431 bei on für bat 'rußen.) 2860 MN ttöMd aller M * jen. M8i l AÄÄliÄiAA >il Wfl, s Reichhaltigste s mm il MX^' 4 vm hm«-. Mg. ffer, «r. 6. •anls, Cales elc uch durch ihre e in feinsten und Kunr Uljährlich lark. n besseren isen gehalten. Bahnhöfen, lung zu haben, tsstelle der 1S$^ Dienstag den 16 Mär: Uv. 63 Erstes Blatt Der ' Gießener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS MontagS. Die Gießener AamitienVtätter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal brigelegt. Gießener Anzeig er Kenerat-Mnzeiger. vierteljähriger Aöonncmentspreis: 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expcdition- und Druckerei: Schutftraße Wr.7. Fernsprecher 51. Aints- und Anzeigeblatt für den Tlveis Gieren. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für de, folgenden Lag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. Hratisöeitage: Hießener Kamitienötätter. Alle Annoncen-Bureaux deS In» und Auslandes nehme« Anzeigen für den „Gießene-r Anzeiger" entgege«. Amtlicher Ttzeil. Bekanntmachung. In den Voranschlag deS landwirthschaftlicheu Bezirks- Vereins des Kreises Gießen sind pro 1896/97 Mittel zum Bezug von Taatkartoffelu aus fremden Gegenden vorgesehen. Infolge BeschluffeS des AuSschuffeS werden die Kartoffelsorten: Professor Märker, augeboten zu 3 Mk. pro Ceotner, Brüce, veredelte Magnum bonum, angeboten zu 3 Mk. pro Tentner, zur Anschaffung empfohlen. Außerdem sollen noch nachverzeichnete Kartoffelsorteu: Schneeflocken, angeboten zu 3 Mk. pro Centner, Magnum bonum, angeboten zu 3 Mk. pro Centner, bei Bestellung »on 200 Centner 2 Mk. 50 Pfg. pro Centner, Weltwunder, angeboten wie vorher- Imperator, angeboten wie vorher- Früh Rosa angeboten zu 3 Mk. pro Centner, Spät-Rosa (Preis noch nicht festgestellt) auf Wunsch bestellt werden. Bestellungen auf andere Kartoffelsorten sollen jedoch auf Wunsch der Landwirthe auch, aber nur dann auSgeführt werden, wenn ein Waggon (200 Centner) Kartoffeln von ben verschiedenen Landwirthen bestellt werden sollten. Es »trd dies unter dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht: 1) daß Anmeldungen bis Ende dieses Monats bet dem Unterzeichneten einzureichen find. 2) daß bet Bestellungen von Bereinsmitgliedern, welche den Betrag von 40 Mk. nicht übersteigen, die Kosten deS Transportes der Saatkartoffeln bis zur Eisenbahnstation Gießen, Grünberg, Hungen und Lang- GönS auf die BezirkSvereinSkaffe übernommen werden. Bet größeren Bestellungen haben die BeretnSmitglieder die Kosten des Transports der Saatkartoffeln insoweit zu übernehmen, als die Bestellung den Betrag von 40 Mk. übersteigt. Bet Bestellung eines Waggons Kartoffeln werden sich die Kosten des Transports bis Gießen auf ca. 1 Mk. 50 Pfg. pro Malter berechnen. Da fich die Transportkosten bet Bezug einzelner Malter wesentlich höher belaufen, so können Bestellungen, welche erst eiulaufen, wenn bereits zwei Waggons Kartoffeln (400 Centner) bestellt find, nicht mehr berücksichtigt werden. Ich ersuche daher die Herren Landwirthe um möglichst baldige Einreichung threr Bestellungen. 3) daß Bestellungen von Landwirthen, welche nicht Mitglieder des landwirthschaftlichen Bezirksvereins sind, ebenfalls auSgeführt werden. Dieselben haben aber, wenn sie nicht noch vorher Mitglieder deS landwirthschaftlichen Bezirksvereins werden und sich zu diesem Behufe bet dem Unterzeichneten anmelden sollten, den vollen Kostenbetrag für Ausführung ihrer Bestellungen zu vergüten. 4) daß die Zahlung bei Empfang der Saatkartoffeln zu erfolgen hat, und daß für den Sack noch 30 Pfg. pro Stück zu vergüten ist. Die Kosten für die Säcke werden für die VereinS- mttglieder auf die BezirkSvereinSkaffe übernommen. Die Herren Bürgermeister werden hierdurch ergebenst ersucht, vorstehende Bekanntmachung veröffentlichen zu laffen, Anmeldungen entgegen zu nehmen und umgehend an den Unterzeichneten etnzusenden. Gießen, den 13. März 1897. Der Direktor deS landwirthschaftlichen BezirkSvereinS. E. Jost, RegierungSrath i. P. Aus den Verhandlungen der Zweiten Kammer der hessischen Stände. nn. Darmstadt, 13. März. Die Verhandlungen werden heute mit der Berathung der Regierungsvorlage der staatlichen Baubeamten im Kunst- straßenwesen eröffnet. Der Finanzausschuß in seiner Mehrheit beantragt die don der Regierung geplante neue Clasfificiruvg der Bau- beamten abzulehnen und nur für die Anstellung von 18 Kreis- bauinspectoren mit 61 000 Mk., sowie weitere 6750 Mk. für Vergütung an Provinzialbaubeamte, VicariatSkosten, Bureau- üiirthe rc., insgesammt 677 500 Mk. zu bewilligen. Eine Minderheit beantragt auch noch den Gehalt eines Kreisbau- »ffrsiorS für Gießen mit 3050 Mk. zu gewähren. Der AuS- schvß ist jedoch der Ansicht, vorerst die Bewilligung auf das ' Alleruothweadigste zu beschränken und nur die für die KreiSbauinspectoren erforderliche Summe in Ansatz zu bringen. — Die Abgg. Köhler, Ullrich, HaaS u. A. sprechen fich gegen Bewilligung deS Bauaffeffors für Ober- heffen aus, während die Abgg. Jöckel und Metz-Gießen sich für diesen neuen Posten eines ProviozialbauinspectorS aussprechen. — Abg. Osann spricht sich ebenfalls gegen die Creirung eines Bauaffeffors für Oberheffen aus. Für die Provinz Oberheffen könne ganz gut ein Bauinspector für diesen Posten verwendet werden. Diese Categorie von Beamten sei, soweit er eS beurthetleu könne, in nicht genügender Weise beschäftigt. Dem s. Z. genehmigten Kunstftraßen- gesetz würde er, wenn er anwesend gewesen, nicht zugestimmt haben, weil er mit der Organisation der Baubeamten nicht einverstanden sei. — Bet der erfolgten Abstimmung wurde der Antrag der Ausschußmehrheit einstimmig angenommen. Der Antrag auf Anstellung eines Bauaffeffors wird gegen acht Stimmen abgelehnt. Die Vorlage der Großh. Regierung, betreffend die Beschaffung von Diensträumen für den KretSbau- inspector zu Alzey, wird debattelos angenommen. Eine Regterungsforderung von 29 200 Mk. für neue, bezw. erhöhte Gehalte und Vergütungen für Professoren und Assistenten au der technischen Hochschule ruft eine lebhafte Debatte hervor. Der Ausschuß beantragt, den angeforderten Betrag zu bewilligen und zwar vom 1. April 1897 an, ferner aber die Regierung zu ersuchen, eine Erhöhung der Studtengelder an der technischen Hochschule um 20 Mk. pro Semester baldigst eintreten zu laffeo, sowie in Erwägung zu ziehen, ob nicht Ausländer (Nicht- Reichsangehörtge) für den Fall der Ueberfüllung der Hochschule, nur soweit Raum vorhanden ist, zuzulaffen seieu. — Abg. Schmeel wendet sich mit Entschiedenheit gegen das letztere Ersuchen des AuSschuffeS und betont, daß ein solches Vorgehen den Fortbestand der jetzigen Frequenz der Schule in Frage stellen werde. — Geh. Staatsrath v. Knorr stellt eine Vorlage über die Neuregelung der Colleggelder in Aussicht, da au sämmtlicheu technischen Hochschulen ein gleiches Bedürfntß hervorgetreten sei. Insbesondere sei auch geplant, einen Theil der Colleggelder den Profefforen zu überweisen. — Abg. Schröder tritt für eine Erschwerung der Aufnahmebedingungen der Hospitanten ein. Die Frage der Erhöhung der Colleggelder möge man genau prüfen und eventuell zurückstellen, da gerade die Ausländer in ihrer Heimath als die Verbreiter der Intelligenz und Wlffenschaft anzusehen feien. — Abg. Köhler stimmt für das Ersuchen, um den polnischen Juden die Aufnahme an der Hochschule zu erschweren. — Abg. Jöckel wünscht, daß die Regierung eventuell darauf Bedacht nehmen möge, daß die Ausgaben für die Hochschule nicht in's Unendliche gesteigert werden. Man müffe auch auf die Steuerkraft des Landes Bedacht nehmen. — Abg. Ullrich betont, der Ausschuß habe sich für das Ersuchen nur von der Ansicht leiten laffen, die stetige Steigerung der Frequenz der Hochschule insbesondere durch Ausländer einzudämmen. — Staatsminister Finger erklärt, daß die Regierung selbst die Meinung habe und den Wunsch hege, daß trotz des Aufblühens der Anstalt eine Steigerung der Frequenz nicht mehr eintrete. Eine Frequenz von 800 Studenten jährlich sei genügend. Dadurch würde die Leistungsfähigkeit der einzelnen Factoren erhöht werden. Schon in diesem Semester sollte eine Steigerung der Aufnahmebedingungen eintreten. Da aber andere technische Hochschulen diesen Gegenstand ebenfalls in's Auge gefaßt hätten, so sei eß bis jetzt noch nicht möglich geweien, die Sache zu Ende zu führen. Darmstadt habe ja von der Hochschule einen bedeutenden Vortheil, trage aber auch einen sehr bedeutenden Theil (11 pCt.) zur Staatssteuer bei. — Abg. Osann spricht sich mit Entschiedenheit gegen eine Einschränkung der Frequenz in irgend welcher Form aus. Was würde das Ausland sagen über einen solchen Beschluß? Man würde fich selbst damit in'S Geficht schlagen, nachdem man doch erst im Vorjahre für Vergrößerung der Schule bedeutende Summen bewilligt habe. — Nachdem noch die Abgg. Schönberger und Ullrich fich für das Ersuchen und Metz-Gießen dagegen ausgesprochen, beschließt die Kammer einstimmig, die angeforderte Summe von 29200 Mk. zu bewilligen. Mit allen gegen acht Stimmen wird hierauf das Ersuchen um Erhöhung der Colleggelder um 20 Mk. angenommen. Der Theil deS Ersuchens wegen Einschränkung der Zuloffung der Ausländer wurde vom Ausschuß zurückgezogen. Die Regierungsforderung wegen deS Gehaltes der Volksschullehrer findet ohne Debatte Annahme und wird vom 1. April 1897 der Betrag von 970000 Mk. in'S Budget eingestellt. — Für die Errichtung einer Weberei- Lehrwerkstätte in Lauterbach werden die erfoxöer* lichen Mittel von jährlich 4700 Mk., sowie für Einrichtung 4500 Mk. ohne Debatte bewilligt. — Damit ist die Sitzung beendigt und vertagt fich die Kammer bis zum 25. März. Deutsche» Reich. Berlin, 13. März. Ueber die Milttär-Straf- proceß-Ordnung erfahren die „®erL Neueft. Nachr.", daß die Verhandlungen fich noch um die obersten gerichtlichen Instanzen drehen. Ein positiver Abschluß dürfte sich indeß mit aller Sicherheit voraussehen lassen, da die in Betracht kommenden Stellen durchaus in der Angelegenheit einig find. Berlin, 13. März. Entgegen der Forderung des Verbandes der Berliner Schuhfabrikanten nahmen die ausständigen Arbeiter zweier Berliner Schuhfabriken die Arbeit nicht wieder auf. Die dem Verbände angehörenden 37 Schuhfabriken wurden deshalb heute Abend geschloffen. 3000 Arbeiter find ausgesperrt. Berlin, 13. März. Die „Nat.-Ztg." meldet aus Stuttgart: Justizmtnister Breitling erklärte unter lautem Beifall im Landtag, die Regierung Württembergs erwäge die landesgesetzliche Einführung einer Entschädigung für unschuldig Verurtheilte und bereite eine Ge- sindeorduung vor. Berlin, 13. März. Wie die „Kreuzzeirung" von gut- unterrichteter Seite meldet, find die Verhandlungen der Mächte über Kreta soweit gediehen, daß aller Wahrscheinlichkeit nach schon morgen der endgültige gemeinsame Beschluß perfect werden dürfte. Berlin, 13. März. Die „Vossische Ztg." veröffentlicht eine Zuschrift des Wirkl. Geh. Oberbaurotbs F. Adler in Berlin, des Schwiegervaters des deutschen Forschers Prof. Dörpfeld in Athen: „In der heutigen MorgennumwerIhrer geschätzten Zeitung findet fich, aus der „N. Fr. Presse" entnommen, die telegraphische Meldung, daß meine Tochter, Frau Prof. Dörpfeld, in Athen auf offener Straße verhöhnt und bedroht worden sei und daß man versucht habe, das Dörpfeld'sche HauS in Brand zu stecken. Beide Nachrichten sind unwahr. Meine Tochter hat allerdings vor 8 Tagen Athen verlassen und ist seit gestern bei uns eingetroffen. Sie ist aber niemals auf der Straße tnfultirt, noch das Haus des k. deutschen ärchäologischen Instituts, welches der ver- wittweten Frau Dr. Schliemann gehört, mit Brandlegung bedroht worden." Berlin, 13. März. Die „Kreuzztg." meldet aus Wien: Die hiesigen maßgebenden Kreise halten an dem Entschluß fest, jeder Action gegen Griechenland beizutreten, der jedoch keine neuerliche Antwort an Griechenland vorhergehen dürfe, da weitere diplomatische Verhandlungen nach dem Ultimatum der Großmächte unzulässig seien. Aus Rom wird demselben Blatte gemeldet, daß die Mächte augenblicklich über den Bor- schlag der internationalen Besetzung Kretas verhandeln, während welcher ein provisorischer, von den Mächten zu ernennender Civil- und Militär-Gouverneur die Regierungsgewalt auSzuüben hätte. Köln, 13. März. Der Wiener Correspondent der „Köln. Ztg." erfährt, daß die Mächte keineswegs noch eine Note nach Athen richten werden, sondern die Blokade veranlassen. Alle Mächte außer Frankreich hätten bereits zugestiwmt, doch werde sich dieses sicher nicht durch die parlamentarische Minderheit von Europa, namentlich nicht von Rußland trennen lassen. Unrichtig seien die Meldungen, daß jede Großmacht V, von Kreta mit 1000 bis 2000 Manu besetzen solle, es handle fich nur um die Besetzung der festen Küstenplätze. Man hoffe, daß schon die Blokade griechischer und kretischer Häfen ge- nügen werde, Griechenland zum Rückzug zu zwingen. Die Blokade werde eine friedliche sein, wenn die griechischen Schiffe gehorchen- andernfalls würde man eine Beschießung nicht aus- schließen. In weiterer Folge käme erst die Ernennung eines Gouverneurs und die Beauftragung zweier Mächte, etwa Frankreich und Italien, mit der Besetzung Kretas in Frage. Köln, 13. März. Der „Köln. Ztg." wird aus Paris gemeldet: Der Gemeiuderath beschloß mit 48 Stimmen Majorität trotz der Einwendungen deS Präfecten die Absendung einer ErmuthigungSadresse an Griechenland. Bremen, 13. März. Der „Norddeutsche Lloyd" erhöhte die Zwischendecksfahrpreise für Schnelldampfer auf 160 Mk., für Postdampfer auf 150 Mk. Diese Preisfest, setzung tritt am 18. März in Kraft. An-land. Christiauia, 13. März. DaS Budgetcomits deS Storthing bewilligte einstimmig die Summe von 4000 Kronen für jeden der 12 Gefährten Nansens und von je 3000 Kronen jährlich durch fünf Jahre für Capitäu Sverdrup, der 1898 eine neue von Nansen geplante Expedition mit dem Schiffe „Frarn" unternehmen wird. Cetttnje, 13. März. Nachdem der internationale Auß- schütz für ote Reorganisation der GenSdarmerie auf Kreta aufgelöst worden ist, sind die montenegrinischen Gensdarrnen eutlaffen worden. Die montenegrintsche Regierung hat dieselbe dem Befehle deS rusfifchen Admirals vor Kanea unterstellt. Sofia, 13. März. Nachdem türkische Emissäre der- sucht haben, die muselmännische Bevölkerung in Oft-Rumelien auszuwiegeln, hat die Regierung dem Präfecten Befehl er- theilt, gegen diese Emtffäre die strengsten Maßnahmen an- zuwenden. Athen, 13. März. Die Admirale verlangen von ihren Regierungen je 600 Mann Landsoldaten, um Kreta ju pacifictren. Oesterreich soll von Triest 600 Manu nach Kreta entsenden. Sauea, 13. März. Die Insurgenten bombardirten Sptnalouga, die Muselmanen haben den Gouverneur von Kandta um Hilfe ersucht. Kanea, 13. März. Heute findet eine Zusammenkunft der Admirale mit den Führern der Aufständischen statt, um die Einstellung der Feindseligkeiten zu erzielen. In das Lager der Aufständischen find mehrere Aerzte entsandt worden. Unter den hiefigen Flüchtlingen find die Blattern auSgebrocheo. Depeschen deS Bureau »Herold.- Berlin, 14. März. Der Staatssekretär deS Reichs- MarineamtS, Hollmann, hat, wie die „Nationalzeituug" meldet, gestern Nachmittag nach Schluß der Verhandlungen der Budget-Commission des Reichstags sein EntlaffungSgesuch eingerrtcht. Berlin, 14. März. DaS Abgeordnetenhaus wird wegen der Centenacfeier am 20. d. MtS. eine Pause in den Plenarsitzungen eiutreten lassen, zumal am 25. wieder katholischer Feiertag ist. Die demnächsttge Plenarsitzung wird am 26. März stattfindeu. Berlin, 14. März. Bei der Centenarfeier wird sich der König von Schweden durch den Kronprinzen vertreten lassen. Von dem rusfifchen Hofe wird bet der Feter- lichkeit der Großfürst Wladimir anwesend sein. Den König von Rumänien wird der Prinz Ferdinand von Rumänien vertreten. Paris, 14. März. Der Munictpalrath von Lille übersandte eine Sympathie-Adresse an die griechische Regierung, worin eß unter Anderem heißt, Frankreich würde seine Vergangenheit verleugnen, wenn eß im Fahrwasser Deutschlaudß gegen Griechenland zöge. Paris, 14. März. „Libre Parole" meldet, daß gestern hier eine Versammlung der Patriotenliga stattgefunden hat, welche zum Zwecke hatte, die Liga auf einer neuen Basis zu begründen. Athen, 14. März. Nach Blättermeldungen sprengten die Insurgenten die große Eisenbahnbrücke bei Salo nicht in dem Augenblicke mittelst Dynamit in die Luft, alß ein Militärzug die Brücke passirte. Mehr alß lausend Soldaten wurden getödtet oder verwundet. Der Verkehr ist auf lange Zeit gestört. — Spätere Nachrichten dejagen, daß 'die Eisenbahnbrücke über den Vardar - Fluß nicht infolge einer Dhnamit-Explofion, sondern infolge ihreß schlechten Zustandeß zusammengebrochen ist. Athen, 14. März. Daß Amtßblatt publicirt die Ordre zur Mobtltsiruug der ganzen Armee. Geld ist infolge des Einlaufens großer Spenden reichlich vorhanden. Berlin, 15. März. Gestern Vormittag empfing der Kaiser den Obersten Moltke nach dessen Rückkehr auß Petersburg. Mittags erfolgte in Anwesenheit des Kaiser- paareß die Einsegnung des Prinzen Friedrich Wilhelm von Preußen, des jüngsten Sohnes deS Prinzregenten von Braunschweig. Berlin, 15. März. 2000 außgespe rrte Schuhmacher waren gestern versammelt, um den Bericht der AgitatiouS-Commisfion über die Verhandlungen mit den Fabrikanten entgegenzunehmen. In einer einstimmig angenommenen Resolution erklärten fich die Versammelten bereit, in Verhandlungen mit den Arbeitgebern einzutreten. Sämmt- liche Redner betonten die friedfertige Gefianung der Arbeiter. Frankfurt a. M., 15. März. Im Opernhause wurden gestern zum ersten Male „Die Königßktnder" von RoSmer-Humperdtnck mit stets wachsendem unbestrittenen Erfolg gegeben. Humperdinck wurde mit Darstellern und Capellmeister Rottenberg achtmal gerufen. Die Ausstattung war reich und geschmackvoll, die Aufführung in allen Theilen vorzüglich. Besonders Frl. Schacko, die Herren Barthel und Diegelmann boten treffliche Leistungen. Brüssel, 15. März. Der Direktor der belgischen Bauten- verwaltung reist demnächst nach China, um den Eis en bahn- bau zwischen Hongkong und Peking zu studiren. Brussel, 15. März. Anläßlich deS gestrigen Geburtstages des Königs Humbert fand beim italienischen Gesandten großer Empfang und Festessen statt. Paris, 15. März. Daß „Journal" meldet aus Konstantinopel: Der berühmte Specialarzt für Nervenkrankheiten Dr. KirchkowSky cuß Peterßburg fei dort eingetroffen und sofort in daß Palais geleitet worden. Der Patient soll der Sultan sein, welchen die letzten Ereignisse sehr angegriffen haben sollen. Pari», 15. März. Nach einem Telegramm deß „Tempi" aus Athen soll der effektive Trupp enb eftand Griechenlands sammt den letzten Reservisten-Contingenten an der thessalischen Grenze 60000 Mann betragen. Die Marine- Division ist vollständig confiituirt und für eine lange Campagne verproviautirt. Die Flottendivifiou hält daß Meer an der albanefischen Küste biß zu den jonischen Inseln besetzt. London, 15. März. Die Mächte beschlossen, ohne die Beantwortung der griechischen Antwortnote den Admiralen zu befehlen, sofort die kretenfischen Häfen zu blokiren. Die Admiräle verlangen weitere Marinerruppen. — Zwischen englischen und italienischen Offizieren entstehen häufig Streitigkeiten. ______________ WB. Köln, 15. März. Die „Köln. Ztg." bestätigt die Meldung, daß der Staatssekretär des ReichS'Marineamtß, Admiral Hollmann, fein Abfchiedßgefuch eiugereicht habe. Locales und Provinzielles Gießen, den 15. März 1897. * • Verhandlung vor de» Proviuzialanifchnß am 13. März. Die Verhandlung wurde durch den Borfitzenden, Gr. Provinzial- director Geheimrath Freiherrn v. G a g e r n geleitet. Die Klage deß Ortßarmenverbandeß Alsfeld gegen den Ortßarmen- verband Ang enrod und die Klage deß Ortßarmenverbandeß Storndorf gegen den Ortßarmenverband Angenrod wegen verweigerter Unterstützung der Kinder der Anna Katharina Boß, später verehelichte Kratz, wurden zusammen verhandelt. Die beiden Kläger find von Rechtsanwalt Justizrath Hirschhorn vertreten. Die Anna Katharina Boß heirathete im April 1895 in Alsfeld den Knecht Johannes Kratz, welcher von Ende 1893 biß April 1896 in Angenrod in Diensten stand. Sie hatte vier voreheliche Kinder, welche nach ihrem im April 1896 erfolgten Ableben von der Stadt Alßfeld bekleidet werden mußten, wie die Stadt auch die Beerdigungß- kosten der Frau wegen Mittellofigkeit deß Mannes zu zahlen hatte. Diese Kosten klagt Alßfeld ein, während der OrtS- armenverband Storndorf 46 Mk. für Unterstützung des ältesten Kindes beansprucht, die er nach der Verehelichung der Boß mit Kratz leistete. Die Klagen führen auß, daß die Boß mit ihren Kindern nach ihrer Verheirathung den Unterftützuugswohnfitz des Kratz, der Angenrod sei, theile, und daß demnach Angenrod auch zur Zahlung der aufge- wendeten Unterstützungsbeträge verpflichtet sei. Nach der mündlichen Verhandlung wird dem Klageantrag gemäß entschieden und dem beklagten OrtSarmenverband die Kosten deS Verfahrens und ein Averfionalbetrag von 10 Mk. zur Last gesetzt. — Die Eheleute Johannes Bonrath von Altenstadt haben sich nach einer einjährigen Ehe im gegenseitigen Einverftändniß bereits vor 17 Jahren getrennt. Die Frau ging nach Frankfurt und trat dort in Diensten, während der Mann in Altenstadt wohnen blieb. In Frankfurt wurde die Frau hilfsbedürftig und nun klagt der dortige OrtSarmenverband gegen den OrtSarmenverband Altenstadt wegen Ersatzes der Unterstützung, angcbend, daß Frau Bonrath den Unterstützungswohnfitz ihres Mannes theile, insbesondere auch deshalb, weil ihr Mann fie vergeblich zur Rückkehr aufgefordert haben soll. AuS der mündlichen Verhandlung ergibt sich jedoch, daß dies letztere nicht der Fall ist, daß der Ehemann vielmehr froh ist, diese zweite Frau wieder los zu sein, da sie zu ihm und seinen vier erstehelichen Kindern nicht passe. ES wurde denn auch dem Antrag deS Rechtsanwalts Justizrath Dr. Reatz, welcher den Beklagten vertritt, entsprechend die Klage kostenfällig abgewiesen. Frankfurt hat außerdem einen Averfionalbetrag von 20 Mk. zur Provinzialkasse zu zahlen. — Maurer Heinrich Bernhardt von Klein-Linden recurirte gegen daS Erkenntniß des Kreißaußschusses des Kreises Gießen wegen Versagung der Erlaubniß zum Wirthschaftsbetrieb. Er hatte auch bei dem ProvinzialauSschuß kein Glück, denn dieser verneinte ebenfalls die Bedürfnißfrage und wies den RecurS kosten- fällig ab, auch hat Bernhardt 5 Mk. zur Provinzialkasse zu zahlen. — In einer Enteignungssache des H e i n r i ch F l e i s ch- Hauer II. zu Bad-Nauheim, welcher ein Stück Gelände zur Anlage einer Straße abtreten soll, daS er zu 5 Mk. pro Quadratmeter kaufte, wird dem Genannten der vom Gemeinderath zu Bad-Nauheim dem Werth des Geländes entsprechend festgesetzte EntschädigungSbetrag von 3 Mk. pro Quadratmeter zugesprochen. * * Der Universitätsbibliothek ist Seitens der englischen Regierung vor Kurzem ein äußerst werthvolleS Geschenk überwiesen worden- eß ist dies der Bericht über die wissenschaftlichen Ergebnisse der 1872— 1876 unter Leitung von Sir Wyville Thomson unternommenen Forschungsreise der englischen Corvette „Challenger", welche in 44 umfangreichen und glänzend außgestatteten Quartbanden niedergelegt sind. Die entscheidende Bedeutung der einen Werth von ca. 2000 Mk. darstellenden Veröffentlichung gewinnt der „Report" durch die zoologischen und biologischen Ergebnisse, welche allein 34 Bände füllen und welche in mehr als einem Punkte der zoologischen und oceanographischen Forschung neue Bahnen eröffnet haben. * * Probepredigt. In der Synagoge der israelitischen Religionsgemeinde hielt am Samstag Rabbiner Dr. Gutt- mann aus Kulm i. Weftpr. eine Probepredigt. * * Etadttheater. Wie wir aus dem Theaterbureau erfahren, hat die stets rührige Direktion wieder einige bedeutende Novitäten erworben- u. A. auch „Militärstaat", Gustav v. Mofer'S jüngstes Werk. Es ist dies daS hundertste Lustspiel des allgemein beliebten Autors, welches als Jubiläums-Borstellung an allen besseren Bühnen gegeben wurde und morgen Dienstag auch hier zum Benefiz für Herrn Hans Leufchner zur Aufführung gelangen wird. * *H. Sladttheater. Die Aufführung des immer noch zugkräftigen Volksstückes „Zwei vom Ballet" von Stinde und Engels hat gestern die Theaterbesucher recht gut unterhalten. Das Stück birgt einen guten Kern lebenswahrer Motive in fich, die handelnden Personen find scharf characte- rifirt und das Ganze ist, zur Versüßung jener Pille der Herabsetzung bürgerlicher Verhältnisse durch Standeßvorurtheile mit guten und schlechten Witzen, Humor und einigen passablen Gesangßeinlagen gewürzt. Die Darstellung war recht zufriedenstellend- den Damen daß Vorrecht lassend, seien irr erster Linie erwähnt Frau Helm, welche die Allüren der Gräfin v. Eversburg tn überzeugender Weise zum Ausdruck zu bringen wußte - Frl. Fritzschler als Adelheid von Seefeld fand gleichfalls den richtigen aristokratischen Ton. Die beiden Balletmädels fanden ihre richtige Besetzung in Frl. Leno (Clara) und Frl. Dellmar (Lilly)- erstere stattete ihre Rolle mit gewohnt guter sentimentaler Wirkung auß, letztere erfreute durch eine gute DofiS Humor und Mutterwitz, sowie durch die recht netten ©efangßcinlagen. Von den Herren verdient Herr Goldbach alß Alexander o. Feldern durch sein vortreffliches Spiel, sowie Herr Peickner, der als Ludolf Mädicke ganz auf seinem eigentlichen Gebiete war und diese Figur mit ächter und treffender Charakteristik anSstattete, vollste Anerkennung. Herr Schröder hatte in Papa Krüger eine etwas schwierige realistische Aufgabe, die er, mit Ausnahme seiner Gehversuche, in vollendeter Weise löste. Herrn Fellner (Georg v. Ebersburg) fehlt noch Routine, Natürlichkeit und Maßhalten sowohl in Stimme als Bewegung. Da Herr Fellner, wie sein gestriges Spiel bezeugte, doch auch Talent bekundet, so möge eS sein Bestreben sein, auf den richtigen Weg zu gelangen, und damit diese Mängel zu beseitigen. DaS Publikum war mit dem Gebotenen zufriedengestellt und lohnte dankbar mit reichem Beifall. • • lieber Herrn Hans Buff Gieße», Großh. Sächs. Kammersänger, schreibt man den „N. H. V.": Herr Kammersänger Buff-Gießen, von dessen so Überaus erfolgreichem Gast- spiel in Wien wir bereits vor acht Tagen berichtet haben, ist nunmehr von der Direktion der kaiserlichen Hofoper zu Wien gegen eine Jahresgage von 12,000 Gulden auf vorläufig zwei Jahre von nächsten Herbst ab als erster lyrischer Tenor für daß genannte Institut verpflichtet worden. Herr Buff verläßt, wie wir wissen, sehr ungern Wiesbaden, wc er fich recht wohl fühlte, doch glaubte er der so sehr ehrenvollen Berufung an eines der ersten Kunftinstitute der Welt Folge leisten zu sollen, nachdem er auch bet dem Wiener Publikum und der gesummten Kritik die freundlichste Aufnahme gefunden. Schon öfters, und neuerdings wieder in einem soeben auß Wien an einen hiesigen Bekannten gerichteten Briefe, hat Herr Buff seinem lebhaften Bedauern darüber Außdruck gegeben, daß eß ihm trotz mehrfacher Versuche bis jetzt noch nicht üerftattet gewesen sei, vor feinem eigentlichen Landesherrn, unserem kunstfinnigen Großherzog, einmal zu fingen. Die Direktion deS Großh. Hoftheaters würde sich gewiß den Dank vieler hiesigen Theatersreunde sowie ein volle- Hau- sichern, wenn fie Herrn Buff vor Schluß dieser Saison noch einmal zu einem Gastspiel dahier gewinnen könnte. Die Bereitwilligkeit des geschätzten KÜnst ler- hierzu glauben wir mit Bestimmtheit annehmen zu dürfen. Die lebenden Photographie» werden nunmehr nach mancherlei überwundenen Schwierigkeiten in einftündigen Pausen regelmäßig vorgeführt. Da die Räumlichkeit de- Ausstellungßlocals, sowie die bedingte Dunkelheit be> den Vorführungen keinen steten Eintritt zulassen, so sei darauf aufmerksam gemacht, um einen Fehlgang zu vermeiden, die Zeiten de- Eintritts (alle Stunden, wie an der EingangSthür ersichtlich angegeben) zu beachten. • • Nationalliberaler Verein. Zur Feier de- hundertjährigen Geburtstages Kaiser Wilhelm- I. veranstaltet der nationalliberale Verein, wie bereits mitgetheilt wurde, Sonntag den 21. d. M., Abends 9 Uhr, eine festliche Bereinigung in Steins Garten. Seine Einladung richtet fich an Männer und Frauen, die sich in dankbarer Liebe zu dem ehrwürdigen Kaiser eins wissen und der großen Zeit gern gedenken, wo der stets so demüthige Greis zusammen mit Otto von Bismarck seine gewaltige Lebensarbeit vollbrachte. Um die von Herrn Professor Dr. Schwartz gehaltene Festrede werden fich Lieder und Ansprachen gruppiren. * * Kaufmännischer Verein. Die am Sam-tag Abend im Poftkeller stattgehabte außerordentliche General-Versammlung deS Kaufmännischen Vereins genehmigte die Gesammtsumme von 40,400 Mk. für den Hau-bau ind. gärtnerischer Anlagen, Einfriedigung u. s. w., sowie zur Anschaffung de- Mobiliars. Der Vorsitzende Orbig legte dar, daß dem Verein die Verzinsung der aufzunehmenden Hypothek von 24,000 Mk. ein Leichtes sei, indem die Großherzogliche Handelskammer für die ihr überlassenen Räume Mk. 400 zahle und der Verein Mk. 300 erspare, für Miethe, die er heute für die inne habenden oberen Räume des Postkellert au-gebe. ES wurde beschlossen, einem zu engagirenben Hausverwalter den Betrieb der Wirthschaft zu übertragen, welche vorerst versuchsweise als volle Restauration betrieben werden soll, d. h. es sollen darin außer Getränken auch Speisen verabfolgt werden. Die Stelle de- Hausverwalters, welcher freie Wohnung und Brand und den Verdienst auß dem Wirthschaftsbetrieb erhalten soll, wird demnächst ausgeschrieben. • * Kriegerkamerabschaft Gießen. Am Sam-tag Abend hielt die „Kriegerkameradschaft Gießen" ihre erste ordentliche Generalversammlung ab und genehmigte mit einer seltenen Einmüthigkeit, getragen von echtem kameradschaftlichen Geiste, die vom Vorstände gemachten Vorschläge über Beginn de- Rechnungsjahres bez. Erhebung der Eintritts- und Beitragsgelder erst vom 1. April d. I. ab, sowie über die Begriibnißbeihilfe und sonstige Hilfeleistung in Fällen kn Bedrängniß. Große Freude erregte die Mittheilung bei Vorsitzenden, daß der Vtrein zur Parade am 22. März d. I- osficiell eingeladen worden ist. Die Präsenzliste wies voo 74 Vereinsmitgliedern 69 al- anwesend nach. Gewiß ein schönes Zeichen, und so wünschen wir, daß dieser, auf echter Kameradschaft gegründete verein immerfort blühen, wachse» und gedeihen möge. Sectio» Gieße» bei Deutsche» unb Lesterreichische» AlpenvereinS. Daß Wetter des gestrigen Sonntagß hielt nicht ganz daß, maß der Sam-tag versprochen hatte. Zeigte die «bei i" ?’“>«! fyt ».Ufc Dii " («in))-“!’ J Zirkus n nc! 5n=i, i,^7" ft: Tr-Z ^LLü- ' M Xu« £ Q“f drv rtitiir X ?“ brsckigk PMtbengefteüt Ur v«x ftiwmtrfänc- «folgrtt^m ®Qt J» Mw h,b, fr H°s°P» i 0 Mn auf tc 718 ersttt lyG ^tu Worben. ftR l»n WicSbadkii, 5. 1 d» fo fkhr Hw lnWtute dir 8- lch bei btm Sic« te frellvdW K «netblngi toiebtt tn Sttanntm jm-. lebhastku Sttor trotz wihrfch-K/ 'tftn fei, - M ßvvigey Groß!. jiiftljeattU ißgeo iMfttunbi K (an Buff 6ot M Wpnl dchv ei gtf^tro S6nr. «mttjmtn zu bütfa [bin nunmehr not en In trnftflnblgr u Kanmlichkeii l« Dunkelheit br t ^Mto, fo ft Ww zu du , Stauben । wli ll zu btadjten. geier beS Hundes Lilhklvt I. w ie bereits «itgetd! di 9 Uhr, eine sek Seine Sinlabm ie sich m bantbar ff en unb btt W btmWy * ewaltfftt Lrba^ tffox Br. W btt uub fc'.v.V am Tuwitliz .’■■ che Generoi'd» netnS r den \ .f. w-, fowit $r Itnbe Orbig W* Ä«f ,fsenenMll-tV!' it, für* : Räume bei NJJ tneffl in tfifiaft -u W Sautation «r außer GeNankeo- Ie bei H°°^"°" mb ben ***?. ( wirb bowiw"" jtnt Tamitaß --ß- •* ftrS? xsäk flbe :: I : inb wjj. fltif -jjäH *■*!*«*• hin Last am SamStag nach den vielen Niederschlägen der letzten Tage völlige Klarheit, so war gestern wieder die Ferne in leichten, bläulichen Dunst gehüllt. Doch waren die Straßen sehr gut abgetrocknet und die Sonne blieb den ganzen Tag über sichtbar. Die Section Gießen unternahm einen Ausflug nach Marburg- besonders schön erwies sich die wenig gekannte zweistündige Wanderung von Nieder-Weimar über den Weimarschen Kopf, immer durch Wald auf der Höhe des rechten UferS, nach OckerShausen. Sie bietet stets entzückende Blicke aufs Lahothal und Marburg und auf die umgebenden Berge. Die Zusammensetzung dieser Höhen aus Sandstein läßt die Wege stets rasch trocknen, daher ist diese Wanderung auch nach längerem Regenwetter und auch bequemeren Touristen zu empfehlen, die erst mit einem NachmtttagSzug nach Nieder-Weimar fahren. — Der überaus lohnende Sec- tionSauSflug fand bet Lederer in Marburg einen sehr zu« friedenstellenden Abschluß. •* Der 17. Hessische Feuerwehrlag, verbunden mitAuS- st e l l u u g in Lösch« und RettungSgeräthen rc., findet am 22., 23. unb 24. Mai d. I. in Heppenheim a. d. B. statt. Die Dele- «irten-Versammluug findet am 22. Mai, Nachmittags 2 Uhr, im Saalbau der Hirsch-Brauerei statt. Nach Schluß der Delegirten-Verfammlung findet Abends 7V,Uhr ein gemeinschaftliches Abendessen in den Räumen des Gasthauses „Zum halben Mond", hierauf gesellige Unterhaltung mit Concert statt, und nach Eintritt der Nacht eine großartige Beleuchtung der Burgruine Starkenburg. Ein Kongreß der Sattler Deutschlands wird für den 18. April 1897 nach Erfurt einberufen. Tagesordnung: 1. Das Verhalten der Regierung gegenüber den Petitionen auf Abschaffung der Hausindustrie bet Militärarbeiten- 2. die Gefängnißarbett im Sattlergewerbe. Darmstadt, 13. März. Nach einer heute hierher gelangten Nachricht hat sich der flüchtige Besitzer der hiesigen Dampfmühle, Hofmann, in Genua erschossen. Der ConcurS in eröffnet. * Berlin, 13. März. Die Kochschule des Lette- Vereins hat bet der heute stattgehabten Eröffnung einer von diesem Verein veranstalteten Ausstellung etwas ganz Neue- zu bringen gewußt. Vierzig Schüsseln mit schmackhaft zuberetteten Kcankenspeisen schmücken die Regale. Der Nähr- und Genußwerth dieser Speisen ist ein ungemein hoher, da ausschließlich Fleisch-Extract und Fleisch-Pepron der Liebig- Company zur Verwendung kam. Alle Complicationen, die sich sonst ergeben, wenn Kranke oder ReconvaleScenten ge« wöhnlicheS Fletsch zu sich nehmen, find auf diese Weise tim mieden, und dazu kommt noch der Umstand, daß insbesondere daS Fleisch Pepton der Liebig Company vom Organismus vollständig auSgenutzt wird, und deßwegen bet Zubereitung von ReconvaleScenten-Speisen seine Anwendung findet. Die Ausstellung erregt hohes Interesse aller ärztlichen Kreise, sowie überhaupt aller Derjenigen, die sich für Krankenpflege interesfiren. AirchlicbeAnzeigen der evnng.Genreinde. Montag, ben 15. März, Abends 8 Uhr: Btbelstnnde im Confirmandensaal der Johannesktrche. Bergpredigt, Matth. Cap 7. Pfarrer Dingeldey. Nächsten Sonntag findet in beiden Kirchen Vormittags 9Vi Ubr die kirchliche Hnndertjahrfeier Kaiser Wilhelms L statt. Berichtigung r In den Auszügen aus den Kirchenbüchern in der Sonntagsnummer dieses Blattes ist unter „Beerdigte" statt JohanneSgemeinde zu lesen: LucaSgemeinde. -K&KlP ■ ■ . ff Jeher Art, ' ’k WWW »«Stoffe s |Ge Ä LlJM toG» ■ H Man schreibe um Muster unter ■ MW a W Angabe deii Gewünschten. von Elten & Keussen, Fabrik und Handlung, Crefeld. i Mieth-Gesuche. 1 Jlur KühjahrsbeMung empfehle ich: Künstliche Mugtt I,, . . ■ Kiuusttlu,r Zn VermischteAnzeigen.| aiüfirfrf-rf.r Flur Nummer Flächeninhalt Qm Sesam-, Leinkache», Roggen- und 40 Blattes. 2574 to 2567 Die Berloosungs Commission. j Stiiiit. Schtnchthnns 2589 Französischer Rothwein den Weingütern des aus bei «y* ******, yyiutjC a/tui)munc u Vermiethungen.| [ stellen-GesS"] feinem Bouquet 1.60, für leere Chateau Livran 14 15 IG 17 18 29 39 39 2 2 8 9 10 11 12 13 Freibank. Von heute ab: 4660 8470 24153 8732 1833 4302 1651 11731 12957 1489 9847 36 36 41 40 40 7 39 Bordeaux Medoc 4039 3870 5139 527 2707 1261 1 2 3 4 5 6 7 64 u. 65 63 35 u. 36 369 380-384 83 2600] Leichte Arbeit (etwa als Aus. laufet) sucht und erbittet ein jüngerer Mann, der durch Krankheit zu schwerer Arbeit nicht im Stande ist. Anerbieten vermittelt Pfarrer Dr. «rein. edler, absolut reiner Naturwein von hervorragend und Geschmack. Original-Etiquette und Kapsel per Flasche Mk. Acker die Eichgärten unter den neuen Eichen Acker daselbst Acker über dem Rodt auf die Rodtgärten Acker auf dem Sandfeld Acker daselbst 2581] Ein geprüfter Heizer mit guten Zeugnissen, welcher mit allen Reparaturen und Anlegen von Rohrleitungen betraut ist, sucht Stellung. 2588] Einfach möblirtes Stübchen ge- sucht. Näheres Neustadt 15, I. Für einen Jungen aus guter Familie wird Lehrstelle gesucht mit Kost und Logis im Hause des Lehrherrn. Zu erfragen in der Exped. d. Blattes. 2592 45 29 Weizeukleieo, Reisfuttermehl, Malzkeimeu, getrocknete Biertreber und Mai- in verschiedenen Sorten. 2591 A. Katz, Südantage 15. PreuUiheRkuteu-Nnßihemis-AuM. 1888 gegründet, unter besonderer StaatSaufstcht stehend. —■ Vermögen: 95 Millionen Mark. Rentenverstcherung zur Erhöhung des Ein. kommens. 1895 gezahlte Renten r 3,440,000 Mark, «apitalverstcherung für Aussteuer, Militärdienst, Studium), vesfenttiche Sparkasse. GeschäftSpläne und nähere Auskunft bei Herrn Heinrich Hirchreuther in «ietzen, Südanlage 5. 163 Forderungen an den Nachlaß des Herrn Professors von Bradke bitte ich bis zum 1. April einsenden zu wollen. 2563 Marie von Bradke, Bleichstr. 26. Job. Fr. Schaaf, Giessen, Wetzstetnstraße 44 2593. Die Flächeninhalte sind dem neuen Güiergeschoß entnommen. 2572 __Helfrich, Ortsgerichtsmann. Acker auf den Gleiberger Weg 152, 153,5 Acker unter dem Wiesecker Weg (jetzt links der Wiesecker Straße) 39 301—304 Acker links am Wiesecker Weg 39 152—163 Acker unter dem Wisecker Weg 350—353 Acker aus den Haddergraben (Wismarer Weg) im6?S!e!e tn der SLwarzlach an der Lehmenkaule 107—106 Wiese an der Superintendent Liebknechts Wtefe 40 u. 41 Wiese vor der Zeiselswiese an der Leihgesterner Straße 3W Allerbest« "WW erstklassige Zahnäder zu erstaunend billigen Preisen Superpsiosphat Thomasphospsiatmehl Kaimt ferner Kraftfuttermittel: Palm-, 2580] Zar Kaiser Wilhelm-Feier (88. März) Fahnen, Flaggen, Banner, vorzügl. Qual, zu billigen Preisen. Wappenschilder, Decorationsschilder zu Ehren Kaiser Wilhelms I. Kaiser Wilhelm-Büsten und Transparente. Kornblumen- Bouquets. Lampions, Fackeln, bunte Illuminationsgläser. — Feuerwerk. — Fest- cataiog gratis und franco Bonner Fadnentadrik, (Hofl. 8r. Maj. des Kaisers) in Bonn a. Bh. : Haschen werden 10 Pfg. vergütet, bei Abnahme von 25 Flaschen Mk. 1.50. Auch in halben und ganzen Oxhoften. 1849 Alleinverkauf für Gießen: Carl Schwank, Hosiieferant. C. Röhr & Co. Specialität: Kinderbetten u. Erstlings- « wasche. » Illustr. Catal. grat. u. fco. Dchfensteiftd nicht ladenrein, per Pfd. 50 Pfg, Rindfleisch^ nicht ladenrein, per Pfd. 48 Pfg. 8chwkisieffeisch nicht ladenrein, per Pfd. 45 Pfg. 2577] In ein Putzgeschäft wird ein jüngeres Mädchen zum Austragen der Hüte gesucht. Wo? agt die Expedition._________ 2595] Schretnerlehrltn- gesucht. H. Sack, Große Mühlgasie 5 folfchiiiirlit in WH. ^uf persönliche Anfrage bei Großherzoglichem Ministerium in Darmstadt wurde uns die Mittheilung, daß für den Monat März alle Vieh- »ärkte untersagt seien, jedoch die Abhaltung des Marktes für den Monat A^nl bestimmt in Aussicht gestellt. Der Tag der Abhaltung soll später dckannt gemacht werden, hiernach finden wir uns genöthigt, auch die Verloofnng bis dahin zu verschieben, da dieselbe zu enge mit dem Markte zusammenhängt; die Rücksendung nicht verkaufter Loose kann deß- halb noch unterbleiben. Butzbach, den 12. März 1897. Mittwoch den 17. Mär? 1. A, Nachmittags 2 Uhr, In rttbUt* (Marktplatz) zu Gießen icrfsteigere ich öffentlich gegen Baar, -ohllung: 1 Handkarren, 6 SophaS, 4 Bettstellen, 1 Verticow, eine Garnitur Polstermöbel, 1 Salonspiegel und sonstige Mobilien; ferner 1 Faß Roth-, 3 Faß Weißwein, diverse Stlbersachen; sodann Brockhaus Con- oersations-Lextcon (neueste Auflage), vollständig, 1 Ledertasche,. 1 Havelok, 1 Posten Wollgarne, 1 Anzahl Bilder, Winterschuhe, Spielwaaren rc. Versteigerung voraussichtlich bestimmt, "°Mentlich betreffs des Lexicons rc. IM Engel, Gerichtsvollzieher. Mittwoch drn24.Märr l.A, Nachmittags 2 Uhr, ’41