r Vorstand. mg endS l/z-D. hnung für 1897/98. „ob Mitt'»-» Mal' tiainslhe ml»’*8 18^09neI gieboW» f*4 nnd m' zende Kid Knaben- to derobe. I -rr. 275 Weites Blatt. Dienstag den 23. November 1897 Amts- und Anzeigeblutt für den Ureis Gietzen. Hratisöeitage: Hießener KamikienLtätter Fe«illeton. .-Da heißt eS aufpaffen. Namentlich im — Höchste Anerkennungen ! — der 14. 16. 10723 I. V.: Wolff. 10727 Görlach. 10733 10735 10825 empfiehlt 17. 18. Opiumschmuggel in Holzladnngen In den Kohlen von — Opium. Scheidewänden, man vermnthen Alle Innonccx-Bureauf dcS In- und lueianbt« nehm«» > Anzeige« ftr bm „Gießener Anzeiger^ mtgeye. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für befolgenden tag erscheinenden Nummer bi« Lorm. 10 Uhr. Die Gießener A^mitieaStStter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Der Gießener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme bei Montag«. b. zwischen Schott« und Marburgerftraße, 6. Gartenstraße (durch Stein'« Garten) bis zum Schiffenbergerweg, 7. Ebelstraße, zwischen den Oberhessischen Bahnen und dem Leih- gesternerweg, 8. Wllhelmstrafee, zwischen Ludwig« und Ebelstraße, 9. Goechestraße, zwischen Seltersweg und Südanlage, 10. Moltkestraße, zwischen Ostanlage und Wieseck und von der Grünbergerstraße bis zu den Wiesen, 41. Landmannstraße, zwischen Grünberger- und Licherstraße, Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. Steinberg, am 22. November 1897. Der Gemarkungsvorsteher. Heß. ebenfalls tm Verdacht und find heimlich von Detectiv» umgeben, welche fie Tag und Nacht nicht au» den Augen taffen. Ich kann Ihnen unmöglich die Unmasse von Arbeit schildern, welche diese Klaffe Geheimpolizisten zu bewältigen hat." „DaS glaube ich Ihnen," versetzte ich kopfutckend. »Doch fahren Sie fort. Wir haben jetzt acht Sorten. Welches ist die nennte?" „Die neunte?" fragte der Herr Lapitän verblüfft. „Sind das noch nicht genug?" „Allerdings, man sollte meinen! Doch wenn wir noch eine Klasse auftreibeu könnten, dann hatten wir ja „Alle Neune" beisammen." „Nun ja, freilich, aber sehen Sie, so kann man fie doch nicht clasflfictren. WaS ein guter Detective ist, ist zu Alle« zu gebrauchen. Daß die einen oder andern mehrere Jahre in dieser oder jener Abtheilung des Regierungsdienstes stehen, ist schier Gewohnheit, nicht Befähigung zu dem bestimmten Zweck. So mag eß ja noch ein Dutzend verschiedener Klaffen geben, aber haarscharf unterscheiden kann man fie nicht von einander." „Wie viel Gehalt bekommt solch ein Detectiv in Durch« schnitt?" fragte ich. „Je nach seiner Erfahrung von 00 bis 150 Dollars den Monat?" „Welche erhalten das höchste Salair?" „Diejenigen, deren Dienst mit unmittelbarer Lebensgefahr verbunden ist." „Und wenn fie zum Krüppel geschaffen werden?" „Geschieht e» im Dienste der Regierung, so erhalten fie Pension, welche auch auf die Hinterbliebenen übergeht." „So, mein Herr Lapitän!" rief ich, indem ich «ich erhob. „Jetzt danke ich Ihnen für alle Ihre freundlichen Mittheilnngeu. Ueber die Sicherheit von Regierungen aber wollen wir unter diesen Breitengraden uns nicht weiter entzweien. Leben Sie wohl!" „Good bye, Sir! Good bye! Come againl* Ein anregendes und belebendes, aus Watz rein ver- goyrenes und mildes Hetränk von außerordentlicher We- kömmlichkeil. 10S77 wird Großartiges geleistet. Baumstämme find auSgehöhlt und — enthalten Opium, der Dampfer stecken oft Taufende Pfunde In den hohlen Etfenmaffeu, zwischen den in den wasserdichten Schotten, überall kann Bekaunnrrachung. Der Voranschlag der Gemeinde Eberftadt pro 1898/99 liegt vom 23. d. Mts. an acht Tage lang zur Einsicht der Interessenten auf hiesiger Bürgermeisterei offen. Eberstadt, am 20. November 1897. Großh. Bürgermeisterei Eberstadt. Bekanntmachung. In Ausführung des § 2 des Ortsbaustatuts vom 6. Juli 1888 bringen wir hierdurch zur allgemeinen Kenntniß, daß die Stadtverordneten« Berfammlung die nachstehenden Straßen und Straßenstrecken förmlich als ,zum Bebauen eröffnet" erklärt hat, nämlich: 1. Hammstraße, zwischen dem Neustädterthor und der Unterführung bei Geilfus, 2. Dammstraße, a. östlich der Nordanlage, b. westlich der Steinstraße, 3. Schillerstraße, westlich der Steinstraße, 4. Weserstraße, zwischen Nordanlage und Steinftraße, 5. Steinstraße, a. zwischen Nordanlage und Eoerstraße, -- Wetzsteinftraße, zwischen Wetzsteingasse und Nordanlage, 15. Schanzenstraße, zwischen Bahnhofstraße und Westanlage, Grabenstraße, nordwestlich der Bahnhofstraße, Hofmannstraße, zwischen Frankfurterstraße und Hollergasse, Diezstraße, zwischen Neuenbäue und Ostanlage. Gießen, den 19. November 1897. Bekamttmmhrmg. Der Borauschlag der Feldgemarkuug Ober-Tteiuberg für 1898/99 liegt vom 24. d. Mts. an acht Tage lang auf dem Bürgermeistereibureau zu Watzenborn Steinberg zur Einsicht der Betheiligten offen. 12. Bruchftraße, zwischen Bleich- und Stephanstraße, 13. Riegelpfad, längs den Oberhessischen Äsenbahnen von Ludwigstraße bis zum Aulweg, vierteljährig«* >6»nnemrnbpreUi 2 Mark 20 Pfg. ertt Bringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Redaktion, Expedition und Druckerei: Kchatstrahe Ar.A> Fernsprecher 5L — Opium. Nächst Opium wird weist in Diamanten geschmuggelt und hier stehen die Zollbeamten rungSbeamte von auswärts her als Geschenke gegeben wurden. So erhielt Grant von dem Imam von Maskat eine Pint- flasche mit echtem Rosenöl, eine Flasche mit Perlen, eine mit Diamanten, eine Tabaksdose mit Brillanten, einen edel« steinbesetzten Säbel u. s. w., und denken Sie fich, alle diese Kostbarkeiten wurden gestohlen." „Aber wie ist das nur möglich?" tief ich aus. »Weiß Gott! Geschehen ist's dennoch. Die gestohlenen Sachen wurden nach Newyork gebracht und sollten dort ver« kauft werden. Die DetectivS aber hatten die Diebe schon aufgespürt, ehe fie ihre Beute an den Mann bringen konnten. Die grstohlenen Kostbarkeiten, von denen ich sprach, befinden fich jetzt im Nationalmuseum in Sicherheit." „Jetzt haben wir also schon sieben verschiedene Sorten DetectivS kennen gelernt: Solche, die den Präfideaten be« schützen- solche, welche die Covgreßbibltothek bewahren- solche, die die Archive mit ihren Argusaugen bewachen,- solche, welche die Ausgaben der Beamten registriren,- solche, die die Post- angestellten und Briefträger überwachen- endlich solche, die das Schatzamt zu fichern haben, und zuletzt endlich solche, welche die Patent Office behüten. Verzeihen Sie, Herr Lapitän, find das „die Kaaben alle"? Der Rest der Ver- waltuvg in Washington ist also ehrlich?" fragte ich ironisch. „Qnien säbel* rief er ans, indem er die Asche von seiner Ltgarre klopfte. „Ueber die DetectivS deS Zollamts «Üffen Sie Neugieriger doch auch etwas erfahren." „Gut! Also Nummer 8. Vorwärts." Bekanntmachung. Beide Abtbeilungen der Umlagekatasters der land- «ud forst- wirthfchaftlichen Berufsgeuofseufchaft fortgeführt für 1897, liegen zwei Wochen lang, nämlich vom 21. November bis znm 4. De- cember d. IS., auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Betheiligten offen. Etwaige Einsprüche gegen den Inhalt dieser Kataster sind inner- halb einer Frist von vier Wochen nach Offenlegung bei dem Vorstande der land- und forstwirthschaftlichen Berufsgenossenschaft in Darmstadt bei Meidung späterer Nichtberücksichtigung vorzubringen. Gießen, 19. November 1897. Sroßherzogliche Bürgermeisterei Gießen. r^mpffehhmgerL™"| Weimar Loose. Ziehung vom t. bi» 8. Deebr. 1897. Hauptgewinne im Werlhe von 50000, 20000,5000, 2000, 1000 Mk. usw., auf. 8000 Gew. im W. o 160000 ML Loose » 1 Mk — 11 Stück 10 Mk Dicnstsg, -en 23. Nov. 1897, versteigere ich zu Gießen öffentlich gegen Baarzahlung: a. Vormittags 11 Uhr in der Wirth Jentzen'schen Hofraithe — Westanlage — im Auftrage des Hrn. L Waldbaum von Wohnbach — bestimmt r etwa 15 Ccntner Kartoffeln — meist kleine; b. Nachmittag« 2 Ubr Neustadt Nr. 55 zwangsweise voraussichtlich bestimmt: 1 hochfeine Garnitur Polstermöbel, mattblau, und sonstige bessere Mo- Mtab 1 großen Posten Cigarren und Rohtabak. 10724 E«gel. Gerichtsvollzieher. »Die DetectivS haben hier den schwersten Stand, denn die Schmuggler find, wie Sie wissen, geriebene Kerle und die Beamten, welche mit ihnen tm Bunde stehen, womöglich noch geriebener. ~ - - Die Geheimpolyei des Unkle Asm. Säuberungen aus dem Detecttodienst bet der nordamertkantschen Bundesregierung. Von Emil Berdau. (Schluß.) „Wird denn im Schatzamt nichts gestohlen oder find dort nur ehrliche Leute angestellt?" fragte ich aufathmend, al» der Lapitän innehtelt. „Obwohl die RegierungSdetectivS alle» thun, was in ihren Kräften steht, find doch Diebstähle tm Schatzamt und oftmals recht erhebliche, nur allzu häufig. Im Juni 1870 liefe ein Dieb, der fich eingeschltchen hatte, seinen Hut, wie von ungefähr, fallen und — schleppte in demselben, als er ihn aufgesetzt hatte, ein Packet 10 Dollar-Noten tm Werthe von 5000 Dollars unbemerkt fort. Al» der Diebstahl ent- deckt wurde, wurden die Nummern der Banknoten bekannt gemacht und ein Detectiv fing den Dieb am nächsten Tage in der Newhork Bank gerade als er feine Bente deponiren wollte. Ueber die Hälfte des gestohlenen Geldes wurde gerettet. Im selben Jahre stahlen zwei Angestellte 62,000 Dollar». DetectivS bekamen Arbeit und die Diebe sammt nt« Urals! Anatolische B. Portug. v. 89 . do. v. 1886 . . Salon.'Mon. . Ifalbritfe. D. Grndschuld- 5an! V—VI do. i-n do....... Fks.Hyp-Bk.M do....... do. Hyp.-Cred. d.!905un!S27 6 29 ... Ldw. Cred.-Bk. Hamburg. Hyp. bo.un!.b.l9OO bo....... Mein. Hyp. alte bo. neue bo...... do. unf. 1907 88.25 81.80 102.20 67.75 59.60 94.20 93.70 102.90 101.30 93.40 60.40 57.55 103.40 100.20 100.— 100.65 104.— •9.60 102.70 99.10 101.65 100.— 100.75 99.50 98.— 100.80 100.— 100.— 88.15 81.50 102.30 57.60 59.85 93.95 93.80 103.— 103.— 93.70 60.40 57.70 103.40 100.20 100.— 100.60 100.- 99.60 102.80 99.20 102.- 99.90 100 50 100.- 98.— 101 80 100 — 100.— 4 4 87, 4 5 Pr.H.-Act. alte Pr.H.-Actmeue bo....... Gothunk. 1903 ßiaerse ®IL BuberuS E.W. Eisenb. Rtenbk. KenK.Attin. DtscheReichsbk. Frankftr. Ban! Berl.HblSges.. Darmst. Bank. Deutsche Ban! Disct. - Comm. Dresbner Bank Mittelb. Er.Bk. Oest.Erd.Anft. Jilitrit-lztin Norbb. Lloyb . HöchsterFarbw. Bochumer Guß Dortm. Union. Gelsen!, «rgw. Harpen. Lrgw. Der. Königs- u. Laura . . . Eiseib-Aftiev Heff.Ludwigsb. Csac.-Agram . Oest. EtaatSb. 100.20 101.— 100.— 102.25 100.60 101.25 161.— 188.20 171.90 157.— 205.40 199.30 156.70 115.90 300.»/, 103.45 468.70 194.50 186.— 187 50 173.45 284.— 100 20 101.— 100.— 102.30 100 60 101.50 161.20 187.50 172.— 157.20 206 — 199.— 157.60 115.- 299 — 102.75 470.- 195.50 186 30 186 6t. 174.65 281.7/6 * 4 5 sv, 3 5 3 27, 3 bo.Subb.(Lb). Defi.9lbro.liLK Gottharbbahn. Schwz. Central Schroz.Norbost Itl.Mlltelmeer Pr.HenrisLxb.) ßrrziaal. fwlt tn DroceniaL Bab. Th. 100 . Bayer. Th. 100 Donau-Reg. . Cöln-Minden. Th. 100 Mabrib .... Mein. Th. 100 Oesterr.v.1860 Olbenb. Th. 40 Raab-Graz 100 Türk. fts. 400 b« Stück in Ml Lnsbacherfl. 7 Augsburg. „ 7 Brschro.Thlr20 Finnlönd. 10 Freiburg, ss.15 Mailönber, 10 Meininger fl. 7 Pappenh. , 7 Benebiger L. 30 71 72 224.7, 147.— 137.— 105 30 97 50 175.-- 144.35 157.95 113.60 138.40 137.30 126.40 93.— 36.25 39^0 22.80 108.— 27*25 12.65 22.05 22.85 23.40 70 — 224.7, 148.— 138.— 109.50 98.60 110.30 158.— 113.20 137.90 137.30 126.40 129.80 92.80 36.30 40.- 22.75 27 25 2L95 22.70 23L0 do...... Preuß.ConsolS do....... Serb.Gld.-Rte. do. Tab.-Rte. Spanische Rte. Türk.Zoll-Obl. bo.conDJjit.C. do. Lit.D. Ung. Glb.-Rte. do.Kron.-Rte. do.E.B.Gold v. 1889. . . Arg. inn. Anl. do. äuß.v.1888 ChinesischeAnl. Egpptischeunif. Mexic. v. 1890 do. Eisend. . do. Silber. . -tütr-Stt. Franks, v. 1893 Darmst. 88/94 Gießen . . . . Mainz..... Bad. 6t«D6I. 0.1886. . . Badr.St.-Obl. do. Eisb.-Obl. Brem.St.'Anl. v.1892 . . . Hamb.St.-Rle. v. 1893 . . . Hess. 6u:Dbl do...... «uiianoifdi*. Grtech.E. B. v. 1890 . . . . do. Mon -Anl. Stal. Rte. 6t 1000—4000 do....... Oest. Gold-Rte. Oest.Silb.-Rte. Oesterr.Localb. verstaatl. . Port. St. Aul. do....... Ostend. 0.1892 Wiesb. , 1887 WormS . . . . fiJonnB . . . . bo.L-VIII.6m. do. lX. Em. . do. v. 1885 . . do. Erg.-Retz.