d Kunst. 'flieh cht n iber Men. sseren Cafes sic. unh ihre insten ballen. »len, i haben. ille der lertstr. 6. to •> 0» kinerMm IHtW, frutWrn. AKS sofort gesucht, vbachi Westanlage. 8508 u6«" "sö-5 CD .. s**& s-Os- sowie cm irW ■rsa- «*• t« v. M. ItlUiH ÄtbtUtt „bd hOitm Lohn ge- l fudjt , 8520 «m Mvstraße 11. _ Mann gesucht für ndkarte. NSHereS bet »berger. Löberstr. 3. 1 Arbeiter mtrnb 8630 tt 4 tnfr den BWofen, Viel- Kiewer. __ attr, gewandter, nicht Msdmsche «utzaänge unUetchtm ltr 14. Octobrr oder !ohn gesucht. «n^NiuenM^-. i !« ®* M> * K * ^ptbüion^JL— d.m wfiti! - Ä5 S d«e beförtert unt« B eserMK^—-— lädche®^ 's**- tf* Zeitigen WNMS Nr. 216 Zweites Blatt. Mttwoch 6ro 15. September 1897 Der Gietzener Jhiieiget erscheint täglich, rott LuSnahme de» Montag». Die Gießener Ai««ikieu5rätter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Gießener Anzeig er Generat-Wnzeiger. Vierteljähriger Abonnementspret», 2 Mark 20 Pfg. *tt Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Psg. Redaction, Expeditio» und Druckerei: -chntstraßeAr.1. Fernsprecher bk Aints- und Anzeigeblntt für den Tiveis <6ieszen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für de« folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. Gratisbeilage: Gießener Jamittenölatter. UmHid^er Bekauutmachuug. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die nach § 6 des Reichsgesetzes vom 21. Juni 1887 über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden ermittelten Durchschnittsmarktpreise, einschließlich eines Aufschlags von Fünf vom Hundert pro Monat August 1897 für den Lieferungsverband Gießen pro 100 Kg betragen: Hafer Ml. 17,00, Heu Mk. 6,60, Stroh Ml. 4,70. Gießen, den 13. September 1897. GroßherzoglicheS KreiSamt Gießen, v. Gagern. Sommerliche Vorbeugungsmittel gegen die hygienischen Fährlichkeiten der kalten Jahreszeit. Von Dr. Grumbach. (Nachdruck verboten.) Die oft jähen Witterungsumschläge im Herbst und Früh» jahr, daS rauhe, kalte Wetter im Winter üben erfahrungsgemäß fehr nachtheiligen Einfluß auf Gesundheit und Krankheit aus und spielen unter den Krankheitsursachen eine wichtige Rolle. Da wir aber nun einmal nicht im Stande find, die kalte Witterung und überhaupt unser rauheS Klima zu mildern, so bleibt uns weiter nichts übrig, als die Einwirkung des Wetters auf unfern Organismus möglichst abzuschwächen, unsern Körper unempfindlich dagegen zu machen. Freilich gibt eS noch einen andern, wenn auch nur theil- weisen Schutz gegen die GefundhettSschädlichkeiten deS Winters: man bleibt bei schlechtem, rauhem oder kaltem Wetter einfach in der wohldurchwärmten und geschützten Wohnung. Aber dies winterliche absolute Stubeulebeu ist erstens von den meisten nicht durchführbar, weil eS fich mit ihrem Beruf nicht vereinigen läßt, und zweitens ist es in seinem Zweck vollständig verfehlt, weil es den Körper verweichlicht und verzärtelt. Ein solcher Stubenhocker ist selbst gegen die geringste Ungunst deS Wetters noch empfindlicher wie ein abgehärteter Mensch gegen einen plötzlichen, wirklich sehr großen Witterungsumschlag. Ueberhaupt find Leute, welche ihr Leben fast ganz im Hause zubringen, nur allzuoft schwächlich und kränklich- dagegen finden wir die kräftigsten, widerstandsfähigsten Menschen unter denjenigen, die sehr viel unter freiem Himmel verweilen, wie Förster, Bauern, Land« briefträger. DieS möge uns ein Fingerzeig fein. Tägliche Bewegung im Freien unter wechselnden WttteruugSverhält- I niffen und zu jeder Jahreszeit ist ein zweckmäßiges Mittel, um fich an Temperaturübergänge zu gewöhnen und Widerstandskraft gegen die schädlichen Einflüsse der Witterung zu erlangen. Jedoch darf man mit dieser AbhärtungScur nicht bis zum Spätherbst warten. Dann ist eS in der Rege! zu spät, die Gesundheitsschädlichkeiten machen fich schon in unangenehmer Weise geltend. Auch wird eine schwächliche Constitution nicht von heute auf morgen zu einer robusten, oder ein verweichlichter Körper in zwei bis drei Tagen abgehärtet. Jetzt schon muß man aufangeu, seinen Organismus gegen die Fährlichkeiten deS Winters zu wappnen. ES gibt im August schon manche Abende, wo nicht mehr „laue Lüfte wehen",- diese bilden, mit Spazierengehen auSgeoutzt, ein gutes Mittel, fich allmählich an die Unbilden der Witterung zu gewöhnen. Wir besitzen aber noch ein zweites BorbeugungSmittel gegen die schädlichen Temperaturwirkungen der winterlichen Jahreszeit, welches dem eben besprochenen nicht nur mit voller Ebeubürdigkeit an die Seite gestellt werden kann, sondern dasselbe eigentlich noch übertrifft, und seinen höchsten, wahrhaft unfehlbaren Erfolg dann erreicht, wenn eS in Ge- meinschaft mit demselben zur Anwendung kommt. DaS find kalte Bäder und Waschungen. Ein richtiger Gebrauch derselben trägt vorzugsweise dazu bei, die Körperconstitution im Allgemeinen zu stärken, also gegen GesundheitSschädlichkeiten widerstandsfähiger zu machen. Sie bewirken dies dadurch, daß sie einen lebhaften Stoffwechsel Hervorrufen, der Ernäh- rung aufhelfen, die Tätigkeit der Haut und der Nieren er- leichtern, das Herz und die AthmungSorgane kräftigen, daS Nervensystem anregen und aus diese Weise Harmonie in den Functionen der Organe herbeiführen. Dieser günstige Einfluß von Waschungen und Bädern muß fast ausschließlich den Temperaturwirkungen zugeschrteben werden. Wie kommt es nun aber, daß die Temperaturwirkungen des Wasser» für unsern Körper nützlich find, während bekanntlich diejenigen der Witterung schädlichen Einfluß auSüben? Letztere sind eben von »Id zu langer Dauer und ihre Uebergänge meist zu schroff. Die Temperatur deS Wassers dagegen kann man nach Belieben regulieren und seine Einwirkung abkürzen. Der große Nutzen der Bäder und Waschungen als Bor- bereitungSmittel für die winterliche Jahreszeit besteht eben darin, daß wir die wirklichen Tewperaturschwankungen des Wetters nachahmen können. Nehmen wir z. B. ein warmes Bad von 28 Grad und danach eine kalte Brause von 10 Grad, so haben wir denselben Unterschied von 18 Grad, als wenn wir im Winter aus einem auf 15 Grad erwärmten Zimmer ohne jede Ueberkleidung in eine Außenkälte von 3 Grad treten. Hier besitzen wir also ein ganz probates Mittel, unseren Körper an die Temperaturunterschiede der kalten Jahreszeit zu gewöhnen. Dadurch wird in vorzüglicher Weise der Temperatursinn deS Körpers geübt, die Haut und ihre Gefäße gewöhnen fich daran, bei jedem Kältereiz fich zusammen zu ziehen, — eS entsteht die sogen. Gänsehaut, — wodurch der Wärmeverlust der Haut bedeutend beschränkt wird. Ein „verweichlichtes", nicht auf Temperaturunterschiede genügend vorbereitetes Hautshstem vermag nicht sofort auf Kälteein- Wirkungen zu reagiren, die Poren bleiben geöffnet, die Blutgefäße an der Oberfläche gefüllt, wodurch eine große Blut- menge fast direct der äußeren Kälte ausgesetzt wird, eS tritt also ein bedeutender Wärmeverlust an der ganzen Körperoberfläche ein: die „Erkältung" ist da! Natürlich kann man fich einen gut und sicher functionirenden Temperaturfinn auch durch kalte Bäder und Waschungen nicht in einigen Tagen erwerben, zumal empfindliche Personen gut thun, hierbei zuerst in milder Weise mit dem Abhärten vorzugehen. Daher soll man jetzt keine Zeit mehr verlieren, sondern sofort anfangen. In der jetzigen warmen Jahres- zeit kann Jeder, auch wenn er seinen Körper bisher noch so sehr verzärtelt hat, eine solche KräftigungSkur ohne Bedenken beginnen. Am besten läßt sie fich daun ausführen, wenn man eine Brause (mit oder ohne Badewanne) besitzt. ES gibt ja heutzutage so einfache Vorrichtungen dazu: ein Timer, der zu der nöthtgen Höhe hinaufgezogen werden kann und auf einen Zug an einem Ventil daS Wasser durch einen Brauseansatz nach unten auStreten läßt- an dem runden Ge- stell, das den Eimer trägt, ist zugleich ein wasserdichter Vorhang befestigt, der auch daS abspritzende Wasser in daS Becken sammelt, worin die Füße stehen. Wer eS irgend haben kann, sollte jeden Tag eine solche Regenbrause mit Wasser von 25 bis (später) 20 Grad R. nehmen. Morgens bei ganz nüchternem Magen vertragen eS allerdings nur wenige. Schwächliche thun daher besser, daS Brausebad auf eine spätere Zeit deS Vormittags, etwa bis auf eine halbe Stunde vor dem Mittagessen, oder bis Nachmittags mehrere Stunden nach demselben zu verschieben. Nach der Waschung trockne man fich mit einem groben Leintuch oder mit sogen. Frottirstoff sorgfältig ab und kleide sich gleich an. Wer fich durchaus keinen Braufeapparat anschaffen kann, muß fich mit kalten Ganzwaschungen begnügen, die aber wegen ihrer geringeren Wirkung um so regelmäßiger vorgenommen werden müssen. Wir wissen nicht, ob uns nicht ein sehr rauher, kalter und langer Winter bevorsteht, der viele Menschen auf da» den „Presfirt eß denn so?" fragte der immer lächelnde Consnl auch diesmal lächelnd. „Bin gern pünktlich," sagte WelmS. „Doch halt, da fällt mir ein, daß Sie vielleicht die große Güte haben möchten. Sie wollen zur Post und wenn Sie mir einen besonderen Gefallen erweisen würden —" „Soll ich den Geldbrief mitnehmen? Wenn ich Ihnen damit dienen kann —" „Wie freundlich," rief WelmS, „aber von unserem Herrn Consnl ist man'S nicht anders gewöhnt. Möchten Sie einen Augenblick warten. Ich hole den Brief." „Mit Vergnügen," sagte der Consnl und lächelte wieder. WelmS eilte nach dem Comptoir und wieder zum Fenster. „Beschwert er Sie auch nicht?" fragte er, dem Consnl Feuilleton. Bd es regnen wird? @ine heitere und wahre Geschichte von Carl Neumann-Strela (Fortsetzung.) Sobald das Holz in seinem Besitz war, zählte er in seinem Comptoir den Betrag dasür ab. AuS der ledernen Brieftasche zehn Kassenscheine ä 500 Thaler nehmend, be- schwerte er dieselben zunächst mit Scheere und Lineal. Dann wurde der Brief geschrieben, ein festes Hanfcouvert gewählt, in dieses Brief und Geld gelegt, das Licht angezündet, Siegellack, Petschaft genommen, das Ganze mit fünf mäch- tigta Siegeln versehen und die Adresse geschrieben. So, fertig! Doch plötzlich kam eS ihm vor, al» ob das Couvert für zehn Scheine nicht fest und sicher genug sei. Man konnte nie wissen! In dieser Beziehung hatte man schon die bedenklichsten Dinge gehört. Lieber ein noch festeres Couvert suchen, fich lieber die Mühe noch einmal machen. So geschah eS denn auch. Bis er seinen gewohnten Spaziergang machen würde, halte der Brief natürlich Zeit. Es wäre am einfachsten, ihn daun selber zur Post zu bringen. Punkt 3 Uhr machte WelmS wie gewöhnlich das Fenster wieder auf und hielt die Hand hinan», dabei wandte er den Kopf und fragte: „Ob e» regnen wird?" — „Kann vielleicht fein," meinte Miening. — „Dann bleibe ich lieber zu Hanse." Die Hand noch anSgestreckt, fühlte er plötzlich ein sanfte» Klopfen. „Ah, der verehrte Herr Consnl I Eine kleine Promenade machen?" „Ich will zur Post." „Wollte auch eben hin, um einen Geldbrief aufzugeben. Meine Frau meinte aber, eS könnte Regen geben." Geldbrief reichend. „Fünftausend Thaler in Kassenscheinen," la» der ge- fällige Herr auf der Adresse, knöpfte den Rock auf, schob den Brief in die Tasche und sagte: „Beschwert mich nicht im Geringsten, besorge ihn wirklich gern." „Herzlichen Dank im Voraus." „Keine Ursache, bin zu solchen Diensten stet» gern bereit." „Ja, unser Herr Consnl, immer galant, daS weiß die ganze Stadt." „Na, denn Adieu!" „Der Postfchein hat natürlich keine Eile. Ob Sie ihn haben oder ich ist einerlei." „Ja, ja," sagte der Consnl, „noch ein klein wenig mehr al» vorher lächelnd. „Auf Wiedersehen!" rief WelmS. „Auf Wiedersehen," sprach der Consnl, „grüßen Sie „Wirklich ein zn lieber Herr," meinte Miening. „Paß ans, nächstens kriege ich auch noch Blumen von ihm. Etwa acht Tage später fiel ihr der Postschein wieder ein. „Richtig," sagte Welms auf ihre Frage, „daran habe ich gar nicht mehr gedacht. Aber eß ist ja einerlei, ob er bei mir oder bei ihm liegt." „Gewiß, die Hauptsache ist nur, daß Dein Lieferant gleich das Geld bekam." „Natürlich! Mein Grundsatz bleibt: baar gegen baar." Wieder acht Tage später fragte Miening, ob der Postschein jetzt im Pulte läge. „Sieh doch," rief Welm», „wie vergeßlich ich bin! Bei unserem lieben Herrn Consnl liegt er natürlich im Pult- ich will ihn mir aber geben lassen. Nur der Ordnung wegen, denn sonst ist e» einerlei." „Hast Du ihn jetzt?" fragte Miening einige Tage darauf. „Ich habe den Consnl seitdem noch nicht gesehen," erwiderte Welm». „Bei jedem Andern wäre ich ängstlich, aber bei unserem Consnl . . ." „Freilich, bei unserem Consnl," wiederholte Miening und fügte hinzu: „Er wird doch nicht krank fein?" „Will gleich mal 'rumschicken . . . Rieke!" Das Dienstmädchen trat ein, erhielt den Auftrag, nach dem Befinden deS Herrn Consnl» zu fragen und brachte den Bescheid, daß der Herr Consnl verreist sei. „Darum sah ich ihn auch nicht. Seit wann denn und auf wie lange?" „Hat mir keiner gesagt," erklärte Rieke und ging in die Küche. Miening wollte noch etwas bemerken, doch WelmS verließ plötzlich die Stube. Ihm fiel ein Brief ein, den er noch schreiben mußte, auch nur der Ordnung wegen, und er schrieb ihn in seinem Comptoir. (Schluß folgt.) Krankenlager oder gar Todtrndett wirft. Möge daher Jeder, dem seine Gesundheit und sein Leben lieb ist, fiep jetzt bei Zeiten wappnen gegen die Fährltchkeiten der winterlichen Jahreszeit, indem er sich abhärtet, seine Constitution stählt nnd kräftigt und seine Haut an plötzliche WttteruugSuwschlSge und jähe Temperaturunterschiede gewöhnt! ♦ ES ist mit großer Freude zu begrüßeu, daß der neue Besitzer von dem reizend gelegenen Bad Laubbach bei Koblenz sich entschlossen hat, dasselbe zu einer Heilanstalt für Lungenkranke eiuzurichteo. Die Natur hat hier Alle- gegeben, wa- für eine derartige Anstalt gefordert werden muß. Dar Laubbachthal ist au drei Setten von bewaldeten Bergen eiugeschloffen, hat ein sehr milde- Klima und im Winter 2—3® höhere Temperatur als die Umgebung. Die Räume der Anstalt, welche an die 100 Zimmer enthält, nebst großen Eßsäleu, UnterhaltungSräumeu, Wintergärten rc. sind sehr zweckentsprechend. Dem dtrigirenden Arzt und Be- fitzer Dr. Achtermann geht ein guter Ruf als Arzt voran, besonders als Specialarzt für Nasen», Hals» und Lungenkranke. • Der Termin sür die definitive Anmeldung zur zweiten Kraft- und ArbeitSwaschiueu-AnSstellnug München 1898 läuft am 1. October dr. IS. ab und ist er sonach au der Zeit, daß diejenigen Interessenten, welche fich an derselben zu betheiligen gedenken, au die möglichst beschleunigte Ein» seudung ihrer Anmeldung an da- AuSstelluugSdtrectorium iu München, Färbergraben V/glll, schreiten. • Zwickau i. 6., 11. September. Im Wilhelm-- schacht ist ein Braud durch schlagende Wetter evtstaudeu. Mehrere Arbeiter wurden verletzt, zwei schwer. — Beim Riugtnrue« in der Schultarnhalle rissen die Ringe ab. Der Procurift Meude stürzte herab und brach daS Genick. * Graz, 11. September. Der infolge SchnersturmrS auf dem Hochschwab vermißte Tourist, Buchhalter Z am pari auS Graz, wurde gestern früh 61/« Uhr tobt aufgefundeu. Er war im Gschoederkar abgestürzt. * Welch'heidenmäßige Menge Geld durch die Einführung der Platzkarte» in den V-Zügen und der Bahnsteigkarteu dem FiScuS zuflteßt, das zeigen die folgeudeo Zahlen: Die Einnahme« auS Platzkarten haben im letzten EtatSjahre monatlich 200000 Mark und aus Bahnsteigkarten monatlich 150 000 Mark, also jährlich 2*/3 und 1,8 Millionen Mark, zusammen 4,3 Millionen Mark betragen. Die Erhebung einer besonderen Platzgebühr für V-Züge hat wesentlich dahin gewirkt, den Localverkehr von internationalen Zügen feruzuhalteu. Wie eS heißt, wird das System nächstens auch in Frankreich und Oesterreich eingesührt werden. Die Kosten der D-Züge find übrigens recht erheblich- so kostet z. B. der D-Zug Köln—Berlin jährlich nahezu 400000 Mark. Wie läßt sich eine wohlschmeckende geformte Speise aus Milch bereiten? Sehr leicht und schnell durch einfaches Kochen derselben mit Mondamin, dann in eine Form gestürzt und erkaltet, mit Fruchtsaft oderEompot, auch mit gekochten Früchten, Aepfeln rc. beigegeben. Der Vorzug einer solchen Speise hegt in dem großen Nährwerth, wie auch in der leichten Verdaulichkeit und ist außerdem besonders gern willkommen unfern lieben Kleinen, wie auch den Großen. Zusatz von Eitrone, Vanille, Mandeln rc. erhöht, je nach Wunsch ben Geschmack. Für die gute Qualität des Mondamin birgt am besten das mehr denn 50jährige Bestehen der weltbekannten schottischen Firma. Es ist überall in Packeten 6 60, 30 h. 15 Pf. zu haben. EngroS bei Türk u. Pabst, Frankfurt a. 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Die Richtigkeit der Abschrift der Urtheilsformel wird beglaubigt und die Vollstreckbarkeit des Urtheils bescheinigt. Gießen, den 9. September 1897. gez.: Plock, Hilf» - Gerichtsschreiber des Großh. Amtsgerichts. 8501 Für die Abschrift der Vertreter des Privatklägers: Grünewald, Rechtsanwalt. Versteigerungen.t. Samstag den 18. Sept. 1897, Nachmittags 2 Uhr, werden auf hiesigem OrtSgericht die zu dem Nachlaß der Adolf Weivtg Ehe- Uttt< gehörigen Grundstücke Flur 32 34 — 1862 qm Wiese am Heeg- strauch, auf die Aecker. Flur 32/35 — 1575 qm Wiese daselbst erboerthetlungsbalber öffentlich meistbietend unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen versteigert. Großh. OrtSgericht Gießen. ________GroS. 8569 Grummetgras^ Versteigerung. Freitag ben 17. d. M., von Nachmittags 4 Uhr ab, in der Wirthschaft von Pfaff Wwe. zu Launsbach. 8497 Krofdorf, 13. September 1897. Der Bürgermeister. I. V.: Ludwig. Obftversteigerung. Künftigen Freitag d. 17. Sep tember b. I., von Vorm. 91/, Uhr an, soll das hiesige Gemeindeobst, sowie das auf dem Fürstlichen Hof- gut dahier, bestehend aus Aepfeln, Birnen und Zwetschen, versteigert werden. Eberstadt, am 12. September 1897. Großh. Bürgermeisterei Eberstadt. Görlach. 8495 Mobiliar-Versteigernllg. Mittwoch, ben 15. b. M, Nachmittags V/2 Uhr au- fangenb, werben Weferftrafte Nr. 3, III, bahier nachverzeichnete Gegenstänbe gegen gleich baare Zahlung versteigert: Verschiedene Tische, runbe nnb viereckige, 12 Rohrstühle , Kleiberschränke, Kücheufchrauk mit Glas auffatz, Commobe,Sopha, Wafchschränkchen voll- stänbige Betten, barunter 2 Kinberbetteu, Haus- uub Küchengeräthe aller Art. 8470 I. A.: Schneider. ^^nipfehlungen^J Nene Linsen, Neues Sauerkraut empfiehlt J. M. Schulhof, 8249 Marktstrabe 4. welche mv probiren, finden, dass sich dieselbe dorch grösste Waschkraft und sparsamsten Verbrauch auszeichnet. Preis 30 Pfg. per Pfund, Mk. 1,40 per 5-Pfd.-Packet. Erhältlich in den bekannten Niederlagen. 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