liege 15 ' aus •lifoliimtit, !«d ic. '•»•Wctidie» äU«W> N--Ik« “**«> Ad, zt,g yon«ch. . Lrtikel iMommidts MM i und tt. tU, int, Umgiftnfrfit kkalk SLWMUU! und Lager lMournDi 'efen *$$ l decsrirt, HM«. Regulir- iml ningrsystk« c eaqjtttt JmM'W«1 X, Mckm! :«** 'L'Ä liesischev Thee ÄiB ”9' Site MiE SA- ^"*a6c 4$^ -^'"'preisen Nr. 195 Erstes Blatt Samstag deu 2l. August 1897 Der chtetzever A«»eiger erscheint täglich, mit Ausnahme de- MontagS. Dir Gießener Aasikiendtätter werden dem Anzeiger Wöchentlich dreimal beigelegt. Gießener Anzeiger Keneral-Wnzeiger. LiertNjährigee AvonucmeutsprelL r 2 Mark 20 Psg. eit Bringerlohn. Durch die Post bezöge» 2 Mark 50 Psg. Redaction, Expedition und Druckerei: । -chutstraße Ar.7. Fernsprecher W& AZnts- und Anzeineblatt für den KkU Gieszen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag« für de, ft ßf-ÄÜ,«»« Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehm« folgenden Tag erschinden Nummer bis Borm. 10 Uhr. HMtlStMlllgt. AaMllleNvlätter. Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgeh. Amtliche» Theil. Gießen, den 18. August 1897. 8 e t r.: Die Ausstellung der Voranschläge für die Landgemeinden deS Kreise- Gießen. Dat Grotzherzogliche KreiSamt Gießen O» Vie Ars-H. BfttgermeHtetrte* M ÄtetitS. Mit der Ausstellung der Gemetndevoronschläge für 1898/99 ist jetzt zu beginnen. Tie wollen besorgt sein, daß die E'nsendung derselben zum vorgeschrtebeuen Termine — 15. November — bestimmt erfolgt. Wir beziehen uns auf unser gedruckte- Ausschreiben vom 21. August 1895 und empfehlen Ihnen, dasselbe bei Aufstellung der Voranschläge zur Hand zu nehmen. Insbesondere verweisen wir bezüglich der Ausstellung der Beilage 2 auf pos. 5 desselben. Die achttägige OffenlegungSsrist ist überall genau einzuhalten. Die hierüber auf den Vo, cuischlägen aufzunehmenden Bescheinigungen können deßhalb auch nicht vor dem neunten Tage vollzogen werden. I. B.: Dr. Wagner. Unser Verhältnitz zu Oesterreich. Auf das Wohl feines theuren Verbündeten hat Kaiser Wilhelm bei der Galatafel getrunken, welche zu Ehren des Geburtstages des Kaisers Franz Joseph am Mittwoch im Schlöffe zu WilhelmShöhe stattfand. Wenige Worte nur enthält dieser Trinkspruch, aber er ist deshalb doch nicht weniger bedeutungsvoll, als wenn Kaiser Wilhelm eine lange Rede gehalten hätte. In Frankreich sehnen fich die Regierenden und das ganze Volk nach dem Augenblick, in welchem der Zar einmal von einer Alliance Rußlands mit Frankreich sprechen, in welchem er öffentlich zum Ausdruck bringen wird, daß beide Staaten in dem Verhältnisse von Verbündeten zu einander stehen. Bisher hat Nicolaus II. bekanntlich den lieben Freunden an der Seine diesen Willen aber noch nicht gethan, sondern immer nur von dem „ihm so nahe stehenden" Frankreich gesprochen oder ähnliche Umschreibungen gebraucht, um das Wort „Alliance" zu vermeiden. Kaiser Wilhelm konnte auf dem Festmahl offen vor aller Welt von dem Kaiser von Oesterreich als von seinem „Verbündeten" reden, da zwischen beiden Staaten thatsächlich ein Bund e S vertrag besteht, dem als Dritter das Königreich Italien avgegliedert ist. Ein Schutz- und Trutzbündniß zwischen zwei Reichen, welche früher um die Hegemonie in Deutschland rangen, in vorigem Jahrhundert heftige Kriege mit einander geführt haben und noch bis vor etwa einem Vierteljahrhundert eifersüchtig auf die gegenseitige Macht waren! Wahrlich, es ist ein Meisterstück der StaatSkunst, welche dieses Derhältniß geschaffen und so fest geschmiedet hat, daß das Werk auf ewig errichtet zu sein scheint! Wie unerschütterlich die guten Beziehungen zwischen unS und dem Kaiserstaate an der Donau thatsächlich sind, weiß heute jeder Deutsche, daß sie selbst nicht durch Verstimmungen und Differenzen gelockert werden können, haben wir erst noch vor einiger Zeit erfahren, als die sogen. „Enthüllungen" der „Hamburger Nachrichten" solche Erregung verursachten und in Oesterreich-Ungarn ein Mißtrauen gegen die BundeStreue Deutschlands hervorzurufen im Stande waren. Denn immerhin mußte eS einiges Befremden erregen, daß Deutschland neben dem Dreibundsvertrage ein Bündniß mit Rußland eingegangen war, ohne daß die Vertragsstaaten Kenntntß von demselben hatten. Aber die thatsächlich an der Donau hervorgerufene Verstimmung ging bald vorüber, dem Verhältnitz der beiden Staaten geschah nicht der geringste Abbruch, und unentwegt stehen die Dreibundmächte auch heute noch zusammen in dem edlen Bestreben, Europa den Frieden zu erhalten. Viel zu den guten Beziehungen zwischen uns und Oesterreich hat die herzliche Freundschaft beigetragen, welche die beiderseitigen Monarchen verbindet. Schon Kaiser Wilhelm I. war in Oesterreich ein gern gesehener Gast, und sein jährlicher Ausenthalt in Gastein gab immer Gelegenheit zu mündlichem Meinungsaustausch mit dem Kaiser Franz Joseph. Wilhelm II. ist den Traditionen seines GrohvaterS, wie in so mancher anderen Hinsicht, so auch darin gefolgt, datz er die persönliche Freundschaft Franz Josephs suchte und pflegte. Fast alljährlich sieht die schöne Donaustadt unfein Kaiser in ihren Mauern, bei welcher Gelegenheit die beiderseitigen Minister immer in bester Harmonie verkehren. Man wird sich noch erinnern, welch' herzlicher Empfang dem österreichischen Minister deS Aeuhern Grafen GoluchowSki in Berlin gelegentlich der Verleihung des Schwarzen Adler- ordenS an denselben zu Theil wurde und mit welcher Regel- mätzigkeit Reichskanzler Fürst Hohenlohe, wenn er in Alt- Auffee weilt, mit dem Leiter der auswärtigen Politik Ocster- reichS Ungarn zusawmentrifft, und auch dem Kaiser Franz Jostph seine Aufwartung macht. In diesem Jahre dürfte auch der lang gehegte Wunsch der Ungarn in Erfüllung gehen, Kaiser Wilhelm in ihrem Lande zu sehen, und insbesondere derjenigen der ungarischen Hauptstadt, den deutschen Herrscher in ihren Mauern begrüßen zu können. Wenn eiwaS die freundschastlichen Beziehungen beider Länder zu trüben im Stande wäre, so müpte eß die Behandlung der Deutschen sein, welche gegenwärtig in unserem Nachbarstaate beliebt wird. ES ist unS unerfindlich, daß Kaiser Franz Joseph, ein durch und durch deutscher Monarch, die Politik seiner Regierung billigen kann, welche darauf gerichtet ist, daS Deutschthum in feinem Lande zu unterdrücken. In allen Nationalitätenkämpfen innerhalb der vielsprachigen Monarchie sind die Deutschen bisher eine feste Stütze der Regierung gewesen und haben sich als treu und zuverlässig bewährt. Man darf wohl annehmen, daß der jetzige Zustand der Dinge nur ein Uebergangsstadinm ist und die österreichische Regierung sich bald darauf besinnt, daß die Deutschen der Zahl und dem Culturstande nach, die anderen Nationalitäten im Lande weit übertreffen. Selbstverständlich können solche „Interna" auf die Beziehungen der beiden Reiche keinen Einfluß auSüben. Hoffen wir aber, daß auch in dieser Hinsicht bald wieder die Schatten schwinden, damit daß Ber- hältniß zwischen den beiden Völkern wieder ein so herzliches wird, wie eß bereits zwischen den Monarchen besteht, (xx) Deutsches Reich. M. Frankfurt a. M., 20. August. Der Eongreß der deutschen Rechtspartei — der vierte nach dem im Jahr 1893 abgehaltenen ersten — wurde in Frankfurt a. M. am 19. d. MtS. in den Allemania-Sälen durch Herrn Passavant-Frankfurt a. M. eröffnet. Zum Vorsitzenden der öffentlichen Versammlung wurde Graf Bernstorsf- Beseritz (Mecklenburg) gewählt, zu Beisitzern Graf von der Decken-Ringelheim und Rechtsanwalt Jul. Martin Cassel. Graf Decken-Ringelheim (Hannover) hielt einen einleitenden Vortrag. Im Anschluß an denselben nahm die Versammlung folgende Resolution an: „Die zum vierten Eongreß der deutschen Rechtspartei Versammelten sprechen dem Herausgeber der „Hefftschen Blätter", Herrn W. Hopf, ihren aufrichtigen Dank und ihre wärmste Anerkennung auS für die Gründlichkeit und Umsicht, mit welcher er den auf dem ersten Eongreß übernommenen Auftrag, eine quellenmäßige Darstellung der Krisis des Jahres 1866 zu liefern, ausgeführt hat. In diesem verdienstvollen Werk ist daß dem Deutschen Reiche anhaftende Unrecht so überzeugend und so erschütternd für jeden rechtlich Denkenden nachgewiesen worden, daß wir unß davon um so mehr einen nachhaltigen Erfolg versprechen dürfen, alß auch von oben herab wiederholt darauf hiuge- wiesen worden ist, daß des deutschen Volkes Ruhm in einer Politik des Rechtes bestehen müsse. Wir fordern daher alle Gesinnungsgenoffen auf, sich die möglichste Verbreitung der „Deutschen Krisis von 1866" eifrigst angelegen fein zu lassen." Eß folgte der Vortrag des Herrn Geh. Legation-- rath v. Oertzen-Leppin (Mecklenburg): Ein Rückblick auf Deutschlands Entwickelung seit der Zerstörung deS deutschen Bundes. — Im „Militärwochenblatt" fährt Frhr. v. Puttkamer in der Erörterung der Militär-Radfahrerfragen fort und stellt als Ziel für daS Militärfahrrad auf, das Gepäck und daS Rad fo zu erleichtern, daß eS mit dem Tournister kurze Strecken, um die eß fich ja doch nur handeln wird, getragen werden kann Daß Gepäck, die Kleidung, Bewaffnung rc. deS deutschen Mußketiers beträgt Alles in Allem etwa 25 Kilogramm. DieS würde für den radfahrenden Infanteristen um 3,25 biß 3,50 Kilogramm zu erleichtern fein. Die Erleichterung ist folgendermaßen zu erzielen: Statt deS Gewehres der Karabiner- das Seitengewehr fällt fort, dafür ein nicht über 200 Gramm schweres, fünf biß srchß Zoll langes aufzupflanzendeß Messer- Munition statt der 120 Patronen 75 biß 85 (Wegfall einer Patronentasche)- statt deß Waffenrockß die Litewka oder jenen ohne Futter, statt der Feldmütze eine leichte seidene Mütze- die Schnürschuhe bleiben- statt der langschästigen Stiesel leichte ein- söhlige, vielleicht knöchelfreie Radfahrerschuhe; die im Knie bauschige Hose wird unten gamaschenartig geknöpft oder gebunden. Daß Bestreben, möglichst auch im Aussehen der Infanterie zu gleichen, sowie die unbedingte Bewährtheit unfereß Helmß lassen mich jedoch für daß Beibehalten desselben auch bei einer Radfahrertruppe eintreten. Neben der Erleichterung des Gepäcks um sieben Pfund aber müffc auch die Maschine noch erleichtert werden, zunächst durch leichtere- Material. ES gäbe bereits eine Menge Legirungen de- AluminiumS, die beginnen, auf dem Gebiet der Räderherstellung dem Stahl zu concurriren. ES find dies z. B. folgende Arten: „Alkolit"-, „Siwadi"- und „Kronand"- Metall- hierzu ist in diesem Jahre noch das „Veftadium" gekommen, eine Legirung, die etwa ein Drittel de- fpecififcheu Gewichts deß Stahls besitzt. Für die Fabrikation einzelner Radtheile dürfte fich solche eignen. Gelungene Versuche, besonders mit Kettenrädern, find auch bereits gemacht. Die Herstellung dieser Legirungen liegt in den Händen englischer Capitalisten. Weiterhin würde die leichtere Eonstruction in Betracht kommen. Wolff- telegraphisches Corresvondmz-Buremr. Berlin, 19. August. Der Kaiser spendete für die durch Wasserschäden Heimgesuchten in den Königreiche« Sachsen und Württemberg je 15,000 Mk. Berlin, 19. Augnst. Der „Reich-anzeiger" meldet: Der Kaiser hörte in WilhelmShöhe gestern Nachmittag die Borträge deS Botschafter- v. Bülow und deS Staatß- fecretärß Freiherrn v. Thielmann und empfing heute Vormittag den Chef deS EivilcabinetS, v. LucanuS, und de« UnterstaatSfecretär de- Marineamt-, Contreadmiral Tirpitz, zum Vortrag. Berlin, 19. August. Der Herr Minister der geistlichen, Unterricht-- und Medicinal Angelegenheiten hat durch Erlaß vom 17. Juni d. I. mitgethetlt, daß die Farbwerke vormals Meister, Lucius u. Brüning in Höchst a. M. fich bereit erklärt haben, die vereinbarte Preisermäßigung für diejenigen Fläschchen de- Diphtherie-Heilmittels, welche für Armenzwecke bestimmt find, nicht nur den amtlichen Vermittelung-stellen, sondern auch ihren directen Abnehmern zu gewähren, wenn diese die amtlich beglaubigten Beläge einsenden, und sogar öffentlichen Instituten auf Grund der erbrachten beglaubigten Atteste da- Diphtheriemittel von vornherein zu dem ermäßigten Preise von 27^2 Pfg. für 100 Einheiten zu berechnen. Stockholm, 19. August. In der heutigen Sitzung de- 6. internationalen Stenographen - Congrefse- erörterte Redakteur Kronßbein (Wiesbaden) die Frage eine- deutschen Einheitssystems der Stenographie, indem er die Betheiligung der Gabelßberger'schen Schule an den gegenwärtig schwebenden EintgungSverhandlungen befürwortete, da ohne die Theilnahme der Gabelßberger'schen Schule ein Einheitssystem unmöglich sei. Weitere Vorträge hielten Baeckler und Richter (Berlin), sowie Braunß (Halmstadt). Petersburg, 19. August. Kaiser Wilhelm über- wieß dem Alexander-Ho-pital 2000, den beiden Reichs- Vereinen je 1000, dem Verein „Palme" 500, dem Stadthauptmann für die Armen von Petersburg 3000, der englischen Schule, worin Kinder hilfßbedürftiger deutscher Reichsaugehöriger erzogen werden, 500 Rubel. Konstantinopel, 19. August. Der verhaftete Armenier, der in der Ottomanbank eine Bombe anzuzünden versuchte, heißt Karabet. Er behauptet, vor zwei Tagen auS Rußland gekommen zu sein. Gegen diese Behauptung spreche« jedoch bei ihm Vorgefundene Photographien feiner Person, welche älteren Datums find und von einem hiesigen Photographen stammen. Der Uedelthäter verweigert weitere Auskünfte. Die Dynamitbombe, die in der Pforte platzte, war durch da- Fenster geworfen worden. Die Gerüchte, daß an diesen Anschlägen auch Jungtürken theilgenommen haben, entbehren der Begründung. Dieselben wurden sämmtlich von Armeniern verübt. Depeschen de- Bureau „Herold." Berlin, 19. August. Kaiser Wilhelm hat den Herzog und die Herzogin von Connaught eingeladen, den deutschen Herbstmanövern beizuwohnen. Dieselben werde« mehrere Wochen in Deutschland verweilen. Berlin, 19. August. Wie verlautet, soll der Kaiser, deffen Souderzug mehrere Stunden vor dem Getter Eisenbahnunglück die Unglücksstelle pasfirte, fich sofort, nachdem er die Meldung von dem Unfall erhielt, in einer Drahtung an den Eisenbahvminister einen ausführlichen Bericht über denUnglückß- fall eingefordert haben. Berlin, 19. August. Das Staatsministerium trat heute Nachmittag 2 Uhr unter dem Vorsitz des Minister- v. Thielen in seinem Dieustgebände zu einer Sitzung zusammen. Berlin, 19. August. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt osficiöß: Der „Berl. Localanz." macht Über einen angeblich Berlin, IS. August. In dem Befinden de, schwer nkrnnkten Fürsten H v h e n lo he - Oe hri n g e n Ist eine Besserung eiugetreten. 8 p 'b- «ugust. Arn Welßenstein Ist die Leiche h>or6enUnber‘innten ab8ell,chast ln Berlik ^^b-Nragen^v'orXa'" lich Einnahme deS aufzustellenden Vertrage-.__ferner wurde man^k^ rtk ^?CrßkflQJC ""p^stkrn zu lassen. — Auch kam ™ lebte lei m bl-'Mrig-Butzbacher »irchwelhe , *tc, f°a* ®‘ne weitere wesentliche Verschönerung e± ,‘T 8‘" u°'°» Stadt dadurch, daß man fetzt DI. ll.m.nil Huup'sl'^'N Ermeuitroetoir, anzulegen. ?r„6, e. ,Unfl*0,bel‘tn' »" d-nen man in der »eiseler. 7nV,. fl°Knln\ roe,t,n °°" ‘In,, Wormser Firma an«. Fortgang" ™,Ol8e ber 8u“n Witterung raschen 18‘ lllnguft. Gestern Mittag sand unter ~,‘ ‘ 8 b,i b‘7?Un Untersuchung,richtet«, Landgericht,rach« ®“8xer 7 ® ‘6eD- und in Beisein de. Staat,anwall, Koch Sat tmann’h * »XX ®'“lon b" L'iche de« Bürgermeister« £.trh! * b°n Mbßen tm '.'ssigen Leichenhause statt. Sie die Gerichtsärztc Medicinalrath Dr. Lorenz und m’A. «rz. Dr. Becker oon Friedberg In »egen. ®a * bn b”' behandelnden Aerzte Dr. Stoll, Dr. Lange- bat ‘ ““b 7’ *'V* 1!" u°'g-n°mmen. »In Dünndarm ” ileelmo1 bnr<* b'" Mefltrstich durchschnitten, der brnach. b‘ 1 • ”“8ufi- Der oberste »rieg«r°th hat da« l.9‘? b,n ^8tber Sanooa«1 bestätigt, b"8lU->>-" h°> der Ministerrath seine Zustimmung erthettt me'nernh fl,hm nf,iBeir nalil ®“n Sebastian zur Königin ni8tbcn,„ Die Hinrichtung de« Mörder« dürfte wahrscheinlich am BamStag erfolgen. »erlam»b°h"nt, X ""XX 3", politischen Kreisen ?> . 'x 6 b'° '"»lische sRegierung ftst entschloffen ' Z °u«zutreten. ber 7“ m ' (,®“9U.L ®“ P"»"urger Korrespondent ”etl. '** °u, guter Quelle, daß drei poluische Studenten nach Sibirien verbannt !e“,b‘"' ®el1 b(t eln“ bei denselben dorgenommenen Hau«- R,7»,nH t,lQl ln ol€ Hlluh' der Polizei fiel, da« aus eine «erschwörung gegen den Präfideuten Saure schließen läßt. 19‘ ®“9uf1' ®ln furchtbarer Brand LTx“. ™ Gouvernement Lublin, 130 Wohnhäuser , “ b°9 Rathhau, ein. 1800 Personen find obdachlos/ Der Schaden wird aus viele Millionen Rubel geschätzt. Uhnn” "T6' A9‘ Hu8uft 3" Nisch platzte bei Schieß. « " “ ®rana“' Sech, Mann wurden getödiet und vier schwer verwundet. b a k 20. August. Ein Conflict zwischen Couleur« I bem” “"b£d,edl‘id,tn »«Wen tief starke Au«schreltungen dEsche'n Häufte """" die Fenster der bevorstehenden Wechsel auf den Botschaft er posten tu Petersburg und Loudon Mitthetlung, wie er von wohlunterrichteter Sette erfahren haben will. Wir fiod er- »achttgt, diese Mitthetlungeu sür gänzlich unbegründet zu erklären. ’ " Wetterbericht. Niederer Druck hat fich „sch von aus'gebreftet *5777" 8'8'" b,n Eontlnent herein .™;.8, t ' f x.h?.6?" 8rö6lc TßeU Stnttaleutopa, htm, H16mS,.i "e”n^ nRi,Re ®‘r höh' Druck ist weiter o».7ünd ’S81? *"■ @*®od,e Mapima find im Süd. ein Rück. ®üb, LS,n",ennen- »°u letzterem ragt ttoch ?a7n "lativ hohen Barometerstandes über Sentrai. 5"^"^ u"br d°d Alpengebiet bl« noch Südbaytrn herein, ftcax"b[bU ®°"dlkuug zugenommen und find stellenweise Niederschläge gefallen. — B°rau»slcht||che Witterungt Borwiegend trübe« Weiter und zumal Im Norden zeltwei e Nledetfchläge. 8 . . ?""°79 Äu8uft- Du'« Sablnefordre vom 18. August tat »et "oller bestimmt, daß au« Anlaß de« 25jährigen Regietung« Jubiläum« de« König« von Schweden am 18 September da« Schulschiff ,®teln« fich mit einer Depu. tation von Marineosfizieren nach Stockholm begeben soll. Al« StöckbMw b“ “7"« 7ltb *"°, S-l-drich Leopold in Stockholm anwesend lein. Der König von Schweden steht L la suite der Kaiserlich deutschen Marine. y au0uft- ®ln fürchterliche» Gewitter Unb ^dwesten der Provinz großen Schaden an. Bier Personen wurden vom Blitz erschlagen. m ber Wettzer'schen Waggonfabrik JL & ?tr fe ber sämmtltchen 1300 deutschen Arbeiter destelb^"' ^besseu auf eine baldige Beilegung tü^rung des „Ltebesmahl der Apostel" von Richard Wagner zu einer Bedeutung erhoben, die weit über den Rahmen der- I »tflt ^mona8t von Nah und Fern waren ge« ladene Gäste Herbetgeströmt und auch der ,Kroobaur'sche Quartett - Verein" entsprach gern der Einladung durch Sendung einer Deputation von 16 seiner Mitglieder. Daß der ^Mainzer Liederkranz" ob seiner LetstungSsähtgkeit sehr gefeiert wurde, ist selbstverständlich, ebenso so selbstverständlich W bad diese Huldigungen aus Kränzen, Reden und baeftanbcnV H^'bet war Gießen io würdigster Weise vertreten- Herr Geheimrath Oncken, ein Wagner« freund ulldWagnerkeuner, hatte es übernommen, in diesem ?jn"c. Glückwünsche des ^Quartett.vereins" auszusprecheo. Die tiefempfundenen Worte machten auf die Versammlung w .tnf.8eroa *0C” ®mb,utt und da die darin enthaltenen Ausführungen von großem und allgemeinem Iatereffe für I Üi Cr^nb' tocI4c für Wagner und seinen Einfluß auf die deutsche Musik verständniß haben, so lassen wir hiermit Qn foaflen: Hochanseholtche Festversammlung! «».Sm % T0d!’1ncn @tc dn kurzes Wort dem Vertreter SSmT a*' bfr 6Ur ,c,ncn Kranz zu übergeben und keine ?U rmpfangea hat, der aber Eines mit Ihnen Allen theilt: ein Herz voll Dankbarkeit, Hochachtung, ja Bewunde« I T\& 0Cfttrn unb ^ute hier geleistet worden hna Md"°lhwendtg, UM ein Verdienst zu ehren, daS schlechterdings nicht ungeehrt bleiben darf. Wer das SS? t)0xnemio1ar? 2ßaflncr kennt, der weiß: die Zett, in welcher das ^LtebeSwahl der Apostel" entstand, ist entschei« mi.r,nC7rhb^Jüi ,eln? 8an’e Zukunst, für fein flefammte« Mitten unb Schaffen al« Künstler, Dichter unb «omponift. ®r und mitten In bet Hochfluth all ber ftemben Mufik, ble Ihn dort umgab, faßte er ben Vorsatz, ,x m„?®° a“ b,f,eltn d°u blefer ftemben Mufik, ble b'“,*,be ®übn<"iäfen von ber Fremdherrschaft ber statt- SöflMen unb Italienischen Oper, seinem beutschen Volke zu etffreiten unb zu erschaffen eine deutsche Kunst. Die Gefin- volles 'U"P'°U"- 6°* » in einem Wunder. boOen Ausfttz über ben „Freischütz" in ben Worten nieder. 8“e8‘; mel” h--rliche,, deutsche« Vaterland, wie muß ich bich lieben, wie muß ich sür dich schwärmen, wäre e, -'tTO|l,r' ™ b‘l",em ®ob,n b-r „Srelschütz" entstaub! 7 Hw» I«a9“ rmh’°6 ' x°6 ** eln Deutscher bin." Am l ni ®Px L8.4? 'eiste er ab unb seine Heimreise führte ihn ?ber b‘? 8i^ln-. "Zun> ersten Mal", schreibt er, „sah Ich MnMer m/ “ x * «1" SC^rän‘n lm »“B« s«wur ich armer I n lLn ”. b'utichen Vaterlanbe ewige Treue," Diesen Treueschwur hat er gehalten unb betätigt In einem un- ! m^ht“rn den er beenbet mit einem Siege ohne ?'"piel ln der Geschichte ber Mufik. Unb getabe In ber 1848 h„a“ IÜft“‘ *u diestm Kamps, entstand im Jahre i84,8 d°s „Liebesmahl ber Ap-ftel", ba« heute zum ersten atiano°tU Ift ""Bl166 "i,^e\a”änner8e|an8,e,i ,ur «uffllhrang be. T r1^ ,®x” "unberbare. Werk, In bem jebe« War" be« Textes, jebe Note be« Satze« ein Stück vom Leben v°m Herzen de« Meister, ist. $« ist da« tief ergrei endl Programm seine« Kampse« um die deutsche Kunst und eine beTffiel'f,rß\?bq'tUx"8 ,!ln18 unausbleiblichen Siege«. In den WechseIgefätigen ber brel Ghöre, ber Apostel unb der 3ün0cr, belauschen wir die Stimmen, die er in seinem Innern ° 6 Qba6 Bewußtsein seine» eignen «Postelberufs d» dn,»“* i.^en sie heute vernommen, auf der einen Seite die Stimmen des Zweifels, des Kletnmuths di, ^HiO0e k°X mm und auf der andern Seite die Stimmen des Glauben», der Hoffnung, des Melden. ^7« und der Heldenkraft. Und^in" diesen Widerftrtt! der irdischen Summen hinein erklang au« der Höhe eine © Imme von überirdischer Abkunft unb rief ihm zu S.i klana^.. ^ b ” blJ nabt' meln Geist ist mit dir? So er- Slang e« zum ersten Male lm Jahre 1843 unb heute 54 Jahre danach, schauen wir wie au« weiter Ferne zurück °us lenen Kamps al« einen läng» vergangenen aus ttnen ^r°Zeittn'be!"İ"^'"'^^b"'"' U"b du »i"nt " stch wohl der Zeiten be« Anfang« zu gebenten unb stch zu vergehen, warfgen, toe 4' eine Prieftergestnnung, welch' ein hoher V* *8“ Just in biesem Kämpfer unb biefem Sieger gewesen^»' b^bn.T^'I ^duthut der „Mainzer Lieberkranz" verrichtet feste« llete«6 .7, 8“‘\fcln“ f“ti'9iä6rlgen Stiftung«. |e|teö diese» großartige und doch so wenig bekannte Tnn 8enlnUt0?rUffMUn8IB|ebr'‘*t l”t ffilr ban,'n dafür dem M f,incm verdienstvollen Dirigenten, der diese Wahl getroffen, der mit unendlichem Fleiß und rühren- fü6™na8hbUÄn0 rbxe* ^to,”i0c ^rk einstudtrt und der Auf- sührun0 das glänzende Gelingen gesichert hat, drffen be- geisterte Zeugen wir Alle gewesen sind. Dem Ai,r-in toü^cn ro,r eine Zukunft, würdig der Gegenwart, deren er sich erfreut. Wenn aber Stürme uud Prüfungen Uber ihn kommen, wie sie keinem Verein erspart bleiben dnnn möge er sich der festlichen Aufführung des 15. August 1897 er- nn? !h QUCft b'' Stimme aus der Höhe nicht fehlen, die den vereinSgenoffen zuruft: Seid getrost ich bin euch nahe, mein Geist ist mit euch. Mit diesem Wiinspti, rufen wir: Der verbienstvolle Dirigent be« „Mainzer Lieber- trau je«", Herr Heinrich Rupp, Itb, Sdte« b^rrS$rUH blxf“ ®0"' üb“8ab der Prästbent be« Feste», Herr Reiff, dem Redner für den Rrnnhuir’f*,« tie'ltm'mlf'bft"" ,8f'flWl,,,e ml1 Denkmünze, ble von b'tsem mit bestem Dank angenommen wurde ... * nIa.,I U°«'Si»»t «st Deute morgen zu einer zwei, gigen Uebung in ble ®egenb von ®ambad) Sber»abt oXh'' o n’018Um «dkvchen In bett umltegenben Ortschaften Quartier bezogen wird. Morgen Nacbmittaa kehrt da» Regiment wieder hierher zurück. d’mttt00 Kriegerdenkmal. Die im Thurmhau» am Brand »ur uoentgeltlicheu Besichtigung au-gestellteo Entwürfe »u «’l*t«nben «rl«gerben(mal finb von Her» Uhl photographisch ausgenommen und e» soll, wie wir hn August. ES wird hier mit Sicherheit be- «Ke «bi^ ®rjfCd, b!f l I •'itf N t *' tu r«1 befttamt“.i"1'1 Iftit 8* *M ■ Üfe ,lt7u . M W ; j**» s«M1‘ ^chtn $t; ®U ' ötknnhnatung > 3nntrtt unb beiL ,7 D fi/n0!Ortnettn Dl ®it ba- ^uß; n “W *«/ 2 i gert wirb bmch Ej, T°chk», dir SfseE Ullkv nur btn *■»«. Um solch, ® He bQ •W widersprech,! flMönbenen^Bteuf skullst toittiamer b0I 0 Wz uubegrünbe!, b« BtH-llm Kt ftS?0* Egitztt ®r*M* lolgenh srrihütrstraseu i 87, 488 Str.-P,-L btfi Unheils zu m «JßoUjug der ttkmv!! um eiu erstuiolizü 4 innerhalb 10 Taxu 'trckrtheils elngen.i hn Male von bcm s,. Person (§ 57 6b«i caferlaß ober bebiugh wenn baS Gesuch ao: ' tinti nahen ^amllhn. der Erkrankung burch viesen wirb. 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Starkenburg 49200 135100 232600 192600 519360 824930 Starkenburg Oöerheffen Rheinheffen Zusammen Oberhessen Rheinhessen Zusammen 7400 78500 62000 98000 72600 1896/97 Mk. 288100 355000 332200 1894/95 Mk. 54500 204900 325300 Mk. 110400 404700 388700 1893/94 Mk. 61500 214700 173500 1895/96 Mk. 55800 208000 129200 Mk. 264800 90340 164220 Mk. 9000 86600 97000 „ „ Als strafmildernd nahm das Gericht die „große Dummheit" des Angeklagten an. ♦ Sichere» Kennzeichen. Dichter: „Fräulein Eulalia, hier find meine Liebesgedichte! Sie müffen entschuldigen, es find einige Klexe im Heft!" — Backfisch: „Ach, da lieben Sie wohl unglücklich?!" Abgesehen von der, mehr auf Zufälligkeiten beruhenden außerordentlich hohen Z ffer von 1892/93, hat fich Me Benutzung der Laudescreditcasse stetig, wenn auch lang- sam gesteigert, und erst die Eingangs erwähnten seit August 1896 gewähren ZinS- und TtlgungS-Erleichterungrn haben fie zu voller Entfaltung gebracht, dergestalt, daß die Aus- leihungSziffer von 1896/97 etwa das Doppelte der Ziffer des Vorjahres auSmacht. (Darmft. Ztg.) Darmstadt, 19. August. Roßdorf war bislang der einzige größere Ort unserer näheren Umgebung, der keine Bahnverbindung mit der Residenz hatte. Die neue schmalspurig gebaute Nebenbahn, die durch die schönsten Walv- parthten im Südosten unserer Stadt führt und au der Station Rosenhöhe („Darmstadter Oftbahnhof") von der Odenwaldahn abzweigt, wird am 2 4. August dem Be triebe übergeben werden. Die neue Bahn wird vorzugsweise zur Beförderung deö starken ArbeiterverkehrS zwischen Darmstadt und Roßdorf sowie Groß-Zimmern, da« Endpunkt der 13,1 Kilometer langen Strecke ist, dienen; wie weit der Sleinnansport von den großen Basaltbrüchen am Roßberg davon Gebrauch machen wird, bleibt abzuwarren. Für den AuSflüglervelkehr find im Walde zwei Haltestellen * Wetzlar, ld- August. In unserer Stadt circulirt !?!?2ße' tn1toeI4cr btc hefigen Interessenten- freife zur Theilnahme an einer öfsentlichenFernsprech. eivrichtung eingeladen werden. Eine Anzahl der be» btut-ndsten Firmen hat bereit- gezeichnet. Wenn vier- undzwanzig Thetlnedmer zusammenkommen, wird die Post die Einrichtung übernehmen. • 8ran!fnrt «.Dl., 20. öugufl. Die Samoamr Im ä00r~°J «?na ®artcn schließen am Montag, 23. August, chre Schaustellung. Sam-tag Abend veranstalten fie noch ein Ruderfest, das fich auf dem von Lampions umgebenen Weiher bet bengalischem Licht absptelen und an das fich eine Be- leuchiung der Burgruine anschließen wird. Sonntag ist e n 20 Pfg.-Bormittag etngeschoben, den die Insulaner mit einem Bratfeft feiern, baß am Nachmittag wiederholt wird In der schon bekannten Weise wird alsdann je ein ganzes Schwein auf heißen Steinen geröstet und sogleich nach Fertig- ^Echtet. Da- Postwägelchen nach Roßdorf sowie der historische Omnibus, der jeben Nachmittag 3 Uhr von der „Sonni." Qb6 y An einzelne Landwirthe. 1892/93 ------ ■SSL.«?1! “I? ba6 ®c,T3fc angeschnitten und ein größeres Blutgefäß durchdrungen, so daß der Tod schon infolge der tnuereu Verblutung eintreten mußte. Der Stich war offen- L” ”lt «'Mr Wucht erfolgt. Durch den Transport von Rödgen nach Bad-Nauheim auf dem Wagen war eine solche u H U1?laC n0etrCten unb bcr Zustand des Kranken hatte fich | lo btrfdjl mmjrt, daß die behandelnden Aerzte das sosonige I Ableben des Verletzten befürchteten, doch trat der Tod erst vm 9 Uhr Abends, etwa 21 Stunden nach der erfolgten Bcrletzung, ein. Bor der Seckion wurde der verhaftete I ® 3erö vor die Leiche geführt, wobei er ziemlich gefühllos er- rlarte, daß er den Todten nicht kenne. Die Leiche w.rd nach Rödgen gebracht und dort heute Nachmittag 5 Uhr beerdiat ~ D-r -benfalls verletzte Philipp Säckiuger befindet fich ^.dlugenblick verhältmßmäßig wohl, doch ist fein Zustand ^chu^tohne Lebensgefahr. - Der dritte Verwundete, Dieostknecht Amthor, hat nur eine leichte Stichwunde am bEn ^u«mikragev, Den er trug, wurde die Wucht n». J ""V gemildert. - Heute Vormittag wird die Untersuchung in Rödgen fortgesetzt. (Darmft. Ztg.) D«mstadt, 19. August. Die Gro ßh. LandeScredit- '«Ne hat ihre Thatigkeit im Sommer 1891 eröffnet, ist o Sbald stark in Anspruch genommen worden, har sich aber «Vk m 1 crw ber ^"Sfuß auf 3*/z pCt. herabgefetzt wurde : unb Me 2tl0un0 nur noch s^pCt. beträ0t, voll entwickelt. -------------------«uu naa, serng- DaS Nähere ergiebt die nachstehende Uebersicht der auS0ezahlten stelluv0 den braunen Damen von den Männern fervirt: auch X toobeJ tiU' bom erstm Betriebsjahr abgesehen ist, an die Besucher sollen wieder Kostproben vertheilt werden. -1° und d-bhalb feine 8'ffe»n «'«»'rk. 19 Angust. Englische Capltallsten kaus.n ein falsches Bild geben würden. das Pianoforte-Geschaft von Tteinway für sechs Millionen ES wurden Darlehen ausbezahlt: I Dollar«. ®n Gemeinden, Genoffenschaften u. dal. 1892/93 1893/94 1894/95 1895/96 * Siu theurer Scherz. Ein Handlungsgehilfe aus Brake! 1896/97 (KreiS Höxter) hat den Namen einer Dame aus Kaunitz Mk. (KretS Paderborn), die feine Bewerbung abgewiesen hatte, 373400 dadurch mißbraucht, daß er an das „Wests. VolkSbl." eine 153700 Anzeige sandte, in der er deren Verlobung mit einem 297830 I Herrn aus Brake! meldete. Die fingirte Zuschrift war mit dem Namen des Letzteren unterzeichnet. Als die Anzeige erschien, hatte R. auch noch die Unversrorenheit, bei dem Betreffenden als Gratulant zu erscheinen. Die Straskammer zu Paderborn erkannte an, daß in der Einsendung der erdichteten VerlobungS Anzeige eine Urkunden- fälschung und zugleich eine Beleidigung der darin genannten beiden Persönlichkeiten liege- eine weitere Beleidigung wurde 90380Ö^q7Ö7T^Rl^7r^nnÄ—I !n Beglückwünschung gesunden. DaS Urtheil lautete auf 449700 584700 393000 975300 iuSgesammt zwei Monate Gesängniß. " JaSgesammt 1038900 682300 777300 912360 1800230 ~ “ Nordbe^ufcher Lloyd, tn Gießen vertreten durch bk Agenten Sari LooS und I. M. Schulhof. . 19^ «ugust. (Per ttansatlantifchen Telegraph.l I ^».doftdampfer Dresden, Cavt. O. Groß, vom NorddeutW Aoyd tn Siemen, ist gestern 8 Uhr Morgen« wohlbehallm •oalnmore angekommen. mer.n' ^. August. lPer tranSaUanttfchen relegraph.1 D« n»^^m^^"b?'dostdampfer F'iedrich der Große, Capt. M. Eichel, ^?rf.9lOrr?beu?ftI,^n ^oyd in Bremen, ist gestern 8 Uhr AbendS wohlbehalten in Newyork angekommen. ' 191 August. Wer transallanttschen Telegraph.) «er Dchnelldamprer Lahn, Capt. C. Pohle, vom Norddeutsch« Lloyd to Bremen, ist gestern 11 Uhr Abends wohlbehalten in Ncwyork angekommen. kirchliche Anzelgert Stade Gietzeu. Evangelische «eaeinbt Sonntag, den 22. August. 10. Sonntag nach Trinitatt». Gottesdienst. m c 3« ber AohanrriSttacha. O 78/?* Src ’ Dr. Nauma NN. her 3®«nneb4tt”be '»r bi. »i.ucnftrn.trt«. «u6 d-s ÄÄS ^tÄrDr'äßclf,en6a*' “ m m n3«^ r> „ „ n 2.10 6 „ Sommer-Nouveaut6, doppeltbr., _ _ _ „ „ „ 3 — 6 „ Loden-Tuch, doppeltbreit, „ „ , B B 3.30 6 „ Crepon-Nouveaut6, reine Wolle, doppeltbr., „ ” B 3 00 versenden in einzelnen Metern franco ins Haus. Die neuesten Muster In Herbst- u Winterstoffen sind eingetroffen. Muster auf Verlangen franco. Modebilder gratis. Versandthaus: Oettinger & Co., Frankfurt a. H. Separat-Abtheilung für Herrenstoffe: Stoff zum ganzen Anzug für Mk. 375, Cheviot zum ganzen Anzug für Mk. 5.85. 7695 yBehöndH^eAnzeigen In dem Concursverfahren über das Vermögen des Spenglers rc. Theodor Waldschmidtzu Gießen sind nach Verwerthung der Maffe 1000 Mk. zur Vertheilung verfügbar. An dieser Summe nehmen die nicht bevorzugten Gläubiger mit 5702 Mk. 32 Pfg. Theil, wonach sich ein Prozentsatz von 17,5% ergibt. Das Verzeichniß der bei der Schluß- vertheilung zu berücksichtigenden Forderungen liegt auf der Gerichts, schreiberei des Großh. Amtsgericht Gießen offen. Gi ßen, den 19. August 1897. Der Concursverwalter. Chr. Vix. 7782 und ArachtstüSgrr1»Serrdrrvaen von nnd nach Grotzen-Lind-n. Die vorbezeichneten Sendungen werden nicht mehr durch die Rangirzüge über Gießen, sondern mit den Eilgüterzügcn 1316, 1316, 1317 und 1318, sowie den Stückgüterzügen 736 und 741 direef von bezw. nach Großen-Linden befördert. Dementsprechend findet von jetzt an im Verkehre mit den Stationen der Prem ftffchen Staatsbahnen, einschließlich des Directionsbezirks Mainz, auch directe Abfertigung statt und zwar je nach der Richtung bis auf Weiteres unter Zugrundelegung der um 4 km erhöhten Entfernungen für Lang-GünS oder der um 6 km erhöhten Entfernung für Gießen. Frankfurt a. M., den 16. Aug. 1897. Königliche Eisenbahndirection. 7816 5 6. 7818 3. 4. Qooooaaoooooooooooooooooa 7. Schließlich wollen Sie die Bewohner auffordern, bei allen Durchmärschen von Truppen durch Ortschaften von selbst möglichst viele Eimer und Gefäße mit gutem Trinkwaffer längs der Marschstraße aufzustellen, so daß die Truppen an möglichst vielen Stellen gleich- zeitig Waffer schöpfen können. denen Schützengräben durch die Truppen selbst nicht mehr stattfinden. Die betr. Gelände-Eigenthümer sind daher anzuweisen, das Einebncn dieser Gräben selbst zu veranlaffen, wofür ihnen alsdann eine Entschädigung auf Grund des Naturalleistungsgesetzes seitens der Flur- abschätzungs Commissionen zuerkannt werden wird. Das Einebnen der Koch- rc. Löcher in den Biwaks wird durch diese Bestimmung nicht berührt, sondern ist nach wie vor Sache der Truppen. Die Polizeidiener, Flurschützen, Feldhüter rc. sind anzuweisen, im Verein mit den Gensdarmeriepatrouillen dahin zu wirken, daß durch Zuschauer keinerlei Flurschaden auf den Uebungsfeldern und namentlich in der Nähe der Blwaksplätze entsteht und daß die Schuldigen festgestellt und zur Anzeige gebracht werden. Um Unglücksfälle zu verhüten, sind die Ränder von Steinbrüchen, Lehm-, Kies- und Sandgruben, Hohlwegen und Steilabfällen, außerdem sumpfige Stellen im Gelände durch Aufstellen schwarzer Flaggen zu kennzeichnen, auch durch Holzeinzäunungen oder Stroh- feile abjufoemn. Rür eine möglichst strenge Durchführung dieser Maßregel ift zu sorgen. Die Brückendecken sind in Stand zu setzen, so daß ein Einbrechen von Fahrzeugen und Durchtreten von Pferden verhütet wird. Sensen, Pflüge, Eggen sind von dem Manöoerfelde zu entfernen. a. die vom Betreten durch die Truppen überhaupt ausgeschloffenen Gätten, Parkanlagen, Holzschonungen, Pflanzgärten rc., sowie dre Versuchsanstalten land- und forstwirthschaftlicher Lehranstalten und Versuchsstationen, soweit dieselben nicht als solche abgezäunt oder von weither für Jedermann deutlich erkennbar sind — vermittelst hochstehender Tafeln mit Aufschrift; 5. die vorzugsweise zu schonenden Felder (Zuckerrüben, Erbsen, Raps, Flachs, Samenklee, Samenrüben u. dgl.) mittelst etwa zwei Meter hohen Stangen mit Strohwiepen. Bei Kartoffeln, minderwerthigen Rüben, Dickwurz u. s. w. bedarf es der Bezeichnung mit Wiepen nicht. Das unterschiedlose Bestecken aller Felder mit Warnungszeichen würde den Truppen nur das Erkennen der werthvolleren Felder erschweren. Besonders sei heroorgehoben, daß eine Vergütung für etwa entstehende Flurschäden auch bei solchen Feldern gewährt wird, weiche nicht abgewiept roaren, Nach einer Verfügung der Kriegsministeriums vom 30. Juli 1895 darf das Einebnen der etwa während der Herbstübungen ausgeho- 1. Die reifen Feldflüchte find, soweit ohne Schaden möglich, vor den Uebungen abzuernten und nach der Aberntung möglichst bald eiuzusahreu, bezw. aus Schober zu setzen. 2. Die zu schonenden Grundstücke find zu bezeichnen und zwar: BekanutMOchNNg. Zur Beachtung bei den bevorstehenden Herbftübuugen bringen ®ir E nachfolgenden Anordnungen zur Vermeidung von Flurschäden und Unglücksfällen hiermit zur Kenntniß der Grundbesitzer. Von etwa vor- kommenden Flurbeschädigungen ist alsbald nach Eintritt derselben Anzeige de: uns zu erheben. Gleichzeitig warnen wir hiermit Jedermann vor dem unbefugten Betreten aller mit Frucht und sonstiger Aussaat bestellten Grundstücke unter dem Bemerken, daß das Aufsichtspersonal angewiesen ist, das Publikum von den Grundstücken fernzuhalten und ev. zur Anzeige zu bringen. ö 9 9 Gießen, den 19. August 1897. Großh. Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Georgi. OQOÖOOOOOOOÖOOOOOOOOÖOOCX] Slädt. Real- und Handelsschule (Pensionat) in Marktbreit am Main Die Reifezeugnisse berechtigen zum einjährig - freiwilligen Dienste (seit 1879). Gute Verpflegung und strenge Aufsicht in meinem mit der Schule verbundenen Pensionate. Mässiges Honorar. Aufhahrosalter 10—16 Jahre. Näheres durch den Prospekt. J. D a m m, Rektor. 1 Gießen, 16. August 1897. 7712 Gladbachrr Waarenlager * 21 goldene Medaillen. Nestles Kindermehl Wffcöfiuör.45 Kilchwkihskst in Grchn-Miii 7783 H. Brück, Kühlen Grund 631 Johann Fruhauf, Hausknecht. Der Vorstand. 7821 Gieren, 1682 Isidor Sohelhof, Friedberg, Julias Karl, Grünberg n. Wilhelm Aoker, Berstadt. Sonntag den 22. und Montag den 23. d. Mts wozu ergebens! einladet 13 Ehrendiplome. 1782 Allgemeine Renten-Anftalt Ergründet 1833. zu Stuttgart. Rrorganisirt 1855. lebens-, Reuten- n. Lapitalvcrßchkrungs-Gkselischaft a«f Gegenseitigkeit, unter Aufficht der »gl. Württ. Staats« regterung. Aller Gewinn fommt ausschließlich den Mitgliedern der Anstalt zv gut. Berficherungsstand ea. 42 Lausend Policen. Nähere Auskunft, Prospekte und Antragsformulare kostenfrei bei den Vertretern: «kurratggkntur flermflaM: August Berbenich, Walblrafct 201. in Gieße«: Gebrüder Aülch, Alicestraße 22, Haupt-Agenten; Heinrich Tichy, Friseur, Seltersweg 43, Friedrich «roell, Weserstr., Agenten; in Großen«Linden: Heinr. Weiß, Bauunternehmer. Laubach r Wtlh. »lipfieirr. Großen-Buse»r Salomon Berlin. Ltch in Oberheffen: Lndwig Schersf, Glasermetster. 2883 im Alter von V/s Jahrm plötzlich und unerwartet uns durch den Tod entriffen wurde. 7822 Gießen, den 20. August 1897. Die tieftrauernden Eltern: Otto Scheel und Frau, geb. Bob. Schnell - Postdampfer Linien iw, sehen* reweaNewvoi» Montag, -ei 23. ÄngRk, Abends SV2 Ihr: Coueert mit vollständig neuem Programm, E Bleichers rühmlichst bekanntes MdeuWs iHönnct-Srilttl Stuttgart. Estree 75 Pfg. Karten im Vorverkauf bei Gruft Challier 00 Pfg. Bei ungünstiger Witterung im Saal. 7752 Jährliche Production der Nestle’schen Milchfabriken: 30,000,000 Büchsen. Täglicher Milchverbrauch: 100,000 Liter. 7756) Slepetttionseurs für zurück« gebliebene Gyinasialichüler (Latein, Griechisch, Deutsch». Zu erfragen Lndwigplatz 8. Lohnenden Nebenverdienst können sich Herren aller Stände, namentlich Privatiers, penfionirte Beamte oder MilitairS, Kaufleute rc durch Uebernahme der Vertretung einer der angesehensten und gut eingeführftn kyeuerverfiche- rungs'Gesellschaften, welche sehr hohe Provisionssätze gewährt, erwerben. Herren, welche nicht osficiell als Agenten thätig sein wollen, können auch alS stille Vermitller wirken. Gefl. schriftliche Anerbietungen werden unter Chiffre 8. V. 879 an Rudolf Moese, Frankfurt a. M., erbeten. [7724 ur. x . x . 7813 Montag de« 23 Ang«st, Abends 81/i Uhr: •T ttebnng. >6 __ Das Tommando. Bekanntmachung. Für einen 16 jährigen Jungen, welcher bereits 1V- Jahre die Schuh« macherei erlernt hat, wird für den Rest der Lehrzeit (IVa Jahre) in hiesiger Stadt ein geeigneter Meister gesucht. 7817 Armeuamt Giesteu. Ich bin froh. in Gentners Wichse in rothen Dosen mit dem Kaminfeger eine Wichse gefunden zu haben, die mir viel Arbeit erspart, denn sie gibt im Moment prachtvollen Glanz. Aeltere, gut eingeführte LebenS- oersicherungs »Anstalt sucht zwei tüchtige Inspectoren mit Domicil Gießen für den Plutz und Reise. Festes Gehalt, Prootfion und Diäten; bei guten Leistungen Gehaltserhöhung und Avancement zum Obertnspector. Offerten unter 6094 an die Expedition dS. Blattes. 6094 Geschäfts-Eröffnung. 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Vaushaltuni i°s Gefühl aDtn zur zn '8Üit "‘S, bo6 iea< e.60*'' habe Z **ht’4* f'hrateu L - ,5? *