'M fc M *' Ltz« L'*" «wU ; *? Nifti ' "erzea «nb 5 Wfnrt«. $. -x?V^*n ’MoW aus Dlt 6(Mie 8jt nicht Nhr sich um Mouu- ^berullgrg tm "-Denkmal iö «sfing-, Börne, '^chende Zeugen chr einen Sinn ln ta; fein >" in Tiz auf ie l Nr. 52. irquetwaohe, ik NW. aller Art Min tti, . Farben etc. Iten. MI. I Putsche äder • Systeme id Damen HWe. Plckk. • persönlichen 4284 imen wird auf jrDameUnter- rtheflt____ OOOOOO mageil' -••f & iIiNN6 7. att t »-von d. Dbl 81.06 10110 9166 1881 32.10 101.6° 1(0.10 sr-lsk-b.A t 906 101'- 102j0 *(ü 80.90 noio - 116 U» Nr. 200 Erstes Blatt Freitag deu 27. August iSW Der Ktehener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme des Montags. Die Gießener Jr«mtlienv5älter werden dem Anzeiger -wöchentlich dreimal beigelegt. Meßmer Anzeiger Aenerat-Anzeiger. Vierteljähriger Abonnementspretsr 2 Mark 20 Pfg. mit Bringcrlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: -chutstraße Kr.7. Fernsprecher 51^ Arnts- tinb AnzeiSeblcrtt für den Ttrers Sisszen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Vorm. 10 Uhr. Gratisbeilage: Gießener Jamitienökätter Alle Annoncen-Bureaux deS In« und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgehn. Gießen, den 24. August 1897. Betreffend: Abhaltung zweier Kreisfeuerwchrtage des Kreises Gießen. Das Grohherzogliche Kreisamt Gießen an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises. Am 19. September I. Js. wird für den Bezirk Lich zu Lich und am 26. September l. Js. für den Bezirk Grünberg zu Grün berg ein Kreisfeuerwehrtag abgehalten werden. Den Commandanten wird hierzu spe» tiefte Ladung zugehen. Wir geben Ihnen hiervon mit dem Anfügen Kenntniß, daß die Commandanten für den Besuch des Kreisfeuerwehr» tages eine Vergütung von 2 Mark zu beziehen haben. I. D.: Dr. Wagner. Aus dem Reiche des Padischah. Man darf als sicher annehmen, daß sowohl bet der Anwesenheit Kaiser Wilhelms in Rußland als auch bet dem jetzigen Besuche deS Präsidenten Faure die orientalische Frage Gegenstand der Besprechungen gewesen ist. Irgend welche MetnungSverschiedenheiten waren freilich zwischen Deutschland, Frankreich und Rußland bisher nicht zu Tage getreten, und fo können sich die Berarhungen nur darauf bezogen haben, nach welchen großen Grundzügen die Behandlung der immerhin heiklen Angelegenheit künftig geschehen soll. Als erste Voraussetzung dürfte es gelten, daß der Besitzstand deS Sultans im Allgemeinen unangetastet bleiben soll; denn wird der gegenwärtige Status quo im Orient verändert, so kann auch daS jetzige Einvernehmen der Mächte nur schwer ausrecht erhalten werden. Deshalb bestehen ja auch die FriedenS- bestrebungen der letzteren hauptsächlich darin, Jedem, der etwa unlautere und eigennützige Zwecke gegen die Türkei verfolgt, ein entschiedenes „handsoff“ zuzurufen. Die Mächte haben von jeher ein gewisses Anrecht darauf in Anspruch genommen, in die internen Sachen deS Sultans htneinzureden; damit haben sie sich aber auch eine Verantwortung auserlegt, welche sie gewiß vielfach drückend empfinden. Unter dem Vorwande, die christlichen Bewohner der Türkei in Schutz nehmen zu muffen gegen muselmännische Vergewaltigung, dictiren sie dem Sultan ihre „Vorschläge", die sich ins« besondere auf die in den christlichen Provinzen seines Reiches riuzuführenden Reformen beziehen. Wie wenig Werth die Hohe Pforte im Allgemeinen auf die Vorschläge der ruro- -äischen Großmächte legt, haben wir schon verschiedentlich auszuführen Gelegenheit genommen und dargelegt, daß die hauptsächlichste StaatSkunft der türkischen Diplomaten heute darin besteht, eine Politik der Verschleppung mit Erfolg inS Werk zu setzen, auf dem Papiere viele Versprechungen zu machen, dieselben aber beileibe nicht etwa zu halten, sondern unter allerlei Winkelzügen zu umgehen. Dieses Princip ist in deu letzten Decennien so glanzvoll durchgesührt, daß die Großmächte in den meisten Fällen mit langer Nase ab- zteheu mußten. Wir wollen heute gar nicht auf die noch immer schwebenden FriedenSverhandlungen zwischen der Türket und Griechen, land eingehen. Auch hier betreibt die Pforte eine Ver- schleppungöpolitik, aber sie besorgt diese nicht selbst, sondern -sie hat lhren Helfershelfer bei den Großmächten und zwar meistens in England. Alle Regierungen sind einig darin, wie die Räumung Thessaliens erfolgen soll, nur England will auf den Sultan einen stärkeren Druck ausüben und denselben zum sofortigen Aufgeben TheffaUenS zwingen, übersieht dabei aber ganz, daß der tertius gaudens die Pforte ift, da derselben aus BilligkeitSrückfichten einige Zugeständ. visse Seitens der übrigen Großmächte nicht versagt werden können. Mehr als die griechische Frage interesfirt jetzt die türkische Regierung das neuerliche Umsichgreifen der armenischen Bewegung. Auch den Armeniern sind Reformen zugesagt und bereits in dem Berliner Vertrag ist em Artikel auf genommen worden, durch welchen die Türkei veranlaßt wurde, in Anatolien Zustände herzustellen, welche den europäischen Wünschen entsprechen. Die Machthaber in Constantinopel behaupten nun, d elem Auftrage sei prompt nachgekommen worden, aber den Armeniern liege daran, gegen die Muselmänner sich auf dem Kriegsfuße zu befinden, und insbesondere für die armenischen Comitos sei dieser Zustand eine Existenzfrage. Auf jede Welse würden die Türken von den Armeniern gereizt, weshalb cs nicht verwunderlich sei, daß ab und zu Gcwaltthätigkeiten vorkämen. Mag man nun von vteser türkischen Auffaffuag der Dinge halten, roa« man will, auf keinen Fall können die Anschläge der Armenier, welche sich gegen Leben und Eigenlhum der Muselmänner richten, gebilligt werden. ES ist noch in frischer Erinnerung, welch' entsetzliche Greurlthaten im vorigen Jahre durch den von den Armeniern in Constantinopel verursachten Aufruhr geschahen, und wie die Maffacreö nicht auf die türkische Hauptstadt beschränkt blieben. Wenn durch die vor wenigen Tagen geworfenen Bomben nicht größeres Unheil angerichtet wurde, so ist solches nur der durch alle jetzt einlaufenden Berichte bestätigten anerkennenSwerthen Haltung der türkischen Polizei zu verdanken, welche die Entfaltung des muselmännischen Fanatismus zurückdrängte und Ruhe und Ordnung aufrecht erhielt. Das ist immerhin ein günstiges Zeichen für die Beurtheilung der DiSciplin der Beamten und deS Militärs und um so mehr hervorzuheben, als die Finanznoth der Pforte eine Entwickelung der Macht der türkischen Behörden stark beeinträchtigt und das Ansehen der Regierung in hohem Grade schmälert. Selbstverständlich haben die Christen im Reiche deS Sultans unsere lebhaftesten Sympathien, aber wir können es nicht gutheißen, daß fie ihre thatsächlichen und vermeint« liehen Ansprüche durch Handlungen zu erreichen suchen, welche im höchsten Grade verwerflich und dazu geeignet find, die Situation noch verworrener zu gestalten und den Frieden zu gefährden. Die Türkei hat im letzten Kriege bewiesen, daß sie noch Thatkraft genug besitzt, um einen von außen her andringenden Feind niederzuwerfen; wenn sie nur einen Theil dieser Spannkraft in Anwendung bringen wollte, um die inneren Zustände einer Gesundung entgegenzusührcn, so würde ihr dies sicher gelingen. Ihre eigene Sicherheit erfordert es, daß sie den Verhältnissen ihres eigenen Landes mehr Aufmerksamkeit zuwendet, denn cm den Grenzen warten zahlreiche Beutelustige, welche den Augenblick mit Sehnsucht erwarten, wo der Zerfall deS osmanischen Reiches eintritt. (xx) Deutscher Reich. Darmstadt, 25. August. Ihre Königlichen Hoheiten der Groß Herzog und die Großherzogin begaben sich tm Lause des gestrigen Nachmittags mit Seiner Hoheit dem Prinzen und I. K. H. der Prinzessin Adolf von Schaum- burg-Llppe nach Homburg, von wo Allerhöchstdieselben nach Jagdschloß WolsSgart-n, die Prinzlich Schaumburg'schen Herrschaften nach Schloß Friedrichrhof zurückkehrten. — Ihre Königlichen Hoheiten der Groß her zog und die Großherzogin trafen heute Vormittag von Jagdschloß Wolfsgarten h er ein ur.b kehrten Nachmittags dorthin zurück. Berlin, 24. August. Zweiunddreißig höhere Offiziere, nämlich 4 Generalmajore und Brigade Com- manbeure, 10 Regiments - Commandeure (9 davon Oberst, 1 Oberstlieutenant) und 18 Stabsoffiziere (darunter 1 Oberst, die anderen Oberftlieutenants und Majore) sind nach Ausweis der letzten im „Militärwochenblatt" veröffentlichten Liste Über die Personalveränderungen in der preußischen Armee zur Disposition gestellt, resp. haben den Abschied erhalten. Man bringt diese umsangreichen Veränderungen in den höheren Commandostellen mit den bevorstehenden Kaiser- rnanövern in Zusammenhang. — Deutschland im Innern und nach Außen. Unter dieser Spitzmarke wird im „Hamb. Corr." ausgeführt: Ein merkwürdiger und in dieser Schärfe wohl noch nicht da- gewesener Gegensatz zwischen der inneren und äußeren Politik des Reiches ist gegenwärtig zu beobachten. Im Innern zeigt sich eine Zerklüftung der Parteien, Interessengegensätze schroffster Art und überhaupt eine Stimmung, die am Besten als allgemeine Verdroffenheit bezeichnet werden kann. Dagegen ist das Bild nach außen ein geradezu entgegengesetztes. Schon die Haltung der Reichsregierung namentlich das Eingreifen des Kaisers mit dem Telegramm an Präsident Krüger von Transvaal Anfang Januar 1896 hatte eine überraschende Wirkung; das gesammte deutsche Volk mit den Preßorganen aller Nuancirungen stand geschloffen auf Seilen der Regierung. Dies? Einmüthigkeit des deutschen Volkes, wie w r fie Ins dahin fett langer Zeit nicht kannten, hat nach außen dem Reiche auch zu größerem Ansehen verhalfen. Gegenwärtig sehen wir dasselbe Schauspiel bei dem kräftigen Eintreten Deutschlands zur Schadloshaltung der Gläubiger Griechenlands. Auch hierbei steht das gesawmte Volk hinter der Regierung. Dabei gewinnt noch eine Beobachtung Raum. Im Anfang der orientalischen FriedenSverhandlungen wurden von Deutschland Vorschläge gemacht, die Griechenland vor dem Entfachen eines Krieges abhalten sollten; fie wurden damals aus bekannten Gründen nicht befolgt. Jetzt am Schluß der Verhandlungen find es wieder deutsche, mit Energie festgehaltene Vorschläge, die erst einen zufrieden- stellenden Schluß ermöglichen. Koblenz, 25. August. An Fürstlichkeiten werden zur Kaiserparade bei Urmitz sowie zur Einweihung deS Kaiserdenkmals außer dem Kaiserpaar hier eintreffen die Großherzogin von Baden, die bereits am 29. kommen wird, Prinz Adolf von Schaumburg-Lippe nebst Gemahlin, Prinzessin Victoria von Preußen und als Chef des Infanterie- Regiments v. (Soeben Nr. 28 der Herzog von Cambridge. Bei der Einweihungsfeier werden u. A. ferner zugegen fein: in Vertretung des Reichskanzlers und des preußischen Ministerpräsidenten der TtaatSsecretär deS Innern Graf v. PofadowSky und der Minister Dr. v. Miquel, der Minister der öffentlichen Arbeiten Thielen, Generaloberst Freiherr v. Los und General der Infanterie z. D. v. Strubberg. Wolff» telegraphische» Correfpondmr-Bnreau. Potsdam, 25. August. Der Kaiser und die Kaiserin trafen mittels SouderzugeS um 8 Uhr 15 Min. auf Wildparkstation ein. Magdeburg, 25. August. Seine Majestät der Kaiser begab sich nach 4 Uhr nach dem Grusonwerk, wo er von Geheimerath Krupp empfangen wurde. Der Kaiser besichtigte einige Panzerthürme, Modelle von Panzerungen und die Versuchsanstalt für Erzaufbereitung. Ihre Majestät btt Kaiserin besuchte im Laufe des Nachmittag» die Wohl- thätigkeitSanstalteu: Evangelisches VereinShauS in Sudan, Augustastift und die Diakoniffenftation Bethanien, sowie den Dom. Nach den Besichtigungen begaben sich die Majestäten mit Begleitung nach dem Bahnhofe. Um 6 Uhr 25 Min. erfolgte die Abreise nach Wildparkstation. Köln, 25. August. Die „Kölnische Zig.- meldet au» Konstantinopel: Bi» jetzt find neun Armenier wegen Theilnahme an den Bombenverschwörungen verhaftet worden. In den Vorstädten Psamatia und Kumkapn, wo im vorigen Jahre ernste Kampfe stattfanden, erstürmte die Polizei die Häuser, die al» Bombenniederlagen dienten. In Pera wurden im Hause eine» Italiener» viele Bombm entdeckt, die ein armenischer Diener ohne Vorwiffen seine» Herrn dort verborgen hatte. Höchst wahrscheinlich find die ExplofionS- körprr noch vom vorigen Jahre übrig. Welche geheime Gesellschaft die Bombeneinwürfe veranlaßt hat, ist nicht bestimmt zu sagen. Zürich, 25. August. In der heutigen Sitzung de» Arbetterschutz - Congresse» beantragte Kulemann- Braunschweig bte Aufstellung verschiedener Arbeitstage für die einzelnen Berufszweige entsprechend de» für dieselben erforderlichen KräfleaufwcmdeS. Der Antrag wurde von den Katholiken unterstützt, von den Socialtsten dagegen bekämpft und bei der Abstimmung mit 174 gegen 81 Stimmen abgelehnt. Ebenso wurde mit 170 gegen 80 Stimmen ein Antrag zu Gunsten einer besonderen Behandlung der Land- Wirtschaft abgelehnt. Petersburg, 25. August. Die Parade bet Krasnoje ©feto war von andauerndem Regen begleitet. Der Zar traf mit Felix Faure zu Wagen ein, die Zarin folgte mit der Großfürstin Mana Paulowna in einem zweiten Wagen. Sie fuhren am Kaiferzelt vor und wurden von den im Viereck ausgestellten Truppen mit der Marseillaise und lauten Hurrah- rufen begrüßt. Die Kaiserin und Präsident Faure nahmen mit dem Gefolge im Kaiserzelte Platz. Der Kaiser nahm die Parade zu Pferde ab, umgeben von den Großfürsten. Die Parade begann gleich mit dem Vorbeimarsch, da» Ab« retten der Front unterblieb; auch cotoyirten diesmal nur die Großfürsten Michael und Nikolai Nikolajewitsch. Die Luftschifferabtheilung harte sich mit einem Ballon, der die Aufschrift: Vivo la franco! trug, vor dem Kaiserzelt auf- gestellt. Prinz Napoleon führte sein Garde Ulanenregiment vor. Nach der Parade stieg der Ballon unter lautem Jubel des Publikum» auf. Der Zar beförderte sodann 400 Offtzier»- aspiranten zu Offizieren. Die Kaiserin verlieh den Leibpagen persönlich das Offizterspatent. Das Kaiserpaar fuhr dann mit dem Präsidenten Faure nach Kraßnoje Sselo ins Palais, wo das Frühstück stattfand. Peterhof, 25. August. (HavaS-Meldung.) Beim Parade- frühstück in KraSnoje Sselo brachte Präsident Faure folgenden Trinkspruch aus: „In Paris, in den Awen und in Dünkirchen, in dem Augenblick, wo ich mich einschiffte, um Rußland und seinen erhabenen Kaiser zu begrüßen, war der einstimmige Wunsch, den mir das französische Heer au»- drückte, der, daß ich dem ruffischen Heere die erneute und stets aufrichtige Versicherung ferner tiefen Freun.schäft über« bringe. Ich übermittele freudig und bewegt Eurer Majestät diesen Wunsch und bitte Sie, lhn Ihren Truppen kund zu geben. Die militärischen Tugenden derselben waren uns be- tonnt. Wir haben soeben bei dem unvergeßlichen Schau« spiele ihre natürlichen Anlagen, ihre Ausbildung und mächtige Organisation bewundert. Das franzöfische Heer, da» Euere Majestät in ChalonS sah, zollt dem russischen Heer aus der Ferne Beifall und drückt ihm an diesem feierlichen Tage die Gefühle gegenseitigen Vertrauen» und seiner Waffenbrüderschaft aus. Ich erhebe mein Gla» zu Ehren Eurer Majestät, Ihrer Majestät der Kaiserin und der kaiserlichen Familie und trinke im Namen deS französischen Heere» auf das russische Heer." Der Zar erwiderte: „Herr Präfideot! Ich erhebe mein GlaS zu Ehren unserer Kameraden, der tapferen französischen Armee, die ich mich glücklich schätze, in Chalous haben bewundern zu können, und deren würdige Vertreter hier zu sehen, ich mich beglückwünsche." Beide Toaste wurden stehend angehört,' die Musik intonirte die russische Hymne, bezw. die Marseillaise. Peterhof. 25. August. HavaS- Meldung. Bei dem Galadioer zu Ehren der französischen Marineoffiziere brachte der Zar folgenden Trinkspruch au»: „ES ist mir unendlich angenehm, auf da» Gedeihen der schönen französischen Flotte zu trinken. Umgeben von ihren hochgeschätzten Vertretern erinnere ich mich gerne daran, daß der glänzende Anblick de» französischen Geschwader» eine Reihe unvergeßlicher Eindrücke eröffnete, die während unsere» Aufenthalt» in Frankreich aufeinander folgten." Präsident Faure erwiderte: „Ich freue mich, noch einmal Vertreter der russischen und Vertreter der französischen Marine brüderlich vereint zu sehen. Wollen Euer Majestät mir gestatten, sie in Gedanken mit gleicher Zuneigung zusammenzuschließen. Ich erhebe mein GlaS zu Ehren der russischen Marine." Petersburg, 25. August. In einer Besprechung der Toaste auf dem Peterhofer Galadiner schreibt die „PeterS« burgSkija Wjedomosti": „Man darf ohne Ueberhebung sagen, daß in diesen Tagen die Pulse deS Volkslebens von Frankreich und Rußland zusammenschlagen und überall, in Schloß und Hütte, ohne Unterschied jene Politik gesegnet wird, deren Resultat der für die freie Entwickelung der DolkSkrafte noch« wendige Friede ist. Die unzähligen Segnungen deS Friedens ergießen sich aber nicht nur über Frankreich und Rußland. Der deutsche Kaiser hat sich feierlich diesem Streben nach allgemeinem Frieden angeschloffen, und, wie eS scheint, wird Niemand da» zu stören wagen, wa- daS.'gletche Ziel der Politik dreier Großmächte bildet. Wir werden ruhig in die Zukunft schauen- da» Gespenst deS Kriege» wird uv» nicht schrecken. Wir werden alle unsere Kräfte dem friedlichen Dienste de» Vaterlandes und der Festigung seiner Wohlfahrt »um Ruhme der Fortsetzung der Politik des Zareu-Frieden- st'sters weihen. Klar, ohne dunkle Gewitterwolken steigt die Morgenröthe auf. Man athmet frei auf und unwillkürlich bringen die Lippen die Worte de» Gebet» hervor: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden." Depeschen de» Bureau .Herolds Berlin, 25. August. Der Kaiser wird sich bei der Leichenfeier für den Herzog von Ujest und bei deffen Beisetzung durch den Oberpräfidenten Fürsten Hatzfeld vertreten lassen, welcher einen Kranz auf dem Sarge niederzulegen beauftragt ist. Berlin, 25. August. Wie die „Post" au» Belgrad meldet, begibt sich Fürst NicolauS von Montenegro im October diese» Jahres nach Konstantinopel. Diese Reise entbehrt jeden politischen Beigeschmacks. Berlin, 25. August. Wie den „Berl. Neuest. Nachr." auS Königsberg telegraphirt wird, beschlossen die dortigen Stadtverordneten, eine Petition an den Reichskanzler, betreffend die Oeffnung der Landesgrenze für Schlachtvieh, zu richten. Magdeburg, 25. August. Das Kaiserpaar traf heute Mittag gegen 12 Uhr von WilhelmShöhe hier ein. Auf dem Bahnhofe fand großer Empfang statt, zu welchem die Spitzen bet Militär« und Tivilbehörden erschienen waren. Die Ehren- Compagnie hatte das Jnfanterie-Regiment Nr. 26 gestellt. Nachdem der Kaiser die Front abgeschritten, erfolgte unter dem Geläute aller Glocken die Fahrt nach dem DenkmalS- platz, wo die Enthüllung de» Kaiser-Wilhelm-Denkmal» programmmäßig stattsand. Magdeburg. 25. August. Bei Entgegennahme de» EhrentrunkeS im Rathhause sprach der Kaiser seinen und der Kaiserin Dank auS für den herrlichen Empfang, den die Bürgerschaft bereitet hat. Der Weiteren ging der Kaiser auf die Geschichte der Stadt Magdeburg ein und .schließlich trank der Monarch auf die Entwickelung und Wohlfahrt Magdeburg» und seiner Bürgerschaft. Hierauf brachte der Oberbürgermeister Schneider ein dreifaches Hoch auf das Kaiserpaar aus. Bom Rathhause auß begaben sich der Kaiser und die Kaiserin nach dem Dienstgebäude deS General- commandoS, woselbst ein Festmahl stattfand. Nach Beendigung desselben betrat baß Kaiserpaar den Balkon, von einer auf dem Platze zahlreich versammelten Menschenmenge jubelnd begrüßt. Wien, 25. August. Die Regierung beschloß, die Ein- führung der neuen Börsensteuer am 31. August amtlich zu pnbliciren und am 1. November in Wirksamkeit treten zu lassen. Prag, 25. August. Auf Veranlassung de» Stadtrath» wurden sämmtliche bisherigen doppelsprachigen War- nungßtaf eln in den städtischen Anlagen durch tschechische ersetzt. Pari», 25. August. AuS Petersburg wird gemeldet, Präsident Faure habe gestern dem Vorsitzenden der dortigen Stadtverwaltung die Insignien de» Großkreuze» der Ehrenlegion überreicht. Pari», 25. August. Der „GauloiS" meldet au» Peter»> bürg, der russische Botschafter in Pari», Baron Mohrenheim, werde nach Pari» zurückkehren, um sein Abberufung-- schreiben zu überreichen. Derselbe werde durch den Gesandten in Brüssel ersetzt werden. Pari-, 25. August. Au» Petersburg wird gemeldet, daß der Zar beschlossen Hst, mit den unzähligen kostbaren Geschenken, die ihm von Frankreich zugegangen find, eine öffentliche Ausstellung zu organifiren. Petersburg, 25. August. In Anwesenheit deS Zaren, des Präsidenten Faure, der Großfürsten, der hohen Würdenträger und deS diplomatischen Corps fand gestern die Grundsteinlegung der Troitzkh-Brücke statt. Später nahm Faure verschiedene Sehenswürdigkeiten in Augenschein und dinirte in der französischen Botschaft. Kouftautiuopel, 25. August. In Galata wurde ein Armenier verhaftet, welcher der Mitschuld an dem Attentat auf der hohen Pforte verdächtig ist. Ein zweiter Armenier wurde verhaftet, als er vor der Ottomsn-Bank stand, ein dritter Armenier tödtete sich, als er verhaftet werden sollte. Berlin. 26. August. Der Kaiser hat eine Anzahl werthvoller Erzeugntffe der Königlichen Porcellanmanufactur als Geschenk für den vom Sultan geplanten Bazar im Uldtz Kioßk gestiftet. Die Sendung ist bereits unterwegs. Pari», 26. August. Die Behörden der größeren Provinzialstädte, Handelsbörsen, Bank- und anderen Institute Frankreichs wechselten gestern mit den entsprechenden Anstalten und Behörden in Rußland Freundschaftstelegramme. Paris, 26. August. Ministerpräsident Meline erklärte den bei ihm erscheinenden Deputationen des Generalraths und des Gemeinderaths, die Br o dtheuernng sei seiner Ansicht nach nur vorübergehend und lediglich auf eine Getreide« speculation zurückzusühren. Wenn die Theuerung andauernd wäre, würde er auf eine Herabminderung des Getreidezolles eingehen. CoceUs mtfc prwtnjklk». Gießen, den 26. August. •** Zustizperfonalieu. Seine König!. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: den LandgerichtSrath bei dem Landgericht der Provinz Starkenburg Dr. Karl Riedel zum OberlandeSgerichtSrath bei dem OberlandeSgericht, den Amtsrichter bei dem Amtsgericht Hirschhorn Max Schilling- TrygophoruS zum Landrichter bei dem Landgericht der Provinz Starkenburg zu ernennen. * • Kirchliche Dienstuachrichteu. Seine König!. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht, dem Pfarrer Peter Grünewald zu Offenbach a. M. die evangelische Pfarr« stelle zu Mainz, Decanat Mainz, zu Übertragen. • * Familiendrama. Als heute Morgen die Nachbarschaft des Ecke Nordanlage und Ederstraße wohnenden Kaufmanns W. Noll dessen Geschäft aufsuchen wollte, fand man alle Thüren verschlossen. Als auf wiederholtes Klopfen nicht geöffnet wurde, holte man einen Schlosser herbei, um die Wohnung zu öffnen. Hier bot sich den Eintretenden ein schrecklicher Anblick. In dem Bette fand man die Ehefrau Nolls mit klaffenden Kopfwunden, anscheinend tobt, in ben anderen Betten die dret Kinder, ein Mädchen im Alter von 10 Jahren und zwei Knaben im Alter von 8 und 4 Jahren, ebenfalls mit schweren Kopfwunden, Noll aber selbst erhängt an der Thüre. Nachdem die Polizei verständigt, auch in der Person des Herrn Dr. Haupt ein Arzt gerufen, stellte es sich heraus, daß der Mann und der älteste Junge tobt waren, währenb bet der Frau und den beiden anderen Kindern noch schwache Lebenszeichen sich bemerkbar machten. Die Leichen wurden in die Todtenhalle des Friedhofs, die Frau nebst den Kindern in die Klinik gebracht. Es ist indeß wenig Hoffnung vorhanden, sic am Leben zu erhalten, da die anscheinend mit einem schweren und scharfen Gegenstand geführten Schläge lödtliche Verletzungen herbeigeführt. Noll scheint die That am frühen Morgen in einem Anfall von Geistesstörung verübt zu haben. Man fand in seiner Tasche einen Brief, worin er einige Angaben über die Beweggründe zur That gemacht. Das Gericht erschien sofort nach Bekanntwerden der That. Das HauS, welche» Noll erst vor zwei Jahren gekauft und für sein Geschäft neu eingerichtet hatte, war den ganzen Vormittag vom Publikum umlagert. • * Befitzwechfel. DaS Hensel'sche HauS in der Wall- thorstraße ging für den Betrag von Mk. 65,000 an die Herren SerwaS Darmstadt und Jung Gießen Über. • • Einweihung. Nächsten Sonntag ben 29. ds. M., Vormittag» 81/, Uhr, findet die Einweihung deS neu erbauten israelitischen Gemeindehauses an der Lony straße statt. * * Sisenbahnnnfall. Bei der Einfahrt eine» von Cassel kommenden Güterzuges in die Station Lollar stieß der- selbe vorgestern Abend 91/, Uhr auf eine Anzahl zu einem andern Zuge zusammengestellte Wagen. Von diesen Wagen wurden zwei zertrümmert, vom Güterzug selbst die Maschine und 13 Güterwagen beschädigt. Eine Störung deS Betriebes trat nicht ein, da die Geleise sofort frei gemacht werden konnten. • * Ins Manöver anSgerncki ist heute das Infanterie- Regiment „Kaiser Wilhelm". Die Truppen beziehen zunächst Quartier in der Umgebung (Garbenteich, Hausen, Großen- linden, Leihgestern, Lich, Steinbach, Watzenborn u. s. w.) Morgen Vormittag treffen als Einquartierung hier ein: Stab und 2. BataillonJnfanterie-RegimentS Nr. 168, Stab de» Feldartillerie-RegimenlS Nr. 25 und Stab der ersten Ab- thetlung desselben Regiments, sowie eine Train-Abtheilung. • • Der Verband hessischer Jauuugea hält am Sonntag ben 19. September, Nachmittags 3 Uhr, im „Frankfurter Hof" in Mainz seine Generalversammlung. * • Obethrsfische GewerbeaoSstellnng. Auf der letzten Hauptversammlung deS LandeSgewerbevereinS in Alzey wurde bekanntlich Butzbach al» nächster Versammlungsort gewählt. Da sich eine schon früher in Butzbach einberufene, sehr zahlreich besuchte Versammlung für die Abhaltung einer Gewerbeausstellung daselbst ausgesprochen hatte, so wurde tn der letzten Hauptversammlung des Butzbacher Gewerbevereins beschloffen, sofort mit den Vorarbeiten zu beginnen. Einige Herren deS Vorstands werden sich nach Alsfeld und Büdingen begeben, woselbst schon solche Ausstellungen stattfanden, um Erkundigungen Über den ganzen Verlauf und die gesammelten Erfahrungen einzuziehen. Alsdann soll eine größere ver- sammlung einberufen werden, um die ComiiöS für die einzelnen Arbeiten zu bilden, damit sofort mit den letzteren an- gefangen werden kann. ’• AlterthumSsunde. Unter Leitung der Herren Ober- förster Andre und GymnasiallehrerDr. Röschen zu Laubach werden die Ausgrabungen am RuppertSburger Pflanz« garten weiter fortgesetzt. Umgeben von einem doppelten Steinkranz wurden zwei verschiedene Gräber, 1. ein Seitengrab, 2. ein Hauptgrab, entdeckt. Im ersteren fand man außer verschiedenen menschlichen Knochentheilen zwei eiserne Ringe, die Hälfte eines Eisensporns, einen kleinen Bronce- ring, sowie einen sogen. Wenden- ober Sachsenpfeonig, etwa auS 950 nach Christi Geburt. Das werthvollste wurde im Hauptgrabe gefunden, ein großer, spiralförmig kunstvoll ge- arbeitetet Schmuckgegenstand auS blauer Bronce, sowie ein massiver, mit künstlichem Grünspan überzogener, auS gleichem Metall gearbeiteter HalSring. Die letzteren Gegenstände stammen etwa auß 500 vor Christi Geburt, find also ca. 2400 Jahre alt. Sobald die Ausgrabungen vollendet find, werden sämmtliche Funde dem Großherzoglichen Museum tn Darmstadt überliefert. * * Wetterbericht. Die Luftdruck vertheilung ist unregelmäßig und ein eigentliches Gebiet hohen Druckes ist nicht vorhanden. Die Depression über den britischen Inseln hat ihren Bereich weiter nach dem Continent ausgedehnt und liegen noch flache Theilminima über Ober-Italien, Polen urb Süd-Rußland. Am Morgen war die Bewölkung allenthalben gering. Die Wetterlage bleibt andauernd unsicher. — Voraussichtliche Witterung: Bei wechselnder Bewölkung Neigung zu Gewittern und strichweisen Niederschlägen. n. Friedberg, 25. August. Unsere gesummte Einwohnerschaft rüstet sich eben, um Sr. Königs. Hoheit dem Groß- Herzog und Ihrer Königl. Hoheit der Großherzogin, die nächsten Freitag zu mehrtägigem Aufenthalt hier eintreffen, einen würdigen Empfang zu bereiten. Neben dem Bahnhofsgebäude ist durch die Eisenbahnverwaltung ein Fürstenpavillon errichtet. —n— Gettenau, 24. August. Nachdem die Felder um die Mitte deS lausenden Monats abgeerntet und völlig geräumt waren, erschien Herr Hofrath Kof ler aus Darmstadt, um seine Untersuchungen und Ausgrabungen, die er im Frühjahre wegen Bestellung der betr. Grundstücke hatte unterbrechen müssen, wieder aufzunehmen. Mit bekannter Sicher- heit und Meisterschaft leitete Herr K. seine Arbeiten weiter und ergänzte, trotz vorhandener Schwierigkeiten, seine Forschungen mit jedem Tage mehr. — In verschiedenen Gemarkungen der Umgegend hat man bereits mit der Grummeternte begonnen, die jedoch ziemlich bescheiden außsällt. — Die Fruchtpreise, insbesondere der Preis des Weizens, ist auch in der letzten Woche wieder in die Höhe gegangen; eß find Abschlüsse zu 20 Mk., sogar zu 21 Mk per Doppel« centner gemacht worden. Weniger gefragt sind die übrigen Körnerfrüchte. — Der Pacht für Grundstücke tst in der Wetterau immer noch sehr hoch und scheint sogar noch weiter zu steigen, wie eine Verpachtung von fi-calischen Grundstückrn in einer Nachbargemarkung bewiesen hat. Grundstücke in be» vorzugter Lage erzielten über 50 Mk. per Morgen und em solcher Pacht will herauSgearbeitet sein. Weniger gute Lagen erzielten niedrigere Preise, doch immer soviel, daß der Pacht al» ein recht guter bezeichnet werden kann. n. Bon der Nidda, 25. August. Der Weizenprei» ist abermals gestiegen, und zeigen fich die Verkäufer infolge dessen noch zurückhaltender. Auf dem für unsere Gegend bezüglich der Preisbildung maßgebenden Getreidemarkt zu Franksurt wurden am Montag für den Doppelcentner Wetter- auer Weizen 21 Mk. 25 Psg. bezahlt. Auch Gerste ist im Preis bis zu 17 Mk. gestiegen. Obwohl unser Brot vor- zugsweise auß Roggenmehl gebacken wird, haben fich unsere Bäcker doch den Aufschlag zu Nutzen gemacht und den Preis beß vierpfündigen Brotlaibes um drei biß fünf Pfennig er« höht. Die Kartoffeln sind abgeschlagen, die Preise für Rindvieh haben seit oen letzten durchweichenden Regen wieder eiwaß angezogen. — Die Heu- und Strohlieferungen in die von der Militärbehörde errichteten Magazine gehen bet den guten dort gezahlt werdenden Preisen rasch von statten. Daß Magazin in Stammheim, daß gleich den anderen am 20. d. M. eröffnet wurde, hat die vorgeschriebenen Mengen schon aufgestapelt und nimmt keine Lieferungen mehr an. Nidda, 23. August. Die seit Einführung der vierten Wagenklasse so billige Eisenbahnfahrt macht jetzt manchen Erwerbszweig unserer weiteren Umgebung rentabel. So sehen wir seit einigen Tagen Frauen mit Eimern voll Brombeeren, die meist guten Absatz finden. Die Verkäuferinnen benutzen meist die Eisenbahn von Raincod auß. Fürth t. 0, 24. August. Einige tn einem Steinbruche in Zotzenbach beschäftigte italienische Arbeiter warfen gestern auf der Kirchweihe in Scharbach ohne jede Ursache gefüllte Fläschchen Wein über einen Tisch, an dem achtbare ältere Leute saßen. Alß man sie in aller Ordnung zur Ruhe verwies, geberdeten sie fich wie ratend. Der anwesende Bürgermeister Falter wollte Frieden stiften, wobei er vier Dolchstiche erhielt, wovon einer sehr bedenklich sein soll. Bon den zu Hilfe gekommenen Bürgern und jungen Ceutea erhielt ein junger Mann Namens Schork einen gefährlichen Stich in die Lunge. Zwei weitere Leute erhielten gleichfalls Dolchstiche. (Darmst. Ztg.) Bon bet hessischen Bergstraße, 23. August. Ein Gang durch die Weinberge läßt uns den außerordentlichen Fleiß bewundern, den der Bergsträßer Winzer seinen Reb- wwtt 6towof)ntt« Vvhnt dem Gioh. rjogiv, die nächsten eintreffen, einen eu dem Bahnhof«- ein Fillstenpsvillon tmeg q6!„ s«uban '""'S-- fc. . ”,m "»Mln ' L !l» Sitten, «« ta» tief " ft"*»' »»' »«rtt i„ '”*6 i"«fti«n Irra«, f(Mt et, “"/»«• ttaeg 1,11 Siimflinie Rnb alle Wi «eleniee (lab, M1« »«(tum I, Ktaf Ijt umeaet, I» * MW« Mein Hai : allSgedehm und Italien, Polen urb lkang allenthalben rni unsicher. — »echlelnder Le. en Niederschlägen. SZ Ä em die Felder um :it und völlig geil aus Damstadl, M, die er im Früh- «stücke hatte unier- i bekannter Sicher - it Arbeiten weiter teriMen, seine verschiedenen @e> der tzrummer- Mv vudW. — lreis deS Weizens, ie Höhe gtgaagtn; !1 Mk, per Doppelet find die übrigen ndstücke eft'n btt il sogar noch weiter fischen Grundstücken Grundstücke in be- r Morgen und em Weniger gute Lagen viel, daß der Nt t Weizenpreis Verkäufer infolge lr unsere Gegend Tetreibemarkt zu hnilctntner Weiter- Lach Teeste ist iB1 l unser W w* । haben stch ua^1 -°d IS fünf die P»Minden R-S-» •**" eomtcfi'""«10 1° KtntaWW»?*“"; * dea anderen siebenen #2, °D°eÄ^'°'° Ä,l6 hlelf* id. Dn , „ vier i-1' beoen'1™ nelltea ' • 18. Juli, FranzenSbad: Ein von Tirschnitz kommen- der Zug der Buschtehrader Bahn fährt auf einen von Asch nach Eger bestimmten Zug der bayerischen Staatsbahn. Sieben Personen leicht verletzt. Ursache: Falsche Weichenstellung. 25. Juli, Valenciennes: Ein Güterzug von hier nimmt bei der Ausfahrt au« dem Bahnhofe Fonrmies eine falsche Richtung und stürzte in eine fünf Meter tiefe Schlucht. Führer und Heizer schwer verletzt. Cassel: Von dem Schnellzug Hamburg-Franksurt ent« gleisen vor dem Bahnhof Freden mehrere Wagen. Drei Reisende unerheblich verletzt. Ursache: Bruch der hinteren Tenderachse. KtzrW 26. Juli, Ra do tin (Böhmen): Abends stoßen zwei mit SonntagsauSflüglern besetzte Züge zusammen. 13 Personen verletzt, davon acht schwer. 3. August, Riemke (bei Bochum): Ein von Schwerte kommender Güterzug entgleist. Sämmiliche Geleise waren sechs Stunden gesperrt. Locomotivführer und Heizer tödt- lich verletzt. 6. August, Budwei«: Schnellzug Eger-WienMßt in der Nähe des hiefigen Bahnhofs mit Zug zusammen. 14 Per- sonen leicht verletzt. Ursache: falsche Weichenstellung. 8. August, Como: Bei Malnate Zusammenstoß zwischen Personenzug und Pilger-Sonderzug. 10. August, Oppeln: Auf Bahnhof Gogolin stoßen Nachts zwei Güterzüge zusammen. Ein Zugführer und ein Bremser schwer verletzt. Ursache: falsche Weichenstelluog. 14. August, Eschede: Der Durchgangszug Cassel Hamburg entgleiste vor der Station Eschede. Mehrere Wagen ganz zertrümmert. Todt drei, schwer verletzt drei, leichter v-rletzt 13 Personen. Ursache: Wahrscheinlich verbrecherische That. 17. August, Blum au: Schnellzug entgleist, al« er Tunnel durchfährt, infolge eines Felssturzes. Zwei Wagen zerschmettert. Drei Beamte schwer, ein Beamter und einige Fahrgäste leicht verletzt. 21. August, Rauen: Zug bei Le Petit-Cvurvnne entgleist. Eine Person getödtet, zehn verwundet. Freilassing bei Salzburg: Schnellzug von München überfährt daS Bahnsteigsignal und geräth einem eben von Salzburg kommenden Personenzug in die Flanke. Die Noth- bremse wirkte dazu nicht mehr genügend. Getödtet eine, -schwer verletzt fünf und leicht verletzt sieben Personen. Schönebeck: Ein einfahrender Personenzug entgleist hinter einer Weiche mit fünf Wagen. Acht Reisende verletzt. München: Personenzug stößt bei Einfahrt in Station Bruck bei München auf eine über den Kreuzungsblock hinaus stehende Maschine. Fünf Reisende leicht verletzt. Dermifdptts* ♦ Berlin, 25. August. Zu dem Doppelmorde in der Königgrätzerstraße meldet ein Berichterstatter, daß die bisherigen Recherchen keinen Anhalt dafür gegeben haben, -daß bei dem Verbrecher eine zweite Person irgendwie be- theiligt war. Der flüchtige Mörder ist katholischer Religion | und war früher anscheinend sehr fromm. Jedenfalls ist e« Thatsache, daß der Schuhmacher jeden Margen der Meffe in der Michaelkirche beiwohnte. Ob Goenczi mit seiner angeblichen Frau, die au6 München stammt, in Wirklichkeit ver- heirathet war, erscheint nach allen bisherigen Feststellungen zweifelhaft. Zwar ist fie bei der Polizei als Ehefrau gemeldet, doch war Goenczi trotz wiederholter polizeilicher Aufforderung nicht in der Lage, die nöihigen Bescheinigungen beizubringen. Auch die Stieftochter deS Goenczi, in Wahr- heit seine Geliebte, ist seit einigen Tagen verschwunden. Bei seinen Berufsgenoffen, den Berliner organifirten Schuhfabrikarbeitern, war Goenczi sehr verrufen. Mehrfach sind ihm sogar in öffentlichen Versammlungen Uebergriffe gegenüber den ihm als Werkmeister unterstellten Arbeiterinnen, sowie Rohheiten gegenüber den Arbeitern vorgeworfen worden. Er galt als „Strikebrecher" und Denunciant, der vielfach die Differenzen zwischen Arbeitern und Arbeitgebern benutzte, nm sich durch Liebedienerei und Angebereien bei Letzteren in ein gutes Licht zu setzen. Auch seine Beziehungen zu seiner angeblichen Stieftochter erregten in Arbeiterkreisen großes Aergerniß. Im Allgemeinen hielten sich die Arbeiter dem „ungarischen Werkmeister", wie Goenczi genannt wurde, nach Thunlichkeit fern, da er in dem Rufe eines rücksichtslosen, boshaften, verschloffenen und heimtückischen Menschen stand. Nach Aussage der unverehelichten RasalSky sind Goenczi und seine Ehefrau am Abend deS 18. August zwischen 11 und 12 Uhr auf dem Bahihof Friedrichstraße in ein Coups eingestiegen, das die Aufschrift Posen-Jnsterburg trug. Sie führten einen mittelgroßen weiß- und gelbgeflcckten Wolfsspitzbund bei sich. Was die Hinterlaffenschaft der Wittwe Schultze anlangt, so hat das Bankhaus Gumpert und Philipp zwar Werthpapiere der letzteren im Betrage von 400000 Mk. in Verwahrung, aber auch eine Forderung an die Schultze in Höhe von 300000 Mk. In dem von dem Untersuchungsrichter erlaßenen Haftbefehl werden Schuh- waarenhändler Josef Goenczi auö Berlin, geb. 2. Juli 1852 zu Pflustadt in Siebenbürgen, und deffen Ehefrau Anna Goenczi, geb. 20. Januar 1849 zu Niendorf in Bayern, als des Mordes verdächtig genannt. • „Heil, Euer Majestät!" Au« dem Leben des verstorbene» Wiesbadener KurdirectorS Hey'l erzählt der „Berl. Börsencour.": Kaiser Wilhelm I. hatte sür Ferdinand Hey'l besondere Sympathien. ES war Anfangs der siebziger Jahre und im ersten Jahre nach der Ernennung Heh'lS zum Kurdirector. Kaiser Wilhelm kam nach Wiesbaden und wurde auf dem Bahnhofe von den Honoratioren und Beamten empfangen, unter diesen auch vom Kurdirector. Die stattliche und einnehmende Erscheinung fiel dem Kaiser auf. „Wie heißen Sie doch?" fragte ihn der Kaiser, dem der Name in der allgemeinen Vorstellung nicht ausgefallen war. „Heil, Euer Majestät!" „Danke, danke!" erwiderte freundlichst der Kaiser. „Ich wollte wissen, wie Sie heißen." „Heil, Euer Majestät!" erwiderte mit wachsender Verwirrung der neue Kurdirector. „Danke, danke, aber nach Ihrem Namen frage ich Sie, erwiderte schon etwas ungeduldig der Kaiser. „Mein Name ist Ferdinand Hehl, Euer Majestät." „Ach so", erwiderte lachend der Kaiser und reichte ihm die Hand. Seitdem hat der Kaiser den Mann wie den Namen bi5 zu seinem Ende in freundlicher Erinnerung behalten. * Um die Gefahren einer Feuersbrunst bei Massenversammlungen zu vermindern, giebt ein Sachverständiger, der Brandmeister der Stadt Stuttgart, Jakoby, im Neuen Tgbl. folgende Rathschläge: 1. Schnellste Feuermeldung. 2. Bei Brandgefahr nicht erst in die Garderobe stürzen, sondern hinau« ins Freie. 3. Ist Rettung gelungen, nicht versuchen, gegen den andrängenden Menschenwrll nochmals in brennende Gebäude zu drängen- daS ist fast immer sicherer Tod. 4. Frauen und Kinder zuerst hinaus. Niederstürzende emporreißen, da sonst für andere der Rettungsweg versperrt wird. 5. An Ausgängen und Treppenabsätzen sollen beherzte Männer stehen, die ein Zusammenpreffen verhindern, Nachdrängende durch laute Zurufe beruhigen und die Bahn freihalten. Niederstürzen auf der Treppe ist daS Allergefährlichste, denn sogleich bildet sich da ein undurchdringlicher Knäuel. Wer fällt, muß von den andern aufgerichtet wer- den. 6. Bei starkem Rauch nicht durch den Mund athmen, sondern kurze Stöße durch die Nase. 7. Wer Mattwerden spürt, lege rasch die Hände fest auf die Schultern der vor- dern Person, um eventuell an den Armen aufrecht gehalten zu werden. 8. An den Ausgängen werde gesorgt, daß die Geretteten vor der Thür fortkommen, da durch plötzliches Einathmen frischer Luft oft Ohnmacht eintritt. Die Lungen sind noch mit heißem Rauch gefüllt und vermögen die belebende Luft nicht aufzunehmen- krampfartig zieht sich die Brust zusammen und sehr leicht tritt Ohnmacht ein. 9. Niemals versuche man sich herunterzubücken. 10. Wer daS Freie gewonnen hat, soll nie mit brennenden Kleidern sortspringen, waS namentlich bet weiblichen Personen gefährlich ist, da sogleich die Flamme nach oben schlägt. In großen Gesellschafts- Hallen sollten stets flammensichere Decken bereit sein, die schnell um brennende Menschen geschlagen werden können. 11. Leichte Holzbekleidungen, Decorationen und Thürvor- hänge seien feuerfest imprägnirt. In geschloffenen Räumen, wo solche Feste abgehalten werden, sollen nie Papierlaternen und keine offenen, sondern mit Milchglas umschlossene Gasflammen brennen; die electrischen Leitungen, die oft sehr billig nur für die Dauer einer Festlichkeit hergestellt werden, find sorgfältig zu prüfen, ob nicht durch mangelhafte An- bringung Kurzschluß entstehen kann. 12. Ehe ein derartiges Fest eröffnet wird, sollen die Vorstände mit Bau-, Feuer-, GesundhettS- und Sicherheitspolizei inS Benehmen treten, damit für alle Ereignisse genügende Sicherheitswachen gestellt werden. Dann kann eß auch nicht vorkommen, daß Rettung Suchende in einem Vergnügungsraum hinter vergitterten Fenstern zusammengepreßt dastehen. 13. Lieber hundert Decorationsstücke weniger und zehn Nothausgänge mehr! An jeder Thür muß ein dazu bestimmter Manu stehen, der die Thür sofort bei Gefahr weit öffnet. Die Ausgänge müssen mit auffallender Schrift „Nothau«gang" versehen sein. Sämmiliche Thüren dürfen nur nach außen chlagen. Streng zu untersagen ist eS, irgend welchen Gegenstand vor diese rettenden Wege zu stellen. 14. Die Gallerieen sollten nie mehr al« halb mit Stühlen u. s. w. besetzt, Stühle und Bänke müssen auf dem Fußboden be- estigt sein. 15. DaS Publikum soll möglichst verhindert Werden, von Bank zu Bank zu springen. Kinder find von männlichen Personen auf die Schultern zu nehmen. 16. Wer baß Freie erreicht hat, muß unter allen Umständen schleunigst den herauSpreffenden Menschen Platz machen. Nie und nimmer ist es zulässig, wieder eindringen zu wollen. Wird ein Familienmitglied vermißt, so kann eß auf diese Weise keinenfallß gesunden werden. 17. Damen sollten solche Feste nie mit offenem Haar besuchen. 18. Den anwesenden Sicher- heitßorganen ist pünktlich zu folgen. 19. Kinder unter 15 Jahren sollten durchaus allen solchen Veranstaltungen fern bleiben. 20. Man merke sich einen bestimmten Auß- gang für varkommende Fälle. Meistens drängt dann der ganze Menschenstrom finnloß nach einer Thür, während mehrere andere frei bleiben. 21. Die anrückende Feuerwehr verschone man mit Zurusen. * Kinderarbeit Der geschäftssührende Ausschuß de« Deutschen Lehrervereins ist damit beschäftigt, umfaßen» des Material zu einer Statistik über die gemerbß- mäßige Kinderarbeit zu sammeln, um festzustellen, in welcher Richtung und in welchem Umfange die Jugend» erziehung durch gewerbliche und landwirthschaftliche Beschäftigung der Kinder geschädigt wirb. Zu diesem Zwecke find Fragebogen an alle Lehrerverbände des deutschen Reiche« versandt worden. ♦ Die beste Wichse für schwarze Stiefel und Schuhe sei Apfelsinensaft, heißt eine Botschaft au« England. Man nehme eine Viertelapfelfine und reibe damit da« Schuhzeug ein. Bürstet man eß bann, so werbe ber Schuh so glänzenb wie ein Spiegel. • Ein echter Pessimist. In welchem Monat sinb Sie geboren worben? — Im November ist mir baß Unglück passirt! _____________________ Schiffsnachrtchterr. Der Postdampser „Pennsylvania" der „Red Star Line" tn Arft- werpen ist laut Telegramm am 23. August wohlbehalten w Philadelphia angekommen. , CHaeaixt* tuet Kemfc. — „Eine Zukunftsschlacht im Jahre 2000" betitelt sich ein Beitrag des bekannten Mtlitärschristst-llers A. D. Borum, den die beliebte Familtenzeitschrist ,Da« Buch für in dem soeben erschienenen ersten Heft des Jahrganges 1898 ihren Lesern darbietet. „Schon wich der Gegner" — so beschließt der VerWsser seine trefflichen Schilderungen — „wieder in seine deckende Thalmulde zurück, da erschienen an dem jenseitigen Hugelrande aus gegnnifcher Seite ganz absonderlich gebaute Maschinen. Ein Pfeifen und Sausen ertönte plötzlich durch die Luft wie vor einem anbrausenden Orkan, die ersten Linien unserer Truppen wurden von einem gewaltigen Windstoß niedergeworsen, die folgenden Glieder von dem sich immer steigernden Orkan wie weggeblasen. Geschütze wurden umgeworfen, Wagen zertrümmert, Bäume entwurzelt, und Menschen, von der erschreckenden, künstlichen Windesbraul erfaßt, flogen wirbelnd wie Spreu in der Luft herum. In wenigen Secunden war die rechte Anqriffscolonne vernichtet, mit gebrochenen Gliedmaßen, todt oder betäubt lagen alle Soldaten bunt durcheinander am Boden, vielleicht nur diejenigen unversehrt, die sich in kleine Gräben und (Spalten aeworfen und so dem Über sie feget-ben Orkan entwichen waren. Wir verfehlen nicht, unsere Leser im Besonderen auf diesen Aufsatz hrnzuweisen. DaS erste Heft des „Buchs für Alle wird von jeder Buchhandlung bereitwillig zur Ansicht geliefert. WScheMiche Neberstcht her Todesfälle in Gietzr» 34. Woche. Vom 15. August bis 21. August 1897. Einwohnerzahl: angenommen zu 23 700 (tnd. 16(X) ^*nn M tttLr). SterblichkeitSzister: 38,43, nach Abzug der Ortsftemden 24,87 %♦. Kinder Es starden «n: Zusammen: Erwachsene im vom 1. Lebensjahr: 2. —15. Jahr: Lungenschwindsucht 4 (2) 4 (2) — — ßungencatanb 2 — 1 1 Lungenentzündung 3 (2) 2 (2) 1 1 Keuchhusten — — 1 Asthma 1 — Krebtz 1 1 — Nückenmarkentzünd. 1 (1) 1 (1) — — Krämpfen 1 — 1 — Magengeschwür 1 (1) 1 (1) — — AlkoholtSmus 1 1 — Unbekannte Krankh. 1 — 1 — Summa: 17 (6) 11 (6) 4 2 An m. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele ber TodeSrällc in der betrefienben Krankheit aus von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Destetyc, taub« «nd Ltskvvrtz 25 August. Fruch tmarkt. Roth er Weizen X 17,36, weißer Weizen X 00.00. Korn X 10.76, Gerste X 00.00, Haier, alter, X 6.88, neuer X 6.04. vsottesbterch in drr Synagog' Samstag den 28. August 1897. Vorabend 7 Uhr, Morgens 8®° Ubr, Nachmittags 4 Uht: SchrifterklLrrmg. SabbathauSgang 8 Uhr. Sonntag, den 29. August 1897. Morgen« 3^ Ubt (pünktlich): Einweihung M neuen Gemeindehauses. Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemessen am26.Auaust, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags: Seiden-Damaste Mk. 1.35 sowie schwarze, weiße und farbige Henneberg-Leide von 60 Pf. bis Mk. 18. - glatt, gestreift, carrirt, gemustert, Damaste ic- (tt. »WO Qual, und 2000 versch. Farben, Dessins rc.). p-nw' ins Haus. Muster umgehend. — Durohsoholttl. L g • Honen Meter. Seiden-Fabriken 6. Henneberg (k»k. Hott»), Zürich. % Feinst spanischen wie auch | deutschen Cognac. Bk — Muts Snnerkriiut empfiehl 7972 7969 Vermiethungen. Mieth-Gesuche. 7960 « Köm. ermischte Anzeigen. Steilen-Angebote. Sardellen empfiehlt 7970 Hch. Arnold II., Markistr. 28. und ^ •■nbnirftrci Ptcttch L Echt yd«, m Gießen. Italiener othweine. ys Q5)te Korbweiden an der Bahnstrecke Gießen—Butzbach sollen Samstag, den 28. d Mts-, öffentlich versteigert werden B'ginn der Versteigerung bei Posten 74 II Vormittags 9 Uhr. 7k62 Gießen, den 24 August 1897. Großh. Betriebs-Jlispectton 1. H. Hörr, zum grünen Grund. Für flute Speisen und Getränke ist bestens flesorflt. Scheune, Stallung oder Lagerräume Z sofort zu miethen gesucht. Buchacker, Neuen Baue II. K5r* Der Stadtauflage der heutigen Nummer liegt ein illustrirtes Verzeichniß des Magazins für Haus- und Küchengeräthe von Brüd er Schmidt in Gießen, Seltersweg, bei. 435^ Regetabend,»t