w ,Enid 8 Miet 441 taut* 'lberu Tr 8 Hr, ift“-w ?x ■’^eMongigg MLch ■ Januar cM Uhr: skenkaü >>lCaftLeib). Ili,arten ;u h«i« m Herren Gerbardl tz; Stier, SWrch T1191 SelterSweg. b« den Herren Berger lklplatz und Haai 5» )eirenkarten M. 1.20, efarten 20 Pfg. Vorstand, kttM t CO mttatottm) a stell Masken IW.IIStt. £ itt. 23 Pig nab Dameakartn aSktnmg) zu haben bei dn :r Muhl (in befien tur Etter, CchÄstraßi aMchabrUmt Wirst» den 0,50 Mk. Der Vorstand, wird m wohlthitigtt Ml OOOOOOOOE ( 5. Januar ab fest- j Ihr Nachmittags (nicht j Seiderer, f atz Nr. 11. >49 5 OOOOOOOOD liiin* MkiWiwM M 14 Der Munter Jlw|dgtr krtchemt täglich, nit AuSnahine bei Montag! Bit Gießener ^L»tlte«drülter »retten dem Anzeiger »»chentlich dreimal beigelegt. Drittes Blatt. 1S97 Sonntag den 17. Januar Gießener A nzeiger Kenerat-Mnzeiger. vierteljähriger JMonutmetrtspreU 2 Mark 20 Pfg. mi« Bringerlobn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Redaktion, Lxpediti» und Druckerei: Zch«kstr«tzeAr.'t Kernfprecher 51. Amts- und Anzeigeblatt für den Ti reis Gieren. ] HratisSeikage: Gießener Kamilienökätter Anrtllchr» Tyeil Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag« für den felg mb tn lag erscheinenden Nummer bi! Lorm. 10 Uhr. Die Mitglieder des Vereins, sowie Freunde drr «Sache werden hierzu eingeladeu. Gießen, den 16. Jinuar 1897. Der Vorsitzende des Vereinsbezirks Gießen. Dr. Wallau. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehme» Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen kaudwirtirlchaftltche Winke und Kathschlage. Allerhand Nützttche« <*«» der Praxis. △ Vitt« vderhefsen, Mitte Januar. ES wird nicht schaden, wenn wir uns diesmal ein wenig mit den landwirthschaflltchen Klein- und Nebensachen beschäftigen, in denen häufig recht sehr gesündigt wird. Also beginnen wir — und zwar diesmal mit dem Hühnerstalle. Schon manches schone Wort ist in dieser Zeitung seit zehn Jahren über Geflügelzucht gepredigt und geschrieben worden. Viel genützt hat es bts jetzt nicht. Ja, wenn sich einige Leute an die Spitze stellen, Mühe und Arbeit und Kosten und Sorgen tragen, selbstverständlich Jahre lang tragen, dann geht die Sache nach und nach. Aus sich stets heraus thut der Bauer nicht gerne etwas. ES ist eine längst bekannte Thatsache, daß die rebhuhnfarbenen Italiener 25 pCt. Eier mehr legen, als das deutsche Landhuhn. ES frißt durchaus nicht mehr als daS deutsche und ist dabet so an unser Klima gewöhnt worden, daß es jede Witterung leicht erträgt. Nur brüten will eS nicht, man mutz also einige deutsche Bruthennen daneben halten. t , Da die Hausfrauen gewöhnlich das Eier- und Buttergeld etn- nehmen und für den Haushalt wieder verwenden, sollten sie sich mit dem Geflügelanschaffen befassen, weil es für sie durchaus zweierlei ist, wenn sie beim Eterverkaufe 5 Mark etnnehmen, anstatt deren nur 4 Mark. Sodann müssen sie für ihren Hühnerstall mehr besorgt sein. Es ist bekannt, daß die Hühner eher legen, wenn sie im Winter warm sitzm. BiS jetzt haben wir, mit wenigen Ausnahmen, milde Witterung gehabt. Die Hühner legen daher schon, wenn auch in größeren Unterbrechungen. Auch hier zeichnen sich die Italiener auS, die bei dem Einsender schon Mitte November begonnen haben, während die deutschen noch lange nicht daran dachten^ Sehr empfindlich sind die Hühner gegen kalte Fußböden in den Schlägen. Viele Leute werfen darum Stroh oder Heu in die Schläge. Dagegen müßen wir unö entschieden aussprechen. Stroh und Heu faulen sehr bald in dem scharfen Geflügelmist, wodurch starke Ausdünstungen entstehen, die das Geflügel ungemein be- belästigei'. Da« defie Streumiitel fftt GeflügelAälle ist Me Torlftreu, die alle Aettchtigkett arrfsattgt, alle Gase bindet und den Ktttzbode« warm nnd trocken hält. Da im Vogels- berge Torsst.ru zu haben ist, wird auf dieses treffliche Strcumiitel aufmerksam gemacht. Wer diese Streu nicht erlangen kann, der nehme zum Bestreuen der Hübnerstallsustböden trockene Erde und Sand und reinige vnd lüfte fleißig, wodurch schon Vieles gewonnen wird. Die vrrehrlichen Hausfrauen sollen aber ja nicht vergeßen, daß sie für je 4 Mark Eteraeld mindestens 5 Mark einstreichen können, wenn sie für gute Rassen sorgen und die Thiere richtig behandeln, was keinen Pfennig mehr kostet, als wenn das Geflügel vernachlässigt wird. Wir sprachen da eben vom Lüfte« der Ställe. ES giebt eine Anzahl von Menschen, die lü len weder ihre Ställe noch ihre Wohnungen. Im Winter, behaupten sie, bleibt es wärmer, wenn Fenster und Thüren bombenfest geschlossen bleiben. Im Sommer bleibt es kühler, wenn die Fenst.r nicht aufgemacht werden, weil Oberhesfischer Obflbauverem. Am Freitag den 22. Januar, Abends 8 Uhr, findet in Gießen bet Gastwirth Fetdel („Bavaria") eine Versammlung mit nachstehender Tagesordnung stau: 1. Bortrog deS Herrn K. Retchelt, Lehrer für Obstbau und Naturwissenschaften an der Großh. Obstbauschule in Fricdberg über: Schnitt der Zwergobstbäume. 2. Vortrag des Herrn OdstbautechnikerS Metz über Roseneultur. dann keine Hitze herein kann. Was ist nicht schon Alles gegen diesen Widersinn geredet und geschrieben worden, ohne daß es viel nützte. Es ist durch Versuche unwiderleglich festgestellt worden, daß die Kühe i« g«t gelüftete« Ställen mehr Milch «eben, al» in dumpfige«, schlecht gelüfteten Stall«nge«. Nun kostet die frische, reine Luft dem Bauer nichts, er hat bloS nolhtg, von Zett zu Zeit etwas Gegenzug im Stalle zu erzeugen, damit die dumpfig und moderig gewordene Luft binaus kommt. Wenn es nun schon wegen der Milchergtebigkeit zweckmäßig, stets für frische Luft in den Stallungen zu sorgen, so hat dies noch zwei andere Gründe, die sehr ins Gewicht fallen. Da ist als weiterer Grund anzuführen: Da» KSrpergewicht einer K«h ist größer i« einem wohlgelüftete«, al» in einem schlecht gelüftete«, dttmpfige« Stalle. Wenn ein Bauer eine Kuh ab- gemotken und fett gemacht Hal, kann er bei sorgfälliger Lüftung und Reinigung des Stalles sehr leicht 40 bis 50 Mark an der erzielten Milch und dem höheren Körpergewicht mehr einkassiren, als wenn er diese billigen Vorsichtsmaßregeln außer Acht läßt. Das find so kleine Handwerksvoltheile, an die der Hundertste gar nicht denkt, weil er niemals daraus hingewiesen worden ist. Wir haben beim Anspannen der Zugthiere, beim Behandeln der Geschirre, beim Beladen der Fuhrwerke, beim Füttern der Haus- thiere auf diese Vortheile hingewiesen und thun es bei feder Gelegenheit, weil sie ja wichtig sind, aber doch wenig oder nicht beachtet werden. Hierdurch kommen wir auf den dritten Grund, weshalb man mit großer Sorgfalt darüber wachen soll, daß die Hausthiere sietS in wohlgelüfteten Ställen gehalten werden sollen. In welchen Räumlichkeiten hat die Cholera im Sommer anno 1892 zu Hamburg am schrecklichsten gewüthet? In denjenigen, wo weder Sonne noch Mond hin scheinen konnte, wo kein frischer Luftzug Zutritt hatte, wo man das frische, klare Wasser gering achtete. Wodurch ist die fürchterliche Seuche schließlich bezwungen morben? Durch Reinlichkeit, frische Luft, Sonnenschein und klares Wasser. DaS merke Dir, lieber Bauer: Sonnenschein, Luft und frisches Wasser sind unendlich wichtige Gaben Gottes und deshalb kosten sie nichts, Jeder kann sie umsonst haben, er muß sich nur ein klein Bischen darum bemühen. Hundertfach kommt es vor im menschlichen Leben, daß Derjenige, der reinlich, pünktlich und ordenllich ist, zu Wohlstand und Ehren gelangt, während der Schmutzpelz rückwärts geht. Schau einmal um Dich, mein freundlicher Leser, ob Du nicht unter Deinen Bekannten im Dorfe von jeder Sorte einige Bei'oiele herausgreifen kannst. Et natürlich! wird Jeder sagen. Darum gehe hin und tbue desgleichen. Wir aber legen die Feder mit dem Bewußtsein bei Seite: Das war gewiß ein Capttelchen so recht aus der Praxis gegriffen- Bekanntmachung, betreffend: Maul- und Klauenseuche zu Neuhof bei Leihgestern Die Maul- und Klauenseuche zu Neuhof bei Leih« gestern ist erloschen und die verfügten Sperrmaßregeln sind hiermit aufgehoben. Gießen, den 16. Januar 1897. GroßherzogUches KreiSamt Gießen, v. Gagern. Gießen, den 15. Januar 1897. Betreffend: Die Hagelversicherung. Da- Grotzherzogliche Kreisamt Gießen m* M« «rett». Bn/t Pfund-Stopfbeutel...... , 2.50. __ Ve „ „ ...... » 1.80. 147 ßy .Zu haben in allen besseren einschlägigen Geschäften. Johannes Michel von Treis a. Lda., welcher verstandesschwach ist, hat in der Person des Philipp Ameud IV. von Treis a. Lda. einen Curator beigegeben erhalten. Rechtsgeschäfte mit jenem können daher giltig nur durch diesen abgeschlossen werden. Gießen, den 13. Januar 1897. Großherzogliches Amtsgericht. Weiffenbach. 673 Samstag den 13. Februar 1897, Nachmittags 2 Uhr, soll die hiesige Feldjagd mit einigen zugrhörenden Privatwäidchen auf hiesiger Bürgermeisterei auf weitere sechs Jahre verpachtet werden. Pacht- bedingungen werden im Termin bekannt gemacht. Burkhardsfelden, 15. Januar 1897. Gr. Bürgermeisterei Burkhardsfelden. Hoffmann. 670 Wem-Verpachtung. Die dem Fürstlichen Hause Solms- Hohensolms Lich in den Gemarkungei' Münster, Oberbessingen und Mühl sachsen zustehende Fischerei in der Wetter soll nächsten Montag den 18. d. Mts., Nachmittags 3 Uhr. in der Geschäftsstube unserer Rem ei zu Lich in zwei Abtheilungen: 1. Abtheilung von dem unmittelbar oberhalb der SteineSmühle über die Welter führenden Steg an abwärts bis zur Wctterbrücke bei dem Ort Oberbesstngen incL des Mühlgrabens der Papier- mühle; 2. Abtheilung von der Oberbessinge ner Wetterbrücke an abwärts bis zu dem Punkt unmittelbar unterhalb des Hofes Mühlsachsen, wo die Welter mit beiden Ufern in die Gemarkung Niederbesstng n eintritt, event. auch im Ganzen auf 6 Jahre an den Meistbietenden öffentlich ver pachtet werden. Bemerkt wird, daß im vorigen Jahre in diesem und in dem daran, schließenden Ettingshäuser Fischwasser zusammen ca. 4000 Stück der der Forelle gleichwerthigen Bachsaiblingbrut ausgesetzt worden find. 667 Lich, den 14. Januar 1897. Fürstlich Solmßsche RkutKammr. dieses Blattes erbeten. 656 680 // Schwarz. 678 Roth. 668 die Expedition b- BI. 672 Versteigerungen. zu verkaufen bei 675 KarlErdmarrn, Lollar. 146 Ehr. Jnderthal, Neuenweg öS, II. Stellen-Angebote. | I———— ---------- " I Stellen-Gesuche. Zwci tüchtige ■■■■■■■■■■ Schreinergescllen T mehreren BüreauS gearbeitet und 57 684 bei hohem Lohn auf dauernde Arbeit gesucht. 609 Buchen-Scheitholz, Eichen-Scheitholz, Buchen-Knüppelholz, Eichen-Knüppelholz, Buchen-Stockholz, Eichen-Stockholz, Buchen-Wellen, Nadel-Wellen, 158 29 138 5 103 99 27 62 16 22 1930 2370 16 4 60 23 23 800 1200 500 7 77,6 43,9 56 20 45 264,8 90,4 H n Etchenstämme mit 49,54 fm, Nadelftämme mit 10 fm, Nadelstangen mit 3,76 fm, Eichennutzscheit mit 3,50 fm, // // H E. H. Müller, meck. Bauschreinerei. rm // 1850 Eichen-Wellen, hiervon der größte Theil Durchforstungs-Wellen. Der Anfang ist im District Höhlerkopf. Garbenteich, den 15. Januar 1897. Großh. Bürgermeisterei Garbenteich. 567] Müdchen sucht Lavfftelle. Näheres Neustadt 8, IIL Hausarbeit versteht, tagsüber gesucht. Che. Jnderthal. Neuenweg öS, II. rm ii n n n // Suche ein Lehrmädchen für mein Schuhgeschäft von acht baren Eltern. 645 L. Sues, Marktstraße 9. j Diener gesucht für ein chemisches Laboratorium. Gefl. Offerten mit An gaben über bisherige Thätigkeit und Zeugnißabschriften an die Expedition Bekanntmachung. Donnerstag den 21. Januar 1897 soll in dem Markwald und Gemeindewald zu Bettenbausen, an. fangend 91/» Uhr beim Pflanzgarten, nachoerzeichnetes Holz versteigert werden: Montag den iS. b. Mts stehen 20 prima Ferkel Nebaction: «. Scheyda. — Druck und Verlag der vrühllchm UmverfiDätS-vuch. und Steindruckerei (Pietsch