Nr. 22» Der Lietzener Anzeiger erscheint täglich, «it Ausnahme deS MontagS. Die Gießener II« mitten S kälter »erden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Zweites Blatt. Somtta« den 19. September 1897 Gießener Anzeiger Kenerat-Wnzeiger. Vierteljähriger Avouuemeatspret» r 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Psg. Redaction, Expedition und Druckerei: Kchutstraße Ar.7. Fernsprecher 5k Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Giefzen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bi- Bonn. 10 Uhr. Aratisbeikage: Gießener Jamilienölätter. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Lu»landeS nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger- entgehn. Adormements^Eirzla-ung. Zum Bezug des „Gietzener Anzeiger" für das 4. Vierteljahr 1897 laden wir hiermit ergebenst ein. Wie bisher, wird der „Gießener Anzeiger" die Tagesereignisse in kurzer den Thatsachen entsprechender Weise zur Kenntniß seiner Leser bringen. Die neuesten Nachrichten der zuverlässigsten telegraphischen Nachrichten-Bureaus sowie zahlreiche Mittheilungen aus dem engeren und weiteren Vaterland halten den Leser stets über die Vorkommnisse in demselben auf dem Lausenden. Unterstützt durch an allen Orten der Provinz Oberhessen ansässig e Berichterstatter, ist der „ Gießener Anzeiger" ferner in der Lage, die interessanten Vorgänge in der Provinz so ftÄhzeitig wie möglich zur Kenntniß seiner Leser zu bringen, desgleichen wird den Begebenheiten in der Stadt Gießen die gebührende Besprechung im localen Theile des Anzeigers zu Theil werden. Der in der Provinz Oberhessen betriebenen Landwirthschaft wird der Anzeiger durch Veröffentlichung von allem Wissenswerten aus dem Gebiete derselben besondere Berücksichtigung zu Theil werden lassen, daneben aber auch die Beobachtungen und Erfahrungen in Haus- wirthschaft, Handel, Gewerbe und Industrie in den Kreis seiner Besprechungen ziehen. Ein gediegenes Feuilleton wird neben besonderen Artikeln ernsteren und heiteren Inhaltes den erwünschten Unterhaltungsstoff bieten. Außerdem werden die „Gietzener Familienblätter", welche dem Anzeiger wöchentlich 3 mal beigelegt werden, und die stets ein gewähltes Feuilleton als Unterhaltungsstoff bringen, namentlich im Kreise der Familien eine beliMe Beigabe bieten. Wir ersuchen nun namentlich auswärttge Leser, ihre Bestellung bei der Post baldgefl. aufgeben zu wollen. Neuhinzutretende erhalten vom Tage der Bestellung bis 1. October den Anzeiger kostenfrei zugestellt, wie wir auch gerne bereit sind, Probe- Nummern nach auswärts postfrei zu versenden. Den Lesern in hiesiger Stadt werden wir, wie setther, den Anzeiger weitersenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lassen, falls nicht ausdrückliche Abbestellung erfolgt. Hochachtend Verlag des „Gießener Anzeiger" Brühl'sche Univ.-Buch u. Steindruckerei (Pietsch & Scheyda). 2lmtlid?cr Theil Bekanntmachung. Nach Beschluß des Ausschußes deS landwirthschaftlichea BeztrksvereinS des Kreises Gießen soll gelegentlich der Ab« Haltung des BiehmarkteS zu Hungen, Montag den 20. Sep- tember 1897 auf dem BiehmarktSplatze daselbst, eine Bteh- preiSvertheilung veranstaltet werden. Zur AuSsührung der VtehpreiSvertheilung werden wohl zur Versügung gestellt werden: a) von dem landw. Bezirksverein Gießen 500 Mk. b) von der Stadt Hungen 200 Mk. Zusammen 700 Mk. I. lieber die Verwendung der von dem landwirthschaft» ltchen BeztrkSveretn zur Verfügung gestellt werdenden Mittel zu Preisen sind nachstehende Bestimmungen getroffen worden. 1) An der Ausstellung von Rindvieh können sich alle im Kreise Gießen wohnenden Viehzüchter, Viehhändler auS» genommen, betheiligeu. 2) Sämmtliche aufzustellende Thiere sind bis Morgens 9 Uhr auf dem BiehmarktSplatze (GraSsee) zu Hungen aufzutreiben und von den Besitzern auf den ihnen von der Commsision angewiesenen Stunden aufzustellen. Nur pretSwürdige Thiere werden prämiirt, und zwar: a) Bullen im Alter von 1 bis 21/» Jahren, b) Rinder, welche sichtbar trächtig find und c) Kühe, die sichtbar trächtig sind oder frisch ge- kalbt haben. 3. Die Thiere müffen von den Besitzern selbst gezüchtet oder zum Zweck der Zucht mindestens 2 Monate vor der PreiSvertheilung erworben sein und 4. folgenden Raffen angehörea: a) Bullen dürfen nur der reinen Vogelsberger oder der reinen Simmenthaler Raffe angehören. 5. 6. 7. b) Mutterthiere dürfen ebenfalls nur der reinen Vogelsberger oder der reinen Simmenthaler Raffe an- gehöreu, Mutterthiere der Simmenthaler Raffe werden aber auch dann prämiirt, wenn solche wenigsten» ausgesprochen deS Simmenthaler Typus find. Unter sonst gleichen Verhältnissen erhalten selbst, gezüchtete Thiere bei der Prämiirung den Vorzug. Hinsichtlich der Bullen Simmenthaler Raffe ist urkund- ltch nachzuweisen, daß solche entweder direct au« dem Simmenthal eingeführt worden find, oder daß dieselben au» einer Reinzucht stammen. An Preisen werden aus BereinSmitteln gewährt: A. Für Bullen. a) für den schönsten Bullen SimmenthalerRaffe 45 Mk. b) , „ H „ Vogelsberger Raffe 45 , c) ein Preis von.........40 „ d) , , „.........30 „ e) zwei Preise i 20 Mk......- 40 - zusammen 200 Mk. B. Für Kühe und Rinder. a) zwei Preise L 35 Mk.......70 Mk. b) „ „ ä 30 „......60 , c) „ „ ä 25 „......50 „ d) zwei Preise L 20 Mk.......40 Mk. e) „ „ L 15 „......30 „ f) „ „ ä 10 „.....■ 50 „ zusammen 300 Mk. II. Bezüglich der von der Stadt Hungen zur Ausführung der VtehpreiSvertheilung zur Verfügung gestellten Mittel in dem Betrage von 200 Mk. gelten ebenfalls vorstehende Bedingungen, jedoch sollen auS diesen Mitteln auch nicht tat Kreise Gießen wohnende Züchter bet Vorführung von preis- würdigem Vieh mit Prämien bedacht werden. III. ES bleibt dem Ermessen der PrüfungS.Commisfionen überlassen, die bestimmten Preise innerhalb deS Gesammt- betrageS je nach der Güte der ausgestellten Thiere jeder Gattung auch zu übertragen. Gießen, den 13. August 1897. Der Dtrector des landwirthschaftl. BezirkSvereinS Gießen. Carl Jost, Regierungsrath i. P. -andwirthschastitche Winke und Rathschläge. △ Rui OderheNe«, Mitte September. Die ländlichen Arbeiter. AlS das sicherste Mittel, die Lage der Arbeiter zu verbessern, wird in dem in Nr. 197 des „Gießener Anzeigers" enthaltenen Artikel betont, da- man sie seßhaft mache« soll. Der Gedanke ist gut, und zwar auch deßhalb, weil dadurch die Liebe zur Heimath, Fenilleton. Das Leden im Lande des Goldes und der -Diamanten. Von O. Kalt-Reuleaux. Das Leben und die Verhältnisse in überseeischen Ländern sind gewöhnlich ganz andere, als sie sich der in der Heimath Weilende vorstellt. An mir selbst habe ich diese Erfahrung wiederholt bestätigt gefunden. In Australien, was ich zuerst besuchte, wähnte ich ein „wildes" Land zu sehen und fand Alt-England wieder, in Indien verschwand die Pracht einer Jahrtausend alten Cullur unter dem Drucke des jammervollen Elends, das die geknechteten Völkerstämme, ausgebeutet und verachtet von den Briten, darbieten. In Südafrika ist der Eindruck, den der Reisende vom Jnlande empfängt, kein so unvermittelter, jäher, es sei denn, man landete in Lourenco Marques an der Delagoa - Bucht, wo verlotterte Portugiesen und Mischblut das Szepter führen. Rückt man den Bourenstaaten, dem Lande des Goldes und ter Diamanten, von der Küste Natals oder der Kapcolonie zu, so führt uns der Zug aus den lachenden Gefilden mit subtropischer Vegetation an rebenbegrenzten Hügeln und blühenden Städten vorüber allmählich der Hochebene zu, der auch der leidenschaftlichste Verehrer keine landschaftlichen Reize anzudichten vermag. Das Land, das man in 54stündiger Fahrt mit dem Schnellzuge erreicht, ist so nüchtern und prosaisch wie das biedere Bourenvolk, das es bewohnt. Roth- braune Fläche mit niedrigem Gestrüpp oder kärglichem Gras- wuchs bedeckt, so weit das Auge reicht, und dem nur hier amb da das einsame Gehöft eines Bouren einen Rastpunkt tietet. Schon aus der Weite sind die meilenweit von einander entfernt liegenden Farmen erkennbar an ihren Obstgärten, lichtgrünen Maisäckern und bläulich schimmernden Hecken von australischen Gummibäumen. Wenn in diesem öden Land- schaftsbilde irgendwo der Höhepunkt der Langweiligkeit erreicht wird, so ist dieses auf dem niedrigen Gebirgsrücken des Witwoterscandt der Fall, der sich etwa 50 Kilometer südwärts der Landeshauptstadt Prätoria von Westen nach Osten erstreckt und die Wasserscheide bildet zwischen den Flußgebieten des Oranje und Limpopo, dem atlantischen und indischen Ocean. Als ich im Jahre 1886 diese als Wüste geltende Gegend zum ersten Male nach der Entdeckung der Gold- lagerftätte besuchte, stand nur die Schaf-Farm Elandsfontein der Brüder Stuben dort, jetzt blüht dort die gewaltigste Goldindustrie der Welt, jetzt liegt dort Johannisburg mit annähernd 80 000 Einwohnern, mit stehendem Cirkus, mehreren Theatern, Wasserleitung, Berufsfeuerwehr, electrischer Beleuchtung und electrischer Straßenbahn. Das in den Districten Witwaterscandt, 200 Kaap, Lydenburg, Klein-Leitaba, Klerksdorp, Malmoni, Marabastadt, Stontboschburg, Vryheid und Telati entdeckte Gold kommt in Gängen, in Flözen, in Latevit und in Alluvium vor. Das Goldfeld des Witwaterscandt, in dem etwa 36 gold führende Konglomeratflöze, d. h. Anhäufungen von Quarz- Kieseln, die durch eine blaugraue kieselige Bindemasse, der Trägerin des Goldgehaltes, verbunden sind, festgestellt wurden, ist das weitaus ergiebigste; es lieferte vom 1. Januar 1886 bis 1. Juni l. I. eine Goldausbeute von 12 242320 Unzen; 1 Unze gleich 72 Mk. Geldwerth. Die Bergwerksgesellschaften zahlen bis zu 250 Procent Dividenden und die weißen Arbeiter verdienen durchschnittlich 20—25 Mk. Tagelohn, ja vermögen in Accordarbeit sogar 2000 Mk. pro Monat zu erringen. Es ist daher nicht überraschend, daß sowohl in Johannesburg, wie in den Centren anderer Jndustrie- bezirke der Handelsverkehr ein außerordentlicher ist, daß man das leicht erworbene Geld ebenso leicht verausgabt. Die Bourenregierung sowie die europäischen Actionäre der Ver- kehrsmittel, welche die Goldschätze der Freistaaten genau kennen und selbst an der Goldindustrie weniger beteiligt sind, suchen durch theurere Frachten und hohe Einfuhrzölle einen Theil des geförderten Goldes in ihre Tasche zu leiten. Die Kapcolonie und die britische Colonie Natal erheben sogar Durchgangsgebühren für nach Transvaal bestimmte Maaren, eine in der Welt einzig dastehende Thatsache. Man hat oft gesagt, ganz Südafrika und auch die übrige Welt betrachteten Transvaal als eine Orange, an der Jeder saugen darf, aber schließlich wird auch diese einmal ausgesogen. Es herrscht in den Freistaaten eine Theuerung, die aller Beschreibung spottet und die nur deshalb nicht verhängnißvoll wirkt, weil das Lind so überaus reich ist. In den sehr elegant eingerichteten Hotels bezahlt man für das Zimmer täglich 10 Mk., für jede Mahlzeit ohne Getränk 7.50 Mk., in den kleineren Hotels ist der Pensionspreis 15—20 Mk., in den geringsten Wirtschaften und in Privat-Logis 10 Mk. pro Tag. Die Flasche trinkbarer Wein kostet 10—15 Mk., Champagner 25 Mk. u. s. w. Die Preisliste der Firma W. Gallen & Co., Importeure von Nahrungsmittel, Wem und Spirituosen, Ecke von Market und Junbert-Straße zu Johannaberg verzeichnet für Juni: Austral. Butter per Pfd. 2.50 Mk. Dänische „ Frische „ „ „ 2.75 , n 2.00 ff Rahmkäse , „ 1-70 H Siltonkäse „ Krug 10.00 ff Parmesankäse ff 4.00 // Schweizerkäse y Pfd. 3.50 // Austr. Eier „ Dtz. 3-3.50 n Frische Eier „ „ 5.00 ff Verschuldet ist diese Theuerung durch dre Fracht- und Zollsätze, wie schon bemerkt, über welche die Goldmoustne, Verlobungs- Karten mit und ohne Monogramm- Prägung werden angefertigt in der Brühl’schen < Univ.-Druckerei Schulatrasae 7. * die durch die Fretzügigleit empfindlich gelockert wird, Stärkung und Kräftigung erhält. Zur Erreichung dieses Zweckes schlägt der Ver- fafier vor: Ländereien von geringerem Werlhe, wett abgelegene Par- cellen, oder Stücke von fflrunb und Boden, die nicht so ertragssähig find, an Arbeiterfamilien verkäuflich um mäßige Beträge abzulafien. Hier sitzen wir mit unserem Wollen und Können fest, denn derartige Verhältnisse haben wir nicht, wir fönnm darum auch nicht mit ihnen arbeiten, und darum fällt der hübsche Gedanke in Nichts zusammen. Sehen wir einmal zu! Der Artikel meint: Die meisten Gutsbesitzer und Bauern haben überflüssige Ländereien, die abgegeben werden können. Aber auch keine Spur — oder wo denn'/ Im Vogelsberge haben wir Hutweiden und Oedländereten. Diese Grundstücke liegen hoch im Gebirge, haben ein rauhes Klima und sind mit Steinroffeln übersät, oder mit Naßgallen gespickt. Das dort spärlich gedethmde GraS wird von dem Wridevieh abge- fresien, der Anbau von Getreide ist unmöglich. Die Hutweiden können bedeutend oerbeffert werden, die Futtererträge lasten sich verdoppeln und verdreifachen, oder fie werden aufgeforstet; doch zu menschlichen Ansiedelungen taugen fie nichts. Rücken wir sackte bergabwärts in die Thäler, so stoßen wir nach und nach auf Gelände, das anbaufähig ist, sich aber in den Händen do-i kleinen Leuten befindet, die es zur höchsten Noth bedürfen. Mit dem Verkaufen von Ländereien, die abgelegen sind, einen geringeren Werth baden, nicht so ertragSsähtg oder aus einem anderen Grunde verkäuflich sind, ist eS also in diesen Gegenden nicht«. Der Artikel sagt auch ausdrücklich: „vo« de« ÄUitt» bauer« natürlich abgesehen." Sehen wir unS noch ein BiSchen weiter um, wie eS mit untern Groß- und Kleinbauern bestellt ist. Wmn ein Bauer bet uns 70 bis 80 Morgen oder 17 bis 20 Heclare Grund und Boden besitzt, so gilt er, wenn keine Schulden auf dem Anwesen ruhen, schon für reich. Er braucht zu gewtffen Zeiten Taglöbner, aber daß er diesen irgend ein Grundstück verkauft, damit die Arbeiter feßhaft werden sollten, ist so völlig unmöglich und undenkbar, daß eine derartige Anfrage von der Schwelle abgewiesen würde. Bei uns verkauft kein Bauer in normalen Verhältnissen ein Grundstück und wenn es das schlechteste wäre, weil er einen solchen Verkauf als eine Schande ansehen würde. Der Bauer kann außerdem ein nasses, sandiges Grundstück selbst verbestern und das thut er auch. Nur wenn ein Bauer seinen Grundbesitz unter seine Kinder vertheilt, von denen eins in ein anderes Dorf heirathet, wohin die Grundstücke nicht mitgenommen werden können, verkauft er Aecker. Oder: wenn er Hypotheken abtragen und Schulden zahlen muß. Mit einem Worte: Der Bauer gibt kein Grundstück ohne Zwang her, jedes ist ihm ans Herz gewackfen und er hält mit Zähigkeit und unentwegter Anhänglichkeit an seinen Aeckern fest — und das ist ein sehr schöner Zug von ihm. Wir sehen daraus, daß auch in dieser Beziehung die Vorschläge des Artikels aus der „Kölnischen Zeitung" für unsere Gegend und für Bauern mit 80 bis 100 Morgen Aecker, die bei uns schon vermögend sind, keinen rechten Zweck haben: die Vorschläge sehen auf dem Papier ganz leidlich aus, in der Praxis jedoch können wir nichts mit ihnen anfangen. Wir steigen darum etwas tiefer in die Ebenen hinab, in die fruchtbaren Thäler der Nidda, der Nidder, der Horloff, der Ohm und in die Wetterau. Der Grund und Boden ist hier noch viel theuerer, und es werden, trotz der schlechten Getreidepreise (die in 1897 sich gebessert haben) sehr hohe Pachtschilltnge gezahlt, woraus sich der beste Beweis dafür ergibt, daß abgelegene Ländereien, wenig ertragsfähige oder ähnliche Grundstücke nicht vorhanden sind. Mit der Seßhaftmachung von ländlichen Arbeitern ist deßhalb in diesen Gegenden, die oft sehr großen Mangel an Arbeitskräften habm, auch nichts zu wollen, weil die Hauptbedingung fehlt. An dieser Stelle hätten wir noch mit einigen Worten zu prüfen: was ist denn eigentlich ein Großbauer? Bei uns ist ein Mann, her 100 Morgen gleich 25 Hectar Grundeigentum besitzt, schon ein Großbauer. In Norddeutschland ist das gar nichts. Die Bauerngüter find dort 800, 1200, 1500 Morgen groß. Bei solchen Flächen gibt es auch weit abgelegene Außenfelder, die wenig ertragsfähig find. In unserer Gegend ist aber der Grundbesitz so zersplittert, daß von solchen Grundstücken nicht die Rede sein kann und weit abgelegen sind si? auch nicht, denn unsere Gemarkungen find gar nicht so groß, daß abgelegene Grundstücke wenig werthvoll würden. (Folglich bliebe jetzt nur noch zu prüfen: Wie stellen sich die GutSpächter zu der Frage der Seßhaftmachung? Die Pachtgüter in Oberheffen haben eine Größe von 400 bis 2200 Morgen. Eins der größesten ist das SolmS-Rodelhetmtsche Gut zu Wickstadt. Was wollen aber diese Güter gegen die norddeutschen bedeuten, die drei-, vier-, fünfmal größer find als unsere allergrößten. Dem Einsender ist ein Gut in Posen bekannt, das alljährlich 4000 Morgen Kartoffeln pflanzt und allein so viel ScknapS brennt, als die im Betriebe befindlichen Brennereien der Provinz Oberhessen zusammen. Hier handelt es sich um Flächen, die man in einem Tage kaum umwandern kann; dort gibt es weit abgelegene Außenfelder, wenig ertragsfähige Grundstücke, Oedländereten, die man noch cultioiren kann. Diese Grundstücke kann man freilich um „ein Paar Trumpelen" haben, der Morgen gilt nicht so viel alS bei uns das Ar. Aber was wird dort auch für ein Leben geführt! Das sollte man einmal unseren ländlichen Arbeitern anbieten! Du lieber Gott, da könnte man schön widerlaufen-- __________zzzzz_ ___ • vatzrenth, 12. September. Am Freitag hatten fich vor dem @d)9ffcngerfd)‘ zwei Arbeiter wegen Verübung groben Unfugs zu verantworten. Der eine der Ange» klagten hatte nach der „AugSb. Abdztg." bei der Hinrichtung des Vatermörders Bauriedel einen Baum iu der Branden' burger Allee erstiegen, von dem aus er die Execution im Gefängnißhofe mit ansehen konnte. Der polizeilichen Aufforderung, den Baum zu verlaffen, leistete er trotz Strafandrohung nicht Folge, weßhalb fich die Bchutzmaonschaft in größter Verlegenheit befand, wie dem Manne, der sich auf seinem Aste äußerst wohl sühlte und der irdischen Gerechtigkeit entrückt zn sein glaubte, beizukommeu sei. Da erschien rin Retter iu der Noth in der Gestalt eines anderen Ar beiterS, der fich einem Schutzmann mit dem Bemerken näherte: „Den werden wir gleich drunten haben, helfen Sie mir nur ein wenig hinauf." Er umklammerte den Baum, der Schutzmann schob fleißig nach und so war in kurzer Zeit der Baum erklommen. Als er oben war, bedankte er fich bei dem Schutzmanne für die freundliche Hilfeleistung und meinte, nachdem er fich behaglich eingerichtet hatte: „So, nun kann ich's auch bequem sehen!" Die beiden müffen die „Frivo- lität" mit 14 Tagen Gefängniß büßen. • Lehrer als Einjährig Freiwillige. Bon dem ihnen feit Kurzem zustehenden Privilegium, als Einjährig-Freiwillige zu dienen, haben bisher nur wenige DolkSschullehrer Gebrauch gemacht. Die Mehrzahl hat es vorgezogen, nach der alten Weise zehn Wochen zu üben. Mit dem Jahre 1900 hört aber diese Art der Ausbildung auf. Dann müffen alle Lehrer ein Jahr dienen, und diejenigen, die während dieser Zeit nicht für sich selbst sorgen können, werden dann nach den im Reichstag abgegebenen Erklärungen des KriegSminsterS auf Staatskosten erhalten werden, dürfen aber nicht die Schnüre tragen und haben keine Ausficht auf Avancement zum Reserveoffizier, dasür aber, wie Herr v. Bronsart ausdrücklich betonte um so mehr auf Ernennung zum Reserve- Unteroffizier. In Lehrerkreisen wünscht man aber, daß die einmal errungene Berechtigung auch benutzt werde. Es find schon allerlei Vorschläge aufgetaucht, um den jungen Lollegen über die Klippe des Mangels an Mitteln hinwegzuhelfen. In der „Preuß. Schulztg." wird nun die Aufbringung eines Militärfonds, hauptsächlich durch die im Amte befindlichen Lehrer, empfohlen, aber auch dieser Plan scheint undurch- führbar zu sein. Die von dem Blatte herangezogene Wittwen- und Waisenkaffe, zu denen die Lehrer freiwillige Beiträge leisten, sind in'S Leben gerufen worden, um die Hinterbliebenen der Lehrer sicher zu stellen. Es braucht nicht weiter auSgeführt zu werden, daß die gleiche Opferwilligkeit für einen Militärfonds nicht geweckt werden kann. Der „Hamb. Lorr." meint, übrigens werde auch die Möglichkeit, daß Lehrer Reserveoffiziere werden könnten, in Lehrerkreisen überschätzt. Bei den Anschauungen, die nun einmal über die äußere Stellung, deren sich die Reserveoffiziere erfreuen müffen, herrschen, sei cß ganz unwahrscheinlich, daß Lehrer anders als in wenigen Ausnahmefällen Reserve-Offiziere werden können. * Wie lange bleiben die Frauen schön? Eine ameri- kanische Frauenzeitung, die fich viel mit „praktischer Aesthetik" beschäftigt, stellt folgende tntmffantc Theorie über die Frauenschönheit auf. Die Schönheit einer Frau — heißt cß da — währt ziemlich durch daß ganze Leben. Sie nimmt jeden Tag an Reife zu, denn daß dte Schönheit der Frauen gleich der der Männer vom Gesichtspunkte der Reife aus beurtheilt werden muß, ist nicht zu zweifeln. Abgeschmackt ist die Behauptung, daß die reife, reiche Schönheit von 40 Jahren weniger fesselnd sei als der Jugendreiz der in der Knospung befindlichen Sechzehnjährigen. Wenn die Frauen nur mit den Gesetzen der Natur in Harmonie leben, so hat jedes Lebensalter seinen eigenen Zauber. Der Schönheit Fülle nähert sich ihrem Höhepunkte nicht vor dem 35. oder 40. Jahre. Helena, die große, griechische Schönheit, war xnu eUmatdi cbst-Bei Nächste» ,2. d. Partie * Kelterobst, an o »erden, betgb Anfang Mo Hofe. Zi»«ek'scheS (Slatio Mobiliar Wegzugshalb den 21. t>. i/,2 Uhr, in de: tbr. Lony, 9 Tische. Sti Schränke, gnäthe io. Mn Baarzahl I.< Die Gegmst Vormittag best Au» dem 13000 iw» Swe' «erden- Sieben, ZrA xü * Sie f- ZllWl toithofAl'1 Samstag Haas la. Hitler SÜL 4 neue 9 «Mll J.M. AaMrahr 4. rertol! Me 40 Jahre alt, als sie nach Troja kam. Aspafia verwählte fich erst im 37. Lebensjahre mit Perikles, und glänzte nos 38 Jahre darnach wie ein Stern der Schönheit. Kleopatra war über 30 Jahre alt, als fie dem Antonius begegnete. Diana von Poitiers zählte 36 Jahre, als fie Heinrich II. Herz gewann. Der König war halb fo alt wie Diana, hörte jedoch nie auf, fie zu verehren. Anna von Oesterreich war 38 Jahre alt, als fie als Europas schönste Frau be- zeichnet wurde. Madame de Maintenon war, als Ludwig XIV. fie kennen lernte, 43 Jahre alt. Mlle. MarS, die berühmte Schauspielerin, war am schönsten mit 45 Jahren und Mme. Recamier zwischen 35 und 55 Jahren. Die wahrste und stärkste Liebe wird durchaus nicht immer von 20jährigen Schönheiten eingeflößt. Das alte Geschwätz über das bezaubernde 17. Lebensjahr muß vor der alten Erfahrung zurückweichen, daß in der Unreife die höchste Schönheit zu finden ist. Denn unter Schönheit versteht man nicht bloß wohlgeformte Züge und frische Gesichtsfarbe — da» haben auch geistlose Wachspuppen. Die thauige und rofige Gesichtsfarbe der Jugend ist ein besonders herrliches Werk cer Natur, aber einer Frau bestes und reichstes Alter ist eigeutl'ch das zwischen 36 und auch über 40 Jahre. Jene Frau begeht den größten Fehler, die fich in einem gewtffen Alter für passte hält. Sie muß es nur verstehen, würdig dem höheren Alter entgegenzugehen. * Sie kennt fich a«S. Privatier Meier (zu feiner Frau): „Heute muß ich drei Hasen schießen: Einen für unseren Stammtilch beim Rößl, einen für den Schwager und den dritten für unS." — Frau: „O, lieber Hugo, schieß doch ja den dritten — zuerst!" Die Adlerpfeife hat so sehr meinen Beifall gefunden, daß ick noch 2 Stuck bestelle. Diese wirklich sehr schönen Adlerpfeifen, aus denen sich sehr angenehm raucht und welche den reine« Dadak genast gewähren, werde ich überall empfehlen. Dr. Wilckinghoff, prakt. Arzt, Nordkirchen i. W. Prospekte über die «dlerhseise mit den tuet« Abgüssen und dein Patent-Alam.-echlauch versenden umsonst <8 tagen «ramme ACie.. Adlerpfeifenfabrik, Gummersbach, Rheinpr. Wiederverkäufer gesucht. 6607 ((auch in Umtausch gegen ältere Werke) sowie alle andern Bücher liefert gegen Teilzahlungen von monatl. 3 M. an s ' H. 0. Sperling, Buchhandlung, Stuttgart VII. Meyers Konversations-Lexikon Wi Dort deren hat, Güte jedes stehen Obstbuden, breite Planwagen mit Brennholz, Gespann, 16—20 Ochsen, sich auf dem Boden gelagert dann bietet man dort stets eine Anzahl Pferde jeder und jeden Preises feil. Laut schreit der Auctionator Angebot und den Zuschlag aus, umringt von einer r Flasche ff. M lalaga, » Pc Mfr odI öaben M tzch-Bello Geschlechts", das im Goldlande in der Minderheit ist und daher von dem Anhänger des stärkeren Geschlechtes noch mehr verhätschelt wird, als es in England und Amerika der Fall ist, spottet jeder Beschreibung. Die Frauen find dte Ge- bieterinnen in den Haushaltungen, der Mann herrscht nur so lange absolut, als er ihren Willen thut. Selbst Arbeiterfrauen stolziren in Sammt und Seide daher, überladen mit Goldgeschmeide, und auch die Kafferin hüllt ihre üppigen Formen in bunten Kattun, wo dann Glasperlen in Fülle angebracht sind. Man darf dreist behaupten, zwei Drittel des Verdienstes des Mittel- und Arbeiterstandes verschlingt der Kleid rputz, und das letzte Drittel der „unbändige Dorfcht". Der Plutokrat trinkt seinen Wyskey, Sherry und Port im Club oder Hotel, die „Gnädige" stimulirt ihre Nerven durch Wyskey oder Eau de Cologne, welche sie selbstverständlich nur als Arznei — medicinally — einnimmt, aber oft flaschenweise an einem Tage. Dem Laster des Trunkes wird stark gefröhnt und das Getränk in der Regel stehend am Schenktische rasch hinuntergestürzt. Frauen sieht man fast ebenso häufig in den Straßen umherwanken, wie Männer, besonders an den Sonnabenden, wenn um 1 Uhr Mittags die Arbeit eingestellt und der Wochenlohn ausgezahlt wird. Dann wogt eine Volksmenge in allen Schattirungen der Hautfarben durch die Straßen, aber am stärksten ist der Verkehr auf dem Marktplatze, dem Centrum der Stadt. Sonntags herrscht im Gegensätze zum Getrinke des vorherigen Tages Ruhe und so strenge Sabbathfeier, daß fich an ihr die strengsten Seelenärzte erbauen würden. In den Familien, die aus Anstand, auf respectability sehen und fich vor Mrs. Grandy beugen, wird nicht gekocht, nur Reste Braten und Pasteten aufgetischt. Einer Küchenfee ober einem Singhalesen, der sich nebenbei bemerkt, den Kuckuk um den Gott der Christen scheert, die Zubereitung einer warmen Mahlzeit zuzumuihen, würde eine Sabbathschändung sein. Man hält sich für den Abbruch der culinarischen Genüsse durch reichere Libationen schadlos, trinkt ad majorem dei gloriam sich einen bärenmäßigen Rausch. Der Mann thut dieses in Gesellschaft verwandter Seelen in den unzähligen Clubs, von denen die meisten lediglich behufs Umgehung der Sonntagsruhe im Schankgewerbe gegründet worben sinb, bie halbe Frau im verborgenen Kämmerlein. Wenn bem Weißen schon ber Alkohol in seinen verschiebenen Formen an's Herz gewachsen ist, so ist sein Genuß für ben Kaffer unb Hotten- totten fast Ledenszwcck. Käme er in bie Lage Esau's, er würbe sein Erstgeburtsrecht nicht für ein Linsenmuß, aber wohl für einen Schnaps ober eine Tafel Kautabak hingeben. Der Alkohol ist ber Fluch Südafrika'», benn bas erlassene Branntweingesetz, bas bie Verabreichung von Spirituosen an Farbige untersagt, wird nicht streng burchgeführt. Es wäre unrichtig, aus einer Schilberung bes Lebens und Treibens der Allgemeinheit der Bevölkerung im Gold- lande anzunehmen, es gäbe kein van edlerem Streben Beseelte als der Durchschnittsmensch, immer leben dort auch idealistisch Beanlagte, welche die Werke Shakespeares in Heinrich V. bewahrheiten: .The strawberry grows underneath the nottie And wholesome berries thrire and ripea beet Neighbourd by fruit of baser quality *. an der deutsche Kapitalisten mit 500 Millionen Mark, fran zofische mit 4 Milliarden und Engländer mit etwa 15 Milliarden betheiligt sein sollen, bittere Klage führt. Ein Beispiel der Verteuerung: Eine Tonne Gement von 400 Pfd. kostet in Hamburg frei an Bord des Schiffes 5.50 Mk., die Fracht nach Wurkan beträgt 4,35 Mk., die Bahnfracht von dort nach Johannesburg 27 Mk., unb ber Zoll 12.33 Mk., also 250 Procent bes Werlhes. Die Seefracht von Amerika nach Lourenco Marques kostet für eine Schiffslabung Kiefernholz, im Werlhe von 22000 Mk., bie Summe von 26000 Mk., bie Eisenbahnfracht nach bem 111 Kilometer entfernten Johannaberg 61860 Mk., also beinahe bas Dreifache des Einkaufspreises. So erbittert man über bie ungerechtfertigte Ausbeutung ift unb fo heftig man schimpft, man genießt trotzbem das Leben und grübelt nicht über den morgigen Tag. Es wäre aber falsch, die Bevölkerung als eine Schaar Abenteurer anzusehen und Leben sowie Eigenthurn für gefährdet zu halten: Ordnung und öffentliche Sicherheit find nicht minder gut als in Europa. „Geraubt" wird allerdings, aber nicht auf den öffentlichen Verkehrsstraßen oder im Waldesdunkel, sondern auf den Börsen ber Stäbte, wo ja auch oft bei uns ber Weg zur Million bicht am Zuchthause vorüberführt. Die Spekulation in Minenwerthen unb Grunbeigenthum ist wirklich unheimlich; von ber Steigerung bes Grunbwerthe» giebt ein Beispiel einen Begriff. Ein Areal von 12 Acres — 1 Acre gleich 40 Ar — Kieslanb, außerhalb von Johannes- bürg, würbe vor 3 Jahren zu 1600 Mk. gekauft und im vergangenen Monat zur Errichtung eines Magazins zu 600000 Mk. wieder verkauft. Wer in den Straß«n Johannesburgs, des südafrikanischen Paris, umherwandelt und dte Schaufenster ber Mode- geschäfte unb Juweliere anschaut, glaubt fich in eine ber ersten europäischen Großstädte versetzt. Die Putzsucht des „schönen buntscheckigen Maffe, durch bie jüdische Haufirer fich winden und „echte" Goldringe, bas Dutzenb zu 6 Mark, „silberne" Ohrgehänge zu 50 Pfg. ober 1 Mk. das Paar, sowie ähnliche Herrlichkeiten anpreisen. iltlsfag wische 'M N’"ninr7.'p tr da, bt. itatrgratt): >ür unftren » und drn I W doch Laheit zu v'cht bloß da» f)abtn Dni hu ist eigen,l'ch Fran ”ffcn Älter "ilrdig den, dervählte i^te noj) ^eopatra segnete. U. 1V ■>ih te berühr und °9 ,?öl)lfte D idem Bücher wüun 'Begatt *„ WWW denen sub sehr eivm IM -all empfehlen, dkirchen i. W- .kchlaach oet« -zbaih.Rhe'M. 6607 M bet vor' in, bafi B len. den sehen unb sttz it, nur Reste fee oder einem ruckuk um den einer warmen Mdung sein, ifchen GenO majorem dei et Mann W >en unzählige» w# >* K »*•* ,t B L«»<" *5S Spiritu* ““ Sebi"4 «! gefeilte Stift« I, s««* löttl« beft Clipitnlnusikihnng. BehördlicheAnzeigen Aus dem Universitätsfonds können 13000 Mk. ganz ober in Teilbeträgen auf erste Hypothek alsbald gegen mäßigen Zinsfuß ausgeliehen werden. Gießen, am 15. September 1897. Großh. Universitäts-Rentamt. Weimer. 8560 | Versteigerungen. | Obst-Versteigerung. Nächsten Mittwoch, den LL d. Mts., soll ein- große Partie Aepfel, feinstes Tafel- und Kelterobst, an den Bäumen versteigert werden, deSgl. 15 Bäume Nüsse. Anfang Morgens 91/* Uhr beim Hofe. Zimmer'fcheS Hofgut Winnerod. (Station Reiskirchen.) __H. Erb._______8613 Mobiliar-Dersteigernnss. Wegzugshalber werden Dienstag den 21. d. Mts., Nachmittags Va2 Uhr, in der Wohnung des Herrn Lhr. Lony, Neustadt 79 II,: Tische, Stühle, Sophas, Betten, Schränke, Haus- und Küchen geräthe rc. gegen Baarzahlung versteigert. I. A.: Emil Fischbach. Die Gegenstände können Dienstag Vormittag besichtigt werden. 8568 Stadt Kassel. Samstag und Sonntag: Haas im Topf la. Meter Bücklinge, H- fr ♦ fr fr neue Rollmöpse, neue »tsmarckhLringe, ♦ w fr fr fr fr nrve Sardine« fr neue Bratschellfische fr empfiehlt 8636 J. M. Schulhof, Marktftraße 4-____________Telephon 1'9. Textors Terrasse. Täglich: 4225 frische Waffeln. Die so beliedtrn Jriihstiicks-Kiischen (Perle der Wetterau) rtngetroffen bei 8320 J. 51. Schulhof. Prima Weifiweiu per Flasche von 80 Pfg. an, sowie ff. Südweine, als: Malaga, Sherry und Portwein, Kätscher uui> franjof. Cognac zu haben bei 2978 Hch. Belloff II., Alittstraßr 20. Philosophenwald. Dirustag und frtifag: ?s?g Arische Waffeln. gesetzlich geschützt. Nervenstärkend. Blutbildend. . Krmaanen erregende Wirkung. 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