Üesseo (6«e 15 'Nlllng i^eut fc«‘. >4 »Olt, .leite,;.n,l,t,tt«8- »ie: IH ’?5’ N-°«N "* ■* Mhu.rf.6e , M-gewnt, MUHtW 482 mams Gouturier, Snbq aikplatte» n. üge ionma[le. Artikel nmmirtes KabriLti, ’ unb Schüsseln, Schott. Schachlrahme« etc., ine, Ninflofrnte ukalk AüWMMUN und Lager ftUSttkmmchdlt Weichert inen. —— efen i becotitt, Michem. Reglllir« uw ervngslyssein conipleterMssKhrn»^ if. and Packet- Siegelmarkeu billigen Preisen die «ei (Pietsch 4 Scheyd*) oht «.DB*" 1OL50 104.00 ®SM® *1® SOLd 103# 2120 9116 29# uar 1897. Ttlberrevte old-Rentc t\ai Mcnb. Obi- |Ott , .,905 101.1» KiiSZS Zsss- gl* ** E; S B-'/' nig f rück- Nr. 42 Erstes Blatt. Neitag den 19. Februar Der Hießeuer Anzeiger erscheint täglich, »it Ausnahme deS MontagS. Die Gießener Anmitieuvkälter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Gießener Anzeig er Kenerak-Mnzeiger. Vierteljähriger Abonuemeutspreisr 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Ex-rditio» und Druckerei: -chutstraße Ar.?. Fernsprecher 51. Aints- nnd Elttzeigeblcstt für den Ureis Gieren. rnnahmc von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Norm. 10 Uhb, Hratisbeikage: chießener Aamil'ienblätter. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Dloneste Mslffß tersgraphischeS Sorrespovde«r--G»r«m. Verliu, 17. Februar. Die Budget-Commission deS Abgeordnetenhauses stimmte der Erhöhung der Gehälter für 2270 definitiv angestellte wissenschaftliche Lehrer höherer Lehranstalten auf 2700 bis 5100 Mk. zu. Der weitergehrnde Antrag wurde abgelehnt. Berlin, 17. Februar. Die Finanzcommission deS Herrenhauses lehnte den Antrag Woyzsch ab, der die Regierung ersucht, im nächsten Etat die RegierungSaffefforen soweit möglich mit Aufbefferung des GehaltS, die unbesoldeten mit Gehalt resp. Diäten zu bedenken. Berlin, 17. Februar. Wie die „Nationalztg." erfährt, dauern die Verhandlungen der Großmächte über die gegen Griechenland zu ergreifenden Maßnahmen fort. ES wird eine Blokade zur Verhinderung deS Ein- greifens weiterer griechischer Streitkräfte beabfichtigt. Ob die Blokade gegen den PiräuS oder die kreiischen Häfen beabfichtigt sei, ist auS der dem Blatte zu- gegangenen Nachricht nicht ersichtlich. Berlin, 17. Februar. Rach Meldung parlamentarischer Berichterstatter hielt StaatSsecretär Graf Posadowsky Deutscher SMd^tceg. 178. Sitzung. Mittwoch den 17. Februar 1897. Präsident v. Buol theilt mit, der Reichskanzler habe die ihm aestern Seiten- des Reichstages übermittelten Glückwünsche mit Freude entgegengenommrn und spreche dafür seinen herzlichm Dank aus. Die Berathung des Militäretats wirb fortgesetzt bei dem C-pitet „Milttär-ErziehungS- und Bildungswesen." Adg. Pichler (Ctr.) beantragt, den Reichskanzler zu ersuchen, zu veranlasien, daß dem Stenographie: Unterricht in den Kapitulanten- und fonftigen militärischen Schulen das Gabelsberger'sche System zu Grunde gelegt werde. Für den Fall der Ablebnung dieses Antrages beantragt Abg. Dr. Lieber, daß nach Anhörung von Sachverständigen nur ein System gewählt werde. Abg. Pichler befürwortet seinen Antrag damit, daß das Gabelsberger'sche System das weitaus verbreitetste sei. Die entgegengesetzte, von Stolzr'scher Seite colportirte unwahre Behauptung sei auch schon einmal vor Gericht widerlegt worden. Im Laufe dieser Rede betritt Ahlwardt den Sitzungssaal, begibt fich alsbald an den Tisch des Präsidiums und reicht dem Präsidenten v. Buol die Hand, welche Letzterer für einen Augenblick ergreift, wobei schallende Heiterkeit im ganzen Hause ausbricht. Generalmajor v. Boeckh: Die Heeresverwaltung verkennt die Bedeutung der Stenographie nicht, weshalb ja auch in den Etat ein Antrag für den Unterricht hierin eingestellt ist. Die Heeresverwaltung beabsichtigt aber nicht, ein bestimmtes System vorzuschreiben, weil die Ansichten über die verschiedenen Systeme noch sehr auseinandergehen und es daher jedem Capitulanten überlassen bleiben muß, das System zu wählen, welches er für sich in seinem späteren Beruf am geeignetsten hält. Der Heeresverwaltung würde daher die Ablehnung vorliegender Anträge nur erwünscht sein. Adg. Rickert (srs. Vg.) .erklärt fich ebenfalls für Ablehnung der Anträge. Wenn die Heeresverwaltung fich nicht für competent zu einem abschließenden Urtheile halte, so gelte doch dasselbe auch vom Reichstage. Abg. Dr. Lieber (Ctr.) wünscht nicht, daß hier im Heere ein Durcheinander stattfinde, ein Wirrwar durch Benutzung verschiedener Systeme. Kann man sich jetzt noch nicht für ein bestimmtes System entscheiden, so sollte wenigstens das Streben auf ein einheitliches System gerichtet fein. Abg. Stadthagen (Soc.) spricht gegen beide Anträge. Jeden- lalls stehe der Kriegsminister, der für die Stenographie wenigstens Interesse zeige, höher da, als der preußische Cultusminister, bet dem Lies nicht der Fall sei. Kriegsminister v. Goßler lehnt es ab, von dem Vorredner auf Kosten des preußifchen Cultusministers gelobt zu werden. (Große Heiterkeit). Abg. Stadthagen (Soc.): Ich nehme das dem Kriegsminister gespendete Lob gern zurück. Nachdem fich noch Abg. Osann (nl.) gegen beide Anträge ausgesprochen, zieht Abg. Pichler seinen Antrag zu Gunsten deS Lieber'schen zurück, welcher sodann abgelehnt wird. Für denselben stimmen nur Centrum und der freisinnige Abgeordnete Weiß. Beim Capitel „Festungen" erinnert Abg. Rickert daran, daß der Kriegsminister im März 1895 Rayonerleichterungen für die Gemeinden zugesagt habe. Doch sei seitdem namentlich für Danzig noch nichts geschehen. Kriegsminister v. Goßler constatirt, daß die Verhältniffe in Danzig ganz besonders schwierige seien, eine principielle Entscheidung sei aber z. Z. noch nicbt möglich. Beim Exli aordtnartum entspinnt sich eine längere Debatte über die von der Commission bewilligte Forderung: Neubau einer Feldartilleriekaserne in Darmstadt. Abg. Ulrich (Soc.) beantragt Streichung im Jnteresie der Unterbringung der Abtheilung in Babenhausen. Auch Abgg. Dr. Schädler und Dr. Lieber (Ctr.) empfehlen Streichung. Schließlich wird die Forderung mit 119 gegen 92 Stimmen abgelebnt. Der Rest des Exlraordinariums wird nach den Vorschlägen der Commission erledigt. Morgen 1 Uhr: Convertirungs'Dorlage; Interpellation Levetzow betr. Organisation des Handwerks; Etat. Schluß 57| Uhr. bei der heutlgen Berarhung der Besoldungsaufbesse- ruugen in der Budgetcommission des Reichstages eine Rede, worin er auSführre, die Finanzlage des Reiches ge- staltete fich recht günstig. Die Vorlage entspreche der Resolution deS Reichstages. An der Aufbefferung participire die Post mit etwa 7, das Heer mit etwa 10 Millionen. Für die Unterbeamteu müffe allerdings noch viel geschehen. Eine Vorlage, welche alle Beamten befriedige, sei unmöglich. Der Petitionssturm war ein ungeheuerlicher. Ihm gingen anonyme Schriften und Schmähartikel zu, die nach der Form von höheren Beamten auSgegangeu feien. Derartiges sei empörend und fördere schwerlich die Sache der Petenten. Doch dürfe dies der wett überwiegende unschuldige Theil der Beamten nicht büßen. Berlin, 17. Februar. General v. Grolmann, Gouverneur des JnvaltdenhauseS, ist von einem Schlag- aufalle getroffen worden. Berlin, 17. Februar. Die ReichStagScommissiou für das neue Handelsgesetzbuch nahm unverändert § 1: „WaS das Gesetz unter Kaufmann versteht" an, desgleichen § 2: „Ein gewerbliches Unternehmen gilt als Handels« gewerbe im Sinne des Gesetzbuches, sofern die Firma des Unternehmers in das Handelsregister eingetragen ist. Alleustein, 17. Februar. Amtlich wird bekannt gemacht: Wegen Schneeverwehung find die Strecken Allenstetn— Kobbelbude, Allenstetn—Guldenboden, Mohrungen—Wormdttt und Mehlsack—BraunSberg biß auf Weiteres unfahrbar. Hamburg, 17. Februar. Der Staatsvertrag zwischen Hamburg und Preußen betreffend die Elb- correctton wurde heute von der Bürgerschaft bestätigt. Bretten (Baden), 17. Februar. Der Großherzog von Baden richtete an den Vorstand des hiesigen Melanchthon- Vereins anläßlich der Feier des 400 jährigen Geburtstage- MelanchthonS ein Telegramm, worin es heißt, daß die Gründung deS GedächtnißhaufeS dazu beitragen möge, die günstige Arbeit in unserer evangelischen Kirche auf der festen Grundlage eines unerschütterlichen Glaubens immer mehr zu fördern, und dadurch die Ziele unserer Reformatoren zu erreichen. Venedig, 17. Februar. Die internationale Pest- conferenz begann heute die Generaldebatte über daS von Oesterreich-Ungarn vorgeschlageue Arbeitsprogramm. ES wurde beschloffen, über die Berathungeu Stillschweigen zu beobachten. Paris, 17. Februar. Zahlreiche griechische Studenten sowie 15 junge Franzosen erschienen gestern auf der griechischen Gesandtschaft, um sich für Kreta anwerben zu laffen. Phllippopel, 16. Februar. Nach hier vorliegenden Nachrichten aus Konstantinopel ist im Ministerrathe beschloffen worden, nicht, wie gemeldet, 5000, sondern 50,000 Mann Reservisten und RedtfS etnzuberufen, sowie die ganze Flotte in Dienst zu stellen. Dieser Beschluß hat bisher die Genehmigung deS Sultans noch nicht erhalten. — Gestern traten die Botschafter zu einer Berathung zusammen. — Ein in Pera angeschlagenes Plakat gibt bekannt, daß die Christen bei den nächsten Ereignissen nichts zu fürchten haben. — Nach einer aus vertrauenswürdiger türkischer Quelle stammenden Mittheilung habe kürzlich zwischen dem Sultan und Lord Salisbury ein Austausch von Depeschen stattgefunden, in welchem der Sultan an das alte freundschaftliche Gefühl Englands für die Türkei appellirte und unter Anderem den Wunsch nach einer Intervention Englands in Kreta ausdrückte. — Wie aus Kanea gemeldet wird, haben sich die beiden türkischen Mitglieder der Gendarmeriecommission geflüchtet. Die vier Mtlitar- AttachöS haben eine neue Commtsfion unter dem Vorsitze des Obersten Chermfide gebildet. 80 für die kretische Gendarmerie bestimmte Montenegriner, die fich zur Abreise eingeschifft hatten, wurden auf Intervention deS russischen Con- sulS hin wieder ausgeschifft. Athen, 17. Februar. (Reutermeldung.) Eine Feld- batterie geht unter dem Befehle des Prinzen Nikolaus nach Larissa ab. Konstantinopel, 17. Februar. Die fremden Kriegsschiffe haben Befehl erhalten, auch in Kisam o zu ankern, eventuell dort Mannschaften zu landen wie in Kanea. — Die Heimkehr der Militärattaches steht bevor. — Es finden täglich Botschafterconferenzen statt. Die gemeldete MobilifirungSordre umfaßt alle 64 Redif- bataillooe und die Greuzliniendivifionen 6 und 17 vom dritten Corps, iuSgesammt 98 Bataillone, rund 80000 Mann. Konstantinopel, 16. Februar. Heute wurde die Bildung zweier Geschwader für Kreta beschloffen, bestehend aus zusammen 9 Kriegsschiffen und 20 Torpedoboote», denen fich auch die Statiousschiffe im Mittelmeer anschließen sollen. Der Marineminister beantragte einen außerordentlichen Credit von 500,000 Pfund. — Nach Depeschen aus Kanea landete daS Transportschiff „Jnajet" in Sitia türkische Truppen. Depeschen deS Bureau „Herolds Berlin, 17. Februar. Der Kaiser stattete heute Vormittag dem Reichskanzler Fürsten Hohenlohe eine* Besuch ab. Berlin, 17. Februar. Der Kaiser fuhr heute Morgen um 9Vg Uhr beim österreichisch-ungarischen Botschafter und eine Stunde später beim englischen Botschafter vor. Mit beiden Diplomaten hatte der Kaiser eine längere Unterredung. verliu, 17. Februar. Die auf Anweisung des Präsidenten deS Reichstages, Freiherrn v. Buol, vervielfältigten Marinetafeln des Kaisers sind den einzelnen Abge- ordneten zugestellt worden. Berlin, 17. Februar. Im preußischen Herren- hause wurde heute die Lehrer-Besoldungs Vorlage berathen. Nach Schluß der Generaldebatte wurden die Paragraphen 1, 2 und 8 angenommen. Morgen Fortsetzung und ferner Antrag Graf Frankenberg, betreffend den Margarine-Gesetzentwurf. Berliu, 17. Februar. Der Miltär-Etat wird die Budget Commtsfion des Reichstage- in der nächsten Woche beschäftigen. Berliu, 17. Februar. Die Voruntersuchung gegen v. Tausch und Freiherrn v. Lützow wegen Urkundenfälschung soll nunmehr abgeschloffen sein, so daß die Er- Hebung der Anklage dem,rächst zu erwarten ist. Die Untersuchung gegen Tausch wegen Meineide- und Verbrechen- im Amte wird unabhängig von jenem Verfahren noch fortgesetzt, dürfte jedoch ebenfalls in allernächster Zeit zum Abschluß gelangen. Die Erhebungen in dem Verfahren wegen Majestätsbeleidigung dauern noch fort. verliu, 17. Februar. Zwischen den Großmächten schweben, wie die „Post" erfährt, noch fortgesetzt Verhand- lungen über die Art einer Flotten-Demonstratton vor Kreta. Es scheine, als wolle man, ehe man einen Beschluß saßt, abwarten, ob Griechenland sich noch weiter zu gewaltsamen Maßnahmen wird verleiten laffen. Berliu, 17, Februar. Der „Nordd. Allg. Ztg." wird aus Wien telegraphirt: Vor Kanea ist der rangalteste Commandeur der englische, vor Retimo der französische, vor Strtia der russische. Der Vorschlag zur Blokade de- PyräuS ist von Deutschland ausgegangen, worüber die Mächte .wegen der Art der Ausführung noch verhandeln. Frankfurt a. M., 16. Februar. Die „Jraokf. Zig." meldet aus Kanea: Weitere griechische Truppe* wurden gelandet und find bis in die Nähe der Stadt vorgedrungen. Die Türken im Innern des Lande- wollen fich den regulären Truppen ergeben. Die Occupation Kreta- durch Griechenland ist bevorstehend. Die Ruhe dauert fort. Der griechische Conful ist zurückgekehrt- die montenegrintscheu GenSdarmeu find abgereist. Frankfurt a. M., 17. Februar. Die „Franks. Ztg." meldet aus Konstantinopel: DaS größte Aufsehen erregt es hier, daß seit gestern in Kilia, eine Stunde von der Mündung des Bosporus entfernt, drei russische Schiffe kreuzen. Authentisch kann der Correspoodent hiuzu- fügeu, daß der russische Botschafter mit mehreren Bäcker* in Pera Contracte auf eine tägliche Lieferung von vorläufig 5000 Broden abgeschloffen hat. Der erste BrodtrauSport wurde gestern nach Kilia befördert. Köln, 17. Februar. Die „Köln. Ztg." bestätigt, daß die von Deutschland vorgeschlagene Blokade des Pyräu- bereit- die Zustimmung der meisten Mächte gefunden hat. — Nach zuverlässigen, in Athen eingelaufenen Nachrichten liege* z. Zt. in den kr et en fisch en Gewässern 9 englische, 6 italienische, 6 russische, 4 französische und 3 österreichische Kriegsschiffe mit einer Gesammtbesatzung von 11,000 Maua. Köln, 17. Februar. Der „Köln. Ztg." wird auS Athen gemeldet: Der griechische KrtegSminister veröffent- licht den Befehl an den Commandanten der auf Kreta befindlichen griechischen Truppen, in welchem e- u. A. wörtlich heißt: Nachdem Sie mit den Truppen in Kreta an einem geeigneten Punkte gelandet find, wollen Sie die Insel i« Namen de- König- besetzen, die Türken vertreiben und vo* den Befestigungen Besitz nehmen. Bern, 17. Februar. Gin schweizerisches Geschäftshaus erhielt seitens der griechische» Regierung den Auftrag, 120,000 Kg. Verbandzeug zu liefern. Wie», 17. Februar. Der Pariser Correlpoudent der „"neu Freien Presse" hatte eine Unterredung mit dem russischen Militär-Attache, Oberst Peschkow. Letzterer erklärte, daß die griechische Regierung zu ihrer jetz'gen Haltung uur durch die politischen Agitatoren gebracht wurde. Die griechische Regierung habe sich früher mit deu Agitatoren absolut nicht abgegeben und betrachte auch jetzt noch Kreta alS eine unhaltbare Last. Die griechische Bevölkerung von Kreta wolle auch keinen Anschluß au Griecheulaud, sondern möchte am liebsten unter deu Schutz der Großmächte gestellt werden, damit endlich einmal Ruhe und Frieden auf der Insel hergestellt werde. Weiter demevtirte Peschkow alle Nachrichten von einem bevorstehenden Einlaufen der russischen Flotte im Bosporus, sowie auch dtejeuigen betreffend eine Berproviautirung der russischen Botschaft auf längere Zeit. Wien, 17. Februar. Das „Fremdenblatt" schreibt: Au» Creta kommen Nachrichten über Bewegungen und Actionen der Aufstäodtscheu und der von dem Obersten VassoS geführten griechischen Truppen, denen Griechenland Verstärkungen nachsendeu will. Dem gegenüber haben die Befehlshaber der internationalen Kriegsflotte daS Wort. Die Diplomaten haben daS ihrige gethan, indem sie die Athener Regierung gewarnt haben. Im äußersten Falle find die Admiräle angewiesen, ihre Thätigkeit im PträuS selbst fortzu- setzen. Man hofft tudeffeu, daß diese Nothwendigkeit nicht etotreten wird. Triest, 17. Februar. Der Dampfer „Jllyria" der austro amertkanischen Liute, auf der Reise von New Orleans nach Triest begriffen, ist seit 14 Tagen überfällig. Mau befürchtet, daß er im Ocean zu Grunde gegangen ist. Brüssel, 17. Februar. Gestern sind in Antwerpen abermals 12,000 Gewehre nach Griechenland ein- geschifft worden. — Gerüchten zufolge beabsichtigt der König daS Parlament aufzulösen, um die HeereSreformfrage der Entscheidung der Wähler zu überlasten. Pari», 17. Februar. Der hiesige griechische Lega- tiooSsecretär Christi des erklärte einem Journalisten, der Sultan trage die ganze Verantwortlichkeit für die Unruhen auf Kreta, weil er die versprochenen Reformen utcht durchführen wollte. Er glaube und hoffe, daß Griechenland nicht eher nachgeben werde, bis die Griechen auf Kreta von dem türkischen Joche befreit sein werden.^ Paris, 17. Februar. In deu Waudelgäugen der Kammer wird die Lage auf Kreta eifrig besprochen. ES herrscht allgemein die Ansicht, daß an demselben Tage, wo von einem französischen Schiffe ein Kanonenschuß gegen die Griechen abgefeuert werde, die Regierung, welche die Verantwortung hierfür trage, gestürzt werde, noch ehe sie im Parlament erschienen wäre. Pari», 17. Februar. Der Direktor der Ottoman-Bank io Konstantinopel, der sich gegenwärtig in Paris befindet, erklärte, daß zur Zeit keinerlei Unruhen in Konstantinopel zu befürchten seien. London, 17. Februar. Die parlamentarische Commission, welche mit der Untersuchung de» James on-Eins alles be- auftragt ist, trat gestern in Westmtnfter-Hall zusammen. Cecile Rhodos leistete zuerst eineu Eid uud wurde dauu des längeren über die Lage der Chartered Companys vor der Jameson'scheu Expedition vernommen. London, 17. Februar. Im Unterhause erklärte Lord Balfour eS für eine unbedingte Nothwendigkeit, die Integrität des türkischen Reiches vollständig zu wahren. Madrid, 17. Februar. Aus Manilla werden zwei bedeutende spanische Stege über die Insurgenten der Phtltpptoen'Jnseln gemeldet. Bet denselben verloren dte Insurgenten 400 Mann. Athen, 17. Februar. DaS griechische ExpeditionS- corpS marschirt gegen Kanea. Da aber die Flaggen von sechs Mächten auf den Wällen der Stadt gehifft find, können dte Griechen nichts unternehmen. Athen, 17. Februar. Nunmehr find auch dte beiden letzten Jahrgänge der Marine-Reserve etnberufeu worden. Zum Befehlshaber der See-Strettkräfte wurde der Admir^s Sramatellos ernannt. Athen, 17. Februar. Auf dte erneuten friedlichen Vorstellungen der Gesandten zweier Großmächte bet der griecht- schen Regierung, behufs Beendigung des ConfltctS zwischen Griechenland und der Türket, ihre Truppen von Kreta zurückzuziehen, erwiderte der Minister des Aeußereu, dte Truppensendungen trügen keinen aggresfiveo Character, sondern bezweckten nur dte Beruhigung deS Landes und Befestigung des Friedens. Belgrad, 17. Februar. Sämwtliche Reserve-Offiziere aller Waffengattungen wurden zu einer vterwöchent- llchen Uebung ein beruf en. Belgrad, 17. Februar. Wie aus Pirot gemeldet wird, rüsten dte bekannten bulgarischen Agitatoren Gebrüder Jbauoff ein großes Frei-Corps auS, um mit demselben in Mace- donien einzufallen. Konstantinopel, 17. Februar. In Folge der Weigerung Griechenlands, dte Rüstungen etnzustellen und nachdem in Macedonten und Thessalien dte Situation durch grte- chische Agitatoren auf einen bedenklichen Stand gebracht ist, beschloß dte Pforte die Mobilifirung von drei Armeecorps und der gesammten Flotte. Berlin, 18. Februar. Wie der „Localaoz." meldet, hatte der StaatSsecretär Marschall gestern eine Unterredung mit dem griechischen Gesandten. ES handelte fich um die Beschwerde wegen der verzögerten Bestellung amtlicher an dte griechische Regierung gerichteter Depeschen- darin liege eine Verletzung der Berner Convention. Der Gesandte erwiderte, daS Postamt zu Athen sei so überlastet, daß selbst dte offictellen Telegramme der griechischen Regierung starke Verzögerung erlitten. Eine böse Absicht habe nicht vorgelegen. Berlin, 18. Februar. Der gestrige Subscripttonsball tm Opernhause nah» deu üblichen glänzenden Verlauf. DaS Saiserpaar erschien um 91/, Uhr, worauf der Ruud- gang erfolgte. Hierauf begann der Tanz. Der Kaiser begab sich später in die Dtplomatenloge, um dte Botschafter und Gesandten zu begrüßen, daselbst verweilte der Monarch über eine halbe Stunde. Er sprach besonders lange mit dem türkischen Botschafter allein, ohne Zweifel über die Situation auf Kreta. Athen, 18. Februar. Ein Schiff mit dem Prinzen Nicolaus und 8 Geschützen an Bord ist nach Thessalien abgegangen zur Aushebung der Reservemarine der Jahrgänge 1873/74. Kanea, 18. Februar. DaS griechische OperationS- corps des Obersten VassoS liegt unthätig vor Kanea. — Dte Großmächte landeten gemischte Truppenabtheilungen in Kandta, Rethymo und Sitia und ersuchten dte griechtschen Consule, diese Punkte fretzugeben und von jeder Action abzustehen. _____________ H. Athen, 18. Februar. Der Minister deS Aeußereu verständigte die Vertreter der Großmächte, daß Griechenland bet seinen Beschlüffeu beharre. ES berufe weder Truppen, noch die Flotte zurück, eS sei vielmehr Befehl er- theilt worden, die Truppensendungen nach Kreta zu beschleunigen. Dte Union Kreta« mit Griechenland werde aufrechterhalten. CocaU» und provinzielles. Gießen, den 18. Februar 1897. * * Ernennung. Seine Königliche Hoheit der Groß- Herzog haben den Fretherrn Volprecht Rtedesel zu Etsenbach zum Oberhofmeister Ihrer Köntgl. Hoheit der Großherzogin zu ernennen geruht. * * Organisation der LandeSuniverfität. Wie Großh. Ministerium des Innern bekannt giebt, haben mit Genehmigung deS Großherzogs dte tm Jahre 1879 über dte Organisation der Landesuntverfität erlassenen Bestimmungen bezüglich der Wahl des Rectors eine Abänderung erfahren. * * Schwurgericht. Behufs Bildung der Spruchliste für dte am 8. März beginnende Sitzungsperiode des Schwurgerichts wurden gestern folgende Namen der Hauptgeschworeuen aus der Jahresliste für 1897 gezogen: 1. Bernbeck, Karl, Wilhelm, Friedberg. 2. Hahn, Karl Pachter, WeningS. 3. Klingfpoor, Karl, Gießen. 4. Roth, Otto, Gießen. 5. Luh, Johan V., Großen Linden. 6. Bierau, Karl, Friedberg. 7. Altmannssperger, Philipp Wilhelm, Friedberg. 8. Schmalbach, Heinrich VI., Crainfeld 9. Pflug, Georg, Professor, Gießen. 10. Christ, Louis, Griedel. 11. Bogt, Gustav, Butzbach. 12. Rtedesel, Friedlich, Frhr. zu Etsenbach in Lauterbach. 13. Stesfan, Heinrich VI., Gettenau. 14. Weiß, Georg II., Altenburg. 15. Beck, Karl Valentin, Alsfeld. 16. Schneider, Karl I., Büdingen. 17. Stein, Konrad, Windhausen. 18. We tdner, Sebastian, Herchenhatn. 19. Schmidt-, Heinrich Conrad, Londorf. 20. Heil, Heinrich I, Qucck. 21. Görtz, Karl, Friedberg. 22. Löberich, Heinrich II., Eberstadt. 23. Bornemann, Richard, Obbornhofen. 24. Lung, Konrad III., Wohnbach. . 25. Maser, Wilhelm, Selters. 26. Seum, Hermann, Fauerbach b. Nidda. 27. Rupp, Konrad Jacob, Dortelweil. 28. Schneider, Dito, Inheiden. 29. Weil, Konrad III., Langgöns. 30. Helm, Friedrich, Gießen. • * Jubiläum. Der Werkmeister D. Wehrum auf dem Gießener Braunstein-Bergwerk feiert heute, 18. Februar, sein 40jähri geS Dtenstjubtläum. Er hat stets ganz er- prteßltche Dienste geleistet- sein Principal und Director halten große Stücke auf ihn und er ist hochgeachtet, sowohl von den Mitbeamten, als auch von den Arbeitern. Wie wir hören, hat die Werkleitung ihm dte herzlichsten Glückwünsche dargcbracht unter wärmster Anerkennung seiner auSgezeich- neten Leistungen während seiner 40 jährigen Thätigkeit, bet welcher Gelegenheit, wie wir hören, dte practische Sette nicht übersehen worden ist. Glück auf! • • Tauz.Erlaubuiß. In den Berichten über Gesuche um Erlaubniß zur Abhaltung von öffentlicher Tanzmusik haben dte Bürgermetstereten nach neuerdings erlassenen Au- Ordnungen neben den sonstigen Bemerkungen auch anzugebeu, >aß an dem Tage, für welchen um Tanzerlaubntß nachgesucht wird, die Feier des heiligen Abendmahles nicht stattfindet. * • Dte diesjährige Trurral Versammlung de» Hess. Lau- be»lehrervereiu» wird nach Beschluß des Vereinsvorstandes u der Osterwoche in Bensheim abgehalten werden. Dte Delegirten der Bezirksvereine tagen am Mittwoch, 21. April, im Saale der Restauration „Hutmacher" dort- tm gleichen Locale findet am Abend desselben Tages der Festcommer» tatt. Dte Hauptversammlung tagt am Donnerstag, 22. April, tm großen Katsersaal deS Hotels „Zum Deutschen HauS" in Bensheim. Referate für diese Versammlung haben dte Herren Taubstummen.Lehrer Mink von BenShetm und Lehrer Hartlev von Mainz übernommen. • • HtlfSverein vom Rotheu Kreuz. Am Freitag hat im Städtischen Saalbau zu Darmstadt eine allgemeine Sitzung der Delegirten der größeren Zweigvereine des Hessischen HilfSveretnS vom Rothen Kreuz und deS Vorstandes des AlicefrauenVereins für Krankenpflege ftattgefuuden, dte von dem Vorstaude des ersteren zwecks Berathung einer einheitlicheren und bestimmteren Organisation einberufen worden war. Zu der Versammlung hatten sich fünf Vor- ftandSdamen de» AttcefranenveretnS mit Frau Geheimrat Strecker an der Spitze und Herr Dr. med. Bennighof, de* Vorstand de» HtlfSverein» vom Rothen Kreuz, Vertreter von Gießen, Friedberg, Bad-Nauheim, Mainz, Offenbach a. M., Worms und Bingen, sowie Herr Pfarrer Steiner vom Darmstädter Dtacouissenhau» Elissbethenstift, tm Ganzen 19 Herren, etugefunden. Nach einer Begrüßung der Er- fchtenenru durch den Vorsitzenden wurde in die Berathung eingetreten, als deren Resultat der Vorsitzende später dte folgenden Punkte zusammenfaffen konnte: 1. man müsse thunltchft BerufSpflegerinoen zu gewinnen suchen. 2. Es ist erwünscht, Helferinnen theoretisch und praktisch vorzubilden. ES empfehle sich daher, daß Alicehospital, Elisabethensttft, die Hospitäler und Kliniken in Gießen, Bad Nauheim, Offenbach, WormS, Mainz rc. so und so viele Pflegerinnen auS- zubtlden unternähmen und mindestens, sobald Kriegsgefahr fich zeige, mit den Cursen beginnen möchten. Sache der einzelnen Zweigvereine sei eS, festzustellen, ob an ihrem Orte einen solchen Cursu» einzurichteu fich ermöglichen läßt, oder fich wenigstens für den Kriegsfall eines gewissen Bestände» von Frauen und Jungfrauen, dte zur Krankenpflege bereit seien, zu sichern. Zu der Frage der Gewinnung der Pflegerinnen nahm auch Herr Medicinalrath Dr. Köhler da» Wort. Derselbe betonte, daß die Frage der Gewinnung von Pflegerinnen eine reine Finanzfrage sei. Er glaube nicht, daß die Anstalten mit den Kosten belastet werden könnten. Wenn der Verein vom Rothen Kreuz dte nötigen Gelder dafür flüssig mache, so werde der gute Wille dafür sicher vorhanden setn. Zu der Erörterung der Frage, ob Kräfte deS Rothen Kreuze» für Reserve-Lazarethe verwendet oder ob Vereins-Lazarethe gegründet werden sollten, nahmen die Herren Fabrikanten Wecker und Henle-Offenbach da» Wort, Herr Wecker führte aus, der Verein Offenbach habe sich dagegen ausgesprochen, irgend eine Thätigkeit in den Reserve-Lazarethen zu entfalten- er habe fich vielmehr für Errichtung eines Vereins LazarethS mit 120—150 Betten ausgesprochen. Sehr schwierig sei die Frage der ärztlichen Hilfskräfte, da die Mehrzahl der Aerzte noch In miliiär- pflichtigem Alter stehe. Herr Henle meinte, eS dürfte ge- rathen fein, daß der Vorstand deS HilfSoereinS mit der obersten Sanitätsbehörde deS 11. Armeecorps fich wegen der tm Nothfalle zur Verfügung stehenden Militärärzte jetzt schon in Verbindung setze. Die Berathung der wetteren Tagesordnung wurde schließlich vertagt und dte Sitzung in vorgerückter Stunde geschloffen. • * Lehrer für Afrika. Da» auswärtige Amt in Berlin läßt gegenwärtig lt. „Offb. Ztg." durch dte Regierung»- behörden Umfragen bet den Schulaufsichtsbehörden nach Lehrern veranstalten, dte bereit wären, in den Colontaldienst nach Afrika zu gehen. ES wird denselben ein Gehalt von 4—6000 Mk. in Ostafrtka und von 5000 Mk. für Kamerun und Togo zugefichert. Außerdem erhalten die Lehrer, welche fich zur Uebernahme einer Stellung verpflichten, 1000 Mk. Ausrüstungsgeld und freie Reise. Bedingung ist ein Alter von nicht unter 24 und nicht viel über 30 Jahren. Bewerber müssen fich außerdem einer guten Gesundheit erfreuen und Tüchtigkeit tm Amte nachweisen. Die B rträge schließen eine Verpflichtung von 2 bi» 21/, Jahren in fich. *• Wetterbericht. Die Depression, welche gestern vor der nördlichen norwegischen Küste lag, zieht weiter gegen den hohen Norden ab und steht durch einen furchenartigen Ausläufer mit der Depression in Rußland in Verbindung. Uebet dem Nordseegebiet und dem Nordosten Deutschlands weben mäßige bis frische östliche und nordöstliche W'nde. Das Maximum schwindet rasch wieder zusammen und hatte daselbst heute Morgen einen Kern über dem Alpengebiet. Dabei bestand jedoch über dem nördlichen Aipen-Vorlande eine flache Theildepression. Dementsprechend hatten auch die Hochstationen wolkenloses Wetter. — Voraussichtliche Witterung: Thetls heiteres, theilS nebeliges Wetter- tagsüber kühl, NachtS Frost. Grunberg, 16. Februar. In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde in der Restauration „Zum wilden Mann" im Gastzimmer der größte Theil der auf dem Buffet stehenden Biergläfer zertrümmert, auffälliger Weise, ohne daß Jemand im Hause von dem ganzen Vorfall etwas hörte. Zur Ermittelung des oder der Thäter fehlt bis jetzt jeder Anhaltspunkt. — Die hiesigen Metzger scheinen, laut „Darmft. Ztg.", fich jetzt Concurrenz machen zu wollen. Wahrend in der Regel nur Rinder geschlachtet werden, offeriren nun zwei Metzger prima Mastochsenfleisch zu 66 Psg. daS Pfund. Wohl infolge dessen Haden fich die meisten anderen Metzger zur Herabsetzung der Preise deS Rind- fleischeS von 60 auf 50 Psg. da» Pfund entschlossen, wa» von den Consumenten mit Freuden begrüßt wird. + Seih-Nidda, 17. Februar. Gestern starb hier unsere älteste Einwohnerin, die von hier gebürtige Fran Joh. Philipp Melchior Ulrich Wiitwe, im 88. Lebensjahre nach ganz kurzem Krankenlager. W. An» bet Wetteran, 17. Februar. In dem benach- barten Bingenheim kam gestern Nachmittag ein sehr bedauerlicher Unglücksfall vor, der wieder einmal zeigt, wie vor- tchtig man bei kleinen Kindern sein soll. Ein Topf mit lebend heißem Kaffee stand aus dem Tische und daneben be- and sich ein Kind in feinem Wagen. Das Kind erhob fich und riß den Topf mit der glühenden Flüssigkeit über fich, wodurch e» sich den Körper an verschiedenen Stellen heftig verbrühte. -a- Romrod, 17. Februar. Wie in vielen anderen Orten, so hat fich auch hier der Staar theilweife al» „Standvogel" eingewöhnt. Alljährlich bleibt eine größere Anzahl unserer ob ihrer Nützlichkeit so geschätzten befiederten Freunde über Winter da. Leider gehen aber immer viele dadurch zu Grunde, indem sie von oben in die Kamine geraden und so einen qualvollen Tod finden. AuS den Kaminen deS Großherzoglichen Schlosse» hat Herr Schloßverwalter Haack diesen Winter über 70 Stück hervorgeholt, die meisten S,«,, b , ÄS fatrtt a.2» ft*v* prsctilch hn ' ist mt«I, ta*«. mittig rsi&*s btt btt vüth gk« 5M * >Ä; °-h«» V°nle-Vfferibach M Offenbach habe '"Meit in 7! a. e vielmehr für nl‘ ^0 150 BeL W b« ärztlichen rie noch In mtltiär. »einte, es dürste fle, HtlfSverelos mit der meecorps fich wegen ,6en Militärärzte jetzt ^Ehung der weiteren : nnd die Sitzung in Artige Amt in Berlin urch die Regierung-' Behörden nach Lehrern e° Colontaldienst denselben ein Gehalt d von 5000 Mk. für uherdem erhalten die vt Stellung vnpflichlen, Steift. Bed/ogung ist bitl ßbtr 30 Stfrtn. guten TeiuadiM «• rtWtt. Die B'.eiruge 1 ^xtn in sich, a, weiche gestern Dor zieht weiter gegen den len surchenartigen Aurin Verbindung. Utbtr ttn Deutschland- totbtn -östliche Winde. Dal imtn und hatte daselbs. ilpeogebiet. Dabei be> n-Voriaude eine stäche n auch dir Hochstationen tiichr Witterung^ W, tagsüber kühl, er Nacht von Sonntag ou „Zum wilden Mann^ aus de« Buffet stehenden alliger Weise, ohne dah Borsall etwas HSrtk. r sehit bis jetzt jeder etzger M°en, laut m* I« »»““■ |«MW 8JJ Mrfel* l“667 «bt« M «'1■* ’ btt M' d-« * Ifggb ®al SrKS- rrtfl, qtn dem btwMb* r .in lehr bedauer- W ein Jt wie öoi- W- , Mi,Ien andere" ®lt ” ihtilweise Staor jttl( W befiederu" io E i-°-er o“ waren schon tobt, und die noch lebenden gingen trotz sorgsamster Pflege bald ein, jedenfalls infolge erlittener Beschädigungen beim Niederflattern und »Stürzen in den Schornsteinen. □ Darmstadt. 17. Februar. Ueber den deutschen Oberrhein verbreitete sich heute Abend im Hochschul« VortragSchc'u» Herr Geh. Baurath Sonne, ehemaliger Profkflor für Eisenbahn- und Wafferbau an der Hochschule, jetzt Präsident der gewerblichen Centralstelle. Als besonderen Punkt deS Oberrheins betrachtete er etwas näher Alt-Breisach, ehedem eine stolze Festung, jetzt ein bescheidenes Landstädtchen, mit der dort interesianten Gestaltung des Rheins, stellte in Parallele den ehedem so verkehrsreichen Oberrhein und den nach dem großartigen Plane des badischen Ingenieurs Tulla, besten Denkmal in Alt-Breisach steht, corrigirten Rhein, wonach die Strecke von Basel bis zur hessischen Grenze, 354 Kilometer lang, um etwa ein Viertel gekürzt, dem Strom ein regelmäßiges und fest gelegtes Bett gegeben werde- die Arbeiten fallen zwischen 1817 und 1877. Namentlich Baden, Elsaß und die Pfalz haben die Bortheile der Correction in erheblicher Abschwächung der Sommer- Hochwasser, Sicherung der anliegenden Grundstücke, Gewinn fruchtbaren Lande», Besserung der Gesundheit der Rhein- anwohner usw. erfahren; für die Strecke unterhalb Oppenheim haben sich die Hochwasser-Verhältnisse etwas ungünstiger ge- staltet. Neues Leben ist in unserem Jahrhundert am Oberrhein erwacht: WormS hat sich von 5000 Ansangs deS SaculumS auf 30 000 Einwohner vermehrt, Mannheim hat einen der größten Flußhafen am Rhein, den Verkehr quer über den Rhein vermitteln von Basel bis Mainz jetzt 10 Brücken (vor 50 Jahren nur 1) u. dgl. m. Der frischen deutschen Jugend falle eS zu, das waS die Alten verbessernd am Rhein geschaffen, in Schutz und Pflege zu nehmen und, wenn eS sein muß, mit dem Schwerte in der Faust zu vertheidigen. (Beifall.) — Der zweitletzte Vortrag am 3. März wird in das Gebiet der Archttectur, der letzte, 14 Tage später, in das öec Physik führen. Maio,. 17. Februar. Heute Mittag stürzte der Schiffer MooS infolge eines Fehltritts von einem Dampfboot in btn Rhein und ertrank. Die Leiche konnte noch nicht aufgefunden werden. ♦ Frankfurt a. M., 15. Februar. Der auf der Zeil hier- selbst gelegene sog. „Darmstädter Hof" gehörte ursprünglich der Patricierfamilte Bromm und kam später durch Umtausch gegen da» Klapperfeld in Besitz der Hkffen-Darmftädtischen Fürstenfamilie, welche ihn bekanntlich vor einigen Jahren verkaufte. Zm Hose dieses Hauses stand das alte Bromm'sche HauS, welche» 1556 erbaut wurde. In den oberen Zimmern dieses Haufe» logirten im Jahre 1557 Melanchthon, als er nach WormS reiste, und mit ihm sein Schwiegersohn Caspar Peucer, Paul Eber, Joachim Comerarius, Johann PiftoriuS von Nidda, sowie Hubert Languet, der gemeinsame Freund irlvin» und MelanchthonS. Während de- mehr als achttägigen Aufenthaltes MelanchthonS kamen hierher viele Anhänger der Reformation, um mit dem großen theologischen „Mit- und Hauptreformator" zu verkehren. * Große Allgemeine Gartenban-Ansstellnng vom 28. April bi» 9. Mai 1897 in Berlin. Außer Sr. Maj. dem Kaiser haben auch Ihre Maj. die Kaiserin einen Ehrenpreis gestiftet. Der Herr Minister für Landwirthschaft, Ehrenpräsident der Ausstellung, hat bis zu 10,000 Mk. für den Fall eines DeficitS bewilligt. Von neuen Ehrenpreisen nennen wir ferner eine herrliche in Silber getriebene Bowle von Herrn Geh. Commerzienrath Krupp in Essen, einen Silberkaften von Herrn Hoflieferanten Hefter, 200 Mk. von Herrn Louis Ravens, 300 Mk. von Herrn Commerzienrath Arnhold, 300 Mk. vom KceiS-AuSschuß für Niederbarnim rc. DaS Auditorium der Chemiehalle soll in eine Felsenlandschaft mit Rhododendron und Azaleen re. umgewandelt werden, aus der ein Wasserfall, der Abends von unten farbig beleuchtet wird, herabrauscht. Der Haupttheil der Chemiehalle wird von blühenden Rosen rc. eingenommen werden. Die Fischerei- Halle erhält ebenfalls Felsenschmuck und eine besondere Anziehungskraft durch sieben Dioramen, gemalt von den berühmten Malern des Alpenpanoramas: Professoren Nummels- pacher und Herwarth. Es sind in Aussicht genommen: Rominten, Ploen, Wilhelmshöhe, Muskau, Schönbrunn, Versailles und die Villa d'Este. Die Bindereien werden das ganze Gebäude der Stadt Berlin einnehmen, die Obstweine öen Hefter'schen Pavillon. * Dresden, 16. Februar. Die Kreuzkirche ist nicht mehr zu retten. Kirche und Thurm bilden ein Flammenmeer. Die Nachbarhäuser sind gefährdet. Ganz Dresden ist auf den Beinen. — Der Platz bei der brennenden Kreuzkirche wurde vom Militär abgesperrt. Da» Dach der Kirche ist zusammengestürzt. König Albert ließ sich eingehend über -en Brand Bericht erstatten. Prinz und Prinzessin Friedrich August waren auf dem Brandplatze erschienen. Die Kirche war mit 1% Millionen Mark versichert. * Leipzig, 17. Februar. Der Commerzienrath Ernst Meh hat dem „Leipziger Tageblatt" zufolge dem Verband deutscher Handlungsgehilfen für das geplante Genesungsheim die Summe von 10000 Mk. gespendet. ♦ München. 17. Februar. Im deutschen Theater entstand gestern gegen Abend ein Speicherbrand. Die Vorstellung mußte unterbleiben. * Bretten, 16. Februar. Bei herrlichem Wetter wurde soeben unter Anwesenheit von Tausenden die Grundsteinlegung zum Melanchthonhause mit Gedächtnißhalle nach vorangegangenem Festgottesdienst vollzogen. Die Festrede hielt der bekannte Melanchthonforscher Professor NikolaS Müller (Berlin), der auch die Anregung zur Feier gegeben hatte. Hammerschläge vollführten der Präsident des Ober- kirchenraths Wielandt, Kreisdirector Peucer, der auS MelanchthonS Familie stammt, Prälat Schmidt, Consistorialprästdent Stockmann (Wiesbaden) und zahlreiche Geistliche. Mit örm Schlußgesang: „Eine feste Burg ist unser Gott" endete die Feier. zJn der heute Früh abgehaltenen Au-schußsitzung wurde mitgetheilt, daß die Beiträge sich jetzt auf 28,000 Mk. belaufen. * Meh. 15. Februar. Der frühere RrichStagS-Abge- ordnete Dr. Haas hat seinen Sohn, Wachtmeister bei dem 5. Husarenregiment in Nancy, um dessentwillen er sein ReichStagSrnandat hatte aufgeben müssen, durch einen Sturz vom Pferde verloren. Dr. HaaS hat bekanntlich seinen Wohnsitz ebenfalls nach Frankreich verlegt. * Wien, 17. Februar. Der Pfarrer der Augustiner- kirche, Dörfel, theilt mit, er werde Strafanzeige erstatten, weil ihm versichert worden sei, Mitterwurzer werde in Gotha begraben und nicht verbrannt werden, sonst hätte er nicht die Einsegnung vorgenommen. Die für Freitag anberaumten Seelenmessen wurden abgesetzt. * Paris, 10. Februar. Man liest heute im „Journal": „Bruchstücke eines Briefes, gerichtet an Herrn DescubeS, Abgeordneten der Corröze und Präsidenten des Vereins der Radfahrer-Eclaireurs. Mein lieber DescubeS! Ohne Weiteres und rundweg, wie man dies von einem Manne, der Ihren würfe- ligen Namen trägt, nicht erwartet hätte, haben Sie mich mit einer überaus heiklen Mission in Deutschland betraut. Seit gestern zurück, habe ich mich sofort heute früh an die Abfassung meines Berichtes gemacht. Sie sehen, mein lieber Ehrenwerther, daß ich unter der Außenseite eines FaullenzerS eine aufreibende Thätigkeit verberge und daß ich mich gleich vielen Anderen im Schooße der Commission deS Palais Bourbon sehr gut auSnähme. Sie haben mich, wenn ich Sie gut verstanden habe, gebeten, mich mit eigenen Augen davon zu überzeugen, welche militärischen Dienste die Deutschen vom Fahrrad im Falle eineß Feldzuges erwarten. Man kann es nicht leugnen: Unsere Nachbarn sind auf diesem Gebiete viel weiter als wir. Die Frage der vielsitzigen Maschinen unter anderem, die bei uns noch so bestritten wird, ist seit langem in deren Generalstab in einer Weise entschieden, die ich vortrefflich finde. — — — (Hier einige Einzelheiten, deren technische Trockenheit die Frivolität meiner gewöhnlichen Leser verletzen könnte.) — — — Sie kennen, mein lieber DeScubeS, meinen Patriotismus und die Aengstlich- keit, mit der ich alle» prüfe, waS die Vertheidigung des Landesgebiets und das Ansehen unseres angebetenen Frankreichs berührt. Sie werden also begreifen, wieS eS geblutet, mein Herz, als ich dort drunten constatirte, daß alle unsere foldato-radfahrerischen Anstrengungen eitel, zu Brei zerrührt wären, wenn wir die Augen angesichts einer Neuerung schlöffen, über die zu berichten ich die Ehre haben werde. Es handelt fich um dte Organifirung der radfahrerfeindlichen Militärhunde in Deutschland. Dieser Name allein enthebt mich der Mühe, mehr zu sagen. Es war mir, da ich mich für einen deutschfreundlichen Belgier ausgab, gestattet, diesen kyno velophobischen Versuchen betzuwohnen. Wenn meine Seele eines guten Franzosen nicht auf die Folter gespannt worden wäre, so hätte ich herzlich gelacht, denn das war im Grunde überaus lustig! Eine gewisse Anzahl deutscher Radfahrer, die französische und russische Uniformen trugen, kommen nach und nach auf das Manöverfeld gesaust. Man läßt die Hunde einzeln loS und diese ekligen Biester rennen ver- rätherisch hinter dem vermeintlichen Fremden dahin und springen ihm auf den Rücken: daS führt zu einem Sturze des Manne» und der Maschine und dann drückt sich der abscheuliche Köter. Verschiedene Leckereien belohnen sofort den Hund. Dann kommt daS Gegenstück! Andere Radfahrer ia deutschen, italienischen und österreichischen Uniformen fahren unbehindert heran. Manchmal irrt sich ein dummer Hund und springt auf sie loS. Da gibt e» aber Keile, die sich gewaschen haben.--Die deutsche Armee zählt gegenwärtig Tausende von velöphoben Hunden. Glauben Sie nicht, Herr Abgeordneter und Präsident dec Radfahrer- EclaireurS, daß eß für Frankreich hohe Zeit ist, baß Auge aufzuthun — und daß gute? Genehmigen Sie u. s. w. Alphonse AllaiS." * Adelaide, 7. Januar. Heiße Weihnachten hatte diese» Jahr ganz Australien,- an einzelnen Punkten, wie auf der Albemarle Station im Rioerina-District, stieg die Temperatur während der Feiertage biß zu 45 Grad C. Dazu wehte ein so rasender Staubsturm, baß eß im Freien saft uumögl ch war, die Augen zu öffnen. Besonder» schwer wurde die Ortschaft Nevertire (N.-S.-W.) heimgesucht. Am 28. Decrmber fuhr ein Sturm über die Stadt hin, der dieselbe vollständig vernichtete. Fast alle Gebäude wurden umgeworfen, das große Jngar-Hotel wie ein Kartenhaus weggeblasen, die beiden Kirchen liegen flach auf dem Boden. Ganze Dächer wurden weithin fort- getragen, die Eisenbahnstation ist verschwunden, nicht ein Telegraphenpfahl blieb stehen. Die Verluste find groß, viele Menschen krochen in die Wafferlöcher und retteten so wenigstens das nackte Leben. Auf einer Strecke von 30 Kilometer Länge und 10 Kilometer Breite ist blühendes Land in eine Wüste verwandelt worden. * Eine Bestellung von ca. 40 Stück Lokomotiven hat die jap.anIsche Regierung bet einem englischen Werke, den Baldwin Locomotive Work», kürzlich gemacht. Es scheint demnach, daß die Herren Japaner es für gut befinden, von Deutschland nur die wissenschaftliche Ausbildung in den verschiedensten Z «eigen zu entnehmen, unß aber mit materiellen Aufträgen gegen die Auslandsstaaten zurückzusetzen. (Mitgetheilt vom Internationalen Patentbureau von Carl Fr. Reichelt, Berlin NW. 6). ' Abgewinkt. Sie: „Sehnen Sie sich nicht nach einem eigenen Heerd, Herr Lieutenant?" — Er: „Durchaus nicht, gnädiges Fräulein, habe famosen Spiritusbrenner, genügt vollkommen." Citeratur unö Kmft — Von besonderem Werth und Interesse für die gesammte Geschäftswelt ist das soeben bei Schulze u. Co., Leipzig, Querstraße 33 erschienene Adreßbuch der Adreßbücher, ein Verzeichniß von etwa 1000 neueren Fach-, Handels-, Städte- und Lander-Adreßbüchern der Welt; Preis 50 Pfg. Das Werkchen führt nicht nur alle Adreßbücher fystematifcb auf, es bringt vielmehr recht ausführliche Mittbeilungen über Inhalt, Erscheinungsjahr, Preis rc. der einzelnen Bücher und wird sich gewiß so als zuverlässiger Führer auf diesem Gebiete der Litteratur immer bestens bewähren. — Wilhelm der «roße- Bilder aus dem Leben des Helden in Liedern und Werfen. Von Fr. Ohnesorge. Preis 1 Mk. Verlag von Otto Salle in Berlin^., Maaßenstr. 19. — Das weite deutsche Vaterland rüstet sich zu einer würdigen Begehung des TageS, an welchem vor 100 Jahren Kaiser W'lhelm der Große, der unvergeßliche Begründer des deutschen Reiches, geboren wurde. Für biete Feier eine von echt patriotischem Geiste getragene Gabe zu bieten, hat sich die vorliegende Diwtung des besonders durch seine mustergiltige Uebertragung der Frithjofssage bekannt gewordenen Schuldirectors Ohnesorge zur Aufgabe gemacht. Dieses insbesondere auch zur Aufführung in Vereinen, Gesellschaften, Schulen bestimmte Buch behandelt das ganze Leben Kaiser Wilhelms I. in 28 einzelnen Gedichten. Feinsinnige Beurtheiler haben diese Dichtung als ein edleö Geisteswerk von hoher Formvollendung bezeichnet. Für die bevorstehenden Festlichkeiten zum 22. März kommt diese von dichterischem Schwünge getragene und gehaltvolle Gabe gerade recht; zudem sichern ihr die elegante Ausstattung und der billige Preis von 1 Mk. in den Kreisen der zahlreichen Verehrer deS großen Kaisers und bei den patriotischen Vereinen diejenige gute Aufnahme, welche sie bei ihren Vorzügen in der That verdient. Briefkasten. rr^e(6 B........m. Bitten etwas zu „bremsen", da überreich Stoff vorhanden. Red. kirchliche Anzeigen der Stadt Giehen. Avangelische Gemeinde Die Bidelstnnde am Donnerstag den 18. Februar im Con- firmandensaal der Neustadt füllt au». GofteSdimft der israelitischen Religionsgesellschaft. Freitag Abend 5* *> Uhr, SamStag Vormittag 8" Uhr. Nachmittag 3 Uhr, Sabbathausgang 685 Uhr. Nachmittag 2« Uhr SchrifterklLrung in der Synagoge. Wochengottesdienst Morgens 7 Uhr, Abends 5*» Uhr. Gottesdienst in der Synagoge. SamStag den 20. Februar. Vorabend 5« Uhr, Morgens 9 Uhr, Nachmittags 3 Uhr. Sabbathausgang 630 Uhr. Verkehr, Can», «n» Volkrevtrehschaft ,"N***A' 171 Februar. Fruchtmarkt. Rother Weizen JL 13,80, weißer Weizen JL 13 55, ftorn JC 9 65, Gerste 7.20. Hafer X 5.70. Seide mit 25 pEt. Rabatt! und Qualitäten in Seiden- Damasten, bedruckter Foulard-Seide, glatter, afftuifter, carrlrhc Hermeberg-Seide rc. porto- und steuerfrei los Haus Muster umgebend. 16 Seiden-Fabriken 6. Henneberg (k. u.k. Hon.), Zürich, Bekanntmachung. Nachdem sich bei dem bisheran geduldeten Fußgängerverkehr über den Hof der Stadtknabenschule Mißstände ergeben haben, dabei auch unbefugter Weise drr Hof der Aliceschule betreten worden ist, bringen wir auf Be schluß der Stadtverordneten-Versammlung vom 21. v. Mts. hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, daß von nun ab der Hof der Stadtknabenschule von Abends 8 Uhr (in den Monaten April bis September von Abends 9 Uhr) bis zum andern Morgen verschlossen gehalten werden und daß während dieser Zeit das Betreten des Hofes der Stadtknabenschule und dasjenige des Hofes der Aliceschule überhaupt Unbefugten ausdrücklich untersagt ist. Zuwiderhandelnde haben Anzeige und Bestrafung zu gewärtigen. Gießen, den 15. Februar 1897. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 1674 1657] Kleines Logis zu vermiethen. Neuen Bäue 6. Mt. Schlachthaus. Freibank. 1675 Heute und morgen: Rindfleisch, nicht ladenrein, pr. Psd. 48 Psch. krischt Schellfische empfiehlt 980 J. NI. Schulhof. 1667] Drei schöne Wohnungen von je 3 Zimmern, Holzstall, Gartenantheil und sonstigem Zubehör in der Liebigstratze zu vermiethen. Näheres bei Weißbinder Häuser, Klein-Linden. 1577] Der mittlere Stock, 4—5 Zimmer, zum 1. April zu vermiethen. ___Dammstratze 24. 875] Der mittlere Stock meines Hauses, Asterweg 29 (Schillerstr Ecke), bestehend aus 5—6 Zimmern, 2Kammern, 2 Kellern, Trockenboden, eoent Badeeinrichtung, ist für sogleich oder später zu vermiethen. Dr. Haupt, Arzt. 674] Hammstratze 12: FamiltenlogiS, 3 Zimmer mit Zubehör, zu vermiethen. __________Näheres Lahnstrabe II. 431] Der mittlere Stock meines HauseS ist per 1. April anderweit zu vermiethen. H. Schmidt, Bahnhofstraße 37. zwei Neubauten «rofdorferstratze 7 und 9 ist rntt allem Zubehör sofort zu ««d 9 ist rntt allem Zubehör sofort zul 1604] «rlerrgaffe 18 ein kleines Logis I vermiethen. H. Rinn V., Heuchelheim. I zu vermiethen. H. F. Raffaner. 1540] Ein kleines Familtenlogls zu vermiethen.__________Schlotzgasse 17. 44] Der zweite Stock in meinen lind 5. Abänd rung des Statuts. 1664 Ertt.. 1. immern 1665 Der Vorstand. Henkel A Co., Düsseldorf. 730 UnOieriroffen echt mit ^^^^mchrichtenj Harke Pfeilring |mrt.„PfellrlBg'' In Dosenä io,20u.6o Pf,, in Tubtna 40 u. 80 Pf. Es ladet ergebens! ein nehme. Hochachtungsvoll Dem essen Kaufgesuche Oberhessen Section 1653 urt a. M. Die Dlrection. -li 1552 die Expedition d. Bl. 1365 16« aus. die Expedition d. Bl. 1549 Brüder Schmidt. 1536 Frankfurt a. M. 1527 (Eitra 30 Centner Heu -u verkaufen. 1368 Heuchelheim, Brauhausstraße 59 In den Apotheken und Drogerien. 1. 2. 3. folgm^ 1 des Kerrn Heneraflecretär patzig aus Aerliu Die Parteien, ihre Ziele und Bestrebungen. Dir 7 Mannheim aal Änlaß Pfndt- uni Xindvirh i »eUtt 60 adgrgeben rvrotllrll bi Schönheitsmittel und zur Hautpflege. Theile einem verehrt. Publikum ergebend mit, daß ich nach wie vor Besorgungen bei Beerdigungen Überwahlkosten. 3. Vorstandswahl. 4. Verschiedenes. Um rablreicke» Erscheinen ersucht Der Versandt des weltberühmten Salvator-Bieres s -SL 1669] Wohne von jetzt ab WF Neuenweg 9. 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"Hotte »ß ein gtfl M1“ ti M u otch jjl auf fi SL* Wrt an bu Lager ih< iir P to0 In eine RUk a, Da 6tid tej 2L«I der Mttrepdeg L Freisinniger Verein. General -Versammlung am Dienstag den 23. Februar, Abends Vt9 Uhr, in der Restauration Feidel (Bavaria), am Kanileiberg. Tages-Ordnung: Dr f*** 1 Wegen der Wichtigkeit der Tagesordnung wird um zahlreiche Ve- thelligung ersucht. 1<61 Götzen, den 17. Februar 1897.Der Vorstand. ift feit man 1896 vom k. Patentamte als waarenbezeichnung der Unterzeichneten geschützt. Es darf daher unter dem Namen „Salvator* Niemand Bier in den Verfehr bringen, welche nicht aus der Brauerei der Unterfertigten stammt. Zuwiderhandlungen ziehen die civil- und strafrechtlichen Folgen des § 14 des Reichsgefeyes zum Schutz der Waarenbezeich- nungen vom 12. tTiai 1894 nach fid). Sehr. Schmederer Aktienbrauerei (Zacheribräu) Sflünchen. 1511] Zwei möbl. 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