3872 und Cement- rb und selbst ^erabweisend, i vom Regen i ein schönes, ten. Da die hen, so bieten «Ilg >Wmz «arschast die ganz ergebt« (■haft. i * npteüet ® W ‘ Her 3’»®9 «jj mrntn, zeichne chtungsvoll heroorragnd^ ■ss-»* läicitf 2», ’Ä% • t>n! («Äh, Rr. 166 Drittes Blatt. Sonntag deu 18 AN »81»? Der Wiener Anjeiger erscheint täglich, «tt Ausnahme bei Montags. Die Vießmer W««tkteuStä1ter äBtrbtn dem Anzeiger »Ichattlich dreimal beigelegt. Meßmer Anzeiger Keneral-Mnzeiger. Vierteljähriger ZSo««eme»ts»ret»it 2 Mark 20 Pfg. mit vringerlohn. Durch die Post bezogt» 2 Mark 50 Wt Aedaction, Lxpedtti« und Druckerei: Kch»kstr«tze Kr.A» Fernsprecher 6L Anrts- und Anzeigeblntt für den Ureis Gieren. Annahme von Anzeige« zu der Nachmittag! für de» folgenden Tag erscheinenden Nummer bi! Borm. 10 Uhr. Hratisöeikage: chießener Kamitienökätter. —................. Alle Annoncen-Bureaux de! In« und Auslände! nehme» Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Antttiche- Thell. Gießen, 15. Juli 1897. Betr.: Die Einsendung der Tagebücher der Fleisch« beschauer. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen <ä die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. ES find in letzter Zeit von den Kreisveterinärämtern öftere Klagen darüber geführt worden, daß seitens der Fletschbeschauer die Tagebücher nicht, wie daS ihre Instruction verlangt, unmittelbar nach Abschluß deS jeweiligen Quartals an daS betreffende KreiSveterinäramt zur Revifion eingeschickt werden. Auch ist es vorgekommen, daß die Tagebücher von deu Fletschbeschauern rechtzeitig auf den Großh. Bürgermeistereien abgegeben worden find, um von da an daS jeweilige KreiSveterinäramt eiageschtckt zu werden, daß fie aber bet den betreffenden Bürgermeistereien dann liegen geblieben sind. Wir beauftragen Sie, die Fletschbeschauer streng au- zuhalteo, die Tagebücher sofort nach Quartalsschluß vorschriftsmäßig abgeschloffen bei Ihnen abzugeben- Sie selbst aber wollen die Tagebücher sterS unverzüglich an das betr. KreiSveterinäramt einsendea. v. Gagern. Cocefcs nnfc proohssUttr#» Ließen, den 17. Juli. An» dem Handelskammer Bericht. Deu im Handelskammer-Bericht für 1896 enthaltenen Berichten über That« fachen entnehmen wir ferner folgendes auf Grund der von deu einzelnen Brauchen etngelaufenen Berichte Erstattete: Getretdegefchäft.*) Das Getreidegeschäft war von Beginn des Jahres an nicht besonders gut zu neunen- der *) Zu dieser Rubrik unseres vorjährigen Berichtes ist eine öffentliche Polemik und auch eine Correfpondenz der Kammer mit dem LandeSauSfchuß der landwtrthfchaftlichen Vereine des Groß- herzogthumS Hessen erwachsen. Es wurde uns erwidert, daß die Entwicklung der Getreidepreise eine andere gewesen fei, als der Bericht sie angab. Wir constattren, daß unser Berichterstatter in Eonsum deckte seinen Bedarf von Hand zu Mund und die Preise bröckelten im Verlauf des Frühjahrs allmältg ab, besonders da die kommende Ernte eine sehr gute zu werden versprach. Hierin täuschte man sich jedoch. ES trat kurz vor Beginn der Ernte Regenwetter ein und als zu gleicher Zett daS Ausland, infolge der von Indien fignalifirten Mißernte rapid steigende Preise sandte, sodaß wir in der Lage waren, Weizen hiesiger Provenienz nach Süddeutschland zu exportiren, konnte man fich auch hier befferen Preisen nicht verschließen, daS Geschäft fing an an Lebhaftigkeit zu gewinnen und blieb so bis zum Schluß des Jahres. In Futterartikeln war während des ganzen Jahres ein recht guter Bedarf, ja die Nachfrage nach Raps-, Palm- und Sesamkuchen war von Herbst ab eine derartige, daß die betr. Mühlen nicht in der Lage waren, allen Ansorderungen, die in dieser Beziehung an sie gestellt wurden, gerecht zu werden. Deshalb erfuhren auch diese genannten Artikel eine Steigerung von ca. 40 pCl., während Mühlenabsälle, obgleich auch hierin das Geschäft ziemlich lebhaft war, nur kleine PretSbefferungen erfuhren. Für das hiesige Getreidegeschäft wäre eS u. E. von Nutzen, wenn die Staffeltarife wieder eingeführt würden, dann würde daffelbe wieder einen regeren Verkehr mit Nord- dentschland erlangen, der feit Aufhebung dieser Tarife vollständig erlahmt ist. Hutbranche. Der Absatz in der Hutbranche war tu der Hauptverkaufszeit durch ungünstige Witterung stark beeinträchtigt. Gegen Ende des Jahres traten wieder normale Verhältniffe ein und war (bis jetzt) der Eingang von Früh- jahrSaufträgen für 1897 befriedigend. JnstallationSartikel. Eine hiesige Fabrik für JnstallationSartikel berichtet uns über sehr günstigen, zu beträchtlichen Betriebserweiterungen führenden Geschäftsgang und glaubt denselben zurückführen zu sollen einerseits auf den allgemeinen wirthschaftlichen Aufschwung, andererseits aber auch auf die vermehrte Neigung der Arbeitgeber, hygienische seiner bezüglichen Darstellung durch Verallgemeinerung von Beobachtungen, die er in engerem Kreise machte, ein unrichtiges Bild der PretSverhältnisse geschaffen hat, dessen Klarstellung bereits auf Seite 72 des 26. Bandes der Mittheilungen der Großh. Centralstelle für die Landesstatistik gegeben ist. Die Kammer wird berichtigende sachliche Bemerkungen stets gerne entgegennehmen, zumal sie die thatsächlichen Berichte, die sie als Sammelstelle veröffentlicht, nicht überall in allen Einzelheiten nachzuprüfen vermag. Eiurtchtungeu zum Wohle ihrer Arbeiter zu treffen. Zugleich wird in dem Bericht geklagt, Über das Fehlen von EilzÜgen auf der Linie Gießen—Köln- ebenso Über die zu hohen Telephongebühren, wodurch eine lebhaftere Benutzung dieses Verkehrsmittels, namentlich mit Frankfurt und angefchloffenen Orten erschwert sei. Kleineiseuwaaren. Der Bericht einer Handlung in Kleineiseuwaaren rc. lautet im Wesentlichen dahin, daß der Geschäftsgang in 1896 gegen den des Vorjahres fich nicht geändert habe. Ebenso sei die aus dem Gebiete der Eisenindustrie eingetretene Befferung ohne erhebliche Rückwirkung aus die geschäftlichen Verhältniffe unserer Gegend geblieben. Hier entscheide vielmehr die Lage der Landwirth- schäft und diese sei infolge der schon länger grasfirenden Viehseuchen und der mit denselben verbundenen Sperrmaß' regeln recht unbefriedigend. Kohlen en groß et en dätail. Der allgemeine Aufschwung der Industrie, welche bedeutende Mengen Kohlen, CoakS und Briketts mehr al» in den Vorjahren verbraucht hat, brachte dem Zwischenhandel wenig Nutzen infolge Erhöhung der Kohlenpreise durch die Syndikate. DaS Kohleu- engroSgeschäft ist auch in seiner Ausdehnung beschränkt, da das Syndikat daS ganze Absatzgebiet in 29 Reviere riu- getheilt hat, einige größere Abnehmer mit dem Alleinverkauf in einem Reviere betraut find unb so der Abnehmer von dem betreffenden Alleinverkäufer abhängig ist. WaS da» Kohlendetailgeschäft anlavgt, so ist besonders Über die am Platze existirenden Kohlenkaffen, BerbrauchSvereive, Stein- kohlenbezugSgesellschafteu usw. zu klagen, deren Mitglieder früher meist directe Abnehmer der hiesigen Kohlenhändler waren. Die Verkaufspreise waren ungefähr dieselben wie im vergangenen Jahre. Im Herbst und Winter mußten allerdings die Händler bedeutend höhere Preise anlegen. Die WitterungSverhältniffe übten auf die allgemeine Lage des Kohlengeschäftes keinen besonderen Einfluß aus. (Forts, folgt.) Der Vieuenznchterverein für Gießen und Umgegend unternimmt Sonntag den 18. Juli (Abfahrt von Gießen 12 Uhr 10 Minuten) einen Ausflug nach Reiskirchen zwecks Besichtigung der Bienenstände dortiger VereinSmit- glieder. Nachmittags */,3 Uhr hält derselbe bei Herrn Gastwirth Gun drum eine Versammlung mit Vortrag ab. Der zahlreiche Besuch der in Reiskirchen zuletzt tagenden Feuilleton. Verhütung von Gesundheitsjchädigungen beim Eisenbahnfähren. Don Dr. Otto Gotthilf. (Nachdruck verboten.) Die Reisesaison befindet fich auf ihrem Höhepunkt. AuS den heißen, gluthfchwangeren Städten strömen die wohlhabenderen Familien an die kühle See oder auf die luftigen Berge. Wirkliche und eingebildete Kranke eilen in Gesundheit spendende Kurorte oder in moderne LuxuSbäder. Die verschiedensten Ausstellungen ziehen viele Tausende von nah und fern an. Schul-, Universität»- und Gerichtsferien bewirken auf den Eisenbahnen einen Maffenverkehr, wie er sonst da» ganze Jahr Über nicht mehr vorkommt. Fast alle diese Leute, mit Ausnahme der Kranken, pflegt man „Der- gnügungireisende" zu nennen. Sieht mau fich aber in einem Eisenbahnwagen daS Publikum genauer an, so wird man nur wenige wirklich Vergnügte darunter finden. Der Eine klagt über erschlaffende Hitze, der Andere über erkältende Zugluft, der Dritte über daS nervös machende Rütteln rc., so daß man eine Eisenbahnrrise für die größte Gesundheit»- schädiguug halten müßte. Dies ist nun keineswegs der Fall. Wohl können beim Bahufahreu schwere Gefahren für Gesund- heit und Leben entstehen, aber man kann fie durch vernünftiges hygienisches Verhalten leicht verhüten. Eigentlich übt Reisen au und für sich sogar einen wohl- thätigeu Einfluß auf Körper und Geist auS. Die pasfiveu Bewegungen des Körpers regen die Verdauung an und befördern den Stoffwechsel. Friedrich der Große schrieb am 5. August 1775 an d'Alembert: „Ich hatte bloS einige Fieberanfälle und eine Brusterkältung, wovon mich die Reise nach Preußen gänzlich wiederhergestellt hat. Glauben Sie mir, ohne Bewegung findet keine Gesundung statt. Reisen ist ein wirksameres Mittel als China und Ipekakuanha." Auch bildet es ein gutes LinderungS- und Heilmittel für »iederdrückende Gemüthaffecte und wirkt gemüthSerheiterud. Andere Menschen, andere Umgebungen, anbeie und ab- wechselnde Eindrücke find unter Umständen geeignet, selbst die trübsten Gedanken zu verscheuchen und die verstimmten Saiten eines leidenden Gemürhs wieder auf den rechten Ton zu stimmen. Andererseits kann aber auch nicht geleugnet werden, daß man fich mancherlei Krankheiten zuziehen kann, welche aber nut selten der Beschaffenheit der Verkehrsmittel zur Last fallen, sondern vielmehr dem unvorfichtigen und unzweckmäßigen Verhalten der Reisenden. Während manche Personen am sogenannten Eisenbahnfieber leiden, d. h. nie früh genug zum Bahnhof kommen können, werden wieder andere nie zur rechten Zeit fertig, laufen dann im Sturmschritt zum Bahnhof, erreichen mit Mühe und Noth noch den Zug und setzen fich nun schweißtriefend und schwer keuchend bei geöffnetem Fenster auf einen Vorderplatz, wo fie am meisten der Zugluft auSgesetzt find. Die Folgen davon find sehr oft Gefichtsschmerz ober Lähmung der Gesichtsnerven, ferner Hals- unb Lungenkatarrhe. Diese Unannehmlichkeiten vermeidet man gänzlich durch langsames Gehen zum Bahnhof. Wer irgendwie nervös veranlagt ist, fetze sich nie in den hintersten, besonders schwankenden Wagen der Schnellzüge. In diesem bekommen empfindliche Personen bei langen Fahrten leicht eine Art von Seekrankheit, welche auch noch nach Beendigung der Reise längere Zeit anzuhalten pflegt. Aeußerst gefährlich ist e», den Kopf oder Oberkörper auS dem Fenster zu lehnen. Schon manchem Menschen hat diese Unvorsichtigkeit das Leben gekostet, indem die nicht zu- verläsfig geschloffene Thür deS WagenabtheilS fich unter dem Gewicht des aufgelehnten Körpers öffnete unb der Betreffende hinauSstlirztr. Auch kann eine sehr schwere, ja tödtliche Verletzung dadurch herbeigeführt werden, daß an einem vorbei- fahrenden Zuge eine Thür offensteht ober ein Gegenstand auS dem Fenster gehalten wird- beim bei boppelgeleifigen Bahnen finb die Mitten der Geleise auf freier Strecke nur 3,50 Meter voneinander entfernt, während die Durchgang»- wagen eine äußere Breite von durchschnittlich 3 Meter haben. Die Unfitte deS HiuauSlehnens aus dem Wagenfenster hat ferner schon häufig Augeuentzündungen unb Erblinbungen herbeigesührt. Scharfer Luftzug, Staub unb Kohlentheilchen können die Augen sehr schwer schäbigen. Um auch beim Sitzen diese Gefahr zu vermeiden, nehme man entweder einen Rückfitz ein oder lasse das Fenster nur bi» zur Kopfhöhe herunter. In der heißen Jahreszeit hat das reisende Publikum namentlich viel unter zu großer Hitze zu leiden. Bisweilen ist daran die Bahnverwaliung schuld, weil fie Wagen, welche lange in der glühenden Sonne gestanden haben, ohne vorherige Abkühlung in Betrieb nimmt. Da- ist eine große RÜcksichiSlofigkeit nnd Gefundheitsschädtgung für Hunderte von Menschen, wogegen daS Publikum mit aller Energie in Zeitungsartikeln und Beschwerdeschriften auftreten muß. Wohl besteht die gesetzliche Bestimmung, daß Personenwagen, welche in Züge eingestellt werden sollen, mindesten» eine Viertelstunde vorher gut gelüftet werden- auch sollen bei solchen Wagen, die lange Zeit in der Sonne gestanden haben, die Wagendecken mit Waffer begoffen werden- diese Bestimmungen sind aber sehr mangelhaft und ihre Ausführung ist e- noch mehr. Eine viertelstündige Lüftung ist viel zu kurz, und die jetzt meist geübte Methode, die heißen Wagen unmittelbar vor Bildung des Zuges mit einigen Eimern Waffer zu begießen, ist ganz wirkungslos. DaS wurde auch besonders betont auf dem Congreß des „Deutschen Vereins für öffentliche Gesundheitspflege" im Jahre 1889, wo der königliche GeneraldirectionSrath Mahla erwähnte, das Uebergießen der Wagendächer habe die Temperatur im Innern nur um 2 Grad herabgesetzt. Können eben die Wagen nicht unter Schutzdächern untergebracht werden, so muß wenigsten» einige Stunden vor Rangiren des Zuges eine regelmäßige Begießung der Dächer mit Waffer stattfiodev, so daß durch die Vrrdunstung deffelben im Innern der Wagen eine erträgliche Temperatur hergestellt wird. Während des Fahrens selbst sorge man stets für frische Luft durch zweckmäßigen Gebrauch der LüftungSvorrichtungen und durch vorsichtiges Oeffnen der Fenster. Die Luft in den Eisenbahnwagen ist im Allgemeinen sehr schlecht und gesundheitschädigend. Unwohlsein, heftige Kopfschmerzen, OhnmachtSanfälle und dergleichen sind häufig die Folgen solcher Luftvergistung. Daher ist eS im Sommer durchaus nothwendig, die Fenster wenigstens theilweise zu öffnen. Auf den deutschen Eisenbahnen besteht die Bestimmung, daß auf Wunsch auch nur eines Mitreisenden die Fenster auf der Windseite geschloffen werden müffen- aber im Uebrigen haben die Reisenden volle» Recht auf frische Luft, indem fie selbst gegen den Widerspruch einzelner Personen die Fenster auf den Ausgaben selbst aufkommen. Eine unter ärztlicher Leitung stehende, fürs erste etwa 50 Betten umfassende Heilanstalt erfordert, wenn sie den Grundsätzen der Hygiene entsprechen soll, an Baukosten zum Mindesten 300000 Mk. Schon ist eine nicht unerhebliche Summe aufgebracht, und weitere Geldmittel find in Aussicht gestellt. Der Ausschuß erläßt jetzt einen Aufruf mit der Bitte, die gute Sache thatkräftig zu unterstützen. ♦ Mißverstanden. „Herr Commerzienrath, ich preise mich glücklich, in Ihrer Tochter meine zukünftige Frau gefunden zu haben!" — „Glaub's, bei einem Finderlohn von zweimal- hunderttausend Mark!" Versammlung berechtigt zu der angenehmen Hoffnung, daß auch diesmal wieder recht viele VeretnSmitglieder, sowie auch Freunde der Bienenzucht, die noch nicht Mitglieder sind, hier „zusammenschwärmen" werden. Ve»«rßchtes. * Es hat sich ein Ausschuß gebildet, der durch Gründung einer deutschen Heilstätte in DavoS minder bemittelten deutschen Lungenkranken die Möglichkeit bieten will, ihr Leiden erfolgreich zu bekämpfen. Bet ehemaligen Kurgästen, die in Davos Genesung gefunden haben, ist der Gedanke zuerst entstanden. In DavoS selbst fehlt eS nicht an Männern, die, mit dem Kurort und seinen Verhältniffen vertraut, die Errichtung einer Heilstätte für minder Bemittelte auf sich genommen haben. Sorgfältige Prüfung der Verhältnisse er- gab, daß die Aufgabe nur dann zu lösen sei, wenn sie auf das mit aller Sicherheit Erreichbare beschränkt werde. Bei den Kosten, die Führung und Leitung einer Heilanstalt erfordern, scheint die Voraussetzung nothwendig, daß die auf- zunehmenden Patienten wenigstens für einen Thetl der laufenLich, 15. Juli. Im Ergreifen der Spitzbuben hat man hier eine glücklichere Hand als tu der Nachbarftadt Laubach. Der Thäter des von hier bereits gemeldeten Ein« bruchsdiebstahlö ist ermittelt. Ein Frankfurter Bürschchen hatte mit seinen Genossen einen vächtlichen Abstecher hierher gemacht. Die näheren Umstände deS Diebstahls ließen keinen Zweifel, daß derselbe von einem mit den häuslichen Verhältnissen Vertrauten geschehen war. Der Verdacht des Bestohlenen fiel auf einen Frankfurter Waisenknaben, der früher drei Jahre lang Lehrling bet ihm war. Unser Schuhmachermeister reiste sofort nach Frankfurt und macht mit Hilfe der Polizei den Aufenthalt deS Verdächtigen aus,- tu einem WirthShauS hatte er sich mit drei jugendlichen Genossen etnlogirt und letzthin durch große GeldauSgabeu sich ver- dächtigt. Vollständig überrumpelt, gesteht er sofort, mit einem Abendzug nach „Garbenteich" mit seinem Eollegen gefahren und nach vollbrachter That in der Nacht von Ltch nach Butzbach zurückgegangen zu sein. Der Dieb, dessen Entdeckung schnelles, energisches Handeln deS Bestohlenen herbeigeführt, wurde sofort in Haft genommen. Laubach, 14. Juli. Durch Brandwunden schwer verletzt wurde gestern ein fünfjähriges Mädchen in das Joh. Friedrichsttft gebracht. Die Verunglückte war von auswärts hier in Pflege gegeben und war mit anderen Kindern in einem Nachbarhause beschäftigt, ein Herdfeuer anzuzünden. - Plötzlich ergriffen jedoch die Flammen das Kleid deS Kindes, | so daß eS an Brust und Gesicht schwer verletzt wurde. Obschon dasselbe bic heftigsten Schmerzen aushalten muß, soll Hoffnung auf Wiederherstellung bestehen. — Da tu Folge der verschiedenen Feldarbeiten viele Erwachsene eben im Felde beschäftigt find, überläßt man die Kinder oft sich selbst. Man sollte der Beaufsichtigung derselben, falls man sie nicht tu die Kletnkinderschule schickt, größere Sorgfalt zuwenden. O Reiskirchen, 15. Juli. Interessenten diene zur Nachricht, daß die hiesige Haltestelle für den ViehtranSp ort- Verkehr eröffnet ist. Ein längst gehegter Wunsch ist dadurch erfüllt und einem wirklichen Bedürfnisse abgeholfen worden. Lumda, 15. Juli. Beim HerauSschletfen von Holz aus dem Walde wurde heute der hiesige Landwirth MauS durch fein ausschlagendes junges Pferd schwer verletzt. Denkmal für die hochselige Großherzogin Alice. Dem Aufrufe folgend, welcher im Lande ergangen ist, um der unvergeßlichen Großherzogin Alice seitens der hessischen Frauen und Jungfrauen ein würdiges Denkmal zu errichten, sind die Unterzeichneten behufs Sammlung von Beiträgen in Stadt und Kreis Gießen zusammengetreten. Es kommt in erster Linie nicht auf die Höhe der Bei- träge, vielmehr darauf an, daß sich recht Viele an dem Werke betheiligen und dadurch ihre Liebe und Dankbarkeit an die edle Fürstin bethätigen, welche in richtiger Erkenntniß des Berufes der Frauen und der Bedürfnisse unserer Zeit, die ihren Namen tragenden Vereine, für Frauen Bildung und Erwerb, sowie für Krankenpflege ins Leben gerufen hat. Bei- träge aus den Landgemeinden des Kreises bittet man an unseren Schatzmeister, Herrn Commerziencath Heichelheim, gelangen zu lassen, in der Stadt Gießen wird eine Sammelliste circuliren. Freifrau von Gageru, Frau Commerzienrath Gail, Frau Oberbürgermeister Gaauth, Frau Major Goldmauu, Frau Commerzienrath Heichelheim, Frau Oberamtsrichter Laugermaun. Frau Geheimrath Onckeu, Freifrau von Ricou. Frau Geheimrath Streng. Frau Bankier Wafferschleben. Aufruf. Die Erneuerung unserer Stadtkirche geht ihrer Vollendung im Rohbau entgegen. Nun handelt es sich um CHerotu* unt TCsmft — Die »Wahrheit" Halbmonatschrift ,ur Vorbildung in die Fragen und Aufgaben des Menschenlebens. (Fr. Frommanns Verlag in Stuttgart, vierteljährlich Mk. 1.80), Heft 42. In einem Aufsatz „Paulus und der Römerstaat" sucht Karl Jenlsch an dem Beispiel des Apostels Paulus und dessen Schicksalen in seiner Berührung mit römischen Gerichtshöfen und Verwaltungsbehörden nachzuweisen, daß ein Vergleich der römischen Verwaltung und Rechtspflege mit unserer heutigen nicht zu Ungunsten jener ausfalle. — Seine Ansichten und seine Stellung in der Frage nach der Aesthetik des Tragischen legt A. Heubaum in einer kurzen, aber präcisen Abhandlung „Heber das Tragische" dar unter Zugrundelegung des Werkes „Aestbetik des Tragischen" von I. Volkeit. Aus sociale Kernfragen von E. von Hartmann sind eine Anzahl wichtiger, das sociale Leben betreffender Aphorismen unter dem Titel „Lesefrüchte" in dem Heft enthalten. In einem Artikel „Die Doppelnatur der Kinderseele" tbeilt uns A. Paffow aus dem Werke des englischen Psychologen, Professor Sully, Studie of Childhood kurz dessen Ausführungen darüber mit, wie das Kind gleichzeitig Naturwe'en und Culturwesen sei und wie diese Doppelnatur in dem kindlichen Treiben auf verschiedenerlei Weise zu Tage trete. die Ausschmückung im Innern und Aeußeren, der Wände, der Fenster und um das Gestühl. Wollen wir darin auch nicht der Pracht der JohanneSktrche nacheifern, so soll doch Alles würdig und behaglich hergerichtet werden. ES find uns dafür auch schon im Stillen eine Reihe größerer und kleinerer Stiftungen zur Verfügung gestellt worden. Da wir aber angesichts der ungeahnt hohen Kosten, die uns aus der schlechten Beschaffenheit des Mauerwerks und sonst unerwark't erwachsen find, unser Budget nicht weiter belasten dürfen, so reichen diese Mittel auch für einen bescheidenen Schmuck der Kirche noch nicht aus. Wir richten daher an Alle, die für unsere alte Stadtkirche Jntereffe haben — und deren find, wie wir wissen, in allen Gemeinden unserer Stadt sehr viele — die herzliche und dringende Bitte, uns mit weiteren Gaben je nach Kräften zu unterstützen. Die Geistlichen der vier Gemeinden und sämmtliche Mitglieder de« Kirchenvor- standeS sind zur Entgegennahme von Gaben bereit. Gießen, den 17. Juli 1897. Im Auftrage des evang. GefammikirchenvorstandeS: Gg. Schlosser, Pfarrer. Für die Hagelbeschädigteu irr Heilbrorrrr re. sind ferner bei unS eingegangen: Don Frau E. K. 2X, L. Ä. 3x, Wortmann 3 X, A. W. 3 X, Frau E. Hensel 6 X, M. S. 3 X, N. N. 3 X, W. F. S. 10 X, L. H. 2 X, Frau Steuerrath Schuster 6 X. H. St. 5 X, 21. 2B. 3 X Zusammen 49 X Jnsgesammt 60 X Weitere Gaben nimmt gerne entgegen Die Expedition des „Gießener Anzeiger". — Empfehlenswerte Werke für die Hausbibliothek. — Meyers Konversations-Lexikon. Fünfte, gänzlich neube arbeitete und vermehrte Auflage. Mehr als 180,000 Artikel und Verwebungen mit ungefähr 10,000 Abbildungen im Text und auf über 1000 BildorUfeln, Karten und Plänen. 17 Bände in Halbleder gebunden ai Je 10 Mk. (Im Er.cheinenJ Meyers Kleiner Hand-Atlas. Mit 100 Kartenblättern und 9 Textbeilagen. In Halbleder gebunden 10 Mark. Meyers Hand-Lexikon des allgem. Wissens. In einem Band. Fünfte, neubearbeitete Auflage. In Leinen gebunden 6 Mark. Das Deutsche Reich zur Zeit Bismarcks. Politische Geschichte von 1871—1890. Von Dr. Hana Blum. In Leinen geb. 5 Mk. Geschichte der Englischen Litteratur von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart, von Prof. Dr. Richard W01 ker. Mit 162 Abbildungen im Text, 25 Tafeln in Farbendruck, Kupferstich und Holzschnitt und 11 Faksimile-Beilagen. In Halbleder gebunden 16 Mark. Geschichte der Deutschen Litteratur von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart, von Professor Dr. Fr. Vogt und Professor Dr. Max Koch. Mit etwa 170 Abbildungen im Text, 25 Tafeln in Farbendruck. Kupferstich u. Holzschnitt und 23 Faksimile-Beilagen. In Halbleder gebunden 16 Mark Probehefte liefert jede Buchhandlung zur Ansicht. — Prospekte gratis. Verlag des Bibliographischen Instituts in Leipzig. ----- der dem Wtude entgegengesetzten Seite offenhalten können. Hierbei wird man sich natürlich möglichst in Güte mit seinen Mitreisenden zu einigen suchen. Aber jenen verbiffenen Luft- feinden, welche alle Anderen mit ihrem Eigensinn tyranniffren wollen und ihres eingebildeten Krankseins wegen den Andern schwere GesundheitSschädtgungen zusügen, denen kann man nicht mit Güte begegnen oder sie gar durch VernunftSgründe überzeugen. Da muß man einfach auf sein gutes Recht pochen. Wird Jemand bet der Hitze im Wagen ohnmächtig, dann rufen Alle: Fenster auf! weil Jeder die Heil- und GesundheitSkraft der frischen Luft kennt. Wenn man aber nur ein viertel oder halb ohnmächtig ist, d. h. sich erschlafft, ermattet, „halb todt" fühlt, dann trauen sich Viele nicht, diese Naturheilkraft anzuwendeo, weil irgend ein arroganter Mensch das Wohl und Wehe seines eigenen Ich höher stellt als das aller anderen Reisenden zusammen. Wem also seine Gesundheit lieb ist, sorge im Bahnwagen durch theilweise» Oeffnen der Fenster stets für frische Luft- er hat daS Recht dazu. Für eine gute Ventilation find übrigens Durchgangs- wagen geeigneter als Coupöwagen und auch sonst tu gesund« heitlicher Hinsicht vorzuziehen, da sie dem Reisenden während der Fahrt gelegentliche» Stehen und Gehen ermöglichen. Ueberhaupt ist Bewegung bei größeren Reisen sehr nützlich. Daher steige man auf Stationen mit längerem Aufenthalte aus, strecke die Glieder und bringe durch Stampfen und Gehen den Blutkreislauf, namentlich in den Beinen, wieder in schnelleren Fluß. Sehr zu empfehlen ist nach Beendigung der Fahrt kalte« Ueberspülen des ganzen Körpers oder ein Bad, welches man jetzt löblicherwetfe sogar auf einigen Bahn- hbfen, z. B. in Frankfurt a. M., haben kann. Aeltere und schwächliche Personen sollen ote Tag und Nacht hintereinander reisen, sondern nach einer knappen TageSfahrt stets wieder eine Nacht ruhen. Wochrnbriefe ans der Nrsiden,. (Ottginalbertcht de« „Gießener Anzeigers"). Z. Darmstadt. 16. Juli. Au» dem Kuufllebeu. — Neue Sommerfrische. — Vou der Hochschule. — BerschiedeueS. Ein „SensattonSstück" daS war daS Ereiguiß deS sommerlichen TheaterlebeoS der letzten Woche. Die Saal- baubühve hatte sich zur E-muthigung zum Theaterbesuch die Modecomödie „Trilby" verschrieben, die, nach dem amert- konischen Schauerroman gleichen Namens bearbeitet, zur Zeit die Rund- über die Bühnen macht und in Berlin allabendlich zwei große Theater bis auf den letzten Platz füllt. Mit ernster Kunst hat das Stück wenig zu thun, es wirkt nervenerregend und unerquicklich im höchsten Grade. „Trilby" ist ein junges Mädchen, die unter den hypnotischen Einfluß des abenteuerlichen Musikers Svengalt geräth, von diesem wie durch Zauberkraft zur bedeutenden Sängerin „bhpnotifirt" wird, ihre Kunst aber sofort verliert, als der Einfluß ihres „Herrn" aufhört. Da sich die Direction die schon im letzten Briefe erwähnten Gäste aus Wiesbaden, Frl. Lauge und Herrn Schreiner vom dortigen Hoftheater, verpflichtet hatte, so konnte das gruselige Stück mit der nöthigen Wirk- samkeit in Scene gehen. Es fand Beifall und volle Häuser, hat also seinen Hauptzweck erfüllt. — Weniger glücklich war die Vorstellung von Fuldas „Die wilde Jagd" mit den genannten Gästen. Hier schadete denn doch die Erinnerung an die Vorstellung des Stückes im Hoftheoter dem Saalbau. ensemble sehr, zumal kein glücklicher Stern über der ganzen Vorstellung waltete. — Derhältnißmäßig viel Erfolg haben bis jetzt die Gartenaufführungen von beliebten Operetten gehabt, die nun regelmäßig veranstaltet werden sollen. — Dem Sommerfest der vorigen Woche schloß sich am SamStag noch daS der „HumanitaS" an, das fröhlich verlief und fünft, lerische wie gesellige Unterhaltung in reichstem Maße bot. Indessen Hot eben jede künstlerische Veranstaltung naturgemäß unter dem mangelnden Juterefse deS Publikums zu leiden, das selbstverständlich Ausflüge in die prachtvolle Umgebung der Residenz vorzieht. Den zahlreichen schon vorhandenen AuSflugSpunkten hat sich nun am letzten Sonntag ein neuer und besonders schöner im nahen Beerbachthale hinzugesellt. ES ist die „Villa Burgwald", eine Sommerfrische großen Stiles, die der Bürgermeister Schneider etwa eine Stunde von dem Städt- chen Niederramstadt, wo er seines Amtes als Gemeinde- oberhaupt waltet, errichtet hat. Das in Schweizer Bauart aufgesührte Haus ist mit allem Comfort auSgestattet, hat Fremdenzimmer und große Veranden und ist schon am Tage der Eröffnung daS Wanderziel für viele Hunderte unserer Ausflügler gewesen. Die Umgebung ist wunderschön und bietet prächtige Fernblicke, und bei der stets mehr um sich greifenden Mode, im Sommer wenigstens für eine oder zwei Wochen daS Land aufzusuchen, dürfte eS dem neuen Unter* nehmen an Zuspruch nicht fehlen. An unserer Hochschule feiert mau zur Zeit eifrig Stif- tungSfeste. Den Corps „Rhenania" und „Haffia" ist nun in dieser Woche die Burschenschaft „Germania" ge- folgt, deren Fest nicht minder glanzvoll und fröhlich verlief, als die Feiern der genannten Corporationen. — In etwa vierzehn Tagen ist Semesterschluß. Für die Sportsfreunde unter den Gießener Lesern dürfte das Ergebniß interessant sein, das am vergangenen Sonntag der hiesige B cycleclub mit seiner Dauerfahrt Darm- stadt—Coblenz gelegentlich der vom Gau 9 ausgeschriebenen Concurrenz erzielte. ES war dabei verlangt, daß jede mit concurrirenbe Corporation in geschlossener Gruppe abfahre und in gleicher Form baß Ziel pasfirte. Den Darmstädter« gelang eS nun, die ganze 125 Kilometer lange Strecke in der kurzen Zeit von 8 Stunden zu bewältigen. Sie er* rangen sich für diese schöne Leistung den zweiten Preis, während der erste nach Frankfurt an den dortigen Bichcle- club kam. Im Ganzen beteiligten sich 14 Vereine an der Tourenfahrt, für die drei Preise ausgesetzt waren. Der „Sport* wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag ausgemacht. Eine andere große Aufgabe steht den einheimischen Radfahrern für den Congreß der Allgemeinen Radfahrerunton in München bevor. Auch hierfür ist eine Concurrenz ausgeschrieben, dabei muß die ganze Strecke Darmstadt—München, die 438 Kilometer betragt, in 30 Stunden Fahrzeit zurückgelegt werden. Zwei eifrige Sportgenoffen, ein Darmstädter Ehepaar, haben sich der Mühe der Fabrt bereits unterzogen und radeln augenblicklich frisch und fröhlich auf Bayerns Haupt- fiadt los. Ein anderes VereinSereigniß fei heute noch mit- geteilt. ES besteht in der jüngst in der Versammlung deS Odenwaldclub mitgetheilten Thatsache, daß die Section Darmstadt in den letzten Tagen wiederum um 50 Mitglieder ver- größert woeden ist. Bei Hofe war es seither infolge der Abwesenheit bei Großherzoglichen PaareS, baS in England zur Theilnahme I an den Jubiläumsfestlichkeiten weilte, still. Doch am heutigen Freitag wird daS Fürstenpaar zurück erwartet, eS wird feinen Aufenthalt zunächst wieder im schönen Jagdschloß WolfS- garten nehmen und dort wohl noch längere Zeit verweilen. Von der w ter« Äl* Kw* ET-ff lafte*' Ä-f foornt, d-b * fich b-d«°t--d lürfte fomtali Oiefeen, togi Olt Montag, d Kn «NF im Tage-or •857 Ac Kchnbestand Waarenvorrath Hltenjtlien . Aurstande Beuern, c Landwirth eüio Konrad So Du f Zu habt ,rrN-p|J 5 Wasc W öan a ie tabibliothet = '«Hilft,» .‘«t» .i »it L, ° l.i lnt 61 fa As? «* «i* 1 hllbkn . ' °d-° U» ?" Bütt, ,2“®» bk B. Die WtaBbSfr1' ®«btn SS***-. ^Ukilbrouv^ ■te'Ä m Arzrian" Lexikon. ?ÄÄSES5 iand-Atlas. H*1 bieder gebunden IQ Mut gern. Wissens. ■ 11 W»n gebunden 6 Merk. itnS für eine oder zwei t rS dem neuen Unten m M Ick liftle ®* in'1 urtb „bill*1" f inft„0n«"l«"fJ 610 unb friiU» ü«1* oTitioni«. — 3« !W llt, bin Sltb®18*” . bni n» we»l«” fttntr Sau S omiiWJ* i nttlanel, »">6 lllt “ <7' ®gle« “ in zweiten V® M 14 Vereine an * . DttsTpo" {5l® . nuifltBil1, e®^®"Stam* °«7°' * rieh «u'M«'1'1' »'"Äf-ab-K • n, ein ** llfl* t6rrei/BaBtrn» W !”'6 '«„MnW 1 i« '“Aot*’ ' oa 50 *llli,re ,i«. * still. y öiTbld”0 w 3°sK„-M lSnzrrt Ü eit Bismarcks. nt Blum. In Leinen geb. 5 Mb ihen Litteratur ro£ Dr. Riebird WOIker. ® ick, Kupferstich und Hokicbe ir gebunden 16 Mark. ihentitteratw [essorDr. Ft. Vogt und Proto« Teil. 25 Tifeln in Firbendret n In Hilbleder gebunden 16 Mei Ansicht. - Projekte ffnfii Instituts in Leipzig. = Bekanntmachung. Von der unterzeichneten Genossenschaft werden zur Aufführung weiterer Neubauten 31 /2 °/o an porteur Obligationen, eingetheilt in Stücke L 50, 100, 500 und 1000 Mk. zu pari ausgegeben. Die Zinsen sind halbjährlich am 1. Juli und 1. Januar fällig. Der Verkauf 6er Obligationen und die Einlösung der Coupons erfolgt auch bei den hie« ffgen Bankhäusern. Für das Anlehen haftet das gesammte Jmmobiliar- vermögen der Genossenschaft, welches Ende 1896: 101 782,12 Mark betrug und hypothekarisch nicht belastet ist und auch nicht belastet werden darf; ferner die baar eingezahlten GeschäfkSantheile der Genossen Ende 1896: 7937,— Mk. die gesetzlich gebildete Haftsumme mit 18700— Mk. (Ende 1896) und der Reservefond mit 931,46 Mk. Für etwaige Ausfälle sind, somit bei einem Schuldenstande Ende 1896 von 93 688,79 Mk. 27 568,46 Mk. Deckungsmittel vorhanden, wozu noch kommt, daß wir beim Immobiliarvermögen nur den Buchwerth angegeben haben, während der wirkliche Werth nach den heutigen Preisen sich bedeutend höher gestaltet. Der Ankauf unserer Obligationen dürfte somit als eine sichere Geldanlage zu empfehlen sein. Gießen, den 16. Juli 1897. 6819 Baugeuoffeufchaft des evang. Arbeiter-Vereins zu Gießen, Eingetr. Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht. Doering. Haas. Ortskrankenkasse Gießen. Montag, den 26. Juli ds. Js., Abends >/29 Uhr: Kenerak-Mrsammkung >m Lenz’schen Felsenkeiler. Tagesordnung: 1) Jahresabrechnung pro 1896. 2) Statutenänderung:^26,39Abs.2,40Abs.4. 3) Ergänzungswahl des Vorstandes. 4) Verschiedenes. 6857 Der Vorstand. «825.97 Beuern, Dr.Thompson’s 33 12 Leitung. 4284 97 2 nossen . . . . Reservefondsconto . Betriebsrücklage . . div. Gläubiger . . Reingewinn . . . vU*. . 25.94 . 8010 41 . 161.20 . 628.42 Mitgliederzahl Ende 1896 . 99 am 16. Juli 1897. Mitgliederzahl Ende 1895 Zugang in 1896 . . Abgang 6828 Beuern, Erstklassige, deutsche Fahrräder verschiedener Systeme für Herren und Damen Zubehör- unb Echtztheile. FuAeulußk Reparatur. Erlernen unter meiner persönlichen Bilanz 31. Deeember 1896: Den geehrten Damen wird auf Wunsch von einer Dame Unterricht ertheilt. Konrad Sommerlad IV., Director. Passiva Geschäftsguthaben der Ge- am Activa Kaffenbestand . . . Waarenvorrath . . . Utensilien . . . . Ausstände . . . . 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Hannover, 18 2 M «in Ä^ieb zum i, cs , Vien, 18. - int tll tbie»1 iU0tnom®et’1 ttann »»>. 8«««*. I“loe' . ^BUentinohei soll 7 _ N 19. cvn .ttpQDme ruifii^ den Aust, B Me 2 « erhalte '*Ä,! .lirur KtsjiS velge e tranco