** Mal». •Uta uik •stell, 5eSy.r m. flhfk?IlertenD die wtltbMten iff- gchin®® ’v M »echasiker eg l6' ..WS ÖDltll a|tbe*ä"r‘e . fabrikat J „alnlali10^' jt und istern- r, Seltif*.» Mr. 241 Drittes Blatt. Sonntag den 17. Oktober 1897 Der OKtz—er Anzeiger erschein» täglich, «V LuSnahmr des Montag». »k Gießener Üe*Ui<*lf4t(rt ■crtai dem Anzeiger »Gchentlich dreimal deigelegt. Gießener Anzeiger Kmerat-Wnzeiger. vierteljähriger AsonmementspreiH» 2 Mark 20 Pfg. *16 Bringer lohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 W »ebaction, Expedttio» und Druckerei: Ach»rstr«tzeMr.H« Kern frecher 5L y Amts» und Anzcigeblatt für den Kreis Gietzen. Austllcher Tbeil. Gießen, 16. Oktober 1897. Bett.: Die Feuerwehrzeituog. tel Grotzherzogliche Kreisamt Gießen e* Ht Grstzh. BiteermdH«** lei »nettes. Mit Bezugnahme auf da- nachstehende Ausschreiben Großherzogltchen Ministeriums de» Innern empfehlen wir Ihnen daß Halten der Feuerwehrzeituog, sofern die- bi- jetzt noch nicht in Ihren Gemeinden geschieht. v. Gagern. Darmstadt, am 8. October 1897. Bett.: Die Feuerwehrzettung. Das Großh. Ministerium des Innern an die Großherzogltchen Kreisämter. Die feit 12 Jahren als Organ der hessischen Feuer- wehren bei SB. Jeckel in Büdingen zum jährlichen Adonne- ment-pret- von 6 Mk. erscheinende „Feuerwehrzeitung für das Großherzogthu« Hessen" hat sich alS ein geeignetes Förderung-mittel für die Zwecke und Interessen der Feuerwehren, wie de- Feuerlöschwesen- überhaupt erwiesen. Str hat jedoch bi- jetzt nicht die wünscheuSwerthe Verbreitung unter den Feuerwehren de- Landes gesunden, was hauptsächlich in dem Mangel aa Mitteln bei den meisten Feuer« wehren seinen Grund haben dürfte. ES ist deßhalb von dem LaadeSau-schuß hessischer Feuerwehren bet un- darum nach' gesucht worden, baß die Gemeinden zum Halten der Feuer- wchrzeituug veranlaßt werden möchten. Wir glauben in Ueberetustimmung mit der Großherzogl. BraudverficherungSkammer dieser Anregung Folge geben zu sollen und empfehlen Ihnen daher unter Bezugnahme auf die lithographtrte Verfügung vom 22. October 1891, zu Nr. M. I. 28287, bei den Ihnen uaterstellren Bürgermeistereien darauf htnzuwtrken, daß die Fenerwehrzeitung zu Lasten der Gemeiudekasie gehalten und ven Leitern der Feuerwehren zugänglich gemacht werde. Inwieweit hierbei auch solche Gemeinden in Betracht zu ziehen find, in denen die Zeitung bereits von den Feuerwehren gehalten wird, bleibt Ihre» Ermessen überlassen. Finger. Dr. Liu ß. Feuilleton. Die beiden Vice-Feldwedel. lil den Briefen von Fräulein Anna Schröder an ihre Freundin Gustel mitgethellt von Fritz Wold eck. (1. Fortsetzung.) Während deS Essens verhielt er sich ziemlich schweigsam und antwortete nur, weun eine» von un» ihn etwas fragte. Daß er da» Messer öfters benutzte, wo sich der Culturmensch der Gabel zu bediruen pflegt, setzte mich nicht zu sehr in Erstaunen. I« dieser Hinsicht bin ich durch unsere Nachbarn nicht verwöhnt — auch mein lieber Papa macht in dieser Hinficht zuweilen einen Schnitzer. So viel bekamen wir heraus, daß unser Gast im Ctvil- verhältuiß Maschinenbauer sei- er hätte auch „Ingenieur" sagen können — da» klingt doch viel hübscher, dachte ich in meiner Unschuld. Er trank cur zwei GlaS Wein- er wäre da» nicht gewohnt, entschuldigte er sich, al6 ihn Papa zum Trinken vöthigte. Wahrscheinlich hat e» der arme Mensch nicht übrig, dachte ich wieder. Nach Tisch stand er auf, verbeugte sich und verschwand- Papa konnte ihm gerade noch eine Cigarre anbieten. Dann sahen wir ihn nur noch, als er seine Leute auf dem Hofe antreten ließ und fie von allen Seiten auf da» Peinlichste musterte. Dabei ging e» nicht ohne eine ganze Anzahl Flüche und einige Püffe ab. Papa meinte, der Herr Bicefeldwebel schieue zwar kein große» Kirchenlicht, aber ein tüchtiger Soldat zu sein, und e» ginge wohl jetzt etwa» strammer her, wie damal», als er selbst sein Jahr abge- dient habe. Al» wir hiuüberschickten, um ihn zu« Abeudbrod ein- zuladen, war der Herr Vice Feldwebel mit de« Sergeanten in den „Krug" gegangen, wie Friedrich berichtete- dabei grinste er über das ganze Geficht. Papa schüttelte den Kops. ES hätte doch olle- seine Grenzen, meinte er- wenn Politische Wochenschau. In HubertuSstock haben fich anscheinend wieder wichtige, vorläufig für die Oeffentlichkeit noch recht geheimntß- volle Dinge abgespielt, we-halb den Vermuthungen und Sombinationen wieder Thor und Thür geöffnet find. Daß der Vortrag, den die Shef» der Marine und der Armee dem Kaiser in dem Jagdschlösse hielten, von größerer Bedeutung war, wird auf allen Selten angenommen. Daß aber auch Herr v. LucanuS in Thätigkeit treten mußte, will man ebenfalls wissen, denn man sieht in dem Urlaub, welchen der commandirende Admiral Knorr so plötzlich augetreten hat, mehr als eine ihm gewährte ErholungSsrtst. Immerhin erscheint die Sache auffällig, und eS ist nicht unmöglich, daß Diejenigen Recht behalten, welche da meinen, der Admiral Knorr werde nicht wieder auf seinen Posten zurückkehren. Freilich wird officiö» in Abrede gestellt, daß der Urlaub deS commandirenden Admirals irgend welche politische Bedeutung habe- damit ist aber immer noch nicht gesagt, daß eS nicht doch der Fall ist. Größere Bedeutung noch als die Vorträge in HubertuSstock dürste der K r o n r a t h gehabt haben, welcher am Donnerstag im Neuen Palais bei Potsdam unter Vorsitz des Kaiser- stattfand. Die schwebenden politischen Fragen dürften nunmehr in- Rollen gekommen sein- man kann fich immerhin auf Überraschungen gefaßt machen. Wie Recht Diejenigen hatten, welche behaupteten, mit der Militärstrafprozeßreform habe r- noch lange Beine, geht aus den Erklärungen de- bayerischen Krieg»« Ministers im FinanzauSschuffe der bayerischen Kammer hervor. Die Augelegeuhcit ist im Plenum de« BundeSrathS noch gar nicht verhandelt- nur die Ausschüsse haben fich bisher damit beschSstigt und scheinen auch noch nicht zu einem Resultat gekommen zu sein. WaS der Minister dann weiter sagte bezüglich der Wahrung der Reseroatrechte Bayern», eröffnet keine günstigen Aussichten auf eine baldige Ber- ständiguug über den obersten Militärgericht-Hof. E- ist demnach nicht unmöglich, daß auch die nächste RrichSragS- taguog vorübrrgeht, ohne mit der Militärstrafprozeßreform befaßt worden zu sein. Daß die« auf die nächsten Wahlen einen erheblichen Einfluß auSÜben würde, liegt auf der Hand, und die Regierung hat alle Ursache, zu überlegen, ob eS nicht besser wäre, unter allen Umständen ein Resultat ihrer Berathungen vorzulegen oder wenigstens der VolkSvertretuag reinen Wein darüber etnzuschänken, an welcher Klippe die Reform gescheitert ist. Daß die Wahrung oder Ntchtwahrung der bayerischen Reservatrechte die Durchführung der Reform auch der Etvjährige mal mit den Unterosfizieren kneipeu wüßte, so hätte da- doch ein Btce-Feldwrbel nicht nöthig. Wahrscheinlich hätte er aber daS Exercter-Reglemeut nicht so recht im Kopf und müßte fich deßhalb mit seinem Flügel- Unteroffizier gut stellen, damit der ihm durch Winke am Rockschoß den richtigen Platz und durch Sousflireu die rtch- ttgeu Cowmaudo» angäbe. So viel von den Geheimnissen des Dienstes hat Papa doch noch behalten. Am anderen Morgen rückte die Einquartierung natürlich in aller Herrgott-frühe au», und wir sahen unfern stummen Gast erst wieder an der Mittagstafel. ES war wieder die- selbe Geschichte- nur als Papa ihn fragte, wie eS ihm im „Rnigt" gefallen habe, wurde et verlegen. ES schien mir damals noch, al» ob er fich bewußt wäre, daß er dort nicht an richtiger Stelle gewesen sei. Plötzlich klopfte eS, und ehe wir „Herein!" rusen konnten, ging die Thür auf und ein Hauptmann trat ein. Unser Vice.Feldwebel sprang auf, machte drei Schritte auf den Hauptmann zu und meldete: Da- Gut ist belegt mit einem Bice Feldwebel, drei Unterosfizieren, einem Spielmaun und sechsunddretßig Mann — al« ob da- ein ordentlicher Hauptmann nicht ohnehin wissen müßte. Er sagte aber doch: „Dante, lassen Sie die Leute antreten." Dabei lachte er so still vor fich hin, stellte fich dann aber vor: „Haupt- mann von Gelltn" und sügte hinzu: »Ich bedauere, weun ich gestört habe- ich glaubte, daß die Mannschaften schon gegessen hätten." _ n . . Papa erwiderte natürlich, daß da- auch der Fall sei, worauf der Hauptmann meinte, er habe vermuthet, daß der Vice.Feldwebel nicht ander- verpflegt würde, als die übrigen Unteroffiziere. Papa bekam einen ganz rothen Kopf - al- früherer Einjähriger konnte er doch diese »aristokratische Ueberhebung" nicht ruhig hinnehmen, und er entgegnete nicht ohne Schärfe, daß ein Vice.Feldwebel al« OffizierS-ASpirant nach seiner bescheidenen Meinung wohl das Recht hätte, an dir Tafel de» Besitzer- gezogen zu werden. nicht hindern sollte, daß e- schließlich ganz gleichgiltig ist, ob ein oberster Gericht-Hof für da» ganze Reich eingesetzt wird oder ob fich Bayern einen besonderen Gerichtshof leisten will, darüber find fich «eite volkskretse einig. Die Beziehungen zwischen Kaiser Wilhelm und der Königin Victoria von England sollen wieder intimer geworden sein. Da- Berhältntß war bekanntlich stark getrübt, setdem Kaiser Wilhelm für die Buren gegen den räuberischen Einfall der Engländer in der Transvael-Republik etngetreten war. DaS hatte den englischen Dünkel verletzt, und eS hat langer Zett bedurft, ehe man in Großbritannien die Sache mit nüchternen Augen ansah. Im Uebrigen hat England jetzt neue Sorgen durch da- Vorgehen der Franzosen in Westafrika erhalten. Eine französische Expedition war von Porto Novo aufgebrochen und hatte den Ort Niki am Niger- fluffe besetzt, worauf aber die Engländer Anspruch erheben nach dem bekannten Sprüchwort „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst". Denn schon Ende de- Jahre- 1884 soll t» ihr Major Lugard besetzt und mit den Häuptlingen Verträge ab- geschloffen haben, während bi» dahin noch kein einziger Franzose das Land besucht hatte. Al- aber Lugard abgezogen war, besetzten Franzosen da- Gebiet und zwangen den König, sein Land unter französischen Schutz zu stellen. In England herrscht wegen dieser Vorgänge starke Erregung, wobei es aber auch sein Bewenden behalten dürste- jedenfalls wird fich die Angelegenheit auf friedlichem Wege regeln laffen, wa- um so wahrscheinlicher ist, als der Aufstand in Indien noch lange nicht sein Ende erreicht hat und die Engländer weiter auf eine harte Probe stellen wird. Ju Italien liegen die Verhältniffe neuerdings wieder recht unficher, wenn auch die Tumulte vom letzten Montag ohne nachhaltige Folge geblieben find. Die Stadt Rom ist wieder vollständig ruhig, die zertrümmerten Fensterscheiben find eingesetzt und über die Verhafteten dürfte bald abge- urtheilt werden. Aber da- Volk hat Blut gesehen, ein Todter und eine größere Zahl Verwundeter haben den Kampfplatz bedeckt, und das macht immer einen schlechten Eindruck, wird auch so leicht nicht vergeffen. In der Orientfrage find keioe besonderen Ereignisse zu verzeichnen. Die Friedensverhandlungen dauern fort, und man hofft, dieselben bald zu Ende bangen zu können. Die neue Grenze zwischen der Türkei und Griechenland ist bereit» provisorisch festgesetzt und wird auch wohl die definitive Genehmigung der beiden Staaten finden. Anscheinend ist der Credit Griechenlands in letzter Zeit stark gestiegen, da fich ein Consortium gefunden hat, welche- dem Staate eine er» Herr v. Gellin lachte wieder leise vor fich hin, dann aber erklärte er uns, daß es zwei Sorten von Vice-Feldwebeln gäbe- die einen wären die OffizierS-ASPiranten, wie Papa fie nur zu kennen schiene, die anderen wären einerseits solche Unterosfiziere, die tüchtig genug wären, daß man ihnen die Führung eine- ZugeS aavertrauen könne, andererseits ältere Sergeanten von tadelloser Führung, die man wegen Unbehilflichkeit mit der Feder nicht zu Feldwebel» und wegen Mangel an Umficht und Initiative nicht zu Zugführern machen könne, und zu dieser Kategorie gehöre auch der wackere Gericke. UebrigenS vertraue man einem Osst- zierS-A-piranten ein solches detachirte» Commando von vierzig Mann nur selten an - dazu fehle den Herren doch die dienstliche Erfahrung. Diese lange Explicatiou machte mir Muth, mein Erstaunen auszusprechen, daß diese drei Kategorien nicht durch besondere Abzeichen gekennzeichnet wären. Darauf erwiderte der Hauptmann nicht», sondern trank nur gedankenvoll da» GlaS Wein au», daS ihm Papa angeboten hatte. Dann verabschiedete er sich höflich, aber ich merkte wohl, wie um seinen Mund ein verhaltene- Lächeln zuckte. Wahrscheinlich freute er fich schon, seinen Kameraden erzählen zu können, waS diese Hinterwäldler für einen faux-pae begangen hätten. So viel ist sicher: Ich taffe mich, so lange da» Manöver dauert, vor keinem Soldaten mehr sehen. Da- ganze Armee- Corp- wird ja Über uns lachen. Uebermorgen bekommen wir neue Etnqartierung- wenn nur keine Offiziere habet find! Ich zittere bei dem Gedanken wie Espenlaub. Papa hat übrigen« bestimmt, daß, wenn wieder ein solcher Sice» Feldwebel kommt, er beim Verwalter einquartiert wird und mit den anderen Unteroffizieren bei ihm fpetst. Deine fehr verdrießliche Anna. (Fortsetzung folgt.) cklekliche Anzahl Millionen oorftrecfen will. Dir «ollen hoffen, daß die Herrschaften fich nicht die Finger verbrennen. Mehr tu den Vordergrund getreten ist wieder die Kreta- frage, welche eine baldige definitive Regelung erheischt, da die Zustände auf der Insel etueu bedrohlichen Charakter an- genommen haben. Der Sultan hat verschiedene Vorschläge gemacht, welche jetzt von den Mächten erörtert «erden. __(xx) _ CoceUs tuet prooht$ictUs» Gieße», den 14. October. ** Wetterbericht. Im Westen der britischen Insel ist eine tiefe Depresfion, welche einen sackförmigen Ausläufer über den Canal nach Frankreich entsendet. Der Hauptsache nach wird dieselbe zwar über die Nordsee gegen Seandinavieu ziehen, doch scheint sich ihre südlichste Abzweigung ostwärts nach Central Europa hin zu bewegen. Hoher Druck lagert über der Südosthälfte des ErdtheileS. Derselbe bewirkt im Zusammenhang mit dem von Nordwesten vorrückeuden Gebiet niederen Druckes zunächst noch allgemein heiteres und mildes Wetter. Voraussichtliche Witterung: Vorerst noch heiter und mild, daun zunächst im Westen neuerliche Zunahme der Bewölkung. F. TuS de» Kreise Friedberg, 15. October. Der Verkehr auf unseren neuen Wetterauer Vahultnieu übertrifft alle Erwartungen, nicht etwa daß nach dem Sprich- worte: neue Besen kehren gut, die Leute aus Neugierde einmal mitfahren und dann wegbletben, wonach dann bald Ebbe in dem Verkehr eintreten müßte, sondern gerade umgekehrt: Der Verkehr wächst sichtbar von Tag zu Tag. Die Vogelsberger Geschäftsleute, die nach Frankfurt handeln, reisen jetzt alle durch die Wetterau, weil sie 30 Kilometer näher haben, als über Gelnhausen. Tagtäglich werden die Güterzüge häufiger und länger, denn Kartoffeln, Zuckerrüben, Kohleu, Hölzer und sonstige Erzeugniffe füllen die Waggons. In Beienheim, dem VereiniguugSpunkte der Wetterauer Linien hat fich iu den 15 Tagen seit die Bahnen eröffnet sind, eine solche Maffe von Arbeit angehäuft, daß der Bahnhofvorsteher einen Assistenten erhält, weil der Vorsteher kaum im Staude war, wegen Arbeitsüberlastung seine Mahlzeiten etuzunehmeu. An Stationen, bet denen man anoahm, daß täglich im günstigsten Falle 25 bis 30 Fahrkarten ausgegeben werden würden, sind deren 60, 70, 80 und mehr Karten verlangt worden und die Nachfrage steigt langsam aber stetig weiter. Wiederholt kamen unliebsame Verwechslungen mit Reichelsheim im Odenwalde und Reichelsheim in der Wetterau vor, doch das wird fich schnell beffern. Ein wahres Mißgeschick aber ist der Wetterau mit Beförderung der Briefe, Werth- seadungen, Packete und Zeitungen entstanden, seit die Abend- post von Friedberg über Reichelsheim nach Echzell weggefallen ist. Wir kommen jetzt 18 bis 20 Stunden hintendrein und die Unzufriedenheit ist groß. Hoffentlich giebt es bald Abhülfe, denn die jetzigen Zustände, schlechter als vor dem 1. October l. Jrs., sind eine arge Verschlimmbesserung. A Mainz, 15. October. Eine angenehme Folge haben die jüngsten zahlreichen Eisenbahuunfälle für das Weichen- personal der Nassauischen Bahn gehabt, indem von heute die Dienstzeit von 12 auf 10 Stunden pro Tag reducirt ist. Hoffentlich kommt diese Dteostverkürzung auf allen Staatsbahn- Haien zur Einführung. Carl Hermann, Mitglied des Stadttheaters in Frankfurt a. M. In wenigen Tagen wird Carl Hermann vom Frankfurter Stadttheater uns den Genuß bereiten, seine Metster- Fenilleton. Der Humor der Spitzbube«. In der Geschichte der Verbrechen spielen Witz und Humor neben manchmal sehr origineller Erfindung eine Rolle. Zur Zeit der letzten Pariser Ausstellung flortrte natürlich das Hotelwesen und das Ztwmervermtethen wie noch nieder alte Besitzer eines entlegenen und dem baldigen Abbruche eotgegensehendeu Hauses jenseits der Seine wunderte fich denn auch nicht, als ein paar Gentlemen ihm das Anerbieten «achten, ihnen das leere Gebäude zu vermiethen. Sie leisteten eine Anzahlung auf den niedrigen Mtethprets, möblirten die Stuben gleichfalls „auf Miethe" und tmprovtfirten derart einen Gasthof, der als „Hotel Continental" durch Inserate warm empfohlen wurde und wegen der wohlfeilen Preise auffallend hervorstach. Kaum war die Einrichtung vollendet, so mußte einer der Unternehmer, der gleichzeitig den Portier vertrat, die Annahme neuer Passagiere verweigern, das „Hotel Continental" war „besetzt". Aber auch die Glücklichen, die hier ein Unterkommen gefunden hatten, sahen fich schon am dritten Tage veranlaßt, dem gastlichen Hause unter Verwünschungen und Anrufung der vielbeschäftigten Polizei mit Sack und Pack den Rücken zu kehren, nachdem ihnen, wie Paul v. Schönthan im „N. W. T." plaudert, zu Ohren gekommen war, daß die genialen Unternehmer, die Direktor, Kellner, Portier rc. selber darstellten, plötzlich verschwunden waren, leider mit den Werthgegenstäuden und größeren Baar- beträgen, für die die Direction „keine Verantwortung" übernehmen wollte, wenn fie nicht — übrigens der allgemein üblichen Weisung gemäß — im Bureau des Hotels abgegeben wurden. Unter den besonderen Verhältniffen glaubten die Paffagiere diese sonst vielfach außer Acht gelaffene Vorsicht doch beachten zu müssen und so wußten fie die Rechnung im „Hotel Continental" theurer bezahlen, als hätten fie die Fürsten-AppartementS im „Grand Hotel" bewohnt. Ein mehrfach variirter Soup, der in dieser Form in Wien vor Jahren auSgeführt wurde, besteht in Folgendem: Ein würdig auSseheuder Herr erscheint bei einem Juwelier und wählt dort eine Reihe werthvoller Gegenstände, die er kunst wieder zu bewundern. Hermann ist in den Mauern GteßenS ein gern gesehener, stets willkommener Gast. Mit der Vergegenwärtigung seiner bedeutsamen Erscheinung drängt sich Jeglichem, der ihn auf unserer heimischen Bühne gesehen bat, eine Fülle von Erinnerungen und Eindrücken aus, wie sie nur die Vielgestaltigkeit reifsten künstlerischen KöanenS hinterläßt. Die zahlreichen Verehrer des geschätzten Meisters dürfte es interesfiren, mit ein paar Strichen Hermanns Lebensbild gezeichnet zu sehen. Man ist versucht, daS Leben de» CharacterdarstellerS Earl Hermann ein Drama zu neunen. Es ist eine ernsthafte Geschichte, die von schweren Sorgen, von bitterer Noth, von quälender Verzweiflung erzählt, aber auch von der lieber» Windung zahlloser Schwierigkeiten durch Geduld, Muth und Thatkraft. ES ist eine erfreuliche Geschichte, die einen Mann zeigt, der fich sein Geschick selbst mit fester Hand gezimmert hat. Zn KeSmark in Ungarn wurde der Künstler in einer unruhigen Zeit, am 27. Februar 1849, geboren. Der Name seiner Eltern war GrünvalSkh- als aber der Sohu gegen ihren Willen später fich entschloß, seiner Neigung zur Bühne Folge zu leisten, ließ er den Vateruameu fallen und behielt seine beiden Vornamen als künstlerischen nom de guerre. Die Eltern hatten ihn zum Archtteckeu bestimmt- ein Kindhett»- etndruck war es, der das Geschick btfl Sohne- in eine andere Bahn lenkte, jener Eindruck, den mau iu verwandter Weise in Goethe-„Wilhelm Meister" verwerthet findet: im 6. Jahre sah Hermann ein wandernde- Automatentheater, und der hiervon ausgehende Anstoß verstärkte fich später zum Entschlüsse, al» der dreizehnjährige Knabe in Kaschau zum ersten Male ein wirkliche- Theater sah. Bis dahin hatte er iu aller Ruhe das Gymnasium zu Leutschau und die Ober-Realschule zu Kaschau besucht- im Alter von vierzehn Jahren aber traf ihn der harte Schlag, daß seine Eltern verarmten, und nun galt eS Privatstunden zu geben, um das liebe Leben zu fristen und die Fortsetzung der Studien zu ermöglichen. Nachdem er nun die Kaschauer Ober-Realschule mit Auszeichnung absolvirt hatte, ging er nach Wien, wo ihn die schwersten Jahre seines Leben» erwarteten. Noch lag er am Polytechnikum und der Uutverfität den Studien des Architekten- Berufes ob, aber schon war er daran gegangen, fich unter fremdem Namen für die Bühnenlaufbahn au-bildeu zu lassen, und bei so getheilter Arbeit und Neigung war e- zudem er- forderlich, Privatstuuden zur nothdürfttgen Beschaffung der Subsistenzmittel zu geben. ES war eine Zett, in der Her- mann oft der Verzweiflung nahe war, denn, tagelang nur von Wasser lebend, sah er der Gefahr deS Verhungern- unausgesetzt in- Auge. Ein Commilitone, der jetzt noch in Wien lebende k. k. Rath Guido Müller, half ihm schließlich über die schlimmsten Nahrungssorgen hinweg- trotzdem war die Situation noch immer nicht weniger al» erfreulich: „Der Hunger und die Liebe" zur Kunst waren, frei nach Schiller, die Triebfedern seiner Existenz, aber fie vertrugen fich schlecht mit einander. Denn entschloß er sich, gegen Erlegung von 35 kr. die Galerie de- Burgtheaters zu ersteigen, so war an ein Nachtmahl nicht zu denken- entschied er sich für ein Nachtmahl, so war ihm das Theater-Paradies verschlossen. Aber auf der anderen Seite standen noch weitere schwere Kümmernisse. Auf die Verwendung de» jetzigen Hofrath» Beer, der Hermann» Lehrer am Polytechntcum war, hatte fich Joseph Lewinsky allerdings bereit erklärt, dem jungen Menschen den ersten dramatischen Unterricht unentgeltlich zu ertheilen, aber er verhehlte ihm auch nicht seinen schweren Zweifel in Betreff seiner künstlerischen Zukunft. Der Grund war Hermanns unglücklicher ungarisch deutscher Dialekt, mit dem er viel zu kämpfen hatte- leichter vermochte er die im Namen de- wohlbekannten Pfarrer» des Bezirks etnkauft, ohne fie zu bezahlen. Er bittet, die Sachen mit der Rechnung gleich nachzusenden. Der Juwelier packt die Kostbarkeiten ein und, um ganz sicher zu gehen, betraut er seine eigene Frau mit der Ablieferung und dem Jneaffo. Der würdige Herr führt die Frau ins Pfarrgebäude, fie steigen die Treppe hinauf, im Vorzimmer bietet er ihr Platz an und begibt fich mit den Schmuck-Etuis, die er ihr jetzt abuimmt, in des Pfarrer- Zimmer. Nach ganz kurzer Zeit — die Juweliers- frau hat nebenan lebhaft sprechen gehört — kommt der Fremde wieder zurück ohne Schmuck EtutS. „Hochwürden ist mit Allem zufrieden, er läßt bitten!" sagt er. Die Frau erhebt sich, zieht die Rechnung hervor und folgt dem milden „Hereinrus" deS GotteSmanneö. Und al» fie ihm gegeoüberfteht, steht er fie mit einem gütigen Blick au und beginnt: „Ihre Ehe ist nicht glücklich, Frau ** (er nennt ihren Namen), Sie wollen fich von Ihrem Mann loSsageo, obwohl Sie drei unmündige Kinder besitzen — haben Sie denn einen solchen Schritt bedacht?" Die also Angeredete riß Mund und Augen auf. — „WaaaS?" ries fie endlich. „Wer hat denn Hochwürden daS gesagt?" „Ihr Mann, der eben bet mir war, mit der Bitte, ich möchte Ihnen zureden." „Mein Mann? Der kann fich ja au- dem Geschäft nicht fortrühren, und überhaupt, ich bin baff — wir und uuS trennen — ja, warum denn?" Der Pfarrer zuckt die Achseln, erhebt fich und öffnet die Thür, indem er in» Vorzimmer hinauSruft: „Also Herr X., bitte, kommen Sie?" Herr X., der Pseudo-Juwelier, der dem Pfarrer die Rolle de» unglücklichen Gatten vorspielte, hatte fich, bi» die Comödie fich ausklärte, mit den Goldwaareu natürlich au» dem Staube gemacht. Die nobelsten Gauner find e» nicht, die ihren Opfern Diamanten und Perlen „abknöpfen" — aber unter Umständen verrathen sie sehr viel Erfindung-getst. In der Pariser Oper, al- noch die Königin der Mode und Kaiserin der Franzosen die Vorstellungen durch ihre Anwesenheit verherrlichte, erschien eine- Abend- in Zwischenakt ein Herr Dürftigkeit und Eckigkeit seine» Wesen» zu verbessern, und darin half ihm auch die Anstellung al» unbesoldeter Statist am Burgtheater, die er Lewiu-kh verdankte. Von großer Wichtigkeit war eS dann für ihn, daß er auf der neubegründeten Theaterakademie von Franz Kürschner regelmäßigen Unterricht fand, und seine Entwicklung so in geordnetere Bahnen einlenken konnte. Sein erstes Engagement als Darsteller erster Character- rollen führte ihn nach Graz, wo er den „Perin" neben Clara Ziegler al» „Donna Diana" gab. ES folgten lange und wechselvolle Wanderjahre- Salzburg, Ulm, Dortmund, Mainz, Magdeburg (Sommertheater), wieder Mainz, Land», berg a. W., Cöln waren die Städte seine» Wirken»- die Signatur seines Leben» war ein rastlose» Streben nach weiterer Entwicklung, ein brennender Ehrgeiz, eine unablässige Arbeit an fich selbst. In diesen Wanderjahren erwarb sich Hermann einen großen Theil leine» Repertoire, dessen Hauptrollen „Mephisto", „Buttler", „Shylock", „Rarciß", „Franz Moor", „Schmock", „AutolykuS", „Bansen", „Rabbi Stchel", „Harpagon", „Tartuffe", „Jago", „Marinelli". „Perin" find. Was ihn in mancher „Noth und Fahr" auf- recht erhielt, war da» Vorbild verehrter Menschen, u. fl. Felix SchwetghoferS und seiner vortrefflichen Frau, besonder» aber die eigene Gemahlin, Anna Ernst, Tochter deS damaligen Kölner, jetzt Aachener Theaterdirecior» M. Ernst, die er 1876 heimführte, und die ihm Belrath und Leitstern geworden ist. Viele- von dem, was er geworden und erreicht, dankt er der treuen Genossin seine» Lebens. Da» Jahr 1878 führte Hermann au» dem immerhin unsicheren Meere de» wandernden SchansptelerlebenS auf den festen Boden einer sicheren künstlerischen Existenz, und e» war Frankfurt a. M., daS, wie so viele andere, Io fich auch diesen Künstler zu sichern verstand. Damals berief ihn Dito Devrient in da» neuerbaute Stadttheater, und fett 1879 unter der Intendanz Emil Claars fand Hermann auch Gelegenheit, fich in ersten Rollen zu bethä igen. Seit dieser Zeit bat er fich in Frankfurt so völlig eingebürgert, daß er schöne Engagementsanträge aus Wiesbaden, Stuttgart, Berlin uf». ablehnte und nur durch zeitweilige Gastspiele — z. B. in Aachen, Creseld, Mainz, Köln, Baden-Baden, Würzburg — sein Können auch vor anderem Publikum ertoic». Er bekleidet in Frankfurt die wichtige uud verantwortliche Stellung eine» Lehrer» Der Deklamation und Mimik am Dr. Hoch schen Couservatorium, und glücklich in seiner Familie und seinem Schaffen, umgeben von tüchtigen Menschen, ausgezeichnet durch die lebhafte Anerkennung von Männern wie Wildenbruch, Paul Heyse, Echegaray, Giacosa, darf er mit Genug- thuung auf ein Leben znrückblickcn, das vor vielen eine Illustration ist zu dem alten hoffnung-vollen Worte: „Durch Nacht zum Licht". Hermann gehört zu der Minderzahl erlesener Schau- spieler, die mit unermüdlich erneutem Studium an ihre Aufgaben herantreten. Die Charaktere, die er auf der Bühne lebensvoll gestaltet, wachsen unmittelbar ans seiner schauspielerischen Begabung heran» und überraschen durch den grüblerischen Ernst, mit dem sie den geheimsten Absichten de» Dichters nachspüren. Der alte, ewig junge Moliöre wird Meister Hermann nächste Woche Gelegenheit geben, sich in der vollen Kraft seiner schöpferischen Kunst zu zeigen. C» steht un» daher ein äußerst anregender und interessanter Theaterabend bevor.______________________________________ Kunst-Ausstellung, ‘”sff6nuertm nähme des SamStagS, von 11 bi» 1 Uhr, am Mittwoch auch noch von 3 bis 5 Uhr. ttonntag» urrnntrrdro-err von 11 H» 8 Uhr. — Eintrittspreis für Nichtmitglieder an Werktagen 50 Pfg., an Sonntagen 20 Pfg. mit einigen Orden am Frack in der Loge einer vornehmen Pariserin, die unweit der Hofloge saß. — „Madame, Ihre Majestät hat Ihre Brosche bemerkt, fie ist entzückt davon und bittet, sie da» prächtige Kleinod besser besehen zu lassen . . ." Die aus» Angenehmste Ueberraschte besann fich keinen Augenblick, nestelte die Brillantbrosche sofort und so rasch, wie e» nur möglich war, los und überreichte da» Kleinod dem artigen Höfling, der unter verbindlichen Verbeugungen damit verschwand, um fich — nie wieder blicken zu lassen. Französische und englische Gauner haben den Coup später in allen erdenklichen Spielarten auSgeführt, die Spekulation auf die Eitelkeit schöner Schmucktragerinnen hat immer die befriedigendsten Resultate zur Folge gehabt. Ziemlich geschickt operirte in Hamburg der „Busennadel- Barbier", der notorisch jahrelang den feinen Kunden — nachdem er fie rafftet hatte, mit der Serviette auch die sicher erfaßte Cravattennadel abuahm, und da» Alle» mit den flinken und schwungvollen Bewegungen de» dienstfertigen Figaro. Sogar die Kleptomanie muß als Borwand herhalten. Erst vor Kurzem erschien irgendwo, in einer sehr großen Stadt ein junger Elegant in einen Gold- und Silberwaare» geschäst, um Dem anwesenden Herrn die Mittheilung zu machen, daß er in einer Stunde mit seiner Tante kommen werde, um Einkäufe zu machen, und er bitte — wenn sich die Dame — er nannte einen gräflichen Namen von stadtbekanntem Klang — verleiten lassen sollte, etwa» zur Seite zu practiciren, fie ruhig gewähren zu lassen. Die Gräfin leide nämlich an Kleptomanie — Stehlsucht — und er, der Neffe, der da» mit einer gewissen Schüchternheit eingestand, verpflichtete fich, Alles, was fie etwa verschwinden lassen würde, baldmöglichst zurückzudringen. Zur bezeichneten Stunde fuhr die Gräfin vor, kaufte ein kleine» Armband und stahl wie ein Stabe. Der Neffe blickte wehmüthig drein, der Geschäftsinhaber zahlte mit voller Ruhe die Gegenstände, die die „Gräfin" in den Falten ihrer Seidenrobe verschwinden ließ, und — et wartet heute nach aus die Wiedererstattung. Die würdige Gräfin war eine Gaunerin, die nicht an» krankhafter Neigung, sondern einfach professionell stahl. Aber der Streich war geschickt eingefädelt. ; rhurwhavi -w Srack öffnet W »tn-br-che« w« iMM « «erk°W ine lti. nS1*"’ ““ 6lo.it Vx aus btu flT°6tt Rltl^htt xS0tßB* 111«£61"” •«thttett 9«6. Ä «k S, Ul« j“ ll,ti " W«s BlrtÄ DB mA ' 'Marinellis »M M tzahr» f Ä?Ä M und Lchm J “nn aus btu lumttiig Npttltiltbtne auf bto ^lstevz, unb ti ? andnt, lo fich aui Dunau bttltf ihn Dm °«r, und fett 1878 mn Hermann auch Ttltzn. igeu. Etil ditftr K, ngedürgnt, dah er ity; >• Stuttgart, Bulin oli 1 Gastlptelt - j. 8. a en.öabtn, Würzburg - >kum trkvier. Er btklM ltwortlicht Stellung tkti iffli! am Dr. Hoch'sk tntr Familie und sein« Menichen, auSgezeitv^ n Männern rvie ffiiliti' :osa, darf er mit Glr^ i, das vor vielen m igsvollen Worte: erzähl erlesener Schw 1 Lindillm an fyt Iif< Me er auf btx Söhne lbar auS seiner schau- llberrafchen durch dw geheiOert MchM M \W Mv^re d .elegenhrit geben, sich i itn Ranft zu zeigen. 5* egender und intereffam r Sogt M w*‘ „6, - 36” fit I» 6«»°»^ 6« *W*." >* d'6.°° M “J :* i'M "’V’d „ -s-£s ***' LL * ägertnvrn W Vf l< gehabt. 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Hierdurch beehre ich mich, dem verehrlichen Publikum von Gieße» und Umgegend, sowie meiner geschätzten Nachbarschaft ergebenst anzuzeigeu daß ich die altreuommirte Restauration 22 Marktstrasse 22 übernommen habe. Fort mit den Hosenträgern I 3«r Ansicht erhält jeder srco- gegen Frco.-Rücksdg. 1 Gesundheit» Spiral hosenhaiter, bequem, stets paff., ges. Haltg, keine Athemnoth, kein Druck, kein Schweiß, kein Knopf. Preis 1,25 Mk. (3 Stück 3 Mk. per Nach».) Schwarz ä» So , Berlin E. 22, Annensir. 28. Vertreter ges. 8400 Frankfurter Rollladen- und Wellblech-Fabrik E. Tillmanns, Frankfurt a. M. Stahl Wellblech- und Mols-Boll laden jeder Grösse und Gon- ■ struction, in anerkannt solidester und durchaus sachgemässer Ausführung. Bollladen - Artikel jeglicher Art. Bollladen -Beparaturen werden prompt und billig übernommen. Wellbleche und Wellblech-Gebäude. ------■' Eiaenconstmctionen jeglicher Art und Grösse. = 1283 Solide prompte Bedienung. 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