Jk tun» . USt.6 anb^»frn 5*^ nds 8 Uhr, $rt kbend. Lx*- ?• V. I 8 Uhr: Südamerika" s. ^er stnd wintommtn. ^Dorstand^ upfehluug. öklld, sowie meiner 1 mit dem Heutigen Mal lrch gute Gtzeise» )renben Gäste zu et- entgegen. ß Ä, da ich nehm >ge bin, ein vorzüg. zu liefern. voll Wenzel. ag- iQgemeinen Kranich, rrn Hemrich Jalmti „WA ,avk von Sier aus Äünehen übet* pienuchemMM rm mb bru Vuch- it München, lczl. Dneäor. W« 9511 nach Mass ... savdlu"^ b^etteW «U\M ' obi IW isäJS^ w,! je»che,,Ue en «■ *>* Rr. L4» Zweites Blatt. KreUag de» 22 Ettobet 18OT Der -ietzcaer A«,eig«r erscheint täglich, mit Ausnahme de» Montag». Die Gießener A-mitie-ßtälter werden dem Anzeiger wächenklich dreimal beigelegt. Meßmer Anzeiger Kenerat-Anzeiger. Vierteljährig er Avonnemcntsprei», 2 Mark 20 Pfg. «U Bringerlohn. Durch die Post bezöge» 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: -chutstraße Ar.7. Fernsprecher 51c, und AnzeiZeblutt für dsn ICreis Oiefzen. Hratisöeikage: Hießener Kamilienbtütter Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Bonn. 10 Uhr. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehm«» Anzeigen für den „Gießener Anzeiger- entgehn. amtlicher LHeL Bekanntmachung. Wir bringen hierdurch zur Kenntnlß der Betheiligten, daß der Auftrieb zu den Biehmärkteu am 26. und 27. l. MtS. erst von 8 Uhr Vormittags ab stattfinden kann, bis zu dieser Zett ist das Aufstellen des Viehes auf den Zufuhrstrahrn zum Marktplatz verboten. Gießen, den 20. October 1897. Grobherzogliches Polizeiamt Gießen. v. Bechtold.__ C»flw **6 prot>in$Uo»tmmmtrn t*t*' deffeuS 1 Treffer (garantirt) ES kommen nämlich zur Verloosung bet! 200,000 Loosen 80,000 Gewinne. Durch die Ziehung wird bestimmt, welche Nummer durch alle Zehner gewinnt. Wer also 10 Loose mit fortlaufenden Nummern besitzt, ist mm« deften» eine» Treffer» sicher. Das unterzeichnete Bureau versendet a) gegen Einsendung von 10 Mark — 10 forttauf tute Loosnummer« mit mindesten» 1 Treffer (garantirt), b) gegen Einsendung von 20 Mark = 21 fortlaufende Loo»«ummer« (1 Freiloos) mit miudeste«» 2 Treffer« (garantirt), c) einzelne Sooft gegen Einsendung von a 1 Mark. ar Ziehung am 15. November 1897. Für Francozusendung (bis zu 10 Loosen in Deutschland 10 Pfennig — Ausland 20 Pfennig) Porto erbeten. Wird die Loos-Sendung .Eingeschrieben" gewünscht, so Pnb fctnerc 20 Pfennig — für francirte Zusendung der Ziehungsliste sofort nach der Ziehung weitere 20 Pfennig beizufügen. Da» Lotteriebureau der VII. Intern. Kunstausstellung München, im «Sntgl. «la»patast. 9316 Feuilleton. Heimath. Novelle von H. Ren 6. (1. Fortsetzung.) ®r lachte kurz auf. Je früher den deutschen Staub von den Füßen geschüttelt, Je besser. Vielleicht ließen sich aber durch Zerstreuung die ungebetenen Gaste, die fatalen Gedanken, verscheuchen. Also einen Bterbummel, wie der deutsche Student zu sagen pflegt. Dazu gehörte Stimmung, fröhliche Genoffen, und er kannte hier Niemand. Dann (Streu», Schauspiel, Oper! Um keinen Preis. Alle diese Genüffe hatte er damals in Pari», in der ersten Zeit seiner kurzen, unbefriedigten Ehe dis auf die Hefe ausgekostet. Papa Cailleron und Cecile hatten fich mit wahrem Heißhunger tu da» lang entbehrte, heimische Vergnügen gestürzt. Au» dem Circus ging eS in eine Feerie, au» der »eerie in ei» Ballhaus, gleichviel welchen Ranges, von dort in die ersten Restaurant», wo die Kellner, tn Anbetracht de» reichlichen Trinkgeldes, em spöttisches Lächeln unterdrückten über die vulgären Gäste, bis endlich der Tag oder vielmehr die Nacht tn irgend einem Cafs beschlossen wurde. So ging r» wocheu-, monatelang, bi» die kleine, zarte Frau, die beständig hustete und fieberte, zusammenbrach und selbst heim- verlangte in daS mhrthenumblühte Landhaus am Meer, da» ihr der Cater zur Ausstattung geschenkt. Auf hoher See war sie dann gestorben, und der alte Pirat, dessen einziger -Lebensinhalt eben diese Tochter gewesen, folgte ihr bald, Robert Heider, dem pfenniglosen Abenteurer, alle feine erbeuteten ReichthÜmer zurücklassend. Dort oben im Goldland waren sie Nachbarn gewesen, rr und der alte, pergamentfarbene Franzose, dessen Matrosen« «schänke nur ein Deckmantel war für den ungesetzlichen Wucher, den er trieb. Man pflegt nicht sehr wählerisch zu sein in Californien, zumal wenn mau ein solch armer, glückverlassener Bursche ßst, de« Niemand mehr etwas borgen will. Eine warme Fürsprache hatte er freilich in der Tochter de» Alten, dem dunkeläugigen „Stern vom Sacramento", gefunden. | Mademoiselle Cecile Cailleron begann mit ihm zu kokettiren, und er, obgleich er für da» kleine, leichtfertige Ding mit den hochroth geschminkten Wangen und heiserer Stimme auch nicht das Geringste fühlte, ging darauf ein — au» Lange- weile. Man neckte ibn mit seiner Eroberung, neidete ihm auch wohl den Goldfisch, der wirkliche Brillanten und hohe Stöckelschuhe trug, und ehe er sich'» versah, war er mit Vater und Tochter unter toeg» nach Europa. »Cecile vertrug daS calisornische Klima nicht und Papa Cailleron wollte dem Schwiegersöhne seinen Elfenbeinhandel tn Konstantinopel flbergeben, um bann in der Welt weiter herumzugaunern- Cecile sollte doch nun einmal das Leben einer Fürstin führen. In Marseille wurden sie getraut. Er gedachte seiner Mutter und ließ die kleine, fieberheiße Hand, bte der Priester eben in die seine gelegt, unwillkürlich sollen. Dann kam der tolle Winter in Pari», CecileS Tod, seine Metamorphose zum Millionär, und weiter? Ja, weiter kam dann wohl nicht» mehr.----— — —-----“ Länger als ein Jahrzehnt hatte er dieser Dinge nicht mehr gedacht. Warum erschien ihm jetzt plötzlich die Vergangenheit in solch einem grellen Lichte. War er, trotz aller Irrfahrten, doch ein Deutscher geblieben, ei» schwerfälliger Deutscher? — Qualvolle Aussicht, diese endlosen Stunden auf heißem Lager ruhelos sich hin- und herzuwerfen. Und bann die ungebetenen Gebanken, biefe wilbe Jagd! Das Beste wäre wohl eine Nachtfahrt in» Blaue hinein. Vielleicht trug der Wind frischen Heuduft von den Feldern in da» enge Conpö, und man könnte beobachten, wie die Sternennacht langsam dem Morgengrauen wich. Sehr lange hatte er keinen Sonnenaufgang mehr gesehen. Da» letzte Mal wohl, als er Goldgräber am Sacramento gewesen. Aber was hatte die Sonne beleuchtet? Einen Hausen wüster, würfelnder Gesellen, und mitten darunter feine» Vater» Sohn, seines stolzen, ehrensesten Vater» Sohn! Er biß die Zähne zusammen, um nicht aufzustöhnen. Weg mit den Gedanken, für ihn gab es kein Erinnern, kein Heimweh mehr! Und im Grunde, was ging e» ihn an, ob bte Morgensonne Über Californien ober Schlesien» Bergen staub! «r klingelte, befahl Licht, die neuesten TageSblätter. Doch bald war bie Zeitung bei Seite geschoben und er blätterte in dem keinen CourSbuche. Immer wieder kehne sein Blick zurück nach dem kleinen Orte, der inzwischen Bahn- station geworden war. Damals, al» er auf und davongegangen, wand fich zur Winterszeit die Post noch mühsam durch verschneite Hohlwege. ES war ihm, als höre er Plötz- lich ihr schwersälligeS Stoßen und Rumpeln auf dem Pflaster vor den Fenstern. Er sprang auf, weit flog der Stuhl in» Zimmer und die Zeitung flatterte vom Tisch. ,8lt soll kommen l" „Der türkische Diener sei ja mit Erlaubniß de» gnä- digen Herrn In den (Streu» gegangen," erinnerte der er- staunte Kellner. „Richtig!" Er besann fich. „Dann mag Ali mit dem Gepäck meine Rückkehr hier erwarten. Flink eine Droschke nach dem schlefischeu Bahnhof, in einer Stunde geht der Schnellzug." Al» Eo», die rosenfiagerige, strahlend, eine siegreiche Göttin, am dunklen Nachthimmel erschien, richtete der türkische Großhändler, den deutsche» Heimweh, alberne Sentimentalttat im Grunde gar nicht» anging, fich au» seiner finsteren Ecke auf. Bisher waren bie Stationen fremd, fast ungehört an seinem Ohr verklungen, aber dort in der blauen Ferne jene mächtige, vom Morgenuebel leicht umwogte Gebirgskette kannte er ganz genau. Gerade so, mit den trotzig tn die Wolken ragenden FelSzacken und den dunkel bewaldeten Klüften hatte fie oft ihm vor der Seele gestanden. Sein Herz pochte, baß bumme Herz, über welche» der Kopf so wenig Macht besaß. Die Sonne stieg höher, der Zug eilte weiter, die Berge kamen näher. Run kannte er fie alle, die Namen, die der Schaffner rief. Da» war fie, die große Stadt, au» der einstmals sein WeihnachtSspielzeug gekommen, und die dann später der Schauplatz seiner wilden, schlechten Schfllerstreiche '"°°s!°«,»dt. dem S-»st-r dr» Rückt»; rr mochte fie »'cht tn der Morgensonne funkeln sehen, jene Thürme. (Fortsetzung folgt.) Neue itül. Maronrn empfiehlt 8989 Emil Fischbach. Stuttgart. Kgl. Hoflieferanten. leicht löslich • rein« wohlschmeckend^ u.gesund 1 1887 Prima Güterverpachtung »^Traubenmost ng auf sechs im Ausschank Dampf«olkerei Lahr. 9734 ä i Hk. Neuen Bäue 11. ^^SteHervAngebote^^ Junge kräftige Arbeiter sucht sofort bei hohem Lohn 9466 und phprbffrtt Brauner Wallach lUll IHlllll , fünfjährig, preiSwerth zu verkaufe 9684 Gebr. Röbrle. f verkaufen. Gebr. Röhrle 9684 bringen wir in empfehlende Erin 7451 Schellfische 616 treffen heute ein bei 97U die Expedition dieses Blattes. 8769 zu lesen. Neuenweg 16, im Laden. 9738 Oonrsberioht FrankfuNer Börse vom 20. October 1897. 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EonsolS, Raupenleim, Pergamentpapier empfiehlt 9516 Gustav 89alter, MäuSburg 13. Samstag de« SS Oktober, Nachmittags 2 1