wert, »lontaj an: 14 » Person 20 ifest inden, Ech de- Kirchweih 6818 W TB» st bestens empfohlen, n hochfeines Glas esorgl. ,.Är Mf. nes. Juli rmes ein )aß für gute Tpeisc- 682i r, KaSwirlh. s Nacht) ■ ift I iller Art I >reise. und franco. Leihanstalt j gaben. 2Q0_j! - amenkMe Sorten Uchmi billigsten Preisen- eiitbal» Mr. 167 Erstes Blatt Dienstag den 20 Juli Der Lietzener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme de» Montags. Die Gießener Aamirienvtätter werden dem Anzeiger «vchentlich dreimal beigelegt. Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. vierteljähriger Aöonnementspreis: 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezöget 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: Kchntstraße Ar.7. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblntt für den Ureis Gieren. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für bex folgenden Tag erscheinenden Nummer bi» Borm. 10 Uhr. Gratisbeilage: Gießener Aamitienötätter. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehme« > Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegM. Deutsche» Reich. Berlin, 17. Juli. Die Kaiserin, welche bekanntlich alljährlich einige Zeit auf WtlhelmShöhe zur Erholung zu« bringt, hat ihrer Antheilnahme an dem Eisenbahnunglück bet Wilhelmshöhe durch eine telegraphische Anfrage an die Kasseler Eisenbahoverwaltung Ausdruck gegeben, indem fie über den Zustand der verletzten Personen nähere Nachricht zu erhalten wünscht. Berlin, 17. Juli. Die „Deutsche TageSztg." bringt heute au der Spitze ihrer Nummer eine Eingabe des Bundes der Landwirthe au den Reichskanzler, an die StaatSsecretäre des Innern und Aeußereu, sowie an die preußischen StaatS- minifter, in welcher ein sofortiges Einfuhrverbot gegen ausländisches Brodgetreide, zunächst für die Dauer von sechs Monaten, gefordert wird. Berlin, 17. Juli. Der „Deutschen TageSztg." wird auS FrtedrichSruh berichtet, daß Fürst Bismarck, wenn sein Gesundheitszustand so vorzüglich bleibt, wie er gegenwärtig ist, vielleicht tu diesem Spälsommer sein pom- merischeS Befltzthum Darztu zu läugerem Aufenthalte aufsuchen wird. Hamburg, 17. Juli, lieber Christtanta wird den „Hamb. Nachr." aus Bergen vom 16. ds. gemeldet: Der deutsche Lonsul in Bergen, Mohr, war heute zum ersten Frühstück beim Kaiser geladen- er erzählte, das Auge des Kaisers sei eroftlich beschädigt, jedoch nicht so übel, daß nicht eine baldige Genesung vorauszusehen sei. Köln, 17. Juli. Nach einer Meldung der „Kölnischen Zeitung" auS Hav annah stnll dort 89 vermögende Kaufleute und Bankiers in Haft genommen worden, wet fie Seinen und Arzneimittel an die Aufständischen verkauft haben. Arr»la«d. Stockholm, 17. Juli. Einer Privatdepesche der Zeitung „Dagen" auS Tromsoe zufolge herrscht laut allen in der letzten Woche etngetroffenen Nachrichten über Spitzbergen, Norwegen und den Etsregtonen Südwind und Südwestwind. AuS diesem Umstande vermuthen die Eismeerfahrer, daß AndrseS Ballon in der Richtung nach Oststbirien getrieben wird. Tterreßte Depesche« de? Bureau „Herold/ Bad Ltebenstein i. Thur., 18. Juli. In dem Schwer- spathwerk Mommel stürzte während der Arbeitszeit eine Schachtdecke ein. 5 Arbeiter wurden unter Steingeröll begraben. Eine Anzahl anderer Arbeiter find von der Außenwelt abgeschlossen. Die RettungSarbeiten find schwierig. Hannover, 18. Juli. Wie die „Hann. Tage-nachr." auf Grund zuverlässiger Informationen erfahren, hat der Oberpräfidenr von Hannover, Herr v. Bennigsen, seinen Abschied zum 1. Januar n. I bereits formell eingereicht. Wie«, 18. Juli. Hier eingetroffenen Privatnachrichten zufolge hat die Hitze in Dalmatien in den letzten Tagen derart zugenommen, daß mehrere Menschen und viele Haus- thiere am Hitzschlage zu Grunde gegangen find. Auf dem Hochlande von Jmoscht find während eines Manövers fünf Mann tobt zusammengebrochen. 20 Mann erkrankten am Sonnenstich. Konstantinopel, 18. Juli. Ein telegraphisches Ultimatum des Zaren soll die sofortige Räumung Thessaliens fordern, da sonst Truppen die Grenze überschreiten würden. Rußland scheint der Zustimmung der Mächte sicher, ob auch derjenigen Englands wird bezweifelt. Rom, 19. Juli. Wie hier verlautet, hat der nach hier ernannte russische Botschafter Nelidow von der Regierung den Auftrag erhalten, die bahnzielende Politik zu verfolgen, die Annäherung Italiens an England zu verhindern und den Plan der Cabiuette von Parts, Berlin und Petersburg eine dollständige Jsolirung Englands baldmöglichst zu veranlassen. Brussel, 19. Juli. Aus dem Hennegauischen Strtke- gebietewerden neuerdings Ruhestörungen gemeldet. Die Gendarmerie versprengte die Meuterer, zahlreiche Verwundungen und viele Verhaftungen sind zu verzeichnen. Paris, 19. Juli. Der demnächstigen Begegnung GoluchowSkyS in Vichy wird eine große Tragweite bei« gelegt. Die franco-österreichische Annäherung soll eine direkte Folge der allgemein bemerkten österreichisch.rusfischeu Annäherung sein. Ctcale» uttfc ^provinzielle», Gießen, den 19. Juli 1897. ♦* Von der Universität. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 17. Juli dem ordentlichen Professor in der medicinischen Facultät der Landes'Univerfität und Direktor der Frauenklinik in Gießen Dr. Hermann Löhlein den Charakter als „Geheimer Medicinalrath" zu ertheilen. *• Großherzogliche Technische Hochschule zu Darmstadt. Für das Studienjahr 1897/98 ist von Sr. Königl. Hoheit dem Großherzoge gemäß Wahl des Professoren-CollegiumS Geh. Baurath Professor Berndt erneut zum Rector der Technischen Hochschule ernannt worden. Als Prorector fungirt Geh. Hofrath Dr. LepsiuS. —Vorstände der sechs Fachabtheilungen find für daS kommende Studienjahr die nachstehend genannten Professoren: Für Architektur Geh. Baurath Marx, für Jngenteurwesen Baurath Koch, für Maschinenbau Geh. Baurath Lincke, für Elektrotechnik Geh. Hofrath Dr. Kittler, für Chemie (einschl. Elektrochemie und Pharmacie) Geh. Hofrath Dr. Stachel, für Mathematik, Naturwissenschaften und allgemein bildende Fächer (Allgemeine Abtheilung) Prosessor Dr. Wiener. — Dem Privatdocenten für Chemie Dr. Adalbert Kolb ift der Charakter als Professor ertheilt worden. ** Parlamentarisches. Abg. Dr. Schroeder hat bei der Zweiten Kammer einige Anträge zu Capitel 64 des Hauptvoranschlags pro 1897/1900, Centralstelle und Landesgewerbeverein betreffend, eingebracht. Darnach sollen für den Conservator und Bibliothekar statt wie ein- gesetzt 3500 Ml. Gehalt 4000 Mk., sür den Vereinsdiener statt wie eingestellt 900 Mk. 1200 Mk., als Gehalt für einen neu anzustellenden Gewerbe-Schulinspector 4000 Mk. und 1200 Mk. für Diäten und Reisekosten desselben eingesetzt werden. Ferner wird beantragt, statt der für Kosten der Zeitschrift angeforderten 6100 Mk. 8100 Mk., und statt der für Förderung der kleineren gewerblichen Unterrichts- Anstalten angeforderten 20,190 Mk. 25,190 Mk. zu ver- Willigen. * ♦ Da8 Diplom, welches dem Bauer'fchen Gesangverein über den von demselben beim Gesangswettstreit in Bockenheim errungenen Preis ertheilt wurde, ist im Laden des Herrn Carl Schulze am Kreuzplatz ausgestellt. • * Montags Coucert auf der „Schönen Aussicht". Heute (Montag) Abend 6 Uhr findet bestimmt das Bier- Concert, ausgeführt von der hiesigen RegimentSmusik, statt. * * DaS MnfikcorpS des 6. Kgl. Sachs. Jnfanterie-RegimeulS Nr. 105 auS Straßburg gibt am Mittwoch den 21. Juli in „Steins Garten" ein C o n c e r t. Zum Vortrag kommen u. A.: Große Fantasie aus Alva, Solo für 10 egyptifche Ai)a- Bustnen, Historische Märsche und Fanfaren für 10 Heroldstrompeten usw. lieber die Leistungen der im Jahre 1891 in London mit dem 1. Preis ausgezeichneten Capelle schreibt man aus Baden-Baden: Am vorigen Donnerstag hatten wir Gelegenheit, zum ersten Male in dieser Saison wieder einmal die Capelle des Königl. Sächs. 6. Infanterie-Regiments Nr. 105 aus Straßburg i. Els. im Kurgarten zu hören. Bekanntlich errang die Capelle im Jahre 1891 in London den ersten Preis. Die Leistungen der wirklich gut geschulten Capelle waren derartig, wie wir fie wohl hier selten von einer Militär-Capelle gehört haben. Von dem geschmackvoll zusammengesetzten Programm wollen wir besonders die „Tannhäuser"-Ouverture von R. Wagner hervorheben, fie wurde mit Fleiß und unermüdlicher Hingabe gespielt. Stürmischen Beifall erntete dafür die Capelle. Im 2. Theil traten ein großer Theil der Künstler mit ihren HeroldStrompeten und fliegenden Fahnen auf. Die hier so gern gehörte „Aida"-Fantafie von Verdi (Solo für zehn A'ida-Bufinen) bildete den Schluß des ConcerteS. Wir hoffen, das Mufik CorpS recht bald wieder in Baden-Baden begrüßen zu können. * • Waldparthien. Nicht weniger wie drei Waldparthien waren gestern von hiesigen Vereinen arrangirt worden. Die Kriegerkameradschaft zog nach dem Ludwigsbrunnen, die Concordia nach der Licherftraße und der Bauer'sche Gesangverein nach dem alten Anneröder Weg. An allen Veranstaltungen beteiligten sich die Mitglieder, deren Familien und Gäste zahlreich. Man vergnügte sich mit Gesang und Tanz, die Kinder mit Spielen und Bretzelspenden. Die warme, trockene Witterung verursachte natürlich auch Durst, der am gewaltigsten am Anneröder Weg gewesen zu sein schien, denn dort ging unmittelbar nach dem „Rabbelderautsch" der Sänger der Stoff aus. ** AnSfiüge und Festlichkeiten. Die Metzger-Innung fuhr in geschmückten Sommerwagen durch den Licher Wald 1 nach dem beliebten Ausflugsorte Kloster Arnsburg. Dem reizend schön gelegenen, prächtige Fernficht bietenden Staufenberg galt ein Ausflug des Männer g esangvereins Tin Sommer-Sportsfest auf der Pulvermühle hatte bet Erste Gießener Stemm- und Ringclub arrangirt. Per Bahn wurde von einer großen Anzahl daS Kirchweihfest in Großen-Linden, sowie das Krieg er fest in Waldgirmes besucht. Alle, welche den Festen und Ausflügen beiwohnten, bekunden, daß der gestrige Sonntag ein recht „genußreicher" war, desgleichen aber auch alle Andern, denen die Erholung nur in den bescheidenen Grenzen eines Spazierganges, deö Besuches einer Gartenwirthschaft oder „um die Schoor" vergönnt war. Wetterbericht. Den Osten des Erdtheils bedeckt auch heute noch eine ausgedehnte Depression, doch hat sich ihr Centrum verflacht und gegen baß schwarze Meer verlegt, lieber Westeuropa hat dagegen der Luftdruck neuerbingß an Intensität gewonnen unb erstreckt sich am Morgen bereits wieder ein keilförmiger Ausläufer nach Süddeutfchland herein. Die Witterung war heute meist trüb und fielen Niederschläge, dazwischen hat es jedoch zeitweise vorübergehend aufgeklart. Voraussichtliche Witterung: Im Allgemeinen zwar wieder beffereö Wetter, im Süden aber noch zeitweise Niederschläge wahrscheinlich. In Amerika verstorbene Hessen. Liverpool, N. U. Adam Bittel, 68 Jahre alt, aus Hamm. Brooklyn, N. A., Frau Jeanette Stern geb. Bauer, aus Schotten. Baltimore, Md., Johannes Adam D a s ch, 76 Jahre alt, aus Hessen-Darmstadt. Brooklyn, N. A., Johann Wilhelm Geil, 72 Jahre alt, aus Friedberg. Ebenda. Heinrich W. Fen dt, 67 Jahre alt, auS Schotten. EvanSville, O., Jacob Weintz, 67 Jahre alt, aus Albig. Chicago, Jll., Philipp Daudistels 52 Jahre alt, aus Horrweiler. New-Aork, Adam Güttler. + Nidda, 18. Juli. Ende verflossener Woche wurden einem Steinbruchspächter die Ergebnisse seines hiesigen Betriebes, nämlich gegen 200 Meter gebrochener Basaltsteine, zwangsweise versteigert, wobei ein hiesiger Fachmann eine größere Menge zubereiteter Steine für Mk. 1.50 pro Cubikmeter erstand - derselbe hat sonach an jedem Meter rund 1 Mk. verdient, weil für daS Klopfen allein durchschnittlich Mk. 2.50 bezahlt werden. — Die Heidelbeerernte in dem benachbarten VogelSgebirge ist quantitativ mittelmäßig, da die naßkalte Witterung im Mai den Fruchtansatz rc. beeinträchtigt hat- dec Preis ist gegenwärtig 9 und 10 Pfg. pro Schoppen, was immerhin einen besseren Verdienst der armen Heidelbeerpflücker gegen sonst bedeutet. + Nidda, 16. Juli. Heute Vormittag ereignete sich ein höchst bedauerlicher UnglückSfall auf her Kröten« bürg dahier. Der als Knecht daselbst bedienstet gewesene, Ende der sechsziger Jahre gestandene Johannes Kaiser, welcher im Juli v. I. an einem Auge erblindete, war auf dem Scheuergerüste feiner Herrschaft damit beschäftigt, Stroh herunter zu werfen, als er plötzlich, jedenfalls durch eine« Fehltritt, in die Tenne herabstürzte und mit halb zerschmettertem Kopfe, doppeltem Armbruch rc. bewußtlos liegen blieb, so daß er nach der alsbald zu Theil gewordene« nöthigsteü ärztlichen Hülfe nach feiner Wohnung gefahren werden mußte, wo der BedauernSwerthe noch des Nachmittags feinen schrecklichen Verletzungen erlag; er hinterläßt eine in zweiter Ehe gestandene Wittwe und ein vier Jahre altes Kind, während der ersteheliche Sohn zur Zeft beim Militär dient. Gerade vor einem Jahre hatte der Verunglückte das Sehvermögen am linken Auge dadurch ein- gebüßt, daß er mit dem letzteren auf das Horn eines Rindes fiel, welches ihn beim Führen ans dem Stalle feines Herrn zum Stürzen brachte. Der erste Gatte der armen Wittwe kam ebenfalls durch einen, allerdings gewaltsam von einem Anderen herbeigeführten Sturz vor ca. 20 Jahren nmS Leben. § Aus dem Ohmthal, 16. Juli. Die Rapsernte hat nicht gehalten, was sie zu versprechen schien. DaS Körner- ergebniß ist ein äußerst geringes. Die RapSblüthe hat unter dem Einfluß von Kälte und Nässe sehr wenig und schlechten Samen angesetzt. Wenn man die Hackgewächse, insonderheit Dickwurz unb Kohlrüben beobachtet, so bemerkt man hierbei ein äußerst schlechtes WachSthum der Pflanzen, ja ein vielfaches Eingehen derselben. Die Ursache dieser Erscheinung liegt an den zur Zeit im Erdboden in großer Zahl vorkommenden Engerlingen, welche die Wurzeln der Hackgewächse benagen oder abfressen. Wie uns Landwirthe mittheilen, haben sie selten eine solche Unmenge von Engerlingen beim Ackern gesehen, wie gegenwärtig. Darnach haben wir mit Sicherheit im kommenden oder einem nachfolgenden Jahre, die Maikäferlarve braucht bekanntlich vier Jahre zu ihrer vollständigen Entwickelung, einen sehr starken Maikäferflug zu erwarten. Der größte Feind der äußerst schädlichen Engerlinge ist der verfolgte Freund der Landwtrthe, der Maulwurf. ES mag vielleicht in natürlichem Zusammenhang ftehen, daß auch der Maulwurf häufiger auftritt wie sonst. Da» ungemein starke Vorkommen der Engerlinge mahnt aber daran, den Maulwurf zur Zeit besonder» zu schützen uud ihn lieber, wenn er im Gartenland vorkommt, mittelst iu Theer oder Petroleum getränkten Lappen zu verscheuchen, al» zu fangen. Wenn man im oberen Vogelsberg sogar lebende Maulwürfe antauft, um fie auSzusetzen in jungen Fichten« Pflanzungen, wie wir dieser Tage gelesen, so steht da» in starkem Gegensatz zn dem Fangen uud Tödten der Maulwürfe in anderen Bezirken. Maar, 15. Juli. Bei der heute stattgehabten Bürger« meisterw ahl machten von 176 Stimmberechtigten 156 von ihrem Wahlrechte Gebrauch. ES erhielt der seitherige Bürgermeister Weller 123 Stimmen, ein von einer Gegenpartei ausgestellter Canbfwt brachte es auf 33 Stimmen. §§ Vom höhere» Vogelsberg, 15. Juli. Die Heu- ernte in hiesiger Gegend ist so ziemlich beendet. Die Qualität war ziemlich gut, die Menge läßt dagegen mitunter etwas zu wünschen übrig. Die Preise für Heugra» waren durchschnittlich, sowohl bei Gemeinden wie auch bei fiskalischen Versteigerungen sehr hoch. Winter- wie Sommerfrucht stehen prächtig. — Auch Dickwurz«, Kohlraben« und Kraut- pflanzen stehen gut, ebenso der Flachs- und Sommerfameu. nn. Darmstadt, 18 Juli. In der festlich geschmückten Militärschwimmschule fand heute Nachmittag vor versammeltem OfftziercorpS und in Anwesenheit de» DivifionS-Commandeur» das Abschwimmen der Schwimmschüler des 115. In- fanterie-Regiment» statt. Ein zahlreiche» Publikum wohnte dem Schwimmen bei, zu welchem die Capelle des Regiments coneertirte. Don den Schwimmschülern der drei Bataillone wurde zunächst ein Wettschwimmen mit je 20 Schwimmern veranstaltet, dem ein Mufterschwtmmen mit Sprung in» Basiin folgte. Interessant gestaltete sich das Springen in» freie Waffer von dem hohen Sturmbrett, bei welchem die Eleganz des einzelnen Springers gewerthet wurde. Hierauf folgte al» Beweis der vorzüglichen AuSbidung der Mannschaft im Schwimmen baß Tauchen nach geworfenen Gegenständen und zwar zunächst im Einzelnen und später zusammen nach Zeit. Alle geworfenen Gegestände wurden von Tauchern rasch und sicher zu Tage gefördert und von dem Publikum mit Beifall begrüßt. Eine kleine humoristische Wasierpanto« mime, bei der die Mitwtrkenden, namentlich die Damen, viel Wasier zu schlucken bekamen, bildete den Schluß de» schönen Schwimmfestes. Als Sieger gingen aus dem Wettschwimmen hervor: 1. Bat.: 1. Preis, Gardist Schmitt, 3. Comp- 2. Preis, Gardist Fritz, Leib Comp. 2. Bat.: 1. Preis, Gardist Gunder, 7. Comp.- 2. Preis, Gardist Stumpf, 6. Comp. 3. Bat.: 1. Preis, Gardist Hartung, 9. Comp.; 2. Preis, Gardist Vieth, 9. Comp. Beim Springen vom hohen Sturmbrett innerhalb des Regiment« erhielt Gardist Keller, 3. Comp., den 1. Preis, und Gardist Vieth, 9. Comp., den 2. Preis. Im Tauchen innerhalb des Bassins nach geworfenen Gegenständen erhielt Gunder, 7. Comp., den 1. Preis, und Böhm, 2. Comp., den 2. Preis. Die Preise bestanden aus nützlichen Gebrauchsgegenständen und machten den Siegern sichtbares Vergnügen. Dem die Schwimm- schule leitenden Offizier wurde ein prachtvoller Rosenstrauß überreicht. △ Mainz. 18. Juli. Der Müller Thomas von Nieder- Saulheim, der am verfloffenen Donner-tag bei seiner Verhaftung einen Gendarm durch einen Revolverschuß lebensgefährlich verletzte, fimulirt im hiefigen Gefängniß Geisteskrankheit und tobt bei Tag und bei der Nacht in seiner Zelle wie beseffen hin und her. Von allen Seiten wird Thoma» al» ein sehr gefährlicher Mensch bezeichnet, der in der ganzen Gegend gefürchtet ist. Anlaß zu dem Anfall auf den Gendarm gab ein verlorener Civilproceß, welcher die sehr begüterte Familie Thomas 6000 Mark kostete. Die Verletzungen de» Gendarmen find zwar sehr bedeutend, doch ist Hoffnung vorhanden, denselben am Leben zu erhalten. Das Frühaufstehen der Schulkinder. Die „Allgemeine Deutsche Lehrerzeitung" enthält nachstehenden beherzigenswerten Artikel: „Das Frühaufstehen der Schulkinder". Ein Vergleich mit der Gewohnheit de» Schlafen» zur Schulzeit, sowie während der Ferien, wttd fast in jeder Familie zeigen, daß unsere Jugend namentlich zur Sommerszeit infolge der Fülle von Licht und Wärme, sowie geräuschvoller Umgebung zu wenig schläft. Lange Nächte gewähren nicht nur Ruhe, sondern fie geben Anlaß zur Aufspeicherung von Sauerstoff, dem für das Gedeihen aller Lebenskräfte unentbehrlichen Element. Petten- kofer uud Voir haben nachgewiesen, daß wir im Schlafe nicht nur allein halb so viel Sauerstoff verbrauchen, sondern auch fast doppelt so viel aufnehmen, als im wachenden Zustande. Das Reservoir, da« der Organismus durch den Schlaf al» erforderlichen Bestand an Sauerstoff für die Thätigkeit aufnimmt, wird bei der Jugend während der Schulzeit, insbesondere im Sommer, entschieden nicht hinreichend gefüllt, obgleich der Körper gerade zu dieser Zeit jener Sättigung mit Sauerstoff am meisten bedarf. Un» verkenubare Zeichen von Schwäche, Schlaffheit, Unlust, Erschöpfung find als die Folgen der großen Einschränkung des Schlafes bei Kindern von Aerzten und Lehrern vielfach beobachtet worden. Don diesen Erscheinungen zur Entstehung folgenschwerer Krankheiten ist nur ein Schritt: „Wir müffen bedenken", sagt Dr. Kühner gelegentlich einer ausführlichen Abhandlung in der Monatsschrift „Hygieia", daß Blut« armuth, Bleichsucht, Skrophulose, Nervosität, kurz eine Menge tiefgreifender, hartnäckiger Störungen bei Kindern gewiß nur in seltenen Fällen auf einer Ursache, einem Verstoß gegen hygieinische Gesetze, fehlerhafter Nahrung, Mangel an Licht, Luft u. s. w. beruhen, daß vielmehr da» Zustandekommen von derartigen Erkrankungen desto leichter geschieht, je mehr ein Zufammentreffen gewiffer Schädlichkeiten im KindeSalter nachweisbar ist. Ich erachte am verderblichsten den andauernden Mangel an Schlaf. ES muß daher ein eifriges Bestreben Aller, die e» angeht, bilden, an maßgebender Stelle dahin zu wirken, daß der Beginn des Schulunterricht» im Sommerhalbjahr auf eine spätere Stunde festgesetzt und dadurch einem Uebelstande Abhilfe geschafft werde, deren Dringlichkeit namentlich von allen denjenigen Müttern empfunden wird, die ermeffen, wie schwer uud hart die Pflicht ist, die Kinder vorzeitig wachzurufen. Ein Kind sollte überhaupt nie im Schlafe gestört oder letzterer verkürzt werden. In England ist der Beginn der Schulen erst für 9 Uhr, namentlich für die jüngsten Klaffen festgesetzt. Vielleicht ist eine Abhilfe erst da zu erwarten, wo schon große Fortschritte im Bereiche der Schulhygieine zu verzeichnen find. Die allen gesundheitlichen Anforderungen ent« sprechenden neuen Schulgebäude, die schönen Spielplätze und stattlichen Turnhallen, die Versorgung mit gutem Trinkwaffer, die Borschristen in Bezug auf Lufterneuerung, Reinlichkeit, geben Hoffnung zu der Annahme, daß auch hier Wandel geschafft werde." AuS vorstehenden Ausführungen dürfte klar zu ersehen sein, daß t» Pflicht aller Eltern ist, ihre Kinder rechtzeitig zu Bette zu bringen. Ganz unverantwortlich ist eS aber, wenn Eltern mit ihren noch schulpflichtigen Kindern bi» zur Mitternachtsstunde in WirthShäusrrn, bei Concerten u. dgl. verweilen. Daß solche Übernächtigte Kinder am folgenden Schultage zu jeder Geistesarbeit unfähig find, haben leider die Lehrer in den Großstädten zur Genüge Gelegenheit zu erfahren. Auch wird vielen Lesern verständlich sein, daß daS Verbot des Verkaufs vou Blumen und Backwanten durch Kinder während der Abendstunden sehr berechtigt ist, abgesehen von den sittlichen Gefahren, die mit dieser Beschäftigung verbunden find. *P.A. Wetzlar, 17. Juli. In den Tagen vom 31. Juli bis 1. August begeht der hiesige Turnverein die Feier feines halbhundertjährigen Bestehens. In stürmisch bewegter Zeit gegründet, hat der Turnverein im Laufe der fünfzig Jahre mancherlei Schicksale erlebt. Er hat viele stolze und frohe, aber auch manche trübe und traurige Tage erlebt. Wie aber auch die Zetten fein mochten, immer war eS die getreue Wetzlarer Bürgerschaft, aus deren Mitte ihm stets von Neuem die Kräfte zugefloffen sind, die ihn befähigten, feine turnerischen Aufgaben zu erfüllen. Auch heute steht ihm die Gunst der Bürgerschaft voll und ganz zur Seite. Sie hat es ihm ermöglicht, den bedeutungsvollen Act der Grundsteinlegung zum Bau einer neuen Turnhalle, der demnächst in Angriff genommen wird, der Jubelfeier alsbald folgen zu laffen. An den Vorbereitungen zu letzterer haben sich angesehene Männer aus allen Kreisen, die Spitzen der Behörden voran, betheiligt. Für den musikalischen Theil de» Festes find mehrere vorzügliche Capellen gewonnen, darunter diejenige der 11. Jäger au» Marburg. Da der Wetzlarer Turnverein mit den Brudervereinen unserer Nachbarstädte von jeher vortreffliche Beziehungen unterhalten hat, so darf erwartet werden, daß auch diese der an fie ergangenen Ein« ladung zu der Jubelfeier zahlreich Folge leisten werden. * Schwanheim, 10. Juli. Der 27 Jahre alte Schlosser Heuser hatte zur Vorbereitung für das mittelrheinische Turnfest in Homburg auf dem Turnplätze am Mittwoch Abend, als es schon finster war, Hebungen am Pferd vorgenommen. Bei einem Längsprung schlug Heuser mit dem Leibe so gewaltig gegen den Schwingel, daß er sofort zu- fammenbrach. Gestern ist der BedauernSwerthe nach unsäglichen Schmerzen verstorben. Er hinterläßt eine Frau mit zwei Kindern. ♦ Homburg v. d. H., 16. Juli. Ein Vermächtuiß von 170,000 Fr. hat Herr bei Castillo au» Havanna, zur Zeit in Nizza wohnhaft, bei hiefigen Stabt nach seinem Tobe zugesichert. Die Zinsen sollen zur Hälfte an baS DersorgungS- hau», zur anberen Hälfte zur Unterstützung verschämter Armen Homburgs Verwenbung finben. • Köln, 16. Juli. Außer in bet Lefegefellfchaft, bie bekanntlich um 97,000 Mk. gefdjäbigt würbe, sowie bei Gesellschaft „Erholung", finb nunmehr auch Unterschleife in ber Kaffe beS Kölner MännergesangvereinS entbeckt worben. Der Verein wählte bereit» einen neuen Kasfirer. DaS Deficit ist angeblich gebeckt worben. Die Untersuchung wegen ber Betrügereien bes Kasfirer» bei Gesellschaft „Erholung" dauern noch fort. Wie e» scheint, wird die Summe der Uotet- schlagungeu den früher genannten Betrag von 47,000 Mk. um ein Beträchtliches übersteigen. ♦ Berlin, 17. Juli. Die „Allgemeine Fleifcherzeitung" schreibt: Die Kaiserliche Hofküche auf der „Hohen- zollern" befindet sich bekanntlich zur Zeit in Norwegen. ES dürfte unsere Leser interessiren, daß die Hofküche der „Hohenzollern" daS Fleisch au» Berlin von dem bekannten Hofschlächtermeister Fritz Stra tS, Französischestraße 5, bezieht. Hofcuriere begleiten stets den Fleischtransport. Einen Begriff kann man sich erst von dem Fleischverbrauch machen, wenn man erfährt, baß bie Sendung, welche vor einigen Tagen abgesandt wurde, 34 Centner betrug. Hiermit ist jedoch die ganze Verpackung einbegriffen. Die letzte Sendung wurde in zwölf Körben verpackt. Die Verpackung erfolgte derartig, daß unten Eisstücke, welche mit der Maschine zerkleinert sind, mit Sägespähnen vermischt werden, hierauf kommt ein leinenes Tuch und Pergament, darauf Fleisch und oben dieselbe Schicht von Pergament, Tuch und Ei» mit Sägespähnen. Die Lieferung erfolgt etwa alle acht Tage. So verpackt hält sich da» Fleisch mindestens vier Tage. Auf der „Hohenzollern" ist ein Kühlraum, wo daS Fleisch gefriert und noch langer erhalten werden kann. * Siu höchst auffälliger Fall von Steuer-Zuquifitiou wird au» einer hannover schen Stadt berichtet. Ein Bürger der Stadt U., der gegen seine Veranlagung zur Einkommen« steuer Berufung eingelegt hatte, erhielt folgende« Schreiben („Eilt!) Den 23. Juni 1897. Sie wollen sich sobald al» möglich hier einfinden, um über einen in ihrer Berufungs-Angelegenheit zur Sprache gebrachten Punkt Aufklärungen zu geben. Der Borfitzende der VeranlagungS-Commisfion. (Unterschrift.)" In höchster Spannung leistete der Adressat dieses Schreiben« der Einladung Folge — und um wa« für einen „Punkt" handelte e« sich? — Er sollte Auskunft geben, au» welchen Mitteln die Kleidung seiner Frau bezahlt wird. ES wurde dem Herrn unverblümt angedeutet, daß sich seine Frau zu elegant kleide. — Wenn diese Angabe wahrheitsgemäß ist, so würde fie beweisen, daß die vom Finanzminister v. Miquel erlassenen bestimmten Weisungen an die Steuerbehörden, sich belästigender Eingriffe in daS Privatleben ber Cenfiten zu enthalten, noch nicht allenthalben bie gebührende Beachtung gefunden haben. (Dtsch. Warte.) * Der diesjährige BerbandSlag de» Deutschen Seiler- uud Reepschläger Verbandes wird am 27. und 28. August d. I. in Dessau im Restaurant „WolsSschlucht", ASkanischestraße, stattfinden. Vollständiges Programm enthält die „Deutsche Seiler-Zeitung". Gleichzeitig wird auch eine Fachausstellung für daS Seilergewerbe mit dem VerbandStage verbunden sein, zu der die Betheiligung aller Lieferanten des Seilergewerbe» sehr erwünscht und sicher für fie vorteilhaft ist. Bedingungen und Antragsformulare sind sofort von dem Schriftführer des Verbände», Herrn Rich. Schoch, Chef- Redacteur ber „Deutschen Seiler-Zeitung", Berlin 0. 27., Schillingstr. 30, zu beziehen. * München, 16. Juli. Bei Garching würbe im Wasser bie Leiche einer Frauensperson — ber Kleibung nach einer Arbeiterin — unb eine» neugeborenen Kinbe» gefunden, baß nach ärztlichem Befunbe im Moment be» Tobe» ber Mutter geboren würbe. Wer mag ben Jammer ermessen, der hier seinen Abschluß gesunden! * Stuttgart." (Deutsche Fachausstellung für das Hotel- und WirthfchaftSwefen, Kochkunst und verwandte Gewerbe, 14.—31. August 1897.) Mächtig schreiten die Vorarbeiten zu dem AuSstellungS Unternehmen voran, welches der „Stuttgarter WirthSverein" anläßlich der im August stattfindenden VerbandStage de» „württ. Landesverbandes",des „Bunde« deutscher Gastwirthe unb ber Generalversammlung ber Sterbekasse" bes Letzteren unternommen hat. Da baßfelbe immer größere Dimensionen annimmt, ist ber ganze Platz vor ber Gewerbehalle benöthigt worben unb inmitten beßfelben wird sich der von ben Architekten Schmohl & Stähelin entworfene, einen Hauptanziehungspunkt ber Ausstellung bilbenbe Pavillon bes „Stuttgarter Brauereibefitzer-VereinS" erheben, in welche« ca. 15 eilet Bierquellen fließen werben. In ber Halle selbst müssen bie leitenben Techniker bie sorgfältigste Eintheilung treffen, um bie weit über bie gehoffte Anzahl Anmelbungen hinausgehenben ca. 350 Aussteller unter zu bringen, umsomehr als Plätze bis zu 70 Quadrat-Meter belegt finb. Ein reiche«, großartiges Bild wirthfchaftlichen Lebens wird sich den Besuchern der Ausstellung bieten und darthun, wie tief da» «GastwirthSgeweibe in daS gewerbliche Leben überhaupt einschneidet und wie von dem Floriren des Ersteren da» Wohlergehen des Letzteren abhängig ist. Zahlreiche Ehrenpreise zum Lohne für hervorragende Leistungen find in dankens- werthester Weise von GastwirthSvereinen und Verbänden wie auch Privaten theilS schon gestiftet, wie in Aussicht gestellt, und auch der LooSabsatz ist ein äußerst befriedigender. Auch bie Veranstaltungen geselliger Natur, voran baS von der Stabt Stuttgart in freundlichster Weise in Aussicht gestellte „Stabtgartenfest", bürsten bie Veranlassung bieten, baö Angenehme mit bem Nützlichen zu öerbinben unb in ben Tagen vom 14 —31. August bie Schritte ber einheimischen Be« völkerung sowohl, wie ber bes ganzen Laubes, recht zahlreich nach Stuttgart unb in bie „Deutsche Fachausstellung de« WirthSgewerbeS" zu lenken, umsomehr, al» bieselbe ja diese» Jahr die einzige Veranstaltung größeren Stil» in Stuttgart« Mauern bildet. • Antwerpen, 17. Juli. Die Red Star Linie in Antwerpen macht bekannt, daß fie ben Passageprei» brütet Klaffe von Antwerpen nach New-Aork auf 120 Mk. unb von Antwerpen nach Philabelphia auf 110 Mk. ermäßigt. • Pari«, 19. Juli. Auf bem Jahrmarkt in Batignolle» würbe ber Besitzer eine» Schießstanbe» von einem ungeschickten Schützen erschossen. • Pari«, 14. Juli. Hier ereigneten sich mehrere Selbstmorbe von Kinbern. Ein 13 jährige» Mäbchen ertränkte sich, weil sein Vater, ben e» sehr liebte, vor längerer Zeit auf unerklärliche Weise verschwunden war. — Ein 14 jährige» Mädchen ertränkte sich gleichfalls, weil durch 93er« brennen mit heißem Wasser die frühere Schönheit ihre» Gesichts gelitten hatte. • Wieviel Bronze braucht man zur Herstellung der Kaiser Wilhelms-Erinnerungs-Medaille und wieviel Meter von dem apfelfineugelben Bande fragt, bie „Nat.-Ztg." und macht folgende Rechnung auf: Nach dem Etat für 1897/98 zählt daS deutsche Heer 594,894 Köpfe, bie Kriegsmarine 21,834 Köpfe, also beibe zusammen 616,728 Köpfe. Nun wiegt eine Medaille mit Ring 35 Gramm, 616,728 Medaillen haben also bie Kleinigkeit von 431 Ctr. 64 Pfunb Bronze. An Band benöthigt man für jebe Mebaille nach Vorschrift 20 Cmtr., für 616,728 also 123,345,60 Mtr. ober runb 123,5 Kilometer. • Allerhand Magenfrage». Berlin unb die Berliner werden anderwärts oft schlecht gemacht- nut ein« loben fie, bie bie Gastfreundschaft ber Reichshauptstabt in Anspruch genommenhaben, fall ohne Ausnahme: nämlich bie Kochkunst an der Spree, und daß habet das Essen in kaum einer andern Großstadt gleich billig ist. Sin guter „Happenpappen" versöhnt ja so oft die Gegensätze! Da» beste der Berliner Küche tft — darüber find alle ehemaligen RestaurationSesser einig — die sogen. „Hausmannskost". Deshalb versprechen solide Speisewirthe an ihrem Aushängeschild sehr häufig, daß man Der ieyi 21. Mi b. i tarier statt. A lonnen and) Jtinl । tin Vierteljahr a ■ kränkliche Impft : linntn gleichst Gießen, «i 7'5 LS < flflefleotuaJ tarnen beliebt ' ,ehl ober menW ■;Db powmersche/ lit Lv>"leute s' pdkn ßeibgeri^t ober Nach tii-öffen tkbal'. ,a(f) Mitterrmchi ityi «eine ii hungern; Ö(rl Wischwärmer g mtt »Ltlchevkaw! Mich in ihnen; pfct GlaMfig, ixn« Häring Ro> mlachelv- Für 3 idrmich flefotgt. lklhan hat, macht oeiche bereit» Uforten Sftnrn. »$al Bad M sich dir De 'Äeftnbam, Dir 6it hat sich W uersacht in Pra d-rstnssacht in 1 verstchlsacht in S?°9^ Die Straße tonn am 21., 2< innerhalb der ® E Fuhrwerk nie "eil an diesen S Memnalje dort Gosdorf, 17. Die Polizei- l8s. D-r Arg !* *!____ «lei de» * 9 W, ?e'»6 tobten Woben 1120 «Site, ouö dem 2 Men " sicher unb « Weiser iS ’ thi ^niglichb Ärztlich empfohlener, einzig richtiger Holwnloht Magenleidende. — Niederlagen d. Plakate kenntlich. j ist. Zahlreiche Ehrer Leistuogea find in danket einen unb Berbänben Mit wir in Auificht gestelir irrst beftiebigender. »ui nr, voran baS von w W in tW gestM liilaffnng bieten, bat «n> binden und in den Tag» t der rinhrwichru « , h,. all bi* io‘,e i- (KtnltoaTl! SÄ inlhr,?» ^bald 7>L'L 01111 «»«anft , ntt «-:ä? u“b 28. August d 1Ud|lä' ^ikaniichrst^h^ ^iueKachauöstellui!; «anb«tQ0e v„bunbi° '9lI;nten der Seile ifl S v°u bte JKitJ. Schoch, Eh^. ltun8 / Berlin 0.27., rtN vnrde Im Waffa 6tr Kleidung nach einer n Kindes gesunden, bat ort Todes brr Mull« »» ermeßrn. drr hi« lßkllung für das Hotel- >d vrrwandtr Gewerbe, chrritrn die Vorarbeiter tut, welches der „Statt, m August stattfindender mbandes", des „Bunde! orriammlung der Sterde. i. Da dasselbe Immn der ganze Platz vor dn inmitten desselben fehl l & Stähelin entworfene, ftellung bildende PMo: eins" erheben, In welcher >en. In der Halle selif sorgfältigste Eintheillwl ste Anzahl Anmeldunger unter zu bringen, umit' Meter belegt find. Eir kltcheu Lebens wirb fti i unb darchrm, tii Mchr Leden ÜderhM Mrrn drS Ersteren de! w»d Star Linie « ta tiiW'1 * * w| 120$!; u«b •- HO * "TSLw frfi®unotn ® nt4 8tt. flfw** ä&yS» M"““8 94 894 «iPf1- ÄS’? , mii"|9,ftL1tbt$'b“1111. tW"'“"i23W5.60® , - 728 also k bU Serliv« Still’ “ lall’ f'- '""L ^'5-' . nonuw . rauen 11 , 6901 I. V.: Wolff. |^rärBK5en| Stellen-Angebote 6392 empfiehlt Li Kalkhof. 6904 sucht Kleine. 6884 Versteigerungen gesucht. Marktplatz 17. Weinofferte 3283 Zusatz zur Kuhmilch für Kinder u. Salzböden 1120 rm Tüchtige Weißbinder und Anstreicher öffentlich Der 6881 691. ] Zwei junge Leute können sofort volle Pension erhalten. Näheres in der Exped. d. Bl Die Straße Krofdorf—Gießen kann am 21., 22. und 23. d. Mts. innerhalb der Gemarkung Krofdorf mit Fuhrwerk nicht pasfirt werden, weil an diesen Tagen die Dampf- straßenwalze dort arbeitet. Krofdorf, 17. Juli 1897. Die Uolizei-Werwatturrg. Der Bürgermeister: in denen eS neben anderen pflanzlichen Herrlichkeiten jeden Tag „Klöße von riesiger Größe" flieht. Dazu herrscht kein Trtnkzwang und auch auf Trinkgeld wird ausdrücklich verzichtet. Mehr im Verborgenen blüht der „Privat-Mittags- nsch", eine Art table d’höte im Kleinen, die vor dem Wirths- hau-leben manchen Vorzug hat und namentlich bei Geschäfts- dameu beliebt ist. Wie in der Weltstadt alles ins Große geht oder wenigstens gehen soll, so giebt es dort schlesische und pommersche, holsteinische und rheinische Küchen, in denen die Landsleute sich zusammenfinden und nach ihrem provinziellen Leibgericht meist umsonst fragen. ES giebt auch keine Tage»- oder Nachtzeit, zu der man in öffentlichen Localen kein Esten erhält. Mit warmer Kost hapert es freilich etwas- nach Mitternacht einen „warmen Löffelstiel" zu erhalten, hat schon seine Schwierigkeiten. Doch deshalb braucht Niemand za hungern) Berlin zählt eine ganze Anzahl Locale, die auf Nachtschwärmer geradezu zugeschnitten find und hauptsächlich threr „Leichenkammer" wegen aufgesucht werden. So heißt nämlich in ihnen jener wenig wehr als einen Quadratmeter große Glaskäfig, hinter deffen Scheiben den Biererfüllten saure Häringe, Rollmöpse, Sardinen und ähnliche Katergenüste anlächeln. Für Mokka zu nächtlicher Stunde ist bekanntlich überreich gesorgt. Und wer dann noch nicht des Guten genug gethau hat, macht einen Abstecher in die ersten „Destillen", welche bereits um vier Uhr Morgens ihre gastlichen Pforten öffnen. ♦ DaS WachSthnm der Städte. In diesem Jahrhundert Hst fich die Bevölkerung folgender Städte verdoppelt: Amsterdam, Birmingham, Brüssel, Manchester und Rom. Sle hat fich verdreifacht in Kopenhagen und Marseille, ver- l'erfacht in Prag, Lyon, St. Petersburg, Parts und London, verfünffacht in Dresden, Köln, Breslau, Hamburg und Wien, rerfechsfacht in Leeds, Liverpool und Warschau, versiebensacht 6882] Junger Mann sucht sich in seiner treten Zeit mit Buchführung zu beschäftigen. ASt Offerten unter S. K. an die Expedition dieses Blattes erbeten. ,MittagStisch für angehende Ehemänner". Wer für seine Mahlzeit weniger als eine halbe Mark anzulegen gezwungen ist, geht zu „Tante Lina", wie die Volksküche nicht ohne Witz getauft ist, oder in die zahlreichen Volks«Kaffee- und Ipeife-Häufer, und für noch ärmere find die städtischen Gratisküchen da, die allerdings keine Deltcareffen verabfolgen. Großen Zuspruchs erfreuen fich die verschiedeneu vegetarischen Speise-Anstalten, in denen durchaus nicht bloß ausgesprochene Vegetarier verkehren, auch andere Menschenkinder bekommen eben gelegentlich Fleischkost für vierundzwanzig Stunden „über" und erinnern sich jener freundlich eingerichteten Räume, Saticykesstg, WgMenz Lohholz-Verkauf; ig brr König!. Oberförstern Krofdorf Montag, d-u 26. Juli, Vor- mittags 9 Uhr, werden in der Weißbrod'schen Wirthschaft zu Reiserstangeu aus dem Forstort Gehren 69 b meistbietend verkauft. Königliche Oberförster: Bus old. ^"zu^erkaufon^^ uMT Ein solioe» Paeumatic« Tourenrad sehr billig zu verkaufen 6883 Seltersweg 31- Nebenbaus. Tischwein, Rh-inhesstscher, 30-60 Flaschenwein, Rdeiugauer, 60-100 Rothwetn, Ingelheimer, 50—100 . pro Liter in Fässern von 50 Liter ab Proben vorder zu Diensten. Anfragen unter C. S., Post Mieder-Ingelheim. BsLarmtMÄchrmg. Der letzte öffentliche Impftermin findet Mittwoch den SK. Juli d. Js., Nachmittags von 2—3 Uhr, im alten Rathhause dahier statt. Außer den impfpflichtigen Kindern vom Jahrgang 1896 tonnen auch Kinder, welche im laufenden Jahre geboren, mindestens E>ne leistungsfähige westfälische Dampfwurstfabrik sucht für Sietzen und Umgegend einen tüchtigen Agenten. Anerbietungen unter T. D. 1814 befördert die Annoncen Expedition von Haasenstein & Bögler, «. G., IkSlN. 6887 Existenz durch Kauf neuen Hauses, gut. Gesch., Baupl. günst. Beding. Offerten unter 8. 8. 777 an die Gxped. b- Bl. 6899 ein Vierteljahr alt und gesund sind, der Impfung unterzogen werden. Kränkliche Impflinge, welche für dieses Jahr zurückgeftellt werden sollen, tönntn gleichfalls im Termin dem Jmpfarzte vorgeftellt werden. Gießen, den 17. Juli 1897. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. G. Waguer, Bismarckstraße 26. Pferdeknecht | kann eintreten________Licherstratze 5. 69Q31 Tüchtiger unverheiratheter Pferdeknecht Eichen-Reifer >k. Kl. aus dem Forstort Haseu- garteu, Eichen Klftr. Nutzh. und 240 Fichten- MdI. Schlachthaus. Freibank. 6907 Heute und morgen: 8chmeinefleilch nicht ladenrein, per Pfd. 45 Pfg. Verlag von Emil Roth in Gießen. Äußrer V Lafinthal. Tis Lahn mit ihren Sestenthälern vo« ver Quelle bi« zum Rhein mit be- for.dcrei ^erücksichligung der Städte Kirben, Marburg, Rod-Nauheim, Metzlar, gkiibutß, Zimburg, llaflTau, Sie? and von Prof. Dr. Otto Buchner. Mit 8 Karren und 2 Staistvlänen. 2. verbesserte und vermehrte Auflage. DßT* In Baedekerband Preis 2. ***8 Aührer^Wogelsöerg. Im Auftrage des Vogelsberger HöhenclubS herauöilegeben von Prof. Dr. Otto Buchner. 3. gänzlich umgearbeitete Auflage. Mit 4 Specialkarten. VW- In Baedekerband X 1.60. "MA Zu beziehen durch alle Buchhandlungen, sowie btrect gegen Einsendung deS Be- irages von: Smil Roth» »erlag, Sietzen. Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemcffen am 19. Juli, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags. Wasser 17&, Luft 20°. Rübsamen'sche Badeanstalt. -- -------———■n——— in Baltimore. Newyork und Philadelphia aber zählen heute fünfundzwanzigmal soviel Einwohner wie am Anfang dieses Jahrhunderts, Chicago gar 245 mal und Brooklyn 339 mal soviel, al» sie im Jahre 1800 zählten. Der Verband der Herdbuch-Gesellschaften für da» Vogelsberger Rind auf der 11. Waader «uSstelluug der deutschen Landwirthschaft» - Gesellsche ft in Hamburg. Verbands-Pläsidlum: Biedenkopf (Hessen-Nassau). Wie seiner Zeit schon berichtet, hat sich im vorigen Jahre ein Verband der Herdbuch - Gesellschaften für das Vogelsberger Rind unter dem Vorsitze des Landraths v. Heimburg in Biedenkopf unb besten Stellvertreter Herrn Landwuthschastslehrer Leithiger in Alsfeld (Oberhesten) gebildet. Der Zweck des Verbandes ist die Verfolgung gleicher Zuchtziele im ganzen Veretnsgebiete — bis jetzt Prov'nz Oberhesten und die preußischen Kreise Biedenkopf, DillkreiS, Marburg, Kirchhain und Wetzlar — unb bie Herausgabe eines gemeinsamen gedruckten Herdbuches. In diesem Jahre bat sich der Verband auf der Hamburger Ausstellung zum ersten Male der deutschen Landwirthschaft vorgestellt und gezeigt, daß er in der kurzen Zeit schon viel erreicht hat. Die diesmal gemeinschaftlich ausgestellten 39 Thiere — aus Oberhessen (Zuchtviehof Birgmühle) 16 unb aus dem Kreise Biedenkopf einschließlich einer Kuh aus dem Dillkreise 23 Stück — waren wie aus einem Guß und ließen deutl'ch die einheitlichen Zuchtbestrebungen erkennen. Belohnt wurde diese Leistung durch einen Preis für „Sammlungen von Verbänden" im Betrage von 600 Mk. Dieses Geld soll nach Abzuz der Anmeldungsgebühren vom Verbandspräsidium Biedenkopf zur Förderung der Zwecke des Verbandes, welcher sonstige Einnahmen nicht hat, verwenvet werden. In Hamburg galt es um die Einzelpreise dem Kampfe gegen das Harzer Vieh, vertreten durch die Herdbuch-Gesellschaft Andreasberg, die mit 17 Stück auf dem Platze erschienen war. In den Sammlungs- und Familienklassen wurde außerdem noch mit den erschienenen Repräsentanten der übrigen Höhen- und Gebirgsschläge Deutschlands, den Simmenthalern, Oberbadischem Fleckvieh, rothgelbe Frankem Glaner, Donnersberger und Siegerländer gewetteifert. Die Zugprüfung erstreckte sich auf sämmtliche Schläge Deutschlands. 9iad)ftebenb das für die Vogelsberger so überaus günstige Er- gebniß des Wettbewerbs: Herdbuch-Gesellschaft Andreasberg: 5 Einzelpreise unb 5 Anerkennungen unb 1 Anerkennung bei den Famtlienpreisen, an Geld 475 Mark. Zuchtviehhof Bingmühle, Oberhesten (Jul. Zimmer): 3 Einzelpreise, 6 Anerkennungen, 1 Sammlungs-, 1 Familienpreis und bei der Zugprüfung 1 Preis und 1 Anerkennung, an Geld 925 Mark. Herdbuch-Gesellschaft des Kreises Biedenkopf (einschließlich der Kuh aus dem Dillkreis): 5 Einzelpreise, 3 Anerkennungen, 1 Sammlungspreis, 2 Familienpreise unb bei der Zugprüfung 1 Preis, an Geld 1435 Mark. Verband der Herdbuch-Gesellschaften (zufammengestellt aus sämmtlichen Vogelsbergern): 600 Mark. Somit erhielten zusammen die 39 ausgestellten Vogelsberger: 15 Geldpreise im Betrage von 2960 Mk. unb 10 Anerkennungen. Während einzelne Harzer Kühe den Vogelsbergern überlegen waren und dadurch der Herdbuch-Gesellschaft Andreasberg eine der von der Stadt Hamburg ausgesetzten „Goldenen Staatspreis- Medaillen" einbrachte, so zeigte sich doch offenbar die Überlegenheit der Vogelsberger in den Sammlungen unb Familien dm Harzern unb auch den anderen Gebirgs- unb Höhenschiägen gegenüber. Die Ausstellung von Sammlungen und Familien, aus denen man Die einheitlichen Zuchtziele unb die durchzüchtete Raste erlernten will, sieben an Bedeutung den Bewerbungen um die Einzelpreise voran. Nicht zum Mindesten haben die Vogelsberger aus diesem Gebiet ihren Erfolg zu verdanken und hier haben Alle, die die Ausstellung m- schickt haben, ihren redlichen Antheil daran. Dieser Erfolg wird sie ermuthigen und aneifernd auf die übrigen Züchter deß Vogelsberger Rindes einwirken, auf dem eingeschlngenen Wege nicht Neven zu bleiben, sondern fortgesetzt weiter zu arbeiten auf dem Gebiete der Reinzüchiung nach den vorgzeichneten Zuchtziclen dieses edlen Rindes deutscher Höhenschläge. . Ganz bed-utend trat auch die hervorragende Zugleistung Der Vogelsberger Kühe hervor. Von den 3 Preisen unb 1 Anerkennung, welche vertheilt wurden, erhielten allein bie Vogelsberger den 1. uno 3. Preis und die Anerkennung, während die Siegerländer Herdbuch- Gesellschaft ben 2. Preis erzielte. Dabet muß rwch erwähnt werden, daß die Herdbuch Gesrllschaft Biedenkopf das Mißgeschick hatte, daß die für die Zugprüfung bestimmte Handkuh des Gespanns wegen Erkrankung gegen eine andere Kuh auSgetauscht werden mußte. Auch die Person detz Fahrers wurde dadurch eine andere, da die Handkuh den Besitzer als Fahrer bestimmt. Daß das Gespann trotzdem, wo die beiden Kühe zum ersten Male zusammengespannt wurden, ben 3 Preis erhielt, kann nur für die große Zugleistung der Nicht^unerwähnt darf auch bleiben, daß zwischen den nunmehr zu einem Verbände gehörigen Züchtern des Großherzogthums Hessen und der preußischen Kreise ein geradezu freundschaftlicher Wettstreit herrschte. Neidlos überließ man sich gegenseitig dte zuerkannten Preise, kamen sie doch der Vogelsberger Rasse zu.Gute, der die gemeinsamen Bestrebungen galten. Das bietet auch für dre Zukunft eine neue Gewähr für das Gelingen der angefirebten Ziele..Mochten auch diejenigen kleinen und mittleren Landwirthe des Höhenlandes des deutschen Westens, welche sich für eine bestimmte Raste noch nicht entschlossen haben, die Vorzüge deS Vogelsberger Rindes er- kennen und sich deffen voriheilhaste Eigenschaften zu Nutze machen. Oevkehr, €cmb* «nd Änflöbte«. 17. Juli. Fruchtpreise. Weizen X 1596, Korn X 13,26, Gerste X 13.00, Hafer ^^26, Erbsen >* 00,00, Linsen X 00,00, Wicken X 00,00, Lein X 00.00, Kartoffeln X 6 94, Samen X 22,64. Mansardenwohnung an ruhige Leute per sofort zu ver- miethen durch 3612 Rechtsanwalt Katz. Bahnhofstraße 76. 6557] Eine kleine Wohnung zu ver- miethen.__________________2. 6439) Mansardenwohnung, 3 Zimmer mit Zubehör, Wasserleitung, per 1. Aug. zu vermiethen. AfrankfIrrteestlr. 48. 5470] Diezstr. S eine Wohnung im 3. Stock, 4 bis 5 Zimmer nebst Zubehör und Bleichplatz, per 1. October, möglichst auch früher, zu vermiethen.. Zu erfragen Diezvr. 6, H-___ 4909] Der Seitenbau meines Hauses, vier Zimmer mit allem Zubehör, ist zum 1. August l. I an ruhige Leute zu ver- miethen. Dr. Plo80. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, lassen wir in unserem Hose eine Partie altes Bauholz, Bretter, A-nster, Laden re. gegen baare Zahlung meistbietend versteigern. 6893 Brüder Schmidt, Seltersweg 83. 6885] Neue Kartoffeln verkauft K. Räuber, Lowengaffe 2. AGGP Steins Garten t+vf ***♦*♦♦ Dienstag den LV. Juli: 61 u- letztes Absnncments-Concert O/ U 11/1/1 111 11 11 Al ^7 4^/1, II II III II 11 | J1- Theil: sr. Wagner, a) Ouvertüre z. Op. „TannbäuserE. b) Steuer ▼ ▼▼ ▼>" W ▼ v 'flrÄ ▼ wW" W-r W" W'W'W' Wv f mannslied und Matroscnchor o. d. fliegenden Holländer, c) Kriegsfanfaren UN | KSnigsgebet a. „Lohengrin^. d) Fantasie a- d- Walküre a- Verl. Steuer. und Anfang 8 Uhr. 6061 Die Wir machen besonders aufmerksam auf: Anfang 8 Uhr. Errtröe 50 Pfg. Ui 6547 6909 0 0 in G. Fischer, Pallaswieseustraße. 6890 Statt besonderer Anzeige 6888 Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Giessen, den 19. Juli 1897. Lina Brühl, geb. Bob. 6905 n bekannten, prima Qualitäten, empfiehlt erfolgt. 6457 Webactton: 8L Echcndc. m Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Wilhelmine Hohmeier, geb. Löbrich. 0 0 Der gtorftanb. Schlosser. Heinrich Steinhaus, Grafen und Waldftraßeu-Ecke. Jonas Falter, Blumeuthalstraße. Entree 50 Pfg. Krauße, Großh. Musikdirector. 6912 Der Vorstand. Reinseidene Foulards von 85 Pfg. an. Reinseidene Taffetrah^ zu 1,25 und 1,50 Mk. Reinseidene Damaff6s in schwarz und coul. zu 1,50, 2,- und 2,50 Mk. Deutsche u. englische Wafchstoffe in unübertroffener Auswahl zu auffallend billigen Preisen. Kleidereattuue in neuen, schönen Dessins zu 28 Pfg. Um unser großes Lager in Allen * Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die schmerzliche Nachricht, dass heute Morgen V21 Uhr unser lieber Gatte, Vater, Bruder, Schwager und Onkel, f -«borg, 17. ul Berlin: Hiesig tnng, die Samsa iation in den chi zmdlos. hmbvrg, 17. ing der Mainz« itoKaiserpreis hmburg. Dritte r eine FruerSbru Die Beerdigung findet Dienstag den 20. Juli, Nachmittags 6 Uhr, vom Sterbehause, Selters weg 26, aus statt. 6902 Chr. Wallenfels ________17 Marktplatz 17. pereinsnachrichtenl KMfmäMischkr Herein, Gießen. Wir machen unseren Mitgliedern hierdurch bekannt, daß die Ausgabe von Büchern Dienstag und Samstag Abend von 9—11 Uhr ug. Montanus Nachf Inhaber: R. & M. Imheuser. Großer Posten Sommer-Kleiderstoffe, (Neuheiten von letzter Saison). Barege Alpacca etc., besonders billig. Reste und knappe Roben zu und unterm Einkauf. WWM' Aussteuer Artikel in nur besten Fabrikaten, sehr preiswerth. Ueberuahme von ganzeu Ausstattungen. 8tir.: Das k W SroO M W» •»»«' Der Obrrstabi alDt Freiherr von fobt dieses oder Ortfiaftcn des Rrt Srfserveisorgung ® ffilr empfehlet feinen Danksagung. Für die uns beim Ableben unseres lieben Gatten, Vaters, Sohnes und Bruders, des Herrn PH. Hohmeier bewiesene Theilnahme sagt innigsten Dank: Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem mich so schwer betroffenen Verluste, für die überaus zahlreichen Blumen« spenden und Kränze verschiedener Vereine, sowie für die zahlreiche Begleitung zur letzten Ruhestätte und insbesondere für die tröstenden Worte des Herrn Pfarrer Schlosser sagt innigsten Dank Die tiestrauerude Gattin: vom 8. Juli bis 25. Juli. Sämmtliche Waaren werden in diesen Tagen zu bedeutend ermäßigten Preifeu verkauft. Ausnahmepreise verstehen sich nur bei sofortiger Baarzahlung. In Eberstadt bei Darmstadt bei: Ja Nippgen S>TU(f unb Verla, der Brübl'schen Umvrrfttäts Buch. und Slttnbrudern (Pietsch & Echeyda) in Gießen. Die 9artige Lummer umfaßt 6 Setten Ausfchankstelleu: In Darmstadt bei: Carl Reitz „Zum Guttenberg", Grafenstraße. Allen Geschäftsfreunden erlaube ich mir hierdurch mitzutheilen, daß ich das von meinem verstorbenen Gatten betriebene Weißbinder- und Lackiergeschäfl weiter betreiben werde und halte mich bei Ausführung fämmtlicher hierin einschlagenden Arbeiten bestens empfohlen. Hochacktend 6889 Frau pH. Hohmeier Wwe. Herr Friedrich Kühne nach schwerem Leiden sanft entschlafen ist. Praktisches Töchter Jnftitut für Familien, welche die Ausbildung ihrer Tochter nicht im Auslande, sondern in voller Berücksichtigung der gesuvdheillichen, wirthschaftlichea und wissenschaftlichen Interessen der zukünfttgen Hausfrau und Mutter ober selbständigen Persönlichkeit im deutschen Heim gründlich und gediegen bewirken wollen, von 6336 Direktor Karl Weiss, Weimar. — Höchste Referenzen. Ausführliche Prospecte. — ATI TTa/HPaA in öücn Preislagen, von 80 Pfg. AlUUClU nctUüti bis Mk. 1.60 per Pfd., flnKvt Va rein und feinschmeckend, Mk. 1.20, 1.40,1.60, 1.80u.Mk.2.— perP'd. f!a na n garantirt rein und hochfein, Mk. 1.40, 1.60, 1.80 und Mk. 2.— per Pfd. Mir ** w w •Sm ^tzadtn STEINS GARTEN. Mittwoch den 21. Juli: Großes Militär-Concert, ausgeführt von der 6911 Capelle des Kgl. Gächf. 6. Infanterie-Regiments Rr. 105 „König Wilhelm II. von Württemberg", Direction von Dangel. . 167 Damen- und Ainder-Gonfection zu räumen, verkaufen wir dieselbe zu außergewöhnlich billigen Preisen. AiIäDlh der ffntpjrrnöbungfn in DnmßMs llmgrbumj empfehle ich die vorzüglichen und gut bekömmlichen Biere der von mir vertretenen Actien - Brauerei Giessen Dieselben werden von mir in Flaschen, in Bier-Syphons von 5 und 10 Liter Inhalt, und Gebinden geliefert. — Auf untenstehende Ausschankstellen mache ich ganz besonders aufmerksam. Darmstadt, den 17. Juli 1897. Willi. Schulz, Grossh. Hoflieferant, Elisabethenstratze 25. Guajacetin Deutsche Reichspatente No. 87336, 87668 und 87669 dargestellt von der Firma Malert & Ebers »ka^tHb£.be^ Präparat. In Orta.u-B.rlta, ... ... .n- bei Urungenerkrankungen h a arrh Ä Spitzeninfiltration, sogar fortgeschrittener Lnngon- dK h'L'90W,eAppeti,tloslskelt- Unterstützendes Mittel bei Tnberkulinbehand- k‘. '* k,'m Uuajacolpraparat. - Fehlen von schädlichen Nebenwirkungen K.uiilb .len Apotheken lu Glasern zu Mark 3.40, Mark 6.50, Mark 12.50. b D e Firma versendet Litteratur über Guajacetin gratis und franco. Programm verweise aus die Placate. E. K. G. V. Die Mitglieder werden hiermit an die am 31. Juli in der hiesigen Johanneskirche und am 1. August zu Büdingen stattfindenden Auffü^ungen erinnert. Zur Theilnahme an den Aufführungen sind nur diejenigen Mitglieder berechtigt, die von jetzt an sämmtliche Proben regelmäßig besuchen. II! ä Ä ± ™ jeder beliebigen Schriftart und Karteisorte werde, 15 I X IT® 9 1 TQI1 ,u miieil?en Preisen angefertigt in der V lullnul lull Brühl’schenÜniv.-Druckerei(Pietsch4Scheyda' Sin, 17. ; miaderathS beant dem sch. Nationalen Verfälle in Ex Kadtrathe zugewi Prag, 17. 3: Wn erließ den | bkllvsl und Abgai -«> Id tschecht «racb soll der fein Wunfi und «bsab ,B,8«uftn wurden. WM, 17.; "dwagnet, verlassen , "Mein. ,r *’•»«> 17. Jull ein 6(f S“n hglel, tat* ”■ PJtal Oblt b|, toL4“ OfüeneHi fej * 0;Hen ;• Der •taei, 6' “"»tue Fst. Mifchobst, 50 Pfg. per Pfd. la- große türkifche Pflaumen, 40 Pfg. per Pfd. Margarine, Marke FF, 65 Pfg. per Pfd. Schweizer-, Edamer-, Rahm- u. Limburger