idem ie 1 Winter-CorBUB am Melder. *b,,i »•*« rj§ von btt 2y** und von SeBe’» SSS 'M „"-ine GeschiLlw L° 16«S U”1*!, tnbm te &' b,u,l> । LV" •« ®*» * Ski*,® 'gebunden 5 W. Vatl$ut Achleitner für vvlkö- trquitfenbe Lectüie, Oesterreich vn- toe literartlch loabrat Werth, eine E iM wenigsten ® wirb. fitunj lang. eichs, der Schweiz it ngS'Vvedtteuren für ei SrtngertobnS. - Ihrigen DeutMi er sehr großen Ans. it Zeile sehr niedrig umte unb geachtelt 'mol wöchentlich er» mit den neuesten rcht-Me. Handel, r wird blt ,8er- jptdalitlt pflegtn. SerichtS-Zeiillia". 11 bewahren wirb, oiesse M In' md Wt nratn M V» Wen», ^nichts und Di<\ -n, sondern auch in ,, haui« und Änick ionn durchaus niffi* ung mil dem reich im Rath erthrilendni ige, welche stets die rtifd unserer ersten eine große Hnpbi gcksmsten. oeebrei' Sllgeiührtenbring umfaffende Kronil und Kern, unpar- i, Reichstags« und rSerichtS-Wung, ,net, und üder»eagt ^haltend wie bt> iw»»* chndt. . Wf imci. ,d Roikflauelle, I” .n, ZttümW6 gfi 1891. rr ente alt ches von 1887 b. Ohl. 86 f BZ 0 93$ 36' 10L£ ßtjf 5'1906 ft0 Steffi fr sr.<°W ioi' Sk.uvr.b-^ Nr. 226 Der Oirtzener Anzeiger erscheint täglich, Bitt Ausnahme deS Montags. Die Gießener AenmirienStäller werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigrlegt. 1897 irrstes Blatt Donutag den 26. September Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. Vierteljähriger AVonnementspreisr 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohu. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. ------------------ 1 Redaction, Expedition und Druckerei: -chalktraße Vr.7. Fernsprecher bli Aints- unb Anzeigeblutt für den Äveis Gieren. | chratisöeitage: chießener Kamittenökätter. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger- entgehn. Jlmilidxr ThrU. Gefunden: 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 Geldstück, 1 Broche, 1 Brille, 1 Zwicker, 1 Cigarrenspitze mit Etui, 1 Kinderschuh, 1 Kinderhose, 1 Gesangbuch und eine Stickarbeit. Gießen, den 25. September 1897. Großherzogliche» Polizeiamt Gießen. I. 23.: Roth. Neueste Wolff» telegraphisches Lorrespondmz-Burean. Berlin, 24. September. Staat»winister v. Bötticher hatte am Mittwoch wegen einer leichten Verletzung des Daumens auf der Jagd in Großbeeren das Berliner LazaruS- Krankenhaus aufgesucht. Wie die Morgenblätter melden, ist sein Befinden nach der Operation deS Fingers sehr gut, die Heilung normal. Minister Boffe besuchte deu Kranken am gestrigen Tage. Kiel, 24. September. In der heutigen Sitzung deS deutschen Vereins sürArmenpflege begrüßte Corvetten- capttän HerneS Namens de» Reichsmarineamts die Versammlung. Die Marine, die 15 000 Arbeiter beschäftigt, könne fich nur den Bestrebungen deS Vereins anschlteßen. Ihr Ideal sei freilich, fie überflüssig zu machen. Kayser auS WormS und Jockftein aus Potsdam refertrten über die Gewährung von WohnungSmtethen als Act der Armenunter- stützung; fie betonen, daß die Unterstützten zur selbstständigen Zahlung des WohnungSzinseS angehalten werden sollen. Dem traten der vorfitzende und Staehle aus Stuttgart ent- pege«. Köln. 24. September. Bericht über die Generalversammlung de» „Vereins für Sozialpolitik". Heber das Thema „Ländlicher Personalcredit" referirten Geh. Hofrath Dr. Hecht auS Mannheim, Laudrath Dr. Seidel- Schmirgel (Provinz Posen) und Dr. Thieß au» Offenbach. Im Laufe der Debatte weist der Director der preußischen CentralgenoffenschaftS-Kaffe Dr. Heiligrnstadt-Berltn den Vorwurf zurück, daß die preußische CentralgenoffeuschaftS-Kaffe eine NothstandSkaffe sei und constatirt, daß die Kasse mit Gevoffenschastsgründungen fich nicht befaffe. UebrigeuS sei die GeschäftSgebaruug eine vollständig bankmäßige. Die angeblichen großen Zuschüsse feiten» de» Staates seien Legenden, der seitens deS Staates gewährte Credit werde von der Ge- noffenschastSkaffe verhältutßmaßtg verzinst. Redner macht längere aufklärende Mittheilungeu über das Wesen der CentralgenoffeuschastSkasse. Prof. Wagner behandelte in längerer Auseinandersetzung einige allgemeine Gesichtspunkte- die einzige richtige Politik im Creditwesen bestehe in der Der- biudung von Selbsthilfe, GenoffeuschaftShilfe und StaatS- htlfe. Er schließt: „Bet jeder kleinen und großen wtrth- schaftltchen Frage werden wir auf unsere wtrthschastliche Kraft und Macht geführt. Hier im Rhetnlande besonder», wo vor SO Jahren die französische Tricolore wehte, müssen wir wissen, waS Noth thut, nicht nur auf politischem, sondern auch auf wirthschaftlichem Gebiete: die Erhaltung unserer Wirtschaft- licheu Kraft und Macht, indem wir auch die uothwendigen politischen Bedingungen unserer HeereSmacht und unserer Flotte nach Möglichkeit sichern." Ministerialdirector Thiel nimmt die preußische LandwirthschastSverwaltuug gegenüber drm Borwurfe in Schutz, daß die Gewährung von Unterstützungen an Creditorganisationen zur TreibhauSzüchterei solcher Einrichtungen beitrage. Die Verwaltung zahle tu volkSwirthschaftltchem Interesse Subventionen an vorhandene Organisationen, und diese Subventionen würden später noch Erhöhung erfahren. Die Verwaltung weiß sich gegen alle derartigen Vorwürfe gesichert. Redner spricht seine Freude aus, daß nun endlich zwischen den einzelnen Creditsyftemen eine Art GotteSfrieden geschlossen sei, der eine ruhige, sachgemäße Besprechung einschlägiger Fragen gestatte. — An den heutigen Verhandlungen nahm auch der frühere Minister v. Berlepsch Theil. Leipzig, 24. September. Da» Reich-gertcht verwarf die Revision de» Redakteurs der „Kritik" Dr. Wrede und des Dr. EtSn er, die vom Landgericht I Berlin am 27. April wegen MajeftätSbeleidigung zu 6 Monaten Festung bezw. - Monaten Gefäugntß verurtheilt worden find. Petersburg, 24. September. Hier wurde eine Berord- rraug veröffentlicht, welche die Formtrung zweier neuer Dragoner-Regimenter betrifft, nämlich des 53. Nowo- Archangel'fchen und des 54. Nowo Mirgorod'fcheu. Depeschen de» Bure« »Herold/ Berlin, 24. September. Die „Berl. Corresp." schreibt: Da» Staatsmiuisterium hat fich in seiner gestrigen Sitzung wiederum eingehend mit den durch die Ueber- schwemmung verursachten Schäden und den zu deren Beseitigung getroffenen und noch zu treffenden Maßnahmen beschäftigt. Unter Anderem ist dem Anträge der Provinzialbehörden entsprechend beschlossen worden, im Anschluß an die bisherigen Bewilligungen zur Erfüllung der dringendsten, durch private Hilfe nicht gedeckten Bedürfnisse zunächst deu weiteren Antrag von einer Million Mark für die betroffenen Provinzen aus Staatsmitteln sofort flüsfig zu machen. Wegen fernerer Bewilligung von Staatsmitteln ist die endgiltige Beschlußfassung Vorbehalten, bis die dem Abschluß nahen Verhandlungen eine genaue Ueberficht über den entstandenen Schaden und das noch vorhandene Bedürfntß ermöglichen werden. Berlin, 24. September. An der gestrigen Sitzung des Staatsministeriums, die von 2 bi» nach 5 Uhr dauerte, nahmen auch die Staat»secretäre PosadowSky und Rieb erd in g Theil. Berlin, 24. September. Dem „Reichsanzeiger" zufolge hat eine Eomplication ungünstiger Umstände das Kentern de» Torpedoboote» 8 26 herbeigeführt. Eine hohe achterliche See, in der Rähe der Fahrwasserrinne zur Grundsee werdend, hat da» Torpedoboot in eine Situation gebracht, in welcher die Schwankung-Periode des Bootes annähernd mit der der See zusammenfiel. Unter diesen Verhältnissen hat eine besonders schwere, von hinten auflaufende Grundsee durch ihren Anprall das Torpedoboot zum Kentern gebracht. Acht in der Blüthe ihrer Jahre stehende Söhne unsere» Vaterlandes find, so schließt die amtliche Meldung, der Katastrophe zum Opfer gefallen, darunter der Herzog Friedrich Wilhelm von Mecklenburg, an den die Marine hohe Hoffnungen geknüpft hatte- Ganz Deutschland betrauert den Tod seiner Söhne und wird ihr Andenken in Ehren halten. Berlin, 24. September. Die deutsche Zeitungs- Gesellschaft Hachfeldt, Schmitt u. Co. ist durch gegenseitige Uebereinkuuft aufgelöst. Kaufmann Otto Schmitt führt allein da» Geschäft fort und beschränkt fich auf die Herausgabe der Zeitung „Berliner Herold". Berlin, 24. September. Gestern verhandelte in der Börse der Verband der Berliner Metall-Industrieller über den Fo rmer-Ausstand. Es wurde beschlossen, Erhebungen über den Umfang deS StrtkeS vorzunehmen. Die Vertrauevs-Commiffiou des Verbandes wird in einer Sitzung zu Beginn der nächsten Woche über die Beantwortung der Zuschrift des Einigungsamtes des Berliner Gewerbegerichts betreffend Beilegung des Ausstande» durch Vergleich beschließen. Dem Vernehmen nach wird der Verband der Metall-Industriellen von seiner bisherigen Gepflogenheit nicht abgehen, mit soctalisttschen Organisationen princtpiell nicht zu verhandeln. Berlin, 24. September. Wie dem „Local-Anzeiger" auS Frie drt chSruh mttgetheilt wird, ist es nach den bisherigen DiSpofitionen doch noch nicht ausgeschlossen, daß Fürst Bismarck an dem morgigen Stapellauf des Kreuzers „Ersatz Leipzig" in Kiel theiluehmeu wird. Bet dem hohen Alter des Fürsten und seinem schwankenden Gesundheitszustände lassen sich begreiflicherweise endgiltige Reisebestim- muugen erst in letzter Stunde treffen. Der sürstlicheu Familie wird von der Eisenbahn-Verwaltung ein Sonderzug zur Benutzung für die Fahrt nach Kiel und die Rückreise nach Friedrtchsruh zur Verfügung gestellt werden. Kiel, 24. September. Ein Torpedodivtfionsboot und zwei Torpedoboote find zwecks Bergung der Leichen und Aufsuchung de» Wracks des Torpedoboots 8 26 bei der Unfaüstelle geblieben. Die Kaiserliche Werst in Wilhelmshaven ist von der Martnebehörde beauftragt worden, mit einer BergungS-Gesellschaft fich in Verbindung zu setzen behufs Hebung des gesunkenen BvoteS. Sobald die Witterungs- Verhältnisse es gestatten, wird mit der Bergung der Verunglückten, von denen voraussichtlich noch fünf oder sechs Mann sich im Boote befinden, begonnen werden. Frankfurt n. M., 24. September. Die „Franks. Ztg." meldet: Bei dem gestern Abend 8 Uhr die Station Niedern- Hausen pasfireuden Güterzug Frankfurt — Limbur g wurde vor der Wasserscheide zwischen Niedernhausen und Idstein plötzlich die Maschine schadhaft, so daß der Zug mit einer herbeigeholten Ersatzmaschiue nach Niedernhausen zurückbefördert werden mußte. Die Strecke ist dort eingletfig und der Verkehr erlitt in Folge dessen einige Verspätungen. Frankfurt a. M., 24. September. Aus Berlin wird der „Frkf. Ztg." telegraphirt: Die Ernennung des früheren Militärattachv» und spateren Gesandten in Stockholm, Grafen Wedel, zum deutschen Botschafter in Rom, steht, wie zu- verläsfig verlautet, in den nächsten Tagen bevor. Köln, 24. September. Unter der Ueberschrift „Zur Marine-Vorlage" schreibt die „K. Z.": Wie au» BundeSrathSkreisen verlautet, wird die Flotten-Vorlage fich in mäßigen Grenzen halten. Es sei beabsichtigt, die Flotte auf Grund deS Planes des Admirals Stosch zeitgemäß zn recoustrutren und dafür Sorge zu tragen, daß die Wiederherstellung der Flotte nach einem bestimmt berechneten Plane täglich bewirkt werden kann. Seitdem der Bau der Siegfried-Klasse beschlossen war, haben eingehende Versuche bot« gethan, daß diese an fich tüchtige SchiffSklaffe dem Gesichtspunkt nicht entspricht, welcher bei unfern Mitteln in unserer Flotte entscheidend ist, nämlich der Einheitlichkeit im SchiffS- Typ. Dieser TYP bewegt sich bei uuS um einen Gehalt von etwa 12,000 Tonnen, für den Nordostseecanal ausreichend. ES hätte keinen Sinn, außerordentliche Forderungen auf einmal zu stellen- Personal und Material müssen vielmehr täglich ergänzt werden. Es sei ein EinheitStyp im Rahmen obigen Tonnengehalts für alle Ersatzbauten der Panzerschiffe geplant. Der Plan soll fich bis zum Jahre 1905 erstrecken und im Durchschnitt nicht wesentlich über die diesjährigen Forderungen hinauSgehen. AuS marine-technischem Grunde wird die Forderung im ersten Jahre fünfzig Millionen nicht übersteigen und im folgenden Jahre fich in Höhe von etwas mehr als sechzig Millionen bewegen. Hierzu würde alsdann noch als dauernde Ausgabe für Personalvermehrung etwa eine Million treten. DaS Blatt versichert, Finanzmintster Miquel habe die finanziellen Forderungen des Contreadmiral» Ttrpitz nicht herabgedrückt, zwischen beiden Männern wurde vielmehr sehr schnell eine Verständigung erzielt, nachdem Contreadmiral Ttrpitz auf Wunsch deS Kaisers die Bedürfnisse der Flotte für die nächsten sieben Jahre planmäßig dargelegt hatte. Schwerin (in Mecklenburg), 23. September. Die Groß- herzogtn Marie hat vom Kaiser folgendes Beileidstelegramm erhalten: „Der schwere Schlag, der Dein Mutterherz getroffen, berührt auch mich aufs Schmerzlichste. Ich werde Deinem geliebten Sohne, auf dessen Character und Sittlichkeit ich so hohe Hoffnungen setzte, ein treue» Andenken bewahren. Gott stärke Dich in diesen schweren Leiden." Wien, 24. September. Das Schwurgericht verurtheilte den internationalen Btlderdteb Dr. Lenkei zu 2 Jahren Zuchthaus. Eger, 24. September. Da» Prager Oberlandesgericht hat die von den Parteifreunden des RedacreurS Hofer für denselben angeborene Caution ab gelehnt und damit end- gtltig entschieden, daß Hofer in Untersuchungshaft verbleibt. Agram, 24. September. Bet einer BauetnBer- sammlung In Sicnira (Croatien) sind drei Beamte ermordet worden. Gestern begannen die militärischen Operationen gegen die ebenfalls geradezu militärisch orgaui- firten Bauern. Beim ersten Zusammenstoß zwischen Gendarmen und Bauern wurde ein Bauer erschossen und sieben Bauern schwer verwundet. Infolge de- Zusammenstöße» wutbe da» Standrecht über sechs Bezirke verhängt. Budapest, 24. September. Kaiser Wilhelm ließ vor seiner Abreise der Gräfin Gaza Szapary und der Baronin Daniel, der Gemahlin des HandelSmioister», olden Präsidentinnen des Park Club», sein Bildniß mit Nomens- uuterschrift überreichen al» Erkenntlichkeit für die Honneur», welche diese Damen ihm während seines Besuche» im Park- Club machten. Loudon, 24. September. Den hiesigen Blättern zufolge sollen die größeren Ortschaften Ober-Egypteu» sämmtlich englische Garnisonen erhalten. Loudon, 24. September. Man glaubt, Spanien werde gegenüber Amerika die Vermittelung einer europäischen Macht anrufen. London, 24. September. Den „Time»" zufolge wird sich der Prinz von Wales nach Italien begeben, woselbst ihm zu Ehren eine Truppenschau statifinden wird. Loudon, 24. September. „Daily Telegraph" bespricht die augenblickliche Urlaubsreife Mac Kinleys angesichts der Wichtigkeit der cubauifchen Frage und weist darauf hin, daß auch der frühere Präsident regelmäßig auf die Jagd ging, wenn irgend eine wichtige, anscheinend tadrlnSwerthe Handlungsweise zu verfolgen war. Al» Beispiel gelte namentlich die damalige Reise des Präsidenten während der Vene- zuela-Frage. Loudon, 24. September. Hiesige Blatter melden au» Athen, daß gestern im Pyräus Ruhestörungen vorgekommen seien, hervorgerufen durch einen Matrosen des deutschen Schiffe« „Augusta Victoria". Der Matrose sei do® Publikum belästigt wordeu und seine Begleiter hätten ihn gegen die wüthende Menge mit gezogenem Säbel ver- theidigt. Durch da- Einschreiten der Polizei sei dem Tumult ein Ende gemacht worden. Athen, 24. September. DaS FriedenSprotocoll ist aus Konstantinopel hier bereits etvgetroffeu. In dem sofort eiuberufeuen Mtutsterrath wurde, wie verlautet, be- schloffen, der Kammer die Annahme desselben dringend zu empfehlen. Die türkischen Notablen tu Theffalten wollen gleichzeitig mit den türkischen Truppen Theffalten verlaffen, um nicht den Gewaltthateu der zurückkehreuden Griechen ausgesetzt zu sein. Berlin, 25. September. Der Pfarrer a. D. Koetzschke ist, wie der „volkSztg." aus bester Quelle gemeldet wird, anläßlich des neulichen Auftretens KoetzschkeS tu socialdemo- kratischen Versammlungen durch daS kgl. Eonfistorium in Magdeburg darauf aufmerksam gewacht worden, daß eine Fortsetzung seiner socialen Thätigkeit, die ihn in irgend welche Berührung und Beziehung zur Socialdemokratie brächte, dahin führen würde, ihm die Rechte des geistlichen Standes zu entziehen. Palermo, 25. September. Gestern wurden in einer Grabe 60 Arbeiter verschüttet. Bisher find fieben Leichen geborgen. Pari», 25. September. Die ottomanifche Gesandtschaft dement irt das Gerücht von der Krankheit des Sultans. Marseiile, 25. September. Die gestern aus Madagaskar hier etngelaufeue Post berichtet, daß 250 Km. von der Hauptstadt Tanauartvo entfernt Eingeboreue einen Tran»- port überfielen, welcher 15,OOO Francs Silbergeld, Patronen und LebenSmfitel mit fich führte. Der Transport- führer wurde getödtet. Sechs Begleitungssoldaten vertrieben die Eingeborenen. Athen, 25. September. Der König berieth fich gestern mit dem gesammten Ministerium über die politische Lagt. Betreff« Stellungnahme des EabinetS zum Friedens-Protokoll herrschte volles Einvernehmen. Sämmtliche jüngeren Offiziere wollen eine Protest-Eingabe gegen die Annahme des Friedensprotokolls an die Regierung richten. Coceles tmb Gießen, den 25. September. * Duell Zacobi-Schmih. Wie wir erfahren, befindet fich der neulich im Ptstolenduell verwundete Einjährig Freiwillige Schmitz jetzt außer Gefahr und wird voraussichtlich wieder völlig hergestellt werden, trotzdem die Verletzung eine sehr schwere war. Bei der Operation waren nämlich 14 Löcher im Darm gefunden worden, und eS mußten nicht weniger wie fünf theilS größere, theils kleinere Stücke des DarmS herauSgeschnitten werden. *• Die polizeilicher Aufsicht unterstehenden Wohnungen nnd Schlafstellen in Gießen. In der Zeit vom 1. April 1895 bis 81. März 1896 betrug in Gießen die Zahl der der Eontrole unterstehenden MiethSwohuungeu: a) mit drei Räumen 457, b) mit zwei Räumen 236, c) mit einem Raum 75; hiervon befanden fich 121 unter dem Dach. Die Zahl der Bewohner betrug in a) 993 Erwachsene, 595 Kinder, in b) 443 Erwachsene, 201 Kinder, in c) 112 Erwachsene, 29 Kinder. Die Zahl der polizeilich beanstandeten Wohnungen belief fich auf 12; über eveur. Ausweisung waren noch Verhandlungen im Gange. Die Zahl der neu hergestellten Wohnungen mit drei Räumen betrug 9, mit zwei Räumen 8, mit einem Raum 6, die Zahl der vorhandenen Schlafräume 124, die Zahl der zuläfftgen Schläfer 291, die Zahl der vorhandenen Schlafräume von Lehrlingen rc. 1457. ** verhaftet. Wegen Beihülfe zum KindeSmord wurde heute Morgen ein fich hier vorübergehend aufhaltendes Ehepaar in Hast genommen. Feuerwehr. Nachdem jetzt die Tage schon bedeutend abgenommen haben, auch das Wetter oft sehr zweifelhaft ist, sodaß unsere Bewohnerschaft Sonntags nicht mehr in dem Maße Gießens Mauern verlaffen wird wie im Sommer, wird bis auf Weiteres die sonntägliche Feuerwache eingezogen. In Thätigkeit getreten ist fie diesen Sommer nicht, immerhin wird fie der Einwohnerschaft zur Beruhigung gedient haben. Im nächsten Jahre wird fie, und zwar vor- auSfichtlich früher als dieses Mal, wieder aufziehen. ** Die vom Verein zur Züchtung reiner Hunderaffen Hierselbst gestern und vorgestern veranstaltete Herbst-Suche lieferte ein befriedigendes Resultat. Es betheiligten sich im Ganzen an den Suchen 19 Hunde, darunter theilweise ganz ausgezeichnete Thiere. An Preisen wurden zuerkannt: Deutsche Suche, 1. Preis: Trollhetta v. d. Bull, Besitzer Nötige; Lottchen v. d. Huhde, Besitzer v. Witzleben, u. Memor Glückauf, Besitzer Rechtsanwalt Grünewald; 2. Preis: Treff. Walhall, Besitzer SteffenS-Hanuover; Hector Hassia, Besitzer Ad. Bieler, und Lotte, Besitzer Orth-Marburg; 3. Preis: Fanny, Besitzer Förster Schneider-Krofdorf, und Nero-Lohr, Besitzer Conr. Binding-Frankfurt a. M. Höchst lobende Erwähnung: Pic-Aß, Besitzer Wetz-Münzenberg; lobende Erwähnung Karo, Besitzer Otto Luft, und Rino von der Lahn, Besitzer Eonr. Rübsamen. Ehrenpreise erhielten für Trollhetta Nötige, für Lottchen von Wttzleben, für Fanny Schneider-Krofdorf, für Nero Förster Klose, als Führer für Mentor Rechtsanwalt Grünewald. Ehren- preise für Jugendsucher wurden zu Theil für Hela und für Jambo O. Ludloff Merlau, für Nora und Straßburg Metzgermeifter Schreiner, Gießen. * • Forstdienst. Mit Allerhöchster Genehmigung wurde angeordnet, daß daS erledigte Forstamt Romrod vorläufig nicht wieder besetzt wird, daß der Oberforstmeister des Forst, amt« Darmstadt zur AuShülfeleistung bei der Ministerial- abtheilung für Forst- und Eameralverwaltung einzuberufen ist und daß die Geschäfte der Forstämter Darmstadt und Romrod vom 1. October d. IS. an bis auf weiteres durch die Mitglieder der Ministerialabtheilung für Forst- und Eameralverwaltung versehen werden. Die für die genannten zwei Dienststellen bestimmten Zuschriften find demgemäß bis auf Weiteres bei der oben genannten Ministerial-Abtheilung einzureichen. • • Wie hat sich die Kirche ihren Grundsätzen gemäß in Bezug auf die Beerdigung von Seldsimördern zu verhalten? lieber diese Frage verhandelte dieser Tage die DecauatS- synode zu Groß-Gerau, und bildete den AuSgaugS- punkt der Darlegungen des Referenten, Pfarrer Közler von Trebur, die These: daß die Kirche am Grabe in erster Linie als Rechtsordnung thütig sei und die kirchliche Beerdigung einen rechtlichen Act, das Bekenntniß zu dem verstorbenen: er hat zu unsrer Kirche gehört, bedeute, und deducirt hieraus, daß die Kirchlichkeit, bezw. Unkirchlichkeit eines Menschen, auch eine» Selbstmörders, den Beweggrund zur Gewährung, bezw. Versagung der kirchlichen Beerdigung bilden müffe. Der Correferent, Nagel von Kelsterbach, redete einer milderen Praxis das Wort, und führte au», daß die Kirche in keinem Falle die kirchliche Beerdigung versagen solle. Er will jedoch einen Unterschied zwischen unzurechnungsfähigen und zurech« nungSfähigen Selbstmördern gemacht und bei letzteren die Mitwirkung der Kirche auf ein Gebet beschränkt wissen. In der sehr lebhaften Debatte trat wiederholt zu Tage, daß die Synode der Mehrzahl nach nicht auf dem im Referat vertretenen priuciptellen Standpunkte steht, sondern in der kirchlichen Beerdigung vor allem eine Verkündigung des Evangeliums erblickt. Schließlich fand folgende Resolution die Zustimmung fast aller Synodalen: „Die Synode hält die Frage bezüglich der kirchlichen Beerdigung der Selbstmörder einzeln nicht lösbar, vielmehr nur im Rahmen eines Beerdi- gungS-OrdnungS-Gesetze» überhaupt, welches auch andre grobe Sünder, Kirchenverächter u. s. w. mit einschließt. BtS zum Erlaß des kirchlichen BeerdigungS-OrdnungS-GesetzeS soll eS bei der seitherigen Ortsfitte bleiben." • • Kirchliches Begräbniß der im Duell Gefallenen. Innerhalb der evangelischen Geistlichkeit des Großherzogthums ist man, nach einer Mittheilung der „N. Heff. DolkSbl.", getrennter Anficht bezüglich der Frage, ob den im Duell Gefallenen das kirchliche Begräbniß zu gewähren sei. ES sollen deshalb durch das Kirchenregiment einheitliche Bestimmungen in bezeichneter Hinsicht herbeigeführt werden. Die katholische Kirche verbietet in ihren Satzungen das Duell bei Strafe der Excommunication und verweigert demgemäß allen durch Zweikampf Getödteten da» kirchliche Begräbniß. * * Die diesjährige 19. General-Verfammlnug bei Allgemeinen deutschen Fraueuvereius findet vom 30. September dis 3. October in Stuttgart statt. Die Generalversammlung ist mit einem öffentlichen, Jedermann zugänglichen Frauentag verbunden, der daS Jntereffe für die Bestrebungen des Vereins und seiner Zweigvereine anzuregen bestimmt ist. Der Allg. deutsche Frauenverein ist am 18. October 1865 unter dem Vorsitz der 1895 verstorbenen Schriftstellerin Louise Otto PeterS zu Leipzig gegründet worden und ist somit der erste und älteste Frauenverein in Deutschland, der eS als seine Aufgabe erkannte, dem weiblichen Geschlechte die ihm gebührende Stellung im Familien- und Volksleben zu erringen. Vorträge finden statt: AuSgangS- und Zielpunkte der Frauenbewegung von Frau Henriette Goldschmidt- Leipzig. Wohin? von Frau Marie Hecht-Tilfit. Die mütter- ltche Erziehung von Frau Helene von Forster-Nürnberg. Rechtsschutz für Frauen von Frau Marie Stritt-DreSden. „Die Fürsorge für Arbeiterinnen und die Nothwendigkeit der weiblichen Fabrikinsptctoren" von Frau Simson. „BildungS- fragen" von Frl. Helene Lange. Referate werden erstattet von Frau Präfident von Weizsäcker über die Thätigkeit deS Schwäbischen FrauenvereinS, von Frl. Mellien-Berlin, über die Fürsorge für weibliche jugendliche Gefangene, über Gym- nafialcurse für Mädchen, von Frl. Dr. Windscheid-Leipzig und Frl. von Braunmühl-München, über die MäßigkeitSbe- weguug von Frl. Hoffmann-Bremen, über die Thätigkeit deS Bunde» deutscher Frauen in der Sittlichkeitsfrage von Frau Hanna Bieber-Böhm, Berlin. Frl. Auguste Schmidt-Leipzig, vom Beginn der Wirksamkeit deS Vereins an zweite Vorsitzende, feit 1895 erste Vorsitzende desselben und Herausgeberin deS 1865 gegründeten VereinSorganS „Neue Bahnenwird die Versammlung leiten. * * Deutsche Arbeiter werden von ihren in Paris lebenden Landsleuten vor Zuzug nach der frauzöffschen Hauptstadt dringendst gewarnt. ES machen fich jetzt viele deutsche Arbeiter nach Pari- auf den Weg, in der Hoffnung, als Schreiner, Tapezirer, Schlosser rc. bei den Ausstellungsarbeiten sofort Beschäftigung finden zu können, sehen sich jedoch bald enttäuscht, da der Zudrang nach dem großen, schönen Paris ein viel zu starker ist. Gerne möchten die Bedauernswerthen in die Heimath zurück, aber ohne Geld und sonstige Hilfsmittel gelingt dies nicht ohne fremde Hilfe und bitter bereut mancher wackere Arbeiter, die deutsche Heimath, wo er wenigstens sein Auskommen hatte, mit trügerischen Hoffnungen verlaffen zu haben. • * Wetterbericht. Im Süden Europa- hat sich ein barometrisches Maximum ausgebildet, dessen Kern von Ober- Italien bis nach Südbayern herüberreicht. Der Norden des Erdtheils gehört dagegen einem ziemlich tiefen Depression-- gebiet an und nimmt der Luftdruck vom europäischen Küstengebiete gegen daS Maximum an der norwegischen Küste noch rasch ab, sodaß von den britischen Inseln her bis zur Ostsee zumeist frische westliche Winde wehen. Zunächst scheint der Einfluß des barometrischen Maximum» zumal für unsere südlichen GebietStheile maßgebend. — voraussichtliche Witterung: Zunächst warmes, im Norden wolkiges, im Süden heitere» Wetter. r. Alsfeld. 24. September. Wie da» Euratorium der hiesigen landw. Winterschule bekannt macht, beginnt der Unterricht an der Schule für da» diesjährige Wintersemester I Montag, den 1. November. Die Schule wurde den letzten Winter von 42 jungen Leuten im Alter von 14 bi* 20 Jahren besucht. Ihrer HeimathangekSrigkeit nach entstammt die Mehrheit au» dem Kreise Alsfeld. Aber auch die benachbarten hesfischen Streife: Lauterbach, Schotten und Gießen hatten Schüler geschickt. AnS dem Streife Gießen besuchten letztes Semester nicht weniger wie neun junge Leute die hiesige Schule. Der Unterricht erstreckt fich auf naturwissenschaftliche Fächer: Chemie, Physik, Botanik, Zoologie, Mineralogie und sachwiffenschaftliche Unterricht»- zweige wie Thierzucht, Fütterungslehre, Ackerbau, Düngerlehre, Wiesenbau, Buchführung, Betriebslehre, Feldmessen und Planzeichnen. Gleichzeitig wird aber auch auf die Vervollkommnung der Elewentarfächer: Rechnen und Schreiben, Wenh gelegt. Den Unterricht ertheilen zwei Landwirth- schaftslehrec und vier Hilfslehrer. Da die Schule auch dieses Jahr wieder stark besucht werden dürfte, so empfiehlt e» fich, junge Leute, welche dieselbe besuchen sollen, bald anzumelden. Wir möchten bei dieser Gelegenheit die Land- wirthe nochmal- darauf Hinweisen, e» nicht zu versäumen, ihren Söhnen an einer derartigen Schnle die Grundlage einer zeitgemäßen Beruf-bildung geben zu lassen. Die Kosten, die der Besuch einer solchen Schule verursacht, sind nicht so hoch, al- daß fie von dem bäuerlichen Besitzer nicht erschwungen werden könnten und fie machen sich später reichlich bezahlt. * Die millionste Hinterlegung von Werthpapieren bei bet ReichSbank in Berlin ist vor Kurzem bewirkt worden. Der Besitzer der in- Depot gegebenen Papiere erhielt au* dieser Veranlassung einen künstlerisch auSgestatteten Depotschein mit der Nummer 1000000 in Golddruck. ES ist erst wenige Jahre her, daß zur Feier der 500 000. Hinterlegung von Wenhpapieren bei der Reichsbank eine kleine Feier stattgefunden hat, wobei daS immerhin localgeschtchtlich und nationalöconomisch interessante Ereigniß in geziemender Weise begrüßt worden ist. Eine besonders auffällige Steigerung. deS Nationalvermögens aus dieser verhältnißmäßig schnelle» Folge von Einzahlugen zu folgern, scheint jedoch nicht am Platze zu fein, wenn man bedenkt, daß zahlreiche Depotinhaber nur wenige Hundert Mark „auf die Bank" bringen, weil fie ihr Geld am sichersten dort aufgehoben wissen. * Eine Bestie. Da- Berliner Schwurgericht ttx* handelte gestern gegen die Arbeiterin Rosalie Kosowsk» au- AntonShof in Posen, die in Rixdorf bei Berlin in der Wohnung der ihr befreundeten Familie deS Eisenbahn- arbeiterS Hoppe Biand gestiftet hatte, um da» Sparkassenbuch der Familie und andere Werthsachen zu stehlen, um damit Schulden bei ihrer Schneiderin zu bezahlen. Dabei find die beiden Hoppe'schen Kinder umgekommen. Die Mörderin hatte daS jüngste Kind in die Küche gebracht, nm e* vor dem Tode zu bewahren, hatte aber das ältere Kind, baden Diebstahl und die Brandstiftung mit angesehen, in die Wohnung eingeschlossen, damit diese Zeugin der That um« komme. DaS Unheil lautete wegen qualificirter Brandstiftung, welche den Tod von zwei Kindern zur Folge hatte, auf 15 Jahre Zuchthaus und 10 Jahre Ehrverlust. • Leipzig. 24. September. Ein kolossaler 8r an> wüthet 'm Speditionsspeicher des Thüringer Bahnhofs. Zwei Personen durchleuchteten Eier, wobei die Lampe umfiel und Holzwolle Feuer fing. Biele Maaren find zerstört und riesige Lorräthe vernichtet. Der Schaden ist enorm. Drei Dampfspritzen find in Thätigkeit. 1 Santiago, 5. August. Die Anzahl der verbrechen und vergehen in Chile vermehrt fich in geradezu erschreckender Weise. Mit einer Art von Stolz veröffentlichten vor nicht langer Zeit einige Provinzblätter die einer englischen Statistik entnommene Notiz, daß eS sechsundsechzig Mal gefährlicher sei, auf einsamem Wege einem Chilenen, alS einem Engländer oder Deutschen zu begegnen. In Chile übersteigt die Zahl der Morde im verhältniß bei weitem die von Sicilien und Corfica. In den Provinzen Valdivia und Llauquihue find in den letzten sechs Jahren weit über tausend Personen daS Opfer von Kugel und Meffer geworden, allein nur vierzig Banditen find dafür, hochgerechnet, zur Verantwortung gezogen worden. DaS sieht wie eine arge lieber- treibung au», aber in Wirklichkeit dürfte die erstere Zahl noch zu niedrig gegriffen sein. — Im Jahre 1892 wurden in Santiago, einer Stadt von 250000 Einwohnern, ungefähr 32 000 verbrechen und vergehen bestraft; im Jahre 1896 mehr al» 40000 und in den ersten drei Monaten diese» Jahres 19 882, so daß Ende desselben die erkleckliche Summe von 80000 zu verzeichnen sein wird! — Der sehr stark verbreitete AlkoholiSmuö mag wesentlich zu diesem erschreckenden Resultat beitragen, jedoch kann derselbe feit 1892 nicht um mehrere Hundert Procent zugenommen haben. Die Zunahme der verbrechen ist daher wohl in erster Linie in der Beschäftigungslosigkeit und der damit verbundenen Armuth der niederen Volksklaffen zu suchen. • Segen daß nberhandnehmende Radfahren von Rinbeni wenden fich verschiedene ärztliche Gutachten. Sie erkennen den Werth deS Radfahrens als Kräftigungsmittel für Lungen und Muskeln an, weifen aber auf die erhebliche körperliche Anstrengung hin, die es erfordert. Zur Erzeugung und fortwährenden Ergänzung der für» Radeln aufgemanbten Arbeitskraft, sowie zur Ernährung der schwer orbeitenbe» Muskeln ist der stete Zufluß von ganz bedeutenden Blut« mengen nöthig. Diese werden natürlich den übrigen Organen deS Körpers entzogen, welche dadurch gleichsam in Hungerzustand versetzt, alfo in ihrer Entwickelung gehemmt werden. Dadurch können namentlich in der Zeit deS WachSthumS schwere, bleibende Folgen entstehen. Unter dem häufigen Mangel an genügender Blutzusuhr haben besonders Gehirn und Nerven zu leiden. Dabei kommt noch In Betracht, daß die Jugend geneigt ist, alle Genüsse, so auch den de» anstrengenden Radfahren», zu übertreiben. Bei dem noch weichen, unentwickelten Knochengerüst be» kindlichen Körper* Nimn bei bw bmilkt »oTbtn, 'Piere erhielt aus gestatteteu Depot» druck. Ts ist erst MO. Hinterlegung kleine Feier statt, llgeschichtltch und lezirwender Lr^r liltge Stelgrruvz Quellen itbod) nicht au zahlreiche Depot» ie Bau!" bringen, »oben wißen. Schwurgericht vrr- rsalie Koioweka nf bei Berlin in .ie des Eiseubahii' s da- Tpark-ffen» n zu stehlen, nm bezahlen. Dabei men. Die Möv gebracht, nm tl altere Kind, daS ngelehen/ in die der Thal um* « DranMaa^ Sollt Hane, rat tW »iialrr Brand grr Vahuhvss. i die Lawpe mfiel i stad zerstört und ist enorw. Drei f^tr “h7n 8^ b'Ä - S',°°" m!"n S”1“1 °« tu “‘.Tw u°"', JL 9'*"! '»X * !° " . «• °° 4. S '«>• ta ’s,«1» ,1, !W 7 «"f *4.1$ ,la”, ®ün8«. * «f »ft “b8toa, Landwstth, i ?Nt °°ch ,e' fo evpfiehlk foDe”, bald an. °hrit die Land» 1 Ju brrsSumen, Grundlage iu iastru. Die ^'uriacht, stnd ’eD Besttzn nicht 4tn sich sMer der Verbuchen h in geradezu er« ch veröffentlichten >x die einer eng- ti sechsundsechjig e einem Chilenen, .mrn. 3« M uh bei weitem dir iim Saldi»!-°°» « I«* alt . bl! elfte« M tot! 1892 »«>!•" ।iB **• iS ,(t fflenoli« ■»« bltflB .#** «1892 -!«' • »£» 1,r **• * ek «- l*14 I«1 0 ustlelvarld"" können auch längere Radfahrteu leicht zu Verbiegungen und Verkrümmungen führen. Endlich ist auch die starke Inanspruchnahme der unteren Gliedmaßen beim Radfahren für jugendliche Personen schon deshalb schädlich, weil die Blutüberfüllung in den Gelenken in diesem Alter nur zu oft Knie- sowie Hüftgeleokentzüudungeu zur Folge hat. Alle diese gesundheitlichen Nachtheile find um so gefährlicher, je jünger die Kinder find, fie dürften aber bei Knaben und Mädchen über 16 Jahre kaum noch zu befürchten sein. Im Allgemeinen ist dem medtctntschen Gutachten zufolge daS Radfahren erst nach völliger körperlicher und geistiger Reife zu empfehlen. • Utter die Getreide - Ernte der ganzen Erde im Jahre 1897 liegen jetzt schon statistische Zusammenstellungen vor, nach welchen sich der Getreidebau Europas in diesem Jahre auf 466,953,000 Hectoliter beläuft, gegen 557,594,000 Hektoliter im Vorjahre. Nach einem Bel icht vom Internationalen Patentbureau Carl Fr. Reichelt, Berlin NW. 6, wurden in Amerika 253,750,000 Hectoliter gegen 191,429,000 im Jahre 1896, producirt- Asien lieferte 86,130,000 gegen 100,050.000 Hectoliter, Afrika wie im Vorjahre 13,340 000 Hectoliter, während Australien 8,246,730 gegen 870.388,600 im Jahre 1896 lieferte. Im Ganzen ist ein Minderergebuiß von 45,700.000 Hektolitern gegen 1896 zu constatireu. * Theorie und Praxis. Eine äußerst drollige Antwort gab, wie ans Cuxhaven geschrieben wird, jüngst ein dortiger Volksschüler in der Rechenstunde. Der Junge war bei der Erläuterung der Gehetmniffe der Bruchrechnung von einer empörenden Unaufmerksamkeit. Der Lehrer beschloß deßhalb, ihm gehörig auf den Zahn zu fühlen und hieß ihn, aufzustehen. Dann redete er ihn folgendermaßen an: „Denke Dir, Du habest ein Stück Fleisch vor Dir. Was erhältst Du, wenn Du eS durchschnetdest?" — „Zwei Hälften." — „Und wenn Du diese wieder theilft?" — „Bier Viertel." — „Und wenn Du diese..." — „Acht Achtel." — „Und wenn..." — ,,SechSzehn Sechszehntel" — sagte der neue Jacques Jnaudi, denn diese richtigen Antworten konnte er nur einer höheren Erleuchtung verdanken; aufgepaßt hatte er nicht, darauf konnte der Lehrer schwören. „Und wenn Du diese wieder rheilft?" fragte er deßhalb beharrlich weiter. „Dann gibt eS Hackfleisch", sagte der Junge. • Erstaunliche Neuigkeit. Ein amerikanischer Tourist kommt durch ein kleines irische- Dorf, und da seine Uhr schon nor einigen Stunden stehen geblieben ist, fragt er ein achtjährige- Bürschchen, das mit einigen Büchern unter dem Arm eben aus der Schule zu kommen scheint, wie spät e- jetzt ungefähr hier am Orte sein möge. „Wird wohl so um zwölf herum sein, Herr!" antwortete der Kleine, höflich sein Mützchen ziehend. „Erft zwölf? Ich glaubte, es sei schon mehr," rief der Herr verwundert. „Hier wird eS nie mehr," meint da ober der Kleine altklug. „Unsere Uhr fängt bet zwölf immer wieder von vorne an" Schiff-nachrichten. Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Earl LooS und I. M. Schulhos. Bremen, 24. Septbr. sPer transatlantischen Telegraph.] Der Doppelschrauben - Postdampfer Bremen, Capitän W. Retmkasten, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 7 Uhr Morgens wohlbehalten In Newyork angekommen. Airiverfitäts - Nachrichten. Breslau. Eine Desinfektoren-Schule foll auf Anordnung des CultusministerS hier eingerichtet werden. Mit der Durchführung des Planes ist Geh. Med.-Rath Prof. Dr Flügge betraut, der dem Hygienischen Institut der hiesigen Universität vorstehl. An dieses Institut soll die neue Schule angegltederl werden. Das Institut hat der Frage der Desinfektion während der letzten Zett ganz besondere Aufmerksamkeit geschenkt und umfangreiche Versuche mit den neuesten DeStnfectionsapparaten angestellt. »«»r«g <**»• de« »ta«6cMUBtartfftftani de, etabt «Hefcea. «usgebote. September: 18. Fritz Martin Schäfer, Schneider zu Herborn, mit Louise Krauß daselbst. 20. Heinrich Linkmann, Hilssbremser dahier, mit Katharine Grönert zu Queckborn. 21. Friedrich Christian Wenzel, Metzger dahier, mit Margarethe Schrimpf hterselbft. 22. Karl August Wilhelm Heinrich Steding, Asfistent am Gas- und Wafferwerk dahier, mit Ernestine Minna Martha Fleisch zu Wolfenbüttel. 23. Johann Bohl, Schneider dahier, mit Margarethe Bierau hierfelbst. September: 18. Dr. Ludwig Dalguen, praktischer Arzt zu Heldenbergen, mit Pauline Justine Katharine Arnold dahier. 18. Hermann Ernst Becher, Schneider dahier, mit Elise Margareth Jahres hterselbft. 18. Peter Schmidt, Schlosser dahier, mit Margareth Müller zu Rieder-Ofleiden 18. Konrad Schomber, Rangtrer dahier mit Johanna Margarethe Elisabeths Becker hterselbft* ••toratu. September: 11. Dem Bahnarbeiter Wilhelm Gelfebach ein Sohn. 13. Dem Hauptmann und Compagntechef Karl Pampe eine Tochter, Gertrud Klara Elisabeth. 13. Dem Spengler Heinrich Ltch ein Sohn. 14. Dem Fuhrmann Heinrich Launspach ein Sohn, Fritz. 14. Dem Sergeant Heinrich Döll ein Sohn, Heinrich Johannes Peter KaSpar. 16. Dem Handelsmann Friedrich Benner eine Tochter. 17. Dem Lacktrer Karl Volz eine Tochter, Katharine Margarethe. 17. Dem Taglöbner Karl Schäfer eine Tochter 18. Dem Pfarrer Dr. Friedrich Grein ein Sohn. 18. Dem Zuschneider Friedrich Wilhelm Söhnel ein Sohn. 18. Dem Werkmeister Friedrich Weber ein Sohn, Heinrich Hermann Wilhelm. 19. Dem Schreiner Johann Karl Neurath eine Tochter, Anna Margarethe Elisabeth Lucie. 21. Dem Glaser Heinrich Baum eine Tochter, Anna Clara Christine Martha. 21. Dem Kaufmann Karl Textor eine Tochter, Karola Johanna Agnes »est^rdcue. September: 17. Karl Friedrich Wilhelm Jacobi, 23 Jahre alt, Gerichtsaccesstst dahier. 20. Karl Johannes Born, 2 Jahre alt, Sobn des Viehhändlers Karl Johannes Born dahier, 20. Henriette Schäfer, 18 Jahre alt, Tochter des Laternenwärters Johannes Schäfer dahier. 21. Emanuel Löb, 59 Jahre alt, Handelsmann dahier. 21. Georg Krämer, 53 Jahre alt, Knecht zu Leihgestern, Kreis Gießen. Anszng ans den Nirchenbüchern Der Stadt Gietzeu. -vaugelifche Gemeinde. •eteente. Matthäusgemeinde. Den 18. September. Hermann Ernst Becher, Schneider zu Gießen, und Elite Margarethe Jahres, Tochter deS verstorbenen Fuhrmanns Christoph Jahres zu Rödgen. Lukasgemeinde. Den 18. September. Konrad Schomber, Rangirer, und Johanna Margarethe Elisabeth Becker, Tochter der Rangiermeisters Balthasar Becker. Denselben. Peter Schmidt, Schlosser, und Margarethe Müller, Tochter des Landwirths Konrad Müder aus Nieder-Ofleiden. Denselben. Dr. Ludwig Dalquen, Arzt zu Heldenbergen, und Pauline Arnold, Tochter des verstorbenen Steuercontroleurs Wilhelm Arnold, von Gießen. Matthäusgemeinde. Den 19. September. Dem Schneider Jakob Büttner eine Tochter, Auguste, geboren den 16. August. Denselben. Dem Schneidermeister Johannes Kern ein Sohn, Georg Rudolf, geboren den 9. August. Denselben. Dem Gerichtsschreiber-Aspirant Heinrich Ruppe! ein Sohn, Otto Ludwig, geboren Den 15. August. Denselben. Dem Taglöhner Philipp Schmidt eine Tochter, Anna Helene, geboren den 28. August. Denselben. Ein unehelicher Sohn, WUhelm, geboren den 3. September. Markusgcmeinde. Den 19. September. Dem Blerbrauereibcsitz-r Eugen Asprion eine Tochter, Sophie Marie, geboren den 19. August. Denselben Dem Fuhrmann Theodor Simon ein Sohn, Wilhelm Theodor, geboren den 22. August. Denselben Dem Kaufmann Carl Eduard Koch ein Sohn, Arthur Ludwig Wilhelm August, geboren den 5. August. Den 24. September. Dem Wirth Anton Koch ein Sohn, Willy, geboren den 11. Juli. Lukasgemeinde. Den 19. September. Dem Gärtner Johannes Schneider eine Tochter, Marie Elisabeth, geboren den 15. August. Johannesgemeindc. Den 19. September. Dem Bahnarbeiter Heinrich Nicolai ein Sohn, Willy Johann Carl, geboren den 16. August. Verrdigt«. Lukasgemeinde. Den 22. September. Henriette Schäfer, Tochter des Laternen- wärters Johannes Schäfer, 18 Jahre alt, starb den 20. September. Verkehr, CanO* Wird Vottswirchschnf^ Bieten, 25. September. Marktbericht. Aui dem heutig.» Wochenmarkt kostete: Butter vr. Pfd. X 1,00—1,15, Hühnerei r pr. St. 0 2 St. 13—15 Enteneier 1 St. I—00 X Gäns" eier pr. St. 00-00 X Käse pr. 6t. 5-8 X Käfematte pr. St. 3 X Erbfen pr. Liter 18 Linsen pr. Liter 27 X Tauben pr. Pan X 0,50 bitz 0,70, Hühner pr. Stück 1,00 bis 1,20, Hahnen pr. StLst X 0,00-0,90, Enten pr. Stück X 1,60—1,70, Gänse pr. Pfu. s X 0,00—0,00, Ochsenfleisch pr. Pfd. 66-74 X Kuh- und Rindflei' ch pr. Pfd. 60-66 X Schweinefleisch pr. Pfd. 64 bis 72 X Schwein, fleisch, gesalzen, pr. Pfd. 76 X Kalbfleisch pr. Pfd. 56—60 -L Hammelfleisch pr. Pfd. 50—66 H, Kartoffeln pr. 100 Kilo 6,00 di« 8,00 X, Weißkraut pr. Stück 0--00 Zwiebeln pr. Centrur X 5,00—0,00, Milch pr. Liter 16 X Schöne Aussichten, sagte die noch jugendliche Nachbarin. So jung und schon diese Erscheinungen: eigenthümliches Roth, Hautblüthchen, welke, rissige und rauhe Haut, was soll das erst später werden? Was muß ich thun. Sehr einfach. Verwenden Sie mehr Sorgfalt aus die Pflege der Haut. Vermeiden Sie ernstlich den Gebrauch scharfer Seifen. Waschen Sie sich mit nichts Anderem als Doerings Seile mit der Eule. Diese vortreffliche Damen und Ktnder-Seise, die in der Neuzeit durch Zusatz von edlen Ingredienzien wesentlrch verbessert roorben ist, sollte auf keinem Waschtisch fehlen, denn ste ist wirklich das, was zur Erhaltung der Schönheit, Frische unv Reinbett der Haut nothwendig und dienlich ist. Erhältlich überall per Stück 40 Psg. 2094 !■. JJ.f... , 1 . ... u -T-5-r—.. —---. .1«/.. ■ ..——T Meyers Konversations - Lexikon (auch in Umtausch gegen älter« Werke) sowie alle andern Bücher liefert gegen Teilzahlungen von monatl. 3 M. an H. 0. Sperling, Buchhandlung, Stuttgart VII. Städtischer Arbeitsnachweis Gießen. Garteuftratze 2. ««gebot bet Arbeitnehmer r 1 Buchbinder, 1 Krankenpflegerin, 1 Maschinist (gepr. Heizer). 2 Schneider, 1 Schuhmacher, 1 Schreiner, 1 Einkassirer, 2 Ausläufer bezw- Colporteure, 1 Magazinarbeiter, 1 Magazinier, 1 Reisender, 1 Bureaugehülfe, 1 Schreibgehülfe, 2 Lauffrauen, 1 AuShülfSköchin, 3 Taglöhner, 1 Putzfrau, 3 Dienstmädchen. HaWate der Arbeitgeber r 2 Krankenpfleger, 2 Bauschlosser, 1 Schmied, 1 Wagner, 1 Schneider für Hosen und Westen, 1 Rock- und 1 Untformarbeiter, 2 Schneider, 5 Schuhmacher, 5 Schreiner, 1 Fahrbursche, 3 Pferdeknechte, 1 Lauffrau, 4 Taglöhner, 3 Bäcker-, 2 Buchbinder», 3 Schlaffer-, 2 Schneider, 4 Schuhmacher-, 3 Schreiner-, 1 Setzer-, 2 Drechsler-, 1 Gärtner-, 2 Schmied-, 1 Glaser-, 1 Kupferschmied-, 1 Barbier-, 1 Wagner-Lehrling, 12 Dienstmädchen für Küche und Hau-arbeit. mit der Strickmaschine gestrickt, dauerhafte Maare, Radfahr-Sweaters, Strümpfe, Gamafcheu und Mützen, Hosenträger empfiehlt in großer Auswahl H. Hübsamen, 8943 Mäusburg. o o OÖOOOOOOOOOOOOOOOOOOÖOOQ o o Placat - Fahrplan enthalt, die Fahrzeiten der auf den Stationen Giessen, Frankfurt a. M., Cassel, Marburg, Friedberg, Lollar, Fron hausen. Wetzlar, Coblenz, Deutz, Fulda, Alsfeld, Gelnhausen, Nidda, Stockheim, Gedern, Schotten, Laubach und Londorf ankommenden und abgehenden Eisenbahnzüge zum Preise von 20 Pfg. in der Expedition des „Giessener Anzeiger“ vorräthig. — Der Fahrplan kann auch durch die Austräger des „Anzeiger“ bezogen werden. gOOOOOüC QpOOOOOOOOQOOOOg Neuester vervollständigter BehördlicheAnzeigen 8923 in Zuschlagsfrist 14 Tage. 8944 Versteigerungen. 8949 gert werden. Wilh. Kohlermann, Küferei, Neustadt 15. Weinfässer, Krautfässer allen Größen billigst bei Gießen, den 24. Sept. 1897. Das Stadtbauamt: Schm andt. Wieseck, am 24. Sept. 1897. Großh. Bürgermeisterei Wieseck. Sommerlad. Versteigerung. Ein der Gemeinde Wiefeck gehöriger, sehr schwerer, fetter Faselochse soll Donnerstag den 30. September l. I., Vormittag« 10 Uhr, auf dem Bügermeisterei-Bureau dort- selbst an den Meistbietenden verstei- Verdingung von Erdarbeiten. Die zur Verbesserung des alten Rödger Weges, zunächst der Liebigshöhe, auszuführenden Erdarbeiten, bestehend in Lösen und Transportiren von rd. 713 cbm Boden, sollen Montag den 4. Oktober d. I., Bormittags 11 Va Uhr, öffentlich verdungen werden. Pläne, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen auf unserer Amtsstube Nr. 7 während der Dienststunden zur Einsicht offen. Angebote auf vorgeschriebenem Formular sind bis zum genannten Termin einzureichen. — Ät. MlMsM Freibank. 8822 Heute und Montag: Otftsenfteised nicht ladenrein, per Pfd. 54 Pfg. AHM" Die Freibank bleibt bis Abends 10 Uhr geöffnet. Regenschirme in großer Auswahl für Herren Damen und Kinder billigst. 8930 Reparaturen n. Ueberziehen besorgt A. Faugmauu, Bahnhofstraße 29. Das Faqonniren der Hüte na0> neuesten Formen besorgt rasch und billigst 8928 A. Fangmann, Bahnhofstraße 29. ^^ermiethungerL| o950) Kleine Mansardenwohnung an ruhige Leute zu verm Grünbergerstr. 10. 8715] Eine Wohnung, sofort beziehbar, zu vermietben. 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Anmeldungen zum Eintritt in den Verein wolle man an Herrn Musikdirector Trautmann richten, welcher solche an den Wochentagen — Mittwoch und Samstag ausgenommen — Nachmittage 2—8 Uhr entgegennimmt. 8948 Der Vorstand. Giessener Stadttheater. Direction: Kruse & Helm. EröfEnungs-V or Stellung Dienstag den 28. September 1897: Novität! Novität t Zwei Wappen. Schwank in 4 Acten von Oscar Blumenthal und Gustav Pebellutg. . In Vorbereitung: Die versunkene Glocke. versäume man nicht, sich die weltbekannten Pfaff- Nähmaschinen anzusehen bei 8902 H. Kraft, Mechaniker, Neuenweg 46. ssr Eigene Reparaturwerkstatte. Alleinverkauf der Pfaff-Nähmaschinen für Gießen und Umgebung. ♦♦ Bügel-Cur sus. Der Unterricht im Bügeln u. Glauzbügel« nebst chemisch Reinigen und Kuuftwascheu beginnt Freitag den 1. October bei Frau Hofmann, vormals Wwe. Eidmann, früher Lehrerin cm der Aliceschule. 8936 Wasch- und Bügel-Anstalt, Neuenweg 6. liniier Feiertage halber bleibt mein Geschäft Montag -en 27. 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Zu haben bei Carl Schwaab, »L.«.. ÄÜiKtton 1. Vchevd». — Druck imb Bcrfofl brr prübltchen Univrriitat-.Bu». imb Strinbnnfnri iPirlCch * Sck>ryda> in «'kffrn. Pie heutige Kummer umfaßt 14 Seiten. Äbol sti-adm r- jUDl' )o5 4. M rin. Wie Lllgesereic Weise zur Nach richte: cen-Bureai engeren u stets über Laßenden.' Lberhesse feiger" LorMe ■ zm Kennt wird den gebührend« zeigers z' Oberhesser Anzeiger i iverthen m sichttgung < die iß* m btn faei diegenes gi Mn ernste Untat)oltui „Sithene zciger wöl W ein g bringen, beliebte Bc Mr er cke Bestell: wollen. Ni Stellung 6 'M, toi ^uuitoern i ^sern in 1 Anzeig Die 5>c be1 'Wiche, anderen " '‘m Klange J>ünn8 5 Ä! te« M di, i4 Ob« 1 h°b. ?°ldwerk Qffl $7 i" 4 Oen . U«b Sßp 5-0 fr Ä tinen, -»-r A«