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Dort machte man in den heißen Tagen deS verflossenen Juni die merkwürdige Wahrnehmung, daß von nördlicher nach südwestlicher Richtung Wolken, die sich über den wal^bedeckten Höhenzügen deS Gesenkes gebildet hatten, fich der Stadt wohl näherten, aber über ihr fich auflösten und in unfichtbare Dunsttheilchen zergingen. Kaum waren fie in ihrem trägen Laufe über der grell beleuchteten und stark erhitzten Häusermaffe angelangt, als fie auch schon deutliche Spuren ihrer Bergängltchkeit zeigten. Die früher scharf begrenzten Ränder nahmen ein verwaschene- Aussehen an, die grell weiße Farbe ging in ein sanfteres Grau über und später bekamen die ganzen Wolken Risse und spalteten fich in mehrere Thetle und waren danach in Folge ihrer vollkommenen Auflösung ganz unsichtbar. So spielte fich der Vorgang bei jeder Wolke ab und dauerte je nach ihrer Größe 4 bis 6 Minuten. Als Ursache dieser aus« fälligen Erscheinung kann nur die in Straßen, Plätzen und Häusern der Stadt aufgespeicherte und nach oben entweichende Sonnenwärme angesehen werden, welche die festen Wolken- massen leichter verdunstete, als es die Sonne selbst mit ihren Strahlen thun konnte. * Frauen au der Uuiverfität verliu. Die Zahl der an der Universität Berlin hofpitirenden Frauen betrug nach dem Jahresbericht im Sommer vorigen Jahres 39, im Winter 45. In den Mittheilungen der Anstalten und Seminare wird ihrer Theilnahme an den Arbeiten mehrfach gedacht. Unter den drei Frauen, die sich an den seminaristischen Hebungen der christlich - archäologischen und ept- graphischen Sammlung betheiligten, ist eine Lehrerin der Kunstgeschichte tu Amerika. Geh. Rath A. Wagner hebt hervor, daß die beiden Damen, die fich unter den 46 Theil- uehmern seines volkswirthschaftlichen Seminars befanden, ,fachmäßig gut anSgebtldete" Nordamerikanerinnen waren. Auch Geh.'Rath Schm oller verzeichnet die Betheiligung einer Dame an seinen Hebungen; ebenso waren bei Prof. irumtrelbenb, befand fich Wch Aller gutgeheihen «öfifche Dampf», Maine' der Maschine war ernst« jn mit den Borbmltteli Gering zwei Frauen im Seminar. Der Literaturhistoriker Pcof. Erich Schmidt bemerkt, daß „ausnahmsweise" einer Dame (Russin) auf Grund ihrer Berner Doctor-Dissertation b.e Betheiligung an den Hebungen der modernen Abthetlung deS germanischen Seminars gestattet worben sei; „ihre Refe« int Laufe diese- Sommers, wie den „Münch. N. Nachr." aus Paris geschrieben wird, in aller Stille ein bedeutsames Werk vollendet. Es hat ein eigenes unterseeisches Tele» graphenkabel zwischen Europa und Nordamerika gelegt. Die Linie geht von Brest nach dem zwischen Boston und Newyork gelegenen Eap Cod. In Frankreich hat man 'S lotige genug empfunden, waS es heißt, einzig auf die Benützung englischer Kabelleitungen angewiesen zu fein, die - zehalt der Selben zu fein. Wie sich die Setdengewebr ver- Jat die halten, konnte noch nicht festgeftelll werden. * Siu neues transatlantisches Kabel. Frankreich hat rate waren die besten". Auch zum romanischen Seminar von Prof. Tobler wurden zwei Frauen als Hospitantinnen zugelassrn, im Winter vier. In der von Geh.-Rath Gustav Fritsch geleiteten mikroskopisch-biologischen Abthetlung des physiologischen Instituts erhielten im Wintersemester die Fräulein Hartmann und Krüger Anleitung zum Zeichnen mikroskopischer Präparate. Hnd endlich bethätigten sich Damen auch für die Zwecke der zoologisren Sammlung des Museums für Naturkunde: Frau Anna Matschte-Held und Fräulein von Zglinicka fertigten Zeichnungen an für Schriften wissenschaftlicher Beamten und für die Schausammlung. • Hebet die Verwendung der X-Strahlen int chemisch- analytischen Ladoratorium zu Berlin hat (wie die „Ehern. Zig." berichtet) Dr. Wilh. Thörner umfangreiche Versuche (».gestellt. Unfere Nahrung-- und Genußmittel lassen die X-Strahlen sehr leicht durch, und zwar um so leichter, je weniger organische Bestandtheile sie enthalte^. So find reine Mehl- und Stärkeproben, Honig und Zucker leicht durchlässig; ein Zusatz von kohlensaurem Kalk, Gips oder Schwerspat ist durch die geringere Durchlässigkeit leicht zu roaftatiren. Geschmolzene Sutter, Talg, Schmalz und Margarine, Pflanzenfette und Oele erwiesen fich als annähernd gleich durchlässig; wurde aber z. B die Butter mit Kochsalz durchgeknetet, fo war diese Manipulation bei der Durchleuchtung mit X-Strahlen deutlich bemerkbar. Wrizenbrot war am leichtesten durchlässig, hierauf folgten Roggenbrot und gesäuertesGraubrot,dann das ungesänerteGrau- brot und schließlich daS Schwarzbrot oder Pumpernickel. Rahm, Vollmilch, Magermilch, stark gewasserte Milch und reines Wasser erwiesen fich in 2 Cubikcentimeter dicker Schicht annähernd gleich durchlässig, ähnlich verhielten fich Biere, Weine lind Spirituosen. Bei den Kaffeebohnen ließ sich nicht nur der Schlitz, sondern auch die Struktur der Samenlappen auf dem Schirm erkennen; Bohnen aus Brotteig zeigten tin vollkommen struciurloses Bild, solche auS Thon tiefschwarze Gebilde ohne jede Structur. Während reiner Thee ziemlich leicht durchlässig ist und kein characteristisches Schattenbild gibt, ist der mit anorganischen Farbstoffen aufgefrtschte oder beschwerte Thee mehr oder weniger undurchlässig. Bis j°tzt war noch keine Methode bekannt, in einfacher und schneller Weise beim Einkäufe festzustellen, ob Haselnüsse, Wallnüsse, Knackmandeln, Paranüsse usw. frisch und voll oder alt und taub oder verdorben und wurmstichig find. Hierzu •tißqet sich die Durchleuchtung mit X-Strahlen ganz vorzüglich, der Inhalt der Nüsse ist deutlich zu erkennen. Näh- seibesorten zeigten eine sehr verschieden große Durchlässigkeit, und zwar scheint dieselbe umgekehrt proportional dem Aschen- ittc etneß «»CS*'“ rief 0*f olm- ®', J ob tt * *«*?**? , Apirl ft«/ “ hatten ® 1 /tirotjW^Jna miß1' te Hel"'" immer gestört zu sein Pflegen, wenn es im Interesse Eng- kübe» ! l^dS liegt. Das britische Kabelmonopol nach Nordamerika 2 Die 8 -ist jetzt durch dies neue französische Kabel durchbrochen isch an Bord der „Sprit' in Tage, als der Vch i kam. Er Ivar aas ht dj daraus die höht trt erklären. Er verlavgtt fehlkhaber hatte offenbar u bergenden Eigenihnns if sechs Millionen M:' Poft ic. — DaS ich wie bamall, all tt bnEchiänbrrMrf 8 nicht tiv-tlchtv, tre, schon btt amerikaaislbt- r Zweifel darüber Veschtii deS großen Wassils üb» würde, falls er bie unter dige Hülfe adlehntr. Stan Kfj welchem es den Rhedm mW* 1(16* loyl" zll einigen - oec flgpret" noch blieb . • • ,t nodi bl< S«W'b" ]b deS Wetthts beUt' 0 Mk. -verkannt werden, M«"'i° odtama Mtbeni [t * M«1' mit »' " *£ K 6»«* «*ä hinaus suyr . '"ÄÄ-i worden. AuS politischen und wirthschaftlichen Erwägungen sucht die Republik sich von der Herrschaft englischer Kabel- gesellschaften zu befreien, und wenn Frankreichs unterseeische Telegraphenlinien auch erst in den Anfängen stecken, so verfolgt eS doch mit Beharrlichkeit den Weg zur Erweiterung solcher Verbindungen. Diejenigen Gesellschaften, die fich mit der Ausdehnung der bestehenden und der Anlage neuer Kabel befassen, erhalten vom Staat ansehnliche Unterstütz- ungen. DaS neue Kabel zwischen Europa und Amerika ist 6000 Kilometer lang und zur Zeit daS längste der Welt. * Eine RiefeufchiMröte. Der Postdampfer „Djemnah" ist von Madagaskar kommend dieser Tage in Marseille eiu- getroffen. DaS Schiff brachte eine 1,70 Meter lange und 75 Zentimeter hohe Schildkröte mit einem Gewichte von 600 Pfund. DaS Bankhaus Rothschild in London hat das Thier für 12000 Frs gekauft. * 3® Japan herrscht die Sitte, zur Löschung des Durstes heiße« Wasser zu serviren, während bei unß vielfach daS durch die Hitze hervorgerufene Gefühl der Hndehaglichkeit durch möglichst kühle Getränke bekämpft wird. Dies ist ein Jrrthum. Tatsächlich wird durch kaltes Getränke nur die Schweißabsonderung befördert und dadurch daS Durftgefühl aufs Neue hervorgerufen. Anstatt den Magen mit allen möglichen kalten Flüssigkeiten zu überschwemmen, nehme man bei großem Durst eine Tasse warmen Kaffee ober Thee, besser ist noch eine Tasse Bouillon, welche die Nerven anregt, ohne eine Erschlaffung im Gefolge zu haben. Verbessert man die Bouillon noch mit einigen Tropfen Maggi, so erhält man ein ebenso schmackhaftes als stärkendes Getränk. Hauptsächlich aber versäume man nie, dem Megen jeweils feste Nahrung zuzuführen, bevor man kalte Flüssigkeiten zu fich nimmt. * Ein Stnckleiu vom schwäbischen Superlativ weiß die „AugSb. Abdztg." zu berichten: Ein württembergischer Pre- mier war nach Berlin commanblrt unb ließ fich im Offiziers- cafino einem preußischen, scharf lateinsprechenden Lteutenant gegenüber zu dem schwäbischen Superlativ hiureißen: „Aber höret Se an, Herr Kamerad, des ischt amal saumäßig Verlage." Der Preuße fuhr auf unb schrie nach Genugthuung, ber wackere Schwabe aber lächelte gewinnend unb sagte: „Ha, beS berfet Sie net für übel nehmen, wenn mir saget: „saumäßig verloge", da ischt beß grab, wie wenn Sie saget: „fascht unglaublich." • Gemnthlich. Touristengesellschaft: „Wo ist beun ber Herr, ben Sie zum Edelweißsuchen führten?" — Führer: „Dort unten kugelt er schon!" • Sin Moderner. „Ihr Bild fertig ?" —- „Pech gehabt! Meine „Mädchen bei ber Balltoilette" noch naß — bebuselt heimgekommen — draufgesallrn — Hnglück fertig!" — „Schabe, verlorene Arbeit!" — „Verlorene Arbe-t? Nee, einfach »Schafe imSchneesturm" d'raus gemacht." * Unsere Dienstboten. Dame: „Ihre Zeugnisse find gut und Sie gefallen mir, ich möchte Sie engagtren, — aber hoffentlich haben Sie keinen Anhang?" — Dieustmäbchen: „Nee, bet ist täuschend, glooben Madame, baß ich außer Ihnen keinem gefalle?" • Erklärt. Stubenmädchen: „Sieh, Johann, waS heißt benu das p. f. hier auf der Visitenkarte?" — Johann (Sachse): „Ja, fiehste, met Miezchen, bas heeßt ber nämlich: persenltch ferhinbert." * An der „Quasselstrippe". A (der früh Morgens per Telephon angekUngelt wird): „Sprechen Sie doch etwas deutlicher, ich kann Sie absolut nicht verstehen!" — B (darauf antwortend): „Sie haben wohl Ihre Ohren noch nicht aufgeknöpft?" — A: „O doch — aber Sie scheinen Ihr Gebiß noch nicht im Munde zu haben!" * Der Sport der Sporte. In ber „Jugenb" veröff/nt- licht Lubwig Fuloa folgenben Rad-DithhrambuS: Weiß Gott, mich hat bie Tadelsucht Der Rabelsucht Schon öfters hart tierbroffen! Warum dies neue Flügelthier B-ktügelt ihr Mit negativen Glossen? Was kann euch zu verdächtigen Berechtigen Dies wunbervolle Strampeln, Das jebe Helbeneigenschaft Dem Feigen schafft Unb Männer macht au« Hampeln? Den Großstadtluft-Bersauerten, Vermauerten Eröffnet eS bie Pforten Unb trägt unß in Geselligkeit Mit Schnelligkeit Nach ungeahnten O ten. ES führt bie flink fich Rügenden In Gegenden Die hell Im Frühlicht glänzen, Auch wenn man durch Besteuerung Die Neuerung Belästigt an btn Grenzen. Es fördert und gesundheitlich, Wenn rundheitlich DaS Bäuchlein fich will schweifen; Denn wie man eine Bäderkur Der Näder kur Vorzieht, wer kanns begreifen ? Ob Männlichkeit, ob Weiblichkeit, Die Lechlickkett Erkor da« Rad zum Horte Unb bient mir zur Entschulbigung Der Huldigung Für diesen Sport der Sporte. Schiftsnach richten. Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Loo« und I. M. Schulhof. Bremen, 24 Juni. (Per lransatlanttschen Telegraph.j Der Doppelschraubenpostdampfer Königin Lulle, Cap. W. v Schuckmann, vom Nordb. Lloyd in Bremen, ist am 22. Juli, 9 Uhr Vormittag«, wohlbehalten in Newyork angekommen. Univevfitäts - Nachvichten. — Heidelberg. Dem bekannten Lehrer des römischen Recht«, Geh.-Raid Immanuel Bekker, der am 16. August seinen 70. Geburtstag feiert, huldigte die gesammle Studentenschaft Heidelbergs heute mit einem Fackelzug. — Aus Leipzig wird berichtet, daß ber Professor der klassischen Philologie, Geh. Hofrath vr.Ribbeck gestern in oller Frische seinen 70. Geburtstag oeging. Reich waren die Ehrungen und Zeichen der Liebe. — Leipzig. Zum Rector der Universität Leipzig wurde für daS nächste Jihr Prof. Wachsmutb gewählt. — Altenburg. Die berühmte, vom Naturforscher Brehm hinterlassene Bogelsammlung wurde vom Baron Rothschild für ein Londoner Museum erworben. Citewatwe ««H AkimA — Die größten Bibliotheken der Welt. Wie ein Fachblatt berichtet, ist die größte Bibliothek der Welt die Nattonal- Bidliothek in Paris, die Üoer zwei Millionen gedruckter Bände und ungefähr 200000 Manuscripte besitzt. Der Unterschird zwischen ber Kaiserlichen Bibliothek m Petersburg und bem Britischen Museum in London, das 1500000 Bücher sein eigen nennt, besteht nur in einem Mehr von 12000 Bänden zu Gunsten des letzteren. In der Kgl. Bibliothek zu München befinden sich ungefähr 900000 Bücher, in der Kgl. Bibliothek zu Berlin 800000. Dann folgen Kovenbagen mit 510000, Dresden unb die Universitäts-Bibliothek in Götti- gen mit 500000, die Kgl. Bibliothek in Wien mit 400000 und die dortige Universitäts-Bibliothek mit 370000 In den Universitäts- Bibliotheken von Pest und Krakau sind je 300000 Bucher zu finden. Unterhaltungen in Bad-Nauheim. Dienstag den 27. Juli, Nachmittags von 41/« bis 7 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrasse. Auf dem abgefch offenen nordwestlichen Tbcile der Terrasse findet Kinderfest statt, geleitet von Herrn Meunier-Sslar und Frau au« Frankfurt. Abends 8 Uhr im Saale: Wodlthättgketis-Concert zum Besten des hiesigen KurhoSpitals für unbemittelte Kurgäste jeden Glaubens, auSgeführt von Kurgästen unb der Kurcapelle. Mittwoch den 28. Juli, Nachmittags von 5 bi« 7 und von 8 bi« 10 Uhr: Concert der Kurcapelle auf ber Ter rasse. Abends 8 Uhr im Saale: Theatervorstellung. Der Bibliothekar. Donnerstag den 29. Juli, Nachmittags von 5 bis 7 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrasse. Abends 8 Uhr im Saale: Tanz. Breitag den 30. Juli, Nachmittags von 4Vi bis 7 Uhr: Concert der urcapelle auf der Terrasse. Abends 8 Uhr im Saale: Theatervorstellung unter Mitwirkung der Kurcapelle. Der Vogelhändler. Samstag den 31. Juli, Nachmittags von 4Va bis 7 unb von 8 bis 10 Uhr: Doppelconcert der Tyroler Bocal- und Jnstrumental- Concertgesellschaft Planer aus dem Ober-Jnnthale in Landestracht und der Kurcapelle. Nachmittags 4 Uhr: Theatervorstellung für Kinder und Erwachsene. Die Männlein im Walde. Vorläufige Anzeige: Sonntag den 1. August, Nachmittags von 4*/, bis 61/» unb von 71/» bis 88/< Uhr auf der Terrasse: Concert der Capelle des Mag^eburgischen Dragoner-Regiments Nr. 6 aus Diedenhofen. Bet gutem Wetter spielt die Kurcapelle von 4'/, bis 7 und von 8»/, bis 10 Uhr am Teichhaufe. Die Kähne werden beleuchtet Monrag den 9. August: Gastspiel des Frl. Hedwig Schacko vorn Opernhaufe in Frankfurt a. M. Die Regimentstochter. LLngesandt. Gieße«, den 26. Juli 1897. Anfrage^ Zu welchem Zweck ist im hiesigen Bahnhofsgebäude der Reserve,Schalter für die Fahrkarten-Ausgabe eigentlich da, wenn er bet dem zu jetziger Sommerszeit großen Andrang zu den abgehenden Sonntagszügen nicht benutzt wird? K. Verkehr, £aufc* rrnd VoU-wirthschaf^ Gründers, 24. Juli. Fruchtpreife. Wetzen JL 15.00, Äom X 12,60, Gerste X 13,00, Hafer X 13,78, Erbsen X 14,24 Linsen X 00,00, Wicken X 00,00, Lein X 00.00, Kartoffeln X 6 70, Samen X 24,18. Temperatur der Lahn und Lust nach Reaumur gemeffen am 26. Juli, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags: Wasser 16°, Lust 20°. Rübsamen'sche Badeanstalt. = Empfehlenswerte Werke für die Hausbibliothek. — Meyers Konversations-Lexikon. Fünfte, gäntlich neubearbeitete und vermehrte Auflage. Mohr als 130,000 Artikel und Verweisungen mit ungefähr 10,000 Abbildungen im Text und auf Uber 1000 Bildertafeln, Karten und Plänen. 17 Bände in Halbleder gebunden Je 10 Mk. (Im Erecheinen.) Meyers Kleiner Hand-Atlas. Mit 100 Kartenblättern und 9 Textbeilagen. In Halbleder gebunden 10 Mark. Meyers Hand-Lexikon des allgem. Wissens. In einem Band. Fünfte, neubearbeitete Auflage. In Leinen gebunden 6 Mark. Das Deutsche Reich zur Zeit Bismarcks. Politische Geschichte von 1871—1890. Von Dr. Hans Blum. In Leinen geb. 5 Mk. Geschichte der Englischen Litteratur von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart, von Prof. Dr. Richard WUlkcr. Mit 162 Abbildungen im Text, 25 Tafeln in Farbendruck, Kupferstich und Holzschnitt und 11 Faksimile - Beilagen. In Halbleder gebunden 16 Mark. Geschichte der Deutschen Litteratur von den ältesten Zelten bis zur Gegenwart, von Professor Dr. Fr. Vogt und Professor Dr. Max Koch. Mit etwa 170 Abbildungen im Text, 25 Tafeln in Farbendruck, Kupferstich u. Holzschnitt und 23 Faksimile-Beilagen. In Halbloder gebunden 1b Mar» Probehefte liefert jede Buchhandlung zur Ansicht. — Prospekte gratis = Verlag des Bibliographischen Instituts in Leipzig. === Brühl’sehe Ünivereit&ts-Bwh- und Steindruekerei (Pietsch A Scheyda) Verlag des Giessener Anzeigers 7 ScholstrasBe 7 empfiehlt «leb inr Anfertigung »Iler Buchdruck-Arbeiten in elegantem Schwärs- und Farbendruck. Ä Für Kaffeegesellschaften vorzügl. Obstgelee stet- vorräthig. Alleinverkauf ^"steHer^Angebote? 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Bürgschaftsleistung c. gegen Cedirung von Gutskaufgeldern d. Werthpapiere . . e. Immobilien . . . Mobilien..... Kassenbestand .... Ausstände (Zinsen) . . Vorlagen..... Schönster, gesunder und schattiger Aufenthaltsort für Vereine, Gesellschaften und Familien. Prächtige Feruficht. Großherzogl. Heff. Bürgermeisterei. Fendt. 3$ Aich fl| 4SK beton herzustellen, 2. Wasserzuleitung, 5 Kilometer Rohrleitung, 3. Stadtrohrnetz mit 3y2 Kilometer Rohrleitung. Gesammtvorauschlag 70,000 Mark. Hausauschlüsse ca. 350. Die Zeichnungen sind auf der Großherzoglichen Bürgermeisterei ein« zusehen und die Bedingungen, sowie Angebotsformulare gegen Erstattung der Druckgebühren von 2,50 Mk. ebendaselbst zu erhalten. Die Angebote sind spätestens Donnerstag, den 12. August 1897, Vormittags 11 Uhr, bei uns einzureichen. Schotten, den 23. Juli 1897. Passiva Aufgenomm. Capitalien (Einlagen) . . . . Nichterhobene Zinsen von Einlagen . . . . Guthaben der Genoffen Reingewinn . . . . 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