18»» Amts- und Anreiseblatt für den Areis GieHen Feuilleton Am Abend noch- Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Norm. 10 Uhr. Sonntag dm 24. Januar Sießen). Januar 1897, jener Mach: Kaiser von Rußland heute anböte, ich sollte mit ihm tauschen, würde ich sagen: Danke schön. Herr Kaiser, ich sitze in meinem gewuthltchen Obeihcsien sicherer und molliger als Ihr mit Eurer goldnen Krone in Petersburg, ich bleib' wo tch bin. Untere Nachbarn in Frankreich schlagen immer noch ähnliche Purzelbäume wie vor 10 und 20 Jäheste sind die Lakaien von Ruß land. Ja späteren Jahren rohb die Geschichte noch manches darüber zu beruhten haben, wie sich das Franzosenvolk dazu hergab, den . Russen als Stieselputzer und Stallknechte zu dienen. So hat sich noch kein großes Volk erniedrigt und einem anderen an den Hals geworfen, um dereinst sich rächen zu können. Die Zukunst wird I lehren, daß alle diese schimpflichen Opfer vergeblich gewesen wmen. Jndtrect hat dieses velächtltche Treiben einen Nutzen sür Deutschland, nämlich: Wir erkennen daraus, daß wir auf unterer Hut sein müssen, I daß wir nicht träge und faul fein dürfen, daß wir, unsere Kräfte üben tollen, daß wir allezeit wacben mögen über das, was untz n 1870/71 bescheert worden ist. Ohne den französischen Druck wären wir wahrscheinlich heute schon wieder versumpft, wir lägen uns in den Haaren, wenns Brei regnete, hätten wir keine Löffel und wenn wir Löffel hätten, benutzten wir sie nicht, um damit zu essen, sondern uns damit zu hauen. Die Deutschen sind ganz absonderliche, curtose I $äU%ei unseren Bundesgenossen in Oestreich-Ungar« und in ‘Italien bleibt auch Vieles zu wünschen übrig. Das bunt zusammen I geletzte Oestreich hat das ganze Jahr über feine liebe Noth, um die widerstreitenden Elemente seiner verschiedenen Volkerschafteu in ] Einklang zu bringen; es muß scharf Obacht geben daß ^ber der groß n Thetlung auf der Balkanhalbinsel ein hübsches Stuck empfängt und sich bis hinunter ans griechische Meer ausdehnen kann. Die guten Italiener haben in Auika einige etliche Schlappen er- litien und dabei will der Ueberfluß an Geldmangel gar nicht alle werden. Geld ist zwar auch bei uns das wenigste, wie überall Nur die Franzosen haben soviel sie brauchen; glücklicherweise mangelt ihnen das brauchbare Menschenmaterial empfindlich, tonn konnte es kein Teufel mit ihnen autzbalten, viel weniger die Menschen. In Spanien, Portugal und Griechenland würbe man gar zu gerne wieder pumpen, wenn nur die auswärtigen Brunnen nicht alle «.schlossen wären. Den Spaniern geht es über kurz ober lang an den Kragen, weil sie schwerlich bi? Fähigkeit besitzen, ihre Kolonien zu halten. Vor dreihundert Jahren war Spanien das größte Reich der Welt, in dem die Sonne nicht unierging; heute ist ' es zu einer Macht zweiten oder dritten Ranges heradgesunken, die gar keine Stimme mehr bcsitzt und nichts mehr gilt. Die Spanier sind saul und träge geworden, weil sie zu leicht große Schätze erwerben konnten. Man sieht hier deutlich an einem ganzen Volke, daß übermäßige Retchthümer nicht glücklich machen, wohl aber Fleiß, Müßigkeit und Sparsamkeit. Nicht so schlimm siebt es in de« «ordifche« Königreichen Schwede« Norwegen «nd Dänemark aus. Sie baden «bamikienbkälter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Am folgenden Tage besuchten wir die schwedische Schwesterstadt Malmoe, die geschäftlich der dänischen HauptVölkerschaften einmal ihre Ketten zerbrechen geht e« den Engländern schleckt und sie dürfen sich sagen: sie Hütten ihr Schicksal verdient. Von außereuropäischen Ländern verdient Japa« noch mit kurze« Worten erwähnt zu werden. Es ist erstaunnch was die Javaner in wenigen Jahrzehnten geleistet haben. Nirgends kommt em Volk in der Weltgeschichte vor, das in kurzer Seit Hine ganze Eul ur so vollständig umgeslaltet und sich dem besseren Neuen anb.quemt haI, ohne durch fürchterliche Revolutionen erschüttert zu werden. Die Japaner haben noch eine bedeutende Zukunft vor sich. Dagegen wird das imense chinesische Reich nach und nach ein lämmerliches Ende nehmen,^ w^e Mx uns noch mit ««serem liebe« dentsche« ÄW, »W unb riionnir., .* könnte Vieles besser sein, das M wahr doch trotzdem und alledem ralhen wir unseren Berufs- und Standesgenossen, fest am »ale«- lande z« halte« «nd sich durch falsche Propheten uicht it e führe« z« lassen. Eine langjährige Erfahrung hat uns bewiesen, daß die falschen Propheten nicht bbjentgen finb, die uns bessere Z.ilen zu bringen vermöchten. Wer ben Leuten iuviel verspr ch , von bem kann man stets annehmen, baß er ntdj|» Wt. Jahrtausenden weiß man, daß es ein go.venes Zeitalter niemals gegeben ha'. Wenn die Leute nichts mehr arbeiten wollten sondern ! in Trägheit und Müßiggang ve fielen , ging es 'ückwärtS.DaS I sieht der Bauer recht wohl ein. Ec findet, daß es anfangt besser zu gehen und freut sich, daß das Zusammenhal er., ßernen unb Probieren gute Früchle bringen wirb. Harte Leh jabre sind mitunter gar nicht bie schlechtesten für einen gediegenen Mann. Da» sollten auch die Handwerker bedenken, für die- noch Vi-l s ge hau werden mutz. Zunächlt liegt es an ihnen selbst, dahin zu wirken, daß ihre Interessen besser gewahrt werden. Gcoßhandel, Gtoß>n- | dustrte, Großkapital sind ewig rührig und thätig, um immer weiter I vorwärts zu kommen. Die kleinen Leute sitzen zu Hause auf der Ofenbank, kratzen sich hinter den Ohren, essen sich »Dreimal rundsich herum soati" — wenn es möglich ist — und denken goar naul , wie der Bürgermeister von H. — Wenn Vorträge für die Handwerker gehalten werden, kommt der vierte Thetl oder mitunter nod,. weniger um zuzuhören, der größere Theil sitzt daheim, oder im I Wirthshause unb spielt Skat ober Solo. Wie kann es da b« ff er werden, wenn die Nächstbethetligten nicht mitrathen oder mwhaun. Sein Schicksal schafft sich selbst der Mann und Einigkeit macht stark, heißt es bei ben landwirthschastlichen Genossenschaften, die sich binnen zwei Jahrzehnten zu ungeahnter Höhe emporgeschwungen habe«. I Wer rastet, der rostet. Man wirst dem vergangenen Jahre 1896 vor: eS habe keine That, fein Werk, keine Erfindung von weltbewegender Bedeutung heroorgebracht. Das bürgerliche Gesetzbuch ti at im Jahre 1896 an» Licht, es ist des Schweißes der Edlen werth, seit Jahrhunderte« ersehnten bie Patrioten ein solches Werk. Abgesehen davon muß nicht jedes Jahr mit einem gewaltigen Sprunge vorwärts fuhren. Wir haben in den letzten 25 Jahren soviel erlebt, daß es nicht» schadet, wenn wir alle diese Erlebnisse ruhig durchdenken unb eine richtige Nutzanwenbung davon machen lernen. Von fonftigen Ereignissen in unserem Vaterlanbe musfen wir leider einige recht traurige Vorkommnisse berühren: Das Duell Kotze, dos Schreiben von anonymen Briefen — nicht blos in unserer Gegend, sondern bis in die höchsten Kreise hinauf -- der Fall Brüsewitz und da» jüngste Duell in Stuttgart. Das find sehr bedauer« I Hdbe Ereignisse, die kein schönes L'cht auf die betreffenden Kreise werfen, am wenigsten der Proeeß Tausck-Leckert-Lvhow. Wir brauchen aber nickt mit Fmgern auf diese Falle zu deuten, denn in ben letzten Wochen laS man bes Oefteren Nachrichten über | Messerstechereien unb anderen Un'.haten im VogetSberge unb sonstige« B G iebener Anzeiger Aeneral-Mnzeiger. ie fit Jenen * ilutifl lbends 8'. Uhr, litte« e**1 Strauß. In Odde hielten wir uv» nur lange genug auf, um bie Läden mit norwegischen Euriofiläten zu betrachten oder die vielen Gasthöfe mit ihren modernen Einrichtungen in Augenschein zu nehmen. Auf unserer Fahrt nach Stavanger pasfirten wir viele kleine S'randorte, die von Lootsen, Fischern und Anberen, die ihre Existenz bem Meere verdanken, bewohnt sind. Eigen- thümltch erschien unS der frische, saftig grüne Pflanzenwuchs auf ben kleinen Erdflecken zwischen Felsenspitzrn und die dichte Blattdecke der Bäume oder vielmehr Gesträuche, da kein Baum außer an der Bergseite wachsen kann, und wie abgeschnitten auSfieht, wenn er sich über den FelSrücken erheben soll. Am Montag Morgen des 18. Juli lagen wir wieder vor Kopenhagen. Nun mußte daS, wa» wir beim ersten Aufenthalte versäumten, nachgeholt werden. In erster Reihe stand daS ethnographische Museum, daS unS beinahe einen halben Tag nahm, dvrchzuwandern. Welche Fülle von Gegenständen aut allen Welttheilen und Zeitaltern, von den ältesten Stämmen, die in Europa hausten, bis nach Süd- Amerika, nach Indien, China oder Japan. Auch der älteste Stamm der Menschheit, der noch in Höhlen wohnte, hatte schon das Bedürfniß, sich zu schmücken, «nd nicht allein der Kampf um seine Existenz drückte ihm das Werkze«g in die tcWajl jit sind wMvmwti FandwirvischafUlche Winke und Kathschiäge. Rückschau auf da» Schaltjahr 1896. A tlui Vberyeffe«, Milte Januar. Dir Landwirthe machen unS nicht viel aus Politik: Das hat seinen Grund darin, daß uns nicht viel Zett übrig bleibt zum Po. iitifiren. Min könnte nicht behaupten, daß die geringe Neigung um Polttisi'en unb Kannegießern em besonderer Schaden verursachte, tm Keaenthetle: Diejenigen Bauern, die viel poliustren, sind gewöhnlich Leute, in deren Wi-thschast es nicht sonderlich aussteht. Huf bcr Bierbank sitzen, politifche Weisheit verzapfen, Jägdlen, Kartenspielen und ähnliche Plaifirchen tragen verteufelt wenig ein. Am Schluffe eines J-Hres baxf man aber schon ein Bischen politistren, auch um deswillen, weil es bem Bauer nicht schadet zu hören, wie fich bie politischen Ereignisse tm Kopfe eines anderen Lanbwi ihrs BbfPlC$iginnen wir mit der Türkei. Es ist doch gar zu traurig, unter Umständen kann man lagen; es ist ein sehr bedauerliches Ä?ich>n der Zeit, baß die christ ichcn Mächte küyl zuschauen, wie die M nschen in der Türkei adgeschlachlet werden. Zwar sind die Armenier keine sonderlichen Tugendbolde, aber die Schlächtereien gehen hoch weit über bas Maß bes Zulässigen hinaus. Unb warum? weil keine Macht ber anberen ben fetten Bisen gönnt. Soviel scheint aewlß, daß Rußland dereinst den Löwenanthe'l davon tragen wird, weil Niemand vorhanden ist, bem russ schm Bären bie Beu'e streitig zu machen. Wenn bie Engländer auch noch soviele Schiffe in den Bosporus senden, so machen es diese nicht allein fertig, die Engländer haben kein Landheer. Je fauler bie Zustänbe in ber Tu, kei e rben, besto leichter schluckt Rußlanb ben B ffen, unb darum wartet e8 ruhig ab, bis seine Zeit kommt. Neben all diesem Elend vertrödelt ber Sultan alljährlich 150 M-llionen für seine Person. Das Einkommen bes deulschen Kaisers beträgt 16 Millionen. Man steht .ber Sultan lebt in Saus unb Braus", wie es in jenem schönen Liebe heißt und er wiib es solange treiben, bis es alle mit ihm ist. Nach Europa gehört er nicht mehr. Ein abscheuliches Ländchen ist die Bttlger gen gefragt, wie in ber Türkei, wn es auch auf ein pur Dutzenb Menschenleben mehr ober weniger nicht antommt. Darum wirb es über turj aber lang auch in Rußland wieder loSgehen und wenn mir der Eine Spssierfshri nach Norwegen Itdlecrlebniffe von Joseph Kohn, Ravstodt (Db«6tffui). (Schluß.) fflir fuhren bis jum Laale Boß, der in der Wille zweier anberer ffi-fierfäHe, de» Skor. »nd de» Sspeland Boß, fich donnernd von ben hohen Bergwaffm herunterwalzt. Do» Schau'piel der drei SBafierfäHe, Bon.b' “ sr ,„wand, einem Teich-, wo die Kulicher einstweilen em offen wurden Wir wurden vermilttlst eines Dampfers über- Trfefct Diefe Fohrl nahm eine halbe Slunde in Aufpruch, ' mir uns in Jordal. Von da g-HIS nach d-m «lelfchel aüf "inem fchlech.en, mll S.eing.rbll beteilen «fobe? Ich pxoteftirte gegen die Anstrengung, meine Koochen dauerien mich, auch waren meine Schuhe nichl mehr ladel> los. Aber mll |w°n,lg g-lehrlen Herren hernmzustreilem l6 nerabe auch kein Plinii. Ich erkläne ihnen daß ich d,h?im im S-mrner auch Gefrorene» haben könne, die tz»rl"n zu 25 Pfennige. Dabei könne man auf einem Lieben Sopha fitzen unb die fchöae Wärlerin der Eon- ditoret würde UN- bedienen. Aber et half alles nichts. Ich wurde sozusagen mitgeschleppt und nach zweistündigem mühsame« Steigen waren wir an Ort und stelle. Lin weißes Ungerhü« - wo wir unS hinwavdte«, sicht» al» Ti» und Schnee, soweit daS Auge sehen kann Mir »achten »u» da» Vergnügen, im Sommer Schneeballen Kt. 20 Zweites Blatt । Hand, auch ber Sinn für daS Schöne, das Ornamentale bt- I schäftigte sein Gehirn. Betrachtet man die primitiven Jn- I strumenre unb Ltnrichtungen, die derselbe hatte, so ist eS staunevLwerth, wie er manche der kunstvollsten Arbeiten her- zustrllen vermochte. ES sp'icht sehr für die Bildung und den Unternehmungsgeist der Dänen, daß fie ein solches Kunst- tnstitut besitzen. Die Stunden, die tch darin verbrachte, warm nützlich und ich kann fie nie vergeffen. Am Abend besuchte tch meinen dänischen Freund, Apo- theker Conrad Larfen, der wir einst ein lieber Retsecollege auf dem Ocean gewesen ist. Ich verlebte angenehme Stunde« in seinem Familienkreise. Zwei Damen von Jütland war« anwesend. Als ich mich von ihnen verabschiedete und „««f Wiedersehen!" zurief, wies lächelnd eine davon nach de« "ÄS >ep Vorstand. zum Hz 887 gjr Nivl Minuten 4» aalban. I zu werfen. An 40 Meter stiegen wir hinauf, denn weiter geht es nicht, da ber Schnee gefroren und glatt von den Sonnenstrahlen geworden ist. In dem kleinen Häuschen, da» dort oben steht, tranken wir Milch und aßen norwegische Krakers, eine Art Zwieback. Bergab sahen wir schöne Erdbeeren am Rande stehen und jeder pflückte fich einen Gegenden, ein Beweis dafür, daß auch in den unteren Volksschichten wauche FLulniß der Beseitigung harrt. Die Verrohung der Jugend und deren Besserung soll Eltern und Erziehern in Erinnerung erbracht werden. In Bezug auf den Hamburger Strike sind wir der Ansicht, daß man den Arbeitern entgegen kommen soll. Die Millionen besitzenden Hamburger Rheder sollen nicht veraeffen, daß jeder Arbeiter seines Lohnes werth ist, besonders wenn eS sich um so harte Arbeiten handelt wie hier. Hiermil wollen wir von den freundlichen Lesern Abschied nehmen. Wir wünschen ihnen alles Gute, darunter verstehen wir auch Fleiß, Sparsamkeit und Zufriedenheit, Sinn für Ehristenthu« und Liebe rum Nächsten. Wo sich diese Dinge zusammenfiude«, wird es erträglich gehen. Adler - Drogerie, Frltersmg 39 empfiehlt 704 Medicinal und technische Drogen, Chemikalien, Materialwaaren, Lacke und Farben. Medicin. Weine Kinder-Aährmittet Medicin. Leöerthrarr Aade-Ingredienzien Hesinfectious-Mittet Fläucher-KrtiKet Mcdic. Verbandstoffe Pastillen, Satze HueCenproducte Mineralwässer Medicin. Kräuter Vsee Hacao Hewürze Hele Ssseui-a Ateifchertract Spirituosen Schwämme Korke Parfümerien Hoitettemittel Außbodenanstriche Karben aller Art Lacke, Airuiffe ^arquet-Wachs Stahtspähne Kotzbeizen Htas.u.^orzellau.Kitt 'Zkutzertract Hlaspapier Schmirgelleiue» Linset Chemikalien für Photographie re. re. Otto Schaaf. Bekanntmachung. Betr.: Die Heichelheim sche Stiftung. Aus obiger Stiftung sind am 27. April d. I. die halbjährigen Zinsen mit 525 Mk. an eine in Gießen wohnhafte würdige and bedürftige christliche Familie oder Person zu vergeben. Anmeldungen werden von heute an bis 10. Februar d. I. auf unserem Büreau, Zimmer Nr. 3, entgegengenommen. Gießen, den 20. Januar 1897. 832 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ________________________I. V.: Wolff.________________________ Spar und Leihkafse Gießen. Nachdem uns auch in diesem Jahre wieder ein Betrag zur Verfügung gestellt worden ist, um im nächsten Sommer eine Anzahl armer fcrophulöser Kinder in der Kiuderheilauftalt zu Bad- Nauheim unterbringen zu können, werden alle diejenigen Bewohner des Sparkasienbezirks Gießen, welche solche kranke Kinder haben und nicht selbst in der Lage sind, die Kosten bestreiten zu können, aufgefordert, sich bei ihrem Pfarramt oder der Bürgermeisterei baldigst zu melden. Bei der Anmeldung ist ein ärztliches Zeugniß vorzulegen, in welchem die Noth> wendigkeit einer Badekur bescheinigt sein muß. Es ist nicht ausgeschlossen, daß Kindern, welche bereits auf Kosten der Sparkasse eine Badekur durchgemacht haben, die Kosten für eine weitere Kur bewilligt werden können. Die Pfarrämter und Bürgermeistereien ersuchen wir, uns die einlaufenden Meldungen mit den ärztlichen Attesten und einer Bescheinigung über die Bedürftigkeit der betreffenden Eltern bis längstens Ende Januar k. I. zusenden zu wollen. Gießen, am 8. December 1896. Die Direction des Spar- und Leihkassevereins. I. E.: Wiener. 150 Bekanntmachung. Hiermit zur Kenntnißnahme, daß die unterfertigte Versicherungsgesellschaft die Prämien für Schweine von Mk. 1.— auf 70 Pfg. herabgesetzt hat. Die Prämieusätze für die übrigen Thiergattungen bleiben nuver- ändert und zwar: für Ochsen.........Mk. 8.50, „ Rinder, Stiere, Kühe Mk. 3.— bezw. Mk. 5.— /, Kälber, Hämmel und Schafe Mk. 0.20. Gießen, den 21. Januar 1897. 848 Die Schlachtvieh-Versicherungsgesellschaft ?u Gießen. _________ L. Vogt, Vorsitzender. Handclskammer-Wchi Ich bitte die Herren Wähler, die gesonnen find, bei der bevorstehenden Ergänzungswahl mir ihre Stimme zuzuwenden, hiervon Abstand nehmen zu wollen, da ich eine Wiederwahl nicht annehmen werde. 864 Louis Hornberger. „Nordstern" jebkllsvkrstchkrungg'Altiellgkstllschast zu Serliu VerficherungSbestand 1895: 13O’/a Millionen Mark. Dermögknsbestand 1895: ca 37 Mill. Mk. stafA n. AItkrs-NkrSchkr»llss.Altieii- GchW-ft Reserven 1895 . . . 2 400 000 Mark. Bezahlte Schäden bis 1895: über 2 680 000 Mark. Eigenes Geschäftshaus: Vertin W. 8, Kaiserhofstraße 3. Wir haben Herrn F. W. Schmalenbach, Gießen, eine Geueral'Ageutur unserer beiden Gesellschaften für die Provinz Oberhessen und Krei» Wetzlar übertragen. Berlin, den 19. Januar 1897. Die Direction* Unter Bezugnahme auf obige Anzeige erkläre ich mich hierdurch zur Vermittelung von Versicherungen und Ertheilung jeder gewünschten Aus- lunst bereit. Prospecte und Declarationen kostenfrei. Gießen, den 19. Januar 1897. 873 F. W. Schmalenbach. BehördlicheAnzeigen Bekanntmachung. Die Schuldverschreibung der Stadt Hungen, Nr. 7 500 Mark, ist laut Tilgungsplan zum 1. April 1897 zur Rückzahlung ausgeloost worden. Diejenigen, welche die genannte Schuldverschreibung in Händen haben, werden hiermit aufgefordert, das Capital bis zum genannten Tage an der hiesigen Gemeindekasse in Empfang zu nehmen; die Verzinsung endet mit dem 31. März d. I. Hungen, im Januar 1897. Großh. Bürgermeisterei Hungen. Buttron. 841 3flgöoerpacf)tiing Samstag den 6. Februar l. I., Nachmittags 4 Uhr, wird die der hiesigen Gemeinde zu- stehende Jagd, bestehend in 145 ha Wald und 637 ha Feld, im Rath- hause auf die Dauer von 6 Jahren öffentlich verpachtet. 823 Großen-Linden, 20. Januar 1897. Gr. Bürgermeisterei Großen-Linden. Leun. Samstag öm 13. frbnmr 1897, Nachmittags 2 Uhr, soll die hiesige Feldjagd mit einigen zugehörenden Privatwäldchen auf hiesiger Bürgermeisterei auf weitere sechs Jahre verpachtet werden. Pacht- bedingungen werden im Termin bekannt gemacht. Burkhardsfelden, 15. Januar 1897. Gr. Bürgermeisterei Burkhardsfelden. Hoffmann. 670 OberheUlhe Eisenbahnen. Vergebung von Bauarbciten. Die bei Verlegung und Ausbau der Haltestelle Ober-WtdderSheim, insbesondere hier zu errichtenden Abortes, oorkommenden Bauarbetten im Betrage von circa 830 JL sollen im Wege schriftlichen Angebots vergeben werden- Bedingungen, Zeichnung und Arbeits- verzeichniffe sind auf dem Büreau des Unterzeichneten — Frankfurierstraße 24 — in den Geschäftsstunden zur Einsicht offen gelegt. Die Angebote find biS zum Eröffnungs termin Donnerstag den 28. Januar, Bormittag» 11 Uvr, portofrei, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, hierher einzuretchen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 20 Januar 1897. Der Eisenbahnbauinspector: R o t h.777 Versteigerungen.« Holzversteigerung. Donnerstag den 28. und Freitag den 29. d. Mts., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen in dem Albacher Gemeindewald, Districten Kreuzholz und Roderde, nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden: A. Bauholz: 390 Nadelstämme von 14—40 cm mittl. Durchmesser, 8—20 m Länge — 120 fm. 660 Nadelderbstangen von 8—13 cm mittl. Durchmesser, 8—16 m Länge; für Weißbinder sich eignend. B. Brennholz: Scheich. rm Kniippelh. Stvlkh. Aetfig rm rm Wellen Buchen 70 60 36 1200 Birken 30 40 — — Eichen 2 16 70 2000 Nadel — 6 10 400 Die Zusammenkunft ist jedesmal im District Kreuzholz beim alten Pflanzgarten, und zwar kommt am ersten Tage das Bauholz und am -weiten Tage das Brennholz zur Versteigerung. «lbach, den 20. Januar 1897. Großher-ogl. Bürgermeisterei Albach. Balser. 862 Versteigerung. Dienstag den 26. Januar, Vormittags 10 Uhr, werden im Hause Kircheuplatz 15, IV. die zum W. Hansmann'schen Nachlaß gehörigen Möbel, Kleider und Haus- geräthe, worunter ein vollständiges Bett und ein Küchenschrank :c., öffentlich gegen Baarzahlung ver steigert. — Die Sachen können am selben Tage von Vormittag» 9 Uhr ab eingesehen werden. 869 Der Vormund. Bau- und Nutzholz- Versteigerung im Sicher Stadtwald. Freitag den 29. Januar, Vormittags 10 Uhr beginnend, sollen im Licher Stadtwald, District Großhauserberg, versteigert werden: 19 Eichenstämme, Schnittholz, bis zu i 77 cm Durchm. mit 34 fm, 18 Stämme Fichten- und Kiefernschnittholz bis zu 48 cm Durchm. mit 38 fm, 40 Stämme Fichten- und Kiefernbauholz mit 24 fm, 9 Stück Fichten. Derbstangen mit 0,41 fm. Die Zusammenkunft ist am Heuweg, an den Wiesen. Brennholz. Mittwoch deu 27. Januar, Vormittags 10 Uhr beginnend, sollen im District Kronau versteigert werden: Holzversteigerung im Mellmdknkk Markwall. Freitag den 29. d. Mts. werden in den Abtheilungen Hahnen- köpf und Schanze versteigert: 5 Nadelstämme mit 1,46 fm, 45 Fichten - Derbstangen mit 2,11 fm, 705 Fichten-Ret sstangen mit 8,69km, 152 rm Nadel - Knüppel, hiervon 54 rm von 2,5 u. 3 m Länge, 5110 Nadelwellen u. 1000 Wellen Weichholz, 34 rm Nadelstöcke. Zusammenkunft Vormittags 10 Uhr auf der Frankfurter Straße bei der Sandgrube. Groß-Rechtenbach, 20. Jan. 1897. 877 Das Bürgermeister-Amt. WttsöWkiGNkUlllh Freitag deu 29. Jauuar d. I-, von Vormittags 10 Uhr ab, werden aus den Districten 47 a, b und 50 Scheltersau verkauft: 45 Eichenstämme, 3—11 m lang, 27—47 cm Durchm.; 24 rm Scheit und Knüppel; 156 rm Reiser. 874 Zusammenkunft beim Stammholz. Empfehlungen. Zur Ball-Saison. Schwanen-Besatz in weiß, sowie moderner Pelzbesatz in allen karten. Georg Schultheis, 782 Marktstraste 3.______ tMliskku-Anjjjgk und Dominos für Herren und Damen iw großer Auswahl billig r« verleihe«. Geöffnet bis 10 Uhr (auch Sonntags). W. Karnbach. 671 2. Mrchftratze 2. 256,4 rm Buchen-, 6 rm Weichholz Scheiter, 17 rm Buchen-Werk-Scheitholz, 16 rm Hainbuchen Rundscheit, 72,2 rm Buchen-, 35,4 rm Eichen-, 34 rm Weichholz-Knüppel, 3290 Buchen-, 1150 Eichen-, 680 Nadel-, 2140 Weichholz Wellen, 140 rm Buchen-, 79 rm Eichen-, 80 rm Nadel-, 40 rm Weich Holz-Stöcke, 7 Buchenstämme von 39—53 cm Durchm. mit 7,14 fm. Die Zusammenkunft ist auf der Steinbruchsschneise, wo auch der Anfang gemacht wird. Lich, den 19. Januar 1897. Großherzogliche Bürgermeisterei. Heller. 768 Holzversteigerung im Steinbacher Gemrindewaid Mittwoch deu 27. Januar 1897 soll in dem Gemeindewald, District Hegheck, nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 350 Kiefern- und Fichtenstämme, von 14—35 cm Durchmesser, 4—20 m Länge — 140 fm, 260 Fichtenstangen, von 8—12 cm Durchmesser, 9—14 m Länge = 20 fm, 6 fm 3—4 m langes Rundscheitholz. Sodann kommen Donnerstag deu 28. Jauuar in den Districten Helgenwald und Seeheck zur Versteigerung: 160 rm Buchen-Scheiter, 106 „ „ Knüppel, 70 „ „ Stockholz, 3200 Buchen-Wellen, 10 rm Eichen Knüppel, 2 „ „ Stockholz, 400 Eichen-Wellen, 70 rm Nadel-Knüppel, 48 „ „ Stockholz, 2400 Nadel-Wellen. Der Anfang und die Zusammen- fünft ist am ersten Tage im District Heegheck am Fernewald und am zweiten Tage im District Helgenwald bei der Lehmkaute. Steinbach, den 21. Januar 1897. Großh. Bürgermeisterei Steinbach. Krämer. 852 Bitte lesen! Von Jnie resse für jede f rau. Um eine schmutzige Wasche rasch u. billig zu reinigen, nehme man nurG/oth’s Ve/a-^eife. dieselbe macht die Wasche blüth- weiss und gibt ihr einen angenehmen Geruch• Fabrikant J. $ioth, ljanau. Zu haben 134 in den meisten Colonialwaarenhandlengei. Husten -j- Heil von E. übermann, Dresden, sind das einzig beste diätet Genussmittel bei Husten und Heiserkeit. Zu haben bei: 135 Gehr. Adami, Giessen. Natürl Mineral. BIRMENSTORFERI lütter - Wasser. , Niederlagen errichtet,| Brochüren and Prospecte versendet I gratis und franco *r General-Agent KARL HERZ FRANKFURT a. HL TöngesgaKHe 18- Telephon 9082. Proben an Aeiete gratis nnd franco. BITTER-WASSER Mildestes, sicherstes, billigstes, unerreichtes Hausmittel nach allerersten ärzti. Autoritäten als Heil- und Abführmittel. Allererste AoszeirbBimgee 10 bedeutendster Ausstellungen. Verlangen Sie überall eir BIRMENSTORFER ihlungen. ji iüt q'M® feit n ®'ftricten 47a l :i«i »erfaaft: ' «W. Mimte 1 «*.; 24 tu "nuppel; 156 ra U ,. 874 jaramellen) unn, Dresden, >md ■te diätet Genu«»- juten und Heiserkeit- haben bei: dami, Sw«: jjjederl«^e0 nOd Brocb"vergeDd£ ; Pr->8P‘'1'j franco *r * iel»Ph®L ''"'irfC* Pro^dfr^J «£KÄ«** “ffuhÄ | Auss^’ hpw mJ ■'SfiÄ ÄS*» ' “• moo S« öcke. Zmittags io^ Straße bei b« M 1857 Mm 'Besah in »ns, moderner h in oll« ftrtei, Schultheis, Ititrajt S. iiMifät Utlb >OTtitkO8 hmrn unb tarnen ii i^tr LuswM billig |i rltitzea. GrLffnel bii llbr (auch Sonntag?). V. Karubach. r. Mr-straße 1. ? lesen! teresse für ; frau. tdimufzige Wasche 1 zu reinigen, nehme Ä*& ribt ihr einen ange- ruclj. Fabrikant V. ----- 0 haben lonialwaarenhMdltDg» Kreppeln, verschied. Kuchen, Kaffee- nnd Theegebäck tiglich frisch, empfiehlt Friedrich Noll, 481________Hofbäcker.________ Bürgert. Mittags tisch 333 ä 50 im .Rebstocks la. Frankturttt Wiirstchkn, la. Friedriltisdoks. Zwieback, stets frisch, empfiehlt Chr. Wallenfels, 636 17. Marktplatz 17. Berliner Pfannkuchen, Kreppeln, Caf^ und Tbee- Oebäck, große Auswahl in Kuchen unö Torten empfiehlt täg ich frisch in nur besten Qualitäten 275 Conditorei H. Bettler, Ecke Frankfurterstraße Süd Anlage. BS D izt 05 r* O •5 -Z GL «8 «Ä spS L «J ö = 2." ? 3 ® ~ pO en O ® yi ® | H ö 2 - X®. ®- L. f« O'jB CO T* 6,^® IP w-g 6 * 'S) i 65 • 1 rZ SS 10 XY 1 ® ■ J Ä J 8 *a KAO Mark *a$le dem. der WWW llldl 1k beim Gebrauch von Käthes Zahnwasser,S h Flacon 60 jemals wieder Zahnschmerzen bekommt oder aus dem Munde riecht. Joh.G-orae Uothe «chf, Berlin Zn haben bet H.Tichy, Selterswea43. Warme Bäder und Dampfbäder täglich geöffnet bei 167 Mr. Gulkr. Warme Bäder Mäusburg 15. a □acxxioQOQoaoooaaDO Bordeaux Medoc $ 8 Chalem (iotnn § 0 (Gironde) q von den Weingütern des Mar- q X quis de Lambert des X '» Granges, 1893er edler ab- * 0 solut reiner Naturwein von 0 0 hervorragend feinem Bouquet 0 und Geschmack. Q n Original-Etiquette u. Kapsel, ß X Flasche Mk. 1.60, bei 25 Flaschen X * Mk. 1.50. — Verkauf auch in Y b halben und ganzen Oxhoften. V 0 Allein • Niederlage für 0 V Gießen: 139 tz Carl Schwaab, § $ Gcohherzoglichrr Hoflieferant, g MOO00000000003000 Für Holzhändler. Wegen Aufgabe des Artikels habe noch 1 flagg. Buchenbrennholz Scheitholz und Rollscheit, besonders billig abzugeben. G. Gudelius, tzohhäudier, 117___________Haiger.__________ Dünger.» Ausgekochter Hopfen skr ein oder mehrere Jahre abzugeben. Actieli-Brauerei Gießen. Sragf Suren &$rzt über rSfäaltontäein Malton-Tokayer Malton-Sherry Deutsche Weine aus deutschem Hals. Des Malzes Kraft Qnillt im Verein Mit Sudweins Geist Im Malton-Wein. —===■.-■•"• Vorräthig in den Apotheken. -—■--—— Haupt-Depot: J. M. Andreae, Drogen en gros,^Hinter dem Lämmchen 2, Frankfurt a. M. Schtittent IO Stück fertig auf Lager in allen Preislagen. 857 A. Kilbinger. 433] Das von Herrn Fabrikbesitzer Tbrom seit 9 Jahren bewohnte Logis, Bel-Etage, 6 Zimmer, Bad, Veranda, 3 Mansardenzimmer rc-, ab 1 Juli zu vermiethen__________________Ohler. 663] Mansardenwohnung sofort zu vermiethen-__________Lahvstraste 5. 665] Wobnung, 3—4 Zimmer mit Zubehör, vom 1. April ab anderweit zu vermiethen. Näheres ________Schiffenbergerweg 43, in 274] Goetüestratze 83 III: 5Zimmer mit Bleichplatz und Grabland, zu verm- 539] In meinem Hinterhause sind drei Zimmer und Küche mit obg-schlofsenem Corridor, und in meinem Vorderhause drei schöne Mansardenzimmer, an ruhige Leute zu vermiethen. Max Stahlberg, Moltkestraße 2. 702] Eine Mansardenwohnung vom 1. April ab zu vermiethen. ______________Bad« bofstraste 57. 494] In meinem Neubau, Damm« Vratze, nächst der Nordanlage, sind vier Wohnungen mit 3 Zimmern und zwei Mansarden per 1. April a. c. zu ncr= miethen- Andr. Enier, Steinstr. 11, II Bel-Etage, 7@Ä: Ä Versetzung des Herrn Regierungsrath Dr. Meltor per 1. Avril zu vermiethen 449] Earl Stohr L, LudwigSplatz 5. Mellaiilage 11: 471 per 1- April Parterrewohnung, 5 Zimmer mit Zubehör, Garten, zu vermiethen. 430] Ecke der Echtster- u. St« irrste. 35 im 1. Stock, 4 Zim u.Mädchenft., Wafferl, Bletchpl. u- Zub, perl-Apr. Näh, im a. <5t- 3C9j Dammstraste 45 ist der erste Stock mit 3 Zimmern und 1 Kammer, nebst allem Zubehör und Gartenanthetl, per 1. April a. c. zu vermiethen- Andr. Euler, Steinstraße 11, II. 273] Kleines Logis in angenehmer Lage, 3 Zimmer nebst Küche und Zubehör, an ruhige Leute per sofort zu vermiethen. Zu erfragen Arankfurterstratze 58. 197] Kleine Wohnung za vermiethen. ____________Vtarvvraerstraste LV. S Familien-Wohnungen in allen Größen u Lagen weist ausfüorlich nach der Gtetzener Wohnnags-Nach. WetS, Kaplansg. 14, Nachweis 2o 53] Wohvung. zweiter Stock, be, stehend aus 7 Zimmern mit allem Zubehör, in der Ludwtgstratze 42 per 1. AprU zu vermiethen , WM. LeiVP 1., 'Ludwigstraße 2?. 42] Lvdwigstratze 6: zweiter Stock mit 7 Zimmern nebN Küche und Zubehör alsbald zu vermiethen, sowie Rt,gel° Pfad 87: zwei Zimmer nebst Keller zu vermiethen- Näheres bet ________«. Pfaff, Wetzsteinstraße 46. 41o] Eine Wohnung mit 3 Zimmern zu vermiethen. Ktintlstratze 2. Nähere Auskunft in der W'rthschaft das. 8z9j Kleines Logis zu vermtethen. Neuenweg 40. 820] Mittlerer Stock, 6—7 Zimmer mit Zubehör, per 1. April zu vermiethen. L. vramm, Ostanloge 31. 808] Drei kleine Zimmer mit Küche an sehr ruhige Leute zu vermiethen- _________________«chtllerstraste 27. 674] Hammstraste 12: Famtlienlogis, 3 Zimmer mit Zubehör, zu vermiethen. __________Näheres Lahnstraste 11 615] DaS seit einer Reihe von Jahren von Herrn Oberlehrer Fuhr bewohnte Logis von 7 Zimmern, mit Wafferleitung. Closet und allem sonstigen Zubehör, ist zum 1. Aprll zu vermieihen- Frau S. Katzenstet«, Wilhelmstr. 1. 431] Der mittlere Stock meines Hauses ist per 1. Avril anderweit zu vermiethen. ch. Schmidt, Bahnhofstraße 37. Baynyoskraß^24^ I, neuhergerichtete, freundliche Wohnung von vier geräumigen Zimmern und allem Zubehör per 1. April oder früher zu vermiethen. Näheres: 38a ___H. Schaffstädt, Schanzenstraße 12. 120] In meinem Hause Südanlage 23 ist der zweite Stock per 1. April 1897 zu vermietben. « Nauheimer. 696] MSVMt.4 Zimme» ,« ver- mietyr«. Dammstrabe 5. Z Möbl. Zimmer in reichhalt Auswahl weist nach viestener WohnungSnachweiS, KaplanSg. 14, II Nachweis 20 H________________ 813] Zwei schön möblirte Parterrezimmer an einen ruhigen Herrn baldigst zu oermiethm- Bahnhofstraste 45, ___________________Ecke Westanlage. 54] Zwei möblirte, ineinandergehende Zimmer sofort zu vermiethen. __________________Schtllerstraste 26. 57] Möblirte Zimmer zu vermiethen. _________vahnhofstratze 62, 111 542] Liebigstraste 55, 1 schön möbl. Zimmer zu vermiethen._______________ 753] Ein kl. freund!- möbl- Zimmer zu vermiethen. Wolkengaffe 16, II. t64] vahnyofstratz« 27: E'nf- möbl, freund!. Zimmer im Hinterhause zu oer- miethen__LouiS Lony. 768] Ein solider Arbeiter kann Kost und Logis erhalten- Marktstrast« 82. 765] Der Laden des Herrn Rosenbaum in der Schloßgasse, worin seit ungefähr 15 Jahren Metzgerei mit bestem Erfolg betrieben wird, der sich aber auch iu jedem andern Geschäft eignet, ist mit Wohnung von 3 Zimmern und Zubehör vom 1. März l. I ab zu vermiethen. Wtlh. fyerbev, Gieß-n, Kirchenplotz 11. 39-0 Bahnhofstraße 24 r Laden nebst Eomptotr alsbald zu vermiethen. _______Näheres Schanzenstraste 12. Laden mit Einrichtung für Speeereiwaare«, und Wohnung per 1 Juli 1897 zu ver- mtethen. C. Steinhäuser, 123_________Gietze«, Neue« Bstne 7o6j Ein schöner, großer Lad««, in bester G-schäflslage an der Hauptstraße, ist preis werth zu vermieth n. Gest- Anfragen unter R. Nr. 756 befördert die Expedition dieses Blattes.__ 489] «roste IWerkstätte mit Woh> nung, Lade« mit Wohnung zu ver- miethen.«ug. Montan«-. Mieth-Gesuche. Wohnungs-Gesuch. 727] Gute Wohnung, 3 bis 4 oder 5 Z'mmer nebst Küche, Badezimmer und sonstigem Zubehör, von kinderlosem Ehepaar per 1. Mai d. I. zu miethen gesucht. Angebote unter LH an die Exped- d. Bl Vermischte Anzeige». | Udterrichts-Anzeige. Theoretisch-practischer Curaus der einfachen u.doppelten Buchhaltung und verwandter Fächer für Damen und Herren. Mässiges Honorar. Sicherer Erfolg. Die erfolgreiche Absolvirung eines Cursus ermöglicht die Ueber- nahme eines Buchhalterpostens. Anmeldungen 574 Ludwigstrasse 34. Gründliche« Klavier Unterricht ertheist 833 Ottilie Schmehl, Ludwigstr. 33, II Tanz Unterricht. Anfangs Februar beginnt wieder ein Cursus in meinem PrivaLSaale, wozu gefällige Anmeldungen jeder Zeit in meiner Wohnung Sonnrnstraße 5 entgegengenommen werden. Privatstunde« für einzelne oder mehrere Personen werden zu jeder Zett ertheilt. Achtungsvoll 461 ____________Joseph M5h). Reparaturen inftrumeute« übernimmt unter sorgfältigster, fachkundiger Ausführung und billigster Preisberechnung 259 Ferdinand Bauer, 1. Kirchenplatz 1. Reparatur»WerlstLtte für «nstk« _________Instrumente.__________ Aöh-, Stick- ii. Mkiorbkiten werden angenommen 457 SelterSweg 81, Seitenbau. StellensuchendejebenBerufs plactrt schnell Beuter** Bureau, Dresden, Reinhardtstraße. 426 Lunge lind Hals Kr&uter-Thee, R ■ e e. Knöterich (Polyflonum evlo.) lat ein vorzügliche! Hauimlttel bei allen Erkrankungen der Luftwege. Dieses durch seine wirksame Eigenschaften bekannte Kraut gedeiht m einzelnen Dlstrloten Russlands, wo es eine Höhe bis zu 1 Beter erreicht, nicht zuverweohseln mit dem In Deutschland wachsenden Knöterich. Wer daher an Phthisi», Isuftröhren- chial-)Katarrh.. Lungenspitzen-Affectionen, Kehlkopfleiden, Asthma, Athemnoth, Brustbeklemmung, Husten,Heiserkeit, Bluthusten etc. etc. leidet, namentlich aber derjen ge, welcher den Keim zur Lungenschwindsucht In sich vermutet, verlange u.bereite sich den Absud dieses Kräuterthees, welcher echt In Paoketen il Hark bei Ernst Weidemann, Liebenburg a. Hari, erhältlich Ist. Brooburea mit ärztlichen Aeusserungen und Attesten gratis. nn] Specialität I Fertige schwedische 11» FSllholdt' (Otftn vom Eisenwerk Buderus Rikßner Gesell mit Patent-Regulirung Orig. Irische Oese« Koch-Herde Ofenschirme levergerätlie Waschmallgen Futter und Bekleidungen lEmil Funcke Emil Pistor Nachfolger Giessen Marktstrasse 10. Telephon Nr. 61. Niedenau 15 Frankfurt a. M. Niedenau 15 Uebei 100 verschiedene Thürsorten stets auf Lager Illustrirte Preislisten gratis. Kochgeschirre KerWkie Eimer Toilette-Eimer Jagd- Mb Aoget- Geräthschaste« Netr.-Meßapporütk Lleischhackmaschmell Keibmaschillkll Waage» Wärmßaschev. Mein Lager in' __ jPendnlen, Stand-Uhren Schreibtisch -Uhren beabsichtige wegen vollständiger Aufgabe dieses Artikels möglichst rasch zu räumen und habe ich solche zu enorm billigen Preise« einem ggSSF' Ausverkauf ausgesetzt. 691 H. Zimmer Kreuz, Ecke der Mäusburg. Säemaschinen, neuestes Schubrad-System, säen jede Getreideart ohne Räder-Aueweobelung. Probezeit und Garantie. Katalog gratis. Ph. Mayfarth & Co., Frankfurt a. IW., Ernst Challierf(Rudolph’s Nacht) I — .-■ Giessen. ' H-— Special-Geschäft für Musikwaaren aller Art Grosse Auswahl, solide Preise. Illustrirte Preisverzeichnisse gratis und franco. Musikalien-Handlung und Leihanstalt Specialität: Billige Ausgaben. 200 I Robert Bergt Pöseneek empfiehlt in groher Auswahl Emil Pistor Nachfolger. MAGGI5 kann den Hausfrauen besten» dPUPPrnroUlfC empfohlen w-rden Eie ist zu haben bei [160] Kmil OrMg. ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ Z >2* —< —« —< *— —< — — S*rG 848 Fcchtverband GichenLahr 3. 14. 1. Theater: 19. Biseuits in stets frischer Waare: Nationalmixed A^per Pfd. 40 Pfg. Mixed per Pfd. 100 Pfg. Vanille-Bretzeln per Pfd. 100 Pfg. per Pfd. 85 Pfg. Neu eröffnet! Giessen, am Kreuzplatz 5 H. Götte. 836 Sebactiew: >. Echeyb«. — Druck und Verlag der Brühl'schcn Universität- Buch- nnb Sleindruckerei sPiellch * Scheqda) in Vießerr. la. Ehrystallwürfelzucker la. Ehrystallstampfzucker Albert Demilune Kaisers Platt-Hafer Kaisers gemahlener Candis an der Kaffe zu haben. NB. Da» Rauchen ist untersagt. Kaisers Kaffee-Heschäst. Größtes Kaffee-Importgeschäft Deutschlands im directen.Verkehr mit den Consumenten. 2. Lebendes 3. „ Filialen: Ludwigshafen Bismarckstraße 57. Mainz: Schöfferstraße 9. Mannheim Breüestraße H. I. 7. Sagen Mittelstraße 21. Hamm Große Weststraße Hanau Markt 3. Hannover Steinthorstraße 20. Herford Gehrenberg 13. Herne Bahnhofstraße 59. Hildesheim Hoherweg 36. Köln Schildergasse 87. Kreuznach! Mannheimerstr. 79. Kaiserslautern Marktstraße 18. Lüdenscheid Wilhelmstraße 18. u. f. w. per V,-Pfd.-Packet 20 Pfg. ist das beste was existiert, in Cartons von 2 Pfund per Pfd. 34 Pfg. . ... per Pfd. 28 Pfg. ... per Pfd. 26 Pfg. per Pfv. 90 Pfg. Caffee per Pfd. 110 Pfg. — mti oc Uhr n. p. im Saale des Cafe Leib zur Feier des Allerhöchsten Geburtstages Sr. Majestät des Deutschen Kaisers stattfindenden . Commers erlaubt sich unterfertigter 8. C. seine lieben a. H. a. H. und Freunde des Corps, sowie die hiesigen und auswärtigen alten Corpsstudenten ergebens! einzuladen. Der S. C. zu Glessen.