rrung Lich. n Tchweiue- —____8726 hl. ’ Mw »übt, « r Wart. Wend chmidt. ewährte brikat. ilaid in durch- iersweg. gern Gebrauch , achte genau 8443 herigen Locale H Obige. g MMN Nrochband". I oft einen tödililhm # ei stch, ein Bruch M M in der ndagtß MM i« 1 d-S bequem AS „ an aenannten äw d,r Uns-«k«d mH- öS, $>* «??v. 224 Erstes Blatt Freitao dm 24. September Der Lietzener Anzeiger erscheint täglich, nut Ausnahme des Montags. Die Gießener Ka mikien d tälier werden dem Anzeiger «öchentlich dreimal beigelegt. Keßener Anzeiger Kmerak-Wnzeiger. 189» vierteljähriger Avonuemcntsprci,; 2 Mark 20 Psg. mit Lringerlohn. Durch die Post bezöge« 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: Schutstrahe "gr.Z, Fernsprecher 51. Anrts- und Anzeigeblntt für den Kreis Gieren. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für de« folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Bonn. 10 Uhr. chratisöeikage; Hießener Kamikienökätter. Alle Annoncen-Bureaur deS In« und Auslandes nehme« > Anzeigen für den „Gießener Anzeiger* entgeye. Der Präliminarfriede zwischen Türkei und Griechenland. Hat man nun wirklich eine Berechtigung, FrtedenShymnen anzusttmmen? Freilich ist der P,äitmtnarfrieden«oertrag von den Vertretern d»r Pforte und der Großmächte unter» zeichnet worden, aber es fehlt noch die Zustimmung der griechischen Regierung. Seit fünf Monaten dauern die Der» Handlungen, die nun endlich zum Abschluß gebracht worden stad,- viel Geduld haben die Botschafter bet dieser Gelegen- heit beweisen müsten und gar ost mußten sie sich von der Pforte nasführen lasten. Es war das bekannte, auch von uns mehrfach gekennzeichnete Spiel der türkischen Diplomaten, heute etwas zu versprechen, was morgen nicht gehalten oder widerrufen wurde. Daß der Sultan von seinen ursprüvg« blichen Forderungen viel werde nachgeben müsten, war klar; "daß dem griechischen Staate aber eine empfindliche Buße auferlegt würde dafür, daß er den Krieg so leichtfertig provo- ctrte, gilt als gerecht und hoffentlich nachwirkend. Biel umstritten war die künftige Grenze zwischen der Türkei und Griechenland. Bekanntlich beanspruchte die Pforte anfänglich das ganze von den türkischen Truppen besetzte theffaltschc Gebiet, worauf sich aber die Großmächte nicht etnlaffen konnten, da alSdann der Umfang des griechischen Staates sich allzusehr verringert hätte und die Einkünfte desselben den Bedarf nicht mehr gedeckt haben würden. ES konnte also nur eine strategische Grenzregulirung sein, welche die Türkei zugestandeu erhielt. BestimmieS ist über die hierauf bezüglichen Bestimmungen des Friedensvertrages nicht bekannt, doch scheint rS, als ob der Pforte einige Zugeständ- «tffe gemacht worden sind. Die Frage der von Griechenland zu zahlenden Kriegsentschädigung bildete zuerst einen Hauptpunkt der Berhand» langen. Mehr und mehr schwächte sich jedoch daS Interesse htersür ab, da vorauSzusehen war, daß der griechische Staat nicht in der Lage sein würde, eine den Aufwendungen der Pforte entsprechende Entschädigung zu zahlen. Bon den anfänglich geforderten zehn Millionen türkische Pfund wurden von den Vertretern der Großmächte eine Million nach der anderen obgehandelt, sodaß nur noch vier Millionen verblieben, die dann auch in den Friedensvertrag ausgenommen find. Daß die Pforte eine gewiffe Garantie verlangte für die Zahlung der Kriegsentschädigung, war nicht mehr al- billig, ebenso gerecht war eS aber auch, Bestimmungen zu treffen, damit durch die neu einzugehende Schuld die alten Gläubiger Griechenlands nicht zu sehr benachtheiligt würden. In Bezug auf die Regultrung ihrer Schulden ist die griechische Regierung bekanntlich sehr unzuverlässig, weshalb die Mächte eine Controle über die Finanzen in Griechenland vereinbarten — ähnlich derjenigen, wie sie in Aegypten besteht. Dieser Schritt rief im Lande der Hellenen großes Geschrei hervor- man erinnert sich noch der aus Athen ein» gelangten Meldungen, wonach man lieber kämpfen wolle bi- I——gg Feuilleton. Fünfzig Jahre am Großen Salzsee. Von Friedrich Thieme. (Fortsetzung.) In Ohio, im Hause seines Anhänger- Peter Whitwer, begründete er am 6. April 1830 die Kirche der Heiligen vom jüngsten Tage. Die neue Gemeinde zählte bet diesem Acte nicht mehr als sechs Personen. Von vornherein mochte ihn und seinen Genossen Rigdon wohl gar nichr die Absicht, eine neue Kirche zu gründen, geleitet haben, sie gedachten nur durch den angeblichen Fund Aufsehen zu erregen und ein gutes Geschäft mit dem Buche zu machen. Nachdem jedoch die Sache eine so glückliche Wendung nahm, ließ er fidj durch einige Betrüger und Betrogene die Aechtheit feiner Platten bestätigen, begann zu predigen, sowie eine Offenbarung nach der andern zu empfangen, für die er trotz des ungeschickten Englisch, in welchem sich Jehova ihm offen» barte, jederzeit Gläubige fand. Inzwischen traten auch gelehrtere Elemente hinzu, die Zahl der Prediger wuchs und mit ihr die der Anhänger. Bereit- 1831 bestand in Kirtland eine mormonische Ge» meinbe mit 2000 Seelen. Die neue Sekte zog sich indessen r-asch genug die allgemeine Feindschaft zu, besonders dadurch, d^ß sie gegen die Sclaverei Stellung nahm. In ihrer Mitte, hieß es, lebten Falschmünzer und Gauner. Der Prophet vor allem war mannigfachen Verfolgungen ausgesetzt. Einmal wurde er getheert und gefedert, ein andermal entging er nur mit Mühe dem Tode. Ein dritte- zum letzien Mann, als sich erniedrigen uno unter öic Over aufsicht der Großmächte stellen. Schließlich Hot man doch klein beigegeben und sich gefügt, was daS Vernünftigste und einzig Mögliche war. Die Räumung Thessaliens Seitens der dieses Gebiet noch occuptrenden türkischen Armee hat viele Verhandlung-» rage in Anspruch genommen. Bestimmte Abmachungen hierüber sind noch nicht bekannt, doch scheint eS auch über diese heikle Frage zu einer Verständigung gekommen zu sein und die Türken werden einen Thell de» besetzten Gebietes sofort nach der Unterzeichnung deS Friedens räumen, den übrigen Theil aber je nach Zahlung der Kriegsentschädigung. Erst wenn diese getilgt ist, wird der letzte türkische Soldat Thessalien verlassen. WaS die übrigen Bestimmungen de- Präliminarfriedens- vertrageS betrifft, so find dieselben unwesentlicher Natur. Die Pforte hat, entgegen den zuerst verbreiteten Meldungen, die Capitulationen aufrecht erhalten- danach bleiben die Privilegien und Immunitäten, welche die griechischen Unter» thanen in der Türkei vor dem Kriege genossen haben, aufrecht. Wichtig ist, daß etwaige Differenzen, welche im Verlaufe der Unterhandlungen zwischen der Türkei und Griechenland entstehen, ein aus Vertretern der Großmächte zusammengesetztes Schiedsgericht schlichten soll. Zum Abschluß des definitiven Frieden- werden die Verhandlungen alSbald nach Unterzeichnung des Prältminarver- trage- beginnen. Griechenland wird, so schwer eß ihm auch werden mag, in den säuern Apfel beißen und den Vertrag gutheißen müffen- das Athener Parlament wird keine Wahl haben, nachdem die Hoffnungen, welche man auf England gesetzt hatte, unerfüllt geblieben find. Daß die Kriegsentschädi» gungssumme sicher gestellt werden wird und auch die alten Gläubiger Griechenland- nicht geschädigt werden, ist übrigen- baß Verdienst Deutschland», welche» nach hartem Kampfe mit seiner Forderung zur Einsetzung einer Finanzcontrole durchgedrungen ist. (XX) Deutsches Reich, Berlin, 22. September. Daß Diplom, womit der NeguS Menelik II. von Abessinien dem Fürsten BiSmarck daß Großkreuz deß Ordens des Sternes von Aethiopien verliehen hat, ist in amharischer Sprache abgesaßt und lautet in deutscher Uebersetzung folgendermaßen: „ES hat gesiegt der Löwe vom Stamme Juda, der zweite Menelik, Statthalter Gottes, König der Könige von Aethiopien. Allen Menschen, welche diesen Brief sehen werden, gebe ich meinen Gruß! Wie die Könige ihre durch Wissen, Kenntniß, Kraft und Geschicklichkeit erhabenen Helden, Freunde und Diener zu schmücken pflegen, so haben auch wir unseren Freund, der durch sein ruhmvolles, große» Werk die ganze Welt erleuchtet hat, den treuen Rathgeber dreier großen Könige, den Fürsten BiSmarck, mit dem erhabenen Orden des Ersten Sternes unitree Reiche» geschmückt, weil man auch auf afrikanischem Boden das gute Werk erkannt hat, baß er aus Sorge für die menschliche Creatur gethan. Und wir bitten ihn, daß er diesen Schmuck des Orden» an feiner Seite trage. Geschrieben tm Monat Geubot, am 29. Tage, in der Stadt Addis Abbaba, im Jahre 1889 der Gnade." London, 21. September. Ein deutscher Offizier bei Eongoftaare- veröffentlicht in einem hiesigen Blatte Einzelheiten über im Congostaate verübte Grau famkeir en. Darin heißt es: Mehr als 20 Dörfer seien Niedergebra' nt worden, weil die Eingeborenen nicht genug Elfenbein liefern konnten. Der Offizier wurde feines Postens enthoben, weil er sich dem Händeabhauen widersetzte. Wolff» telegraphische» Correfpondem-Burerm. Berlin, 22. September. Die „Statistische Correlp." beziffert für Preußen die Ernteaussichten für Kartoffeln auf 2,8, Klee 2,5, Rüben 2,7 - den Saatenstand von Winnr- weizen auf 2,5, Winterspelz 2,1, Winterroggen 2,8, Klee 2.3; den Ernteertrag auf Grund von Probedmfchen bei Winter- roggen 1342, bet Sommerroggen 816 Kilogramm pro Hectar. Berlin, 22. September. In dem am 21. December vor. Iß. zwischen dem Deutschen Reiche und den Nsiederlanden unterzeichneten Auslieferung-Vertrag war Vorbehalten, den Gegenstand sür die Schutzgebiete besonders zu regeln. Demgemäß ist gestern tm Auswärtigen Amte mit dem niederländischen Gesandten ein Vertrag zur Regelung der Auslieferung zwischen dem deutschen Schutz» gebiete und den Niederlanden, sowie deren Colonien unterzeichnet worden. Köln, 22 September. Die „Köln. Ztg." schreibt über die Aussichten der griechischen Gläubiger: Die wiederholt auftauchende, neuerdings von Edgar Vincent verfochtene Ansicht, die Mächte würden sich für die griechische Kriegsanleihe in irgend welcher Form verbürgen müffen, erkläre sich leicht aus dem Wunsche der griechischen Regierung und der auf die Emission rechnenden griechischen Bankier». ES sei fraglich, ob mehrere Mächte zu einer derartigen Verbürgung bereit seien. Deutschland werde daS keinesfalls übernehmen. Die Thatsache der Ftnanzüberwachung werde dazu benutzt, um bei den griechischen Gläubigern unerfüllbare Hoffnungen zu erregen. Die allgemeine finanzielle Lage Griechenlands sei durch den Krieg erheblich verschlechtert; seine Leistungsfähigkeit sei allermindestens keine größere al- 1896. WaS damals in dem Pariser Vergleich zwischen den Gläubigern Griechenlands von den ersteren ausreichend anerkannt, werde voraussichtlich für die jetzige Regelung all Grundlage dienen müssen. Darüber hinausgehende Erwar- Mal sperrte man ihn längere Zeit ein, weil er eine Bank gegründet und ohne StaatSertaubniß Noten auSgegeben hatte, zu deren Einlösung es an Geld fehlte. Seiner Strafe entzog er sich mit feinen Genossen durch die Flucht. Nach wenigen Jahren ganz auß Ohio und Missouri vertrieben, fiedelten sich die Mormonen in Illinois an, wo sie eine in kurzer Zeit zu hoher Blüthe sich entfaltende Stadt, „Nauvoo" (die Schöne), gründeten. Von den Be» wohnern freundlich aufgenommen, wußte Smith durch kluge Politik, indem er bald mit den Demokraten, bald mit den Whigs paktirte, ter Gemeinde wichtige Privilegien zu verschaffen. Ein Tempel erhob sich an Stelle des in Kirtland zerstörten, die Zahl der Bewohner stieg innerhalb fünf Jahren auf 20,000, ein eigenes kleines Heer diente den selbstsüchtigen Zwecken de» Propheten. Smith wußte die Interessen des Kirchenfürsten mit denen des klugen HauS» Wirths gut zu vereinigen. Eine Offenbarung belehrte die Mormonen, daß sie ihren Propheten ernähren und kleiden sollten (und er lebte nicht schlecht), er übte alS Prophet und Präsident fast königliche Gewalt ans, maß ihn jedoch nicht abhielt, außerdem auch alS Bürgermeister, General, Bankhalter und Hotelier thätig zu sein. Gott selbst hatte ihm in einer Offenbarung den Auftrag erthetlt, ein Gasthaus zu errichten, und man darf wohl annehmen, daß er keine schlechten Geschäfte machte. Er und seine Apostel thaten jetzt auch Wunder, heilten Krankheiten u. f. w. Im Jahre 1843 befahl ihm Golt durch eine sogenannte Offenbarung die Einführung der Vielweiberei, ein Befehl, gegen den seine Gattin Emma lebhaft protestirte und mit dem sich erst sein Nachfolger im Prophetenamte offen herauSwagte. Lauge blieben die Heiligen auch in Illinois nicht in Frieden, sie verdarben eS bald mit ihren Nachbarn, immer häufigere Reibereien kamen vor, endlich kam es zu blutigen ©eenen. Joseph Smith und sein Bruder Hyrum, verschiedener Verbrechen beschuldigt, wußten sich inmitten ihrer Anhänger mehrere Jahre der ihnen drohenden Verhaftung durch die Behörden der Union zu entziehen, endlich drohte ein Angriff auf Nauvoo und sie zogen iß vor, fich freiwillig zu stellen. So groß war aber die Erbitterung gegen die Verhaßten, daß der Prophet nebst seinem Bruder schon am Tage nach seiner Gefangennahme (am 17. Juni 1844) von wütheoden Milizsoldaten im Gefängniß zu Chartage erschossen wurde. Die Mormonen selbst vertrieb man mit Waffengewalt aus brm Staate und eß erfolgte nun unter Führung Brighaw Uouvgß, deS Nachfolger- Smiths, der berühmte Exodus durch die Präriewildniß de- Westens. Unter unsäglichen Strapazen und Entbehrnngen, unter Kämpfen mit Indianern, wanderten die Heiligen nach dem entlegenen Staate Utah, wo sie sich am Großen Salzsee ein neue- Zion, Neu Jerusalem oder Sait Lake-City (Salz- seestadt) unter ungeheuren Opfern erbauten. Während bei ersten Winter- mußten fie theilweise wie die Wilden von Wurzeln und Kräutern leben. Trotzdem schossen die Häuser wie Pilze au- der Erde, der Boden wurde systematisch bewässert und bedeckte fich mit üppigen Kulturen. Schon nach wenigen Jahren bewohnten 20,000 flüchtige Menschen die Mormonenstadt, zu welcher Brighaw Aoung am 31. Juli 1847 den Grundstein gelegt hatte. Tempel, Waarenhaul, Ballhau-, Theater, alle» war in der schnell aufblühenden Stadt vertreten. (Schluß folgt.) rangen erscheinen aber aussichtslos. Immerhin sei die Lage der Gläubiger durch die tu der Fiuanjüberwachuug liegende Bürgschaft, daß sie wirklich erhalten, waS man ihnen bet' spricht, wesentlich gebessert. Wenn das der Fall sei, verdanke man da» einzig und allein dem thatkräftigen Eingreifen der deutschen Regierung. Die Aufgabe der deutschen Regierung werde bei der merkwürdig nachsichtigen Auffassung einiger anderer Staaten keine leichte sein, und würde nur erschwert, wenn Deutschland sich zu Forderungen verleiten ließe, die praktisch nicht durchzusetzev seien. Rieder-Lahnstein, 22. September. Ja dem Schnellzuge Frankfurt-Köln entgleiste kurz vor St. Goarshausen heute Nachmittag ein alter zweiachsiger Gepäckwagen. Der- letzuugea sind nicht vorgekommen. Der Zug hatte eine ein- stündige Verspätung infolge des Unfälle». BreSlau, 22. September. Der Kaiser ließ sich heute, wie die „Schles. ßtg.* meldet, auf der Fahrt von Oppeln nach Breslau von dem zu diesem Zwecke nach Oppeln ge« rufeneu Oberpräfidenten der Provinz Schlesien über die durch die letzte Hochwasser-Katastrophe angerichteten Schäden und über die Mittel zur Abhilfe Vortrag halten. Es erscheint hiernach zweifellos, daß noch weitere erhebliche Staatsmittel werden flüssig gemacht werden. Eine namhafte Summe soll alsbald angewiesen werden. Bezüglich weiterer Mittel wird voraussichtlich an den Landtag eine Vorlage eingebracht werden müssen, da die Provinz sich der begründeten Hoffnung hingibt, daß der Ausbau der Gebirgspässe auf einheitlicher Grundlage durch den Staat erfolgen wird, worauf die weitere Unterhaltung der Provinz bezw. den einzelnen Kreisen überlassen bleiben wird. Königsberg i. Pr., 22. September. In einem Heu- und Strohmagazin der Garnisooverwaltuog entstand heute früh aus bisher unbekannter Ursache ein Schadenfeuer, welches den Dachstuhl des Gebäude» und den ganzen Inhalt vernichtete, so daß nur die Umfassungsmauern stehen blieben. Hamburg, 22. September. In ihrer Schlußsitzung beschäftigte sich die Eoufereuz deutscher SittlichkeitS - vereine mit dem Unwesen der Vartelö» und Tingeltangels und nahm sechs Thesen an, welche die Regierung und die Polizei zu energischerem Vorgehen hiergegen auffordern. Bei der Bestimmung deS nächstjährigen Versammlungsorte» wurde die Einladung Stuttgart» angenommen. Hamburg. 22. September. Im Hinblick auf die großen commerctellen Interessen Deutschlands in Guatemala vereinigten sich die am Verkehr mit Guatemala tnteressirten Kaufleute heute zu einer Eingabe an die Handelskammer, in der diese ersucht wird, beim Reichskanzler dahin zu wirken, daß angesichts der in Guatemala ausgebrochenen Revolution ein deutsches Kriegsschiff zum Schutze der deutschen Angehörigen und des deutschen EigenthuwS dahin entsendet werde. Die größten und reichsten der Plantagen in Guatemala find deutsches Eigenthum. Schwerin, 22. September. Die Nachricht vom Tode deS Herzogs Friedrich Wilhelm traf am Hofe um 6 Uhr ein. Die Mutter de» Herzogs, Großherzogin Marte, empfing die Nachricht auf Schloß Rabensteiafeld. Die Vor« stellung im Hoftheater wurde abgebrochen. Um 8 Uhr begann das Trauergeläute in den Kirchen. Wien, 22. September. Da» „Fremdenblatt" führt aus: Die begeisterte Aufnahme und Huldigung, wozu fich die ganze ungarische Nation vereinigte, werden dem Deutschen Kaiser eine frohe Bestätigung für die längst bestehende Thatsache bieten, daß da» Deutschland oud Oesterretch-Ungarn zu langjähriger fester Freundschaft vereinigende Bündniß auch In Ungarn bereit» im VolkSbewuhtsein kräftig Wurzel geschlagen hat und fich daselbst inniger Sympathie erfreut. Wenn fich Kaiser Wilhelm» dankbares Empfinden hierfür in feinfühligster Weise durch die hohe Auszeichnung des Sohnes de» genialen ungarischen StaatSmanne», der einst die Allianz mit dem großen Kanzler deS Deutschen Reiches abgeschlossen, geäußert hat, so trat dteS Hochgefühl machtvoll gesteigert in dem tiefbewegten Trtnkspruch hervor, mit dem der Deutsche Kaiser die herzlichen, warmen BegrühungSworte Kaiser Franz Josephs erwiderte. Ein starkes Gefühl rückhaltloser Anerkennung und ausdrücklichen LobeSbedürfnisseS durchweht diesen Toast, der bis in ferne Zeiten als ein RuhmeSzeichen de» großartigen nationalen Aufschwunges im Gedächrniß deS ungarischen Volkes fortleben wird. Nicht nur innerhalb der Monarchie werden die Trioksprüche eine machtvolle Wirkung ausüben, in alle Lande wird die Kunde von den bedeutungsvollen Fürstenworten dringen, die dem Frieden gegolten haben und denselben verbürgten. Die Toaste sind eine voll- gtltige Bestätigung de» Fortbestehens des Dreibundes. Budapest. 22. September. Der Eindruck deS Trink- fpruche», den der Deutsche Kaiser bet dem gestrigen Festmahl auf den Kaiser Franz Joseph auSbrachte, ist ein überwältigender. Der „EgheterteS" schreibt: Wäre der Trtnkspruch um eine Stunde früher dem großen Publikum bekannt geworden, so hätte fich die Abreise de» Deutschen Kaiser« zu einer Kundgebung ganz außerordentlicher Art gestaltet. Wenn wir aber auch der Person de» Kaiser» nicht näher huldigen können, so bewahren wir doch in unseren Herzen die dankbaren Gefühle, die er erweckte und in un» mächtig werden ließ. — Der „Pefter Lloyd" schreibt: Wir erwarteten einen Verbündeten der österreichisch-ungarischen Monarchie und haben in ihm einen großen Freund der ungarischen Nation gefunden. Die Politik de» Dreibunde» und der FriedenSerhaltung ist für Ungarn die nationale Politik. Da» läßt un» ihr so begeistert anhangen, daS macht un» den thatkräftigen Mitverfechter der Friedenspolitik, den Kaiser Wilhelm, schon längst lieb und werth, und so ruft man ihm au» Ungarn zu: „Auf häufige», vor allem aber auf baldige» Wiedersehen!" — „Pesti Hirlap" schreibt: Mit unübertrefflicher Freude empfingen wir die gestrigen Toaste und danken für dieselben. Der Trinkipruch de» Deutschen Kaiser» verpflichtet un», dem mächtigen Herrscher Deutschlands für die Anerkennung und da» Lob, welche er | mit fürstlicher Hochherzigkeit und mit bezaubernder Redegabe über uns ergießt, zu danken. Wir find ein treues, dynastisches Volk. Wir liebten stets die Freiheit. Wenn der Deutsche Kaiser unS versteht, dann verstehen auch wir ihn. Wenn er mit unS Magyaren ,Eljen a Kiraly" (ES lebe der König) au»- ruft, dann rufen wir ihm mit himmelstürmender Begeisterung zu, daß man e» auch tu Berlin hören muß: ,Eljen a nemet Czaszar!* E» lebe der Deutsche Kaiser! — „Nemzet" schreibt: Wie groß immer unsere Begeisterung, wie heiß auch unsere Liebe für den werthen Gast unsere» Königs war, wir bleiben noch immer Schuldner dem großen Hohenzollero, weil er unser Selbstvertrauen befestigte. Er hat unser Herz, unsere Seele auf» Tiefste gerührt, da er in einer Sprache zu un» redete, die wir verstanden haben und wofür wir ihm Dankbarkeit bewahren. Messtua, 22. September. Der Erzbischof von Mesfiua, Cardinal Guarino, ist heute Nacht gestorben. Depeschen de» Bure« .Herold/ Berlin, 22. September. Wie der „ReichSanzeiger" meldet, nah« der Kaiser auf der Fahrt zwischen Oppeln und BreSlau io Anwesenheit de» Chefs des Eivilcabiuet» v. Lucaou» den Vortrag de» Oberpräfidenten von Schlesien, Fürsten Hatzfeld, über die Verhältnisse in den NothstaudSgebieten und sodann den Vortrag deS Chef» deS Militär CabiuetS, v. Hahoke, entgegen. Berlin, 22. September. DaS „Berl. Tagebl." meldet aus Konstantinopel: Im Sultaußpalast werden schon jetzt Vorbereitungen getroffen, um den deutschen Kaiser, dessen Ankunft hier als sicher gilt, würdig empfangen zu können. Berlin, 22. September. Die Kaiserin ist gestern Abend gegen 8 Uhr auS den schlesischen UeberschwemmungS- gebieten wieder hier eingetroffen. Berlin,22. September. Der Stapellauf des Panzer- kreuzerS „Ersatz Leipzig" wird am SamStag in Kiel stattfinden. Ob Fürst Bismarck dazu erscheinen wird, ist noch unbestimmt. Berlin, 22. September. Die Haus collecte für die Ueberschwemmten Deutschlands hat über 190000 Mk. ergeben. Berlin, 22. September. Der Ausstand der Berliner Metallarbeiter hat eine neue Wendung genommen. Das Berliner Gewerbegericht ist sowohl mit den Au»- ständischen wie mir den Arbeitgebern in Verbindung getreten. Berlin, 22. September. ES bestätigt fich, daß die Abschaffung der amtlichen Caution im Reiche sowohl wie in Preußen in Aussicht genommen ist. Die hierzu erforderliche kaiserliche Genehmigung wird demnächst angeboteu werden. Für diese Entschließung der Regierung ist in erster Linie der Umstand maßgebend, daß die VerwaltuogSkosteu den Betrag der aus Kautionen gedeckten Deficite nicht unerheblich überstiegen haben. Berlin, 22. September. Der „Deutschen TageSztg." wird au» Petersburg telegraphirt: Trotz officiöser Ableugnung gilt ein Verbot der Getreideausfuhr als bevorstehend. Der Finanzmiotster hat die Zählung aller Getreidevorräthe angeorduet. Berlin, 22. September. Der geschäftsführende Ausschuß der „Deutschen Bäckerionuogen deS Germania-BerbaudeS" hat beschloffen, sobald der BundeSrath am 7. October zu- sammengetreten sein wird, fich abermals an ihn in Sachen deS MaximalarbeitStageS zu wenden. In der Eingabe de» JnnungSverbandeS wird namentlich versucht, die Aussagen der Gewerbeiuspectoren über die Wirkung deS MaximalarbeitStageS zu entkräften, die bekanntlich mit denen der überwiegenden Mehrzahl der deutschen Bäckermeister in Widerspruch stehen. Esse«, 22. September. Bei dem hiesigen ersten Staats- an walt ist heute ein mit dem Poststempel Hamburg versehenes Schreiben, auf dessen Adresse Germany stand, ein- gelaufen: An den Ersten Staatsanwalt Herrn Peterson zu Essen. Mit Entrüstung ersehe ich, daß die deutschen Zeitungen sich mit meinen privaten Angelegenheiten befassen und daß sogar der Staatsanwalt und die Crtmtualpolizei fich damit beschäftigen. Ich erkläre hierdurch, daß mein lieber Mann weder Erzherzog noch Mädchenagent oder HetrathSschwivdler ist. Wahr ist nur, daß ich auS freiem Antriebe, also absolut freiwillig tuS Ausland gegangen bin, um mich dort mit ihm ehelich zu verbinden. Marie HuSmann. — DaS Schreiben trägt das Datum des 19. September und ist am 20. zur Post gegeben. Die Handschrift wird als die der Marie HuSmann von ihrem Bruder recoguoScirt. Die Staatsanwaltschaft nimmt an, daß der Brief auf See geschrieben ist. BreSlau, 22. September. Die Kaiserin besuchte heute Vormittag die Diaconiffenanstalt Bethlehem und da» Krankenhaus der Elisabethinerinnen. Darauf begab sich die hohe Frau zunächst nach dem königlichen Palai» zurück und dann nach dem Centralbahnhof zum Empfang de» Kaisers, welcher 128/< Uhr mittelst Sonderzuges eintraf. Außer der Kaiserin waren zum Empfang anwesend Erbprinz von Sachsen- Meiningen, Graf Carmer, Polizeipräsident Dr. Bievko, Stadt- Commandant v. Alvensleben u. A. Beide Majestäten küßten fich herzlich zur Begrüßung und fuhren dann, nachdem der Kaiser noch mit dem Erbprinzen von Sachsen-Meiningen sowie mit dem Stadt-Commandanten einige freundliche Worte gesprochen, zur Stadt. Der Kaiser trug die Uniform seine» Leib-Küraffier-RegimeotS. Auf dem ganzen Wege zum Schloß wurden die Majestäten lebhaft begrüßt. Der Kaiser begab sich alsbald nach dem Casino de» Leib-Kürasfier-Regiment», wo er dinirte. Um 4V2 Uhr verließ der Kaiser BreSlau, die Kaiserin reiste schon vorher ab. Evxhaveu, 22. September. DaS Torpedoboot 8 26 ist infolge eine» Sturme« unweit deö Feuerschiffes „Elbe" gekentert. Da» Unglück ereignete fich Vormittag» 9b/zUhr. Acht Mann der Besatzung sind ertrunken und zwar der Commaudaut, Lieutenant zur See, Herzog Friedrich Wilhelm von Mecklenburg, Torpedo Oberfeuermeister»-Maat Richert, Torpedo-Maschtuisten-Maal Oßmanu, die Torpedo- Obermeister Griepentrog, Haffe und Hampel, sowie die Torpedo-Matrosen Ehmke und Serbant. Neun Personen der Besatzung sind gerettet. Von de» Torpedoboot 8 27 fiel der Matrose SchwabrowSki über Bord und ertrank. «gram, 22. September. Da im Sluiner Bezirk die Bauernbewegung neuerdings einen bedrohlichen Chracter auntmmt, wurden weitere zwei Compagnien Infanterie dorthin beordert. Brussel, 22. September. Ein Wagen de» Brüssel-Pariser Schnellzuge» gerieth auf der Station Auluoye in Brand. Waaren im Werttze von 150000 Frc». verbrannten. Verletzt ist Niemand. Pari», 22. September. Officiö» wird gemeldet, der Botschafter Lozü habe in besonderer Audienz dem Präsidenten Faure die Gründe auSeiuandergesetzt, welche ihn veranlaßten, die ihm angebotene Stelle als General-Gouverneur von Algier abzulehnev. Der Präsident hat die Gründe gebilligt. Loz5 verbleibt auf seinem Wiener Posten. Madrid, 22. September. Die Königin-Regentin wird am 27. d. MtS. hier eintreffen, obschon die Regierung Alle» versucht hat, ihren Aufenthalt in Sau Sebastian zu verlängern. Die Dauer de» jetzigen Ministerium» dürfte nur nach Tagen zählen. Konstantinopel, 22. September. Die griechische Finanz-Controle wird dem ständigen Athener Gesandten übertragen, womit die griechische Regierung einverstanden ist. Athen, 22. September. Ministerpräsident Ralli äußerte, der König könne keine andere Meinung haben al» seine Regierung und sein Volk. Delhanni» will eine alle Einkünste de» Staates umfassende Controle ablehnen. Die Ehre Griechenlands sei verkauft. Er werde nie einen solchen Frieden annehmen. Die Gerüchte von einer bestehenden Mtnisterkrifi» erhalten fich. Berlin, 23. September. Den „Berl. Pol. Rachr." zufolge ist über deu Zeitpunkt der Wahlen sowohl zum Reichstage wie zum preußischen Landtage noch keine Entscheidung getroffen. In Bezug aus die parlamentarische Campagne ist in Aussicht genommen, den Reichstag in der zweiten Hälfte des November, den preußischen Landtag in der ersten Hälfte deS Januar zusammen treten zu lassen. Friedrichsruh, 23. September. Gestern find Graf unb Gräfin Wilhelm BiSmarck und Landrath v. Kotze hier eingetroffen. Essen, 23. September. Die „Rhein.-Wests. Zeitung" kann nach authentischen Informationen erklären, daß die Staatsanwaltschaft auf Grund des Briefes der Marie HuSmann die Untersuchung eingestellt hat. Wien, 23. September. Der Club der deutschen Volks Partei faßte den Beschluß, in der entschiedensten Opposition gegen die Regierung zu verharren und die Obstruktion mit allen verfügbaren Mitteln um so schärfer fortzusetzen, als daS Vorgehen der Regierung begründeten Anlaß zum entschiedenen Kampse gegen sie darbietet. Ferner beschloß die Partei, unter keinen Umständen fich an der Wahl deS Präsidiums de» Abgeordnetenhauses zu beteiligen. Auch die deutsche Fortschrittspartei hat beschlossen, an der Obstruktion festzuhalteu und an der Wahl de» Abgeordneten- hauSpräfidiumS nicht theilzunehmen. Auch die verfassungS- treuen Großgrundbesitzer, die deutsche Vereinigung sowie die Chriftlich-Socialen werden bei der heute stattfindenden Wahl leere Stimmzettel abgeben. DaS bisherige Prästdium Kathreiner Abrahamowic - Kramarz dürfte wiedergewählt werden. Gieße», den 23. September • • Empfang. Seine König!. Hoheit der Großherzog empfingen am 22. September u. A. den Major v. Erhardt im Infanterie-Regiment Friedrich Franz II. von Mecklen- burg-Schwerin (4. Brandenburgischen) Nr. 24, den Major v. Scheven vom Infanterie-Regiment Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116, den Kammerrath Korell von Schlitz. «ulzeichnnng. Seine König!. Hoheit der Groß- Herzog haben Allerguädigst geruht, am 6. September dem Fabrikarbeiter Wilhelm Lehna in Bürgel daS Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für treue Arbeit" zu verleihen. • • Ernennung. Seine König!. Hoheit der Groß- Herzog haben Allerguädigst geruht, den Finaozaspiranten Johannes Feruge» au» Lauterbach zum Steuereinnehmer de» Steueramts Groß-Gerau zu ernennen. • • Postalische». Mit der Aufstellung von Post- karten-Antomaten ist jetzt bei verschiedenen Postämtern in Dresden der Anfang gemacht. Die Automaten geben für 10 Pfg. zwei frankirte Karten. — Auch in Bayern werden Vorbereitungen für die Einführung von Karten- briefen getroffen. • • Stiftungsfest. Am Samstag den 2. October feiert der Kaufmännische Verein sein S ttstnng S fest durch Theater und Ball. Die Vorstellung wird von den Mitgliedern de» hiefigen Stadttheater» ausgesührt. • • Biehmärkte pro 1898 find für Gießen wie folgt angesetzt: 11. Januar, 1. Februar, 22. und 23. Februar, 8. und 9. März, 22. und 23. März, 5. April, 19. und 20. April, 3. und 4. Mai, 17. und 18. Mai, 8. Juni,, 28. und 29. Juni, 19. und 20. Juli, 9. August, 30. und 31. August, 20. und 21. September, 11. und 12. Octoder, 1. und 2. November, 22. und 23. November, 6. und 7. De- cember. Die Märkte fallen immer auf einen Dienstag und wenn ein zweitägiger Markt stattfindet, ist Mittwoch» damit ein Krämermarkt verbunden. • • Wetterbericht. Da» Barometer ist zwar über Frankreich gestiegen, im Uebrigen ist aber die Luftdruck-Vertheilung sMdig £ Kitterung L geltend ® M Witt» b mott'«1* W-r veränderter * n. frW de» MhhaulM HM M ' 1895« S* tir blt N1 utbttM berg W-889' intfafltn. n. Bon d ernten der K c Gemeinden tr gebracht ist, \ »erden tonnti muß »odl al ernte fällt al fich sehr vieb nnttt den flt1 viele faule fl betrachtet we anf dem klät toffelfänle, d Kommen vielt treten große hat begonnen, große Verlust, ilckerschnecken mit großer Vo Slee sollen fit tzchktteiäpsel Taseiäpsel zä -fihun, find silr dir au»grsiihrte gegangen. - de« Thphv Frau schon l Opfer gefall! heim da» ü und Schwein, Snltrbii Wiethe falt dahier eine vt bei Osseobach lommtnbtu ffii Bunb b« Lan i'dvch von bei daß derselbe Sesetzgebnag de» Eahlkrri a!» Wahivert dessen Stellv betreffend: Die Ur! lang ui 1- Cclober Ist Glicht offen, "der Mfüni Mei» Ans, Tieße Uvd AFrirdrich Cjorpebo. der 1,001 Ml r J «taut. U fo.Ntt ®*Ntt ’e h Brand nteD- verletzt 8e°-eldet, der >; dm Pxgfi. il- »üche thv ^rvrral'Tou, -fidenr die Wiener Pcho. 'N-Regentin : bie Regierung n Sebastian m uw« dürfte nur griechische >enrr Gesandten "verstanden ist. lialli anhertr, abrn alr seine it alle Einkünfte Die Ehre einen solche» »r bestehenden ol. Rachr/ zull sowohl zum noch krivr Ent- parlamentarische etchLlag tu der hen Landtag In ten zu lasten. find Graf und ch v. Kotze hin Wests. Zeitung" klären, daß die -.6 der Marie er btutfiew tntföitbtnfkn rren und die m sv \Wt ntz drgrLndtNa «Ml. tznvrr den stch au btr •6 zu brtheiligev. schlosteu, an der der Abgeordnelen- die versastunek' iuigung sowie die attfindendcn Wohl istdiumkathreinei lt werden. -3, September -Großherzo- :.j« »• j! wn 24, den Mazar 'M« ®*" rg.ii««"®41); Gi.it d« •’ ' 6 S-ptmi»« ” ftXÖ ’* »an Post' lunfla Postämtern ,2.0-'* S 8 "1’28's*"; . n^ ,( 19. nnd 5. W' g. 3uö1' 18, 30. uöt 9. S« ßeioW l. !0lber, ® Jt(lg ufl ..«■ei fast vollständig die gleiche wie gestern. In Folge besten hat die Witterung ihren unbeständigen Character beibehalten, zumal fortgesetzt zahlreiche kleine Theilmiuima ihren Einfluß geltend machen. Die Temperaturen find im Allgemeinen etwas gestiegen. Im Westen der britischen Inseln kündigt sich wieder bereit- eine neue Depresfion an. — Voraussichtliche Witterung: Im Allgemeinen noch meist wolkiges Wetter mit theilweisen Niederschlägen und wenig veränderter Temperatur. n. Friedberg, 21. September. Die Generalversammlung de- MathildenstiftS Friedberg-Butzbach fand gestern im RathhauSsaal hier unter dem Vorsitz des Präsidenten, de- Herrn Geh. RegierungsratheS Dr. Braden statt. Die 1895er Rechnung bewies, daß auch diese- Jahr sehr günstig für die Kaste verlaufen war, denn der Gesammt-Eionahme- Ueberschuß betrug 183,442 Mk. 15 Pfg., wovon auf Friedberg 141,889 Mk. 38 Pfg., auf Butzbach 41,552 Mk. 77 Pfg. entfallen. n. Bon der mittleren Nidda, 21. September. Das Ein- ernten der Kartoffeln hat begonnen, obgleich in manchen Gemeinden erst der kleinste Thetl des Grummets unter Dach gebracht ist, ja ein großer Theil noch nicht einmal gemäht werden konnte. Da-, wa- jetzt noch in den Wiesen fitzt, muß wohl als verloren betrachtet werden. Die Kartoffelernte fällt allem Anscheine nach nicht gut aus. ES finden sich sehr viele faule Knollen vor, ja, mau hat beobachtet, daß unter den gesund eingebrachteu nach einigen Tagen wieder viele faule find, sodaß also ein großer Procentsatz als krank betrachtet werden muß. ES ist daher nöthig, beim Auslesen auf dem Acker größte Vorsicht anzuwenden, weil die Kartoffelfäule, die durch einen Pilz erzeugt wird, ansteckt. Kommen viele dieser Fäuluißerreger mit in den Keller, daun treten große Verluste ein. — DaS AuSsäeu de- Roggens hat begonnen. Auch hier fürchten die Landwirthe stellenweise große Verluste, weil hier und da die kleinen hellbraunen Ackerschnecken maffenwetse auftreten. Diese suchen bekanntlich mit großer Vorliebe gerade die junge Saat heim. Am jungen Klee sollen fie scbon Schaden verursacht haben. — Das Malter Schütteläpfel wird eben mit 16 Mk. bezahlt- für feine Sorten Tafeläpfel zahlt man bi- zu 27 Mk. 4- Hungen, 22. September. In unserem Postbezirke find für die Ueb er schwemmten durch die von der Poft auSgesührte Collecte an Spenden 60 Mk. 20 Pfg. eingegangen. — Jn Ober-Widder-heim wurde heule ein dem Typhus erlegener 34jähriger Mann beerdigt, deffeu Frau schon vor acht Tagen dieser tückischen Krankheit zum Opfer gefallen war. — Nächsten Sonntag findet in Dauern- heim da« übliche Kirchweihfest, Tag- darauf Rtndvieh- und Schweiuemarkt statt. Lauterbach, 22. September. Der Bund der Landwirt he hielt am Sonntag Nachmittag im Keutzer'scheo Saale dahier eine Versammlung ab. Herr Lucke von Patershausen bet Offenbach sprach über den Bund der Landwirthe und die kommenden Wahlen — es wurde besonders betont, daß der Bund der Landwirthe keine politische Partei sei, daß dieselbe jedoch von dem zu wählenden ReichStagSabgeordneten verlangt, daß derselbe die Jntereffen unseres Bauernstandes bei der Gesetzgebung vertrete. Bei der hierauf vorgenommenen Wahl des Wahlkreis-Vorstandes für die nächsten drei Jahre wurde als WahlvereinSvorfitzender Herr Schade-Altenburg und als dessen Stellvertreter Herr BackhauS-RudloS, als Bezirks- Vorsitzender für Lauterbach Herr H. Dörr II -Rixfeld und als deffeu Stellvertreter H. F. Rodemer-AngerSbach gewählt. △ Mainz. 23. September. Zu dem Beamlenbefolduags gesetz hat der CenrrumSabgeordnete Dr. Schmitt in der Zweiten hessischen Kammer den dringlichen Antrag ein* gebracht, die Regierung zu ersuchen, noch vor der Berathung deS beregteo Gesetzes eine genaue Zusammenstellung aller derjenigen Gebühren, Sporteln u. dgl. der Kammer vorzulegen, welche einzelne Beamten oder Beamtencategorien neben ihrem festen Gehalt jährlich beziehen. — Die hiesige Handels- kammer hat fich auf verschiedensritige Anregung hin mit dec Eisenbahndtrection Mainz in Verbindung gesetzt, um zu bewirken, daß an einem Wochentag jeden Monat- von den Landorten der Umgebung von Mainz Fahrkarten hierher zu dem einfachen Fahrpreise ausgegebku werden. ES wird hierdurch bezweckt, für den Ausfall, welchen die städtischen Geschäfte nach Etnsührung der Sonntagsruhe durch Ausbleiben eines großen TheilS der Landkundschaft erfahren haben, einen entsprechenden Ersatz an einem bestimmten Wochentage zu geben. Als geeigneten Tag schlägt die Handelskammer den ersten Mittwoch eines j-den MonatS vor. — Die hiesigen Stadtverordneten beschlossen heut: Abend die Einführung deS obligatorischen Kochunterrichts in den oberen Mädchenklassen der Mainzer Volksschulen. Nach dem gefaßten Beschluß findet der Kochunterricht Nachmittags nach Schluß der Schule statt. — Zu der vielbesprochenen Simon Blad'schen Erbschaft hat sich eine Fräulein Stephanie Stöber aus Berlin als uneheliches Kind gemeldet und beansprucht ein Erbtheil Der Magistrat in Berlin hat 7500 Mk. bewilligt und die Stadt Mainz hat fich gemäß heutigem Stadtverordnetenbeschluß mit einer Abfindungssumme von 3750 Mk. angeschloffen. Au8 dem Nheiugau, 21. September. In Folge der sehr schlechten Scptemberwitterung werden die Herbst- auSsichten von Tag zu Tag trostloser. Der nicht zahlreiche Behang erleidet durch den Sauerwurm in manchen Lagen einen so erheblichen Abgang, daß die Quantität eine geringe werden wird. Auch die Qualität wird, fuCS der October nicht besseres Wetter bringt, gering werden. Wir haben in allen Dingen ein Jahr gehabt, von dem man sagen kann, es hat anfänglich viel gezeigt, hinterher aber wenig gehalten. „Großer Rhein — kleiner Wein" und „Viel Geschein, wenig Wein" sind zwei Rheingauer Sprichwörter, die in diesem Jahre wieder einmal zutreffen. Vemnischtes • Kreuznach, 20. September. Ein seltener Verst eigerung-gegenftand wird in der „HunSrücker Zrg." vom Gerichtsvollzieher zu Simmern zur zwangsweisen Versteigerung ausgeschrieben: eine RechtsanwaltSrobe mit Barett. • Bochum, 21. September. Die morgen zu Ende gehenden Manöver der 14. Division haben leider zahlreiche Unglücksfälle aufzuwetsen. Ein Soldat des 39.Jnfant.- RegtS. blieb tobt, ein Husarenosfizier und mehrere Cavalle- risten wurden schwer verwundet. Auch eine Anzahl Civtlisten find theils zu Tode gekommen, theilS erheblich verwundet. So wurde bet Filtrop ein 30 jähriger Mann während des Gefechtes von zwei Geschützen überfahren und starb im Beisein des Militärarztes. Bet Altenbochum wurden mehrere Zuschauer zu Boden geritten. Bet dem gestrigen DivtsionS- manöver wurde ein älterer Mann überfahren, während ein Kind durch einen Kanonenschuß verbrannt wurde. Beide blieben tobt. * Mechelu, 20. September. Beim Einschlagen eine» HakenS auf dem Speicher seines Hauses io der Rue St. Catherine stieß der Bäcker Brock auf ein unter der Wand« decke verborgenes verschlossenes Behältniß, das sür 23,000 Fr. ipanische Goldstücke mit dem Bilde Philipps II. unb anbern Münzen aus dem 16. Jahrhundert enthielt. Bei wetteren Nachforschungen tn dem Hause ergab fich, daß ein Zimmer gänzlich mit überklebtem Corduan tapezirt war. Die Lebertapete hat angeblich einen Werth von 5000 Fr. * Innsbruck, 22. September. Bet Trafoi liegt der Schnee 30 Centtmeter hoch. Zwischen FerdinandShöhe und FranzeuShöhe auf der Stilfser Joch-Straße ist wegen der Höhe de- Schnee» der Verkehr fett vorgestern unmöglich geworden. Die Straße wurde zwar wieder freigemacht, doch besteht große Lawinengefahr. * 3m Examen. Professor: „Herr Candidat, wa- sagen Sie zu dem Treubruch Wallenstein»?" — Candidat: „Ich habe keine Worte dafür, Herr Prosissor!" Schist-nachrichten. Der Postdampser „Southwark" der „Red Star Line" tn Antwerpen ist laut Telegramm am 20. September wohlbehalten in New Aork angekommen. rrnivcrsitäts. Nachrichten. Würzburg, 20. September. Im hygienischen Institut btr Universität wird gegenwärtig ein bacterwlogischer Eurs abgehalten, an dem das Staatsministerium eine Anzahl praktischer Aerzte auf Staatskosten theilnehmen läßt. — Wie verlautet, werden die Vorlesungen über die Kunst deS Unterrichtens und Erziehens (Pädagogik) an den Universitäten Berlin und Halle, wofür dort Geh. Regierungsrath Professor Dr. Münch, bisher inCoblenz, hie: Professor Dr. Frietz, Director der Franke'schen Stiftungen, bestimmt ist, erst im Sommerhalbjahr 1898 beginnen. «ottesbieust tu der Syuagog Samstag den 25 September 1897. Vorabend 6 Uhr, Morgens 8" Uhr, Nachmittags 4 Uhr, SabbathauSgang 7 Uhr- Vermehr, Gießen, 23. September. Auf dem gestrigen Ochsenmarkt waren etwa 200 Stück Fahroieh, durchschnittlich sehr schöne Waare, aufgefahren. Der Handel stockte jedoch Mangels genügender Käufer. Trotz des besonders flauen Geschäfts gaben die Verkäufer dieThiere nicht billig ab. Es wurden gehandelt: Ochsen, Fahroieh 1. Qual, mit 800 bis 880 Mk., 2. Qual, mit 800 bis 850 Mk. pro Paar. Junges Fahrvieh wurde nicht verkauft, Fettvieh war nicht ausgetrieben. Der Markt war bedeutend überständig. — Auf dem Schweinemarkt bestand der Auftrieb au« etwa 500 bis 600 Thieren. DaS Geschäft machte sich so leidlich und wurden auck die Preise der früheren Märkte erzielt. Fettvieh war ebenfalls nicht v rhanden. Spanferkel wurden lebhaft gehandelt und wurde dafür pro S.ück 6 bis 8 Mk. bezahlt. t m LiMburg, 22. September. Fruchtmarkt. Rother Wei»en 17,00, weißer Weizen * 00.00, Korn JL 10.95, Gerste 9 80, Hafer JC 6.55. ______________________ Seiden-Damaste Mk. 1.35 sowie schwarze, weiße und farbige Henuebeeg-Seide von 60 Pf. bis Mk. 18.65 p. Met. — glatt, gestreift, carrirt, gemustert, Damaste rc- (ca. 240 versch. Qual- und 2000 versch. Farben, Dessins rc-), porto- und steuerfrei ins Haus. Muster umgehend. — Durohsohnittl. Lager: oa. 2 Millionen Meter. 15 Seiden-Fabriken 6. Henneberg (k. k. ho«.), Zürich. Bekanntmachung, betreffend: Die Bildung der Schöffengerichte und der Schwurgerichte. Die Urlifte für die Schöffen und Geschworenen liegt eine Woche lang und zwar von Freitag den 24. September bis Freitag den 1. October lfd. Jahres auf dem Bürgermeisterei-Bureau zu Jedermanns Einsicht offen. Innerhalb jener Offenlegungsfrist ist gegen die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Urliste schriftlich oder zu Protokoll des Bürgermeisters Einsprache zu erheben. Gießen, den 21. September 1897. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 8858 Ma nu und weise Nachahmungen zurück. Gewähr für die Aechtheit Schwemmsteine prima Qualität, empfiehlt zu billigen Preisen in Waggon- (5000 Stück) unb Einzelladungen die 8208 Holzwollebaumaterial- und Schwemmsteinfabrik von L Seuling, Giessen, OOOOOOOOOOOOOQOOOOOOOOOOOD Wer liefert 0 J Pflastersteine § Q für größeren regelmäßigen Bedarf. Offerten sub B. G. 31 an Q g Haasenstein & Vogler, A.-G., Frankfurt a. M. [8836 q oooooooooooooooooooooooooo | Versteigerungen. Samstag, den 25. Sept. 1897, Nachmittags 2 Uhr, im Adler zu Gießen versteigere ich öffentlich gegen baar: eine große Partie Cigarren und 1 Sopha. Versteigerung voraussichtlich bestimmt 8854_______Gugel, Gerichtsvollzieher \ Empfehlungen. | Wt MMHaus. Freibank. 8822 Von heute a«: Ochsenfleisck) nicht ladenrein, per Pfd. 56 Pfg. 8chmemeffeisch nicht ladenrein, per Pfd. 50 Pfg. Lebende Fische als: Bachforellen, Karpfen, Schleie«, Aale, Hechle Frische Fische: Schellfische, Gablia«, Zander, See» zungeu, Rothznagen Schollen, Rheinsalm rc. empfiehlt die 68>3 Hamburorr Mchhdlg., A. Koch Nachfl. Aechten Rhein salm, Fluß Zander, Fluß-Hechte, Cabliau, Schellfische, neuen Ural-Caotar, Hummer, Sardinen a l’huile, fst Sardellen, Berliner Rollmöpse, russ. Kron-Sardinen, feinste marinirte Bratschellfische, Bismarckhäringe empfiehlt in tadelloser Frische 8855 C. G. Kleinherrn, Telephon 66 Bahnhofstr. 59. Zwiebeln, prima sächsische haltbare Winter- waare, 50 Kilo mit Sack 5,60Mk. versendet gegen Nachnahme. Dicke Waare für Metzger, sowie Knoblauch zum billigsten Preis. Jacob Stern-Simon, 8835 Friedberg, Hessen.________ Im Krautslyneiden empfiehlt sich Jakob Schmidt, Tiefenweg 18. 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Mts., Abends 9 Uhr, im Vereinslocal „Zum Andres": 3^ Vortrag ^cs Bundesvorsitzenden Herrn Lehrer Fenner von Marburg über das in Folge Vereinigung der Schulen Stolze, Schrcy und Velten geschaffene vereinfachte System. Freunde der Stenographie, sowie Anhänger anderer Systeme finb reundlichst eingelad n. 8829 Gieß en, den 22. September 1897. Der Vorstand. Turnverein. Tonntag den 26. September: Abturnen in der Turnhalle. 1) Nachmittags von 4 Uhr ab: PreiSturueu und Coucert. 2) Abends 8 Uhr. Preisvertheilung. 3) Enthüllung der Haft'schen Gedenktafel. Tanz. 8830 Der Vorstand. Zoologrischer Garten zu Frankfurt a. M. Nur noch bis zum 26. September, täglich von 9 bis 121/, und 2 bis 7 Uhr: Schaustellung der Kalmncken-Karawane. Rodheimerstratze 36 selbst übernommen habe, und soll es mein Bestreben sein, meine verehrten Gäste reell und aufmerksam zu bedienen. Zum Ausschank kommt ein vorzügliches Glas Export-Bier der Brauerei Bichler. Für warme und kalte Speifeu ist bestens gesorgt. 8846 Hochachtungsvoll C. Valentin. •eeeoeeeeoeoeeeeeeeeeee •eeeeeeeeeeoeeeeoeeeeee Zur Mutter kommt das Kind gelaufen: wAch gieb mir Geld, Chocolade zu kaufen!* »Nein,* sagt die Mutter, „denn Dein Magen Kann Süssigkeiten nicht vertragen “ „So lass mich kaufen Torte, Kuchen!“ „Auch solches darfst Du nicht versuchen, „Denn weisst Du noch. Du kleiner Mann, „Was darnach wohl erfolgen kann? „Doch einen Wunsch kann ich erfüllen, „Geh’ kauf Dir Sodener Pastillen, „Die können für den Magen Dein „Nur zuträglich und nützlich sein, „Denn ihr Bestardtheil, Sodener Salz, „Wirkt stärkend auch auf Deinen Hals, „Und sind gekräftigt Hals und Magen, „Kannst Du auch Chocolad’ vertragen.“ Fay’s ächte Sodener Mineral-Pastillen sind a 88 Ptg. per Schachtel in allen Apotheken, Drogerien und Mineralwasserhandlungen zu haben. 39^" Nachahmungen weise man zurüokl B 33 Daunen-Deckbetten, Stück für 17,50 Mk., mit 4 Pfnnd grauen Daunen gefüllt, aus sederdichtem türk, rothen Daunencoper; (Sröfce: 130 cm breit, 180 cm lang. Passendes Kissen, Stück 5,25 Mk., Größe: 80/80 cm. M11 C. Röhr & Co. Hausbursche per 15. October gesucht. 8848 Eberharp Metzger, Neustadt 8. Kellnerlehrling grsulht. Wo? sagt die Exped. d. 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