189? Amts- unb Anzeigeblatt für den Areis Gieren chratisbeitage; Hießener Aamikienölätter Amtlichen Thell dei am 7» volle ÄLltz Sr. SamSta« deu 23 Januar Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für bex folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. Alle Annoncm-Bureaux deS In- und Auslandes nehme» j Anzeigen für den „Gießener Anzeiger- entgege«. die Bergst aße vom FuhrwerkSoerkehr entlastet worden, so dem FuhrwerkSverkehr. daß eine geringere Straßenbrette angenommen werden kann. I (v-nn* 9r " ES wird/da demnächst auch die nach StetnS Garten hin | sächlich ^Mangel ^au Rettwegen, gelegene Seite der Bergstraße bebaut werden soll, beschlossen, .....*....." die Baufluchtlinie so festzustellen, daß neben einer Fahrbahn- breite von 10 Meter beiderseits 2 Meter breite Fußsteige verbleiben, somit nur ein 1 Meter breite Streifen deS Stetn'schen Geländes in die Straßenflucht fällt. Zur Verlängerung des EutwäfferungScanals von der neuen Kaserne zwecks Berieselung des zwischen Kaserne und der Licherstraße befindlichen ObstbaumstückeS werden 600 Mk. bewilligt. Der zwischen dem Trottoir der Nordseite de« Linden- Platzes und dem letzteren befindliche Streifen, welcher bisher nur bekiest war, soll mit Mosatkpflaster belegt werden. Die auf 220 Mark veranschlagten Kosten werden bewilligt. Ueber die Verwendung der nach einem früheren Be- schlufie alljährlich in den Voranschlag eingestellten 13,000 Mk. zur Anlage erhöhter Trottoirs war folgende Vorlage gemacht worden: 1) Trottoirerhöbung in der MäuSburg- 2) in der Löberstraße entlang der Häuserreihe, 3) in der Licherstraße entlang der Häuserreihe. Weiter hatte die Baudeputation vorgeschlagen den Umbau deS Fußsteiges tu der Südanlage, „Er höret draußen leise Schritte gehen Er sehet einen Schimmer sich gestalten, Und sehet seine Mutter vor ihm stehen. Sie winkt ihm, regungslos sich zu verhalten, Und hebt die Augen schmerzenretch empor, Sie scheinet über ihm die Wacht zu hatten." Veränderung des StraßenprofilS und Anlage eine« Reit« wegS daselbst; sür den Fußsteig war eine Brette von 3,2 Meter, für den Reitweg eine solche von 1,5 Meter vorgesehen. Weiter lag vor eine Eingabe der Bewohner der Licherstraße, worin diese um Verbetterung deS Baukets und Beseitigung des Grabens bitten. — Herr Löber erinnert daran, daß daS Gäßchen bei Mannberger am Neuenweg noch nicht berücksichtigt sei, waS Herr Oberbürgermeister Gnauth damit motivirt, daß die Befitzverhältnisie dortselbft noch nicht ge« klärt seien. — Herr Scheel schlägt Pflasterung der Süd- anlage vor, wogegen Herr Oberbürgermeister Gnauth be- bltiägt 18,000 Mk. Für das städtische jVermessungSbureau soll em Pantograph nebst Tisch angeschafft werden- die auf 400 Mk. veranschlagten Kosten werden bewilligt. Wegen zur Anzeige gekommener Unzuträglichkeiteu, sowie Beschädigungen an dem Hause der Aliceschule hat die Bau Beendigung der Arbeiten die Strecke wieder in den früheren Zustand gesetzt und an Wegübergängen den Anordnungen de» Stadtbauamtes entsprochen wird, auch die Unternehmer für jeden etwa Dritten entstehenden Schaden haften. Das Gesuch deS Herrn Wilh. Bernhardt um Er« laubniß zur Errichtung einer Halle an der Frankfurter Vierteljähriger Avonnementspreisr 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezöge» 2 Mark 50 Pfg. Redactton, Expedition und Druckerei: Schutftraße Ar.7. Fernsprecher 51. ’orps, iden, vorgesehepe bezwecke außerdem den Schutz der Baume vor wfciei ___— Herr Dr. Gaffky schlägt die Gefährdung deS Verkehrs nicht hoch an, eS bestehe that- .... r._. — Herr Heichelheim bezeichnet ebenfalls den Reitweg als den Verkehr gefährdend, desgle'chen Herr Schwall. — Herr Dr. Schäfer schlägt die Gefahr nicht hoch an, die Zahl der Reiter sei auch nicht so groß, schnellem Reiten könne durch ein Polizeireglemeut vorgebeugt werden. — Herr Haubach stellt den Antrag, die Licherstraße mit in den Voranschlag einzustellen und die Wilhelmstraße in einen erträglichen Zustand zu setzen. — Herr Kirch beantragt Herstellung des Bürgersteigs auf der Südanlage, unter Ablehnung des Reitwegs. Beide Anträge werden zum Beschluß erhoben und bezüglich der MäuSburg und der Löberstraße nach den Deputationsanträgen befchloflen. Der Ausbau der Ebelstr atze soll in das kommende Budget eingestellt werden, nachdem dieselbe so wett bebaut, daß der Ausbau gerechtfertigt erscheint. Der Voranschlag 2 Mk. 50 Pfg. die Person. Man berechnet den Fremde» gewöhnlich 20 Ore für den Kilometer. In wenigen Miaute« sausten ein Dutzend Karren dahin. Der Weg durch den Fjord ist schön angelegt, aber sehr eng. Auf der einen Sette find wir von hohen Abhänge« umgeben, über welche sich die scharfen, zack'gen Alpengipfel mit ihren Bchneegletschern erheben, von denen Bergstürze unter donnerähnltchem Gedröhne in denselben hiaunterfahren. Die äußere Hälfte ist beinahe unbebaut und erst von der auf der Westseite einsam liegenden Salbrekirche und de» Pfarrhof beginnt der Anbau in den ausgehenden Thalwegeu. In diesen herrscht eine üppige und kräsrige Vegetation, aber der Fjord macht doch einen ungeheuer wilden und beinahe grauenvollen Eindruck. Die furchtbaren GebirgSmafse« wirkten beängstigend und grauenerregend, da sie unS so nahe waren, daß ich manchmal meinen Kopf abwende« mußte, damit derselbe nicht mit den mächtigen vorbeugende« FelSblöcken in Berührung komme. Wenn sich einer plötzlich loSbröckele — dann wäre wohl alles aus. Der Kutscher bat unS unterwegs, einige Zeiten mu unseren Unter,'chrtflen in ein Buch zu f*rtibcn; ®e‘” Durchblattern fand ich Namen aus allen Thetlen der Urve. Ein jeder sprach wohl seine Befriedigung über die Lnstungen de« Kutscher- Knute Olsen und deffen Heft aus. Auch whc versäumten nicht, unser Attest beizufügen. Einige hatten fich sogar poetisch auSgedrückt. (Schluß folgt.) Mr«. 19 Zweites Blatt Der Hießener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme des MontagS. Die Gießener Aamttienvtälter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal brigrlegt. Im schönen Bergen blieben wir wieder zwei Tage, die wir hauptsächlich durch Ausflüge in die Umgegend ausfüllten. Ich beschränke mich bloS, den schwarzen Teich" zu erwähnen, besten Name wohl von dem düsteren Gepräge der felfigen Berge, die ihn umschließen, herstamwt, da- auch dem Spiegel drstclben eine beinahe schwarze Färbung gibt. Still und unbeweglich liegt die dunkle Fluth vor uns aus« gespannt, kein Geräusch hört man, TodeSsttlle herrscht überall, nur dann und wann unterbrochen von dem heiseren Schrei einer Möve, die selbst wie unbeweglich über unS hinfliegt, um fich auf einen der düsteren Blöcke uiederzulasten. Nun auf nach dem Hardangersjord Einer Gegend, die schon so oft beschrieben unv bie daS Hauptziel vieler Reisenden nach dem Norden geworden ist. Wir fuhren die ganze Nacht hindurch und am frühen Morgen trafen wir in d-m Städtch-n Odde ein. Beim Herannahen deS Dampfers hatten sich im Nu ein Dutzend oder mehr von den zweiräderigen SkidS mit den netten nordischen Ponie« am Hafrn aufgepflanzt. Wir wurden denn auch sofort nach Derlasten des Schiffe- von den JehuS in Beschlag genommen. Nach wenigen Minuten waren wir handelseinig. Die Tour, die hin und zurück 30 Kilometer maß, kostete für je zwei Personen die geringe Summe von 5 Kronen, also circa Hießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. Feuilleton. Eine Spsperfshrt nsch Norwegen *di«debnffie «°u Jvfeph Kahn, Ranst.dl (Obnhchm). (11. Fortsetzung.) Am 11. Juli, 8 Uhr Abends, verließen wir die nordische Stadt — vielleicht auf Nimmerwiedersehen. Denn hier bt« «man die Rückfahrt. Doch sollte dieselbe sich von der Hinfahrt dadurch unterscheiden, daß wir einen Abstecher nach dem Lardangersjord und dem Gletscher Buarbran planten. V Um Vi2 Uhr kamen wir nach Molde. Von hier und den Höhen nördlich von dem breiten, nach der S'adt be« nannten Moldesjord, dehnt fich wieder ein großartiges Pano- rama aus. In der Ferne erheben fich in eteem wetten Halbkreise ganze Reihen und Knoten oder Bündel von alpen- und kuppelsörmigen Bergen, steile, himmelrogende Zinnen und Kämme vom zerristenften Aussehen. Einige davon steigen wirklich oder scheinbar unmittelbar von den Fjordufern oder den Thalboden bis in die Regionen deS ewigen Schnees. Immer neue Überraschungen, - bis daS Auge doch endlich müde davon wird und fich auch einmal zur Abwechselung um lstünen Wiesen und Garten sehnt. Wir bekamen ziemlich starken W nd, aber wir find j tzt seetüchtig und schon längst an daS Schaukeln gewöhnt, und liegt man in seiner Sabine, so kommen Erinnerungen auS der Kindheit aus unS zu, als die Matter der Motor war »nd dem kleinen Schreihals ein Heiopapeio nach dem andern vorsang: V. 5anuat d. I, ! 8 Ufr Inhalte statt. Prützimm aujmtrtjai, Der Vorstand. tart und Kartoniert« werd« '«fertigt in der ferei (Pietsch AScheyda ifratt« 7. Anin. daß nach $ 4,s oie in die Hauptprobe, 8 auf diese Bestimmung auptvroben werden süi 8ü ib gestattet. r Vorstand. Verein. ierseß *x Gießen, den 21. Januar 1897. Betr. : Die Einsendung der für d,e Lundes Waisenanstalt zu erhebenden Collectea und Büchsengelder. 0— -----»—D - - Dat Grotzherzogliche Kreisamt Gießen ^s°Gru°d"de^Z 5*bc« OrlSstalvts beanffanbet, ba e« st» Ml M« Bärger»W Rreife«. um Gcläubi hanbell, welche» vorläufig noch außerhalb beb Unter Hlnwel« auf unser Au«,»reiben vom 10. geb. Bebauungsplan! liegt. - Glelchsall» b--nst°nbet wl'd das xuat 1877 (Amtsblatt Nr. 3) empfehlen wir Ihnen, am Gesuch ber Firma BrÜber Schmlbt um Erluubmtz jur man°mlt"der neuerlich ang-wenb-t-n Methobe 31. b». MtS. bi- unter Ihrem und eine- G-memb-rath«. E.richtung -Ims!Wohn- und de« Pflasterns in Betonschicht barans Rückficht nehmen müfie, mitglitbe« Berfchluß stehenden Waisenbüchsen zu öffnen uub unb zwar auf ®tunb beS § bei 8 25 be8 Dttl baß solches Pflaster nicht Über kurz ober lang wieder auf. deren Inhalt bis längstens zum 31. Marz ds. IS. durch geringe Ausmessung de H i ) Stra^enbreite über- geriffen werde, solches stehe aber der Südanlage bevor, wenn eine Kosten nicht verursachende Gelegenheit an unS ab- baustatuts (die daS Derhaltntß zur S^tzenbre te 0 U c gegangen werde. - Herr Wallen- ____ 1 ■— Herr Petri fich für Annahme des auf Beanstandung lauten- Zustande (et. — H^rr H o m b e r g r ist f Z f ® Sitzung der Stadtvevordneten den Deputationsantrags ausgesprochen. solcher ®lro^ 6 au6aaben — Herr Haubach 9 am 21. Januar 1897. Dem Anträge der Baudeputation, sür den von Herrn wegen anderen der Mlhelmstratze Anwesend: Herr Oberbürgermeister Gnauth, die Herren Rob. HaaS geplanten Neubau eines Hau eS au S I . « befürwortet außerdem tue Eingabe der Bewohner Beigeordneten Georgi, Grüneberg und Wolff, von Seiten der alten am SelterSweg gelegenen die Fluchtttnie de« Holter ^fmerkfam, M Helfrich schließt fich den AuSführ- StMverordneten die Herren Adami, Brück, EmmeltuS, Flett, hoff'fchen Hauses betzubehalten, stimmte XeXÄ’an - ^eu ^abent^^t empfiehlt Anlage von Dr. Goffky, Grünewald, Dr. Gutfleisch, Habenicht, Haubach, Das in Folge deffen an Gesuchsteller abzutretende Gelände A^batttrottoir »wischen den Bäumen an der Häuserseite der Heichelheim, Helsrich, Heyligenstaevt, Homberger, Jughardt, ca. 2 O Meter, soll zum üblichen Preis von 32 Mk. p ^daÄaae. - Herr Kirch ist gegen Anlage eines Reitweg« Keller, Kirch, Löber, LooS, Petri, Dr. Schäfer, Scheel, O'Meier berechnet werden. R„nNucktlinie der I daselbst da der Verkehr gehindert werde, der Reitweg habe, Schwall, Dr. Thaer, Vogt und Wallenfels. Nach etn.m früheren P ane über °', er nicht auf alle Anlagen ausgedehnt werde, keinen Herr Oberbürgermeister Gnauth theilt zum ersten Bergstraße war ein Einrücken hinter die Mauer an Stein« MS^r «__________.f. h«tnnt. bafc Geaevstand, Feier des hundertjährigen Geburtstages de« :r. - - - ■ ■ Prof. Credner, mit, daß er sür den Beschluß der Stadt- Trottoir eine Fahrbahnbreite von 11 Meter verblieb. verordnetm-Bersammlung, einer der neu anzulegenden Straßen Folge Führung der Gartenstraße durch Stein« Garten ist den Namen Eredner« zu geben, bereits gelegentlich ber 1 ~ c-----“----" Bekanntgabe deffelben bei dem Festact sowohl den Dank der Familienangehörigen wie den der Univerfiiät entgegen- genommen. Von einem außerdem an die Bürgermeisterei gerichteten Schreiben Sr. Magn.ficenz de« Herrn Rector« gab Herr Oberbürgermeister Kenntniß. Bei dem Umstande, daß Credner am SelterSberg gewohnt, die Familie auch sonstige Beziehungen dort gehabt, würde hiersür wohl eine der zwischen Frankfurter Straße und den Bahnhöfen anzulegenden Straßen in Aussicht zu nehmen sein. Die kürzlich stattgehabte Verwerthung von Eich en- stammholz auf dem Submisfionswege hat ein günstiges E^gebniß gehabt. Es wurden erlöst 18 372 Mk., 4300 Mk. oder 30pCt. mehr als der TarispreiS beträgt. Der Vermiethung eines Kellers unter dem Realschul. gebäude an Gärtner Carl Becker gegen eine jährliche Pacht von 40 Mk. wurde zugestimmt. Die Firma A. und C. Rübs am en hat die Anlieferung de« zum Ausbau der Hammstraße nöthigen AuffüllungS- gründe« übernommen, welcher mittelst Feldbahn über einen Thrtl der Rodheimerstraße und die Lahnbrücke befördert werden soll. Zur Anlage des SchienengeletseS wird die Genehmigung ertheilt unter der Bedingung, daß nach -s Concertverein. Andenken an i Schubert im 31. Januar 1797. tes Concert 31. Januar 1897, tbende 5 Uhr, Saale des Gesellschaftsvereins 831 unter Leitung Universitäts-Maeikdireoton n Gustav Trautmann. Mitwirkende: SsBs Vereins-Orchester. r ° g r a ® ®: itze von oer ™ ..... (DerLind»1. Die Holfnan?). " ßacb). 8o-awu°li'- rischer m i^mentirt. ’• Li6zt ,nBr Vicbtmitg^* lkartenr^ 3 50) sind« , -perrßitz Herrn Er»» lienhandlusC bfolger), Jj ,,r ' -hP8 M v°7Mk. 1.-’ deputatiou beantragt, die Passage durch den Hof der Stadtkuaben schule zur Nachtzeit zu schließen, den Durchgang durch den Hof der Altceschule aber ganz zu verbieten. Die Versammlung beschloß demgemäß. Ueber den am 5. Januar d. I. gefaßten Beschluß in Betreff der Verlegung deL BiehmarkteS hatte Herr Oberbürgermeister Gnauth eingehend au das Großh. Krei-amt berichtet, ebenso über den Verlauf der Verhandlungen und die Theilnahme des Herrn Stadtverordneten Grünewald an den Verhandlungen. Großh. SretSamr hat darauf mitgetheilt, daß es auch der Ansicht sei, Herr Grünewald sei zu den Verhandlungen nicht zuzulaffen gewesen- Großh. KreiSamt empfiehlt indeß, eS bei dem Beschlufle i« belassen. — Herr Oberbürgermeister Gnauth schlug hierauf die Einsetzung einer au- sechs Mitgliedern und einem Vorsitzende« bestehende« Specialcommtssio« vor, welche demnächst ein Project auf Grund deS Beschluss vom 5. Januar au«« arbeiten solle. — Herr Schwall fragt an, warum die alte Commission nicht weiter fuogtreu solle und die neue auf sechs Mitglieder vermindert werde. — Herr Oberbürgermeister Gnauth erklärt, eine ersprießliche Thätigkeit der alten Commission bezweifeln zu müffen, weil diese euf einen anderen Boden stehe als demjenigen des BeschluffeS vom 5. Januar,- eS würden sechs Mitglieder genügen, weil eS sich nur um ein Viehmarkiproject handle, während in das frühere Projekt auch Lagerhäuser und Lagerplätze etnbezogen gewesen. — Herr Schwall beantragt auf Grund einer Verständigung mit der Majorität vom 5. Januar die Einsetzung einer Commission von 10 Mitgliedern. Die hierauf per Akklamation gewählte Commission, welcher der ebenfalls vorgeschlagene Herr Dr. Gaffky berathcod zur Seite zu stehen verspricht, besteht aus folgenden Herren: Prof. Dr. Winckler, Eisenbahrbaumeister Horstmann, Stadtverordnete Glünewald, Haubach, Helfrich, Schwall, LooS, Wallenfels, Bogt, Petri. Den Vorsitz wird, nachdem die Herren Beigeordneten Grüneberg und Georgi gebeten, sie davon zu entbinden, Herr Beigeordneter Wolff führen. Meyers Konversations - Lexikon (auch in Umtausch gegen älter« Werke) sowie alle andern Bücher I liefert gegen Teilzahlungen von monatl. 3 M. an H. 0. Sperling, Buchhandlung, Stuttgart VII. 832 Bekanntmachung Städtischer Arbeitsnachweis Gießen Garteustratze 2. Angebot Arbeitnehmer Schellfisch u. Cabliau | Versteig ""ragen. 334 frisch im .Rebstock" 57 Gnauth. 779 fm, . . Mk. 8.50, 848 Schuldverschreibung in Händen haben, 2910 der a 4- «- Pflastersteinen und die Anfertigung 146 * Adler-Drogerie, Ftllerstveg 39 empfiehlt 704 Kern. 835 Jyermischte Anzeigen. | SrtMtUn: 1. Echeyd«. — and Berk», trr Brkhllchm «nt»rriNMe-v»ch. xnb €trin>nc(ferei (Pietsch k «cheytas in «ichen. Gießen, den 18. Januar 1897. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. * * ♦ ♦ * ♦ * * * > ♦ * * ♦ 53 13 8 303 8 157 11 96 450 8 bis 9 Uhr Vormittags im Winter, von 5 bis 6 Uhr Nachmittags ftrauch und Unterhaag, versteigert werden: Kiefern- und Fichtenstämme mit 23,75 fm, Eichenstämme mit 16,70 fm, ändert und zwar: für Ochfeu . . Naunheim, den 20. Januar 1897. Der Bürgermeister: Bekanntmachung. Die Schuldverschreibung der Stadt Hungen, Nr. 7 500 Mark, ist laut Tilgungsplan zum 1. April 1897 zur Rückzahlung ausgeloost worden. Diejenigen, welche die genannte 36 ♦ * * * Wedicin. Weine Kiuder-Währmittek Wediciu. Leberlhran Aade-Iugredienzieu Kesinfectious-Wittel Hl Luch er-Artikel Wedic. Verbandstoffe Pastillen, Salze Huellenproducte Wineratwäffer- Medicin. Kräuter Hierselbst öffentlich wenigstnehmend vergeben werden. den 21. Januar 1897. Kaiserliches Postamt. I V.: Baltrusch. Obst. Ananas, Aprikosen tjirnrn, fribeerri Kirschen, Mel nge ifliralrtlhn, Hife. 81» Gacao Hewürze Hele SffkNje« Aleitchertracl Spirituosen Schwämme Korke zsiarfümerie« Uoilettemittel men, empfiehlt 322 H. Rubsamen. Medicinal- und technische Drogen, Chemikalien, Malerialwaaren, Lacke und Farben. von W. Heimburg Gießen, den 20. Januar 1897. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ' I. V.: Wolff. 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Kreis- 1897, Vormittags 9*/, beginnend, amt Gießen als Fleischbeschauer und sollen im Gießener Stadtwald, in Trichmenschauer verpflichtet worden den Distrikten Katharinenhütte, Heeg- ist und in dem hiesigen Schlachthause ' ~ - -- - aushilfsweise verwendet wird. Empfehlungen. von circa 336 grn Rinnenpflaster amk nirr-g^" Vicinalweg dahier, auf dem Rathhaus 12. MMMek WUrfllytK, von von und festgesetzt. Gießen, Bekanntmachung. Hiermit zur Kenntnißnahme, daß die unterfertigte Versicherung-■ gesellschaft die Prämie» für Schweine von Mk. 1.— auf 70 Pfg. herabgesetzt hat. Die Prämieusätze für die übrigen Thiergattungen bleiben «uver- । Privatunterricht $ in Griechisch, Latein, Aranz-ftsch und «aglisch wird erteilt. Auch Nach, • hülfe. Näheres in der Expedition d. Ml. Nachfeage der Arbeitgeber. 1 Buchbinder, 1 Packer. 1 Einleger l Druckerei), 1 jüngerer Hausbarsche, 1 jüngeres Laufmädchen, 1 Lauffrau, 13 Dienstmädchen für Küche und Haus, arbeit (Mädchen vom Lande bevorzugt), 1 tüchtiger Dienstknecht nach Auswärts. 1 Schuhmacher-, 1 Bäcker», 2 Schlaffer-, 2 Bachbinder-, 1 Schmied-, 1 Glaser-, 1 Schneider-, 1 Schreiner, 1 Lacktrer-, 1 Bürstenbinder-, 1 Setzer-, 1 Drucker- Lehrling. la. Friedrichsdorf. Zwieback, stets ftifch, empfiehlt Chr. Wallenfels. 636 17. Marktplatz 17. Oeffentliche Erklärung und Anfrage. Ein hiesiger Landwirth und Mitplied unserer Kaffe verkaufte in voriger Woche an einen Metzger von Gießen ein fettes Rind zum Schlachten. Im Gießener Schlachthaus wurde jedoch von dem dortigen Thterarzt die Aufnahme deS RmdeS zur Versicherung in die Schlachtvieh.Besicherung Gehen verweigert. Warum, wissen wir n cht. Dasselbe wurde deshalb von dem Eigentbümer zurückgeholt und hiersilbst geschlachtet. Hier wurde es von den beiden hiesigen Fleischbeschauer» untersucht und für vollständig gesund befunden. Um nun ganz sich r zu sein, rief man telephonisch den KreiSthierarü, Herrn Professor Dr. Winkler, es erschien jedoch Herr Dr. Köhler zur Untersuchung des geschlachteten RtndeS. Herr Dr. Köhler erklärte: Das Thier sei vollständig gesund g-wesen und deshalb voll «vd ganz genießbar. — Das Rind hatte ein Schlachtgewicht von 388 Pfund, nebst 30 Pfund Nieren- und 40 Pfund RetS- und Darmsitt. Im Interesse unserer Mitglieder richten wir deshalb an die SchlachthauS- oerwaltung tn Gießen, resp. an den Geschäftsführer der Schlachtvieh Versicherung folgende Fragen: 1. Was war der Grund, daß das zu schlachtende Rind nicht zur Versicherung zugelassen wurde? 2. Weichen Zweck hat nach diesem Vorgänge eigenUich die Schlachtvieh-Versicherung in Gießen? 3. Wäre es vielleicht möglich, daß das Thier durch nochmaligen Genuß der frischen Luft auf dem Wege nach Wiescck sein gehabtes Leiden verloren «nd wieder volle Gesundheit erlangt hat? Wieseck. den 20. Jinuar 1897. 840 Per Vorstand der jüngeren Meß ^erficherungskaffe Wiestck. . Zusammenkunft ist auf Capital bis zum genannten Tage an L'cherftraße an der ersten Schneise, der hiesigen Gemeindekaffe in Empfang Am Schluffe der Versteigerung zu nehmen; die Verzinsung endet mit werden 42 Haufen starkes beut 31. März d. I. Erleu-Durchforstuugsholz aus Hnoge», im Januar 1897. bem Erlenwäldchen am Steinberger- Großh. Bürgermeisterei Hungen, weg in der Nähe des städtischen Buttron.841 Kadaverplatzes versteigert. Susanne Homann, Hedanllllk, ^stellt worden: 842lfci§l)er Oberhebamme der hiesigen Universttäts-Frauenklinik 2i Vons^r' 3W EiUdwIgstrasse 46 3) Ludwig Seipp VII., bafelbM t,wischen Bleich- und G°°th-str°s-).2b» 4) Johannes Schwarz, daselbst Gießen, den 31.December 1896. Großherzogliches Amtsgericht. Ilußöodeuanffriche Aaröen aller Art Lacke, Airuiffe ^arquet-Wachs Stahlfpähne «Holzbeizen Htas-n.^orzellan-Aitt ^utzerlract Htaspapier Schmirgetkeine« Linset Gießen, den 19. Januar 1897. »Ciunniinuajung- Großh. Bürgermeisterei Gießen. Donnerstag den 28. d. M.st Gnauth, 761 Vormittags 9Vs Uhr, soll die Anlieferung von circa 54 cbm Basalt- Wohnungs-Gesuch. 727] Gute Wohnung, 3 bis 4 oder 5 Zimmer nebft Küche, Badezimmer und sonstigem Zubehör, von kinderlosem Ehepaar per 1. Mat d. I. zu mie'ben gesucht. Anaebote unter Lil an die Exped d. Bl 8< 0) Ein Herr sucht zwei got «Sbl. Simmet bei ruhigen Leuten. Offerten mit Preisangabe unter ▲. K. an die Expedition d Bl Fichtenstangen mit 1,07 rm Eichen-Scheitholz, „ Nadel- „ E'chen-Knüppelholz, „ Nadel- v „ Eichen-Stockholz, „ Nadel- „ Wellen Eichen-Reisig, „ Nadel- „ -Aa-meo. »ßrßche Kriurrloöbrn Etachetdeetca in1,2u.4Pf Dosin ferner a. auSgewog. Pe« iseldeere«. 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GrSninger, Steinstiaße b9. 534] Ein möbltrteS Zimmer vom ersten Februar zu vermtethen BababofSratze 89, H. werden hiermit aufgefordert, das Die Bekanntmachung. In unserem Gesellschaftsregister wurde auf Seite 51 eingetragen, daßdieActiengesellschaft„Buderus'sche Eisenwerke" zu Gießen ihren Sitz vom 1. Juni 1896 ab nach Wetzlar verlegt hat. 843 Gießen, den 18. Januar 1897. Großherzogliches Amtsgericht. Bekanntmachung, i In unserem Genossenschastsregister wurde eingetragen, daß sich der landw. Consumoerein, e. G. mit unbeschr. Haftpflicht zu Lollar, d^rch Beschlüffe der Generalversammlungen vom 18. und 28. December 1896 aufgelöst hat. Als Liquidatoren sind