18»» Dienstag dm 27. April Nr. 97 Erstes Blatt Gießener Anzeig er Kenerat-Mnzeiger Arnts- ttitb 2um Äeschen, weil r g-M nnh auch rt i/, M.-Lchachtel )lkN nb primltrt. 1698 Vierteljähriger Avounementspreirr 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogew 2 Mark 50 Pfg. i Redaction, Expedition und Druckerei. | -chutür-ße Ar.7. Fernsprecher 51. and los**. le ^sthinei lS| KleeQi Getreide ä-Äx to» * fj ben, rockaeud, pen unb W*, it, gebart troAro^ in wfliism Stab« mit -ohern Älanz, it Zahm dMhn, den Professor Gymnasiallehrer Kutsch von Gießen, bett Gymnafialdirector $ en feil von Laubach. * • Znfli-Personattea. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädtgst geruht, den Amtsrichter bei dem Amtsgericht Butzbach Carl Wiener zum Amtfl- richter bet dem Amtsgericht Gießen, den OberamtSrichter Georg Muhl zu Groß-Gerau zum Borstand defl Erbschaft-» steueramtS mit dem AmtStitel „Finanzrath" unter Belastung des Ranges der etatSmäßigen Räthe zu ernennen. • • Verseht wurden: der DistrictSeinnehmer der DistrictS» einuehmeret Bretzenheim Ludwig Höhler und der DistrictS» einuehmer der DistrictSeiunehmerei Grebenhain August Kreuder in gleicher Diensteigeuschaft tu die DistrictS» einnehmereien Mainz II bezw. Butzbach. * • Ernannt wurde am 14. April der SchulamtSaSpirant Ludwig Ringshausen zu Nidda zum Elementarlehrer an der Obstbauschule und landwirthschastlichen Winterschule zu Friedberg. * * Stfenbahnuufall. Der gestern Morgen 2% Uhr von Eitorf (Strecke Deutz-Gießen) abgehende Güterzug ist bet Kmtr. 31,1 auf einen andern Güterzug im Bahnhof Hamm a. d. Sieg aufgefahren. Entgleist find zwei Wagen, stark beschädigt die Maschine und 10 Wagen. Der Locomotiv- führer ist leicht verletzt. • * Die hiesige katholische Studeute« - Berbtuduug „Hasso- Rheuauia" feierte am Oftermittwoch in den glanzvoll beco« ritten Räumen beS Casino zum „Frankfurter Hof" in Mainz ihren diesjährigen FeriencommerS. UeberauS zahlreich wurde den Einladungen aus Mainz selbst, wie auch aus der Um» gebung entsprochen. Active und Philister, sowie eine statt» liche Anzahl Cartellbrüder waren von Nah und Fern herbei» geeilt, um Haffo-Rhenania ihre aufrichtigen Sympathien ent» gegeuzubringen und einige vergnügte Stunden nach echter alter Burschenart zu verleben. Eine ansehnliche Zahl von Telegrammen und vom Ehrenphilister der Hasto-Rhenania Herrn LandtagSabgeordneten Dr. Porsch, Örefllau, kam zur Verlesung. * * Montags - Concrte auf der Schönen Aussicht. Wenn dafl milde Wetter anhält, werden, bereit» mit dem nächsten Montag beginnend, die Garten-Concerte wieder ihren Anfang nehmen. Die Concerte fanden im vorigen Jahre beim mufikliebenden Publikum ungeteilten Beifall und steht zu hoffen, daß dieselben auch in diesem Jahre gut besucht werden. AuflgefÜhrt werden die Concerte wie auch im vorigen Jahre von der hiesigen Regimeutflmuflk. * • 69. Versammlung Deutscher Naturforscher und Aerzte ie Brauuschweig, 20.—25. September 1897. Im Anschluß an die Versammlung Deutscher Naturforscher und Aerzte wird in Braunschweig eine Ausstellung von wissen» ichaftlichen Objecten und Apparaten stattfinden. Von derselben sollen grundsätzlich schon bekannte und zur Zeit nicht besonders wichtige Dinge auflgeschloffen sein, so daß neue und bedeutsame Erscheinungen überall zur Geltung kommen werden. ES wird davon abgesehen werden, allgemeine Einladungen zur Ausstellung ergehen zu (affen. Nur die neu begründete Abtheilung für wissenschaftliche Photographie macht hiervon eine Ausnahme und wird versuchen, ein möglichst vollständiges Bild der Anwendung der Photographie in allen Zweigen der Naturwissenschaft und der Medicin zur Darstellung zu bringen. Aus den anderen Gruppen für chirurgische Instrumente, Gegenstände für Bac» teriologie, Demonstrationsapparate, physikalische und chemische Instrumente u. s. w. nimmt die Geschäftsführung Anmeldung neuer Objecte und Apparate bis spätestens 1. August d. I. entgegen. * 12. Eougreß des Deutschen Touren Club, Allgemeine RadfahrerUnion, mit 1. Radtonristischer Ausstellung München, 17. bis 22. bezw. 15. bis 25. Juli. Die altehrwürdige Zacherlhalle (Salvatorkeller) auf dem Nockherberg, welche sonst nur im März während des Salvatorauflschankfl wenige Tage Gäste aufnimmt, wird sich Heuer ausnahmsweise inmitten des Jahres am 18. Juli den Congreßbesuchern anläßlich eines solennen Kellerfestes öffnen. Die geiäumige Halle wird in einer, dem Rad-Wandersport entsprechenden Weise decorirt werden- „Bom Fels zum Meer" lautet der touristische Wahlspruch. Beim Eingang in den Keller erb! cken die Festbesucher das Alpenland mit plastischen FelSgebilden, Almhütten rc., allmählig nach dem Hintergrund zu veranschaulicht die Decoration das deutsche Mittelgebirge einerseits, eine Rheinlandschaft andrerseits, den Abschluß bildet eine Marschgegeud mit Ausblick auf das Meer und das ferne Hel» golanb. Zur Abhaltung der 1. Radtouristischen Ausstellung hat der Magistrat der kgl. Haupt» und Residenzstadt München bereitwilligst einen Theil der städtischen Schrannenhalle zur Verfügung gestellt und dürfte diese Veranstaltung, welche in die Hände eine- such» und fachkundigen Comitöfl gelegt ist, daS Jutereffe der Congreßbesucher in hervorragendster Weise fesseln. Anmeldungen von Ausstellern nimmt da» Secre- tariat des Hauptconfulat München der A. R. U. Maffei- ftraße 4/1 entgegen. * Geflügelzüchter Verein für Gießen und Umgegend. Am SamStag Abend hatten sich mehrere Herren zur Besprechung wegen eines Geflügelzüchtervereins für Gießen und Umgegend im Restaurant „Aquarium" eingefunden. Die Anregung, der zu gründende Verein möge auch die Stubenvogelzüchter in seinen Kreis aufnehmen und deren Interessen mit zu fördern suchen, wurde beifällig begrüßt. Es wurde beschlossen, am Mittwoch dieser Woche eine weitere Besprechung der An- gelegenheit im Restaurant Aquarium abzuhalten und sind hierzu alle Geflügelfreunde bestens eingeladen. •• Sitzgelegenheit im Freien für die Sisenbahnpaffagiere. Man schreibt uns: Durch Einführung der Bahnsteigsperre auf dem Bahnhof der Oberhesfischen Bahnen ist den Paffagieren die Möglichkeit genommen, im Freien Platz nehmen zu können. Wie unangenehm und lästig der Aufenthalt mit» unter besonders den Reisenden 3. und 4. Klaffe in dem Über» füllten Wartesaal ist, wird Jedem klar sein, welcher Gelegenheit hatte, die darin zu Zeiten befindliche Luft zu athmen. ES ist daher die Anregung am Platze, daß vor dem Bahn- Hofsgebäude in den dort befindlichen Anlagen Bänke aufgestellt werden möchten. •* Sin neues Wappen. Die preußische und hesfische Eisenbahndirection hat fett der vollständigen Uebernahme der Hesfischen LudwigS-Eisenbahn in Staatsbetrieb die Zahl der Wappen um eins vermehrt. DaS neue Wappen ist nicht unschön zu nennen, eS vereinigt in sich Theile des preußischen und des hessischen Staatswappens. Recht» sieht man da» von der preußischen KönigSkrone überragte Schild mit dem preußischen Adler, welcher mit der rechten Klaue da» Scepter und mit der linken den Reichflapfel hält- das ganze Schild wird von einem rechts stehenden, wilden, mit einer Herkulefl- kenle bewaffneten Manne gehalten. Links in dem Wappen befindet fich das ebenfalls von der KönigSkrone überragte hesfische Wappenschild mit dem zehnmal quergestreiften doppelt- geschweiften Löwen, der in der rechten Vordertatze ein Schwert hält - dies Schild wird von einem gekrönten, doppeltgeschweiften und aufrecht stehenden Löwen gehalten. •• Die Stempelung der Eisenbahn Fahrkarten, welche bis- her nicht nur mit der Angabe de» Datum», sondern auch der Stunde erfolgte, in der die Karte gelöst wurde, soll jetzt auf Verfügung de» Eisenbahnministers vereinfacht werden, indem die Fahrkarten nur noch den Datumstempel erhalten und die Zeitangaben fortfallen sollen. Das Publikum kann also in Zukunft die Fahrt unterbrechen, ohne die Fahrkarte prolongiren laffen zu müffen, und den Beamten wird auf zweifache Welse eine nicht unerhebliche Arbeit gespart. *• Große» Mitleid und Interesse erregte gestern Nachmittag bei den vielen Waldbesuchern der Anblick eine» noch lebenden, schwer verwundeten Rehe». Daffelbe, von Hunden attaquirt und verletzt, raste in voller Flucht über den Bahnkörper hinter den Militär-Tchießständen in dem Augenblicke, al» der Zug der Oberhesfischen Bahn die Stelle pasfirte. Der Puffer der Maschine schleuderte das gehetzte, bereit» verwundete arme Thier an die Böschung, wo e» hilflos liegen blieb, bis daß ein erfahrener Jäger, der zufällig den Platz pasfirte, den Leiden des Rehes durch Abknicken ein Ende bereitete. — Wie wir hören, beabfichtigen die Jagdpächter der betreffenden Jagd, um den Reh-, bezw. Wildstand vor diesem unerlaubten Beunruhigen und Gefährden zu schützen, fortan auf jeden jagenden Hund zu schießen. *• eine nationale Obst-Ausflellnng soll im October d. I. in Frankfurt a. M. abgehalten werden. Man will mit der Ausstellung vor allem der Einfuhr amerikanischen Obste» entgegenarbeiten. **PA. Ein Handwerkertag für den Mittelrhein und Süd- Westdeutschland wird am Sonntag, den 2. Mai d. I». zu Mainz im „Frankfurter Hof" abgehalten werden. Die Veranstaltung geht aus von dem Verbände hesfischer Innungen und Berufsvereine in Verbindung mit dem Württem- berglschen Handwerker-LaudeSverband. Schon die Theilnahme der letztgenannten Corporation beweist, daß es sich keineswegs um eine im voraus berechnete JnnungSkundgebung, sondern darum handelt, allen Handwerkern des Mittelrheinfl und Südwestdeutschlands Gelegenheit zu geben, sich über das dem Reichstage vorliegende Handwerkergesetz offen auflzu- sprechen. Es dürfte von Werth fein, wenn gerade die Hand» werter derjenigen Staaten, auf deren Einfluß hin dem Gesetzentwurf seine jetzige Faffung gegeben worden ist, ihre Meinung über diesen Entwurf unabhängig von Berlin kund- geben. Der gewählte Tag — 2. Mai — fällt keineswegs zu spät, al» daß die Kundgebung nicht noch Beachtung bei der Commission, wie bei dem Plenum des Reichstages finden könnte. Zur Verathuugde» Beamteugefetze» fanden in Darm» ftadt in den letzten Tagen mehrere Sitzungen der Corn» miffion für daS Beamtengefetz statt. Die Commission besteht au» den Herren: Geheime StaatSrath v. Werner, Geheime- rath Uftnger, Geheimerath Micheli und Ministerialrath Pückel. ** Der 8. allgemeine deutsche Turulehrertag wird in der Pfingstwoche vom 6. bi» 8. Juni zu Coburg abgehalten. Vorträge find u. A. zugesagt von Oberlehrer Dr. Gast- Leipzig : „Heber da» Turnen an den Universitäten" und von Turnlehrer Stolze-Frankfurt a. M.: „Der UebungSstoff im Keulenschwingen mit praktischen Darstellungen". Mit dieser Versammlung tagt gleichzeitig eine Vertreterverfammlung des deutschen Turnlehrervereln». Außer den Bereinflangelegen» Helten werden folgende Verbandsaufgaben behandelt: 1. M®e» fichtspunkte zur Ausgestaltung und Hebung des Schulturnen»" und 2. „Inwieweit sind amtliche ober amtlich empfohlene Leitfäden für den Turnunterricht von Nutzen?" Im Anschluß an die Verhandlungen ist ein gemeinsamer Auflflug nach dem Staffelberg vorgesehen. ** Zur Waruuug. Die Fachzeitung „Confectionär" theilt ihren Lesern Folgende» mit: Vorsicht bei Ertheilung von Reife-Aufträgen! Bor Kurzem wurde ein Schneidermeister in Fulda von einem Berliner Tuchreisenden besucht und In außerordentlich aufdringlicher Weise um Ertheilung eines Auftrages ersucht. Trotzdem sich der Meister vollständig ablehnend verhielt und mehrmals kurz und bündig erklärte, daß kein Bedarf vorliege, packle der betr. Reisende ruhig seine Muster aus und ersuchte, fich doch wenigsten» die Muster anzusehen und fein Urtheil abzugeben, ob die Sachen für hiesige Gegend paffen. Während der Kunde die Muster durchsah und feiner Frau gegenüber die» ober jene» Muster al» gut bezeichnete, machte der Herr Reisende unausgesetzt Notizen in fein Buch. Der Meister dachte fich nicht» Arges dabei, auch nicht, als zum Schluß der Reisende ihn bat, doch feine Adresse auf ein vorgelegte» Stück Papier zu verzeichnen, damit ihm später einmal Muster zugesandt würden. Bon einer Bestellung war also durchaus keine Rede, um so mehr erstaunte nun der Meister, als er nach einigen Tagen eine Rechnuog über rund 400 Mk. Stoffe erhielt. Auf seine sofortige Reklamation erhielt er zu seiner großen Heberrafchnng die Antwort, daß er ja den, seinem Reisenden, Herrn Oppenheim, erthellten Auftrag durch eigenhändige NamenSunterschrift bestätigt habe, also von Annulli» rung keine Rede fein könne u. f. w. Selbstverständlich hat der betr. Meister sofort die nöthigen Schritte gethan, um derartige Manipulationen für die Zukunft zu verhüten. M Wetterbericht. Der niedere Druck hat feine Herrschaft Über da» ganze Mittelmeergebiet und über den größten Theil von Central-Europa ausgedehnt. Sein Gentrum lag am Morgen über dem Golfe von Genua. Den Norden de» Erdtheils bedeckt hoher Barometerstand. Bei dieser Druck- vertheilung sind östliche und nordöstliche Winde vorherrschend und find die Temperaturen in Central-Europa noch weiter zurückgegangen. EigenthÜmlich gestalten fich die Witterungs» Verhältnisse im Alpengediete. Am Nordfuße der Alpen zieht fich eine sehr schmale Rinne niederen Drucke» hin, sodaß über der bayerischen Hochebene und in der Nordschweiz am Morgen bet mäßigen bis frischen östlichen Winden kühle Witterung herrschte, während in den höheren Lagen der Alpen südliche Winde bedeutende Temperaturzunahmen brachten. — Voraussichtliche Witterung: Im Norden wechselnde Bewölkung, im Süden trüb mit zeitweisen Niederschlägen Allgemein kühl. △ Bon der Oh«, 23. April. In der verflossenen Nacht sank Da» Thermometer unter Null, Waffcrpfützen und Gossen waren mit einer Eisdecke überzogen, die Dächer weiß bereift. Da die Kirsch- und Pflaumenbäume bereits zu blühen anfangen, so kann eine solche Frostnacht leicht großen Schaden anrich'.en. Schon nähern wir uv» dem Mai und Immer noch tagsüber Feuer in den Oesen, dafl sieht fürwahr schlecht nach dem „holden Lenz" au». Den Bienen ist daß seitherige Wetter nicht» weniger al» günstig- schon blühen die Stachelbeersträucher, die sehr gerne von den Bienen besucht werden, und eine Menge von Frühlingsblumen, ja, der Wtntersamen, der unsere beste Frühjahrstracht liefert, beginnt fich gelb zu färben, aber die Bienen verwögen nur schwach oder gar nicht auflzufliegen. Wenn man zu diesem ungünstigen Moment noch das andere zieht, den Futtermangel der Völker in diesem Frühjahre, so muß der Verlauf de» letzteren für den Imker alß ein recht unvortheilhafter bezeichnet werden. § Groß-Felda, 23 April. Unser nach Ostern stattgehabter „Ost er markt" litt unter zwei erschwerenden Umständen: ungünstige Witterung und Ausfall de» vie. markte» wegen der leidigen Maul- und Klauenseuche. Der sonst namentlich stark befahrene Markt bot deßhalb ein viel schwächere» Bild, al» wie gewöhnlich. Die Krämer vermochten wegen de» Regenwetter» gar nicht aufzubauen, sie verkauften, al» in den NachmtttagSftunden dafl Wetter etwa» bester wurde, au» ihren Kasten heraus, allerdings wenig genug. — Für den vor Ostern fälligen „Osterwarkt" zu Grün berg, dessen V'ehmarkt ebenfalls wegen der Maul» und Klauenseuche ausgefallen war, fand am Gestrigen ein Ersatzmarkt statt. Dieser war mit Schweinen recht gut, mit Rindvieh weniger stark befahren. Die Preise sür die Jung- schweine, Ferkel, zeigten einen viel besseren Stand, al» auf den Herbstmärkten de» vorigen Jahre». Für da» Paar Ferkel erster Güte wurden 48 bi» 50 Mark durchschnittlich bezahlt, für ein solche» zweiter Güte 35—40 und 40—45 Mk. Im vorjährigen Herbste galten die Ferkel kaum die Hälfte. Mit diesen hohen Preisen für die Jung- schweine stehen die Preise für die Mastschweine in keinem Berhältniß- man bezahlt für deren Pfund Lebendgewicht nur 34 und 35 Pfennig, .v + OrleShaufen, 25. April. Die in Nr. 87, erstes Blatt, refertrtc Feier des bevorstehenden 50 jährigen Dienstjubiläums befl hiesigen Lehrers Herrn Dönges findet nach neuerer Festsetzung am 6. Mai — dem eigentlichen Jubi» läumßtagc — statt. Bei der großen Beliebtheit de» Ge» nannten ist eine zahlreiche Betheiligung an dem Feste zu erwarten. X. Darmstadt, 24. April. Die schon in Ihrer Zeitung gemeldete Berufung des seitherigen Stadtbaumeiste»» von Worm», Baurath Karl Hosmann, al» Nachfolger von Heinrich Wagner auf dem Lehrstuhle für Architektur an der Technischen Hochschule (speciell für Entwerfen von Gebäuden, Bauführung usw.) wird heute amtlich bestätigt. Hofmann hat letzthin durch feine architektonische Mitarbeiterschaft bei« Straßenbrücke Project für Worm» — wobei da» treffliche Projekt „Civitati Vaepionum* von der Gustavsburger Brückenbauanstalt, Filiale Bauunternehmer Grün & Bilfinger io Mannheim, und Hofmann den ersten Preis erhielt — in Fachkreisen viel von sich reden gemacht- auch bei dem Essen- bahnbrücke-Project für WormS war er bei einem Preise mit- beteiligt. Hofmann hat da» moderne Worm», daS sich t« letzten Jahrzehnt sehr stark entwickelt hat, in baulicher Beziehung erst zu dem gemacht, wa» eß jetzt ist- davon zeugen feine bauliche Ausgestaltung de» Nibelungenringfl, die Lager» hauflanlagen, der große Wasserthurm, da» Denkmal für Groß- Herzog Ludwig IV. u. a., überall wußte er sich an die romanischen Formen defl frühmittelalterlichen WormS, wie sie noch im Dom und anderen Kirchen in die Erscheinung treten, auf» Glücklichste anzuschließen. Die Berufung eines solchen, lange Zett mitten in erfolgreichster Praxis gestandenen Manne» für unsere Hochschule ist ein großer Gewinn für die Anstalt, andererseits wird sein Wegzug in Worm» sicherlich schmerzlich empfunden werden. — Am Montag schließt b-e auch dieses Mal sehr ergiebige eigentliche Concertsaison mit Concerten beß Mozartverein» im Saalbau und defl Männer- chorS „Humanitafl" im Ka serfaal ab. DertitifcN**» * Al» empörend und schändlich bezeichnete der Vorsitzende der dritten Btraskammer de» Landgerichts I, Landgerichtfldirector Rößler, die Handlungsweise, welche gestern den Kans» mann Oßcar Waldemar Lange aus bte Anklag ebank führte. Es würbe gegen benfelben folgender Thatbestand festgestellt: Lange, ein 48 jähriger Mann, der über große Gewandtheit und Redegabe verfügt, ernährte fich durch Hei- rathflvermittlungen. Auf eine feiner Annoncen meldete fich “‘'Nwn 91* M'Wn m ®5*" »tij ' I« Mita 7 «»d-°Sch°d,« al“nb imver ncd] ^°hr schlecht na4 bas skithrrt« blühiv die giadjtb enen besucht tottitn du fttanfau», beg'm fich gktb jU 1 scheuch ober gor ur>kWgen Moment °gel der 881t« jn de« lctztttku für i<0 Schutt werben. "ach Ostm fau> zwei erfNfnim Ausfall hl Klaueofech. Der bot deßhald tln viel Die -r仫 oer- litt aufiuboutn, fle i tti Btttti etwas allerdings wenig i,OfUtmaxlt" zu wegen btt Maul- am Gchrigeu ein Inen recht gut, ntii irife für btt Jung' ufititn Stand, all Zahret. Für dal 18 bi« 50 Mark ulttt Güte 35-40 ftr galten die Frrlel ctiitn für bit 3ang' aftfchwelue in keine« ad Ltbendgewichi noi in Nr. 87, «fiel 150IW” Dienfi- vöoges ftudet nai n eigentlichen 3^'; veltebtheit in 9t> g an dm N( lu ioitoX« Mn Kadtdauweiste-v von als MW« f it Lrchüeetnr an btt Bntiubon®tbaM bestätigt' Marbeitnschosi d'« roobei das trW »ustavsburgerBrüV t W°««" $.,11 »h"»^ . aud) 6.16m W bti tU *# * Womi, 6«11 ta bat, in i°Ä-' * j#*i *.’C w®intaoi : «” T»» " *S*jS fteftanbtnen g. )f»l» f1’ / ne* '« '? aif»«* ®'" b (i*’P illau un» «' "i4‘8 t,( * »i* w mt» K gmnönC<ö Ä,‘Ä * d„ Linde 5 Druck. iutohtt^W'tib fo Ml $$2,ltei iit ittg l,W. D,it„ tat :418 Bla* l? ”"«* biS *'» htata.* i,°'d--».«ilai, 1,1 Sl,k'tl*lä(llI ble Wittwe v. B., eine schon bejahrte Dame, welche ein Ver- mögen von 9000 Mk. besaß. Dies verlockte ben Angeklagten, lelbfi als Freier aufzutreten. In seinem Bewerbungsschreiben schilderte er sich selbst al» ein Muster von Tüchtigkeit unb Solidität, bet es nur der Unredlichkeit einer Lonboner Bank- firma zu verdanken habe, daß sein bedeutendes Vermögen verloren gegangen sei. Frau v. B. ließ fich überreden, im November fand die Verlobung statt. Die Braut opferte zunächst 3000 Mk., wofür der Angeklagte die Wohnungseinrichtung besorgen sollte. Er verbrauchte das Geld für fich. Im Januar sollte die Hochzeit stattfinden. Vorher überredete der Angeklagte seine Braut, mit ihm eine Reise nach Nizza bew. Monte Carlo zu machen. Er behauptete, daß er ein System erfunden habe, wonach er unbedingt bei einer Spielbank gewinnen müsie. Wenn fie zu diesem Unternehmen 500 Mk. und 400 Mk. für die Reisekosten opfern wolle, so würden fie nach einiger Zeit als reiche Leute nach Berlin zurückkehren. Diese Aussicht schien der Frau v. B. so verlockend, daß fie auf den Vorschlag einging. Am Abend des 31. December v. I. traten fie die Reise an. Frau v. B. führte 900 Mk. mit fich, die der Angeklagte ihr aber durch das Borgeben abschwindelte, daß er dafür französisches Geld einwechseln müsse. Auf dem Bahnhofe nahm der Angeklagte für seine Begleiterin einen Platz im Schlafwagen, während er selbst fich mit einem Platz zweiter Klaffe begnügte. Er »ahm Absaiied von ihr mit dem Versprechen, daß fie am «olgenden Morgen ben Kaffee gemeinsam in Regensburg etn- nehmen würden. Als der Zug hier angekommen war, ließ der Angeklagte sich nicht blicken. Nach vielem Fragen erfuhr Frau v. B., daß er den Zug bereits in Leipzig verlaffen habt. Die arme Frau befand fich in einer heiklen Lage, sie führte keinen Pfennig Geld bei sich und mußte den Credit des Bahnhofswirths in Anspruch nehmen. Sie fuhr allein bis München weiter, in der Hoffnung, daß ihr Bräutigam durch irgend ein unvorhergesehenes Hinderniß aufgehalten worden sei. Sie täuschte sich auch hierin, ihre Fahrkarte lautete nur bis München und die dortige Behörde nahm fich der Ber- loffenen an und sorgte für ihre Rückbeförderung nach Berlin. Inzwischen war der saubere Bräutigam auf einem anderen Wege nach Nizza gereift und hatte seine ganze Baarschafr nach wenigen Tagen verspielt. Sein „System" taugte nichts. Als er nach Berlin zurückkehne, wurde er verhaftet. Bevor er diesen Betrug ausführte, hatte er einen ähnlichen be- gangen, dem der Schneider Schütz zum Opfer gefallen war. Bei diesem, einem in bedrängten Berhältniffen lebenden Jnug- gesellen, hatte der Angeklagte eine Schlafstelle inne, die gleichzeitig sein „Büreau" vorstellte. Der Angeklagte erzählte feinem Bermiether so viel von seinem „System", welches ihn so leicht zum reichen Manne machen solle, daß derselbe ihm schließlich glaubte. Lange hielt ihm täglich vor, wie thöricht er sei, sich mit Nadel und Scheere zu quälen- wenn er sich mit ihm verbände, könnte er genießen, war die Welt an Annehmlichkeiten biete. Schütz hielt dies für wünschens- werth, aber eß fehlten ihm wie dem Angeklagten die Mittel, nach Nizza zu reisen und zu spielen. Lange schlug nun folgenden Ausweg vor: Schütz solle ein Mädchen mit etwas Vermögen hetrathen und sofort nach der Hochzeit mit ihm nach Nizza reisen, um in Monte Carlo die Bank zu sprengen. Schütz ging darauf ein, und es sand sich auch ein bedauerns- wertheS Geschöpf, welches ihm 1000 Mk. mit in die Ehe brachte. Schütz nahm hiervon 800 Mk. und dampfte mit dem Angeklag'en nach Nizza ab. Das Geld war im Hand- umdrehen verloren, daß „System" hatte sich auch damals nicht bewährt. Schütz bekundete im Termine, daß der Angeklagte ihn inß tiefste Elend gestürzt. Als der Angeklagte trotz aller Vorhaltungen des Vorsitzenden allerlei Winkelzüge machte und auch seinem Vertheidiger durch falsche Angaben sein Amt erschwerte, erklärte der letztere, daß er die Verteidigung uiederlege. Ec bitte aber, den Termin zu der- tagen, damit der Angeklagte im Stande sei, fich einen anderen Vertheidiger zu wählen. Der Gerichtshof sah sich nicht vtr- anlaßt, diesem Anträge stattzugeben,- die Verhandlung wurde ohne Vertheidiger zu Ende gesührt und endete nach dem Anträge des Staatsanwalts mit der Verurteilung des Angeklagten zu einer Gefängnißstrafe von 2 Jahren und Zjährigem Ehrverlust. Eingesandt ■ Vor einigen Wochen wurde in Kirfer Zeitung dankbar anerkannt, daß bei Gelegenheit der Illumination am 22. v. Mts. die Gießener freiwillige Feuerwehr eine Feuerwache gestellt hatte: unserer Ansicht nach wäre es ebenso mit Dank zu begrüßen, wenn das Corps sich entschließen könnte, jetzt, wo bei dem endlich eingetretenen schönen Wetter die Bevölkerung an Sonntagen ins Freie strebt — wovon sich die Angehörigen der freiwilligen Wehren sowohl wie die der Pflichifeuerwebr nicht ausschließen werden — allsonntäglich etwa von 3—9 Uhr ebenfalls eine Wache von vielleicht zehn bis zwölf Mann zu stellen — es wurde damals bemängelt, daß die Wachmannschaft zu gering an Zahl gewesen wäre. Es ist ja ein Opfer, was von der Mannschaft verlangt würde, aber es würde Jeden ja doch nur etwa den achten oder neunten Sonntag treffen. 2-ikIpla irr «rttiditei jratfsrt« Stritt Ijetta. vveruvauS. Dienstag den 27. April: Die verkaufte Braut. Mittwoch den 28. April: Die Königskinder. Donnerstag ben 29 April. Die lustigen Weiber von Windsor. Freitag den 30. April geschlossen. Samstag ben 1. Mai: Der Pfeifer von Hardt. Sonntag den 2. Mai: Tannhäuser. Dienstag den 27. April: Ma reelle. Mittwoch den 28. April: Frauenkamps. Das Gewitter. Donnerstag ben 29. April: Marcelle. Freitag den 30. April: Die Braut von Messina. SamStag den 1. Mai. Goldfische. Sonntag ben 2. Mai: Schule der Frauen. Der eingebildete Kranke. Montag den 3 Mai: Der Roman einer Soubrette. Verkehr, Caitö» mttö VottswLrthschaft» Grün barg, 24 April. Fruchtpreise. Weizen X 15,38, Korn X 12,80, Gerste X 12.32, Hafer X 13,04, Erbsen X 19,80, Linsen X 00,00, Wicken X 00,00, Lein X 00,00, Kartoffeln X 4.68, Samen X 00,00. Rohseidene Bastkleider Mk. 13. 80 bis 68.50 per Stoff z. compl. Robe — Tueeors und Shantung-Pongees — sowie schwarze, weiße und farbige He««eberg-Seide von 60 Pf. bis Mk. 18 65 p. Met. — glatt, gestreift, carrtrt, gemustert, Damaste rc. (ca. 240 versch. Qual, und 2000 versch. Farben, Dessins rc.). porto- und steuerfrei Ins Haus. Muster umgehend. Lager: ca. 2 Millionen Meter. 24 Seiden-Fabriken 6. Henneberg (k. l hoh.), Zürich |BehördlicheAnzeigenj Verpachtung. Montag ben 1. Mai l. I., Vormittags 11 Uhr, sollen auf dem Nathhaus dahier die beiden Basaltfteinbrüche in dem District Kopf II, 5, des Lollarer Gemeinde- waldes anderweit öffentlich meistbietend verpachtet werden. Lollar, den 26. April 1897. Großherzogl. Bürgermeisterei Lollar. __C. Geißler. 4163 Neubau des Amtsgerichts zu Ehringshausen. Die Erd-, Maurer-, Steinhauer-, Asphaltirungs-, Zimmer-, Dachdeckerund Klempnerarbeiten, nebst Lieferung der hierzu erforderlichen Materialien, sowie der schmiedeeisernen Decken träger sollen öffentlich verdungen werden. Die Verdingungsunterlagen können im Geschäftszimmer des unterzeichneten Kreisbaumeisters eingesehen und die Verdingungsanschläge gegen Erstattung der Abschreibegebühren daselbst bezogen werden. Eröffnung der eingegangenen Angebote ebendaselbst am Mittwoch, den 28. April 1897, Vormittags 11 Uhr. Zuschlagsfrift 3 Wochen. Wetzlar, den 12. April 1897. Der Kgl. Kretsbauinspector: Jaens ch. Der Kreisbaumcister: W. Witte. 3723 Brennholz- Versteigerung, Bretter, Dielen, Balkenabfstlle, ins der Stadikirche, Dienstag, den 27. April, Morgens 9 Uhr in der Kirchstraße.4161 Empfehlungen. Stöbt Schlachthaus. Freibank. 4166 Heute nnd morgen: 8chwemeffeisch ulHt ladenrein, per Pfd. 42 Pfg. Ist frisch eingetroffen bei A. Koch Nacht, M: Fach. MAGGIs Suppenwürze 3306 Den geehrten Damen empfiehlt sich im 4146 Shampooniren (Damen Kopfwäschen) mit neuestem Trocken-Apparat I*li. Stier, Friseur. 'Frankfurter Würstchku frisch eingetroffen bei 4149 __L. Kalkhof. Sonnenschirme empfiehlt billigst 4167 3. Zufall, Marktstr. 7. Vermiethungen. 4158] Ein großes und kleines Logis vermietbet «. Setz, KaplanSgaffe 25. 4159] In Folge Verätzung schSueS ManfardenloaiS, 4 biß 5 Zimmer, per sofort oder später zu vermiethen. _______ ______Bleichkraße 24 4143J 2 ileine Logis zu vermiethen «. Hammel, gr. Mühlgasse 6. Die erste Stage meines Hauses, bestehend aus 6 Zimmern, Badezimmer und allem Zubehör, per Juli zu vermiethen. 4157 Emil Kalbfleisch. Licherstr- 1. Wohnung, 4 Zimmer nebst Zubehör, zu vermiethen 4136__«lieestr. 28. 4139] Der seither von Herrn Straßen- meister Bommersheim bewohnte zweite Stock im Jugbard'schen Hause, Mar bnrgerstratze 36, 3 Zimmer nebst Zubehör, Wasserleitung und großem Garten- antheil ist auf den 15. Juli anderweit zu vermiethen. Näheres im Hause selbst.__ An schönes möbl. Zimmer zu vermiethen und eine eichene Bett stelle zu verkaufen. 4164 Näheres Steiustr. 46, Hl.__ Schön mödl. Zimmer zu vermieth Christ. Pfeiffer, Schiffen- bergerweg, neben Steins Garten 4165 Schön möbl. Zimmer auf Wunsch mit Pension. 4161 _____________Sradenstratze 11, li 4160] Ein gut möbl. Zimmer mit Cabinet vor d. Corridor,ju vermiethen Wiesenstr. 2, Ecke der Ostanlage Schön möblirtes Zimmer zu vermiethen 4144 ______Schalste. 11, Mansarde links. Schön möbl. Zimmer § zu vermiethen___________«öthestr. 54~ 4164] Möblirtes Zimnnr zu vermieth. ___________«rünbergerstr. 16, in 4134] Schön möblirtes Zimmer zu vermiethen__Gchnlstr. T, II. 4135] Zwei möbl Zimmer, lauf, oder getrennt, zu vermiethen im Hause des Herrn A. DickorL, Schanzenttr. 8. 1900] Gut möblirtes Zimmer z« vermiethen. Bahnhofstraße 4, iil 4155 Grüuberg. Zwei schöne Bullen VogelSbergerRasse, sprungfähig, hat zu verkaufen Konrad Jockel V.. Frührosa verkauft M83 I Klingelhöffer, Asterweg. Schöne Crbsenreiser verkauft J. Klingelhöffer, 4082 Überweg. 4138) Eine freundliche Wohnung von 4 bis 5 Zimmern nebst Zubehör in hübscher Lage wird von einer ruhigen Familie per 1. August zu miethen gesucht- Offerten mit Preisangaben nimmt die Exped- d- Bl unt. Chiffre A. 101 entgegen. 4129] Ein Beamter wünscht für 1. Juni ein mSbliete» Wohn- und Schlafzimmer, 1. oder 2. Stock, in einem ruhigen Hause, möglichst in der Nähe des Walltbors zu miethen. Gest. Offerten unter N. U. an die Expkd. dieses Blattes erbeten.___________ Zwei Pferde zu verkaufen bei 4168 «arl Jughardt U-, Wiener Hof Eine Kaute Pserdemtst zu verkaufen. Wo? sagt die Expedition dieses Blattes.__________ 4131 4113] Billig zu verlaufe« 1 Sopha und 6 Stühle. _________________Kirchenplatz 8 l. Ein gebrauchtes, gut erhaltenes Opel-Fahrrad ist billig zu verkaufen. Wo? sagt die Expedition d. Bl.4142 Landhaus, 6fcre“f?b ©arten, möglichst frei gelegen, in einem Städtchen (Bahnstation), woselbst billige Lebensweise und mäßige Steuern, Wald in der Nähe, sofort zu kaufe« gesucht. Offerten unter JBL H. 400 post- lasrrnd «lSbach (Hessen). 4059 4132] Wer behandelt nach Natur- Heilmethode? Offerten unter D. E. an die Exped d Bl._______________ Technikum Mittwddt\ J • l<»ohlnen-lngonleur-Sofc* \ 1 •Werkmeleter-Solmta \ ID^frotechnliohw Praktik*. \ in dauerhaften Einbänden , vorräthig in der Forber’schen Univ.-Buch-, Kunst- u. Musikaüenhdlg. (C. Koch). 4034 J. H. Fuhr Öf Sonnenstraße 35 ^4 empfichlt in großer Auswahl: Sportwagen, Puppenwagen, Kasten- und Leiterwagen, Schubkarren. .3670 8 8 o Frankfurt a. M.. Cassel, Marburg, Friedberg, O Lollar, Fronhausen. Wetzlar, Cobienz, Deutz, g Fulda. Alsfeld, Gelnhausen, Nidda, Stockheim, O Gedern, Schotten, Laubach und Londorf an- S kommenden und abgehenden Eisenbahnzüge zum Preise von 20 Pfg. in der Expedition des ,,Giessener Anzeiger“ vorräthig. — Der Fahrplan kann auch o durch die Austräger des wAnzeiger“ bezogen werden. O DOOOOOOOCOOOflO o :<=> Neuester vervollständigter | Placat - Fahrplan | C3 enthalt, die Fahrzeiten der auf den Stationen Oiessen, O 1 !■ ■ ■ I ■ in jeder beliebigen Schriftart und Kartonsorte werden If I O |f w Q an EU mässigen Preisen angefertigt in der Vlulindl lull Brühl’scbenÜniv.-Drnckerei(PietschAScheyda) Sohulstrasse 7. srr. Reizende Neuheiten in Kleiderstoffen rztlich empfohlener, einzig richtiger Zusatz zur Kuhmilch für Kinder u. Magenleidende, meaenagen a. naKdie nennuicn. 8283 Zeugnissen versehenen 4091 3. Der Vorstand. weisen Weber, Pfarrer. 4162 Giessen, den 25. April 1897. Jüngeren kräftigen 4148 Hausburschen sucht L. Kalkhof. 4163 4090 in der Conditorei ur Ausführung von Asphalt-, Cement- und Mädchen gesucht 41u2] Junger »«chhatter sucht 09 3585 empfiehlt sich Hermann Thiele, » erbeten an Coursbericht von Conrad Dietz, Bankgeschäft, Gießen, Schulstraße 10 fit 1. 2. Bericht. Errichtung einer Gedenktafel für da» ver- storbene Mitglied Hast. Verschiedenes. bittet GESR: 1846 3019 f^teHen^Angebote^ Wir suchen zu alsbaldigem Eintritt einen gewandten, mit guten Dltjcnlgi KnzrichMe r not Im Wädfi Itlbtn biavtt charten-Westauration Schöne Aussicht 8ttt: D hi S P1 Da8 G' ei die I Sin Aickmiidchen gesucht- Wo? sagt d-Exped. d. Bl- 4171 darunter entzückende Pariser und Englische NouveautSs für Frühjahr und Sommer in größter Auswahl bet Carl Nowack, Special-Geschäft für Modewaaren, Sultersweg 85. Turnverein. Generalversammlung am Mittwoch den L8. April, Abends 8i/i Uhr, in der Nestaursttes Mützleises (früher Schnell). Tages-Ordnung: Die Beerdigung findet Mittwoch den 28. d. Mts, Mittags in seinem Geburtsort Ober-Mörlen statt. 4169 Um zahlreiches Erscheinen 3916 Damen-Confections-Schule, Grünbergerstratze 16, Mittelbau. Elegantes Schuittzeichuen, sowie gründl. practischer Unterricht nach den neuesten Fa^ons in Costümeu, Mänteln u. Kinderkleidero. Der Cursus beginnt Montag den 3. Mai. 4156 Achtungsvoll Lina Petri, gepr. sthreri«. Trr fu8iiaD®< yontogi- fit A-tli.-ik r«drv J® -,chrnll>t tr ° btigdtlt. lose gewogen, über Nacht trocken — höchster Glanz, sehr dauerhaft: Psd. 90 * GPirtlvSlacksarde, lose gewogen, sofort trocken — höchster Glanz, sehr haltbar: Pfd. 75 velfarben — jede gewünschte Nüance —, Pinsel rc. [4009 Gustav Walter, MäuSdurq 13. Mit, 24. mlcher sich gr eit die „Rordd in Shilin etntri kulti, 2t Riel gtstl6tt' v. Röller |u tnbgiltig zeschr Perlte, 2t Todestage d Ittan glügeladj vH Mw i ivtbttVtyn RLrajstn.sstr^ h«l ebtnio n marteall Gr dorthin getan vnln. 1 will der @ri Wilhelm c 8 timt ab statt ersatzvahl ^olkspartei ha all Lndidater ac8 Roustai ^nmmng lu "ebaaerv, seh ftint Weiteren ^ntn Gerüch drinders gtg Kaiser Wiih^ lat& kiiit 5|fc, "'sl°dskarteo i 8 tirfin d° v11 einer i,e »it dem tfl Todes > Anzeige Verwandten und Freunden die schmerzliche Mittbeilung, daß unser theurer Gatte, Vater, Schwiegervater und Großvater Amatus Abermann nach längerem Leiden heute Morgen sanft in dem Herrn entschlafen ist. Gießen, den 26. April 1897. Die trauernden Hinterbliebenen. die Expedition d. Bl. Schreibgehülfen Rechtsanwälte Dr. A. Rosenberg, E. L. Rosenberg. J, Krämer, Nemubäue. 3940] Für ein feinere- Geschäft ein Lehrmädchen zum alsbaldigen Eintritt unter günstigen Bedingungen gesucht. Offerten unter F. 100 an die Exped. dieses Blattes. Statt jeder besonderen Mittbeilung IJ zeigen die Geburt einer Tochter hierdurch an Otto Schaaf und Frau 4170) Die Rübsamm'sche Badeanstalt sucht für alSbald ein tüchtiges, junges Mädchen für die Stelle als Cafstrerin. 4141] Mädchen können gute Stellen erhalten gegen hohen Lohn durch Frau Eeybicke, Bahnhofstraße 43. 5? $»*• hi k 4" k'*'‘ el »q, ?”1 in lbtli i »nl1"' i. 6'tt Tnk ' 609 lat5. * * * " ettamnj ion: R. und Verla a her 8rübl1u Rümmer urusatzt 6 Seite« SklbWndig. Sattlergehilfe, der auch Polsterarbett versteht, auf dauernde Arbeit gesucht. 4137 Wilhelm Will, Sattler u. Tapezier, Wieseck bet Gießen. — Thierpark. — Schönster und gesunder Aufenthaltsort für Vereine und Gesellschaften. Prächtige Fernsicht. Für Kaffeegesellschaften vorziUl. Obstgelee stet» oorrätbig. /a j iT-.; ■ für sämmtltch e Schulen empneoll Schu bucher wnw- Marktstraße 2. «im 40081 Ein tüchtiger Schueidergeselle findet gegen guten Lohn beständige Arbeit bei Decher, Grünberg. 4126] Ein jüngerer Setzütft u. ein «ehr. sing ges. Lacktrer I.vogeL, Dammstr.8. Ueu eröffnet! Darmstadt. Neu eröffnet! Restaurant Kailersaal Grafeustraste 18 nahe den Bahnhöfen, in nächster Nähe der Post. Sehenswürdigkeit Darmstadts. la. Bayerisches, Pilsner und Rummelbrlu. Reine Weine. Reichhaltige, gute Rüche. Mittagstisch in jeder Preislage Civile Preise. Hu recht zahlreichem Besuch ladet freundl. ein Georg Christ. NB. Auswärtigen Vereinen und Gesellschaften besonder- empfohlen. 3763 Fussboden - Anstrich. Lich, den 24. April 1897. Junge Leute g zwischen 14 und 16 Jahren, gesucht, ff. Habeuicht, Lampensabrik. 4060] Einige geübte Cigarrenkistenmacher werden auf fafart gegen gute« Loh« und bauernde Arbeit gelacht. Louis Pollite, ________Tigarrenfudr», Saffet. 4140] Zwei tüchtige, solide Jungen, welche sich als Schreiber ausbilden wollen, vermag nachzu- 4128] Gesucht per sofort nach auswärts ein im Kochen und Waschen und in Hausarbeit perfedeS Mädchen, das schon in besseren Häusern gedient und gute Zeugnisse aufzuweisen hat, gegen guten Lohn Wo? sagt die Exped d. Bl 4145) Auf gleich ein junges Lauf» Mädchen für Vorm. ges. Loverstr. 18,II. W° » sagt bie «kV-dltio» diese- Blatte« fd)Htlflung; ,ur «uthtls. 4118] Ein Mädchen tagsüber gesucht. Offerten unter A. Z. 50 er Araukfnrterstraste 51. Junge kräftige Nrbeiter sofort gesucht. 4147 Hüunau« Thiele, Brandgasie 5. 4130] Ein jüngerer Bursche, welcher mit Pferden umzugehen versteht, in ein Flaschenbiergeschäft gesucht. Näheres in der Exped. [b. Bl. Schlosterlehrliug kann ein treten bet 4153 «ilh. Ategler, Bahnhofstr. 24. Conditor-Lehrling. Sohn achtbarer Ellern kann die Coaditorei durchaus gründlich erlernen 11 Tourse vom 1 10. 4. ,24.74 | Eoarse vom 10V4.|24./4. Tours, vom 10./4. 24 /4. 8 Tours 10./4. vom 24-/4. Tours 10V4. t vom 24./4. 1 Tours« do« 10 4,|24. 4. StMtewinr. Trutfdit 5 4 Rum. am. Rte. Ruff.Obl.v.80 160.10 102.90 98.55 102.35 4 4 Lissabon. . . . Rom n—VIII 67.50 90 — 89.20 4 3 Prag-Dux 1891 Raab-Oed.v.91 89.25 81.10 89 — 81.20 4 4 Pr.H.-Act.alte Pr.H.-Act.neue 100.80 102.40 100.80 102.40 do.Südb.(Lb>. Oest.Rdw.Ui.3. 68»/. 68 7« 155 30 129- 106 6« ■93 54 4 »V, 8 D. ReichS-Anl. do....... do...... 104.— 103.85 98.- 104.05 103.85 98 — 3 31/, 5 Schwed.Obl. . do....... Serb.Gld.Rte. 102.30 100.60 102.30 100.90 V/, Buenos - Aires e. 1888. . . Stile,Hri-Ari. 75 — 4 3 3 Rudolfb. Gold Jtal. gar.E.B. Livorneser. . . 103.— 65.90 58.- 103.30 55.85 58.10 37, 4 do....... Goth unk. 1903 liirrft Gßl. 101.— 103.— 101.— 103.- Gotthardbahn. Schwz. Central Schwz. Nordost Jtl.Mttelmeer Pr.Henri (Lxb.) Imivt. l"le tn ProcaU«. Bad. Th. 100 . Bayer. Th 100 Donau-Reg. . Cdln-Minden. Th. 100 Madrid .... «em. Th. 100 Oesterr. v.1860 Oldenb. Th. 40 Raab-Graz 100 Türk. frs. 400 fliirzüwt. |«fr »n e«ü< ui «k Ansbacher fl. 7 Augsburg. , 7 Brfchw.Thlr20 153 20 128.60 104.80 4 B1/, 8 4 4 8/, B1/, 8*., 4 87, 6 4 6 8 Preuß.ConfolS do....... do....... Bad. St.-Obl. d. 1886. . . Bapr.St.-Obl. do. Eisb.-Obl. Brem.Et.-Anl. v.1892 . . . Hamb.St. Rle. v.1893 . . . Heff. Si.-Obl do....... eueian»if»<. Griech.E. B. v. 1890 . . . . do. Aon °Ant. Jtal. Rte. St. 1000—4000 do....... 103.95 104.10 98.— 101.95 102 75 102.80 101.55 101.55 102.65 102.50 23.10 24.— 89.10 54.40 103.90 104.05 98.15 102.— 102.80 102.80 101.60 101.9U 102.30 102.10 20.— 21.45 89.20 54.10 5 4 5 1 1 4 4 41/, 5 5/t 4 6 5 5 3l/| 3 7, do. Tab.-Me. Spanische Rte. Türk.Zoll-Obl. bo.coroJLit.C. do. Lit.D. Ung. Gld.-Rte. do.Kron.'Rte. do.E.B.Gold v.1889 . . . Arg. nm. Anl. do. Luß.v.1888 ChinesischeAnl. Egppttscheunif. Mexic. v. 1890 do. Eisenb. . do. Silber. . -tüte sttt. Franks, v. 1893 Darmst. 88 94 61.50 86.— 18.10 103.80 100.20 104.75 70.— 59.55 105.- 107.— 95.80 88.60 25.50 101.50 100.75 59*80 83 — 17*70 103.65 99.90 103.95 68.90 56.40 104.51 106.30 95.45 88.60 25.90 101.30 100.80 3*/, »'/, 3l/i 37, 4 4 4 37, 47, 4 t 4 3 do.S.-Braunf. do. Solms-Lich do.Jsnb.-virst. Grfl. S.-Laub. tiffib.'lrieth. Dotsck« Hess. Ludw. v. 1868/69 . . do.v.1874 . . do. v. 1875/78 do....... Homburger I. . Pfälzer Rordb. «uslLndN»« Elisab.-B. stft. Kaschau Oderb. d. 1891 . . . Lombardische . Lombardische . 100.10 100.— 89.— 100.— 100.25 100.40 100.- 102.— 103.70 101.95 102.— 75.— 100.15 100.— 89.— 100.- 100.25 100.25 100.50 103.40 101.95 101.70 74.30 4 5 4 4 5 <7, 3 3 4 4 »7, 4 37, 4 4 87, 47, 4 Sicil. v. 1891 Toscanische. . Ruff. Südwest Rjäsan - Urals! Anatolische B. Portug. v. 89 . do. v. 1886 . . Salon.'Mon. . Ifoiküft. D.Grndschuld- bank V-VI do. I-U do....... FkfHyp Bl M do....... do. Hpp. Cred. d.!905unkS27 6 29 ... Ldw.Cred Bk. Hamburg. Hyp. 90.60 92.50 102.75 102.95 83.25 63.30 50*20 104.— 100.80 101.— 102.— 99.70 99.80 103.50 99.70 102.50 100.50 89.60 92.40 102.30 102.65 82.50 49*30 104.- 100.90 101.- 101.70 1101.- | 99.70 |1O3.5O 99.70 102.50 100.60 5 1 Buderus E W. Eisenb. Rtenbk. JciN-ldiri. DtscheReichsbk. Frankftr. Ban! Berl.HdlSges.. Darmst. Bank. Deutsche Bank Disct.- Eomm. Dresdner Bank M'tteld. Cr.Bk. Oest. Erd. Anst. Jilwhif'&tifi Rordd. Lloyd . HöchsterFarbw. Bochumer Guß Dortm. Union. Gelsenk. Brgw. Harpen. Brgw. Ler. RSnigS- u. 102.70 101.50 160.50 181.20 154.30 151.20 189,20 194.70 118.20 113.20 296.— 106.— 443.— 152.70 45.65 160.60 172.70 102.50 101.50 160.— 181.— 153.— 150.60 187.30 192.30 149.80 112.90l 29271 103.60 441 — 148.75 45.— 159.— 171.30 L 3 4 5 3 27, 3 92.10 145.20 120 — 136.50 125 80 129 80 93.55 29.10 23*8» 93 34 157.1» 120.- 139 0t 135.- 125 5s 129 9s 28 N 41 - 23 51 107 7s 4 Oest.Gold Rte. 104.50 104.25 3 7, Gießen . . . . 102.— 102.- 5 Oest. StaatSb. 116.90 116.90 4 do. unk. b. 1900 102.— 101.70 154.50 151.90 FnmlLnd. , 10 —.- 27 7» 12.8» 2t CS 22 9« *V| Oest.Silb.-Rte. 86.50 86.— 3 */, Mainz..... 100.50 100.60 4 do....... 104.50 103.80 37, do....... 101.— 101.— Freiburg, fs.15 28.65 8 Oesterr.Localb. 4 Ofsenb. 0.1892 103.- — — 3 do.I.-VIII.Em. 95.4( 95.15 4 Mein. Hyp. alt/ 99.75 99.60 Mailänder^ 10 12.40 verstaatt. . 85.5t 84.7t 37, Wiesb. , 1887 101.50 101.50 3 do. IX. Em. . 92.75 92.40 4 do. neue 101.80 101.60 HeffLudwigsb. 118.30 118.60 Meimnger fl 7 21.90 S«/, Port. St. Anl. 35- 32.1t 4 Worms. . . . — •— 3 do. v. 1885 . . —. — 90.80 3' do...... 100.50 100.50 Esac. Agram . 225 — 225.-1 Papperch. „ 7 28.20 4 do....... 23.25 21.61 37 DormS . . . . 1 101.— 101 30 3 do. Sra Retz. 94.2t 94.10 3‘/i do unk. 1907 100 60 100.70 Oest. Staatsb 292.— 288T4 Venediger L. 30 22.70