flen ^wahi bd ten Waaren IKK ’» °lft Ttavb- M ' ^uszugrben und j* tu einem ler, Mäusbnrg. Irr Ma M *?> M « «NtH »alt Labreliee. SS. jWdlbrt tchkur» Soatz Sirtifltah 16 Bsvuna »en,, Rütbt unj 3» zu vrrmielhen. btt Konditorei trhm » ßeUerStveß 67. ! Zimmer »u vemietjw «gor, Etiinftraje üS oödiirlrSzi-Wk^ ttitM mü tzudvde» mm oder EnlWe gv MJRWIL!?: hteAnzeig FJtuöent ilntn I*lL ■> bGesuche.__| vor dem Kam« M [t und ruhige SohM m- S°rte°'. LL' ' S"LS t i. s«» ’?.((«»<«*! M. 96 Erstes Blatt Sonntag den 25 April ISO? Gießener Anzeiger Kenerat-Anzeiger. Amts- und Anzeigeblatt für den Nrsis Gieren. Rfbaction, Expedition nnb Druckerei« -chutstraße Ar.7. Fernsprecher 51. Vierteljähriger Abonncmcntspreisr 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohu. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Die Gießener Aamirienvkälter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelcgt. Der Hießener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Bonn. 10 Uhr. Gratisbeilage: Gießener Aamitienötätter. Alle Annoncen-Bureaux deS Irr- und Auslandes nehm« Anzeigen für d« „Gießener Anzeiger" entgegen. Politische Wochenschau. Griechenland und die Türkei. Die vielen Nach» richten und Depeschen, die der Telegraph täglich mit fast übergroßer Geschäftigkeit vom Kriegsschauplätze bringt, lasten erkennen, welchen Umschwung die Dinge im Orient seit ver« gangener Woche genommen haben. Nachdem definitiv fest- gestellt worden war, daß reguläre griechische Truppen an dem Grenzüberfall theilgenommen hatten, ist am Osterfeiertage von der Türkei aus die Kriegserklärung au Griechenland erfolgt. Umsonst scheint König Georg persönlich sein Mög- lichste« gethan zu haben, den AuSbruch von Feindseligkeiten hinauSzuztehen, vielleicht gar zu unterdrücken, eS half ihm nichts, die Erregtheit und Begeisterung deS griechischen Volkes kannte keine Grenzen mehr und so kommt eS, daß der König heute in ein waghalsiges Unternehmen verwickelt ist, von welchem ihn Europa mit allen Mitteln abzuhalten versuchte,- mit anderen Worten: Griechenland hat fich durch eignes Der- schulden tu eine höchst gefährliche Pofition begeben, auS welcher eS fich ohne moralische oder materielle Einbuße nicht mehr befreien kann. Die bisherigen Kämpfe coucentrirten sich hauptsächlich auf folgende Punkte: Elaffona, Melouna, Arta, Prevesa, TurnavoS. Am Kampfe von Melouna nahmen 24000 Türken Theil, welcher, dank ihrer Ueberlegenheit an Zahl und prächtiger Führung, zu ihren Gunsten endete wi- ebenfalls auch TurnavoS nach mehrstündigem Arttlleriekampf von den Türken genommen wurde. Was nun das Waffeuglück Griechenlands anbctrifft, so ist bis jetzt nur sein Vordringen im EptruS von eigentlicher Bedeutung gewesen, dank seiner weit bester organifirten Flotte hat eS den Türken wohl einige bedemungs' lose Bombardement- beigebracht, indeffen kann eine definitive Entscheidung nur da fallen, wo fich die Hauptmacht der beiden Landheere gegenübersteht. Die Meinungen der politischen Welt gehen daher auch dahiu überein, daß mit der Einnahme LarisiaS seitens der Türken, die man übrigens stündlich erwartet, das Schicksal Griechenlands als besiegelt betrachtet werden kann. Lartffa, das Hauptquartier der griechischen Armee und Hauptstadt von Thrstalieu, ist ein Platz von bedeutender Wichtigkeit. Abgesehen von seiner von Natur auS begünstigten Lage an dem breiten Salambrta, auf besten rechter Seite eS gelegen ist, find in den letzten Tagen bedeutende Befestigungswälle von griechischer Seite errichtet worden, die mit schweren Kropp'schen Kanoneu versehen find. Dieselben können der fiegeSbewußteu Armee Edhem Paschas noch viel zu schaffen machen, besonders wenn man berücksichtigt, daß Griechenland einschl. seiner Reserve heute über eine Armee von 80000 Maun verfügen soll. Nichtsdestoweniger geht die allgemeine Meinung in den politischen Kreisen dahin Überein, daß die überzählige Macht und die größere KriegStüchtigkeit der Türken den Steg verbürgt. G» wäre nun im allgemeinen Interesse erwünscht, wenn Griechenland, ohne vollständig vernichtet zu werden, sich von der Ueberlegenheit seiner Gegner bald überzeugen würde, denn für das Blut, waS bis jetzt geflossen ist und noch in der thessalischen Ebene fließen wird, kann nur Griechenland, specieller noch die griechische Regierung verantwortlich sein, jedenfalls sieht man in Deutschland der Entscheidung deS Kampfes mit um so größerem Interesse entgegen, als man weiß, daß die Reorganisation der türkischen Armee zum großen Theil ein Werk deutscher Offiziere ist. WaS nun die Haltung der Mächte anbetrifft, so ist allenthalben die Ansicht vorhanden, daß der Krieg localisirt bleibt. Ein Einschreiten der Mächte wird aller Wahrscheinlichkeit nur dann erfolgen, wenn die Türken sich Larissa bemächtigen sollten und so im Stande wären, durch weitere- Vordringen den europäischen Frieden zu gefährden. Bis jetzt kann man nur baß Urtheil fällen, daß Griechenland, welches fich im Handumdrehen Kretas zu bemächtigen glaubte, seinem Ziel weiter entfernt ist, als eS je gewesen ist. Kaiser Wilhelm II. in Wien und französische Kundgebungen. Die gesammte Wiener Presse widmet dem deutschen Kaiser lange Begrüßungsartikel, in welchen sie den Herrscher in ehrfurchtsvoller Huldigung willkommen heißt und gleichzeitig darauf hinweist, daß dieser Besuch nicht nur daS innige FreundschaftSverhältniß, baß zwischen bcn beiden Repräsentanten ber beiden Centralmachte besteht, befestigt, fonbern auch zu gleicher Zeit bie unerschütterliche Festigkeit deS FriebenßbundeS gegen etwaige Frtebenßstörer aufs Reue bezeugt. Sngefichtß der obenerwähnten Ereignisse im Orient ist es begreiflich, daß man dem diesmaligen Besuch deS deutschen Kaisers tn Wien eine weit größere politische Bedeutung beilegt, als seiner letzten Reise nach Oesterreich, denn bal Zusammentreffen der beiden Monarchen ist nm so bedeutsamer, alß eS nicht nur tn eine Zeit fällt, wo auf der Balkanhaitnnsel der Krieg wüthet, sondern auch fast im Augenblick vor sich geht, wo Kaiser Franz Joseph nach Petersburg abzureisen gedenkt, um den im letzten Jahre abgestatteten Besuch deS jungen rusfi- schen KaiserpaareS zu erwiedern. Da Kaiser Franz Joseph von seinem Minister begleitet sein wird, so wird ohne Zweifel eine Unterredung zwischen dem Grafen GoluchowSki und dem Grafen Murawiew stattfinden, tn welcher jedenfalls die Frage erörtert werden wird, wie weit fie dem in Thessalien siegenden Theil gestatten können, Borthetle auß seinem Erfolge zu ziehen. Denn wenn auch der Braud dort localisirt bleibt, so liegt doch immer und immer wieder die Gefahr vor, daß er einmal heftiger um fich greifen und so lange anhalten wird, bis den politischen und wtrthschafrlichen Bestrebungen der verschiedenen Bevölkerung deß türkischen Reiches Folge gegeben worden ist, und gerade hierin hat sich die europäische Diplomatie biß heute als unfähig erwiesen. Wie man in Frankreich über die aufeinander folgenden Zusammenkünfte der Monarchen denkt, beweisen die grhäifigen Artikel und die Berdächligungen, die der „Tempß" und „Figaro" von fich geben. In denselben wird selbst angebeutet, als habe Deutschlanb den Sultan zum Krieg gegen Griechenland bestimmt. daß ferner der Sultan sogar unter dem Einflüsse Deutschlands stünde, und daß jetzt, wo die Politik Deutschlands ihren Zweck erreicht habe, d. h. die Türket im Begriff stehe, den Griechen ihre große Ueberlegenheit zu beweisen, Deutschland auf eine Erhöhung seines Ansehens im Orient rechnen könne. Wenn daß Boulevardblatt nur so freundlich sein wollte, Frankreich wie den übrigen Staaten gleichzeitig Aufschluß zu geben, auß welchen Gründen baß an den Orient- wirren am wenigsten intereifirre Deutschlanb jo sehr darauf außgehen sollte, fich bie Pforte bienstbar zu machen, um Grtechenlanb ein so großeß Herzeleib anzuthun. Alle btese Jntriguen laufen indessen darauf htnauß, daß man in der dewnachsttgen Reise Kaiser Franz Josephß eine Gefahr für baß franzöfisch-rusfische Bünbniß erblickt, selbstrebenb barf man den Zaren, ber trotz allebem auch heute noch alß Frankreichs großer Freunb und Gönner betrachtet wird, nicht in der Weise behandeln, wie eß die französischen Journale wohl theil- weise thuu möchten, umsomehr läßt man fich daher am deutschen Kaiser freie Hand. Sollten die Befürchtungen, die Frankreich in Bezug auf die Annäherung Rußlandß zu Deutschland legt, wirklich begründet fein, so könnten wir bieß nur mit Freube begrüßen unb mit noch größerer Zuverficht ben weiteren Ereignissen entgegensehen. WslffS telegraphische- Lorrespondery-Dm Berlin, 23. April. Dem „Reichsanzeiger" zufolge war der Saatenstanb im Deutschen Reiche Mitte April wie folgt: Winterweizen 2,4, Wlnterspelz 2,3, Winterroggen 2,4, Klee 2,2, Wiesen 2,2, wobei 1 sehr gut, 2 gut, 3 mittel bcbeutet. Dresden. 23. April. Der Kaiser ist heute Abend nach Kaltenbronn abgereist. Zeng, 23. April. Der hier tagende 12. deutsche Geographentag wählte in der heutigen Rachmittagß- fitzung alß Ort der nächsten Tagung Breslau. Darauf wurden bie Berhanblungen geschlossen. Budapest. 23. April. Die Meldung mehrerer Blätter, betreffend daS Verbot der Pferdeausfuhr für Ungarn, wird vom ungarischen Eorrespondenzburean tn bestimmtester Form für unbegründet erklärt. Rom, 23. April. Heute Vormittag wurde hier ein «rbeitsgeuosse Acciaritos, Pietro Eollabona auS Velletri, und die Geliebte Acciaritos, daß Dienstmädchen Pasqua Veneraba auß Poggio Catino, verhaftet. Acciarito bleibt bei feiner Erklärung, daß er keine Mitschuldigen habe. Biß jetzt ist jeder Verdacht, daß eß fich um einen gemeinschaftlich geplanten Anschlag handle, außgeschloffen. Daß Gerücht, Acciarito sei Unteroffizier in der Armee gewesen, ist unbegründet. — Der König, die Königin und die Mitglieder der königlichen Familie wohnten heute Vormittag einem Tebeurn in ber Kirche bei Sudario bet. Beim Verlassen ber Kirche unb auf bem ganzen Rückwege bis zum Qnirinal würben bie Majestäten von der in den Straßen angefammelten Volksmenge stürmisch begrüßt. Paris, 23. April. Unter dem Commando des Generals Jeannerob beginnen am 27. b. M. Manöver au ber elsäsfifchen Grenze, an welchen bie Garnisonen von Belfort, Montbeliarb und Hericourt theilnehmen. Loudon, 23. April. Nach einer Meldung deS Reuter- scheu BureauS auß TOeInna vom 21., Abends, fetzt fich auf den nächsten Höhen bet ThrnavoS ein hinhaltender Kampf fort. Nelchat-Paicha lehnt eß ab, den Befehl zur Erstürmung der griechischen Stellung zu geben, in der Meinung, daß ein schrittweises Vorrücken der türkischen Truppen genügen werde, um die Stellung der Griechen unhaltbar zu machen. Unter diesen Umständen erachtet er eS für feine Pflicht, seine Truppen nicht den Verlusten auS- zusetzen, die ein Sturmangriff unausbleiblich mit fich bringen würde. Konstantinopel, 23. April. Reutermelduug. Wie verlautet, wäre Ghazi Osman Pascha nach dem Kriegsschauplätze entsandt, um die Leitung der Operationen gegen die Griechen zu übernehmen. Konstantinopel, 23. April. Eß bestätigt sich, daß der bisherige Günstling beß Sultauß, Izzet Beh, in Ungnabe gefallen ist. Izzet Beh soll 30,000 Pfunb angenommen haben, um ben Beschluß, betreffend die Kriegserklärung, zn verhindern. Auch soll er, ehe die K-tegßerklärung erfolgte, drei Depeschen Edhem Paschaß unterschlagen haben. Konstantinopel, 23. April. Die Botschafter versammelten sich heute Mittag zur Beraihnng über Milderung der AußwetsungSmaßregeln gegen die griechischen Staatsangehörigen. Depeschen des Bureau .Herold.* Berlin, 23. April. Die Kaiserin empfing gestern Nachmittag eine Abordnung deß hier tagenden 26. EongreffeS der deutschen Gesellschaft für Chirurgie unter Führung beß Vorsitzenden Geheimraths Professor v. Brunß-Tübingen. Berlin, 23. April. Nach einer Breßlauer Meldung wird die Nachricht, daß Staatßsecretär Nieberding fich amtß- müde fühle unb nach Breßlau übersiedeln werde, von dessen dort lebenden Bruder, bem Director beß MatthtaS- Gymnafiums, für gänzlich unbegrünbet erklärt. Berlin, 23. April. Die Nachricht von bem Attentat auf König Humbert führte heute Morgen zahlreiche Herren zur italienifchen Botschaft. Im Auftrage ber Kaiserin sprach Oberhofmeister Freiherr v. Mirbach beim Grafen Lanza vor. Weiter erschienen: Staatßsecretär Marschall, StaatS- secreiär Bötticher, bie TOitglieber ber italienischen Kolonie, Diplomaten unb viele anbcre Herren. Berlin, 23. April. Der „Nordd. Allg. Ztg." wird auß Wien telegraphtrt: Die Mächte senden Kriegßschiffe nach Salo nickt zum Schutze der dortigen Unterthauen, weil es für möglich gehalten wird, daß Griechenland sein Eßcadre, welches geheime Ordre erhalten hat, zum Bombardement dorthin dirigirt. Die französischen Schiffe find unterwegs. Oesterreich entsendet das Thurmschiff Stephanie. Die Truppen-Derstärkungen an der rumänischen Grenze werden in Bulgarien mit Mißtrauen betrachtet. Barmen, 23. April. Der Bauunternehmer Franz EveringhauS, welcher feit 14 Tagen wegen Wechselfälschungen in Höhe von einer halben Million Mark flüchtig ist, wurde in Newhork verhaftet. Frankfurt a. M, 23. April. Dor dem Schöffengericht fand heute Verhandlung statt gegen 30 Drogisten nnb 5 Apotheker wegen Feilhaltens von „Obol*. Daß Gericht erkannte auf Freisprechung, weil Obol kein Geheim- mittel, fonbern ein kosmetisches Mittel zur Erhaltung ber Zähne sei. Die Sachverständigen erkannten einstimmig die gute antiseptische Wirkung beß Odols an. München, 23. April. Trotz ber Dementiß einer hiesigen Hof-Corresponbenz bestätigt eß fich, wie ber »Tegernseer Seegeist" melbet, baß bie deutsche Kaiserin in ber ersten Juli-Woche in Tegernsee mit Hofstaat, Gefolge unb Dienerschaft, im Ganzen etwa 60 Personen, eintreffen unb biß Mitte August dort verweilen wird. Die Kaiserin nimmt Wohnung im Senger-Schloß, während der Kronprinz unb die übrigen Königlichen Prinzen in einer Privat-Billa Quartier nehmen. Wien, 23. April. Kaiser Franz Joseph stattete heute Vormittag dem italienischen Botschafter anläßlich beß gestrigen Attentats auf König Humbert einen Besuch ab. Berlin, 24. April. In Friebrichßruh finb gestern Graf Henckel von DonnerSmark unb Professor Schwenniuger -um Besuch beß Fürsten Bißmarck eingetroffen. Daß Befinben beß Fürsten ist gut, allein er hat fich tn Anbetracht beß regnerischen Wetterß in ben letzten Tagen Schonung aufeUegt unb ist nicht außgefahren. Berlin, 24. April. Die italienischen Stubenteo haben an ben Berliner Magistrat ein Schreiben gerichtet, tu welchem fie ihren herzlichen Dank für bie ihnen in Berlin gewährte Aufnahme außbrücken. Hamburg, 24. April. Unter Führung eineß Professors trafen fieben dänische Aerzte hier ein, welche nach de« griechisch-türkischen Kriegsschauplätze weiter reiseu. Sie über- bringen der griechischen Armee eine Menge von Verbandstoffen, TranSportgeräthen und Erfrischungen. Brüssel. 24. April. Die Strikebeweguug unter den Bergleuten nimmt eine bedrohliche Ausdehnung an; es strtken 3000 Bergleute. London. 24. April. Nach hier aus Elaffona eingetroffeuen Nachrichten hat Edhem Pascha seinen Vormarsch gegen Lariffa unterbrochen, um die Reservetruppen abzuwarteu und seine drei Dtvifionen zu verproviantiren. Nach zwei oder drei Tagen wird er jedoch wieder gegen Lariffa Vorgehen. Paris. 24. April. In Nazaire wurden 6 Anarchisten verhaftet. Aus den in ihren Wohnungen beschlagnahmten Papieren geht hervor, daß sie vor acht Tagen über Calais aus London gekommen waren und einen Anschlag gegen den Prüfideoteu Faure geplant haben. Die Polizei verweigerte den Journalisten jede Auskunft. Dieser Vorfall hat in Nazaire um so größere Bestürzung heroorgerufen, als bisher keine anarchistische Agitation dort zu Tage getreten war. No», 24. April. Gestern Abend wiederholten sich vor de« Palais die HuldigungS-Bezeugungen in großem Maßstabe. 200 Vereine mit 50 Fahnen und vielen Fackeln nahmen daran Thetl. No«, 24. April. Die Polizei ist auf der Spur eines ComplottS gegen das Leben des Königs Humbert. Die Untersuchung wird im Geheimen eifrig fortgesetzt. Der Attentäter ist jedoch entschloffeu, keinen seiner Mitverschworenen zu verrathen. Athen, 24. April. DaS griechische Ostgeschwader bombardirte Karaburen und Pakga. Der Kronprinz befand sich bei den Gefechten um Lariffa wiederholt mitten im heftigsten Feuer. Auch Quarauta wird seit gestern Morgen von griechischen Kriegsschiffen beschossen. WB. Corfn, 24. April. Reutermeldung. DaS Bombardement von Hagtr Saranta durch die griechische Flotte richtete großen Schaden an. Alle RegierungS- und Privatgebäude, außer der österreichischen Agentur, find zerstört- alle Kaufläden an den QuaiS brennen. 50 Flüchtlinge find in Eorfu gelandet. Cocales Hirrd ^provinzielles Sieben, den 24. April 1897. * * Landes.Heilanstalt. Die Landtags-Abgeordneten Dr. David und Haas haben in der Zweiten Kammer des Landtags den Antrag etngebracht, die Regierung zu ersuchen, alsbald eine Vorlage über die Errichtung einer Landes- anftalt zur Heilung der Tuberculose und sonstiger chronischen Krankheiten zu unterbreiten. • • OmnibuSverkehr. Bei günstiger Witterung fahren die Sommerwagen der Omnibusgesellschaft morgen Sonntag Nachmittag von 21/, Uhr ab halbstündlich nach de« Schissenbergerwald und von 6Vs Uhr Abends ab zurück. Fahrpreis 20 Pf. Abfahrt: Marktplatz- Haltestelle: Lud- wigSlatz. Die Stadtfahrten werden an diesem Tage in gewohnter Weise beschränkt. * • Plötzlicher Tod. Heute Vormittag um 81/, Uhr verstarb in einer hiesigen Wirthschaft ein Mann aus Heuchelheim. Derselbe hatte sich kaum ntedergesetzt, als er auch schon verschied. Todesursache vermuthlich Schlaganfall. • • Verhaftet. Gestern wurde hierselbft eine Dtenftmagd auS Wenkbach wegen dringenden Verdachts des KtndermordS verhaftet. • • Doppeljubtlau». Heute find es 25 Jahre, daß die Lokomotivführer Martin und MauS Hierselbst als solche ihren verantwortungsvollen Dienst versehen. Die College» der Jubtlare, welche aus eigener Erfahrung wissen, was ein Bieneljahrhundert auf der Lokomotive bedeutet, lassen es sich nicht nehmen, dieses Doppeljubtläum heute Abend im „Tafä Leib" festlich zu begehen. Wir wünschen den beiden Mannern stets glückliche Fahrt und unversehrte Heimkehr zu Ihren Familien. • • Theater Wie die „Köln. Ztg." meldet, wird der größte Thetl der Schauspielmttglieder des Kölner Stadttheater S unter Oberleitung des Herrn Otto Beck im Mat tn M.-Gladbach, Marburg und Gießen eine Reihe von Vorstellungen geben, klassische Dramen, moderne Schauspiele ernster Gattung und Lustspiele. In den Spielplan ist u. A. auch Ibsens ^John Gabriel Borkmau" eingereiht. * * Bou der Eisenbahn. Die mit dem Stempel der Oberhesfischeu Bahnen versehenen Frachtbriefformulare werden nur noch bis zum 1. Juli d. I. von den Güter- AblteferungSstrllen angenommen. — Nach dem Sommer- Fahrplan, welcher mit dem 1. Mai d. I. in Kraft tritt, erfahren die seitherigen Etsenbahnzüge auf den Oberhessischen Eisenbahnen einige Veränderungen. Neu eingelegt find die Züge 4a und 5a zwischen Thüringen, Berlin rc. und bann bie Züge 7 und 8a zwischen Alsfeld und Fulda zur Verbesserung der Anschlüsse nach und von der Rhön rc.- wesentlich anders wie seither fährt dec Zug 9 Gießen—Fulda, denn dieser ist ab Gießen 40 Minuten später gelegt und beschleunigt die Herstellung einer neuen Verbindung von der Mosel und der Lahn nach Thüringen und Berlin. Der 2ie In Gießen abgehende und 4" in Fulda ankommende Schnellzug hält nicht tu Reiskirchen, Saasen, Nieder Ohmen, Ehringshausen, Renzendorf, Wallenrod, SngerSbach und Großenlüder, der 12*> in Fulda abgehende und 211 tu Gießen eintreffende Schnellzug nicht tn Reiskirchen, Saasen, EhrtngShausen, Wallenrod und Angersbach. * * Dte neue» Steuerzettel. Nachdem der Osterhase daS für einen Hasen immerhin schon schwierige Geschäft deS Eierlegens im gesundheitlichen Interesse der lieben Jugend wiederum für dieses Jahr geschlossen, bereitet man jetzt den Erwachsenen nachtrjiglich eine gerade nicht sehr willkommene Osterüberraschung in Gestalt der Steuerzettel für 1897/98. Sie gleichen auch tu diese» Jahre bezüglich ihrer äußeren Beschaffenheit ihren vielen Vorgängern genau so wie ein Ei de« ander«. Dagegen unterscheidet sich ihr Inhalt wesentlich von dem, was man in der Regel hofft und erwartet und er hat «it dem Inhalt der Haseneier nur das gemeinsam, daß er ebenso schwer von Bielen verdaut wird, wie diese. Bei alledem aber bleibt der Stenerzettel doch da» sicherste und beste Papier. E» fällt sehr selten, steigt dagegen leicht und oft. Wenn nun diese Steigerung eine Folge des erhöhten Einkommens ist, wird sie in der Regel noch gerne ertragen. Steigt tndeß nur dte Steuer und das Einkommen bleibt gleich ober verwiubert sich, bann bekommt gar Bielen bie Steigerung ebenso schlecht wie ein halb Dutzeub hart gesottener Haseneier. Nun ist aber für den gesunden Menschen nicht- nachtheiliger wie Verdauungsbeschwerden, und er muß diese deshalb stets zu vermeiden suchen. Gleichviel ob sie hervorgerufen werben bnrch hartgekochte Haseneier oder hochgeschraubte Steuerzettel. Prüfe daher Jeder auf Grund der höchst verständlich verfaßten Mittheilungen auf den Steuerzetteln, ob die für daS Steuerjahr 1897/98 angesetzte Steuer auch seinem Einkommen entspricht- denn auch der wohlwollendsten und gerechtesten EinschätzungScomwisfion kann eß pasfiren, daß sie den einzelnen Steuerzahler für wohlhabender hält, tote er Ist ober ihm ein Einkommen zuschreibt, das er wohl gerne hätte, aber leider doch nicht besitzt. Wer glaubt, daß dies bezüglich seine» Einkommens der Fall ist, dec versäume nicht, innerhalb der festgesetzten Frist eine hinreichend begründete Reklamation der Einschätzungscommission vorzulegen und er wird erfahren, baß btefelbe den nöthigen Erfolg hat, sobald die vorgebrachten Gründe gerechtfertigt erscheinen. Nicht genügend begründete Rcclawationen dagegen sollte man unterlassen, denn dieselben haben absolut keinen Zweck, belästigen unnützer Weise die so schon stark tn Anspruch genommene Steuerbehörde u.s.w. und taugen ebensowenig tote faule Ostereier, auch wenn diese noch so prächtig gefärbt find. * * Unterstützung von KriegStheUuehmeru. Auch der Kl eis» tag des Kreises Biedenkopf, Hessen-Nassau, hat anläßlich der Hundertjahrfeier des Geburtstages Wilhelms des Großen seinen bescheidenen Mitteln entsprechend beschlossen, die Zinsen eines Capital- von 50000 Mk. tn den KreiShauShaltS-Etat eiuzustellen, um von denselben denjenigen Kriegstheilnehmern, welche der Wohlthaten deS Reichsgesetzes vom 22. Mai 1895 noch nicht theilhaftig werden konnten, aber in bie Anwärter' liste ausgenommen find, jährliche Unterstützungen zu- fcmmen zu lassen. — Unter diese Anwärter fallen auch eine Anzahl der in vormals Großherzoglich hessischen Diensten gestandenen alten Soldaten, die den Feldzug in Baden und den Ausmarsch nach Jütland im Jahre 1848/49 mitge« macht haben. rtrssMg Schweinefleisch pr. Pfd. 56 bi» 66 A. Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfd. 70 A, Kalbfleisch pr Pfd. 60- 00 A- Hammelfleisch pr. Pfd. 50—65 H, Kartoffeln vr. 100 Kilo 4 60 W 5,00 X, Weißkraut pr. Stück 0- 00 A. Zwiebeln pr. Centner X 8,00—9.00, Milch pr. Liter 16 A______________________________ Fay’s ächte Sodener Mineral-Pastillen, mit durchschlagendm erfolge b.i Grippe und Husten-Epidemie | eed Drogerien k 86 Pfg. verabreicht. 49t d.s 4061 Mieth-Gesuche JL 10149.53 2. Giessen. 134495.88 3. Kaufschillinge von 800.- 5. Provision und Nach» 6. 6 1896 . 100 Mitglieder. L 4070 M- Seuttug I., Director. August Kh. Kraemer, Rechner. ML FchlachthMs Für Schneider! Gesellschaft sucht 4062 4124 Darmstädter sucht sofort €). Stiaeny, Placeur, trftredt 4123 Näheres Marktstratze 7. Gew. i. W. v. Mk. 60000,20000,10000 Versteigerungen. Coursbericht der Cond lorei 4090 H . , _ J. Krämer, Nemnbäue. I"" «Wrie Giessen, 63. Frankfurter Börse vom 23. April 1897. 1887 dto. Brief ®etb Brief 20.37 4.20 4.16 Americ. Darmst. Bk.-Actien 5. <8. 7. 7867.— 1100.— Stadt Darmstadt o. 1891 Stadt WormS unk. b. 1901 ri4 Selsld de SM. 1. 2. 4 4 3 3 Werthpapiere Mobilien . . Zinsenrückstände 600.:— 1164.40 103.85 98 25 102 40 101.90 000.00 laß Conto Gewinn-Saldo 85.90 103.80 21.85 95.00 21.50 101.50 1(2.50 101.00 101 Jin 101.0', 102.50 20 Frankm-St. Enal. Sovereigns Dollars in Gold Geld 81.15 170.25 4.15 Tasesorimuug: Ergänzuogswahl des Auffichtsraths. Alten-Buseck, den 23. April 1897. 181075.97 Abe«de»«rfe r 150.80 | Oefterr. Eredtt-Aclie« Passiva. Kapitaleinlagen . . Geschäftsantheile der Mitglieder . . . Reservefond . . . Specialhülfsreserve- fond 293. Vg 5404.15 2400.— 35745.— 465.— 3947.81 20 veeonomtekuechte, 10 TagslShner 41ZU) Suche auf sofort tagsüber ein Kindermädchen zu zwei Kindern von 3 u 6 Jahren. LSverstratze IS, pari 4118J Ein Mädchen tugsüber gesucht. Arankfurterstratz» SS. Meine Wohnung befindet sich vom 15. d. Mts. ab im Lause Herrn Ohler, ^^teHe^esuche^| 4102] Junger Buchhalter sucht Be- schäfttgung, event zur Aushilfe. Offerten unter A. Z. 50 erbeten an die Expedition d Bl. Wilhelm KeLer'sche Druckerei Heinrich Hollmann. Immobilien . . . 4. Depot beim Bankier er, Inn« M-rir )k illgailuzustSW«! Rontiroty do Soin, et ein Soin, 8eti, Wtim Petri eine Braun ein Sahn, irühauim ein Sah», t. Heinrich Fourier ein Februar. Heinrich lubd da er rin Sohu, Lchmidi do Soho, tun ein Sohn, Dtti t Wilhelm Lipper de leine röchln, rhrW 21. Mst, Bjd eine Tochter. M o 12. Mr». .dWfldntW Lebens Stellung Kem gewöhnliche Agentur. Eine Lebens-Versicherungs-Actien- Spar- u. Vorschußverein zu Alten-Buseck (E. G. m. u. H.) Außerordentliche Generalversammlung Sonntag den 58. Mai, Nachmittags 3 Uhr im Gemeindehause Hierselbst. usw. Loose ä, 1 Mk., 11 St. 10 Mk., Condilorei durchaus gründlich erlernen für beide Ziehungen giltig, bei „„ in der Cond rorei ---- 3^Deutsche RrichSaul. 3 Preutz. Consols 3°rgügliche Qualität, im ganzen Fisch xr Psd. Mk 1—, im Ausschnitt per Pfd. W-1.20. Hecht, Ranker, Schellfische billigst ^[41(.7J C. G. Klelnhenn. Ml Schönste» Dafel Geflügtl Summa 192607.37 Mitgliederstand Ende 1895 . In 1896 Abgang 1, Zugang hiernach Ende lten-Buseck, den 23. April 1897. ^*1 114 ”1 Liebig-strasse Nr. 17, gegenüber der alten Klinik. Gießen, im April 1897. 3719 Dr. Fuhr, Rechtsanwalt. „d°ckid 6,lle t«S3S tat ßüffltw’J- T3 Zchn «ll, stnb d» ToAfff del STus** Bekanntmachung. 3* Abänderung unserer früheren Be- tonntmachung wird die Geltungsdauer der gewöhnlichen Rückfahrkarten von kürzerer Dauer auf den Preutz,scheu Staatsbahnen, sowie im Verkehr mit der Bromberger,, Kerkerbach, Brölthaler-undMain-Ncckar- E^ahn, ferner mit der Sächsischen und Ol- d«nburgtschen Staatsbahn, desgleichen mit ben Niederländischen Bahnen anläßlich des Osterfestes bis zum 28 b. Mts. bergeftalt verlängert, baß bie Rückfahrt spätestens an Meiern Tage bis um 12 Uhr Mttter» «wcht angetreten sein muß, unb alSbann »icht mehr unterbrochen werben barf. 3m Verkehr mit ben Pfälzischen, Badischen, Württembergischen, Bayerischen imb den Reichs-Eisenbahnen ftnbet Ver- Itngcruna ber Rückfahrkarten für bie gekannten Bahnen nur bis um Mitternacht deS 10. TageS statt, während sich auf den Preußischen Staaisbahnsirecken die Gültigkeitsdauer btS zum 28. April d. Js. 11 ,,... . |Ver mischte Anzeigen. B Bäckermeister Wtth. «mend, I. a E Bahnhofstraße 58. I HanSbursche eintreten. eln Griiudi. Kianikr-Unterricht wird erthellt 4096 Summa 192607.37 . . 95 Mitglieder . . 5 Vermiethungen. | 4074] Zimmer, Cabinet, Küche nebst Zubehör zu vermiethen- __________Al» Hotz, Schützenftraße 11. 41011 Neu hergerichtete 8 Zimmerwohnung mit Zubeh. u. Gartenanthetl an eine ruhige Familie zu verm. «SrnerS Sorte«. 4189] Wegen Versitzung: Parterre, 4 Zimmer mit Zubehör - Fravkfurter- straße 71 — zu vermiethen. Näheres «derstratzr 6. Das Grabmonumenten - Geschäft F. Hofmeister, Frankfurt a. M., | versendet franco seinen illustrirte« «atalog mit über 200 'Entwürfen einfacher und reicher, in seinen Marmor- und Syenit- werke« ausgeführter. Srabdenkmüler. SW Dem Kataloge ist beigegeben: Mittheilunge« über z« Denkmälern geeignete dauerhafte Steinarten, über Inschriften, «rab-«nlagen,c. UkS- SO jährige Erfahrungen. Prima Referenzen. "WB des Spar u. Vorschußvereins zu Alten-Buseck (E. G. m. u. H.) pro 1896. Frankfurt a.M-, den 20. April 1897. Königliche Eisenbahn Direction- Bekanntmachuna. Mittwoch den 28. April, Nachmittags 6 Ubr, wird im Main Weser-Bahnhofe lu Gießen eine Parthie Dünger öffentlich n-istbtetend versteigert. 4122 Großherzogl. Hess. Betr.-Jnsp. 1. r^iMferkaüfbn"^ CillspMN. Pferdegeschirr zu verkaufen. 4081 Klingelhöffer, Asterweg. Frührosa verkauft 3956 Earl Steinberger. Versteigerung. SienstUl! den 27. April l. I, Nachmittags 3 Uhr, «'steigere ich Marktplatz 20 dahier pgen Baarzahlung: ein neues Handels- und Gewerbe- Adreßbuch. einen Schreibfecretär und diverse andere Sachen. 4110 Bor«, Gerichtsvollzieher. 4092] Stube mit Bett zu vermiethen- TenfelSlustgürtche« 9. 4078] SlübLen mit Bett zu oer» miethen.Katharine« gaffe 10. 4 Pfd Stotnbro» ""1 echtes Bauernbrod 14068 Blvmarckstraße 26, 1. Stock. Angebot der Arbeitnehmer: 2 Bäcker, 1 Former, 1 Spengler, 1 Maschinenschlosser, 1 Schuhmacher, 1 Schneider, 1 Toglöhner, 1 HauSbursche, 1 Fahr- > 1 Lausn-au, 1 Schlofferlebrling, 3 Dienstmädchen, 1 Kinder- Auswahl bequem und reichhaltig. ff1, J %Sb^enQfar,aU?6»l6?ea,e, 1 6ommt6 °ber Lagerist «t.tzener Wodnunggnachw.is, Kap. »it gul Zeugn., 1 Eomtorist oder Lagerist, 1 Büglerin. lanSg 14,11 (Nachw.20H). Tägl geöff. , der «rbeitoeber r 1 Bäcker, 1 Drechsler, 3—4 Drechsler "4(^41 TOßhiirfp« nt n,rmt.>thpn »ach Auswärts für Dampfmafchinenbettieb bet hohem Lohne, 1 Buchbinder, 4Uti4J JgPwaler, mehrere Mafchtnenguß., Pokerte- und Osinformer, 3 btS 4 Ofen- Bahnbofstraße^S. befchlagschloffer, 1 Gffchirrschmted, 1 Schneider, 3 Schuhmacher für Damen- und Etn möblirteS Zimmer zu ver- Herrenaibett, 1 Schreiner, 1 jugendlicher Fabrikarbeiter, 1 Waschfrau, 1 Laus- miethen. Lndwigstratze 0, Hl. Mädchen für den flamen Vormittag, 1 Lauffrau, 12 Dienstmädchen iür Küche unb Die Herstellung bes officielleu Rennvroaramms für die vom kkchV zZimmer 29. bis 31. Mai b. 3. statlfind-nd-n F-stlichkeil-n^hab-n wir der glrma ? ÄXT ' ®**’*"*• 1 ®att“r' 1 ® ' affioIbÄnSr”’b ,U8iDlrmle,4.73 H"°-ich in Gi-ß-u üb-rirag-n. w°, wir Jn.erchentm '-X C ! ®Sen"e2OUn^nii9f7.CQtCnan6an9 ^erbUt<6 nitl^ilen' 4105] MöblirteS Zimmlr zu ver- ®?tfltornt?m5 P" Vorstand bet „Wanderer" miethen. Schillerstratze 20. 6er Aennvahn Hießen 1897 Gießener Aadfahr-Gesellschast 4098] Zwei schön möblirte Zimmer! ^r- Jung Wilh Homberger zu vermiethen BtSmarckftratze 14, Hl Vorsttzenber. Vorsitzenber. W4J,1P2 Kleines möbl. Zimmer zu ver- Bezugnehmenb auf obige Mtttheilung ber Vorstänbe bes Curaiorium« ber m^en- , brünberg-^ratze 29. .«"»«bahn Gtetze« 1897« und ber .Wanderer-, Gießener Radfabr Gesell- 4095] Ein kleines möblirteS Zimmert schütt, empfehle ich mich zur Entgegennahme von Inseraten für baS anläßlich der für Mädchen zu vermiethen. I Eröffnung der neuen Rennbahn herzustellende osficielle Rennprogramm. Zur _®o? sogt bie Expebltton bs. Blattes, wetteren Entgegennahme von Inseraten ist ber Vertreter ber Annoncen- Expedition crv . Ä Ä m x I 40^3) Ein kl, freund!, möbl. Zimmer °on Hasenstetn L Vogler A G. Herr Gustav Wohlm«th in «teste« beauftragt. >4. Sentivg L, Dtrector. August Fy. Araemer, Rechner. Izu verm. Wotkeugaffe lv, 11. 1 ----- Frankfurterstraße 53. 24 Hauedrrrsitze«, 14—25 I. alt, 4 ffahrbnrsche«, E»"Vnn«g an einzelnen Herrn , 0000000000SN00000000000000B oder Dame ober an ruhige Leute zu ver-1 ~ •-- miethen. Näheres SetterAweg 75. 3V» Frankftr. Hyp. Bk. unk. b. 1906 101 00 3«/, Hambrgr.Hyp.Bk. unk.b 1905 3Vi Frkf. Hyp. Cred. V. unk. b. 1906 100.50 3 sehen sowie der Expebttton b- Bl würbe in gestriger vt» z*/***,*♦«<*4- der Preis für Schweinefleisch Cltt SCdflCMtvCltCt . lrrthümltch auf 30 Pfg. I mit guten Zeugnissen gegen hohen I S^tzt. >Lobn aesucktt 9 9 4inn 4087] Laufmüdttzen gesucht von 10 bis ^ohn gesucht. 41°° 12 Uhr. Ludwigsptatz S, in. Kathan Rosenthal. Geübte Näherinnen finden lohnenoe Beschäftigung. <695 M. Levi, Schirmfabrik. Mädchen, welche das Meidermache« gründlich erlernen wollen, werden ange« nommen. Anna Kramer, 4067 Bismarckstraße 26, 1. Stock. 40 gutkuipfohl. MSdchev sofort gesucht. C. Stiasay, Placi- rungSbureau, SaplanSgaffe 14,11. [3854 Pureau: Giessen 8872 Weine Malton SM I aus deutschem Malz Deutsche Weine Gießen, beit 24. April 1897. 4075 Vereinsnachrichten. Die Monatsmsallmluug der Dtrmiglcn Sdjrrinrr gbtdctlon: A. c. Jabrik and Jager: Liebigstrasse 43/45 iZ Testalm p. A. Talent Ar. 78607 ein SteinerhärtungS, und Conservirungsmiltel, auch für Asphalt- und Eement- fußböden empfehlenswerth, da die Staubentwickelung verhindert wird und selbst Blutflecken leicht abwaschbar sind. Die Steine werden fester, wasserabweisend, wetterbeständig. Moosansatz wird vermieden, Ruß und Staub werden vom Regen abgewaschen. • Fabrik patentirter Kauartikel • ISmil Horst • — Druck wM Verl»« ber Brühl sch«, UmoerfitSt-'vuch- tniB Strfabruderei (Virtf. A. Patente Ar. 65276 und 70765 aus Stuckmörtel oder Romancement mit Holzwolle Emlaae bestehend, feuer-, schwamm- und schallsicher, sowie von großer Jsolirfähiakeit. Monatsversammlung Dienstag, den 27. April l. I., AbendS i/a9 Uhr im Vereinslocal. 4076 Saurr'slhrr Kklaugvercin. Dienstag Abend Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme, sowie füt die zahlreichen Blumenspenden bei dem Heimgange unserer guten Schwester, Schwägerin und Tante frältm IohmeNe Iinmrimim sagen wir Allen, besonders Herrn Pfarrer Schlosser, für die trostreichen Worte auf diesem Wege unfern innigsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. -X Weltausstellung Antwerpen 1894: Goldene Medaille. Dieser Sandstein wird in wenigen Tagen härter als Natursandstein und kann stets rasch geliefert werden. Fensterbänke, Treppenstufen, Thorpfeiler, Vorgartensteine, Mauerabdeckplatten, Beet- u. Grabeinfassungen, Grabkissensteine u. Kreuze. Baumschutzringe, Kaminsteine, Schornsteinabdeckplatten, Viehkrippen u. -Tröge sind in verschiedenen Farben immer auf Lager. aS- v wo- u tzma< „Ich sehe am Krankenbette lieber eine Flasche Malton-Weiu von ganz genau bekannter Herstellungsweise und Zusammensetzung, als jene zweiselhasteu Mischungen sogenannter Medieiualweirre." (Hofrath Dr. med. N. in N.) Stein s Garten. Heute, Sonntag den 25. April: ts- Großes Concert auSgeführt von der t!2t Sanelt des 2. Sroßh. tzefl. Auf-Regiments flr. 116, Scher Wilhel« unter persönlicher Lettung des Großh. MusikdireclorS Herrn C. Kraußc Spiel,ettel: 1. Sailer-Marsch (®OBntr) 2 Ouoert. Iraoiata 3. Frühlingserwachen Mach' 4. Ung. Rhapsod,- (LtSzt). 5. Ouvert. »tfea '< (Mendelssohn). 6. Mazurka von Zarzychi lvioli^Eolo). 7, Grubenttch- (Walter, Zeller). 8 Fantasie a. d. Trompeter von säckingen iRehler). 9 Thalia Marsch Handel). 10. Loreley Paraphrase (Neßwadba). 11'kpheuranken llkrauste 12. Misikalische Erinnerungen a. d Leben Kaiser Wilhelm I. Miltt. Tongemöl»- oon Heilmann Anfang 5 Uhr. EotrLe 30 Psg Bier aus den ersten hiesigen Brauereien. — Pilseuee 12 Psg. per Glas, Münchener 15 Psg. per Glas. empfiehlt in vorzüglicher Ausführung, für alle Zwecke geeignet Künstlichen Sandstein Mut St. 60306 4106 Gießens und Umgegeud findet Montag, den 26. April, _______ ® Abends 8'/, Uhr im „Squattum“ statt, wozu ergebenft einlabet ^■ingatu^do. 4114 D-r Vorstand. Zwei Ziegen o I wit Sümmern zu verkaufen- 40881 Theodor Schmidt, Ederstrahe 6 86s Kartoffel« zu verkaufen. LndWigsplatz 8, HI. Schöne Eivsenreiser verkauft J. Kllngelhöffer, 4082____________««erweg.______ Hchöne Erbsenreiser zu verkaufen bei 2803 Gg. Hoß, Nahrungsberg 9. 4116] Gut erhaltener Sinderwage« billig zu verkaufen. Weftaulage 44» 4113] villig zu derkaufe« i Sopha und 6 Stühle. Kirchenplatz 8, I 4079] Mtg zu verrufen Uoivarinengaffe 10. t'tr' Hiehencr rddjnnt tag' mit jRoniaft* ---- Dir W -.«ilie-k! werden W ’ g^nithd) 61 deigrlegl. InntW 9 ilatiiltn los Bttlii, 5 Szrüfe^lung öt» Verein hradwerkb 11 flößen vor. ftatiniW Art »attttal und salzenden nac seldststdnbigev 1,434,104 z Ä.-Mniß ji tigert. Äm 67 p6t. ihrer D uiftr, Lleich ftäabigtn); da limltbt (40— (35 pSt.) bei »ehr als eia 1 Kehr alS ein vöitcher, Seile sieder. Mehr > siosamentiere, I Bttilltt und I tO hrnbwnker ' -nbigtr, also sind ße auf etn izöö.ftrnngSDci iöttn vermehr kopfer (eioschlik ä'-ll-', SrvstN' W\xx v.,, Ti rwzm, anstai drittn @iu^ vrmrhrt, bod der Vevölkerui bei den Tieiv ^arboiachern, Ketalllegeerun mMenoeachern Wfltn mH «leichen Schriti ich" hilft Sei Air io der vii Mm, laptj klewenu ®QUj unb Sdjoinfttn srlbsistzodigt b'trieb nicht n 'listig weiter tsiNrti llüee W aS&«fc gab iS |tiLD'an bSi BL* St« ** tlbs.'s