Sonntag den 2!. Februar Erstes Blatt. Nr. 44 8«",e#= w, Zlints- und Anzeigeblatt für den Ttreis Gietzen. chratisöeikage: Gießener Kamilienötätter. Feuilleton. u umarmte Sie — Molltng hat den Turban vom , h 1965 lOblO W'8 1 M6 101.« ».»tun». 5 ,01.« SttbSLi»1'6’1 so heben und runden )ien M' n Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den falgenden Tag erscheinenden Nummer bis Bonn. 10 Uhr. Alle Anuoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. das Haar auf seiner Gesicht bebt in wildem ik in 18 anb S6Lö 103.60 24.40 94.50 29.30 10L50 104.00 ------ veranstaltet t. der ’adschaft „Hassia“. lK 15. Mari. leliWlewinne. r 1OOOO M. L (Liste u. Porto 20 Pf.) Ihnacker In Darmstadt. Ja," sagte sie. .Und daS Temperament ging mit mir durch und ich Ker große Mailing Humoreske von Martha Renate Fischer. (Fortsetzung.) Der Pensionär im nächsten Zimmer spielt Clavter — eine schwebende Melodie im Dreivierteltact: lah — lalala — hüt hüt hüt — und Molltng beginnt sich leise danach zu regen. Seine Blicke, zurückgerusen in die Vergangenheit, schauen die Almeh, — werden verzückt, von der Verheißung naher Seligkeit trunken- seine Sehnen straffen sich, heben ihn — und er gleitet einen Tanz des Werbens in Gewißheit Zum Teufel!" Und 6a nicht sofort Folge geschieht, wirft er den Schlafrock wie einen Mantel über die Schultern, ist mit einem Sprunge auf dem Corrtdor und in des Nachbars Stubenihüre. , t v ,, „Doch langsamer!" schreit er wieder und bleibt tu- steiuert stehen. Im hohen Spiegel des vornehmer wohnenden Nachbars sieht er sein Bild: die Flammenaugen deS jungen Molling und des alten TanzmeisterS hagere Glieder mit der zerknitterten Pracht. Der Schlafrock fällt von den Schultern w, 'hueu, IUCD, neu, ien ) Pfg. das Pfund. WSUHllttklM Her * Sohie. iht Vierteljähriger Abonnemeutspreirr 2 Mart 20 Pfg. mit Bringcrlohn. Durch die Post bezog« 2 Mart 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: -chutstraße Nr.7. Fernsprecher 51. ar 1897. Silberreote b$cnit cv '»* * 1881 «mA DM- Lorbeer der Vergangenheit. Uud jetzt erinnert er sich au die kleine, runde Lucy uud sagt schalktsch: „Ja, ja, die Lucy, wie hält ich die vergeffeu sollen k — W'ffen Sie noch, Luch, wie ich einmal in der Couliffe hinter Ihnen stand, uud Sie sahen so rund uud zart auS wie eine Flaumfeder —" 30M eine schwarze Gewitterwolke wogt Stirn, die Augen blitzen, daS faltige Feuer. Sie schwingen und wirbeln ihm seine Schritte- so schwankt sein Körper und biegt sich, f' **“k **““ sich seine Arme, strecken sich verlangend, beschwichtigen, dämpfen, — er ist wie eine Sturmnacht in seiner Leidenschaft. Und noch wilderes Tempo — unsinniges. Molling- Augen blitzen- er flucht, packt ein Buch, schleudert es gegen die Nebeuthür und schreit: „Langsamer! ganz anders. Der König äußerte sich im Ministerrathe dahin, er habe die Ueberzeugung, daß keine Großmacht Schergen- dienste für die Pforte thun und Befehl geben werde, auf christliche Soldaten zu schießen. Pari«. 19. Februar. Die Begeisterung für Griechenland steigt mit jeder Stunde. Zahlreiche franzö» sische Offiziere a. D. und junge Leute haben sich der griechischen Gesandtschaft zur Disposition gestellt, um in d-e Rethen der griechischen Truppen einzutreteu. Heute Abend fiader ei« Riesen Meeting statt. Pari». 19. Februar. Der Marineminister hat de« Marinerath den Vorschlag unterbreitet, die französische Mittelmeer.Flotte mit Rücksicht aus die eventuelle« Entwickelungen im Orient bedeutend zu verstärken. Bonbon, 19. Februar. Gladstone telegraphiere auS Cannes, er müffe energisch gegen die Jsee protestiren, Gewalt zu gebrauchen, um die Türkei zu schützen, da der Sultan sich selbst aus der Reihe der civilifirten Nationen auSgeschloffen habe. Kopenhagen, 19. Februar. König Georg von Griechenland hat an seinen Vater, den König Christian von Dänemark, telegraphirt, er werde sein Ziel btS zum Aeußerste« verfolgen uud nicht ruhen, bis er Kreta- Einverleibung erreicht habe. t p . m Athen, 19. Februar. Die Nachricht, daß trotz der Besetzung der Großmächte in Kreta 1800 türkische Soldaten gelandet seien, ruft hier eine große Aufregung her- vor. Der König scheint zum Aeußersten entschloffeu zu sein. Konstantinopel, 19. Februar. Der Sultan ernannte im Einverständniß mit den Großmächten KaratheodrhPascha zum General-Gouverneur von Kreta. Berlin, 20. Februar. Soweit die Krnutniß der „Beri. N. Nachr." reicht, beruht die Legende deS geplanten Zare«- besucheö in FriedrichSruh auf mißverstandenen oder entstellten Aeußerungen einer warmen Sympathie, welche die Zarin, wie der gesammte Darmstädter Hof und mit diesem die meisten deutschen Höfe für den Fürsten BiSmarck empfindet. Berlin, 20. Februar. Die „Nattonalzeitung" behauptet, König Humbert und Rudini stimmten bisher durchaus mit dem Verhalten der anderen Festlandsmächte bezüglich Kretas überein. Berlin, 20. Februar. Am 7. März findet in Dresden eine couservattve Volksversammlung statt, welche auch von zahlreichen Abgeordneten deS Reichs« und Landtage- besucht sein wird. London, 20. Februar. Salisbury erklärte de« Mächten durch eine Note, England wünsche die Anfichten der tOOOWri Mini, m 1 iser’s ™ ’ Karamellen chnell wirkend bei iserkeit, Katarrh uog. Per Packet A.&G. Wallenfels, h und Chr. Wallen- an. Berlin, 19. Februar. Der „Nordd. Allgem. Ztg." wird auS Wien telegraphirt: Die österreichischen Kriegsschiffe werden in vier Tagen vor Kreta etntreffen. Einen Tag nehmen sie Aufenthalt an der dalmatinischen Kohlen- station. Mau ist hier der Ansicht, daß man in Griechenland nicht daran denke, Kreta freiwillig zu verlaffeu. Die Aussicht auf Blokade deS Py'äus und anderer griechischer Häfen wird in hiesigen unterrichteten Kreisen heute alS gering bezeichnet. Berlin, 19. Februar. Eine Einigung der Großmächte wegen der Kreta-Frage ist noch nicht erzielt. Die Verhandlungen dauern fort. Eine directe Ablehnung der vorgeschlageuen Blokade deS PhräuS seitens EnglandS ist, wie die „Post" hört, nicht erfolgt, wohl aber hat England sich dahin geäußert, daß ihm der Vorschlag der Mächte nicht sympathisch sei. Köln, 19. Februar. In der Strafsache gegen den Criminalcommiffar von Tausch haben auch hier Vernehmungen stattgefunden, wobei es fich um die Verbreitung mehrerer Berichte handelte, welche die Festnahme der in der bekannten LandeSverrathS-Affaire Ende 1895 verwickelten Personen besprachen. Tausch war damals mit der Eruirung dieser Personen betraut und deßhalb mehrere Tage in Köln anwesend, wo er den Redacteur Emil Schmitz von der „Köln. Ztg." gesprochen haben soll. Bald darauf erfolgte eine eingehende Berichterstattung über den Spionenfang mit Beschlagnahme von Briefschaften und die Anwesenheit deS KrtegsmlnisterS in Köln in auswärtigen Blättern. Redacteur Schmitz hatte dieserhalb eine längere Vernehmung vor dem Richter zu bestehen, desgleichen der Journalist Wilhelm Mirbach. Letzterer gab die Versicherung ab, daß er den Commiffar v. Tausch nicht kenne und keinerlei Verbindungen mit demselben unterhalten habe. Köln, 19. Februar. In einer Besprechung der kretischen Wirren sagt die „Köln. Ztg.": ES sei unbegreiflich, daß die Mächte noch immer zögerten, Griechenland zusammenzupreffeu, daß ihm der Athem ausgeht. WaS man auch immerhin mit Kreta beginnen wolle und wie man sein Verhältntß zum Großherrn gestalten wolle, Griechenland habe eS verscherzt und dürfe eS nicht haben, wenn nicht im Orient gefährliche Vtrwtckelungen heraufbeschworen werden sollen. Wien, 19.Februar. Nachrichten auS Konstantinopel besagen: Trotzdem die Griechen schon festen Fuß auf Kreta gefaßt, will sich der Sultan noch immer nicht für den Krieg entscheiden und dem griechischen Gesandten die Päffe zustellen, weil er noch immer hofft, der Streit laffe sich friedlich beilegen. In Griechenland denkt man dagegen der Gewährung. Anderes Tempo, schneller, stürmischer. Haupte geworfen, wie Der Hteßener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Die Gießener Aamifieubkäller werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. fannkuchen- i-.) Wtd .eich vorzüglich wie che Kuhblliittj löst Mannheimer und die Wangen finken langsam herab zu zwei großen Längsfalten. Da ruft eine warme, herzliche Stimme: „Herr Molltng! Ja, da« find Sie doch leibhaftig! So seh ich Sie immer in meinen Gedanken. Ja, und Sie kennen mich wohl gar nicht?" Und vor ihm steht eine behäbige Dame mit weißen, dicken Händchen, die fie ihm entgegenstreckt, und mit zwei frohen, gutmüthigen Augen, die ihn anstrahlen. Rührung im Blick, so daß der alte Tanzmeister erröthet. Sie ist wohl gerührt darüber, daß auS dem jungen Molltng so ein jämmerliches Wrack geworden ist. Die rundliche Dame schiebt ihn aufs Sopha, sagt: „Sie find erhitzt!" und breitet eine seidene Decke über seine Glieder. „Ach, erinnern Sie fich doch —" schwatzt fie dabei, „ich bin ja die Lucy, die kleine Choristin, und war so verschossen in Sie — und mehr! Aber zu so einer Größe wagte unsereins ja gar nicht aufzusehen. Sie und die Lolo! Und daß ich Sie nun wieder treffe! So ein gütiger Zufall. Ich bin erst seit gestern hier. Wollt mir mal den Rummel in einer Pension ansehen. Mein Mann hatte ein Seifengeschäft. Und jetzt bin ich eine Wittwe. Und nun erzählen Sie mir. — Ach, die Ehre? — Wtffen Sie, wir haben uns mal geschlagen, wir drei Choristinnen, die Anna, die Frieda und ich, um einen Blick von Ihnen. Sie find gewiß mein Nachbar. Und was haben Sie gemacht, daß ich langsamer spielen sollte — etwa getanzt?" Sie holt Wein. Und daS abgewandte Gesicht lacht und weint zugleich. — „Ja, Sie — Sie waren ein Künstler! Die andern, das war alles bloS Gesindel, ein Dunkel und daneben GeschäftSintereffe. DaS war eins so stark wie daS andere. Und ich — ich bin eine kleine, ehrliche Kaufmanns- frau gewesen, uud jetzt bin ich die stolze Nachbarin von dem großen Molling." ,p . Und Mollings Augen strahlen. Er ist jung und zu- friede« mit einem Schlage, denn er fitzt wieder unter dem Gießener Anzeiger Kenercik-Anzeiger. Igsa, fctUMrtn ÄWlel “Mfiw Wüt! i s , Wolff- telegraphische- Lorresvondem-Bsre». Berlin, 19. Februar. S. M. Sch'ff „Kaiserin Augusta", Commandant zur See Capttän Köllner, ist gestern Abend io Malta angekommen und wollte sogleich nach Kohlenübernahme die Reise nach Kanea fortsetzen. BreSlau, 19. Februar. Prinz Heinrich von Preußen stattete, wie die „Schlesische Zeitung" meldet, heute Mittag dem Cardinal Fürstbischof Dr. Kopp einen halbstündigen Besuch ab. Wien, 19. Februar. Der Großherzog und die Großherzogin von Hessen find heute früh hier eingetroffen und haben nach zweistündigem Aufenthalt ihre Reise nach Bukarest angetreten. Budapest, 19. Februar. DaS Magnatenhaus nahm die Vorlagen betreffend die Bedeckung deS DeficitS der Ausstellung und die Einführung einer Klasseu- lotterie an. London, 19. Februar. Die Morgenblätter machen sich allgemein über den von der Südafrikanischen Republik erhobenen Anspruch auf Schadenersatz für den Einfall JamesonS lustig, der als albern hingestellt wird. Athen, 19. Februar. Der Dampfer „EpiruS" beförderte 2000 Flüchtlinge aus Herakleion nach dem PiräuS. Zwei russische Panzerschiffe find eingetroffen. Kanea, 19. Februar. (Ag. HavaS.) Oberst VafsoS hat nach Akrotirt Geschütze geschafft und beschloffen, da- Fort Vukolis zu nehmen, um seine Flanken zu decken. Depeschen deS Bureau .Herold." Berlin, 19. Februar. Der Reichstag wird fich in der nächsten Woche im Plenum mit dem Etat deS Auswärtigen Amtes beschäftigen. Berlin, 19. Februar. Die Fürstin Hohenlohe, Gemahlin deS Reichskanzlers, gedenkt fich in einigen Tagen nach ihren ruffischen Besitzungen zur Bärenjagd zu begeben. nw Ivir Obst. 21 mtlieber Tbeil. Gefunden : 1 silb. Ring, 2 Portemonnaies, 1 Taschentuch, 1 Handschuh, 1 Hun^ehalsband, 1 Scheere, 1 Hacke, 1 Serviette, mehrere Schlüssel. Gießen, den 20. Februar 1897. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. v. Bechtold. Ä“. I Orbig. §ofstra-k 80. Berger lAvli' Ußt * 8105 170.20 ", iievi „Und ich hielt still." „Wie ein Vogel," sagt er gerührt. „Und ich bi« in- zwischen ein alter Tanzmetster gewesen und Sie eine glück- ltche Frau." „Ich war nicht glücklich, Herr Molltng. «Aber "jetzt bin ichS! Wir wollen anstoßen auf gute Nachbarschaft. Und wissen Sie was? Ich hätte doch bei der Bühne bleiben sollen oder doch wenigsten- für- Concert. Aber der Capellmeister hatte eine Pieke auf mich. Uud meine Stimme — wenn Sie die noch heute hören würden« Ich fing ja blo- bi- zum C", sagt sie stolz-beschetden, „aber ich fing wie lauter Glocken. Ja, ja, gewiß, Herr Molling! Wenn ich'S so an «ich hätte wenden können! — Wisse« Sie, als ich noch so ein junges Ding war, hab ich immer gedacht: Du wirst so groß wie der Molling — die Gaben find vorhanden, da kommt eS bloS auf die Ausdauer an. 3“' ©fc FlNg-l, p.Lludlrt und fing'- -- ßnd Strophen auS der „Afrikanerin": „Täubchen girrend ruft, Leise bebt die Luft." Und Molling hört und weiß, daß die Lucy von fünfzig Jahren die kleine, gepreßte Stimme der Lucy von fünfzehn Jahren behalten hat, bloß, daß die Jugend daranentschwunden ist. r r , x (Schluß folgt.) er selbst er« 40 „ 44 „ 46 , 66 , 66 „ 66 , 46 , 42 „ 42 „ 50 „ 50 , unb die Politische Tagesfragen ihre humoristische Illustration finden. Dem Prinzenpaar wird fich ein reiches Gefolge an« schließen, welchem sich die in« unb ausländischen Gesandten unb Botschafter anreihen werden. Seiten- befl Karneval-« comitäs finb 25000 Mk. al- Zuschüsie zu bem Zuge be« willigt worden. -o- Lindhei« (Oberheffen), 19. Februar. Ein am letzt« verflossenen Dienstag in einer hiesigen Hofraithe au-gebrochener Brand ist glücklicher Weise an seinem Ausgangspunkte recht« zeitig erstickt worden. Der hiesige Fuhrmann Berg hatte fich an jenem Morgen zum Wegsahren gerüstet, daS Pferd bereit- geschirrt unb bemielben Futker vorgegeben. Ec dagegen war, indem er die Laterne im Slall zurückließ, wieder tu seine Wohnung gegangen. Al- kurz danach der Sohu des Fuhrmann- den Slall betrat, stand der Raum in Flammen. geben, indem ich und meine Frau nach D. müssen wegen Erdschaft-oerhältniße und Bersteigerung einer ver» storbenen Tante. Mit Gruß." tu Erwägung gezogen worden, unb stände die Reise de- Oberbürgermeisters nach Berlin hiermit in Zusammenhang. Wa- an diesem Gerüchte Wahrheit oder Dichtung ist, wird sich in Bälde zeigen. — Für den diesjährigen Rosen« montagSzng ist jetzt da- Programm festgestellt. Nach demselben verspricht derselbe sehr reichhaltig zu werden, indem 53 verschiedene Gruppen vorgesehen find, worunter fich nicht weniger al- 30 große Wagengruppen befinden. Neben Aug. Deibel von Wteseck 3 Kg. (6 Psd.) Schwarzbrod bei G. Jacoby v. Alten-Buseck Ernst Christ von Wteseck W. Fabel von Wteseck Der vrodverkLufer. Dieselben Preise wie bet den hiesigen Bäckern. Gießen, den 20. Februar 1897. Grobherzogliches Polizeiamt Gießen, v. Bechtold. Brodpreise vom 21. Februar bis 7. März 1897. Der hiestger» »Lerer. 1 Kg. (2 Psd.) Tafelbrod 2 Kg. (4 Psd.) Taielbrod .... 1 Kg. (2 Psd.) Weißbrod bei Emil Noll .... 2 Kg. (4 Psd.) Weißbrod ' bei Emil Noll 1 Kg. (2 Psd.) Schwarzbrod ‘ 2 Kg. (4 Psd.) Schwarzbrod .... 2 Kg'.' (4 "Pfd.)"Kornbrod bei Gg. Keil und Karl Spamer 2 Kg. (4 Psd.) Roggen-Schwarzbrvd bei Ernst Muth, „ und W. Amend 3 Kg. (6 Psd.) Schwarzbrod Der auswärtigen Bäcker. 2 Kg. (4 Psd.) Weißbrod bei W. Weitzel von Lang-Gön- W. Steinmüller, Gr.-Ltnden L. Schmidt, Gr. Linden Aug. De'b l, Wteseck o Wtlh. Fabel von Wteseck 2 Kg. (4 Psd.) SchwarzbrodbeiJoh. Kd. Belte v. Ktrch-Gön- L. Steinmüller, Gr.-Ltnden L. Schmidt, Gr.-Ltnden Univeksitätr - Nachrichten. „ —Der bisherige Gerichts-Assessor Dr. Ludwig Traeqer zu Berlin ist zum außerordentlichen Professor in der juristischen Facullät der Untverfität zu Marburg ernannt worden. — Aus Freiburg t. B. wird die Berufung de« ProfessorS v. KrteS als Nachfolger DubotS-ReymondS nach Berlin gemeldet. — Der Kanzler der Untverfität Tübingen, StaatSrothProf £r- ?'A°_. Weizsäcker feierte am 16. d. MtS. sein 50jäh7tge!» DoctorjubUaum. ES wurde ihm au8 diesem Anlaß ein olcnna Fackelzug gebracht. — In Erlangen ist der Professor der Theoloate an der S-ib Dr g-ftorbtn. 8r “ar iSs ta Schmalenberg in der Rheinpfalz geboren. 27 Pfg 54 25 . 24 „ 50 , 48 „ 23 , 22 „ 46 , 44 „ 42 , 44 , 69 , W. Weitzel v. Lang-Göns W. Steinmüller v. Gr.-Ltnden 42 Pfa. G. Jacoby v. Alten-Buseck anderen Mächte bezüglich der Zukunft Kretas zu erfahren, bevor man eine Actton gegen Griechenland unter« veyme. Salisbury empfiehlt die Autonomie Kretas. Athen, 20. Februar. Ein englisches Kriegsschiff verhinderte den griechischen Dampfer „Theslalia", welcher Munirton und Borräthe für Kreta an Bord hatte, an der Landung. — Prinz Nikolaus ist gestern mit 10 Ge« schützen an die Grenze gegangen. — DaS griechische National- comite hat dem König und der Regierung versprochen, fich jeder aufrührerischen Bewegung tu Macedouieu zu enthalten. Panea, 20. Februar. Die türkische Bevölkerung demonstrirte gegen eine griechische Annectiou, fürchtet aber ein Bombardement. Die Christen auS den Hafenstädten find zumeist nach Griechenland geflohen. WB. Athen, 20. Februar. (HavaSmelduug.) Oberst Basso« nahm daS Fort BukoliS. Elf griechische Sol« dalen find gefallen, ein Lieutenant schwer verwundet. Etwa 100 Türkeo wurden getödtet unb verwundet, 250 gefangen. WB. Athen, 20. Februar. (HavaSmelduug.) Die Nationale Liga richtete au den König unb DelyauntS ein Schreiben, worin sie erklärt, wenn Europa bie Vollenbete Thatsache der Bereinigung Kreta« mit Griechenland umstoßen wolle, die Liga bereit sein würde, mit Hilfe von Macht« Mitteln, über welche sie in noch unter türkischer Herrschaft stehenden Provinzen verfüge, eine allgemeine Erhebung des GriecheuthumS zur Bertheidigung der Existenzberechtigung hervorzurufeu. WB. Kauea, 19. Februar. (Reuter-Meldung.) Letia wurde von sechzig italienischen, dreißig französischen und zehn englischen Marinemannschaften besetzt. Zwischen Muha« medanern unb Christen, welche die Schiedsspruch Mächte für alle Streitigkeiten anzunehmen erklärten, wurden Geiseln ausgetauscht. " BezirkSvereiu Rotdost. In der am Montag ftattge- funbenen General-Bersammlung des BezirkoereinS Nord« Ost, welche sehr zahlreich besucht war, wurden die nach dem Statut ausscheidenden Mitglieder Putb, Hanau und Loth wieder und an Stelle des verstorbenen Herrn Metzgermeisters Klein Herr Max Friedberger gewählt. ** Laudesbaugewetkschule. Wie in den Vorjahren wird in den Sommermonaten der vierte (oberste) CursuS für Bauhandwerker abgehalten werden. Derselbe beginnt am 1. Mai, dauert vier Monate lang unb wirb u. A. ben An« forberungen Rechnung tragen, welche an bie AuSbilbung ber staatlichen Kreisbauaufseher, Straßenmeister u. s. w. sowie entsprechender technischer Beamten im Kreis« und Gemeinde- dtenste gestellt werden. Bet der Aufnahme werden die Kenntnisse und Fertigkeiten vorausgesetzt, welche in der 3. Abtheilung der Bauhandwerker an der LandeS-Baugewerk« schule erworben werden können. Die Anmeldungen zur Aufnahme haben bis zum 1. März bei der Direktion (Darm« stadt, Neckarstraße 3) schriftlich zu geschehen. • • Militärische». Die Musikcapellen der am 1. April er. zu fotmirenben neuen Jnfanterieregimeurer sollen in der Weise gebildet werden, daß jedes alte Infanterie« regiment, wovon jede- ArmeecorpS der Linie 8, daS Garde« corpS deren 9 zählt, 7 oder 8 Mann von seiner Capelle adgiebt, bie ben neuen Regimentern überwiesen werben. Sache der alten Capellen ist eß bann, fich bnrch Engagement neuer Hoboisten wieder zu vervollständigen. Jedes neue Regiment erhält aber auf diese Art von Beginn an eine fast ausreichende Zahl von geübten Musikern. • • Wetterbericht. Die Herrschaft deS barometrischen Maximum- über ber ganzen Südhälfte Europa- bauert an« eingeschränkt fort unb hat besten Kern sogar heute wieber an Raum gewonnen. Unter dem Einfluß des hohen Druckes besteht baher zumeist heiteres unb tagsüber milbeS Wetter, ! welches uns stellenweise, zumal Morgen- unb AbenbS burch eine unmittelbar über bem Erdboden lagernde Nebelschicht unterbrochen wirb. — Voraussichtliche Witterung: Allgemein heitere- unb ziemlich milbeS Wetter bei Morgen« unb Abeudnebeln. • • «u» Oberhessen, 19. Februar. Der Lehrer in B. bekam Meter Tage von bem Vater einer Schülerin folgende» interessanten Brief: „Geehrtester Herr Lehrer! Ich möchte Sie bitte«, dem Karolinchen heute Mittag Erlaubnis zu ' ! trag über die neuesten LimeS-Forfchungen, im Be« joaderen auf ber Strecke Butzbach—Kloster Arnsburg. Be- sonberS eingehend erklärt wurde der Bau unb bie Anlage ber bl-her als Begleitwerke des Lime- geltenbea Hügel. Sie ftnb sowohl tm Odenwald (Waldleiningen, Lützelbach), wie im TaunuS und in ber Wetterau vorgefunbeu worben. In« beß ift ihre Entfernung vom Limes (ost biß zu 500 Meter) zu groß, um sie als bincte Beftanbtheile desselben bezeichnen zu können. Die Zahl ber zwilchen ber Raperdburg im TaunuS btfi Kloster ArnSburg gefundenen Uebcrrefte derartiger Hü^el ift ziemlich groß. Herr Ooerschulrath Solban bezeichnete an ber Hand einer Karte deren Lage, eS war u. A. daraus er« tai P' saft ausnahmslos auf ber Waff-ifchktd- ......raull „„ol> 0 oct befonben, wa, d-züglich be« eigen.lichen Lim-s u>cht ber Fall Kur, entschlösse- banb er b°S Pferb l°S, wabei ist. Die Umersuchung beS Baben« an berarügen Hügeln hat hebliche Branbwunben baoon trug, ergeben, daß Pfähle in denselben eingerammt gewesen, sodaß - - - mit Sicherheit angenommen werden kann, die Hügel seien Uebcrrefte ehemaliger Holzthürme gewesen, daS Volfiaden von Mauerwerk, bezw. ohne Mörtel zusammengesügter großer Steine laßt weiter die Vermuthnng zu, daß diese Thürme CocaU» unb proVinzieües- Gießen, den 20. Februar 1897. * Prüfung. In der heute unter Vorsitz des Herrn Geh. Ober-Schulrath Solban abgehaltenen Prüfung am Realgymnasium beftanben von 13 Schülern b:r Dberprima 12 Schüler. Davon finb wegen guter Arbeit 9 Schüler vom mündlichen Examen biSpensirt worden, 1 Schüler wurde entlassen. Di» Großh. Oberconfistorinm hat an die evangelischen Decanate unb Pfarrämter beß Laube- da- nachstehenbe Au-sch reib en erlassen: „Die Feier beß Tages, an welchem unser unvergeßlicher Kaiser Wilhelm I. vor hundert Jahren, am 22. März 1797, baß Licht ber Welt erbliche, ift nahe unb gewiß dazu geeignet, um un- ein Leben, so reich an Prüfungen, aber auch an wunderbaren Führungen Gotte- zu Heil und Gegen in die Erinnerung zu rufen. Namentlich werden wir daran gemahnt, wie nach den fieggekrönten Kämpfen der deutschen Heere unter feinem Oberbefehl da- deutsche Kaiserreich erstand unb ein jubelnbes C an?" in™ leinen ersten Kaiser begrüßen konnte. Am 9. Märt 1888 hat ein so thatenreicheS Leben geendet, doch unauslöschlich ist in dem Herzen aller guten Deutschen be» grünbet baß Andenken an ben Helden im Krieg, an ben toeifen Lenker beß Staateß, an ben Förderer der Werke beß FriebenS. Daß Alle- wirb wach gerufen werden an dem denkwürdigen Tag, ber hinweift auf den Anfang eineß viel- : bemegten ErdendaseinS, während dessen sich auf baß Herr- Udjfte bewahrten frommer Glaube, wahre Demuth, freuöiaeß vertrauen auf Gottes Beistanb unb Treue gegen bie evan« gelifche Kirche, welcher er als ihr Schutz« unb Schirmherr aufrichtig ergeben war. Eß wäre ungerechtfertigt unb undankbar, wenn nicht in den evangelischen Gemeinden unsere- Landes beß eblen Kaiser- gedacht würbe unb sich Alle ge« trieben fühlten zum Preis beß treuen Gottes, der mit ihm I »ar unb ihm so Herrliches hat vollbringen helfen. Wir ordnen daher an, daß am 21. März als dem Sonntag, welcher bem hunbertjährigen Geburtstag unmittelbar voraus- I «eht, in allen evangelischen Kirchen in der Predigt, wie durch eine den Dank für Gottes Gnade bezeugende Ein« schaltung in bem allgemeinen Kirchengebet beß Kaiser-- Wil« I Helm gedacht, auch dieser Anlaß benutzt werbe, um bie An« n? AUkrr ®QJrC" ^ömmigkeit, Führung eineß christ. Ildjen Wandelß, Vaterlandsliebe und treuer Pflichterfüllung I ju ermuntern. In manchen Gemeinden wird eß sich empfehlen, ^hcnde Tag durch einen Familienabend ®'be?ffeUr ausgezeichnet werde unb ber »rKC9?UV. C C k®: fc aud) an bcr außerkirchlichen Feier fdrbernb Antheil nehme. I . e°ufc bcr nächsten Woche finbet ein Wechsel ber Gemalbe in der Kunstausstellung statt, »ir wollen schon jetzt unsere Kunstfreunde darauf ausmerk. I fam machen, daß unter Anderem die Pastelle unb Radirungen bon B. Mannfelb zur Ausstellung gelangen, welche höchst intereffont zu werben verspricht. Die Mannseld'schen Werke waren seither in ben Kunstvereinen Frankfurt a. M. unb Darmstadt au-gestellt. ^eral-Betsammlung be» Oberhesfischeu Ge- am Donnerstag gedachte Herr vr. Kiewitz zonächft beß Verluste-, ben ber Verein durch ben Tob beß $errn P^of. vr. Buchner erlitten hat. Prof. Buchner habe beß verein- in hervorragender Weife gefördert, hif biivrfc (.iM. i—i. .er gl^rd, er erfreute »It Mftgttkder durch fttne inlcreflanlkn localgilch^chilich,,, »arlräge, er habe für ben verein Mitglieder gewarben, durch leinen regen Sammeleifer dem Museum de« Verein, da« ebensall« zu einem großen The,le ihm seine Enistehung ver. »anke manch seltenen Gegenstand zugesühr, und seine letz,en Augenblicke seien noch mir Sorgen um den verein erfüllt gewesen. Die Versammlung erhob fich zum Zeichen ehrenden Angedenken- von den Sitzen. - Herr Geh. Oberschulrath vr. Solban hielt hierauf einen überauß anregenden vor« ' o. Alsdann verlachte man, das Feuer durch Aufschütten von Wasser zu löschen, maß auch gelang. DaS Pferd, ein werthvoll«- Thier, welche- Berg erst vor wenigen Jahren zum Preise von 600 Mark erworben hatte, verendete in Folge der erlittenen verbren- mit lintm h- ' °r u ' rrv- a-u n 7' \ r I "ung schon am folgenden Tage. Auch die in demselben Stalle “ 5Ebü,me äaMe, m 1 machen ein sehr bedenkliche« Gesicht. Da« die Thürme auf der Wnff-ischeide errichte- waren, last- ihre F-uer soll durch Herabfallen der Laierne entstanden fein 8eft.mmung al« Signalihüime nach den in der Weiterau -s- «chull , d gg 19 -1 b « : L Don8floblen@‘ffl‘'*n “U<4 lf*( °u8 b,m Gartenwirthschasi hatten' mehrere Freund? de« Regeltphl« °°" Ä?61eD- 5->°chenresten, Scherben u. ,. w. zu ersehen, daß I diesem Vergnügen auf einen Sabbath. Nachmittag de« ber. flossenen Sommer- gehuldigt unb gab eß zum Schlüsse Streitigkeiten, in deren Verlauf ein Handel-manu nach seinem Gegner mit einer auß der Nähe ergriffenen Grab schippe eine« wuchtigen Schlag führte, welcher aber durch rechtzeitigeß Bücken de- Anderen nur dessen Rücken traf unb ibm hier eine erhebliche Verletzung verursachte. Wegen dieser Mißhandlung wurde dem Angeklagten Seitenß beß Schöffengericht- Nidda heute unter Annahme mildernder Um» stünde, da die Wunde keine nachtheiligen Folgen hatte, eine Gefängnißstrafe von 10 Tagen zubictirt. A Mainz, 18. Februar. Der Oberbürgermeister von hter hat sich heute nach Berlin begeben, zu dem Zwecke, einer Conferenz beizuwohnen, in ber verschiebet», eine I man eß mit Sulturftätten zu thuu hat. Etugehenb schiloerte I Herr Oberschulmth Solban auch die Anlage ber Gräben unb I Palisaden,- erstere zeigten auf der ganzen Strecke ziemliche I Einheitlichkeit in ihrer Anlage, Breite und Tiefe, während I stch die Palisaden dadurch unterschieden, daß an einer Stelle I Pfahl an Pfahl eingelassen war, wogegen an der andern die 1 P^hle gewisse Abstände von einander zeigten, aber durch I Pfähle in horizontaler Lage mit einander verbunden waren, I also eine Art Flechtwerk barfußten. Zum Lime- selbst über« I gehend, bemerkte der Vortragende, daß über die Zeit der I Zulage Bestimmtes sich nicht sagen lasse, daß Wenige, waß I römische Schriftsteller darüber berichteten, lasse darauf schließen, ...swä sä’";“."ä;1 Äg^eitbüae^bereichnett^ ** ßlm,c6 “nb btc °16 H^r circulirt feit gestern das uncontrolirbarc Gerücht, die theilungen über die in diesem Jahre vorzunehmenden Arbeiten, die fich auf die Gegend von Grüniugen und Arnßburg erstrecken werden. Was die Untersuchung östlich von ArnSburg betreffe, so stehe man allerdings noch vor einem großen X, doch werde auch hier die Forschung wohl noch Wissenswertheß zu Tage fördern. Herr vr. Kl e w i tz stattete dem Vortragenden, dessen Ausführungen eine anregende Besprechung veranlaßt "7d-°,d°° Dank M V°r. I lacas-n ««hal.niff.n wtrd'.n durch "drü voncircaLb Musik- Vtrhind'trun^di" Rlchucr« n"cht^ btt^chtet wcrden""dst ^R^ch> > 6on °°-.m°.°tm Jn.-r.ff- nung wurde den beiden Revisoren zur Prüfung überwiesen. — Zum Punkt ^Borftaudßwahl" thetlte Herr Dr. Klewitz mit, daß Herr Professor Dr. Höhlbaum bereit sei, nach Wiederherstellung seiner Gesundheit baß Amt beß Vorsitzenben wieder zu Übernehmen, für die übrigen Vorstandsämter wurden Vorschlägen und durch Zustimmung gewählt die Herren: Commerzienrath Heichelheim, LandgerichtSrath Dr. Schäfer, Oberbibliothekar Dr. Haupt, Privatdocent Dr. Dieterich, Prof. Dr. Gunermann, Prof. Dr. Behaghel, LandgerichtSrath Möd'.uß, Hauptmann Kramer, Gymnasiallehrer Dr. Dttmann unb Dr. Klewitz. ÖQ4 ft ttin letzt. jÄÖS ÄS &';«■ «l6bQnn h , ltlbß $b|.?eD/ toQ8 LK-- WeVS W» 3>Ä S-"ÄI ’S dkruchchle, iu? tab“9"’ ®llt™’« J“ 8°l«-° i«tt,, ,I„ ^erbürgermejst„ bth8ebtD' r° ^ichlkdknr, eine betfi,tDbt Srngen znr Mnnj soll er fich ""Helten handel», 'ttollrbare Gerücht, die 'QD maßgebender Stelle Müe die Reise der mit In Znsanimenhang. lber Dichtung ist, hilri diesjährigen Solen, rwm sestgefiellt. faltig zu werden, i. -hen find, worunter fich uppen befinden. Neben tn von circa Lb Mufik- n allgemeinem Anterefie tmoiWt Mfiration in reiche» Ölfolgt an= iS ländlichen Gesandten euwi bei ^axrm\t« yi dem tzuge be> isk Mätz 1897. ##r, ... 21 Mg . . . M , ... 25 , ... 24 . . . to , . . 48 , . . 23 , ‘ . . 22 , . 46 , ... 44 , nb Karl Spamcr 42 , Emst Muth, ttcker. 46 , 46 , 66 , 66 h 66 . von Lang-Ms lüller, Gr.-Llndm 42 , , @r. ßlnben " , l, W'eseck bv , dDonffiW,,50 ' itlUD,ßhÄ8 Wei, Gr.-Lindw t Gr.-Lindw w " ';Ä । o.»ltw-M«k st von Wiesnk oon W Mg'w S^em. 7. . ntt Sttßm. sichten* 8nU?$ctUn^ dS na» s'sS-ns diesem »nlflB torben- WT Bringe in diesem Monat geeignete NivkLstckren W Staare, Weifen und RotyschwLnzchen an! Schone a£* <*° Ruinen, Böschungen und ALuneu für die nützlichen Heckendrüter! Airchttche Anzeigen bet evang.Genreinde. NachmittagsgotteSdieust in der «tadtkirche am Sonntag mutz ansfallen. mt.ek. ?Cnld?e,L ?1emi'58t,lermciftcr Friedrich Groß ein Sohn, Wilhelm Heinrich Christian, geboren den 28 Januar. Mtlttärgemeinde. ~ De» 14. Februar. Dem Feldwebel Cbristian Schmidt eine Tochter, Emilie Elisabeth Marie, geboren den 22. Januar. Beerdigte. MarkuSgemetnde. Den 15. Februar. Barbara Eltsabetb Schäfer, geb. Scaler, Mbfrau von Kaufmann Gotthard Schäfer, 25 J,bre alt, starb den io. Februar. Den 17. Februar. Ludwig Waldschmidt, Invalide, Sohn von Schuhmacher Andreas Waldschmidt zu Rodheim a. d. Bieber, alt ^1 Jahre, starb den 15. Februar. Mtlitärgemetnde. Den 19 Februar. Gertrud v. Kurn.tomtzki, geb. v. Skopnik, Ehefrau des MajorS Otto v. Kurnalowtzki, 37 Jahre alt, starb den 17. Februar. Anszug aus den ftanöegambvggiftmi der Stadt Sietzen. Nufgadote. Februar: 13. Dr. Friedrich Carl Ferdinand Hansen, Arzt dahier, mit Johanne Theodore Schulte von Kilburg. 13. Heinrich Lang, Taglöhner zu Frankfurt a. M., mit Barbara Glatter daselbst 16. Gustav Rudolph Richter, Hutmacher dahier, mit Katharina Johanna Schmoll hterselbst. 18. Jacob Karl Philipp, Fabrikarbeiter dahier, mit Anna Katharina Naumann hterselbst.! Ghelchlietznngan. Februar: 13. Wilhelm Möser, Mühlenbesitzer dahier, mit Marie Emilie Anna Löber Hierselbst. IMotnu* t, , ®^r.uayi ®; Dem Oiensitzer Ernst Bernhard Nonnewitz ein §ohn, Heinrich Adolf 10. Dem Posthilfsbo'en Philipp Lemp eine Tochter, Johanna Katharine Karoltne. 11. Dem Schneider Heinrich LMVwig Steinbrecher eine Tochter, Anna Johanna Katharine. 11. Dem Schreiner Martin Wacker ein Sohn. 12. Dem Knecht georg Reinhardt ein Sohn, Jacob. 13. Dem Schuhmacher Georg Botlner ein Sobn, Wilhelm. 16. Dem Schubmacher Heinrich Krug ein todtgeborenes Kind weiblichen Geschlechts. 17. Dem Hilfs-Portier «dam Döring ein Sohn. 18. Dem Schreiner Heinrich Mäanche ein Sohn, Heinrich. Februar: 13. Barbara Elisabeth Schäfer, 25 Jahre alt, Ehefrau von Kaufmann Gotthard Schäfer dabter. 14. Emma Emilie Auguste Jochim, 6 Monate alt, Tochter von Etsenbabnschaffner Johann Georg Jochim dah-er. 14. Marte Beith, 6 Monate alt, Tochter oon Schreiner Georg Beith dahier. 15. Ludwig Waldschmidt, 21 Jahre alt, Invalide oahter. 16 Karl Wilhelm Stmmer, 1 Jahr alt, Sohn von Bareau- gehtlfe F>anz Joseph Stmmer dahier. 17. Gertrud v. KurnatowSki, geb. v. Skopnik. 37 Jahre alt, Ehefrau von Major Otto v. Kurnatowski dahier. 19. Marie Helene Seydel, 1 Monat alt, Tochter von Gärtner Verkehr, La«-, «nd volkswirthschaft- eit»m, 20. Februar. Marktbericht. Auf dem heutige» 9BO3aT>obnung sogleich zu vermiethen. Licherstratze 8. Freibank. 1675 Heute und Montag: Rindfleisch, nicht ladenrein, pr. Pfd. 48 Pfg. Die Freibank bleibt bis Abends 10 Uhr geöffnet. Garantirt reiues Schweineschmalz per Pfd. 55 Pfg., fst. Süßrahm-Margarine, Cocosnussbutter Marke „Palmin" perPfd. 65 Pf, 6eilO Pfd 66 Pf. frisch eingetroffen bei 1765 Ph. Herrmann. 73000 Hintermauerungs- steine (Normal - Format), lieferbar vom 1. April bis 1. Juni d. I., werden vom Turnverein Grünberg zwecks Erbauung einer Turnhalle gegen baar zu kaufen gesucht. Offerten nebst Einreichung von Mustern bis zum 26. Februar einschließlich an den Unterzeichneten erbeten. Grünberg. 1721 K. H. Jockel. 1719] Drei Zimmer mit Zubehör zu vermiethen. J.Uuverzagt, Schottstr.il. 1739] Schön möblirteS Wohn- und Schlafzimmer nahe der Klinik zu verm. Zu erfragen in der Expedition d. Bl. 534] Ein möblirtes Zimmer per sofort zu vermiethen ____Vabvbofstratze 89, II. 1761] Ein großes freundlich möblirtes Zimmer zu vermiethen. Marktstraße 8 bei Herrn Hettweg. Stelien-Angebote. 1768 Ein lüch iger Schreiner gesucht. ___stir. Weber, Tiefenweg 6 Ein junges Hausbürschchen wird sofort gegen hohen Lohn gesucht. 1777 M. Levi, Schirmfabrik. GO I 176S auSgesührt von der 1738 1747 Gießen, den 19. Februar 1897. 1727 Mäusburg 7 Italiener Rothweine 1734 Freitag ■Ääwbwa 7 'Der Vorstand. Entree frei. [1748]] EntrLe frei. DehllhStigtei auf Lony’s Bierkeiler. 1786 1776 Der Vorstand. £ Anfang 8 Uhr. der Mitarp Allendorf a. Winnerod, • W. Halt Montag derjenigen bi (1895 und Dienstag derjenigen b und derjenil Mittwock derjenigen t Ruttertzhaus Wieseck-, DonnerSti Vereins unter Leitung nochmals ergebens! einzuladen. 1758 «och! (£ ", SamStas Die Beerdigung findet Sonntag den 21. Februar, Nachmittags 41/3 Uhr, vom Sterbehause, Bahnhofstraße Nr. 2, aus statt. der Militäi Menhausei lZlubenteich Samstax ^rjenigen de Langd, Lan, Montag derjenigen d Münster, N Bessingen, £ Dienstag derjenigen t Trais, Horst Steinberg. Mittwoch Karten bei Mitglied Steinhäuser. l?nl)vUlls Nur Mitglieder haben Zutritt. Eintritt 20 Pfg., Damen 10 Psg. Der Vorstand. 0 Giessener Concertverein. Fünftes Concert Sonntag. 28. Februar 1897, Abende 5 Uhr, im grossen Saale des Gesellschafts- Spanische Weine direct bezogen, von Ärztlicher Seite empfohlen, xn billigstem Preise. gtplt itt 2. M M.fitgimfnls flr 116, Snif-r MUHkl. unter persönlicher Leitung de» Grohh. MusikdireciorS Herrn C. Krauß«. Anfang 4‘/i Uhr. Bier per Glas 12 Psg. Eutrse 30 Psg. des Gros sh. Universitäts - Musikdirectors Herrn Gustav Trautmann. Mitwirkende: Fran Dr. Hillenberg-Voreteach (Pianoforte) und das durch auswärtige Künstler verstärkte Vereins-Orchester. g, b6» ® Die M' des Kreises ' benannten T Feinst spanischen wie auch deutschen Cognac. 1740 Ein aopttai von 10-1200" Mk. auf flute Likgknlchaften zu leiben gesucht. Näheres bei S. Katz. Gießen Aster weg 10. Rheinweine (Ober-Ingelheimer Rothweln, Hochheimer Weisswein) und Moselweine. 387 Gießcner Zither-Club. Heute Sonntag: Groß» Fmiiieil-Adkiid auf dem Lenz schen Felsenkeller. Sitbactun: A. Echrvda. — Druck unb Berlag der Brüdl scheu UnivrrsrtätS-Buch- und Etemdruckerei (Pietsch & Sckreyda) in Gießen. Aie Heutige Bummer umtatzt 10 Seiten. Hesangverem Karmonie. Sonntag, den 28. Februar, Nachmittags 5 Uhr: Carmvalistisches lattjkränjdjtn in der Restauration rum Lahnstein Giessener Floresei. && Bürgergesellschast. Sountag, den 21. Februar: Carnkvlllistische Abkndnnterhaltung in Steins Saalbau. AnfaM 8 Uhr. TK 1770 Der Vorstand. Todes - Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mittheilung, daß heute Nachmittag unsere liebe Tante Nisabeihe Italern, geb. Wch infolge einer Lungenentzündung im 86. Lebensjahre sanft verschieden ist. Reinhard Walz, lehramtsMor, Friedberg. Philippine Kautz, grb. Wch. Adam Kautz, Kreiskafferechuer. Das bt infeenirte un| |n jeder H^s Mene Woh SI* noch Si Gütler, in bl "r Theater.; Jerpangenen b Lu8"9' *"■« g *‘ b-s-ch« «ettesn an J*e 8»I x°7'-° Stab s? Stadt Marburg. ar Heute Sonntag, von Nachmittags 4 Uhr ab: IW Große carnevalift. Kappenfitzung mit darauffolgendem Tanzvergnügen. Giessener Kellner-Verein. Wir beehren uns, zu unserem am Montag den 22. Februar, Abends 9 Uhr, im Saal des „Cas6 Ebel" stattfindenden Tanzkränzchen mit Tombola-Verloosung 1. Ouvertüre zu Anacreon L. Cherubini. 2. Concert Nr. 2 op. 21 F-moll für Pianoforte mit Orchester F. Chopin. 3. Symphonie ti-moll (op. 45). Erste Bearbeitung W.A. Mozart. 4. Solostücke für das Pianoforte: Stein’s Saatbau. Heute, Sonntag den 21. Februar: ttar Großes Concert Turnverein. Der diesjährige Masken-Ball mit Gruppen»Ausführungen findet Zamstag hfn 27. frbrnnt d. Abends 8 Np, in unserer Turnhalle statt. Eintrittskarten a 1 Mk. nebst Bcikarten, nur für Mitglieder gültig, sind bei Herrn Richard Buch acker, Neuen Baue 11, zu haben. (Kinder haben keinen Zutritt.) Sonntag den 28. Februar d. I., von Nachmittags 4 Uhr ab: Carnevalistisches Concert und Tanz. Erstmaliges Auftreten des SMT „Ersten Gießener Orpheums", aus welchem wir besonders hervorheben: Auftreten der Geschw. Woronewskajada (Damenquartett), Edisons Wunderapparar „Vitagraphic". Irma und Ida (sensationelles Ballet). Der Gesammt-Auflage der freuHaen Nummer ist eine Extra.Beilaae bei» nrfüflt, welche von der Vor-Üfllichk it der berühmten «. Lück'schen mittel handelt. In sehr vielen KrankheitSiällen sind diese wirksamen HauSmNt« mit bestem Erfolge angewendet worden und können dieselben daher Kranken »um Gebrauch aus daS Wärmste empfohlen werden. Prospekt mit GebrauchSanweiiunH und vielen Attesten bei jeder Flasche. Central-Bersandt durch 6 Lück in Kolberg. Niederlage in säst jeder Apotheke.__™ i Gäste sind willkommen. Der Vorstand. Gesangverein Gemüthlichkeit. 1" Wamstag den 27. Februar: Waskenkränzchen bti Herrn L. Flamme (KlhiffknbrrgkrthiiA Karten für Nichtmitglieder sind an der Kasse zu habe«. Wem Watlgeseüschaft Heute Sonntag: Tanzmusik Trt tfp» $ iulTIÜ K-nl- laeitU« pcrMJ bem -uaitlid) * Männer-Turnverein. > Montag den 1. März, Abends 87, Uhr: -________ Mia _ ■■ ■■■ I__r - Jiimria -nun UM-' a) Warum I aus Phantasiestücke b) Grillen \ op. 12 R. Schumann. c) Rhapsodie G-moll (op. 79) J. Brahms. Zum bevorstehenden Frühjahr erlaube mir die Anfertigung von HartevspaNeren, Kütten, Kalken, 5. Ouvertüre .Ein’ feste Burg ist unser I Hartenhüttev, Wafchpfföcke«, Waum- und Koseustangen und aller Gott“, op. 127 J. Raff- Ln dieses Fach einschlagenden Artikel in empfehlende Erinnerung zu bringen. Bintrittekarten fürNichtmitglieder fiockacktunasoollst ZU Alk. 2.50 (Sperrsitz Mk. 3 50) sind in 1773 yocyacyrungsvouy der Musikalienhandlung von Herrn Ernst I Fr. Aue. Helfenbein Challler (Rudolphs Nachfolger), und gs Abends an der Kasse, für dtudirende, Waröurgerstraße Llr. bö. nur im Vorverkauf, auch bei [vermischteAnzeigerTI Zu verpachten 5 ein Stück Land am unteren Riegelpfad. Gg. Bauer Wwe., Wallthorstratze 32. Herrn Hausverwalter Stork zu ermässigtem Preise zu haben. Hauptprobe Sonntag Vormittag um 11 Uhr. Bur im Vorverkauf: Eintrittskarten für Nichtmitglieder Mk. 1.—, Schülerkarten Mk. 0 50. Nur mit Billett» ist der Eintritt gestattet. I Vereinsnachrichten. I Kutscher-Verein Giessen. Heute Sonntag Familienabend im Schiffenbergerthal bei Mitglied Alamme. 1769 Männer- Badeverein. General-Versammlung Montag, den 22. Februar Abends 8 Uhr Hotel Schütz. Tages-Ordnung: Rechnungsablage. Neuwahl des Präsidenten. Ergänzungswahl des Vorstandes. Vereinsangelegenheiten. 1733 F. G. F. 737 Montag: Aeldha«» (Wiener Hos)- 1762 Wageutatsrue ptiunöen. «Lvsbura 18. 2500 Mk. auch in kleineren Beträgen, leiht aus gegen Hypothek zu 4 % 1736_______Die Kirche Kirchberg. ^"z^erkauftn^^ Theilungshalber Pferd und Wagen in bestem Zu« stände zu verkaufen. 1718 Schultheiß Fiedler in Dorlar. 1717J Ein flut erhaltener Mnder- Liegwagerr blUta zu verknusen- Dodnhofstraße 81, parterre. Sonntag Nachmittag von 4 Uhr ab im Leuz'fcheu Felfeukeller: 1771 Große rntnru. Untriljoltnug Neue komische Vorträge der „tüchtigsten^ Humoristen! Noch nie dagewesene Concertproductionen der neu geschulten närrischen Hofcapelle. Entree 20 Psg. (für Mitglieder mit Damen frei).