iohwllig, 3 Btmmtr, f» an ruhige Beute S:-« SÄ*- L-Zr '^gehab^ >ss"l», 14 J l ?”b d°°> “ beziehen. LLefer. Wtz LL« n*t allem öuhehÄr nnietLen. L^Mua. “fr »>» im. « Mt Liv», **«• unb odttt §btt. eoenll frübtt s, “ vermtelhnl -Nittßra^r-^ M 22 ift ein gOflil, ■°5. ^artenantH i mtethen. Nihen; tannenfttote S, »Neubau tbHfttrtt i mit je 3 Zimitti e 1- Ni eo. sofort Mi grarffftr.eO. rnestock unb mittlere, in der Mrt--rah, t unb GartemtN miethen NLbereS baten 12 unb 2 Uhr. !i, ftänbofftrafa 37. rwofinung t® LSÄ Hktwti, Pcumwrtz 2. ri ffiows im nrr'mii LudihLr, neu t zu vrrmiethen göplatz 15 t öobnam i mit allem LubOr, enanM Ptr 1- W vermi-then. g — asftraße M Str anb 0arttn»M -ober ftM BLg!t—JÄ ■$SbÄ». 2 „bTmdntm ft* "SjwK SttS ÄS3 TS'S*'*3 m W\inet per B Cabm-t v lermieth^« 'itz rewwl^' Ä«rV^S öflcu11, 11(6 iW2|l MW üller, etelnftr. 68. ' <9 ill bk Memsaebe ) allem Zubchbr vebs 1. ÄUflUft a. e. |B Bitt, 6itinftr. II. Nr. 143 Der Lietzener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS MontagL. Die Gießener I>a mikien b tatter werden dem Anzeiger Lvöchknltich dreimal beigelegl. Erstes Blatt______Dienstag den 22. IM______________________ Gießener Anzeig er Kenerat-Anzeiger. 189» Bierteljähriger Abottncmcntspreis: 2 Mark 20 Psg. mit Bringerlohn. Durch die Poft bezogen 2 Mark 50 Psg. Redaction, Expedition und Druckerei: SchutSr-he Ar.7. Fernsprecher 51. Aints- und Anzeigeblutt für den Tlveis Gieszen. Annahme von Anzeigen zu dec Nachmittags für de, folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. Gratisbeilage: Hießener Kamitienötätter. Alle Annoncen-Bureaux deS In« und Auslandes nehme« > Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgeh«. Adonnements^Einla-ung. Zum Bezug des „Gietzener Anzeiger" für daS 3. Vierteljahr 1897 laden wir hiermit ergebenst ein. Wie bisher, wird der „Gießener Anzeiger" die Tcigesereigniffe in kurzer den Thatsachen entsprechender Weise zur Kenntniß seiner Leser bringen. Die neuesten Nachrichten der zuverlässigsten telegraphischen Nachrichten-Bureaus sowie zahlreiche Mittheilungen aus dem engeren und weiteren Vaterland halten den Leser stets über die Vorkommnisse in demselben auf dem Laufenden. Unterstütztdurch an allen Orten der Provinz Oberhessen ansässige Berichterstatter, ist der „Gießener Anzeiger" ferner in der Lage, die interessanten Vorgänge in der Provinz so ßttihzeittg wie möglich Hur Kenntniß seiner Leser zu bringen, desgleichen wird den Begebenheiten in der Stadt Gießen die gebührende Besprechung im localen Theile des Anzeigers zu Theil werden. Der in der Provinz Oberhessen betriebenen Landwirthschaft wird der Anzeiger durch Veröffentlichung von allem Wissens- werthen aus dem Gebiete derselben besondere Berücksichtigung zu Theil werden lassen, daneben aber auch die Beobachtungen und Erfahrungen in Haus- wirthschaft, Handel, Gewerbe und Industrie tn den Kreis seiner Besprechungen ziehen. Ein gediegenes Feuilleton wird neben besonderen Ar- tikän ernsteren und heiteren Inhaltes den erwünschten Unterhaltungsstoff bieten. Außerdem werden die „Gießener Familienblätter", welche dem Anzeiger wöchentlich 3 mal beigelegt werden, und die stets ein gewähltes Feuilleton als Unterhaltungsstoff bringen, namentlich im Kreise der Familien eine iüeliäte Beigabe bieten. Wir ersuchen nun namentlich auswärttge Leser, ihre Bestellung bei der Post baldgefl. aufgeben zu wollen. Neuhinzutretende erhalten vom Tage der Bestellung bis 1. Juli den Anzeiger kostenfrei zu- gestellt, wie wir auch gerne bereit sind, Probe- Nummern nach auswärts postfrei zu versenden. Den Äsern in hiesiger Stadt werden wir, wie seither, den Anzeiger weitersenden und den Abonnements- betrag durch Quittung erheben lassen, falls nicht ausdrückliche Abbestellung erfolgt. Hochachtend Verlag des „Gießener Anzeiger" Brühl'sche Univ.-Buch- u. Steindruckerei (Pietsch & Scheyda). Deutscher Reich. Berlin, 19. Juni. Der bisherige Präsident des Reichs- BerstchernngSamtS, Dr. Böbiker, wird bereits in den nächsten Tagen Berlin verlasieu. Der „Localanzeiger" glaubt bestimmt behaupten zu können, daß Dr. Bödiker seine fernere Thätigkett dem Krnpp'schen Etablissement in Esten roidmen wird. Berlin, 19. Juni. DaS „Berl. Tagebl." meldet aus Budapest: Aus den ungarischen Tieflauden kommen ernste Nachrichten über die agrar-socialtsttsche Bewegung. Obgleich die Laudwtrthe den Arbeitern sehr erhebliche Lohnerhöhungen bewilligt haben, zeigen sich die aufgehetzten Ar- Leiter renitent und verweigern den Dienst. Je näher die Ernte heranrückt, desto stärker wächst die Bewegung an. In einzelnen Orten, wo die Landwtrthe aus anderen Gegenden Ersatzkräfte herangezogen haben, wurden diese von den einheimischen Arbeitern mit Sensen, Hacken und Revolvern bedroht. Houveb Husaren wurden dorthin beordert. Köln, 19. Juni. In Nieder- Mendig traf daS Datserpaar um 11 Uhr 30 Mtn. ein und begab sich als- üald nach der eine Stunde entfernten Abtei am Lascher See. Auf dem ganzen Wege bildeten Schulen, Krtegervereine und Lurner Spalier. Jndeß war der Kaiserbesuch infolge der «nhalteuden naflen Wetters sehr beeinträchtigt. Der Eingang xar Abtei war großartig geschmückt. Der Abt von Maria- Laach, sowie der Erz-Abt von Beuron empfingen das Kaiserpaar am Portal der Kirche, über deren geplante Ausmalung der Kaiser sich berichten ließ. DaS Kaiserpaar verweilte längere Zett in der Abtei. Nachmittags erfolgte die Rückreise nach Andernach, von wo daS Kaiserpaar mit einem Rhein- dampfer nach Neuwied fuhr, um der Familie des Fürsten zu Wied einen Besuch abzustatten. Hamburg. 19.Juni. Die Hauptversammlung der Deutschen LandwirthschaftS- Gesellschaft wurde heute unter Borfitz deS Rittergutsbesitzers Pogge (Alt-Krastow) mit einem Hoch auf Seine Majestät den Kaiser eröffnet, worauf ein HuldiguugStelrgramm au Seine Majestät abgeiandt wurde. Der Jahresbericht, sowie die Abrechnung für 1896 wurde genehmigt und Decharge ertheilt, 1898 findet die Wander-Ausstellung der Gesellschaft in Dresden, 1899 in Frankfurt a. M. statt, und eS wurde befchloffen, diejenige von 1900 in Pofen abzuhalten. Zum ersten Präsidenten für 1897/98 wurde Prinz Friedrich August von Sachsen gewählt,- an denselben wurde ein Begrüßungstelegramm abgesandt. Die weiteren Wahlen ergaben die Wiederwahl der meisten Mitglieder deS Vorstandes und des AuSschuffeS. Hamburg, 19. Juni. Der „Hamb. Corresp." bringt eine längere Zuschrift eine- Unterrichteten. In derselben heißt es, v. Miquel sei gesonnen, große Politik zu treiben. Sein Ziel sei, einen befriedigenden Zustand im Reiche und in Preußen herbeizuführen, sowie ein gedeihliche- Zusammenwirken der gesetzgebenden Körperschaften zur Sicherung de» Reiches gegen innere und äußere Gefahren. Er werde das preußische Miniftertum im Sinne Bismarcks leiten. Fürst Hohenlohe werde ferner besonders die auswärtigen Angelegenheiten leiten. München, 19. Juni. Der Prtvatdocent an der hiesigen Universität und Rechtsanwalt Dr. Richard Schmidt und der RechtSpracttkant Diehl, beide aus München, bestiegen am Donnerstag die Zugspitze und werden seitdem vermißt. Heute wurde Diehl in halb erfrorenem Zustande aufgefunden und nach Garmisch gebracht. Die nach Dr. Schmidt au»« gesandte Führer-Expedition mußte wegen deS in großer Menge frisch gefallenen Schnees ohne Erfolg umkehren. Ausland. Bern, 19. Juni. Der Nattonalrath beschloß bei Beratung der KrankenverficherungS-Vorlage eine völlige Freigabe der Aerztewahl seitens der Patienten. Loudo», 19. Juni. Der Londoner Correspondent de» Wolff'schen BureaaS schreibt: Wie schon gemeldet, wurde Se. König!. Hoheit der Prinz Heinrich von Preußen nebst seiner hohen Gemahlin, al» die Equipage den Bahnhof verließ, lebhaft begrüßt. Der Wtllkommen-Gruß war ein spontaner, überaus freundlicher. Die Nachricht, daß der Prinz seiner Gemahlin entgegengefahren war und so mit ihr zusammen etntraf, war hier im günstigsten Sinne vielfach besprochen worden. Der Prinz ist hier auch als Seemann sehr populär. Als dar hohe junge Paar vor dem Bahnhofe sichtbar wurde, brach das zahlreiche, zum großen Theile aus Damen bestehende Publikum tn einen herzlichen Beifall aus. Luxemburg, 19. Juni. In der gestrigen Kammerfitzung wurde der StaatSmintster Ehfchen von den Franzosen- freuuden heftig angegriffeu und wegen seiner deutsch-freundlichen Politik interpellirt. Der Minister antwortete, seine Politik sei gegen Deutschland und Frankreich die gleiche unb der internattonalen und neutralen Stellung deS Großherzog« thum» absolut angepaßt. Petersburg, 19. Juni. Eine Reihe von Verhaftungen wurde hier vorgenommen, welche zum Theil hochgestellte Persönlichkeiten, sowie einige Frauenspersonen betrafen. Dieselben werden angeschuldtgt, MobtlisattonSpläne verkauft zu haben. Wolff» telegraphisches Correspondmz-Bureau. Berlin, 20. Juni. Der „Statist. Corresp." zufolge ist der Saatenstand tn Preußen um die Mitte des Monats Juni 1897 folgender: Winterwetzen 2,3, Sommerweizen 2,6, Winterspelz 2,2, Winterroggen 2,4, Sommerroggen 2,7, Sommergerste 2,6, Hafer 2,7, Erbsen 2,8, Kartoffeln 2,8, Klee, auch Luzerne 2,1, wobei 2 gut, 3 mittel bedeutet. Bonn, 20. Juni. Der Kaiser ist gestern Abend 7l/zUhr nach Brühl abgeretst. Windsor, 20. Juni. Gestern Abend fand im großen Schloßhofe ein militärischer Zapfenstreich statt, bet dem die Königin, die Kaiserin Friedrich, Großfürst Sergiu» und andere Mitglieder der königlichen Familie von den Fenstern der königlichen Gemächer aus, die einen Ueberblick über den Schloßhof gewähren, zuschauten. Durch starke« Regen wurde das Schauspiel sehr beeinträchtigt. Loudo», 20. Juni. Dem heuttgen Dankgottesdienst in der St. Pauls Kathredale wohnten bet: der Prinz und die Prinzessin von Wales, Prinz Albrecht von Preußen und eine lange Reihe anderer Fürstlichkeiten, ferner das diplomatische Corps, die Peer» in AmtStracht und viele andere hervorragende Persönlichkeiten. Für die Vertreter der katholischen Staaten fand tn dem Brompton-Oratorinm ein feierlicher Festgottesdienst statt. Depesche» de» Bureau „fcerolb/ Berlin, 20. Juni. Der „Local-Anzeiger" meldet aus Petersburg: Kaiser Wilhelm wird den neuesten Mit- theilungeu zufolge Anfang August hier eintreffen und zwar in Begleitung der Kaiserin und der beiden ältesten Prinzen. Der Aufenthalt ist auf drei Tage berechnet. Die deutsche Lolonte beabsichtigt ein großes Galadiuer zu arrangtreu. Berlin, 20. Juni. Wie der „Voff. Ztg." zufolge in eingeweihteu Kreisen erzählt wird, soll der Geheime Ober- RegierungSrath Caspar au» dem Reichsamt des Innern vor Allen al» Präsident deS ReichSverficherung»amt» in Frage kommen. Köln, 19. Juni. Die gestrige Schiffsparade mit dem großartig geplanten Feuerwerk halte ungemein unter dem fortgesetzt strömenden Regen zu leiden. Nichtsdestoweniger bestieg das Katserpaar, obgleich die Abreise bereits für 10y4 Uhr festgesetzt war, gegen 10 Uhr noch daS Schiff und konnte erst gegen 12 Uhr von Köln nach Brühl abretsen. Wien, 20. Juni. AuS Anlaß deS Regierungs- jub i läum S der Königin Victoria bringen heute alle Blätter ohne Unterschied der Partei sehr sympathische Artikel. Triest, 20. Juni. Die furchtbare Bora dauert fort, hier, tn Goerz und tn Jstrten ist die Temperatur stark gesunken. Die Weingärten und Obstcultnren find vernichtet. Paris, 19. Juni. Die Untersuchung der an der Straßburg-Statue zur Explosion gebrachten Bombe hat ergeben, daß dieselbe außer mit Pulver auch mit Dynamit gefüllt war. Dies Ergebniß müsse, so meinen die Blätter, den Sicherheitsbehörden große Besorgniß etnflößen, da man nicht wissen könne, ob daS betreffende Individuum über größere Quantitäten Dynamit verfüge und man sich auf noch wettere Anschläge gefaßt machen müffe. Moskau, 20. Juni. Für den hiesigen Aufenthalt de» Präsidenten Faure, welcher am 18. Juli eintreffen unb P/2 Tage verweilen wirb, werben bereit- große Vorbereitungen getroffen. Berlin, 21. Juni. Der Kaiser sandte gestern an da» Präsidium de- Centenar-Sportfestes eine Antwort auf dabei der am Samstag erfolgten Grundsteinlegung des Kaiser Wilhelm-Denkmals gesandte HuldigungStelegramm eine Dank-, depesche, in welcher er dem deutschen Sport weiterhin eine gedeihliche Entwickelung zum Segen der ganzen Natton wünscht. Paris, 21. Juni. Präsident Faure wohnte gestern tn der Sorbonne dem Jahre-congreß der Maschinisten und Heizer bei. Bet einer Ansprache erinnerte der Präsident an die bescheidenen Verhältnisse, woraus er hervorgegangen und ersuchte die Anwesenden, ihn, den Präsidenten, als einen ihrer Kameraden anzusehen. Alsdann begab sich Faure nach den Tutllerten und wohnte daselbst einem Turnfest bei. Bet den Ausfahrten wurde der Sicherheitsdienst verdoppelt. Pari«, 21. Juni. Aus Beziers wird gemeldet, daß in der Bergwerksstadt GraiSeffaz eine Bombe explodirte. Petersburg, 21. Juni. Gestern fand in der Kirche de» Peterhofschlosses tn Anwesenheit des Zaren, der Kaiserin« Wittwe, der Großfürsten und Großfürstinnen, der diplomatischen Corps, der Minister, Generals usw. die Taufe der neugeborenen Tochter deS Katserpaares statt. Caroles rrnd provinzielle». Gießen, den 21. Juni 1897. ** Auszeichnung. Bei dem gestrigen GesangS- wettstreit tn Bockenheim erhielt in Klasse III B der Bauer' sch e Gesangverein Gießen mit 141 Punkte» den 1. Preis. Wir gratuliren! *• Militärisches. DaS Commando deS Regiments Nr. 114 (Constanz) erhielt der zum Oberst beförderte Oberstlieutenant Emmich, bisher Commandeur deS hessischen Jägerbataillon» Nr. 11 in Marburg. ♦♦ EtsenbahnlicheS. Vom 20. Juni ab geht der seitherige 8Uhr -Vormittags -Zug Nidda-Schotten zur Aufnahme des Anschlusses Gießen-Gelnhausen in Nidda um 9 Uhr 27 Mtn. ab unb trifft um 10 Uhr 15 Mtn. tn Schotten ein. — Der Mittagszug Hungeu-Laubach geht von heute, 20. Juni, an ebenfalls 25 Minuten später in Hungen ab. • • Turnerischer. Auf dem Gauturnfest tu 8t e b en* köpf erhielt die Gießener Turoerschaft den ersten und mehrere weitere höhere Preise, und zwar errang den ersten Preis der Turner Adolf Schäfer. Die Wettturner kehren heute Abend 8 Uhr hierher zurück und werden mit Musik nn der Bahn abgeholt werden und nach Steins Garten ziehen. Zahlreiche Betheiligung der hiesigen Turner bei dem daselbst zu Ehren der Wettturoer stattfindeuben (Kommet8 ist sehr erwünscht. • • Hessische Volkskunde. Am 19. b. MtS. hat sich, wie wir vernehmen, tu unserer Stabt Innerhalb beS Oberheflischen GeschichtsveretuS, bet seine Aufgaben veuerbtngS wesentlich erweitert hat, eine besonbere Section für Bolkskuube gebilbet. Wir begrüßen diese Thatsache freudig und hoffen, den weiten Kreisen, die sich schon aus Liebe zur Heimath für den Gegenstand intereffiren, demnächst nähere Mtttheilungen über das Arbeitsgebiet und den Arbeitsplan der Section für Volkskunde machen zu können. • • Verhaftet. Gestern Nachmittag wurde in einem hiesigen Restaurant ein Hundertmarkschein, welcher dem Kellner zum Wechseln übergeben worden war, entwendet. Ein deS Diebstahls verdächtiger Kellner wurde in Haft genommen. Derselbe stellte den Diebstahl in Abrede, es wurde aber in seinem Besitz ein Hundertmarkschein gefunden, über deffen Erwerb er sich nicht auSwetsen konnte. * ♦ Schlägerei. In der oberen Grünbergerstraße kam eS gestern Abend zwischen zwei jungen Leuten zum Streit, wobei es blutige Köpfe gab. Anzeige wegen Körperverletzung wurde erhoben. * • Bedroht. Ein HauSbursche auS der Klinik, welcher in vergangener Nacht das Personal mit dem Messer bedrohte, wurde verhaftet. * • Berbandltag. Die Erwerbs* und WirthschaftS* genossenscbaften der Provinzen Starkenburg und Ober- heffen halten am SamStag den 10. Juli und Sonntag den 11. Juli im Gasthause „Zur Krone" zu Groß-Gerau ihren 29. BerbandStag ab. * * Die LandeSversammlung des hessischen FechtvereiuS „Waisenschntz", welche gestern Vormittag im Saale der Liedertafel zu Mainz stattfand, wurde vom Vorsitzenden, Herrn I. Schrapenberg, mit einem Fechtheil auf den Lande-* Herrn und seine Gemahlin eröffnet. Vertreten durch Dele* ßirte waren die Verbände Mainz, Gießen, Darmstadt, Bi* schofShetm, Nidda, Alzeh, Griesheim, ferner die Fechtwart- stellen Ober*Olm, Bensheim, Weisenau, Nteder-Olm und HeideShetm mit zusammen 165 Stimmen. Der erstattete Rechenschaftsbericht lieferte bent Beweis, daß die Fechtsache im Großherzogthum, wenn auch langsam, so boch stetig sich entwickelte. Leiber ist bet Verband Worms, welcher sich nie ganz kräftig entwickelt hatte, eingegangen. Der Verein bat wegen Verleihung der CorporattonSrechte sich an das Großh. Ministerium gewendet. Ebenso ist ein Gesuch wegen Genehmigung einer Lotterie für das Großherzogthum dahin abgegangen. DaS Vermögen des Vereins besteht aus 9840 Mk. 59 Pfg. Die Einnahmen betrugen im abgelau* fenen Rechnungsjahr 2527 Mk. 61 Pfg. Der vom Verband Gießen gestellte Antrag, die Oberfechterei dahin zu ergänzen, daß eins seiner Mitglieder vom Verband Gießen zu wählen sei, wurde dahin modifizirt angenommen, daß die beiden Provinzen Starkenburg und Oberheffen durch je ein Mit* fllieb die Oberfechterei verstärken sollten, welches auf die Dauer eines Jahre» zu wählen sei, sodaß die Oberfechterei statt wie bisher auS 10, aus 12 Mitgliedern bestehen wird. AIS Ort der nächstjährigen LandeSversammlung wurde Gießen einstimmig gewählt. ** Religioalstatistik. Nach her neuesten Zählung gibt eS im Großherzogthum Heffen 694970 Protestanten, 305895 Katholiken, 24618 Israeliten und 6661 Anders- gläubige. Hieran participiren die einzelnen Provinzen tote folgt: 1. Starkenburg: 299932 Protestanten, 130095 Katho liken, 8745 Israeliten und 1674 Andersgläubige. 2. Ober* heffen: 245688 Protestanten, 20849 Katholiken, 7260 Israeliten und 126 Andersgläubige. 3. Rheinhessen: 149850 Protestanten, 154951 Katholiken, 8613 Israeliten und 4861 Andersgläubige. ** lieber den Postverkehr mit lebenden Fischen, Krebsen, Fischlaich. Fischbrut u. s. w., bringt das „Archiv für Post und Telegraphie" u. A. folgende intereffante Mtttheilungen: Bei der Versendung von Fischbrut ist die Benutzung von GlaSgefäßen, welche lediglich durch eine Weidenkorb-Umhüllung geschützt sind, nachgegeben worden. Bücklinge und Sprotten dürfen, obgleich sie in reichlichem Maße Fett und Feuchtig* kett absetzrn und deshalb letcht andere Postsendungen beschädigen können, in einer einfachen und billigen Verpackung versandt werden. In der Zulaffung zur Postbesörderung wird bei Ftschsendungen u. s. w. besondere Rücksicht geübt; Krebse werden z. B. auch während der heißen Jahreszeit angenommen, trotz^m durch diese Sendungen schon häufig recht unangenehme Belästigungen tm Dienstbetriebe entstanden find. Für die Behandlung von Ftschsendungen unterwegs sind weitgehende Vergünstigungen vorgesehen. Die Verwaltung hat fich sogar bereit finden lassen, bet Sendungen von Fischbrut tn die Transportbehälter frisches Waffer seitens bestimmter, vorher benachrichtlger Postanstalteu unentgeltlich nachfüllen zu laffen. Schnelligkeit in der Beförderung ist den Fischsendungen dadurch gesichert worden, daß sie als dringende Packete verschickt und dadurch den meisten Schnell* zügen zugeführt werden können. Zur weiteren Beschleuni* gung ist bet der Versendung von Fischeiern auf weite Ent* fernungen nachgegeben, daß deren Beförderung mit der Brief* post in den Schnellzügen stattfinden kann- auch ist darauf gehalten worden, daß die sofortige Weitersendung der eine besonders schnelle Uebermittelung erfordernden Sendungen mit Austern von Hamburg au» nach entlegenen Plätzen an den Umladestellen durch besondere Maßnahmen sichergestellt wurde. •• Allen «-belustigen seien folgende Regeln zur «e* | herzigung empfohlen: 1. Lege den Weg zur Badeansialt in mäßiger Schnelligkeit zurück. 2. Bei der Ankunft am Waffer beachte Strömung und Bodenverhältnisse. 3. Entkleide d:ch langsam und gehe aber dann sofort ins Waffer. 4. Springe mit dem Kopf voran in» tiefe Waffer oder tauche wenigsten» schnell ganz unter, wenn du da» erste nicht kannst oder magst. 5. Bleibe nicht zu lange im Waffer, zumal wenn du nicht sehr kräftig bist. 6. Kleide dich nach dem Bade schnell wieder an. Unterlaß da» Baden: 1. Bei heftigen GemüthS- bewegnngen. 2. Nach durchwachten Nächten. 3. Bei Unwohlsein. 4. Nach Mahlzeiten und besonders 5. nach dem Genuß geistiger Getränke. •• Wetterbericht. Da» DepreffionS-Centrum liegt heute mit fast unveränderter Tiefe vor der Elbemündung und breitet sich von ihm aus der tiefe Druck durch den ganzen (Kontinent bis zum Mittelmeer auö. Uber einem großen Theile Deutsch* lands ist daher das Barometer noch mehr gesunken und wurde der hohe Druck weiter nach Westen zurückgedrängt. Dortselbst ist aber gleichzeitig eine Zunahme deS Luftdruckes zu verzeichnen, so daß namentlich über dem Canal und Südwest* deutschland stürmische Winde austreten. Die Witterung trägt im Allgemeinen böigen Charakter und fallen zeitweise Niederschläge, im Gebirge als Schnee. — Voraussichtliche Witterung: Fortdauernd unbeständiges und kühles Wetter mit zeitweisen Niederschlägen. Lauter (Kreis Gießen), 18. Juni. Der Zuchtviehhof auf der bei unserem Dorfe gelegenen Bingmühle hat wiederum einen erfreulichen Erfolg zu verzeichnen. Für die auf der gegenwärtig stattfindenden Ausstellung der Deutschen Land* wirthschaftS-Gesellschast zu Hamburg ausgestellten Thiere Vogelsberger Raffe wurden dem Besitzer, Herrn Julius Zimmer, neun Preise zuerkannt, darunter drei erste und zwei zweite. Diese, sowie die verschiedenen Auszeichnungen, welche der Besitzer bereits auf früheren Ausstellungen, wie zu Magdeburg, Köln u. a. erhielt, beweisen, welche Sorgfalt und Mühe Herr Zimmer auf die Rindviehzucht verwendet. Darmft. Ztg. W. Klein Karben, 18. Juni. Unser Spar* und Credit- verein erzielte bei 286018 Mk. 43 Pfg. Activa im letzten Jahr 1549 Mk. 16 Pfg. Gewinn. Der Reservefonds beläuft sich auf 2255 Mk. 77 Pfg. -st Büdingen, 20. Juni. Heute wurde im hiesigen RathhauSsaale der 1. KreiSfeuerwehrtag deS Kreises Büdingen abgehalten. Zu demselben hatte fich trotz der ungünstigen Witterung eine größere Anzahl Vertreter der Wehren deS Kreises eingefunden. Die Berathungen erfolgten unter dem Vorsitze deS Vorstehers Großh. KreiSamtS und umfaßten: Bericht über den Stand der Feuerwehren, Besprechung verschiedener Gegenstände deS Feuerlöschwesens und Wahl des OrteS für den nächsten KreiSfeuerwehrtag. An die Berathung schloß fich ein gemeinschaftliches Mittagessen, Zug durch die Stadt mit Mufik und eine Ucbung der frei» willigen Feuerwehr Büdingen, sowie die Vertheilung von 18 Dienftabzeichcn an diejenigen Feuerwehrmänner, welche 15 Jahre ununterbrochen im Dienste waren. Die Stadt hatte Flaggenschmuck angelegt. A Mainz, 20. Juni. Die für das nächste Jahr hier geplante allgemeine deutsche ©artenbau» Huß* ftellung ist, wie der Oberbürgermeister in der letzten Stadtverordneten-Versammlung mittheilte, auf ein späteres Jahr verschoben worden. Der Grund der Verschiebung ist darin zu suchen, daß man durch die Ausstellung die „Neue Anlage" allzusehr öeranght hätte, weßhalb Schwierigkeiten torgen Ueberlaffung der „Neuen Anlage" als Aus- ftellungStcrrain entstanden find. A Hochheim, 20. Juni. Die naßkalte Witterung der letzten Tage hat die Hoffnung auf ein gutes Weinjahr bedeutend verringert, tut-em der Verlauf der Traubenblüthe sehr gestört ist. Da wo die Blüthe noch nicht weit vorgeschritten, sind die leichten Blüthenansätze durch den Regen schon vielfach zerstört. Unser Bier in Frankreich. Der französische Generalconsul in Leipzig, Marquis d'Hvricourt, drückt in einem seiner osfiziellen Berichte, welcher den Import deutschen Bieres zum Gegenstand hat, seine Freude darüber auS, daß der Cousum dieses Getränkes, wenn auch langsam, so doch stetig durch baß französische Bier ver- brängt werbe. Innerhalb bet letzten 5 Jahre wurden auS Deutschland nach Frankreich eingeführt in Hektolitern oder Doppelcentnetn folgende Quantttäten an Bier: 1892 158468, 1893 153118, 1894 143 470, 1895 148 893,1896 142473. Hiernach hat innerhalb dieser Periode der deutsche Export um 15995 Hektoliter ober um circa 11 % abgenommen. Die Freube deS Herrn Marquis an diesem Rückgänge scheint indeffen keine ganz ungetrübte zu fein, denn rr sagt, die fo ungemein langsame Abnahme deS deutschen BierconsumS in Frankreich sei bezeichnend für die eigenthümllche Liebhaberei seiner Landsleute für deutsche Gebräue. Diese Schwäche wäre, wie er meint, um so unverständlicher, alß die französischen Brauereien in ihren Leistungen in Bezug auf Geschmack, chemische Zusammensetzung und Färbung dreist einen Vergleich mit denen der renommtrteften Bierbrauereien Deutich- lanbß aushalten könnten. Anstatt baß biese hohe Qualität beß einheimischen Bieres nun das französische Publikum völlig zufrieden stellen sollte, entwöhne eß sich beß Genusses deutscher Braufabrikate nur allzulangsam. Man stehe demnach hier vor einer Erscheinung, die mit dem sonstigen patriotischen Empfinden der Confumenten gegenüber Allem, maß deutsch ist, nicht recht in Einklang zu bringen sei. In dieser W ife klingt nach dem „L’ticho Agrieole* die getheilte Freude de» Herrn Marqus» d'H^ricourt an». Wenn wir un» zu dieser Frage äußern, so können wir eß im Interesse beß einheimischen Hopfen- und GerstenbaueS nur tief bedauern, baß unsere Bier- auSsuhr nach Frankreich in so verhältnißmäßig kurzer Zeit um beinahe 11% zurückgegangen ist. Ist boch gtrabt Frank- rtich ein bebtuttnbtß Absatzgebiet für unser Bier und mflfct* eß bei stetig steigenber Ausfuhr auch für lange Zeit hinaus bleiben, wenn unsere Braufabrikate von ben Franzosen mir ehrlichen Waffen bekämpft werden würden. Solche» ist aber nicht der Fall. Da» deutsche Bier erfreut fich in Frankreich eine» zu guten Rufe», um von den franzöfischen In einem so starken, wie in dem oben erwähnten Maße verdrängt werden zu können, wenn hierbei nicht ganz besondere Umstände mitspielten. Wer guten Wein und guteß Bier trinken will, läßt fich in Bezug auf die Herkunft dieser Getränke nicht von albernem ChanviniSmuß leiten. Der Trank soll stärken und erfrischen und in dieser Abficht wird der befferen Qualität vor der geringeren der Vorzug gegeben; daß baß französische Bier mit bem beutschen nicht auf betreiben Höhe steht, weiß aber, mit Ausnahme beß Marquis d'Häricourt, Jedermann. WaS berselde aber nicht za wissen scheint, ist bie Thatsache, daß baS deutsche Bier in Frankreich ganz enorm unter bem unlauteren Wettbewerb zu leiden hat. Ist eS boch nur allzubekannt, baß in vielen Pariser Restaurants unb CafäS den Gästen, obschon deren verlangen nach deutschem Bier ging, betrügerischer Weise französische» Gebräu vorgesetzt wird. Al» Zeugniß hierfür sehen wir davon ab, un» auf unsere eigenen Erfahrungen zu berufen, sondern stützen unS vielmehr auf einwandsfreie Hinweise von französischer Seite. So äußerte fich zu Anfang September deS Jahres 1895 die „Röpubl'que Frangaiie" tn einem längeren Artikel (La bidre allemande) etwa folgendermaßen über diesen Punkt: Die franzöfischen Casvtier» kennen die Schwäche ihrer Besucher für deutsches Bier und wagen t» daher nicht, sich mit Bier französischen Ursprung» zu versorgen, oder wenn sie eß thun, fo verheimlichen sie solches in ängstlicher Weise .... Auf Schritt und Tritt lese man auf den Schildern der Pariser Boulevard» die Worte: Bidre de Munich, aber eß sei hierbei zu bemerken, daß man eß bet solchen Ankündigungen durchaus nicht immer mit der Marke Spatenbräu ober anberen beutschen Bier- sorten zu thun habe, sonbern es sei vielmehr gewiß, daß eß fich hier um französisches Bier unter deutscher (Ktiqaette handele. Diese» bringe den franzöfischen Cafüttcr» keineswegs Ehre ein; aber dennoch geschähe eß und auch nicht selten. Dieses find dem Sinne nach die Außlaffungen deS zitirten Blattes. Dieselben sind überaus characteristisch für den unlauteren Wettbewerb, der unserem Bier durch baS französische gemacht wirb, unb wirken gleichzeitig ausklärend für ben gesteigerten Absatz französischer Braufabrikate. Man kann hieraus also bie logische Folgerung ziehen, daß ber erhöhte Consum des Letzteren sich einfach durch Anwendung unerlaubter Mittel und auf Kosten deS guten Rufe» unseres Bieres vollzogen habe. Vom rechtlichen Standpunkt aul können wir daher die franzöfichen Brauereien um ihre 6’ folge kaum beneiden, halten eS vielmehr für durchaus an- gezeigt, daß von deutscher Seite Alles aufgeboten werde, um diesem Unfug ein Ende zu machen. Jen. Ztg. Universität- - Nachrichten. Würzburg 19. 3uni. Professor Dr. Stoehr in Zürich wurde als Professor der Anatomie an die Universität Würzbu g berufen. Unterhaltungen in Bad-Nauheim. Dienstag den 22. Juni, Nachmittags von 5 bis 7 unb von 8 bis 10 Uhr: Concert der Rurcapelle auf bet Terrasse Bet günstigem Wetter nach Schluß des Theaters: Feuerwerk am Fuß der Terrasse. Abends 8 Ubr tm Saale: Theatervorstellung. Ttx Dornenweg. Mittwoch den 23. Juni. Nachmittags von 5 bis 7 unb von 8 bi« lOUbt: Concerl der RurcapeUe out der Terrasse. Abends 8 Ubr tm Saale: Theatervorstellung. Lin Rabenvater. Donner 8faij den 24. Juni, Nachmittag« von 5 bis 7 und von 8'/, diS 10 Uh: Eonccrl der Kurcapelle auf der Terraffe. Von 81/« bis 10 Uhr fp«h die Cap.lle Tänze und kann auf dem nordwestlichen Theile der Terrasse getanzt werden. Aberds 8 Uhr tm Saale: Zauber- vorstellung des HoskünstlerS Belachtnt au6 Marburg. Freitag den 25 Juni, Nachmittag« von 4 biS 7 Uhr: Concert her Kurcapelle auf ber Terrasse. Abends 8 Uhr im Saale: Theatervorstellung unter Mitwirkung der Kurcapelle. GaSpatone. SamStag den 26. Juni, Nachmittags von 5 biS 7 unb von 8 bis 10 Ubr: Concert bet Kurcapelle aus ber Terrasse. AbenbS 8 Uhr tm Saale: Concert des Hofpianisten Raoul von Koczalskt auS Warschau. Vorläufige Anzeige: Sonntag den 27. Juni, Nachmittags von 4'/, biS7 und von 8 bis 10 Uhr auf ber Terraffe: Doppel Eoncert des Ftankiutter Lteberkranze« unb der Kurcapelle. DienStaa ben 29 Juni: Concert bes Königlich Sächsischen Hofopernsängetin Fräulein Erika W-dekind Freitag ben 2. Juli: Gastspiel von Frl. Hedwig Schacko vorn Opernhaus in Frankfurt a. M. Die Regimentstochter. Spitlpla kr etrrWti Jtatfirta Stiwtzntn. OHtttHti». Dienstag ben 22. Juni: Silvana. Mittwoch den 23. Juni geschloffen. Donnerstag den 24. Juni: Bardier von Sevilla. Freitag den 25 Juni: CycluS klassischer Dramen. Fünster Abend DommernachtStraum. Samtztaa ben 26 Juni: Der fliegend« Holländer Sonntag ben 27. Juni: Martha. Montag den 28. Juni: Lumpaci-Vagabundus. Dienstag dm 29. Juni HanS Helling. «chavsptelhav». Dienstag den 22. Juni: Glück im Winkel. Mittwoch den 23 Juni: Die gemeinschaftliche Hochzeitsreise. Donner«*! ben 24. Juni. Gebtlbete Menschen. Freitag ben 25. Junt geschloffen. SamStag dm 26. Junt: Minna von Barnbelw. Sonntag dm 27. Juni: Cyc u» klassischer Dramen. Sech-ter Abmd Faust. Montag den 28. Juni: Frauenkampf. Vorher Frankfurt tn Feindesland. Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemessen am 21. Juni, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags Waffer II»Luft 14". Rübsamen'sche Badeanstalt. Vermehr, Cawfr tuet Gründers, 19 Juni. Fruchtpretse. ödgen X 00.60, Korn X 12,92, Gerste X 12,36, Hafer X 13,00, Erbsen X 00,06, Linsen X 00,00, Wicken X 00,00, Lein X 00,00, Kartoffeln X W Samen X 00,00. MgeUeh .(Uficitvor Vorlage" Ausstände Wbiliea »on10 Zinse«./, Carral MtMel Sonstige Wa( ryar- u Behö Lnsprü bei Groß Siegler dahier ar ,oon demse ihn zurück Lich, c (8i Ä Die m morfiing i Grundbuch Parzellen: raum uni Gäßchen Gemarbm und zwar Namen t Sittwe, b Xnfprüfy binntn 4 Mmlril wibrigenfa schrriblmg (öießr Großh spaliers, einer Bob lMchm t Eamsti Bo, ößentlich i Ärbeiir, Ungar lieg Zimmer 9 Angebote । genannten reichen. Zltschlagj ließen D .^oone: ,fW. 8c •n ivtanfeni i braun ’ ireiii. ö 6 aut«, ifaltk i 8nsam^ Tims, * ■* ÄÄ ?6ni besondere U® Sute» tzie. LJ®’ ? SÄ * * Ä,M dMw ‘’Wm 1 *» Meint, i t k8”"?'14 «°°! i !” i" toi« LV1"" mi« J111 Mn '«für flhm Mr }1; i" Mw, “kil^totiftto, > «»im, CwMn ta tta« ÖfetlM ttnnen lie und wagen ti ’ Ursprungs zu der, derheiwlichen sie f Schritt und Tritt kiser Boulevards die i hierbei zu bewerken, durchaus nicht itmer wn deutschen 8in. Uwkhr gewiß, daß tt r deutscher Stiqattu ru CaMerl feine«» c« und euch Ächt le Zuilafiunyn li! iS charattnMsch su irm Blrr durch VA zMzriÜg ausklLnc: Brausabrikate. 3fa cung ziehen, daß du sach durch Anweudnr? S guten RuseS unsnci chen Standpunkt t'A auereieo um ihre 6i= hr für durchaus an« aufgtbottn wirbt, um 3«. 3'8- nchten. vr. Stoehr in Mit ik Universliät WW d-Aoheim. ,5 m S bit k und M Mi der remfle. w r«: F"-ermrk am H ^toiernotfttttur. t« i Ä der LarA »J Radenvaur. DvMü ÄÄ nurtoifllW»% «r®g ■ 6o««rt (tat 8« » ^ft lOUHr: W TfflXeifc’S sSss gj»L, (utt Nü«*"' i Balbi" ” ^fter N i DrameU', S 126 3°"!', Mias?' • Rrarth^.. zg, A- ' Dievsl°S bm il« ,< Vtttlva^ )dl|,8räl«« ,5-5.51. * 232198.61 Gewinn- und Uerlustrechnung. Seidenstoffe 1897. Spar- und Leihkaffe Watzenboru-Steiuberg, Actiengeselllchaft. 5989 Hirz. Philipp. Schaefer. von demselben geleistete Caution an 5995 5988 Settersweg 85 Seltersweg85^ (0 IPfd.' ist frisch eingetroffen bet ^^^steigerüngen^ Linie D in frisch eingetroffen bei [3383 A. & G. Wallenfels. 5204 sofort gesucht. W. Ziegler, Bahnhofstr. 24 5994 Mahr t, Gerichtsvollzieher in Gladenbach. 7726.10 468.83 24.71 9781.40 166.83 39.71 1 2 1 2 2 8 1 1 1 Linie A Linie B Linie C JL H 207241.18 8129.92 47.64 16557.39 Capitalien . . . Sonstige Ausgaben Abschreiben auf Mobilien Reingewinn .... ihn zurückgegeben wird. Lich, am 18. Juni 1897. Großh. Amtsgericht. S üffert. Suppenwürze 5317 Aufforderung. Ansprüche aus der Dienstführung 068 Großh. Gerichtsvollziehers i. P. Biegler sind innerhalb 3 Wochen dahier anzumelden, andernfalls die Activa Ausgeliehene Capitalien Kaffenvorrath . . . Vorlagen Ausstände Mobilien nach Abschreib. von 10% . . . . Passiva Aufgenomm. Capitalien Stammguthaben . . Reservefond . . . Reingewinn . . . Einnahme. Zinsen von ausgeliehenen Capitalien Nachlässe von Kaufschillingen Sonstige Einnahme . . v4L 3) 620.— 9987.94 Watzenborn, den 17. Juni Ausgabe. Verwaltungskosten . . . Zinsen von aufgenommenen Mittwoch, den 23. Juni l. I., Nachmittags 2 Uhr, werden im Bieker'schen Saale versletgerl: Kühe, dreijähriges Rind, zweijährige Rinder, Läuferschweine, Schafe, 4 Lämmer, Ernte- und 1 Dungwagen, Decimalwaage, Eine concurrenzfähtge und an. gesehene Berstchreu«g«-Gesell- schäft (Capital-, Renten» und Kinder-Versicherung) sucht euer gische Herren, von tadellosem Ruf als 5882 Aussen-Beamte. Gefl. Offerten sub. P. 6134 an Heinr. EiSler, Aranksurt am Main. «JSEÄÖSÄIKKSBBSÄBKBHHBÜH Schweizer (Aechte Emmenthalervoll- saftige, zarte Waare) Aechten Edamer- f. Limburgersehr schöne Haud- ff. Romadoux- (Rahm) kleine Frühstücks- Nieheimer Kräuter- Freieufteinauer Schlost- DelicateßJmperial- Parmefau- Bictoria Chester fst. Camemberts de Brle- baare Bezahlung versteigert. Zusammenkunft um %9 Uhr in !der Wirthschaft der Wittwe Geller ;)U Frankenbach. Gladenbach, den 19. Juni 1897. Jt $ . 222880.— 6250.— . 1920.31 . 1148.30 If^telie^ngeböte- TüchtttsahreuerRockardeitkl für Werkstatt gesucht. 5824 Gg. Pfaff, Kreuzplatz 10. Bekanntmachung. Die im alten Kataster der Gemarkung Gießen eingetragenen, im Grundbuch jedoch nicht gewahrten Parzellen: Fl. 1 Nr. 131O%0 Hof- raum und Flur 1 Nr. 13105/10 Gäßchen sollen im Grundbuch der Gemarkung Gießen eingetragen werden und zwar erstere Parzelle auf den Namen der Joseph Mannberger Wittwe, die letztere auf die Stadt. Ansprüche an die beiden Parzellen -sind unter Angabe des Rechtsgrundes binnen 4 Wochen bei dem unterzeichneten Gericht vorzubringen, widrigenfalls die beantragte Ueber- schreibung verfügt werden wird. Gießen, den 17. Juni 1897. Großherzogliches Amtsgericht. (gez.) Wiener. 5987 Tüchtige Mn- n. GeliWanWoffer Mwnrr- und ßrauipflanM zu haben. SelterSweg 75 6010 ^Arrtlie^mpfotüener^inri^iodüae^usai^u^uinnilei^ä^inäe^nsgZnle'läenäs. — Niederlagen d. Plakate kenntlich. I enorm billig, darunter reinseidene Foulards, Shanghai etc, ä 75, 90 Pfg., 1,10, 1,25 Mk. Schreinerarbeit. Die Herstellung eines Kreuz- Milchverkäufer. Von einem größeren Gut wird ein gewandter, solider Milchverkäufer für Gießen gesucht. Zu melden bet der Exped. d. Bl. 58-59 ZU und unter Einkauf. CARL H0WACK Mo-eumren und DalUkn-Coilfectm, GeriihtlilheVerstelSkrlltlff Donnerstag, den 24. Inn, 1897, Vormittags 9 Uhr, werden Frankenbach, Kreis Biedenkopf, ' braunes Zugpferd (Stute) Bilanz am 31« Deeember 1896 Neufchatel- / i Corned Beef in 6-, 2-, 1 Sopha, 1 antiker Schreibtisch mit Aufsatz, IMahagontsecretär 1 Klavier, 1 Kleiderschrank, 1 Bücherregal, 2 nutzb. Tische, 1 kirschb. Bettlade, 1 Schreibtisch, 1 AuSziehttsch, 1 Linoleumteppich, 1 Verttcow, 1 Buffet, 1 Kassaschrank, 1 Spiegel, 2 Hobelbänke, eine Partie Werkholz, 1 Wagen ein vollst- Bett u. A. m. >«eitzter Gerichtsvollzieher- 31- pCt-ige neue Frankfurter Aadt-Anleihe. Anmeldungen zum Course von 101 pCt. nimmt bis zum 23. d. Mts. entgegen 6007 Conrad Dietz, Bankgeschäft. Kleiderschrank öffentlich meistbietend gegen gleich JWBaffo WF Omnibus-V er ömaung fiZ» 6tS - - MarburgerstroLe-Markt-Bchnhof und zurück. Grünbergerstraße—Markt Bahnhof und zurück. Markt—Ludwigsplatz-Schiffenbergerwalb und zurück. (Bei günstiger Witterung täglich Nachmittags.) Fahrschein- Vorverkauf bei den Herren A. u- G. Wallenfels, Markt- Marburgerstraße—Wieseck und zurück.__ spaliers, sowie die Anfertigung einer Bodenleiter für das Dienerhäuschen der Stadtmädchenschule soll ! Samstag den 26. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, öffentlich verdungen werden. Arbeitsbeschreibung und Beding- Mot. Schlachthaus. Freibank. 5916 Von heute ab: Schweinefleisch nicht ladenrein, per Pfd. 40 Pfg. WAU" Die Freibank bleibt bis Abends 9 Uhr geöffnet. ungen liegen auf dem Stadtbauamte, Zimmer Nr. 6, zur Einsicht offen. 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