ärmste das von mb reiner eisspräparat: ! idtcn, glli 1T1J hmack - ge seiner leistet inten- :«oteo tu. wnem befindens, [ die Symptome, ach ond regelt etwa 15 Mahl- ognenhandlungen 6 9676 i fibtMtem M [ 180 cm lang, tot: 80/80 cm. & Co. f. und PacW liegeWi* * Pn“c" M1) -ei 86* 22? 93.1 1887 »' 101) 1(W bet 18H* 60®“ old-Aa^ ef» gw*"* w* %f iti« - tH>! jiaMb'0*1 I* .„,9(16100, wtsSsSi :hkeit besonders Inder, W5c»- rr. Vervitei, ia» Dienste | r » I N 9 N r a » 1897 Donnerstag der» 28. October Nr. 253 Erstes Blatt Anrts- und Zlnzeigeblntt für den IC reis Gieren» Hratisöeikage: chießener Kamilienötätter. >»nahmr von Anzeigen zu der Nachmittag» für de» falgenden Tag erscheinenden Nummer bi» Borm. 10 Uhr. Alle Annoncen-Bureaux de» In- und Auslande» uehmr» Anzeigen für den „Gießener Anzeiger- entgehe«. Nedaction, Gxpeditio« und Druckerei: -chulstratze Fernsprecher 6X-. Vierteljähriger Avonncmentspreisr 2 Mark 20 Psg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Psg. Die Gießener A>«mitle»örä11er werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal brigelegl. Der Gießener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme des Montag». Gießener Anzeiger Kenerat-Wnzeiger. Die Vorschläge des Sultans. Wir haben schon oft Gelegenheit genommen, darauf hin- zuweisen, daß die Politik deS Sultans auf eine Verschleppung aller Angelegenheiten hinauSlaust, bezüglich derer die Großmächte einen Druck auf die Pforte auSzuüben beflissen find. Ungerecht ist e» ja, daß daS europäische Concert nur dem Sultan so scharf auf die Finger steht, während andere Staaten — wir denken dabei hauptsächlich an Spanien und England — in ihren Colonien noch viel unmenschlicher Hausen können, ohne daß eine europäische Macht dteserhalb einzuschreltell wagt. Man hegt sogar sür Spanien Sympathien, weil die Bereinigten Staaten sich in die cubantsche Angelegenheit mischen wollen, die doch gleichsam ante portas der nord- amerikanischen Union ausgetragen wird, also sehr wohl da» Interesse der Washingtoner Regierung in Anspruch zu nehmen geeignet ist. Aber wir wollen den Sultan gar nicht in Schutz nehmen und gern zugeben, daß die Machte Beran- laffung haben, die christlichen Uuterthaoen der Pforte vor Vergewaltigung zu bewahren. Bekanntlich hat eS die türkische Regierung jetzt selbst sehr eilig mit der Regelung der Sretasrage. In einer Konstantinopeler Meldung hieß eS, die Pforte werde die Herstellung von Ruhe und Ordnung auf der Insel auf eigene Faust betreiben, nachdem die europäischen Mächte keine Erfolge gehabt hätten. Diese Nachricht klang sehr selbstbewußt, aber man wußte von vornherein, waS man davon zu halten hatte. Denn ist eS dem Sultan wirklich ernst mit der Ab- stcht, Kreta den Frieden wiederzugeben, io braucht er nur die schon früher mit den Mächten verabredeten Reformen zur Durchführung bringen zu lassen. Diese Abmachungen scheint Abdul Hamid aber ganz vergesien zu haben, denn er tritt jetzt mit ganz neuen Vorschlägen hervor, die er dem Forum der Mächte unterbreitet hat und auf deren BafiS die Kretafrage gelöst werden soll. Er weiß ganz genau, daß als Gouverneur der Insel nur ein Angehöriger eines neutralen Staates ernannt werden soll- aber vielleicht gerade deshalb schlägt er vor, einen Gouerneur zu berufen, der zwar Christ sein kann, aber türkischer Unterthan sein muß. Daß ein solcher keine Aussicht hat, die Bestätigung der Großmächte zu finden, ist wohl außer allem Zweifel. Zum Verwaltungschef der Insel muß eine Persönlichkeit auSersehen werden, welche nach keiner Seite hin Verpflichtungen hat, die ganz unparteiisch vorgrhen kann und sowohl den Muhamedanern wie den Christen ihr Ohr leihen muß. Der Vorschlag deS Sultans erweist sich nur wieder als ein Mittel, die ganze Angelegenheit zu ver- schleppen, bis womöglich GraS über dieselbe gewachsen ist, und neue Berhältnifie eingetreten sind, welche vielleicht den Sultan von den bereits eingegangenen Verpflichtungen entbinden. Dieses Bestreben geht auch aus dem weiteren Punkte der Vorschläge hervor, wonach die türkischen Garni- sooen aus Kreta beidehalten werden sollen, soweit dies noth- weadig erscheint. Ein Unterthan deS Sultans als Gouverneur und türkische Truppen auf der Insel würden die der letzteren gewährte Autonomie nur als Farce erscheinen lafieo, nur dazu angethan, die Welt über die wirkliche Situation hinwegzutäuschen. DaS Bestreben der krrtensischen Christen war hauptsächlich daraus gerichtet, die türkischen Garnisonen von der Insel zu entfernen, da dieselben bet allen Differenzen zwischen Christen und Muselmännern für letztere Partei nahmen und dabei viele Grausamkeiten begingen. Im Ueb- riaen hatten die Großmächte bereits verabredet, zur Aufrecht- erhaltuug der Ordnung auf der Insel rin gut organifirtes GendarmertecorpS in genügender Stärke zu bilden. Werden hierzu, wie wir eS schon früher al» nothwendig betont haben, gebildete und intelligente Elemente zugelaffen, so müßten sowohl Muhamedaner wie Christen zufriedengestellt sein. Der Sultan ignorirt aber die früheren Abmachungen und wünscht auch ferner seine Truppen auf Kreta zu behalten. Daß ihm auch diese Forderung nicht gewährt werden wird, kann alS sicher angenommen werden, was auch von der Belaffung von türkischen Kriegsschiffen in kretenfischen Häfen gilt. WaS die übrigen Punkte der Vorschläge des Sultans aubelangt, so find dieselben mehr harmloser und decorativer Natur. Der Padischah soll auch nach Ansicht der Mächte Oberherr de» autonomen Kreta bleiben, weßhalb eS ganz natürlich erscheint, daß die Verwaltung und Justiz künftig in seinem Namen auSgeübt wird und daß die kretenfischen Schiffe die türkische Flagge führen müffen. DaS ist nicht mehr als recht und billig und wird ihm gewiß gerne zuge- standen werden. Aber die beiden ersten Forderungen dürfen ihm unter keinen Umständen bewilligt werden. Bekanntlich hat jetzt der luxemburgische Oberst Schäffer die meisten Aussichten, zum Gouverneur Kreta» ernannt zu werden- die Mächte haben sich wenigstens über diese Wahl geeinigt. Der Widerstand des Sultan» müßte schnell überwunden werden und dann unverzüglich an die Schaffung geordneter Berhältnifie auf der Insel zu gehen sein. Vielleicht könnten hierzu die daselbst befindlichen türkischen Truppen in Anspruch genommen werden, sie müßte aber stet» der euro- rätschen Controls unterworfen bleiben. Da» könnte vielleicht dadurch geschehen, daß eine Lommisfion von höheren Osfizieren der europäischen Staaten berufen wird, in deren Hände die Herstellung von Ruhe und Ordnung und die Einführung einer geordneten Verwaltung auf Kreta gelegt wird. (xx) Neueste AÄchsrch^ Wolff» telegrrphischt» Lorresponbmz-Buresm. Berlin, 26. October. Der Kaiser erschien heute mit dem zum Besuch bei ihm in Potsdam weilenden Großfürsten Michael dem Aelteren von Rußland bei dem 1. Garde Feldartillerie-Regimeut in der Kruppstraße. Der Kaiser und der Großfürst begaben sich zuerst nach dem gegen die Lerthnerstraße belegeoen Exerctrplatze des Regiment». Dort war die Letbbatterie aufgestellt. Der Commandeur, Hauptmann v. Röder, erstattete den Rapport. Alsdann begann ein Schulexerctren am bespannten Geschütz. Alle Stadien der Ausbildung wurden vorgeführt. Nach Beendigung des ExerctrenS begaben sich Kaiser und Großsürst nach den KasernementS de» Regiment». Der Kaiser war in Artillerieuniform erschienen, ebenso der Großfürst. Auf dem großen Hose der Kaserne hatte daS Regiment batterieweise Ausstellung genommen. Nachdem der Commandeur den Rapport überreicht hatte, befahl der Kaiser Parademarsch in Zügen. Hiernach versammelte er die Osfiziere um sich und theilte ihnen mit, daß er den Großfürsten ä la suite de» Regiment» gestellt habe. Au den Vorbeimarsch der Batterien schloß sich im OffizierScasino ein Dejeuner, an dem die direkten Vorgesetzten deS Regiment», die Herren der russischen Botschaft, sowie da» gesammte OffiziercorpS theilnahmen. Der Kaiser toastete aus den Großfürsten, dieser auf da» Regiment. Berlin, 26. Oktober. Die „Verl. Corresp." schreibt: Um die Verwendung von Branntwein zu Koch-, Heizung»-, Putz- und Beleuchtungszwecken thunltchft zu fördern, hat der Bundesrath am 20. Oktober 1897 beschlossen, die Breun- fteuervergütung für den mir dem allgemeinen Dena- turirungsmittel denaturirten Branntwein, der bisher 1,50 Mk. für da» Hectoliter reinen Alkohols betrug, vom 1. November ab aus 2,50 Mk. zu erhöhen. Für au»geführten und zur Esfigbereitung verwendeten Branntwein bleibt die bisherige Vergütung von 6 Mk. für da» Hectoliter reinen Alkohol» bi» auf Weitere» bestehe». Wien, 26. Ocrober. Der Raiffeisentag wurde heute geschloffen. Unter den zur Annahme gelangten Reso- lutioneu befindet sich eine, welche die Herabsetzung der bestehenden Frachtsätze für landwirthschastltche BetriebSerforder- «iffe auf die Höhe dieser Frachtsätze auf den deutschen und ungarischen Staat»bahnen wünscht, und eine zweite, die sich gegen die projrctirte Transportsteuer auSsPricht. London, 26. October. Die Königin verlieh Negu» Menelik da» Großkreuz des Mtchael-GeorgS-Orden». London, 26. October. Die Arbeitgeber des Maschineubaugeiwerbe» in Manchester bertethen in einer Versammlung, welche Antwort sie dem Handelsamt auf die Vorschläge in Betreff der Einberufung einer Conferenz zugehen lafien sollen. Offictell verlautet über daS Ergebniß nicht». Dem Vernehmen nach sind jedoch die Arbeitgeber mit der Cooferenz einverstanden, vorausgesetzt, daß die Forderung des Achtstundentages zurückgezogen und auch auf der Conferevz nicht zur Erörterung kommt. Petersburg, 26. Oktober. Die „Rowoje Wremja" führt in einem Leitartikrl aus, Prinz Joseph von Batten- berg biete infolge seiner deutschen Abstammung und durch seine Verheirathung mit einer montenegriutschen Prinzessin die besten Garantien al» Generalgouverueur von Kreta- auch dürste derselbe durch seine Verwandtschaft mit dem englischen KönigShause auf die Zustimmung der englischen Re- gierung rechnen können. Die jetzigen kriegerischen Demonstrationen der Türkei auf Kreta seien zwecklos und sührten nur zu überflüssigen Ausgaben. Die Kretafrage werde ohne Zuthun der Türkei gelöst werden. Tambow, 26. Oktober. In dem russischen Dorfe Khmelew, Bezirk Kozlow, erscholl in der Kirche während de» Nachmittags Gottesdienstes der Ruf: Feuer! Bet der folgenden Panik wurden 54 Personen getödtet und 80 verwundet. Depeschen de» Buren» .Herold.* Darmstadt, 26. Oktober. Alle in den Blättern au»* gesprochenen Ansichten über die Ursache der Karl»ruher Hofnachricht beruhen auf vagen Bermuthungen. SS liegt keinerlei Grund vor, an Differenzen zu denken. — Prinz Adolf von Schaumburg.Lippe und Gemahlin reisten nach Baden-Baden ab. Berlin, 26. Oktober. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht die Verleihung eine» hohen siamesischen Orden» an den Fürsten Bismarck- außerdem publtcirt der „Reichsanzeiger" eine Bekanntmachung, wonach Rumänien zu der internationalen Cholera «Uebereinkunft bei- getreten ist. Berlin, 26. Oktober. Der zum Botschafter in Washington bestimmte Herr v. Holl eben gedenkt fich am 9. November in Bremen an Bord deS Llohddawpfer» Kaiser Wilhelm der Große nach Amerika einzuschiffen. Berlin, 26. Oktober. Der „Post" wird mitgetheilt, daß der zweite Bundesstaat, welcher Bedenken gegen die Oeffent- lichkeit de» MilitärstrafprocesseS hat, Sachsen ist. Ferner meldet das Blatt, daß in den nächsten Tagen die Entscheidung darüber fällt, ob dem Reichrtage in der nächsten Session der Entwurf einer neuen Militärstrafproceßordnung zugeheu wird. Berlin, 26. Oktober. Wie der „VolkSztg." aus BreSlan gemeldet wird, hat die dortige Staatsanwaltschaft daS Gefuch de» Abgeordneten Liebknecht, die ihm wegen Majestät»- beleidigung dictirte Strafe in Plötzen fee verbüßen zu dürfen, genehmigt. Liebknecht dürfte die Haft schon Mitte November antreten. Berlin, 26. Oktober. Die „Post" dementirt da» Gerücht, daß ein Zerwürfniß zwischen dem Kaiser Wilhelm und dem Zaren entstanden sei. Der Besuch des Zaren in Wiesbaden habe allerdings, wie die „Post" weiter erfährt, einen politischen Charakter getragen, aber in unterrichteten Kreisen wäre eS schon längst kein Geheimniß mehr, daß die Sntrevue der beiden Monarchen einen in jeder Hinficht für da» Verhältuiß der beiden Mächte in hohem Grade befrie- digenden Verlauf genommen habe. Als ein sichere» Zeichen hierfür könne man auch den Gegenbesuch de» Kaiser» in Darmstadt auffaffen. Daß e» bei diesem zweiten Zusammen- sein zu ernsten politischen Aussprachen gekommen sein sollte, dürfte schon infolge de» kurzen Zusammenseins al» auS- geschloffen angesehen werden. Die „Post" hält au der Auffassung fest, daß der Darmstädter Zwischenfall keine politische Bedeutung, sondern lediglich einen höfischen Charakter hat und ist der Ueberzeugung, daß der faux pas fich durch die Vermittelung de» hessischen Hofe» unschwer werde auSgleichen lasten. Auch die „Nat.-Ztg." bezeichnet die Meldung, der Großherzog von Baden habe die Absicht gehabt, Dfferenzen zwischen Kaiser Wilhelm und dem Zaren auSzugleichen, für grundlos. ES scheint, daß der Anlaß zu dem Zwischenfall in Gegensätzen hoher Damen zu finden sei, wobei einander deutsch-badische und englisch-hesfische Stimmungen gegenüber- stehen. Berlin, 26. Oktober. Die „Post" nimmt von dem Gerücht Notiz, daß der gestrige Besuch de» Reichskanzler» beim Großherzog von Baden auf Wunsch deS Kaiser» erfolgt sei und daß e» fich dabei um eine inner- politische Angelegenheit handele. Berlin, 26. Oktober. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht die Abberufung de» Gesandten am Grohh. Sächfischeu Hofe und bei den Thüringischen Höfen, Geh. LegattonS Rath Raschdau von diesem Posten behufs anderweiter dienstlicher Verwendung. Berlin, 26. Oktober. Der „Nordd. Allgem. Ztg." zufolge ist au zuständiger Stelle nicht da» Mindeste davon bekannt, daß mehreren Eiseobahndirectionev von der zuständigen Militärbehörde in aller Form notificirt worden ist, daß bei eiutretender Mobilmachung der gesammteu Armee der derzeitige Wagenpark schlechterdings nicht auSreichen würde, um die Truppen mit den Pferden re. nach dem von den Linien-Commiffionen bearbeiteten Fahrplane rechtzeitig zu befördern. Köln, 26. Oktober. Die „Köln. Ztg." schreibt heute zu der Absage deS Zaren, den Groß her zog zu empfangen : Noch bedauerlicher al» diese Absage sei die Antwort auf jenen Karlsruher Hofbericht durch den Darmstädter Hofbericht, der mit der Mittheilung aufwarten zu müffen glaubt, daß Zar Nicolau» mit dem Großherzog von Heffen sowie den übrigen Fürstlichkeiten fich zur Saujagd begeben habe. AuS der Veröffentlichung der „Karlsruher Zeitung geht hervor, daß der Großherzog von Baden fich tie gekränkt fühle und er hat die Genugthuuug, daß da» Volk im Norden ' wie im Süden mit dem verehrten Fürsten diese Empfindung theilt. Diese» Gefühl werde nunmehr nach der Kränkung hell auflodero. Indessen sei dem Vorfall eine politische Bedeutung nicht beizumeffeu, denn über die Form der Gesell« schaftlichkeit habe nicht die politische Meinung, sondern da» Taktgefühl zu Gericht zu fitzen. Frankfurt a. M-, 28. Oktober. Der „Franks. Zrg." wird auS Falkenstetn tu Sachsen telegraphirt: Gestern Abend gegen 9 Uhr wurden hier zwei heftige Erdstöße tu der Richtung von Südwest nach Nordoft wahrgenommen. In Brambach wurden gestern früh 3^ Uhr mehrere Erdstöße verspürt. Wien, 26. Oktober. Der „Neuen Freien Presse" wird au» Konstantinopel telegraphirt: Jüngst beschlagnahmte die italienische Polizei in Kreta auf einem zwischen Pyräu» und Genua den Dienst versehenden Dampfer der Gesellschaft Coraschi 10000 Graßgewehre. Bekanntlich ist daS Graßgewehr die ordentliche Waffe der griechischen Armee, die Waffeuseodung müßte also mindesteu» mit der stillschweigenden Billigung der griechischen Regierung erfolgt sein. Ju Pfortekreisen herrscht große Entrüstung über diesen griechischen Treubruch während der Friedeu-verhandluogen. Rom, 26. October. Hier steht eine Mtutsterkrtst» tu Aussicht. Wenigstens stehen Veränderungen im Ministerium bevor. Zanardelli soll in dasselbe etutreten. Rudtnt verlangt die Errichtung eines Lolontal-MtnifteriumS. Luxemburg, 26. Oktober. Der zum Gouverneur von Kreta auSersehene Oberst Schäffer ist zu einer Berathuog mit Hanotaux, der ihn den Mächten vorgeschlageu haben soll, nach Paris abgereist. Part», 26. Oktober. Der deutsche Botschafter Saurma- Jeltsch in Konstantinopel hat laut einer Privatmelduug beim Sultan die Ernennung eines Vertreters Deutsch« lauds im türkischen Fiuauzmtntftertum durchgesetzt. Dieser auS Berlin erwartete Funktionär erhält den Titel Musteschar, alle Befugniffe eines Staatssekretär» und wird In direktem Verkehr mit dem Ftnauzmintster die deutschen Jutereffen zu wahren haben. Der Erfolg SaurmaS erregt tu diplomatischen Kreisen Aufsehen und alle Botschafter streben jetzt gleiche Zugeständniffe an. Cadiz, 26. Oktober. Da» Schiff „Buenos Ayre»", von Euba kommend, ist gestern mit 1162 Kranken, 61 Der« wuudeteu und 200 im Sterben liegenden Soldaten hier an« gelangt. 19 Soldaten find während der Ueberfahrt gestorben. . Madrid, 26. Oktober. Seiten» der Regierung wurden I Truppen nach Nordfpauten verfügt, die den Auftrag haben, einen eventuellen carlistifcheu Putsch zu verhindern. Berlin, 27. Oktober. Aus Weimar theilt man der „Voff. Ztg." mit, der Zar wird morgen auf seiner Rückreise vou Darmstadt nach Petersburg Eisenach berühren. An demselben Tage kehrt der Großherzog aus Altstedt nach Eisenach zurück und eS ist wahrscheinlich, daß beide Fürsten auf dem Bahnhof zusammentreffeu werden. Berlin, 27. Oktober. Der „Voff. Ztg." wird zu der Blättermeldung, daß auf drei Jahre hinaus junge Leute nicht mehr für den Postdienst angeuommen werden, mttgetheilt, daß sich dies nur auf Anwärter für den höheren Post- tz teuft bezieht. Frankfurt a. M., 27. Oktober. Die Stadtverordoeteu- versommlung hat gestern beschloffen: Die Trambahn für die Stadt anzukaufeu, dieselbe in eine „Elektrische" umzuwandeln und zwar mit Oberleitung und Accumulatoren- Betrieb, außerdem den Vertrag der Umwandlung mit den Firmen: Brown, Boveri & Cie. in Frankfurt a. M. und Siemens & Halske in Berlin abzuschlteßen. Posen, 27. Oktober. DaS OberverwaltungSgericht hat anläßlich eine» SpectalfalleS entschieden, daß der Gebrauch der Polnischen Sprache in öffentlichen Versammlungen keinen Grund zur Auflösung durch die Polizei abgeben könne, auch wenn die Polizei über keinen der Sprache mächtigen Beamten verfüge. Wien, 27. Oktober. Zwischen Badeni und Kathreiu soll vor der Niederlegung bei Präsidium» des Abgeordnetenhauses feiten» de» letzteren ein heftiger Auftritt statt« gefunden haben. Es heißt, Kathrein werde auch sein Ab- geordneten-Mandat niederlegen. Wie verlautet, wünscht die katholische Volkspartei die Wiederwahl Kathrein», für den auch alle oppositionellen Gruppen wieder stimmen wollen. Athen, 27. Oktober. Am Montag und auch in der vorigen Woche überfielen etwa 200 eutlaflene Freiwillige, meistens Griechen aus der Türkei, einige Bäckerläden und Kleidergeschäfte. Die Regierung gewährt den Freiwilligen Nachtquartier und Unterstützung. Hunderte von Erkrankten mußten in den Spitälern ausgenommen werden. Budapest, 27. Oktober. Kaiser Franz Joseph wird nach seiner Rückkehr in Wien mit den österreichischen Parla- mentariern über die Kreta-Frage berathen. Konstantinopel, 27. Oktober. Zur Linderung der Noth in den armenischen Provinzen ernannte die Regierung eine aus Türken und Christen zusammengesetzte Commtiflon, welche demnächst nach Kleinasien abreisen soll. Ju den Kreisen de» armenischen Patriarchats erklärt man diese Commission für werthlo«. Cocelts teilt Gießen, den 27. Oktober. • • LamborgCoucert. Auf da» morgen, Donnerstag Abend tn Stein» Saal stattfiudende Concert machen wir hiermit nochmal» empfehlend aufmerksam. E» ist au»- geschloffen, daß dieser urwüchsige musikalische Humor seine Wirkung verfehlen kann, selbst Derjenige wird mit fort« geriffen, der sonst für Scherz nicht viel übrig hat. Lamb org hat neben dem eisernen Bestand seiner Vorträge sein Pro« gramm ftet» erneut und verjüngt, aber wehe dem Künstler, wenn er den Opernschluß oder ein andere» alte» Parade« Pferd fortlaffen will, stürmisch wird er durch nicht enden wollenden Beifall gezwungen, auch diese vorzusühreu. * • Stadttheater. DaS morgige Gastspiel des Herrn Hofschauspielers Heinrich Hacker von Darmstadt findet bei erhöhten Eintrittspreisen statt. AbonneweutSbilletS habtu mit Zuzahlung Gültigkeit. — lieber ein vor Kurzem absolvirteS Gastspiel des Herrn Hacker am Stadttheater zu Kaiserslautern schreibt die „Pfälz. VolkSztg.": „Die gestrige Aufführung von Goethes „Sgmont" mit Herrn Hofschauspieler Hacker au» Darmstadt in der Titelrolle, gestaltete sich unter des Künstler» trefflicher Leitung zu einem wirklichen Genuß. Um ihn als glänzenden Mittelpunkt gruppirte sich da» Ganze in trefflicher Gliederung. Jeder war an seinem Platze, und was wir ftet» bei Hacker» Gastspielen beobachteten: Jedem wuchsen sozusagen die Schwingen. Und so haben wir zum Schluffe nur noch dem lauten und begeisterten Beifall un» anzuschließen, den da» Publikum der treibenden Kraft des Ganzen, Herrn ' Hacker zujubelte, der als „Egmont" voll sonniger Lebenslust, I einfach hinreißend war, sowohl in den ernsten wie heiteren Momenten und vollauf bestätigte, wa» wir nach auswärtigen Blättern über ihn als „Egmont" bereits mittheilen konnten. Ein faSzinirender Künstler, der überall und immer warmen Willkomm finden wird. • • Vortrag. An dieser Stelle sei auf einen am Freitag dieser Woche im Kaufmännischen VereinShauS ftattfiadendeu Vortrag des Herrn Syndikus Schloßmacher «Offenbach hingewiesen, der über dar Thema: „Die volkswirthschaftlicke und soziale Bedeutung deS Capital-ErtrageS- sprechen wird, ein Thema, das mit Rücksicht auf die sozialen Bestrebungen unserer Zeit, Jntereffe verdienen dürfte. * * Der BortragScnrsnS der kaufmännischen Fachschule, worin von jetzt bi» Weihnachten einfache und doppelte Buchführung gelehrt wird, ist am 14. er. eröffnet worden und wird von einer ganzen Anzahl Herren — darunter Commis, ältere, selbstständige Kaufleute und Beamte — besucht. Alle Theilnehmer haben auf Grund der bis jetzt gehörten Dor« träge, welche in klarer, verständlicher Weise gehalten wurden, die Ueberzeugung gewonnen, daß durch diese schätzbare Ein- richtung Seiten» der Schulcommisfion der kaufmännischen Fachschule für die Weiterbildung der CommtS und älteren Kaufleute, sowie anderer im praktischen Leben stehenden Herren gesorgt ist. Da mit nächster Stunde — Donnerstag den 28. er., Abends 9 Uhr — die eigentlichen Arbeiten beginnen, so ist damit zum Eintritt weiterer Theilnehmer Gelegenheit geboten. • * Der Bogel- und Seflugelzuchtvereiu Gießen, welcher am Sonntag auf LonyS Bterkeller eine sehr gut besuchte Hauptversammlung abhielt, beschloß eine Commission uiederzufttzen zum Zwecke der Prüfung von Zuchtstämmen, von denen Bruteier vereinsseitig an Mitglieder oder Nicht- Mitglieder abgegeben werden sollen. Diese Commission hat gleichzeitig die Preise zu vereinbaren und vermittelt den Ab- satz der Bruteier sowohl wie deS Junggeflügels für die Mitglieder des Vereins. Auf Anregung des Bogel- und Geflügel- zuchtverein» Fulda wurde beschlossen, anläßlich der im December daselbst stattfindenden Vogel- und Geflügel«Ausstellung dieffeitig einen Ehrenpreis für denjenigen Oberhesfi- fchen Beschicker der dortigen Ausstellung zu stiften, welcher für ausgestelltes Geflügel die meisten Punkte erhält. • • Krieger-Denkmal. Die Sitzung des Preisgerichts mußte nochmals verlegt werden und ist nunmehr auf Dienstag den 9. November festgelegt worden. Die preußischen Eisenbahn-Direktionen bestimmen über Verwendung von Personen in Bahnagenturen, daß zu solchen Geschäften in erster Linie möglichst Privatpersonen und insbesondere Handwerker heranzuziehen seien, die ihr Handwerk al» Nebengeschäft betreiben können. Nach den bisherigen Erfahrungen eignen fich zu Bahnagenten (namentlich beim Vorhandensein größerer Dörfer tn der Nähe der zu besetzenden Haltestellen) auch solche Personen (Handwerker), die einen Handel als Nebenerwerb betreiben wollen. Auf dergleichen Leute soll besonders dann Rücksicht genommen werden, wenn ihnen ein Theil der Güterböden und Lagerplätze für die Lagerung der zu vertreibenden Güter (Kohlen, Kunstdünger, Baumaterial rc.) von der Verwaltung zur Be« nutzung überlaffen werden kann. Außerdem sollen als Bahn- agenteu auch vereidete StationS- und Streckenarbeiter oder falls Gründe des Betriebs und andere Umstände gegen Einstellung solcher Kräfte im einzelnen Falle sprechen, im Ad« fertigungsdienst ausgebildet und für den Weichenstellerdienst geprüfte Arbeiter (HilfSweichensteller) in Betracht kommen. • • Ein Erlaß de» preußischen Siseubahumiuister» fordert die Eisenbahndirectioneu auf, die BahuhofSwirthe ihres Bezirk» zu veranlaffen, in den Warteräumen der 3. und 4. Wagenklaffe neben dem Kaffee zu höherem Preise noch einen billigeren Kaffee zu führen, von dem eine große Taffe mit Milch und Zucker nicht mehr als 10 Pfennig kosten darf. Die PreiSverzeichniffe der BahnhofSwirthfchaften sollen dementsprechend ergänzt und in den Warteräumen Anschläge auS« gehängt werden. „Die JnspectionS- und Stationsvorstände", so schließt der Erlaß, haben die Durchführung dieser Anordnung zu überwachen, auch darauf zu halten, daß daS billigere Getränk ebenfalls stets in guter Eigenschaft und hinreichender Menge, insbesondere zu den Frühzügen, vor- räthig gehalten wird." (Unseres WiffenS besteht diese Verordnung schon seit mehreren Jahren. Red.) *• Wetterbericht. In der Luftdruckoertheilung ist seit gestern keine Aenderung eingetreten und dauert dabei die Herrschaft de» hohen Drucke» fort. Da» Wetter ist in Deutschland, abgesehen von Morgennebeln, meist wolkenlo», am Morgen und Abend jedoch ziemlich kühl. — Voraus« sichtliche Witterung: Ohne wesentliche Aeuderung. Darmstadt, 26. Oktober. Der Generalmajor und Brigade- commanbeur v. ViSmarck, der noch gestern auf der Jagd war, ist heute an einer Bauchfellentzündung gestorben. Offenbach, 23. Oktober. Bei der letzten Landtags- wähl wurden seitens der sscialdemvkratischen Partei unter Anderen sechs Mitglieder der hiesigen Schützeugesellschaft al» WahlmSuner aufgestellt, bezw. gewählt. Der Vorstand der I Schützengesellschaft hat dielerbalb diese sechs Mitglieder, worunter fich drei Wirthe befiaden, au» dem Verein an»- geschloffen und eine später einberufene Generalversammlung hatte die Ausschließung auch bestätigt. Die auSgeichlofftneu Mitglieder wandten fich hiernach beschwerdeführend an da» Großh. Landgericht der Provinz Starkenburg, wurden ober dort mit ihrer Klage abgewiesen. Da» Großh. Oberlande»« gericht, deffen Entscheidung nunmehr angerufen wurde, schloß fich der Anficht de» Landgerichts an und erkannte unterm 18. d. M. gleichfalls auf Abweisung der Klage. N. H. B. Bnttelbsrn, 25. Oktober. Heute Morgen wurde der hiesige Bahnarbeiter Heinrich Vollhardt, welcher morgen sein 18. Lebensjahr vollendet hätte, im Bahnhöfe zu Bischofsheim beim Rangiren von einer platzenden Kette derart wider den Leib geschlagen, daß er in Folge innerer Verblutung 3/i Stunden später starb. Er hatte nm eines besseren ver« dtenste» willen noch nicht lange daS erlernte Steinmetzhand« werk mit dem Berufe eines Bahnarbeiters vertauscht und erwies sich als fleißiger Arbeiter. Seine Eltern find umsomehr zu bedauern, als e» erst 30 Wochen her find, daß man einen jüngeren Bruder des Verunglückten, der ebeufoll» den Folgen eines Unfalls erlag, zu Grabe tragen mußte. — Wimpfen, 22. Oktober. Seit einigen Tages finden zwischen Wimpfen im Thal und der Eiseubahnbrücke unter der Leitung des Herrn Professor Dr. Schuhmacher, Mitglied der ReichS-LimeScommisfion, neuerdings Grabungen statt. Im vorigen Herbst gelang es dem Genannten, in diesem Gelände das Castell der hiefigen römischen Niederlassung, d. h. die nördliche, nach dem Neckar gerichtete Umfassungsmauer desselben, zu finden, wodurch bestimmte Anhaltspunkte zu weiteren Forschungen gegeben waren. Nunmehr ist auch die östliche Umfassungsmauer an einigen Stellen freigelegr worden. Dabei hat man mehrere große Wölb - Sandsteine gefunden, die oben keilförmige Vertiefungen tragen; man hält sie für Theile der Mauerbekrönung (Zimmerdeckel). In die Vertiefungen waren Pfähle eingerammt, um das lieber« steigen der Mauer noch besonders zu erschweren. Ferner find Münzen und Ziegelstücke römischen Ursprungs gefunden worden. Ja Folge der durch zahlreiche Ueberschwemmungen im Laufe der Zeit eingetretenen Bodenveränderungen stecken die Mauerreste tief in der Erde. Deshalb und wegen der ungünstigen Lage de» durch die Staatsstraße durchschnittenen Terrains wird man von der vollständigen Freilegung de» Mauerwerks absehen und fich darauf beschränken, nur die Ausdehnung des Castells festzustellen. Frankfurt a. M., 26. Oktober. In einer „Änimir« kneipe" wurde hier gestern der Buchhalter Gg. Quenfell verhaftet, der in einer Zuckerfabrik bei Magdeburg beschäftigt war, einen Geldbrief mit 6000 Mk. unterschlagen hat und nach der Schweiz wollte. Unterweg» aber unterlag er den Lockungen der Sirenen in den Animirkneipen, und al» er gestern den Sect in Strömen fließen ließ, fiel er der Polizei' in die Hände. Man fand bei ihm noch 3700 Mk. e Hanau, 23. Oktober. Heute Vormittag fand mau den Arbeiter Fr. König aus Groß-Auheim im dortige,: Felde erhängr auf. König hatte am 4. Juni d. I. seinen 19jährigen Sohn Otto so furchtbar mißhandelt, daß dieser bald darauf Selbstmord durch Erhängen beging. Dieser Tage war König von der hiesigen Strafkammer wegen jener Mißhandlung zu mehrmonatlicher Gefängnißstrafe ver urtheilt worden. • Herne, 26. Oktober. Heute Nacht ist auf der Zeche Shamrock das Seil des FörderkorbeS geriffen und der Korb in die Tiefe gestürzt. Ein Steiger und ein Arbeiter fanden dabei den Tod. • Au» Bayern, 25. Oktober. In der Hinterriß an der bayerisch-böhmifchen Grenze, Uebergang vom baye- rischen Hochland nach dem Achensee, macht ein Bär die Vieh« heerden unsicher. Eingesandt. — Gießen, die UniversttätS- und Provinzialhauptstadt, welche In allen Beziehungen ooranschreitet, theilS auch große Fortschritte gemacht hat, auch in verschiedenen Hinsichten als Muster anderen Städten gegenüber steht, bleibt doch noch Manches zu regeln übrig, wie z. B. wegen der Kaminfegerbezirke. Vor langen Jahren, al» Gießen noch klein, z. B. vor 1866, wo die Stadl kaum 10000 Sin wohner zählte, war dieselbe schon in zwei Kaminsegerbezirke tingr thellt, aber der Gegenwart nach zu urtheilen, wo sich dieselbe iaü um das Dreifache vergrößert hat, könnte ganz gut noch ein dritter Bezirk gebildet roerben. ES wäre sehr wünschenswert-, wenn die maßgebende Behörde tn diesem Falle eine Aenderung vornehmen würde. -r - kirchliche Anzeige»» Stab* «Dugciu Evangelische Gemeinde. Donnerstag dm 28. October, Abends 8 Uhr, im Con* firmandensaal, Neustadt 61: Bibelstnnde für die MatthSuSgemeinde. 1. Brief Pauli an die Corinther, Capttel 3- Pfarrer Schlosser. Verkehr, CawO» «nd DolfsttHrit>fd>afiu w. Gießen, 27. Oktober. Der gestrige Viehmarkt hatte einen Austrieb von ca. 800 Stück Rindwieh, darunter etwa 200 Kälber. Der Handel entwickelte sich febr flott; Käufer auS der Rhein-, und Maingegend machten ben Markt. Begehrt waren wieder schwere Milchkühe, welche zwar vorhandm, aber doch knapp waren. Die erzielten Preise für Zuchtvieh waren besser, al» an den VormS'tten. Die Preise für Kälber zu Schlachtzwrckcn waren sehr hoch. ES wurden bezahlt für schwerste Milchkühe (Simmenthaler) 550 bif 600 Mk., dieselben wurden für die Lungenheilanstalt Falkenstein i. Z, angekauft. Milchkühe, 1. Qual., kosteten 450 bts 500 Mk., 2. Qual. 350 biS 400 Mk. Abmelkkühe wurden je nach Wertd bezahlt. Kälber, 1. Qual., wurden ausschließlich für Frankfurt a. M. angekauft und kostetm 63 biS 65 Mk., 2. Qualität dagegen 58 bis 60 Mk. pro 100 Pfd. Schlachtgewicht. Nach sonstigem Feltoieh war keine Nachfrage. Einzelne Landwirthe, die zu Hause im Stall für daS fette Vieh nicht genug geboten erhalten hatten, waren damit an den Markt gekommen, doch waren die Erfahrungen, die sie dabei machten, nicht die beften. Die Leute hatten außer dm Umftinben einen Wenigererlös gegen den ihnen zu Haufe gebotmen Preis zu verzeichnen. N=6I0j von c. NAUMANN, 1 ■eÄfl;1 Offenbach am Main (nur 25 Pfg.) ist unübertrefflich MfiflL zur Pflege der Haut und des Teint. A . In einer ,8nielP Buchhalter Gz. Oötnfil bti Magdeburg Wasch , unterschlagen hat ml • aber unterlag er bea itdntiptn, iinb tU n Hiß, fiel trittNÜrt ich 3700 M. Barmlttag sand man ® d.Ä» Uta» «WM, chtz :$Dgtn btglng. Diesn Itn Tttaskawwer uitgti Icher Gejangnihstrase w : Nacht ist auf der N M gerlfftn und du Steiger und ein Ärbeltn In bet Hiottrrii !, Uebergang vorn d°?!' wacht ein Bär dievch bt W,N . V ®,al««ein tat. ' ® ««M«, in bk|» ,i”l|din »MfL ^Mmte Snhaltftllakti x°' Nunmehr ist lni0en Stellen fteige[(J; «tobe Wölb-Sandstik, tHefnngen trogen; nuc 1U°8 (ßimmerbeiel). f)c lerammt, um da» Utbn za erfchmereu. Fen,' i4en Urfprungg gefunlr eidie Ueberschtvemmunx! )btnberänbetungen stechi Deshalb und wegen tr atSstraße durchfchnittecc ständigen Freilegung V auf beschränken, nur! n. dt. M «»VÄ« «S *1» * 14 ** L'“ & -k . $cr langen 'ik Slabi »•„[S 6.r:$?s L'-E-r Falle eine ,v MÖ»euytu it»ti°^ to 608» i,6c5«$s Ms-r £ fch- s?tr doch üorrna’f1® M il9 a^Lr ho»- w a ^0 1 n bejah11, J. biun9nn alsbald zu vergeben. Auch suchen wir zum Kartenverkauf an der Tageskasse auf der Eisbahn einen im Rechnen gewandten cautionstähigen Mann. Bewerber wollen sich unter An gäbe seitheriger Beschäftigung und zwar nur fchriftlich an den Unter- zeichnete-t wenden. MW. durch ganz besonders günstige Einkäufe enorm billig. ■3N&- Wundervolle Geros in grossartiger Auswahl! allen Farben und Qualitäten zu billigsten Preisen, 'MT Rockwolle von 90 Pfg. per Pfund an und höher. MOGGGGGGGGGG •••••#•••••• • Meine Special-Artikel • | Herren- und Inaben-Garderobe • ä sowie • Schuhwaaren • D vom billigsten bis zum feinsten Genre empfehle in größter Aus- ! £ Wahl zu ftannend billigen Preisen. 9582 ! | S. Elsoffer, Marktstr. 27. • m—hmhw GW eeeeeeee werden fachgemäß umgeändert, Ä Capes u. 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