!' ®ute Moroni ®'6r. »jtte. "erbräu. WSkyL »jT ’cn Freunden und Virthschast 11“ 1 meine verehrten kport-Bier d« esorgt. voll tttu. I. er Umgegend mit, ein tiff ’W empfehle Xeeanfetü^ ittn untti > lies. oooooo >nz DOOOO mW -Vs lagen 8373 5fg« Vrnchbavder. i oft tti <4**5 , Wir find ® £ ;t, d-S btM A äs«»'........ Nr. 226 Der tüjener Aa»eiger erscheint täglich, •it Lu-nahme bei Montag». Die Gießener -««irienötüller »erden dem Anzeiger Wöchentlich dreimal öeigelegt. Drittes Blatt. Sonntag den 26. September ä8»7 Oießener Anzeiger Keneral-Wnzeiger. LiertelsShriger JWo**e*e*t»yrti»8 2 Mark 20 Pfg. rott Bringer lohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 60 Pf^ Äebaction, Lxpebttto» und Druckerei: Sch»tstr«ße Mr.H« Fernsprecher 6L / Aints- un& Anzeigeblcrtt füv den Utets Gieren. folgenden Lag erscheinenden ^77°“ | Hratisöeikage: Hießener Aamilienökätter. | 57- Politische Wochenschau. Auf dem in Folge heftigen Seeganges den Wellen an- heimgefalleven Tv7pedoboote S. 26 har auch der Sproß eines deutschen Fürstenhauses, Herzog Friedrich Wilhelm von Mecklenburg-Schwerin, der Commaudant des Fahrzeuges, mit sieben Manu der Besatzung den Tod gefunden. Ein Unstern scheint über unserer jungen Marine zu walten; insbesondere in den beiden letzten Deceonten ist dieselbe von schweren Verlusten hetmgesucht worden. Im Dienste des Vaterlandes stehend, sind Hunderte unserer Martne-Besatzungsmanuschafteu auf dem Felde der Ehre dem Elemente zum Opfer gefallen. Ihnen gebührt unsere Anerkennung dafür, daß fie selbst den Tod im Auge dem deutschen Namen Ehre machten und als Helden zu sterben wußten. „Fest und unauflöslich steht der Dreibund, zum Heile der Völker geschaffen," diese Worte Kaiser Wilhelms in Budapest können als das Resultat der Monarchen Zusammen- fünfte in Homburg und im Ungarlaode angesehen werden. Den „treuen Freund und Bundesgenossen, dem beharrlichen Mitarbeiter an dem großen Friedeoswerke" hatte vorher Kaiser Franz Josef in seinem hohen Gaste begrüßt und ausgeführt, daß die besten Kräfte der beiden Monarchen dem Frieden gewidmet seien. Kaiser Wilhelm liebt eS bekanntlich, feine Reden mit einer Fülle von Bildern auSzustatten. Sein Toast beim Pruukmahle in der Ofener Hofburg ist ein Meisterwerk in dieser Beziehung, und nicht besser hätte er sich die Herzen der Ungarn gewinnen können, wenn diese ihn uicht schon vorher gehört hätten. Au- treuen Bundesgenossen find die Magyaren begeisterte Anhänger des Dreibundes geworden, das Deutschthum hat einen Triumph gefeiert, der uoS gelegentlich sehr gut zu Statten kommen kann und nicht allzu gering angeschlagen werden darf. Die Monarchenzusammenkünfte dürsten für diese- Jahr ihr Eade erreicht haben- fie haben gezeigt, daß daS europäische Gleichgewicht noch immer besieht, daß überall der lebhafte Wunsch vorhanden ist, den Völkern die Segnungen deS Friedens möglichst lange zu erhalten und eine Störung des letzteren unter allen Umständen zu vermeiden. Freilich ist auch da- Bestehen der russisch-französischen Allianz öffentlich verkündet worden, aber wir haben ja schon wiederholentlich au-gesührt, daß diese Allianz, soweit deren Tendenzen vorläufig bekannt find, eine Gefahr für den europäischen Frieden nicht bildet, und außerdem ist die Kenntniß von dem Bestehen deS Bündnisse- für die Dreibundmächte insofern werthvoll, als fie damit nun ein für allemal rechnen körnen. In unserer inneren Politik find Ereignisse von besonderer Tragweite nicht zu verzeichnen. Der Katser ist nach Rominten gefahren zu einem längeren Jagdaufenthalte daselbst. Man nimmt an, daß der Monarch diese Muße benutzen wird, um die noch ausstehenden Entscheidungen über die Besetzung der erledigten hohen Reichsämter zu treffen- vielleicht erfolgt die Verkündigung der diesbezüglichen Kaiserlichen Erlasse aber erst nach der Rückkehr deS Monarchen Feuilleton. Der König der Lsschendiebe. Ju einem Londoner Dachstübchen, in Armuth und Vergessenheit, ist kürzlich ein Mann gestorben, der eine der merkwürdigsten Carriören durchlaufen hat, die je einem Abenteurer und Judustrieritter zu Theil geworden find, ein Fürst unter den Gaunern, der trotz seines Langfinger-BerufeS nicht im Zuchthause geendet hat, der sich rühmen durfte, dem englischen Thronfolger beim Rennen in Epsom baß Porte- feuille aus der Tasche practizirt zu haben, und den Ruf genoß, dem verstorbenen Financier Baron v. Hirsch, ebenfalls beim Rennen, die Börse — beinahe gestohlen zu haben. Wie festgegrüadet aber und unverwelkt da- Revommö dieses König- der Taschendiebe geblieben ist, geht schon aus der Thatsache hervor, daß die englische Presse dem großen Taschen- kü^ftler Nachrufe widmete und die amerikanischen Blätter fein Bildniß brachten. Fred de Winton tauchte im Anfänge der achtziger Jahre zum ersten Mole, und zwar in Pari-, auf. In kurzer Zeit hatte er sich zu einer der hervorragendsten Per- sünlichketten auf der Rennbahn und in den fashionablen Sergnügungsorten in der Umgebung der französischen Haupt- stabt emporgearbeitet. Er war ein untrüglicher Pferdekenner, nrb die Wetten, die er entrirte, waren immer vom Glück begünstigt. ES kam ihm gar nicht darauf an, fünfhundert L-uir auf den AuSgaug eines einzelnen Rennen- zu wagen. Natürlich wurde er durch seine Erfolge der gesuchteste nach Berlin. — Reichskanzler Fürst Hohenlohe weilt noch immer im Süden- etwa- Definitives über seine Wieder- ankunft in der Reichshauptstadt ist nicht bekannt. Freiherr v. Marschall soll angeblich Milte October nach Berlin kommen zur Abschiedsaudienz beim Kaiser und zum Botschafter in Konstantinopel auSersehen fein, während der bisherige Untex» staatSsecretär im Auswärtigen Amte das Reich in Wafhington bei den Bereinigten Staaten vertreten soll. Man thut aber gut, alle diese Meldungen mit Borficht aufzunahmen, und wir reglstriren fie nur, weil fie iu letzter Woche verbreitet wmden. Auch von der Militärstrafprozeßorduung verlautete wieder, daß man hoffe, dem nächsten Reichstage einen fertigen Entwurf vorlegen zu können. Es scheint, als »b zwischen Preußen und Boyern thatsächlich Differenzen wegen des obersten Militärgerichtshofes bestanden hätten- um des lieben Frieden- wegen dürfte man geneigt fein, dem zweitgrößten Bundesstaate Conceffionen zu machen. Noch immer liegt die Frage der staatlichen Unterstützung für die vom Unwetter Heimgesuchten der Provinz Schlefien in der Schwebe. Einigen Trost dürften die Betroffenen durch die rege Theilnahme erfahren haben, welche die Kaiserin während ihrer Anwesenheit in der Provinz an der Katastrophe nahm, und auch das Erscheinen deS Kaisers und die eingehenden Berichte, welche dieser sich von maßgebender Stelle über den Umfang der Heimsuchungen halten ließ, werden bei den Betheiligten die Hoffnung erweckt haben, daß nun recht bald durchgreifende Hilfe gebracht wird. In der türkisch-griechischen Streitfrage ist der Präli- mtuarfriede nunmehr unterzeichnet worden. Die Botschafter haben ihr schwieriges Werk vollbracht, nun liegt die Entscheidung bet der griechischen Regierung. Diese sowie das griechische Volk könnten keinen dümmeren Streich begehen, als sich nun auf die Hinterfüße stellen und fich der Einwilligung in die Frieden-bedingungen widersetzen. AuS dem Umstande, daß Griechenland vollständig mürbe ist und feine letzten Kräfte verbraucht hat, darf mau die Hoffnung schöpfen, daß die Hellenen vernünftig bleiben und fich fügen werden. Hart find ja die Bedingungen, welche ihnen auferlegt werden, und auch die Ftnanzcontrole mag ihnen unbequem sein und ihrem Nationalgesühl einen schweren Schlag versetzen, aber eine Strafe haben fie verdient für ihr provokatorisches und prahlerisches Vorgehen, dem Leben und Eigenthum so Bieler zum Opfer gefallen find. Die Berhältniffe auf Kreta haben wieder einen ernsteren Charocter angenommen- es ist daher die höchste Zeit, daß die Großmächte jetzt ernstlich daran gehen, auf der Insel etwas Definitives zu Stande zu bringen. Ewig könnten ihre Schiffe dort doch nicht stationirt bleiben, abgesehen davon, daß die internationale Flotte Blutvergießen und Eigen- thum-verletzung auf Kreta nicht hat verhindern können. Verrauscht sind die Feste im Norden Europas, iu der schwedischen Hauptstadt. Sie haben gezeigt, welches Ansehen der Jubilar König O-car im europäischen Staatenbunde genießt, und sie werden hoffentlich dazu beitragen, das Ber- „Tipper", es war genügend, daß „Fred" diesem oder jenem Pferde den Steg voraussagte, um alle seine intimen Freunde auf denselben Rennen zu vereinigen. Die Unsummen. die er so gewann, verschwendete er wie ein geborener Lord. Ein Gentlemen war Fred von Kopf bis Fuß und Niemand hatte eine Ahnung, daß er ein Spitzbube war. ES hätte auch Niemand geglaubt, daß der hochgewachsene, schön gebaute Mann mit den dunklen Augen, dem elegant geschnittenen Schnurrbart, dem tadellosen Anzug aus Paris feinsten Magazinen, mit den makello-en Handschuhen perl- grauer Farbe und der Gardenia im Knopfloch nicht „comme il faul“ sei! Die perlgrauen Handschuhe! Ja, in denen steckte seine Kunst, fie verließen seine Hände niemals, seine perlgrau behandschuhten Finger waren eS, die die geschicktesten Manöver in fremden Taschen auSführten. Sie hinderten ihn nicht bei seinem Handwerk und fie waren fein Schutz, denn kein Bestohlener hätte e- gewagt, den vornehmen Gentleman, der immer so tadellose Handschuhe trug, im Verdacht zu haben oder zu verdächtigen. Freds Dasein in Paris war da- eines Lebemannes. Seine Appartements lagen in einem Hotel in der Nahe der Gare de St. Lazare. Bon hier au- schleuderte oder kutschirte er de- Morgen- nach dem Bahnhof hinüber, mischte fich unter die Leute, wenn die Fernzüge ankamen, und plünderte in aller Gemüth-ruhe zwei ober drei Passagiere mit wohlgespickten Börsen und gut gefüllten Taschenbüchern auS. Mit seinem Raube kehrte er in fein Hotel zurück, machte dort neue Toilette und verbrachte den Rest deS Vormittags haltniß zwischen den beiden Unionsländern Schweden und Norwegen zu verbessern und zu befestigen. Aus Frankreich ist die Nachricht eingelaufen von dem Hinfcheiden eines Heerführers aus dem letzten großen Kriege, des bekannten Generals Bourbaki. Der Uebertritt feines Armeecorps über die schweizerische Grenze gehört der Geschichte an- der tapfere General hat dieses Schicksal feine* Heeres nie recht verwinden können, trotzdem ihm die Achtung und da- Vertrauen seines BaterlandeS geblieben waren. In schweren Nöthen ist man in Spanien. Wenn auch osfieiö- der gemeldete Schritt der Bereinigten Staaten abgeleugnet wird, so ist man in unterrichteten Kreisen doch der Ansicht, daß über kurz oder lang die Washingtoner Regierung dem Willen des amerikanischen BolkeS nachgeben und zu Gunsten der cubanischen Aufständischen eingreifen muß. Ernstlichen Widerstand dürfte Spanien einem solchen Vorgehen kaum entgegensetzen können. (xx) Arr-land. Budapest, 23. September. Ju einer General-Versammlung der hauptstädtischen Vertretung berichtete der Bürgermeister: DaS mit der Vorbereitung deS Empfanges des deutschen Kaisers beauftragte Comitse that Alles, nm den Empfang so glänzend als möglich zu gestalten. Er begrüßte seinerseits unter dem Eindrücke des Empfanges die Gemeinderathvertretung Berlins telegraphisch, worauf von dort ein begeisterte- Echo erfolgte. Der Redner verla- alsdann Telegramme unter lebhaften Eljenrufen und dankte der hauptstädtischen Bevölkerung, den Vereinen und Corporationen für den herzlichen, würdigen Empfang des deutschen Kaiser-. (Allgemeine Eljenrufe.) — Die Stadt KecSkemet (Süd- Ungarn) beschloß einstimmig unter großer Begeisterung, die Trinksprüche deS König- und des deutschen Kaiser- vollinhaltlich im Protocoll zu verewigen. Dem Danke und der Freude wegen de- Inhalt- der Reden wurde gleichfalls im Protokolle Ausdruck verliehen. CocaU* unb provinzielle». Gießen, den 25. September 1897. ** Hessischer AnwalMag. Nach dem Turnus hat der diesjährige hessische Anwaltstag in Darmstadt stattzufinden, allein nach einer alten Verordnung darf, wenn Wahlen zum Vorstande der Anwältekammer vorzunehmen find, der An- wältetag in Darmstadt nicht stattfinden. AuS diesem Grunde haben die Rechtsanwälte in Starkenburg und Oberhrffeu wiederum Mainz in Vorschlag gebracht, so daß die Hess. Anwälte auch in diesem Jahre — am 2. October — in Mainz zusammentreten. — Es wurde in einer in Mainz abgehaltenen Versammlung der Anwälte beschlossen, zum Schlüsse der Berathungeu ein Festessen im „Hotel Karpfen" abzuüalten. English spoken — On parle fran^ais! Für unsere kaufmännischen und gewerbetreibenden Leser dürfte eine kleine Nutzanwendung auf den § 1 des Gesetzes wider ■gggggB mit Besuchen bei Freunden, zu denen die bekanntesten Männer und Frauen von Pari» zählten. Der Nachmittag sah ihn auf den Rennbahnen, wo er die lohnendsten Züge wachte, weil er dort die vollsten Taschen fand. DeS Abends ging er in die Theater und Cafös chantant-, ein Champagner- Souper mit befreundeten Herren und Damen machte den Beschluß deS TageS. So führte Fred ein wahrhaft fröhliches Leben. Da begann fein Unstern aufzugehen. ES war während der Ausstellung von 1889. Einer der reichsten Jockeys Englands, Storr, war nach Paris gekommen, um ein Wettrennen zu retten. Er brachte eine kleine Handtasche mit, die Fred in die Augen stach. Der Gauner, der über den Ankömmling wohl informirt war, verwuthete besondere Schätze in dieser Tasche und seine perlgrauen Finger hatten fie bald erobert. Aber o weh! Statt der erwarteten Banknoten fand Fred nur einen Anzugs und eine Jockchkappe darin. Storr schlug über seinen Verlust einen Lärm, der nicht größer hätte sein können, hätte der Jockey ein Bündel Werthpapiere eingebüßt. Detectives wurden iu Thätigkeit gesetzt und diese, die Fred schon lange im Stillen auf dem Korn hatten, dachten ernstlich daran, den eleganten Hochstabler zu verhaften, da erhielt Storr, von unbekannter Hand zugesendet, die Tasche unversehrt zurück und damit war die Geschichte vorläufig zn Ende. Fred war ihm zuvorgekommen und hatte dem Jockey die werthlofe Beute wieder zugeschickt. Was ihm damals schon gedroht hatte, das ereilte den Taschenkünstler wenige Wochen später — er fiel der Polizei in die Hände. ES war auf der Rennbahn von BincenveS. 8939 Aufruf 1. 2. der Löwe der Rennbahuen wurde. eiu lebensprühendes unb fesche» Buch bekannt ist, wird dm Lesern der „Romanwelt" ein Stück italienischen Lebens vorplaudern. Sine Reibe von Werken anderer guter deutscher Autoren sind theilS schon für daS neue Quartal erworben, theilS in Aussicht gestellt, so von Ludwig Fulda, Han» von Hopfen, Emil Prinz von Schönaich- Carolath, Ernst von Wildmdruch, Ludwig Hevesi, Leo Hilbeck u. A. m. Als eine außerordentliche Verbesierung bearüßm wir die Erweiterung des Feuilleton- der .Romanwett". Bei der vortreff» lichm Auswahl, mit der ihre kurzm Erzählungen bisher zusammen- gestellt warm — eine Auswahl, die uns zu der Anerkennung nötbigt, daß die .Romanwelf gegenwärtig der Brmnpunkt für die Pflege diese- Genres in Deutschland ist —, dürfen wir annrbmen, daß auch die wiffenschastlichen Feuilletons eigenartig, werthooll und aus die reifsten Kreise des deutschen DolkeS zugeschnitten sein werden. Wir glauben deshalb, daß die „Romanwelt" sich für Jeden eignet, der eine UnthaltungSlectüre sucht, die frei von den Fesseln der Backfischliteratur das Lebm der Gegenwart in künstlerischer Form ver- werthet und boneben wissenschaftliche Streiflichter auf unsere Zu- stänbe unb unsere Errungenschaften wirft. zu verhinbern, daß die Mittel d'S großen Jnvalidensond» zu anderen Zwecken als für Versorgung der Krtegs-Jnva- liden verwendet werben; baß bie Penfionen sämmtlicher Jnvaliben erhöht werbm; daß bie Pensionen ben anerkannte Invaliden nicht wieder entzogen werden; daß die Wittwen und Waisen der Jnoalidm nicht ohne Fürsorge bleiben; 5. daß alle Invaliden über ihre Ansprüche und die Wege zur Erlangung von Penfionen, Gnadenpenstonm und Unterstützungen aufgeklärt werden; 6. daß die Militär dienstzett der Invaliden und Anwärter im Civilbienstoerhältniß bei Bestimmung ber Gehaltsstufen in Anrechnung kommt unb anbere Punkte mehr, welche gegenwärtig die Wahrung berechtigtrr Jnterestm erfrischen oder in Zukunft eintreten mögen. Wenn alle Jnoalidm und Anwärter und die leibenben, aber noch nicht als Invaliden anerkannten Veteranen zusammenstehen, sich unseren bestehenden Vereinen anschließen, bezw. neue Vereine gründen, so wird eS der vereinten Kraft rascher gelingen, dir obigen Ziele zu erreichen, als bet interesselosem Verharren. Darum fordern wir auf zum Beitritt in die bestehenden Vereine unb zur Gründung neuer Vereine und bitten alle patriotisch gesinnten Zeitungm, die ein Herz für die nothleidenden VaterlandSoertheidiger habm, diesem unseren Aufruf Aufnahme in ihren Spalten zu gönnen. Insbesondere soll zu Gteßen am 10. October d. I., Nachmittags 2 Uhr, auf Lonys Bierkeller eine constituirende Versammlung stattfindm, auf welcher zur Gründung eines Verein« für Oberhessen geschritten werden soll und laben wir hiermit alle Interessenten dringend ein, bet dieser Versammlung nicht zu fehlen. öen unlauteren Wettbewerb von Interesse fein. ES soll tu letzter Zeit häufig vorgekommen sein, daß die erwähnten Aufschriften auf Schaufenstern und LadenthÜren ganz unberechtigt, lediglich zum Zwecke der Reclame, angebracht wurden. In fremden Ländern ist dies stehende Sitte. Go kann man in Italien täglich die Erfahrung machen, daß bei der Nachfrage nach dem angeblich deutsch redenden Kaufmann oder Angestellten stets erwidert wird, die betreffende Person sei augenblicklich nicht da. Bei unS ist einem derartigen Schwindel nunmehr ein Riegel vorgeschoben, denn die Aufschriften find strafbar, wenn weder bet Inhaber bei Geschäfts, noch eine der darin beschäftigten Personen der betreffenden fremden Sprache mächtig ist. Es wird durch eine derartige fälschliche Angabe den Fremden eine leichtere Kaufmöglichkeit vorgespiegelt und ein Vergehen begangen im Sinne del Gesetzes als „unrichtige Angabe über geschäftliche Ver- hältnifse". an die Mi l i t ä r - I n v a l i d e n und -Anwärter in Oberhessen. Der Verband ber Militär-Jnoaliben- unb Anwärter-Vereine zu Darmstadt, zu welchem über fünfzig durch ganz Deutschland verbreitete Vereine gehören, hat sich zur Aufgabe gestellt, die Lage der Mtkitär-Jnoaliden auS Kriegs- und Friedenszeit und der Militär- Anwärter zu Heden. Zu diesem Zwecke werden von dem Verbände alljährlich Petitionen an den Reichstag eingereicht, welche bezwecken: Der Berba«d»vorssa«d del devtsche« »Uitär-Invalide«- uud -Anwärter-Vereins zu Darmstadt. Glück untreu geworden zu sein, tingekerkert. dritte Kind Martins. Wittwe Hofmann kam zu Martin, um eine Bestellung zu machen. Martin packte die nichts Ahnende unb würgte sie, so daß ihr der Athem ausging. Zu Wirth Bechtel äußerte er dann, er glaube an Hexerei, er verrathc aber nicht, woher er seine Weisheit habe. Seit et die Hof- manr gewürgt, sei sein Kind beffer. Martin stand gestern vor dem Schöffengericht wegen Körperverletzung im Sinne von § 223 a R.-Str.-G. Das Gericht erkannte unter Annahme mildernder Umstände auf 40 Mk. Geldstrafe, indem es erwog, daß der Angeklagte bet der That ein Opfer des Hexenglaubens gewesen sei. Darmst. Ztg. A Mainz, 24. September. Ueber den in der ver- floffenen Nacht zwischen den Stationen HeideSheim und Budenheim stattgehabten Zusammenstoß deS Kölner Personenzuges mit einem Güterznge wird von der Eisenbahndirection Mainz witgetheilt, daß der Personenzug auf den vor dem Abschlußfignal bet Station Budenheim auf einen in demselben Geleise haltenden, für Mainz bestimmten Güterzug aufgesahren sei. Infolge dessen ist die Vorspann- maschine des Schnellzuges entgleist. Von dem Güterzuge find durch den Anprall mehrere Wagen entgleist und beschädigt. Verletzungen von Reisenden seien nicht eiogetreteo, ebenso sei daS Zugpersonal bis auf einen Locomotivsührer unbeschädigt, der beim Abspringen von der Lokomotive fich eine Verletzung am Bein zugezogen. Ueber die Ursache deS Zusammenstoßes sagt die amtliche Darstellung, daß es noch der wetteren Untersuchung bedürfe, ob bie Schuld allein den diensthabenden StationSbeamten treffe, welcher den Schnellzug abgenommen, obwohl der Güterzug über das auf Halt gestellte Abschlußfignal hinaus stand. Noch in der Nacht hat sich Eisenbahnpräfident Breidenbach mit einem Extrazug an die Unfallftelle begeben, von welcher zu mitternächtlicher Stunde zum Glück sich nicht bestätigende Gerüchte von zahlreichen Verletzungen von Paffagteren hterhergelangt waren. Abgesehen von einigen unbedeutenden Eontufiouen find letztere mit dem Schrecken davongekommen. Der verletzte Lokomotivführer, d-ffen Name Schüler ist, wurde noch in der Nacht in das Rochusspital verbracht. Seit heute Mittag sind beide Geleise an der Unglücksstelle wieder frei. W. AnS der Wetterau, 24. September. Im Obst- geschäft ist es lebendig geworden, besonders find Tafel- äpfel sehr begehrt, für die je nach Güte 20, 25 und 30 Mk. geboten werden. Wer Glück hat und einige wohlbehangene, In geschützter Lage befindliche Aepfelbänme befitzt, nimmt erkleckliche Summen ein Der große Segen des Obstbaues zeigt fich tn Jahrgängen mit kleinen Erträgen besonders deutlich. — Auch Zwetschen find sehr gesucht und werden gut bezahlt. R. Reichelsheim, 24. September. Ein kaum fünfjähriges Knäbchen der Familie N. hier hat fich heute Vormittag schwer verbrannt. Der Kleine kam mit seinen Kleidern dem Feuer zu nahe, fie wurden von den Flammen ergriffen und diese züngelten im Nu empor. Brust, Hal» unb Wangen beS Kindes wurden entsetzlich verbrannt. Aerztliche Hilfe erschien sogleich,- das Kind wurde in das Spital nach Fried- berg gebracht. Man hofft eS zu retten. — Hütet die Kinder! □ AnS ben Ohmthal, 24. September. Gegenwärtig, wo die Dampfdreschmaschinen in voller Thätigkeit stehen, zeigt fich erst ganz der diesjährige reiche betreibeertrag. ®er Landwirth bekommt durchschnittlich den doppelten Körner- und Strohertrag gegen voriges Jahr. Infolge dieser Ergeb- mffe haben die Dreschmaschinen doppelt so viel Arbeit und bie Maschinen-Genoffenschaften und -Besitzer machen nach jahrelangem schlechten Verdienst wieder einmal befferen. Nicht blos daß der einzelne Landwirth durch die gute Getreide- ernte der Dreschmaschine länget bedarf, auch Landwirthe, die sonst mit dem Flegel druschen, laffen durch ben outen Ernte- außfon ihre Frucht Maschinen. Wohl wird Über die seit fünf Wochen anhaltende Regenzeit viel geklagt, aber es bleibt doch dabei, daß Heu- unb Getreideernte in bestem Zustande unter Dach gekommen find. Das Grummet ist allerdings schlecht gemacht worden, aber sein Ausfall kann da» Haupt- ernteergebniß nicht beeinflussen. Die letzte Ernte des Jahres, die der Erdgewächse, beginnt. Boran stehen hierbei die Kartoffeln. Für fie war das Wettet entschieden zu naß und namentlich viele faule Knollen finden sich bei den Früh- kattoffeln. Dessenungeachtet aber find die diesjährigen Kartoffeln sehr mehlreich unb schmackhaft. Die Übrigen Erdgewächse, wie Dickwurz und Kohlrabi, find vortrefflich ge» Melden. Wer bet ihnen künstliche Dünger angewendet, braucht es nicht zu bereuen. -i- Heisters, 23. September. Für das zu erbauende neue SchulhauS in hiesiger Gemeinde hat die oberste Staatsbehörde den bedeutenden Zuschuß von 5300 Mark bewilligt, welche Summe in aller Nähe zur Auszahlung kommt. Man kann fich denken, daß die Einwohner nuferes Ortes, der nicht bemittelt ist, über diese Beihülfe eine lebhafte Genugthnung empfinden. Lorsch, 22. September. Man sollte am Schluffe deß IS. Jahrhunderts eS nicht sür möglich halten, daß es noch Menschen gibt, die an Hexen glauben. Dem Schreiner Jos. Martin V. in Viernheim waren in kurzer Zeit zwei Kinder gestorben. Im Dorfe hieß eß, die Wittwe fcofmann habe fie behext. Im Juni d. I. erkrankte daS bemerkte natürlich später seinen Verlust, aber er pflegt in seiner nobel nonchalanten Art über derartige Kleinigkeiten keinen Lärm zu schlagen. Nach einer anderen Quelle sollen ihm die Wahrheit und näheren Umstände der Wette und der Name deS „Künstlers^ mitgetheilt worden sein, worauf der Prinz gelacht und die Verfolgung deS Gaunerß nicht gewünscht haben soll. Nicht so gut tief ein zweites, wie man sagt, noch schwerere» Meisterstück, daß der Langfinger versuchte, ab, dem Baron Hirsch auf der Rennbahn zu Derby daß Taschenbuch auS der Tasche zu holen. Eß lag diesmal auch keine Wette der That zu Grunde, die gänzlich mißlang. Baron Hirsch kannte Fred de Winton von Paris aus nur zu gut. Al» er die Finger de» Gauner» in seiner Nähe sah, wendete er fich lächelnd zu Fred um und sagte: „Mein lieber Fred! Sie kommen zu spät! Ich habe eben all mein Geld auf den „Favorite" verloren! Ich glaubte sicher, er würde gewinnen, statt deffen ist er letzter geworden. Beehren Sie mich doch ein ander Mal, aber, wohlverstanden, ehe das Rennen beginnt!" „Sehr wohl!" erwiederte Fred mit gleicher Kaltblütigkeit, zog in gewohnter, vornehmer Weise seinen Hut und verschwand. Don diesem Tage an war e» mit ihm au». Er zog sich von Allem unb Allen zurück unb mietete fich in einem Dachstübchen der Vorstadt ein. Hier verfiel er der Schwermuth. Nicht, daß sein Gewiffen fich bei ihm gemeldet hätte. Dazu war er zu hart gesotten. Aber er fühlte, daß sein Stern erloschen war, und hatte keine Lust, fich durch neue Mißerfolge in» Zuchthau» zu bringen. Doch die alten Tage seines Glanzes, da er der Genoffe der Vor» nehmen war, konnte er nicht vergeffen, und an diesem Kummer ist er gestorben. 3. 4 Eingesandt. Gießen, den 24. September 1897. Geehrter Herr Redakteur! Ich bitte höflichst um Veröffentlichung folgender Mtttheilung: Von Gießen aus gehen auf ben Strecken ber Qderhesiischen Bahnen Morgens 8 Uhr 15 Mtn. ein Zug nach Nibba-Gelnhausen unb 8 Uhr 20 Min. ein solcher nach Al-feld-Fulda. Diese btiben Züge stehen vor ber Abfahrt dicht aneinander, io daß man sie für einen Zug hält, im zweiten Geleise, ein leerer Zug auf dem erstm Geleise versperrt den Zugang, man mutz ihn überklettern, um die abgehenden Züge zu erreichen ; so soll eß, wie ich bore, jeden Tag sein. Jemand, der diese Strecken öfter fährt, wird Bescheid wissen, ich, der diese Bahn selten benutzt, wende mich nad lieberfleigen des vorderen Zuge» an den Zugführer: „Nach Lich", da heißt eS: „Steigen Sie nur ein", als aber der Schaffner bie Btllete prüft, konnte er mir gerabe noch erzählen, baß brr Zug nach Lich im Moment abfahre. Auf diese Weise versäume ich einen halben lag, da ber nächste Zug erst 12 Uhr 25 Min. absährt. Achnltch wirb eß auch schon Anberen gegangen sein unb hoffe ich, daß dies genügt, die Direktion zu veranlaffen, Remedur zu schaffen. A. H. kirchliche Anzeigers Se*. Stabt Gietzen. Katholische Gemeinde. Gottesdienst Samstag ben 25. September. Nachmittags nm 4 Uhr unb Abend» um 8 Uhr Gelegenheit zur hl Beichte; Sonntag den 26. September. 16 Sonntag nach Pfingsten. Vormittag» von 61/« Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte; , um 67> Uhr erste hl. Messe; * um 7*/t Uhr AuStheilnng ber hl. Counnunion; „ um 8 Uhr zweite hl. Messe; „ um 9Vi Uhr Hochamt mit Predigt; Nachmittags um 2 Uhr: Andacht für die Abgestorbenen. Abend» um 8 Uhr: in SteinS Garten ktzamUie« «de«d, wozu die ganze katbolifche Gemeinde eingtlaben ist. Freitag, ben 1. Oktober, AbenbS 6% Uhr: Rofenkranz- andacht. Fred hatte einem Offizier eine große Summe Gelbe» gestohlen unb — eine Dame hatte bie That gesehen. Waren aber ihre Augen scharf gewesen, Fred» waren noch schärfer. Er hatte bemerkt, daß die Dame ihn ertappte. Um nun burd) einen Act der GeisteSaegenwart die Sache zu vertuschen, ging er flugs zu demOifizler, der noch keine Ahnung Bon feinem Berinfte hatte, reichte ihm da« gestohlene Porie fen lle unb foflte ddflich: „Mein Herr, Sie haben Ihr T-fchenbuch verloren!“ Überrascht, erfreut, stammelte ber fcfWjy Dankesworte. Fred glaubte sich gerettet — vergebens! Schon hatte die Dame die Agenten benachrichtigt. Fred wurde verhaftet, auf die Wache gebracht und damit war seine Pariser Laufbahn zu Ende. Er erhielt zwei Jahre Gefängnih. 0 v * 1 * * Zotteöbieust in der Synagog' Montag, ben 27., unb Diene tag, den 28. September Neujahrsfest. 1 Tag. Vorabend 6 Uhr, Morgens 7* Uhr, Predigt nm 9 Uhr, Nachmittags 4 Uhr. 2 . Tag. Vorabend Uhr, Morgen» 7*> Uhr, Schrift- erklärung vm 9 Uhr, Nachmittags 4 Uhr, FesteSauSgang 7 Uhr. Nicht jeder verträgt Milch und doch läßt sich diese sehr nahrhafte Speise bedeutend leichter verdaulich machen, wenn mit Brown u. Polfons Mondamin 5 biS 10 Minuten durchgekocht, eben nur so viel von diesem, daß sie ein wenig seimig wird. Mondamin besitzt den Vorzug, das Gerinnen der Milch im Magen zu verhindern und wirkt außerdem durch seinen eigenen Wohlgeschmack anregend zum Genießen. Zusatz von etwas Salz und Zucker, wie auch Citrone, Vanille ic., je nach Belieben erhöhen den Geschmack. Für die gute Qualität bürgt am besten daS mehr denn bOjährige Bestehen dieser weltbekannten, schottischen Firma. ES ist zu haben in Packeten k 60, 30 u. 15 Pf. Engro« bei Türk u. Pabst, Frankfurt a. M. 3134 Citeratur unb — Im Verlag von Baumert u. Rouge, Großenhain, erschien Terheeg." — ES sind keine nach allgemeiner lyrischer Schablone zusammengereimten Verse, sondern bekunden ein starkes,, feinen eigenen Weg gehendes Talent. Die Formenschönheit ü"? „!c, der Gedanken, der große Schatz darin niebergelegter Lebenserfahrung, die wechselvollen Bilder gehabter Reiseeindrücke und Erinnerungen: Das Alle« macht das Lesen von Terbergs Versen zum Genuß und sichert dem Dichter ein allzeit gutes Gedenken, -g.- — ®i< M Hochwassers treten UN» in ihrer ganzen mitleiderregenden Größe entgegen beim Betrachten der zahl- loscn Illustrationen, welche da» soeben ausgegebene 5. Heft bet großen illustrtrten FimMenzeilschrift „Für Alle Welt" (Deutsches Verlagshaus Bong L Co., Berlin W., Preis des VierzehntaghefteS 40 Pfg.) veröffentlicht. Zerstörte Häuser, Rettungsscenen und Portrait» von tobeSmuthigen Rettern zeigen unS bie Gewalt deS Elements unb die Aufopferungsfähigkeit echter Menschenfreunde tn der Stunde der Gefahr. Außerdem enthält dieses Heft einen sen- n Artikel Im Zuchthause" aus ber Feber eines ehemaligen PolizetoffizierS, eine durch Illustrationen erläuterte Abhandlung Über Damenturnen" und eine sehr lehrreiche Arbeit „Wie wird ein Telegramm befördert?" aus der Feder eines höheren Telegrapheu- Beamten. - Die Ro»a«we« (Berlin W. 50, Herausgeber Felix JLorbert unter allen literarischen Unterhaltungsblättern, deren nächstes Quartalsprogramm uns bekannt geworden ist, unsere besondere Aufmerksamkeit heraus. Dieses vor fünf Jahren mit noch unvergessenem Erfolge von der klassisch.n Colta'schen Firma ins Leben gerufene Blatt kündigt auch unter der neuen Leitung zum October eine Reihe von Beiträgen an, die diesen ihren fünften Jahrgang jenem ersten ebenbürtig erscheinen lassen. Wir finden u. A. Beitrage von Karl Spttteler: „D-r schwarze Sonntag auf Herrlt». Dorf. Von den retchsdeutschen Autoren, deren Erzählungen ange- kundigt werden, nennen wir Lon Andreas Salomv, Helene Böhlau und Hans Hoffmann mit den Erzählungen: „Feuitschka," „Daß Brullerlager" und „Ein Schreckensmahl". Arthur Schnitzler, der durch sein Schauspiel .Liebelet" rasch in die Reihen unserer ersten ttterarischen Namen aufgerückt, erzählt eine offenbar hinter den Couliffm spielende Novelle, und des Italieners Gerolamo RovettaS Roman „Der Ulanenlieutenant", der unS aus dem Original als il.fi R* i ' n X 8t“n,tel* lür fmmtt den Rücken und ließ fich in Conbon nieder, wo er, wie einst in Part», bald der Löwe der Rennbahnen wurde. In Epsom war eß wo |reb daß Me^erstück seines Lebens machte: Er stahl dem Prinzkn von Wales daS Portefeuille auß der Tasche Seine That war diesmal da» Resultat einer Wette zwischen ftreb und feinen intimsten Freunden. Und Fred gewann sie ge- wann fie unter den schwierigsten Verhältnissen. Nur der Umstand, daß der englische Thronfolger die Rennbahnen stets al» einfacher Gentleman besucht, daß keine besonderen Dettctive» ihn bewachen, daß de» Prinzen und aller Welt Augen auf die spannendste „Race", die sich eben abspielte gerichtet waren, erleichterte Fred das Kunststück. Der Prinz QaiJamaIaCa garantirt solide, W^iußnStOtl® »SÄÄÄ verlange Muller mit »Inga:* d. Gewünschten. on VrioaU. Mou von Eiten & Keussen, ’hJSiJS1 CrefelcL . Atzung Allier Strafe ging Fred nach Nizza rmb Monte-Earlo und lebte dort von dem Ertrag seiner °u«w«» «hm s-'n Er wurde ertappt und Araber 1897. 8a$g Ää «uf bttn erften Gr- ■Jletttrn um die ab- "^scheid wißen, I* a.M-S । da heißt ei; ntt b*t Btllele prüft I-N "°ch Sich ic 4 rtntn halben Tag, • Ähnlich wirb W daß dies ge. u schaffen. A. H. 8939 1 -ÄvvikttL DöSlaubeS ?, finb thet?g f?ne M grffM ° 'd)°n S Ä 0 °°n M ^^fvnaich- ? • W\L ”* die 3ln«ltnm5*’?®ens y fuTteat, flwlt «nn.Äe sich für w^. nb ÄnwLrier-Dnein! Mi Deutschland vev Mit, die Lage da ick und der Milin m von dem Verbände !tcht, welche bezwecken: irofetn Jnvalidmiond« lung der KriegS-Znve- illbm erhöht werden; Invaliden nicht wieder Jnoaltbm nicht ohne iche und bie Wege zur Kofionm und Holet» m rtä Izzitla ta le fyiti/ßufat in Bfljnej batä)tiqtrr •oßen. die Itlbmbtn, adn ,w zusamwechchtn, de>w. neue Dnelne ; ytoyn, die obigen neu. , dirbeftehmdenLniine ille patriotisch SisMleo PateilandsverthMn een Spalten zu gömim , Octobff b. A, M ne constituirenbe $«- m eines BereinS sü: wir hiermit alle Jong nicht zu fehlen. Wit’Wtow imstadt. M Sichelt. be. z W Gelegenheit M * «Ä ^nflflerL hl. Leich»; , ComuMtsn; äs» * aüB ( w 28. Septevder n8 ?* ttällj leichter Jpe'HÄbfl®1? olsons M viel «onW H i6l »JU» 9ara Fabrik g Moselweine. MB OUIS Gießen, den 24. September 1897. 8904 rohnhäuser 8905 Der Vorstand. 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