irbe Hft aller Art, rqvetwachs re., chtdie ersweg 397 MMN« ige w unter Hrns. hier, iihih istrich. r @lanj, Mr bautn t • Gl«y, sehr haltbar , WW « M MWburg 13. O teil ■e"el>' a« ;md tuej __________ ht jwN,6! 1897. Mroitt -Ac°li B 10iS: 23.0 SS^ 0 101> M**188’ ütfltb.cbL •jiSS" 30^ 1807 Samstag de« 22. Mai Nr. IIS Erstes BlM Gießener Anzeiger Kenerat-Ftnzeiger. Redaction, Expeditione und Druckerei: Kchutsiraße Ar.7. Fernsprecher 51. BierteljLhrigec AvonnemcntspreiL r 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezöge« 2 Mark 50 Pfg. Die Gießener Mnmtkienvrältrr werden dem Anzeiger Wöchentlich dreimal beigelcgt. Der Wietzener Anzeiger erscheint täglich, «it Ausnahme deS Montags. JJinh# und Anzeigeblntt für den T!reis Giefzen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. chratisöeikage: Gießener Kamitienökäiter. Alle Annoncen-Bureaux deS In« und Auslandes nehme« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. 2lmtlid>er Tbeit Deutscher Reich Darmstadt, 20. Mat. Ihre Königliche Hoheiten der Großherzog und die Großherzogin wohnten heute Vormittag auf dem GtieSheimer Uebungsplatze der feierlichen Ueberreichung der neuen Standartenbänder an das 2. Großh. Dragoner-Regiment (Leib'Dragoner-Regiment) Nr. 24 durch den Obersten v. Nepokoitschitzky, Flügeladjutanten Seiner Majestät Kaiser Nicolaus II. von Rußland, bei. Ihre Königliche Hoheit die Großherzogin begaben sich darauf nach Jugenheim zurück, während Seine Königliche Hoheit der Großherzog an dem Frühstück im OsfizierScasino des Regiments theilnahmen. Berlin, 20. Mai. Neue Gesetzentwürfe. Dem Reichstage ist gestern noch ein Gesetzentwurf betreffend die Abänderung der Gewerbeordnung und deS Krankenverfiche- rungSgesetzeS zugegangen, der das Resultat der Erhebungen Iber die Lage der Arbeiter in der Kleider- und Wäsche- Bekanntmachung. Betr.: Die Maul« und Klauenseuche zu Großen - Buseck. Die Maul- und Klauenseuche zu Großen-Buseck ist er- ilsschen. Die verfügten Sperrmaßregeln werden hiermit auf- gehoben. Gießen, den 21. Mai 1897. GroßherzogltcheS KreiSamt Gießen. v. Gagern. Deutscher Aerchstag. 225. Sitzung. Donnerstag, den 20. Mat 1897. Der (dritte) Nachtragsetat betr. Verstärkung deS Remune- rationSfondS deS Auswärtigen Amts um 60,000 Mk. wird debattelos an die Budget-Commission verwiesen. Dann folgt die dritte Berathung des Vereins-Nothgesetzes. Abg. Ahlwardt wendet sich gegen die preußische Veretns- ttsetznovelle, welche nur die Socialdemokratte fördere. Unter Friedrich em Großen wäre ein solches Gesetz nicht vorgelegt worden. Aufgabe deS fetzigen Hohenzollern sei die Lösung der socialen Frage auf friedlichem Wege. Als Redner weiterhin aus das „Capital" zu sprechen kommt, welches nicht an sich, sondern nur im Falle schlechter Verwendung zu bekämpfen sei (Heiterkeit), wird Redner vom Präsidenten zur Sache gerufen und erklärt sich kurz für daS vorliegende Noth-Vereinsgesetz. Abg. Lerno ((Str.) widerspricht der Aeußerung deS Reichskanzlers, daß sich die preußische Novelle im Wesentlichen mit dem bayerischen Veretnsrecht decke. In Bayern sei überdies die Handhabung eine ganz andere und außerdem trage man sich dort mit der Absicht einer Neugestaltung des Vereinsrechtes und da werde man sich sicher nicht diese preußische Novelle zum Muster nehmen. (Beifall.) Abg. Werner (Ref.-P.) kommt nochmals auf die vereinsrecht- Itchen Verhältnisse in Sachsen zurück und äußert u. A. sein Bedauern darüber, daß Sachsen hier am Bundesrathstische so vertreten sei, wie dies der Fall sei durch den Grafen Hohenthal. (Präsident 9. Buol rügt diese Aeußerung als durchaus unzulässig.) Redner Rbl dann noch abfällige Kritik an der preußischen Novelle, dem r^hor der Landrälhe tm Abgeordnetenhause, dem Grasen Limburg, der noch nie etwas gelernt habe, nicht einmal aus den Erfahrungen mit dem Socialistengesetze. Abg. Hilpert (bayer. Bauernb.) äußert sich gleich Lerno über das bayerische Veretnsrecht. Darauf erfolgt die definitive Annahme deS Vereins- NothgesetzeS. Großes Aufsehen machte eS, daß Prinz Hohenlohe bet der Gesammtadstimmung für das Gesetz stimmte. Die Berathung der Handwerker-Vorlage wird alsdann fortgesetzt bet § 81b. Hier will ein Antrag Auer die Ziffern 3 «••b 4, also die Zulässigkeit von Innungs-Krankenkassen und L/chiedsgerichten, streichen. Ein Antrag Schneider will nur die Jnnungs-SchtcdSgertchte in Wegfall bringen. Abg. Bruhne (Soc.) schildert die Nachthelle für die Ortskrankenkassen und für eine die Arbeiterschaft zufriedenstellende ge- werbegerichtltcte Wirksamkeit, welche aus dem Fortbestehen jener Innungs-Einrichtungen erwachsen. Abg. Hitze ((Str.) tritt ebenso entschieden für Erhaltung dieser Einrichtungen ein. Kassen rc., welche den besonderen Verhältnissen angepaßt seien, sehe er gerade als einen besonderen Vorzug an. Um der bloßen Einheit willen könne man doch auch nicht einer Organisation solche Rechte nehmen. Abg. Richter: Je mehr man das Kastenwesen zersplittere, desto größer die Kosten für Verwaltung und ärzltche Hilfe. Und was solle ein Innungs-Schiedsgericht, das, wie dies in Berlin vor- komme, nur zwei Fälle im Monat entscheide. In dem Maße, wie man die Zuständigkeit der Gewerbegerichte durchbreche, desto mehr durchbreche man auch ihre Thättgkeit als Einigungsämter, eine Thätigkeit, die gerade vom Gesichtspunkte der Solidarität der Interessen der Arbeitgeber und -Nehmer so dankenSwerth sei. Die Anträge Schneider und Auer werden abgelehnt und die Vorlage bis zu 8 99 nach den Vorschlägen der Commission angenommen. Morgen 1 Uhr Fortsetzung, dann Servistarif und BesoldungS- vorlage. (Schluß 5* * * * * * * 8/< Uhr.) confection ist. Er bestimmt zunächst, daß ein neuer § 144a in die Gewerbeordnung eingestellt wird, lautend: „Für bestimmte Gewerbe kann der BundeSrath Lohnbücher oder Arbeitszettel vorschreiben, in denen Art und Umfang der übertragenen Arbeit, bei Accordarbeit die Stückzahl, ferner die Lohnsätze und die Bedingungen für die Lieferung von Werkzeugen und Stoffen zu den übertragenen Arbeiten von dem Arbeitgeber oder dem dazu Bevollmächtigten zu beurkunden find. Das Lohnbuch oder der Arbeitszettel ist von dem Arbeitgeber auf seine Kosten zu beschaffen und dem Arbeiter nach Vollziehung der vorgeschriebenen Eintragungen vor oder bei der Uebergabe der Arbeit kostenfrei auszuhändigen." Die Einrichtung der Lohnbücher und Arbeitszettel wird durch den Reichskanzler bestimmt." Dann enthält der Entwurf einen § 137a: „Für bestimmte Gewerbe kann durch Beschluß des BundeSratheS angeordnet werden, daß den Arbeiterinnen und jugendlichen Arbeitern, sofern ihre tägliche Beschäftigung in der Fabrik sechs Stunden übersteigt, Arbeit nicht mit nach Hause gegeben werden darf." Die von dem BundeSrathe getroffenen Anordnungen sind durch das Reichsgesetzblatt zu veröffentlichen und dem Reichstage bei seinem nächsten Zusammentritte zur Kenntniß- nähme vorzulegen. Diesen beiden neuen Paragraphen entsprechend wird eine Reihe anderer Paragraphen der Gewerbeordnung sinngemäß amendirt. Der weitere Inhalt deS Gesetzentwurfs bezweckt die Abänderung des Krankenverfiche- rungSgesetzeS durch einen Zusatz zu § 2, nach dem die Anwendung der Vorschriften deS § 1 deS Gesetzes (der Zwang der Krankenversicherung) auf Hausgewerbetreibende außer im Wege bei. statutarischen Bestimmungen auch durch Beschluß des BundeSrathS soll erstreckt werden können. — Mit neuen Gewehren ausgerüstet ist abermals probeweise daS Garde-Jägerbataillon in Potsdam, das erst kürzlich neue Gewehre ohne Laufmantel ausprobirt hatte. Die jetzt zur Probe getragene Waffe hat einen längeren, gänzlich von Holz umhüllten Lauf und wird mit einer Gaspatrone geladen, welche die Eigenschaft hat, daß, ohne neu zu laden, gleich verschiedene Schüffe hintereinander abgegeben werden können. Den Mannschaften de» Bataillons ist dienstlich daS strengste Stillschweigen über die Construction de» neuen Gewehres anbefohlen. Berlin, 19. Mai. Wie der „Post" au» Philipp opel telegraphier wird, bestältgt es sich, daß sich gegen OSman Pascha an höchster Stelle eine Verstimmung geltend macht, die sich nach seiner Rückkehr auS Saloniki dahin äußerte, daß er früher in auffallender Weise bevorzugt wurde und jetzt bei jeder Gelegenheit übersehen wird. telegraphischer Lorrespovde*z-B»reaL. Berlin, 20. Mai. Der Bundesrath ertheilte in seiner heutigen Sitzung dem Ausschußbericht, betreffend den Entwurf einer Verordnung wegen Ausdehnung der §§ 135 bis 138, 139 und 139 b der Gewerbeordnung auf die Werkstätten der Kleider- und Wäsche Confection, seine Zustimmung. Berlin, 20. Mat. Die Finanz-Commission des Herrenhauses beendete die EtatSberathung und stimmte den Gesetz-Entwürfen zu, betreffend den Chart S Neubau und die Verlegung des botanischen Gartens, sowie Schifffahrt-- Canäle (Dortmund-EmS Canal). BreSlan, 20. Mai. Die Stadtverordneten beschlossen die Errichtung eines MädchenghmuasiumS. Wiesbaden 20. Mai. Abends besuchte der Kaiser die zweite Aufführung deS „Burggraf". Vom Theater fuhr der Kaiser zum Bahnhofe. Auf dem Wege bildeten fackeltragende Mitglieder der Kriegervereine Spalier. Um 10^Uhr erfolgte die Abreise nach Wirschkowitz (Schlesien). Wiesbaden, 20. Mai. Seine Majestät der Kaiser übersandte auS Anlaß deS HtnscheidenS des Geheimen Com- merzienraths Baare in Bochum der Familie des Ver- storbenen ein Beileidstelegramm und beauftragte den Regie- rungSpräfidenten Winzer in Arnsberg mit Allerhöchftseiner Vertretung bei der Beerdigung. Dresden, 20. Mai. Die Regierung hob in den Bezirken Leipzig, Zwickau, Zittau und Löbau die wegen Klauenseuche gegen die Vie Hein fuhr erlassene verschärfte Controle wieder auf. Karlsruhe, 20. März. Die Grundsteinlegung für das Kaiser-Wilhelm-Denkmal vollzog sich heute in schlichter, würdiger Weise. Oberbürgermeister Dr. Schnitzler that nach Verlesung der Urkunde die üblichen drei Hammer- schlage mit dem Wunsche, daß daS Denkmal, welches sich über dem Grundstein erheben werde, viele Jahrhunderte einem Gemeinwesen tüchtiger deutscher Bürger voranleuchten möge. Triest, 20. Mai. Sämmtliche Arbeiter deS Oesterreichischen Lloyd haben wegen Unzufriedenheit mit dem disciplinaren Vorgehen der Direction und mit den Dienstverhältnissen heute Vormittag die Arbeit eingestellt. Rom, 20. Mai. Die „Agencia Stefani" meldet auS Kanea: Die Einschiffung der griechischen Truppen wird fortgesetzt. Die Admirale bestehen darauf, daß auch KriegSmunition und Waffen eingeschifft werden. Die Insurgenten beginnen fich zugänglicher und versöhnlicher zu zeigen mit Ausnahme derjenigen bei Kandia und an wenigen anderen Punkten. Paris, 20. Mai. Der „Agence HavaS" wird an» Lamta von gestern Abend 10 Uhr gemeldet, daß die Stadt vollständig entvölkert sei. ES seien säst nur noch der Präfect, die Telegraphenbeamten und die ZeituugScorrespon- deuten in der Stadt zurückgeblieben. Petersburg, 20. Mai. Die „Nowoje Wremja" führt aus, daß Kaiser Nikolaus sein GtburtSfest durch eine* hohen Act der Humanität verherrlicht habe, indem er den Sultan telegraphisch gebeten, den Krieg einzustellen. Dieser Act habe in der ganzen Welt ein Gesühl der Freude und Dankbarkeit hervorgerufen. Man dürfe nun hoffen, daß auch Griechenland, erschöpft durch einen so schweren Krieg gegen die Türkei, die sreundschastliche Intervention Rußland» dazu benutzen werde, um endlich dem nnnöthigen Blutvergießen Einhalt zu thun und einen sür die gegenwärtigen Verhältnifie rnöglicbst günstigen Frieden zu erlangen. Athen, 20. Mai. Die Türken besetzten um 1 Uhr die Vorberge bei Taratza. Ein griechisches Cavallerie- Regiment besetzte Taratza, da die Türken zwischen Lamia unb Taratza durch drei Infanterie-Regimenter aufgehalten wurden. Die Artillerie zog fich in vollkommener Ordnung zurück und verlor einige Wagen. Der Kampf dauerte bi» gestern 3 Uhr und wurde eingestellt in dem Augenblick, al» der in EpiruS abgeschlossene Waffenstillstand bekannt gegeben wurde. Die beiderseitigen Verluste find noch nicht bekannt. Athen, 20. Mai. Ein fiebzehntägiger Waffenstill- stand in Thessalien wurde heute abgeschlossen. Konstantinopel, 20. Mai. Die türkisch-griechischen Heer- sührer in EpiruS schlossen einen Waffenstillstand. Bombay, 20. Mai. Seit dem AnSbrnch der Pest er» krankren 12,324 und starben 10,507 Personen. Die Ge- sammtsterblichkeit in den letzten 15 Tagen beträgt 1105. Depeschen deS Bureiu „Herold." Berlin, 20. Mai. Das Staatsmini st erium trat unter dem Vorsitz des Reichskanzlers Fürsten Hohenlohe heute Vormittag 10 Uhr zu einer Sitzung zusammen. Berlin, 20. Mai. In der Commission des Abgeordnetenhauses zur Vorberathung des Vereins- ge setzeS wurde weiterhin der Artikel 2 mit einer Abänderung nach dem Anträge Krause (natl.), sowie die beiden ersten Absätze von Artikel 4, welche den Ausschluß Minderjähriger auS politischen Vereinen vorschreiben, angenommen. Dafür stimmten Conservative, Freiconservative und Nationalliberale. Die Minderheit bildeten die Freifinnigen, Centrum und Polen. Berlin, 20. Mai. Dem „Reichsanzeiger" zufolge ist nach einem am 17. d. M. über Capstadt hier eingelangten Telegramm des kaiserlichen Landeshauptmanns für daS südwestafrikanische Schutzgebiet bei den Ost HereroS eine gefährliche Viehkrankheit ausgebrochen, deren Character indessen noch nicht festgestellt ist. Wiesbaden, 20. Mai. Der Kaiser unternahnk heute Vormittag einen Spazierritt in den Wald und hörte später den Vortrag de» Chefs deS CivilcabinetS, Dr. v. LucanuS. Um 1 Uhr nahm der Kaiser das Frühstück im OsfizierS- cafino rin. Um 6 Uhr findet Diner im Königlichen Schlosse in kleinem Kreise statt. Duisburg, 20. Mai. Gestern Abend entspann sich am Saume de» nahegelegenen Walde» ein heftiger Streit unter holländischen Ziegeleiarbeitern. Der Gendarm Meyer, welcher einschritt, um Ruhe zu stiften, wurde durch Messerstiche in Kopf unb Lunge getödtet. Der Thäter, Namen» CaSperS, ist flüchtig. Wien, 20. Mai. Nach der „Petit Corresp." berechnet man die türkischen Kriegskosten wie folgt: Landtransporte 13 Millionen, Seetransporte 1 Million, Unterhaltungskosten der Truppen 9,2 Millionen, die Anschaffung von Kriegsmaterial, in Abzug von 50pCt. für vorhandene», 7 Millionen, Invaliden Pension 2 Millionen, Beschädigungen durch die griechische Flotte 2 Millionen, Rechenfehler 2 Millionen, sodaß sich eine Gesammtsumme von 36 Millionen ergibt. Rom, 20. Mai. Die Todesnachricht des Abgtord- neten Fratti bestätigt sich. Er fiel an der Spitze seiner Gartbaldt'Tompagnie, als er, während die Griechen bereits in panikartiger Flucht begriffen waren, auf die oordringenden Türken einen Bajonnet-Angriff commandtrte. Bon Riceiotti Garibaldi ist ein höchst seltsames Telegramm angelaugt, worin er behauptet, er habe die Türken drei Kilometer weit zurückgeworfen und viele Gefangene und große Beute gemacht/ Paris, 20. Mai. „Autarke" schreibt, Europa hätte den Krieg zwischen der Türket und Griechenland vermeiden können, wenn eS Kreta an Griechenland abgetreten hätte. Nachdem nun die Mächte den Sultan auf Kreta unterstützt haben, ernten fie schweren Undank Seitens der Türket. Toulon, 20. Mat. Die bekannte Anarchtfttn Luise Michel ist heute Vormittag hier eingetroffen und wurde von 300 Personen am Bahnhose empfangen. Als die Begrüßenden „Hoch die Anarchie!" riefen, erwiderte die Ordonnanz eines Offiziers „Nieder mit der Anarchistin!" Die Menge stürzte fich nun auf die Ordonnanz, welche schwer verwundet wurde. Drei Anarchisten wurden infolge dieses Zwischenfalles verhaftet. Athen, 20. Mai. Daß Blatt „Asty" bemerkt: Die öffentliche Meinung versteht, daß von der geschickten Leitung der Verhandlungen die Zukunft des Hellenismus abhängt. Deshalb ist das Volk ruhig und ergeben. Die Stimmen der Anarchie erschallen nur aus einigen Zeitungen. „Akropolis" beschwört leidenschaftlich die Regierung, alle nur irgend möglichen Maßnahmen zu treffen, um den Kampf fort' zusetzen, welcher die heiligste Ehrenpflicht sei. Athen, 20. Mai. Der Waffenstillstand ist heute definitiv abgeschlossen. Griechische und türkische Offiziere find bereit« mit der Feststellung der Demarkationslinie beschäftigt. Der Kroapriuz hat sein Hauptquartier in Emirdey inmitten der Brigade TmolenSkt aufgeschlagen. Oberst VassoS landete gestern in VoloS. Athen, 20. Mai. Hier herrscht eine ernste und sehr ruhige Stimmung. Die Regierung warnt vor böswilligen Meldungen und ermahnt die Bevölkerung zur Kaltblütigkeit. _______________ Berlin, 21. Mai. Gegen die Veretnsgesetz'Novelle hatten die Socialdemokraten für gestern Abend 14 Volksversammlungen etngerufen, die zumeist wegen Ueber« füllung polizeilich abgesperrt wurden. Es sprachen ausschließlich Reichstagsabgeordnete der socialdemokrattschen Fractton, welche io ihren Referaten den neuen Gesetzentwurf auf das heftigste angrtffen. Die Versammlungen nahmen sämmtlich gegen die Novelle gerichtete Resolutionen an. Berlin, 20.Mai. Die Commission des Abgeordnetenhauses zur Vorberathung der VereinSgesetz- Novelle hat gestern ihre Arbeiten beendet. Die abgeänderte Novelle wurde mit 18 gegen 10 Stimmen angenommen. Danach ist nunmehr, unter Ablehnung der Bestimmung über die Auflösung von Versammlungen und die Schließung von politischen Vereinen, das CoalitionSverbot ausgehoben und das Verbot für Minderjährige eingeführt worden, mit der Einschränkung, daß Uebertretungen zur Auflösung nicht Veranlassung geben dürfen, sondern nur durch Geldbußen geahndet werden. Die conservativen Abgeordneten haben gegen die Vorlage in dieser Fassung gestimmt. Cocefcs nnd provinzielles- Gießen, den 21. Mat. Zustizrath Dr. Reatz ist zum Mitglied des Vorstandes des deutschen Juristentages ernannt. * * Offenhalten der Ladengeschäfte. An den nächsten zwei Sonntagen, 23. und 30. Mat, kann die Verkaufszeit in den Ladengeschäften bis Abends 7 Uhr ausgedehnt werden. * * Concert-Beretn. Die Hauptprobe zum Rcquiem findet am Dienstag Nachmittag schon um 5 Uhr statt, worauf wir unsere Leser hiermit besonders aufmerksam machen. * • Vogelsberger Hohen Club. Die diesjährige Haupt- Versammlung wird am Mittwoch den 9. Juni in Nid da stattfinden. * * Befiywechfel. Da« HauS des Bäckermeisters H. Klemmrath, Neuenweg 60, ging durch Verkauf an den ehemaligen Gehilfen desselben, Herrn Aug. Deibel, zuletzt Bäckermeister in Wieseck, für 45,000 Mk. über. — Der ehemalige Bäckermeister, jetzige Wirth Horn erwarb von Bäckermeister Guhr dessen Grundstück Stetnstraße 33, um die darin befindliche Bäckerei weiter zu betreiben. * e Daß neue Adreßbuch der Stadt Gießen für das Jahr 1897/98 wird dieser Tage zur Ausgabe gelangen. Durch die vielfachen Versetzungen sowie Zuzüge bei den verschiedenen Behörden hat das Buch eine große Veränderung aufzuweisen. So ist es erfreulich, daß die Veränderungen, die das Eingehen der Oberhesstschcn Bahnen mit sich brachte, noch berücksichtigt werden konnten. Auch ein neuer Stadt- plan, in dem die projectirten Straßen zum Theil eingezeichnet sind, wird dem vorliegenden Jahrgange ebenfalls wieder bet- gelegt werden. ES mag noch erwähnt sein, daß die Heraus- gäbe des Buches nicht wesentlich früher erfolgen konnte, als ein ganze« Jahr nach dem Erscheinen des vorigen Jahrganges, und haben alle Aenderungen von Zu-, Wegzügen und Wohnungswechsel nach Zusammenstellung de« Adreßbuchs bis in die letzten Tage in einem besonderen Nachtrage noch Berücksichtigung gefunden. ♦ •W. Die Generalversammlung deS Gleiberg-Verein« fand am Mittwoch auf der Burg Gleiberg statt. In Abwesenheit deS ersten Vorsitzenden, Herrn Geheimrath und Provinzialdirector Fretherrn von Gagern, leitete Herr Dr. Klewitz die Versammlung- er gedachte mit warmen Worten deS am 4. Februar d. I. verstorbenen Professors Dr. Buchner, welcher so große Verdienste um die Wiederherstellung der Burg fich erworben. Der Verein werde da« Andenken an diesen Mann stets bewahren. In den Vorstand wurde an Stelle deS verstorbenen Prof. Dr. Buchner Kreis- Ingenieur Stahl gewählt und die sonstigen Mitglieder des Vorstandes, nämlich Freiherr v. Gagern, Dr. Klewitz, Kreisbürgermeister Kleine-Krofdorf und Quästor Orbig, wiedergewählt. AuS dem Kassenbericht ging hervor, daß der Verein im Rechnungsjahr 1896/97 vier neue Antheil- scheine begeben und daß in den Sammelbüchsen deS Gleiberg im Ganzen nur 23 Mk. enthalten waren- zuzüglich der 600 Mk. betragenden Pacht für die Burgwirthschaft betrug die Gesammt-Einnahme des Vereins 1561.02 Mk. Dem gegenüberstehen an Au«qaben: Zinsen für von der KreiS- sparkasse Wetzlar entliehenen 11 000 Mk. mit 440 Mk, für Baukosten 367.21 Mk., aufgelöstes Capital 476.36 Mk., sodaß im Ganzen zuzüglich St.utrn, Verwaltungskosten, Inserate rc. 1278.34 Mk. verr'-gabt find. Der Voranschlag pro 1897/98, der in Einnahme und Ausgabe mit rund 1200 Mk. abschließt, fand die Genehmigung der Versammlung. AuS dem Geschäftsbericht des vetflofftnen Jahre« ging hervor, daß der Verein über 155 beitragspflichtige Mitglieder verfügt, zu welchen noch sechs außerordentliche Mitglieder hinzukommen. An Geldgeschenken sind dem Verein von der Sänger-Vereinigung als Reinerlös eines am 22. Juli 1896 veranstalteten ConcerteS Mk. 81.59 und ferner von Ungenannt Mk 2 zugeflossen. Der Bericht con- statirt, daß eS leider noch nicht möglich war, die schon längst geplante Neupläitung der Fußböden des Erdgeschosses im Naffauerbau, auf dem Gang und in der Küche mit vom Herrn Commerzienrath Gail unentgeltlich zur Verfügung gestelltem Material vorzunehmen, daß diese Arbeit aber für das neue Geschäftsjahr auSgeführt werden wird. Die Asphal- tirung deS Thurmdaches und sonstige Reparaturarbeiten am Burgfried sind beendet. • • Für Eltern. Gestern Abend gegen 7 Uhr kam ein 2>/,jähriges Kind am SelterSweg, indem e« quer über die Straße lief, unter den Omnibus. Glücklicher Weise kam das Kind, ohne erhebliche Verletzungen zu erhalten, davon. Den Kutscher trifft keine Schuld. Ebenso erging eS vor einigen Tagen einem Reiter in der Wetzsteinstraße, der indem ihm ein Kind direct von dem Trottoir in daS Pferd lief, zu Falle kam, ohne Schaden zu erleiden. ES dürfte den Eltern bezüglich der Beaussichtigung solcher kleiner Kinder mehr Fürsorge anzuewpfehlen sein. * * Müllkasten. „In dieser Woche wurden eine Anzahl Bürger, welche für die städtische Abfuhr unvorschriftSmäfiige Müll- und Kehrichtkästen hingestellt hatten, zur Anzeige g'ebracht. Gefüllte Kehrichtkäsien, die der Vorschrift nicht entsprachen und deren Eigenthümer nicht zu ermitteln waren, wurden nicht entleert," so geschehen in Frankfurt a. M. Diese Maßregeln könnten in Gießen ebenfalls nichts schaden. Nicht nur in Bratpfannen, Töpfen und Töpfchen stellt man hier den Kehricht zum Abholen hin, sondern in Pappschachteln und anderen zu dem Zwecke ganz ungeeigneten Gefäßen. Ebenso wäre die Vorschrift, daß die Kästen mit ihrem, manchmal gerade nicht appetitlichen und duftfreien Inhalt einen Deckel haben müsien, sehr am Platze. * * Die deutschen Burschenschafter begehen, wie wir schon früher mitgetheilt haben, am dritten Pfingftsetertage in Eisenach das Fest der Grundsteinlegung deS Denkmals für Kaiser Wilhelm I, der den Traum der deutschen Burschenschaft nach einem einigen deutschen Reich verwirklicht und erfüllt hat. Auf dem Wartenberg angesichts der altehrwürdigen Wartburg wird fich jenes Denkmal erheben, das späteren Geschlechtern eine Erinnerung bilden soll an den deutschen Herrscher, dem wir deS Reiches Herrlichkeit verdanken. Umgeben von den Gestalten eines BiSmaick, Moltke und Roon, wird das Denkmal hinüber grüßen nach jenen Stätten, wo kurz nach den Befreiungskriegen zum ersten Male vor aller Welt von deutschen Burschenschaftern dem Gedanken von dem neuen deutschen Reich: greifbarer Ausdruck verliehen wurde. Die Namen der in ruhmvollen Feldzügen gesallenew Burschenschafter sollen an Marmortafeln verewigt werden. Auch deS Großherzogs Karl August von Sachsen- Weimar, der in den Sturm- und Drangjahren seine hohe Hand schützend über die Burschenschaft hielt, wird in würdiger und pietätvoller Weise gedacht werden. * • Der diesjährige allgemeine hessische Katholikentag wird Sonntag, 27. Juni in Bensheim abgehalten werden. Als Versammlungsort ist die städtische Anlage vor der Turnhalle bestimmt; bei ungünstiger Witterung sollen in der Turnhalle und im Hutmacher'schen Saale Versammlungen stattfinden. An der Spitze des LocalauSschuffeS stehen die Herren Decan Dr. Geier und Bürgermeister van GrieS. * * 3n Fabrikpreisen. In geschäftlichen Anpreisungen liest man oft, daß der Verkauf gewisser Waaren zu Fabrikpreisen stattfiude. In einem Rechtsstreite auf Grund des Gesetzes gegen den unlautern Wettbewerb ist nun der Begriff „zu Fabrikpreisen" folgendermaßen festgestellt worden: „Wenn Kaufleute anzeigen, daß sic zu Fobrikpretser> verkaufen, so dürfen sie nur zu den Preisen die Waaren verkaufen, die fie laut Factura selbst bezahlen. Sie dürfen für fich dann nur diejenige Provision in Anspruch nehmen, die ihnen die Fabrik, sei eß durch Baarzahlung oder wegen kurzen Zah- lungSzielS, bet der Bezahlung procrntual vom Fabrik-Engrospreise abläßt. Keineswegs aber find in solchem Falle unter „Fabrikpreisen" diejenigen Preise zu verstehen, zu denen die Fabrik an Private zu verkaufen pflegt. * * 3n Amerika verstorbene Hessen Mount Pleasant, Iowa, Theodor Schreiner, 86 Jahre alt, auS Worms. Town of Rhtne, Pymouth, O., Anton Diefenthaler, 69 Jahre alt, au« Spiesheim. New Kot k, Carl Otto Salzmann, 83 Jahre alt, auS Laubach. Lyons, N. K., Friedrich Nußdickel, 79 Jahre alt, auS Wöllstein. Elltot, Pa., Joh. Phil. Schleuning, 73 Jahre alt, auS Langwasser. New Kork, John Ringleben, 75 Jahre alt, au« Hessen-Darmstadt. Peoria, Jll , Frau Wwe. Dorothea Gräser, 80 Jahre alt, aus Worms. New-Kork, l Georg Fuchs, 53 Jahre alt, auS Bingen. Erie, Pa., Earl Weller, 61 Jahre alt, aus Villiugen. * * Wetterbericht. DaS barometrische Maximum liegt nördlich von Schottland und an der norwegischen Küste. Von dort nimmt der Luftdruck gegen Süden und Südosten allmählich ab und find die Luftdruck-Unterschiede besonders über Central- und Süd-Europa sehr gering. Dabei besteht aber die für die Jahreszeit characteristische große Unregelmäßigkeit fort, welche fortgesetzt Gewitterbildung begünstigen. Die Temperaturen zeigen über Deutschland wenig Aenderung. — Vorau« sichtliche Witterung: Bei wechselnder Bewölkung warme«, stellenweise zu Gewittern geneigtes Wetter. - b. Alten-vuseck, 20. Mai. Der Krteg erverein dahier feiert am 11. und 12. Juli d. I. sein 25jährige« Stiftungsfest, verbunden mit Einweihung einer neuen Fahne und gleichzeitig da« Bezirks fest für den Bezirk Gießen (Hasfiaverband). Der Verein wird sich allem Vernehmen nach auf fragliches Fest mit der Gießener Omnibus- Gesellschaft in Verbindung setzen, um den geebrirn Fefnheil- nehmern Gelegenheit zur bequemen Her- und Rückkunft von Gießen und Wieseck zu geben. * e* Münzenberg, 19. Mai. Bon herrlichstem Wetter begünstigt, feierte heute der Solmser Zwetgverein der Gustav-Adolf-Stiftung sein JahreSfest in unserem Städtchen. Ein günstigerer Ort hätte für die diesjährige Feier nicht gewählt werden können. Die Münzenberger Kirche gehört nach ihrer kürzlich erfolgten Rrstaurnung gewiß zu den schönsten der Provinz und wird sicherlich auch künfttg wie schon bisher manchen Kunstverständigen zum Besuch derselben verlocken. Bor acht Tagen wurde, wie in diesem Blatt bereits gemeldet, die stilvoll, fich der ganzen Einrichtung der Kirche unpassend- Orgel eingewkiht. So war schon daS Gotteshaus an fich geeignet, dem Feste seine Wcihe zu geben. Mehr noch allerdings geschah die« durch die sehr gehaltvolle Predigt des Feftpredtgers, Herrn Pfarrer Werner au« Kappel bei Marburg. Bekanntlich ist der Gustav Adolf- Verem ein Sammel-, Pflege- und HtlsSvereiu an den zerstreut wohnenden evangelischen Christen. Als solchen kennzeichnete ihn der Festpredtger auf Grund der Offenbarung 3, 2a. Zu dem NachmittagSgotteSdienste hatte fich durch Zuzug vieler auswärtiger Feftgäste eine stattliche Festgemetnde zusammengesunden, so daß die Kirche von Andächtigen dicht gedrängt angefüllt war. Der Predigt, gehalten von Herrn Pfarrer Wahl in Langen, der früher in der Pfarrer Münzenberg als Geistlicher thätig war, lag der Gedanke zu Grunde, daß der Gustav-Adolf-Berein ein Verein sei, der evangelische Gemeinden unter einander, diese mit den zerstreuten GlaubenS- brüdern und beide zusammen mit Gott verbinde. Der Prediger entnahm diesen Gedanken dem Gleichniß vom karmherzigen Samariter (Luc. 10, 33—37). In diesem Gottesdienst kam auch der übliche Rechenschaftsbericht zur Verlesung, der einen kurzen Ueberblick über den derweiltgen Stand der Gustav- Adolfsache gab. Nach beendigtem NachmittagsgotteSdienste versammelten fich die Festgäste in großer Anzahl auf der Burgruine, woselbst Amprachen mit Gesängen d-« Münzenberger gemischten Chore« wechselten. —- Wenn wir un« im Anschluß an daS recht schön verlaufene Fest eine Bemerkung erlauben dürfen, so ist e« die, dem Borstand deS Solmser ZweigvereinS zur Erwägung anheim zu geben, ob es nicht besser wäre, das Fest auf den Nachmittag zu beschkänken. Ein Festgottesdienst mit Predigt und eine nachfolgende freie Versammlung mit einigen kurzen Ansprachen, die sich lediglich mit der Gustav-Adolfsache zu befaffcn Härten, würden vollkommen genügen,zumal daSFest herkömmlich an einemWochentog gefeiert wird. Auch diesmal hat e« fich wieder gezeigt, daß die große Festversammlung erst am Nachmittag erschien. Im Uebrigen wünschen wir allen Thetlnehmern einen reichen Festsegen. 4- Nidda, 19. Mai. Der heutige Bteh- und Kram- markt war Dank der trockenen Witterung sehr gut besucht- ersterer begann schon in der Frühe und brachte einen lebhaften Handel. Der Schwetnemarkt war am besten befahren und wurden vorzugsweise Ferkel angeboten bezw. zu kaufen gesucht, während Rindvieh weniger aufgetrieben war alS dies sonst der Fall ist. Ans Rheinhessen, 19. Mat. Mit den Vorarbeiten sür die Pfeiler der Rh ein brücke bet Worm« ist der Anfang gemacht worden. Der Schiff- und Floßverkehr wird auf das linke Rhetnufer beschränkt, die Durchfahrt durch d e Schiffbrücke wird vorerst den bestehenden Bestimmungen gemäß weiter gehandhabt. OrnnW». • Ehringshausen bei Wetzlar, 20. Mai. Bei dem heute Nachmittag gegen 1 Uhr stattgefundenen Gewitter ging am hiesigen Bahnhof ein Wolkenbruch nieder. Die Wasser- massen fielen so mächtig, daß der Bahnzug, der um 12 Uhr 56 Min. von Wetzlar abgeht, vor der Station anhalten mußte. Die Felder wurden fast 1 Meter hoch überschwemm!. Die Bewohner der am Bahnhof gelegenen Häuser konnten wegen de« Wasser«, da« meterhoch vor den Gebäudcu ftan*, nicht auf die Straße. Der Schaden dürfte, obwohl nur em beschränkter Theil der Gemarkung von dem Wolkenbruch berührt wurde, beträchtlich sein. Da« vom Bahnhof durch die Dill getrennte eigentliche Dorf blieb verschont. * Aus Westpreoßen, 18. Mai. Premierlieutenaut Eichner au« Bromberg stürzte bei einem Wettritt mit einem Radfahrer in Folge deS Scheuwerdens feint« Pftrdt« und starb bald darauf in Schwetz. • Kurort Wörishoftn, 20. Mai. Der Kurvtrein WöriShoftn ersucht un« um Aufnahme folgender Berichterstattung über da« Befinden de« greifen Herrn Prälaten Kneipp: Die bis zum 10. d. M. bestandene entschiedene und nach des Patienten eigenem AuSspruchc zu den schönsten Hoffnungen berechtigende Besserung hat in verflossener Woche nicht angehalten, vielmehr trat eine W n- SBetttr '« flDtreln brr 8hft in unfertm Rixit mbung grwjh }u * auch kW, “ -um Besuch der- ne in diesem Blatt len Einrichtung der 10 War schon das --Weihe zu geben, "e sehr gehaltvolle " Werner aus der Gustav Adolf, verein an den zer- Als solchen ftnm Dfienbaning 3,2a. üoech Zuzug vieler mlnbt zusammn« n dicht gedrängt n Herrn Pfarrer nrr Mllnzenberg t za Grunde, daß r rvangeltschr Ge« streuten Glaubens« Inbi. De: Prediger vom tarmherzigen ir Gottesdienst kam erlesung, der einen Stand der Gustav- litta^fltltibienfte «njajl auf der gen des Münzen« Lena mr uni m l\t ttot Bemerkung i^anb drs Tvlwscr geben, ob es nicht itag zu beschrävkici. e nachfolgend freie ichen, die sich UbliV halten, würden voll- :nn rinemWochenlog wieder gezeigt, dah rutag erschien. Im itm einen nid)'" ü.,, * 8 ^kndrxmui ^seluder »7 ,b,!r «'n» ’ M aQ,m 81ti Mthttt. "nb $ü«hi|t »w lt$, und Lram- >g sehr gurdrfuchl, ichrr erneu lebhafteo men befahren m 1 ,at «B t>°° >°"(l n Sorarbettf fß«k,t „6 i» »« urlfrt« bi S 8.W»«“’«1" Sal. 8.1 * •* SeBittn B’ß0_e ’ Di. »II'" u» 12 U” ‘ 6 I« ''“EM0"’' den Gev°° (i0 "Jn60,4 * ...... t-vetz garvert'" Der ijP j.’" 1O'(m genew " . t w W*V*' öung zum Schlimmer» ein, die daS Aeußerste befürchten ließ. Heute, am Vorabende seines 77. GeburtStagSfesteS, war der Zustand wiederum verhältnißmäßig recht günstig, so daß Herr Prälat eine Abordnung von Kurgästen und Einwohnern, an deren Spitze der hier zur Kur wettende Fürst LubeSky, zur Beglückwünschung und Überreichung eines Bildes, welches den aus den Spenden der Kurgäste zu errichtenden Kneipp« Brunnen darstellt, mit gutem Humor empfangen konnte. Der alte Herr scherzte und gab sich der Hoffnung hin, daß er in 12 Tagen wieder heraus könne, daS Wetter beetn« stuffe seine Krankheit sehr stark.--Angesichts der häufigen Wechsel im Befinden deS großen Menschenfreundes, die (wenn zusammenhanglos in die Welt hinausposaunt) zu den wider« sprechendsten Gerüchten führen müssen, sehen wir eS als u ifere Pflicht an, die vielen über den ganzen Erdkreis zer« streuten und in allen Gesellschaftsklassen zu suchenden Anhänger und Freunde deS Patienten über den wahren Sachverhalt zu unterrichten und denselben den Ernst der Lage nicht zu verschweigen. Wir schulden eS dem Begründer unseres Kurortes, wenn wir zugleich bei dieser Gelegenheit gewissen Zeitungsgerüchten entgegentreten, welche zu verbreiten suchen, daß seit der Erkrankung deS Herrn Prälaten, namentlich seit der Wendung zum Schlimmern, ein großer Theil der Kurgäste von hier abgereift sei. Der Wahrheit ^mäß ist festzustellen, daß sich eine Stockung im hiesigen ^rdeleben bisher nicht bemerkbar gemacht, daß vielmehr der Zuzug von Kurfremden aller Nationen in der letzten Zett — trotzdem Herr Prälat in verschiedenen Blättern schon rodt gesagt wurde — ein sehr lebhafter war und die ver« schiedenen Hotels und Villen der Jahreszeit nach gut besetzt sind. Daß für eine würdige Vertretung des Herrn Prälaten Kaeipp schon längst mit Erfolg gesorgt war, beweisen u. A. die warmen Sympathien, die seine langjährigen Mitarbeiter, ö*2 erprobten Bade- und Assistenzärzte KneippS, die Herren Di-, med. Baumgarten und Hofarzt Dr. Mahr, Seitens des ^arpubl kumß genießen, ebenso wie Herr Prior Rette, der la gjährige talentvolle Schüler und Secretär des Prälaten, er schon seit Jahren selbstständig neben dem Letzteren zu ffen Entlastung Sprechstunden abhielt, die sich von Anfang 'N des lebhaftesten Zuspruches zu erfreuen hatten. Diese '.'littheilung, daß die Kneipp'sche Methode hierselbft wie sher von berufenen Vertretern in unverfälschter Weise fort- ^führt wird, mag vielen Anhängern zur Beruhigung dienen. * Und doch fein Glück gehabt! Aus Passau wird der dortigen Donauzeitung etwas, was gewiß noch nicht da war, -meldet: „Wird da vor ein paar Tagen aus dem Land- bezirke ein Vagant eingeliefert, welcher nicht einen einzigen Eintrag in seinem Arbeitsbuch hatte, dafür waren in den Blättern eingestreut — nicht weniger als 57 Stück „vier, blätterig er Klee!" Wie viel Müde mag der Mann auf das bekanntlich seltene Auffinden des „Vierblätterigen" verwendet haben." Und doch hat er kein Glück gehabt. Schiff-nachrichten. Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Earl LooS und I. M. Schulhof. Bremen, 20. Mai. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer Tiaoe, Captlän C. Thalenhorst, vom Nordd. Lloyd in Bremen, ist heute 3 Uhr M.rgens wohlbehalten in Newyor! angekommen. Bremen, 20. Mat. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Willehad, Cavitän C. v. Borell, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist heute 7 Uhr Morgens wohlbehalten in Baltimore angekommen. Airchliche Anzeige« -er Stadt Gietzen. Svaugelifche Gemeinde. Sonntag den 23. Mai. Rogate. Gottesdienst In bet AriebhofSeapelle. Vormittags 9‘/? Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. I« Confirmaubensaal, Neustadt 61. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Schlosser- Predigtgottesdienst mit Christenlehre für die Neuconfirmirten aus der MatthäuSgemeinde. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die MarcuSgemeinde: Pfarrer Dr. Grein. Zusammenkunft der Vereinigung der confirmirten männlichen Jugend der MatthäuSgemeinde Nachmittags 3 Uhr im Con- firmandensaal. An der Aohaunesttrchr. Vormittags 9str Uhr: Pfarrer Dingeldey. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die JohanneS- gemeinde. Pfarrer Dr. Naumann. Vormittags 11 Ubr: Vereinigung der Neuconfirmirten auS der Lucasgemetnde im Confirmandensaal. Pfarrer Dingeldey. Himmelfahrtfest, den 27. Mai. Gottesdienst I« der ArtebhofSeapelle. Nachmittag? 2 Uhr: Pfarrer D Naumann. In btt JohanneSkirche. Vormittags 9Vr Uhr: Pfarrer Dr. Grein- Kathslische Seaeinbe. Samstag den 22. Mai. Nachmittags um 4 Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit zuk hl- Beichte; Sonntag den 23. Mai. 5. Sonntag nach Ostern. Vormittags von 6Ve Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte; , um 67i Uhr erste hl- Messe; » um 77i Uhr AuStheilung der hl. Communion; „ um 8 Uhr zweite hl- Messe; „ um 9»/2 Uhr Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 2 Uhr Christenlehre; darauf Andacht. Dienstag und Freitag Abend um 67t UhrItst Maiandacht. Zottesdrerrft in der Synagoge. Samstag den 22. Mai 1897. Vorabend 78° Uhr, Morgens 88) Ubr, Nachmittags 4 Uhr, SabbathauSgang 9 Ubr. Gottesdienst der iSraelttischen Religionsgesellschaft. Freitag Abend 7»° Uhr, Samstag Vormittag 8 Uhr, Nachmittag 4 Uhr, Sabbathausgang 910 Ubr Nachmittag 3" Uhr SchrifterklÜrrrng Bahnhosstr. 50. Wochengottesdienst Morgens 6®o Uhr, Abends 910 Uhr. Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur g.messen nm 21. Mai, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags: Wasser 14 , IMt 22». Rübsamen'sche Badeanstalt. — Bremer LebeuSverficherungSvank. Das Geschäft hat sich irn Jahre 1896 in günstiger Weise forlentwickelt. Für Mk. 12,524,550.— Anträge lagen zur Erledigung vor, wovon Mk. 9,597,150.— perfect wurden. Der Versicheiungsbestand belief sich Ende 1896 auf Mk. 70,336,396.— und vertbeilt sich auf 38,532 Policen. Das finanzielle Ergebniß war ebenfalls ein zufriedenstellendes, der Ueberschuß belief sich auf Mk. 260,547.62 gegen Mk. 237,581.23 irn Vorjahre; bierbet war vorzugsweise der günstige Verlauf der Sterblichkeit von E'nfluß. ' Der Vermögensstand stieg um Mk. 1,716,367.— auf Mk. 15,955,431.—. 119 Meyers Konversations - Lexikon (auch in Umtausch gegen ältere Werke) sowie alle andern Bücher I liefert gegen Teilzahlungen von monatl. 3 M. an I U. 0. Sperling, Buchhandlung, Stuttgart VII. THEE-MESSMER |j BERÜHMTE MISCHUNGEN M, 2 30 & 3.50 PR. PFUND. PROBEPACK6TE 60 4 00 PF. ... ll~ 'I ini iiwnuir—■■■Ti !■__ Grasfamen. Aus den Communalwaldungen von Gießen, Alren-Buseck, Rödgen, -iuttershausen und Wieftck wird die diesjährige Grassamenernte im Wege christlichen Angebots vergeben gegen Vorauszahlung unter den seither üblichen Bedingungen, welche von den Bietern als rechtsverbindlich anzuerkennen sind. — Die Anerbietungen sind mit der Aufschrift „Angebot auf Grassamen" getrennt an die einzelnen Bürgermeistereien bis längstens Mittwoch den 2. Juni schriftlich einzureichen, woraufhin am 3. Juni, vormittags 11 Uhr, die Eröffnung erfolgt. Gießen, den 21. Mai 1897. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ________________________Gn auth.____________________5050 Bremer Iebensverficherungs-Bank. Versicherungsbestand Ende 1896 .... 70366396.— Mk. Prämien- und Zinsen-Einnahme 1896 . . 3104 566.— Mk. Versicherungssummen sind fällig geworden 1896 657 558.— Mk. Prämienreserve stieg 1896 auf..... 14000 921.— Mk. Ausführliche Geschäftsberichte sind bei den Bankagenturen zu haben. 5048__Die Directiou. Gießener sreiw. Feuerwehr. Samstag den 22. Mai, Abends 8 Uhr: Ab end.-Unterhaltung1 mit Theater und Tanz im Cato Leib. 4972 Der Vorstand. __Montag den 24. Mai, Abends 8% Uhr. Uebung.________ Am 7. Juni d. I. findet in Londorf, im „Gasthaus zur Stadt Gießen", >034 ein Israelit en-Ball statt, wozu freundlichst einladet Das Counts. 446'2 Preisgekrönt auf der Berliner Gewerbe-Ausstellung 1896. —- aus der Dar- ipf~Kaff63-B re n n er ei von - A. Zuntz sei. "W'twe Königl. Grossherzogl. etc. Hofl. ——• Bonn * Berlin Hamburg' --- wird allen freunden einer wirklich guten Tasse Kaffee bestens empfohlen. — Sorgfältigste Auswahl u. sachgemässe Mischung nur edelsier Rohsorten, verbunden mit langjährig bewährter Brennmethode, gewährleisten einen stets gleichmässigen Aufguss, der den höchsten Anforderungen an Wohlgeschmack, Kraft und Ergiebigkeit vollauf entspricht.---- la. gebr. Java-Kaffe ä Mk. 2.— Ila. „ „ „ „ „ 1.90 Haushalts' „ „ „ 1.80 Wiener Mischung „ „ 1.70 Zu haben in Gietzen bei I. M. Schulhos, Marktstraße; PH. Herrmann, Seltersweg 33; 8. Kalkhos, Westanlage; C. G. Kleiuhenn,*Bahnhofftraße: Rud. Schlabach Rachs., Ludwigsplatz; in 8ich bei A. Bing und H. Zimmer VII., in Steinbach bei H. Krämer I., 5011 in 8ollar bei A. Zimmermann, in Londorf bei Georg Braun. in Krofdorf bei A. Schmidt Ww. und H Ninn, in Hohensolms bei Ferres & Brück und Fr. Hoßbach. pro Vr Kilo. Äadt. Schlachthaus. Freibank. 4971 Heute und morgen: ecbfenflriftb nicht ladenrein, per Pfd. 54 Pfg. Hchwemeffeisch nicht ladenrein, per Pfd. 45 Pfg. ZSpse, Dreyer, Haar- «hrketteu, Toupe Scheitel und Perrückea werden billigst angefertigt bei HL Tichy, lots 43. Seltersweg 43. (^»11180111670^6^1 Bureau-Beamter f für ein Verstch -Bureau gesucht. Branche« kenntniffe erwünscht. Befühiguug für Buchhaltung tmb Correfpondenz Bebinguag. Off. mit Gehaltsanspr. unter 5039 an die Exped. d. Bl. 6 Giessener Concertverein. Gtedächtnisa-Feier für Johannes Brahms Sechstes Concert Mittwoch den 26. Mai 1897, Abends 6 Uhr, im Festsaale (Wallthorstrasse) unter Leitung des Grossh. Universitäts - Musikdirectors Herrn Gustav Trautmann. Mitwirkende: Fräulein Emma Hiller, Kammersängerin aus Stuttgart (Sopran), Herr Adolf Müller aus Frankfurt (Bass), Academischer Gesangverein und das durch auswärtige Künstler verstärkte Vereins-Orchester. Programm: Sämmtliche ComPositionen von Johannes Brahms. Nr. 1. Gesänge für Frauenchor mit zwei Hörnern und Harfe op. 17. Nr. 2. Lieder für Sopran mit Klavierbegleitung. a) 0 wüsst ich doch den Weg zurück op. 63 Nr. 8 b) Feldeinsamkeit op. 86 Nr. 2. c) Die Mainacht op. 43 Nr. 2. Nr. 3. Ein deutsches Requiem für Soli, Chor und Orchester op. 45. Hauptprobe Dienstag den 25. Mai 1897, Abends 5 Uhr. Eintrittskarten zum Concert für Nichtmitglieder zu Mk. 2.50 (Sperrsitz Mk. 3.50) sind in der Musikalienhandlung von Herrn Ernst ChalHer (Rudolphs Nachfolger) , für Stndirende auch bei Herrn Hausverwalter Stork zu ermässigtem Preise zu haben. Zur Hauptprobe nur im Vorverkauf Mk. 1.—, Schülerkarten 50 Pfg. Texte 10 Pfg. 4906 Die wesentlich veränderte Platzordnung des Festsaales liegt bei Herrn Ernst Challier zur Kenntnissnahme aus. Zwei schöne Villen mit grotzem Garten Verhältnisse halber billig zn verkaufen. Näheres durch PH. Schneider, Marktplatz 20. 5031) Wetbl. b&n. Dogge, silbergrau, lx/< Jahr, Prachtexemplar, billig abzugeben._________BiSmarckstr. 10« 5049] Ein schöner, langhaariger, sehr wachsamer Hund, mittlerer Größe, auf Ungeziefer abgerichtet, ist billig zu verk. Herberge zur Heimath, Wetzlar. qgy Waaren-Haus Richard Loewenthal & €o. Bahnhofstrasse 1, Giessen. Bahnhofstrasse 1. C3F Stroh-Hüte. Garteu-Ttrohhüte, für Knab.n 28, 38, 48, 75, 95 Pfg. 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Rabatt Statt besonderer Anzeige Die üblichen Blumenspenden dankend abgelehnt 40. aus statt. 5042 Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen 5033 Klein - Linden Eintritt 20 Pfg wie Section Giessen 5035 Verloren u. Gefunden Giessen, den 21. Mai 1897 in dem romantisch gelegenen, neu erweiterten Garten der Wirtschaft „Zur Burg" statt, wom freundlichst einladet ' [5047] Der Vorstand. Im Namen der Familie: G. Appel Wlttwe Heute entschlief sanft nach langem, schweren Leiden unser lieber, unvergesslicher Sohn, Bruder, Onkel und Schwager, Die Beerdigung findet Samstag Nachmittag 6 Uhr, vom Sterbehause, Goethestrasse AuSflug «ach Bad Rauhet« Abfahrt 218 Uhr mtt Sonntagskarte Sammelplatz in Lad- Nauheim: Turnballen»Reffau- rant. Bet ungünstiger Witterung von 4 Uhr ab Unterhaltung im Easä Ebel. 6045 Giessen, den 21. Mai 1897. Die Beerdigung findet Sonntag, den 23. d. Mts, Nachmittags 3 Uhr vom Trauerhause, Marktstrasse 1, aus statt. 5046 Vkllttch. u. ykkerreich. Alpkllvrrkills. 1 MoseUour. Abfabrt SamStag, den 22. Mai, 5M Uhr Nachmittags Retourbillet Gießen-Coblen, 3 Klaffe Mk., einfaches Billet Coblenz- Wingerobr 3 Klaffe 3,1U Mk, einfaches Biller Wing rohr—Bernkafül O,6o Mk was wir tiefbetrübt allen Freunden und Bekannten hierdurch zur Kenntniss bringen Gefunden I ein Sonnenschirm Abzub Gaudg. 31 Für die herzliche Theiluahine an dem Tode ihrer Schwester, Schwägerin und Tante, der Frau Lina v. Gehren, geb. Treser von ihrem schweren Leiden im Alter von 54 Jahren durch einen sanften Tod erlöst wurde. danken bestens L. u. E. Haustein Familie Tips. Giessen, den 21. Mai 1897. Statt jeder besonderen Anzeige. Freunden und Bekannten die traurige Mittheilung, dass heute früh 8% Uhr unsere liebe,^unvergessliche Gattin, Mutter, Schwiegermutter, Schwester und Tante xxxxxxxxxxxxoxxxxxxxxxxxx * Restauration Bourgeois ” x Brauerei Böhrle * | Eröffnung der Bierhalle. * * Samstag Abend: BIER-CONCERT, L Krofdorf. Sonntag d. 23. und Montag d. 24. Mai findet die Gauturntahrt des Knuts fitflrii, verbunden mit dem lOjiljr. Mmssfeß d. Srofhorftt gnrnvtrtibs statt, wozu ergeben ft einladet Tad Fcstcowitee. atr Für gute Speisen und Oeträuke wird bestens gesorgt. 4775 Die Festwirthe: Hofmann. Frennd. 50?2j Ein einfach möblirteS Zimmer zu oermiethen. Bei wem? f. d- Erp. d.Bl. 5011] Freundliches Zimmer zu oerm. «arklstr. 82, II. 5036] Eine ruhige Beamten Familie sucht in der Nähe des Bahnhofes eine hübsche Wohnung von 4 bis 5 Zimmern. Offerten mit Preisangabe unter F. 20 an die Exped. d. Bl. erbeten. Xtbactian: Ä. 6 d) e n b c_ — Druck unb verlaß btt Vrühl'schen UnwersttäkS-Buch» und ^ttinbru-Ittet P, ersch A. Echevda) m jHe heutige Kummer umfaßt 6