1 ’S,01"1 ihte ■Muteau^ ktqj™“ unb aMun9 -___8101 ibel. ^höherer ^ahr‘g-Prei. ^eometerfacVs ist e*ne ^cbiedenen Ab- Beruf ausbüden 8649 ftt. 221 Der Lietzener Anjeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montag-. Die Gießener A>amikien dtätter werden dem Anzeiger -wöchentlich dreimal beigrlegt. Erstes Blatt Dienstag den 21. September Gießener Anzeiger Kenerat-Anzeiger. vierteljähriger A-ounemeutsprei» t 2 Mark 20 Pfg. Bit Bringerlohn. Durch die Post bezöge, 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: SchotSraße Zlr.1» Fernsprecher 51. Aints- und Anzeigeblatt für den Tiveis Gieren. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für bex folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Bonn. 10 Uhr. Hratisöeitage; Hießener Kamitienötätter. Alle Annoncen-Bureaux d«S In- und Auslandes nehme» < Anzeigen für den „Gießener Anzeiger* entgeh». Kübel, eeuge Rein 120 Pfg., rein ■ Per Liter oder antum. 8398 Ire ich. 'h, Winzer. Mm 8618 ent, Nit ren* u, Nieren*, Bla. heamatismne, ibsleiden, Häng. Versandt des Weisung) durch die durch die Salzschlirf. IVRvI ch 2 mal ® Ww H fättnenbtn ä > • n)tid(t) mit L reiLhaUtgve J Uöb erfreut D l, drr fortgr- ä en Znyalt», J «abhLugtgm G >ügli»et 3«* ® cenjtüe20M, Ä prechrnder Ra- q Id. BeMgeld H gern -raii- 9 llikigkrs O hhh t 1897. . 8670 »l( M.66 le 2266 SS 60 80.80 17026 4.I6V1 306.26 Amtliche» Ltzeil. Gießen, den 18. September 1897. Betr.: Kaisermanöver. M Grotzherzogliche Kretsamt Gießen m Mr SrMtib. ©ftrgmtteHtetrtnt M ÄwHH. Diejenigen Gr. Bürgermeistereien, welche die Fourage- Quittungen, Bescheinigungen über verabreichte Rationen und die Quartierbescheinigungen von den letzten Einquartierungen noch nicht an uns eingesendet haben, wollen dies sofort nachholen. v. Ga o ern. Gießen, den 20. September 1897. Betr.: Die Ableistung des Huldigung«- und Verfassungseides. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen e» die Gr. Bürgermeistereien der Amtsgerichtsbezirke Grünberg und Homberg. Die Ableistung des Huldigung»- und Verfassungreide» der in Ihren Gemeinden neu aufgenommenen Ortsbürger, sowie derjenigen Großherzoglich Hessischen Unterthanen, welche sich, ohne Ortsbürger zu werden. verheirathet haben, soll Samstag den 2. October ds. Js., Bormittags 9 Uhr, in dem Rathhause zu Grüuberg stattfinden. Wir beauftrag n Sie hierdurch, die betreffenden Personen zu dem Termine vorzuladen und wie geschehen unter Angabe der Namen der Vorgeladenen anzuzeigen oder zu berichten, daß Niemand vorzuladen war. Halten sich derartige Personen auswärts auf, so wollen Sie deren Aufenthaltsort angeben. v. Gagern. Bekanntmachung, AmtStage des Großherzoglichen Kreisamts Gießen betreffend. Die unterzeichnete Behörde wird Samstag den 2. October 1897, vou Vormittags 9 Uhr au, einen Amtstag im Rathhause zu Grüuberg abhalten und wird den Kreis-Eingesessenen aus den Amtsgerichts-Bezirken Grünberg, Homberg und Laubach anheimgestellt. etwaige Anliegen in diesem Termine vorzubringen. Gießen, den 20 September 1897. Großherzogltches Kreisamt Gießen, v. Gagern. Gießen, den 20. September 1897. Betr.: Wie vorher. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen au die Grosth. Bürgermeistereien der in deu Amtsgerichtsbezirken Grünberg, Homberg und Laubach gelegene»GemeindendesKreisesGießen. Vorstehende Bekanntmachung wollen Sie auf ortsübliche Weise zur öffentlichen Kenntniß bringen lassen. v. Gagern. Aus Schweden-Norwegen. DaS 25jährtge RegierungSjubtläum des Königs Oscar von Schweden verlauft glänzend und zeigt, welche Liebe dem Herrscher von seinen Unterthanen entgegengebracht wird und welcher Achtung er sich im Auslande erfreut. Vertreter aller Staaten der civilifirten Welt sind anwesend und auch Deutschlands Fürstenhäuser haben mehrere Prinzen nach der schwedischen Hauptstadt entsand'. Daß Kaiser Wilhelm für den König eine ausgesprochene Sympathie hegt, ist bekannt- trägt doch einer der kaiserlichen Prinzen den Namen des schwedischen Herrschers, und ist doch die Gemahlin deS schwedischen Kronprinzen eine nahe Verwandte unseres Monarchen. Wie sehr der letztere die Naturschön- heilen des schwedisch-norwegischen Königreichs schätzt, beweist er durch seine alljährlichen Nordlandsfahrten, auf denen er i« jenem erhabenen Gebiete Erholung sucht von den aufreibenden Anstrengungen, welche die RegierungSgeschäfte und RePräsentationSpfltchten ihm auferlegen. Die jetzige Dynastie ist bekanntlich noch jung und kaum ein Jahrhundert alt. Da sie auS Frankreich stammte, so Mar es nur zu natürlich, daß am Hofe ru Stockholm die Franzosen sich großer Sympathien erfreuten, umsomehr, als eine große Anzahl der Hof- und Staatsbeamten ursprünglich mit Landsleuten des ersten Herrschers auS der jetzigen Dynastie besetzt worden war. König OScar II. hat mit dieser Tradition gebrochen und engeren Anschluß an das ausstrebende deutsche Reich gesucht. War doch vielfach davon die Rede, daß der Dreibund stark auf seine Sympathien zählen dürfe, und man kann nicht verkennen, daß diese Stellungnahme des vereinigten Königreichs das Ansehen des Dreibundes zu erhöhen geeignet ist. Seit langen Jahren ist das Verhältniß zwischen Schweden und Norwegen ein sehr unerfreuliches. Letzterer Staat fühlt sich in mancher Hinsicht zurückgesetzt und daS norwegische Storthing betreibt eine systematische Opposition, welche dem König die Regierung ungemein verleiden muß. Wiederholt hat eS, nur um seiner Unzufriedenheit über die Union mit Schweden Ausdruck zu verleihen, dem König und dem Kronprinzen Abstriche an der Civillifte gemacht, was ersterer mit einer bewunderungswürdigen Ruhe htngenommen hat. Ueber daS Vetorecht des Königs entspann sich ein Streit, welcher immer noch nicht ganz ausgeglichen ist- der König nahm für sich das Recht des absoluten Veto in Anspruch, während daS Storthing ihm nur daS aufschiebende Veto zugesteheu wollte. ES kam sogar dahin, daß daS damalige Ministerium Selmea, welches der Ansicht deS Königs zustimwte, unter Anklage gestellt und seine einzelnen Mitglieder zur Absetzung und zu Geldstrafen verurtheilt wurden. Dieser Streit um daS Vetorecht war veranlaßt worden durch die Forderung des Storthing, daß die Minister den ParlamentSsitzungeu beiwohnen sollten. Dreimal war diesem Beschlüsse zugestimmt worden, aber der König wollte seine Sanction nur unter der Bedingung ertheilen, daß ihm daS absolute Vetorecht zuerkannt würde. Die unreellen Verhältnisse zeitigten noch weitere Streitfragen. Das norwegische Parlament stellte zuerst die Forderung, daß der gemeinsame Minister deS Aeußeren auch ein Norweger sein dürfe, verschärfte aber später seine Forderung dahin, für Norwegen einen besonderen Minister des Aeußeren zu ernennen, sowie auch besondere norwegische Consulate im Auslande zu errichten. Seit zwei Jahren tagt eine Commission, welche in dieser Frage eine Entscheidung treffen soll, aber noch immer sind dte Verhandlungen ergebaißloS geblieben, und es ist nicht abzusehen, wann ein beide Theile befriedigendes Resultat erzielt werden wird. Man verspricht sich nun vou den Neuwahlen, welche in dieser Zeit stattfinden, in Schweden insofern ein günstiges Resultat, alS man hofft, daß daS gemäßigte Element im norwegischen Storthing dte Oberhand gewinnen wird und sich mit diesem dann ein Ausgleich abschlteßen läßt. König OScar liebt den Frieden auch im eigenen Hause - vor Gewaltmaßregeln scheut er zurück. Es wäre für ihn vielleicht ein leichtes, da er der Zustimmung des schwedischen Volkes sicher ist, die Norweger zur Ratson zu bringen- jedoch würden dann dte Brücken, welche einen bauernden Frieden zwischen den beiden UnionSländeru immer noch Herstellen können, unwiderruflich abgebrochen sein, was der König vermeiden will. Er hofft, daß seine Norweger mit der Zett von selbst zur Einsicht kommen und begreifen werden, daß für das Land die Union mit Schweden ein Bedürfniß ist, daß diese Union nur dazu beitragen kann, der Wohlfahrt Norwegens und sein Ansehen im Ausland zu fördern. Bei dieser Gelegenheit wollen wir noch daran erinnern, daß dte deutsche Stadt Wtömar von Schweden nur an Mecklenburg verpfändet worden ist, also gegen Wtederlegung der Pfandsumme zurückgenommen werden kann. Obgleich hiergegen rechtlich keine Einwendungen erhoben werden könnten, so darf doch nicht angenommen werden, daß die Stadt jemals wieder in schwedischen Besitz kommt. Bei den guten Beziehungen, welche daS deutsche Reich mit Schweden- Norwegen unterhält, darf man die Ueberzeugung hegen, daß dte Angelegenheit sich ordnen lassen wird, ohne daß ernste Confltcte entstehen. (xx) Deutscher Reich. Berlin. 18. September. Gegenüber der Meldung des „Hamb. Corresp.", daß der Reichskanzler Fürst Hohenlohe tm Laufe der nächsten Woche hier zurückerwartet werde, betont die „Nordd. Allgem. Ztg.", daß nach ihren Informationen über die Rückkehr des Fürsten bisher noch nichts bestimmt sei. Karlsruhe, 18. September. In der vergangenen Nacht brannte in Freiburg daS GotthardhauS ab. Eine Frau, welche sich durch einen Sprung aus dem Fenster zu retten suchte, verletzte sich tödtlich, eine andere schwer. Eine Frau wird vermißt. Arr-lau-. Wien, 18. September. Die „Neue Freie Presse" theilt zu dem io Aachen unter Mißbrauch deS Namens des Erzherzogs Franz Ferdinand getriebenen Schwindel mit: Vor etwa 14 Tagen habe sich ein Angehöriger deS betreffenden Mädchens an eine bekannte Wiener Persönlichkeit in dtScretester Weise mit der Bitte gewendet, ihm eine Photo- grophie deS Erzherzogs zu senden. Da sich dte betreffende Wiener Persönlichkeit zur Zett als der Brief hier eiutraf, nicht in Wien befand, sei die Sache unerledigt geblieben. Inzwischen habe die Angelegenheit schon Aufklärung dahin gefunden, daß die Familie da« Opfer eines Schwindel» ge- worden sei. Budapest, 18. September. Ueber daS gestrige Jagd- ergebniß wird officiös mitgetheilt, daß Kaiser Wilhelm einen Zwanzigender, einen SechSzehnender, einen Zwölfender und einen Rehbock erlegt hat. Kaiser Wilhelm hat wahrend der zwei Jagdtage sechs Hirsche und einen Rehbock erlegt. Kaiser Wilhelm hat sich sehr günstig über die hiesigen Forste ausgesprochen und dem Erzherzog Friedrich seine Wiederkehr in sichere Aussicht gestellt. Budapest, 18. September. Anläßlich der Ankunft Seiner Majestät des Kaisers Wilhelm bleiben am Montag Bormittag sämmtltche Volks- und Mittelschulen, sowie die Bank- institute geschlossen- ebenso auch die hiesige Maaren- und Effektenbörse. MohacS, 18. September. Heute Mittag besuchten Kaiser Franz Joseph und Erzherzogin Isabella Kaiser Wilhelm in Karapancsa, wo ein gemeinsames Diner stattfand. Kaiser Franz Josef reist Abends zu Schiff hierher und begibt sich dann nach Budapest. Kaiser Wilhelm pirscht noch morgen früh und tritt dann ebenfalls seine Reise uach Budapest an, wo die Ankunft 10 Uhr Vormittag» erfolgt. Rom, 18. September. Die Universität Bologna hat den König OScar von Schweden zum Ehrendoktor ernannt. Heute wird eine Deputation dem Könige da» Diplom überreichen. Madrid, 18. September. General Weyler telegraphirte vou Euba, er hoffe noch immer, aus der Insel innerhalb vier Monaten die Ruhe Herstellen zu können. Castellon de la Plana, 18. September. Eine Compagnie Infanterie ist nach Morella gesandt worden, wo carlistische Unruhen befürchtet werden. Loudon, 18. September. AuS Simla wird gemeldet, daß dte zweite britische Expedition beinahe von den MohmaudS etngeschlossen und niedergemetzelt worden wäre. ES fand zwischen beiden Parteien ein erbitterter Kampf statt, bet welchem dte Engländer 9 Offiziere und 120 Mann verloren. Konstantiuopel, 18. September. (Meldung de» Wiener K. K. Telegr. CorresP.-BureauS.) Dte Prältminarien de» Friedens zwischen der Türket und Griechenland find heute unterzeichnet worden. Rewyork, 18. September. AuS Mexiko wird gemeldet, daß gestern ein BolkShaufe ins Gefängniß drang und daS Individuum, welches das Attentat gegen den Prästdeuten Diaz verübte, lynchte. Dte Polizei nahm 20 Verhaft- ungen vor. Depeschen de» Bureau .Herold." Berlin, 19. September. Anläßlich deS bevorstehenden Besuches Kaiser Wilhelms in Budapest bespricht die „Nordd. Allgem. Ztg." dte guten Beziehungen zwischen Deutschland und Oesterreich-Ungarn. DaS Blatt sagt u. a.: Mögen dte Ungarn gleich unS eine günstige Vorbedeutung darin erkennen, daß der erste fremdländische Monarch, den sie auf der KöntgSburg in Ofen feierlich begrüßen, da» Oberhaupt des Reiche» ist, welche» einer ihr bedeutendsten Staatsmänner mit den unter dem weisen Scepter Franz Josephs vereinigten Völkern zu treuer Bundesgevoffenschast hat zusammenschließen helfen. Ueber den Character und die friedlichen Ziele diese» von den tapferen Magyaren hoch in Ehren gehaltenen Bündnisse» mit der österreichisch-ungarischen Monarchie und dem neu geeinigten Italien btaucht heute kein Wort mehr verloren zu werden. Eine lange Reihe von Friedensjahren bezeugen die wohlthätige Kraft de» Dreibünde». Berlin, 19. September. Die erste Plenarsitzung des BuudeSrath» ist, wie bestätigt wird, für deu 7. October in Aussicht genommen. Berlin, 19. September. In dem MajestätSbeleidigungS- Prozeß gegen den Reichstagsabgeordneten Liebknecht st d-r R-bistouSt-rmiu oor dem R-'ch«g-richt auf den 12. uctooet Mannheim. 19. September. G-st-rn “utb' ^'r b" di-tjährige Parteitag d-r deutschen B°l"part-i abgehalten. ®< find etwa 140 D-l-girt- ann-es-nd. Reich,. taz-abgeordneter Payer» Stuttgart eröffnete die Berhavd. luogen mit einer Ansprache, in welcher er u. A. auSführte, die deutsche Bolk-partei könne mit guter Zuverficht in die Zukunft blicken und mit Ruhe den kommenden Reichstag»- Wahlen entgegenseheo, welche für andere Parteien fich al» ein Tag bei Gericht- erweisen dürften. Die deutsche Volk»« Partei habe ein Programm, tadelfest und gut, vou dem eS fich tu deu Tagen des Kampfe- zeigen müffe, daß eS Waffe und Schild zugleich für die Partei bilde. Die demokratische Partei habe früher tu schlechteu Zeiten fich uicht gefürchtet, sonderu fie sei immer auf dem Plan gewesen uud fie werde e- jetzt erst recht thuu, wo die Verhältnisse viel günstiger geworden seien. — Nach den Vorschlägen des weitereu AuS» fchuffeS der Partei werden ernannt zum Borsitzeuden Pro« feffor Hetmburger Karlsruhe, zu» zweiten Vorfitzeadeu Rechtsanwalt Kohn-Dortmund, zu Schriftführern Schmidt-Kaiserslautern, Redacteur Becker-Manuhetm uud Fabiau-Stuttgarr. — Nachdem Profeffor Hetmburg er deu Vorfitz überuommeu uud die Versammlung begrüßt hatte, erstattete Reichstag!« abgeordneter Gall er «Stuttgart den Kaffeubericht uud tm Anschluß hieran in Vertretung de- am Erscheinen verhinderten ReichltagSabgeordueten Ehnt das Referat über die Thätigkeit der demokratischen Partei tm Reichstage. Redner ist der Ansicht, daß das im Reichstage Geleistete uicht dem Aufwand an Zeit uud Muse eotspreche. Den demokratischen Reichstags- abgeordneten sei vielfach der Vorwurf gemacht wordeu, daß fie tm Reichstage nicht genügend vertreten seien. Er (Redner) gebe zu, daß die volkSparteilichen Abgeordneten nicht beffer deu Reichstag besuchten als die übrigen Parteien, aber auch nicht schlechter. WaS speziell die württembergischeu demo« krartscheu Reichstagsabgeordneten anbelangt, so hätten dieselben in der württembergischeu Kammer tu Stuttgart eine viel beffere Thätigkeit entfalten köuueu, als in Berlin, wo das Juokerthum herrsche. Im Weitereu bespricht Redner die etnzelueu gesetzgeberischen Materien, die den Reichstag »m abgelaufenen Jahre beschäftigten. Am Schluffe der DtS- cusfion wurde folgender Antrag angenommen: „Der Parteitag spricht den votksparteilicheu Abgeordneten sür ihre opfervolle Vertretung der Bolksiatereffen aufrichtigsten Dank und daS Vertrauen der Partei aus." Der uächste Punkt der Tagesordnung, „Mittheilung der Commission für den Antrag, betreffend die Versicherung gegen Arbeitslosigkeit", wird auf morgen vertagt. Zum Vorort wurde Stuttgart wiedergewählt. Es folgte sodauu die Wahl des engeren und des weiteren Ausschusses. Ja den engeren Ausschuß wurden ge« wählt die Herren Friedrich Payer, G. Ehoi, Conrad Hausmann, Friedrich Hausmann, Han- Hähule, (5. Schickler, I. O. Galler, Reinhold Ließ, Dr. Elsa-, GH Schmid, samwtlich in Stuttgart. Den Schluß bildete die Wahl von 18 Mitgliedern iu den weitereu Ausschuß. Mannheim, 20. September. 18. Parteitag der deutschen Dolkspartet: Zweiter Tag. Deu ersten Punkt der Tagesordnung bildete die Mittheilung der Commission für Errichtung einer «rbeiterverficheruug, Referent war Herr Leopold Sou uemann- Frankfurt a. M. Die Stellung bestimmter Anträge behält fich die Commission für da- nächste Jahr vor. Hierauf erstattete Reichstag-abgeordneter Payer deu Parteiberichr. Im Anschluß hieran wird ein Antrag Frankfurt auf Anstellung eines ParteisecretärS angenommen. Ueber deu nächsten Berathungsvunkt, die Stellungnahme zu deu bevorstehendeu ReichStagSwahlen referirt Dr. Quidde- München. Sowohl baß Centrum, als die Nationalliberalen seien in politischer und wtrthschastlicher Hinsicht unzuverlässig. Eine Hauptrolle bet den Wahlen werde die Marinefrage spielen. Redner stellt eine Reihe von Anträgen, welche nach längerer Debatte einstimmig angenommen werden. Herr Friedrich HauSmann in Stuttgart theilte in derDiScufsion mit, daß die Demokratie bei den nächsten Wahlen nicht die Stimmung des Volkes zu fürchten habe, sondern die Candt- datennoth. Schon jetzt hätten mehrere württembergische Reichs- tagSabgeordnete u. A. Ehni und Hartmann erklärt, aus Ge- suudheitS- oder geschäftlichen Rücksichten unbedingt eine Can- dtdatur nicht mehr anzunehmen. Ein Antrag Frankfurt, tm März nächsten Jahres daselbst eine große ErtnnerungSfeier au bie Eröffnung des Vorparlaments t. I. 1848 zu veranstalten, wird angenommen. Der Volklveretn Constanz stellt den Antrag, eS solle als Voraussetzung für jede künftige Be« willigung zu militärischen Zwecken die Vorlage einer modernen Strasprozeßorduung, die Beschränkung der Militärgerichtsbarkeit auf rein dienstliche Vergehen und die Aenderung des Osfizter-PensiontrungSgesetzeS bezeichnet werden. Reichstags- abgeordneter Payer Stuttgart hält den Antrag für viel zu weitgehend. Er schlägt eine andere Fassung vor, in welcher dieselbe angenommen wird. WB. Budapest. 20. September. Der Deutsche Kaiser ist heute Vormittag 10 Uhr hier eingetroffen. C*gÄ cito» ^ 4,nE ®n 0»11 a #« Bonbti e^trfift MrtF E«Ä ■•*■, fi * i-° «W enunt en erfolgt auf L«agver! '« (186h ;e Wflifer ?0"tQß Segen ö« Nachmittag V. Die bei. ö »Bllller'scher jelegentltd) b(t 6ie Delegirtr» ^drr erfreuten «Liedertafel", !h«n Weise zu wurde. m Lich unter 1 ^ttgesuudeoeu Tietzen waren "en beitreten t dtttenhausea, ", Hatten rot, ^httdeo, Lleiu. Sschra, Lich, ßivgru, Oder. Mt*. Rod« Nil®, TraiL» lnbttg, Wieseck. der Borfitzende Feller-Lollar en. Nach einigen und deren Gr« >angene Anträge i der srrtwilligea rngen betrachtet ladet In Hmilt [ für die übrigen erhielten fol- -9 Uhr habe ten eine ernste tiedergMaW M Brade Mttagendev za bin Bruder nut cliebr, beklagten Tod unter btn bietet wir will- n, recht bring« i Gelegenheit sich itt aller Kraft , falsche wider- och mit der Zett Einen oder An- tliche und christ' daß daS Duell, beseitigt werde, t wie vor den c.). Mit ein- oirdrr zu allen ev - tasvritäi -1°®* vpsen und tew chalb der bewasf- . unsere OW« ' obersttn Kriegs- sang: ,/Dapfit/ era gemeinsamen litt I«-li, d° 11 ftito11 ’, MdiiS* L. in 0. an daS Personal erlasse«, worin nochmals auf die Noth- Wendigkeit der Beachtung sämmtlicher für die Sicherheit erlassenen Vorschriften hingewiefen und ferner auSgeführt wird, daß die überwiegende Zahl der Zusammenstöße und Entgleisungen der jüngsten Zeit aus Nichtbeachtung der Signale, zum Theil auch auf ein Umstellen der Weichen unter den Fahrzeugen zurückzuführen fei. Die Direetton ermahnt weiter daS Personal zur Ruhe und Besonnenheit im Dienste. Eingesandt. Gießen, den 20. September 1897. Unsere Stadtkirche sieht jetzt schon im Aeußeren und Inneren viel anders aus als früher, schöner, kirchlicher, erhebender — aber doch bleibt sie die alte, liebe Stadtkirche. Wir vernehmen, daß im Inneren noch manche Verschönerungen sollen herqerichtet werden, wenn, wie seither, auch fernerhin Gießens Einwohner iu Gaben und Stiftungen bereit sind, da solche Verschönerungen nicht aus den Kirchensteuern bestritten werden sollen. Nach genauer Erkundigung können wir mittheilen, daß die Kirche durch Gaskronleuckter erleuchtet werden soll. Der eine von den zwei größten Kronleuchtern — jeder zu 900 bis 1000 Mk. — ist bereits gestiftet, der andere wartet noch des Stifters. Ebenso können noch gestiftet werden ein Kronleuchter zu 550 Mk., einer zu 230 Mk. und zwei zu je 116 Mk. Auch die vier Candelaber, welche für die Stufen an der Kanzel vorgesehen sind — jeder zu 240 Mk. — könnten durch Stiftung gesichert werden. Die Kirche soll ferner gemalte Fenster erhalten. Die vier Rundfenster — im Werth von zusammen etwa 4000 Mk. — sind bereits gestiftet, auch einige der anderen Fenster sind gestiftet; es können aber noch übernommen werden mehrere Kirchenfenster zu je 280, 260, 130 und 120 Mk. Auch die Gaben, welche fernerhin, wie seither, ohne besondere Bestimmung gespendet werden, erreichen ihren guten Zweck, indem dadurch hauptsächlich bte Wand- und Deckenmalereien so schön, wie sie vorgeschlagen wurden, hergestellt werden können. Wir machen diese Mitkheilungen, um unsere Mitbürger aufzufordern, an der Verschönerung unserer Stadtkirche sich recht reichlich zu betheiligen. Wer aber etwas thun will, der thue es recht bald durch Mittheilung an die Herren Pfarrer oder St neben» Vorsteher, damit man sehen kann, welche Verschönerungen hergenchtet werden können. Canfc* imb Mtattet.18 September. Frachtpreise. Weiten X 19 28, Korn r* 14.44, Gerste X 14.06, Hafer X 12,70, erbfat .* 16 00, Linier' X 00.00, Wicken X 00,00, Lein X 00,00, Kartoffeln X 0,00, tSmcei' * 00/ 0. Ausruf an alle hessischen Krauen. Bilanz am 31. Deeernber 1896: 8716 Nicht fern mehr ist der Tag, an welchem das eherne Reiterstandbild Ludwigs des Vierten in der Hauptstadt unseres Landes enthüllt werden wird, um im Bilde die Heldengestalt des geliebten Fürsten kommenden Geschlechtern lebendig zu erhalten. Untrennbar von seinem Andenken ist jedock die Erinnerung an seine Gemahlin, die ttrotzherzogin Alice, die treue, alle ernsten Pflichten seines hohen Amtes ver- ständnißvoll theilende Gefährtin auf dem Throne. Was die erlauchte Frau ihrem Volke geworden ist, das künden zahlreiche, seiner Wohlfahrt gewidmete Anstalten und Stiftungen, welche ihren Namen tragen und von dem mildthätigen, humanen Stnn, dem klaren, weitschauenden Blick der allzu früh Geschienenen Zeugniß ablegen. Wie sie die Aufgaben der Zeit mtt Hellem, freiem Geiste und warmem Herzen erfaßte, so haben auch ihre Schöpfungen den Frauen neue Gebiete segensreicher Wirksamkeit erschlosien nicht nur im Bereiche der Kranken-, Armen- und Waisenpflege, sondern auch auf dem weiten Felde von Frauenbildung und Erwerb überhaupt. Wahrlich, die Verbindung Ludwigs des Vierten mit der edlen Königstochter führte für Hessen eine reich gesegnete Zeit herbei. Unbeschreiblich groß war daher der Schmerz des ganzen Volkes, als die hohe Frau vor nahezu zwei Jahrzehnten jener tückischen Krankheit selbst zum Opfer fiel, welcher sie ihre Sieben kurz zuvor durch hingehende Pflege entriffen hatte. In dankbarer Erinnerung an die geliebte Fürstin erwachte daher der Wunsch, auch ihr Bild möchte nicht fern von demjenigen ihres Gemahls in der Landeshauptstadt eine würdige Stätte finden. Auf denn, hessische Frauen, das Andenken einer der Besten Eures Geschlechtes zu ehren, durch deren Bethätigung im Dienste des Allgemeinwohles Euch neue Bahnen erschlosien und gewiesen worden sind. Die Unterzeichneten richten deshalb an alle Frauen und Jungfrauen des Landes, in deren Wohnorten Sammlungen für das geplante Alicedenkmal noch nicht eingeleitet sind, die Bitte, thunlickst bald Maßregeln zu ergreifen, durch welche das schöne, pietätvolle Unternehmen gefördert werden kann. Gaben von allen Bewohnern unseres engeren Vaterlandes und auch von Auswärtigen werden von den Unterzeichneten gerne entgegengenommen. Alsfeld: Frau Frieda Bücking. Frau Louise Gundrum. Frau Oberförster Haber- torn. Frau Kreisrath Melior. Frau Charlotte Reuscher. Frau Pfarrer Jaeger. Frau Dr. Schlosser. Alzey: Freifrau v. Schenck zu Schwetnsberg, geb. v. Herff. Freifrau v. Wedekind, Göbenhausen: Frau Pfarrer Muhl- BenSheim: Frau Landtagsabgeordnete Euler. Frau Commercienrath Müller. Bingen: Frau Pfarrer Bergmann. Frau Brück. Frau Carl Erne. Frau Beigeordnete Germont. Frau Geßner. Frau Rechnungsrath yermann. Frau Dr. Horn. Frau Dr. Keller. Frau Steuercommisiar Stoib. Frau Oberförster Koehler. Frau Schulinspector Sniemer. Frau Emil Landau. Frau Leopold Landau. Frau Medicinalrath Matthias. Frau Amtsrichter Nagel. Frau Bürgermeister Neff. Frau Geh. Re- «lerungsrath Spamer. Frau Kreisamtmann Dr. Staeg. Frau Realsckuldtrector Dr. Walter. Darmstadl: Freifrau Doris v. Heyl. Frau Medicinalrath Küchler. Frau Geheimeralh v. Marquard. Frau Rechtsanwalt Osann I Frau Oberst d. Scholl-Potsdam. Frau Geheimeralh Strecker. Frl. Anna Textor. Dieburg: Frau Geh. Regierungsrath Heß. Erbach: Freifrau v. Gemmingen-Homberg, geb. Gräfin Wiser-Leutershausen. Friedberg: Frau Geh. Regterungsrath Braden. Frl. Hilda Dieffenbach. Frau Wilhelm Fertsch. Frau Rentner Fntzsch. Frau Director Goldmann. Frau Apotheker Goertz. Frau Frttz Hecht. Frau Bankter Heß. Frau Amtsrichter Sandmann. Frau Dekan Meyer. Frau Semmardtrector Quentell. Frau Fabrikant Roßbach. Frau Kaufmann Schneider. Frau Director Sckwabe. Frau Rechtsanwalt Seyd. Frau Pfarrer Trautwein. Frau Elise Trapp. Frau Rentier Bogt. Frau Medicinalrath Weckerling. Frau Rechtsanwalt Windecker. Frau Director Wordäge. Gedern: Frau Domainenrath Baumhard. Frl. Johanna Heinrichs. Gernsheim: Frau Bürgermeister Nuß. Gießen: Freisrau v. Gagern. Fran Commercienrath Gail. Frau Oberbürgermeister Gnauth. Frau Major Goldmann. Frau Commercienrath .Heichelheim. Frau Oberamtsrtchter Sangermann. Frau Geheinierath Oncken. Freifrau v. Ricou. Frau Gehetmerath Streng. Frau Bankier Wasierschleben. .Herrnsheim: Frl Kaercher. Frau Bürgermeister Mavler. Frau Julie Mahler. Frau Dr. Momberger. Lauterbach: Frau Kretsrath Dr. Fischer. Lich: Fürstin Agnes zu Solms-Sich. Mainz: Frau Fetst-Sorch. Frau Geh. Commercienrath Stephan Carl Michel. Frau Geheimrath Rothe. Nauheim: Frau G. F. Wetter. Frau Justtzralh Bauer. Frau Minna Baumann. Frl. Marie v. Ditfurth. Frau Medicinalrath Groedel. Frau H. Grünbaum. Frl. Amalie Günther. Frl. Marie Günther. Frl. Ella Sangsdorff. Frl. K. Schnckhardt. Frau Pfarrer Wissig. Frau Bürgermeister Woerner. Neckarsteinach: Freisrau Natalie v. Dorth. Offenbach: Frau Commercienrath Böhm. Frau Ferdinand Böhm-Oehler. Frau Oberbürgermeister Brtnk. Frau Busing- d'Orvllle. Frau Joseph Feistmann. Frau Geh. Regierungsrath Haas. Frau Pfarrer Dr. Hager. Frau Otto Hamm Wwe. Frau Georg Heyne. Frau Medicinalrath Köhler. Frl. Mely Krafft. Frl. Minna Kugler. Frl. Elise Merz. Frau Heinrich Merzbach. Frau Enni Pirazzt. Frau Julius Rothschild. Frau Commercienrath Stroh. Frau Justizrath Weber. Frau Geh. Commercienrath Wem- traud. Frau Hermann Wecker. Oppenheim: Frau Kreisrath Bichmann. Osthofen: Frl. Kätdcken Best. Frau Heinrich Gießen. Frau Sckill. Frau Notar Wallenstein. Pfeddersheim: Frau Notar Btng. Frau Julie Braun. Frl. Ottilie Hartmeier. Frl. Anna Schiffer. Frau Bürgermeister Willenbücker. Schotten: Frau Buckdruckereibesitzer Engel. Frau Rechner Karl Glock. Frau Steuercommisiär Greiner. Frau Dekan Münch. Frau Rendant Reitzel Frau Pfarrer Römer. Frau Kreisamtmann Weicker. Schweinsberg: Freiin Christa Schenk zu Schweinsberg, Großherzogliche Ehrendame. Ulrichstein: Frau Kreisassistenzarzt Dr. Heinrict. Vilbel: Frau Julius Birkenholz. Frau Cäctlte Brod. Frau Emilie Hinkel. Frau Postverwalter Sotz. Frau Dr. Maley. Frau Emma Martini. Frau Lehrer Muhl. Frau Pfarrer Orth. Frau Thekla Stroebel. Frau Apotheker Wethrich. Worms: Frau Adjunkt Binder. Frau Regina Blün Wwe. Frau S. Bodenheim. Frau K. Boller Wwe. Frau Kreisrath Dr. Breidert. Frau A. Da. , Frau Geh. Commercienrath Doerr. Frl. Dieckmann. Frau Otto Göbel. Frau Guggenheim. Frau Hescher. Freifrau Heyl zu Herrnsheim. Frau Adjunkt Dr. Kayser. Frl. E. Kichler. Frau Wilhelm Klamm. Frau Oberbürgermeister Küchler. Frau Lampe. Frau Rudolf Langenbach. Frl. Caroline Locher. Frau Sigmund Mayer. Frau Director Menges. Frau Commercienrath Mielcke. Frau W. Rauch. Frau Lehrer Rothschild. Frau R. Schramm. Frl. A. Schultz. Frl. B. Schultz. Frau Schußler. Frau Rabbiner Dr. Stein. Frau Tribus. Frau R. Wagner. Frau Oberst von Weiher. Frau Brauereidirector Werger. Wimpfen: Frau Wilhelm Angelberger. Frau Wilhelm Beck. Frau Louise Groß. Frau Hofmann. Frau Director Kemmer. Frau Lehrer Kraemer. Frau Ida Melber. Frl. Emma Maisenhaelder Frau Beigeordnete Roßbach. Frl. Minna Roßbach. Frl. Thekla Roßbach. Frl. Minna Schnell. Frau Lehrer Volz. Wimpfen a. Berg: Frau Reallehrer Grünewald. Frau Salinekassier Hedrick. Frl. Anna Heuerling. Frau Reallehrer Kahl. Frau C> Kleyer. Frau Saline- birector Merker. Frau Kaufmann Muckh. Frau Steuercommisiär Rößler Wwe. Frau Trautmann. Frau Pfarrer Weitbrecht. Frau Postverwalter Wendel. Activa JL H 1. Waarenvorrath . . . 3251.21 2. Ausstände..... 1089.95 3. Kaffenvorrath.... 698.05 4. Mobilien . . 89.07 10% Abschreib. 8.90 80.17 5. Utensilien . . 103.25 15% Abschreib. 15.45 87.80 5207.18 Passiva H 1. Geschäftsguthaben d. Mitglieder ...... 934.16 2. Aufgenomm. Capitalien . 800.— 3. Zinsen hiervon pro 1896 32.— 4. Noch zu bezahlende Waarenschulden . . . 2361.58 5. dto. Geschäftsunkosten . 187.25 6. Reservefond . . . . 278 76 7. Betriebsrücklage . . . 216.97 8. Reingewinn . . . . 396.46 5207.18 Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1895 . 40 Während 1896 gingen zu . 4 ab . _4___________________ Daher Stand der Mitglieder Ende 1896 . . 40 Lollar, den 30. Juni 1897. 8733 Laudwirthfchaftlicher Cousumverein in Liquidation, Eingetr. Genoffenschaft mit unbeschr. Haftpflicht. Johannes Schwarz. Friedr. Deibel VI. Christian Grün. 1) Futterlieferung für das Thirrfpitil in Gießen. Für die Zeit vom 1. November 1897 bis zum 31. October 1898 foll die Lieferung von Heu, Roggeu- stroh (Handdrusch), Hafer, Weizeuschalen, Futtermehl und Metzdorf'fchen Hundekuchen für das Thierspital der Großh. Veterinäranstalt dahier vergeben werden. Reflectanten werden ersucht, ihre Angebote an uns einzuschicken und bemerken wir, daß die Lieferung von Heu, Stroh, Hafer, Weizenschalen, Futtermehl und Hundek chen im Einzelnen oder im Ganzen vergeben werden kann, daß die Lieferung frei ins Thierspital, nicht auf einmal, sondern im Verlauf des Jahres je nach Bedürfniß zu erfolgen hat, und daß ungefähr verbraucht werden: 8—9000 kg Hafer, 10—12000 kg Heu, 7—8000 kg Stroh, 400 kg Weizenschalen und Futtermehl, 500 kg Hundekuchen. 2) Verkauf von Dünger. In der Zeit vom 1. November 1897 bis zum 31. October 1898 soll der im Thierspital dahier erwachsende Dünger, so wie er sich in verschiedenen Zeiten in der Grube findet, an den Meistbietenden dem Gewichte nach verkauft werden. Dh9] Ein möblirteS Zimmer, auch paffend für einen Schüler, zu vermiethen. Aermau« Vogt, Seltersweg 61. 8686] Möbl. 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Itteldl, gjaat wilb wäi fÜt Bttlti, 18 ttzrUt, t)at yf polizelttide »nlf dl in ihr fcirtetloa tonttc nelche nfolglo t'Utctton zu <3 «ogrifft gegen der von ihm a brieib.gt fühlte, errlfi, i höheren Post rrnhrjchMich ai Der Pietät ffl üttltii, 18. m btt Itb» btrtltunitn Eorache gtlomi des gtaatiftext1 die ®nt»örfe fl QcncuTlorbnuni zn l-ss ob'olnt Roth-vi 'Etttbr fät mt 'ter SHftag zi kerlk, 18. tojrbt der eröffnen. Das UnterrtchtShonorar betrögt 6 Mk. Die Anmeldungen erfolgen bei Beginn des Unterrichts. Der Vorstand. Nr. 40 bei enthält: (Nr. 2411 nationalen Uebi beigefNte Liste. Gießen, S- 4*/i Oefterr. Silderreut« 4 Ung. Gold-Rente 3 Portugiese« 6 Mexicaner 4 Monopol-Griech« von 8728 Elsoffer, NarkMratze 27. tJroeou 3«/, Deutsche Reichsanl. 3 Preuh. Eonsols 3'/, Gr. Hessische DbL T odes-ßsizeige. Heute Mittag ’212 Uhr entschlief sanft nach langem schweren^Leiden unsere liebe Frau, Mutter und Schwiegermutter Mädchen jur Besorgung der AuSgänge gesucht. 8731 Rädert Haa4, Seit rSweg 18. Entlaufen tft am EarnStag eine braune Collie« riebst einem schwarzen jungen Eollte. Bitte dieselben gegen Belohnung abzugeben oder anzuzeigen 8746 XT T «chöne AvSflcht. •N. B. Bor Ankauf wird gewarnt Helene Hofmann geb. Bross, Alter von 71 Jahren, was wir Freunden und Bekann- mit der Bitte um stille Theilnahme mittheilen. Die tranernden Hinterbliebenen. Lollarilu. Allendorf a. Lda., 20. September 1897. Gefällige Anmeldungen erbitte ich vorher in meiner Wohnung. Weiden- gafse 7. Fried. Roese, Univ.-Tanz und Fechtlehrer. zeige ergebens! an 8. empfehlen zur Herbst« und Winter-Saison 8373 Scheel & Comp., Tuchhandlung, Seltersweg 87. Gesucht ein geb. eins. Fräulein als Stütze zu einer älteren Dame mit kleinem Haushalt. Näheres in der Erped. d. Bl. 8722 Ftenographen-Gesellschaft Gabelsberger in Gießen Wir bringen hierdurch zur tkenntniß der Jntereffenten, daß wir am Dteaötag, den 21. September er., Abend» «V, übt, in unserem Verein,- local — Restauration Bourgeois (Brauerei Röhrle) — unseren zweiten diesjährigen U nterr ichtscur aus in ter deutschen Einheits-Stenographie (Syke» Gabelsberger > In grosser Farbenauswahl am Lager bei Robert Haas Seltersweg 18. Danksagung Verwandten und Bekannten, den Corps Hassia und Suevia sagen wir für die vielen Beweise aufrichtiger Theilnahme, sowie für die reichen Blumenspenden anläßlich des Hinscheidens unseres innigstgeliebten, unvergeßlichen Bruders und Schwagers, des Gerichtsaceeffisteu Friedrich Jacobi, unseren wärmsten Dank. 8751 Rodheim v d. H. und Gambach, 19. September 1897. Jamilien Jacobi und Wehrheim. Der grosse Massenverkauf von Frau Anna Springmann aus Homburg v.d. H. ist wieder zum Jahrmarkt da, und werden sämmtliche Ar« titel zu staunend billigen Preisen abgegeben. 8724 Bibliotheken und einzelne gute Bücher werden stets zu guten Preisen angekauft. 3729 J. Ricker’sche Buchhdlg., Südanlage 5. Schlosser. Wir suchen einen jungen, anstelligen und zuverlässigen Schlosser für dauernde Beschäftigung. Schriftliche Offerten sind zu richten nn Buderus'sche Eisenwerke Wetzlar.__ 8666 5683] Ein Bäerobe Geschäfts • 2/ee,n Schuhgeschäft wird im seitherigen Locale in ganz unveränderter Weise weitergefuhrt. 9 8728 Der 87671 Tüchtiger junge'- Mann von migknehrnem Aeutzern, welcher im Detail- Geschäft gelernt (Manusacturbrarche bevorzugt), der einfachen Buchhaltung und Ä’po"b'"l mächtig, findet Stelle. Selbstgeschriebene Offert,n über Leben«, lauf rc. und Gehaltsansprüche unter > • A. an die Exped d. Bl. 8734 tober eine tüchtige Köchin und ein erfahrenes älteres l>TU(f unb Brrla« btr vrübl'schen Umversträte-Buch. und Stnudruckern (Pietsch A. 64etibe) in Gießen Pie heuttge Kummer umfaßt 6 Setten T anzun ter richt. Mein Tanzunterricht beginnt wieder 8745 I 16.17 Fi 20.38 20.34 Di Trr «t luinabtnt $)onta9<- _____ Di- Vrtm gn,<; g Ilan« it Stampe’s Mohair-Beseoborte o Giessener Theater-Verein. In Ausführung der Beschlüsse der Generalversammlung hat der Vorstand mit der Direction Kruse-Helui definitiv 6 Aufführung* en vereinbart, während eine 7. in Aussicht genommen werden konnte Die Spiel abende sind (vom October 97 bis März 98) auf den zweiten Mittwoch im Monat gelegt, nur für den October musste in Rücksicht auf die Universität der dritte Mittwoch (2u. Octobcr) bestimmt werden O^bte sind (nur erste Kräfte) fest verpflichtet die Damen Boeh. Führing, Beisennuer. die Herren Bauer, Hermann, Matkow*ky. William ”n V/o^ufludrung gelangen Don CarloN, Der eingebildete Kranke, Ein toller Einfall, Gabriel Berkmann, Der Präsident, Viel Lärm em Vichts, Die Mütter. g730 Coursbericht Ml j. Kurz & Co., Giessen, -Mtz-Srch S Frankfurter Börse vom 18. September 1897. 8 o 8 Näheres Ostanlage 33, 86521 Ein reinliche- Mädchen zur Beaufsichtigung eine« kleinen KindeS für die Nachmittagsstunden sucht Fr. Amtsrichter Wiener, Moltkcstr. 26 8663 J 10 bis 2u tüchtige Grdarbetter «egen hoben Lohn gesucht. Nähere 2lu§: kunft bei Herrn Leid, Philosophenwald. 8756] Ein kräftiger Lehrling wird gefiA in eine hiesige Metzgerei. NabereS in der Exp-dttton d. Bl Büffetfräuleiu fflr eine Bahnhofs- Restauratton einer benachbarten Stadt für dauernde Stellung Flucht. Guter G-Halt und familiäre ^Handlung. Zeugniß erwünscht. Nähere« unter V. W. 83 durch die Expedition dieses Blattes._________8736 " 8748] @jn sauberes Laufrnädchen sofort gesucht. Nädcres in der ffypcb b. Bl 8698) Ein solider, sauberer HauS» bursche gesucht._______Kreazpwtz 11. 8558] BravtS HauSbürschchen gesucht. A Schott, Weinhandlung, Bahnho'str. 23. 6 Preise sind, trotzdem mindestens eine, voraussichtlich sogar zwei Vorstellungen mehr geboten werden, nicht erhöht worden, und kostet ein Abonnement I. Farquet Mk. 14.00. II. Farquet Mk. 9.00. Dtlw hrr ^riTihiu, tote j!1*’M Theke doeiSani verhütet «rs, ™ 1 "9fn Müt eotsl II«' UDi beft(D| er üochh,. Dann kg« bei 11 'ten iw q I ar jß,. r? lehnte » ' z/°hre I •= '» wl» n'- ei Bor fr n5»-* । Mai n 4 dto. unk. b. 1905 103.1C 3Vi Pomm.Hyp.« Bk. unk. b. 1906 3»/, DeutscheGrdsch.B. unk. b. 1906 101.00 * ----- ' “ Oefterr. TtaatSbahn v. 1885 94.05 4 Eisenb. Rentenb. D6L Jtal. staatßgar. Eisend. 58.20 4 Buderu» DbL t30ooootx3aoocxraDO a a acxxxxxjaoaaoooaoaa Laufbursche ooooooooooooaoooooooooooo | Hachskiilk Ukchitkn | in rtrn&cr ÖTnättirthf wnS