksicht aufAusipracke und Entomologie erschienenen, von Dr. Arnold Schröer, a. o. Professor der engl. Philologie an der Universität Freiburg, neuabearbetteten und vermchrtenAuflage ist die 18.Lieferung erschienen. Dielelbe reiht sick würdig ibren Vorgängerinnen an und läßt wie diese erwarten, laß das aus 42 Lieferungen (ä 50 Psi.) berechnete Werk getreu dem Programm, sehr weitgehenden Ansprüd n an Vollständigkeit gerecht zu werden, in schöner Weise vollcnbet wird Den zahlreichen, lobenden Besprechungen in den bedeutendsten Zei uugm und pädagogischen Zeitschriften schließen wir uns voll und ganz an. Kird?(id^ Anzeigen der Stadt Gietzcn. Evangelische Semeinde. Donnerstag den 28. Januar, Abends 8 Uhr: Bibelstuude im Confirmandensaal (Neustadt 61). Eo. Marc Cap. 6, BerS 7 und folgende. Pfarrer Dr. Grein. Gsttrsdienst in der Synagoge. Samstag den 30. Januar. Vorabend 5 Uhr, Morgens 9 Uhr, Nachmittags 3 Uhr, SabbaihauSgang 6 Uhr. Gottesdienst der israelitischen Religionsgesellschaft Freitag Abend 4<6 Uhr, SamStag Vormittag 8" Uhr, Predigt, Nachmittag 3 Ubr, Sabbathausgang 6 Uhr. Nachmittag 2« Uhr^SchrifterklLrung in der Synagoge. Wochengottesdienst Morgens 7 Uhr, Abends 5 Uhr. Braut-Seide v. 95 Fig. sowie schwarze, weiße und sarbtge Henneberg Seide von 60 Pfg. bis Mk. 18 65 per Met. — glatt gestreift, carrat gemustert, Damaste rc. (ca. 24 ) versch. Qual, und 2000 versch. Farben, Dessins rc.), porto- und steuerfrei ins Haus. Muster umgehend. — Lager: ca. 2 Millionen Meter. 15 Seiden-Fabriken 6, Henneberg (k u. k. Hoti.), Zürich, Herren - Stoffe, zum ganzen Anzug für 4 Mk. 5 Pfg. Muster auf Verlangen franco ins Haue. Cheviot zum ganzen Anzug für 5 Mk 85 Pfg. Grosse Auswahl in Velours, Cheviots, Hosen- und Paletotstoffen in soliden guten Qualitäten, sowie modernen Dessins versenden in einzelnen Metern franco ins Haus 6943 OETTINGER & Co., Frankfurt a. M. Separat-Ahtheilung für Damen-Kleiderstoffe von 88 Pfennig per Meter. Zagdverpachtung. Samstag bett 6 Februar l. I., Nachmittags 2 Uhr, wird bie? der hiesigen Gemeinde zuftehende Jagd, bestehend in 152 Hectar Wald unb 337 Hectar Feld, im Bürgermeisterei-Bureau aüf die Dauer von 6 Jahren öffentlich verpachtet. Odenhausen, den 26. Januar 1897. Großh. Bürgermeisterei Odenhausen. Lang. 1001 Versteigerungen Holzverkäufe iv der König!. Oberförstern Krofdorf 1. Freitag den 5. Februar 1897, Vormittags 10 Uhr, im Freukd'schen Gasthause zu Krofdorf. Schutzb. WaldHaus, Distr. L2 (Bäuerstädt) Buche: 534 rm Scheite und Knüppel, 576 rm Keifer - Nadelholz: 1 rm Knüppel, 233 rm 9? ver 2. und 3. Kl., außerdem in den Distrikten 28 und 29 lNußhecke und Eichwäldcheu) längs der Dienstwiefen, Buche: 41 rm Scheite und Knüppel, 132 rm Keiler. 2. Dienstag den 9. Februar 1897, Vormittags 10 Uhr, im Weis brod'sch n Gasthause zu Salzböden. Schutzb. Salzböden, Distr. 62b (Hohen- schied), Buche: 3 rm Reiser, Nadelholz: tt rm Scheite und Knüppel, 41 rm Stockbolr; Diftricte 76a, 78a, b, 79a, b, (Hardt), Eiche: 54 rm Scheue und Knüppel, 34 rm Stockholz, 687 rm Reiser; buche: 170 rm Scheite und Knüppel, 6 rm Stockholz, 717 rm Reiser. Der Königliche Oberförster. 1002 Busold. Holzversteigerung im Licher Stadtwald. Donnerstag den 4. Februar und Freitag den 5. Februar, Vormittags 10 Uhr beginnend, sollen im Licher Stadtwald, District Großhauserberg versteigert werden: 450 rm Buchen-, 38 rm Eichen, 2 rm Nadel-, 23 rm Weichholz- Scheiter, 271 rm Buchen-, 706 rm Eichen-, 6 rm Nadel, 12 rm Weichholz- Knüppel, 266,4 rm Buchen-, 66 rm Eichen-, 28 rm Nadel-, 18 rm Weichholz- Stöcke, 7375 Stück Buchen-, 3842 Stück Eichen-, 800 Stück Nadel-, 350 Stück Weichholz-Wellen. Die Zusammenkunft ist an beiden Tagen am Heuweg, wo auch der Anfang gemacht wird. Lich, den 26. Januar 1897. Großherzogliche Bürgermeisterei. ___________Heller._______1003 Ein der Gemeinde Wteseck gehöriger fetter Faselochse soll Dienstag den 2. Februar 1897, Nachmittags 2 Uhr, auf dem Bürgermeisterei-Büreau an den Meistbietenden versteigert werden. Wies eck, am 26. Januar 1897. Großh. Bürgermeisterei Wieseck. Sommerlad. 1018 Empfehlungen. Ät. MlMhMS. Freibank. 1019 Heute und morgen: Rindfleisch, nicht ladenrein, vr. Pfd. 50 Pssg. tzchwemessfUch nicht ladenrein, pr. Pfd. 50 Psg. Prima Speise- und Salatkartoffeln, gelbe u. rotheMäuschen, feinstes Sauerkraut und grüne Bohnen, eingemachte Gurken, Speise- und Futterrüben em> pfiehlt billigst 1010 J. Hankel, Schioßgche 6. Fst. gewässerten Stockfisch, Schellfisch, Cabliau, Hechte, Zander, Seezungen empfiehlt C. G. Kleinhenn. aar unb oller Art.1014 -iT ii i— ariaMMMaMBMMMBro Hemüse-Konserven Erbsen, Schneidebohnen, W ach sbrechbohnen. Kompot-Früchte Ananas, Apricosen, Birnen, Erdbeeren, Hirschen, Melange, Mirabellen, Reineclauden empfiehlt billigst 1011 L. Kalkhof. Für Zitherspieler! Zithermusikalien tm AU; 1- u. ^stimmig rc. lelchk bis mittelschwer, versendet zur Auswahl König'- Mnfik Berlag, Ang-burg, Kataloge gratis.1607 Gutachten. Das Haarwasser von Better enthält der damit angestettten Analyse zufolge durchaus keine den Haaren nacktheilige Malerten; ihre Bestandtheile sind vielmehr solcher Art, daß von dem Gebrauche des Mittels eher ein wohl- t hä tiger Einfluß auf das Wachsthum der Haare zu erwarten ist und stebt daher ihrer Anwendung keinerlei Bedenken entgegen. 722 München, 7. September 1867. (L. 8.) Dr. K g. Wittstein. Zu haben ä 40 Pfg. u. Mk. 1.10 bei I. H. Fuhr, Sonnenstraße 25. Gelegenheitskauf. Um mit meinem Lager in Ueber- ziehern und Pelleriue-Mäntelu für Herren und Knaben zu räumen, gebe von heute ab auf diese Artikel 15v/o Rabatt. A. E. Spornhauer 888 Neuenwea 17. OI nsicht- «♦♦♦♦•* ♦♦ Postkarten! för Ausflugsorte, Kestaurateore in Aarberr- und Tondruck. 834 Feinste Ausführung. Ernst Balser, Kunst-Verlag, Gießen. Skizzen u. Preisanstellung zu Diensten. Emser Pastillen mit Plombe, dargestellt aus den echten Salzen der König Wilhelms-Felsenquellen, sind ein bewährtes Mittel gegen Husten, Heiserkeit, Verschleimung, Magenschwäche und Verdauungsstörung. Um keine Nachahmungen zu erhalten, beachte man, dass jede Schachtel mit einer Plombe verschlossen ist und verlange ausdrücklich Emser Pastillen mit Plombe. Vorräthig in Giessen bei: 360 Hoh. Wallach, M Krause, Hirschapotheke und in der Enflelapotheke. 671 1020] Trockenes Daunen und Buchen-Brennholz empfiehlt Jakob Rinn XV., Hol-Handlung, Heuchelheim. MiiskkN-AuMk und Dominos für Herren und Damen in großer Auswahl billig zu verleibe«. Geöffnet bis 10 Uhr (auch Sonntags). W. Karnbach, 2 Htrchstratze 2 I Vermiethungen. | Ludwtgsplatz 15: Mittlerer Stock, bestehend in 5 Zimmern und allem Zubehör, Bleichplatz und Gartenantbeil, per ersten eoent. 15. 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Brief 16.19 G«N> 16.16 20 Franken-St. Engl. Sooereigns Dollars in Gold Gr. Hessische Obl. Stadt Darmstadt n. 1891 Stadt WormS unk. b. 1901 Oesterr. Staatsbahn o. 1885 Jtal. staatSgar. Etsmb. auf । hm 30. 8 öerotbnuni Hemetoderi prtiSauSsch des Ionen »achstehendi Ich nehme hiermit die Steuerungen, welche ich am Sonntag den 24. Januar bei Wirth Ziegler gegen Bürgermeister Sommerlad gethan labe, als unwahr zurück. Wieseck, den 28. Januar 1897. ScMobailsaittil und zur Hnrtpfleii. Vereins unter Leitung «deudeourser 161.40 | Oesterr. Tredtt-Actten 1) 2 Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mit« theilung, daß unser guter, unvergeßlicher Vater, Schwiegervater, Großvater und Urgroßvater a. dr de b. de c. de öf An dir V schäften de Wir «ovrlle l 1896, Nl Der Laden hc welche W itn Aaai W -eiche-»/ Ferne Art. 3 de inberung l Nr. 27), i otbnunfl (t virthsch' mit Brl Unwtnbur Lebens- u Absatz im Zve-k hab aus den w- die der trieb doi mit Bn kreiieS । Zu Sewerbi welche । fabln fic atlfitrti handlungen. Preis W 85 Pfg. pro Schachtel. Liederkranz. Der auf Samstag den 30. d. Monats anberaumte Familien- Abend fallt vorerst aus. 10211 Ein anständ Mädchen sucht Lehrstelle in einem bess. Geschält gegen 93er» gütung Näb-reß «ISmarekstr. 6, IV. Die Beerdigung findet Samstag den 30. Januar, Mittags gegen 1 Uhr statt. Ung. Gold-Rente Portugiesen Mexicaner Monopol-Griechen von Eisenb. Rentenb. Obl. BuderuS Obl. . Der Tages-Ordnung: Bericht. Prüfung der Rechnung. Ersatzwahl des Vorstandes. Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten.. Suppenwürze in Originalfläschchen von 65 H an empfiehlt den perehrlichen Hausfrauen bestenS Vchul «ach § i Meinten M «Nh! iu tt «at ober dthru tonn galten; t 'h°r Rück ,b« Nicht, 900 Der Borstand.___ »eia M besteh iiihtt unbt driderseits Drittheil b 87Lb 104.15 24.50 95.80 31.0 101.50 103"» 101.00 101.00 101.00 102 50 des Grossh. Universitäts - Musikdireotors Herrn Gustav Trautmann. Mitwirkende : Herr Anton Sistermans (Bariton), der Frauenchor des akad. Gesang-Vereins und das durch auswärtige Künstler verstärkte Freitag den 29. Januar a. c.w Abends 8'/, Uhr, in der „Bavaria" (Feideh. Tages-Ordnung: Berichterstattung Rechnungsablage. ErgänzungSwahlen. Der Vorstand. ProcaU 3Vi Deutsche RetchSanl. 3 Preutz. EonsolS 3Vi " 4 4 3 3 Drittes Concert Sonntag, 31. Januar 1897, Abends 5 Uhr, im grossen Saale des Gesellschafts- Eintrittskarten für Nichtmitglieder zu Mk. 2.50 (Sperrsitz Mk. 3 50) sind in der Musikalienhandlung von Herrn Ernst Challler (Rudolphs Nachfolger), für Studirende, nur im Vorverkauf, auch bei Herrn Hausverwalter Storck zu ermässigtem Preise zu haben. Hauptprobe: (für Chor und Orchester) Sonntag Vormittag 11 Uhr. Eintrittskarten nur im Vorverkauf für Niohtmitglieder Mk. 1.—, Schülerkarten Mk. 0.50. 20.38 1 20.33 4.20 4.16 Vereins-Orchester. Programm: Franz Schubert. Zwei Sätze von der unv. Symphonie (H-moll). AVinterreise. 24 Lieder. (Der Lindenbaum, Die Krähe, Der Wegweiser, Frühlingstraum, Letzte Hoffnung). Psalm 23, für Frauenchor, mit Orch. und Harfe. Die schöne Müllerin. Liedercyclus (Am Feierabend, Der Neugierige, Mein, Trockne Blumen, Der Müller und der Bach). a. Entr’act in B-dur aus Rosamunde, b. Ungarischer Marsch für Orchester, von F. Liszt instrumentirt. bisher Oberhebamme der hiesigen Universttäts-Frauenklinik 3MT Ludwlgstrasse 46 TBC Mädchen in Küche und Haushalt erfahren, Verein für Krankenpflege. Einladung zur Eenerat-'Dersammtung Giessener Concertverein. Zum Andenken an Franz Schubert geb. am 31. Januar 1797. Gesucht wird ein tüchtiger Mann für einige Tage der Woche zum Einkasfiren Gründliche« Klavier-Unterricht 997] Junger, großer, reiner Rassehund zu kaufen gesucht. Offerten mit Preisangabe unter K. H. an die ffrpeb. d. Bl. Milchknranftatt zur Rabenau Rittergut Odeuhausen bei Londorf liefert vom 1. Februar ab nach Gießen frei in's Haus Kaushattimgs mitch ä. Liter 14 Pfg., ä Schoppen 7 Pfg., Kur- und Kindermilch L Liter 20 Pfg., in Flaschen. Das Vieh liefert bei hiesigem gesunde« Gebirgsfutter (Trockenfütterung) eine fettreiche, im Geschmack sehr angenehme und gesunde Milch. Die Kühe zur Kur- uud Kindermilch find auf Kuöerket geimpft. Buchhalter- oder Eomptoiristenstelle gesucht. 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Um stilles Beileid bitten Die trauernde« Hinterbliebenen. Kinzenbach, Atzbach, den 27. Januar 1897. D6 MttztvN >6t $lonta9 Sjflithi 6 bcigfl^1 92.6014 55.00 1 5 Coursbericht «in Je Kurz & Co., Giessen, Knhnhlfstraßt 63. Frankfurter Börse vom 28. Januar 1897. 901] Ein kinderloses Ehepaar sucht zum 1. Avril oder Mri eine Wohnung von vier Räumen mit Aubebör. Angebote unter Nr. 2014 an die Exped d. Bl. 957] Eire geb. j. Dame sucht in guter Familie «ost und LogiS. Offerten mit Preisangabe unter O. B. an die Expedition d. Bl.________________________ 1024] MSblirteS Zimmer per ersten Februar zu mietben gesucht. Offerten mit Preisangabe unter H. JF. an die Expedition d. Bl- Henkel’s Bleich-Soda, seit 20 Jahren bewährt atS bestes und billigstes Wasch- und Bleichmittel. Wir warnen vor Nachahmungen, die meist aus eale Soda bestehen und dem Werih von 1 bis IV, Pfund K-ystall-Coda gleichkommen, unter dem »amen Bleich-Soda nur bedeutend tdeurer bezahlt werden und nur geringe Wasch und keine Bleichtraft haben Nur in Paketen erhältlich mit dem Namen »Henkel* und dem »Löwen* alS Schutzmarke. Hießener Goncert'Aerein. Unsere Piitglieder machen wir darauf aufmerksam, daß nach § 4,6 unserer Statuten der Eintritt in die Concerte, sowie in die Hauptproben nur gegen Vorzeigung der Karte gestattet ist. Die B'llet-Controleure sind angewiesen, streng auf diese Bestimmung zu achten. den im Clubsaale stattfindenden Hauptproben werden für unsere Mitglieder die Galerien reseroirt werden. 846 Zu anderen Proben ist der Zutritt Niemand gestattet. ________Der Vorstand. Akademische 'Dorträge. Freitag, dm 29. d. Mts., pünktlich 8 Uhr Abends: Professor Dr. Leist: ReihtsrttlMttung enb Rechtskiuheit aus btt Gltiberg- Ptrfpeciivk. 818 Eintrittskarten sind in der Ferber'schen und Ricker'schen B 'chhandlung, Studentenkarten beim Universitäts-Hausmeister zu haben. Schöner Laden ÄÄ Kurz, u. Wollw. G-ichäff, auch f. jed. and Geschäft geeignet, per Frühjahr zu Perm Näheres in d r Exped d- Bl. 487 1025J Pserdestall sammt Zubehör zu »ernteten, syranksurtersteatze 11. Zweitausend Mark zu leihe« gesucht. Offerten unter F. Z. 001 an die Frau A. Salomon, Schulstr. 4. Laufmädchen gesucht. 1006] Meldungen Krankfurteestr. 82. ^^dh^GesS!^^ 870) Ein j Mann, welcher Ostern die Realschule verläßt, sucht Lehrling-stelle in einem soliden Engros-Geschäft. Gefl. Offerten beliebe man unter H. J. in der Expedition d. Bl. ni'derzulegen. 946] Ein ordentl Mädchen sucht zum 15. Februar in gutem Hause Dienst für HauS- und Küchenarbeit. ______Zu erfragen Liebigstratze 8, 1. KOH] Junges, annfinb Mädchen sucht Stelle in kleinem, bess. Haushalt. Dasselbe ist im Kochen, Nähen und Bügeln bewandert. Näheres Neustadt 8t, H. 246] Mein auf dem Kirchenplatz gelegenes Wohnhau» bin ich willens unter günstigen Bedingungen zu verkaufen oder per Mitte März zu oermietben. __________________N. Habeuichl. Eine gebrauchte, aber noch in gutem Zustande befindliche, 8pferdige Dampfmaschine ist preiswüidig abzugeben. Dieselbe ist durch Anschaffung einer größeren Maschine überflüssig geworden. Näheres bei I. H. Jhring, Brauerei in Lich (Oberheffen). 952 1015] Leichter einspänniger Schlitten zu verkaufen. E. Guter, Asterweg 15. Sodener . - Mineral-l*astillen sind weltberühmt und von ärztlichen Autori- ■ täten aufs Wärmste empfohlen W H Jedermann soll wissen, dass F A Y’s ächte Sodener Mineral-Pastillen bei Husten, Heiserkeit und Verschleimung: A. E. Spornhauer, Neuenweg 17. Faher oder Aherinnen sucht v. Müuchow'sche ivi2 Hof- u. Univ.-Drurkerei. 926] Ein braue«, ordentliches Dienst- Mädchen per 25. Februar gesucht. Frau Louise vecker, Tie'enweg 1. 999] Tüchtiges Mädchen tagsüber 3V> Frankstr. Hyp. Bk. unk. b. 1906 101 00 3«/> Hambrgr.Hyp.Bk. unk. b. 1905 3