«"ft. JÄ1 “«) i» »«toufm. »»•Angebote. erlehrling | IllllSchul« 8 bilbung wird für «"« Mseit hftf iu Ostern ver« L/ÄflnJaflfc«’ HWmr^AetchstE 1 brS?^fl,a nlwwi Wild. IRflOtr, "n°ch-r, S^nbofftrafee 27. ’W' r^sÄ» 'n. ^^lbpult testen Preise. ler Rothweine Feint anischen wie weh ;hen Cognac. /sehe Weine Kt beMfui, lieber Seite em- heinweine gelheimer Rothweln, einer Weisswein) und oselweine. 181 86.45 103.60 24.00 94.30 2950 101.50 10100 ;ht ar 1887. Silbtnevit ld-Mte !en -Sri«hm oon 1881 kntmb. 051 DbL ,hl905 101.00 ALL ZS noten ß. erttf I As ; 110.20 116V. m 3O6.V< sW 3'» Erpcs Blatt. Dienstag den 16 Februar 18»» Der Hleßener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Die Gießener Aamitienvtälter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Gießener Anzeig er Generak-Anzeiger. Vierteljähriger Aöonnemcnlspreks: 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mar! 50 Psg. Redaction, Erpeditio« und Druckerei: Schutstraße Ar.7. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblutt für den Tireis Gieren. Annahme von Anzeigen zuHßr Nachmittag- für de» folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Bonn. 10 Uhr. Gratisbeilage: Gießener Kamilienötätter. Amtlicher Thell. Bekanntmachung, betreffend: die Maul« und Klauenseuche zu TratS-Horloff und Hof Ringelshausen. Nachdem die Maul« und Klauenseuche zu TratS- Horloff und Hof RtngelShausen erloschen ist, werden die angeordneten Sperrmaßregeln hiermit wieder aufgehoben. Gießen, den 15. Februar 1897. Großherzogltches KreiSamt Gießen. v. Gageru. Bekanntmachung, betreffend: die Zulassung von Loosen auswärtiger Lotterien zum Vertrieb im Großherzogthum. Großherzogltches Ministerium des Innern hat dem Vorstande der ständigen Ausstellung für Kunst und Kunstgewerbe in Weimar die Erlaubntß ertheilt, die Loose einer im Mai und December l. I. zu veranstaltenden Verloosung von Gegenständen der Kunst und deS Kunstgewerbes innerhalb bei GroßherzogthumS zu vertreiben, unter der Bedingung, baß nach dem von der zuständigen Behörde genehmigten Ver- loosungSplan 400 OOO Loose L 1 Mk. ausgegeben werden dürfen und 200000 Mk. zum Ankauf von Gewinnsten verwendet werden müffen. Gießen, den 13. Februar 1897. Großherzogliches KreiSamt Gießen. v. Gagern. Deutscher ReBchstaH. 175. Sitzung. SamStag den 18. Februar 18S7.Z Die Berathung des Mtlttäretots wird fortgesetzt. Auf eine Anregung des Abg. Dr. Witt ((Str.) bemerkt Krtegsmintster v. Goßler: Auf die Wahl der Offiziere des Beurlaubtenllandes habe das Krtegsmtnisterium keinen Einfluß, allgemeine Bestimmungen darüber existirten nicht. Der Frage werde itnd/ß näher getreten wetden. g , £^3 Abg. Förster (Rp.) bedauert, daß so oft Offiziere pensionirt würden, die körperlich und geistig noch rüstig seien, und erklärt sich bann entschieden gegen den Duellunfug als eine durch und durch lächerliche Einrichtung. Im Gegensatz zu der äußersten Linken halte er die Sftmee allerdings für eine gute Schule, und von dieser Auffassung lasse er sich auch nicht durch die hier zur Sprache gebrachten Etnzelfälle abbringen. Zu wünschen sei, daß man sich bei Lieferungen für die Armee nicht an jüdische Großhändler wende, sondern dtrect an die Production. Im Anschluß hieran verlangt Redner schließlich noch, daß dte Scbächtung von Retchswegen verboten werde, wie das schon in Sachsen der Fall sei. Minister v. Goßler bestreitet, daß jüngere Offiziere häufig pmsionirt würden. Dte Zahl der in einem Jahre penstontrten Lieutenants gehe dauernd zurück. Generalmajor v. Gemmingen widerspricht einer Angabe Försters, daß Soldaten wider ihren Willen als Oeconomtehand» werter beschäftigt würden. Die Mittheilungen Försters betreffs der Fletschlieserungen für dte Berliner Garnison seien bereits amtlich widerlegt. Die Schlachtung der Thiere sei bet den Conseroensabliken In Mainz zwar zeitweise durch den Halsschnttt geschehen, aber ohne jedes rituelle Beiwerk. Abg. Dr. Lieber ((Str.) bleibt trotz der Erklärungen deS Ministers dabet, daß es wünschenswerth sei, in den Pensiontrungen ein langsames Tempo etntreten zu lasien. Das Pensioniren ist allerdings ein Recht des obersten Kriegsherrn, aber wenn der PenstonS- fonds weiter so stark anschwtllt, so werden wir an anderen Stellen deS Etits desto stäiker stretchen müssen. Dte Cabtnetsordre über das Duell hat auch unseren Erwartungen nicht entsprochen, aber sie stellt doch einen bcdeutenden Schritt zu den von uns angefirebten Zielen dar. Hoffentlich bleibt sie nicht blos ein Stück Papier. Bei dem Urtheil B'üsewttz wird es unserem bürgerlichen Verstände immer unverständlich bleiben, wie man hier mildernde Umstände annehmen konnte. Wir find dadurch fort und fort gezwungen, hier an eine besondere Standesehre der Offiziere zu denken. Es gibt aber keine besondere Ehre. Bet einem Bürgerlichen wären bei solcher Sachlage sicherlich mildernde Umstände nicht angenommen worden. Abg. PLus (Soc.): Das Kriegsministertum hätte im Falle Brüsewitz mehr Enthaltsamkeit üben und nicht so sehr mchaften. Jndefien ist keines dieser beiden Systeme absolut zu verwerfen oder zu empfehlen. S. ES ist von den LebenSverficherungSanstalten zu verlangen und bei Abschluß von Verträgen mit denselben darauf hin- zuwtrken, daß die relativ längere Lebensdauer der Landwirthe durch E-mäßigung der JahreSprämten angemeffeu berücksichtigt wird. 10. Die Form und An der Versicherung ist nach Lage jedes einzelnen Falles zu wählen, nur im Allgemeinen ist jüngeren Landwirthen eine abgekürzte Veificherung, älteren eine einfache Versicherung auf den Todesfall zu empfehlen. Ferner wurde dem Vorstand anheimgegeben, die deutschen Lebensversicherungs-Gesellschaften zu gemeinsamer Berathung mit Vertretern deS deutschen LandwirthschaftSrathS einzuladen zwecks Klärung der Anfichten über die Bedeutung der Lebens- verficherung für die Landwirthschaft und zwecks Feststellung der Grundsätze, nach denen die Versicherungsbedingungen ab- zufafien find, insbesondere die Höhe der Prämien für die Lebensversicherung der Landwirthe zu berechnen ist. Magdeburg. 13. Februar. Wie hier verlautet, beab- fichtigen die deutschen Zuckerraffinerien wegen Erhöhung der französischen Ausfuhrprämie auf rasfinirteu Zucker bei der Regierung vorstellig zu werden und für den Fall, daß die Verhandlungen wegen internationaler Abschaffung der Zuckerausfuhrprämien ergebnißloS verlaufen sollten, ebenfalls eine Erhöhung der Ausfuhrprämie auf deutschen Zucker zu erreichen. Frankfurt a. M, 13. Februar. Die »Franks. Ztg." meldet auS Chur: Lawinenstürze richten in der Qft- schweiz großen Schaden an. Mehrere GebirgSdörfer Grau- büudens find tagelang von allem Verkehr abgeschnitten. Die Post hat ost stundenlange Verspätung. Zwei Männer, welche beim Fluelapaß verschüttet find, wurden noch nicht aufgefunden. Seit einigen Tagen herrscht Thauwetter, wodurch sich die Gefahr noch vergrößert. München, 13. Februar. Das deutsche Theater steht nahe vor dem Zusammenbruch Ein Gläubiger hat bereit- den Antrag auf Subhastation gestellt, während von Anderer Seite versucht wird, alle Forderungen aufzukaufen. Eommerzienrath Hänle, welcher fich thatsächlich in einer Irrenanstalt befindet, bezw. deffen Rechtsnachfolger, soll alle Zahlungen eingestellt haben. München, 13. Februar. Der bayerische Landtag wird im kommenden Herbste wieder zusammentreten und macht man fich wieder auf eine ziemlich lange Dauer deffelbeu gefaßt. Eine der ersten demselben zugehenden Vorlagen wird jene über die Errichtung einer staatlichen Pserdeverficherung sein. Wie eS heißt, soll auch die Regentschaftsfrage zur Erörterung kommen. Anstand. Dien, 13. Februar. Mit Rückficht auf die Vorgänge in Griechenland beorderte Graf GoluchowSky den LegationS- Gecretär Grafen Szechenyi auS Konstantinopel nach Athen, um die Leitung der dortigen österreich-ungarischen Gesandtschaft zu Übernehmen. Der Graf ist als gründlicher Kenner der orientalischen Verhältnisie bekannt, da er schon früher in gleicher Eigenschaft dort thäkig war. Krakau, 13. Februar. Wie anS Warschau berichtet wird, ist die Kaserne des HeraSky Infanterie-Regiments abgebrannt. 15 Soldaten kamen in den Flammen um. Zehn andere, die aus den Fenstern sprangen, erlitten lebensgefährliche Verletzungen. Ä«m, 13. Februar. In vatikanischen Kreisen verlautet, daß daS Staat«.Oberhaupt einer Großmacht im Vatikan angefragt hat, ob und unter welchen Bedingungen der Papst in die Orientfrage eingreifen würde. Mailand, 13. Februar. Im Auftrage Griechenlands find in Brindifi vier griechische Offiziere zum Ankauf von einigen hundert Maulthieren augefommen. Die Offiziere sollen beabfichtigen, fich später auch nach Ungarn zu begeben, um dort Pferde anzukausen. Pari«, 13. Februar. Von gut unterrichteter Seite wird die Nachricht, wonach die Großmächte den Beschluß gefaßt hätten, die griechische Torpedoflottille nach dem Piräus zurückzueScortiren, als falsch bezeichnet. P-ril, 13. Februar. »Petit Journal" veröffentlicht einen demerkenSwerthen Leitartikel, betitelt: Unser Bündniß mit England. DaS Blatt weist darin nach, daß ein französisch rusfisch-englischeS Bündniß Frankreich zum Abgründe führen würde. Wie die Geschichte beweise, habe England die Gunst Frankreichs nur zu dem Zweck nachgesucht, um ungestört gegen Frankreich rüsten zu können. Loudon, 13. Februar. Nach hier vorliegenden Meldungen auS Konstantinopel hält man daselbst die Herstellung friedlicher Zustände aus Creta nur durch eine europäische Besetzung möglich. London, 13. Februar. »Daily Telegraph" meldet, baS russische Mittelmeer - Geschwader habe Befehl erhalten, nach Creta abzugehen. London, 13. Februar. Die »Times" melden, daß vier griechische Torpedoboote und ein Transportschiff unter dem Commando deS Prinzen Georg in Cavea angekommen find. Ein türkischer Dampfer wurde bei Kiffamo von den Christen beschossen. Die muselmanikche Bevölkerung ist in der Festung Kiffamo belagert. Gestern beschossen die Christen daS Arsenal von Sude, mußten fich aber zurückziehen. Zwei Christen find in Sude in einem Kloster eingesperrt. Petersburg, 13. Februar. Aus allen Theilen des Reiches laufen Meldungen über heftige Stürme und starken Frost ein. In und um Odessa hat, dem „Regierungsboten" zufolge, ein starker Sturm, verbunden mit Regen und Frost, sämmtliche Telegrapbenlinien beschädigt. Athen, 13. Februar. Die Vereinig ung mit Griechenland ist nunmehr in allen Theilen CretaS pro ciamirt. In Herakleion haben die Griechen nunmehr die Stadt verlassen. Hier herrscht große Bewegung. DaS 1. und 7. Infanterie Regiment werden marschbereit gehalten. Konstantinopel, 13. Februar. ES geht daS Gerücht, die griechischen Schiffe hätten in Candia zum Schutze einer Kirche Mannschaften an- Land gesetzt, welche von den Türken angegriffen wurden. Daraufhin habe der griechische Admiral befohlen, daS Feuer zu eröffnen. WolffS telegravhiicheS $orrefp6nbexi«8*rc«M. z Berlin, 14. Februar. Die Vertreter Deutschlands bei der internationalen Pest-Conferenz find gestern Abend nach Venedig abgereist. toten, 14. Februar. Dem Wiener k. k Telegraphischen Corresp.-Bureau wird auß Kanea gemeldet: Die Christen begannen gestern um 4 Uhr die Vorbereitungen zum Angriff auf Kanea mit der Besetzung der naheliegenden Höhen. Bei dem Beginn des Geplänkels verließ Berowitsch-Pascha mit 30 Montenegrinern die Insel und begab fich an Bord eines russischen Kriegsschiffes. Athen, 14. Februar. Der Minister deS Auswärtigen, SkufeS, erklärte in feiner Antwort auf die Vorstellungen der Gesandten der Mächte, daß die griechische Regierung in voller Erkenntniß der Lage nicht gezögert habe, die volle Der- antwortlich kett für die getroffenen Maßnahmen auf sich zu nehmen. — Ein griechischer Dampfer ist in der vergangenen Nacht mit 1500 Flüchtlingen in Shra angenommen, welche auf daS Drangen des Cornmandanten MiauliS und deS griechischen und englischen ConsulS Herakleion ver- laffen haben. Athen, 14. Februar. Gestern Nachmittag schiffte fich eine Truppenadtheilung, bestehend aus einem Infanterie-Regiment, einer Compagnie Sappeure und einer Batterie im PträuS unter begeisterten Kundgebungen der Menge ein. Der Kronprinz ließ die Truppen an fich vorbeimarschieren und hielt eine Ansprache an dieselben. Athen, 14. Februar. Hier liegt eine Meldung vor, wonach die Christen auf die Festung in Kanea Kanonenschüsse abgefeuert haben. Depeschen deS Bureau „Herold." Hamburg, 14. Februar. Der Verein Hamburger Rheder hat gestern beschlossen, die Löhne der Matrosen auf 55, der Heizer auf 65, der Trimmer auf 55 bezw. 45 Mark monatlich zu erhöhen. Pola, 14. Februar. Nach einem hier angelangteu telegraphischen Befehl ist die Ausrüstung und Bereitstellung des Kreuzers „Kaiserin Elisabeth", eines Torpedo- AvisoS und dreier Torpedoboote angeordnet worden. toten, 14 Februar. Dem „N. W. T." zufolge feuerten JnfurgententnCaneaaufdte österreichische Gendarmerie- Commission. Eine Bestätigung dieser Meldung liegt bisher nicht vor. Eharleroi, 14. Februar. Anläßlich der Äusbebung kam eS gestern zwischen Conscribirten der beiden Dörfer Dampremy und Lodeltnsara zu einer blutigen Schlägerei. Drei Conscribirte blieben tobt am Platze, toter wurden tödtltch verwundet tn's Spital gebracht. Die Gendarmerie war nicht im Stande, den Krawall zu verhindern. Bukarest, 14. Februar. Der Ministerpräsident Aurelian gab auf eine Interpellation hinsichtlich der Vorgänge im Orient die Erklärung ab, daß seiner Meinung nach von einem allgemeinen Kriege nicht die Rede sein könne. Falls es wirklich zum Kriege tarne, so würde sich derselbe allein in der Türket und Griechenland abspielen. Konstantinopel, 14. Februar. Im Paläste des Sultans sieht man mit Bangen den nächsten Tagen Entgegen, da man befürchtet, daß di; fanatische muselmännische Bevölkerung, durch die aus Griechenland einlaufenden Meldungen in Erregung versetzt, ihrem Haffe gegen alle hier weilenden Fremden von neuem in wüsten Straßenscenen Luft machen könnte. Hierdurch und durch ihn bedrohende Broschüren beunruhigt, weigert fich der Sultan beharrlich, seinen Palast zu verlassen. DaS Ersuchen des SultanS an den Scheik Uel Islam, den Mantel des Propheten in den Palast bringen zu lassen, wurde abgelehut. Mit größter Beforgniß sieht man hier dem bevorstehenden Ramazanseste entgegen. Brüssel, 15 Februar. Die belgischen Rrtegerbereine beschlossen unter Vorsitz deS Generals Brialmovt, eine Adresse an den König zu richten, worin unter Hinweis auf die drohenden kriegerischen Verwickelungen eine sofortige Reorganisation der belgischen Armee gefordert wird. toten, 15. Februar. Dte Situation im Orient wird als lehr prekär bezeichnet. Die offictelle Meldung über die militärischen Vorbereitungen in Rußland wird als maSkirte Mobilistrung aufgefaßt. Ein Krieg zwischen Griechenland und der Türkei scheint nnvermetdlich zu fein. Ein türkischer Diplomat erklärte, die Türket wolle fich die Herausforderungen Griechenlands nicht länger gefallen lassen. Ein Konstantinopeler Bericht besagt, daß dort die große Reformfrage vollständig in den Hintergrund getreten ist, man beschäftige fich derzeit nur mehr mit Krtegsvorberettungen. Poris, 15. Februar. Ein griechischer Kreuzer beschoß ein türkisches Schiff, welches Truppen nach Melino führte. Ports, 15. Februar. Der »GauloiS" erzählt, die Creta- frage werde wabrschetnlich eine ungeahnte Lösung finden, nämlich durch die Ernennung deS Prinzen Georg zum Gouverneur von Kreta, welches unter der Oberherrschaft des Sultans verbleibe. Ports, 15. Februar. Der Ehefchetdungspr ozeß in einer höchsten aristokratischen Familie erregt großes Auf« sehen. Der betr. Gemahl hat seiner Frau für 40000 Frc. Juwelen gestohlen und diese seiner Geliebten geschenkt. Der Propst, von welchem man die Nichtigkeitserklärung der Ehe erbeten, lehnte eine Intervention ab, weil der Ede- scheidungSprozeß bereits eingeleitet fei. Paris, 15. Februar. Noch der Durchberathung deS Budgets und nach Beendigung der Interpellationen wird durch denAtgeordneten Noquet eine große f o ctolp o litifcbe Debatte in der Kammer hervorgerufen und zwar über den SocialiSmuS und andere foctalistifche Systeme Abgeordnete aller Parteien werden in die Debatte eingreifen. Athen, 15. Februar. Bei Haleppa fand neuerdings ein Zusammenstoß zwischen Muhamedanern und Christen statt. — Im PiränS schiffte fich gestern ene Truppen« abtheilung nach einer Ansprache deS Kronprinzen ein. WB. Athen, 15. Februar. HavaSmeldung. ES verlautet, daß eine griechische Truppenabtheilung in Kreta gelandet sei. CocaUs unö provinzieller- Gießen, den 15. Februar 1897. ** Empfang. Se. Kgl. Hoheit der Großherzog empfingen am 13. Februar u. A. den Geheimen Medicinal- rath Pros. Dr. Gasfky von her LandeSuniverfität und den Geheimen Medieinalrath Prof. vr. Bostroem von der Landes- Universität. Bon der Univerfitat. Geheimrath Gaf f ky ist gestern nach Berlin abgereist, um daselbst die Vorbereitungen für die wissenschaftliche Expedition nach Bombay zu treffen, wohin er thunlichst bald die Reise mit den ihm beigeordneten Herren anzutreten gedenkt. ♦ ♦ Parlamentarisches. Ja der Sitzung der Zweiten Kammer oom 12. d. Mts. wurden die vier Ausschüsse, je nach dem Verhältuiß der Stärke der einzelnen Parteien tn der Kammer, von denselben besetzt, wobei die Nattonalliberalen im Ganzen die Hälfte der Ausschußmitglieder stellen. Eine Reihe von Reclamattonen gegen erfolgte Neuwahlen lief bei der Kummer ein, bann viele Anträge von einzelnen Adgeord- neten, z. B wieder derjenige für Einsührung einer hessischen Staatslotterie, ein solcher der Abgg. schroeder, Graf Oriola und Westernacher, lautend: „Wir beantragen: Gr. Regierung zu ersuchen, den Ständen bald Vorlage zu machen, durch welche allen vor dem 23. Juli 1890 pensionirten DolkSschullehrern im Lande, welche zur Zeit weniger als 1000 Mk. an Ruhegehalt beziehen, eine Pension bis zu dieser Höhe mit Wirkung vom 1. Januar 1897 an gewährt wird." Auch der Antrag auf Einführung direkter Land- tagSwahlen ist wieder gestellt worden. Sin neues Dieustgebäade zur Aufnahme des Steuer- commiffariatS und der beiden DiftrictSeinnehmereien mit Wohnung für die betr. Beamten soll demnächst in Gießen errichtet werden- Verhandlungen wegen der Platzfrage find bereits im Gange. • • Auszeichnung. Dem seit 20 Jahren in Gießen (früher in Trier) erscheinenden »Handelsblatt für Walderzeugnisse", Zeitschrift für Holzhandel und Holz. Industrie, Forstwirthschaft und Jagd, Herausgeber und Re« dacteur Herr Eugen Laris hier, ist von der Jury der Internationalen Ausstellung vom 16. bis 27. September 1896 im Meß Palast zu Berlin die goloene Medaille zu- erkannt worden. • *Pr. Concertvereiu. Für baß gestrige vierte Concert beß (Soncertöereinß war daß Wiener Streichquartett der Damcn Marie Soldat Roeger, Tlly Finger- Baileti, Natalie Lechner-Bauer und Luch Herbert ° Lampbell gewonnen worden, ein Ensemble, daß sowohl durch den guten künstlerischen Ruf, der ihm voraußging, als auch durch die Eigenart, daß eben nur Damen die Ausführenden des Concertls waren, eine große Anziehungskraft ausgeübt und den Saal des Gesellschaftsvereins ziemlich gefüllt hatte. Die Stre chquartette von Hay^n, Cherubini und Beethoven, welche sich die Damen zum Vortrag außerfehen hatten, boten in ihrer Zusammenstellung viel deS Abwechslungsreichen und Interessanten und hielten die Zuhörer in dauernder, andächtiger Aufmerksamkeit. Die am Anfang und am Schluß gespielten Quartette von Haydn und Beethoven find köstliche Tonperlen dieser unvergleichlichen Altmeister, die bei kunstverständiger Wiedergabe das Herz eines jeden Musikfreundes unbedingt erfreuen müssen. DaS D-moll Quartett von Cherubini enthält ebenfalls große Schönheiten, zeigt aber nicht die übersichtliche Klarheit des Aufbaues wie die eiftgenannten Werke und vermochte in Folge dessen baß Publikum auch nicht befon- bers zu erwärmen. Nur im Miitelfotz beß Scherzo (moderato sans lenteur) und im Finale vermag der Componift daß Herz beß Zuhörerß unmittelbarer zu rühren. Die Wieder« gabe ber einzelnen Werke burch die vier Künstlerinnen war nicht überall gleich- zwar war baß Zusammenspiel, welcheß sowohl die Primgeigerin Frau Sol bat Roeger alß auch die Vertreterinnen ber übrigen Stimmen alß tüchtige Meiste- rinnen auf ihren Instrumenten erkennen ließ, fast überall faul,®? •Itllft,, ^KlotzeRon, n ist, »an 'Or,nfraüe "St». b*fH8t * -hxi "°I'» ®eo’f's ÄL ^'wta'VJ *ll‘45T r ®w4b«»Hm . «2» '"‘"‘time Htite 8WI,,,! >tW '* "“*!»»» d-L 8 Nr°npn°zrn em. '"«eld^g. 6e Set> ^luosin Kreta gx. 15- Februar 1887. ' d-r Trohherzag Geheimen Mebicinal- loeSuuiv'chat und den stroemvouderL^des. '! (ft gifte, it Borberrtturigen (fit Bombay zu treffen, dm ihm beigeoidueteu Sitzung der Zmltrn die vier AuSfchüfle, je einzelnen Parteien In ’fi die Nationalliberaltii tglitbtr stellen. Live tt MtiMaljltn lief bei m einzelnen fobgeorb- hruvg einer tn^vx o^. s^xoAtx, Gras Da deantragm'. Gr. alb Vorlage zu wachen, ult 1890 penfflmittev eiche zur Zeit weniger n, eine Pension bis zu tuar 1897 oa gewahrt mg bincter Land- ien. lufnahme deS kteuer- ictSeinnehwerrien mit amnächtt In Girren n der Plotzsrage find 0 Jahren in Stehen Handelsblatt füt r Holzhandel und Holz- Herausgeber und Re- iü -°° 3“’ ’eJ H 27. September 1898 oene Medaille j«' gestrige vierte Toveert merStreichquarte" der ;r, EUh Finger- Bauer und Lucy „rta. -1° ** M" S gg, tuwt, mi 5,1! US ’l“ U inliettf*61.6f u(aW »" “ÄiU »> » S wb ‘jenannten » b(|og. m 111 Di- ®||W ^sBioenipei gnj correct, doch hätte unseres Erachtens in den beiden ersten Quartetten hie und da durch feinere Nüancirung sich eine tiefere Wirkung erzielen taffen. Mag fein, daß bei Haydn ein Anflug von Befangenheit und bei Cherubini die große Schwierigkeit im Zusammenspiel bk Gefawmtwirkung etwas beeinträchtigt hat. Die schönste und nach unserer Meinung auch einwandfreie Leistung war der Vortrag deS B-dur Quartetts (op. 18 Nr. 6) von Beethoven. Hier wurden die Künstlerinnen sowohl in Bezug auf Exaktheit deS Zusammenspiels wie auch auf die Feinheiten deS Vortrags allen an sie gestellten Anforderungen gerecht und brachten auf diese Weise daS Concert zu einem würdigen Schluß, der daS Publikum zu lebhaften BeifallSbezeugungeu htnriß. •* Der Mäunerturnverein hielt cm SamStag in „Steins Garten" fern diesjähriges Winterfest ab. Die Darstellungen wurden durch einen Aufmarsch mit Gesang und exact auSgeführten Stabübungen eröffnet,- das Turnen an den Gc- räthen zeigte hervorragende Leistungen Einzelner, und gute Durchbildung der Gcsammtheit,- die Stabphramiden, sowie der Waffentanz der Germanen und Römer ließen ersehen, daß die Turnwarte es vorzüglich verstehen, solche Vorsühr' uugen zu combiniren und einzuüben. Den großartigsten Beweis dafür bildete aber ein herrlicher Reigen der Damen, der daS Auge ergötzte, daS Herz erfreute. Verwandlungen lebender Bilder mir Wasserkünsten und großen Lichteffecten schloffen den ersten Theil des Winterfestes. Den zweiten Theil bildete eia Ball. Alles in Allem genommen kann das diesjährige Winterfest den früheren würdig zur Seite gestellt werden. Möge der Männerturnverein auf feinen Pfaden wie bisher wacker weiterwandeln. Gut Heill *• Au den deutschen Universitäten studiren zur Zeit im Ganzen 30,043 junge Männer, davon 2746 evangel. Theologie, 1460 kathol. Theologie, 8198 Rechtswissenschaft, 7991 Heilkunde, 9648 philosophische Wissenschaften-27,590 gehören den deutschen Stüaten an, 2453 dem Auslande. Gegen daS abgelaufene Sommersemester hat sich die Zahl der Studtrenden um 241 vermehrt. Zugenommen haben die Gtudirenden der philosophischen Fächer, und zwar um rund 600. Abaenommen haben die Theologen (namentlich die evangelischen), die Juristen und die Medictner. Gegen das vorige Wtnlersemester hat sich die Zahl der Studtrenden um rund 900 vermehrt. Die Zahl der an den preußischen Universitäten als HofpUantinnen an den Vorlesungen theil- nehmenden Frauen beläuft sich auf 180. Wetterbericht. Ein umfangreiches Depresfionsgebiet bedeckt ganz Nord, und Ost-Europa. Im äußersten Nordosten ist noch das Centrum des feit einigen Tagen bestehenden nördlichen Minimums zu erkennen, welches nunmehr ostwärts abzieht. Eine neu: Depression dagegen ist vor der norwegischen Küste erschienen. In Central Europa ist daS Barometer meist etwas gestiegen und ragt hoher Druck von Wellen her ziemlich weit in den Continent herein, doch ist seine Ver° theilung nicht gleichmäßig und dementsprechend auch keine wesentliche Besserung der Witterung eingetreten. In der Pfalz besteht zwar heiteres Wetter. Die Temperaturen lagen im südlichen Deutschland erwaS höher, als gestern. — Voraussichtliche Witterung: TheilS heiteres, theilS nebeliges etwas kühleres Wetter. X. Darmstadt, 13. Februar. Während schon lange die JnductionS-Electricität und ihre Anwendung für Beleuchtung und Bewegung im Vordergründe steht, lenkte gestern Abend im Naturwissenschaftlichen Verein Herr Real- gymnafialdtrector Pros. Münch einmal wieder die Ausmerk- samkeit auf die am frühsten bekannt gewesene Electricität, die Jnfluenz-Electricität, und führte an einer neuen großen, von einer Frankfurter Firma erbauten Jnfluenz-Electrisir- maschine prächtige Versuche vor, zunächst die für diese Elec tricitätsart grundlegenden. Die Namen Guericke (1663), Volta (1771), sowie Holtz und Töpler (1865) characteristren die Entwickelung der Jnfluenz-Eiectristrmaschine, deren Beschreibung ohne Zeichnung wohl kaum verständlich ist. Von den zahlreichen Versuchen, die der Vortragende mit der Maschine machte, in deren Stromkreis noch zwei Batterien Leydener Flaschen eingeschaltet waren, seien herausgehoben die Durchleuchtung einer Apfelsine, die zwischen den äußeren Belagen der Leydener Flaschen angebracht wird, das Erleuchten einer Geißler'ichen Röhre, die Büschel-, Gltmm- und Funken Entladung der Electric lät, die Erscheinungen an der sog. Rosetti'schen Tafel, die Vorführung eines völlig blitzsicheren BehältniffeS, aus deffen umgebenden Drahtgeflecht, innerhalb deffen ein Mensch stand, mächtige Funken zu entlocken waren, die durch den electrtschen Strom bewirkte Zersetzung deS WafferS in Wasserstoff und Sauerstoff, die wunderbar schön, sehr stark vergrößert, auf der als Lichtschirm dienenden Hellen, gegenüberliegenden Wand gezeigt wurde u. dgl. m. Schließlich wurde darauf htngewiesen, daß die in den Schulbüchern noch zu findende scharfe Scheidung zwischen statischer und Jnductions-Electricität von der Wtffen- schaft schon längst fallen gelaffcn wurde und daß es an der Technik liege, durch Bau großer, leistungsfähiger Influenz- Electrifirmaschinen dazu betzutragen, die Brücke zwischen Influenz- und Jnductionselectricität auch ihrerseits zu schlagen. (Langanhaltender Beifall.) Herr Dr. Kolb, Assistent am chemischen Laboratorium der Technischen Hochschule, zeigte einige recht schöne Proben gefärbter künstlicher Seide, Arti- sella genannt, vor, die von einer Casseler Firma gefertigt werden. Cellulose bildet den Grundbestandtheil derselben. Aechte und künstliche Seide laffen sich chemisch und mikro- scopisch unterscheiden. * Frankfurt a. TL, 13. Februar. Der vor einigen Tagen wegen Veruntreuung von 75,000 Mk. von seinem Posten enthobene Director der Oberländer'schen Bierbrauerei, Leopold Oberländer, ist nach Meldung der Abendblätter gestern in Berlin verhaftet worden. * Berliner Grundpreise. Die Pschorrbraueret hat in Berlin das Godet'sche Grundstück, Friedrichstraße 167, für den Preis von 667,000 Mk. für die Quadratruthe an- gekauft. * Berlin, 14. Februar. Auf der Fahrt von Brüffcl nach Paris ist ein Reifender im Schnellzug ermordet und beraubt worden. Die Leiche wurde aus der Station Braine zum Fenster hinauSgeworfen. Von den Thätern ist bisher keine Spur entdeckt worden. * Gera-Untermhauß, 14. Februar. Der oberste Geist liche des Fürstenthums Reuß j. L., Herr Oberk-rchenrath, Superintendent und Hofpredtger Ernst Lotze (ein G.eßener), begeht am 18. Februar dieses Jahres die Feirr seines 70. GeburiStageS. ^Norddeutscher Lloyd, tn lKtetzen ontreten bürd? dir Agenten Carl LooS und I. M. Schulhof. Bremen, 13. Februar. (Per transatlantischen Telegraph.! Der Postdamvicr ©tungart, Capi. D. Kohlcubeck, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ift gestern 3 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen. Spielplsv her nrririzLn jrotyirtrr StrittIjtdrr. Overrrdaul Dienstag den 16. Februar: Ouvertüre zu „Rosamunde"'. Der häusliche Krieg. Cavalleria rueticana. llittwoch den 17. Februar: DaS Modell. Donnerstag den 18. Februar: Das WetterbäuSchcn. Vorher: Enoch Arden. Bajazzo. Freitag den 19. Februar geschloffen. Samstag den 20 Febru»r: Silvana. Sonntag den 21. Februar, Nachmittag« 3Ve Uhr: Fledermaus. Abends 7 Uhr: Wetterhäuschen. Regimentstochter. Montag den 22. Februar: Tristan und Isolde. «chaaspielhau». Diens'ag den 16. Februar: Romeo und Julia. Mittwoch den 17. Februar: Die Pariserin. Der zündende Funke. Donnerstag den 18. Februar: Gebildete Menschen. Freitag den 19. Februar: Liebelei. Hieraus: Die Pariserin. Samstag den 20. Februar: Maria Stuart Sonntag den 21. F.bruar, Nachmittags 3Vi Uhr: Gebildete Menschen. Abmdö 7 Udrs: Der Pfarrer von Kirchfeld. Montag den 22. Februar: Kabale und Liebe. Briefkasten. Herrn O. L . . z , stad, theol., hier. Ihre Berichtigung ist nicht angebracht, da wir nur einen Herrn L .. z, deren es in Gießen mehrere gibt, erwähnt haben. Red. Mrehliche Anzeigen der evang.Geineinde. Montag, den 15. Februar, Abends 8 Uhr: Bibelsiunde im Confirmandensaal der Jobanneskirche. Bergpredigt, Matth. 6, Vers 15 u.f.o. Pfarrer Dingeldey '----V- M---!--------------------------- -- Verkehr, Land- nnd Oolkrwirthfcyaft Gründer-, 13. Februar. Fruchtpreise. Weizen X 16X0, Korn X 14,00, Gerste X 00,00, Haier X 00,00, Erbsen X 00,00 Linsen X 00,00, Wicken X 00,00, Lein X 00,00, K-noffeln xOOO, Samen X 00,00. Fay’s ächte Sodener Mineral-Pastillen, mit durchschlagendem Erfolge bei Grippe und Husten-Epidemie in allen Apotheken und Drogerien h 85 Pfg. verabreicht. 496 Pnnlord.QpHp QR Pf bis 5.85p. Mt. — japanestsche, 1 UUltirU MülUv MU Fl. chinesische rc. in den neuesten Dessins u Farben, sowie schwarze, weiße .mdsarbigeHenneberg-ENdO von 60 Pf. bis Mk. 18.65 p. Met. - glatt, gestreift, kairirt, gemustert, Damaste rc. (ca. 240 versch. Qual, und 2000 versch. Farben, Dessins rc.), Porto- and steuerfrei ins Haus. Muster umgehend. Durchsohnlttl. Lager: ca. 2 Mill Meter. 15 Seiden-Fabriken G, Henneberg (k. u. k. Ho«.), Zürich, Bekanntmachung. Der Entwurf des Voranschlags der Stadt Gießen für 1897/98 nebst demjenigen des Stadterweiterungsfonds, sowie die Voranschläge der Armenkaffe und des Gas» und Wafferwerks für dieselbe Zeit liegen in Gemäß- beit des Art. 83 der Städteordnung während 8 Tagen auf dem Bureau der Bürgermeisterei, Zimmer Nr. 15, zur Einsicht der Betheiligten offen. Gießen, den 15. Februar 1897. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ____Gnauth.________________ 1550 Bekanntmachung. Donnerstag den 18. Februar d. I., Nachmittags i/i2 Uhr, sollen die an Großh. Polizeiamt abgelieferten gefundenen, von den Verlierern nicht abgeholten Gegenstände, darunter verschiedene Gold- und Eilbersachen, Sonn- und Regenschirme, Kleidungsstücke, Brillen u. s. w., im alten Rathhause dahier zu Gunsten der Armenkaffe gegen Baarzahlung versteigert werden. Gießen, den 15. Februar 1897. Die Armen-Deputation der Stadt Gießen. Kleinkinder-Bewahranstalt. Von dieser Woche an sollen die Beiträge für unsere Anstalt für itt« 1. Vierteljahr 1897 erhoben werden durch unsere Anstalts-Dienerin Elise Werner, die allein zur Erhebung berechtigt ist. Mit diesem Beitrag kann nach Belieben der freundlichen Geber zugleich der Gejammt Aahres-Beitrag gespendet werden. Indem wir dies den Wohlthätern und Freunden unserer Anstalt rittheilen, richten wir an dieselben die herzliche Bitte, uns auch in diesem Zähre freundlichste Unterstützung gewähren zu wollen. Wir haben für <»a 220 Kinder in unserer Anstalt zu sorgen Gießen, den 15. Februar 1897. Der Vorstand der Kleinkinder-Bewahranstalt. __________________Dr. Naumann, Pfarrer._______________1483 Vrivat-Lehranstatt von Dr. Wüchner Darmstadt, Soderftraste 85. (Verstärkt.) Vorbereitung zum Einjährigen- und Abiturienten-Examen. — Internat. — Tüchtige Lehrkräfte. — Günstige Erfolge. — Beginn des kommer-Semesters 15. März. Näheres durch Prospect. 1548 Achtungsvoll Visitkarten Dr. A. Büchner» in jeder beliebigen Schriftart und Kertoneorte werde» tu mäseigen Preisen angefertigt in der Brühl’schen Univ.-Druckerei (Pietsch &Scheyda) Sehuletrasee 7. Memmer Verein für Armen- und Krankenp-ege. Ordentliche Generalversammlung Mittwoch, den 17. Februar 1897, Abends 6 Uhr. im Coufirmandensaal, Neustadt 61. TageS-Ordnung: 1. Jahresbericht. 2. Prüfung der Rechnung für 1896. 3. Erbauung eines neuen Schwesternhauses. 4. Abänderung der §§ 11 bis 16 der Statuten. 5. Neuwahl des Vorstandes. Die Mitglieder werden hiermit auf Grund der 4, 5 und 7 der Statuten ergebens! eingeladen. 1168 _____________________ Der Vorstand: Schlosser. Spar- und Iorschuß-Aerein zu Wieseck Eingetragene Genoffenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht. Bilanz pro 31, December 1896* Aettva. X H 1. Kassenbestand..... 2164.46 2. Vorschuß-Conto .... 186891.27 3. Güterkauischilltngs-Conto 1211,— 4. Gerichtskosten-Conto - 7.46 5. Effecten-Conto .... 102^9 — 6. Mobilten-Col.io .... 277.02 7. Conto der ausstehenden Zinsen..... 5423.56 Passiva. X A 1. Anlehen-Conto .... 181976 96 2. Stammantheil-Conto . . 16274.02 3. Effecten-Reservefond . . 825.60 4. Reseroeiond-Conto . . . 4471.91 6. Conto der unerhobenen Darlehnszinsen .... —— 6. Reingewinn..... 1715.37 Mittwoch den 17. /ehr. 1.I, Nachmittags 2 Uhr, werden im Vieker'schen Saale — Neu, ftabt 55 — versteigert: Sophas, Commoden, Kleiderschränke, Glasschränke, 1 Nähmaschine, 1 Claoier, 1 Geige, 1 Hobelbank, 1 Partie Werkholz, 1 Oelgemälde, 1 Partie Stahlstiche und andere Bilder, Tabakspfeifen, 1 Zweirad (Pneumatik) u. a m 1547_______Stiftler. Gerichtsvollzieher. f Em pfehTungenT^^ Stabt MlllWaus. Freibank. 1557 Von heute ab: ^Ochfeufleisch nicht ladenrein, pr. Pfd. 42 Kreppet - Mehl, Kreppel-Oel empfiehlt in bekannter Güte billigst 1543 J. M. Schulhof. 1537| Leveude Lahnhechte zu haben bei Martin Gimon, Wolkengasse 26. Vermiethungen. 1640] Ein kleines Familienlogis zu vermtethen.__________Schloftgaffe 17. 9721 Wohnung, 6 Zimmer mit allem Zubehör, zu vermiethen. Näheres in der Exped. diese« BlatteS. 44] Der zweite Stock tn meinen zwei Neubauten Krafdoefersirafte 7 «nd S ist mit allem Zubehör sofort zu vermiethen. Rinn V., Heuchelheim. 37] VSwaldSgarte« 79, erste Etage, 6 Zimmer und Zubehör, in Folge Versetzung deS Herrn Ingenieur Lutz, per 1. April zu vermiethen. Pet. Leppla. 205263.76 205260.76 Mitgliederbestand Ende 1895 ........ 274*) Zugang in 1896 ....... 12 286 Abgang in 1896 ............ 8 Mitgliederstand Ende 1896 ......... 278 *) Mitgliederstand Ende 1895 274, nicht wie irrthümlich angegeben 278. Der Vorstand: Möser, Director. Weller, Rechner. Hildebrand, CoMroleur. Die Rechnung liegt vom 16. Februar an 8 Tage zur Einsicht der Mitglieder bei Rechner Weller offen. Donnerstag, den 25. Jebruar, Aöends 8 Mr, bei Gerhard Schneider: General-Versammlung. Tages-Ordnung: 1. Jahresrechnung pro 1896. 2. Beschlußfassung über die zu vertheilende Dividende. 3. Verschiedenes. 1531 Für den Aufsichtsrath: Dorfeld. R37] Zwei möblirte Zimmer zu ver- vr a Tf t plat$ 18^111 mietben Anfang 71/, Uhr präcis. Ende IO Uhr. und bewährt Mk. 3.—, Zweites Parquet Mk. 2.—. 1428 Nach Schluss des Theaters Omnibusverbindung nach verschiedenen Rlchteegea. 229 1530 zu erfahren. Der Vorstand. 1373 die Expedition d. Bl. 1365 Die Direction. 1552 die Expedition d. Bl. 1549 gelben Abzeichen. 1528 1527 Frankfurt a. Dl. Brüder Schmidt. 1536 Herren ä 50 Pfg., für Damen ä 30 Pfg. zu haben. 88t Expedition d. Bl. 1539 Anfang 8 Uhr. Der Vorntand. 0 0 Vrocod Fernsprecher 51. 4 1887 Stadt WormS unk. b. 1901 Oesterr. Staatsbahn v. 1885 92.45 4 54.80 5 Jtal. staatSgar. Eifenb. bto. SrUf Franz. Banknoten bto. 808.»/* Dornrkt. Bk.»Vctien 4Vi 4 3 6 4 86.» 103.90 24.» r 8 104.15 98 05 102 60 00.00 102.00 90 Franken St. ®n«l. Sovereigns Dollars tu Gold 1546] Junge Leute von 14 bis 16 Jahren finden dauernde Beschäftigung. Wo? sagt die Expedition dieses Blattes. e-rt» 8100 17020 4.16V». Oesterr. Sllberrente Ung. Gold-Rente Portugiesen Mexicaner Monopol-Griechen von Eisend. Rentenb. Obl. BuderuS ObL 1400] Für einen älteren, alleinstehenden Herrn wird in einfach bürgerlicher Familie Pension und Pflege für ersten März gesucht. Angebote unter G. B. an die Expedition b. Bl. «bemdeonrse r 157.70 | Oesterr. Eredit-Aetten An der Kaffe: Ballkarten ä Mk. 1.20, Galerie 25 Pfg. — Passive Mitglieder erhalten Gcheimkarten bei Herrn G. Atzbach (Brauerei Förtsch). ImiWknde Amme sofort gesucht. Näheres in der I Zu verkaufen. | Rothkraut-Verkauf. Rothkraut en gros im Fiühjahr und Herbst abznsetzeu gesucht. Näheres unter E. U. 595 bei Haasensteiu St Vogler, AG, 20 60 10150 10400 101.00 »01.'0 101.06 102.50 14O3| Ein in Küche unb Hausarbeit tüchtiges Mädchen wird für ben 1. April ober früher zu mietben gesucht. Näheres in ber Expedition b. Blattes 5->öj Mödlnles yimmct zu o-.rmietOci. e. Steinstrahe 59. Lehrmädchen suchen für Ostern lebend. 1UL Otlügel gut u. billig beziehen will, tctImiro PreUllete von Hans Maler in Ulm a. 0. 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Februar, Abend» 8 Uhr, in Steins Garten stattfindenden Gedächtnisfeier des 400jährißen Geburtstages Philipp Melanchthons laden wir unsere evangelischen Mitbürger mit ihren Familien herzlich em. Die Ansprache wird Herr Professor Krüger halten und d« Kirchengesangvereiu hat seine Mitwirkung zugesagt. Karl Hein, Hotel Prinz Carl. 1541] Gesunde« «ine Hacke. Abzuholen Rordanlage SV. 1653] «lellleiter gesunden Abzuholen Lahnflraße v. Lehrling zu Ostern oder früher von einem hiesigen Fabrikgeschäft gesucht. Offerten unter Nr. 1365 an Tüchtiges, gut empfohlenes Mädchen, in Küche und Hausarbeit erfahren, für 1. April gesucht. Cüvmerzjenriith Koch, Schiffenbergerweg 15. Schöner LadenÄ Kurz- u Wollw. Geschäft, auch f. f sucht. Offert, mit Anaa^e deS Preises unb Lage erb. unt. G. 201 an Haosen- fldn & Vogler, Taflet. 1551] Suche für nächstes Semester 1 — 2 möblirte Zimmer in ruhigem Laufe. Gefällige Offerten an Bischoff, Wiesenstraße 2, II. 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