MsklUWlls 221 gwt !h«n fcD. Hl«» **.eleiLifProdeto; \° JT> / WÄk MÜii ffi MutalfW ®™* ,Ä« - «.K . BU erbeten. [nterease für dis Börse absäume nicht, den „Börsen-Bote« ^"LL»« ! übnWg.°"°^ Mt * * IV Walter. rJt SS** um Uu Wmungtninrödii "’w ^nlngebotej arr-M«"E ekleb-rm°en malbr. Gezecd finb. j L Ä)i r Mer 8 fang' 3wi «usaahm jur grüabl. ft- der Saufhawmg. btt fd» nie bürattL Me unb Alten. Die Pension ttynl Hi für jg. Damen, welche M dl r HaoSfrau vrSbilden M öjen. WereS A. B. l* MWlmShöht b. M‘l' w :mmerngr»ti««frlBei. irlae und Expedition. -P—, nt.JnWonRtT. 9) Mr. 243 Dct #te|e*er Aozeiger «scheint täglich, mit LuSnahmr des Montags. Die Gießener AsmicieodtLIter werben dem Anzeiger Wöchentlich dreimal beigelegt. Erstes Blatt Samstag den 16. October Gießener Anzeig er Kenerat-Wnzeiger. 1897 vierteljährig «e ASsnuementspretsg 2 »ar! 20 ^g. mH vringerla^t. Durch die Poft bezog«, 2 Mar! 50 Psg. Nedaetion, Expedition nnd Drurter«: -chntßratzeAr.^ Kernfprecher 61. Aints- und Anzeigeblcrtt für den Ureis Giefzen. Hratisöeitage; Hießmer Aamilienölatter Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für den folgenden Lag erscheinenden Nummer bis Bonn. 10 Uhr. Alle Aimoncen-Bureaox des In- und Auslandes nehm« I Anzeigen für den .Gießener Anzeiger- entgeh«. Anrtlichan Theü. Bekanntmachung. An die Abhaltung der auf den 19. Oktober d. I. tu Braunfels und auf den 20. Oktober d. I. in Wetzlar anstehenden Biehmärkte werden zur Verhütung der Verschleppung der Maul- und Klauenseuche folgende Bediuguogen geknüpft: 1. Für den Auf- und Abtrieb der Thiere ist je eine bestimmte Stelle zu schaffen. Die Benutzung anderer Stellen für den Auf- und Abtrieb, ebenso da- Handeln mit Vieh außerhalb de- Marktplatzes ist verboten. Der Auftrieb beginnt tu Braunfels um 9 Uhr und in Wetzlar um 81/» Uhr Vormittags. 2. Auf den Markt dürfen nur Thiere aus seuchefreteo Orten, deren Führer mit gültigen behördlichen ArspruugSzeugutffen versehen find, ausgetrieben werden, Thiere von Händlern aber nur dann, wenn in jenen UrsprungSzeugntffen weiter bescheinigt ist, daß die Thiere fich die letzten fiebeu Tage in unverseuchtem Zustand in seuchesreten Orten befunden haben. Im Uebrtgen gilt für die Einführung von Händlervieh in de« Kreis Wetzlar die in Nr. 109 des Wetzlarer Anzeigers vom 11. Mai 1897 veröffentlichte polizeiliche Anordnung des Herrn RegieruugS- Präfidenten zu Cobleuz vom 13. April 1897. 3. Aus dem Großherzogthum Hessen dürfen Rindvieh, Schweine und Schafe nicht aufgetrieben werden. 4. Bet dem Auftrieb der Thiere hat der Etgeuthümer oder Führer dem anwesenden Polizetbeamten das unter Nr. 2 erwähnte UrspruugSzeugniß vorzuzeigen. Außer von der Controle der Ursprungszeugnisse ist der Auftrieb von der vorherigen Besichtigung und Richtbeanstandung der Thiere durch den Kreis- thierarzt abhängig. Wetzlar, den 12. Oktober 1897. Der Königliche Landrath. Die Politik Rudirris. Die letzten Ereignisse in Italien nehmen das allgemeine Interesse noch derart in Anspruch, daß eS geboten erscheint, noch einmal darauf zurückzukommen, umsomehr, als Rudtut Jetzt Gelegenheit genommen hat, über seine Erlasse an die 'Präfekten Aufklärung zu geben und den wesentlichen Inhalt Ser Verfügungen zu veröffentlichen. Wir haben schon darauf hingewieseo, daß Rudini seiue Politik gegenüber dem Vatikan vollständig geändert hat, daß ihm das System deS Entgegen- kommens anscheinend leid geworden ist und er fich plötzlich einer fast rigorosen Strenge gegen die klerikalen Vereinigungen delleihigr. Bisher war über den Charakter der von ihm an bie Präfekten erlaffeueu Rundschreiben nichts Näheres bekannt, letzt aber weiß man, daß es fich um nicht weniger als fünf derartige Erlaffe handelt, von denen immer einer mehr als der andere heftige Satten gegen die Cleriealen aufzteht. Er handelt fich darum, Vie politische Thätigkeit derselben zu verhindern, soweit fie nach Ansicht der Behörden den Staats- interessen zuwtderlaufen. Daß die Begriffe hierüber auch in Italien sehr unbestimmt und jedenfalls sehr dehnbar sind, ist selbstverständlich, und so machen denn die Behörden von der ihnen übertragenen diScretiooären Gewalt einen ausgiebigen Gebrauch, was erst jetzt wieder aus dem Verbot der für Freitag geplanten großen katholischen Volksversammlung der Provinz Preveso klar hervorgeht. Ob freilich alle diese Schritte eine nachhaltige Wirkung haben werden, erscheint recht zweifelhaft, da die Cleriealen daS Verbot zu umgehen wissen werden. Außerdem geht eS in Italien mehr als anderwärts nach dem Sprüchwort: „Neue Besen kehren gut/ vorläufig zeigt die Polizei noch großen Eifer, den Aoord- auugen RudtntS nachzukommen, aber lange wird derselbe nicht anhalten, umsomehr alS die Cleriealen großen Einfluß haben und denselben tmmer wehr benutzen werden, um die Rudini- schen Erlaffe unwirksam zu machen. DteS kann um so leichter cintreten, als durchaus nicht das ganze Cabiuet mit dem Boraehen des Ministerpräfidenteu einverstanden ist, daß vielmehr einzelne Mitglieder mehr oder weutger offen sür die Cleriealen eiutreten. OffictöS wird freilich der Riß, welcher in der Linigkeit der Minister entstanden ist, abgeleugnet, aber ein- geweihte Kreise wollen doch wissen, daß Italien vor einer LabtnetSkrifiS steht. Abgesehen von dem Hasse der Clertcaleo, welchen fich Rudini zugezogen hat, erregt auch die Maßregel der neuen Steuerveranlagung großen Unwillen, insbesondere seitdem bekannt geworden, daß nach den neuen Grundsätzen über 100 Millionen Lire mehr vereinuahmt find, als in dem entsprechenden Zeitraum deS Vorjahres. Man folgert daraus, daß die jetzigen Principien der Veranlagung eine ganz un- nöthige Härte bedeuten. Ob Rudini selbst am Ruder bleiben wird, läßt fich jetzt noch nicht sagen- vielleicht wird er nur daS Cabiuet reconstruireu. Unb wenn der Marchese wirklich ginge, so hätte Italien nicht allzuviel verloren, vorausgesetzt, daß ein würdiger Nachfolger gefunden wird. Italien hat augenblicklich einen fühlbaren Mangel au ganzen Männern, denn auf Crispi wird wohl kaum wieder zurückgegriffen werden. Daß die auswärtige Politik RudtniS der erforderlichen Festigkeit entbehrt, haben wir schon wiederholt erwähnt. Zugegeben muß freilich werden, daß er unter recht schwierigen Umständen die Zügel der Regierung übernahm- er mußte die Crispt'sche Politik verlassen und neue Wege etnschlagen. Die erhthräische Frage war noch unerledigt und die Finanzen Italiens ließen sehr zu wünschen übrig, so daß eine kräftige Hand erforderlich war, um eine glückliche Regelung der Dinge herbeizuführev, besonders da es auch galt, den Widerstand deS Königs gegen eine friedliche Lösung der afrikanischen Angelegenheit zu bekämpfen. In dieser Hiuficht kann Italien vielleicht seinem jetzigen Minifterpräfideoten Dank wissen, daß er mit aller Entschiedenheit lieber für ein vollständiges Auf- geben der erhthräische« Provinz eintrat, als sür die Fortsetzung einer Afrikapolitik, welche dem Lande keinen Nutzen brachte, sondern ihm bisher nur schwere Opfer auferlegt hatte. Wenn wir vorhin sagten, Rudini sei in seiner auswärtigen Politik nicht entschieden genug, so haben wir dabei hauptsächlich daS Berhälrniß Italiens zu Frankreich im Auge, mit welch' letzterem Rudini gerne liebäugelt. Er erweckt damit an der Seine nur Hoffnungen, welche doch nicht in Erfüllung gehen können, da Italiens Interessen ein Zusammengehen mit dem Dreibünde bedingen. Darauf allein müßte die Politik seines ersten Staatsmanns voll und ganz gerichtet sein. (xx) Deutsche» Reich» Darmstadt, 14. Oktober. Ihre Majestät die Kaiserin Friedrich, Ihre Königlichen Hoheiten die Prinzessin Heinrich von Preußen und die Erbprinzessin von Sach seu-Metuingeu, sowie S. H. der Prinz und I. K. H. die Prinzessin Friedrich Carl von Hessen trafen heute Mittag 121/* Uhr zum Besuch der Allerhöchsten Herrschaften hier ein und wurden am Bahvhofe der Main- Neckar-Bahn von Ihre« Majestäten dem Kaiser und der Kaiserin von Rußland, sowie Ihren König!. Hoheiten dem Großherzog und der Großherzogin empfangen. Die Allerhöchsten Herrschaften fuhren in drei offenen Wagen, in deren erstem JI. MM. die Kaiserin Friedrich, Kaiser Nikolaus und Kaiserin Alexandra und S. H. Prinz Friedrich Carl, im zweiten II. KK. HH. die Großherzogin, die Erb- prinzesfin von Sachsen-Meiningen und die Priuzesfin Friedrich Carl, im dritten II. KK. HH. der Großherzog und die Prinzesfin Heinrich Platz genommen hatten, nach dem Neuen Palais, wo Familientasel stattsand. Die Allerhöchsten und Höchsten Herrschaften, in deren Gefolge fich die Hofdame Fräulein Faber du Faur und Oberhofmetster Graf Seckeu- dorff befinden, gedenken Nachmittags 4 Uhr 19 Mtn. nach FrtedrichShof zurückzukehren. — Seine Majestät der Kaiser von Rußland erlegten auf der heute Vormittag im Kranich- steiner Park stattgehabten Pirschfahrt fünf starke Hirsche, und zwar: 3 Sechzehneuder, 1 Zwölfender und 1 Achtender. WolffS telegraphisches Correfponbenz-Bnreau. Posen, 14.Oktober. Die Jubelseter des 125jähr. Bestehens des Grenadier-Regiments Gras Kleist v. Nollen- dorf (1. westpreußtiches) Nr. 6 findet heute unter reger 8c« theiltgung der Bevölkerung statt. Biele frühere Regiments- angehörige find hierzu eingetroffen, darunter eine große Anzahl Veteranen aus den letzten Kriegen. München, 14. Oktober. Nach dreitägiger Debatte «ahm die Abgeordnetenkammer den Antrag Steininger an, wonach die StaatSregieruug bet dem BundeSrath erwirken soll, daß ausländisches Schlachtvieh au der Grenze mindesten» einer zehntägigen veterinär-polizeilichen Beobachtung und am Bestimmungsorte einer nochmaligen thier- ärztlichen Controle unterzogen werden soll und ferner die Transporteure gründlich deSinficirt werden sollen. Außerdem wurde der Theil deS Antrages Dr. Ratzingers angenommen, nach welchem die Einfuhr bereits geschlachteten BteheS verboten werden soll. Alle wettergehenden Anträge wurde« abgelehnt. München, 14. Oktober. In Throl ist ein Herr aus München ab gestürzt und war todtgeblteben. Stadtilm, 14. Oktober. Das im 13. Jahrhundert erbaute, früher als Ctsteretenser-Kloster dienende Schloß ist in der vergangenen Nacht vollständig viedergebrannt. Bien, 14. Oktober. Ein gemischter Zug fuhr bei der Einfahrt in die Station Grußbach der StaatSeisenbahn bet starkem Nebel infolge UntauglichwerdenS einer Distanz- scheibe gegen eine Lokomotive. Die Lokomotive deS Zuges wurde dabei unbedeutend beschädigt. Zwei Reisende et litten leichte Contufionen. Zürich, 14. Oktober. Der Professor der kriegSwissen- schaftlichen Abtheilung am hiefigeu Polytechnikum, Oberst a. D. Rothpl etz, ist gestorben. Basel, 14. Oktober. Im Großen Rath ist ein Antrag aus Gründung einer schweizerische« Kunstakademie in Basel etngebracht worden. Rom, 14. Oktober. Nach der durch die Herbstferien veranlaßten Pause in den großen Empfängen wurden heute zum ersten Male wieder 500 Personen, darunter 160 irische Pilger, zur Theiluahme au der vom Papste in der Sixtinischen Capelle gelesenen Messe zugelaffen. Die Pilger defilirten daraus vor dem Papste, dessen Befiuden ausgezeichnet ist. Beim Vrrlasieu der Capelle wurde der Papst auf das Lebhafteste begrüßt. Pari», 14.Oktober. DerPublieist Edward Simon, Senior der Pariser Presse, ein geborener Deutscher, ist gestorben. Madrid, 14. Oktober. 5000 Mann Verstärkungen gehen vor Ende des Monats nach Cuba ab. Athen, 14. Oktober. Die Bevollmächtigten für die endgiltigeu Friedensverhandlungen begaben fich an Bord der „Ionia" nach Konstantinopel. Depeschen deS Bure« »Herold.- Berlin, 14. Oktober. Unter dem Borfitz des Kaisers fand heute Vormittag 11 Uhr im Neuen Palais bei Potsdam eine Sitzung des KrourathS statt, zu welcher auch die Staatssekretäre der ReichSämter hinzugezogeu waren. Berlin, 14. Oktober. Der „National-Zeitung" zufolge liegt die Bermuthung nahe, daß in dem heutigen Kronrath mit einer Erörterung der Gefammtheit der politischen Fragen der Anfang gemacht worden ist. Zu diesen gehört in erster Reihe auch — vermöge der Bedeutung, welche fie sür daS Verbleiben deS Fürsten Hohenlohe an der Spitze der Regierung hat — die Reform des Militär-Strafoerfahren-. Berlin, 14. Oktober. Wie die „National-Zeitung" erfährt, entbehrt die Abberufung des commaudireuden Admirals v. Knorr jeder politischen Bedeutung. Derselbe kehrt nach Beendigung seines vierwöchentlichen Urlaubs znr Wiederaufnahme des CommandoS nach Berlin zurück. Der Chef deS Stabes des Oberkommandos, Contre-Admiral Barandou, konnte mit der Vertretung deS Admirals v. Knorr nicht beauftragt werden, weil er dem Range nach dem Chef der Marine-Station der Nord- und Ostsee uachsteht. ES sei daher naturgemäß gewesen, daß der rangälteste Admiral, der Chef der Martue.Statiou der Ostsee, Köster, die Der- tretung übernahm. Berlin, 14. Oktober. Der ReichS-Commiffar für die Pariser Weltausstellung, Geheimrath Dr. Richter, ist aus Paris zurückgekehrt, wo eS ihm, wie die „Post" meldet, geglückt ist, eine Erweiterung des dem Deutschen Reiche ursprünglich bewilligten Platzes in einer Reihe von Abtheil- ungen zu fichern. Als weiteres erfreuliches Resultat de- BesuchS des ReichS-CommiffarS iu Part- ist zu verzeichnen, daß Deutschland von den französischen Ausstellungsbehörden als meistbegünstigte Nation behandelt wird. Geheimrath Dr. Richter ist auch diesmal au der Seine mit äußerster Zuvorkommenheit behandelt worden. Berlin, 14. Oktober. Minister Dr. Bötticher ist jetzt soweit wiederhergestellt, daß er gestern das Hospital verlassen konnte, um seine Prtvatwohuung zu beziehe«. Berlin, 14. Oktober. Die Nationalsocialeu stellen für die kommende« ReichStagSwahleu für Leipzig Professor Sohm als Cavdidateo auf. Im Kreise Marburg, den Dr. Böcke! im Reichstage vertritt, aber ein Mandat nicht wieder aunehme« wird, candidirt der frühere Redactenr der „Zeit", RegierungSaffessor a. D. v. Gerlach, während Pfarrer Naumann im Kreise Jena als Caudidat ausgestellt werden soll. Danzi-, 14.Oktober. Die hiesige BerustetudrechSler- Innung beschloß, wegen der Haltung de- Inhaber- der dürfen wir auf den Erfolg deS beiden Autoren mit Recht ge- Wie im Juferatentheil ersichtlich, neuesten Werke» dieser spannt sein. ** Steinl Satten. finden Samstag Abend an die Mitglieder de» Sprachverein» und de» Alldeutschen Verbände», die darin aufgeführten Gasthöfe vor anderen zu bevorzugen. E» heißt in dem Aufruf: „Da» seit der Einigung Deutschland» mächtig erwachte Nationalgefühl hat sich schon seit einer Reihe von Jahren auch in sprachlicher Beziehung geäußert. Weitau» der größte Thetl aller Deutschgefiuntrn will, daß unsere herrliche Muttersprache von den fie ent- stellenden überflüssigen fremden Bestandtheilen befreit und dadurch in ihrer Kraft und Schönheit gefördert werde. Gewerbetreibende, Gelehrte, Schriftsteller wetteifern mit vev Behörden in der Reinigung und Veredelung der deutschen Sprache. Zur Erreichung diese» hohen Ziele» können nun auch die Besitzer der Gasthöfe sehr viel beitragen, indem fie in ihren Häusern dem Deutschen den ihm gebührenden Ehrenplatz etnräumen. Für die Hoftafel Sr. Majestät de» Kaiser» und vieler Bundesfürsten, bei Fest- essen in allen Ständen werden die Speisezettel deutsch ab- gefaßt, und wenn auch der Verkehr von Ausländern in manchen Gasthöfeu dem Wirthe den Gebrauch fremder Sprachen aus geschäftlichen Gründen zur Pflicht macht, so muß ihm doch die Rückficht auf seine deutschen Gäste und auf seinen nattonalen Stolz gebieten, stet» der deutschen Sprache den Vorrang zu geben." Mehrbelastung der landwirthschaftlichen Vereine zur Deckung de» erforderlichen Mehrbedarf» ist bei der Finanzlage ter landwirthschaftlichen Vereine ohne störende Schädigung der Erfüllung ihrer eigenen Aufgaben unmöglich, ja e» ist absolut nothwendig, daß in dieser Beziehung eine ganz namhafte Entlastung eiutrete, damit die landwirthschaftlichen Provinzialvereiue endlich da» seit Jahrzehnten erstrebte Zir der Ermäßigung der Mitgliederbeiträge erreichen, wie fie an- gefichtS der gedrückten Lage der Landwirthschaft unump&ng* ltch ist, wenn nicht ein Mitgliederrückgang befürchtet werden soll. Mit Rücksicht auf die wichtige Stellung, die der La»des' auSschuß al» Vertreter der landwirthschaftlichen Vereine in von 5000 Mk. Staatszuschuß ermöglichte Eiarichruug eine» selbstständigen Bureau» und Anstellung ein'» Geueralsecretäri •• «ul dem Zuge gesprungen. Aus dem heute Nacht 1 Uhr 37 Min. durchpasfireuden Personenzuge ist bet Butzbach ein auf der Fahrt nach seiner künftigen Garnison be. findlicher Rekrut gesprungen. Er wurde schwer verletzt. *• Hessischer Städtetag. Auf dem im nächsten Monat in Darmstadt tagenden hessischen Städtetag wird die Stadt Gießen vertreten sein durch Oberbürgermeister Gnauth, durch die Beigeordneten Wolff, Georgi und Grüne* berg, sowie durch die Stadtverordneten Dr. Gutfleisch und H eyligenstaedt. •• «erztliche Ehrengerichte.' Die «erztekammer von Hessen-Nassau har in ihrer, am Dienstag in Frankfurt abgehaltenen Sitzung einstimmig beschlossen, den neuen Gesetzentwurf über ärztliche Ehrengerichte für unannehmbar zu erklären. vollen Erfolg erzielte und das Publikum sich köstlich amüfirte. Ganz besonders hervorzuheben ist die feine Eleganz, die ge- schickte Ausführung der Experimente, sowie der humorvolle Vortrag, welcher lebhaftesten Beifall fand. Wir haben schon öfter» Gelegenheit gehabt, derartigen Soireen anzuwohneu, müssen jedoch gestehen, daß Herr van de Castell das bis jetzt Dagewesene vollständig in den Hintergrund stellt. Es ist schade, daß nicht Jedermann Gelegenheit geboten werden kann, diesen genialen Künstler in seinen wahrhaft phänomenalen Leistungen zu bewundern. Firma Stantien & Becker tu der Bernstein-Angelegenheit beim Kaiser vorstellig zu werden. PUfen, 14. Oktober. Im Pilsener Kohlenbecken steht ein Ausstand der Bergarbeiter bevor. Budapest, 14. Oktober. Rach Meldungen eine» hiesigen Blatte» au» Sofia wurde am 5. d. MtS. der motenegri- nifche Kronprätendent Bern Jvanovitsch dicht vor dem Hotel Odessa von fünf Männern überfallen, welche ihn ermorden wollten. Rom, 14. Oktober. In officiellen Kreisen wird behauptet, daß König Meneltk dem Könige von Italien einen «rief geschrieben habe, in welchem er demselben seinen Besuch ftr 1899 ankündigt. e* Wetterbericht. Die Depression im Norden verharrt noch immer in ihrer Stellung, hat fich aber etwas ab- geflacht. Dar zweite Minimum im Südwesten Irland» hat hat fich durchaus bewährt. Der LandelauSschuß ist dadurch in die Lage gekommen, die gemeinsamen Angelegenheiten der drei landwirthschaftlichen Vereine de» Großherzogthum» in wirksamer Weise zu vertreten. Andererseits kann er seine Aufgabe als Betrath der Großherzogltchen Regierung in u» faffenderer Weise nachzukomwen. DaS Bedürfntß der Eai- Wickelung der derzeitigen Stellung de» LandeSaurschusses, welcher nunmehr zur besseren Verdeutlichung seiner Aufgabe die Bezeichnung LandwirthschaftSrath angenommen hat, wird von den landwirthschaftlichen Vereinen voll anerkannt, ti hat fich demgemäß auch eine immer stärkere Fühlungnahme der landwirthschaftlichen Vereine und de» Landesausschusses zur Förderung gemeinsamer Aufgaben geltend gemacht, die zu einer Verstärkung der Mitgliederzahl de» LandesauSschuffes durch Zuwahl einer größeren Zahl von Mitgliedern der landwirthschaftlichen Vereine geführt hat. Gleichzeitig wurde letztere bedingt durch die Zunahme der Thättgkeit und viel- seitigkeit der Aufgaben de» LandeSauSschusseS. Mit der Vermehrung der Thätigkeit de» LandeSauSschufleS sind auch die Aufwendungen desselben naturgemäß gestiegen und e» h,t sich gezeigt, daß die dem Landesausschuß bisher zur Verfügung gestandenen Mittel nicht ausreichen zur Erhaltung de» jetzig» UmfangS seiner Thätigkeit und zur Förderung seiner ferner» Entwickelung. Die Aufwendungen find insbesondere gestiegro durch: 1. die Vermehrung der Correspondenzthätigkeit des LandeSauSschusseS- 2. die Verstärkung der Mitgliederzahl uv» der Sommisfionen de» LandeSauSschufleS; 3. die häufiger nothwendig gewordene Abhaltung von CommisfionS- und Ge- sammtsitzungen- 4. die Mehraufwendung für die Bestellung eine» Generalsekretär»- 5. die Herau»gabe der hnbtoint schaftlichen Berein»zeitschrift und anderer Pnblicationen. Elm hat, namentlich aber in Anbetracht de» Aotheil», welchen der LandeSauSschuß an der Förderung der regierungsseitigen . ___ , ----------v-- I herzoglicher Regierung einnimmt, halten wir eine vermehrte wandtheit auSsührte, mißlang, so daß der Künstler einen I staatliche Förderung seiner Wirksamkeit durch Bewilltgunc hn "" r nfA e*,UUe ' höherer Mittel für durchaus angezeigt und begründet. Viehzählung. Am 1. December bl. I». findet eine Viehzählung im Großherzogthum statt. Diese Zählung wird diesmal nicht wie üblich durch »arten, die bei jeder Familie zur Bertheilung kommen, vorgeaommen werden. D>t Aufzeichnung de» in einer Gemeinde vorhandenen Viehes erfolgt durch sogenannte Bezirkslisten, deren Ausfüllung am 1. December durch den Zähler besorgt wird. Für jedes Hau» deS ZählbezirkS, in welchem Pferde, Rindvieh, Schase oder Schweine gehalten werden, ist eine Zeile der Bezirks- liste zum Einträgen bestimmt. Der Zähler selbst hat auf die Aufstellnng dieser Listen alle Sorgfalt zu verwenden. •• Zur Befreiung der deutschen Sasthofsprache von un- nöthigen und unwürdigen Fremdwörtern ist ein Erfolg versprechender Schritt gethan worden. Der „Allgemeine Deutsche Sprachverein", der mehr al» 13,000 Mitglieder ie allen Theilen deS Deutschen Reiche» und Oesterreich zählt, sowie der Altdeutsche verband mit mehr al» 11,000 Mit gliedern wollen in einer besonderen Beilage zu ihren Zeitschriften eine Liste derjenigen Gasthöfe veröffentlichen, deren Besitzer fich bereit erklärt haben, überflüsfige fremde Wörter in ihren Häusern zu vermeiden und namentlich deutsch abge- faßte Speisekarten und Rechnungen zn führen. Den Gast- Hofbesitzern wird im Auftrage der Vorstände beider Vereine demnächst ein entsprechender Aufruf mit der Frage zugehen ob fie zu dieser Erklärung erbötig find und ob fie die Aufnahme ihre» Hause» in diese Liste, die kostenlos geschieht, wünschen. Die Liste wird veröffentlicht werden mit der Bitte Nom, 14. Oktober. Der Marineminister beabfichtigt, die ganze Flotte zu mobilisiren. Hieran sollen ins- gesammt 62 Panzer und 85 Kanonenboote theilnehmen. JRao glaubt die Mobilisirung in 48 Stunden perfect zu machen. Paril, 14. October. Nachrichten aus Tonkin zufolge ist der französische Dampfer „Raphael" infolge eine» Zusammenstoßes mit einer chinesischen Schaluppe gesunken, von 82 Paffagieren und 8 Mann Besatzung sind 30 ertrnnken. Madrid, 14. October. Im Ministerrathe sconftatirte Sagasta eine erhebliche Besserung der spanisch- amerikanischen Beziehungen. Madrid, 14. October. In dem Gefängnisse von Mont- juich wurden angeblich mehrere Anarchisten behufs Erpressung von Geständnissen barbarisch gefoltert. Loudon, 14. October. Die „Time»" melden au» Kairo, daß die eghptische Eisenbahu-Verwaltung größere Bestellungen au fremde Firmen vergeben mußte und zwar infolge de» AnSstande» der englischen Arbeiter. Loudon, 14. October. „Daily Mail" meldet au» Konstantinopel, daß mehrere Tausend Soldaten fich in der Stadt befinden, welche stündlich ihre Entlassung erwarten. Die Soldaten bilden eine Gesahr für die öffentliche Ruhe und Ordnung. Es ist auch bereit» zu Ausschreitungen ge- ; kommen, ohne daß die Polizei bis jetzt etnzuschretten brauchte. Sofia, 14. October. Die fünf verhafteten Personen, welche oa» Attentat auf den montenegrinischen Kronprätendenten verübten, wußten infolge der Intervention deS rusfischen General-Consulat» freigelaffen werden. Kaadia, 14. October. Ein türkischer, zu den Insurgenten desertirter Soldat wurde von einer englischen Patrouille durch Türken oder Insurgenten ermordet aufgefunden. Kaudia, 14. October. Auch der türkische Gouverneur I berichtet über die schrecklich zunehmenden Erkrankungen I **ter dem türkischen Militär, von den Cordon bildenden Truppen liegen 270 im Lazareth fieberkrank schwer darnieder. Um dem Vieh Futter zu verschaffen, soll in der verwüsteten Umgebung KandiaS Wintersaat angesät werden. Infolge der immer mehr zunehmenden Roth der Bevölkerung I KandiaS und um einer Katastrophe im bevorstehenden Winter I zuvorzukommen, holt der englische Commandant Angebote von I Mehl-Lieferungen ein. Betlta, 15. October. Wie da» „Verl. Tagebl." erfährt, I wird der Reichstag in der ersten Woche de» December I zusammentreten. Danzig, 15. October. Der RegierungS-Präsident theilte I den hiesigen Bernstein-Jnteres senten mit, Commerzten- rath Becker habe dem Handelsministerium erklärt, daß er I Me Danz'ger Filiale veranlassen werde, Rohbernstetn an die Jntereffeuten abzugeben. WB- Naumburg. 15. October. Ein Militärzug mit Rekruten für daS Gardecorps lief gestern Abend auf einen I hn Bahnhof Naumburg haltenden Güterzug. Der Militärzug I blieb unbeschädigt, die sieben letzten leeren Wagen des Güter- I )ugeS wurden beschädigt, drei davon find entgleist. Die Schuld trägt der Locomotivführer des Militärzuges, welcher I da» Haltesignal nicht beachtete. und Sonntag Nachmittag Vorstellungen auf dem Gebiete der höheren Salon-Magie, Spiritismus, Gedankenübertragung rc. statt, veranstaltet von Prof. I. van de Castell, bekannt und ausgezeichnet als tüchtiger Prestidigitateur. Unter vielen, fich alle lobend aus- sprechenden Berichten sei mitgetheilt, was der „Frkf. Gen.- Anz." darüber schreibt: Die Soiree des ausgezeichneten Royal- Illusionisten Prof, van de Castell, welche gestern Abend im lH $od)’f$en Conservatorium stattfand, hatte einen glänzenden ihren Interessen gegenüber Großherzoglicher Regierung tone Erfolg zu verzeichnen und fand vor sehr gut besetztem Hause l ftatt, wie e« bei bim gnten Ros hilft« Künstlers borau«iu. L--------------- ... Wen war. Keine» der originellen und unerklärlichen Expert- Aufgaben laodwirthschaftlicher Beziehung al» veirath Groß- mente, welche der Producirende mit bewundernswerter Ge- " totales unb provinzielles. Gießen, den 15. Oktober 1897. «uszeichnungen. Se. König!. Hoheit der Groß- her zog habxn Allergnadigst geruht, den Vorarbeitern Georg Büttner und Johannes Georg Stuckert und dem Fabrik- arbeiter Johannes Müller in der chemischen Fabrik E. Merck ilLn rm^abt bae Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift .Für treue Arbeit", dem Forstwart Michael Appel zu Schotten aus Anlaß seines ftattgehabten 50 jährigen Dienst- jubiläums den Charakter als „Förster" zu verleihen. I. Se. König!. Hoheit der Groß her zog haben Allergnädigst geruht, den RegterungS-Asseffor Hermann cr QU* G^ßen zum zweiten Beamten bei der In- validttäls. und AltersverficherungSanstalt „Großherzogthum Hessen" zu ernennen. ** Ernennung Zum Vorfitzenden des Schiedsgerichts KJh Sektion VI der Hessen-Nassauifchen Baugewerks- Berufsgenoffenschaft, sowie zum Stellvertreter de» Vorfitzenden der Provinz Oberhessen gebildeten Schied». ?nb forstwirthschaftlichen BerufSgenoffen- ‘ lÜr ha6 ^"^krzogthum Hessen ist der Großherzog. Uche Kret^amimann Ernst Boeckmann in Gießen er- nennt worden. Jnsii^ersoualien. Durch Dersügung Großh. Mini- steriuwS der Justiz ist an Stelle de» verstorbenen Großh OberlandeSgerichtSratheS Holzapfel znm Mitglied der Commisfion, die mit der Berathung der landeSgesetzlichen AuSführungsvorschristen zum Bürgerlichen Gesetzbuch befaßt ist, der Großh. OberlandeSgerichtSrath Scriba in Darm- stadt ernannt worden. ee Der Kaufmännische Bereis hat in Gemeinschaft mit dem hiesigen Orts-Gewerbeverein al» weiteren Vortragenden für da» Winterhalbjahr den Professor Dr. Frank-Gießen •• Frautfnrter Pferdelotterie. Bei der vorgestrigen Ziehung der Pferdemarktlotterie fielen die ersten 5 0 Ge- Winne auf die folgenden Nummern, die wir ohne Gewähr mittheilen: LooSnummer 4332 (Gewinnnummer 41) 7335 (7) 7685 (47) 7718 (20) 14,521 (27) 16,324 (21) 16,883 (40) 19,961 (42) 22,052 (13) 23,456 (49) 26,730 (8) 30251 (22) 21,878 (39) 36 372 (24) 39,786 (23) 42,266 (17) 45,054 (38) 45,115 (1) 46,607 (4) 47,880 (26) 57,877 (37) 61,356 (50) 64,437 (3) 69,113 (36) 70 990 (46) 72,971 (35) 72,983 (33) 75,162 (9) 76,170 (18) 76,596 (48) 79,361 (43) 80,287 (30) 80,513 (32) 83,149 (34) 83,508 (10) 84 014 (45) 87,659 (14) 89,361 (6) 89,782 (6) 94,265 (44) 95,081 (28) 98,165 (29) 100,073 (12) 102,250 (31) 104,041 (16) 104,392 (19) 106,119 (15 106,206 (25) 106,663 (11) 107,201 (2). M Sonderbare Postkarten. Man schreibt dem „Mainzer Anz.": Dieser Tage ging die Mitteilung durch die Blätter, daß in Bayern die au» Holz gefertigten Postkarten nicht mehr befördert würden, sondern al» unbestellbar zurückgesendet werden würden. Diese Postkartenart ist thatsächlich zu einem Unfug auSgeartet, denn kürzlich erhielt das hiesige Postamt den Deckel einer großen Cigarrenkiste als Postkarte zur Beförderung. Die Poft hat sich auch ihre» Auftrage» entledigt (?) und dem Adressaten die „Postkarte" zugeftellt- da» heißt doch mit der Poft einen „Ulk" treiben. •• Erhöhung der Dotation bei hessische» Landwirtschaft!- rath! (Landelanlschuß). Die Abgeordneten HaaS (Offenbach) nnd Genoffen haben beantragt: Die Kammer wolle beschließen, daß die im Staatsbudget für 1897/1900 eingestellte Dotation de- . K*^.eanbMiltt|,ll,a,l,ro*66 (8onbc6aulf»uS) ton jährlich ba'gegtn leinen BhÄnigifc«”*'"unter^glekbreiHeKBnn’jint 5000 »k. auf jährlich 15000 ®lf. erhilht «erbe. In der (einer liefe bereit« vergrößert und m weiter gegen bm I gewonnen. Derselbe wird dem vernehmen nach am 18. No- I Begründung heißt e» u. A.: Die mit Hilfe der Bewilliguis I bembex über daS Laien-Elernent in der Rechtspflege sprechen. Ebenso ist der ShndicuS Schloßmacher-Offenbach noch für einen BortragS-Abeud gewonnen. **H. Stadttheoter. Der gestrige Abend war auSerfehev, uns eine» der besseren Lustspiel-Producte von Schönthau- Kadelburg vorzuführeu: „Der Herr Senator", ein Stück, das dem hiefigen Theaterpublikum nicht mehr fremd ist, da e» schon mehrere Aufführungen hier erlebte, aber nach längerer | Zeit wieder gern gesehen wird. Auf eine Inhaltsangabe fann deshalb verzichtet werden. Ueber die Darstellung können wir nur LobenSwertheS berichten- die Gesammtleiftung verdient wirklich Anerkennung und hat un- in der Ueberzeugung bestärkt, daß Gießen mit den Darbietungen unter der Direktion der Herren Kruse-Helm wohl zufrieden sein kann. Doch nun einige Worte Über daS Spiel. Das Haupttntereffe nahm natürlich die Rolle de» „Senator Andersen" in Anspruch. Herr Direktor Helm bot damit eine mit vortrefflicher Charakteristik und Routine durchgeführte Musterleistung. Nächstdem fei die Wiedergabe des „Dr. Gering" durch Herrn Janson, sowie diejenige des „Mittelbach" durch Herrn Albrecht besonders lobend erwähnt. ES kann ohne jede Schmeichelei gesagt werden, daß durch diese beiden Künstler unser Theater eine gute Erwerbung gemacht hat. Als recht befriedigend muß auch die Leistung bei Frl. Würdig als „Agathe" bezeichnet werden. Von den übrigen Mitspielenden find noch hervorzuheben: Frau Direktor Kruse als „Frau Senator", Frl. Berner als „Sophie Petzold", sowie Frl. v. Winter stein als „Stephanie". Die Vorstellung war gut besucht und wurde mit lebhaftem Beifall ausgenommen. •• Stadttheater. Das neue Lustspiel von Schönthau- Koppel-Ellfeld „Die goldene Eva" gelangt am Sonntag zur erstmaligen Aufführung. Nachdem im vorigen Winter öa» Lustspiel „Renaissance" derselben Verfasser so außerordentlich gefallen hat, ' UK'tz tttl1 V«"Si,«iL.'' ii» ®« BtbarfaI J1""» "8 2. b" k ** «« fiärt«e S* « l«ttn «Ml hi « ?""* ! ™**Sa** htt hat. 2"kbtt° 6t nt btt juJxTW BDb »Wschufser. M,t btr^ ***1 finb y *?e4 ®Sä“S SB» **; 3. di, K 6oD Goa®Wonfr unb 1 7nbDn8 für bit ftjWgabe der Idübtoin' -«dtttt PEatiam. h Mn Vnriue zur ®rh| b« brr FImzl-z. iet 11 Menbr SdjäbljuDj h ben unmöglich, ja r Beztrhuug eine D- cm . iü bit lanbtoittyjM 1 Jchzehottn trM ßit. efträgt ttrtichtlt, -ir fit an» ' LaubwtrthW M»^. mückgang bkftltjlu »tibtK iseSttllung, bit b«8ftuhk bwiilhIchaWta Vtttivc ite zhtrzoglichtr Stginong inne cht btl Lvtheill, »titln btt Ung btt rtgltrimglftittgth: tfl^ung all Seirath Sich fjalttn mir tint vnmhnr Welt iutd) ßtmiOlg^ tilgt unb btgtfinbtt. 'abtt bl. A/. ftnbtt tint - n statt. Ditft Zähiuv^ rch Äatttoj Wt h\ W iox%tnommttt atxttn. ti Mt 'oox^attitutn Vicht ft«, btxtn ’Äul^Uung« btioxgt wixb. Für jtiil ;m Psttbr, Riobvith/ Mail ist tint ßtilt bn 8tjliH' Dtt Mtt itibst h°l cc Sorgfalt zu vnivtnbin. fchtu S-sthSflpr-che von llbwörttru ist tin W; roorbtn. Dtr *®! jr a!S lSM MMel ildjtl unb Otsttrrtich mit mthr al- lWV W irtn Stilagt zu ihren Kü Höft veröffentlichen, dm- , üdtWfige ste-nde M«. M navtntlich dtutfch avS lflen zu Mu. Dtu S° Borstünbt bribtr «rrri° stuf mit dtr Frose E L find und ob fie bi L”. Mit«i»*'! "Ittiproche von । «Mr n# d 8“|bl ”n|Q|,|l6 »«•’ -st« 6* hj, 6ül * e«W'* 'j’.rfta %, di- $•!* rä-me"- 8“ d-,S- i-l--S"° L Wil» • di- gailinli” b S-r"»- n S-brM' |0 «ui !' * St»68,141 „A..W «7? < etf>,i: unb *p Lovtineot herein vorgerückt. Der hohe Druck zieht sich da« bei nach dem Süden und Südoften des Erdtheils zurück, beeinflußt aber zugleich noch namentlich die südlichen Theile «rsereS Gebietes. — Voraussichtliche Witterung: I« Westen und Norden wolkiges Wetter, im Süden zunächst noch heiter- allgemein mild. §§ Bermuthshain, 13. October. Die Wittwe Maria Jockel hier erlitt gestern aus dem Nachhauseweg vom Felde einen Unfall, indem fie einen Schubkarren mit Kartoffeln beladen nach Hause fahren wollte, unterwegs in einem Graben hängen blieb und dadurch zu Falle kam, so daß die linke Hand tm Gelenk gebrochen wurde. Darmstadt. 14. October. Am Hoftheater fand heute SardouS aus den 70er Jahren stammende- Schauspiel Ferreol eine recht günstige Aufnahme vor dem zahlreichen Publikum. Die besten Kräfte des Schauspiels waren in das Treffen geführt, um das personenretche Stück zu glänzende« Gelingen zu bringen, das auch bestens gelang. Besonders ragten hervor Herr Hacker als Ferrvol, Herr Heine als GerichtS-Präfident und Frl. EtchelSheim als deffen Ge- mahltn. Bau der Bergstraße, 12. October. Längs der ganzen Bergstraße ist die Traubenlese nun in vollem Gange. In den badischen Gemarkungen, in welchen die Lese in der letzten Hälfte voriger Woche ihren Anfang genommen hat, haben fich die Preise für den „Neuen" bereits herauSgebildet. In Hemsbach, Weinheim, Lützelsachsen und anderen Orten, wo überwiegend Burgunder angepflanzt ist, zahlt man für diesen in den ersten Tagen 6 bis 10 Mk. für den Eimer (20 Liter) rauhen Mostes. Heute und gestern war da- Geschäft sehr gedrückt- der Eimer wurde bei sehr geringer Kauttust zu 5 Mk. angeboren. Weißer Most kostet 4,50 Mk. der Eimer. In den Gemarkungen der hessischen Bergstraße, xn welchem der Herbst heute begann, ist noch kein Preis gemacht- die Qualität ist bester, als man erwartete. • Marburg, 13. October. Die Eisenbahn-Verbindung unserer Stadt ist in Bezug auf den Westen sehr mangelhaft. ES wird namentlich erhofft, daß zur befferen Verbindung mit Köln von Weidenhausen aus, bis wohin von hier bereits eine Bahn über Niederwalgern in Betrieb ist, diese Bahn rach Herborn weiter gebaut werde. Der Abgeordnete des Wahlkreise-, Frhr. Trott zu Sälz, hat diesen Plan seiner Zett im preußischen Landtage lebhaft befürwortet, und es ist nur zu wünschen, daß ein dahingehender Vorschlag vom Ver- kehrSmtnister nunmehr dem Landtage gemacht werde. Der Kreistag Marburg erhofft weiter, der genannte Minister werde überdies seinem Ersuchen entsprechen, eine Nebenbahn in staatlichem Betriebe von Marburg durch den EbSdorfer Grund nach Homberg dem Landtage zur Genehmigung vorzuschlagen. * Homburg v. d. H., 14. October. Die Festhalle deS mittelrheinischen KreiSturnfesteS ist an die neue Frankfurter SportSvtreinigung, an deren Spitze der Frankfurter Bycicleclub steht, verkauft worden, Vorbehalt« lich deS Ankaufs eines Geländes am Sandhof in Frankfurt, wo die Halle aufgestellt werden soll. Der Kaufpreis beträgt, einschließlich Transport und Aufstellung in Frankfurt, 20,000 Mark. • Koblenz, 14. October. Heute Abend brach in den Oeconomiegebäuden des städtischen HoSpltalS Feuer auS, das die Ställe und VorrathSräume zerstörte. * Berlin, 14.October. In der Gerste-und Hopfen- Ausstellung, die morgen eröffnet wird, waren die Preisrichter heute bereits thätig. Der erste Siegerpreis, vom Deutschen Braubund gestiftet (für Gerste) ist dem Aussteller S. Hirsch aus Osthofen verliehen worden. * Berlin, 13. October. Nach der letzten Berufszählung wurden tm Deutschen Reiche 215000 Kinder, darunter 130000 Knaben, gezählt, die eine ErwerbSthätigkeit als Hauptberuf auSüben. Bon diesen Kindern ist mehr als die Hälfte in der L and wirt h sch aft beschäftigt. * Eine Heilstätte für Trunksüchtige hat der Deutsche Verein gegen den Mißbrauch geistiger Getränke für Berlin und Umgegend zu errichten beschloffen. * Da» schönste deutsche Unteroffiziereafino hat jetzt das Gardekürassierregimenr in Berlin. DaS OsfiztercorpS des Regiments hat fich beim Umzuge nach der Hasenhaide eine neue Einrichtung zugelegt und die des alten Casino« dem UuterosfiztercorpS geschenkt, deffen Cafinoräume jetzt die prachtvollen SophaS, Portiören rc. schmücken. Auch daS Billard ist in dciS Geschenk mit einaeschloffen. Universität- - Nachrichten. — Die theologische Facultät der Universität Tübingen hat dem Präsidenten des württemberatschen evangelischen Consistoriums, Frhrn. v. Gemmingen, zur Feier seines 70. Geburtstages das Diplom des Doctor theologiae honoris causa burd) dm Prodccan Professor D. Grill überreicht. Die Facultät ist damit von ihrer Tradition, die Doctorwürde nur an Theologm zu verleihen, abgegangen. kirchliche Anzeigen Setz? Stabt Gietzeir. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. Sonntag, den 17. October. 18. Sonntag nach irintt i . 3» der AoharuresNrch«. Vormittags 9*/z Uhr: Pfarrer Dingeldey. Vormittags um -11 Uhr: Kinderktrche für die LucaS, gemeinde. Marrer Dingeldey. Nachmittags 3 Uhr: Andacht zur kirchlichen Feier des 10. JahreSfesteS deS JürrglingSvereinS im Confirmandensaal der Johannesktrche. Die Gemeinde wird zu dieser Feier freundlichst eingeladen Marrer Dr. Naumann. Nachmittags 6 Uhr: Pfarrer Dr. Grein. Montag, den 18. October, Abends 8 Uhr, Bidelstrmde tm Confirmandensaal der Johannesktrche. Brief deS Apostels Paulus an die Epheser, Cap 1. Des Apostels Gruß Herrlichkeit der Gemeinde Christi. Pfarrer Dr. Naumann- I« der Artedhofseapelle. Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Schlosser. I« Sonstrmande«saLl, Neustadt 61. Vormittags 11 Uhr: Kinverkirche für die MarcuSgemetnde. Marrer Dr. Grein. Abends 8 Uhr: Versammlung der Confirmanden-Bereinigung der Matthäusgemkinde in der Herberge. Donnerstag, den 21 October, Abends 8 Uhr, im Con, firmandensaal Neustadt 61, Bibelstunde für die Marcusgemetnde. Marrer Dr. Grein. Enttzvltsche eeeeiele. SamStag den 16. Oktober. , , Nachmittags um 4 Ubr und Abend« um 8 Uhr Gelegenhett zur hl Beichte; „ um 6Vs. Uhr: Rosenkranzandacht mit Segen. Sonntag den 17. October. 19. Sonntag nach Pfingsten. Vormittags von 61/» Uhr an Gelegenheit zur hl Beichte; , um 7 Uhr erste hl. Meffe; ., „ , um 8 Uhr zweite hl. Meffe; MilitärgotteSdienst mit Predigt; „ um 9*/» Uhr Hochamt mit Predigt; Nachmittag« um 5Vi Uhr: Christenlehre; darauf Rosenkranz« andacht mit Segen. An den Wochentagen ist täglich deS Abends um 6'/, Uhr Rosenkranzandacht mit Segen GotteSLirrrst in btr Sduafloa». Montag, den 18., und Dienstag, den 19. October: Laoddütteafest-««de. m ä 1. rag. Vorabend b»o Uhr, Morgens 8” Uhr Predigt, Nachmittags 4 Ubr. 2 Tag. Vorabend 6 Uhr, Morgens 8«> Uhr, Nachmittags 4 Uhr, FesteSauSgang 6 Uhr. 3». Während der Wintermoaate deginnt der MorgengotteSdienst am «abbath um 9 Uhr. Gottesdienst der iSraelittschen ReligionSgeiellschail Sabbathfeier am 16. October. Freitag Abend 6 Uhr, SamStag Vormittag 8 Uhr, Nachmittag 4 Uhr, Sabbathausgang 6“ Uhr. Montag, den 18., und Dienstag, den 19 Oktober: Saudhütteu-Gchlutzfest. 1. Tag. Vorabend 5 Uhr, Montag Vormittag 8 Uhr, Nachmittag 4 Ubr , m , 2. Tag. Vorabend 6“ Uhr, Dienstag Vormittag 8 Uhr, Nachmittag 4 Uhr, Festesausgang 610 Uhr. Wochengottesdienst Morgens 7 Uhr, Abends 5 Uhr. ------ Illröck-ksehtt Stoffe für rveihuachlsgkslhevke. —- 6 Meter Noppen-Bocker zum Kleid für M. 1.80, 6 „ Tokio Winterstoff , , „ 2.40, 6 „ Damentuch in 15 Farben „ „ „ n 3.30, 6 „ Veloutine Flanell solid. Qual. „ * 4.80, 6 „ Frühjahrs- u. Sommerstoff gar. waschächt „ „ 1.68 versenden in einzelnen Metern franoo Ins Haos. Gelegenheitskäofe In Woll- u. Wascbstoffen zu reducirten Preisen. Muster auf Verlangen franco. Modebilder gratis. Versandthaus: Oettinger & Co.. Frankfurt •» M. 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Brauneisensteine öffentlich meistbiet.nd gegen gleich haare Zahlung zur Versteigerung. 9595 Kaufliebhaber find etnaeladen- 9577 wir daß wir, im Gegentheil, nach Beseitigung einiger durch unser früheres 9596 Drogen, Material- und ^orbwaaren en gros. Neuester vervollständigter O Den verehrt. Herren Ladenbesitzern von Gießen Gießen, den 13. October 1897. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. vorn billigsten bis zum feinsten Genre empfehle in größter Auswahl q zu staunend billigen Preisen. 9582 2S enthalt, die Fahrzeiten der auf den Stationen Giessen, Frankfurt a. M., Cassel, Marburg, Friedberg, Lollar, Fronhausen, Wetzlar, Coblenz, Deutz, Fulda, Alsfeld, Gelnhausen, Nidda, Stockheim. Gedern, Schotten, Laubach und Londorf an- beehren wir uns gegenüber irrigtn Ausstreuungen mitzulheilen, daß durchaus nicht daran denken, unser hiesiges Geschäft einzustellen, sondern BekanntMachnng. • Unter Hinweis auf das Ausschreiben Großh. Kreis amtes Gießen in 2 Rr. 235 des Gießener Anzeiger fordern wir hierdurch die Baumbesitzer d der hiesigen Gemarkung zur Vertilgung des Frostnachtspanners ® durch Anlegung von Kleberingen unter dem Anfügen auf, daß der Stadt- W gärtner und die Feldschützen zur Ertheilung von Auskunft, und die Ge- D schästsstelle des Oberhessischen Obstbauvereins in Friedberg zur Vermittelung ä des Bezugs der erforderlichen Materialien bereit sind. 3 1. K Wburger Glas- u. GebSudklkimsungg-IllRut. g Meine Special-Artikel o Oä«««* Herren- und Knaben-Gar-erobe 8 P alltnt, wie Aroma unerreicht ist der bereits in annähernd 10,000 Geschäften Deutschlands eingeführte 9574 1734 sehr alte Kornbranntwein reell gebrannt onS GerstG Bei fortgesetztem Tragen Verkleinerung, auch Heilung möglich. Leid w. Vorfall - binbtn. — In Gießen am Dienstag den 19. October, von 8 bis 12 Uhr, im Restaurant Riegelmann werden Bestellungen entgegengenommen. L. Bogiech, Ltottgart. Reuchltnstraße 6. Oefterr. StaatSbahu v. 1885 93 35 4 Jtal. staatSgar. Etfenb. 67.60 4 m J. Kurz * Co., Gtewen, -amsnßt« Frankfurter Börse vom 14. October 1897. Gigerlkönigin, Rheinl. Walzer, Thelen. 6. Gr. Fantasie „Der Freischütz*, C. M. v. Weber. 7. Les Lanciere, Quadrille, Richardsohn. 8. Fröhlicher Landmann, E. Schumann. 9. Käthchen-Polka.W.Nehl. 10. Menuett a, d. D-dur-8ymph., Haydn. 11. Aus’m Helenenthal, Lied ohne Worte, A. Beller. 12. Auf Flügeln des Ge- err. bto. * ****************** J^unze’s Qasglühlicht ist un&bertroßen In Leuchtkraft, und Gasverbrauch. Glühkörper, Brenner. Beleuchtungs-Artikel. Procao 4Vi Oefterr. Silben mit 4 Ung. Gold-Rente 3 - * 6 4 Theater-Verein. Erste Vorstellung Mittwoch den 20. October, Abends 8 Uhr, Wallthorstrasse 28, ausgeführt von Mitgliedern des Giessener Stadttheaters (Direction Kruse-Helm) unter Mitwirkung des Herrn Karl Hermann vom Frankfurter Stadttheater. Moliere: Der eingebildete Kranke. Krüger: Der Präsident. Dill Aicie ’n der Musikalienhandlung Ernst Challier (Rudolph» Xaehf.), se- DIIIvIö» wie an der Abendkawee: Erstes Parquet Mk. 8.50; Zweitw Parquet und Balcon erste Reihe Mk. 2.25. — Studentenkarte» Mk. 1 —. GaUerie Mk. 1.—. Für Mitglieder nur im Vorverkauf [bei weiterem Bedarf]: Erstes Parquet Mk. 3.— ; Zweites Parquet Mk. 2.—. 9547 Nach Schiess des Theaters Omeibesverbledenj eacb venokled Rlehtuegee.__ I# Kutscher Verein Gießen. Samstag den 16. Oktober, im Gießener Kestsaal (6af6 Leih] Feier des 5. Stiftungsfestes, verbunden mit Fahnenweihe. Herrenkarten ä 80 Pfg., Damenkarten ä 30 Pfg., zu haben im Vorverkauf bei den Herren Friseur Rüger, Wallthorstraße; Frisan Stier, Schulstr.; Friseur Wahl, Neustadt; Rühl, Marktstr.; Tich,. Seltersweg; Handschuhfabrik. Wirsig, Seltersweg,u. bei Peter Bertz, Stadt Marburg. ^304 Abends an der Kaffe: Herrenkarten 1 Mk., Damenkarten 30 Pfg. 16.18 I 16.14 Franz. Banknoten 20.36 , 20.32 Oefh | Verloren u. Gefunden. | Verloren § goldene Broche (Kaiser Friedrich). Geg. Belohnung adzug. Rordaaloge 9, Hl. r^t^erkaufbn^^ Zwiebeln heute Samstag in der Marktlaube Nr. 10 zu billigem Preis. Bestellungen frei ins HauS- 9518 _________ZwiebelhLndler Rühl. ?ogis ?u vermirthen. 9583 G. «lsoffer, Marktstr. 27. 9598] Kleinere und größere möblirte Zimmer, auch Wunsch mit Pension, zu Giessener Stadttheater Sonntag, den 17. October 1897. Berühmte AovitLt! Die goldene Eva. Lustspiel in 3 Acten von Fran, von Schönthan u. Franz Kovo el-Lllfeld Derfaffer von Renaisiance. 9594] Rentables Haus mit Geschäft zu kaufen gesucht. Offerten unter Nr. 9594 an die Expedition dieses Blattes.___________ PTleHer^ngeböte^ 9 80) Für eine Mühle wird ein durchaus solider und zoverlässtger Snhrknecht gesucht. Die, welche mit Landkundschaft umzugehen wissen, werden bevorzugt. Offerten nebst Angabe von Referenzen befördert die Expedition dieses BlatteS unter Nr 9580. 9584] Gesucht zum 1. November d. 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Oktober 8y4h im großen Saale des Gast- Hofs „zr»m Einhorn" Herr Julius Ritter von Bayer T McheaN «rschönt §r° D" 1 W.aikt »alni » wM«”1 "£ Di die Oti -eoeral eQgtmti leider - gruomwi et verbiß Poi perisdr, baiben 1 vollsten ,«zogen des gtut $o alttt ir etaatu »illkür für fcti Baffen in weli »nlickg und bi »efiko Ximmn Hoß- l Roter fi iser/fai Ätut eit Plltvl za tiob muibt nur wi bei tor Al »ar ba waren i hi aul Mi Echooun Alle uv wiegen, Iil btn Di 6ch za °'ch za Herd o ist. Dc hoiarin öie Hqd Action lastet», i Ititgt r Ächt a1 «bi du <11 er 4id»lt| '• rerd Mti »41' •lei, । «et,, *• i«l! htnen, vo aob bQi