I» S&'M 1888 '"»toiwoMta. ™en förmig alt ^d-rUAnfth«, Ntti. >ÄU, Sjto, 5^°dchti b*MfÜ^ ?*cnftbolen3 teur. rvi^Zr ^-AL chrahe, ünstraße, lrgnstraße, m Schlfjenbngeriveg, wn und dem Leih- lraße, «anlage, ieseck und von der 1 Licherstraße, hafee, isenbahuen von dn Nordanlage, ) Westanlage, ße, und Hollergafi age. ßen. 10723 V anb« ttob forst- -tt MIM liegen is zum 4. De- )t der 8WÄ Mn N mrr. dn dm Vorstände K \n DamstA bei ehen. MMN. gesetzte Probe ä 8* P»b- fft* dS 8 Uhr, et ier, »* ht "■ i®itir*' d cora|lel1' itttt „ ’ l,aa.srtf*,tlS« j •s£M . ü« Salviak- L Metbodr in 1®^ LrEÄ Jn Met n*H . 1807 Somrtay den 21. November Nr. 274 Zweites Blatt Gießener Anzeiger Kenerak-Nnzeiger. Redaction, (Eyptbitioe unb Druckerei: -lSalstratze Ar.I» Fernsprecher 61c Vierteljähriger Avonnementrpreisr 2 Mart 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch bie Post bezog« 2 Mark 60 Pfg. Die Gießener A»««tkteavtäl1er werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Der ♦Wetter Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montag-. Amts- und Zlnzeigeblcrtt für den Avers Grefzen. Annahme von Anzergen zu der Nachmittags für de» folgmden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. Hratisöeikage: Hieß euer Kamilienbkätter Alle Annoncew-Bureaux deS In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" enzgege«. Tlmtlicbcr Loeil Gießen, 17. November 1897. Betreffend: Die Unterhaltung der Kreisstraßen. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen au die Großh. Bürgermeistereien Albach, «lleudorf a. d. Lahn. Annerod, virklar, Burkhardsfelden, Dorf-Gill, Sberstadt, Garbeuteich, Großen-Linden, Gröningen, Haufen, Holzheim, Klein-Linden, Lang-SönS. Leihgestern, Sich, Ober Hörgern, Oppenrod, Steinbach und Watzenborn. Sie wollen in ortsüblicher Weise bekannt machen, daß die für Montag den 22. November l. IS. in den Orten Steinbach und Watzenborn sowie für Donnerstag den 25. November l. Is. in Grosteuliudeu anberaumte Ver- gebung der Decksteinlieferung zur Straßenunterhaltung wie folgt verlegt wird: 1) Steinbach: Dienstag den 23. November, Vormittags 9 Uhr. cbm 7 o Garbeuteich— Steinbach 22 p Jn Steinbach 5 q Steinbach—Annerod 42 r Jn Annerod 21 b Annerod—Gießen 24 38 a Annerod—Grünberg (Staatsstraße) 17 39 a Lich—Albach 9 b In Albach 7 c Albach—Oppenrod 64 d Jn Oppenrod 15 e Oppenrod—Gießen 15 40 a Steinbach—Albach 17 b Albach—Burkhardsfelden 57 41 a Steinbach—Oppenrod 33 2) Watzenborn: Dienstag den 23. November, Mittags 12 Uhr. cbm 7 h Leihgestern—Steinberg 51 k Steinberg—Watzenborn 50 1 Jn Watzenborn 10 m Watzenborn—Garbenteich 27 o Garbeuteich—Steinbach 22 11 c Leihgestern—Lang-GönS 25 13 a Gießen—Steinberg 60 14 a Watzenborn—Schiffenberg 13 15 a Gießen—Hausen 100 b Jn Hausen 7 c Hausen—Garbeuteich 15 d Jn Garbeuteich 20 e Garbeuteich—Dorf Gill 76 f Ja Dorf-Gill 16 g Dorf-Gill—Hof-Gill 54 43 b Jn Steinberg 20 c Steinberg—Grüntngen 72 8) Großen-Linden: Freitag den 26. November, Nachmittags 3 Uhr. v. Dauern. cbm 7 a Klein-Linden—Allendorf a. d. Lahn 28 b Jn Allendorf a. d. Lahn 8 c Allendorf a. b. Lahn—Lützellinben 8 d Lützellinden—Großen Linden 36 e In Großen-Linden 21 f Großen-Linden—Leihgestern 41 g In Leihgestern 18 h Leihgestern—Steinberg 51 8 a Jn Klein-Linden 7 b Klein Linden—Lützellinden 23 9 a Großen Linden—Hörnsheim 42 11 a Gießen—Leihgestern 50 c Leihgestern—Lang GönS 25 Stehbierhallen. Gebrüder Aschinger, die bedeutendsten der deutschen -Gastronomen, deren Ruf auf diesem Gebiete weit über die »Grenzen unseres Vaterlandes gedrungen, haben vor kurzer Leit ein neues Etabliffement geschaffen, das, an und für sich nur für die 25 Stehbierhallen dieser Firma in Berlin berechnet, doch eine Sehenswürdigkeit allerersten Ranges und ♦für jede Hausfrau vom culinarischen und wirthschaftlichen Standpunkt aus von immensem Jntereffe ist. Gebrüder , Aschinger haben in Berlin eine Centrale geschaffen, von der aus die vielen hunderttausend hungrigen Mägen und dursti- j gen Kehlen aller derer gespeist und getränkt werden, die während des Tages die appetitlichen Brödchen ä 10 Pfg. und das schäumende Naß (es werden mehrere Sorten Bier, darunter auch Pfungstädter, in Gläsern ä 10 Pfg. verzapft) in den Detailgeschästen der Firma verzehren. Diese Centrale befindet sich an der Stadtbahn via-ä-via dem Königlichen Polizei-Präsidium, und es sind nicht weniger als fünf Stadtbahnbögen gemiethet worden, in welchen sich die Küchen- und Lagerräume sowie die Expedition von Gebrüder Aschinger befinden. Im Parterregeschoß sind die Abfertigungscäume untergebrachl. 12 Gespanne mit 30 Pferden halten Morgens um 8 und Nachmittags um 4 Uhr an der Expedition, um mittels transportabler Speisekästen die Maaren nach den Stehbierhallen zu überführen. Natürlich ist ein ganzes Heer von Angestellten nöthig, um die vielen Hunderttausende von Portionen mundgerecht zu machen und die aus der Küche kommenden Maaren den einzelnen Gespannen zuzuzählen. Im Expeditionrraum sind die Abtheilungen für Butter und Gewürz untergebracht; daneben ist der Spersekühlraum angelegt, in dem die gekochten Speisen die nöthige Temperatur erhalten. Hier stehen auch große Gewürzspinden, die den Stolz selbst de» größten Delikateßwaarengeschäfts ausmachen würden. Jn den mit eleganten Porzellankacheln ausgelegten und peinlichst tauber gehaltenen Räumen finden wir elegante Bassins für Majonaisen, italienischen Salat und Kartoffelsalat, deren jedes 8 Centner derartiger Speisen faßt. Für den Tagesbedarf werden ca. 1000 bis 1500 Portionen in Gelee, wie Sülzkotelette, Hummer in Gelee, im Kühlraum aufbewahrt. Essig und Oel werden mittels Pumpen vom Lagerraum nach dem im Oberstock belegenen, 25 Centner haltenden Bassin hinaufgeführt. Das erste Stockwerk dient den Lagerräumen. Wtr betreten zuerst die Conseroenabthei- lung, in welcher 6000 Büchsen ä. 10 Pfd. für den Wochenbedarf aufgestapelt sind. Was an diesen Delikateffen allein bei Aschinger verzehrt wird, mag am besten gekennzeichnet werden durch die Bücher der Firma, nach welchen im ver- floffenen Jahre u. A. nicht weniger als 82000 Dosen Hummern und 600 Steine Schweizerkäse, gleich 720 Centner, verzehrt wurden. Den Mittelpunkt alles Jntereffes aber bietet die Küche, in welcher etwa 50 Personen ständig von Morgens 6 bis Abends 10 Uhr beschäftigt sind. Die Küche ist mit allem Comfort und maschinellen Erfindungen der Neuzeit versehen. Die meisten dieser Erfindungen rühren von den Inhabern, Gebrüder Aschinger. her. Dee Maschinen fdbft werden von einem electrischen Motor von 12 Pferde- kräflen getrieben. Da finden wir zuvörderst ein von polir- tem Granit gefertigtes Bassin nebst Rührvorrichtung, in welchem täglich 25 Centner Kartoffelsalat gerührt werden. Die Dampf-Kochmaschine speist gleichzeitig 4 große Kessel bis zu 500 Liter Inhalt. Die Kartoffeln, von denen etwa 50 bis 60 Centner täglich gebraucht werden, werden mittels Winden in den riesigen Keffel ein- und aus dem Keller aus- gehoben, und nicht weniger als 30 Küchenmädchen müssen ständig Kartoffeln schälen. Die größte Sehenswürdigkeit der Küche aber ist unstreitig der Gasbratofen, der sechs Abteile enthält. Bezeichnend für die Quantitäten, die in diesem Bratraum fertig gestellt werden, ist die Thatsache, daß nicht weniger als 60 Gänse auf einmal daselbst gebraten werden. Hier finden wir auch einen automatischen Gewürzmörser mit electrischer Klopfvorrichtung und einen Eier - Kochapparat, in welchem 942 Eier zugleich auf einmal gekocht werden, ohne daß ein El das andere berührt. Eine Gurkenschneidemaschine für Salat schneidet in der Stunde etwa 60 Schock Gurken. Ebenfalls stehen daselbst die großen Maschinen für Sauce zum italienischen Salat, Majonaisen, deren jede Maschine 3 Centner gleichzeitig verarbeitet. Jn den Kellereien ist die Schlächterei untergebracht, deren Dimensionen dem Tagesbedarf von 80 bis 100 Centner Fleisch entsprechen. Auch hier herrscht, wie überall in der Aschingerschen Musterwirth- schäft, die peinlichste Sauberkeit. Die Tische sind mit Marmor, der Fußboden mit Porzellankacheln ausgelegt. Hier wird auch die jedem Berliner wohlbekannte Aschinger Bier- wurft fabricirt, und nicht weniger als 12 Fleischer arbeiten angestrengt von Morgens früh bis Abends spät, um die riesigen Quantitäten dieser Leibspeise der Berliner Bevölkerung herzustellen. Recht interessant ist auch ein selbstständiger Wiegeapparat, dessen 9 Messer unausgesetzt das Fleisch verkleinern. Daneben finden wir Fleischschneidemaschinen, Mengmaschinen und einen Gelee-Klärapparat (für 1000 Liter berechnet), deren sinnreiche Construction gleichfalls ! von Gebrüder Aschinger erdacht ist. In den vier Rauch. Kammern werden pro Stunde 4000 Paar Würste fertiggestellt. Jn dem Wurstkessel können stets 10 Centner Wurst gekocht werden. Ebenso ist ein Pökelkühlraum vorhanden, in welchem 10 Centner Pökelfleisch in ifolirten Bassins aufbewahrt werden. Ein weiterer Stadtbahnbogen dient Aschingers Dampf- Wäscherei; hier werden Servietten, Tischtücher, kurz alle Wäsche, deren die Detailgeschäfte der Firma benöthigen, gewaschen und geplättet. Auch hier ist wieder ein Beweis mehr gegeben, mit welchen Quantitäten das Riesengeschäft zu rechnen hat- nicht weniger als 20 Centner schmutzige Wäsche werden täglich daselbst durch 70 Mädchen gesäubert. Für die bereits bestehende Dampfbäckerei von Gebrüder Aschinger ist ein neues Gebäude in der Sophienstraße errichtet, in welchem 6 Dampföfen Tag und Nacht Semmeln und Brot backen, und jedes Geschäft erhält von da aus mittels eigener Geschäftsdreiräber täglich fünfmal frische Backwaare. Auf dem Hofe befindet sich das Maschinenhaus, das natülich mit allen Erfindungen der Neuzeit versehen ist. Auch eine Messerputzbude mit electrischem Betriebe ist daselbst errichtet, in der täglich 40000 Messer und Gabeln geputzt werden. Den Abschluß bilden die Stallungen für 30 Pferde, die den Raum eines Stadtbahnbogens einnehmen. Die Herren Carl und August Aschinger haben sich entschlossen, dem großen Publikum die sehenswürdigen Einrichtungen der Centrale zugänglich zu machen. Es wird für gemeinnützige Zwecke, die hauptsächlich den Armen Berlin» zu Gute kommen sollen, ein kleines Entree erhoben roerben, welches berechtigt, das Etablissement in allen seinen Theile« zu besuchen. ____________________________________________ DimWcf. • Die Freikarten der Presse. Der Gesangverein ^Philharmonie" in Elberfeld hat einen Cyclus von Conerten veranstaltet, zu denen auch die Redactionen der dort erscheinenden Zeitungen als Einladung Eintrittskarten erhielte». Der Kritiker eines Blattes ließ nun in einer der Kritiken nicht Gnade vor Recht gehen, ohne jedoch die Grenzen des Maßvollen zu überschreiten. Der Vorstand der „Philharmonie" fühlte fich dadurch gekränkt unb erließ eine öffentliche Erklärung, worin gesagt war, daß er, von dem HauS- rechte Gebrauch machend, welches gestatte, einem Gaste wegen ungeziemenden Verhaltens die Thür zu weisen, dem genannten Blatte die „RedactionS-Freikarte" entzogen habe. Die „Philharmonie" hatte aber die Rechnung ohne den seit Kurzem begründeten „Verein Wupperthaler Presse" gemacht. Bon der Thatsache ausgehend, daß die Uebersendung von Eintritts- karten für eine Redaction niemals eine besondere Vergünstigung sein kann, die Annahme solcher Karten vielmehr nur zu Arbeit und im Falle der Verhinderung der RedactionS- Mitglieder zu Kosten verpfl chte, hat der „Verein Wupperthaler Presse" in den Blättern seiner Mitglieder öffentlich erklärt, daß er in dem Vorgehen deS Vorstandes der „Philharmonie" namentlich aber auch in der verächtlichen Bezeichnung „Freikarten" für die der Presse zugesandten BilletS — welche nur als eine Einladung zur kritischen Besprechung der Leistungen der „Philharmonie" angesehen werden könnten — den Versuch einer absichtlichen Herabsetzung deS Ansehens der Preffe erblicke, unb baß er seinen Mitgliedern empfohlen habe, ihre Karten der „Philharmonie" zurückzusenden. Dieser Anregung ist einmülhtg Folge geleistet worden. • Große Erregung herrscht unter den englischen Postunterbeamten darüber, daß ein Thetl derselben demnächst entlaffen unb durch ehemalige Soldaten ersetzt werden soll. Bekanntlich besteht in England so große Abneigung gegen den Dienst im Heer und der Marine, daß eS ost schwer fällt, den nöthigen Ersatz in England selbst anzuwerben. Dieser Mißstand soll dadurch beseitigt werden, daß man fortan die ausgedienten Soldaten im Dienste der Krone unterbringt. Da nun in England die Eisenbahnen Prtvateigeothum find, so bleibt den zukünftigen Milttär- antoärtern zunächst nur die Post- unb Telegraphen-Berwal- tung. Diese soll deshalb künftig die Hälfte aller Unterbeamtenstellen mit ehemaligen Soldaten besetzen. Die Be- amtenftellen bleiben vorläufig den Civil-Anwärtern. • 50 Milliarden Zündhölzchen ans de» Dombangerüß. Ein Statistiker hat berechnet, daß aus der für das Dombaugerüst in Berlin gebrauchien Holzmenge auf Grund genauer Informationen bei den maßgebenden Firmen aus dem gefammten Gerüst eine ganz nette Anzahl — Streichhölzchen fabricirt werden könnte. Tin Lubikmeter Holz ergibt circa 2 Millionen Hölzchen, von denen wiederum circa 70 Stück eine Schachtel „Schweden" füllen. Bon den zu dem vollständigen Gerüst gehörenden 25,000 Cubikmeter Holz würden demnach 50 Milliarden Zündhölzchen geschnitten, bezw. 714,276,010 Stück Schachteln „Schweden" gefüllt werden können. Feuilleton. Am Grabr der Tochter. Bon A. Fromm. (Nachdruck oerbotm.) Ein stiller, trüber Novembermorgen- Erde und Himmel find tu einförmiges Grau getaucht- auf dem Friedhof aber ist eS, als wäre noch eiumal der Sommer gekommen, die Gräber find mit Grün, mit Blumen in allen Farben geschmückt, s'.lbst daS ärmste hat seinen bescheidenen Kranz von Immergrün, denn eS ist Todtensountag. Der alte, hagere, gebückte Herr jedoch mit den strengen tiefgefurchten Zügen, der eben zur Ktrchhofpforte hereintrat, hatte eS nicht gewußt, oder doch nicht daran gedacht. Er stutzte, als er die Gräber im Schmuck sah. „Todtensountag!* sagte er dann vor sich hin. „Merkwürdig!" Er war in seine Heimath zurückgekommen, die er vor mehreren Jahren mit der Abficht, uie wehr dorthin zurück- zukehren, verlaffeu hatte. Aber wie daß zunehmende Alter iha mahnte, daß seine Zeit knapp bemessen war, hatte er daS verlangen gefühlt, noch einmal deu altbekannten Ort zu sehen, und er hatte ihm nachgegeben. Und da er einmal hier war, beschloß er, auch daS Grad seiner Tochter aufzusuchen. Er hatte uur diese einzige Tochter gehabt, nur dieses eine Wesen hatte ihm nach dem frühen Tode seiner Frau angehört. Sie war in ihrer immer reizender ausblühenden Schönheit seine Freude und sein Stolz gewesen, bis sie zur Schmach, zu dem beständig nagenden Schmerz seines Lebens geworden war. Sie hatte sich einem Manne hiugegeben, der tu seiner Leidenschaft für sie Weib und Kinder vergessen hatte. Die betrogene Gattin, immer schon ein zartes, kränkelndes Geschöpf, war von diesem Schlage uiedergeworfen, in ein Siechthum verfallen, da« schließlich ihren Tod herbeigeführt hatte,- aber noch vor ihr war die Sünderin hingr- pangen, von einer heftigen kurzen Krankheit jäh weggerafft. Als der Vater die erste Kunde von der Schmach erhalten hatte, die fie über sich und thu brachte, hatte er fie nicht verstoßen, er hatte fie in seinem Hause geduldet, aber er hatte kaum mehr ein Wort zu ihr gesprochen und still und finster vor sich hingelebt. Als sie gestorben war, zu rasch, als daß er ihr noch ein verzeihendes Wort hätte sagen können, wenn er es gewollt hätte, da hatte der alte Manu den Ort verlaffeu, an dem er so Bitteres durchgemacht hatte. Nun war er wieder da und auf dem Wege zu dem Grabe der Tochter, und weil er eben wieder hier war, sagte er sich. Er schritt durch die Reihen der Hügel hin, fast der einzige Besucher des Friedhofs zu dieser frühen Stunde - denn die »elften von denen, die hier ihre Angehörigen begraben, hatten die Ausschmückung am Abend vorher besorgt. Er fand das Grab bald. Die anderen Gräber ringsum waren sorgfältig gesäubert, eS lagen grüne Zweige, Kränze und Sträuße darauf. Diesen Hügel, den kein Stein, kem Kreuz bezeichnete, deckte nichts als die welken Blätter, die der Novemberwiud darauf gestreut hatte. Das Grab lag da, ein Sinnbild ihrer selbst, wie sie zuletzt im Leben da- aefiauden hatte- mitten unter ihresgleichen, und doch von ihnen gesondert durch deu Makel, der sie befleckte. So dachte der Vater, und ein grimmiges Wehgefühl packte fein Herz. Das Grab sah so kläglich auS in seiner vernach- läsfiguag uud Verlassenheit, daß er zum ersten Male Mit- leid mit ihr empfand, die darin lag. Er wandte sich ab und ging planlos zwischen den Hügeln hiu und her, mitunter einen Namen lesend, deu er noch nicht hier zu finden vermnthet hätte- aber er dachte fich nichts hierbei. Er achtete wenig auf den Weg, deu er ging, und so kam er, ohne eS zu wollen, wieder in die Nähe deS Grabes seiner Tochter. Er sah eß wenige Schritte vor fich, und er blieb verwundert steheu, denn zwei Kinder standeu daran, kleine Mädchen, das jüngere mochte wohl wenig älter sein als daS Kind der Sünde, daS er tu einer Erziehungsanstalt auf dem Laude untergebracht hatte, wohin er fich alljährlich einmal begab, um fich, der Form wegen, nach der Führung der Kleinen zu erkundigen uud ein paar kalte, nichtSsagrube Worte zu ihr zu sprechen. Wo dieses Kind hätte stehen müssen, da waren die fremden Meinen Mädchen emsig beschäftigt, daß Grab von den welken Blätero zu reinigen. „Noch nicht, Martha," sagte daß größere Kind, als daß kleinere einen Kranz, den es in beiden Händen hielt, auf den Hügel legen wollte, „erst muß alles ganz ordentlich fein." Und mit spitzen Fiugercheo, von denen eß die warmen Handschuhe abgeftreift hatte, nahm eß die letzten vereinzelten welken Blätter fort. Der alte Herr trat väher. „Waß thut Ihr hier uud wer Hb Ihr?" Die Kinder, die sein Herankommen nicht bemerkt hatten, erschrocken, als er sie auredete; daun aber sahen fie ihn zutraulich an, und daß älteste Mädchen antwortete freundlich: ,/Wir waren gestern Abend hier und brachten Kränze auf daß Grab der Mama." Sie deutete mit der ausge- streckten Hand dorthin, wo der unter Blumen saft verborgene Hügel lag. „Unb als wir nachher hier vorüber kamen, dauerte unß dieseß Grab, auf daß Niemand auch uur ein Bischen Grün gelegt har. Da find wir wiedergekommen und haben dem armen Tobten, der darunter liegt, einen Kranz gebracht. Eß ist doch traurig, wenn einer ganz vergessen ist." „Die Tobten köun.n um Nichts bitten," sagte daß kleinere Mädchen und hob die unschuldigen Augen zu dem fremd n Maune auf. „Denen muß man von selber thuu, was ihnen Freude machen kann." „Die Tobten können um Nichts bitten," wiederholte der alte Herr lautlos. „Nichts für sich, nichts für Andere." „Wer seid Ihr denn?" fragte er. „Keine Angehörigen der Tobten hier, das weiß ich." „Nein," sagte das größere Mädchen, den Kopf schüttelnd. „Ich heiße Agnes Hüwart, und meine Schwester heißt Martha." „Agnes Hüwart!" schrie der alte H rr auf. ES war der Name der Frau, welche seiner Tochter Sünde um LebenSglück und Leben gebracht hatte. „Ist Euer Vater der Kaufmann Hüwart in der Ringstraße?" fragte er, um ganz gewiß zu sein. Daß Kind bejahte tl. „Hat Euch Jemand hergeschickt?" ftagte er mit stockendem Athem. „Niemand." „Und Ihr — Ihr tragt Eure Blumen auf dieses Grab. Wißt Ihr, wer hier liegt?" „Ein Todter," sagten die Kinder nnichuldig. „Aber wenn diese Todte — ich habe fie gekannt — eine große Sünderin gewesen ist?" „Sie ist ja tobt!" „Und wenn ich Euch sage, daß fie au Euch, auch an Euch, gesündigt hat? Werdet Ihr dann noch Euren Kranz hierher legen wollen?" Er faßte daß ältere Mädcheu bei der Hand, athrmlo» auf die Antwort auß dem Kindermund horchend. Daß Kind sah ihn erstaunt, aber furchtloß au, eß hatte den Sinn seiner Worte schwerlich ganz erfaßt. „Die Tobten können doch nicht mehr abbitten, den Tobten muß mau verzeihen," sagte eß endlich entschuldigend. „Den Todteu muß man verzeihen," wiederholte das kleinere Mädchen ernsthaft. „Denn sehen Sie, den Todteu können wir auch nicht abbitten, was wir ihnen angethon haben," fuhr daß ältere Kind mit altklugem Eifer fort. „Wir müssen hoffen, daß fie unß verzeihen." Der alte Herr beugte fich zu den Kindern herab und schloß fie in die Arme. „Kruder! Kinder!" rief er bewegt. „Ja, Ihr habt recht, den Tobten müssen wir verzeihen, wie wir hoffen, daß fie unß verzeihen. Gott segne Euch, für daS, maß Ihr gesagt habt und für baß, waS Ihr hier thut!" Er küßte die kleinen frischen Gesichter, dann richtete er fich auf. „Habt ferne Furcht vor mir," sagte er mild, da fie ihn verwundert aniahea - sie brachten doch nur Blumen auf ein armeß verlassenes Grab, warum küß-e sie der fremde Mann, und warum hatte er Thräneu in den Augen? „Legt Euren Kranz her," sprach er, „und noch einmal, Gott segne Euch sür dos, was Ihr an dieser Todteu, und was Ihr an mir thut!" Ec blieb, auf seinem Stock gestützt, mit einer Hand seine Augen bedeckend, an dem Grabe stehen. Die Kinder gingen Hand in Hand fort, anfangs mit zögernden Schritten und fich von Zeit zu Zeit nach ihm umsehend - dann liefen fie rasch der Pforte zu. Der alte Herr stand noch regungslos, als die Gitter- thür sich schon hinter ihnen geschlossen hatte. Endlich legte er die Hand anf den Hügel und sagte leise: „Die Kinder haben Dir verziehen, Ella, wie sollte ich Dir nicht der- zeihen?" Er löste behutsam eine Blume auß dem Kranze und steckte fie in die Brufttasche, „die soll mich mahnen," sagte er. Am zweiten Tage darauf erschien er wieder an te* Grabe. Er führte ein kleines Mädchen mit ernstem, blassem Gesicht an der Hans. Das Kind trug einen Kranz am Arm. „Lege Deinen Kranz neben den anderen, Ella," sagte er. „In diesem Grabe schläft Deine Mutter, mein Kind. Bon nun an kommen wir jedes Jahr am Todtensountag wieder und bringen ihr Blumen, nichr wahr?" Er drückte daS Kind an seine Brust uud beugte fich zärtlich zu ihm herab. Die Kleine sah mit verwundertem Lächeln zu ihm auf - es war das erste Mal, daß der Großvater fie küßte. Bekanntmachung, betreffend: Die Löber'sche Stiftung. Aus obiger Stiftung ist eine Pfründe von 260 Mk. jährlich an einen in Gießen geborenen, verwittweten Handwerker zu vergeben, welcher einen guten Ruf besitzt, fortwährend einen gesitteten Lebenswandel geführt hat und wahrhaft dürftig sein muß. Anmeldungen werden von heute an binnen 14 Tagen auf dem Bureau des Armenamts entgegengenommen. Gießen, den 16. November 1897. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen _________________ Gnauth. 10614 Christbescheerung- der Kleinkinder Bewahranstalt. Am Sonntag deu 19. Deeember d. I. soll die Christ, vescheerung für die Kinder unserer Anstalt stattfinden. Wir haben für 223 Kinder den Christbaum zu schmücken und den Tisch mit Gaben zu decken. Um dies zu können, wenden wir uns wieder an die Liebe und den wohlwollenden Sinn der Freunde unserer Anstalt und ihrer Kinder und bitten, uns Gaben an Kleidungsstücken, Stoffen, Garn und bergt, besonders aber auch an Geld, das unß die gleichmäßigste Bescheerung für untere Kleinen ermöglicht, zuwenden zu wollen. m- r ^"bLifte zur Erhebung von Beiträgen wird nicht herumgegeben. BMmehr bitten wir, die uns zugedachten Gaben recht bald an eine der uachbenannten Vorstandsdamen gelangen zu lassen: Frl. Amalie Bansa, r.15' J^rQlLDr* Brüel, Löberstraße 11, Frau Amtsgerichts- ratb G'bhardt, Bergstraße 3, Frau Rechnungsrath Kalbfleisch, Ludwtgstraße 7, Frl. Enntte Langermann, Südanlage 21, Frau Pfarrer Slaumann, ©ubantage 8, Frau Louise Ottens, Bismarckstraße 11, grauaugufte © chw a n, Seltersweg 64, Frl.LomseWo rtmann Asterweg 16. Auch bie Schwestern unserer Anstalt sinb bereit, Gaben in Empfang zu nehmen. ö Gießen, ben 10 November 1897. Vorstand der Kleiukiuder-Bewahraustalt. ________________________Dr. Nau mann, Pfarrer. tStST Außergewöhnlich billig. Gn großer Posten Handschuhe »ieber neu eingetroffen. 16638 Jf IZä«« u Behördliche Anzeigen | 7 d 250 cbm n n n Stahl. 10616 HandklslkhraugaltDarmüM Prospecte durch dm Director K. Aedr. Markstr 4. Telephon 119. 720 300 300 1300 260 1300 500 750 900 120 160 600 160 500 26 f 30 a 23 d 25 a g h i k 1 m 22 c 19 d e Großenlinden-Lützel- Itnben In Lich Lich LangSborf In Langsdorf Langsdorf-Hungen In Hungen Hungen-Inheiden Jnheiden-Utphe In Utphe Utphe-Kreisgrenze Mufchenheim-Betten Hausen In Muschenheim Trais-Münzenberg - Bellersheim In Obbornhofen Hungen-Hofgraß Gießen, am 17. November 1897. Der Großh. Kreisbauinspector. Deckstein-Lieferung. Die Lieferung der auf den nach benannten Strecken einzuwalzenden Decksteine soll für die einzelnen Strecken im Ganzen bezw. in Loosen vergeben werden und sind schriftliche Angebote bis Dicnstsg, den23.Novdr.l I., Nachmittags 4 Uhr, im Amtszimmer des Unterzeichneten, woselbst die Lieferungsbedingungen zur Einsicht offen liegen, einzureichen. Mk. 10531.— 1623.15 1590.— Cementrohrlieferungen auf dem Wege des schriftlichen Angebots vergeben Pläne, Voranschlag und Beding ungen liegen auf dem Büreau des Kreisstraßenmeisters Metzger zu Butzbach und letztere auch auf dem Büreau dcs Grotzh. Kreisbauinspectors in Friedberg (Haagstraße 14) zur Einsicht offen. Die Angebote können auf die einzelnen Loose, sowie auch auf sämmt- üche Arbeiten erfolgen und sind versiegelt mit entsprechender Aufschrift versehen bei dem Großh. Kreisbau. infpector, Baurath Schnitzel zu Friedberg, bis Dienstag den 30. November 1. I., Vormittags 10 Uhr, einzureichen. Zuschlagsfrtst 4 Wochen. Friedberg, den 16. Nov. 1897. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. io598 Vergebung von Dtratzenbau- arbeiten. Zur Erbauung einer neuen Kreisstraße von Münster nach Bodenrod und von Münster nach Matbach sollen nachstehende in den Gemarkungen Münster, Ostheim, Bodenrod, Fauerbach v. d. H. und Maibach erforderlichen Erd- und Maurerarbeiten sowie werden. veranschlagt zu 1. Erdarbeiten 2. Maurerarbeiten 3. Cementrohrlieferung j Empfehlungen*^ Frisch eingetroffen: «Mer eptotttn, Sieter Bücklinge, geräucherte Lchellstsche 10509 M J. M. Schulhof, Haar- und Wollhüte in steif und weich. Velourhüte, Lodenhüte, Mechanik- and Seiden hüte, Knabenhute und "Mützen, Wichmann» Spe**artmütze neueste Sportmütze, sowie Mützen aller Art empsiehlt in schöner Auswahl bei billigen Preisen Rudolf Richter, Hutmacher, 26 Marktstraste 26. 0 Allein-Verkauf 0 der echt Schaol'fchen Lodenhüte sehr leicht u. dauerhaft. 10062 Überall Ärztlich empfohlen. Nur in Packeten. käuflich. Ver- QuäKeh Oats suchet die Recepte auf den Packeten. 1978 Lncktrte Mfrei aller Art, sowie tannen lodtrte und eichen polirte Sürge auch solche nach Borschrist für Bahntransport, stets vorrätbig. Schreiner Ctelkt, Schillerstratze 9- 8s* bltftl 1 «« 814,... Äte"-‘ • -*6ut r4Hog qh .., fQfet S,M hatte Xobtta “ a«6 Bll 6e“ “'Molte du ■S, *k «Wn, 6«ai m ' * *«■, nie 111 Sud), ft, 13)118 Ihr htrr thiltl" l“' baDD richtete er Nt er wild, ba 1 doch nur 8[umtn !u® kiitz.e ste der mn in den Äugen? Md noch einmal, dieser Lodten, und zl, mit einer Havd stehen. Die ft* : Aögenxben Echriit» sehend; bann liesm loS, al6 die Eitler Halle. Endlich lezlr leise: »Die Rick ich Dir nicht w< me aus dem Rraji soll mich malmt/1 er wieder an Iti mit erostev, -lassem ufl eintki ftravj am btrtn, Ella/ sagte Sutter, mein 8inb. am Müfountag hr^ ; und deutztr ßch mit ötxtounbtxum M, der auf lolitie oo®,yu«, ,,« li Willhite rtÄ“” fss« ;’SÄ «feilt'“*“ illig-« N‘" ichter, W* irkistr-ß“ »«• „Verkauf ♦ M 0(6 ärztlich Vrf£. tw»'-"1 packet^^j Passende MkiliNllits- W GkschknKk: Wollene Schlaft,cken, Baumwoll. Schlafteckm, Kkisr-ecken, Tischdecken, Bettdecken, Bettvorlagen. Ilanell-Betttücher, Teppiche in grotzer Musterauswahl billigst bei 10581 C. Röhr & Co. Stiebeis : ■ 3 Geld Zähl-Cassetten empfehlen 10127 zu Originalpreisen Morih Gregliri $t Sohu. Zum Backen und Kochen mit Zucker fertig verrieb n und sofort löslich. Köstliche Würze der Speisen. Feiner, ausgiebiger und bequemer wie Vanille, frei von deren aufregenden Bestandtheilen. Kochrecepte gratis. 5 Originalpäckchen 75 Pfg., einzelne Päckchen 20 Pf.; ferner 10295 Vaulllirter öküreuriickrr in Streubüchsen L 50 Pfg. Nur echt mit Schutzmarke nutz Firma Haarmann A Reimer in Holzminden. Zu haben in Gießen bei Carl Schwaab, Hofl., Emil Fischbach, Gg. Herbordt. A. St G. Wallenfels, Otto Schaaf, Drog., Ph. Herrmann, W. Kilbiuger, Löwen-Drog., Wilh. Haas. G. Walter. General-D6p6t: Max Elb in Dresden. Geogr. Lotto mit statistische« Angaben G. M. Sch. 70383 interessantestes und lehrreichstes Spiel für größere Kinder und Erwachsene Mark 5.—. Dasselbe ohne statistischen Angaben, nur Länder und Städtenamen, ebenfalls G. M. Sch. 70383, Mark 3.50. Solide und elegante Ausführung. Versandt portofrei unter Nachnahme oder gegen Voreinsendung des Betrages. 10449 Ernst Stade, Wittenberg a E. EB v Kücken-Apparate, Gradhalter, SrthopadischeMaschillkll und künstliche Glieder, Dr. Schindlers Patent-Geradehalter, Alle Sorten Binden u. Bandagen sowie Suspensorien, für die schlimmsten Fälle passende [5054 Brachbänder werden aus bestem Material zu billigstem Preise angefertigt. Otto Heger, Bandagist u. Orthopädist, Marktstraße Nr. 16. Vor Ankauf einer Nähmaschine versäume man nicht, sich die weltbekannten Pfaff- Nähmaschinen anzusehen bei 8902 H. Kraft, Mechaniker, Neuenweg 46. Eigene Reparaturwerkstatte. Alleinverkauf der Pfaff-Nähmaschinen für Gießen und Umgebung. Pianinos, Flügel von Mk. 380 an. von Mk. 950.— an. Harmoniums von Mk. 90.— an. Cottage-Orgeln Clavier-Harmoniums von Mk. 115.— an. von Mk. 750.— an. Lager von 150—200 Instrumenten aus allen berühmten Fabriken. Jede Zahlungeerleiohterung. Höchster Baar-Rabatt. Garantie Freie Lieferung. Nicht gefallende Instrumente auf meine Kosten zurück. Gespielte*.Planos^ond Harnoniums voD’aCBO.— aoj Pianos u. Harmoniums zu vermlethen; mooatl. Mietpreise: 2—12 Mk. Klavierstimmen. 153 Reparatur von Pianos und Harmoniums. Wilh. Rudolph, Zkllttsmg 91. Ernst Challier (Rudolph’s Nacht) — ~ Giessen. — Special-Geschäft für Musik waar en aller Art Grosse Auswahl, solide Preise. lUnetrirte Preisverxeichnisae gratis und franco. Musikalien-Handlung und Leihanstalt Svecialltät: Billige Ausgaben. 200 Kinderwagm «. Sportwagen in vornehmer Ausstattung. Schöne braune Wagen mit Verdeck von 10 Mk. au. Neuheiten feiner und feinster Wagen in Prachtvoller Farbeuznsammenstelluug. Krankeniahrstühle und Gummibettstoffe. Reparaturwerkftätte für Kinderwagen. Lager fertiger Kiuderwageuverdecke und Besatzartikel. 2827 A. Kllblnger, Keltersweg 19. Berger’s 3561 Caracas- Chocolade (Mk. 2.— das Pfund). Robert Berger, Pössneck i. TTl Bio bu S-Putz-Extract Ist die 8396 Krone aller Putzmittel, GLOBUS^ brixai Ät Madern •///Neueste ^^^jzTrfindunq Nur ächt mit .fl V Firma u.Gkb»s/§| in rothem yr-izSchi V Leipzig. PUTZ EXTRACT HstesPutzmib^H dfüralle virtyKriÄ J^zmi Nur echt mit Schutzmarke: Globus im rotheo Querstreifenl erzeugt anhaltenden und schönsten Glanz, greift das Metall nicht an, schmiert nicht wie Putzpomade|l Laut den Gutachten von 3 gerichtlich vereideten Chemikern ist Globus-Putz-Exrtact unübertroffen in seinen vorziigl. Eigenschaften! Dosen ä 10 u. 25 Pfg. überall zu haben. Fritz Schulz jun., Leipzig. Verarbeitung 8894 Vorzüglich in Haltbarkeit. Billigstes Wollgarn zu Strümpfen, in dei und dem Verbrauch. Allein zu beziehen durch Lterhoff Söhne Seltersweg 20. »arirt gegen das Einlaufen in der Wäsche, Garantirt echte Farben und Melangen. 711 hahon ’n den meisten Colonialwaaren 14 H« unb Strmbradcm vietlck A Echetzb«) bi 01*1. (nur Marke RLL) anerkannt desie Dualität. Zagdwesten, gkw. Jacken. Zägerhemden, Normalhemdrn, Jlanrllhemden, Hauljacken, Unterhemden, Locken, Strümpfe, Gamaschen, Handschuhe, Bieder-Betttücher, Betlcoltern etc., Hosenträger, Salsbinden, ragen re. empfiehlt in großer Auswahl zu billigsten Preisen 9418 Robert Stuhl, «enstadt 28. Weiße, reinleinene Partie-Taschentücher empfehlen wir zu erstaunlich billigen Preisen. Es ist uns in diesem Jahre gelungen, einen Posten Tücher in einer ganz vorzüglichen Qualität einzukaufen, worin unbedeutende Webfehler nur ganz vereinzelt vorkommen. Wir verfehlen daher nicht, unsere wertirm Kunden auf diese wirklich günstige Gelegenheit, einen vortheilbaften Einkauf zu machen, ganz besonder» hinzuweisen. 10538 C. Röhr & Co. Futterschneivmaschinen Dickwurzmühlen Kartoffelquetschen Futters ämpfer Futterkeffel Schrotmühlen Trieure Jauchepumpen Jauchefäffer ■» «niiu *awa Jauchevertheiler u. sowie alle anderen laudw. Maschinen uud Gerathe hält auf Lager und empfiehlt billigst 9750 BH. Rosenthal, Liebigstratze 13. fröhlicheWeihnachlen W 951