ds 8% Uhr: ulung ‘■i. - “Stimmt ÄÄ" na '* _ 9815 yiGermania. r»L? '« Vorstand. uhfötT ifee die Eigenschaft hu id dauerhaft zu machen, ilt (Thraitett) Dosen uninfeger Zirm n Göppingen. ein rothen Dosen flieht auch fettem fieber fflt* itfflfie*. 631 rt ud KirteeMrte rwiw 'trügt in der ni(PMiSchjdi) w 7 m stehen, bietet W Mt. i. l sm 9116 renu. Gefunden. MkisO« 'erloren jen BchbE 86, im ßflbeii^- >*N»t «* K‘(li M chienene" M 4 6ti W W 1'6 nu , j 5 9051 !waarell Näntel- M mitz sckl! y|. I. «tn-Ett. esucht ium erlernen der M, meS MWtn für M ;tn Kien Um M jwggeMon d. Bl. __ TFbÄtfWÄ fort aksllcht. VihSetostrabe,^-^- 1897 Nr. 249 Zweite? Blatt. EmuAa, d« 23 Octob« Der tHtwt asthemt täglich, ■Ä >»Snahme bei Montags. Die Gießener IO«itte«»tSiter werden dem Anzeiger Wöchentlich dreimal deigeltgl. Gießener Anzeig er Kmerat-Mnzeiger. Bierteljährigee A-onnenrentspreiS, 2 Mark 20 Pfg. erit Bringerloh». Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Reboction, Lxpeditto« nnd Druckerei: -chntßraßeAr.7. Fernsprecher 61c Aints- unfc Anzeigeblcrtt für den Ureis Gsefzen. folgenden Tag erscheinenden Nvanner bi- Dorr».I Hratisöeikage: chießener KamMenötätter. I Anrtlnchcv Lyell. Oberhesfischer Obstbauverem, Vereinsbezirk Gießen. Am Dienstag den S6. Oktober d. I. (nicht am 23. und nicht am 30. October d. I.), Abend» 8 Uhr, findet im Gasthause zum Wilden Mann in Grün- berg eine Versammlung statt, in welcher der Geschäftsführer bei Vereins, Herr K. Reichen, Lehrer für Naturwissenschaften «nd Obstbau an der Großh. Obstbauschule und landw. Winterschule in Friedberg, sprechen wird über: 1. Auswahl werthvoller Obstsorten, 2. Obstverwerthung im Haushalt. Mit den Vorträgen find Demonstrationen verbunden. Die Mtglieder des Oberhesfischen Obstbauvereins, sowie sonstige Interessenten werden hierzu freundlichst eingeladen. Gießen, den 21. October 1897. Der Vorsitzende bM Vereinsbezirks Gießen des Oberhesfischen Obstbauvereins. Dr. Wallau, RegierungSrath. Die serbische Ministerkrifis. Schon vor einiger Zeit verlautete, das Belgrader Labinet habe dem Könige Alexander telegraphisch seine Demission an- geboten- aber die Gerüchte verstummten bald und traten erst wieder auf, als der junge Monarch auf der Rückreise begriffen war, die er in Begleitung seine» VaterS Milan «achte. Gleich nach der Ankunft de» Königs in Belgrad reichte baß radicale Ministerium Simic seine Entlassung ein, die auch angenommen wurde. Hebet die Gründe der KrifiS laufen verschiedene Berfioueu um. Schon vor der Reise Alexanders ins Ausland sollen Differenzen zwischen ihm und de» Ministerpräsidenten in finanziellen und militärischen Fragen entstauben sein, die damals nur nothdürftig geschlichtet worden waren. Außerdem drang Simic darauf, daß der König endlich in die Gewährung einer Berfaffung für das Land io freiheitlicherem Sinne willige. Die iw Jahre 1888 gegebene Constitution war infolge der Umtriebe der Radi« caleu im Jahre 1894 von Alexander aufgehoben, und diejenige des Jahres 1868 wieder eiugeführt worden, welche dem König einen übergroßen Etrfluß auf die Geschicke de» Feuilleton. Hnmalh. Novelle von H. Ren«. (2. Fortsetzung.) Die Maschine keuchte, der Zug ging langsamer- man «ar mitten in den Bergen. Der Diamantenhändler Robert Heider, der noch vor einer Woche zwischen Myrrhen und Rosenlorbeer am Bosporus „nsam gewandelt, breitete seine Arme au» nach den finsteren Riefentonnen, die dort am Abgrund wuchsen. DaS war sein schönes Heimathland, dem er ein treuer Bürger hätte werden sollen, da» Land, daS die Schulgefährteu begeisterungsvoll mir ihrem Blut geschützt, dem fie dienten mit Einsatz aller ihrer Kräfte. Und was hatte er geleistet? Er hatte fich von einer Grisette heirathen lassen, ihren schuftigen Vater beerbt. Heiser lachte er auf, dann starrte er in die Landschaft, an welcher der Zug vorüberflog. Hier war er an deS VaterS Hand, ein fröhliche» Kind, gewandert, dort mit lustigen Kameraden zum Botanistreu hinauSgezogen. Und hier, hier durch diesen Wald war er, Wuth und brennende Scham im Herzen, geflohen, al» der empörte Vater ihn, den großen Menschen, mit der Reitpeitsche gezüchtigt hmte wie einen Hund. Die gütige Mutter hatte fich vergeben» dazwischen peworfen, den Gatten beschwichtigt, den Sohn unter Thränen t t chworen. Der große, thörichte Knabe batte damals geweint, den Urheber diese» Schimpfes glühend zu Haffen- der einsame, alternde Mann hätte gern die strafende Baterhaud mn an die Lippen gezogen. Der verlorene Sohn der Bibel erschien ihm beneiden»- werth, für ihn wurde festlicher Empfang gerüstet. Und wa» sollnd er? Zwei Gräber. Station Sch. Sein Reiseziel. Run durchwanderte er da» morgenstille Städtchen, immer ft h ftagend, wa» ihn eigentlich hergeführt. Wie bekannt ihm die Straßen winkten! Ja, Häuser afitern nicht so schnell, theilen nicht da» Schicksal der Menschen. Landes gewährt, dem Volke aber fast jede Mitwirkung an der Leitung der Staatsangelegenheiten versagt. Schon oft hat Simic versucht, in freiheitlicherem Sinne zu wirken, aber König Alexander scheint noch allzu sehr unter de« Einflüsse seines Vater» Milan zu stehen und fich von diesem leiten zu lassen. Die Parteileidenschaften find in Serbien unter der Regierung Milan» auf da» Höchste gestiegen, wa» viel «itgewirkt hat, da» Ansehen der Serben im Auslände zu schwächen. Wahrlich, man kann es Simic nicht verdenken, daß er die Geschäfte niederlegt, nun Milan wieder einmal nach Belgrad kommt und zwar vermuthlich mit recht leeren Taschen. Wenn auch baß jetzige Eabinet keine sehr großen Erfolge aufzuweisen hat, so ist es doch ganz würdevoll ausgetreten, eS hat die Ruhe im Lande aufrecht erhalten und dafür gesorgt, daß Serbien seinen Verpflichtungen dem Auslande gegenüber uachgekowmen ist. Die Regierung soll nunmehr den Liberalen zufalleu, doch soll da» neue Eabinet keinen ausgesprochen en Partei- character tragen. ES werden eine ganze Reihe von Namen genannt, welche berufen fein sollen, demnächst die Geschicke des Landes zu leiten. So viel steht fest, daß ein rein liberale» Ministerium nur eine kurze Dauer haben wird, da fich eine Regierung ohne die Theilnahme der Radikalen nicht lange halten kann. Die Gewährung einer freiheitlichen Verfassung wird auch unter einem liberalen Eabinet Über kurz ober lang geschehen müssen, da fich die Forderungen de» Lande» in dieser Beziehung nicht länger ungestraft auf» schieben lassen. Man behauptet, auch in der äußeren Politik Serbien» solle eine Aenderung eintreten, und zwar werde es fich mehr an Oesterreich-Ungarn anschließen. DaS würde nur gutgeheißen werden können, da Serbien in wirthschaftlicher Beziehung auf den Kaiserstaat an der Donau angewiesen ist und e» der Wiener Regierung seit dem serbisch-bulgarischen Kriege großen Dank schuldet, weil auf deren Veranlassung Bulgarien von einer gänzlichen Niederwerfung und DemÜthignng Serbiens abgesehen und dem Feinde keine Gebietsabtretung dictirt hatte. Die jetzige Dynastie Obrenowitfch steht nicht auf sehr festen Füßen, aber fie dürfte durch den großen westlichen Nachbar gestützt werden, um nicht Wirren auf dem Balkan hervorzurufen von vielleicht unendlicher Tragweite. Deshalb sollte die serbische Regierung Alles daran setzen, um fich des Schutzes würdig zu zeigen und zur Eonfilidirung der Verhältnisse im Innern des Laude» beizutrageu. (xx) Deutsche» Reich Darmstadt, 21. October. Ihre Majestäten der Kaiser und die Kaiserin von Rußland, Ihre Königl. Hoheiten der Großherzog und die Großherzogin, Ihre König!. Hoheiten die Prinzessin Heinrich von Preußen und Prinzessin Victoria von Schaumburg-Lippe, sowie Ihre Großherzogl. Hoheit Prinzessin Ludwig von Battenberg begaben Sich heute vormittag in da» Revier Koberstadt, wo unter Leitung de» Hofrath» Kofler Ausgrabungen stattfinden. — Seine Königl. Hoheit Prinz Heinrich von Preußen und Prinz Adolph von Schaumburg-Lippe haben Sich heute vormittag zur Jagd in den Groß-Gerauer Park begeben. Berlin, 21. October. Graf Aosadowsky hat fich von feiner kurzen Erkrankung wieder vollständig erholt und bereit» gestern die Amtsgeschäfte im ganzen Umfange wieder aufgenommen. Berlin, 21. Oktober. Zu der gestrigen Meldung de» ,®erl. Tagebl.", daß die Regierung im Reichstage größere Sredite verlangen wolle für Zwecke, die mit der Bewaffauug de» Heeres zusammeuhangt, sagt die „Post", e» fei Grund zu der Annahme vorhanden, daß die Regierung weder in diesem Augenblick noch in absehbarer Zeit mit solchen Forderungen hervortreten werde. —- Zum Eapitel: „MajestätSbeleidigungen" schreibt die „Berliner GerichtSztg.": In erschrecklichem Maße häufen fich die Prozesse wegen MajestätSbeleidigungen. G» vergeht kaum ein Tag, au dem nicht die Presse gezwungen ist, von verurtheilungen auf Grund des Majestätsbeleidigungs- Paragraphen zu berichten. Eine Revision de» Strafgesetzbuches erscheint dringend erforderlich. Bor Alle« ist e» noth- wendig, die Verpflichtung der Staatsanwaltschaft auszuheben, alle Anzeigen über Majestätsbeleidigungen, die an sie gelangen, nun auch zu verfolgen. E» ist Thatsache, daß höchste Justizpersonen selbst ihr Bedauern darüber ausgesprochen haben, daß die Staatsanwaltschaft gehalten sein soll, eine große Zahl von Prozessen einzuleiten, die sie viel lieber nicht ein- geleitet gesehen hätte. Der preußische Justizminister hat im Reichstage am 12. December 1895 tn dieser Beziehung fich Die Kaufläden wurden geöffnet, in den Ausspannungen war eS längst Tag geworden und Überall eilten spiegelblank gekämmte Schulkinder an ihm vorüber. Alle» genau noch so, wie vor fünfundzwanzig Jahren. Trotz feiner ausländischen Reisetracht schenkte man ihm wenig Beachtung. Seitdem man die Bahn bekommen hatte, war man des Fremdenverkehrs gewöhnt. »Gewiß ein spleenhafter Engländer, der nicht weiß, wo er mit dem (Selbe hin soll," seufzte der ApothekerjÜngling, der fich an seinem letzten freien Sonntag für den Rest des Monat» mattgefetzt hatte. „3a, das Gold ist nur EhimSre," tröstete er fich, einem niedlichen Dienstmädchen für zehn Pfennige Haaröl eingießend. „Ja, das Gold ist nur Ehiueäre!" wiederholte der große, finstere Mann, der in der Heimathstadt nur auf fremde Gesichter stieß. Nun lag der freundliche Ringplatz vor ihm. Wie klein er ihm erschien, und wie weit, wie unermeßlich groß war er ihm bei seinen Knabenspielen vorgekommen! Roch immer funkelte die Morgensoove in dem Wasser der ehernen Brunnen- schale. Roch immer hob der heilige Nepomuk segnend die rechte Hand und noch immer lüfteten die vorübergehenden nach altem frommem Brauch den Hut vor dem steinerne« Heiligeobilde. Alles noch wie sonst! Nun mußte er aber doch nach der anderen Seite blicken. Dort daS einstöckige Häuschen mit den grünen Läden und der breitästigen Kastanie vor den Fenstern war sein Vaterhaus gewesen. In der ehemaligen Wohnstube stand ein Fenster offen, man hantirte dort mit Staubtuch und Blsen. Wie mit Übernatürlicher Gewalt zog e» ihn näher. Schimmerte dort hinter den Scheiben nicht der Mutter liebes Gesicht? Erklang nicht im Flur de» Vaters tiefe Stimme? Alles Täuschung. Auf einer Südscrinsel war er nicht fremder als hier. Durch das Seitengäßchea an der Giebelwand «ar er oft über den Hof in» Haus geschlichen, wenn er daS strenge Vaterauge gescheut hatte. Auch heute ging er diesen Weg. Hinter der Mauer schimmerte eS grün. Hochaufathmend hielt er inne. DaS war er, der kühle, schattige Garten, von dem er unter dem fremden Himmel manchmal mit offenen Augen geträumt, nach dem er sich noch gestern, inmitten von Staub und Hitze, wie ein verschmachtender gesehnt hatte. Die Linde blühte, die Centifolie duftete und im Morgenwind schwankte leise die stolze, weiße Lilie. Alle» noch wie einst, doch dort drüben an dem altersgrauen Steintifch die Frau, nicht so schön und stattlich wie die Mutter, war eine Fremde, und jene Kinder, die fich jubelnd hinter grünem Buschwerk versteckten, gehörten jetzt hierher. Doch draußen an der Mauer stand er, ein AuSgestogener, einer, der frevelnd einst gemeint, ohne Liebe, ohne Familienbande ließe e» fich leben in der Welt, ein Reicher, und doch der Aerrnsten einer. „Siehe doch, Mama, ein fremder Herr- wa» mag er wollen?" Ein Knabe rief e». So keck und dunkeläugig mochte er früher wohl auch gewesen sein. Da zog er den Hut tief in die Stirn und wanderte weiter. Wie mit Flammenschrift stand vor seinen Augen der Ausruf, der fich daun noch oft in den ausländischen Zeitnngen wiederholt, jener Aufruf, in dem seine trostlosen Eltern ihren flüchtigen Sohn Robert beschworen, zu ihnen heimzukehren. Damals war noch sein Herz mit Wuth und Trotz erfüllt, baß wilde Abenteurerleben gefiel ihm. Später hielt ihn falsche Scham zurück, als Lump vor fie hinzutreten- niemals! Und dann war alle» zu spät. „Zu spät!" Schreckliche» Wort. Er glaubte, die Vögel über seinem Haupte zwitscherten eö ihm zu, er meinte e» an der Sirch- hofspforte zu lesen, die jetzt fein Fuß betrat. Hier fand er die meiste Veränderung. Bis in» Unabfehbare waren die grünen Reihen angewachsen, Hügel an Hügel, ein weite», stilles Leichenfeld. Ja, Schnitter Tod hatte unten im Städtchen reiche Ernte gehalten, darum kein bekannte» Ge- ficht auf der Gaffe. Die Alten waren längst dahin, die Jungen von damals alt und fremd geworden. .(Fortsetzung folgt.) |ne«b®e DC felytiwn Tag Sef« atuil, 2 2 Säcke. Siebe bu Kkacht S Wen; bQn aoH»tnblg, fnt -Lchaclat Ter ^ntt.91 Ium*8 Montags toW btt beutldjei .driozeffe Elc BntTtttrn bt erst einige Mi ■tat Quais Ctttnborfil ( Hpaiin bllbtt btt fymbelfit btt btl in bi bezithnnztn d intenfiante fl mit bi» 8ul -lieb btl 8i Canal, ball Gthtimath bei Änlmtipi 8m»trptntr lufgtnommtn w itr iütah iit StiellW Dampfer N8rti bn liofo'i b bt* hjlw gtflibi Bremti .Slot daß dir „Clo fianbtl In 8 aber auch bei «lotetrptn tii i“ 6er große, man In Dtu Xltbttlanbtn Hk Erk Äntmtiptnl r *'W Iti, i ®r habt nntt Oflaftea und ®4>ffibau da Miabtn ntl ^nba^tit. i '‘«m W M«l g,tl ®"9 lch ^kleine, Nttuet । " d“M hu *le be«fdltll WM rt Wt t» ft H au, *« ton 1'? “•* ®‘«lt n Unft ” «1L> S* & ’S« W ?’ IM u 5'ch auf C08fi fB $rbi, $tt *e»2? 81 ** Mf ------ Znrüldgesetzte Stosse fir Meitznichlß-eschkuKe. ------ 6 Meter soliden Stoff zum Kleid für Mk. 1.80, 6 „ . Frühjahr- u. Sommerstoff r. 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CoceUs pwhjidkf# X. Darmstadt, 21. Oktober. Ja der heutigen Stadt* verordnetenfitzung wurde beschloflen, für die im nächsten Monat zur Eröffnung kommende städtische elektrische Bahn (mit Oberleitung, daS Ganze von Siemens L Halske ausgeführt) den Zehnpf nnig Tarif emzufühien und zwar wird iS danach von den Westdahnhöfen nach dem Ostend, Südend in Bestungen und dem Friedhof je 10 Pfg. , von letzterem bis zum sogen. Böllenfallthor am Waldrande nach Nieder«Ramstadt ebensoviel kosten; Monatskarten für 30 Fahrten innerhalb Monatsfrist sollen 2.50 Mk., Schülerkarten für 15 Fahrten deSgl. 1 Mk. kosten. Don weiteren Sr- mähiguugen, abgesehen von solchen für unter 6 Jahre alte Kinder, hat man bei der immerhin heiklen Frage der Rentabilität mit Recht vorerst abgesehen. — Verschiedene Anträge lagen der Versammlung vor, die auf Errichtung einer Markthalle hinzielen und diese gern auf dem alten Schlachthausplatz in der Altstadt haben möchte. Ueber die Größe, die dieser Halle zu geben, und über ihre dringende Nothwendigkeit überhaupt bestanden lebhafte MeinungSver« schiedenheiten; die Ansicht, mit Rücksicht auf die starke Bean- spruchung der städtischen Finanzen in den letzten Jahren zur Zeit die Sache zu vertagen, bekam schließlich die Oberhand. — Em Antrag, dahinzielend, die Bürgermeisterei möge beim 1887 Frisch eingetroffen Leberthran. in von 9379 stehen Musterröcke zum Abstricken gratis zur Verfügung. zu vermietben. zu vermieiocn-___ Telephon 46 eutli 31. Ueberall zu haben "Marke. Oouroboricht Frankfurter Börse vom 21. Oktober 1897. Dtocati Marktplatz 17. ortmiclbtn. 4Vi Oesterr. Silberratte Stadt Wormß unk. b. 1901 mieihen. Stoinftratze 38. 9233] Schöne Mansardenwohnung zu vermietben. WahnhofOt. 58. gleich. 1331 1682 Giessen, 3V, Frankftr. HyP. Bk. unk. b. 1906 100 50 3»/, Hambrgr.Hyp.Bk. mck.b.1905 B1/. Frks.Hyp.Ered.B. unk.b. 1906 100.00 3*/, Preuß. Hyp.A.Bk.unk.b. 1906 4 bto. unk. b. 1905 103.25 3Vi Pomm. Hyp.». Bk. unk. b. 1906 red.Bk. unk. b. 1900 8«/i DeutscheGrdsch.B. mrk. b. 1906 100.50 9241) Ein möbltrteS Rimmrr zu oct» mieihen hn mittleren Stock. Dammstr. 24. 297.00 OOP 00 | Oefterr. Eredtt-Ncite» varmst Bk^Lctien IttekaeriMU L. Schacht — Ärud ua6 8 et lag her Brühl'scheu Uuivertzläls-Buch- euM 6 tank rudern fletsch 8 kchry b«) at Gietzcu. denen jedenfalls der eigentliche böse würde für dringend wünscheoSwerth hingeworfene Aeußerungen nicht zur in jede« einzelnen Falle gebracht liider Sohelhef, Friedberg, Julias Karl, Grünberg u. Wilhelm Aoker, Berstadt. 4 3 6 102.85 96.80 10190 000.0 101.50 86 66 108.26 22 25 93.60 35 99 101JC KO 60 100 60 10 50 100 60 102 JO 4 4 3 3 Holl. Voll-Heringe Bismarck-Heringe Ruff. Sardinen in Pickles Ist. 94er Sardellen Neue Salzgurken Nired-Picklks Ung. Gold-Ratte Portugiese« Mericana Monopol-Griechen von Eisend. Rerttenb. DbL BuderuS DbL Ministerium für die baldige Abstellung der auf den Strecke* der ehemaligen Hessischen LndwigSbahn fich fühlbar wachenden Verkehrsstockungen nnd insbesondere die verlang' kirnte Güterbeförderung vorstellig werden, wurde einstimmig angenommen. — Die Pläne für das Villenviertel-Projekt auf der Mathildenhöhe waren zur Ansicht aufgelegt. Marmirle Heringe Roll-Heringe IranM. Orl-Sardinm Prima Ural-Caviar Neue Esstg-Gurken Perlswiebeln Leute, die fich vielleicht nicht voll bewußt find, Wille gefehlt hat: „Ich halten, wenn derartig Renntnifc der Behörden Löwen-Drogerie Inh.: W. Kllbinger — Selteraweg Nr. 52 — empfiehlt: Feinsten neuen Medicinal- werden, und es pasfirt in diesen Fällen, glaube ich, mancher Unfug, daß Unberufene oft auS bösem Willen solche Dinge zur Anzeige bringen, und daß der Staatsanwalt dann in die Nothwendigkeit gebracht wird, diese Dinge zu verfolgen, denen er sonst gern auS dem Wege gehen möchte." ES ist also biet von Seiten deS obersten EhefS der Justizverwaltung angeführt worden, daß fie fich nach Lage der gegenwärtigen Gesetzgebung in einer Zwangslage befindet, Prozeffe wegen MajestätSbeleidigung einzuleiten und durchzuführer, die sie lieber unterlaffen hätte. Der Justizminister weiß keine andere Auskunft, als zu bitten, solche Denunziationen zu unterlaffen. Da eS sich aber, wie er selbst sagt, oft um böswillige Leute handelt, ist dieser Appell wirkungslos. DaS einzig Richtige ist daher, daß die Einleitung solcher Prozeffe nicht ohne Weiteres zu erfolgen hat, sondern abhängig gemacht wird von einer Ermächtigung, ebenso wie dies jetzt bei Beleidigungen gegen den Reichstag geschieht. Nach der verfaffungkmäßigen Stellung deS Monarchen würde eine solche Ermächtigung nicht von der Person deS Monarchen selbst zu geben sein, wohl aber von der für die Justizpolitik verantwortlichen Person, dem Jastlzminister, derart, daß eß seinem freien Er- messen überlaffeu sein muß, ob der Prozeß wegen Majestät-- beleidigung einzuleiten ist oder nicht. DaS Beste wäre allerdings, die MajestätSbeleidigung ganz auS dem Strafgesetz- buche auSzumerzen und, wie eS in England geschieht, davon auszugehen, daß die Regenten den Berfoffungen gemäß un- Caviar, grobkörnig, leicht gesalzen, empfiehlt 8999 Emil Fischbach. «Deutsche ReichSanl 3 Preuß. EonsolS! Hnit>crfiiäto - Nach richte». — Göttingen. Der bisherige Privaidocent Dr. Brandt wurde zum außerordentlichen Profeffor in der philosophischen Faculiät der Universität Marburg ernannt. — BreSlau. Gymnasial oder lehr er vr. Nikel ist zum außer ordentlichen Profeffor in der katholisch - theologischen Facultät der dortigen Universität ernannt worden. — München. In d-m neum bayerischen Staatshaushalt roerben für München die Errichtung eine» zahnärztlichen Instituts, für Würzburg eine ordentliche Professur für Geographie und «ine außerordentliche Professur der englischen Philologie, für ®rlanfltn die Umwandlung einer außerordentlichen medicinttchen Profeffur in eine ordentliche (für Geschichte der Mediein und medlcirisch- propädeutische Fächer) und die Ueberweifung der Hygiene alS rodtere Lehraufgabe an den außerordentlichen Profeffor der Bacteriologie gefordert. re — Am SamStag feierte der Nestor der österreichischen Ohrenärzte, Prof. Dr. Josef Gruber, seinen 70. Geburtstag. 90 Pfg. per Pfund an und höher. J. H. Fahr, Sonnenstr atze 25. NB. Stricken von Strümpfen, Röcken rc. wird billigst besorgt. Auch All einig-' Verkaufe teil en In Giessen: Ad. Geisse: Haupt-Depot. H. Felsing. Grünbergeretr. Carol. Hoss, Steinstr. 78. Oefterr. Staatsbahn o. 1885 93.70 4 Jtol. staatSgar. Eisens 67 65 4 Frankfurter Würstchen empfiehlt 9111 Emil Fischbach. geäußert. Er theilte die Mojestätsbeleidigungen in zwei «ategorien, in solche, in denen bewußte Beleidigung liegt, und in eine andere Kategorie, in der eS fich handelt um unüberlegte, hingeworfene Aeußerungen vielfach ungebildeter der ganzen Tragweite ihrer Worte Strickwolle (Marke M. & K.) allen Farben und Qualitäten zu billigsten Preisen, IMF LtaLansuchende je». Ba« rrrfO placirt schnell Beaters Bares er. DreStze«, Reinhardstraße. Genua-NewYork Bremen-Baltimore Bremen-La Plata Bremen-Brasilien Brem^n-Ost-Asieri Bremen-Australien. NAhore Auskunft ort heilt der Norddeutsche Lloyd. Bremen sowie dessen Agenten. NAhere Auskunft ertheflt: J. M. Schulhof, 3«/i Gr. Hessische DbL Stadt Darmstabi v. 1891 larlofrln irrhanft: Magnam bonum 5 Mk., rothe Dabersche 6 Mk., gelbeSalatkartoffeln7Mk pro Maller. 9770 krivär. Cost, Neustadt. 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