Nts i?s M rö,at8itn ’ «tim :ää r-KL r's-2: »&?$** b» i4 *' Wta 6, ° °>»° ffch biejt » ft* ändernd ii»n/< ft ®ah‘* VS1«"6» ?J*Mn bae *5 Wt uns ? brodrlcidkn r°Lr °”en' gereinigt V?abet^ft sarben. ^'SeW Quellen. ®«Mfe Ktiche ' Q"{ der andern '«lann ei Mens om» und anaber- anjderBHH^te. s- ‘.40. 2.50. 147 escbaften, -Qg ^gesucht Asches Laborn- !• Offerten mit Sin, herige Thätigkeit unb en an die Spedition Mn.________65l) etnecbt BtnHt 1, M ItX, tiXMItt M m Hmi In der Exved. d Sl Hlligcr lange, i au^aitS, wünsch! bi- in erlernen. M unb es AinMs eiwünllhl. unter K. L. 170 an 8L___ avSvorschn» vew« hmizer.vnrttzM' itt n.s.w stets-rlvcht Mädchen ^arbeit per 25. Wji M W* M stvrä-chett mdtmtgl-SttttaH. auszasse 14, H. HenviUlung nur 1 4) UÜlzen der Saütsrav wt. unb i»tt>vermüdl > allem CeeepomiP ftt!6 ed empsiiyst acirangsvvtt-«, n-gajse 14, H. l^rmtttlunfl nut l_4j alt M-dch-» °»' nilie mir» i" auf ein Hofgut Ober jrtintnSiiWR1 n-Gesudy «$* Ä» Srien ifi »W unict m * all hMr Dienstag den 19. Januar Nr. 15 Zlints- und Anzeigsblatt für den Atrsrs Gießen. Hratisöeikage: Hießener Kamikienökätter. Alle Annoncen-Bureaux des In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für beit folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Vorm. 10 Uhr. Redaction, Expedition und Druckerei: Kchulfiraße Ar.7. Fernsprecher 51. Vierteljähriger Abonnemcntsprcis r 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Die Gießener Iamitiellblätter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Der Hießener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme des Montags. Erstes Blatt. Gießener Anzeiger Kenerat-Wnzeiger. Deutscher Reichstag. 154. Pleuarfitzuug. Samstag den 16. Januar 1897. Bet Anwesenheit von vielleicht 40 Personen beginnt das Haus die Berathung des Antrages Lenzmann betr. die Patienten in Heilanstalten für Geisteskranke. Abg. Lenzmann (fr. 93p.): Daß auf dem Gebiete des Jrrenwefens Mißstände herrschen, haben neuere Vorkommnisse auch dem Laten einleuchtend gezeigt. Es find Leute eingesperrt worden, die nicht verrückt waren, wenn auch vielleicht ein 6/a aller Fälle, wo Jemand sich für zu Unrecht eingesperrt hielt, sich herausgestellt hat, daß der Betreffende wirklich verrückt war. So sei eine Frau von ihrem Manne ins Irrenhaus gebracht worden, weil sie Medictn habe studieren wollen. Später, nach ihrer Freilassung, habe sie ihre Abficht mit bestem Erfolg ausgeführt. Der Oberbürgermeister Hegelmayer in Hetlbronn sei wegen Irrsinns etngesperrt, später aber, als ein anderer Minister ans Ruder gekommen sei (Heiterkeit), wieder entlasten worden, weil er überhaupt nicht als geisteskrank befunden wurde. Ein Mann sei eingesperrt worden, dessen Frau mit dem betreffenden Arzt ehebrecherischen Umgang hatte. Redner gedenkt dann des AlexianerprocesseS. Forbes sei auf die oberflächlichste Untersuchung hin eingesperrt worden. Im Proceß zeigte er sich vollständig getstesklar. (Zuruf.) Nein, Herr Schmidt-Warburg, wenn sein Zustand sich gebessert hat, so kann dies sicher nicht im Jrrenhause geschehen sein. Jetzt amtirt Forbes in Frankreich wieder als katholischer Geistlicher, denn er hat zu seiner Kirche ein rührendes Vertrauen bewahrt. Ein gewisser Feldmann ist auf Ver- aiilastung seiner ehebrecherischen Frau auf Jahre ins Irrenhaus gebracht worden. Während dessen brachten die Frau und der Hämmerling das Vermögen des Mannes durch. Im bayerischen Abgeordnetenhause hat Ratzinger über den -Fall des Arbeiters Lorenz Mittheilung gemacht. Lorenz hatte Erfindungen betreffend H Holzpflasters gemacht, sich dieserhalb an den Fürsten Bismarck gewandt, als die vielen Reclamen über das Bttzmarck'sche Holzpflaster erschienen. Er verlangte nur als einfacher Arbeiter in Bismarcks Fabrik angestellt zu werden. Graf Herbert steckte den Brief einfach bet Seite. Als Fürst Bismarck wegen der Hochzeit d.s Grasen Herbert in Wien war, warf Loeenz seine Acten dem Fürsten Bismarck in den Wagen. Wegen dieses fürchterlichen „Attentats" wurde Lorenz als geisteskrank eingesperrt. Noch fortgesetzt kommen Fälle vor, in denen Gesunde eingesperrt werden. Im Mittelalter habe man Die Irren für vom Teufel besessen gehalten, (Widerspruch im Centrum) und das sei noch heute in gewissen Kreisen der Fall. Habe doch ein Arzt in Aachen selbst die Hyynose für von Dämonen herrührend erklärt. Die Unfehlbarkeit der Aerzte fei auf diesem Gebiete um so gefährlicher, als gerade die Jrren- Srzte selber meist nervös feien. Wie unberechtigt der Unfehlbarkeits- gleube der Irrenärzte sei, ergebe sich aus einer Broschüre, welche einer der bedeutendsten Irrenärzte, ein Freund von ihm selbst, über die Fälle Forbes, Fcllmann und einen Fall Weber geschrieben habe, und in welcher biete drei ganz ohne Grund für zweifellos geisteskrank erklärt wurden. Das Reich sei auch auf diesem Gebiete wieder in der Nachhut; alle anderen Culturstaaten, nur Rußland ausgenommen, seien uns mit einem Jrrengesetz vorangegangen. Redner entwickel schließlich die Grundsätze, auf denen er sich daS Reichsgesetz ausgebciut denkt: vor Allem größere Garantien bei der Aufnahme und für ihren Verkehr mit der Außenwelt. Entehrende Strafen, wie im französtschen Gesetz, für Unterschlagung eines Briefes eines Irren an Jemand außerhalb der Anstalt. Er und seine Freunde würden so lange ansetzen, bis der Baum falle. Abg. Jacobskoetter (c.) erklärt, seine politischen Freunde würden dem Antrag Lenzmann zustimmen, zögen ihn aber in der Fassung Kruse vor, wonach in dem von Lenzmann beantragten Gesetzentwürfe die Grundsätze für Ausnahme rc. von Geisteskranken sestgestellt werden sollen. Abg. Kruse (nl.) begründet diesen seinen Antrag. Er legt dm Schwerpunkt auf die dauernde Ueberwachung des Aufenthalts eines Irren in der Anstalt und auf Regelung der Voraussetzungen für die Entlassung. Die Grenze, wo die Geisteskrankheit beginne, sei nicht jederzeit so leicht festzustellen. Es gebe Leute, die zunächst für excentrisch gelten, bet denen aber die Excentricität sich schließlich darin äußere, daß sie durch excessive Speculationen z. B. das ganze vermögen, das sie und ihre Angehörigen besitzen, vergeuden. In keinem der von Lenzmann angeführten Fälle sei nachgewiesen, daß die Einsperrung eine widerrechtliche sei. Abg. Stadthagen (Soc.) bestreitet dies. Die Psychiater ftien eigmthümliche Leute, wenn reiche Leute stehlen, nennen sie das Kleptomanie, eine ganz neue Art von Irrsinn. Redner sührt eben- salls eine Reihe von Fällen an, wo das Gutachten des Arztes sich als unzutreffend erwiesen habe. In mindestens 50 pCt. aller Fälle liege entweder überhaupt keine Getsteskrankhett vor, oder doch kein Srunb zur Einsperrung. Abg. Schmidt-Warburg (Ctr.) gibt dem Anträge Kruse den Lorzug, würde aber, wenn derselbe nicht eingebracht wäre, den Antrag Lenzmann annehmen. Jrrthümer über die geistige Qualifica- tion von in Irrenhäusern Gebrachten seien in der That erwiesen- Lenzmann habe gerügt, daß das Centrum so wenig zahlreich hier sei, aber es scheine, als ob auch die Herren Freisinnigen mehr draußen beim Kaffee als hier wären. (Heiterkeit.) Den Fall Forbes anfangenb, so fei zu bemerken, baß Forbes ja freiwillig in bte Anstalt gegangen sei. Herr Lenzmann habe wohl eine Spitze in bas Zentrum schicken wollen. (Heiterkeit.) So auch mit der Bezugnahme auf bas Mittelalter. Aber da sei doch viel für Jrren- ' anftalten aufgewendet worben; man möge also bas Mittelalter nicht gar zu schlecht machen! (Heiterkeit.) StaatSsecr. v. Boetticher: Mit bem Verfahren bei derAuf- nähme von Irren in Anstalten haben sich die Regierungen der einzelnen Staaten neuerdings schon mehrfach befaßt, so Preußen, Bayern, Baden, Württemberg. Alle diese Staaten haben neuerliche Verordnungen erlassen, wobei das Bestreben dahin ging, größere Sicherheit dadurch zu schaffen, daß man sich für die Aufnahme in Irrenanstalten nicht mit dem Gutachten privater Aerzte begnügt, sondern solche von beantwortetm Aerzten vorschreibt. Den Antrag Lenzmann anlangend, so weiß ich nicht, ob die Landesregierungen picht ihre Anordnungm für ausreichend halten. Sollten diese nicht ausreichen, so würde ich allerdings befürworten, den Weg der Reichs- gesetzgebung zu beschreiten. Es ist auf diesem Gebiete viel gesündigt worden, und es ist gut, die bessernde Hand anzulegen. Abg. Förster (Ref.-P.) tritt für den Antrag Lenzmann bezw. Kruse ein- „ . Abg. Graf Bernstorff-Lauenburg (R.-P.): Wir sind der Regierung für ihre neueren Anordnungen dankbar. Durch dieselben sind aber noch nicht alle Mißstände gehoben, und wir werden deshalb gut thun, diesen Antrag Kruse anzunehmen. Nachdem Abg. Lenzmann seinen Antrag zu Gunsten des Kruse'schen zurückgezogen, wird letzterer einstimmig angenommen. Das Haus erledigt dann noch einige Petitionen. Dabei wird von einem Commissar des Schatzamts die Erklärung abgegeben, über die Reform des Postzeitungslarifs sei eine Einigung erfolgt. In der nächsten Session werde voraussichtlich eine bezügliche Vorlage "^^Montag 1 Uhr: Etat (Schatzamt, Justizamt.) (Schluß 5 Uhr.) Deutsches Reich» Berlin, 16. Januar. Die „Nordd. Allg. Ztg." meldet, der Reichskanzler Fürst zu Hohenlohe-SchillingS- sürst und die Frau Fürstin werden am 16. Februar daS Fest ihrer goldenen Hochzeit im engsten Familienkreise begehen. Von der Absicht, die Familienfeier in Schillingsfürst zu begehen, hat daS fürstliche Paar in Rücksicht auf die vielfachen dringenden Geschäfte, welche den Herrn Reichskanzler hier in Berlin festhalten, abgesehen. Berlin, 15. Januar. Die Feier vom 18. Januar 1896 im Weißen Saale des königlichen SchloffeS hat ein Coloffal- gemälde zum Gegenstände, mit dessen Entwurf und Ausführung der Maler Pape betraut worden ist, welchem für seine Arbeiten ein Atelier im Schlöffe zur Verfügung gestellt ist. Das Gemälde, welches nahezu vollendet ist, ist gestern vom Kaiser besichtigt worden. — DaS Gemälde zeigt den Weißen Saal in dem Augenblick, als der Kaiser nach Ablegung des bekannten Gelübdes die Worte sprach: „Ein Reich, ein Volk, ein Gott.- Berliu, 15. Januar. Wie aus Kiel gemeldet wird, wird die Kaiserin, welche mit dem Kaiser unb der Kaiserin Friedrich an der Tauffeierlichkett des jüngsten Sohnes des Prinzen Heinrich thetlnehmen wird, gegen Ende des Monats den Prinzen in Plön einen Besuch abstatten. Frankfurt a. M., 16. Januar. Die „Franks. Ztg." meldet auS Parts: Die Regierung unterbreitet der Kammer einen Gesetzentwurf, durch -welchen die Controlmaßnahmeu bezüglich der in Frankreich wohnenden Ausländer verschärft werden. Xteuefte NnchrHchtesso SSolffS telegraphische« Lorrefpondenr-GursaA. Frankfurt a. M., 17. Januar. Der wegen Zeugniß- Verweigerung in Haft genommene Redocteur der „Frankfurter Zeitung", Alexander Giesen, ist heute Mittag auS der Haft entlaßen worden. Köln, 17. Januar. Das aus Anlaß einer den Fall Brüsewitz geißelnden Rede erlaffene Verbot des Gouverneurs an sämmtltche Olfizirre, die Sitzungen der beiden großen CarnevalS-Gesellschasien zu besuchen, ist wieder aufgehoben und der fernere Besuch gestattet worden. Newyork, 17. Januar. In dem Waisenhause in DallaS (Texas) brach Feuer aus. 15 Mädchen kamen in den Flammen um, 9 erlitten Verwundungen. Depeschen des Bureau „Herold." Berlin, 17. Januar. Die Feier deS Krönungs- und Ordensfestes hat heute Vormittag im hiesigen königlichen Schlöffe in Üblicher Weise stattgefunden. Nachdem die neuernannten Ritter und Inhaber von Orden dem Kaiserpaare im Rittersaale vorgestellt, begaben sich die Majestäten mit den Prinzen und Prinzessinnen deS königlichen Hauses nach der Schloßcapelle, wo die Neudecorirten bereits Platz genommen hatten. Sodann begann der Gottesdienst. Nach demselben fand Tafel statt, bet welcher der Kaiser den Toast auf das Wohl der neuen unb der älteren Ritter ausbrachte. Die Kaiserin Friedrich nahm an der kirchlichen Feier und an der Tafel Theil. Berlin, 17. Januar. In Charlottenburg wurden gestern drei Personen verhaftet, welche verdächtig find, falsche Ein- und Zwei-Markstücke und 20-Pfennig- Stücke angefertigt und verausgabt zu haben. Frankfurt a. M., 17. Januar. Der gestrige Abend brachte für das Frankfurter Theater ein großes Er- eigntß: Ibsens neues Schauspiel „John Gabriel Borkmann" erlebte auf der Bühne des Frankfurter Schauspielhauses seine erste Aufführung in Deutschland. Die packende Dichtung des großen Norwegen wurde vom Publikum, welches das HauS bis auf den letzten Platz füllte, begeistert ausgenommen. Das Jbsen'sche Werk war durch Oberregiffeur Quineck vor- tresflich infcenirt; die Aufführung darf als eine mustergiltige bezeichnet werden, so daß dieselbe den zahlreich anwesenden Vertretern auswärtiger Bühnen als Vorbild dienen konnte. Arthur Bauer, welcher zum erstenmale eine ausgesprochene Characterrolle darstellte, führte die Titelrolle glänzend durch. Der Künstler hatte in Fräulein Kathi Frank als „Ella" eine würdige Partnerin, außerdem darf noch Fräulein Boch als „Gunhtld" genannt werden. Bozeu, 17. Januar. Eia auS Pergine kommender Perfon enzug entging nur durch außerordentliche Geistesgegenwart des LocomotivführerS einer furchtbaren Katastrophe. Kurz vor dem Vorbetfahren des Zuges löste sich ein großer FelSblock und stürzte auf daS Geleise. Der Loeomotivsührer brachte den Zug zum Stehen, doch wurde die Loeomotive stark beschädigt, während die Passagiere unverletzt biieben. Paris, 17. Januar. Der Akademiker Proseffor Proust verlas gestern in der Akademie einen Bericht über die Beulenpeft und bedauerte, daß die internationale Pariser Eonferenz von 1894 nicht von allen europäischen Staaten gutgeheißen werde. Ec beantragte sodann, eine internationale SanitätS Union inS Leben zu rufen gegen.Verschleppung von Seuchen. ___________ Pietz, 18. Januar. Zu dem an dem Bankier Kohn verübten Raubmorde wird noch bekannt, daß fich die Mörder in der Nacht nach dem Morde nach Guhrau begaben, wo dieselben fich vier Tage aushielten und bei dortigen Schmugglern einen Theil ihrer Beute hinterlegten. Die aus sieben Personen bestehende Schmugglerbande wurde verhaftet. Bei einer vorgenommencn Haussuchung wurde nichts von KohnS Papieren gefunden. Rom, 18. Januar. Ein Zusammenstoß der Derwische mit den Italienern wird in militärischen Kreisen für unvermeidlich gehalten, wenn nicht Mangel an Lebensmittel die Derwische zum Rückzüge zwingt. Die Derwische werden auf 15,000 geschätzt. Die OpPofitionSpreffe verlangt die Rückkehr BaldifferaS nach Maffaua. Paris, 18. Januar. Dem „Solei!" zufolge liegt die Wittwe CarnotS im Sterben. Paris, 18. Januar. Heute werden die Soctaltften den Bautenminister interpelliren Über mangelhafte Gruben- infpectton der Kohlenreviere des Departements Pas deS Calais. PattS, 18. Januar. Die hier eingelaufene Petersburger Nachricht, daß der Zar an den Nachwirkungen der auf seiner Japan Reife erhaltenen Kopfwunde krank sei und durch Pro- feffor Bergmann-Berlin operirt werden solle, erregt hier große Bestürzung. Marseille, 18. Januar. Die Hafenbehörde dementirt in formeller Weise die Meldung englischer Blätter, im Hafen Marseilles sei die Pest auSgebrochen. , CoceUs mtfc prwhtiieU^ Gießen, den 18. Januar 1897. *• Ordens-Verleihungen. Anläßlich des Krönungs- unb Ordensfestes erhielten u. A. folgende Auszeichnungen die nachbenannten Personen: den Stern zum Rothen Adlerorden zweiter Klasse mit Eichenlaub: Baron v. CollaS, Commandeur der 22. Division- — den Rothen Adlerorden 2. Klasse mit Eichenlaub: v. Hol- wede, Generalmajor und Commandeur der 49. Infanterie- Brigade; — den Rothen Adler-Orden 4. Klaffe: De ter, Hauptmann und Compagnie-Chef im Infanterie. Regiment Kaiser Wilhelm (Nr. 116), Freiherr v. Gagern, Kreisdirector in Saargemünd, v. Geppert, Hauptmann im 4. Großh. hessischen Ins. Regt. Nr. 118, v. Hahn I., Hauptmann im Großh. hessischen Feldartillerie-Regt. Nr. 25, v. Madei, Hauptmann im 4. Magdeburgischen Jns.-Rcgt. Nr. 67, v. Meibom, Hauptmann im hessischen Jägerbat. Nr. 11, Mülberger, Justizrath und DivisionS Auditeur bei der 25. (Großh. hessischen) Division, v. Regel ein, Landrath in Marburg, Dr. Paasche, orbentL Proseffor an der Universität Marburg, Poppelbaum, Amtsgerichts- rath in Marburg, v. Prittwitz unb Gasfron, Haupt- mann im 4. Großh. Hess. Jnf.-Regt. Nr. 118, v. Scheven, Hauptmann im Inf. Regt. Kaiser Wilhelm (Nr. 116); — ben König!. Kronenorden 1. Klasse: v. Roon, Commandeur der 21. Division; — den Königl. Kronenorden 2. Klasse mit dem Stern: Perthes, Commandeur der 44. Infanterie-Brigade; — ben Köni gl. Kronenorben 2. Klasse mit Schwertern am Ringe: v. Kehler, Oberst unb Commandeur beß ersten hessischen Jnf.-RegtS. Nr. 81; — den Königl. Kronen- orden 2. Klasse: Langenmeyer, Commandeur des LandwehrbeztrkS Frankfurt a. M.; — den König!. Krouenorden 3. Klasse: Detring, Commandeur deS Landwehrbezirks Gießen, v. De wall, Commandeur deS Groß. Hess. Train Bataillon- Nr. 25, E m m i ch, Commandeur deS Hess. JägerbataillouS Nr. 11, HtnniuS, Commandeur des Landwehrbezirks Mainz, Hof, Oberstlieutenanr im Inf.« Regt. Nr. 138, v. Wedel, Commandeur des 1. Groß. heff. Dragoner-Regts. Nr. 23; — den Königl. Kronenorden 4. Klasse: Höhnke, Ober-Roßarzt im 1. Großh. heff. Dragoner-Regt. Nr. 23, St a mm, Zahlmeister beim 1. Großh. heff. Inf. Regt. Nr. 115; — daS Allgemeine Ehrenzeichen in Gold: Schlunke, Mufikdirtgent im Heff. Feldartillerie-Regt. Nr. 11, Haaß, Wachtmeister im ersten Groß. heff. Dragoner-Regt. Nr. 23, Hecht, Mufikdirigent im 1. Hessischen Husaren-Regt. Nr. 13, Ost, Feldwebel im 3. Großh. heff. Jufanterie-Regt. Nr. 117, Stern, Ober- Fahnenschmied beim Großh. Hess. Feld-Artillerie-Regt. Nr. 25. ** Der 400 jährige Geburtstag Philipp Melauchthous wird am 16. Februar von der LandeS-Universität gefeiert werden. Die Festrede ist dem Decan der theologischen Faculiät Geh. Ktrchenrath Prof. D. Köstlin übertragen worden. Ebenso werden die Universitäten zu Berlin, Halle und Heidelberg Feiern abhalten, während an anderen die Feier von den rheologischeu und philosophischen Facultäten veranstaltet werden soll. ♦♦ Ueber die in Ausführung der Soeialpolitischen Gesetze in Gießen bestehenden Einrichtungen theilen wir aus dem BerwaltungSberichte Großherzoglicher Bürgermeisterei für 1895/96 folgendes mit: 1. Bet der Krankenversicherung kommt für die städtische Verwaltung neben den bestehenden 14 Betrtebskrankenkaffkn und einer JnnungSkraukenkaffe die Ortskrankenkasse in Betracht. Dieselbe hatte im Jahre 1895 durchschnittlich 2778 männliche und 408 weibliche Mitglieder gezählt, mit 14,672 KrankheitStagen der männlichen und 3889 der weiblichen Mitglieder; gestorben sind 27 Mitglieder. Die Kasse hatte 1895 an Einnahme aufzuwetsen: Kaffenbrstand Mk. 3850.98, Zinsen Mk. 762.60, Gesammtbeiträge Mk. 48,599.95, Ersatzleistungen Dritter Mk. 298.93, Sonstiges Mk. 2097.87, aus verkauften Werthpapieren Mk. 2037.15, zusammen Mk. 57,647.48; an Ausgaben: Aerztliche Behandlung Mk. 9111.21, Arzneien und sonstige Heilmittel Mk. 5654,31, Krankengelder Mk. 12,916.72, Unterstützung an Wöchnerinnen Mk. 362.04, Sterbegelder Mk. 1208, Verpflegungskosten in Kranken-Anstalten Mk. 2679.65, Vorlage an BerufSgenossenschafteu Mk. 399.76, zurückgezahlte Beiträge Mk. 272.01, Verwaltungskosten (worunter 1507 Mk. für Geschäfte der Alters- und Jnvaliden-Verficherung) Mk. 5932.38, sonstige Ausgaben Mk. 1321.29, Kapitalanlage Mk. 13,028.95, zusammen Mk. 52,886.22. Das Capitalvermögen der Kaffe betrug Ende 1895 Mk. 31,710.28 und hat sonach nunmehr die Summe der Zehntel der Beiträge überschritten, welche nach § 32 des KrankenverficherungsgesetzeS seit Bestehen der Kaffe alljährlich mindestens hätten dem Reservefond zugewiesen werden müffen; die zwangsweise Außerkraftsetzung deS ganzen, freie ärztliche Behandlung und Arznei für die Familienangehörigen der Kassenmitglieder gewährenden, § 22 deS Statuts ist sonach wieder entbehrlich geworden. Im Jahre 1895 gehörten der Gemeindekranken- Versicherung durchschnittlich 6 Mitglieder mit zusammen 68 KrankheitStagen an, sodaß die Rechnung bei Mk. 48.48 Einnahme an Mitgliederbeiträgen wiederum einen Zuschuß aus der Stadtkaffe erforderte, und zwar von Mk. 35.07 gegen Mk. 108.78 im Vorjahr. — 2. Unfalls e rsich erung. In Ausführung des Gesetzes über die Unfallversicherung ist die Stadt für ihre eigenen Betriebe Mitglied der Gas- und Wasserwerks-, der Tiefbau-, der land- und forstwirthschast- ltchen und der Nahrungsmittelindustrie-Berufsgenoffenschast. Für 1895 wurden dazu an Umlagen entrichtet vom städtischen GaS- und Wafferwerk Mk. 548.05 und von der Stadt selbst Mk. 874.83. — 3. Alters- und Invaliditäts- Versicherung. Die Zahl der Versicherten betrug am Schluffe des Berichtsjahres 2290 bei 1150 Arbeitgebern; an Marken wurde insgesammt verwendet der Betrag von 18,902 Mk. 94 Pfg., für deren Einziehung 945 Mk. 14Pfg. gewährt wurde. Die allmonatlich auf Kosten der Stadt erfolgende Erhebung der Beiträge in den Wohnungen der Arbeitgeber hat einen Aufwand von 523 Mk. 81 Pfg. verursacht. Im Genuß der Altersrente waren 23 Versicherte und zwar tu 1. Klaffe (Mk. 106.80 jährlich) 12; 2. Klasse (135 Mk.) 7, 3. Klasse (Mk. 162.80), 4. Klasse (Mk. 191.40). 4. Invalidenrenten von Mk. 111.60 bis zu Mk. 141.40 jährlich beziehen dahier neun männliche und acht weibliche Personen. *eA Dom Tage. DaS gestrige, keineswegs verlockende Sonnlagswetter, das vom frühen Morgen an naßkalt und von einem sentimentalen Sprühregen tagsüber ergänzt wurde, animirte zu gesellschaftlichen Vereinigungen in behaglich durch- wärmten Räumen. Daß dabei allen auf der gestrigen Tagesordnung stehenden Vergnügungen in solchen voll und ganz gewürdigt wurde, steht außer Frage. In erster Linie war es das in Steins Saalbau ausgeführte Concert unserer RegimentScapelle, da- so stark besucht war, daß der Saal bis auf den letzten Platz gefüllt war. Ein abwechslungsreiches, wie immer gut auSgeführteS Programm brachte bald eine nach neuestem Ausdruck „geneußltche" Stimmung und veranlaßte zu lebhaften Beifallsbezeugungen, welche durch gefällige Einlagen Seitens der unermüdlichen Mufikerschaar aeceptlrt wurden. — Aber auch sonst, „wo was los" war, gingS recht fröhlich und vergnügt zu, so bei dem vom V eteranen-V erein im Festsaal deS Cafe Leib abge- balteneu W in t er fe st e, der feine Mitglieder und eingeladenen Gäste aufS Beste durch ein schön arrangirteS Programm unterhielt. Ein gut aufgesührteS Theaterstück, sowie wirkungsvolle, gut gestellte lebende Bilder beanspruchten das Hauptinteresse. Der den üblichen Schluß machende Tanz hielt die Theilnehmer bei bester Stimmung bis zu früher Stunde beisammen. — Daß die Caruevalslaune sich lebhaft bemerkbar | macht, konnte man bei der vom Carnevalverein veranstalteten | Närrischen Damensitzung auf dem Lahnstein wahrnehmen. Auf Lovys Bierkeller fanden „Spectalitäten"- Dorftellungen statt und wer nicht für Genüsse wie die letztgenannten war, der ging ins Panorama, um die prächtige Serie böhmischer Naturschönheiten und historischer Schlachtfelder und Gedächtnißorte von 1866 zu sehen. Im Uebrtgen war eß in allen Restaurants und Wirthschaften von Vereinen, Stamm- und sonstigen Gästen recht lebendig und trotz des schlechten Winterwetters konnte man behaupten, daß „viel los" war. * ♦ Panorama. Die letzte Serie kommt von morgen Dienstag im Panorama zur Ausstellung, da am Donnerstag Schluß ist, und zwar Throl, Großglockner, die prachtvollen Thäler, Fusch, Zell am See, Gletscher, Doruaubergklamm im herrlichen Zillerthal rc. Wir können diese Serie ganz besonders zum Besuch empfehlen, da dieselbe im Sommer 1895 ausgenommen und als Alpenpanorama auf der Berliner Gewerbeausstellung zu sehen war. * * Parlamentarisches. Der neue hessische Landtag soll, wie bestimmt verlautet, im Lause des Februar eröffnet werden. • * Zu der Generalversammlung der Oberheffischeu Ge- fellschaft für Natur- und Heilkunde am 13. d. MtS. wurde zuerst in der üblichen Weise über die Zahl der Mitglieder und den Vermögensstand der Gesellschaft Bericht erstattet und einige geschäftliche Angelegenheiten erledigt. Sodann sprach Herr Dr. Sticker über den galvanoscopifcheu Nachweis von Druckschwankungen im Capillargefäßshstem beim Menschen und erläuterte seinen Vortrag durch eine Reihe von Experimenten. Herr Prof. Speugel führte eine Anzahl von Präparaten aus der Sammlung des zoologischen Institutes vor und knüpfte daran Bemerkungen über neue Conservlrungsmethoden sowie über die Vererbung erworbener Eigenschaften. Beide Vorträge riefen eine lebhafte DiS- cusfion hervor. * * Befitzwechsel. Schreinermeister Müller verkaufte an Registrator Jäger sein in der Goethe-Straße Nr. 29 belegenes HauS für den Preis von 33000 Mk. — Bankier Jacob Grünewald verkaufte das früher dem Gemüsehändler Schäfer gehörige Haus am Kirchevplatz für die Summe von 15000 Mk. an den Metzgermeister I. Rosenbaum. ♦ * Krieger - Verein. Am SamStag Abend feierte der Krieger-Verein Gießen im Casö Leib sein diesjähriges Stiftungsfest. Der Herr RegimentS-Commandeur mit dem Ojfiziercorps, der Herr Bezirks-Commandeur, der Vorstand des Veteranen- und Marine Vereins rc. beehrten den festgebenden Verein durch ihr Erscheinen. Der Vorsitzende des KrtegerveretnS Gießen, Herr Postsecretär i. P. Meyer, begrüßte die Anwesenden und hielt eine von ächt patriotischem Geiste getragene, schwungvolle Rede. Hierauf folgten von Vereinsangehörigen aufgesührte Theaterstücke und mehrere lebende Bilder. Sämmtltche Piecen fanden lebhaften Beifall Seitens der Festthellnehmer. Nach Beendigung des ersten Theils des Programms begann der übliche Tanz. DaS Local war bis zum letzten Platz besetzt, die Stimmung eine vorzügliche, sodaß ein großer Theil der alten und jungen Kameraden mit ihren Damen bis zu vorgerückter Stunde auf Posten blieb. Mögen diese schönen Feste Veranlaffung werden, daß sich die Bande der Kameradschaft immer enger schließen und so der patriotische Geist und die richtige Vaterlandsliebe mehr und mehr gehoben und gepflegt wird. * • Der Locomotivbeamteu-Berem Gießen beging am Samstag den 16. d. M. in den Räumen des „Hotel Einhorn" sein erstes Stiftungsfest. Der Verlauf deS Felles zeigte, daß der Verein in der kurzen Zeit seines Bestehens einen vielversprechenden Aufschwung genommen hat. Der zweite Vorsitzende erwähnte in seiner Ansprache die Ziele, die der Verein bet seiner Gründung ins Auge gefaßt, und schilderte das vergangene VeretnSjahr, indem er ein Hoch auf daS fernere Blühen und Gedeihen des Vereins auSbrtngen ließ. Auch wurde deS Vereins von dem Herrn Werkftätten- Vorsteher mit sehr eindrucksvollen, warmen Worten gedacht. Der übrige Theil der Feier verlief in schönster Ordnung, wobei der Zitherverein „AlpenröSchen" sein gut Theil beitrug. Ferner wurden auch einige Vorträge von Mitgliedern deS Locomotivbeamten-Vercicis flott zum Besten gegeben. Die Bauer'sche Musik-Capelle sorgte für vorzügliche Musik. Im Hinblick darauf, daß der Verein aus preußischen und hessischen Staatsbeamten besteht, wurde der beiderseitigen Fürstenhäuser durch ein Hoch auf Se. Majestät den Kaiser und Se. Kgl. Hoheit den Großherzog gedacht. • • Ein die Großh. hessische Dkvlfion betr. kaiserlicher Erlaß wird soeben im „Armeeoerordnungöblatt" veröffentlicht. Der Erlaß lautet rote folgt: „Auf den mir gehaltenen Vortrag genehmige Ich vom 1. April 1897 ab für das FriedenS- verhältniß versuchsweise die auS der anliegenden Landwehr- bezirkScintheilung für den Bereich der Großherzoglich hessischen (25.) Division hervorragende Unterstellung einzelner Landwehrbezirke unter die 25. Cavallertebrigade (Großherzoglich hessische) mit der Maßgabe, daß diese Unterstellung sich auf sämmtliche Dienstzweige der betreffenden Landwehr- bezirke erstreckt und letztere auS dem Befehlsbereich der Jnfanteriebrigaden ausscheiden. ** Vierte Deutsch-Nationale Geflügel-AuSsiellung. DaS Programm für die vierte deutsch-nationale Geflügel-AuS- stellung, die am 26 , 27. und 28. Februar und 1. März in der landwirthschaftlichen Halle in Frankfurt a. M. statt- sindet, ist nunmehr in Druck erschienen. Wir entnehmen dem Programm, daß die AuSstlllang von dem Verein für Geflügel- und Vogelzucht in Frankfurt a. M. und dem Club deutscher und österreichisch ungarischer Geflügelzüchter unter Mitwirkung zwanzig weiterer Vereine veranstaltet wird. DaS Bureau befindet sich Liebfrauenstraße 3,1. Als letzter Termin der Anmeldung wurde Montag, der 1. Februar, Abends 8 Uhr, bestimmt. Anmeldungen, deren Standgeld nicht bis zum Mittwoch, 3. Februar cingetroffen ist, bleiben unberück' sichtigt. Die Prämtirung beginnt Freitag, den 26. Februar,. Morgens präcis 9 Uhr, die offizielle Ueberweifung der Ehrengaben erfolgt Montag, den 1. März 1897, Nachmittag» 2*/z Uhr in der Ausstellungshalle. Bis jetzt find 88 Ehrenpreise gestiftet, darunter von dem preußischen Ministerium für Landwirthschaft fünf, von dem badischen Ministerium des Innern zwei. Die erste Abtheilung der Ausstellung umfaßt in 164 Klaffen Hühner und Großgrflügel, die zweite Abtheilung in 247 Klassen Tauben, die dritte Abtheilung in 8 Klaffen Vögel, die vierte Abtheilung in fünf Klaffen Ge- räthe u. s. w. Bei der Ausstellung werden alle Erfahrungen nutzbar zu machen gesucht, die gelegentlich ähnlicher Veranstaltungen hier und in anderen Städten deS In- und Auslandes gesammelt wurden. Durch verantwortliche Unter» Ausschüsse wird den Ausstellern sowohl bei Annahme als auch bei Rücksendung der Thiere Garantie für die größte Sorgfalt geboten. Mit einer ersten hiesigen Transportfirma ist die Vereinbarung getroffen, daß die Thiere in geschloffenen Möbelwagen befördert werden. Den Thieren selbst soll die denkbar beste Pflege und Wartung zu Theil werden. Für Pflege und Fütterung find besondere Wärter angestellt. — Nach den bisherigen Anmeldungen dürfte die Ausstellung dir bedeutendste der bis jetzt in Deutschland abgehaltenen Ausstellungen dieser Art werden. O Obbornhofen, 17. Januar. Bei der in unserer Gemarkung stattgefundenen Treibjagd wurden 156 Hasen erlegt. Die Feldjagden haben in unserer Gegend nun überall stattgefunden und hört man überall befriedigende Resultate, namentlich über das Ergebniß der Hasenjagden. § Hungen, 17. Januar. DaS dem verstorbenen Kaufmann Louis Buch dahier gehörige Wohnhaus, sowie der bei hiesiger Bahnstation gelegene Bauplatz find für den Preis von 30,000 Mk. in den Besitz der Firma Hehligen- staedt u. Co. in Gießen übergegangen. Man glaubt, daß auf letztgenanntem Platze eine industrielle Anlage errichtet werden wird. 84 § Crainfeld, 12. Januar. Auf dem Gebiet laudwirth- schaftlicher Maschinen hat der hiesige Schlossermeifter Seb. Möller soeben eine neue Erfindung hervorgebracht, nämlich eine Buttermaschine. Dieselbe hat die Form einer Nähmaschine. ES soll mittelst dieser Construction daS Buttern in sehr kurzer Zeit vor sich gehen, auch soll die Butter sehr gut werden. Der Erfinder gedenkt seine Buttermaschine patentlren zu laffen. Drrmifcfrtes. *-r- Birstein, 14. Januar. Heute Mittag *^4 Uhr trafen Se. Königl. Hoheit der Großherzog vonHessen nebst hoher Gemahlin und Gesolge zum Besuche des hiesigen Fürsten, Sr. Durchlaucht Fürst zu Jsenburg-Birstein, hier ein. Die Häuser waren festlich geflaggt, der Krieger- Verein und die hiesige freiwillige Feuerwehrmusik hatten sich vor dem Thorbogen des Schloßhofes aufgestellt; ersterer bildete Spalier, letztere ließ ihre kräftigen Weisen ertönen, als die hohen Herrschasten vorbei fuhren. Nach dem festlichen Empfang durch die hiesige fürstliche Familie zeigten sich Se. Königl. Hoheit nebst hoher Gemahlin an den Fenstern des Schlosses und nahmen den Parademarsch des hiesigen KriegervereinS, an dessen Spitze die Musik marschirte, ab. An demselben Abend war in dem großen Prunksaale des SchloffeS Familien-Diner, an dem auch Herr Amtsrichter Hofmann und Herr Piofeffor Werthmann hier theil- nahmen. Am 15., Morgens 9 Uhr, empfing Se. Königl. Hoheit die hiesigen Großh. Heffischen Fotstaffefforen, Herrn A. Kutsch, der schon seit längerer Zeit die Regulirung der hiesigen Forsten besorgt, und den seit Kurzem hier thätigen Herrn Strack. Im Laufe des Tages gehen Se. Königl. Hoheit nebst Gemahlin und die fürstliche Familie zur Jagd auf daS fürstliche Jagdschloß Aurora; daran schließen sich Kochparthie nebst Schlittschuhlauf. Letzterer ist bei dem großen Waldweiher des vorher genannten Jagdschlosses und wird die Feuerwehrmusik daselbst concertlren. SamStag erfolgt dann Rückreise nach der Residenz. Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Carl Loos und I. M. Schulhof. Bremen, 16. Januar. sPer transatlantischen Telegraph.! Der Postdampfer Roland, Capt. C. o. Bardeleben, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 12 Uhr Nachts wohlbehalten in Baltimore angekommen. Eingesandt. Sietze«, den 18. Januar 1897. Ich hatte mir eigentlich oorgenommen, in dem zwischen dem katholischen Pfarramte und mir schwebenden Streite mit einer abschließenden Erklärung zu warten, bis die verheißenen „Feststellungen' des Herrn Pfarrer Bayer in diesem Blatte erschienen wären. DaS ist aber bisher nicht geschehen. Vielmehr hat Herr Pfarrer Bayer es vorgezogen, Erklärungen in auswärtigen Blättern erscheinen zu lassen, in denen er den ganzen Thatbestand auf den Kopf stellt. Warum hat Herr Pfarrer Bayer das Alles den hiesigen Lesern, die doch das erste und größte Interesse daran haben, vorenthalten? Er konnte sich sagen, daß sich hier Zeugen genug finden, die ihm das Gegentheil beweisen. In seinen ganzen Erklärungen ist nur ein einziger, für die Sache gänzlich belangloser Punkt, der mir zu einer Berichtigung meiner Ausführungen Anlaß giebt, der nämlich, daß er in Uebereinstimmung mit Herrn Caplan Kconenberger dessen Bethelliguna in Abrede stellt. Ich hake natürlich sofort nach besten Erklärung Erkundigungen darüber angestellt, ob hier wirklich ein Jrrthum vorlieg», ohne jedoch darüber zur vollen Klarheit zu kommen, da die darüber erhaltenen Auskünfte sich widersprachen. Nachdem mir aber auch die Mutter, die ich vor wenigen Tagen zum erstenmal sprach, erklärte, ooneinerAnwesenhelt des Herrn Caplan nichts zu wissen, habe ich keinen Grund mehr, bin Versicherungen bes Herrn Caplan einen Zweifel entgegen zu sitzen, obwohl sie in einem Ton gehalten waren, ber mir ihre Glaubwürdigkeit n cht ohne weiteres sicher stillen konnte. Es ist ja nun freilich recht erfreulich, daß es Dem Herrn Caplan ein so ernstes Anlteaen ist, an der unerquicklichen Geschichte ' unbetheiligt zu erscheinen. Damit wird aber an der Th»tsache selbst Schlosser, Pfarrer. Nutzholz-Verkauf der St. Haiger. 717 739 Nasse Füße Nachfrage der Arbeitgeber. Arbeitnehmer. der 1 Potsdam OD 56 und 175 AUeeflratze 22, pari- 735 496 MAGGI5 - ist die beste Seife w Suppen- würze 1 1 1 1 1 Lausmädchen- 1 Stallbu*sche. 1 2 1 2 Schuhmacher. Packer. bester Schutz gegen Erkältung der Schleimhäute mich abgethan. Gieße«- den 18. Januar 1897. haben sich bei Halsleiden sehr gut bewährt Schneider Pferdeknechte. Kellner. Dienstmädchen. der Sache geredet oder gethan hatte, berichteten sie beide von der seit dem Erscheinen des H^rrn Pfarrers Bayer eingetretenen Erregung und von einem schweren, sich immer noch steigernden Con- flict. Beweis dafür ist unter Anderem, daß, als die Mutter sich endlich entschloß, die ihr mehrfach abverlangte Erklärung ihrer Einwilligung zu geben, sie außer Stande war, sie selbst zu schreiben, so daß e8 ein Nachbar für sie thun mußte. Das alles war, wie gesagt, vor sich gegangen, ehe ich den Jungen zu mir riet- Natürlich wäre es dem Herrn Pfarrer Bayer sehr viel lieber gewesen, wenn ich die Sache geben lassen und ihm den Jungen ungestört überlassen hätte. Damit hätte ich mich aber einer schmählicheu Pflichtverletzung schuldig gemacht. Ich mußte handeln. Und da ich keinen anderen Weg sah, als den, die Sache an die Oeffentlichkeit zu bringen, habe ich nickt gezögert, ihn zu beschreiten, obwohl ich mir bewußt war, daß ich damit in ein Wespennest griff. Ich ba^e die Genugthuung, daß unsere evangelische Gemeinde, so weit ich sehen kann, mein Vorgehen billigt. Ich habe die noch größere Genugthuung, daß es zum erwünschten Ziel geführt hat. Dar A««ge iss, ohne daß Ich de« geringfle« Versuch gemacht WH, auf ih« ei«zu- wirke«, mit großer Frevde i« de« «onfirm«rnde«u«terri»t zurückgekehrt. Damit ist die Sache vor der Oeffentlichkeit für verkshr, €a*6« unö Vollst» •eftnOn«, 16 Januar. Fruchtprell«. Weizm X 16,00, Rom X 14,00, Gerstk X 13,12. Hafer X 12,74,®r6fen X 19,00, Ltnfen X 00,00, Wicken 00,00, Lein J* 00,00, Kartoffeln X 0,00, Samen ** 00,00. sind oft die Veranlassung von Krankheiten. Es ist daher namentlich bet Regen» und Schneewetter rathsam, das Schuhwerk mit einem guten Fett zu schmieren und eignet sich zu diesem Zweck KrebS-Fett am besten, da solches vollständig wasserdicht macht und das Leder erhält. Dosen ä 10, 20 und 40 Pfg. sind zu haben in Gieße« bei: . Wallenfels, K. Aart, Ad. Geisse, G. Keröordl, Ah. Kerrmaun, A. Aoykermann II., S. Leppla, Gö. Wehger, Neustadt 8 Frankfurterstraße 1. Aug. Woll II., W. Zrr. Moll, G. Aoth II., W. SchomVer, 1 Veriicow eine große Anzahl Stahlstiche, 1 Oelgemälde, eine Parthie Werkbolz, 2 Hobelbänke, 2 Wagen, 1 Kassaschrank u. o a Geißler, Gerichtsvollzieher. Angebot Bäcker, schreiner. Zutscher. Kauffrauen. fr Verschiedene Local und Provinzialnachrichte« mußten wegen Raummangel für die nüchsse Nummer zurückgeflellt werde«. Bei Kmil Aotss, Verlagsbuchhandlung in Gießen, erichten: Die religiöse Kmdem;ith«ug in gemislhtkn Ehen von K. Ioruseiff, LandgerichtSrath in Gießen Preis 30 Pfg. Kurze Darlegung der rechtlichen Bestimmungen, die im Großh. Heffen für die religiöse Erziehung der Kinder aus gemischten Ehen gelten. Diese unser kirchliches und Volksleben recht einschneidend berührende Frage ist hier in klarer und juristisch scharfer Schreibweise behandelt und dürfte einem lebhaften Bedürfniß entsprechen, wie auch zugleich gesetzgeberisch anregend wirken. S N ’S® ® . ® s sind in allen Apotheken, Drogen- und Mineralwasserhandlungen erhältlich. 85 Pfg. per Schachtel Per Schachtel 85 1 fg. ■ Mittag l/,4 Uhr rzog votthessev Besuche des hiefigev tlburg'Birsteiu, aggt, ber ßrieget“ rwehrmusik batten wfzrM', nflnn ro ttüitn atintn, . Rach dm sch' iichr Fawiiie zriglrn chlio an den Fenstern marsch des hiesigen Musik warschirte, ab. i§tö Prunksaale des itt Herr SmtSelchter Ümann hier theil- wpfing Te. Königs, ujtafitfioxin, Herrn bit Regviiruvg der ■ur8im hier thaiigen > gehen Se. Königs, de Familie zur Jagd daran schließen fich ietzterer ist bei dem len Jagdschlosses und ncerttren- Sa-Stag |Veriören^efündenj Entlaufe« ein gelber Pinscherhund, auf hm Namen „Scholly" hörend, mit Halsband und Marke. Wiederbringer Belohnung. Zlob. Stutzt. In GroßtN'LiNde« bei: 5_. Menges X. ' In Langsdorf bei: As. Aayn. In Sich bei: K. tz. Vingmann, G. Keller, ß. Köhler, Sb. Zimmer VII. Spielplan »er wrtM|ta jr«ch>rtrr StMheedr. vperuhau» Dienstag den 19. Januar: Die Hugenotten. Mittwoch den 20. Januar: Eoncert zum Besten des Wittwen- und Waisen- FondS des Tbeater-Orchesters. Donnerstag den 21. Januar: Dyamileh. Mikado. Freitag den 22. Januar geschlossen. Samstag den 23. Januar, Nachmittags 3hvh°°S, sowie der für ben Preis i:®8 Hkhligeo- Mav glaubt, daß iilk Anlage er« 1 Erbiet laudtvirth, slossrrmeister tzeb. rvorgebracht, uäm- >at die Form einer Coustruction dar hrv/ auch soll die rdrukt srtue Butter- 72t] BUichflratze 15, Hinterhaus: Ein Logis, 3 Zimmer und Küche rc-, alsa bald zu oermiethen. , _ Näheres Lonhflratze 20, iv. em Mch dü Sgaüm Carl ^«Norddeutsch« fit Kindermädchen yauS-brzw Laufburschen. Stütze der Hausfrau bezw. Laden- nebülfin.______ •»'ft" ®" ‘JQs u°d Au». ‘ lD «'HUfiintB ?H L “«btn. gü, er lingestellt. _ ; Ausstellung dir bsehaltenur Aus, Fay’s ächte Sodener Mineral-Pastillen sind von medizinischen Autoritäten G5S jiliSrunö« J u etner nUbt, bk . .,s biss« fan Ä t* alü'H» Bl'»11 * ßt ob koiomtn, SEK- tci61 AiechttcheAnzeigen der evang.Gemeinde. Montag, den 18. Januar, Abends 8 Uhr: Bib«lst«nde im Confirmandensaal der Jobannesktrche. Bergprediat; Matthäus Capitel 6 (über Almosen, Beten Fastenl. Pfarrer Dingeldey Beichte und heiliges Abendmahl findet statt für die LucaS- gemeinde am Sonntag den 31. Januar, für die Johannesgemeinde am Sonntag den 7. Februar, jedeSmal im Abendgottesdienst. niAt das Geringste geändert, an der Thatsache, die mir in gerechter Entrüstung die Feder in die Hand gedrückt bat daß einer mei«-- Confirmavde«, ein beinahe vierzehnjähriger Junge, der mit ganzem Herze«Protestant ist, wider seine Ueverzeugung sollte Äh?l^ch^gemacht.^Erden. Das k-nn durch alle Ver- t mschungsversuche nicht aus btr Wel. geschafft werden. UnV ebenso steht es mit der Thatsache, daß dem Stiefvater de8 Zangen die Sterbeiacramente nur unter der Bedingung gewahrt wurden daß der Junge katholisch werde. Diele Thatsache flieht der I Pfarrer Bayer in einer Zuschrift an das "Mainzer^Journal I (Nr. 9 vom 12. Januar d. I.) und an die in Darmstadt erscheinenden .Neue Hessisch- Volksblätter" (No. 12 vom 15. Januar d I.) selbst in, in der er erklärt: „Daß zum Steroesac.amentempfang die Bereitwilligkeit des Vaters, die Kinder katholisch erziehen zu lassen, usithwendig ist, ist bekannt." Er verschweigt dabei, wie in allen I seinen Erklärungen, klüglich, daß es sich um den Stiessohn handel , I aber den der Dat-r nach unseren G-fetzen fein Verfugungsreckt hat. Wenn jetzt nachträglich die Frage aufgeworfen wird, ob es in diesem Falle nacv dem in Sachsen-Meningen geschlossenen Ehevertrag der Eltern nicht anders stehe, so ist das für die Beurtheilung der Handlungsweise des katholischen Pfarrers völlig ohne Be ang, da die e Frage damals noch gänzlich außer dem Gesichtskreis der Bethei- Geradezu erstaunlich ist aber die Darstellung der übrigen That- sachen seitens des Herrn Pfarrer Bayer, schreibt: „Daß die evange Hf*e Mutter in die katholische Erziehung ihres SohneS sofort ein- milltgte, sogar sagte, daß sie es selbst wolle, und daß das schon jrüher ihr Wille gewesen sei," und weiter: „Nicht nach längerem .Drängen und Zusetzen", sondern sofort in aller Ruhe und Bereitwilligkeit haben Vater und Mutter die katholische Erziehung ihres Sohnes verlangt. Aufregung und Entrüstung bei ben Eltern ent- ftanb erst, als Herr Pfarrer Schlosser, nachbem bie Erklärung bet Mutter abgegeben, unb seine Macht, wie er selbst sagt, zu Ende war, bm Knaben kommen ließ, unb nach Aussage des Knaden brohte, bk Sache in bie Oeffentlichkeit zu bringen." Wie stimmt seine Darstellung zu der Thatsache, daß, wie sämmtliche Anflehortge.und Freunde des HauseS bezeugen, der Vater bis zu dem Augenblick, da bk barmherzigen Schwestern und Herr Pfarrer Bayer das Haus betraten, sich um seine Kirche gar nickt gekümmert bat daß weder er, noch geschweige die Frau, je gewünscht haben, den Sohn katholisch werden zu lassen, trctz vielfältiger Versuche Seitens der Verwandten des Mannes, sie dam zu bewegen, daß er erst aus seinem Sterbebett, nachdem Herr Pfarrer Bayer längere Zeit bei ihm gewesen war, bas Ansinnen an seine Frau stellte; w«e stimmt es zu ter Thatsache, baß die Frau noch am andern Morgen erklärte, sie gebe es nicht zu, uitb daß sie ihren Sohn nicht wider seinen Willen zwingen wollte. ES mag ja sem, daß in der furchtbaren Aufregung, in der sich bie Leute in jenen Tagen befanden, einander widersprechende Erklä- riingen hin und her gingen, je nachdem die Angst oder ber Unwille au lenbücfltd) bei ihnen überwogen. Aver nicht durch wich sinb sie in jene Aufregung versetzt worden, sondern durch daS Gefühl, daß ihnen in der ernstesten Gewissenssache Gewalt angetban wurde. Daß ich irgend eine Schuld daran getragen habe, ist eine völlige Verkehrung des klaren Sachverhalts. Denn als ich die allererste Mittheilung von diesen Dingen durch einen Augenzeugen, und dann bnich den Sohn selbst, erhielt, ehe ich auch nur das Geringste in Städtischer Arbeitsnachweis Gießen Gartenftrahe 2. Schuhmacher-, 1 Bäcker-, 2 Schlosser-, 2 Buchbinder-, 1 Schmied-, 1 Glaser-, 1 Schneider-, 1 Schreiner, 1 Barbier-, 1 Lacktrer, 1 Bürstenbinder-Lehrling. 17 Dienstmädchen. ebenso Maggi's Bouillon-Kaps-l« sind frisch eing'.troffen bei A. & G. Walleniel*. Die Original-Fläschchen von 65 H werden zu 45 H unv diejenigen h 1.10 zu 70 A mit Maggi's Suppenwürze nachgefüllt.__ Schaffner. - „ Pferdeknecht nach Auswärts. Fürstliche Oberförsterei Hohensolms Montag den 1. Februar 1897, Vormittags 10 Uhr, m Gastwirthschaft von I. 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District Bletden- barg, Kiefernftämme: 62 St. mit 7,67 fm, Stangen: 3 St. mit 0,26 fm, 10 rm Kiefernnutzscheite in Rollen. Das Eichen-Stammholz ist für Schmttwaare, für Glaser und Schremer, zum Theil für Wagner vorzüglich geeignet. — Zahlungsfrist gegen Bürgschaft bis Martini 1897. Hohensolms, den 15. Januar 1897. 731 J Fürstliche Oberforsterer. Deutsche Schreibfedeen aus ber Fabrik von Brause & Co., Iserlohn. Unübertrosse«!! Den besten englische« ebenbürtig. Zu beziehen durch die Schreibwaaren-Handlungen. Holzverkauf in der Königl. Obersörftem Krofdorf Dienstag, de« 26. Januar 1897, Vormittags 10 Uhr, im Wüsbrod'schen Gasthause zu Salzböden, Schutzb. WaLdhaus, Districte 54 Münzeuhau und 55 Lindenschied: Buchen, 650 rm Scheiter und Knüppel, 3 rm Stockholz, 530 rm Reiser. 716 Der Königliche Oberförster. 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Für Mitglieder (bei Mehrbedarf) nur im Vorverkauf: Erstes Parquet Mk. 3.—, Zweites Parquet Mk. 2.—. 640 Nach Schluss des Theaters Omnibus-Verbindung nach verschiedenen Richtungei. Kvangelischet Wund. Familien-Ab end Montag, den 18. Januar er., Abends 8 Uhr, Steins Garten: Vortrag des Herrn Pfarrers Br. Weitbrecht aus Wimpfen. 444 Deutsche Nationaldenkmäler als Merkfteine des Protestantismus. Eintritt frei. Der Vorstand. GEGR: 1846 Turn-Verein. Das diesjährige w Winterfest findet am 734 Samstag den 23. Januar d. J. Abends 8 Uhr, in unserer Turnhalle statt. Wir machen ganz besonders auf ein gewähltes, reichhaltiges Programm aufmerksam. Nur Mitglieder haben Zutritt. Der Vorstand. Coursbericht mitt J. Kurz <& Co •9 Giessen, Kahspfiiküße 63. Frankfurter Börse v om 16. Januar 1896. girnrrn f Vroccei 34/> Deutsche ReichSanl. 103.65 4)lUCCIll 47, Oesterr. Silberrente 87.15 3 Preuß. Consols 99.00 4 Ung. Gold-Rente 104.00 37, Gr. Hessische Obl. 102 40 3 Portugiesen 25.35 4 Stadt Darmstadt v. 1891 00.00 6 Mexikaner 95.15 4 Stadt Worms unk. b. 1901 00.00 4 Monopol-Griechen von 1887 31.20 3 Oesterr. Staatsbahn v. 1885 92.10 4 Etsenb. Rentenb. Obl. 10150 3 Jtal. staatsgar. Etsenb. 55.45 5 BuderuS Obl. 104.00 3V, Frankstr. Hyp. Bk. unk. b. 1906 101 00 47, Frkf. Hyp. Cred. V. unk. b. 1906 101.00 4 dto. unf. 6.1905 103.60 3