Wr 220 Der Uietzener Auzetger erscheint täglich, *tl Ausnahme deS Montags. ®k Gießener »erden dem Anzeiger »schenllich dreimal deigelegt. Drittes Blatt. Sonntag den 19. September___________________ Gießener Anzeiger General-Anzeiger. IS!»? Vierteljähriger AdonnementLPrelss 2 Mark 20 Pfg. mit Lringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pf,. Redaction, Lxpeditia» und Druckerei: AchnkstrsteAr.H, Fernsprecher 51. / Anrts- und Anzeigeblatt für den Ureis (ßie^eiu folgenden Lag erscheinenden Nummer bi» Bonn. | ch^ratisbeisage: Gießener Aamitienökätter. | "'"^77 Amtlicher Lbeii. Gießen, den 15. September 1897. Betreffend: Die Einrichtung der Fortbildungsschulen. Die »tttzh. «retS^chnKsouMov Wetzen an die Schulvorstande de- Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche unserer Auflage vom 3. August d. Js. (Gießener Anzeiger Nr. 180) noch nicht entsprochen haben, werden an umgehende Erledigung erinnert. v. @o g em. Politische Wochenschau. Aus dem Gebiete der hohen Politik hat die vergangene Woche nur wenige Ereigniffe zu verzeichnen. Herr v. Miqnel hat vorläufig in Berlin noch allein daS Regiment, da Fürst Hohenlohe noch im Süden weilt. Thatsächlich scheint die Erledigung der RegierungSkrifiS vertagt worden zu sein, wenn man auch aonehmen darf, daß nur noch kurze Zeit bis zum Rücktritt des Reichskanzlers verstreichen wird. Als eventueller Nachfolger wird jetzt wieder mit größerer Bestimmtheit der Oberpräfident der Provinz Schlesien, Fürst Hatzfeld, genannt; doch ist diese Version nicht neu, obgleich der Name des Fürsten in letzter Zeit mehr in den Hintergrund getreten war. Man weiß, daß der Kaiser große Stücke auf den Oberpräfidenten hält und ihn zu etwas Höherem ausersehen zu haben scheint. Der Kaiser weilt seit Anfang der Woche in Ungarn und erfreut sich dort großer Aufmerksamkeit. Seine Freundschaft mit Kaiser Franz Josef ist freilich zu intim, als daß man etwas Anderes hätte erwarten dürfen. Bisher find politische Kundgebungen noch nicht erfolgt, doch erwartet man solche gelegentlich des Aufenthalts in Budapest, wo der Fortbestand des Dreibunds feierlich verkünd-t werden dürfte. Die Magyaren beweisen jetzt, daß sie für Wilhelm II. eine schwärmerische Verehrung hegen; aber ein gut Theil ihrer Kundgebungen darf man wohl auch dem Umstande zuschreiben, daß fie gegenüber den wenig stabilen Verhältniffen in Oesterreich demonstriren und darlegen wollen, daß der Dreibund seine Hauptstütze m der tranSleithaniichen Reichshälfte har. Man kann überzeugt sein, daß der Empfang, den Kaiser Wilhelm in Budapest findet, sich zu einem überaus herzlichen und großartigen gestalten wird, und daS ist insofern gut, als die Gegner des Dreibundes hierin die Bestätigung finden können, daß thatsächlich an dem Bestände desselben nicht gezweifelt zu werden braucht. Seitens der Franzosen werden jetzt Anstrengungen gewacht, Italien dem Dreibunde zu entfremden, obgleich der Besuch König Humberts in Homburg zur Genüge dargelegt haben sollte, daß man an der BerlragStreue des Königs keinen Zweifel hegen darf. Man weift auf die Borthetle hin, welcye Italien aus einer Annäherung an Frankreich entstehen, und stellt ersterem eine wesentliche Erholung seiner Finanzen in Aussicht. DaS Alles wird natürlich keinen Zweck haben, obgleich man sich der Erkenntniß nicht verschließ-.n darf, daß eS in Italien eine große Partei gibt, welche ihr Heil in einem engerem Anschluß deS Landes an Frankreich sieht. Daß man an der Seine die Monarchenzusammenkunft in Homburg und in Ungarn mit lebhaftem Interesse verfolgt, liegt auf der Hand, umsomehr, als die Franzosen immer noch nicht wissen, ob ihnen auS der Alliance mit Rußland wirkliche Vortheile in Ausficht stehen. Die herzliche Aufnahme, welche Kaiser Wilhelm in Ungarn findet, ist den Franzmännern eine Enttäuschung, da fie schon auS den ungewisien politischen Zuständen in Oesterreich Kapital für ihre Zwecke schlagen zu dürfen glaubten. Mehr und mehr rüstet man sich in Frankreich auf die parlamentarische Campagne, die diesmal ein besonderes Interesse haben wird, da voraussichtlich die Opposition Gelegenheit nimmt, die Regierung wegen des Inhalts der franco-russischen Allianz zu interpelliren. Kann dann Herr Mvline bestehen, so ist der Weiterbestand deS CabinetS gesichert, wo nicht, so dürfte eS um dieses geschehen sein und auch Herrn Felix Fanre wird eS bann schlecht gehen. Schlimmere Nachrichten kommen auS Spanien. Die Spanier scheinen thatsächlich schwere Niederlagen auf Cuba erlitten zu haben, wodurch sich die Situation im Mutterlande erheblich verschlimmert. Hatte sich die Madrider Regierung bisher hauptsächlich gegen die Angriffe der Republikaner zu wehren, so sind es jetzt die Carlisten, welche die Lage auS- nutzen wollen, um ihren Zwecken förderlich zu sein. Die Anhänger Don Carlos' find rege an der Arbeit, aber einen wirklichen Erfolg dürften sie kaum erzielen, sondern nur die revolutionäre Bewegung in Spanien unterstützen helfen. Denn eS darf als ausgeschlossen gelten, daß jemals der CarlismuS wieder an'S Ruder kommt, dieser hat ein- für allemal in Spanien auSgewirthschaftet. Eigentlich erscheint eS überflüssig, in der Wochenübersicht noch den Stand der Dinge im Orient zu erörtern. Man kann nur immer dasselbe wiederholen, daß die Lage die gleiche bleibt. An Meldungen, wonach der Abschluß deS Friedens unmittelbar bevorstehen soll, hat es auch in der letzten Woche nicht gefehlt, aber als vorsichtiger Politiker wollen wir daraus keine voreiligen Schlüffe ziehen, sondern noch einmal darauf Hinweisen, daß mehr als anderwärts eS in den orientalischen Angelegenheiten geboten ist, die Geduld nicht zu verlieren, sondern ruhig abzuwarten, bis der Friedensvertrag publizirt worden ist. (xx) Deutsches Reich. Darmstadt, 17. September. Seine Königl. Hoheit der Großherzog kehrten mit Zug 11 Uhr 33 Minuten von der Jagd im Biernheimer Wald zurück, wo Allerhöchst- dieselben einen Hirsch von 16 Enden und einen von 14 Enden erlegt haben. — Ihre Königl. Hoheit die Großherzogin werden heute Abend 9 Uhr 38 Min. von Coburg zurück- kehren und nach Wolfsgarten fahren. Das neue Beamtengesetz. (Schluß.) D. Ministerium der Justiz. Präsident deS Ober- landeSgerichtS 9500 (9350). — Oberstaatsanwalt, Senatspräsident des Oberlandesgerichts und Präsidenten der Landgerichte 8200 (7850). — Rath des Ministeriums (Geheimer StaatSrath, Ministerialrath) 7500 bis 9500 (6850 bis 8850). — OberlandeSgerichtSrSthe 5400 bis 7200 (6350 bis 6850). — Direktoren der Landgerichte ebensoviel (6850). — Erste Staatsanwälte ebensoviel (5350 bis 6350). — Landrichter und Amtsrichter 2800 bis 6200 (2725 bis 5800). — Staatsanwälte 2800 bis 5800 (2725 bis 4825). — Mini- fterialsecretär ebensoviel (2725 bis 5350). — GerichtSschretber bei den Collegialgerichten ebensoviel (bis 5350). — Gerichts- schreibe» bei den Amtsgerichten 2000 bis 4000 (2410 bis 3880). — Rechner der Zellenstrafanstalt ebensoviel (2620 bis 3250). — Oeconomen an den Strafanstalten ebensoviel (2 zu 1870 bis 2620, 2 zu 1870 bis 2200). — Gehülfe des Oberstaatsanwalts und StaatSanwaltSgehülfen ebensoviel Feuilleton. Der grheimnißvoUe Neffe. Von H. Erlin. (Fortsetzung.) Dann bat er um Nachricht und Auskunft der zu ver- mtethenden Wohnung wegen, worauf der Fremde mit großer Freundlichkeit erklärte, daß er selbst der Vermitther der Wohnung wäre. DaS HauS wäre sein ständiger Sommerwohnsitz, leider nur etwas zu groß für seine Ansprüche. „Aber wollen die Herrschaften nicht nähertreten?" Mit einer einladenden Handbewegung öffnete er eine Zimmerthür. Ueber Herrn Pfeifers Geficht flog ein Sonnenstrahl, als er ein Sopha und auf dem Tische davor eine Flasche Wein erblickte; Frau Eleonore aber war im Stillen längst darüber einig, daß hier bei dem „neffengesegneten" Manne und nirgends anders gernierhet wurde. Thekelchen hingegen dachte gar nichts, wenigstens iah fie so auS. Ehe man fich niederließ, folgte natürlich die gegenseitige Vorstellung. „Herr RechnnngSrath Pfeifer mit Fran und Tochter!" „Herr Worbke aus Berlin 1" AuS einigen nebensächlich hingeworfenen Bemerkungen Herrn WorbkeS ging noch hervor, daß er Besitzer einer großen Südfruchthandlung in Berlin war und fich in Ahlbeck erholungshalber aufhielt. Dann setzte man fich. MänneS Hoffnungen mit der Weinflasche erfüllten fich, denn Herr Worbke schenkte gastlich vier Gläser voll deS edlen Rebensaftes, die er mit einem freundschaftlichen „Auf den Schreck von vorhin, meine Herrschaften!" präseutirte. Dann wurde allerhand gesprochen, schließlich aber kam zur Freude Frau Eleonorens die Rede wieder auf Herrn WorbkeS Neffen. Sie erkundigte fich nämlich, ob denn der erwartete Herr irgendwelche Aehnlichkeit mit ihrem Manne habe, die daS Mißverständniß erklärlich mache. Da lachte der Südfruchthändler schallend auf. I bewahre! Jetzt finde er seinen Jrrlhum selbst unbegreiflick. Sein Neffe — eine hohe, schlanke Gestalt — und dann noch in JünglingSjahren — Frau Eleonore lächelte beruhigt und suchte nähere Erkundigungen über den Neffen einzuziehen. Merkwürdig aber: der sonst so beredte Worbke that da geheimnißvoll. Sein Neffe — ? Mit wahrhaft väterlicher Wonne drückte er die Augen zu, lächelte schlau und machte allerhand dunkle Andeutungen. „Ein bildhübscher Kerl, mein Neffe, sage ich Ihnen — dabei schneidig — hm — ach, und begabt, sage ich Ihnen, Sie haben keine Idee, wie begabt der ist! WirdS mal weit bringen — ist jetzt schon in Staatsdiensten. Na, Sie lernen ihn hoffentlich kennen. Schade nut, einen Halt müßte so ein talentvoller Mensch haben, eine gute Frau zum Beispiel. Wünsche ich ihm schon lange! Der Bengel ist aber wählerisch — kann'S ja auch." Bei solchen Bemerkungen blinzelte er ein paarmal prüfend zu Thekelchen hinüber, die fich in süßen Träumen von einer Süofruchthandlung wiegte. Endlich fand man eS auch an der Zeit, wieder auf die zu vermiethende Wohnung zurückzukommen. Natürlich wurde hier gemiethet! DaS war ja so gut wie abgemacht. Freilich ließen die Zimmer zu wünschen übrig, wie Herr Pfeifer bei der Befichtigung constatirte, aber der freundliche Wirth — man konnte nicht wieder weggehen. Und der Preis, der eigentlich viel zu hoch bemeffen war — Überlegte Frau Eleonore — doch der Neffe siegte, den rniethete man sozusagen mit, seine Bekanntschaft wenigstens. Familie Pfeifer hatte also eine Wohnung gefunden. — Thekelchen mußte nun sofort nach der Bahn gehen, nm die Besorgung deS Gepäckes anzuordnen. Inzwischen entspann fich daheim zwischen ihren Eltern folgender kleiner Dialog: „Weißt Du, Männe, wenn der Neffe Herrn WorbkeS seinem Onkel ähnelt, muß er ein sehr netter Mensch fein — innerlich wenigstens." »Herr Worbke macht einen sehr guten Eindruck," war Männes auswe'chende Erwiderung. „Ich denke mir, der Neffe wird auch auS Berlin fein. Warum nur Herr Worbke daS uns nicht sagte — nicht mal den Namen seines Neffen nannte er. Gott, bei der Geheim- nißthuerei wird er fich nichts gedacht haben — wir lernen ihn ja noch kennen, den jungen Herrn. In Staatsdiensten? Was soll man darunter verstehen? RegierungSrath — Assessor? Mindestens doch Assessor! Weißt Du, Männe, ich hab eine Bitte! Laß uns Herrn Worbke nicht sagen, aus welchem kleinen Neste wir find. Du kannst ja die größere Nachbarstadt nennen. ES ist wegen Thekelchen." „WaS Ihr Weiber doch gleich alles auShecktl Mach' was Du willst und laß mich aus dem Spiele." Frau Eleonore kannte ihren Gestrengen. Wenn er in dem Tone redete, war nicht alle Hoffnung zu verlieren, wenn eS auch vorläufig besser war, daS Thema abzubrechen. Ueber- dieS mußte Thekelchen jeden Augenblick heimkehren; nun, mau würde ja wohl morgen Gelegenheit zu Weiterem finden. Und die Gelegenheit fand fich, indem Fran Pfeifer früh Morgens bereits, als sie fich mit Thekelchen auf dem Dege zum Bade befand, mit Herrn Worbke zusammentraf, der ihr sofort freudestrahlend erzählte, daß er soeben von seinem Neffen einen Brief erhalten habe, worin ihm dieser seine Ankunft für übermorgen Mittag festsetzte. Als Herr Worbke aber zum untrüglichen Wahrheitsbeweis seiner Mittheilung den Brief triuwphirend vorzeigte, suchte Frau Eleonore einen raschen Blick auf den Stempel desselben zu werfen. Richtig! Ihre Bermuthung hatte fie nicht betrogen, der Brief tarn auS Berlin. An diesem Morgen ging die biedere Frau RechnungS- rath nicht mehr zum Bade; fie hatte ganz andere Pläne, und die veranlaßten fie, ihre Schritte gen Heringsdorf zu lenken. (Schluß folgt.) (2410 bis 3250). — Verwalter der Gefängnisse 2100 bis 3500 (1870 bis 3000) — Registratoren bet den Lollegial- geraten 2000 bis 3200 (bis 3000). — Lehrer an den Strafanstalten 1850 bis 3000 (2 zu 1650 bis 2500, 1 zu 1650 bis 2410, 2 zu 1650 bis 2200). — Verwalter der Vrovtnzialarresthäuser 2100 bi- 2900 (1870 bis 2305). — Hülf-gericht-fchreiber bei den Amtsgerichten und zwei Staats- anwalrsgehülfeu 1700 bis 2900 (1200 bis 2200). — Werk- meister bet den Strafanstalten und zwar zwei in Butzbach und einer in Martenschloß 2000 bis 2800 (einer zu 2200 bis 3200, einer zu 1800 bis 2620, einer zu 1870 bi» 2315). — Werkmeister an den Gefäugniffen in Darmstadt und Mainz ebensoviel (einer zu 1600 bis 1870, einer zu 1650 bis 1870). — Cauzlisten bet den Tollegialgertchten 2100 bts 2700 (bis 2305). — HülfSgerichtSschreiber bet den Untersuchungsrichtern 1400 bis 2200 (durchschnittlich 1540). — Crimtnalschutz- männer 1500 btS 2000 (1430 bis 2000). — Canzleigehtlfeo bet den Landgertchteu 1000 bi» 1600 (1000 bis 1600). — Eanzleidteoer bei den Collegialgerichteu 1500 bi» 1700 (1484). — HauSbeschließer der Justizgebäude ebensoviel (1200). — Gefangenaufseher und Gefangeowärter, Oberaufseher: zwei in der Zellenstrafanstalt, einer in dem LandeSzuchthauS, einer in dem Haftlocal Offenbach 1650 bis 1950 (l265 bis 1600); Aufseher und Wärter: 30 in der Zellenstrafanstalt, 18 im LandeSzuchthauS, 18 in den Gefäugniffen, 20 in den Pro- vinztalarresthäusern, 3 in den Haftlocaleo zu Offenbach und WormS 1300 bis 1700; Wärter tn den Haftlocalen (außer Offenbach und Worms) 900 bis 1050 (600). — Gefangen, aufseherinnen und Gefangenwarteriuoen: a. eine Oberauf. fehertn im LandeSzuchthauS uud eine Gefaogenaufsehrrin im Gefängntß zu Mainz 900 bi» 1200 (800 und 770); b. zwei Gefangenwärterinneo im LandeSzuchthauS und stebeo in den Vrovtnzialarresthäusern und dem Gefänguiß Mainz 700 bi» 1000 (500 bi» 700). — AmtSgerichtSdiener 900 bis 1200 (710 bi» 930). — Director der Zellenstrafanstalt 6500 (5000 bi» 6000). — Director des LandeSzuchthause» 5000 (bi» 4720). — Arzt bei beiden Anstalten ebensoviel (2000 bi» 4000). — Evangelische Geistliche bei denselben ebensoviel (3500 bi» 4800, 2000 bis 4400). — Katholischer Geistlicher bei der Zellenstrafanstalt 3600 (2400 bi» 3200). — Revisoren des Kastenwesens 4000 (bis 3886). — HtlfSgerichtSschretber bei den Kammern für Handelssachen in Darmstadt und Mainz 3250 (bis 3250). — Htlfsdiener bei den drei Staatsanwaltschaften und den Amtsgerichten Darmstadt II und Mainz 1400 (1200). D. Ministerium der Finanzen. Räthe im Finanz. Ministerium (Geheime StaatSräthe und Miristerialräthe) 7500 bis 9500 (6850 bis 8850). — Vortragende Räthe 5800 bi» 7200 (5350 bis 6350). — Dtrector der Haupt- staatSkaffe ebensoviel (6350). — Vorsitzende- Mitglied der Dtrectton der Main-Neckar-Eisenbahn ebensoviel (7350). — HauptstaatSkassier 5800 bi- 7000 (6350). — Oberforstmetster 5200 biß 6200 (4825 bis 5425). — Vorstand de- Erb» schaftSsteueramts 2800 bis 6200 (3775 bis 5850). — Hilfsarbeiter bei dem Ministerium und Ministertalfecretäre 2800 bis 5800 (2725 bis 5350). — Secretär bei der Abtheilung für Bauwesen ebensoviel (2800 bi- 5200). — Obersteuer- ivspectoren ebensoviel (4720 bis 5140). — Steuercommiffäre ebensoviel (4300 biß 5140). — Obereionehmer und Reut, amtmünner ebensoviel (3700 bi- 4500). — Oberförster eben« soviel (2725 bi- 5100). — Hoch- und Wasserbau Jnspectoren und etat-mäßig angestellte Bauaffefforeu ebensoviel (2800 biß 5200, 3775 bi» 5500). — Eisenbahnbau- und Betrieb». iospector ebensoviel (4825). — Secretär bei der Direction der Main-Neckar-Eisenbahn 2800 biß 5000 (4384). — Eontrollvorsteher bei der Main Neckar-Eisenbahn ebensoviel (4384). — Maschineuinspector (Werkstättevorsteher) bei der« selben ebensoviel (4500). — Hauptsteueramtßrevisor in Mainz 2800 biß 4600 (3880). — Steuercommissariatßassistenten uud Obereinnehmeretasfistent 2600 biß 3400 (2620 biß 3040). — Forstassistenteu ebensoviel (2620 bi» 2725). — Hauptsteuer, amtßrendanten, mit Au»nahme der Stelle am Hauptsteueramt in Mainz 3600 bl» 4600 (3880). — Saline- und Bergrentmeister in Bad Nauheim ebensoviel (3040). — Haupt- «agazinSverwalter bei der Main-Neckar-Eisenbahn 3300 biß 4200 (3460). — Ingenieur bet der Main Neckar-Eisenbahn 2000 biß 4200 (3775). — Registratoren uud Registratur- assistenten beim Ministerium ebensoviel (durchschnittlich 3250). — Revisionßgeometer (Vermeffungßrevtsoren), Geometer bei bem bautechnischen Bureau der Sbtheilung für Bauwesen nad Zeichner bei demselben ebensoviel (durchschnittlich 3040). Revisoren, Calculatoren und Assistenten beim Ministerium und zwar: 1) bei der Ministerialbuchhaltung, 2) beim Cataster- wit, 3) bei der Abtheilung für Eisenbahnwesen, 4) bei der Staatßschuldeoverwaltung, 5) beim ForstvermessungSbureau, 6) bei der Hauptstempelverwalmng, Buchhalter und Calcu- laroreu bei der HauplstaatSkasse 2000 biß 4000 (1870 biß Assistenten beim Erbschaftßfteueramt ebensoviel (2410 bi» 3880), (1870 biß 3565). - DistrictS-Einnehmer ebenfooiel (2305—3355, 4300). — Hauptsteueramtßrevisor in Mainz ebensoviel (3880). — Hauptsteueramtßcontrolleur ebensoviel (3040 und 3565). — Niederlageverwalter und Revifionßinspector ebensoviel (3250). — Steueramtßrendanten (in Bcnßheim und Wimpfen) ebensoviel (2305-3355). — Äeotforen bei der Main-Neckar-Bahn, Secretär beim Ober- betriebßinspector daselbst, Hauptkaffeasfistent daselbst, ein ^Q7n “ohJx*1 Registraturassistenten daselbst ebensoviel (18 i0 biß 3565). — Canzleiinspector beim Ministerium 3200 bi» 3800 (3145 bi» 3565). - RevisionScontrolleure 2000 biß 3400 (2830). — Steuercontrollrur ebensoviel (2620 und 2830). — Cataster.Jngenieure, BezirkSgeometer, Wafferbaugeometer 2000 biß 3500 (durchschnittlich 2882.50, 2200 biß 3400, 2600 biß 3000). - Stationßvorsteber (der seitherigen 1. und 2. GehaltSklaffe) 2600 biß 3200 (biß 2714 bezw. bi» 2935). — Hauptsteueramt» - Assistenten, Steueramtßcontrolleure und Steuereinnehmer 2000 biß 3100 (1870, 2305 und 2620). — Werkführer (Werkmeister) bei der Main-Neckar-Eisenbahn 2250 biß 3000 (biß 2800). — I Eauzleiinspector bei der Hauptstaatßkaffe 2300 biß 2900 (2305 biß 2620). — Eanzlisten beim Ministerium 2200 biß 2800 (durchschnittlich 2360, 1700). — Eanzlist bei der Hauptstaatßkaffe 2100 biß 2700 (bi» 2305). — Ein Werk- zeichner und neun Cauzlisten bei der Main-Neckar-Eisenbahn ebensoviel (di» 2473, 2098, 2368, 2233). — Canzltst bei dem Erbschaft»fteueramt ebensoviel (1650 bi» 2305). — Station»asfisteutev (seither Ttationßvorsteher 1., 2., 3. Klaffe), Bahuhofßaufseher, Telegraphisten 1800 biß 2700 (bi» 2400, 2800). — Buchführer bet der Main-Neckar-Eisenbahn ebensoviel (biß 2368). — Bahnmeister ebensoviel (bi» 2504). — Brückenmeifter (zugleich Brückeogelderheber) in Oppenheim und Gernsheim ebensoviel (1540 biß 2200). — Dammmeister, Hochbauaufseher, Salinenbauaufseher (Bad-Nauheim), Control- leur ebensoviel (1760 biß 2200). — Brückenmeister in Worm» 2300 bi» 2600 (2410). — Gradier« und Werkmeister, Bademeister und Hausverwalter, Siedemeister (Bad-Nauheim) Werkführer für das ElectricitätSwerk daielbst, Schichtmeister in Ludwig-Hoffnung 1800 bi- 2500 (1760 bi- 2200.) — Obersteiger und Bergkaffier daselbst, ebensoviel (1540). — Locomotlvführer 1600 bis 2400 (bi- 2172). — Baggermeister, Oberbrückenwärter in Worm-, Capitän, Maschinist, Schleusen- und Hafenwärter 1600 bis 2100 (1980, 1760). — Zugführer 1450 bis 2000 (bis 1811). — Lade- und Bodenmeister 1500 bis 1900 (btS 1720). — Canzleidiener beim Ministerium und Kaffediener bei der HauptstaatSkaffe 1500 biß 1700 (1474 biß 1562, 1518, 1474). — Haupt- steuerawtßdiener 1300 biß 1700 (1188 biß 1232). — Steueraufseher 1200 biß 1700 (1232, 1320, 1408). — Brücken- Wärter in Worm» ebensoviel (1320, 1430, 1540). — Bureau- und Hauptkafsediener bet der Main-Neckar-Eisenbahn 1200 biß 1600 (biß 1478). — Stationßdiener, Heizer und Packer bei derselben ebensoviel (1478 und 1530, 1000 biß 1350). — Hauswärter bei dem Ministerium und Canzlei- wärter bei der Hauptstaatßkaffe 1200 biß 1500 (1210, 1100). — Heizer in Nauheim und Diener bei dem Hoch- bnuamt Darmstadt ebensoviel (1200). — Haltestelleuaufseher luOO biß 1500 (900 biß 1500). — Schaffner ebensoviel (biß 1355, 1000 biß 1300). — Wagenwärter und Bremser ebensoviel (biß 1360). — Dammwärter 1100 biß 1400 (1100, 1210, 1320). — Brückeuwarter in Mainz, Oppenheim und Gernsheim ebensoviel (1320 und 1210). — Weichensteller 1000 biß 1300 (biß 1225, 800 biß 1100).— Forstwarte 950 biß 1300 (924 biß 1144). — «teiger in Ludwigßhoffnung ebensoviel (1100). — Kunstwärter und Uutererheber in Salzhausen ebensoviel (1000). — Wiesenwärter ebensoviel (924 biß 1144). — Bahnwärter 900 biß 1150 (biß 1094, 700 bis 900). — Gärtner in Salzhausen ebensoviel (900). — Parkaufseher in Bad-Nauheim ebensoviel (800). — Kurhausverwalter (Kurhaußaufseher) ebensoviel (1000). — RentamtSdiener 900 (715). — TalineaMtSdiener ebensoviel (650). — Ober-BetriedSinspector der Main Neckar- Eisenbahn (6200 bis 5950). — Vorstand der Ministerialbuchhaltung 5800 (5220). — Vorstand deß KatafteramtS ebensoviel (4300 btß 5350) — Vorstand des bautechnischen Bureaus bei der Ableitung für Bauwesen ebensoviel (3250 biß 4825). — Berg- und Salinentnspector ebensoviel (5100).— Vorstand der Ministerialregistratur 5200 (durchschnittlich 3250). — HauptsteucramlSrendant in Mainz 4800 (4510). — Secretär und Oberbuchhalter der Hauptstaatßkaffe 4600 (4300). — Buchhalter bei der Ministerialbuchhaltung 4600 (4090). — Stationsvorsteher der Station Darmstadt der Main- Neckar-Eisenbahn 3900 (biß 3775). — Stationsvorsteher der Stadt Isenburg der Main-NeckarEisenbahn 3500 (biß 3400.) — Zeichner bei dem eisenbahnbautechnischen Bureau 3200 (3040). — Zeichner bei dem Forstvermeffungß- und Taxa- tionßbureau, und Assistent bei dem Oberbetriebßinspector der Main-Neckar-Eisenbahn ebensoviel (biß 3040). — Billetdrucker bei der Main-Neckar Eisenbahn 2200 biß 2098). — Pfandmeister 1300 (1060). CoceUs renS proHnjkKkß. Gießen, den 18. September. Wetterbericht. Daß nördliche Minimum hat sich durch einen Zuzug vom nordwestlichen atlantischen Ocean noch vertieft und zugleich seinen Einfluß weiter südlich auß- gebreitet. Die gestern bereits erwähnte Furche niederen Druckes besteht auch heute noch und ist innerhalb derselben die Luftdruckvertheilung sehr unregelmäßig geblieben. Barometrische Maxima liegen im Nordosten und Südwesten Europas und entsendet letzteres noch einen schwachen Rücken relativ höheren Druckes über Central-Frankreich und die Alpen nach Süd-Bayern herein. Die Witterung ist in Süddeutschland trüb, kühl und regnerisch. — Voraussichtliche Witterung: Andauernd trüb, kühl und regnerisch. H- Ridda, 17. September. Herr Bürgermeister Rullmann dahier, welcher fast 30 Jahre im Nebenamte die Stelle eines Rechners unserer Bezirkssparkasse bekleidet, hat mit Rücksicht auf sein Greisenalter um Entbindung von dieser Nebenstelle mit Wirkung vom 1. Januar 1898 nachgesucht; die Versetzung tn den Ruhestand ist mit einer JahreSpenfion von 1000 Mk. für Herrn Rullmann verbunden. Da die gedachte Rechnerstelle gut dotirt ist und der künftige Johaber Dienstwohnung im neuen Sparkassen- gebäude erhalten soll, fehlt eS an Candtdaten für den vacant werdenden Vertrauensposten nicht. △ Bellmuth, 17. September. Bon einer selbstfahrenden Dreschmaschine wurde heute hier ein bei derselben beschäftigter Arbeiter überfahren. Derselbe ist schwer verletzt und eß wird an feinem Aufkommen gezweifelt. - ck. AlSfeld, 16. September. Die diesjährige Kreis- conferevz der Lehrer unseres Kreises fand gestern im Saale deß „Deutschen Hauses" dahier unter nahezu vollzähliger Betheiligung statt. Der Vorsitzende, Herr Kreis« rath Dr. Melior, begrüßte in herzlichen Worten die zahlreich Erschienenen und wünschte, daß die Couferenz sich zu einer recht erfolgreichen gestalten möge. Hierauf erstattete Herr Kreißschulinspector Math eß Bericht über den Stand deß Schulwesen» im verflossenen Schuljahr. Danach bestehe» in unserem Kreise 76 Volksschulen mit 103 Klassen, wovo» 58 Schulen einklassig, 14 zweiklaffig, 3 dreiklassig und eine achtklassig. Hierzu kommen noch die erweiterte Volksschule zu Homberg a. O-, die zu einer höheren Bürgerschule erhoben worden ist, und die Privatmädchenschule zu AlSfeld. Die Schülerzahl in diesem Schuljahre beträgt 5962, gegen 6019 im Vorjahre, mithin eine Abnahme von 57 Schülern, gleich 0,95 pEt. Der Confession nach find 5498 evangelisch, 319 katholisch uud 145 israelitisch. Die Fortbildungsschule» des Kreises, deren 71 vorhanden, zählten 948 Schüler, worunter 902 evangelisch, 34 katholisch und 12 israelitisch. Die Fortbildungsschulen bestanden au» 74 Klassen, nämlich 69 einklassigen, einer zweiklaffigen und einer dreiklafligen. Die höhere Bürgerschule zu Homberg a. O. wird besucht von 29 Schülern — 24 Knaben und 5 Mädchen — hiervon find 21 evangelisch und 8 israelittsch. Die Privatmädchenschule zu AlSfeld zählt 56 Schülerinnen, davon find 46 evangelisch, 3 katholisch und 7 israelitisch. An den Volksschulen wirken 102 Lehrkräfte, nämlich 79 Lehrer, 1 Theologe, 22 Schulverwalter und 3 Schulgehilfen, an der höheren Bürgerschule zu Homberg a. O. 2 ordentliche und 1 außerordentlicher Lehrer, an der Prtvatmädchenschule zu AlSfeld 3 Lehrerinnen, 2 Hilfslehrer und 1 Lehrerin für weibliche Handarbeiten. Schulgeld wird in 49 Schulen erhoben, 27 Schulen find ohne Schulgeld. Zur Förderung der methodischen Ausbildung der Lehrer wurde der Kreis tn 11 Couferenzbezirke getheilt und in diesen Bezirken die sicherlich segensreiche Einrichtung von Lehrproben getroffen. Dem gleichen Zwecke dient neben dem der allgemein wissenschaftlichen Ausbildung die im Kreise bestehende Krei-lehrerbibliothek, die seit November v. I. sich in Circulation befindet. Nach Erschöpfung deß geschäftlichen Abschnitts, dem sich noch die Mitteilung schuldienstlicher Verfügungen anreihte, wurde in die eigentliche Tagesordnung eingetreten und al» erste» Thema behandelt: „Nothwendigeß und UeberflüffigeS im Grammatikunterricht der Volksschule", Referent Herr Lehrer Gaub zu AlSfeld. Ju sehr ausführ- ltchem Vorträge und fleißiger Bearbeitung führte der Referent aus die Hauptfactoren, welche das Verftändniß der Muttersprache herbeiführen, die nothwendigen Momente, die in den Sprachunterricht hereingezogen werden müssen und die rechte Gestaltung des Unterricht» durch Plan und Methode. Eine lebhafte und interessante Di»cuffion, in deren Verlauf Herr KreiSschulinspector MatheS treffliche methodische Winke einstreute, reihte fich dem Bortrage an. Da» zweite Thema behandelte „Die Anwendung der Zahlenbilder im Rechenunterrichte", Referent Herr Lehrer Rudolph zu AlSfeld. In fünf klargefaßten, präciS au»gedrückten Thesen entledigte fich der Bortragende seiner Aufgabe in recht zufriedenstellender Weife. Auch über diese» Referat wußte Herr Kreiß- schulinspector Mathe» eine sehr anregende DiScussion hervorzurufen, die methodische Zweifel klärte und methodisch richtigen Gang feststellte. Mit einigen herzlichen Worten de» Danke» für Die fleißigen Arbeiten beider Referenten schloß der Vorsitzende den amtlichen Theil der Conferenz. Eine gemeinsame Mittagstafel im großen Saale de» „Deutschen HauseS", woran fast alle Erschienenen Theil nahmen, folgte. Herr KreiSrath Dr. Mellor forderte in deren Verlauf, die Gäste auf, den Gefühlen der Liebe und Verehrung für Se. Kgl. Hoheit den Großherzog Ernst Ludwig, der ein warmes Herz für die Pflege der Volksschule und die Wohlfahrt Ihrer Lehrer habe, Ausdruck zu verleihen in einem dreimalige« Hoch. In heller Begeisterung stimmte die Versammlung ein in diese» Hoch. Ein Toast auf Großh. KreiSschulcowmiffion, auSgebracht von Herrn Oberlehrer Wetffenbach, würzte den weiteren Gang de» trefflichen MittagSmahle», da» durch seinen Verlauf dem Conferenztage einen würdigen, schönen Abschluß gab. Dieburg, 16. September. Ein sechs Monate altes Kind einer hiesigen Familie spielte mit einer Uhrkette und verschluckte dieselbe in einem unbewachten Augenblicke. Der Bügel verhinderte baß vollständige verschlucken, während der bereits in den HalS hinabgelangte Haken fich dortselbst fest- gehakt hatte. DaS Kind mußte zur Vornahme einer Operation nach Darmstadt verbracht werden, woselbst eß der ärztlichen Hilfe gelang, die Kette alßbalb auß dem Halse zu entfernen. Trotzdem ist da» arme Kind heute Nacht gestorben. ♦ *„ Bad Salzschlirf. Gegen Gicht und RheumatiSmuti wird eine solch große Anzahl Bäder angeprieien, daß dem Leidenden die richtige Wahl oft recht schwer wird. Jene Krankheiten beruhen ebenso wie Nieren-, Blasen-, Leber- und Magenleiden auf Stoffwechselstörungen. Alß wirksamstes Mittel, diese zu beseitigen, gelten die natürlichen Mineral- quellen und von solchen wieder diejenigen, welche zufolge ihre» Gehalt» an Lithium die Fähigkeit besitzen, die sich im Körper bildenden harnsauren Ablagerungen (Harngrieß, Sand und Stein) wieder aufzulösen und außzuscheiden. Bon allen be- kannten Mineralquellen besitzt nun der Salzschlirfer Boni- faciußbrunnen den höchsten Lithiumgehalt und wird er deß- halb und wegen seiner thatsachlichen Überraschenden Heilerfolge von allen ärztlichen Autoritäten de» In- und Auslandes empfohlen. Alß weiter hervorragende Rurmittel i kommen die hiesigen stark kohlmsäurehaltigen Soolbäder und eisenreichen Moorbäder, sowie die Stahl- und Schwefel-Quelle in Anwendung. Wozu dient vorzugsweise die Doerings Seite mit der Eulef Sie dient alß bewährtes Waschmittel für die Jtl imo Kleinsten; sie dient alß probates Mittel zur Pflege der Haut wegen ihrer Reinheit und reichen Fettgehalte»; sie dient — und das beweisen Hunderttausende durch ihren Gebrauch — als bevorzugte Toilette-Seise für die Damen zur Erhaltung der Echönheit, der Feische und der Zartheit der Haut. Daher benützet Xoieiegß Seife mit der (HU zu eurer Toilette. Für 40 Pfg. ist sie überall erhältlich. 2094 JL‘« Start M-n k'!" y-ft iflt sM 'It. on 5? sL?,t0en •«% »S'r ^vlich 69 ein* S°fr' Dik " besucht von 7 Kwon find beulen nililen ll°8t, 22 S^. ** ^rgttschuir ouBerorbentltdjer b b Lthrerinven >e Handarbeiten. ‘ Schulen find scheu Ausbildung »Ibezirke gerheilt eiche Einrichtung »ecke dient neben »8 die im Kreise ’imbtt v. I. sich deö geschLftlichen uldienstltcher Bn> se Tagesordnung //NothiveodlgeS der Volksschule', )u sehr auSW. )iU der Rrsnm der Mutter. ntntt, dir In den en und die rechte > Methode. Tine ren verlaus Herr odische Muke ein- iS zweite Thema tldrr im Rechen, olph zu Alsfeld. Thesen entledigte >t zufriedenfirllkn. che Herr KreiS- * Dlicusslon her« und methodisch chen Dorten deS leferenteit schloß chnserruz. Eine btl yDMchrn i nalzmeu, folgte, deren veriauf.die inehrung für St , der ein warmek it Wohlfahrt ihrer einem dreimalige» Versammlung ein eiSschulcowmifiion, fenbach, * mahle«, dar durch würdigen, schSnen Monate alteS ßinb rkette und ver- gngeoblilke. Dn ftö, »ährend der ich dortselbst fest' u einer Operation 114 der ärztlichen palit zu fernen, -estorben. 1*^1* °-d $».«»*"* i»*hrtS Mt wird. 81.1.«', “ Al- wirksamst^ -;Ä :"A”i sfss crageode mdSchE'^ |BehördlicheAn'zeigen | Bekanntmachung. In unser Firmenregister wurde heute eingetragen, daß dem Friedrich Carl Habenicht zu Gießen für die zu Gießen bestehende Firma F. Habenicht Procura ertheilt ist. Gießen, den 17. Septbr. 1897. Großherzogliches Amtsgericht. _______Neuenhagen. 8662 Submission. Für die psychiatrische Klinik soll die Lieferung von: 20 Gentner Aepfeln, 600 n Kartoffeln, 10 „ untererdigen Kohlraben, 1 „ obererdigen Kohlraben, 6 „ Zwiebeln, 1 „ rothen Rüben, 2 „ Meerrettig, 1 , weißen Rüben, 8 „ gelben Rüben, 15 „ Weißkraut, 80 Stück Rothkraut, 150 „ Weißkraut (mit Strünken), 300 „ Wirstng, 200 „ Lauch, 150 „ Sellerie, 30 Rm. Holz aus dem öffentlichen Submissionswege vergeben werden. Die Lieferungsbedingungen liegen auf dem Verwaltungsbureau, Vormittags von 10—12 Uhr offen. Offerten sind versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum 12. October, Bormittags 11 Uhr einzureichen. Zuschlag erfolgt am 20. October. Gießen, am 17. September 1897. Großherzogliche Direction der psychiatrischen Klinik. _________Sommer._____8670 FuhrAceord. Die Stellung der Gespanne zur Pserdewalze für die Neubaustrecke Obbornhofen-Bahnhof soll ver geben werden und sind Angebote bis Mittwoch den 22. d. Mts., Vormittags 10Va Uhr, im Amtszimmer des Unterzeichneten einzureichen. Gießen, am 17. Septbr. 1897. Der Großh. Kreisbauinfpector: __________Stabl._______8674 Vergebung Es soll vergeben werden die Lieferung von ungefähr: 50000 kg Roggen-, Weizen- und Staubmehl. 120000 kg Speisekartoffeln, 1000 kg Zwiebeln, 2Tonnen Häringen, 50 wollenen Bettteppichen, 140 m Uniform- und Mantelluch, 120 m Uniformdrell und 500 m grauen Tuchs zu Sträfltngsanzügen. Kostenfreie, verschlossene und mit entsprechender Aufschrift versehene Angebote werden bis zur Eröffnungsstunde: Dienstag, den 5. Oktober 1887, Vormittags v'/r Uhr, erbeten. Bezüglich der Kartoffeln sind auch Angebote von Theillieferungen von nicht unter 2500 kg zulässig. Im Angebot ist die Gorte der zu liefernden Kartoffeln «über zu bezeichne«. Die Bedingungen liegen während der Dienststunden auf den Geschäftsstuben br§ Großh. Oeconomen und Werkmetst rs offen, können auch gegen Zahlung von 7" Vfg. absckrifilich bezogen werden. Für die Angebote ist ein besonderes Formular vorgeschrieben, das zum Preise von 1(> Pfg. erhältlich ist. Rufet! gsfrtst eine Woche. 8668 Butzbach, am 17. Sev'ember 1897. Direction der Großh Zellenstrafanstalt. j^ersteigerungenJ Obstversteigerung. Montag den 20. September, Nachmittags 2 Uhr, wird das der Gemeinde Kinzenbach gehörende Obst, bestehend in Aepfeln und Birnen, versteigert. Die Zusammenkunft ist bei meiner Wohnung. Kinzenbach, den 17. Sept. 1897. Der Gemeindevorsteher: Pfaff. 8658 Obstversteigerung. Freitag den 24. September d. I., Vormittags von */,9 Uhr an, soll das hiesige Gemeindeobst, bestehend in Aepfeln und Birnen, an Ort und Stelle versteigert werden. Der Anfang ist am Gießener Weg. Alten-Buseck, den 17. Sept. 1897. Großh. Bürgermeisterei Alten-Buseck. Körber. Im Anschluß an diese Versteigerung kommen die Aepsel auf dem hiesigen Pfarrbaumstück zum Aus* gebot. 8677 Körber, Bürgermeister. Obstversteigerung. Donnerstag den 23. Sep tember d. I., von Vormittags 9*/2 Uhr an, soll das hiesige Gemeindeobst, bestehend aus Aepfeln und Birnen, versteigert werden. Die Zusammenkunft ist bei der Kirche. Annerod, den 17. Septbr. 1897. Großh. Bürgermeisterei Annerod. Horn. 8661 Wasche mit Lohn’« Salmiak - Terpentin Kernseife. Das Befiel § für Wolle, Seide, Spitzen, bunte Stickereien rc. — Farben halten, Stoff bleibt weich! Mache« Sie de« Berfuch! Kuchen- und Tanmuscheithch empfiehlt billigst die Holzhandlung von Wilhelm Jung 1., Klei«-Linden 882______(seither K- Jung IV.)__ Bienenhonig, in bekannter Güte, empfiehlt 8015 Lehrer DSll zu Wicseck. 5945] Marburgerffr. 9 r Wohnung von 9 Zimmern mit. allem Zubehör und Garten vom 1. October ab zu oermieth. Näheres daselbst 2. 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Um sicher zu sein, unsern echten Peru-Guano zu erhalten, achte man genau auf unsere hierneben abgebildete Schutzmarke, welcher wir neuerdings bei Eintrag durch das Patentamt das Schlagwort „Füllhornmarke“ angefügt haben. Ein jeder Sack unserer Lieferungen ist mit dieser Schutzmarke und unserer Firma versehen, Seit mehr als 30 Jahren findet unser aufgeschlossener Pera-Guan e (Füllhornmarke) in grossen Mengen in der Landwirtschaft Anwendung, und darin liegt der beste Beweis für die grosse Ueberlegenheit dieses Düngemittels gegenüber den von Concurrenzseite angepriesenen angeblichen Ersatzdüngern. Für den Landmann kommt nicht so sehr die Billigkeit eines Düngers in Betracht, als vielmehr die zuverlässige Wirkung und Rentabilität desselben, und diese ist bei der Anwendung des aufgeschlossenen Peru-Guano (Füllhornmarke) stets gesichert. 7643 Emmerich a. Rh. Anglo-Continentale (vorm. OhlendorfTsche) Guano-Werke, alleinige Importation von Chinchas Peru-Guano. Allein-Verkauf bei A. 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Hierdurch Freunden, Verwandten die traurige Nachricht, dass unser innigst geliebter Vater Grossvater, Bruder, Onkel und Schwager " Valei’ Paul Lantelm, Gntspächter nach kurzem Leiden im Alter von 52 Jahren sanft entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen. Hof-Londorf, den 16. September 1897. Unterfertigter C.C. erfüllt hiermit die traurige Pflicht, seine lieben a.H. a.H. und Freunde des Corps von dem gestern Mittag 12 Uhr erfolgten Ableben seines lieben a.H. / PUTZ-x /EXTRACT.